Donnerstag, 8. Januar 1920 (70. Jahrgang cgkbo» iur blül^en sehen. Tamm ist es notwendig, daß die ren sich anzozeigen der Januar 1920. W c ffi.Jftenhen ien geb. Geisel Wfeld b geb. Mqn M permanit ünta unb Dhl-Iiig. künden werde. Man sieht daraus, wie erbittert Eine deutsche Keschwerdenote. B e r l i n, 7. Ian. (Wclff.) Von der deutschen Wa ssen st illstands ko m Mission in Tüs- sett-ors wurde der interalliierten W.isfensttllstanbs- kornmisJou folgende Note übergeben: Die deutsche Regierung entnahm aus der Note vom 7. Dezember, daß es der Obersttvmmandie- rende der alliierten Heere für nötig befinden I>it, den L^rwal.ungsvrä.i «enten in Saarbri.cken, v. 5) a l f e r n, und den ih.n zugetrilten Regierungsassessor v. Salmuth von iIrren Posten zu entfernen und aus dem besetzten Gebiet auszuwcrsen. Weiter bat er Herrn Br.run v. Stumm bei Strafe der Verh.iftung verdaten, ohne Genehmigung in das besetzte deutsche Gebiet einzureisen. Ms' Grmid für diese Mastregeln hat Mar,chatt Fach die Haltung dieser Herren toäbrenb der Un- Vochum, 7. Ian. (Wolff.) Nachdem ein Teil der EisenLahnarbciter aus dem Rangierbahnhot D o r t m u n d in den Strrik getreten ist, beschlossen die Arbeiter des Bahrrwfes Langendreer, l)eute abenb in den Streik zu treten. r, beginnt do neuer ursus, w ? Sner Wohnung, , LT^Wenoium. 1 Tegeuelt Tanzlehrer an zieh rur (Sitz Berlin) rechnen, daß. die Kaisermitüaristen sich mit ben Bolschewiken verbünden werden,, um die deutsche Republik zu zerstören. Die Ablösung der jetzigen beiih'dxm Republik durch eine mi.itärische Reatt^ur oder ^.alschcwi i.che Anarchie würde eine Kg tast rophesürdieganze Welt bedeuten. Wenn Deutsä>lcmd dem Bolschewismus verfalle, seike i ne Aussicht, auch nur einen Pfennig Kriegsentschädigung von Dcutchland zu erhalten. Es sei Mber im eigenen Interesse, wenn man der deutsären Regierung fetzt Helsen würde, über die Schwierigkeiten l,i..wegzu?ommen. Wenn man in Deutschland keinen Händel betreibe und keine Ware mehr aus Deutschland beziehe, so rtxrbc das Geld, das Deutschland schulde, nie zu bekommen sein. Ziel und Gefahr der Lisenbahnerbewegung. Die große Eisenbahnerbewegung, die vom Direktionsbe^irk Frankfurt a. M. ausgeht, -eigt deutlich, daß wir in Deutschland mit den inneren Krisen noch lange nicht über dem Berg sind. Bei den Verhandlungen in den Berliner Ministerien betonen die Arbeiterführer immer wieder, daß es sich um eine reine Lohnfrage und einen bloß wirtschaftlichen Kampf handle. Aber sie können doch nicht bestreiten, daß die politischen Folgen ihres Handelns eine furchtbare Katastrophe für das todkranke Reich bedeuten dürften. Sie können ferner nicht leugnen, daß die Schritte, mit denen sie chre Forderungen voll durchsetzen möchten, politische Mittel sind, die zur Empörung der anderen leidenden Volksgenossen, und schließlich unter Umständen zum Bürgerkrieg führen. Als die Regierung die beginnende passive Resistenz mit der Androhung der Schließung der Werkstätten beantwor etc, erklärten die Frankfurter, von passiver Resistenz sei keine Rede. Man habe lediglich nach den bestehenden Vorschriften gearbeitet. Aber eben die Methode, nur genau nach Dienstvorschrift zu arbeiten, führt in kürzester Frist zu Störungen und Hemmungen. Wird ein Rad im Uhrwerk absichtlich falsch gedreht, so ist der ganze Betrieb verloren. Das preußisch-hessische Eisenbahngebiet wäre in einet Woche lahmgelegt und die Folge toä'-c der völlige Zusammenbruch des deutschen Verkehrswesens. Sinn und Absicht der angedroh.en Bewegung war zweifellos passive Resistenz, nichts anderes als verfeinerte Sabotage. Der Erlaß des preußischen Arbeitsminifters an die Frankfurter Eisenbahner hat anscheinend das schlimmste verhindert. Aber die Gefahr ist nicht vorüber. Der deutsche Eisenbahnerverband teilt auf Anfragen mit, daß er die Extratour der Frankfurter zwar „auf keinen Fall billige", daß er aber, wenn die derzeitigen Verhandlungen zu keinem Ziele führen, nicht anftehen werde, ohne weiteres den Generalstreik über ganz Deutschland vec- langjährige Erfahrung Halterns und feine genaue Kenntnis der Bedürfnisse und aller Verhältnine des Saarbeckens besitzt. Ein vollwertiger Ersatz für Halfern kann nicht gefunden werden imb seine Entfernung schädigt somit au'ss schwerste di? Interessen der Saarbevölkerung, deren sorgfältige Wahrung die alliierten und ajforiierten Mächte ausdrücklich versprochen haben. Paris, 7. Ian. (Havas) Die Antwortnote o c r Alliierten auf die deutsche Note, die eine Reduktion des Bestandes der Besatzungstruppen in den Abstimniungs- gcbictcn verlangt, erklärt, daß das deutsche Verlangen nicht in Erwägung gezogen werden könne. In diplomatischen Kreisen hält man es nid)t für ausgeschlossen, daß der Austausch de rRa- tif'ikationsur künden Samstay stattfinden wird. In Anbetracht der Schwierigkeitin, die sich den Sachverständigen-Kommisfionen cntgegenftcU len, ist es immerhin möglich, daß der Austausch bis Montag verschoben werden könne. Nr. 6 Der «letzeuer Anzeige, «richeim tealid), außer Sonn- und Feiertags. Bf$ng$preis: Monatlich Tlf. 2.30, Vierteljäbrlicd Tlf. 6 90 «inlchließlich des Bestellgelds: Dm cb die Post vieiteljabrlich Tlf. 6.— ausschließlich Bestellgeld. Fernsvrech- Anschlüsse: für die Lchristleitung 112 il-erlag,Gescht.f sstelleöl AnschrütsürTratztnach- richten: Anzeiger Gieße«. Postscheckkonto: Zrmtksvrt 20*/.Aufschlag. Hauvtschri tleiter: Slug. Gariz. Verantwortlich für Politik: Äug. Goetz; für den übrigen Zeih Dr Reinholo 3en»; für den Anzeigenteil: v. Beck, sämtlich in Gießen. r 1920" w wiiÄL fe. M92O 2858 W‘ r LiL7 «uy die »1920 «"Mi Alt WAS SkLK iltllM .sannnbing« Gichm 1920 WH Lutum ist « umuw.u,;», vu» i Was Braun v. Stumm anlangt, so begab \ Tie müitarffche Gegenrevolution und ^e Bvlschc- Regierung ihre geschicktesten und la.kräftigsten I sich dieser in Begleitung seiner Gattin aus rein tonten Rach den Nachrichten dec in Dm Hamand ’röäniwr m meinen uiaen Derbcmd(uuaen stellt. 