T>rud und Verlag - BrSHI'sche U»iv.-V»ch. und Stcinüruderei B. fange. Schristleiimg, SelchäflrfteÜe und öraderei: Schul,trotze 7. lynt gen, tsche B u schützen. Tie Den o! ks iat eine ähnlich lautenbe Anfrage ein^ znahyu Ustü er ift Anhang von der politischen Bühne ab len. Möge er dies jetzt wahrmachen, und Die Novemberschatten aber, die wir tnei- ist. könne WilsonH Rücktritt? einem einem :t Strafet |t| links in»' Tie Deutschnationale Bo lks p a r^ ei hat in der preußischen Landesocrsamrnlung iu ü&erbolenbe, u a heujtnoe Ito 4) ist das (M1 ens iit sepci» i rotrbtn. i unterlassen.it esländig lönttz : wn jogeiunni Hessische Ministerrum argen die Lrgesch-O.gal.i otoren. .) a r t e i gebracht. Das «fe twi ijafc d)t rotrbtn la fahren ist ei » ge ober Vie 8u sofort zu Gunsten von Marschall zu» rück treten. Dieser solle sofort den neu* gewählten Präsidenten Har ding zum StaatS- sekretär ernennen und dann ebenfalls zurück- treten. Dadurch käme Harding ein ganzes halbes Jahr früher aus seinen Posten und könne bedeutend früher sein Programm zur Ausführung bringen. $m Dezember tonne er dann den Kongreß ernberufen. Die Zrage der Selbschntzorgmilsation. Die „Deutsche Allg. Ztg." veröffentlicht ber Text der Note des Chefs der intera lirnrten Hec- .eskontrollkomminion, Generals N o l l e t, vom 12. Cf.ober, die sich gegen die S e I b ft schu tz organiiationen wendet. Die intera'liierrr militärische Kontrollkommission er'mt)l in der Notc ihr von tenjatigen Maßnahmen Müteüung yn Der 9. November. Berlin, 5. Nov. (Wolff.) In einem Aufruf des Äezirksverbandes Berlin der sozialdemokratischen Partei Deutschlands zur Feier des 9. November heißt es, daß der 9. November nicht durch die Kirchhofsruhe des Generalstreiks gefeiert werden solle. Es solle dafür gesorgt werden, daß lebenswich ige Betriebe und der Verkehr nicht stilliegen, fenbcim daß in ihnen Sonntagsdienst durchgeführd wird. Berlin, 5. Nov. (WTB.) Aus eine Anfrage beschloß das Kabinett, daß der 9. November in den Reichsbetrieben und bei den Neichsbehör-i den nicht gefeiert wird. darf mau die Gegenseite, wenn sie i sassungsrechtlich statthafte VorsichtSmaß- regeln überlegt, nicht knebeln wollen. Man muß weitere Erfahrungen sammeln, schar auf der Wacht sein, darf aber nicht, wie ü; Falle den angeblichen Münchener Mord zentrale, aus einer Mücke einen Elefante machen. Ein paar Prügel hat es dort fü einen skrupellosen Verdiener und Erpresse gegeben, aber keinen Mord. Das Uebrige mus ab gewartet werden. Die Entwaffnung in Reiche ist gut vonstatten gegangen. Wenn du bayerischen Einwohnerwehren und ähnlich Institutionen nur kräftige Fäuste und allen falls Stecken und Knüppel zur Abwehr neuer „Räterepubliken" emporrecken, kann man i Fahrrad« )W -ahrrade Sw langiam zu M 3. November. Schäfer, der Kriegsbeichädigttw ist, wurde durch diesen Überfall ,ch'ver verletzt Auch - hatte sich im Interesse des Deutschtums betätigt Kundgebungen in Ungarn. Buda pe st, 5. Nov. (WTB.) Nach tiwt Meldimg des ungarischen Korr -Bur. fand gestern eine Volks versa mmlimg unter der Td nnqme zahl- veicher Vereinigungen statt. In der EntschtietzMig wü te die Na lonalverlammürng auße'ordcrt, die Ratifizierung drs das Land verstümmelnden Zwangsfriedens zu verweigerrr, Zum Sei eben des Protestes standen um 11 Uhr vormittags die elektrisäxm Straßenbahnen still. Ein« ha be Stunde ruhte der gesamte Eisenbahnvnk.hr im ganzen Land^. Späler fanden stürmische 'Bro* testku>idg bun.,en gegen die Ratifizierung d:s Frü- densvertra .es statt. Die öffentliche Ordnung mürbe nicht gestört. London, 5. Nov. (Wklst.) 7Jm Unter* Hause erklärte Lloyd George in Enviteuro aut eine Anfrage, daß die Auslree amg d-s ehe' maligen deutschen ft'aijers an e i 'ts te .'