Nr. 15| Der Siehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis: Monatlich Mark 3.60, vierteljährlichMark 10 80 einschließlich des Bestellgelds; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fern sprech- Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehrn. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. U686 Erster Blatt U0. Jahrgang rNontag, 7. Juni 1920 General-Anzeiger für Goerhesien ■ ÄS W 1 Druck und Verlag: Brühl'sche Univ.-Vuch- und : teindruckerei R. Lanze. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v.34mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame« Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Plah- vorschrist 20",n Aufjch'ag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Fenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. . Vie Wahlergebnisse. Die vorliegenden vorläufigen Wahlergeb- üisse bestätigen die Erwartungen, die man hegen 'ßoimte: Ablrmnderung der Mehrheitssozialisten zu den Unabhängigen und Verstärkung der Rechtsparteien aus den Reihen der Demokratie. Man darf der Gesamtabreck)- nung im Reiche nicht vorgreifen, aber die interessanten Ergebnisse der Abstimmung in hessischen Städten läßt immerhin bemerkenswerte Rückschlüsse zu. Einige hervorstechende Merkmale der diesmalig n Wahl wollten wir im Anschluß an Einzelergstbni;se nachstehend feststellen. Zunächst interessiert uns natürlich die Albstimmung in Gießen. Etwa 2200 Stimmen sind in Gießen weniger abgegeben worden als bei der Wahl zur Nationalversammlung. Davon entfallen 800 Stimmen auf die sozialistischen, 1403 auf die bürgerlichen Parteien. An deren Spitze hat die Deutsche Bolkspartei einen Gewinn von etwa 2600 Stimmen zu verzeichnen, während die Demokraten einen. Verlust verzeichnen von etwa 2800 Stimmen. Es ist anzunehmen, daß dieser Verlust der Demokraten sich zusammensetzt aus den 1400 Nichtwählern und etwa 1400 Stimmen, die zur Deutschen Volkspartei übergegangen sind, die weiterhin von den Deutschnaiionalen und vom Zentrum insgesamt etwa 500 Stimmen gewonnen hat. Die bischerigen Koalitionspartcien verlieren in Gießen etwa 6000 Stimmen, d.i. die Jp-älfte des Besitzstandes. Ein hochinteressanter Umschwung hat sich in der hessischen Residenz, Darmstadt, vollzogen. Dort hat die Re- gierungSkoalitivn, dre früher 32 554 Stimmen gezählt hatte, jetzt nur 15 216 erhalten. Die sozialistischen Parteien verlieren in Darmstadt nicht weniger als 7387 Stimmen! Die Deutsche Volkspartei, bischer in Darmstadt mit 11 232 Stimmen vertreten, hat diese Zahl um 6500 vermehrt; genau so viel, also 6500 Stimmen, haben die Demokraten eingebüßt. In Offenbach, der Hochburg, der Sozialdemokratie, haben gegen die Wahl im vorigen Jahr die beiden sozialistischen Parteien ein Minus von über 4000 Stimmen zu verzeichnen. Die Demokraten haben in Offenbach über 3000 Stimmen verloren, die den beiden Rechtsparteien zugute kommen. Im allgemeinen läßt sich nach den bisherigen Wahlergebnissen feststellen, daß die Demokraten etwa die Hälfte ihres Besitzstandes verloren haben; durchschnittlich läßt°sich dieselbe Vermindermr g auch für die Mehrheitssozialisten feststellen. Im Kreise Friedberg haben die beiden sozialistischen Parteien ungefähr 4800 'Stimmen verloren; auch die Demokraten verlieren dort über 3000 Stimmen. Tie KoalitionstzartLien hatten es bischer im Kreise Friedberg auf 29 768 Stimmen gebracht; sie verlieren insgesamt 14 673! Die Rechtsparteien im Kreise Friedberg machen einen Fortschritt von 9337 auf 18 433 Stimmen. Der Zuwachs der Deutschnationalen beträgt 5000, der der Deutschen Volkspartei 3000. * * Die Wahlen in Hessen 1919 und 1920. Freistaat Hessen. Bei den Wahlrn zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 waren im Freistaat Hessen 754 680 Personen wahlberechtigt. Hiervon mach-- len 655 013, also 86,8 Proz. von ihrem Wahlrecht Clebrauch. Uitgiltig waren 1426 stimmen. Tie 653 607 gütigen Stimmen verteilen sich wie folgt auf bie stnz lnen Parteien. Tie eingeklammnd: Zähl ist das prozentuale Verhältnis der einzelnen Parieren an der Gesamtzahl der gütigen Stimmen. Sozialdemokraten 289 211 (44,3 Proz.) Te-nokraten 124 202 (19,0 Pviz.) Zentrum 110 853 (17 Proz.) Deutsche Volksparbei 73 349 (11,2 Proz.) Deutschnationale 43 359 (6,6 Proz.) Unabhängigen 12 633 (1,9 Proz.) Gewählt wurden 4 Sozialdemokraten, 2 Demokraten, 2 Zeitrumsmänner, 1 Kandidat der Deutschen Volkspartei, während aus die Tvittschnattoiia'eu und die Unabhängigen kein Abg.vrditeter entstell Provinz Oberhessen. In Oberhessen waren 194 413 Personen wahlberechtigt. Ur.t r den 160 316 abgegebenen Stimmen — 82,4 Proz. der Stimmberechtigten — waren 159 998 gütige und 325 uugilt'ge Stimmen. Auf bie einzelnen Parteien entfallen folgend? Stimmenzahlen: Sozialbcmokraten 67 478 (42 2 Proz.) Demokraten 33 837 (21,1 Proz.) Deutschnahonale 31 637 (19 8 Proz.) Deutsche Voltspartei 13 113 i 8,4 Proz.) Zentrum 8 679 ( 5,4 Proz.) Unabhängige 4 954 ( 3,1 Proz.) Kreis Gießen 1919. Im Kreise Gießen machten von 60 471 Stimm- berechtigten 49 618 Personen — 82,1 Proz.) — von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die 49 515 gül- ngen Stimmen verteilen sich wie folgt auf bie Parteien: Soziolbemok atm 2 ) ‘21 l (4 ,8 P x> ,0 Demokraten 11 043 (22,3 Proz.) Te.tschnccki anale 10 438 (21,1 Proz.) Deutsche Volispartei 4 467 ( 9,0 Proz.) Unabhängige 2193 ( 4.5 Proz.) Zentrum 1160 ( 2,3 Proz.) Kreis Gießen 1920. Sozialbcmokraten 12 875 Demokraten 4 393 Deutschnationale 13 435 Deutsche VolkSpartet 7 153 Unabhängige 7 224 Zentrum 868 Kommunisten 42 Gießen-Stabt 1919. Gießen-Stadt zählte 23 757 Wah'brechtigte. Hiervon machten 17 978 Personen von ihrem Wahlreckst Gebrauch. Die 17 937 gültigen Stimmen verteilen sich folgenbermaß n aus die Parteien: Sozialbrmokraten 5797 32,3 Proz.) Demokraten 5044 (28,2 Proz.) Deutsche Bolkspartei 2999 (16,7 Proz.) Deutschnationale 2 85 (11,6 Proz.) Zentrum 1056 ( 5,9 Proz.) Unabhängige 956 ( 5,3 Proz.) G ießen-Stabt 1920. Sozialdemokraten 2789 Demokraten 2263 Deutsck)e Volks Partei 4950 Deutschnationale 1840 Zentrum 767 Unabhängige 3076 Kommunisten 34 Gewählt haben 15 719 Personen, also etwa 65 Proz. Kreis Gießen. Gesamtergebnis: USP. A24, SP. 12 875, Kom. 42, DAZ. 7153, Z. 868, Dem. 4393, Hess. Vp. 13 435. Alb ach: USP. 46, SP. 13, DA, 5, Hess. Vip. 102. Allendnorf a. b. Lähn: USP. 173, SP. 56, DV. 8, Dem. 17, Hess. Vp. 168. Allendorf a. d. Lda.: USP. 40, SP. 155, DV. 57, Dem. 12, Hess. Vp. 312. Allert shan sen: USP. 7, SP. 56, DB. 5, Dem. 5, Hess. Vp. 49. Alten-Buseck: USP. 107 SP. 250, DV. 14, Dem. 16, Hess. Vp. 247. Annerod: USP. 21, SP. 157, DB. 7, Dem. 19, Hess. Vp. 144. Bellersheim: USP. 8, SP. 99, DV. 13, Dem. 19, Hess. Vp. 144. Beltershain: USP. 12, SP. 49, DB. 35 Dem. 2, Hess. Vp. 45. Bersrod: USP. 15, SP. 75, DV. 30, Z. 5, Hess. Vp. 97. Bettenhausen: USP. 17, SP. 15, DV. 4, Dem. 9, Hess. Vp. 160. Beuern: USP. 30, SP. 162, DB. 23, Dem. 32, Hess. Vp 279. Birklar: USP. 31, SP. 101, Z. 8, Dem. 12, Hess. Vp 101. Burkhardsfelden: USP. 28, SP. 83, DV. 48, Dem. 2 Hess. Vp. 149. Climbach: USP. 15, SP. 26, DV. 6, Dem. 1, Hess. Vp. 74. Daubringen: USP. 56, SP. 176, DV. 4, Dem. 142, Hess. Vp. 83. » Dorf-Güll: USP. 7, SP. 17, DV. 12, Dem. 9, Hess. Vp. 172. Eber stabt mit Arnsburg: USP. 7, SP. 53, DB. 24, Dem. 41, Hess Vp. 190. Ettingshausen: USP. 9, SP. 43 DV. 3, Dem. 1, Hess. Vp. 230. Garbenteich: USP. 151, SP. 135, DV. 9, Z. 1, Dem. 12, Hess. Vp. 113. Geilshausen: SP. 79, DV. 50, Dem. 10, Hess. Vp. 102. Gieß en: USP. 3076, SP. 2789, Kom. 34, DV. 4950, Z. 767, Dem. 2263, Hess. Vp. 1840. Göbelnrod! USP. 13, SP. 8, DV. 2, Dem. 5, Hess. Bv. 103. Großen-Buseck: USP. 109, SP. 269, DV. 44, Z. 2 Dem. 99, Hess. Vp. 439. Großen-Lind en: USP. 297, SP. 409, DV. 119, Z. 2, Dem. 50, Hess. Vp. 291 Grünberg: USP 71, SP. 231 DV. 314, Z. 14, Dem. 153, Hess. Bp. 262. Grüningen: USP. 41, SP. 95, DV. 2, Dem. 13, Hess. Vp. 206. Harbach: USP. 9, SP. 26, DV. 2, Dem. 1, Hess. Vp. 138. Hattenrod: USP. 14, SP. 37, DB. 2, Dem. 4, Hess. Vp. 138. Hausen: USP. 71, SP. 106, DB. 19, Dem. 10, H. Bp. 138. Heuchelheim: USP. 360, SP. 522, DV. 65, Z. 5, Dem. 96, Hess. Vp. 260. Holzbeim: USP. 9, SP. 166, DV. 30, Dein. 22, Hess. Vp. 420. Hungen: USP. 24, SP 251, .Kom. 2, DV. 203, Z 10, Dem. 198, Hess. Vp 157. Inheiden: USV. 12, SP. 106 DV. 9, Z. 2, Dem. 18, Hess. Vp. 71. Kesselbach: USV. 5. SP. 129, DB. 19, Z. 2, Dem. 35, Defs. Bp. 32. K le in - L i n d en: USP. 150, SP. 327, DV. 73, Z. 4, Dem. 103 Hess. Vp. 233. Langd: USP. 2, SP. 79 DB. 13, Dem. 4, Hess. Vp. 197. Lang-Göns: USP. 62, SP. 344, DB. 53, Z. 3, Dem. 15, Hess. Vp. 484. Langsdorf: USP. 13 SP. 65, Kom. 3, DV. 31, Dem. 96, Hess. Vp. 226. Lauter: USP. 9, SP. 62, DV. 14, Z. 3, Hess. Vp. 118. Leihgestern: USP. 214, SP. 233, DV. 35, Z. 5, Dein. 25, Hess. V. 266, L i ch mit Hof Albach, Colnhausen und Mühlsachsen: USP. 166, SP. 280, DV. 263, Z. 11, ! Dem. 269, Hess. Vp. 197. Lindenstruth: USP. 33, SP. 33, DV. 3, Dem. 5, Hess. Vp. 61. Lollar: USP. 144, SP. 480, Kom. 2. DV. 82, Z. 4, Dem. 208 Hess. Vp. 114. Londorf: USP. 14, SP. 234, DV. 45 Z. 3, Dem. 57, Hess. Vp. 68. Lumda: USP. 7, SP. 79, DV. 3, Dem. 6, Hess. Bp. 93. Mainzlar: USP. 8, SP. 119, DB. 4, Dem. 16, Hess. Vp. 152. Münster: USP. 10, SP. 28, DV. 12, Dem. 5, Hess. Vp. 51. Muschenheim mit Hof-Güll: USP. 43, SP. 58, DV. 23, Dem. 11, Hess. Bp. 147. Nieder-Bessingen: USP. 27, SP. 23, DV. 8, Dem. 3, Hess. Vp. 67. Nonnenroth: SP. 49, DV. 10, Dem. 13, Hess. Vp. 96. Obbornhofen: USP. 5, SP. 170, DV. 3, Dem. 4, Hess Bp. 108. Ober-Bessingen: USP. 5, SP. 39, Dem. 15, Hess. Vp. 121. Ober-Hörgern: SP. 13, DV. 5, Dem. 4 Hess. Bp. 206. O d e n h a u s e n mit Appenborn: USP. 2, SP. 48, DV. 23, Dem. 5, Hess. Vp. 58. Oppenrod: USP. 10, SP. 12, DB. 2 Hess. Vp 87. Queckborn: USP 4, SP. 62, DV. 5, Hess. Vp. 152. Rabertshausen mit RingelshaUsen: SP. 12, DV. 3, Hess. Vp. 58. Neinharbshain: USP. 1, SP. 25, DV. 7, Z. 2, Dem. 7, Hess. Bp. 111. Reiskirchen: USP. 53, SP. 122, DV. 19, Dem 20, Hess. Vp. 154. Rodheiin mit Hof Graß: USP 4, SP. 64, DV 7 Hess. Vp. 105. Rödgen: USP. 70, SP. 139, DV. 8. Dem. 18, Hess. Vp. 100. Röthges: USP. 4, SP. 51, DB. 6 Dem.3, Hess. Bp. 43. Rüddingshausen: USP. 46, SP. 142, DB. 9, Dem. 10, Hess. Bp. 115. Ruttershausen mit Kirckcherg: USP. 32, SP. 86, DV. 11, Dem. 9, Hess. Vp. 87. Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wir- berg: USP. 10, SP. 85, DV. 37 Dem. 4, Hess. Vp. 69. Stangenrod: USP. 2, SP. 59, DV. 3, Hess. Vp. 81. Staufenberg mit Friedelhcmsen: USP. 14, SP. 222, DV. 25, Dem. 10, Hess. Vp. 121. Steinbach: USP. 65, SP. 119, DV. 22 Dem. 9, Hess. Vp. 223. Steinheim: USP. 26, SP. 52, DV. 3 Dem. 9, Hess. Vp. 101. Stockhausen: SP. 12, Dem. 1, Hess. Vp. 43. Trais-Horloff: USP. 27, SP. 132, DV. 5, Dem. 8, Hess. Dp. 58. Tretsa. d Lda.: USP. 39, SP. 243, TV. 14, Z. 3, Dem. 28, Hess. Vp. 279. Trohe: USP. 61, SP. 16, DV. 9, Z. 4, Hess. Vp. 18. Utphe: USP. 2, SP. 87, DV. 9, Z. 2, Dem. 9, Hess. Vp. 89. V i l l i n g e n: USP. 17, SP. 199, DV. 20, Dem, 9, Hess. Bp. 244. Watzenborn mit Steinberg: USP. 205, SP. 424, Kom. 1, DV. 23, Dem. 26, Hess. Vp. 295. Weickhartshain: USP. 1, SP. 66, DV. 3, Hess. Vp. 83. Weitershain: USP. .3, SP. 48, DB. 6 Dem. 9, Hess. 153. Wieseck: USP. 723, SP. 689, DV. 57 Z. 6, Dem. 42, Hess. Bp. 133. Oberhtfseii. Alsfeld (Kreis). DN. 7395, SP. 3135, USP. 1689, TB. 1747, Dem. 1024, Z. 834, Kom. 3. Alsfeld (Stickt). TV. 643, Dem. 468, SP. 418, USP. 441, DN. 315, Z. 76. Bad Nauheim: DN. 1350, DV. 1925, 1925. Z. 490, Dem. 1109, SP. 1148, USP. 462. Büdingen (Kreis). DN. 6526, SP. 4938, USP. 2727, DB. 1532, Dem. 1428, Z. 225, Kom. 147. Büdingen (Stadt). SP. 543, DB. 378, Dem. 292, USP. 174, DN. 154. Z. 51, Kam. 3. I I Friedberg, 6. Juni. B ä starker Wchl- bewilignng ergibt sich für Friedberg-- Stritt d?s WtK Resultat: TN 737 (4!4) + 293, TB. 1251 (928) + 323, Christi. Vp. (Z.) 3 !2 (531) — 149, Dem. 786 (1450) — 674, SP. 1288 (1889) — 601, USP 608. 60 (237) + 371, Kom. 16 (—) + 16. Die bis jetzt vom Land' einaelaistmen Reültate Hgen überall eine stark' ?7bnch e der d nt f a is' e ■ Bastei, ein starkes Atmxch'e.t ber UTP. us Kv'eu ter Mesth üs- sozstlißeu. Ti' DV. zstgt trotz brr starken Ag'- tat-on des Dauecmbtmdes auf allen Orten eine er'xchstch-" Zunahme. .Kreis F r i e b b e r g. DV 5143. Hess. V. 11393, Dem. 3433, SP. 9610, USP. 4854, Z. 2023. Lanierbach (Stadt). SN. 88?, DV. 602, Dem. 393, USP. 593, DN 208. Z. 39. Schotten (Stadt) SP. 285, Dem. 250, DN. 232, DV. 208, USP. 90, Z. 5. Freistaat 'essen. Bingen (Kreis und Stadt). Endergebnis. Z. 7894, DB. 2572, Dem. 3524, SP. 3979, USP. 812, Hess. Vp. 103, Kom. 16. Darmstadt (Land): Bis heute früh lagen aus 359, etwa der Hälfte der ())emrtnben, folgende ,^8dzniifc vor: DN.. 26 361, DV. 46517, Z. 34 410 Dem. 25 239, SP. 78 884, USP. 31738, Kom. 1931. Darmstadt Stadt. DB. 17 849, HB. 1722, Dem. 6379, SP. 12 969, USP. 2769, Z. 2697. Darmstadt. DN. 1722 (1107), DV. 17 849 111 264), Z. 2697 (3424), Tom. 6379 (12 992), SP. 12 969 (13134), USP. 2769 (364), Kom. rm. Darmstadt, 6. Juni. Die heutige Wahl verlies bei einer Br (eilig-mg von nti;eiU' 90 Pwze- t in voller Ordnimg und Ruhe. De tlSP.-Leute und Kommunisten rer.stelten sich, dr iie die starken Besttzungat mit ben^ffneten Schutzleuten uni> Bürgrrw^hren sähen, vo lkommen ruhig, trotz ihrer vorherigen Sprüche und Drohungen. In ber Turnhalle ist Pros. Niemeyer an bet Wahlurne einem Schlagan fa l l erlegen. Offenbach a. M.: SP. 13 309, USP. 6636, DV. 4507, Z. 4436, Dem. 3720, Hess. Bp. 2832, Kom. 941. (1919: SP. 22 546, USP. 2834, DV. 2294, Z. 4881, Dem. 6551, Hess. Vp. 1752). Als erstes Ergebnis lagen bie Stimmen von Oppenhei m-Stabt vor ,wo abgegeben würben: USP. 67, SP. 555, Komm. 6, DV. 396, Z. 413 Tent. 379. Worms (Stabt): DV. 7527, Hess. Vp. 209, Z. 2842, Dem. 2078, SP. 7078, USP. 2116, Kom. 90. Worms (Stadt und Kreis). Endergebnis. DB. 15 735 (13 821), Hess. Vp. 377 (340., Z. 6250 (10 207), Dem. 3461 (6403), SP. 13 013 (16 242), «USP. 3097 (keine), Kom. 94 (keine). Mainz (Stadt): 38933 Stimmberechtigte. Hess. Vp. 367, TV. 5554, Dem 7626, Z. 13 525, SP. 16 414, USP. 7417, Kom. keine. Mainz, 6. Juni. (WTB.) Die Wahlen sind hier ruhig verlaufm. Bisher liegen Ergebnisse aus einigen Wahlbezirken vor, die, lixnr.t man sie verallgemeinern bars, aus eine Wahlbeteiligung von 70—75 Prozent schließen lassen und aus denen man schließen dürste, daß mit einer erheblichen Zunahme der Stimmen der beiden Rechtsparteien, einem ziemlich starken Rückgang der Mehkheits- spzialisten into einem sehr starken Rückgang der IDemokraten zu rechnen ist, während das Zentrum sich ziemlich gehalten 'hat. Im Reiche. Berlin, 6. Juni. (WTB.) Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, sind die Wahlen int ganzen Reiche ruhig verlaufen. Meldungen in ! diesem Sinne liegen aus Pommern, insb. sondere aus Stettin, Greifswald, Chemnitz, Leipzig, sowie I aus den übrigen Teilen des Freistaates Sachsent vor. Auch in Breslau und anderen schlesischen Orten, auS Köln, Osnabrück, Gotha und den nord- westdeutschen Städten Hannover, Braunschweig und Bremen liegen gleiche Meldungen vor. Berlin, 6. Juni. (Wolsf.) Mittags. Die Wahlen zum Reichstage verliefen in Berlin int Laue des Vormittags äußerst ruhig, nachdem noch nachts vorher eine eifrige Straßen..ropaganda durch Anheften von Plakat, n g trieben war en war. Vielfach hatte man Lettern benutzt, um die Zettst so hoch wie nur möglich anzudringen, um damit ihre Entfernung zu crschw r.n. Die Unabhängigen bedeckten nach am rikan (schein Muster das Asphalt- Pflaster mit meterlang-m Lettern: Wä'.lt U. S. P. D. Die kommunistische Arbeiterpartei Teutscki-- lands forderte zur Wahtenthaltung auf. Der Wahlakt vollzieht sich int allgemeinen glatt, weil die Zahl ber Wahllokale beb-utenb vermehrt ist. Nach dem ersten Anbrang um 8 Uhr morg.ns flaute ber Verkehr iu den Wahllokalen stark ab, so daß die Wüster schnell ihre Pllicht erfüllen konnten. Be- einträchtigt wurde das Wahlgeschäst zw stellos durch bea intensiven Regen, ber in ber zehnten Stunde einsetzte. Reichspräsident Ebert uttb Gattin erschienen bereits gegen 8V2 Uhr im Pilsen.'r Origi- na.brän in der Krausenstraße, wo sie zunächst von einer Schar Photographen empfangen wurden. CtwaS später traten auch Reich kanzler Müller und der Minister des Aeußern Dr. Kö st er an die Wahlurne. Die Straßen zeigten ihr gewöhnlicheS Gesicht. Für alle Fälle hatte die Sicherheitspolizei stärkere Patrouillen hiuausgeschllkt. die aber nirgends einzugreistm brauchten. Alles in allem idbeint die Wahlbet i'igung, nach dem Vormütag zu urteilen, nur schwach zu sein. Auch in den Vororten ist der Vormittag vollkommen ruhig verlaufen. Berlin, 6. Juni. (WTB.) Pünktlich um 6 Uhr wurde ber Wahlakt geschlossen. Die Wahlen sind ohne jcbe Störung verlausen und haben sich infolge der großen Zahl von Wahllokalen (in Berlin allein 1456) schnell abgewickelt. Nach der bis Ijerigen ersten Uebersicht dürsten int Arbeiter viert ei etwa 80 Proz., im Westen 75 Proz. und int Zentrum zirka 65 Proz. von 1 400 000 eingeschriebenen Mählern ihre P(lickst erfüllt haben. Bei dem am NarkIuittag einsetzendäu Schlepperdimst waren die Unabhängigen besoickers rührig. Sie veranstalteten in den Außenbezirken Umzüge mit roten Fahnen mtb Plakaten uni) kündicsten ihre Ansprackien mit. Glockenläuten an. Tie ersten Melbungrm aus dem Reich? kamen aus Erfurt, wo nach einer lebhaften Agitation ber letzten Tage der Wahltag selbst ebenfalls rulstg verlief. Aehnlickte Meldungen liegen ans Bayern vor, wo neben den Wahlen zum Reichstag auch die bal>erisck>m Landtagslvahlen ftattgehntben hüvn. Die Wahlbeteiligung soll hier kaum über 70 bis 75 Proz. hnumsgegangen feilt Magdeburg, 6. Juni. Zn einem Zwi schenfall kam es bei der Wäl;ö in HundiS - bürg, Kreis Neillllldenslebm. Gegen l1/» Uhr erschien int Wa'htlburcau der Am t Svia rstohcr von Hindusbnrg imb stellte den Gemeindesekretär darüber zur Rcke, daß ein Teil der WAiler nickst in den Listen Mcke. Er gab seiner L^crtmüiing Ausdruck, daß bie fckhllnrden Personen absickstlstb nickt aufgenmymen feien. Tiefer Bo'Nnirf süttr.e zu Streitigketüm und mt berat Verlauf zu Scklä Hamburg. Von 614 Wahlbezirken fehlen! Stuttgart: In Württemberg tob bit 100. SP. 2 JO 000, DB. 72 000, USP.' Sozialdemokraten drirch Hilfe bodud-er 9kitftin> 10. Mm. 10. Goslar (Stadt). SP. Hamburg. Von 614 nqen Arbeitsgemeinsd-aft, von der er bereits gesprochen habe. Damit es aber zu d'eser komme, müsse Frank- Zu den Rücktrittsabsichten des 7680, USP m. 1723, DN. 451, Kom. noch 100. SP. 2JO000, ~ ----- 68 000, TN. 60000, Z. 6500, Komm. 3000. Homburg v. d. H.: DN. 697, DV. 2100, Z. 2757, Dem. 933, SP. 2169, USP. 1275, Komm. 308. »innen Sta Sch 5042, IK Goslar (Stadt). SP. 3000, Welsen 725, Z. 3405, DD. 512, TV. 2698, USP. 1257, DN. 1718. Dort mund (Stadt). Endergebnis. TB. ~ SP. Hanau. Komm 5300, SP. 5089, DB. 4331, Dem. 3195, Z. 1609, DN. 1087, USP. 452 Hildesheim (Stadt). SP. 10 551, Welfen 882, Z. 6392, DD. 1777, DB. 8872, USP. 1468, Nn. 1266, D. Soz. 48, Nationaltem. 1, Komm. 217. & (42 946 Re.tst.), Kom. keinen Sij (36 COD Restcst.), zusammen 14 Sitz, gegen 17 bei der letzten Wahl. Damaliger £>e, stand: SBT. 7, Z. 4, DV. 4, BB. 2, Kom. und TN. keinen. Tie bisherigen SUoalittonär-arieten- erbieten 610 012, die bisherigen Oppositionspra- teien 521 085 Stimmen. Trier (Stadt). Z. 15 287, SP. 2904, DV 2090, USP. 2047, Dem. 1945, Ehr. Vp. 210, DN. 108. W iesbaden (Stadt). TV. 15 263, TN. 3526, Tem. 9917, Z. 6278, SP. 10 102, USP. 6252. Weilburg (St'dt). TN. 73, DV. 645, cZ. 178, Dem. 631, SP. 441, USP. 68. 180 (feine). Wetzlar (Stadt und Kreis). SP. 7937, TV. 6972, USP. 6103, DN. 5858, Dem. 2391, Z. 604. Heppenheim (Kreis): Z. 2282, ZP. 4949, DB. 2054, Dei 672, Kom. 170. V reich ixrftcben lernen, daß ebenso wie jeder andere — 3« cen - " - " ' ‘. 