1 privaten Gründen nach dem Saargebiet, wo sein weilenden britiicoen xjjhitcren i)t jogar bamu s.i Männer zu hen nottoenuigen Verhandlungen stellt. I privaten Gründen nach dem Saargebiet, wo sein Lohn- und Gchal saufoesicrungen sind notwendig,! gesamtes Vermögen investiert ist. Die vvr- und das Notwendige must ungesäumt bewilligt unb lschristsmäßige Genehmigung zur Gin» durch geführt werden. Dann aber must die Re- ! reise in das besetzte Gebiet hatte er ^oorher cm- gierung endlich benrirfcn, daß Einlreit und Reinheit I gel-olt und erhalten. Mit den in Saarbrücken in das gesamte Ei,enbahn personal komme. I ausgebrvchenen Unruhen hatte er nicht das geringste Die Schweiz und der vöiierd md. Bern, 7. Ian. (WTB.) Die Antwort des Obersten Rates auf die Note des schweizerischen Bundesrats vom 6.Te- zember, in der der Standpunkt der Schweiz hinsichtlich der Frist für die schweizerstche Volksabstimmung über den Beitritt zum Völkerbund klargelegt wurde, hat, wie dem „Journal de Gencve" aus Bern gemeldet wird, keinen befriedigenden Eindruck im Bundesrat hinterlassen Tie schweizerische Auffassung, daß die schweizerische Neutralität nach Arttkel 435 des Versailler Vertrages eines der internationalen liebereintonu’ men zur Sicherung des Friedens bilden soll, ist nicht anerkannt worden: der Oberste Rat entschied vielmehr, daß der Völkerbund allein über bte Frage zu entscheiden habe, ob die schweizerische Neutralität mit dem Pariser SSertrag vereinbar sei. Auch die Verpflichtung des Bundesrats gegenüber dem schweizerischen Volk, daß der Völker- bundsentwurs erneut vor das Parlament zu bringen sei, wenn die Vereinigten Staaten ihren Beitritt zum Völkerbund ablehnen würden, ist gefährdet, weil die Antwort des Obersten Rates das Inkrafttreten! des Völkerbundes auch ohne Betei- ligung der Bereinigten Staaten fest setzt. Die Lage des Bundesrats ist nach dem „Journal de Geneve" um so schwieriger, als. wie das Blatt, gestützt auf eine franzchrische Information, unter Vorbehalt mitteilt, die Frist von 2 Monaten, die der Schweiz zur endgü'tigen Entscheidung überlassen bleibt, bereits am 10. Januar, an dem Tage der Friedensratifikation, zu laufen beginnt. Auch der letzte schweizerische Vorbehalt, daß der Eintritt der Schweiz in den Völkerbund vom Entscheid der Volksabstimmung abhängig gemacht werden sollte, ohne daß hierbei die zweimonatige Frist eingerechnet wurde, ist nicht durchgedrungen. Die Schweiz muß alfo zur Volksabstimmung schreiten, ohne die Entscheidung der Vereinigten Staaten abwarten zu können. In politischen Kreisen ist man, nne der Korrespondent des „Journal de Geneve" erfahrt, der Ansicht, daß man die Völkerbundsirage nicht zur Volksabstimrnmig bringen könne, ohne dem Volk wenigstens gewisse Garantien für die Anerkennung der sck)weizerischen Neuttalität zu bieten. Unsere Brofgdrtiöcoerforgung. Berlin, 7. Jan. (WTB.) Die beunruhigen* ben Mitteilungen über einen in der nächste Zeit bevorstehenden Z u sa m m e n b r u ch d e r B r o t- g e t r e i d e v e r s o r g u n g sind u n r i ch 11 g. Es. trifft vor allem nicht zu, baß die Reichsgetreide- stelle nur noch für 14 Tage die Versorgung werde crufrechterhalten können: sie ist vielniahr auf Grund der erfolgten Lieferungen und der ihr zur Zeit angetündigten Verladungen von Getreide auf zirka 1 bis 1'/» Monate eingebeeft. Auf Grund der bisher gesammelten Erfahrungen ist em Steigen der Anlieferungen, die die Versorgung weiter stcherstelleii, umso eher *iF erwarten, als bte deutsche Getreideernte nicht ungünstig war und eine gewisse Zurückhaltung in den Anlieferungen im Dezember v. I. nur darauf zurüctzuführen ist, daß man in landwirtschaftlichen ^nlen die Einführung der Ablieferungsprämie abnxrrtet, duen Kvmmeti auf den mit Vertretern der Ärndwirt,chatt gepflogenen Besprechungen bereits bekannt war. Hinsichtlich des gegen Ende oes Ernteiahres zu erwartenden Defizits wird eine Deckung ^ch entsprechende Einfuhr sichergestellt werden. Durch die kürzlich getroffene .Neuregelung der deutschen Warenausfuhr ist bestimmt zu erwarten, daß bw Reichsregierung ausreichend Auslandsdevisen m Hänben haben wird, um den notwendigen Getreide- bedarf auch für den Schluß des Versorgungslohres sicherzustellen. Au» dem Usiche. Die Beamtenbesoldungsnovellr. Berlin,?. Jan. (WTB.) Wie die „Deutsche . Allg. Ztg." mitteilt, erwiderte Rricbsfinanzmmister Erzberger auf eine Anfrage der Dmtichen Volkspartri in der Nationalversammlung setzt u. a.. es bestehe die Absicht, die Bea m t en-Beso l- dungsnovelle den g s tzgebcichm Korxerschaf- tat tunlichst so zeittg vorzulegen, daß sie zum L 4. 1920 in Kraft gesetzt werden könne Wie die „Bossische .Zeitung erSart, atu b« Bundesleitung Berlin des ^^rrschaftsbund^ dee Beamten imterm 5. Januar.tzlgerche ^lnweiuoig an die Geschäftsstelle mt Reich: Der Reichskan^ ler sagteemeute Verhandlungen mü dem Reichsrat und der RatEalvermmmlunaunlkr Zu ziehung der Bearnten-Gewerkschaften über die Erhöhung der Teuerungszulage in bat nächsten Tcmen zu ^Ueb^rilte Verhandlungen fähri>eu dir VerbandlungsfähigkeU.^ WMM A.KlBüW D.« Mrset ll 1920. m Kampf geführt mird. Leider fdeinen auch die Eisenbahn beamt en sich ^um großen Teile auf den Standpunkt rücksichtsloser Streikpolirik stellen zu wollen. Der Gewerk- sd^aftsbuud der Frankfurter Beamten erklärte, er habe keine Veranlassung, auch nur das geringste zu tun, um die Beivegung der Arbeiter eiuzudämmen. Es handle sich um einen Existenzkampf, in dem die Beamten die gleid)cn Forderungen hätten wie die Arbeiter und uad>drücklich auf — 300 Prozent Aufschlag auf die Teuerungszulagen bestehen müßten. Wissen die maßgebenden Arbeiler- und Beamtenführer, daß ihre neuesten Forderungen, restlos bewilligt, das Budget des Staates um einige Milliarden jährlich belasten würden? Das Budget hält das natürlich nidjt zwei Monate aus, und der Zusammenbruch ist da. Das Eisenbahnministerium, das die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften wieder ausgenommen hat, geht in seinen Zugeständnissen so weit, als sich mit her Finanzlage nur irgendwie vereinigen läßt. Das zeigt ja auch die Höhe der Vorschüsse, uie seit dem 1. Januar auf die künftigen Lohnerhöhungen gewährt werden. Nach der Gewährung dieser Vorschüsse wird der Eisenbahnarbeiter fast durchweg höher bezahlt als der Industriearbeiter. Es ist richttg, daß mich die Rrichsregierung in der Behandlung der wichtigen Tarisfrage keine glückliche Hand gezeigt hat. Die Bewegung geht bis in den Sommer des vergangen en Jahres zurück, und die Regierung hat sich treiben lassen stak, »u führen; die großen Gewerkschaften hä.ten nicht dulden sollen, daß kleinere Organisationen an ben Verhandlungen teilnehmen, unb die Regierung billigte diesen Standpunkt ter Gewerkschaften nicht. Samt wurde im November von den Gewerkschaften ein Tarif vorgelegt, der, wie diese selbst erklärten, noch verbesserungsbQürstig war. Die Führer der Gewerkschaften haben ihre Organisationen mich nicht fest in der Hand. Wir lesen darüber ui einer Berliner Zuschrift der „Köln. Ztg.": „Bezeichnend sind die Aeußerungen einzelner Führer, die auf die Aufforderung, Vorschläge für die von der Eisenbahnverwaltung zu zahlenoen Zuschläge zu machen, erwiderten: „Wir werden uns hüten. Schlagen wir 60 bis 70 Pf. Zuschlag auf die Arbeitsstunde vor, so wird die andere Organisation 70 bis 80, die dritte 80 bis 90 Pf. verlangen und uns mangelhafte Vertretung der Arbeiterinteressen vorwersen." Es sind also nicht sachliche Erwägungen, die hier eine Rolle spielen, sondern der Wettlauf der einzelnen Organisationen um die Gunü der Arbeitermassen, und die Furcht der Führer, ihre Schistein ins andere Lager abwandern zu sehen tritb dadurch den Boden ihres Gewerkschaftsamts zu verlieren." Daraus entspringen zw ir^os schwere politische Gefaliren. Es