öaltimg der nieberlänbiftfen Siegic img auf d - vlomatisckem Weg nicht zu er eie'e i ja. Du ^>aus -sei sicher damit einrerümiten, baß rra: Holland nicht ixm Krieg erkläre, um die Du - (revnmg tmrd^rf^i. Es sei nicht tunlich, te n-üb-'ren deutschen .Baiser in abtenha zu rerfjlga >hne daß die Möglichkeit bc e e das Ural t Falle der Schuldigerklärung voll stieben zu ifertbiert und entgegen» Radfahttni, ss eilig und Mia UmiM tot -.-o- . ,8 oie$a6n|ir «»glichst bald! Paris, 5. Nov. (Wolff.) Nach Nadiotelegramm erklärte Briand ________ Vertreter der „United Preß". Wilson solle (t WKjsngJj des gegtjdgi ■jn Äulirorn® J dl- ..tirb bi’ JtZ luh «Ttisin, M )n feinet bi;^ i ; euitr itr all® Uid m die Staatsregierung eine Anfrage ge 'ichtet, in der sie das Verbot der O r g e s ch in Zreußen durch den Minister des Jimern als teietzwidri^ bezeichnet und die Staatsregierung .ragt, ob sie bereit sei, die durch die Reickferer» -ai'iung gewährleistete Vereinsfreiheit gegen den Minister -tverlen, >hlransportül tf- soivir überall ’ . uslv. oerflif' für ben W en unov!‘’I;j nrn Lrll^l uif den ff^ ten Hlii» »s wy; ■ unter peg ireilaii- Der Krieg gegen die Borschcwiften. Ko pe n ha gen , 5. Nov (WM.» ?dach dnem Tckegrarnrn aus Warscl-au it 'rieten Sa winken» und General B a l a ch-o w i t s cl er Cberfomnuin* dicrende der russischen freiwillig-u Armee, g merri- s-am an Pilsud ) ki uid d n General W ränge l eine Tepes ä^e, in der es bei ?t: Die rufflidx freiwillige Armee hat in Riga die fetg^fetztr vorläufige Grenze überschritten, um die unabhängigen Wnßcussen zu befve cn und um bte boljchewisck,chc» M>aä)tl>aber zu vertreiben. wochemöckdUL Politische November schatten fallen ixurs über den Weg, der noch immer über ge» i ehrliche Berggrate sich hinzieht. Es geht ■rtgan, aber nicht sick-erer Befreinna ent» Kjen, denn wir haben nolch jene ourjlle dvpe vor uns, das Genfer Aiel, von wo uns gkil der entscheidende Ausblick gewährt wird. S ige es nach Frankreichs Absicht, so emp- Hiiige uns noch einmal Minos, der loten» nchter, und Fein Zweifel, er würde uns in M? unterste Hölle weisen, dorthin etwa, wo '.^ntc die reuelosen Gewalttätigen in der soppelqual von Feuersand und Flammen- ■gen erblickte. Indessen, es mehren sich ja W Erscheinungen, die, wie Vergil, jenem die von höherer Weisheit gewiesenen Wüicksalswege abtrotzen. Weite Schickten in Mngland, besonders die wachsende liberale Muposition gegen Lloyd George, geißeln die Mmzösischc Zerlftclrungswut, und auch in Mankreich selost meldeten sich einzelne ©tim» Kni der Vernunft zum Wort. Vielleicht I immt, auf Grund des gestern geineldeten Mbcvraschenden Eraebnisses der Gemeinde» I tilgen in Englairo, in naher Zukunft ein I. in schwang, der Lloyd George zum Rücktritt Btingt. Heute würde der Minister Dr. Si- Lms nicht mehr, wie einstmals, sich Daran* Ikfe* sehen, seinen Gefühlen einen Zwang i. e^iitun und dem londoner Gewalthaber kr dem deutschen Volke Worte des Respektes ni zollen. Ach, sie werden allmählich Der» i stininden, die Diktatoren des Kriegsendes Erb der unnatürlichen Form des Völ'kerbun- Ite, und die Völker werden vom Alp rache- iHkller Verbissenheit befreit werden. Einer der l5fympathischsten, Herr Wilson, steht schon Ifclb in der Versenkung. Das amerikanische »Ik hat ihm, wie alle Welt feststellt, einen krben Denkzettel verabreicht, der alle salo^ »nischen Sprüche, die seine Anhänger jetzt ton ihm ausgraben, wuchtig übertrumpft: Zwolle lieber über eine Sache fallen, die feiler triumpfyiercn müsse als siegen in, ri&rr Sache, die verloren sei. Wichtigtuendes, Whtiges Gerede! Man erinnert