3 S.aat n-id) Deutschland ohne A chtung> Pr ä side n t en Dr. Strecker verösfenlllckt und Ehre nicht leben kann. Frankreich I die Tarmsi. Zeitung in ihrer gelingen N^lner gereien. Ter Wahkvvrsveher, Gemeindeschafer Heinrich, brach darauf die Wa:4.',anulmV ab, entfernte die Beitel aus der WaDunce umo ver. brannte sie. Hundlsbuvg hat <00 Wahlberechtigte , c ,. Berlin inichtam lich). Nach der vor Zungen «aAung sind in Berlin abgegeben worben. USP. 459 167, SPD. 185 631, DB. 140889^ DN. 112 719, Tem. 71543, Z. 31151, Wirtsch. Der. 23 931, .Kvm. 15 169. Tem:ach entfallen auf die USB. 7, die SP. 3, die DB. und ine DN. \t 2 und auf die Dem 1 Sitz. . Berlin. (Nichtamt.ich.) Nach bet vorläufigen ZWung sind in Bec in abgeg:6cn worden: USP 459 167, SP. 185 631, DB. 140889, DN. 112 719, Dem. 71543, Z. 31151, Wirtsch. Der. 28 931, Komm. 15 169. Demnach entfallen auf bte USP 7, öie SP. 3, die DB. und die DN. je 2 und auf die Dem. ein Sitz. Berlin- Eharlottenüurg. (Amtliches Endergebnis): USP. 52 855, DV. 36 970, SP.27 676, DN. 26 247, Dem. 22 899, Wirtsch. Vg. 9364 Z. 3663, Kom. 1551. Berlin-Charlottenburg. Amtliches Endergebnis USP. 52 855, DV. 36 970, SP. 27 676, DN. 26 247, Tem. 22 899, W. Vgg. 9364, Z. 3663, Kom. 1551. Aschaffenburg: Bayr. Vp. 5420 (6389), Dem 1679 (2809), SP. 2342 (5102), USP. 2396 (649), Kom. 238 (0), Mittelp. 700 (215), DV. 129 (0), DSP. 2 (0)." Braunschweig (Stadt): USP. 34 335, DN. 15 2'0. DV. 14 565. SP. 6475 Dem. 5388 Welsen 2680, Z. 1319, Stlmn. 1102. Bochum (Stadt): Z. 23348, SP. 14605, DV 13 272, USP. 11176, DN. 3018, Dem. 1530, Polen 1602, Kom. 587. Bremen (Stadt). 12 Uhr nachts. USP. 521*2, SP. 36 431, Z. 3059, Dm. 22 492, Welsen 449, DV. 40 518 TN. 10 333, Kom. 7274. Breslau: SP. 109 167, Z. 37 656, Dem. 18825, DN. 41549. Mittelstandspartei 6568, Kom. 656, ungültig 1077. Vier Wahlkreise stehen noch aus. Barmen (Stadt): USP 30 228, DN. 24 287, SP. 9751, DB. 9270, Z. 8250, Dem. ,4551, Kvm. 408, Polen 24. Bochum (SbM): Z. 23348, SP. 14 605, DB 13 272, USP. 11176, DN. 3018, Dem. 1530, Polen 1602, Kvm. 587. Bamberg: Bayr. Vp. 11 732 (5144), SP. ■ 3973 (9422), USP. 2683 (95), Mittelp. 1787 (207), Tem. 1696 (3891). In Chemnitz (Stadt) sind die Wahlen bei 77 Proz. Wahlbeteiligung in voller Ruhe per- laufen. Es erhielten: SP. 58 022, USP. 6308, Dem. 2424, Z 754, DV. 26 484, DN. 26 981, Kom. 20129, Wirtsch. Vcr. (Deutsche Soz.) 921 Stimmen. Duisburg. Endergebnis. USP. 18 861, Z 25 9 9 Jiom. 18 395, TB. 17 923, SP. 16 902, DN 11 086, Tem 5892, Polen 1912, Cbr.Vp. 4. Düsseldorf. Ein Wahlbzirk ftclyt noch aus. USP. 72 357, Z. 61 365, TV 22 782, TN. 19 521, SP. 12 697, Dem. 7804, K'om. 2434, Polen 567, Chr.Vp. 462. Tre Sven. Endgültiges Ergebnis bet Stadt Dresden. TV. 66 410, USP. 54 316, TN. 33, 763, Z. 5600, Dem. 2863, Kom. 470, SP. 412, Lausitzer Vp. 81. Osnabrück (Stabt). SP. 10 588, USP. 6061, Dem. 3430, Z. 10 397, DB. 10 013, TN. 1691, Komm. 2, D.-Hann. 1650. Saarbrücken, 5. Juni In Trier scheinen bie Demokraten erheblich an Stimmen emgebiifet zu haben, währenb die Unabhängigen auf Kosten der Mehrheitssozialisten g.wann.n Auch das Zentrum scheint seine Stimmenzahl vergrößert zu hab-m. In Zweibrücken ist die Stimmenzahl bet Deutschen Volkspartei auf Kosten ber Demokrat m. bie her 11 n abhängigen auf Kosten dec Mehrheitssozial islen gestiegen, während das Zentrum sich gchalt.n hat. In Pirmastnz hat sich die Stimmenzahl ber Teiltschen Volks Partei intb ber Mehrh'itlsozialisten vergrößert, die der Unabhängigen und der Demokraten verringert, während sich das Zenlnmt gehalten hat. Schotten (Kreis). DN. 6855, SP 2049, DD. 1071, Dem. 1065, USP. 879, Z. 26 Komm. 1. USP. 38. Kassel, (Stadt - . Die WalIen sind sehr rulyig verlausen. Tie Beteiligung nxtr ziemlich ftti-ri- Sie betrugen 93 Prozent. Es erzi-.l.en: ^.N. 18 755 (8579), TV. 16 837 >262 - , Z. 3680 4134), Tem. 10251 -25 21b, SP. 30 914 (51 484), USP. 101.1 (1212), Kvm. 122 (—)• Karlsruhe. SP. 17 350 316,3), TV 6275 l—), Z. 12 971 (14 709), Tem. 12 7ol (24 739), DN. 11 665 (8878), USP. 13 828 (26o3), Komm. 628 (—). __ Kassel (Land). SP. 9837, DV. 2160, DN. 2384, USP. 2334, Tem. 1290, Z. 130, Komm. 4. . , Karlsruhe. Vorläufiges Ergebnis für den Wahlkreis Baden: Z. 327 119 (5 Sitze, 27 119 Nestst.», SP. 185 800 (3 Sitze, 5300 Resch.), Dem. 114046 (1 Sitz. 54 016 Resch), DN. 112 866 (1 Sitz, 52 8 6 Restst.), TV. - 5159 (1 Sitz 51a9 Nestst.), USP. 103 224 1 Sitz, 43 224 Resch.), Kom. 14 -23 Tie ZM der a^’Qcbe.-cn Smnm-.n betrug 922 907 Stimmen. Der Am slesirl WaldS- hut siel)t noch aus. Tie Wa)4oe eilig.ing bi trug scätzuugÄveise durchschuittlvck) 70 Puoz. Tie Walj- leu sind ruhig üevbufen. K ö l n. Von 500 Bezirken der Stadt Köln ist das Ergebnis ans 267 Bezirken b. la int Es erhielten: Z. 81 972, SP. 60 910, TV. 33 622, Dem. 14 257, USP. 27 321, Ehr. VP. 11528, DN. 6488. Karlsruhe (vorläufiges Ergebnis für den Wahlkreis Baden): Z. 327 119 (5 Ditze, 27 119 Rest ), SP. 185 800 (3 Sitze, 5300 Rest.), Dem. 111046 (1 Sitz, 54 016 Rest), DN. 112 866 (1 Sitz, 52 866 Rest), DV- 65 159 (1 Sitz, 5159 Steft.), USP. 103 224 (1 Sitz, 43 224 Rest.), Kom. 14 723 Die Zahl der abgegebenen Stimmen betrug 922 907 Stimmen. Der Amtsbezirk Walds- Hut steht noch aus. Die Wahlbeteiligung betrug schiitzungsweise durck-fcchlütlich 70 Proz. Die Wahlen sind ruchg verlausen. Koblenz. Z 13 131, Dem. 877, DV. 6155, SP. 4008, USP. 9238, Chc. Vp. 131, DN. 1049, 102 Stimmen sind ungültig. Leipzig. Nichtamtlich. 32. Wahlk:e:s. USP. 265 641, TV' 132 132, DN. 106 340, SP. 57 1.19, Tem. 53 491, Z. 2520, Kom. 11514. 14 Streb: :euen noch aus. Es entfallen voraussichtlich aus bie UDP. 4, bie Deutsche VvllHpartei 2 und oie McHrheiissvzialisten und die Tentichnationalen je ein Sitz. Liegnitz (Vorlänsiges Ergebnis aus dem Wahlkreis Niederschlesten): SP- 97 803, DV. 65 161, DN. 48 338. Dem. 45 180, USP. 35 580, Z. 26 422. Es entfallen also voraussichtlich- auf die DB. und die SP. je 1 Mandat. L udwigs h a f e n a M. Vorläufiges Wahlergebnis SP. 12 417, UDP. 7328, Z. 6399, TD. 5672, Dem. 4129, Kom. 1229. Leipzig. (Nichtamtlich.) 32. Wahlkreis: USP. 265 641, DV. 132 132, DN. 106 340, SP. 57159, Dem. 53 491, Z. 2520, Kom. 11514. 14 Kreise stehen noch aus. Es entfallen voraussichtlich auf die USP. 4, die DV. 2 und die SP. und die DN. je ein Sitz. Lignitz. .Vorläufiges Ergebnis aus dem Wahlkreis Niederschlesien: SP. 97 803, DV. 65161, DN. 48 368, Dem. 45 180, USP. 35 580 Z. 26 422. Es entfallen also voraussichtlich auf die DV. und die SP. je ein Mandat. Marburg (Stadt): Dem 1681, SP. 954, USP. 1371, Z. 694, DV. 3539, DN. 3746, Kom. 11. Marburg (Kreis): Z. 1172 (1454), Dem. 2905 (3595), TN. 7884 (6570), DB. 6653 (2830), USP. 3872 (580) SP 3425 (8998). München. Vorläufiges Endergebnis München Stadt: Z. 105 226, USP. 67 545, SP. I 2 889, TN. 37 046, Dem. 23 026 Kom. 23 929, Bauernbund 9146. Neun Bezirke stehsn noch aus. München (Teilergebnis): Bon 528 Stimmbezirken liegen aus 178 die Resultate vor. Es erhielten: Bayr. Vp. 53 811, BB. 4693, SP. 29 543, USP 31488 Dem. 13 277, DN. 18 920, Kom. 11461. Mannheim. Stadt und Land. Endgültiges Ergebnis. SP. 33 523 (63 355), DV. 11 176 (—), Z. 18 067 (18 765), Tem. 10 939 (23 550), DN. 10 354 (6027), Komm. 4417 (—), USP. 24157 (4834). Magdeburg (Sadt). SP. 61863, USP. 31 044, DB. 28 245, Dem. 24 381, DN. 13 122, Z. 3085, Kom. 1779, Nat.-Tem. 491. M ü n che n. Vorläufiges Enderg-tmis. München-Stadt: 3. 105 226, USP. 67 545, SP. 62 889, DN. 37 046, Tem. 26 026, Komm. 23929. Bauernbund 9146. Neun Bezirke stehen noch aus. Neustadt a. d. Haardt. Reichstagswähl'en. SP. 2311, USP. 1163, Bayr. Bp. (Z.) 1589, TB. 1755, Dem. 2190, Kvm. 1 Stimme. Bri ben gleickz itig statt r d nden Landlagsvahlen wuv en für die einzelnen Parteien etwa 100 bis 200 Stimmen weniger abgegeben. Nürnberg (Sd-dt). 10 Wall-kbezirke stellen noch aus. SP. 44 542, USP. 40821, Tem. 37 306, Mittelpartei 17 784, Z. 14 162, Kom. 3491, TV. 2611, Deutsck>-Soz. 1762. Oberursel. Dem. 508, Z. 1800, SP. 687, USP. 1190, DV. 347. DN. 210, Komm. 38 Oie bculch-sranMschtN Beziehungen- Amsterdam, 6. Juni. Das „Alge- meen Handelsblad" gibt eine Unterredung seines Berliner 5torrespondenten mit dem Minister des Aeußern D r. K ö st e r über die deutsch-französischen Beziehungen wieder. Der Minister sagte, daß er die Erklärung des Ministerpräsidenten Millerand, die französische Politik sei nicht nur eine Politik engster Gemeinschaft Frankreichs mit seinen Alliierten, sondern -eine Politik des Einvernehmens mit Deutschland, rückhaltlos begrüße. Wenn die französische Regierung sich unumwunden zu einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland bekenne, würden die günstigen Erfolge nicht aus- bleiben. Der legitime Handel würde daraus Nutzen ziehen, dem Schiebertum würde das Rückgrat gebrochen unb eine Quelle der Mißverständnisse, die das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland trüben würde, verstopft werden. Und außerdem, was ihm am wichtigsten scheine: die Ausführung der im ersten Augenblick undurchführbar scheinenden Finanz- und Wirtschaftsklauseln des Versailler Vertrages würde dadurch entschieden erleichtert. Eines freilich dürfe nicht vergessen werden, und es sei ‘o-on größtem Wert, dies offen zu betonen: Deutschland wünsche alle Fragen des europäischen Wiederaufbaues mit allen Kontraheirten des Friedenspertrages bzw. allen Mitgliedern des Völkerbundes heute und in Zukunft zu besprechen und zu lösen. Er begrüßt daher auch den Vorstoß, den der „Temps" kürzlich gegen die Schutzzollpolitik unternommen habe, die für die französischen Kolonien befürwortet und teilweise auch durchHeführt worden sei. Tas deutsche Volk denke nicht an Revanche, aber feit dem Waffenstillstand ljäbe es Mö Ge-- sü'hl, oaß Frankreich durch seine Politik die wahn- •|innigen R-eve Politik Teutschland gegenüber Bahnen einschloge, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen. Er müsse daher noch einmal aus bie Verwendung farbiger Truppen im Rheinland zurückkommen. Seit seinen letzten Ausführungen im Reichstage fei von französischer Seite wenig zur Abhilfe geschehen. Den Versuch französisckrer Auslandsvertreter, die Beschwerden über die schwarzen Greuel im Rheinland als Propagandamache hinzustellen, könne er nur mit der Frage beantworten, ob eine Berliner Propagandastelle, wrausgesetzt, daß es eine solcl^e gäbe, gewissenlos genug wäre, fortdauernd bie schwersten sittlichen Verbrechen zu veranlassen. Bereits seien aus bem Kreise Euskirchen brei neue fürchterliche Fälle burd) den Oberpräsidenten der R^einprovinz zur Kenntnis