ist klar, daß die Unab= J1 usd die ÄODumadüöi h« ihren Weimar. * * zu tun. ♦ Tie deutsche Regierung muß feierlich F ran kfur t a. M., 7. Jan. Die Frankfurter ! Px r wa hr u n g geg.n die angart>nctcn Maß- Eisenbahnerorganisattonen, die sich foult stets bc- regeln cinlegen uno gibt der Erwartung Auskämpften, haben in Anbetracht der gemeinsamen druck, daß die Angelegenheit einer neuen Prüfung Interessen am Dienstag Frieden gechlo sen und miterzogen und daß die gettvffene Verfügung zuwenden sich mit einem gemeinsamen Aufruf rückgenominen tocr.cn ivieb. Tic deutsche Regic- an die Bevölkerung, in dem sie die ganze 23^« rung kamt toci:er die A r t unb Weise nicht gung als einen Existenzkampf a.lcr Eisen- mit Stittschtorigen übergeben, in der die Aus- bahner bezeichnen,' der durch die Kurzsickstigkeit Weisung Halfems und Salmuchs zur LLusführung und Verschleppungspolitik der ^Regierung herauf- I gerächt wurde. Beide toutben um 5 Uhr mor - beschworen wurde. Die Organisationen weisen gens aus den Betten geholt und nach daraus hin, daß ben Eisenbahnern seit Dezeml>er her Gewährung riner kaum zweistündigen 1918 keinerlei Lohnerhöhung gewährt wurde und Frist zur Ortung ihrer Angel gen Heiken über daß die Regierung jetzt statt der erahnten Hilfe ven Rhein abriefd)obcn. Ein derartiges schroffes ögar noch bvohe und militärische und Polizei-1 Vorgehen erscheint her deutschen Regierung burch liche Maßnahmen treffe. Im Aufruf werden alle lttd)!3 gerechtforlizt. Sie legt auch hiergegen Vcr- Parteien um Unterstützung bei der Regierung I maheung ein und gibt in der bestimmten Annahme, gebeten. Wenn jetzt den Eisenbahnern kein Erist«iz- ^ß das eingeschl'.ig-me Vcrsast.en nicht ben Ab- minimum gesickxrt werde unb dadurch der Zu-1 sichln des ÄLarfoxäls Foch entspricht, der lieber-' ammenbrud) des ganzen Wirtschattslebens er-1 ^u^yng Ausguck, daß die beranttoortlidym Stel- olge, dann treffe die Beamten und Arbeiter fe^i cuj die nnangicbrachte Rücksichtsliosigkeit ihres eine Schuld. „Ihr habt es so gewollt." Damit Vergehens toenen hingewiesen rveri-en. chließt der vmi mlen Organisationen unterzeichnete Die deutsche Regierung glaubt endlich auch Aufruf. „ ! diesen Anlaß nicht vorübergehen lassen zu dürfen, Im übrigen ist die Lage in den Werkstätten | ohne erneut ernstlich auf die schwere Sdfobtgung unverändert. Trotz aller Bitten der Beamten und hinzuweisen, die der deutschen Verivaltung im bc- Arbeiter hat das Polizeipräsidium die miiitäri-1 festen rl-einischen Gebiet durch fortgesetzte Ent- sckfen Maßnahmen zum Schutz des D i r € f > I feruungen von wichtigen Beamten zugefügt ivird, tionsgebäudes iwch nicht ausgei/oben. ein Verfahren, das binnen kurzem zu einem völli- Kölu, 7. Jan. tW.lff^) Drei van der Ge- gen Zusammenbruch dieser Verwal- werkschast deutscher Eisenbahner, Sitz tung führen muß. Tie deutsck)e Regierung behalt £V?ctW, ein berufene g-voße Versammlungensich vor, auf diese Verhältnisse in einem anderen m Köln, Aachen und Türen nuty-inn zu den Zusammenhänge zurückzukommen. . schwebenden Gel-al s- unb Seuerungsirxigen Stel- Die preußische Regnruug teilte mit, datz knig. In einer Entsthli- feung wirv anstatt der sie schsn be^xilb nicht m der Lage ist, Mrmstenat- Gewäbrung einer gleichmäßigen Teuerungszulage direkwr Esser zum Land rat und Dccwaltungs- von 150 Prozent aus sozialen Rücksichten folgende präffoenten von Saarbrücken zu ernennen, wett bv Abstufung gefortert: 1 /5 Prozent Teuerungszn- Verwendung bieses Beamten auf eurem anderen schlag für die unteren Einkommen, 150 Prozent Posten in Aussicht genommen ist. Sie rechnet mit für t« mittleren und 100 Prozent für die höheren einer Revision der Verfügung Fochs und behält Einfommen. Außerdem wird tie foforrige In- sich die Entschridung über bic z^weuige Verwal- angriffnahme einer neuen Lohn- und Gehalts- tung des Lanbratsamts Saarbrücken-Land vor. Es reform verlangt. versteht sich übrigen^ nach Ansicht der deutschen 7 biner Versammlung Regierung von selbst, baß die Verfugnng Fochv, der frrritaiben Eifenbahner wurde bei^o fon, 'c-en wenn sie etwa nicht schon fetzt nnexr aufge^ben aß UmftäSn bi5 \ur werden sollte, ihre Wirksamk.it mit dem Ziihafc ^rtVr^SnenÄÄ treten des Frie^nsvertr^s verlieren würde, r e n Die Beamten des Hagener Bahid>ofcs ließen I ,, ihre Zusümmmig mitLcilen. Ferner tourte de- fdUoliw, ba6 jeder ber während des Streiks S-»- AlltM0kt !(te Ött LNteNtk ÜOCT ÖIC botage ausuben sollte, vom Dienst bei der Eisen- bahn ausgeschlossen ist. vesatzUUZSttUppeN. Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen SwMng5Nind-ruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. $tein6rumte morgen in der alten Trainkaserne durch An, BflDmt : F 7.1. 1 M. ■ 7.1. \ M 8.L | Mtptlem, flltbrigftt und zu begründen. Eine weitere Anfrage muß sich auch auf den Vormittagsfabrplan beziehen. Aus welclien Gründen ist es nicht möglich, den Penonenzug, der um 11.58 Uhr vormittags in Friedberg nach Frank- urt abfährt, von Gießen ans verkelfren zu lassen? Wir hoffen, daß diese Zeilen zu einer weiteren gründlichen Prüfung des Fahrplans Gießen— Frankfurt führen werde. 10. CTunhof ?^>be Tz VernRUchte». Erdbeben in Mexiko. Stadt Meriko, 7. Jan. (Reuter.) Nach einer amtlichen Mitteilung aus Couhalan ist hier ein Erdbeben verspürt worden, bei dem 2000 Menschen verunglückten, davon 1000 tdb-» lich. Von den Mannschaften der Garnison Feo- celo (?) wurden 30 Mann getötet und 60 verletzt In Barrancale le Grande wurden 300 Personen getötet. Die Wasserfläche des Barranro de Lagua ist um 25 Meter gestiegen. rZs W4 IE Berlin, 7. Jan. (Wolff.) Deute früh gelang es dem Kriminalbrmmissar Bünger und seinen Beamten, die berüchtigten Einbrecher und Mörder des Kriminalwaclstmeisters Erdmann, die Gebrüder Emil und Erich Strauß x u verhaften. Sie hielten sich unangemeldet in der Kvpenicker Straße aus. Beide wurden gefesselt nach dem Polizeipräsidium gebracht. Bei den Verbrechern wurden Pi ölen und Durndumgeschone gefunden. hl. Holzminden a. d. W., 6. $an. Da» hiesige Durchgangslager sieht seiner Auflösung entgegen. Die ersten Mannscha ten werden am lo., der Rest zum 31. Januar 1920 entlassen, jedoch bleibt ein Auslösungskommando bestehen. Seite wurde uns mitgetei.t, daß ad Montag den 12. Januar folgendes Personenzugpaar, eingele^ ist: Gießen ab 8.31, Frankfurt an 10.55 abends und Frankfurt ab 5.50, Gießen an 8.26 abends. Ein Mcck aus obige ZusammennellUing um) neue Ueberrasch ingen tun sich auf! In kurzer Aufri.