ihn aber Samstag, -6. November 1920 Annadmr von Anzeige« für b.e lagesnummet bis eA ▲ zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. ▼ Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen o. 34 mm ‘Breite örtlich 35 ‘Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz» Vorschrift 2O°-9 AußLlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug Goetz; für den übrigen Teil Dr. Erstes Blatt 170. Jahrgang GietzenerAiizei Seneral-Anzeiger für Oberheffen Die deutsche Antwort an die Oxforder Gekehrten. Berlin, 5. Nov. (WTB.) Zehn dem deutschen Reichstag angehöriae Universitätslehrer bcschio s n folgende Antwort auf die Kundgebung der Oxforder Gelehrten: Die unterzeichneten deutsrh-n Universitätslehrer im d utsch n Re ch.-tag g au'en, im Namen der deutschen Wis'en'cha t zu svrech-n, wenn sie, auch nach Kennttn^nahme der Ecklärimg des V:ze» kan^lers der Universität Oxford, auf dm in der „TimeS" am 18. Oktober veröifmttich en Brief der Oxforder Gelehrten in gleicher Gesinnung wie folgt antworten: Die Wissenschaft kennt nur ein Ziel: die Erforschung der Wahrheit. Zur Lö'ung dieser einzigen Au'gabe bedarf sie der gemein fernen Arbeit über alle Grenzen und Staaten hinaus. Der Weltkrieg unt rbrach die gemeinsame Arbeit und löste vie'e p.rönlich? Bande. Wir sind bere f, re w eder zu knüvim uno durch gemeinsame Arbeit vergessen zu machm, was ii bnden Lagern Verletzendes geschrieben und gesprochen worden war. Auch unser Hoffen richt t s.ch auf die Zu tun t. Jhrc Ausgaben sind nach den bitteren Erfafeungen der Menschheit in der Vergangenheit grö'j n: und dring- :irf)*r als je. Möge die wissenschaftliche Arbeit das Ihrige dazu tun, den Geist d.r Gerechtigkeil, Versöhnlichkeit und der gegenseitigen nationalen Achtung, zu fördern, ohne den ber Wiederaiifbai der ru'ammengebroch neu We't unmög ich ist. gez.: Deyerle, Graf zu Dohna, Goetz, Kaas, Kahl Mo'denhauer, Radbruch, Rießer, Schreiber, Schücking. Lloyd George über die -luSlieferung des ehcmali"en Kaisers. m. 262 fier Siebener 8n,e!aer , :f(beißt täglich, außer <5onn. und Fe^ta-s. Bepia^retfe: flfenfllli*) V'arh 3.60 i id Mk. - öSTrägerlo hn, ^o^ckiäh'l «tztttLrk 19 80 u tbU!h.l.95Irägerlot)n; ^chlietziich Bestellgeld, gl-ern sprech-Anschlüsse: t«r die Schriftleitung 112; ■j !rlag,Geschäftsstelle 5t. • (schuft für vrühtnach. achten: a#i schädigung für wegg-rn^mmene Mas i ei leu-n grundsätzlich bi? Ge chn giiij en mayefr rd Mr- nis^rial i ektor Lol Holz lWiole au b umv i o- rium) crflä.te zur F age dec V >re. tschätigimg i>r ?lusfe'.^.dcutscheu, daß bas Verfeh e i mög iclist bfdjlr.unfet rott. Mi i eraibfre'tjc v. Sim* s o n (Auswärtig's Amt) beto: t , die schere ei Rückwirkungen des Spaaer Abvommens auf tie de.tsche Jndustri . Anhatt Punkte für bi? fltaäwicht, Frant- o ich führe dmtsäx Kohle nnex'r aus, hätten sich bisher nicht ergeben. In ter f> r ge etzten Verhandlung des. Haupt- ansschus'es rr'lär e Minister".al irett' r F i l chc r, der bei den Spaaer Ve: Hand ungen im Zusammen-- tHiiig mit den deutschen &>..teurer e tr ge i rrrrirw barte Füttfgoldmartsvnds erbri g' m.-nat» lich zicka ( Millionen GvLmark. Die toofbmarf wür en für l'eoersckäch erl ii.ungm, beiow er« für ie Bestreitung ber Le.ensmit.sHirsen m gen für Oie Btrgarbei ec verwrndet, aber auch für die Ver- i l gung der Tex iluxrren. Ministerinl i.