gebracht, bei denen nid>t Senegalesen ober anbere Neger, sondern die von französischer Seite letzthin noch in Schutz genommenen und von den Negern scharf getrennten Marokkaner beteiligt waren Zur selben Zeit habe General Deaoutte die sittliche Reinheit der ihm unterstellten Truppen gerühmt. Solange diese Zustände nidjt aufbörten, solange nicht burd) eine Zurück- zie.'mng ber farbigen Truppen aus tem Rhän- lanbe eine Aenderung eingetreten fei, solange w'rdc auch jeb: Besprechung über ein wirtlchaftlidjcs Zusammenwirien zwi Hm Frankreich und Deutschland beim besten Willen, der von fvanzösischer unb deutscher ziviler Seite entfaltet werde, ersvlglos b'clten. Er kenne die zer'löcten (>5ebi te Franl- reickfS unb wisse, was für Gebauten i cm Franzosen kommen müssen, wenn er bigegcn bie nnverfehrten Leider und Stadt- Deutsch an s -'ehe. Aber ber Franzose büre nidjt 1> rgcf en, daN dieser Anblick trflgeiiftf) sei, daN in bnt Körpern beutidjer Frmien unb Kinder die Vieri ahrigc> Blockade Verwüstungen angeridit't habe, bereu 7>v.gen wir noch spü en werden, we n die fta zö ichan Londschasien längst weder aulg^baut seien. Er betrachret den Wiederaufbau als gemeinsame Angelegenheit F.ankr ichs und Deutschlands, al? ein Stück Arbeit im Geiste jener , - „ Wahlbezirken feilen nod) 103. SP. 200 000, TV. 72 000, USP. 68 000, TN. 60 000. Z. 6500, Kom 3000. Hamburg Teilergebnis. SP. 80 000, USP. 37 600, Dem. 10 000, Z. 1300, DB. 16 000, DN. 13 000. Paris, 5. Juni. (Wolff.) Die Botschak- terkonftrenz hat heute mittag unter bem Vorsitz von Jules E a m b o n eine Sitzung abgehalten. Sie beschäftigte sich mit bem beut- schen Protest gegen bie Grenzsestsetzungen in den Bezirken Eupen und M a l rn e b y, also über bie Frage ber Eisenbahnlinie westlich von Monschau. Ferner wurde zur Kenntnis gebracht, daß das zerstörte deutsche Luftsck.M- rnaterial von den alliierten Regierungen in Anspruch genommen wird, da die Wiebergut- machungskommission glaubte, sie hätte Anspruch darauf. । Tie Kämpfe der Poken. Wa rschau, 5. Juni. (W lff.) Deutsch- polnischer Pressedienst. Jrn polnischen Heeresbericht vorn 4. Juni wird gemeldet: Die pol- nischen Truppen gingen am 2. Juni zu einer en rg fchcn Gegenoffensive ü?er. Sie brachen den jetzigen Widerstand des Feindes unb erreichten nach schtveren Kämpfen die Linie ber Flüsse Ponja, Wilisa, Stvcrez unb Morawa. Im Laufe bet ersten zwei Tage rückte bie polnische Infanterie um 30 Kilometer vor. Am 3. Juni wurden zlvci frisch eingcbrochene Brigaden gefchlagen. In ber Ukraine erfolglose Vorstöße ber Bolschewisten. Ans dein Neiche. Die Abstimmung in Ostpreußen. Al len stein, 5. Juni. (Wolff.) Der deutsche Reichs- unb Staatskommissar für das ostpreußische Abstimmunasgebiet Allenstcin teilt mit, daß bie interalliierte Kommission soeben folgenbe Verordnung erl eß: Aus Grund der Artikel L4 unb 95 des Vertrages von Versailles vom 28. Juni 1919 unb auf Grund des Artikels 1 des Abstimmungsreglements vom 14. April 1920 wird Sonntag ber 11. Juli 1920 als Tag ber Ab ft im mung im Regierungsbezirk All en stein unb im Kreis Ole tz ko festgesetzt. Rhttn-Seeverkehr. Berlin, 6. Juni. (Priv.-Tel.) Nack) dem „Berliner Tageblatt" wird bie Hamburg—Amerika-Linie zwischen Köln—Ham bürg und Köln—London über Rotterdam einen regelmäßigen wöchentlichen Rhein Seeverkehr einrichten. Die Aufnahme des direkten regelmäßigen Verkehrs vom Rhein nach den Ostseehäfen ist in Vorbereitung. Düsseldorf, 5. Juni. (Wolff.) Bon Sonntag den 6. Juni ab erscheint hier keine Sonntags-Frühausgabe ber Zeitung en mehr, da bie dem Transportarbei- terverbanbe angcschlossenen Jeitungsträge- rinnen bie Organisation der Jectungsverleger zwangen, von jetzt ab das Erscheinen ber Zeitungen an Sonn- unb Festtagen einzustellen, 2lu» Liessen. Die Darmstädter Theaterverhältnisse. Dar mit a b t, 6. Juni. Wie wir hören, ist Oberregisseur Hartung von her hessischen Regierung aufgefordert worben, bte Darmstäbter Theatervcrhältnisse zu studieren und sich über sie in einem Gutachten zu äußern. Es wird in Abrede gestellt, baß Herr Hartung, einem parallelen Vorgang bei ber Berufung bes Geheimrats Zeiß nach Frankfurt entsprechenb, oie Absicht habe, bie Darmstäbter Jntenbanz zu übernehmen. R.M.K. Darmstadt, 6. Juni. Zur Frage ber Ha ferlie fe cu n g hat ber Abg. Hofmann eine Anfrage an bie Regierung gerichtet, in welcher er an fragt: Ist es ber Regierung bekannt, daß nach Anordnung ter Reid'sgcUeii«- ftelle die Landwirte auf das empüudlichs.k bestraft werben können, w:lck)e aus b.T letzten Ernte bi Pflichtmengrn H- f r i.iHt zur 71b ie ciiDig bracb- ten? W s gcd nkt d e Reg erung zu tun, um b e enigen Bauern gegen die Maßnahmen M Reickisgct^ide' el' zu sdKtzcn, die wegen -^ringn Ernte zur Pf i.I,-t.b.iefearng von Ha er nicht w ber Lage waren? Derselbe ?lbgeordnete stellt wegen ber Vieh- > feuchen die w i er: An rage, ob bie Regierung in ber Lage i"‘, ten Vie'be i^ern eine ten h u- i e i Veck>ätt i fen ent p c - i b? Vc g'tung b:i S<5iatensälleu von Vieh zu -a ten und welche Sd-utzmaßro-hmen gegen de iretkrv V-rbreitung und Verschleppung die Regierung zu unternehmen gedenkt. ,)tom. 1. Hersfelo (Rhön), 6. Juni. >WTB.) 961 Wahlbe(.ed).i te, 762 flbgcgex.ic Stimmen: DN. 158, TV. 227, Z. 113, Dem. 127, SP. 99, Stadt und Land). SP. 1114, DN. 1240, Z 5122 int KjeiVutm^mfxr Sirne: „MeT, was der „Tägl. Anzeige^' Är Rücktritts-ab'ichen des Präsiden- tcn Tr. Strecker «oder g-ir über seine Büver- fcirng um den JntendarttempD,' cu feinen Mefern r.if** ^utifd'pen nrogt, ist vollständig aus der Luft gegriffen/' * — Ter LandwgsttbgooÄm te Gruber in (Soz.) ist ivegen Berz ig nach Kreuznach af5 Mit- fllieb ter Kanuner ausge schieden und wird für ihn als Nach o ger nach den Bestimmungen der Verhältniswahl der nächste auf der sivzialtemo- koa.ischen Li' e, Mrl Neff, Gastwirt in Michelstadt, eintreten. —Btmxn—— । Art» Stadt nn- Land. Gießen, den 7. Juni 1920. ** Es ist herbstlich kühl, ja man möchte sagen falt. Während wir im Mai wunderschönes Wetter, ja tagelang schwüle Hitze hatten, läßt sich der Juni schlecht an. Man meint sich (in den Oktober versetzt und sucht den Ueberzieher wieder herbei. Dem Landwirt, Gärtner und Viehhalter paßt das Wetter gar glicht, denn es wächst kein Futter, er kann die Hackfrüchte nicht pflanzen und auch lein Heu Machen. Eine große Trockenheit herrscht auf den Aeckern und Wiesen, denn nach der Hitze im Mai saugt der kalte Wind das bißchen Feuchtigkeit noch aus dem Boden. Gurken und (Bohnen gehen im Wachstum nicht vorwärts. Ein durchweichender Regen wäre uns dringend (nötig. ** Das Heimkehrfest ehemaliger Kriegsgefangener ,das seit Samstag übend auf der Licbigshöhe abgehalten wird, kann als gelungen betrachtet werden. Der erste Abend war ehe- tnaligen Kriegsgefangenen und ihren Angehörigen allein zugänglich. Der Ehrenvorsitzende, der R. i. R. PH. Göring, wies in einer Ansprache darauf hin, daß noch viele deutsche Soldaten in Rußlano und auch noch ein Teil in Frankreich zurück gehalten würden und daß es Pflicht eines jeden zurückgekehrten Kriegsgefangenen sei, der noch nicht Heim- 'gekchrten zu gtitenfen und alles zu tun, um ihre Befreiung zu beschleunigen. Aus diesem Grunde erklärte er das Heimkehrfest, trotz der schweren (Zeiten, für berechtigt, da es hauptsächlich zu Gun- steir der sibirischen Gefangenen veranstaltet sei. — Ein reiches Programm füllte den Rest des Abends aus. Der Gesangverein Heiterkeit hatte einen Teil seiner Mitglieder zur Verfügung gestellt, die zur (Beranstaltung passenoe Lieder vortrugen. Ein von Mitgliedern gespieltes Theaterstück wurde allgemein eifbällig ausgenommen. Ten Höhepunkt des Festes (bildete die Borführung einer Reihe von Gruppen- bildern aus Gefangenschaft. Dem Vorsitzenden des Festausschusses, Dunkel, war es gelungen, in diesen Bildern das Gesangenenlöben und -Los darzustel- licherlen. — Am Sonntag setzte sich das Fest bei ungewöhnlich zahlreicher Beteiligung fort und wird Montag abeno seinen Abschluß erreuhen. (Näheres siehe Anzeige.) ** Der Verband der Kassenärzte für die Provinz Oberhessen teilt mit, daß der vertragslose Zustand gegenüber oer Eisenbahnbetriebskrankenkasse Frankfurt am Main mit Dienstag dem 8. Juni, mittags 12 Uhr, aufgehoben ist. ** Li chr spiele Seltersweg". Tie Direktion bittet uns mitzuteilen, daß „Tie letzten Menschen", „Tie Avcte 2. Teil" nach dem te- ril'fmtten Ullstein-Roman. „Tie Arche", ,,Das Problem eines Weltunterganges" nur noch heute zur letzten, 9-Uchr-Vorstellung. zur Vorführung gelangt. Wheves Inserat. Landkreis Gießen. T Heuchelheim, 6. Juni. Tie heutige Orts'chau des jungen Kaninchenzucht-Vereins kann als eine wohlgelungene bezeichnet werden. Es ivaren recht schöne Zuchttiere ausgestellt, und so konnte der Prcisiichöcr M. Schmall-Gießen zahlreiche Ehrenpreise und Geldpreise austeilen. Ehrenpreise erhielten: F. San sieben, L. Müller, Leonhardt-Arnold, August Rinn, Ferd. Stein- müller, W. Sonneborn, H. Kloos': 1. Preise: v. Arnold (2), W. Steinmüller, W. Waldfchmidt, O. 