6. Juli. (WTB.) Wie das Sblxib" aus Spaa meldet, fan- 91m fterbam, eine große den fömte. >r gelt von 1 auf ines.Landes Nominierung öes Senators Lox. 9? e u t) o r t, 6. Juli. Der Gouverneur des Staates Ohio, C o x, ist vom Konvent in San Francisco als Präsidentschaftskandidat der demokratischen Partei ausgestellt worden. „Mgemeen Handelsblad" aus Spaa meldet, fanden gestern spat abends noch Besprechungen unparteiisch. Haag, 6. Juli. (WTB.) Wie aus London gemeldet tvird, wurde Lord Birkenhead nach Spaa entboten, ebenso Jules C a m b o n. Beide sollen laut „Nicuwe Courant" den Vorsitz im Ausschuß für Kriegsbeschädigte übernchmen. die Sitzung zu Ende. Die deutschen Delegierten verließen das Schloß, vor Dem sie einen Augenblick verweilten, um den von allen Seiten aus sie gerichteten Apparaten die Möglichkeit einer Aufnahme zu geben. Sie begaben sich dann sofort in das Hotel Anette de Lublin, um ihre Minister kollegen von dem Ausgang Der Verhandlungen zu unterrichten. Bald darauf füllte sich der Vorraum des Hotels mit ausländischen Journalisten. ^verbänden Regelungen bleiben dnung nicht ’ -u ändern e mch einem 920 Anzeige mein Eigen- Berlin, 6. Juli. (WTB.) Reichsjustizmini- ster Tr. Heinze ist deute abend z>ur Teilnahme an der Konferenz in Spaa abgereist. In seiner Begleitung befindet sich Reiäzsamvalt Richter. Berlin, 7. Juli. In einer Unterredung mit dem R e i ch s j u st i z m i n i st e r, die ein Pressevertreter hatte, sagte Dr. Heinze: Die En- tentc wiro Aufklärung darüber haben wollen, wieweit die U n te r su chn n gge ge n di e Kriegs- Verbrechen ^vorgeschritten ist. Wir haben ge- Älus dem Keirfje. Berlin, 6. Juli. (WB.) Die,Gewerkschaften der Arbeiterorganisationen veranstalteten heute nachmittag im Lustgarten eine Arbeitslose n- kund gebun g; es sprack-en etiva zehn Redner, meistens Unabhängige. Als der Mehrheits- sozialist Krüger eine gemäßigte Ansprache hielt, kam es zu einer allgemeinen Prügelei. Berlin, 5. Juli. (WB./ Laut „Bert. Lok.- Anz." sind gestern in Berlin der Fül-rer des Freikorps Anlock, Oberleutnants Don Anlock und zwei weitere Offiziere des Korps verhaftet worden auf Grund eines Haftbefehls, den der Staatsanwalt in Breslau infolge verschadener Anzeigen über Mißhandlungen von Zivilpersonen durch das Freikorps während der Märzunruhen in Breslau gegen die verhafteten Offiziere erlassen hat. ~ , Karlsruhe, 6. Juli. (Wolff.) Im Laute der gestrigen Demonstration vor dem Rathaute gegen die hohen Lebensmittel preise wurde aus der Arbeiterschaft eine Kommission gebildet, um in Verbindung mit dein Stadtrat die Lebens- mittelpreise auf ein erträgliches Man zurückzu- setzen. Heute vormittag trat die ebenfalls aus der Arbeiterschaft gebildet- Marktkontrolle in Tätigkeit und setzte die Preise für Gemüse und Obst teil, welche bis zu 50 Prozent heruntergingen. Em Teil der Menge zog vor die Kaufhäuter Gefchw. Knops und Tietz, um hier ebenfalls eine Senkung der Preise zu veranlassen.. Zu Ausschreitungen ist es nicht gekommen. Aus dem Reichsrat. Berlin, 6. Juli. (WB.) In der heutiges öffentlichen Sitzung des Reichsrats, die vom Postminister GiesbertS gelt itet wurde, gelangten zur Annahme vom N o t e t a t der Haushalt des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, des Rechnungshofes, des Reich-ssinanzministeriums, des Reichswehrministeriums. Tas Diätengesetz für den Reichstag wurde nach den Beschlüssen des Reichstages angenommen. estelle, Ge- veremiMg einem Be- Mgmsse je unb Gerste, , Verarbeiter i bei für den Iber die Ber- itsnahme von t. sind die an- die im § 77 inb beschlag- die zu dieser mb bcschlag- ig abg.'liefert Vmäte an an Händler, Maßgabe dn gen über die Verordnung, sie bcschlag- (§ 76 Abs.Ä nten und Der :e der Reichs- cfern. Tie irn Seschlagnahme en. blatt.) A das fei' al5 ^Itreide- 1.Wuä weiter nehmen können, daß die militärische Frage an erster Stelle in Spaa besprochen werden würde. Es sei zweifelhaft, ob wir bis morgen vormittag in der Lage sein würden, bestimmte Pläne vvr- zulegen. Lloyd George erwiderte, man werde den deutschen Vertretern genügend Zeit lassen, und Ministerpräsident Delacroix setzte darauf die nächste Sitzung auf Mittwoch Vr4 Uhr nachmittags fest. Balona. Paris, 7. Juli. (WTB.) Die italienische Gesandtschaft ist in der Lage, die über die Einnahme von V a l o n a durch die Albaner umlaufenden Gerüchte in formeller Weise zu dementieren. Die Kämpfe der türkische» Nationalisten. Amsterdam, 7. IM. (WTB.) „D.'ckly Mail" meldet aus Konstantinopel vorn 5. Juli: Revolutionäre Truppen haben am asiatisckten Ufer des Bosporus die gegenüber dem Hauptquartier der Alliierten liegende Ortschaft Baicos besetzt. Bei den anschließenden Kämpfen mit englischen und griechischen Truppen grift'die englische Flotte ein und bombardierte die türkischen Stellungen die ganze Nacht hindurch. Batcos befindet sich in den Händen der Aufständischen. Die Alliierten haben sich zurückgezogen. Deutsche Gefangene in Frankreich. Paris, 6. IM. tWTB.) Nach einer Bc- mer'kung der Agentur Hävers über die Nachricht Der «7 aus Brot- mngs- ober Met, sie -0. August cii. Vorräte, länger un- banb anzu- trfammiu»9 im Lercinslokal- Vorstand Stück 1.10 %o|e Pir 5.^0 i« V a.Ta t«1’iß 50 Kd"-" Jb.oo si'«d 55 >, sast'^ 4 g 0® Neuregelung der Steuerabzugs. Berlin, 6. Juli. (Wolfs.) Der Steuerausschuß des Reichstags beschloß, die Bestimmung über den lOprvzentigen Steuerabzug dadirrch zu mildern, daß für Wochenlohnempfänger 30 Mk. und für jedes Kind außerdem 10 Mk. wöck)ent- lich, für Monatslohnempfänger 125 Mk. und für jedes Kind 40 Mk. monatlich außer Berechnung bleiben. Uebersteigt aber der Arbeitslohn oder das Gehalt 15 000 Mk., so sind bis 30 000 Mk. Einkommen 15 Prozent und von 30 000—50 000 Mark 20 Prozent abzuziehen. Die Abzüge stcig'M bei höheren! Einkommen bis zu 50 Prozent. Berlin, 6. Juli. (WTB.) Der Reichstag nahm in allen drei Lesungen einen Gesetzentwurf an, nach dem gemäß den schon gemeldeten Beschlüssen tr?y Haush^tANgsaLlssckrls es der 10- prozentige Steuerabzug bei den kleineren Einkommen gemildert wird, bei Löhnen und Gehältern über 15 000 Mark aber 15 Prozent und mehr in Abzug kommen. Die Bestimmungen sollen am 1. August in Kraft treten. Vie Nonserenz von Spaa. Spaa, 6. Juli. (Wolff.) Havas. Der zweite Vormittag der Konsevenz von Spaa verlief ruhig. Es fand keine Sitzung des Obersten Rates statt. M i l l c r a n d empfing den Präsidenten der Kommission für Obersästesien, General Lerond, der heute Nacht in Spcva angekommen ist. Er beriet ferner mit Dubois und Cheysson von ber SBicDet- machungskomunssion. Die Finanzsachverständigen prüfen die itMenische Note über die Verteilung der deutschen Entschädigungssumme. Auch die militärischen Sachverständigen werden sich unter Fochs Vorsitz versammeln. ReichSivehrniii ister Dr. G e ß l e r und General v. Seeckt werden heute mittag 2 V? Uhr hier erwartet. Damit sie sicher an der auf 3r/2 lUyr einberusenen Sitzung triliLebnkn können, werden sie im Automobil in Llachen abgeholt. Der englische Botschafter in Berlin, Lord d'Abernon, und der Botschafter in Paris, Lord Derby, werden heute nachmittag erwartet. Spaa, 5. Juli. (WTB.) Tie zweite Sitzung der Konferenz wurde heute nachmittag 41/2 Uhr eröffnet. Es fanden sich zahlreiche m ilb- tiärische und maritime Sachverständige ein. Tie Ankunft des Reichstvehrministers G e ß l e r, der sich allein in einem Auto befand, wurde fast nickt bemerkt, dagegen fiel die des Generals von Seeckt auf, der von drei deutschen Offizieren in grau grünen Uniformen begleitet war. Tie Sitzung nahm alsdann sofort ihren Anfang. Die (Entwflfinungsfrage. Spaa, 6. IM. (Wolff.) Die zweite Sitzung der Konferenz, an der von deutscher Seite Reichskanzler Fehrenbach, Minister des Aeußern Dr. Simons, Reichswehrminister Dr. Geßler und General v. Seeckt teilnahmen, wurde kurz nack V2Ö Uhr durch den Minifter- präsidenten Delacroix mit der Frage eröffnet, .welches Mitglied der deutschen Delegation den Auftrag habe, die Note der Entente in der Frage der Entwaffnung zu beantworten. Der Reichskanzler entgegnete, daß Reickswehrminister Dr. G e ß l e r dazu bereit sei. Reichswehrminister Dr. Geßler ging sofort in längeren Ausführungen auf die ganze Enttvafftnrngssvage ein und schilderte den geg-mwärtigen Zustand. Unser Heer sei noch 200 000 Mann stark. Das Material sei ziemlich vollständig abgegeben, n>enn auch über einzelne Punkte der Abgecke noch Differenzen mit den militärischen UeberwachungskomMissionen beständen. Die 200 000 Mann seien für die deutsche Regierung eine unumgängliche Notwendigkeit. Sie stellten das Minimum dessen dar, was wir brauchten angesichts der politischen Unruhen, die immer wieder zum Ausbruch kämen. Die wirtschaftliche Depression, das Heer der Arbeitslosen, das durch neue Entlassungen weiter vergrößert würde, die Kriegsbeschädigten, die Flüchtlinge aus den abgetretenen und besetzten Gebieten, die Schwierigkeiten, die wir mit Der Eintreibung der neuen Steuern hätten, das alles mache eine starke Ndacht in der Hand der Regierimg notwendig. Auch sei die Regierung wegen des Schicksals der 20 000 Offizi^e, die von der Entlassung betroffen würden und deren Absichten niemand kenne, in starker Sorge. Unter den obwaltenden Umständen halte er die deutsche Regierung außerstande, die Wehrmacht weiter zu- rückzu schrauben Darauf ergriff Lloyd George das Wort und stellte die Punkte zusammen, in denen die Alliierten Deutschland Nichterfüllung des Friedensvertrages in militärischen Dingen zum Vorwurf machen, insbesondere, daß die Reichswehr statt ICK) 000 200 000 Mann umfasse, und daß Deutschland statt der ihm zugestandenen 2000 Maschinengewehre 50 000 habe, statt der ihm zugestandenen 280 Geschütze 12 000; an Gewehren habe es zwar 1,5 Millionen abgeliefert und die välltc davon bereits zerstört, es unterliege jedoch utnem Zweifel, daß noch außerordentlich große Bestände in den Händen der Bevölkerung leien. Was gedenke die deutsche Regierung zu tun t . habe sie bereits getan, um diese Gewehre ben Allnerten auszuliefern? Der Besitz der Gewehre sei em politisches Gefahrmoment von außerordentlicher Schwere. Ihm gegenüber sei es ver- bältnismäßig gleichgültig, ob die Heeresstärke 100 000, 200 000 oder 300 000 Mann betrage Diese Gefahr Nwllten die Alliierten nicht mehr länger laufen und auch für die deutsche Regierung sei dieser Zustand höchst bedenklich. Was gedenke Bie deutsche Regierung dagegen zu tun? Es fehle ihr entweder am guten Willen oder an Macht. Die Alliierten erwarten von der deutschen Regierung bis morgen vormittag bestimmte Erklärungen, wie sie