- k.or von S i m s o n vorn Answär igen Amt lei le den Wortlaut der englischen N ote be reffend den Ver- ; ich t auf *i-ie Beschlagnahme deutschen Eigentums mit, und hnb dabei Herr» r, baß «mit ein allgemeiner Verzickrt ter bri i chen Regierung auf 'Repressalien nicht ausq>-sprochen sei und daß vor allem feine Zu ag? g grb n sei, die Liauixrtion des rot dem Kriege nach England ge* angöm deuy'chen Eigentums er % iftel n. Em -virflich normaler, auf gegmH:i#?m Vertrauen ai ’rcn^er Ge ck«f sv rtehr zwiiclen (Snglanb u H Leuychland, cnsoes» rrdeve zwi'chen den deutschen und eng i'then Banken, werde erst dann möglich ein, wenn England roit wei erer Liguibatron beut* chen Eigentums Abstand nehme und auch bat 5rlös des im Krrege Icquidierlen deutschen Eism- .ums freigäbe. Aus dein Nelche. Erzbergi-r. Wie eine Berliner Korrespondenz meldet, "t gegen den früheren Reichsfinan^minister Irzberger nunmehr bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet worden wegen des dringenden Verdachtes ber\ Steuerhinterziehung. Begründet wird die An-, nüber Arzt. Er sprach das fd>öne Wort von der len Versöhnung, vvn derSoziali- li*iung der Gesinnung. Wie diese zu verstehen zu verwirklichen sei, darüber hätten wir feto-e etwas mehr gehört. Seine Andeutung ■*N notwendigen Ausgleich zwischen Kapital *9 Arbeit verbürgt noch keine Taten. tKtt^rhin, der Ausspruch wrrd feiner Partei 'Hlighin gewisse Verpflichtungen auferle- unb die Parole: Klas s enver föh- •l:®n g bedeutet die Bereitschaft, alles zu ■:3frr'.affen, was die Gefahr eines Bürger- olNges steigern könnte. Und diese Gefahr ist es hauptsächlich, die ^S'genwärtig den Weg verfinstert. Rüstung Kommunisten und ihres Anhanges auf •'Weinen Seite, Gegenmaßregeln des Bürger- 25"--. foie sie sich in den Organisationen strich entfalten, auf der anderen Seite. Stenge die Herren Thalheimer, Levi und r5n Wer nach kommunistischen Aktionen Mim dürfen, und so lange die heutige iftr°«??en3a 4 den Schutz der Bürger Elchen Aktionen nicht verbürgen kann. fcrtge bannt, daß nach her Zurückziehung des Strafantrages Erzbergers gegen den Redakteur Dr. Bülck und nach seiner Erklärung, daß er sich auf den Weg der Privatklage nicht locken lassen werde, eine gerichtliche Klärung der Steuerangelcgenheit Erzberger auf anderem Wege nicht möglich fei. Weiter ersucht die Anzeige die Staatsantoaltscl-aft, ihre Ermittelungen ' auch auf die Auslandskonten Erzbergers auszudehnen. Eine Organisation für die französische Fremdenlegion. Wie der „Berl. Lokalanz." aus München irretbet, ha! die Münchener Polizei dne ausgedehnte Organisation zur Anwerbung- für die Fremdenlegion crusg'deckt. Die Werbetätigkeit in Deuffchland wird von Paris aus geleitet. Die Werler Monrmeu 20 Fran^m — 100 Mark Tage geller und 5 Franks Kopfgeld für jeden Angeax'rbencn. Die Ang.nwrbenen erhol en 150 Franks Hand- und Reilly ld, 250 Franks bei. der Einstellung und eb>mso vrcl bei der Ein.-eihung in den Truppenteil, bann aber nur 75 Centimes Tagelöhnung Kein Straferlaß für politische Vergehen in Banern. München, 5. Nov (WTB.) Im Versassungs- ausschuß des Bayerischen Landtages wurde der von ben U. S. P. beantragte Gesetzentwurs bett. Amnestie für politische Vergehen mit den Stimmen der Bürgerlichen gegen die Stimmen der sozialistischen Parteien abgelehnt. Reid)$min1tcr Gröner über die Lage der Eisenbahner. Berlin, 5. Nov. (WTB.) lieber die Lage der Eisenbahnen mach'e Rcichsminister G r ö n e r im demokratischen Klub Mitteilungen, denen zufolge der tatsäc^iche Verkehr -ntheblich hinter der Vorkriegszeit zurückgeblieben ist, obgleich der Betrieb, was Personenzahl und Kosten anbelangt, gegenülvr 1913 bedeutend umfangreicher wurde. Der Personalbestand (Beamt: und Arbeiter^ erhöhte sich gegenüber 1913 um fast 50 Proz. Obivohl die Arbeitsleistungen sia gegenüber dem Vorjahre bereits -wheblich steigerten, bleiben sie doch gegenüber der Vorkriegszeit weit zurück. Dies ist einer der Gründe für das Defizit von 14 37 Milliarden. Der