'Kreiling, H. Kloos, H. Krück, M. SonnebE, Ludwig Kröck und P. Rinn: 2. Preise: O. Kreiling, L. Arnold, Aug. Rinn, F. Metzler, F. Sanftleben, F. Sack (2), W. Strinmüller (2), W. Waldschmidt (2); 3. Preise: P. Rinn, G. Heid, M. Rinn, H. Lenz, F. Schmidt, F. Hvf- gung des Nachtzuges zum Bahnhof begeben hatten. Sie /überwältigten den diensttuenden Oberpostschafffuer, knebelten ihn und raubten drei Kisten, in denen ein Barinhalt von ins- bern zu schwer gewesen. Dadurch ist der größte Teil des Raubes in Höhe von 200000 Mk. wieder in den Besitz des Postamtes gelangt. Die beiden anderen Kisten mit ihrem Inhalt von 24 800 Mark fehlen noch. Hessen-Nassau. Raubüberfall -auf ein Postgebäude. Bing-en, 5. Juni. (Wolff.) Heute nacht drangen, der „Mittel rheinischen Volkszeitung" zufolge, vier vermummte Männer mittels Nachschlüssel in das Postgebäude ein, als leben sich drei Beamte zur Absertw leben eüven gewaltigen Aufschwung genommen. England 'habe uns darum als Konkurrenten vernichten wollen. So )t merkwürdige Zustände aus den Kliniken, so die Frage der Ettrhntskost, des Aerzte- streiks, der für hohes Honorar von einem Arzte oaau noch gebrochen worden war und was so noch mehr vorgeL>mmen war. Im Schlußwort forderte Kiel zum Eintreten für die Partei des Pvo- letariats auf. O Wiefeck, 6. Juni. Eine von der Deutschen Bolkspartei für den letzten Abend vorm Wahltag einberufene Wählerversammlung wurde in letzter Stunde abgesagt. Unser großes Dorf erlebte also in diesem Wahlkampf wie im letzten nicht eine Versammlung der Rechtsparteien! Ein Teil der ihr besttmmten Zuhörerschaft verstärkte die Versammlung der Mehrheitssozialisten bei Dorfeld, in der auch die U. S. P. stark vertreten war. Unterassistent Schmulbach -Gießen zeigte bei erfreulicher Freiheit gegenüber dem Erfurter Programm in der Frage des Achtstundentags sich enger als sein früher hier auf getretener Genosse Becker, warnte vor Groß-Hessen, sagte manck)es gute zur Jugendfrage und fand auch warme nationale Töne. In der Aussprache verlas u. a. Pfarrer Sattler eine Entgegnung auf einen von Entstellungen strotzenden, Aeußerungen von einer Wahlversammlung auf die Kanzel verlegenden Artikel im „Volksrecht", auf deren Abdruck dort mait seit Tagen wartet: bei der Kirchenfrage empfahl er den Evang. Bund als Mitkämpfer gegen die linksrheinischen Loslösungsbestrebungen. Die U. S. P. hatte Stephan-Gießen geschickt, der „Diktatur" übersetzte mit „politische Gewalt" und ein sehr rosiges Bild vom heutigen Rußland zeichnete. Die Auseinandersetzung nahm hier einen recht lebhaften Charakter an Im Schlußwort zeigte der Hauptredner Verständnis für die Kirche und verglick» die bisherige Praxis der U. S. P. mit einer ,Lampe im Sonnenschein am Tag". Erst uni Vs2 Uhr schloß die Versammlung und damit der Wahlkampf. Vermischte». Die Gruft Gorthes und Schillers beraubt. Weimar, 5. Juni. (WTB.) Unbekannte Einbrecher drangen in vergangener Nacht in die Fürfteng ruft auf dem alten Friedhof ein und beraubten die Särge von Goethe, Schiller und des Großherzogs Karl Alexander. Es fehlen goldene und silberne Kränze. Nach den Einbrechern wird eifrig gefahndet. Wiederherstellung der Bibliothek von Locken. Bern, 5. Juni. (Wolff.) Hier unterzeichneten zahlreiche Persönlichkeiten aus der deutschen und romanischen Schweiz einen Aust ruf an das Schweizer Volk zwecks Wiederherstellung der 1914 zerstörten Bibliothek von Löwen. * Berlin, 6. Juni. (Priv.-Tnel.) Der ,Lokalanzeiger" meldet ans Wien: Anläßlich der Vereidigung der neuen Wehrmacht wird zvm ersten Male die neue Vo lkshy mne gesungen werden, deren Text vom Staatsminister Renner verfaßt ist. Die Musik stammt von dem Grazer Komponisten Kienzl. B e r l i n, 6. Juni. (Wolff.) Der Schrift, fteller Dr. Paul Hamburger, General, sekretär des Reick)sverbandes der deutschen Presse, ist nachts gestorben. Berlin, 6. Juni. (Wolff.) Wie dem „Berliner Tageblatt" Ms dem Haag gedrahtet wird, ist der frühere deutsche Riesendampl- fer „Imperator" wieder für den Pafsai- gierbienft eingerichtet worden und macht in diesen Tagen seine erste Reise nach Neuyork. Reeder ist die Cunard-Linie. * Die Ehescheidung als sittliche Forderung. Während sonst allgemein die Ehescheidungen als ein Zeichen sittlichen Tiefstandes gelten imb man allgemein die Lockerung der ehelichen Banve durch die Zunahme der Scheidungen beklagt, blieb es einem amerikanischen Geifllichen ttorbchalten, die Ehesck-eidung als sittliche Fordo- nrrtg aufzustellen und im Gegensatz zu allen bisherigen Anschauungen aus der Menge b.xr Ehescheidungen aus einen moralischen Hochstand der Ge- lschäft zu schließen. Für bieien eigenartigen Moralphilvsophen, den Reo. Arnold Keller aus dceühaven in Connecticut, ist jede Eh?, in der die Liebe ausgehvrt hat, eine Sünde wider den heiligen Geist und muß daher geschieden werdm. „Niemand", so sagt Keller, „soll seine Hände in sittlicher Entrüstung emporheben, wenn er ' rjälyrt, daß die Zahl der Ehescheidungen immer zunimmt, denn diese El>escheidungen sind ein Segen und eine Not Wendigkeit, so lange noch nicht das reine Christentum unb die reine christliche Siebe im amerikanischen Leben herrscht. Tausende und Abertausende von Menschen leben miteinander in einem unglücklichen Zustand der Ehe, in dem sie sich nicht verstehen unb 'geradezu hassen. Wenn aber das hvclKe mid ein zige Motiv des Zusammenlebens, nämlich das der Liebe wegfällt, dann ist die Ehe nichts anderes als Ehebruch, und die Scheidung einer solchen Ehe müßte als sittliche Forderung ausgestellt und unterstützt werden, wenn nicht unsere verkehrten Moral- anschauimgen die Lüge dieser innerlich unwahr gewordenen Ehen ausrecht erhielten." HandeL. Berlin, 5. Juni. (Wolff.) Nach einer Drahtmeldung der deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen ist der dänische Valutarat am 4. Juni aufgehoben worden. Der Va» lutahandel ist gegenwärtig frei ohne Einfuhrbeschränkung. Eine gesetzliche Regelung der Einfuhr ist wahrscheinlich. Anerkannt gute Verpflg Pens, mit Zim. v. 30 M. an iga B llfifll Wohn. m. Küche. Unterk. f- ca. 9000 Gäste. Wandel- vw,»vvvv halle f.4000 Personen. 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B B (Fortsetzung so und Julia A. aus Eisenach, verschiedenen Strafanstalten, Verhandlung gegen den 20jährigen August L. Friedberg, den Georg V. von Fulda, Franz von Frankfurt alle vier aus von Kr. die wo vor» Der Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhcssen. Sitzung vom 2. Juni 1920. sie z. T. hohe Zuchthausstrafen verbüßen, geführt wurden. Eine Kneipe in Frankfurt, in der W M itn wird niihl andern soll nut ii untergeiteflt rchr. Ängeb. u den Gieh. Anz. Sport. = Radsport. Der Okru 9a des Bundes deutscher Radfttlwer hielt am Sonntag den 6. Juni aus der Strecke Gieren—Marburg—Duä>enan uno zurück seine 100-Kilainercr-P,e s astri ab Trotz der kalten, sehr milchigen Witterung stellten «ich dem Starter Gausahrw'.rt Ma x-Gicsen 28 Fahrer ans allein.Teilen des Gaues. Tre erhielten Leisttm-i gen sind trotz der SBittriuig und ^er vurgekom- menen Tefekie sowie durch das sehr hügelige ($>'-* lande als sehr gut zu b frrichnen. In nro ren. 1. E. Noll, Kirchl-arn, 3 Sch. 18 Min., 2 A. Deibel (1885 Gießen) dichtauf, 3. F. Keßler (1885 Gteßen) 3 Sch 19 Min., 4. O. Rüdiger (Germania Gießen) 3 S:d 2115 Min., 5. A. Tapper ,Wieseck) 3 Sld. 24 0 Min.. 6 I. Rritberger (Germania Gießent 3 Sld. 31 Min., 7. W. Müller, Knosdors, 3 Std. 33 Min., 8. K. Bork, Krofdorf, 3 Std. 39 Min., 9. L. Tech, Wiescck, 3 Std. 45 Min., 10. A. Tech, Meseck, 3 Std. 456 Mrn. Senior en. 1. Gg. Zöll (1885 Gicßen) 3 Std. 28-° Min., 2. Fr. Möller, Wetzlar, 3 Sld. 35« । Min., 3. E. Unverzagt (1885 Gießcm 3 Std. I 49»° Min. Das setzt wenigstens ein Jäl/rchen Zuchthaus ab, mein Junge! sagte er. Schidet adar nichts. Ich bin mit dir — aber sei so freundlich und blitze mit dem vrrf uchten Ting nrcht so herum, sonst verrätst du uns! Ich schloß den Schieber an der Laterne, und ohne weiter ihre Hilse in Anspruch zu nehmen, trotz Regen und Finsternis, fand ich das gesuchte Garteiuoc. Cs mit meinem Meißel aufzubrechen, war das Werk eines Augenblick. Beim ersten Druck gab das verfaulte Holz nach, uitb als ich das Tor vol.eiids aufstieß, entdeckte ich, daß das verrostete alte Schloß an der Innenseite nur noch an einer riazigen Schraube hing. Ich mußte jetzt tokbcr meine potente gebrauchen, um den zum Hause führenden Pfad zu entdecken. Als ich tf/n fand, erkannte ich, baß es mehr «ine Andeutung nxir, wo dieser Pfad einstmals hingeführt hatte, als ein wirklicher P)ad. Und erst nach ntühsan em H rumstolsem erv ick>- ten nrir eine niedere Terrasse, tvclche der Front des, alten Gebäudes entlang ging. Ueber l.als- zerfallene Stufen stiegen mir hinan und entdeckten den Houp eingang: aus beiden Serien davon gingen Fenstertüren ger denmegs auf die Terrasse. Am einfachsten bcedjen wir eine dieser Fenstcr- türen auf, flüsterte ich. Ente Minute später waren wir bereits im Innern des Hauses. Ich ösf e!e den Sch'eler an meiner Laterne und entdecke, baß wir uns in einem stattlichen Gemach besanden, das aber flemertei Möbel enthielt. Zur Rochen stand eine Tür offen, ine in dse CingangSltal e f h te. So weit ist's gelungen, flüsterte ich Tick zu. 9rber jetzt fcißt es Augen unb Chnen offen halten, und auf Ueberraschungen gefaßt sein. Wir mü'stm zwei Treppen hinauf. Wenn wir angegriffen werden, wird es wohl das beste sein, den Angreifer üler das Geländer zu tversen. Was meinst du dazu? Das klingt sehr einfach, erwiderte Dick: aber ich könnte il.m möglicktettvrie auch wider Will.n himmterbeql.i en, hxi8 die K ^hrseite der Medaille wäre. Ich bin indes Sportsmann genug, um /ereif£> ütt *v 6116 . 8*/j Uhr Nein, bad wird sie nicht — ich habe bafür gesorgt. Ich habe ein Paar Schuh? in der Tasche und ebem'o ein Fläschäen seinen, alten Kogn-rk, um ihre Lebensgeister au zusriscl^n. Famos, bemerkte Dick. Du 1-ast den Vogel abgeschossen. Ich bin zum Schnxigen gebracht. Tu hast an alles gedacht! Vorwärts! Wir hotten im Hotel«.ingang, vor dem Regen geschützt, gesprochen. Im nächsten Augenblick ergoß sich der Regen auf uns herab, und die folgenden zwanzig Minuten, die wir bis zu unserem Ziele brauchten, fiel kaum ein Wort zwischen iniö beiden. Ter Siegen war nunmehr mit Graupeln vermischt und bombardierte uns den ganzen Weg über mit unausgesetzter Heftigkeit bis Ge iäfl. I" der Holly Tree Lane herrschte svocksmsterc Nacht; nicht eine einzige Laterne bvannte. Cs war wie in einem Tunnel. Tick blieb stehen und sagte m deprimiertem Tone: Wir können unser Vorhaben nicht ausführen. Wollen wir cs nicht lieber morgen nacht ver- fudjen? Als Antwort lachte ich, »ag mein? Blendlaterne aus der Tasche und zündete sie im Sclmtze meines Ueb. rvocks an. Tann laclste ich .nieder, als ein Lichtkegel durch Graupeln und Regen blitzte und wie ein lebendes Wesen durch die von hohen Mauern eingehegle enge Straße schoß. Wir können es nicht ausfül^en, wie? sagte ich. Warum? Ich sehe jetzt die Mauer. — Damit richtete ich daS Licht auf den Ort, wo Tick am Nachmittag seine Turnkünste versucht hatte. Kommst bu oder nicht? Ich bin von ne'iem zum Schiveigen gebracht, meinte Tick. Du läßt dich nicht so leicht ein» schücUern. Aber, wenn wir yuet nicht heute nacht noch als Einbrecher gewiesen werden konnte, 