- anderfolge fahren in Frankfurt also 4 Züge in Rid-- tung Friedberg ab, nämlich um 3.00, 4.23, 5.22 und 5.50 Uhr nachmittags. Wir Gießener profitieren von der neuen Aenderung nicht allzuviel Viel nützliäier und willkommener wäre es für zahlreiche Reisende gewesen, wenn einer der genannten, so rasch aufeinanderfolgenden Züge ausgefallen und dafür ein anderer etwa in der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr abends in Frankfurt ab- ,ährend, eingefügt rvorden wäre, während außerdem nicht ernzuielsen ist, warum der letzte Zug, Frankfurt ab 10.42 Uhr abends, nicht bis Gießen durchgeführt wird. Die Ei.eilbahudehörde ist es dem Publikum schuldig, diese Rüttel zu erklären HttfSwerk für die Wiener Kinder. Ta die Anmeldungen zur Aufnahme von Wie- Stint ent bisl)er in erfreulicher Fülle eingelaufen sind, aber in Anbetracht der auch bei uns chwierigen Verhältnis^ die Zahl der in Hessen unterzubringenden Kinder auf 1030 begrenzt werden mußte, wird nunmehr die Frist für toeitcre Anmeldungen bis zum 10. Jaimar festgesetzt. Me Anmeldungen, ine nach diesem Tage bei der Reichszentrale für Heimatdienst, Landesabteilu.rg Hessen, oder den sonstigen Airm.'ldesüelttn noch einlaufen sollten, können nicht mchr berück, ich: igt werden. Tie Organi a.ion des HUfswerks iit in Darmstadt beendet unb im übrigen Hessen in in Ilern Gange, so daß mit Bestimmch it darauf zu rechnen ist, daß am Tage des Eintreffens der Kinder Empfang unb Unterbringung ohne Schwierigkeit vrn statten gelten wird. Anfang nächster Woche wird eine Kommission des Landesausschusses nach Wien reisen, um cvrt an Ort und Stelle das Nötigste zu besprechen, vielleicht eine gewisse Auswahl der Kinder zu treffen, wenn möglich, gleich einen Transport mitzubringen. Ter Tag dos Eintreffens wird in der Presse noch bekanntgegeben iverten. Q. Bad-Nauheim, 7. Jan. Zum Besten der Wiener Kinder brachte der katholische Kirchenchor gestern im Knrhausth ater das Drama „Die heilige Elisab.'tb" vor übrfütllem Hanse zur Aufführung. Die Mitwirkenden hatten sich mit großem Fttiße der Sache angenommen. Die Titelrolle spielte Frl. Doris Held-Frankfurt, den Landgraf Franz W i e h e m a n n. Die Ausstattung war prachtvoll, die Aufnahme des Spieles war außerordentlich dankbar — Unsere Badicktadt steht im Zeichen der politischen Versammlungen, bis auf hie Sozialdemokraten fanden in der letzten Zeit Versammlungen aller Parteien statt. Die deutsche Volkspartei, in der vor kurzem Dr. Osann sprach, hat für beute die zweite Versammlung einberufen, in der Dr. Decker, der frühere hessische Finanz- Abhilse geschaffen werden muß. Bon bahnamtlicher I famtheit werden die Besitzer und Benutzer elektrr- (Ssoit* tnnrh» irns t h^6 nh ^I?nntnn ben • fd)er Anlagen, welche durch die städt. Ekektrizitäts- .uerke mit Strom versorgt werdm, ersucht, sich bei Vornahme irgendwelcher Arbiten an den Anlagen davon zu überzeugen, daß die ausführende Perlon zur Vornahnte die,er Arbeiten berechtigt ist. Unter Umftänben können solckse elektrischen Anlagen, an denen unl-erechtigt^nveise Aenderungen oder sonstige Arbeitete vorgenommen sind, nicht mehr ntu 2 Victor Nb Whaott, e M E alter verfüSilNg Fremde o mrten ij huinorvL AK6 St 8t i» fotb Sie giüten ui® ausgeu^ £1wro; rtitttttt dc» * batte bai N inii an ben ba Schotten, 8. Jan. Märkte int Kreise Schotten im Jahre 1920. Schotten: 23. März, 20. April, 25. Mai schulrigt, am 23. Apiil v. I. zur Zeit, als infolge der Betri^bseinsckiränkungen auch tne Prrsvnenzüge auf der Strecke Tisburg^—Offenbach eingestellt werden mußten, in ctaer Versammlung, in der etwa 100 Personen anwesend waren, den Beschluß gefaßt zu hrben, mit Gewalt auch den übrigen Ver-- kehr rinzustellen, wenn der PersonenverLhr tut« gestellt wür e. Sie zogen abends um 10 Uhr vor das Stationsgebäude, teilten di-.'s dem Vorstoster mü, verhinderten das Turchsttl-ren einer RLaichine mit Packnxtgen und Perfvnal unb warfen dann zur weiteren Verl-inderung des Verkehrs etwa 300 Stück Grubenl^lz von 1—3,50 Meter Länge unfe 25—30 Zenttmeler Stäröe auf das Gleise. Nach eingel-ender Beweisaufnahme werden <. die in der Hauptsache geständigen Angeklagten von der Anklage der Transporigesäl)rdun.g fceigesprochen, wogen Landsrievensbruch werden aber verurteilt zehre her Angeklagten und zwar: I. H. Weiland, Aoam» Strauß, Jvh StadtmüNer. A. Trumm, F. I. Weilarck», Ehr. Strauß I., Ad. Weiland II., Franz Träger, Ehr. Grimm und die Crescentia Schüler zu der Mindeschrafe von drei Monaten Gefängnis, Ehr. Kvser zu zwei Monaten Gefängnis. F. N. Simvn wird friigesp och n. Tas Gericht erkannte als mildernd die bislvrige Unbestraftheit und die Notlage der Ang.klagten an, da i!inen durch die BetriebseinsbeNung tie Arbeitsmög ichkeit abgc* lchnüten war und daß sie jedenfalls auch unter dem Eindruck des bedaueilichen Offenbacher PutscheS gehandelt batten. Ten Angeklagten I H. Weillmd mrd Strauß, die in Hast waren, werden je siebe» Wochen angerechnet. die Tat eingeftanden. Er unterhielt mit deut Mädchen ein Liebesverhältnis, das von ibnt gern gelöst werden wockte, um ein anderes Mädchen zu heiraten. In dec Neujahrsnacht bestellte er das Mädck>en zu einer Aussprache an die Fulda. Dort betäubte er eS durch Schläge auf den Kopf und stürzte es dann in die tzochangeschwollencn Fluten der Fulda, in denen es seinen Tod laitd. Der Atörder zeigt über feine Tat keine Reue. ge. E s ch w e g e , 7. Jan. Die billige Polizei tierljaftetc gestern eine zehnköpfige jugendliche D i v- bcs- und Hehlerbande, die seit November vorigen Jahres aus einer hiesigen Lederfab.il etwa 60 Rohhäute zu einem Gesamttverte von 60 000 entwendet hat. -- Bad Homburg v. d. H., 7. Jan. Wege« der elektrisck>en Stromsperre haben die hiesigen Zeitungen ihr Ericheinen bis auf tveitereS einstellen müssen. hr. Fulva, 6. Jan. Zahlreiche Dieb« stähle sind während bet letzten Monate hier von Eintritt der Tunkelheit bis Mitternacht ausge-, führt worden. Beatme der Krimmalpolizei legten «ich zwei Wochen lang jeden Abend auf die Lauer und die Frucht ihrer Bemühungen war die Fest» nähme dreier Spitzbuben im Alter "von 19 bis 21 Jahren. Eine ganze Anzahl Diebstähle, von. denen sie bereits 14 eingestanden haben, hat das Kleeblatt auf dem Kerbl)olz. (] Ma rburg, 5. Jan. Gestern abend sprach in den Stadtsälen Profeisor S ch ü ck i n g über neue Deutschland". Wie bei der neulich«! svzraldrinvkvatisckien Versammlung kam es auch hier zu erheblichen Ruhestörungen. Besonders bei Beginn ter Versamnckung, als der Redner auftmt. Lttctd Sxrnt Mauve eröffnet. Es neunen an len Kursen, die auf ühr Wvchen berechnet sind, 50 Teilnehmer aus dem Bric^tdebereich (darunter 3 Offiziere mrd 14 Unteroffiziere) tz.il. rm. Tarmstadt, 6. J>m. Einen Fehlbetrag von 120 603 Mark H.U nach dem soeben erfchien.men Jalwesbeticht die hie'ige Ortskrankenkasse im Rechnungsjalw! 