die Auslieferung oieser Waffen und die Herabsetzung des Heeres auf 100 000 Mann bewerkstelligen wolle. Reick)skanzler Fehrenbach betonte hierauf in sehr ausführlichen und lebhaften Darlegungen die Schwierigkeit der Aufstellung eines weiteren Planes. .Wenn die Alliierten Deutschland Vertrauen schenkten und ihm die nötigen Machtmittel belassen würden, daim würde sich die Auslieferung der Waffen uni) die Herabsetzung des Heeres leichter- bewerkstelligen lassen. Er mache auch darauf aufmerksam, daß die Erfüllung der Wiedergut machungssorderungen der Alliierten von bem Bestehen einer genügend großm Wehrmacht in Deutschland abhängig sei. In scharfer Weise nwiderte daranf Lloyd 1 ßforflc, daß die Alliierten klare Daten imö l Sötern uwllten. Die Konferenz von Spaa, die er SmgcIcibU habe, habe es für ziveckmäßig gehalten, sich geschäftlick zu unterhalten; der Austausch von Noten habe feinen Zweck mehr. Minister Tr. Simons erwiderte sofort, daß wir nach Lage der Dinge nicht hätten an- zwischen Llöyd George, Millermck, Sforza und Telacvoix sbatt, bei denen letzterer mitteilte, Belgien werde die 8 Prozent, die ihm aus der Brüsseler Konferenz als Anteil an der deutschen Entschädigung zugesagt wurden, als angemessen ansehen, wenn Belgien bei der Bezahlung von Deutschland das Vorrecht erhalte und wenn der Goldsrank mit der Gold mark gleichgestellt werde. «Wie das „Algemeen Handels blad" hinzu- sügt, 'bat sich Lloyd Goorge mit großem Nack)druck den beiden belgischen Forderungen iviberfeV-t, worauf die Besprechung unvermittelt abgebrochen worden sei. Im Zusammen'hang mit dieser Frage sei der französische Finanzministier in der Nacht im Extrazug nach Paris abgereist. Amsterdam, 6. Juli. (Wolff.) Ter Korrespondent der „Times" meldet seinem Blatte aus Spaa, daß die Alliierten, bevor sie nachmittags die Verhandlungen mit den deutschen Delegierten fortsetzen, vornnttags untereinander beraten werden. Nach dem Korrespondenten der „Times" soll in der nächsten Sitzung entweder die türkische Frage zur Besprechung kommen oder die Frage der Entschädigung von neuem behandelt werden. Diese Frage sei gestern von Lloyd George wieder angeschnitten worden, der der belgischen Regierimg einen neuen Vorschlag über den belgischen Teil der Entschädigung gemacht haben soll. Der Eindruck der ersten Besprechung. Berlin, 7. Juli. Der Eindruck, den die 4'/»stündige Sitzung von gestern nachmittag in Spaa hinterließ, war, wie der „Berl. Lokalanz." berichtet, der, daß die Konferenz ein ern stes Stadium erreicht habe. Am Beginn der Sitzung habe es so cmsgesehen, als ob die Verhandlungen überhaupt abgebrochen würden, da Lloyd George die Rede des deutschen Reichswehrministers so verstand, als ob Deutschland den Vertrag von Versailles nicht erfüllen wolle., Der Außenminister Simons habe dann die Situation gerettet, indem er die Erllävlmg abgab, daß Deutschland ja den Vertrag erfüllen nwlle, daß man nur einen gemeinsamen Weg finden müsse. Eine zwei te s ch a r fe Z u spi tz- ung erfolgte, als Lloyd George die Ausführungen des Reichskanzlers damit beantwortet, daß er scharf erklärte, die Alliierten wollten endlich klare Daten und Ziffern sehen. Er wünsche Tatsachen und zwar bis zu einem bestimmten Termin. Minister Simons erttri bette, daß er nicht bestimmt sagen könne, ob wir zu dem festgesetzten Termin, nämlich heute vormittag, diese Ziffern liefern könnten. Dem Berl. Tageblatt nrirb aus Spaa berichtet, es würden sehr umfangreiche Anstrengungen gemacht, um eine Atmosphäre des Mißtrauens und der Verdächtigung gegen Deutschland zu schaffen. In keinem Moment seit dem Waffenstillstand sei der Druck der Deutschland feindlichen (Elemente in England und Frankreich so stark gewesen, wie jetzt. Wie der Vorwärts von gut unterrichteter Seite hört, endete die zweite Sitzung von Spaa ohne Einvernehmen. Das Programm des Reichswehrminifters scheine keinen Beifall gefunden zu haben. Paris, 6. Juli. (WTB.) Der Sonderberichterstatter des „Journal des Debats" meldet aus Spaa, in der heutigen Sitzung rooUten die Alliierten sich versichern, daß die A b s i ch t e n Den t s ch- lands seinen Erklärungen entsprechen. Die Zukunft der Konferenz von Spaa werde also wahrscheinlich von dieser Sitzung abhängen und nach ihr würden sich die Mliierten entscheiden, ob sie die Diskussion fortsetzen würden. Line (Erllärung Zehrenbachs. Spaa, 6. Juli. (Wolff.) Reichskanzler Fehrenbach empfing gestern nachmittag die anwesenden Vertreter der deutschen Presse und etiua 60 ausländische Journalisten. Er erklärte ihnen: „Die Hoffnungen und Ziele der deutschen Delegation faßte ich bereits in Berlin in meinen beiden letzten Reichstagsreden zusammen. Wir sehen die Konferenz in Spaa nicht unter nationalem, sondern internationalem Gesichtspunkt. Der unglückselige Krieg hat überall Verwüstungen angerichtet, nicht nur da, wo die Kriegsfurie tobte, sondern überall, auch in Deutschland. Wir sind bereit, ehrlich am Wiederaufbau der Welt zu arbeiten und zu unserem Teile, soweit dies im Bereiche der Möglichkeit liegt, den Vertrag von Versailles zu erfüllen. Was uns zu erfüllen unmöglich erscheint, werde ich niemals versprechen. Ich hebe das ausdrücklich hervor, weck wir mit gutem, ehrlichen Willen hierher- gefommen sind, den Friedensvertrag zu erfüllen. Das hängt von unserer Leistungsfähigkeit ab. Unsere Leistungsfähigkeit hängt von einer Reihe von Faktoren ab, auf die ich kurz ein» gechen will. Die Leistungsfähigkeit hängt von der Ruhe im Innern ab. Unser Volk ist durch den Krieg zermürbt, hungert und ist viel fach arbeitslos. Das erklärt die Unruhen, unter denen wir zu leiden haben. Unser Hauptaugenmerk mußte, da alle einheimische Produktion nicht ausreickü, davauf gerichtet sein, Lebensmittel aus dem Ausland zu beschaf- Meldung unftres Sonderdienftes. Spaa, 5. Juli. Still liegt das Schloß Villa Freneuse mit seinem herrlichen Park. Hier wohnte einst während des Krieges der frühere Deutsche Kaiser bei seinem Aufenthalt in Spaa. Belgische Gendarmen patrouillieren auf und ab. Der Park ist stark bewacht. Vor Beginn der Konferenz, die hier stattfinden soll, beginnt es vor dem Schloß lebendig zu werden. Joumchisten, Stenographen und Kinooperateure kommen von allen Seiten heran. Nur wenige Neugierige haben sich eingesunden. Den Pack bart niemand betreten mit Ausnahme der Journalisten, deren rote Karten vom Generalsekretär der Konferenz überall respek- tiert werden. Ei« Blick durch daS Fenster zeigt u. a. den Konserenssaal, den bekannten grünen Tisch in Hufeisenform, an dem verhandelt lverden soll. UmV-U Uhr fährt das erste Auto vor, dem der französische Ministerpräsident Millerand und die Mitglieder der französischen Delegation entsteigen. Punkt 11 Uhr treffen die Autos mit den deutschen Delegierten ein, denen die drei Minister mit ihren Sekretären entsteigen. Jacgueyiin, der Generalsekretär der Konferenz, begrüßt sie und begleitet sie ins Schloß. Um 11 Uhr eröffnet der belgische Ministerpräsident DelamM die Sitzung. Die vom Obersten Rat festgesetzte Tagesordnung wird bekanntgegeben. Reichskanzler Fehrenbach erllärt, Reichswehrminister Dr. Geßler sei noch nicht ein- aetrvfsen und werde erst morgen erwartet. Die Sitzung wurde hierauf unterbrochen. Lloyd George und Millerand zogen sich zurück. Nach ihrer Rückkehr in ben Konfercnzfaal gab DÄacroix bekannt, daß die Konferenz sich bis zur Ankunft des Reichs- w^rmintsters vertagen twlle. Um V-12 Uhr war „Frankfurter Zeitung", daß noch deutsche Kriegsgefangene in Frankreich zurückgehalten werden, be> tvigt deren Zahl noch 150. Sie befinden sich beinahe alle im Lager Avignon. Ter größte Teil würde zu land» und fvrsüvinschrftlichen Arbeiten verwendet. Ihr Befinden soll nicht elend sein. Deutsche Delegierte sollten in nächster Zeit das Lager Avignon besuchen und dem PvAidenten der Republik Begnadigsungsgemche unterbreiten, so daß -----c - m—** 4— /tr~°cmgencn freigelassen wer- tan, was wir tun konnten. Die deutsche RLgie- run ist begmüht gewesen, auch in diesem Punkte die von ihr übernommenen Verpflichtungen loyal zu erfüllen. Die Untersrichirngen werden seh nau geführt. Die deutsche Rechtsprechung ist jeher mnstergiltig gewesen. Unsere Richter sind fen. um unser Volk zu ernähren, und Rohstoffe um unsere Industrie zu besckKftigen. Wenn diese Be- bhtgimgen erfüllt sind, erhoffen wir in Tentsch- lmid ein Wiederausblühen der Industrie, das uns ermöglicht, zu den ungeheuren Steuern auch noch die der W iedergntmachungslastenin gewissem Umfang auf uns zu nehmen. Am Schlüsse der Darlegungen betonte der Reichskanzler, die P r e s s e habe in Spaa eine große Aufgabe zu erfüllen, und die Menschheit $Mtn€ ihr dankbar sein, wem: sie zu ihrem Teil am FriedenÄvcrk mitarbeite. Wir begrüßen mit (Genugtuung, daß wir hier in Spaa Gelegenheit haben, in kontradiktorischen Bethandlungen mit den Alliierten nufere wirtschaftlich Lage und die sich auS .ihr erg.'beitbe Lei- slungssöhhgi'ei.t Teutsclchands zu bespr^ck-en. Tas Pwgramm, dos uns heute mitgeteilt wurde, ist ihnen bekannt. Wir sind bereit, wenn ich so sogen darf, unsere Bücher offen auf den Tisch zu legen. Wir werden alles aufzukbärcn suchen, offen und freimütig. Nach den letzten Roten der Alliierten nähmen wir nächt an, daß die militärischen Fragen zunächst erörtert würden. Wir sahen deshalb dre Anwesen- beit des Reichs Wehrmini st ers und des Generals von Seeckt erst für später viov-ius. Wir erwarten sie aber schon morgen. Alsbald nach der Ankunft sollen die Berhmrdlungen über die militärischen Fragen stattfinden." Paris, 6. Juli. (Wolff.) Die Berichterstatter der Pariser Presse sind gestern abend von Fehrenbach empfangen worden, der ihnen erklärte, daß die deutscye Delegation von dem Wunsche geleitet sei, zu einem Ergebnis zu gelangen. Die Pariser Presse glaubt jedoch dies in Frage stellen zu müssen. Die Blätter sagen sich, es werde den Deutschen jetzt in Spaa Gelegenheit gegeben, ihren guten Willen zu beweisen. Sie behaupten, die Deutschen hätten sich der Diskussion entziehen wollen. Die deutschen Vertreter hätten versucht, die Einigkeit der Verbündeten auf die Probe zu stellen. Einige Blätter, so namentlich der „Petit Parisien" und Has „Petck Journal" gebrauchen st>gar das Wort „ObftrukUon , offenbar aber nur, um umso schmetternder von dem Siege der Verbündeten zu reden, den diese gestern über die Deutschen erzielt hätten, well bte Vertreter der Verbündeten den Deutschen bewiesen hätten, daß sie Herr der Lage bleiben wollen. Das „Petit Parisien" meint, man habe die größte Mühe, an den guten Willen der Deutschen zu glauben. Die deutsche Delegation