6 Monate Gefängnis, und die A. mit Rücksicht auf ihre bisherige Straflosigkeit 6 SEocben Gefängnis. Die Gräfin. Roman von G. W. App le ton. stelle ist bei der Handelskammer Worms etnge- richiet worden. Tie T'e ke rs'ele hii die Ausgabe. unter dön vvrge'ch ebenen Voraus etzungen Waren nach dem unb setzten Gebiet freriumarfrn. Tie Berk brsstelle umfaßt d n lrn s heinischen Teil des Haudelskammerbcz r es Worms. Hrssr'N-Nasfau. ** Hanau, 5. Juni. Eine Hanauer Firma bringt im Anzeigenteil des Hanauer Anzeigers u. a. folgendes 2lngebot: Tamenstrümpfe, schtoarz und lebeilarbig, Ba imwellflor, Paar 12 50 Mk, Kirrdersöctchen, gute Qualität, Paar 8.75 Mk., Tamenhandschühe, durckch.vchen, schtzvarz, weiß uno farbig, Paar 5. <5 Mk., Erstlrngslxmdchen Stück 1.75 Mk., Herren-Trildthemden Stück 15.50 Mk., Herren-Ernsatzchemden Stück 27.00 Mk., Herren- auch B zu sagen, nunmehr, wo mir das A schon über die Lippen ist. Wir schlichen in die Halle. Auf der entgegengesetzten Seite ösfnete sich ein Zi.nnrer, das in jeder Hinsicht dem eben von uns verlassenen gleich war. dir.e breite eichene Treppe fü rtc über be- gueme Siuten zu den oberen Stvcklvrrken. lieber^ ll l>r.schte laut v es Schsv igen. Ern Moderduft machte sich umrng^iehm bemerlbar. Tie Tw'losigkeit der ganzen Sttmmuig. gesteigert durch das Gelreul des Sturms, der draußen tobte, mrd bas Geprassel der Graupeln und Regentropfen gegen die Fen'erläden, w r überwältigend. War es menfck>7nmöglich, drß die alte Gräfin an einem so unaussprechlich eknben Orte g. fangen gehalten wurde? War ich sckcki. ßlich doch geirasführt worden? Hatte ich zehn Piund für die Ehre bezahlt, das Opser eines bösariigen Sck>e zes des Grasen getvorden zu sein? Oder nrar es gar eine Falle? Welcl)er verruchte Ha'sübfchi'.eider tvürde am Ende meiner En!d ckungs eise aus mich lauern? Ich gestehe offen, i>iß mich für einen kurzen Augenblick ein unangenehmes, denn irr! igudes Gefühl über- schlick, als ich wie ein Blind, r mich die Stiegen hinauftastete, ungewiß, was mich oben erwartete. Tick indes war mir dicht auf den Fersen, rind ich wußte, daß er im Notfälle Ivie ein wahrer Teufel kämpfen konute. Im erstell Stock angc- langt, wagte ich es, den Schieber meiner !chrlerne wieder zu öifiten. Aber das Licht enthüllte mit nichts al? e.nen kahlen Trepteiurbsatz. und eine weitere Treppeuslucht. Darauf, in ta etc i h mich wieder wi.er. und sck-ließlich war ich nur bewußt, daß in dem Zimmer zu meiner Linken meine quälenden Fragen eine Antnwrt finden würden, ob sie nun gut oder fckstecht ausäel. Ich ließ das Licht meiner Laterne vollauf die Tür fallen und pochte. Zwei od r dvet Lrekunden wartete ich auf Antwott, und als eine falrfje nidxt erfolgte, drückte ich auf die Klinke und riß dt-e Tür aut. Sttin Laut ließ sich im Innern vernehmen, außer dem heftigen Auf.latscheu dc-S Regens an den laden. Dann trat ich kühn ein, dicht gefolgt von Tick. den Monat Juni wieder größere Mngen Ben-> zi n zur Verteilung zur Bcriüguug steten. Smovit Anträge um Zuteiluilg für Monat Juni noch nicht gestellt wurden, sind d«se umgeheno an obige Behörde auf den beDamnen Formularen einzu- reid>en, bannt eine evtl. BerückstoKgung noch möglich ist. ** „D as Kabinett des Dr. Eali- gari" nennt sich ein Film, der nun allem Gewohnten ab weicht und eine wirklich künstlerische Neuerung bedeutet. Das wesentlich Neue besteht in der erstmaligen Heranziehung des Expressionismus. Seine Amvendung betont in der Hauptsache die äußere Ausmachung. Expressionistische Landschaften und Raume untersti'itzen die HandUmg in geradezu fabelhafter NachdrücklicUeit. Es kommen auf diese Weise Szenen zustande, von denen man fick eine gleich Wirkung in der rein naturalistischen Art des gewöhnlichen Films nicht vorstellen kann. Die Handlung, die außerordentlich packend ist, kommt in ibrer fantastischen Umvirkklichkeit der exprefsionifttschen Behandlung außerordentlich entgegen. Kleine Stilfehler sind allerdings vorhanden, wie es bei einem ersten derartigen Experiment nicht anders zu erwarten war. Hier fehlt es besonders an der expressionistisch eingestellten Geste der Statisten. Im übrigen rechtfertigt der Erfolg den kühnen Versuch in jeder Weise und bestätigt, daß die ganze Zukunft des Films, wenn sie künstlerisch werden will, sich in einer ähnlickien Richtung bewegen muß, die nebenbei in ihrer Ausstattung an Pappe und Leinwand »vesentlich billiger sein muß, als die fogenannten Prachtsilme. Da, wie wir erfahren, der Film nur beute noch läuft, können wir nicht nur jedem Filmlieohaber, sondern auch jedem künstlerisch Interessierten dringend raten, die Gelegenheit noch wahrzunehmen. — Von morgen ab gelangt die Fortsetzung des Judex filmes zur Vorführung, der ebenfalls großen und berechtigten Erfolg erzielt. Kreis Alsfeld. oz. Nieder-O flcide rr, 5. Ji.zri. Beim Waschen der Schafherde bet hieigen Gemeine in der Ohm geriet ein Russe nt eine tiefe Stell; fort Ohm und war nabe daran, zu ertrinken. Ter Sohn des hiesigen Landwirts Hock^gvele sporng ihm nach und versuchte irntrr eigener Lebens- gefckhr ihn zu te.t n. Ter Ru'se Öa st waren. Die Firma lehnte den Schiedsspruch ab, da der Wortlaut des Kollektivabkommens diese Auslegung nicht zulasse. Es wird die Entscheidung des S1 a stommi sa s angerusen. 3 Aus die Lohnsätze des Laristertrags für die Sögriverke ist mit Wirkung vom 3 Mai 1120 eine Teuerungszulage von 50 Pwz. zu zahlen. Tie am 25. Mürz vereinbarten Teuerungszulagen sind 'bimn enthalten. Die Arbeitnehmer nahmen den Schiedsspruch an. 4. Für Mai und Juni ist mit Wirkung vorn 3. Mai 1920 den Arbeitern im Transportgewerbe svlgender Giessener Firmen: Tribus n. Sundl-eim, Ad. Lyncker, Gebt. KalF, W. Lö'oer, H. W. Rinn, Vereinigte Getreideliändler, Großhand«lsgeselllchaft Strauß u. Go., Edelweiß, dRetteNhrimer, I. Fischer Ehr. Jndertt-al, ein Teuerungszuschlag rum 40 Ptoz. auf die durch Schiedsspruch vom 25. Februar 1920 festgesetzten Lötme zu bezahlen. Für die Zeit nach dem 1. Juli 1920 würbe den Partei- verhandlungen eine Verständigung über eine an» bettoeile Bernfsgruppierung und Aendevung der Altersklasen überiaaen. 5. Ten Arbeitern der Firma Grünzweig u. Hartmann, Abteilung Homberg a. d Ohm und Kieselgurgrnben bei Altenschlirf sowie der Frei- berrl. Riedesel.chen Verwaltung in Lantenbach bezüglich ihrer Kieselgurgruben ist mit Wirkung vom 1 Juni ein Stundenlohn von 3,20 Mk. bei Arbeitern über 21 Jahren, im übrigen entsprechend gestafselt, zu bezaAen. Ter Fabrikarbeiterverband erkannte den Schiedsspruch an. Mädchen be» ypothek 20 000 Ü?. riiefi per halb Angeb. u. n G. A. erbet, Hnein flelhigen, ! V^ndwecker Iterung feines 8000 n. auf flfflen «icher- it Aviieb. uni den G>etz. Anz. 1. Mit Wirkung vom 1. Juni 1920 wird Vergütung der technischen Aufsichtsbeamten der Sekrion IV dec Hess -f)iass. Baugewerlsberufsge nvsfenschast bei Ausübung, des Auä'ichtsdiensles Dreiundzwanzigstes Kapitel. Ms mir den „Weißen Löwen" ver.ießen, schlug uns ein plötzlich losbrechender, eiskalter Platzregen ins Gesicht. Tounerivetter! rief ich aus. Doch vielleicht ist es nur besser i"d; die Polizisten werden sich alle ins Trockene flüchten. — Ich schlug meinen Mantelkragen hinaus iiub fügte hinzu: Macht es dir was aus, Tick? Mir nicht. Ich habe gesehen, baß das Barometer plötzlich gefallen ist, und so hak^ ich meinen Wasfeibichteu ang-, fragen. Aber die alte Dame? Heiliger Gott! Das hatte ich ganz vergessen. Nun, ich denke, die Pelze und Decken sind immer nock) da; wir fötmeii sie in diese Sacken eui- hüllen, irnb üußerbem wird sie so glücklich sein, loszukommen, paß ihr ein bißchen Siegen nichts ausmacht. Ich lewundere deinen Optimismus. Wolin schlägst du vor, sie zu führen? Zu mir nach Hause icatürlich. Wohin denn sonst? Ick, habe bereits drei Billette erster Klasse für die Rückfahrt in der Tasche. Diese mrd ein Trinkgeld für den Schaffner werden sck-on genügen, uns ein reserviertes Abteil zu sichern. Wär's nicht besser, uns für einen ober zwei Sovereigns eine Droschke zur Erledigung des Falles fru sichern? Und wie machen wir's mit der Bahn? Wieso denn? Ter B-klmsteia ist für jedermann zugänglich, erwiderte Dick. Wir müssen jedenfalls -aus einen Zug warten, und sie könnte die allgemeine Aus- merksainkeit auf sich zirkln. Criwierft bu dich, unter welchrn Umständen sie entführt wurde? Cr- stenö wird sie ftinxm Hut haben. — Das tut nichts. Sie kann sich ja in ihre Pelze eirrhüllen. Ter Regen bietet eine gut’ Erklärung dafür. Sie wird barfuß sein. P--z fische abeSjau ,9|,5d)r. Snj■ JJ ibilbungejÄ 1 ^men,en A«r Sta>t «itb Cand. Gie ß e n, den 7. Juni 1920. ** Personalnachrichten. Die Prüfung zum Ober.zollsekretär bestand Zollsupernumerar Knaus, Sohn des hiesigen Zugführers H. Knauf. Knauf wurde mit Wirkung von 31. Mai zum Zollpraktikanten beim Landessinanzamt (Oberzolldirektion) in Kassel ernannt. ** Konzert zur Hundertjahrfeier des Akademischen Gesangvereins. Da die Eintrittskarten zur Ausführung des „M e s s i a s" ausverkauft sind, wird die Hauptprobe am Dienstag den 8. Juni auf vielseitigen Wunsch öffentlich stattsiuden. 