1918 zu verzrich- itn. Ta las Vor^alw mit einem Ueber'chuß von 93 000 Mk. abschb ß. ist eine Berschlech erung von 213 000 Mk. eilige'Telen. Als Ur ache werden iie verderbenbringenden Bcgleiterscheinmigen Krieges, das Auftreten einer Grippenepidenrie usw. atig-cgcben. Ter Bvrfrrnd beschloß, das Krankcn- un . W>. cliewg.ckd von 60 nuf 50 Pnoz^ml d:s Grund- lolmes herabz-usetzen, tie Beiträge wn 43/4 au’ 51/? Prozent zu erhöhen. Tic Kassenärzte erfjicCcn eine Honorarerhölmng von 30 Prozent, tie Spe- zrtlärzte von 60 Prozent, die ZahnL^te und Ten- tisten von 30 Prozent. £vffrn=9?nffnu. Hes ifcher Städteverband. (] Marburg, 5. Jan In ter fru'e abye- hal'tnen Sta'''tv.w'-rdnriencktzung wurde t>*m Beitritt der Stadt Marburg zu dem in der Bildung l»egrisfenen Verband der Städte, dw die gemeinsame Reglung der Bearn'en-, Ange stell en- unb ArbeiteroerlMnisse ter StadtverwaltunMN bezwecken soll, nach Befürwortung durch Brrttetcr aller Parteien zugesti nmt. Der Muniti-insskandal. — Frankfurt a. M., 7. Jan. Die bei bei Firma Heidelberger aufgebeckt-n Schiebungen, von denen wir gestern berichteten, nehmen immer größeren Umfang an Es ist f stg stellt worden, da ßvon dem t^ebr. H.idelbergw und anderen Uuterne'hmcm nicht weniger als 50 Pwz deZ Per- son-ls ier Geschoßfabrik in Siegburg bestochen war. Die Firma li f-rte ihre minderwertige Ware auch an bte Gfchoßfabriken in Spandau und Sömmerda. Zu den berrts vvrgimom-- menen Verhaftung/ni ge-lelltr sich am Dienstag die des Oberlcittnants Grupp, d.w bereits ein umfassendes Geständnis abl'gle und bei dem ein reiches Belastungsmaleiial vor efnnden wurde. Mord. ge. Melsungen. 6. Jan. Der in dem benachbarten Dorfe Körle unter bem Verdacht, das 23jährige Dienstmädchen Marie Wwner e mordet zu haben, verhaftete Eifenbahnarbriter Patzkei Hal „ 4 „ 6 g- h 6 rrZ 's Wim Dies Sd Dui Bui -vm ZrrE- Der Oj Minister über „Die Arbeiten der Nationalversammlung und die politische Lage" sprechm tmrb. Als Zeichen der Z.-it kann es angesehen werben, daß zur Bestteiwnq der Heizungskosttm 50 Pf. von jedem Teilnehmer an der Versammlung erhoben werden. Lebensmittel. ** Die Wochenkartoffelmarken Nr. 46—53 der 51. Woche werden beliefert: Konsum-Verein, Filiale Frankfurter Straße, Rumps, Fritz, Zozelsgasfe. Die Kartosselmarken können bis einschl. Samstag eingelöst werden. ♦♦ Freibank Freitag, 9 Januar, werden von 1—3 Uhr die Nrn. 401—450 beliefert. Veranstaltungen. Donnerstag: Großer Höickaal ter Universität, 8Vs Uht, Verein der Gießener Kunstfreunde, Lichtbildervortrag über Deutsche Porzel- lantunst im 18. Jalwlmndert. — Hotel Groß- lxrzoq, 3Vs Uhr, Besprechung des Vcvins der Gaüwirte. — Württemberger Hof, 8 Uhr. öffentliche Versammlung bet Frileure. — Lichtspiel- (»u5, „Reichsgräsin Gisela" und ,La. da muß doch in der Leitung ..." ■— Lichtspiele, Scl- tersweg, „Tie Tochter des Mohamed" unb „Der Dolch des Malayen". *♦ Entschädigungsans prüche für verloren gegangenes Gepäck von ehe- maligen HelfernundHelferinnender Etappe, tie bei den vorgesetzten Dienststellen nach dem 30. Dezember 1919 eingch.m, können nicht mehr berücksichtigt werden. Anttagsteller, deren Gepäck rm besetzen Gebiet zurückgeblieben ist und entweder bei Spcktteuven oder Privarperivncn irntergestellt rourtx:, haben ihre Ansprüche ebenfalls bis 30. Dezember 1919 anzumctten. Es wirb ihnen aber g'sta tet, tiz Unterla^m für etwaigen Verlust der Sachen erst dann berzudringen, wenn feststeht, laß bi: fnaglidyen Stücke nicht in ihren Besitz gelangen merken, spä estcnS je.och bis 1. März 1620. Es wr en nur Anttäge berücksichtigt, zu deren MaublQflmackMNg eintvnnbfrcie Unterlagen lAuskunft der e imul’-sen Ti-nstsdelle. Re- fe renttn, Heim e terin) beig-bracht nrtfen können. L. U. Universitäts - Gottesdienst. Am Sonntag, 11 Januar, vormittags 11V4 Uhr, findet in der Neuen Aula ein Unirxrfi* täts-Gottesbicnst statt, zu dem in erster Linie bie Angehörigen der Uniher.ität eingeladen sind. Selbstverständlich hat aber auch jeder andere Zutritt. Es sind keinerlei Plätze vorb'hatten: die StMe stehen jedem Besuch'r gleichmäßig zur Verfügung. Die Predigt hält Prof. Dr. S ch 1 a n. "Theaterverein Gießen Die Overn- vorstellung EavaUeria ntfticcrta und B-tiazzo füllet Freitag, 9. Januar 1920 abds. 6 Ulzr. statt. ♦* Bekleidung für Minderbem it- tel te. Für die Versorgung der minderb Mittelteil Bevölkerung der Stabt Gi ß.n sind Sweattranzüge, Burschenanzüge, Herrenpal tots unb Herrenhosen Aum Verkauf übctiuiefcn worden. Näheres ift aus bem Auzeigenttil zu eriefan. ** Warnung. Tas Elettr’z'tätswerk wcist im Anzeigenteil barauf hin, daß in letzter Zeit von unberechtigten Personen au el ttcisch.m Lichtanlagen Arbeiten vorg.momrn^m worden sind. Nur solche Personen, die im Blitz eines von uns ausgestellten B r chtigungSausweists sind, dürfen derartige Arbeiten ausführen. Im Interesse der Ge- Dn Samstagen vor Sonn- und Feiertagen fahren außerdem noch zwei Vorzüge: Gießen ab 4.52 nachmittags, Frankfurt an 7.15 abends und Frankfurt ab 1,00 mittags, Gießen an 3.06 nachm. Bei näherer Bettachtung dieses Fahrplans fällt vor allem auf, baß in der Zeit zwischen 6.42 Uhr vormittags und 2 35 Uhr m'ttagS nicht ein einziger Personenzug von Gieren nach Frankfurt fährt, mtd daß es außerdem in der Zeit nach 4.20 Uhr nachmittags überhanvt keine Reiie- gelegeuheit von Frankfurt nach Gießen gibt Dem steht gegenüber, daß von Friedberg aus um 11.58 Uhr vormittags ein Personenzug nach Frankfurt föhnt und nachmittags unb abends sogar drei Züge von Frankfurt in Fciebberg eintret fr, 1: 4.19, 6.44 und 11.59 Uhr abends. Warum bie Vernachlässigung eine- so außerordentlich wichtigen Eisenbahnkwotenpunktes wie Gießen? Nicht allein Gießener haben unter diesen unhaltbaren Zuständen zu leiden, sondern vor allem auch solche Reisende, die von Gießen aus in der Rich'ung Kassel, Limburg, Siegen—Hagen—Köln, Fulda unb Gelnhausen weiten'ahren woll^m Tie vielen, sehr berechtigen Klagen über diese Mißstä.tbe (deinen nunmehr doch zu Ohren der matzgebenden Stellen gedrungen zu sein unb dort die Einsicht erzeugt in haben, daß hier unbedingt rrn rs- Strom ocriorgt werden. ** Diebstahl. Am 6. Januar wurden von einem WasserhäuSchrn in der Kaiier-Altte 1 Glas mit Pfesferrninzrollen und 1 Glas mit Malz xtrakt- bonbons, welche vor dem Frnstir standen, in den Menbstunden entwendet. Der Schaden beträgt 50 Mk. ** Sein 44jähriges Dienftjubi- l ä u m beacht heute Herr Wilh. K ö s e r, Prokurist der Firma stark Emmelius, der nunmehr in beit Rul>estanb treten wirb. Zpr Schonung seiner Gesundheit mußte er b-crits im Laufe deS vergangenen Jahres feinet gewohnten Tätigkeit entsagen. Landkreis 6)ießen. tt. Treis a. d. Lumda, 6. '$an. Bei der hiesigen Feldbereinigung, bie schon nahezu 10 Jahren begonnen unb immer noch nicht vc- enbigt ist, sinb bis jetzt 85 384,37 Mk. Kosten entstauben, bie jetzt auf die Grnnbbcsitzer ausgc- schlagcn worden sinb. Da 7 115 334 Quabrattneter Gelände zu berücksichtiam sinb, kommen auf dem Quadratmeter l‘/i Pf. Unfaiten, die z. Zt. von den Grundbesitzern leicht getragen werben können. — Der hiesige Tutnverrin hat im Weltkriege 21 Mitglieder durch den Tod verloren, denen er eine eiserne, künstlerisch ausgeführte Gedächtnistafel widmen will, bie im Turnsaal äufgehängt werben soll. Mehrere freiwillige Beiträge sind zu diesem