habe eine große Ungeschicklichkeit begangen, aber sie hätte durch ihr Verhalten die Einhertsfront der Alliierten wi^erhergestellt. Pertinax meint im „Echo de Paris", Deutschland versuche auf dem Wege über Kvmmft'swnsberatun- gen die ständige Aufnahme im Obersten Rat zu erwirken. Wenn allerdings der Bolschewismus Warschau bedrohe — fragt das Blatt —, ob dann nicht die Ententemächte die Zusammenarbeit mit ihren ehemaligen Feinden nötig hätte. /s Koni- Lunb als an= bn Ä «ui Vreft- ; grubet M. 72& S Unter. mte M rtften über on Schrot- Nr. 157 Der (Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- und F-mg von Glückspielen'an verschie- : ton Won» urtk BÄ, die f«xrg | LÄftgstraße Iß, wurde ab 1. Juli in, bte fttet1 bene deutsche Badeorte, darunter auch Hwmbnvg, unter denen auch mehrere Baü-Nauheiiner sind, noch Unterstützungen gewährt werden. Der Vorsitzende dankte dem Schriftführer und dem Rechner für die im Stillen geleistete Kleinarbeit, während Bürgermeister Dr. Kayser dem Borsitzendeni den Dank der Stadt für die Gründung und verdienstvolle Leitung der Ortsgruppe übermittelte.. Seitens der Heimgekehrten dankte Louis LepSki, der Vorsitzende der Reicktsvereinigimg ehemaliger Kriegsgefangener, dem Vvlksbund für fein segensreiches Wirken. — Bad-Nauheim, 5. Juli. Eine Modenschau, wie wir sie tor dem Kriege hiev hatten, sand gestern im Kvnzerthaus hier statt und verdient als eine ganz besondere Veranstaltung der Kurverivalttmg Äavähnung. Verbunden bamit war abends ein Tanz-Tournier. Die ganze Veranstaltung zeigte einen glänzenden Verlcruf und ein recht benagtes Leben imd Treiben, denn trotz der hoben Eintrittspreise von 25 Mk. war das Kvnzerthans nahezu ans verkauft. 4 Bad-Nauheim, 6. Juli. Der sehr rührige Obst- und Ga rtenbau ver e i n hat am Sonntag im Gasthaus „Zur guten Quelle" eine Obftschau für Dearen- und Stettuibit veranstaltet, die zahlreich besucht war. Jrn nächsten Monat soll eine Ausstellung von Frühobst folgen. X Bad-Nauheim, 7. Juli. Ein (Lustspiel des Wiesbadener Stadttheaters bringt uns am Donnerstag die phantastische Op-r „Hoffmanns Erzählungen". Die Besetzung der emzelnen Partien ist ausgezeichnet; die drei Frauenrollen liegen in den Händen von Fräulein Marianne Alf ermann, der einstigen Nachfolgerin der Frieda Hempel an der Berliner Staatsaper, iVährend Herr Andra den Stlchtrat Lindhof in seinen drei versckpedenen Gestalten und Herr Schorn die drei Dienerrollen gibt. Bad-Nauheim, 6 Juli. Eine Sammlung der htesis-n Volksschule für bte deutsche Grenzspende ergab den schönen Betrag von 422 Mark. Hessen-Nassau. Keine Gkücksspielkonzessionen. die nach dem 1. Januar 1920 entlassen worden find und deren EntlassungÄirlanb ober ein Teil desselben nach dem 1. Jmruar 1920 fällt, werden gebeten, sich zur Auszahlung der erhöhten Verpflegungsgelder bei Hans .H 0 r st, Marburger Straße 27 (1. Vorsitzerider) oder in der Geschäfts- .1 stelle der Neick^svereinigrmg ehern. KriegSgefim- gener, „OberHess. Korbwarnchaus", Schulstvaße, bei Kamerad Heß zu melden. ** Gießener Hausfrauen-Verein. Tie Bestrevnngen des Berbarches deutscher ksxms- fraitemreteine, die Hausfrauen Deutschlands inj einer gvoßen Organisiatvon zusammenzufassen, sind! frei von jeder Parteipolitik. Tie Hausfrcmetr fetten1 in den Wirtsckiastsfiagen mitzureden haben, die in ihr Dätigkeitssebiet fallen. In der Verstrmmlung vom 8. Juli werden noch andere Dagesfrogen be- handelt, Bekvmckgemacht wird auch eine Neuein- riditung jdes Gießener Hausfrauett-Berems, die alsbald in Kraft treten s-oll. ** Der Evang. Arbeiterverein ver-^ anftultete am Sonntag in Gemeinschaft mit dem Cvang. Gesellenv^erein Wetzlar einen Familien-' ausflug nach dem Jagdschlößchen Dutenlvfen. In dem ton mehreren Hundert Personen besetzten Saal wurde durch eine Fülle ton Darbietungen' ein außerordentlich gxnnßreick-er Nachmittag bereitet. Für Monat Äugelst plant der Verein ebt größeres G a r t e n f e ft auf der LiebisShöhe., Landkreis Gießen. h. Mainzlar, 5. Juli. Gestern abtotb tt*\ s chv ß.sicb der 20jährige Dienstknecht Opper totti Londorf in der Ho freite feines Dienstherrn. Un^ glückliche Liebe mtb Spvttrei>m gleichaltriger Bnr- fd)en sollen den sonst gut beleumundeten Menschen' in den Tod getrieben hoben. Kreis Büdingen. fd. Büdingen, 7. Juli. Prinz Mfied unv Gattin, Prinzessin Luitg-ard zu Dsenbiurg-Büdingen: begehen heute das Fest ihrer goldenen Hochzeit. T) Lißberg, 6. Jvli. Auf der Jnngvieh- weide des Hofes Breitenhside, die zur Domlne' Konradsdorf gebärt, wurde in der Nacht ton Freitag auf Samstag ein Rind gestohlen imo int nahegelegenen Wald nach Bergheim zu abgeschlachtet. Bon den Dieben hat man leine Spur. Kreis Lauterbach. O Sch l i tz, 5. Infi. Bon der ZentrÄstelle zur Förderung der BolMnldung in Hesien ging der mefigen Volkshochschule ein Anerkennungsschreiben für die in der kurzen Zeit ihres Bestehens geleistete zietbewußte Arbeit zu. Er- fieulich ist es, daß die Volkshochschule ihre Tätigkeit auch im Sommer nicht et*Mit. So sand gestern wieder eine heimaigficl/ichtlicl-e Wanderung statt die nach dem 1591 auf dem Sande angelegen Friedhof führte. Er ist einer der ältesten Friedhöfe ON>erh-essens außerhalb der Stadt: die Sandkirche wurde 1593 über dem Grab des Pfarrers Kempinus erbaut und 1612 erweitert. Friedhof und Tvtenkirche bergen viele heirna tMsichichtliche SehenswürdigEeiteir, die unter sackckundiK.-r Führung erläutert wurderr. Hettte abend vevrnstaltete die VolkÄ^ochschule ihren 11. Ncksischen Musikabend, ;ber u. a. m Werke Wagners, El-opins und C. M. v. Webers einfichrte. Kreis Friedberg. d. Bad-Nouherm, 4. Juli. Die hiesige Ortsgruppe des Volksbundes znm Schutze der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen hielt unter bem Vorsitz von Lehrer H. Wagner gestern abend im Stadt Hause ihre erste Hauptversammlung ab. Dabei gaben brr Geschäftsbericht des Schriftführers Lehrer O ß- w a l d und die Rechnungsablage des Rechners Bankvorstand Hartmann-Stell ein äußerst erfreuliches Bild segensreicher und vielseitiger Arbeit im Dienste der Kriegsgefangenenfürsorge, für die wohl an kaum einem andern Ort von der Grüße Bad-Nauheims mit dem gleichen Erfolg» geschaht worden ist. Nahezu 20 000 Mk. sind in unterer Stadt vorn Volksbund durch Sammlungen, Opsertage und sonstige Beranstalrungen für Misere Gefangenen aufgebracht worden. Grössere Beträge davon sind an das Durchgangslager in Gießen und an das große Kriegsgefangenenhilfswerk in Berlin abgeführt worden. Außerdems 1 konnte gelegentlich der von der Stadt versnstal- teten Begrüßungsfeier an jeden der 56 bis jetzt heimgekehrten Bad-Nauheimer der Betrag von 150 Mark als Ehrengabe ausgezahlt werden. Aus den noch übrig gebliebenen Mitteln sollen den noch in Sibirien befindlichen Gefangenen, BretibtrW kOauf 40 5 «rmÄWt W1 M ÄMillg trafen. Die 0 ffflfli w imi trfranft md 1 SymMme, b tzeM werter 6et der Anßr e. Wchcsc von b« st. MviMe rtittQ der ter Cftcnbfl Vockn unb biebie&trrt man fotytnb sechs Meter Mokebi 18' -ettenkmAffck Statt, eine andere 6500' X. Han. Wckttrjeges n richtete gwst Nrnieebrps is Eiedelung horten, die te Wbiciai. - . »6 früheren . ufoWringi Men fottte chchren. g!2ü* W L- Die LebensmttLeltenenrng. Dir Pfinideni^g von Lm Städten wrgetommenen Unruhen toegett der hohen Lebensmitt.lweise, namentlich'ter Preise für Obst und Gemüse, wurden die Inhaber der Lebens- mittelgesciuif e, die sich in keiner Weist einer wucherischen Ausbeutung der Bevölkerung schuldig gemacht 'haben, scheuer geschädigt. Es soll hier kein Wort der Verteidigung für Diejenigen gesagt wer den, die unter Ausbeutlmg der Notlage unseres Volkes die Schuld bei den wucherischen! Preisen tragen. Es dürfte aber allgemein bekannt sein, daß die meisten Lebensmittclgesckäfte und Lebens rnitteU-ändler, soweit sie dem ordentlichen Handel angeboren, keineswegs einen unangemessenen Gewinn erzielen, da sie selbst schon die hohen Preise beim Lindaus der Waren anlegen nruftten. Trotzdem wurden diese Geschäfte von den gtubeftörmi nicht mir gezwungien, weit unter bem Einkauss- preis zu verkaufen, vielmehr sogar noch darüber hinaus durch t-ie strafbare Plünderung und Warenvernichtung schwer grfrfürUgt. Wir fragen die Regierung: 1. Sind diese Vorgänge der Regierung bekannt? 2. Was gedenkt die Regierung zu hm, um a) die an den unrechtmäßigen Handlungen und Zerstörungen Schuldigen zu ermitteln nnd dem ordentlichen Gericht zuz^iführen, b) die ordentliche» Geschäftsinhaber vor ge- setz- und rechtswidrigen Eingriffen in nurffamer Weise zu schützen, c) den tatsächlich mrbegründeten, in einem. Mißverhältnis zu den Gestehungskosten stehenden Preiswucher tatkräftig zu bekämpfen. Biil.g r; Lrhensuntlel in Baden. fn. Aus Baden, 6. Juli. Von den gnoften Plä'-en Badens werben butt Fcanks. Blättern ge- ttxl Vtme Marktpreisregulierungen gemeldet. Auf dem Freiburger Haupt- wochenmarkt setzterr Ange'hörigie der links- ftehenlx!» r> litischen Parteien die Preise allgemein um die Hälfte "herunter In Kon sta n z erklärten die Vertreter aller Geschäftszweige sich bereit,, die Preise sofort bemdMsetzen, obwohl sie dann ihre Mare zum Teil mit Verlust abf-fcen müßten. In Tauber-Bischofsheim führ en die Demonstrationen zu üincr Einigung dahin, daß das Pfund Flei sch6 9Jlarf, dcä Brot 2,50 Mark, Eier das Stück 1 Mark, die Milch 1,30 Mark und der Zucker 1,60 Mark Losten soll. Ter Preis für das Pfund Butter und den Zentner Kartoffeln soll 15 Mark betragen. Auf dem Mannheimer Gemüsemarkt setzten Er- $euger gemeinsam mit dem Marktmeister Angemessenheitspreise fest, um einer gewaltsamen Herabsetzung der Preise vorzubeugen. der Stadt gelegenen Werk vier mit rot. g ün Un verbesserlich Der jugendliche Ver- und schwarz gemustertem Stoss neu übrzogene vrocher Adolf Schreiner, ton dem vor einigen Sessel im Werte von 2106> Mk. g-stohl n, wovon Tagen berichtet mürbe, tft wiederum aus der Er- dttl an den Füßen mit Rollen veri.hen imd zielnmgsonstalt über Nacht, nur mit Hemd bettete Gestell und Rahmen smd von hartem Holz und fet entwichen, verübte in Frankfurt a. M. lichter Färbung. einen Eftib^u^Äbiebstahl, wckbei tlym wieder 2000 Ferner in der glerchm Nacht und atbt MgchrRarT in die Hände sielen und ist seitdem spur- zuvor mittelst Einbruchs aus enter W-m- ^os verschwunden Handlung 25 Flaschen Burgunder und 2^ Flaschen ** für.ricß verheiratetes Wein M°» „Simmeringer", im Werte vonfiä r cheü" E- «ÄS» Tcung eut ichwarz- und weißvanerter MVjUU, cui I «ank....rm CSn»» nrzStsere Partie 4219, Jn.nWasck>estüc^'wurde in der neuen Wohnung torge» fönt, ein Laib Brot, 3 4 Psimd Zervelatwurst ** Das Fest der silbernen Hochentwendet. Leit begehen am 9. d. Mts. Ludwig Stein- Desgleichen aus dem Keller der GewerÄelchu'e hrecher mrb Fran Marie, geb. Wagner, Schloß- ein Ffthrmd Marke „Neckarsulm", FabrÄuunnner 15 ^art 308 777. Bor Ankauf wird gewarnt. Was kostet ein Paß? Durch Erlaß Die Sicherbeitswache der Stadt des Ministers des Innern sind die Paß- und Gießen schreibt uns: In dem Bericht von der SichtverrnettSHebülsien wie folgt festgesetzt worden: Versammlung des BürgTrvevems in der Nnvnnrr Für Auslandspässe 25 Mk., für Inlands Pässe tont 3. Juli ist ton der mangelnden Sscherheit 15 Mk , für JnlandSpässe im Bertehr mit bem in Gießen die Rede und dabei die ,,L»Uviefigte' besetzten rtzeinischm Sebtete, mit den Adstimmnngs- Sick.erl-eitswache erwsiibnt. Wir bemerten trawi, daß gebieten imd mit OftbwttUPn 5 Mk., für einfache Meng vötfig mroickürg uns Ausreisesichivermerke 15 Mk., für Rückreise?icht- e Meimatzt über die Sicher- vermerke 25 W., für Dauer reisen 30 Mk. Dazu :m «u verbreiten. Dte An- kommen noch 3 Mk. Stempel gebühren unb die chdrÄen mrr die LSHne der lwhen Kosten der ausländischen Bisa. ♦* Die Geschäft sstelle der Krtegs- > .