Bcamtengedalt betrug 1913 int Durchschnitt 2325 Mk, 1920 14 027 Mk., der Arbeiter- beitcrlohn 1913 1331 Mk., 1920 11212 Mk., also int Gesamtdurchschnitt trat eine Steigerung der Gehälter und Löhne um etwa das Siebenfache ein. Demgegenüber sind die Warmpreise viel mehr gestiegen. Infolge der schlechten Qualität der Kohle steigerte" sich der auantüatibe Mehrverbrauch um 30 Proz., so daß dem Kohlenverbrauch xum Gesamtprris von 219 Millionen Mk. in 1913 heute für 1920 ein solcher von 4358 Millionen gvgeirübersteht. Das Defizit wird durch Einschränkung des Personalbestandes, soweit es möglich ist. zu verringern versucht außerdem durch Materialersparnis sowie durch die Steigerung des Verkehrs. Man wird versuchen müssen, die Ein- nahnren zu vermehren durch Steigerung der Frachtraten unter Schonung der Personentarife, für deren ReuMrsbau man einen Staffeltarif in Erwägung ziehen wird. Die Unterausschüsse des 38er Ausschusses werden sich mit den Gütertarifen befaffen. 3ns dem besetzten Gebiet. Mannheim, 5. Nov. (Priv.-Tel.) Entgegen den Bestimmungen des Friä>ensvertrages halten die Franzosen die Ausgänge zu den Mannheimer und Karlsruher Häfen besetzt. Es befinden sich dort je dreißig Schwarze mit einem Offizier. Jetzt verlangen die Franzosen, wie dem „Mannheimer Volksblatt" berichtet wird, anstelle der Holzbaracken für die Schwarzen Steinbaracken auf Kosten des Reichs. Demnach kosten die Kasernen in Ludwigshafen nicht 8 Millionen, wie im Haushalt veranschlagt, sondern 42 Millionen. Tie stutstigen Bauvorhaben für die Besatzung erhöhen sich auf 120 Millionen Mark, nachdem die Kosten für das erste halbe Jahr bereits 60 Millionen Mark betragen haben. Ans Statt und Land. Gießen, den 6. Nov. 1920. Quäkerspeisung. Die amerikanischen Quaker werden, wie nun feststeht, ihr hohes, menschenfreundliches Werk der Kinderspeisung im Lause des Winters auf'Gießen ausdehnen. Zunächst werden etwa 10 Prozent der Schulkinder zwischen 6 bis 14 Jahren und die dessen am meisten bedürftigen, die werdenden und stillenden Mütter und Kleinkinder, gespeist werpen. Tie Quäker hoffen, daß es ihnen möglich sein wird, den Umfang ihrer Liebestätigkeit noch auszudehnen, ohne dies jedoch schon jetzt verbindlich zusagen zu können. Die bisherigen Aufnahmen in den Schulen sollten vorläufige Unterlagen schaffen. Die jetzt noch nicht untersuchten Kinder haben darum nicht weniger Aussicht auf Beteiligung, als die anderen. Uebrigens ist nicht, wie es in der Zeitung hieß, die „Armenverwaltung" als solche an der Vorbereitung beteiligt. Das wäre nicht tm Sinne der Quäker, die ihr Werk nicht als Almosen bewertet wissen wollen. Auch wird kaum daran zu denken fein, die Mahlzeiten de? Kindern in der Schule zu verabreichen. Dre Speisen von einer einheitlichen Küche ous so »nach den einzelnen Schulen zu bringen, daß sie heiß und genußfertig bleiben, wurde überaus kostspielige Vorkehrungen erfordern. Das teure Sibwein. Wie uns ein hiesiger Metzgermeister erzählt, kostet heutzutage ein Schwein die schöne Summe von 4976 Mk. Der Meister hat m Vorkriegszeiten, zum Beispiel in den Monaten Mai und Juni des Jahves 1911, für 4814 Mk. nicht weniger als fünfzig Schweine geschlachtet. Bei diesem Preisunterschied ist es nich weiter verwunderlich, daß man für ein Pfund Schweinefleisch heute 20 ober neuerlich gar 22 Mk. bezahlen muß. Wundern muß man sich aber über die Mengen dieses Lurusfleisches, bie das verarmte Deutschland von 1920 verzehrt. Unser Ge währsrnann sagte nämlich, daß im vergangenen Monat in Gießen insgesamt 40 Schw nr ge schlachtet wurden, die einen Wert von rund 160 000 Mark repräsentierten. Für dieselbe Dumme konnte ] man früher