Zwecke bereits eingegangen. Kreis Alsfeld. np. Mücke, 7. Jan. Das Posdauw von Ulrichstein ift feit Freitag infolge Motovdesekts außer ®etrieb. Es wäre wohl eiidlich an der Zeit, das Auto so Herstellen zu lassen, daß der Betrieb wirklich ettmis zuverlässiger luirb, ober ben k.ei- ueven Wagen, der in Ulrid)ftrin schon über vier Wodrcu seinen Winterschlaf hält, zur Aushilfe Herrichten zu lassen. np. R u pper t enrod, 7. Jan. In unserer Gemeinde wurde bei einer Hauskollekde für Die Wiener Kinder bie Summe von 154,80 Mk. gezeichnet. s^AusbemOhmtal, 7. Jan. Für einen abgelreferteu Maulwurf wurde bisher eine Bergib- timg von 5—10 Pf. bezahlt. Jetzt werden bie Maulwurssselle mit 3—5 Mk. bauertet Kreis Büdingen. ow. O b e r w i d b e r s he i rn, 6. Jan. Bor etwa 6 Wochen begann unter Leitung von Fräu lein Höhn im hiesigen Rathaussaale ein H a u s ° haltlingSkursus. Nidü nur Obenvibders- heirner Damen beteiligten sich in großer Zcchl, sondern auch Mädchen aus den benad/jarten Orten Steinhcim, Untenvibdersheim, Borsdorf und Rodlzeirn nahmen an dem Unterricht t.il, galt es doch, in bem Fache ber Kochkunst sich gründliche Ausbildung zu verschaffen. Auch im Nähen. Sticken unb Bügeln und in anderen an bie Hauefrau herantretenben Arbeiten hat Fräulein Höhn unterrichtet. Ter Kursus nahm gestern unter Veranstaltung einer kleinen SrPußseier, welcher auch Herren vom Kreisamte Büdingen beiwohnten, fein Ende. ba. Wen ings, 7. Jan. Am 6. Januar, vormittags V89 Uhr, entstcmd auf noch ungeklärte Weise in der Sch'ime des Heinrich Hardt unb Karl Weber Feuer Da bie Feuerwehr gleich jur Stelle war, tonnte bas Feuer niebt-rgebalten werben. Das aitgebaute Wohnhaus blieb erhalten, die cmgrcnAcn» den Häuser unb Scheunen, für bie große Gefaln bestaub, blieben ebet.salls unversehrt. Der Sach- schabeii ist bebeutenb, Menschen unb Vieh kamen nicht zu Schaben. Starkenburg und Rheinhessen. bta. Darmstadt, 7. Jan. Da die Regiments-Hochschule des Rrid)swehrregimen:s 35, die im Ottober vorigen Jahres ins Leben gerufen wurde, mit ihren bisherigen Lel/rkursen so gute Erfolge erzielt hat, entschloß sich ba£ Komma itlo der Reichswelir-Brigade II, die hse.igc Rc- gim.mts-.H'xhschule zur Brigade-Hochschule Zugverkehr Sietzen-Zrankfurt. Nachstehend geben wir eine Zusammenstellung l der Züge, die zur Zeit in der Richtung Gießen- Frankfurt unb umgekehrt verkehren. Die Zeiten F zwischen 6.00 Uhr abends unb 5.59 Uhr morgens sind durch Unterstteichen der MümtmZiffern gekennzeichnet. Gießen—Frankfurt. Gießen Butzbach Bad-Nauheim Friedberg Franks. ab ab ab ab an 4.« 5.» 4,2 4.49 5.06 5Z 6.42 6.07 6.18 7.30 6.42 7-o 7.40 7^4 9.10 11.58 1.15 D 1.36 — 2.14 2.21 2.58 2.35 8.13 8.33 3.47 5.08 5^7 6.« 6.» 6« 7.30 7.« 9.15 D 10.03 — 10.42 10.49 11.» D 10.15 — 10.» li.» 11.37 Frankfurt—Gießen. Frankfurt Friedberg Bad-Rauheim Butzbach Gießen ab ab ab ab an 4.40 5.17 5.5* 7.« 7.15 7.31 8.00 6.46 8.00 1 8.17 D7» 8 « — 8.52 D8.23 9.16 9.» 9.38 10.00 12.40 12.56 1J5 2.00 1.15 2.22 2.31 2.45 3.14 D2.oo 2.47 2.57 — 3.32 3.00 4.16 5.23 6.^4 4.20 5.43 5JB 6^4 6.47 10.42 li.« ksaal. «vsbmch. 6-3an. Begm L ^d, Gtien bo ön trani- ont«i heule gcnnu rin IWBben vor bet Straf? tartenbmg. Sie (inb bt» »■ I. zur Hrit. aU infolge gtn auch btt Pmonenzuge -Cfjtnbad} einfltfttlll rott? krammlung, in bet etoi nuten, den Bel'chluh geilt aud) tat üünM Zer- bet Lm'onenvcrLfr eirw i abends um 10 Ufr vor en di"s bem Vockriet mti, frtn einet Wiajtfrne mit [ und nxtrfen bann zur des Veckefrs ttwa .300 -3£O Meter Länge uak te auf taä Aciit. Rach ifrnt tttxten frt in frt LM^üyten von bet In» frdmg fteigriyrodtn, w oerben aber imrinltjd» »t: I. h. Mand, W üllet. I. Trumm. J. I. 1,1b. Weiland II,,W ind die Citscenlia Adula „htttoHlM&W jrtiattn G-sängms. 0 *• n. Tas Erich! erfann e rige UifcMW «»k * en an, ba tuten durch de QlrbeW.W a^e» ieiebcnWoud) unter km urn Lisenlachkt Pul|cheS ift waren, ivarden le 1®*® »lichte». 23 wlpurlwiooot^ Aamtfrt Fk> tasten frr.8» ßo amt £tor2n 300'B®* r gefW- Mi» s>®äS «t wrf Wider i 6** to Scdilit« ttaub PL Aftnuftr jtmrf^iit nach -OG VK-H ft. ,Wf»“ ML ® Ul’t öetflf.Jfen. bet, Koben hobel' un -, o Sepl' (-^ntcnt^f' V s»; E-A W- ll 1T^ L 2°- rtifl utib 1' ^rtl, Ä«*- Äfet „it nV^chanqe W ICj Sitn 8tBf.S!0!x«iitt Äi® v-d.h i '« 4 jfiQ -»StzK frsrtg l ^slrrn abend Ihr«* 10t Sehlirfi ,Aa6 WW iM »Sä* -«sfe hafft »L-J?1. Wnjtt 73 konnte. *L‘&'Ä Dyrr f?™’ e mchham ift KI Annahme Den tStf’A %n- Vier und u mk « ^roaltn« te unb 3RÄftbe in bw Zangen erhälich höhere Wichtig rar Sommnnett u. ßrmtinben Einen Poften echte i*c SuMghl-Seikc hat billigst abzugeben und erbittet Anfragen Ferdinand Henckel, Wiesbaden. lÄiiwöii WW-Mklik. Die giebuus der 1. Maste dieser Lottert« beginnt wieder am 13. Januar. Hauptgewinne und 2 Prämien in 6 Master 21 jc 500 000,2 i u« 300 000,2 ä 200 000, 2 ^150000,4 ^100000,4 ^75000 uiw Lose ‘A V. *A « u*. 5.25 10.50 21.00 42.00 Porto 80 Pfennig mehr sind zu beziehen durch die staatlichen Lotterte* Einnehmer in Gießen vuchacker Stimm Legler Nnien Bäae 11 Walltorstraste 63 Süd-Anlage 5 Fernruf 877 Fernruf 237 Fernruf 82 Ziehungslisten bet BorauSahlung M. L2O tür oU 5 Stoßen- » Meteorologische Beobachtungen der Station Gieren. HandeL. Berlin, 7. Inn. Börsenfttmmungs- bild. Die Erwartung, daß der Friedensvertwag bald ratifiziert und damit die Möglichkeit gegeben wird, die Valutapapiere im Auslande zu ver- Nirchllche Nachelchten. Israel. ReligionS »> Gesellschaft, ©abbatleier d. 10. Jan. 1920. Freitag abd. 4.20. Samstag norm. 8.30. Nachm. 3.30. Sabbat- auSgang 5 35. — WochengotteÄftenst: ntjro. 7.10, awS. 4 .00 ^»nst ttnb Wissenschaft. Frankfurter Theater. Frankfurt a. M., 7. Jan. Ein Wiener Autorenabend im Frankfurter Neuen Thsater vergnügte und unterhielt. Nicht weniger, nicht mehr! Bier Einakter wurden zum ersten Male auf dteser Bühne gegeben: „Der verwandelte Komödiant" von Stefan Zwerg und als Uraufführung „Das Vermächtnis von Victor Fleischer. Zwergs Rokokolvrel schildert üt preziös gepflegten Versen und kluger Dialogführung einen stolzen Augenblra rn „Künstlers Erdenwallen" Der iunje ^usp^ler bewahrt durch die Macht seiner Kunst K g savorrtin vor der Demütigung thres gemachten Fürsten und steg moralisch über rhrrn .^ieblsaber, einen Hahlen eitlen ^ckeft. . Erne hübsch gemütliche -cknurre. ern ausgesponnmer Anekdot-nsäscrz, ist Bntor SUchers. neuer. Ern- okler „Das Vermächtnis Die letzte Willens- Verfügung eines teuren Verstorbenen hat vrer ztreunb?0 beim Notar zusammengesührt Nun Harter fte au' fern Testament. Der hat aber, als hunrorvoller Sonderling eine -^El eingesetzt wonach dem Kitwr Freunde das ArtarlLsiene Geld -1-sallen soll, der errät, was ihm bet Ledzn.en am lubsten gewesen ist Nun be^nnt das ?in^ „nd verraten, und als ote kurze Frist abgetu iwn ist bat dock keiner das Nächstliegendste getros n: öo'n die Freundschaft dem Dahinaegange- nen der wertvollste Besitz war. — Recht lustig sind bte einzelnen Typen gezeichnet, wie stc sich gegenseitig um den Toten und fern Geld be- mülxm und — mit mehr oder weniger Gra«e — leer ausgehen. Der eigentliche Abschluß dürfte etwas stärker vointiert sein. — Gespielt wurde die liebenswürdige Harmlosigkeit vom L>olo- yuinten des Neuen Theaters recht nett, und so hatte daS Publikum viel Vergnügen daran — wie auch an den andern Stücken. tt. -vchsteTemperatur am 7.1. -= -f-0.6',8.1. — 4-O3* Niedrigst« . „ 7. 