■nr».iT—im - sessor Ml der Technischen Hochschule yu _ . _ Darmstadt Geh. Bauvat Heinrick) Wa lbe für die AUS Mttö Zett tom 1. September 1920 bis 31. August 1921 Gießen, den 7. Juli 1920. zum Rektor dieser HoMchule. Einmackttukcr ** Eine öffentliche Sitzung der a'd . . . Stadtvernrdneten-Vcrsammlung tft Vom städt. Lebensmittelamt wird uns ge- ^uf Donnerstag, dm 8. Inti 1920, nachmittags schrieben: 4 Uhr, anberaumt. Auf der öffentlichen Tages- Wiede rholt sind in letzter Zeit im Gieße- I ordnung steht: Bangesuch.': Bebauungsplan für ner Anzeiger Artikel erschienen, in denen auf Gebiet »torhalb der HeyliganstM-dtschen Fabrik; die glücklich« Lage benachbarter Städt« hinge- an^n @tienW6neg tnurhe hte Vinmnckirncker verteilen SteiutftattetiUerem. Uetornahme tos Pfilchtantetts ? I der Genteinto für das Reichsdartehen znm Bau- konnten. Errte Umfrage bet diesen Städten hat n BLugenossenschast 1894; Er- ansnahmslos ergeben, daß es.sich um ß \ * hteucrung von Schackstabtockunge n; Prüfung des sparten Zucker handelt. Die Ersparnts Rechnungsabschlusses tos Elettrizitälswertes, tor wurde erzielt dadurch, daß den Einwohnern Straßenbahn, des Gas- und Wässerwer^ für 1917 der betr. Städte statt der ihnen zustehenden und des Gaswerks, Etektrizitätswerks und der Monatsmenge von IV2 Pfund nur 1 Pfund StvabelitockM sowie tos WussersveM für 1918; Ge- zugeteilt und der verbleibende Teil als Re--1 Währung bon FrerfahrtLrrten dirtoe Straßenbahn cPrh4, iurücfnetMt tnurhe Das 5tebensmittel- Sck-wergMaksige, dte nrcht als mmDertomtttelt I i«rdurch ist es Nwglich,die I u ! i- Z u - K-d w«^ckr>chs, i f it « n h ntt 1 i/ft SR f 11 n h n 11 f 2 V« B^Mtschlag der Plvck'seÄen Sttfttmg; AmmoNvate 1 1 ? 9?.t tvp Ml. W des Gas- und Wiasserm-rks, hier: B-wil- zu e r h 0 h en und bis ernschlteßlich Oktober eines Kredits; Lohn zuhlun gan st äd- bie nronatltche Zuckermenge auf 1V2 Pfund tische Arbeiter für die Streiktage an- beste hen zu lassen, während, wie bereits durch 1 Mich des RegiernnHswechsels; Gesuch des Kanin- die Tageszeitungen bekannt, durch vermin- chen und Geflüselzuchtveveins tor Eisenbahn- berte Zuckerüberweisung des Reiches in den bediensteten um Bervilligung eines Beitvages mti> nächsten Monaten allgemein die Zuckerzutei- Stiftung eines Ehvenpr-ffes, ebenso des Kaninchen- lung-en herabgcsctzt werden muffen. Es bedarf Sttstwr« emes Armmrms. Stn- wohl keiner Frage, daß Dom städtischen Le° wr dL BİNvon bensmittelamt alles geschieht unserer heim.- schen Bevölkerung die zum Lebensunterhalt tos im GMoAsnsttxl^Len Teers, hier: Beierforderlichen Lebensmittel in ausreichender triitserklärung zur Teerverwertungsgesellschaft; Menge und zu billigen Preisen zuzuführen, so- Vefchaffung v-vn Uniform- unb Ansrüstungtdgegen- weit dies unter ton heutigen Verhältnissen stünde -für die ueuemaimten Polizmwachtmeister auch nur einigermaßen möglich ist. NÄ-er, H^eußiier und Metor; Gesuch tor Gießener fiif Rutorgesellschäft von 1877 um Ueberf-aifimg von Richtpreise für Früysvst. §^lz aus bem Sbütowald zur Userb-ffestigung mW Laut Beschluß der Städtischen Lebensrnittel-1 acht SchMkLanzessionsgesuche. Deputation werden folgende Rie^preife für den ** Tie Gießener Hochschulgesell- Kteinhandel mit Frühobst als «rgemesfen erachtet: s cha s t hält SonnLag ton 11. Juli ihre ordentliche Kirschen 1.80—2 Mk. das Pfund, Johannisbeeren Heuptverfammfimg ob. Die Versammlung wird 0.80—1.20 Mk., Stacheltocren 0.60—1 Mk., Hirn- eröffnet durch em-n Vortrag ton Pno-fts>or Tr. beeren 1.50—1.75 Mk., HeidÄbeeren 2—2.50Mk. med. E. Gotschlich über „Die Bedeutung das Pfund. der Bakterien im Haushalt der Na - Lebensmittel. t u x".' Zu dem Vortrag, der um 11 Uhr pünkllich * * Städt. Seefisch-Markt. Morgen im Gwton Hö^al der UmLe-rsttät stettsintot, Donnerstag früh treffen wieder lebendfrische Zutritt. Kabeljau, Teelachs, Schellfische, Rotzungen und! ^^^^^^E^iskonTerte. Für das Rotbarsch ein unb lammen in den Marktlauben biAb?nnemm«sL>>seri am Dmm-rsiQL, s. zum Verkauf atonss 8 Uhr der „Schönen Aussicht" hat * * A u s g a b e vo n K ä se. Morgen wird in Obermusirmeist'er Lötor diesmal einen Operetten- der Verkaufsstelle der Molkerei Grieb, Schanzen- ^bend gewählt. , / . . fttafce, an den Bnirk 10 Käs- abgegeben. Eine Schwindlerrn einigen * * S8ei ber ftäbt Obft- »nb ©emüfe- $«een trafo m Gießen eine FrauenÄ>cA< M amte >WtnJ» ito H tu unb int m ruabyesGch, !M Spür. ch. 1 der NtaM 9 m .hesim ging le em Amrkcn- ’irr^en Zeit te Arbeit zu. Er- chule chre Totig- Mllt. So Md Lliche Nmdmmg öditix (mgdffltot et Mten Stadt', die Sand- Srab des Psmrrs rweitett. Fckdfof kimtLWWe sachü«di-.i FH- ibvi> önÜÄfhffdt tssischm Musik- ÜLMQs, ChMs L. rg. Juli. De> JiHUr es zvm Saruhe i Stadtdanfe ihre g ab. Dabei gaben WersLehttr Obläge des Neibnns stell ein nuH mb vielseitiger Ar- ngenenrüriorge, M bem Ort von der ?m 9^’^’,5t?7 20000 Mk. smd mnb durch W* qe BemstalMM ^acht nrorkn. Ärö- a.3 Durchgangslager ■art® iwft • der W von '«iiäWÄÄ um Mitteln MN dlichen GeianMN' K werden va , oer und W 5JT - ^entarte - ‘ to ««ffä «Efe B» . c^ti. eine Mo- nzeltbM.-^Qnital- finden jeW!®' Die ganze ' W w® *• nP'oMtL Der kA 6. 7inV>l ttbüUÄe"elI,; . ®iej' die £ lereich^fe ^iuletn Mden M^olgenn ^•Jeu^nib^ Vst. Nächste 5. Juli 1341,15 1343,82 1333,65 1336,35 Vörseulnrfe Berlin 152,75 185,50 sind. Die Präsidentenwahl. 285, 12, Berlin, ßelff unseren Kindern 174,75 150,50 350, 285, 270, 230, 206,- 152*75 403,- 218,50 6.7. 14,65 Devllsernrartt. Geld Brief 16, 12, 12 tvüxfcem toertm 10000 folgen. Frankfurt a. 9JL, 7. Iulu 341,35 623,15 643,65 836,85 175,70 233,75 149,65 37,95 324,35 681,70 615,65 23,28 26,03 86,47 23,90 85,- 290,- Knrs 5. 7. 79,60 Zürich . . . . Amsterdam . Aopenbogan. Stockholm. . Men .. .. Prag . . . . Datum: Amsterdam - Rotterd. Drüssel.Antwerpen. llhristiania Kopenhagen Stockholm Helfingfors Itatten Landon View-York Paris Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . 342,15 642,35 625,35 834,15 167,30 233,25 148,97 37,45 326,15 674,30 600,40 22,22 26,22 86,27 23,72 288,- 311,- 317,- 212, — 277,- 425,- 449,75 350,25 298,- 342-15 643,65 626,65 835,85 167,70 233,75 149,27 37,55 326,85 675,70 601,60 22,28 26,28 86,47 23,78 Kurs 6.7. 79,50 72,- 61,50 69,50 152,50 256,- 207,50 173,- 154,- 140,- 185,- 180,- 286,- 280,36 310,- 312,- 209,- 275,- 419,85 449,50 350,- 299,- 178,50 407,75 220,- 275,50 Kkrs 6.7. Geld Brief 6. Juli 289,- 294,- 306,50 309,- 208,50 265,- 424,- Kurs 5.7. 79,60 72,30 60,80 69,40 154,25 259,- 204,- 174,50 150,25 140,- 186,- 178,75 284,- 285,12 304,50 304,- 207,75 266,- 417,50 444,50 351,- 287,- 175,- 387M 215,50 273,- 230,- 340,65 621,85 642,35 835,15 157,30 233,25 141,35 37,85 323,65 680,30 614,35 23,22 25,97 86,27 23,84 Markuotierungen. Datum: 5.7. 14,80 Datum: 5°/oDeut.Kriegsanl. 4°/-Deut.Neichsanl. 3°/gDeut.Reichsanl. 4% Preuh. Konsuls Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Bank . Natsavalbank f. D. Mitte ld.Creditbank H.-Amerik.-Paketf. RorddeutfcherLloyd Boch.Gußslahlwrk. D -Luxemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Öde schl. Eisend.-B. Obcrschles.Tisenind. Phönix. Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Elektr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Fetten - Guilleaume Daimler Bud-Eisenw.-Akt. Adlerw«ke . . . . 4"/oHesf.Staatsanl. Electron Griesheim (In einem Teil ter Auflage wiederholt.) Stiriucs bei Mlll-erand. Paris, 6. 3idi. (MTB.) Ter Sonderbar icht- erftatber tes „Motin" trleavccchiert seinem Matte aus Sjyia: Gestern 'batte £> ugo Stinnes, ter ton KRn gekommen w, eine lange Zusammenkunft mit Millerand. Dieser empfmg tim int sixmzöftschLn Quartier. Stinnes setzte Mtt- feconS) ssnen Plan üder die Wiederherstellung der verwüsteten Gebiete aus- svrvMtter. Millevand m-rchte einige Einwendungen, erklärte sich aber lebhaft interessiert durch das von Sünnes errrwicküde System ter intern atu» die Jvurnatisten aus den oberen Otedioeran garere Wassermenaen in den bremtartten F-echrstustl geschüttet. Zur Rettung des eingefchtossetien Führers fehlte es an bem sämtlichen RettrsegSmaterial, nter verurteilte Hute den früheren Lehramts- Aspiranten A. Schmid aus Gießen zu zwei Jahren imo die Seminaristen Jos Sch., I. G. und S., welche im Januar und Februar d. I. eine Flasche Platmästest und anbete Unter richts- g^enfternte entwendet und verkauft haben, zu 10, 6 und 5 Monaten Gefängnis. Berlin. 