den gesamtm Jahr es be daN Greßens an Schwänen au;bringen. Wenn man also dir obigen Zähen zugrunde legt, verbrauchte man in Gießen früher etwa 133 Schweine im Monat Erinnert man sich, welch" Fleischmengen, ins- oeloniere an Schw inesteisch, früher von alen Be- vä!kerungskteisen verbraucht wurden, und weiß auf der an bereit S ite, wieviel Familien hm h ute Schw inesteisch leisten können, erscheint tatj'äch.ich ba:' Verhüt Imis 133:40 überraschend. Allerdings erfahren wir auch, daß der Schweine slcischlonsum in den letzten Tagen bereits mertlid) nack^gelassen habe, nachdem amdzcinenb der erftx Seltne i ncsleischhnnger nach langen Jahnen der Ent- lehnmg gestillt ist. Kleidet diebftähle. Nach dem heutigen Polizeibericht wurde gestnm aus einem hiesigen Unit>ersi.ätsgebände ein schwarzer Wintermantel mit, schwarzem Samt- k agcn entirenbet. Der Stoff entlstilt schvarze Karos und ist mit dicken schwarzen Fäden durchzogen. Die Taschen bestehen im Innern aus gelbem Samt. Vor Ankauf wird gewarnt. Im Wartezimmer eines hiesigen Zahnarztes wurde gestern ein amerikanischer Nerzpllz gestohlen. Bor Ankauf des Pelzes, der ans vier Fellen besteht, wird ebenfalls gewarnt. Wie alles, so hat auch hie Zunft der Paletotmarder ihre „Saison" und diese beginnt mit der falten Jahreszeit. Das beste Mittel, sich gegm diese Herrschaf en zu schützen, besteht in w höht er Wachsamteit. In den Lokalen möge man seine Ueberzieher nicht aus den Augen lassen und vor allem bifjerriyeit Gäste umruf fällig beobachten, di' ohne Ueberzieher einireten. Dies, ist wohl der häufigste Trick der Köeiderdiäbe, ohne Ueberzieher zu erscheinen und beim Weggehen , air§ Versehen" in des Nachbars Mantel zu schlüpfen. . Ob er genau paßt, ist Nebensache, denn das Diebesgut wird meist so schitell als möglich verkauft. Steuerliche Einwendungen gegen die Veranlagung zum Reichsnotopfer. Lluf Einladung der Ortsgruptre Gießen des Hansa-Bundes für Gewerbe, Hande! imt> Industrie sprach gestern abend im Hotel GroßherKig Rellcks- anwalt Tr. Eisner aus Frankfurt a. M. über: „Steuerliche Einwendungen gegen btc Veranlagung zum Rcrllrsnwlopfer". Die Zuhörerschaft war nickp allzu zahlvrich, was feljr zu beixntem ist, beim der Redner gab in klaren, anderthalbstündigen Ausführungen ein erschöpferrdes Bild über btc Gesichtspunkte, die bet der Erklärung und in Kürze zu erwartenden Veranlagung zu dieser unser gesamtes Wir ftlza tsleb m so fdxroer belastend, n Steuer zu beachten sind. Es ivä e zu leirütz.n gewesen, wenn diese sockn>?rständigen Ausfüh un- gen schon vor einigen Monaten den Steurrpslich-- tigen hätten geboten werden können. Der Vor- tra^ntix brockte zum Ausdruck, daß es ihm na» türlich gänzlich sernlvLge, irgeirdwelcke Fingerzeige zur Steiverhinterziehu::g zu geben, er halte es aber für unbedingt erford^clich int Jnlet^pergeetz zum Schutze unseres wirtsckafNichen Gedeihens vorlle'ot, damit es unmöglich sei, daß durch dre Willkür einzelner 31*00313 ämter dem Wi-dcr er starken oon Handel, Industrie und Gewerbe unermeßlicher Schaden zu gefügt w.wde. ©eget die Veranlagung, die, iverat sie abweichend von der Steuererklärung erfolgt, vom Finanzamt begründet fein muß, kann innerhalb 30 Tagen nach der Zustellung Anfechtung erheben werben unter eingehender Begründung. G gen die Ueberweisimg dieses „Einspruchs" kann Berufimg wieber imterbalb et es Monats bll dem Finanzgerickft, das den Aemtern m:g-- gliedert ist, eingelegt werden. Dte Ablehnung dieser Berufung ist durch Rechtsbeschwe d? binnen 30 Tagen beim Reichsfinrmzhos tn München an» fed-te’or. Tteser Rechtsweg steht jedem Steuer» pflichtigen loht e Begrenzung des Vermögens zu, damit er seine Inte