1. = -1.4', 8.1.°° -0.9° Datum Temperatur der Lust Ab olute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit IW *1 t ce» -O —ie-EI üN Wettec 7. L nm. 4-0.1 4.3 93 10 7.1. abds. -0.3 4.3 96 10 1 tags bedeckt 8.1. vm. 1-1.1 3.8 89 10 werten, regte von neuem die Kauflust für AuS- landSaktien, Kolonialwerte und Deutsche Uebersoe- Elektrrschc bei teilweise recht ansehnlichen Kurssteigerungen dieser Werte an Daneben werden auch mexikanische Anleihen '.viederum zu erhöhten Kursen gekauft. Im übrigen war der Verkehr weirig angeregt. Akontanwerte setzten teilweise mit nickt unbedeutenden Abschwächungen ein, so Deutsch- Luxemburger, Lothinnger Hütte und Phönix. Dock befestigte sich später gerade der Montanmarki entschieden, so daß Lothringer Hütte den anfänglichen achtprozenttgrn Verlust voll cinholten und andere gleichwertige Papiere 2 bis 3 Prozent an zogen. Schitfahrrsaktten, Farbwerke und teilweise auch elettrische Aktien waren nachgebeno. Bad Anilin büßten 19, Elberfelder Farven 9 Prozent ein. Späterhin konnten auch ÄolüniahvcTtc bei nachlafscnder Lebhaftigkeit die höchsten Kurse nicht behaupten: nur Kanada zogen weiter an. Am Anlagemarkt blieben, von Merrkaner abgesehen, bte Kursverschiebungen geringfügig. Bei meist trägem Verkehr schwächte sich die Börse gegen Schluß etwas ab. Lebhafteren Verkehr behielten nur Kolouialpapiere. Frankfurt, 7. Zan. Abendbörse. Lebhaft gestalteten sich die Umsätze in Schiffahrts- afiien. Nordd. Lloyd waren mit 1447g 41/? Prvz. iK^)bcn, Hapag ebenfalls starker gesucht, 132 bis 1323/i plus 31/4 Pro;, KLSnws fanden rege Besäst ung urü> wurden zu 348,— umgesetzt. Bon Auslandtzwerten waren Schantungboher 4 Prozent uiebriget 565,—, LvMbardert befestigt 43t/2 bis 44,—, Teuliche-Uebcrsee-Elektrische 724,— (— 2 Pvoz.), Canada wurden lei-haft umytHetzt 1050 bis 1060,—, ferner stiegen Südsoevl-^sphat auf 605,—, Steaua Romana sowie Teutsche Pettvlcum. blieben in reger Nachfrage. gjfcontxmpapTcrf lagen ruhig. Buderus gaben 21/? Prozent (K12,—), Bochumer l3/< Prvz. nach <260L/4). Vvn sonstigen Werten zogen B«ch. Anilin 437,—, RLtgertwer? 219^2 je 2 Prvz. an. Gummiwarenf. Peter mit 300,— 2t,4 Pvoz. höher, fltotomaltoerte lagen ruhiger. Neu-Guinea Erwachten sich 5 Pvoz. ab (845,—). Niedriger stellten lich ferner Daimler 11 Prvz. (268,—). FarVtverfe Höchst 4 Pro;. (281,—), Weiler ter Meer 8 Pwz. (222,—). Sehr fest lagen Schuhfabrik Aug. Wessels, welche 17 Prvz. gewannen 262,—. DerMwnn-Dcrte sind 7 Proz. aus 215,— etbolt. 4 Prvz Ungar-Rente, Griechen lagen fest. MexLmer güt behauptet. Frankfurt a. M., 8. Januar. Devisenwarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 6. Jan. 7. Fan. Holland ..... 1858,50 1861,50 1873,50 1876,50 Dänemark .... 929,- 931,- 921,50 923,50 Schweden 1049,- 1051,- 1046,50 1048,50 Norwegen 1001.50 1003,50 996,50 998,50 Schweiz 874,- 876,- 880,- 882,- Wien (alte»). . . . -,- Deutsch'üsterr.abg. 25,20 2b,30 25^5 25,45 Budapest...... 31,95 32,05 31,45 31,55 Prag....... 80,40 80,80 80,05 80,45 Helstngfors ... 147,75 148,25 Spanien ... 936,50 938^0 936,50 938,50 “ Marbnatternngen. Datum 6. L 11,40 Amsterdam............ 5,427 Kopenhagen । Stockholm ......... I Wien....... 385,- 7.1.5 11,40 535 10^20 10,— BSrfentnrfe. Frankfurt Berlin $benb- Aberrd-- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs Datum: 6.1. 7.1. 6.1. 7.1. b'/.DeuUKriegsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50 4°/.Deut.Reichsanl. -,- 64^0 64,50 37.Deut.Neichsanl. 60,50 60,30 4°/. Preuß. Konfols 60,75 60,75 Darmstädter Dank 127,— 130,- 125,- 127,- Deutfche Dank. . . 269,25 270,- 268,50 DiscoMo. Gesellsch. -,- 184,- 185,- 183,50 Dresdener Dank. -,- 152,- 152,86 152,7s Nationawank f. D. -,- 128,25 126,- 127,75 Mitteld.Treditbank 128,- 130,- 128,- 128,- H.,Amerik..Paketf. 129,75 132,25 130,- 128,50 AorddeutscherLloyd 139,50 144,- 139,75 140,- Boch.Gußstabiwrk. 261,- 260,25 262,- 264,75 D.-Luxemb.Bcrgw. 232,50 226,- 231,50 225,50 Gelsenkirch.Bergw. 327,75 326,50 321,25 326,- Harpener Bergbau —,— 272,25 269,- Oberschl. Eisend.-B. -,- 164,75 165,- Oberschles.Ersenind. 180,- 178,50 179,- Phönix-Drgb..Akt. 316,- 315,- 311,75 Dad.Anilm.u.Soda -,- 437,- 462,- 441,- Höchster Farbwerke 285,- 281,- 296,- 288,75 Elekrr. A. G. G . . 253,- 253,- 255,- 249,25 Schuckert-Werde. . — 160,50 -,- 159,- FeltenZ-Guilleaume 262,75 263,- 258,— 260, — Daimler 273,- 268,- 273,- 264,- Vud.-Lisenw..Akt. 228,50 232,- 225,25 229,- Adlerwerkc .... 278,- 279^0 279,75 275,- 4»/, Hess. Saatsanl. -,- -,- Electron Griesheim -,- 239,- trttterdkmiMrn und fttrm nvhD>eur- ten hätten mit ,\Taitfrcub ein Interesse txuxm, ixe tvlschewistiscbcn AnscAägr zu vereiteln- Was luürt» es nützen, gegen die Verräter in Amerika anblung bisher gedeckt wurden. Nachdeni es sich letzt bet- ausgestellt hat, daß durch den Zwischentall eine dauernde Schädigung der Gesundheit der Fran Dornblüth einffetreten ist, was durch äntlicbe* Gutachten nachgewiesen wird, wurde ber Vorsitzende der deutschen Friedensdelegatüm in Paris aiiflcmW' sen, die französische Regierung für t-n Schaden in vollem Umfangt haftbar zu mach'1. Sonntagsruhe der rumänischen Zeitungen. Bukarest, 6 Jan. (WB.) Telcgrapl^n. agentur Dacir. Einem Beschluß ber Gewerkschaft der rumänischen Journalisten zufolge ist bei den Zeitungen die obligatorische Sonntags ruhe erngefsthrt worden. Ein Eisenvahnunfall in Frankreich f aris, 6. Jan. (Wokss) Am Montag äbent Uhr ereignete sich auf der Drücke von St. Cloud auf der Linie Paris—Versailles ein Unglücks fall. Gbt vom Invalidenbachnhof kommender Zug stieß mit einer.' von Versailles ein* treffenden Zug an einer Stelle zusammen, wo üv folge der Uebcrschrmnmunyen avgemvärttg mir eint Linie in Gebrauch ist. Vrer Wagen wurden zertrümmert, wobei 30 Reisende verletzt wurden, darunter fünf schwer. behördliche Anzeigen. vetteidung für minderbemittelte. Für die Versorgung ber minderbemittelten Bevölkerung der Stadt Gießen sind Sweateranzüge, Burschenanzüge, Herrenpaletots und Kartoffelausgabe 51. Woche. Die Wochenkartoffelmorken 9er. 46 bis 5,3 der 51. Woche werden beliefert: Nvnsum-Verein, Filiale Frankfurter Straße, Rumpf, Fritz, ZvzelSgasse. Die Storto fiel märten können bis einschl. Sonnabend den 10. Januar 1920 ein» gelöst werden. (301 B Gießen, den 8. Januar 1920. Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). 