6. Juli. (AB.) Im Mord- prozetz Blau verurteilte das Gericht ten An- sefi^en Hoppe zu 6 Jahren Zuchthaus, Winkler 5u o Jahren Gefängnis unter Anrechnung von ße 8 Mvnoten U,Versuchungshast. Der Angeklagte Fischmann wurde freigespwchen. nung ter unteren FahrMchltür auszusinten. Schließlich schchrgen die yjtercnfdflften ter anwesenden Sicher hei dspoiizei die Tür em undbrcrch- ten den lresrmrungslosen idoppe ins Freie, wo ich die Samariter der inzwischen alarmierten Feuerwehr seiner annahmen. Hoppe tourte ins R ran fen bau? gebracht. Der Brand konnte bald gelöscht werden. B e r l i n, 6. Juli. (WTB.) Aus dem Reichs- tag wird uns nritgeteilt: Die ersten Meldungen über den heutigen Brand im Reichstage erweisen ich als sehr stark übertrieben. Der Brand brach in dem Fahrstuhl infolge Kprzfchtasses aus. als der Fahrstuhl von einem Zwischmgefchoß nach dem Erdgeschoß in Fahrt war. Der Fahrstuhl- ührer setzte sogleich tert Marmapparat in Be- vegung. Aus tem Maschinerwaum erschienen so- ort Monteure, die die Maschine des Aufxuges ausschalteten und den s2hth«g langsam bewnter» drehten. Die Kabine matte sodann im Erdgeschoß ohne Schwierigfeiben gaöfsuet tmd ter durch den Rauch etwas benommene Fahrstuhlführer ins Frere geschasst, wo er sich alsbald erholte, so daß er sich ohne fremde Hilfe zum Feuerwsbrauto- nwvil begeben formte, das ihn ins Kranken Hans Feuer im ReichstsgsMbüude. Berlin, 6. Juli. (Wolff.) Heute nachmittag kurz vor 2 Uhr brad) im Reichstagsgebäute Feuer aus. Der Fahrlttchl zur I out na listen tri- büite war infolge Heißlaufens des Stahles in Brand geraten, und die Flammen fähigen bis an die fteren Stockwerke. Der Fahrstuhlführer Hoppe, der zufMig allein im Fahrstichl fichr, hereinteung beiter Institute mit rfltfmirfnfter i Kraft Nxn 1. Januar 1920 ab erfolgt. Um die I Gafetkschaftssorm einer Kommanditgesellschaft aus Aktien für das bereinigte Institut zu erhalten, wtro ine Durchführung der Transakrion in ter Weise vorgenommen, daß die Deutsche Nationalbank, Kommanditgesellschaft auf Aktien in Bremen ihr Kapital um 90 Millumen Mark erhöht und diese Aktien den Mtionäten der Nationaltenk für Deutschland zum UmtMkfch im Verhältnis von 1 zu 1 anbietet. Außerdem wird das Kapital uni weitere 18 Millionen Mark Aktien erhöht, die in festem deutschen Privatbesitz übergehen. Ern Angebot an die Aktionäre sinter nicht statt. Das bet tem Verkauf ter Aktien erzielte Kursagio deckt bte Kosten der Transaktion. Mit der Ver- eiwgung wird das Jnftttut seinen Namen „Na- tionaßbank für Deutschland, Kommanditgesellschaft aus Aktien" üntern und seinen Sitz nach Berlin verlesen. Berlin 6. Juli. («TB.) In der heutigen Aaftichtsratsfttzmlg ter Gelsenkirchener Bergwerks- MÄatzgvsellschvEt legte der Vorstand die Ver- mögensLmfftetlung des Geschäftsjahres 1919 vor, die mit einem Rohgewinn von 36 649 057 Mark gegen 35 423 746 Mark i. V. abschließt. Der aus teil 17. Angntz zu berufenden Hauptversammlung soll vorgefchlage« werden, 13 457 769 Mark gegen 22 165 980 Ms i. V -u Abfch^eLungcn, 1190168 Mark gegen 500 000 Mark i. B. für den Beamten- und Ärbeiter-Üaterstchtzungsfvnds zu verwenden imb elnen Gewmnanteil wn 11 Proz. gegen 6 Proz. i. V. zu verteilen. Der Vortrag auf neue Rechnung beträgt 628 488 Mk. gegen 1279 861 Mark i. V. Die Abschreibungen konnten in diesem Jahre infolge Abswßung ter linksrheinischen Besitztümer niedriger bemessen werden. Amsterdam, 6. Juli. (WD8.) Der PvTfi- tent des «richifchen Handeksonttes teilte mit, daß bis jetzt 34 806 Ansprüche englischer GhiubiMr bei tem dentzchen (äenringamt emgeroichl w-ur- Berlin, 5.Jult. (BTB.) Die Kriminch- polizei verhaftete die Einbrecher, die im Februar und März aus dem Staatsarchiv in Charlotteichurg zahlreiche GsgerftÄ«te ton ae- schichtlichem Werte eirtwentet haben. Der Urheber ist der frMevc SichecheitSbeamte M besteht der Verdacht, daß die Einbrecherbaate auch den Einbruch in das Mausoleum verübt hbalw' aktieu ungefähr 4 Proz. höher. Am Rentenmarkt Ivar nichts von Bedcutuirg verändert. Devisenkurse behielten ungefähr chven gesttigen Stand. Frankfurt p. M., 6. Jicki Börsen- st i m m u n g s b i l b. Die Stftmnimg war atich an der Ab.msbörse vattv-i-egend fest. In ten Aktien der Deutschen Erdöl trat eine Außvärtstewegung ein. Ter Kurs schioaukte zwischen 1550 bis 1540 plus 80 Prozent Deutsche Pstvoleum zogen >eten^ salls km 812 bis 809. Lebhaft um gesetzt wurden Lombarden 39,50 tes 40,50, dagegen schwäichten sich Sck/antungbttkm 10 Prozent ab 665. Orapimineu- Anteile fest 820, Gennßscheftte 700. Interesse bekundete sich für MVuteirpipieve, deren Kursbesserungen 3 bis 7 Prozent berrttgrm. Bewuters lebhaft 1 mitten PhÄrir-Aerg'.-nu mit 425, Mannesmann mit 360 gebrätelt. Kali We-steregiPn stiegen um 16 Prozent auf 623. Holzper^lung, welche mit 353 zur Notiz getangtien, standen im freien Verkehr 'bis 358 gefragt. Daimie^ Motaren gewannen 61/» Prozent 218 L0. Ekellttsche Wette fest. Teutsch-Uetersce gä»annen 5, Ackft und Kraft 4 Prozent. Zellftsff Wxrffcnburg 330, Schicht. August WessLs 225 pbus 4 Pvczent. Ghrm. Th. Grlbfchmidt 539,75, GummÄvarens. Peter 265 je 5 Prozent bSfcr. Mu-Guinea stiegen 45 Proz. auf 730. SchM'-chttsaktien ruhig Hopag 185,50. Mexikaner behauptet, öprvz. Gsldmexikcmer nady börslich 355. Berlin, 5. Juli. (ALB.) fischen der Nationalbank für Deutschland in Berkin und der sd. Biedenkopf, 6. Juli. Der Reallehrer Henkel ütenxsmrte beim Heruntettaufen van einem Berg einen Wanderer, stürzte hin und toar sohart tot. — Aus dem Heimatmuseum toiHfcen buirf) Eiubruch zahlreiche ato Zrnugeschirre und Abentenahlsgeräte aus dem Bieten tapfer Preise gestahben. ra. Biedenkopf, 6. Jüli. Dre Stadtverwaltung beschloß unter Bereitstellung namhafter Mtttzel ten Anschluß ihres elektrische nAerkesandte Kraftanlage ter Eter- sperre und billigte ten Umbau aus Gleichstrom in Drehftrvm. Die Anlage wird alsdann viel unabhängiger von der aus Gischtgasen genommenen elektttschm Kraft der Obersch^der foodiöten werden. fd. Frankfurt a. M., 6. Juli. Die im Mai erfolg«Heraussetzung derStraßen-' d a h n t a r i f e hat einen ttesigen Rückgang be-3 Verkehrs zur Folge gehabt. Der Verkauf an Monatskarten ging um 80 Proz., der Verkauf an Wochenkarten um 44 Pro;, zurück. Die Folye dieser verkehrten Berfoiwspolttrk zeigen sich in einem Anwachsen tes Fehlbetrages der Straßenbahn um weitere 10 Millionen. Der HauptcruS- schuß der Stadtverordnetenversammlung hat in- foLgetesseu beschlossen, ehre Herabsetzung ter Straßenbohntattfe in die Wege zu leiten. Der Kreis ter Monatskarten, ter bisher 60 Mk. betrug, soll auf 40 Mk. herabgesetzt, also um 33V, Vroz. ermäßigt werden. Die Netzkatten werten von 150 Mk. auf 120 Mk. erniedrigt. Dieselbe Er- drüßisung erfahren die Wochenkarten, die Karten str Studieren« und die Fahrpreise für die pBaltibalpi. fb. Frankfurt a. M., 5. Juli. Einen schlimmen AuSgang nahm für eine 2mzahl junger SporMeute von hier ein Ausflug, von dem sie am Sonntag abend auf dem Hcruptbahnhof eintraf en. Die ganze Geftllfchaft von 25—30 Personen war imterwegs an Vergiftungserscheinungen erfrairf! und zeigte bei ter Ankunft so bedenkliche Symptome, daß ein Teil tem Krankenhaus zu- ißeffthrt werten mnßöen. Bei einzelnen zeigtcn sich Hei der Ankunft auf tem Bahnhof Tobsuchtsan- sälle. Wahrscheinlich handelt es sich um ten Genuß von fronten ober öerborbenem Fleisch. fb. Frankfurt a. M., 6. Juli. Gerabezu unglaubliche Preise wurden bei der Versteigerung der Meßplätze auf tem Juxplatz an der Ostenbstraße erzielt. Die Messe bauert brri Wochen unb <7s rnüisen schon Riestngewinne sein, die bie Herren Schaubutenbesitzer einnehmen, wenn man feigenbe Pverst hört: Eine Magenbrotbute, sechs Meter lang, fbftet 3600 Mk., brei Schisfs- schavkeln 18 700, 14 000 und 10 000 Mk., ein Aettenkarussell kostet für die drei Wochen 27 000 Mark, eine Schietzbude muß 2700 Mk., eine andere 6500 Mk. bezahlen. X. Hanau, 5. Juli. Das im Verteilst des Weltkrieges in Hamm an ter Lambvnstraße errichtete große Bekleivung^arnt für das 21. Reserve-- Armeetorps ist an eine elsaß-lothringische Siedelungsgenvssenschaft verpachtet worden, bie dös Innere für Wvfemngen für elstß- tetlningisckre Flüchtlinge Herrichten wird. Ter Stadt Hanmi roerben ebenfalls 25 Wohnungen ühren für die Einreise nach Polen mto Danzig durch den Korttdor betragen für eine Richtung 50 Mk. Sparr Paris, 5. Juli. (SB8J Der Vertreter deS Jntransi-eaatt in Spaa ivül ten RefttÄkoawler Fehrenbach gesprochen haben. Er soll ihm gesagt haben: Wenn wir sprechen können wie wir es wünschen, werten wir solide Argumente oor- bringen. Air werden nicht leühtstttig un4erzeül>- nen, weil wir ten Vertrag von Versailles !>aten, bet uns bindet. Sein Dcgb'iier hätte hinjugesHgt: Unb ter uns genügt! Reichskanzler F>h«errback hole tem hinzugesugt: Wenn die Entente das Unmoglidy verlang I. dann kcmu niemaad gefam» ben sein, dies ju halten. Spaa nrirb bie letzte Etappe vor dem enbgülriocn Frieten sein. Die Arbeit ist es, die uns allein besser als alle Kvn- serenzen retten kann, ims und Euch! Berlin, 6. Juli. Bor seiner Atziachtt noch Spaa Wie der Reichswehr» i«ister eine Unterredung mit Vertretern brr Presst. Er äußerte Genugtuung darüber, daß Deutstlßamd nunmehr in der Lage sei, an einem Tisch mit der Entente -u verhandeln. Er erblick bann ein Zeichen Mftt. daß endlich unsere früheren Feinte emicbex. daß ihre eigenen Jntetossen ben bisher verfolgten Pllmeu eutgegachehen. Sritm Srantemukt, ben er wiederholt in der Dcff«nt(id*it geltend gemacht hat, intern er au# bie Ge-^tz-.-en hmwsts, die mit der Heoabsthasvg der ims verblstbeften Truppenzahl verbunden jins, wird ter Minister auch in 0t»xi vertreten. Ein gehend äußerte sich Dr. Gehler, dem „Bert. LoSalonz." Msvlge, über die Abwickeluwis- fiel len, teren Auflösung uickch- mehr im Wege steve. sJ)ät JÜlcrefst »iß ter Reichs- we^nrrnister Dr. G c ß l c r und ter General von Seeckt nach Spaa berufen 1 warben, ein günstiges Zeichen sthen. Das Blatt glaubt Grund zur. Annahme zu haben, daß die engüHfre und wohl auch die italienische Regienarg nad) Uebervcichimg der drei Enteittenoten Berichte aus Drutsclckand erhallen haben, die auf Grund besonderer Erhebungen versaßt warten wavsn. Berlin, 6. Juli. Me ter „Vorwärts" schreibt, ist das Programm der VerlMtdllingen von Spaa derart erweitert worden, daß sich die Abreise weiterer Minister nach tem Kttn- serenzort nottteudig macht- Da der ZieickMag nicht in Llbwe'enlxit ter allermeisten Rezieru' gS» ertretei weitettageu wolle, dürste er zu dem Besästuß kommen, seine Beratung :u ^u unter (♦re* en. Paris, 5. Juli. (WB.) Der Sonterberichd' Frankfurt Abend- Abend- Schluß- Schluß- tzogkk 8er preußische Mnkstrr ves Innern Severing! wäre rettun in cmer längeren Unt-rredung tem Oberbürfter-' die meister Homburgs den Standpunkt der Reichs- tegterung bar, wonach letztere nach eingehentec Beratung mit ten Lanbesregicrungen sich dahin schlüssig gemacht hat, daß eine behördttche Erlaubnis zur Vennista^tung von Wückssmclen innerhalb des Deutschen Reicher nicht erteilt werten feile imb bereits erteilte Konzessionen rückgängig ga machen seien. Lediglich bte Genehmigung für ef Jahrmärkten und dergleichen Gelegenheiten liche Spiele harmloserer Art mit dem Höchst- eüstatz von einer Mark würde zugelassen. Deutschen NatfenL-bank, Kommanbugrietlschaft aus Aktten in Bremen ist unter Vorbehalt der Zustimmung beiter Äeneaafoerfammfanigen ein Ver- ------ trag zusumde gekommen, auf Gnmb deflen bie na len Mitwirkung. | VermteiMngen | Nrcmbenvovston Kübel, Babnhollttatze 4ä, emo* fiehtt ihre fremden* zimmer ten burchr'-llen- oen Fremden. üllSSl 73761 Mtzbl.Wobn-nud Cckla^immer au ruhig, all. Herrn sofort ut nerm. Babttbosttraöe 67 T. °^sMRft7Jimmer for. au verm.Lad^oteir. SS N. Dame sucht 2—3 leere Simmet tn mitera Haase. Schriitt. Angebme unter 01W44 an den utterrnangel verkaufe ich ein. altdeutschen Schäferhund prima Seidenhiind. Ol»oo Schäfer II. Lein in Albach bei Lich. Privat- Tanznnterricht erteilt zu jeder Tageszeit Carl Schmidt Tanzlehrer, 6237 Wetzsteingaste 31. Entlaufen junger, halbgroher Hand mit 4 weitzen Pfoten und weitzer Brust, sonst dunkel gestreift. Wiederbringer Belohn. Vor Ankauf wird gewarnt. Ger. Kuppel, Butzbach, Rotzbrunnen- stratze Nr. 21. 