23t« in jeber Hauptprobe wird eine Verständigung zwischen Dirigenten und Ausführenden, die au diesem Abende zum erften Male zusammenwirken, nicht zu umgehen sein, ebensowenig wie eine gelegentliche Unterbrechung oder Wiederholung. Untere Musikfreunde, denen es angenehm sein wird, daß timen die Hauptprobe noch zugänglich gemacht wurde, werden sich von diesen unvermeidlichen Dingen icherlich nicht stören lassen. Beginn der Haupt- n-obe am Dienstag abend 6 Uhr, der Auffülwung elbst am Mittwoch um 6V2 Uhr. — An Stelle des verhinderten Herrn Walter E febner wird der be- kamtte Oratoriensänger Herr Müller ans Darmstadt die Solo-Tenorpattie üb-mchmen. Aus technischen Gründen ließ sich die BericAigung auf dem Programme selbst und in der bereits erfolgten Anzeige in diesem Blatte nicht mehr anbringen. ** Wieder Glückwunschtelegramme. Glückwunsch- und Begrüßungs- telegramme, sowie Telegramme in nicht dringenden Familienangelegenheiten sind von jetzt an wieder zugelassen. ** Fahrraddieb st ah l. Gestern wurde in dem Neuenweg ein vor dem Hause Nr. 10 aufgestelltes markenloses Fahrrad mit neuer Bereifung, schwarzem Rahmenbau und eben- solck-en Felgen, Freilaus und mit Bildnis „Hindenburgs" auf der Glocke gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. — Am Samstag mittag wurde in der Walltorstraße ein vor einem Laden ausgestelltes Fahrrad entwendet. Es ist ein älteres, kräftiges Fahrrad mit tiefgebogener Lenkstange und einem an der Vordergabel angebrachten Gepäckträger. Vor Ankauf wird gewarnt. ♦* Ter alte Motor auf der Breunges- heiner Heide ist — gestohlen, lieber die Vorgeschichte dieses allen DogelSbergwanderern wohck- Vertrauten Wa'l-r^eichens der Oberwaldstraße erfahren wir folgendes: Im Frülßommer 1893 war infolge der Dürre des tor'^rgefrenben Jahres Futtermangel eingetreten. Tas Rindvickh wurde mass enthaft abgeschlachtet und man formte damals für 40 Mk. eine ^x'Ö, für 35 Pf. ein Pfund Rindfleisch kaufen. Tas wenig geerntete Stroh Ratten die Bauern schon im Winter verfüttert und als zum Unglück auch das Frühjahr 1893 beispiellos trodrii blieb — in Gießen war der April dreies Jahres ohne meßbaren Niederschlag — stieg der Preis für Dorfstceu auf eine noch nicht gekannte Höhe. Ties veranlaßte einen schnell reich gewordenen Unteme'hmer zu der Idee, das Hochmoor am Taufstein abbauen zu wollen. Es entstand mitten in der Waldeinsamkeit ein unförmlicher Schuppen, in ivelchem der schwere Motor das Pressen der Dorfba.len besorgte. Aber seine Tätigkeit währte nicht lange. Anfang Juni desselben Jahres frag eine Scltar junger Leute vorüber hinunter nach Ulrichstein zu. Einer derselben setzte im Windschutze des GebLudes seinen Glimm- slengel in Brand, und damit wahZcheinlich auch den trockenen Dori- Ter Wind tat [ein Uebrig-s und als der verstorbene Förster $ roller in Rudingshain um die Mittagszeit nach dem Wetter Ausschau hielt, stiegen bereits über den Obei-wald mächtige Rauchwolken auf. Ten ausgerückten Feuettv^hreu der nächfben Dörfer blieb oben nichts loeiter zu tun übrig, als das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Wasser war nicht vvthcmden, und so blieb als Andenken an die Ehemalige Dorfindustrie des Vogelsberges nur der Moor übrig, der nun, wie so vieles andeve^ ein Opfer des unglücklichen Krieges und der Äettvildermig von Recht und Sitte gemorben ist. ** Benzin. Die G weibe-Jnspek:ion Darmstod', Hauplcerteilungsstellie ton Betnel'sstoll für socken, grau gestrickt, Paar 7.50 Mk., ©Dorttragen in allen Weiten, piima Qualit'it, Stück 4 25 Mk., Cellulose W1 ckge für Sjerren, weiß und gestreift, acht die Kteast-, Kragen, Vorhemden, Mamfchetten, jedes Stück , daß ihr f.ir | 95 Pfennig Achtung I Achtung 1 Börsenknrfe. Strfin 12,50 387, 216, 247, 259, 280, 258, 31,96 92,40 23.22 412,50 334,- 334,65 739,25 694,30 889,10 199,80 244,75 159,80 40,70 309,70 724,25 634,35 86,25 295,- ikcmer fester. Otavi-Minen gesuchter. Privat- -'N 4 Proz. e Frankfurt o. *DL, 5. Jam. Devisenmarkt. 354,35 800,80 760,75 961,- 225,25 262,75 176,20 44,92 342,85 805.80 695,70 22,53 33,04 94,10 23,73 165,60 166,50 237,50 262,- 278,50 256,12 181,- 220,50 368,- 411,- 330,50 272,- 175,50 390,- 219,75 240,50 222,- 155,50 164,50 167,- 243,- 261,- 279,- 258,- 184,75 227,50 373,- 410,- 335,- 275,- 174,- 390,- 218,- 335,35 740,75 695,70 890,90 200,20 245,25 160,20 40,80 310/10 725,75 635,65 32,*40 92,60 23,28 vrartuotiernuge«. Datum: Zürich ... . Amsterdam . Kopenhagen. Stockholm. . Wien .. . . 353,65 799,20 759,25 959,- 224,75 262,25 175,80 44,82 342,15 804,20 694,30 22,47 32,96 93,80 23,73 155, - 167,50 170,- 242,- 264,50 280,50 260,25 182,- 225,- 371,- 417,- 335,- 274,50 177,- 399,- 226,75 247,- 221,- 87,50 299,75 5.6. 14,30 7,- 4.6. 13,05 6,80 14,25 11,50 Brüssel,6. H»um. (WTB.) In Antwerpen ist eine große Krrse in der Diamant- br an chxmsgebrvchlen. Vorerst wurden die Arbeiten für einen Monat eingestellt. Man erwartet Tahirn: S^Bcnt.flrieqiant 4"/.Dcut.Ne'chsanl. 3°,,Deiit.Ne chsanl. 4% Preulz. flonfol» Darm st üd ter Band Deutsch« Dank. . . Dtsconto» Gesellfch. Dresdener D mk. . Nalionaibank f. D. Mitteld.Cred tband H..Amerik.-Pnketf. §lorddeutscherLloyd Doch-Gugstahlwrk. D.-Luremb.Bergm. Gelsenkirch.Berqro. Harpener Bergbau Overschl.Eisenb.-3. Oderschles.Ciseninte Phönir-Brgb.-Akt. Dad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« ttlehtr. A. E. G. . Schuckert-Werke. g«Uc)i&(ßuiUeaum« Daimler Lud.-Eisenw.-Akt. Datum: Amsterdam • Bofterb. Drüssel-Antwerpen . Ehristiania Kopenhagen Stockholm ..... Helslngfors...... Italien London A«w-7)ork Paris Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag......... Budapest Bulgarien ..... Konstantinopel. . . . (In einem Teil ber Auflage wiebrrholt.) Protest Schleswigs gegen die Elaustnsche Linie. FlenSburg, 5. Iran. (WTB.) In der gestrigen Sitzung der städtischen Kollegien wurde auf Antrag be3 Stadtverordurimvorstehers Justizrat Dr. Lohmann eine Entschließung angenommen, in der die städtischen Kollegien nochmals schärfsten Einspruch gegen die sogenannte Clausen sche Linie als neue Grenze erheben, da sie nicht dem nationalen Besitzstände entspräche. Eine baldige Revision des Friedensvertrages zur Festsetzung der Grenze werde unerläßlich lein. Schweiz Getreidelieserungon für Baden. Bern, 4. Juni. (WTB.) T)er Bundesrat hat das eidgenössische Ernährungsamt ermächtigt, anBaden Weizen und Mehl in einer gewissen Menge zum Selbstkostenpreise abzugeben mit Rücksicht auf die schwierigen Ernähcungsverhältnisse, die besonders in letzter Zeit in diesem Lande sich geltend gemacht haben. Es handelt sich um einen großen Posten Weizen, der in Mannheim lagert und um amerikanisches Mehl. Die Besetzung Thraziens. Konstantinopel, 6. Ium. (WTB.) Tie Oerms Achtes. • Lernet tief atmen. Neben fcet sorgfältigsten Ps.eg- für dl- £>aut, die nicht nur eine Schutz-, sondern auch eine Mtiugung-vecte für Den Körper bildet, ist von größter Bedeutung d-us itere Atmen, welches d s B.ut mit Sauerusn cmiu.If unö Llnratfoffe ans fein Körper ent ernt. Atmen betringt /inen Aust-.u ch der Gase zwi chcn den Se'Ien imo drn Geweben, bei ivclchem dos aus d'r Lunge Commcnb. Blut feit en Sauersto f ein!aßt und die Kohlensäure aufnimmt, die dann beim Aus- atmen bchi-igt wird Datz das tiefe Atmen ors Ge.'nrn l-e iu lutzt, k nn man bei einem leichten Schwindel m a.l me.Bm, der sofort weicht, n> : n man lier atmet Es beruhigt die Nerven und stärkt die Wil enskraft. Schiaslo'igl it Barni man mifcem durch fünf Minuten langes tiefes Atmen am ofte- nen Fenster Verdauungsüeschwerden und Stul l- oerstopnng er! ichtert es. ein Umst« d. der sich erklären lätzt durch das kräftige Dcbeit und Renten pes Zwerchfells und durch ten Ernfluft des dadurch erhöh.en Sau r^o'fgehaltes im B ut, wodurch d r Tarrn seine wurinförmigrn, für die Verdauung uö- ri en Bew g'mgen träftili-r ausübt. In Sana'orten werden b i Blutarmut, Nerven, Bordaunngs- und ZirkulatiouS'tönmgen Ti-e -?lt ni-Kwen rmgeord- net. Bzwcctt wird die Stärkung der gewvhnlickxn Dtmungsmuskeln, wie das Zwerch'ell, der lesonbereu Atm-ngsmuskeln, Schult rn.Arme und Nückeir, d e ErhShuag, gleichmäßige E.nw ckuig und Verdöse unrs ä ig-ieit d 1 Ela'lizitöt der Zungen» stägel. In nritever Hinsicht kommt die Dusdchnug des Brus lastens in Betracht, das gewöhnliche Atmen zu verstärken unb zu verlangsamen unb b.e Blutzirkul tion an zu regen: bim Atmen ice b n Tausende tron Lustzri(en der Lung-, die sonst untätig bleiben, in Sch:vingungondÄi«! te befestigt Das Geschäft ist still. Man will b.e Wcchlen v-orüber- gehen lassen. Oesterreichische Werte, b'sond'rs Sloatsbähnen, fest. Frankfurt a. M., 5. Juni. Börsenstimmungsbild. Der Verkehr am Wochen- schluß bietet nichts besoirdcres. Das Geschäft war aus allen Märkten infolge der bevorstehenden Wahlen zurückgegangen. Die Grundstimmung ist aber vorwiegend fest zu bezeichnen. Das trifft auch für die Tendenz des Montanmarktes zu. Kali Westeregeln mit 600 + 15 Proz Bon Elektrizitäts- Werten stellten sich Deutsch-Uebersee mit 87 20 Pwz. gebessert. Chemische sind in der Mehrzahl gut behauptet. Die von Wien abhängigen Werte lagen fest. Lombarden 36. Oesterreichische Kredit-Anstalt 6 Proz. höher. Schiffahrts-Aktien blieben vernachlässigt. Schantungbahn 601 plus 20 Proz. Deutsche Petroleumaktien 565 — 57 Proz. Im Anschluß der schwankenden Haltung des Devisenmarktes zeigen im allgemeinen Auslandsund Kolonial pap le re ein unregelmäßiges Geschäft. Frankfurt Abc ira- Schluß Schluß- Schluß- „F rein": Bremen-Hannoversche LebenSver' sichcrungS-Bank, Akkienyesellsch. ft in Berlin. Die alte best fundierte Gefellscknsr bietet den Berstche-- rungSsuchenden trotz Berzichtleistung nuf das ör»i- liehe Attest bieieiben Dividenden wie ibren übrigen Versickerten und erhebt feine erhöhten Brämien oder irgendwelche Zuschläge für dieses ganz besondere GntgenenfommeiL Wirklich vom Guten das Beste! Die „ftreia" verfügt über einen Versicherung-- bestand von mehr als 400 Millionen Mark [h177D Pforte richtete eine Note an die FriedenSLmfwmz, in der sie bittet, datz die Besetzung des westlichen Thra ziens durch Griechenland vor der Unterzeichnung b.5 Friedensrertrages vertinoerk werde. 