5 292 Burschenvetetots Der Verkauf endet am >s genügt ebenfalls) bei 2891 36D angesehen, deren jährliches Sätze nicht übersteigt: bei 1 Person „ 2 Personen „ 3 „ Crumbach, den 6. Jatmar 1920. Der Bürgermeister: Herrmann. Gießen, den 31. Dezember 1919. Bezirkssparkasse Gießen Zacheis. ... ... .ürgermeisterei d^s Wohnorts bis zum 31. Januar 1923 zu melden. Tie Bürgermeistereien des Bezirks werden ersucht, vorsteheirde Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortseinwohner zu bringen. 4 Eschen. 2 m lang. 25 cm Durchmesser, 1 Pappel, 11 m lang, 37 cm Durchmesser. R. Weiß. Herrenhosen Hum Berbntt überwiesen worben. Ms mnrberbemittelt werden solche Personen Einkommen folgende 2080 ML, 28G0 „ 3380 „ 3900 „ 4420 „ 33,60 Mk., Q4__ 81*25 ;; 150,— „ Bekanntmachung. X Vom 10. Januar 1920 ab beträgt der Preis für Rohbraunkcchle im Landabsatz M. 5.— je 1 Hekto- Eter einschließlich Kohlensteuer. Abholungstage: Grube Wölfersheim: Montags und Donnerstags Grube Weckesheim: Dienstags und Freitags von 7 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags. Frisdberg, den 7 Januar 1920. Hessische Dergwerksdirektion. 291D Betr.: Belohnungen von Dienstboten. Bekanntmachung. Soweit es die Verhältnisse zulasftn ioerden, sollen auch im nächsten Jahre wieder Belohnungen an Dienstboten des Sparkas>scn- b e z i r k e s verteilt werden. Belohnungen können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalt in. welche bei der Herrschaft Kost und Wohnung haben und sich darüber sowie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Tienst- jahre kann nur dann int letzten Dienstirhre abgesehen werden, wenn der Dlenstaustritt durch Einberufung zum Heeresdienst, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Nutzholzversteigerung. Freitag den 16. Januar 1920, vormittags von 10 Uhr ab, lammt in der Waldschmied scheu Wirtschaft aus dem Gemeindcwald Crumbach (Kreis Biedenkopf) nachfolgendes Nutzholz zur Derfteige- rung: 91 Eichenstämme von 3—10 m Länge und 22 bis 64 cm Durchm. mit 58,96 Fstm., für Schreiner sehr geeignet, 16 Duchenstämme von 5—8 m Lange und 34 bis 53 cm Durchmesser mit 12,06 Fstm. 17 Rm. Eichensch chtnutzholz und 4 Rm. Eichennutzscheit (Kiefernholz). Unter den Eichenstämmen befinden sich zirka 40 Fstm. Schnittstämme bis zu 2,69 Fstm. Inhalt. — Die übrigen Eichenstamme eignen sich hauptsächlich zu Wagnerholz. Hausl^ilts erfolgt. Es werden hrernach alle dieienigen Drenft- boten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Belohnung glauben Anspruch erheben zu könnm, ausgeiordert, sich unter Vorlage der vorhandenen Dienstbücher, kyw. eines Anmeldcausweises, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des Buch' unterer Käse oder der B Nähere Auskunft erteilt dre Bürgermeisterei Crumbach. Auszüge können daselbst gegen entsprechende Vergütung bezogen werden. 37,50 „ - . . - -— 31. Januar 1920. Gießen, den 6 Januar 1920 247B Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Holzverfteigernng. Das zum Hof Graß gehörige Eichemvalochen an der Kratze Graß—Zkvdheim ist wogen der Feld- bereinigübg vollständig abgeholzt worden. Das Nachstehend rerzeichnete Holz kommt Donnerstag den 15. d. M. von nachmittags 1 Uhr ab daselbst zur Versteigerung: 864 Rm. Stangenholz in Haufen zu 8 Rm, zu Baumstützen und Werkholz geeignet, 16 Stück 'Fichtenstämmchen, „ 6 „ 4940 Der auf Grund vorstehender Bestimmungen Skaubt, zum Bezüge oben angeführter Bekleidungsstücke berechtigt zu fern, hat unter Benutzung eines auf dem Städt. Lel-ensmittelamt, Zimmer 3, zur Ausgabe gelangenden Vordrucks schriftlichen Än-- trag zu stellen. ^Personen, bte als bezugsberechtigt anerkannt ^dnr, erl^lten besondere Bezugsscheine, die mit dem Aufdruck „Reickslleidung" verselien sind, gegen 5er Lebensmittel-'Auswcisfttrte. Dre Prnft sind für: Sweateranzüge Schutxm&rke sc >U ” , 1 Hausfrauen! Ts gibt wieder Schnhputz Nigrin zriedenöware aus reinem TerpenttuSl, die sofortige« Hochglanz gibt. 287ss Diese Dosen sind am Banderol erkenntlich. Bekanntmachung. Es sind in letzter Zett von unbnechtigten Personen iu. Scknellmast, la Fresstr, senchenfrel, kerngesund. Vor dem Versand iirois- UerlrxtL Do’arsnrkmo. 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Lebensjahre, was wir allen Verwandten, Freunden-und Bekannten schmerzlich mitteilen. Ciebigsbölje Um Bonnins öe« 11. Mm MOHS 4 W! 0402 MW 4 MI Tabakfame»« versendet gegen (Einfen- bunfl von Mk. L— oder per Nachnabme 272 Ernst LeMalf. 6rttn*erg (Hessen), Alsfelder Str. 10. 8sM-Medor, günstigste Gelegenheit für Großabnehmer, garantiert 4O°/o reiner Wein- brand. Jedes Quantum sofort u.dauerndlieferbar franko Bahnh. Trier. Nur folocnte Firmen belieben sich zu wenden a. F.Kaiier, z. 3t. Hagtn in West!., Blumenstraste 17. ••••••• rmWW A ZMHMllßk 34 mocg. Freitag. Samstag, montag E». Oasgro&e Poppelpcogramm: 8 »MU in • «MW Großes Lustspiel in 5 Akten. Ferner: 5 £w MmDi? M WeSWwÄ Großes Gesellschaftsdrama in • 5 Akten. 283 Programm für Sonntag: M.MMWonsSeifMe" und „eine tafle Hille" Großer Lustspiel-Tag! ••••••• MMWel SW- Uh MUÄ- MMWeAAi! Freitag, 9. Januar 1920, abends V-8 Uhr, im Hotel Grotzherzog MWkM-MWAR« Vortrag der Herrn Stadtverordneten w i eg er» Harrs« LtberfelS „vuldfamleit gegen die Juden—die Ursache unseres Zusammenbruchs" Freunde der deutschvölkischen Bestrebungen herzlich willkommen. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 1 Mk. (Studentenkarten 50 Pf.) erhoben. 192D Der Borstand. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------f--------------------- WMM | Einhorn-Saal! 1 3 — E Der große Festaaal mit Bühne und = E Flügel ist zur Abhaltung von Vereins- D | Festlichkeiten, Vorträgen und Ver- = | Sammlungen noch an einigen Wochen- | | und Sonntagen unter günstigen Be- =3 | dingnngen mit eigener Lichtanlage =| | zu vergeben. Zugleich empfehle ich den M l Kaffee-Saal des Hotels | E für kl. Festlichkeiten, Vorträge usw. H E Eigene Beleuchtung, Podium u. Flügel = | stehen zur Verfügung. FB. SEEBOLD. = ■8bl. Zimmer m. el. Licht z. uerm. 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Freitag, 9. Fan., abds. 8 Uhr, i. Gafth. z. Löwen Disfnflionsöhenü. ß Alle demokratisch gcflnn- tettFrauen f willkommen. M V. H.C. WMMü-fSkck filesteii Morgen abend SRoHdtScrrfanunlnng. Sonntag, 11. Januar: Giesten - Fellingshausen - Dünsberg-Bieber. 31/a©t. Abmarsch 10 Uhr von der Lahnbrücke.279 Thealer-Vereni GißOeii Die Opernvorstelluiiff Cavalleria rusticana imiiiiiiuiiuiin.iiimirmiinimiim und Bajazzo ■ziiiiiirnirrmuriiimu findet Freitag den 9. Januar 1920 abds. 6 Uhr statt.___281 wWM Seilerieil Freitag d. 9. Januar. abends 8 Ubr: P®5 Singstand e. Vollzähliges Erscheinen erwünscht. Der Vorstanl. hiawatha. Morgen Freitag, abds 8 Ubr: ktitttsl-PkksmiiilMg bei Gastwirt Sauer, Neustadt 55. Sonntag den 11. Jan. nachm. 4 Uhr: Ausflug nach d. Karlsruhe. Nur für Mitglieder. 0407 Der Vorstand, HhS 9,1.8 ß 1 9 Krzchu. 277«