011997 WkiMne Katze entL Geg. Belohn, abzug. 011988 Wagengaffe 9. GabelSbergerftr. 1 III. Einige voppelstehpulte billig abzttgeben. 7339 ■eyllganstaedt 6 Comp. A.-8., Hießen. GarteOlüsskl auf dem Wege Hatrnne»- berg. alt. Friedhof. Lieber Sir. verl. Gg. Bel. abzug. 1310 Selters weg 43 tirche sind zwei neueBronreglocken aus derGlocken- gietzerei Schilling-Apilda gekommen. Sie kosteir mit dem eisernen Glockenstuhl 40 000 Mk. In cht-a 14 Tagen wird das Gteläut (b-d-f) zum erstenmal erklingen. Gestern abend fand vor der neuen Kirche, angesichts der drei geschmückten Glocken, ernt kirchl iche Abend feier statt. der Eintrittsgelder, bes! des Personals und ani und an Erbrechen, wie an einem Armbruche. Nachdem dieser Teil der Unterhaltung endet war, nahm die Stimme des Notars merklich einen mehr beruflichen Charakter er zog aus seiner Brusttasche ein 3Hifammeng tetes Schriftstück heraus und sagte: Das Haus vertagt sich alsdann auf unbe-, Hilfs kosten), 104 (Postgebühren) werden genehmigt, mte Zeit. I Nächste Sitzung Mittwoch vormittag 9V2 Uhr. Für mit meinem Wagen in Ihr Hotel führen. Aber was bedeutet all das? Sie haben mich säst zu Tode erschreckt. Wie hat sich denn das zugetragen? Pasquale, sagte ich, zeigte mir den Garten, und den Ort, lvo mein Pater getötet wurde. Kennt der Doktor die Geschichte? Gewiß, ich weitz alles, sagte er. Gut also, dort begegnete ich dem Erbgraseu. Wrr wechselten ein paar Worte, und ich war im Assrifse, eine alte Rechnung mit ihm auf eng- "iche Art zu erledigen, als er einen Dolch zog und mich damit traf, ehe ich Zeit fand, dem erhöhte Ausgaben Aufklärung erbeten werden. In Kapitel 98 Gerichte wird die Vermehrung um eine Strafkammer in Darmstadt besprochen und zu der Frage der AmtsgrerichtsdiLne^ribsvitute gjepyrbert, daß diese Einrichtung beseitigt und lvo nötig, Diener angestellt werden. In Kapitel 99 und 100 Zellenstvasanstalt Butzbach und Lairdeszuchthaus Marienschloß soll ebenso, wie bet dm Krankenanstalten, die Uumöglichkrit derDurchführung des Achtstundentags für das Aufsichts- Personal mit der Regierung besprochen werden | Die weiteren Kapitel 101 (Krinrinalkttssen), 102 • (Sxxyxnrroefen), 103 (Bertretungs-- und Aus- wendungen, die bei Kcch. 8: Landestheater verlangt werden. Dir Einnahmen find mit 2 862 550 Mark, die Ausgaben mit 4 251 650 vorgesehen. Man hofft durch Erleben konnte. ■ * B Gießen. Morgen Donnerstag findet im Gern ein desaale der Jvhanneskirche die theologisch? Konferenz statt, wobei Professor D. Gunkel über „eine -prophetische Liturgie" und Pros. v. Mayer über „Bleibendes und Vergängliches in der Theologie Mitschels" reden werden. * Evangelisches Gemeinfeefeft in Ober-Widdersheim. Man klagt so häufig daß die evangelrschs Kirche deshalb nicht Volkstümlich sei, weil sie nicht auf die Bedürfnisse und die seelische Verfassung des Volkes einzugehen vermöge. Diesem Uebelstand kuckst der „Evangelische G--- meinbe’tag" abzuhelsen, tnoem er kirchlich-religiös lebendige Gemeinden zu schassen sucht. So h.rtte die hessische LanDesgruppe auf den vergangenen Sonntag noch O ber-Widdershrim ein- geladen zu einem evangelischenGemeind'S- sest. Feftprcdiger war 'Professor D. Schian, der Vorsitzende des hessischen Gemeindetags. Er sprach über das Wesen der evangelischen Gemeinde. Tie Festversammlung am Nachmittag wurde wegen Gewitterneigung im Saale von Gastwirt Eifer ab- gehalten. Aber bald sammelten sich Hunderte von Gästen aus den umliegenden Dörfern, die keinen Platz mehr fanden. Darum wurde eine Parallelversammlung int nahen Gülden malde anberaumt. So tagten zwei Versammlungen und die Redner mutzten abwechselnd im Wald und im Fveien sprechen. Der Superintendent für Obephessen, Geheimer OberLonsistorialvat D. Petersen, schilderte feen Segen der kirchlichen Gemeinde, Professor D. Schian mahnte zur Treue gegen inese Gemeinde, wie sie besonders in Sitte und Brauch zur Darstellung kommt. Professor Matthes von Darmstadt sprach über „Kirche und öffentliches Leben". Ter Vertreter des Dekanats Nidda, Dekan Achter, Prin^-Hein-rich-Preis. Die fiegenben Atturn» schäften erhalten Ehrenzeichm. Ta bie Veranstal-- tung bei den heutigen Verhältnissen mit hohen Unkosten verbrniden ist, hofft der Regatta-Aus^ hat. Nun hat mir die Gräfin Maria vorgeschlagen, ich solle Ihnen die gesetzlich vorgeschrie- bene Ermächtigung erteilen, dieses Paket zu öffnen und mit seinem Inhalt nach Gutdünken 511 schalten. Das ba, Herr Doktor, ist das Dokument, von dem ich rede. Oh, sagte ich, letzt erinnere ich mich an alles wieder. Ich hin wohl ohnmächtig geworden. Ist die Wmche ernst, Doktor? Ich denke nicht, sagte er. Wie durch ein Wunder scheinen die empsüidlichsten Gefäße nicht verletzt zu fein. Aber Sie Haden viel Blut verloren, und die Wunde ist nicht ganz harmlos. Sie müssen sich daher für ein paar Tage ganz ruhig verhalten und das Bett hüten. Das kann ich aber unter diesem Dache auf keinen Fall tun, erwiderte ich. Nein, unter gar keinen Umstanden, pflichtete mir die Gräfin bei. Der Doktor wird Sie sofort Turnen, Spiel und Sport. — Fußball. Jin Anschlllß an die ber* gangenen Sonntag auf dem Sportplätze des Vereins für Rasenspiele abgehaltenen leichtathletisch.'N Wettkämpfe der Landesuniversilät traten sich bie akademiscken Mannschaften des Vereins ftlr Rasenspiele imb bes Vereins für Ben^egungSspiele Gie 6en. V. f. B bat Anstoß, 1900 ist jedoch schltell am Ball und drängt bie erste Zeit stark. Die gegnerische Verteidigung ist jedoch auf der Höhe und weiß vorerst jeden Erfolg zu verhindern. Nach 25 Minuten Spielzeit wird der Bann gebrochen, die rechte Seite von 1900 spielt sich gut und der Linksinnen schießt scharf ein. Das Spiel wird jetzt lebhafter, V. f. B. geht mächtig aus sich Herons imb spielt etwas überlegen, der Torwächter von 1900 ist jedoch auf feinen Posten imb hält bie schwierigsten Bälle, erst kurz vor Halbzeit fällt burch einen Fehler der Verteilt gung aus nächster Nähe der Ausgleich. Anfangs der zweiten Halbzeit drängt B. f. B. weiter, die gegnerische Verteidigung gibt jedoch das Letzte her, um einen Erfolg zu verhüten und es gelingt. Nach 20 Vrinuten macht sich 1900 wieder frei, der Sturm greift stark an, halblinks schießt scharf, aber zu unplaziert. 1900 gibt jetzt das Spiel nicht mehr aus der Hand, nach gutem Zusammenspiel füllt durch den Mtttelftürmer bas 2. Tor und wenige Augenblicke später bringt ein Prachtschutz des Halbrechten den 3. Erfolg. Da- mit war das Spiel entschieden, durch einen 11 Nieter kann B. f. B. wodl noch ein Tor aufholew aber die Niederlage nicht mehr abwenden. Das Spiel war etwas zu massiv. Der stärkere An' griff brachte die Entscheidung. — Ruder-Sport. Am Sonntag, 1. Aug., findet in Gießen aus der Lahn die 32. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes unter Leitung des Ruderllubs „He^lia" statt. Ter Regatta- ausschutz bat mit ben Vorarbeiten begonnen, feie, wie in früheren Zähren, zu einem würdigen sportlichen ^Ereignis gestattet werden soll. Es sind zehn Rennen ausgesck>rieben: 1. Gasd-Vierer, Ehrenpreis : 2. Junior Einer, Ehrenpreis: 3. Anhänger- Vierer, Ehrenpreis: 4. Senior-Vierer, Verbandst preis: 5. Junior-Achter, Ehrenpreis: 6. Senior- Einer, Lahnpoval; 7. Junior Vierer, Tamenpreis; 8. Senior-Vierer, Wanderpreis der Stadt Gießen; 9. Ermunterungs-Vierer, Ehrenpreis: 10. Grvtzer- Arrs Hessen. Finanzausschuß. RMK. Darmstadt, 6. Juli. Parlamentarisches. Die Beratungen des Finanzausschusses des Landtages werden heute unter Vorsitz des Abg. Eisnert fortgesetzt und zunächst Kap. 6 Braunkohlen- und Kraftwerk Ludwigshoffmmg be- prochen, das ein erfreuliches Bild zeigt und genehmigt wird. Nicht so erfreulich liegen die Verhältnisse bei Kap. 9: Salinenwerk, Badeanstalt und Tiefbauamt Bad-Nauheim und Bad Salzhausen. Dieses Kapitel gab trotz der ganz bedeutenden Aufwendungen für ben Staat eine erfreuliche Einnahmequelle. Die hohen Gehälter und Löhne, die Kosten für musikalische und andere Vevanstaltungen, die Unterhaltung der Parkanlagen, Ausgaben für Materialien sind derart gestiegen, datz kein Ueberschutz mehr vorhanden ist, eine Zubuhe aber gerade noch vermieden wird. Ganz bedeutend sind auch die Auf- Das Da ist die letztwillige Verfügung der verblichenen Gräfin Elena di FranSipam. Ich habe es vor wenigen Tagen im Paläste erntest, und es wurde in aller Form von der Gräfin Maria und Ellen Hyde, der englischen Wärterin, als Zeugen, unterzeichnet. Der Wortlaut ist sehr einfach und lautet dahin, datz das gesamte Eigentum der Verstorbenen an Sie übergeht. Dieses Eigentum besteht aus wertvollen Gütern iu Rom, verschiedenen Landhäusern und Grundbesitz in Frascati, Albano und anderwärts, außerdem Wertpapieren, die ans verschiedenen Banken nieder- gelegt sind. Eine besondere Klausel bezieht sich auf ein gewisses, versiegeltes Paket, das sie, so viel ich weiß. Ihnen zur Verwahrung Übergeben er mir, datz alle Vorbereitungen für das stille Begräbnis der Gräfin Elena in der Familiengruft der Frcmgipani, das am nächsten Morgen stattfinbm sollte, getroffen feien; daß die Gräfin Maria an dem heutigen Tage don Palast verlasse, um in das Hotel „de Russie" überzufiedeln; datz sie mit dem Erbgrasen keinerlei Mitteilungen ans- getaufd# habe; letzterer liege, wie es heiße, schwer- tranf in einem anderen Flügel des Palastes bar» weder und leide sowohl an allgemeiner Schwäche Das Diätengesetz für die Reichstagsabgeordneten gelangt sodann zur Verhandlung. Der Geschäftsordnungsausschuß hat insofern eine Aenderung eintreten lassen, als für die unentschuldigt Fehlenden 50 Mk. statt 100 Mk. von bet Entschädigung abgezogen werben sollen (§ 3). Berichterstatter Dr. Spahn (Z.) beantragt die möglichst debattelose Annahme. In der Einzelberatung eröärt sich der Abg. Ledebour (USP.) gegen ben § 3. Der § 3 nrirb gegen die Unabhängigen angenommen, ebenso der ganze Entwurf. Desgleichen wird der Gesetzentwurf über die ?lbwendimg der Meistbegünsttgung auf nichtmeist- begünfiigte Länder ohne jede