'JZam einem Telegramm aus Teheran evm 2. Juni ist die Lage in der Stadt ruhig und nichts zu befürchten. Litauens Verfassung Kopenhagen, 5. Juni lWTD Nach einem Telegramm b.r ..Berlingske Tibeirde" hat die litauische Natronal Versammlung -ei ern die proriiori chc Ver a sung anyiiomme’., bt< gerbe Hauprpmtkte ent'jfilt: Litauen ist eine berno* kraftsckie Republik, bie von einem von der Nationalversammlung gewählten Prä ib-Mten und dem Kabinett regiert wird, das der Narioualversourmlung verantwortlich ist und deren Vertrauen smieltt. Alle Bürger ohne Rücksicht auf Nationalität unb Religion sind vor bem Gesetze gleich. Dis zur Wahl eines Bräsiben^ durch die National Versammlung übernimmt deren Prä ident StulgiusH olle Pflichten ctne5 Prä identen Nach Mitteilung des litauischen Gesandten in London hat die englisch« Regierung die übrigen Ententemächte auf- geforden, zusammen mit England die Unibbängtg» teil Litauens anzuerkennen. Militärdirnst-kil in Finnland. K o pe n h a g en, 5. Juni. (WTB.) Nach einem Telegramm aus Helsingfors l>at der finnische Reichstag die Mil itärdienstzeit aus ein Jabr sestgesetzt. Der Präsib-ent Farm alle überflüssigen Mannschaften vorzeitig entlassen. Anlrihkgerüchk«. Rom, 5. Juni. WDB0 Tie „Ageuz,ia Stöfs ni" erklärt, daß die Nachrickst, die Regrernng verhandele in Amerika über eine An leihe von 30 Milliarden gegen Abtretung des Tabak Monopols, vollständig aus ter Luft gegristen ist. Die Regierung sttbe nie daran gedacht, irgend ein Monopol abzutveten, sondern sich stets gegen eine derartige Abtretung ausgesprochen. Ein mildeö Urteil. Wien, 5. Juni. (WTB.) Dec F«ldmarschall- ieutnant des Ruhestandes Cactdiec-Lützendorff,. der sich vor einem aus Mitgli'ixm des Mtlitär- gerichtshofes unb d«S Kassationshofts zusammengesetzten Strafamt zu verantworten hatte, weil er im August 1914 in Schubas; drei Lwldaten ohne Gerichtsversabren niedecstechctt ließ, wurde von dem Verbrechen des Mordes fceigesprochen und wegen öfsentlicher Gewalttätigkeit zu sechs Monaten strengen Arrest verurteilt. Amerikanischer Passagierditnst mit vormals tzeulschtn Schiffen. Neuyork, 4. Juni. (Wolff.) Reurer. Die United Mail Steamship Company beginnt im Huli mit 15 vormals deutschen Schiffen den Passagierdienst zwischen den amerikanischen und den europäischen Hafen. Geld Brief Geld Brief 3 Juni 4. Juni 1622,40 1631,60 1473,50 1476,50 viele Konkurse. Dir belgische Regierung beabsichtigt durch Gesuch eine Parlamentarrsche Kontrollkommission einzusetzen, dte die Ausgaben prüfen soll, die die land flüchtige belgisch: Regierung während ihrer Residenz in Le Harve machte. Büchertisch. — D i e Weltliteratur 'Verlag: Tie Weltliteratur, Berlin, Preis des Heftes 80 Pf.) Das neueste Heft ist Ludwrg Stcub gewidmet und enthält „Hatmon und Haura" imb „Benno und Krimhilde". ,, — Kunst und Künstler. Monatsschnst für bildend: Kunst unb Kunstgcw:rbe. Vierteljährlich 13 Mk. Verlag Bruno Cassirec, Berlin Ä. — Daö Mail,eft dieser ausg.z-:ichneten Zeitschrift, die vom Verlag aufs beste ausgestattet rst, enthält u. a.: Amerikanische Privatsammlungen von Wilhelm R. Balenttncr, Meißener Tierplastik von Otto von Falke und Der ostpreußlsche Maler Alfred Partikel von Karl Scheffler. — I n Reclams llniversal-Bidlio- thek erschien: Nr. 6093—6095. Reichs- abgabntorbnung vom 13. Dezember 1919, nebst bem Gesetz über Steuemachftcht vom 3. Januar 1920. Textousgabe mit ausführlichem Sachregister. Her ausgegeben von Karl Pannier. (213 S.) Geh. 3 Mk. Nr. 6096. Ne^chs^esetz über das Reichs- notapser vom 31. Tezr.mber 1919. TextauSgabe mit kurzen Atnner?u. gen und Sachvegi'er. He-- anegegebzn von Karl Pr. (56 S.) (Veh. 1 Mk. Nr 6097. Umsatzsteuergesetz für das Deutsche Reich vom 24. Tezember 1919. TextiuSgabe mit aus- füh-ilick?em Srchregis'er. Her-rnsgcgcben t®m Pannier. (67 S.) Geh. 1 Mk. Nr. 609 ^6092. v. Bolttnann-Leanber, Träumereien an. französischen Kaminen Märchen. Mit einer Einleitung herausgegeben von Fritz Gundlach. (154 S.) Geh. 2 Mk Nr. 6098 Tichter-Biograplnen. 20. Dmd: Jvf. Viktor v. Scheffel. Von Dr. Edmund b. Sall- toürf. Mit Scheffels BiD ns. (100 S) Gchl 1 Mk. Nr. 6100. Johannes Schlaf, Miele. Ern Charakler- bild. (102 S.) Geh. 1 Mk. Kurs Kurs Kurs Kurs 4.6. 5.6. 4. 6. 5.6. 79,75 79,75 79,75 79,75 79,75 74,60 66,75 65,- — . — _ 74,25 73,90 0 —- _. _ 154,- 155,- 155,75 —, — 266,- 263,- 268,75 ~i— 193,50 196,- 196,- 165,25 167,50 — — —, — 137,25 138,- 138,- 6314B 9 IT gesellschasl. Gießen, bat 3. Juni 1920. Hessisches Amtsgericht. Dekcrnntma chung. In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bezüglich der Uiumtbraucrci Aktiengesellschaft zu Gießen eingetragen: Die beiden Vorstandsmitglieder von Hmnnuicher und Lemmö sind berechtigte jeder für sich allein, die Fiimra zu vertreten unb ztvar Louis 2cmm6 unter Beschränkung auf die lJmmobiliLN- und H»;pvthekengeschäste der Aktterv- Fünfte Episode: Die unheilvolle Mühle“ Sechste Epitode: Bekanntmachung. Dem Metzgerm-eister Karl K c u g, Gießen, Marktplatz 23, wich auf Grund des 8 1 der Bekanittrnachung zur Fern Haltung unzuverlässiger Personen vorn Handel vom 23. September 1915 dec Betrieb des Metzgergewerbes unb der Handel mit Fleisch und Fleischwaren w?gen Unzuverlässigkeit initcnagt. 62908 ÖH eben, den 1. Jmtt 1920. Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzien. ! Lichtspielhaus: Bahnhofstraße 34. roic M Ab morgen bfe fnkL DonnentMg: V „Judex“™! | AbenteorerÄlm in 4 Akte». A „DieAuskunfteiVeritas“ • Ferner; Leontine Kühnberg in • Der Roman ein. Verkäuferin in 5 Akten, ä An»*hMeßend »b Freitag: A „Nero“ $ „Der Brand Roms“ @ „Die große Christenverfolgung11. ® •MMMSIMMSSO Heute leteter Tag Htngrii'Tttftizmxr litt Stift Sieben. Montag den 14. Juni und Dirnelag den 15. Juni soll das Heugras von den städtischen Wiesen aufgrund der vom Hessischen Ministerium erlassenen Verordnung von 15. Mai 1920 meistbietend versteigert werden, und zwar: Montag den 14. Juni: a) vormittags v Uhr, Zusammenkunft am Schlacht- Hof, von den Wiesen im Neustädter Feld; b) vormittags 107, Uhr in der Restauration von Melchior Schäfer Wwe., Kaiser-Allee 4, von den Wiesen im Heegsttauch; c) nachmittags 2 Uhr im Philosophenwald von den Wiesen am Fürstenbrunnen, im Wieseck- tal, von den Hospitalwiesen in der Gemarkung Wieseck. Dienstag den 15. Onni: a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle an der Rödqer Straße von den Ochsenwiesen, von den Wiesen Im Stolzenmorgen, am Utersbrunnen und Altentisch; b) nachmittags 1 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Duseck. Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen beabsichtigen, wollen sich an den städtischen Wiesen- wärter Bellos, Wolfstraße 15, wenden. Die Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, vorstehender m ihrer Gemeinde bekannt machen zu lasten. 63186 Gießen, den 6. Juni 1920. Ter Oberbürgermeister. I. B.: Vr. Ros enderg. behördliche Anzeigen Mk. 1.50 0.75 C. Trichinenschaugebühren. Ter Oberbürgermeister. I. B : Krenzien. Ka'b (schweres! Gießen, den 3. Juni 1920. 6297B Der Oberbürgermeister. I.B: Krenzien. Stunde Mk. 1 — 0.50 BiehcS ist zu 0.60 Mk. 0.40 80 Mk Mk ImtiMthn iller in 0.20 0.50 3.— 4.— 2.5 Mk. 6 „ 4 „ 16 „ 9 „ 1.60 Mk. 0.80 „ 62966 Für ein Stück Großvieh Für ein Für ein zu olgt geändert: Für em Stück Großvieh Für ein Stück Einhufer Für ein Stück Sch wem, Kalb, Schaf oder Ziege Für ein Stück Ferkü, Schaf- ober Ziegenlamm 16.— Schwein Ferkel (Schwein im Alter bis 13 Wochen) B. Fleisch beschaugebühcen. Die durch Verfügung des Ministeriums deS Innern vorn 13. April 1918 zu Nr. M. d I II 653 festgesetztm Floischbefchaugebühcen werden wie Für ein Ka'b (schweres! Für ein Kalb (bis zu 6 Wochen alt) Für ein Stück Einhufer Bekanntmachung. Betr.: Feldvereinignng Heuchelheim; hier Durch- stich des Krop- und BieberbochS Nachstehend bringe ich die Bekanntmachung des Hess. Feldbcrrinigungsbommissärs vom 30. Mai 1920 hiermit zur öffentlichen Kenntnis. VI. fimge'm'hte Bestimmnnq« M 7-12. a) für ein Stück Großvieh b) für ein Stück Kleinvieh oder Schwein 3. Für das Wiegen von geschlachtet a) für ein ötücf Großvieh b) für ein Viertel von einem Stuck Großvieh c) für ein Schwein d) für ein Kalb, Schaf oder Zi< e) für Fett. Häute und Fleischte V. Freibankgebühven. 8 6. Für ein Stück Großvieh Für ein Stück Klemmest Bekanntmachung. Betc.: Aeickerung der Ortssatzung für den städti- fdicn Schlachthof in Gießen botp 29. März 1910. Auf Beschluß her Stadtverordneten-Bersamm- hmg vom 23. März 1920, nach Anhörung des Kveisausschusses und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern vom 19. Mai 1920 zu Nr. M. d. I. II 3298 wird aus Grund der Bestimmungen in Art. 15 der Städteorbnung bie Orts- satzung für den städtischen Schlachthof in Gießen vom 29. März 1910 hinsichtlich her Gebührensätze wie folgt geändert: A. Schlachthofgebühren. 1. Schlachtgebühoe». Für ein Schwein F-ür ein Ferkel Gießen, den 2. Juni 1920. Bekanntmachung. Betr : Wie oben. In her Zeit vom 10. bis emschll. 35. Juni d Js. liegen auf der Bürgermeisterei Heuchü- heim während der Geschäfts stunden zur ErnsE der Beteiligten die Entwürfe über den DurchsttÄ des Bieberbachö unterhalb Heuchtelhrim sowie ter Durchstich des KrvpbochS in Fbrr II stob III nebst zugehörigen Beschlüssen der VollzugskmnMission unb des Gemeinberats vom 28. Februar 1920 offen. Tagsahrr zur ©ntgc-iamabmc von Einwendungen hiergegen findet auf dem RachanS in Hcu ck-elheirn am Samstag, dem 26. Juni 1920, vormittags 9—10 llhr, statt, wozu ich bie Beteiligten rntt dem Anfügen einlabe, daß bie Nichterschrinenben mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die ©intoatbungat sind schriftlich einzv- reichen. Am gleichen Tage färbet daselbst vormittags 10—11 Uhr Termin zur Entgegennahme der Wünsche, bte die Betriüchen für bre Bilbung der »reuen Ersatzgrundstücke geltend macherr wollen, statt. Die Wünsche sind schriftlich einzureichen und müssen angeben, welche alten nach Flur und Nummer jn bezeichnenden Grundstücke zusammen- «logt werden sollen unb bei welcher alten Par- zelle bie Zusammenlegung erfolgen soll. Wünsche, bie in bietem Termin nicht schriftlich ein gereicht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Friedberg, den 30. Mai 1920. Der Hessische Feldbereongungsvommiffär. Schnittspahn, Regierungsrate 3 Mark für jede angriangare II. Stall gebülmcn. 8 3. Für ein Stück Großvieh ober Pferd Für ein Schwein ober ein Stück Kleinvieh m. Futtergelb. 8 4. Bleibt unverändert. IV. Wiegegebühvar. 1. Für das Wiegen ^es lebenden entrichten: Für ein Schaf Für eine Ziege Für ein Lamm (Schaf oder Ziege noch von dec Mutter genährt) ~ , 8 2. Für Notschlachtungen an Sonn- mrd gesetzlichen Feieclag.m 5 Mk. für jede angefangene Stunde. Für Scktlachtun^n an Werktagen außerhalb der festgesetzten Schachtzeit Der Film d DerWeltuntergang.ll.Teil d W Die letzten Menschen M 7 Akte, nach dem berühmten üllstein- roman „Die Arche“, gelangt nnr ■ er letalen (9 l hr) Veratellung Bor Vorführung. Zu den übrigen Vorstellungen neue* Programm: l Evinonde Die Geschichte eines Abenteurers. Abenteurerfilm in 6 Akten. In der Hauptrolle Paul Wegeeer. tDas rosa Tricot Lustspiel in 3 Akten. 010382 In der Hauptrolle: Henry Bender.