Debatte in allen drfi Lesungen angenommen. Zum Gesetzentwurf über die vereinfachte Form der Gesetzgebung für die Zwecke der Uebwgangs- wirtschaft verlangt . Frau Zietz (US.) genaue Prüfung dieser wichtigen Angelegenheit, die in der Kommission 11 Uhr soll die Regierung geladen werden. Das Schicksal des Alicevereins. Abg. Frau Bier au u. Gen. (D. Vp.) haben folgende dringliche Anftagc im Landtage eingebracht. Betr.: Mice-Verein für Fraucn-Bildung und Erwerb. Ist es der Regierung bekannt, datz der „Mice-Verain für Frauen-Bildung und Erwerb" seine technischen Seminare und sachgewerblichen Kurse (Alice-Eleonorenschnle) auslösen und fämfr liebe in diesen Anstalten bfichäftigten Lehrerinnen entlassen mutz, tveil der Verein nicht in der Sage ist, die Forderungen der Lehrerinnen auf völlige Gleichstellung ihrer Bezüge mit den Lehrerinnen der städtischen Schulen für die Zukunft zu ge- nährleisten, wenn nicht Staat und Stadt sich bereit erklären, die Fehlbeträge zu beefen? Was gedenkt die Regierung zu tun, um das Weiter- bestehen der segensreichm Anstalt im, Znteresft bev Ausbildung der technischen Lehrerinnen, sowie der beruflichen und häuslichen Ausbildung der weiblichen Jugend Hessens zu ermöglichen? Was ' gedenkt sie zu tun, um den berechtigten Forderungen der beteiligten Lehrerinnen entgegen zukommen? * rnt. Darmstadt, 5. Juli. Die Bereinigung der Reichsl-eamten in Darmstadt hielt am Sonntag nachmittag im Lokale zum Feierabend eine gntbesucyte Versammlung ab, in der mit Rücksicht auf die durch die Besioldungsordnung mancher Gc- meinden jetzt erfolgte Besserstellung der Gemeindebeamten jetzt eine Gleichstellung der für das Reich, Post usw. tätigen Beamten verlangt wurde. Hochschulnachrichten. Keim Schließung tret Marburger Universität. In der gestrigen Sitzung der Preutzischcn LMrdesversammlung beantworteten Regierungs- vertteter eine Anftage, wonach die Gerüchte von einer beabsichtigten Schließung ober Verlegung der Uni ver sität Marburg jeder Grundlage entbehren. Tie neuesten Studentenausschüsse werden jetzt schon nach dem Verhältniswahlsystem gewählt. Der Grundbesitz wird sobald als ttmlich flüssig gemacht werden, fuhr er fort, aber wenn Sie in der Zwischenzeit Geld — Ich unterbrach ihn. Heilaer Gott, nein! Diese Nachricht ist ja betäubend. Warum hat denn die alte Dame afl das mir vermacht? Sie sagte etwas von Ihrem Vater. Ah so! Und sie sagte auch, daß Sie ein Sohn seien, der feinem Vater alle Ehre gemacht habe, und daß Sie sehr freundlich gegen sie gewesen seien. Ehe ich noch etwas erwidern konnte, fuhr ec fort: Die Gräfin Maria hat mich gebeten, Ihn«r mitgu teilen, daß sie nach dem Begräbnis bet Ihnen vorsprechen wird, und daß sie wünscht. Sie mö*h- ten nach England zurückkehren, sobald es Ihnen der Arzt erlaubt. Damit drückte er mit warm die Hand und Deutscher Reichstag. (9. Sitzung.) Berlin, 6. Juli 1920. Aus der Tagesordnung stehen zunächst An- fangen. Abg. Hoch (S.) fragt, ivie wett die nach der Rckvolufivu ringe leitete Untersuchung in der Angelegenheit der Veröffentlichung des. .vorwärts" Ium 6. März gediehen sei, der zufolge ein Zen- tnnnskibcejrtnrrtrr im Unterausschuß für Handel irrtb ©auerbe im Jahre 1917 berichtete, daß das Reich durch die großen Eisen- und Stahlinimstricl- leit um Hundert, von Millionen geschädigt worden fei. Obwohl diese sich loeigerten, die verlangten SelbstLostenauÄvcise vorzulegen, habe ihnen die Kriegsvohslofsgefellfchast stets höhere Preise bewilligt. Hel ss.-iich iDcrbe ass Mitwisser genannt, desgleichen Dr. Vögler von der Deutsch-Luremburgi- schen Aktienq.?sellscho ft, der Vertrauensmann der Kriegsrohstossgesellschäft für Preisfragen war. S nif:eri über Ergänzung zum Gesetz über Steuerabzug vom Arbeitslohn. Abg. Allecotte (Ztr.) begründet den Antrag, dessen Tragweite darin besbeht, .bei Einkommen bis zu 15 000 Mk. für jeden Arbettstag 5Mk. steuerfrei zu lassen und für jede zur Haushaltung des Arbeitnehmers zählende Person täglich 1,50 Mark. Andererseits soll bei Einkommen von 15—30 000 Mk. der Steuersatz auf 15 Prozent erhöht werden usw. stufenweise, bis bei Einkommen von 500 000 Mk. an 50 Prozent erhoben werden. Abg. Eichhorn (USP.): Seine Partei lehne ben Antrag ab. Nur die völlige Aushebung der Steuern könnte hier helfen. Abg. Dr. Braun (Soz.) stimmt für feine Partei für den Eintrag. Es entspinnt sich eine Auseinandersetzung zwischen Sozialdemokraten und Unabhängigen über das, was im Ausschuß gesagt ober nicht gesagt worden fei. Diese Erörterungen werden noch in einer Reihe persönlicher Bemerkungen fortgesetzt. Der Gcsetzentwurs wird sodann in allen drei Lesungen angenommen. — Mainzer RegattadeSSüddeut^ schen Ruderverbandes. In Mainz veranstaltete am Sonntag der Süddeulsciie Rirder- ixrbanb eine Regatta, die unter Lettung des dortigen Ruderllubs „Fortuna" stand und einen ausgezeichneten Verlauf nahm. Senior- Einer. (Meisterschaft vom Rhein, Wanderpreis.) 1. Mainzer R.-M. ,,F-ortuna" (I. Muhrj 9:04.4, 2. R.-G. „Undine^ Rüsselsheim (G. Bräuttaam) 9:31.8, 3. Gießener R.-Kl. „Hassia" (Hch. Jödt) 9:40.8. a. Dornbolzhausen, 5. Juli. Geste« feierte der hiesige Turnverein, welcher im vorigen Sommer gegründet wurde, fern Stis-. tungssest, verbunden mit Schauturnen. Die Turnvereine der Nachbargemeinden Oberlleen, Ebersgöns, Niederlleen, Hochelheim und Hörnsheim nahmen an dem Feste teil. Damit legte er ein Papier, das zum größten Teil aus Stempelmarken zu bestehen schien, ben Nachttisch, der neben meinem Bette stand. Zwer Tage später, als ich mich den Umftän- ben entiprechend wieder einigermaßen erholt hatte, ließ sich Signor Onelli bei mir melden. Es ftel ..hu, uuimi iiai, cyc «.u- ytu sanv, oem 1 mir auf, daß er mich mit sehr großer Ehrerbietung Evtotz ganz zu entgehen. Aber ich habe ihm den I bebandelte; vor allen anderen Dingen erllärte 25 Jahre Mnderkirchc. ch Lich, 4. Juli. Heute konnte die verstorbenen Kirc^nrat und Stiftsdechanten Klingelhöffer ins.Leben gerufene Kinberkirche ihr 25jähriges Bestehen feiern. Von der Kirche aus zog eine stattliche Kinderschar mit den Geistlichen, Helferinnen unb Angehörigen im Festzuge nach dem nahen H ö h l e r, wo die Festgemeürde bei schönstem Wetter wirllich schöne Stunden ver- heimtückischen Arm in Stücke gebrochen und den Schurken selber in den Brunnen geschleudert. Dort habe ich ihn schlammschluckend sitzen lassen. Ich denke, Pasquale wird ihn herausftschen, und Sie, Doktor, können ihm den Arm einrichten. Das geht in einem hin, sagte er. Und nun reden Sie nicht weiter! Ich werde Sie sofort in Ihr Hotel ‘begleiten und zu Bett bringen. Dort kann ich Sie bann besser bebanbefrt. Mer, sagte ich die arme Gräfin Gena ist gestorben imb vielleicht wird diese Dame da das Bedürfnis — Sie hat mir ein Bekchrsnis, sagte die Gräfin, daß Sic fofo-rt mit dem Doktor weggehen und sich um nichts Wetter kümmern sollen. Zch werde mit der Wärterin zurückbleiben und mit Herrn vndlte Hilfe alles Nötige selber anordnen. Jetzt, bitte, tun Sie mir ben Gefallen und gehen Sie! Ich bin überzeugt davon, daß Sie mir nicht auch noch Kummer bereiten wollen, indem Sie meinem ernstesten Wunsch nicht Folge leisten! Zetzt blieb mir nichts mehr übrig, als zu gehorchen. Eine Stunde später lag ich in meinem Bett im Hotel „Minerva". 67, Stellvertretungskosten, 68, Postgebühren, 69, Hochbauwesen, und 70, Geologisches Landesamt, werden nicht beanstandet. Bei Kap. 71, Kreisgeometer, wird darauf hingewiesen, daß die Städteverwaltungen in einer Eingabe an die Regierung das Ersuchen gerichtet haben, dah bei einer Verstaatlichung des Kreisgeometerwejens das Selbstverwaltungsrecht an bie Einrichtung nicht geschmälert wird, sonbern daß die Städte ihre eignen Vermessungsämter ffeibehalten können. 72, Verwen- dungsgelder für landw. Zwecke, wird genehmigt. In Kap. 73, Landw. Unterricht und Versuchs- tvesen, wird mitgeteilt, daß j>ie Absicht besteht, in den Kreisen Erbach, Heppenheim und Offenbach für die Provinz Starkenburg, in ben Kreisen Singen, Alzey und Oppenheim für Rheinhessen, und in beit Kreisen Lauterbach , Bübingen und Gießen für Ober Hessen je eine, zusammen neun neue landw. Winterschulen zu errichten, wozu neun Lebrerftellen angefordert werben. Die Schaffung dieser Schulen wirb vom Ausschuß begrüßt, es Jett aber bie Regierung gefragt werden, ob diese Schulen auch erhallen bleiben können, im Falle für die Landwirtschaft wieder ungünstigere Vevhälttiisfe eintreten. Bei Kapitel 74, Bvdenverbesierung und Wasserversorgung, wird die wettere Beschleunigung der Feldbereinigung gewidert. Kapitel 75, Förderung einzelner Zweige der Landwirtfck)ast, färbet keine Be- anslmrdung. In Kapitel 76, Landwirt schuf tskam- mer, wird das Auftreten, der Maul- und Klauenseuche eingehend besprachen, besonders Aufflärung über die Bekämpfungs mittel unb Feststellungen über ben Umfang des Schadens verlangt. In Kapitel 77, Lrndesarbeits- und Wirtschaftsamt, soll vor der Anstellung ber neuen Referentin für Frauenangelegen heiten dem Ausschuß und den Fraktionen Gelegenheit gegeben werden, sich über die in Aussicht genommene Tätigkeit ber Dame zu unterrichten. In den weiteren Kapiteln 78, Stellvertreter- und Mffichts- Doften, 79, Postgebühren, 80, Hochbauwrfen, 81, Förderung der Wohirungssürsorae, 82, ReichSver- stckerung, 83 Soziale Krie^beschädigtsn- unb । KriegshmteMiebenenfürfvrgie, 84 För- beumg des Arbeitsnachweises, 85 Lanbes- Trebiträffe, 90 Gewerbeaufsicht erfolgen keine wesentlichen Beanstandungen. In Kapitel 97 Ministerium der Just» soll von der Retz a g e n, 6. Juli. (WTB.) Während ehtrf stark besuchten Bersammlnna, die ber Internationale Bund der Kriegsbeschädigten unb Kriegshinterbliebenen abends in der hiesigen Tonhalls abhielt, um für ben Bölkerfrieden unb Völkerversöhnung zu demonstrieren, flog der in der Nähe des Rednerpultes ausgestellte großeteif vai jurai \ Kosten wies über 260 Mk. auf. -Y- I standen ist. rm. Darmstadt, 6. Juli. Geheimer Reg.- Rat Prof. Fr. F r e s e in Hannover wurde in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste als Forscher unb Lehrer aus dem Gebiete ber Hydraulik von ber Techn. Hochschule in Darmstadt behördliche Anzeigen. Discoto-ficsdlscliaft, Berlin. in Mk. L80 bis L- 73938 Der Vorsitzende: Dr. Lenz 011885 awiM Da mein Lager soweit geräumt ist, bin ich in der Lage MMi> zu heu WM MiM LWesmlsea verkaufen zu können. 319D [7366 Etwas ganz Feinet 7377D Berlin, den 5. Juli 1920. Chesterfield Camel Direction der Disconto - Gesellschaft Versteigerung bestimmt. 011RP9 und allen Ha n dclsfächem. Telephon A9515, 7374ss oa<®£) Rot® fit Fernruf Nr. 98. 7172D 0,80 0X50 1,50 2,- fttr das Pfund. ® . e © ÄS' OER: WACHS* SCHUH* KREM Kapitalaus- lmb 16 des 73738 Prospekte frei durch die Schulleitung. Anmeldungen werden täglich entgegengenommen. 6753c Der NachtragS'Voranschlag der Gemeinde Roberts Hausen für 1919 Rj. liegt vom 8. d. M. an eine Woche auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Es werden zwei weitere Ziele Umlagen erhoben, zu der den derselben, Kapitalauftmhmen uni) leihungen (§§ 1, 2, 4, 5, 11, 14, 15 Statuts) geändert. Hungen, den 6. Jrüi 1920. Hessisches Amtsgericht. auch die Ausmärker beizutragen haben. Rabertshausen, den 7. Juli 1920. Bürgermeisterei Rabertshausen. Reichhardt. Bekanntmachung. Die Geschäftsstelle der Kriegsgcfan genenh nm - kehr, seither Alte Klinik, Liebig straße 16, wurde ab 1. Juli ds. Js. in die stüdt. Verwaltung über- nommen und befindet sich in der Alten Gewcrbc- chule, Asterweg 251. Die Geschäftsstunden sind norm, von 8—1 Uhr und nachm. von 3—6 Uhr. Anträge und Zuschriften sind an die obengenannte Adresse zu richten. 73658 Gießen, den 5. Juli 1920. Ter Oberbürgermeister. Vogtsche Privat-Handels-Schule Goethestraße 32 G/cßctl Telephon 2064 Am 15. Juli IS 30 beginnt ein neuer HalbjalireskursUS in Buchführung, Stenograp hie, Maschinenschreiben 1,20 1 — 1,75 2H0 Bekanntmachung. Laut Beschlus; der Städtischen Lebensmittel- Deputatiou werden folgende Richtpreise für den Kleinhandel mit Frühobst als an» Reparaturen anOa*$mMo$ehiteseln an Ort und Stelle sachgemäß Siegel* Baiöpftessel-Ißdoslrie n. -Handel Neunkirchen, Bez. Arnsberg Brennholz. PrimaBuchenscheitbolL und Rollen, auf Ofta- länge geschnitten, gtbt waggonweise ab A. Kais, Holzarostbandlung, Braunfcls/Lab«. Fernruf 54.7364 y.vemier II., Sluftionator, SttoföocLStr.9. 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Mitgliedskarten können eingelöst werden. 7371D Veschlagnahmefrei I MMe Mmlleii veutschoölt. Schutz-und Trutzbund Ortsgruppe Grehen. Donnerstag den 8. Juli avend» 8y2 Uhr im Hotel Grotzherzog Oeffentlicher Vortrag les SemtzWelMm-MW«. Bl. (® Set MM gemaulWt Sütter- nai Mtrafign Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 1 Mark erhoben. gemessen erachtet: Kirschen Johannisbeeren Stachelbeeren Himbeeren Heidelbeeren WWtMM (Ziehen, Wem: Alicestrahe 25 Somiotion con JWWi WensöM" und ollen llchk-ltzervoenklscheii Alummkeu mir Uviolbrenner, Quarzbrenner u. Metall-Bogenlicht. 011934 SlM-MöeSe aenelfer fionffnittioii Cieieoeit 4 Wochen. Btofuett u. Beeile auf Anfrage. UWWeiMT Donnerstag den 8. Juli von 2 Uhr ab versteigere ich Goethefttatze 10: 1 Konsol, 1 großen und 1 kleinen Spiegel, 2 Sofas, 1 Kleiderschrank, 1 vollständiges Bett, 1 Nähtisch, 1 Waschkommode, 1 Waschtisch mit Schränkchen, 1 Klappsessel, 2 Sessel, 2 Polsterstühle, mehrere Tische, 2 Paneelbretter, 1 Lüster, 1 Toilettenspiegel, 1 Nähkästchen, 1 Dalli-Bügeleisen, 1 Petrolofen, Stühle, Bilder, sehr viel Küchen- und Haushaltungsgegenstände, Figuren, Nippes, 2 Blumen- ttsche, Basen, Porzellan, Wein- und sonstige Gläser, 1 Waschgarnitur, 5 Waschschüsseln, 4 Bettüberdecken, 1 Plüschdecke, grün, Galeriestangen, Damen-Mäntel, Hüte, Schirme, 1 Paar Herren-Tennisschuhe u. v. andere. Weiße Bettdamaste 130 cm breit Ul. 55.— und M. 60.— 1 160 cm breit Bl. 75.— Fritz Nowack. 7304c I Eink®ch> Gläser Apparate rett Gummi. garantiert h FrMensqutiitlL uoi Carl Schunck, Bahnhofstraße Nr . 62. linsen, Ulm a. D., Vaihingen a. d. F., Wiesbaden, Wildbad, Zuffenhausen, bei den Niederlassungen des A. Scfaaaffhausenschen Bankvereins A.-G. in Benrath, Berg, Gladbach,Beuel, Brühl, Cleve, Cöln-Mülheim, Dinslaken, Duisburg, D.-Melderich, D.-Ruhrort, Dülken. Düren, Emmerich, Eschweiler, Euskirchen, Geldern, Godesberg, Grevenbroich, Hamborn, Kaldenkirchen, Moers,Neun, Neuwied, Odenkirchen, Rheydt, Siegen, Viersen, Wesel, und der Norddeutschen Bank in Altona und Harburg a. E. Die Einlösung findet bei uns und unseren Niederlassungen, bei dem A. SchaaflFhausen’schen Bankverein u. der Norddeutschen Bank in Mamburg und deren Niederlassungen vom 6. Juli an in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr statt. Bei den anderen Stellen ist die Einlösungsfrist auf die Zeit vom 6. Juli bis zum 31. August 1920 begrenzt. Rohrrinnen | für Stallungen, Zementröhren 10, 15, 20, 25, 30 ein Dchm., Treovenslus.. FensleMnle. Grabeillfosillngen vfm. liefert laufend und billigst SJiWiiLOeiiiMheim. Der Gewinnanteilschein Nr. 94 unserer Kommandit-Anteile wird mit M. 60.— für dse Stücke von 600 Mark, 120»— für die Stücke von 1200 Mark vom 6. Juli 1920 an bezahlt Berlin bei unserer Knponskasse, W., Behrenstraße 43/44, Aachen bei dem A. Schaaf fhauscn’schen Bankverein A.-G., Filiale Aachen, Augsburg bei der Bayerischen Disconto- n. Wechselbank Barmen bei* dem Barmer Bank-Verein Hlnsberg, Fischer & Conip.. Bielefeld bei der Direction der Disconto - Gesellschaft, Filiale Bielefeld, Bonn bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein A.-G.. Filiale Bonn, Braunschweig bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Braunschweig, „ . Bremeu bei der Direction der Disconto - Gesellschaft, Filiale Brennen, Breslau bei dem Bankhause E. Heimann, bei dem Bankhause G. v. Pachaly s Enkel, Cassel bei dem Bankhause L. Pfeiffer, Coblene bei der Direction der Disconto - Gesellschaft, Filiale Coblenz, _ _ Cöln bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein A.-G., bei dem Bankhause A. Levy, bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. & Cie., Crefeld bei dem A. Schaatfhausen sehen Bankverein A.-G., Filiale Crefeld, Danzig bei der Direction der Disconto - Gesellschaft, [liittle Dan Big, „ . Dcssat bei der Direction der Disconto - Gesellschaft, Filiale Dessau. Dresden bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, Abteilung Dresden, bei dem Bankhause Philipp Ellmeyer, Düsseldorf hei dem A. Schaaffhausen sehen Bankverein Düsseldorf A.-G., Elberfeld bei dem Bankhause von der Heydt-Kersten & Sohne, Essen bei der Direction der Disconto • Gesellschaft, Filiale Essen. ,, Frankl rt a. H. ! ei derDirection der Disconto Gesellschaft, Filiale Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank, Halle n. S. bei dem Halleschen Bank-Verein von Kullsch, Kaempf ft Co.. b i dem Bankhause Reinhold Steckner, Hamburg bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei der Vereinsbank in Hamburg, Hannover bei der Direction der Disconto-Gesellschaft, Filiale Hannover, bei der Hannoverschen Bank, bei dorn Bankhaus© Ephraim Meyer « Sohn, bei dem Bankhanse A. Spiegelberg, Hildesheim bei der Direction der Disconto-Gesellschäft, Filiale Hildesheim. Karlsruhe i. B. bei der Süddeutschen Disconto Gesell chaft A.-G., bei dem Bankhause Veit L. Homburger, bei dem Bankhaus© Straus & Co., Königsberg i. Pr. bei der Direction der Disconto Gesell schäft, Filiale Königsberg 1. Pr., Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt und bei deren Abteilung Becker & Co., Lübeck bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Lübeck, Magdeburg bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Magdeburg, bei dem Bankhaus© F. A. Neubauer, Mainz bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Mainz. Mannheim bei der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft A.-G., Meiningen bei der Bank für Thüringen, vormals B. M. Sirupp A. G, Mülheim (Ruhr) bei der Direction der Disconto-GeSeilschaft. Filiale Mülheim (Ruhr), München bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel- Bank, bei der Bayerischen Vereinsbank, Münster i. W. bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Münster L W. Nürnberg bei der Bayerischen Disconto und Wechsel- Bank A.-G. bei dem Bankhause Anton Kohn, Posen bei der Direction der Dlsconto-GeseUschaft, Filiale Posen, Saarbrücken bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Saarbrücken, Stettin b i der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Stettin, Stuttgart bei der Direction der Diseonto Gesellschaft, Filiale Stuttgart, bei der Königlich Wttrttembergisehen Hofbank, G. m. b. H. Trier bei der Direction der Disconto Gesellschaft, Filiale Trier, sowie bei unseren Niederlassungen in Andernach, Aschersleben, Bad Oynhausen, Bochum. Burg b. M., Cannstatt, Cöpenick, Cöthen i. A., Ctistrln, Detmold, Eßlingen a. N., Feuerbach, Frankfurt a. O., Freudenstadt, Friedrichshafen, Geislingen-Steig, Gießen, Gronau i. W., Halberstadt. Hattingen, Herford, Homburg v. S Stäöt tebensmittelamt. Aus g abe von Käse. Donnerstag den 8. d. Mts. wird in der Ber- kaussstelle der Molkerei Grieb, Schauzenstvaße. an den B^irk 10 Käse ans gegeben. Ans einen Altteil entfallen etwa 100 Gramm (Preis 6.40 Mk. das Pfunds. Die Ausgabe erfolgt gegen Vorlage der Lebensmittel ausweiskarte und Abgabe des Bezugsab- schnittes 9 zur Lebensmittelkarte. Die Belieferung der übrigen Bezirke erfolgt je nach Eintreffen weiterer Käfesendungen. 7391B wim22 IlHllrl «MSN 1.5106 VUllVV Hl 289 ÜHÄlPÜtoN verszchert, sowie Transport Verficherungeu aller Ärt übernimmt noch bet billigster Prämienberechnung und sofortiger Deckung Generalagent K.Mohr, Gießen Ludwigstraste »8. [011979] Telephon 854. Bekanntmachung. In unser Genossenschastsregifier wurde heute hinsichtlich der Firma: „Spar- und Leihkasse zu Hungen, eingetragene Genossenschaft mit unbe- chränktcr Haftpflicht" eingetragen: Die Firma ist geändert in „Spar- und Leihkasse zu Hungen, eingetragene Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht". Die Haftsumme beträgt 2000 Mk. Die höchste Zahl der Geschäftsanteile beträgt 1. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 30. April 1919 sind die Bestimmungen über die Firma der Genossenschaft, Gründung der Anstalt, Aufnahme und Ausscheiden der Mitglieder, Rechte und Pflich- Privat■ Handels-Schute „HERMES“ Gießen, Bahnhofstr. 60 garantiert la e6” Friedensquallt&t Carl Schunck I Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat dui geratene Boran- chlag der Gemeinde Heuchelheim für das Rj. 1920 liegt vom 9. Juli 1920 ab eine Woche lang auf dem Bureau der Bürgermeisterei hier zur Einsicht der Interessenten offen. Es ist eine Umlage vorgesehen, zu der auch die Ausmärker beizutragesr haben. 7375 Heuchelheim, den 6. Juli 1920. ______Hess. Bürgermeisterei. Kreiling.______ Bekanntmachung. Der Nachtragsvoranschlag der Gemeinde Belters- Hain liegt vom 2. Juli Rj. 1919 acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Wahrend dieser Zeit können Einwendungen erhoben werden mit dem An- fügen, daß auch die Ausmärker zur Erhebung der Umlage herangezogen werden. 7367 Beltershain am 4. Juli 1920. Hessische Bürgermeisterei. Zimmer. SJ © <8