essen uiti> die der deut'cheii Wirtschaft wahtxm kann. Ter Reichsftn-ar^bos a 3 letzte Instanz I>at bei den bis jetzt getroffenen Entscheidungen größtes Verständnis und Ent- gcglenk^mmen gezeigt. Ter Redner geht d.rnn dazu über, an $xmi) des bekannten ErklärungsoardimckS die einzenlen Punkte zu besprechen und führt dabei au3, daß namentlich ter bitte Hauptpunkt, die Einsetzung des Betriebsvermögens größte Aufmcrksamteil und genaues Beacksten der durch das Gesetz gewahrten Erleichterungm erheische, wähvend die Angabe des Grund- und Kapital- vermögens ia keinen großen Raum für verschi.- öere Äusfassungen lasse. Tie Einsetzung des Er- tuagswerts beim Grundvermör-en — d. h. des 20sacken Wertes > des Durchschnitts«, ttugs b*r Jahve 1914 bis 1919 — ersch int dem Vortragenden unbedingt als de günftigfte Bewertung, Die der Angabe des gemeinen Werts vorzuztehen sei. Bei der Bereckmung des Kapitalvermögens seien vielleicht Einwände zu machen gegen dte Bewertung der vorn Reich besclllagu-ahm en ausländischen Wertpapiere, auf die noch Line Abschlagszahlung geleistet sei, die wohl mit 9hril ern- gesetzt w-wden könnten. Nachdem er auf eine Abweichung des W.'tellcmtes des Vordruckes mit dem des Gesetzes wegen des fjg. Treimonatsabzugs hingewiesen, ging Herr Eisner Mts führ/ich auf die namentlich für die Kreise des Hansabundes wichtigen Ueberlemmgen und Bedenken bei der Berechnung des Betriebsre rnögrns ein und gab Wahl zu b achtende Anhaltspunkte über die B - rechnung des Grund und Bodsts, des Inventars, der Vorräte und etwa zu mache-tder Abzüge, die in der allgemeinen Lage dec Wirtschaft zu vecht- fcrtigen sind. Ten mit großem Be.sall ausgenommenen Ausführungen des Redners schloß sich ein,.' kurze Tislufsion mi, an der sich die Herren Löber, Prof. Leutert, Vaubel und Becker beteiligtrn. ligten. Veranstaltungen. Samstag: Postkeller, 8 Uhr, Hauptversammlung des Turnvereins von 1846. — Kathol. Vereinshaus, '/»Uhr, öffentliche Versammlung des Deuffchen Beamtenbundes. — (Safe Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstellung der MedicbMeidinger. — Lichtspieltl>eater wie gestern. Sonntag: Stadttheater, 3Vr.Uhr, „Ter ersten Liebe goldenen Zett": 7 Uhr, ,Liiewtt von der Pfalz". — Teutschvölktscher Sc^ttz- und Trutz, Hund, Vortrag des Reichstagsabg. Wulle- Tie latsche Front". — Neue Aula, 8 Uhr. Literarische Ge.cllschaN, Vortragsabend: Emst Zahn. — Cafe Leib. 10 Uhr vorm, Hauvtversammlung des Ober» hentschen Schajzüchterv-weins. - Kattfmännis durch ein unersetzlicher Schaden an dem hisi» rischen Kunstwerk verursacht wurde. Unter ben ( Steinen befinden sich viele hellblaue uns violette Saphire, welche durchbohrt finl' und vermutlich von einer Kette hcrrühnR Ferner sind darunter: 2 Achate und 2 Bz- rockperlen in Größe eines Taubei«- im Alte Heute 1 Geduld innigste Die Bet IWhr Von Bei t 0 >>.rSnL Ly ftefii. Ser, ffw w'bent1 'S 5^ Nt K ttfli hie ', d tfifimg w eies, 1 Goldtopas in Größe einti Hühnereies, 1 Smaragdguarz, kleine Ka-iv- binen, Karneolen und Pcrlmottsteine. Es wird um sachdienliche Mitteilungen erfüll, falls irgendwo etwas zum Angebot gelangt oder sonst ein Verdacht au staucht. Marburg ohne W-asser. □ Marburg, 5. Nov. Fast drei tev- lang war Marburg ohne Wasser inc) an den wenigen Brunnen in der Stabt umb der näljeren Umgebung bilbetim sich genta tote bei den Lebensmittelabgabestellen iväh rend des Kriegs und jetzt noch bei der Milch- ausgabe die bekannten und vielverwünschten Polonaisen. Die Ursache des Wassermangkli war in einer Störung des Betriebes to städtischen Wasserwerk in Wehrda durch Versagen der Pumpen zu suchen. | Vemm I meine I I Sc/iiresti Frai | gestern r | kurzem ] Lang-Gö: Die Beeri Dießen, Märkte. Sw Kriegsgefange Hansel, Gteherr, 5 Für dem Mir die viele ft ist norge'em Hrch Ausficht, zLirückgelfehrt. , $üt bi ^’Hmi önkres 1 DQ,tfs, so unb bie la8> 12 Halde Ardntstage itnb wege.i der einen späier ohne Ankündigung vvrgenommenen gäM lieben Stillegung gemäß der gestreckten ArbutÄ« 12 halbe Arbeitstage d. h. für 2 Wochen schädigung M leisten. , Im Anschluß hieran wrrrden mll den M btgen Arteitgel-er- unb Arbeitnehmerb'isitzern ganisatorische Sragm des Sch ichmngsansscmi -- besprochen und hlerM verscknedene Anregung» gegeben. Gs wurde u. a. als wünschenswert »F net, mit Rücksicht auf die in Vorbereitung w fmdliche neue Schlichtungsordnung Kreis der als Beisitzer be5 Schlichtun TsausM^- Heranzuziel/enden weent ich zu erm.lltern. . hoher ten Organisationen zu emvfehlen fflt'j? rechtzeitig auf die zu enoartenden grögev« ”” gaben einzustellen. ** Die Hauptversammlung des Vereins städtischer Beamten beginnt toute abend nicht um 8 Uhr, sondern schon um 7 Uhr, damit ein Besuch der Versammlung des Ortskartells noch möglich ist. ** Der Deutschvöl kische Schutz - unb Trutzbund rcranfta tet morgen abend 8 Uhr in der Turnhalle am Oswaldsgarten eine öffentliche Versammlung, in der Reichstagsabg. Wulle, Berlin, Direktor der „Deutschen Zeitung" über „Die falsche Front" spricht. Näheres siehe Anzeigenteil. **DieFreieVereinigungselb- stätidigerSpengler - und Jnstalla- tionsmeister von Gießen und Umgegend hielt gestern im Gewerbehaus eine außerordentliche Generalversammlung ab, um die Stelle eines 1. Vorsitzenden neu zu besetzen. Zum 1. Vorsitzenden wurde einstimmig der Kollege Rudolf Rödiger gewählt, an den alle Zuschriften sowie Anfragen erbeten werden. Die Geschäftsstelle der Vereinigung befindet sich von heute ab Walltorstraße 35, Fernsprecher 397. ** Vnn der Feuerwehr. Moraen vormittag 10 Uhr findet tm Säfipkapad erte Versammlung der frcinxllfgcn Feuerwehren aus der Umgegend statt zur Grüubung eines Vorbautos ber Feuerwehren des Kreises Gießen. ** Ter Wartburg-Verein veranstaltet am Tonnerstag, 25. i>. M., in der neuen Universitätsaula einen musikalischen Abend, ber durch Mitwirkung guter Kräfte, bie Herren Hahn, Gießen (Klavier), Konzertmeister V 0 l l b r e ch t, Köln, z. Zt. Gießen (Violine) und Kavellmeistev Wigger (Harfe) .sehr genußreich zu werden verspricht. 11. a. kommen Oelschlegels Op. 107, Trio für Violine, Cello unb Harfe sowie Harsen-Sere» nabe und Mozarts Violinenkonzerl Nr. 4 in D-dur zum Vortrag. Herr Bollbrecht, ein Schüler des Professors Bram Elbering, bestand sein Violinen-- lehrereramen in Köln und gilt als eine äußerst tüchtige pädagogische Kraft. Herr Wigger genießt einen vorzüglichen Ruf als Kapellmeister uni» ganz besonders als Harfenist. Der Reinertrag! des Abenhs ist für die JugendfüLsvrge bestimmt. Näheres siehe Anzeige. Landkreis Gießen. Girßener Wochenmarrt. __ Gießen, 6 Nov Aut dem l-eutigm VoE markt tofh'te: Butter.Marg , P und 1 Mk, W S ück 85 Ps., Slatmete Pfund 3,50 Mk., S« S.ück 14—21 Mk., .Halmen Stück 14—21 »J- Enten Stuck 25 Mk., Ganse Pfund 8—10-,/ , Ocksenffeisch Pfund 12 Mk., Kuh und RindkM , Pfuicd 12 Mk., Sck^neineflcisch Pfimd lv " Kalbfleisch Pfund 12 Mk., Hammel st nsch P^, ■ 12 Mk., Milch Liter 2 Mk., Kart.-ffck > 100.»» 30 Mk., Weiffkraul Serrtner 1.5—20 Mk. WW Zentner 30 Mk., Rotkraut Zentner 39 Mk„ Kv rai>en Pfund 20 Pf, Sell icke M 50 V-LA S ück 25 Pf., Spinat Pfund 1 Mk., gelb? Pfund 40 Pf., rote Ruben Pfund 40 M bcln Zentner 110 Mk., Aepsel 3 ' Stück 2,50 Mk., Tomaten Pfund 1 Mk. Bud kohl Pfund GO Pf., J-eldsalat Teller 40 JJL -y- !“•- v>nvuu^ivm.. avx-l UM.MV । Minen Slldck 60—80 Pf., Blumenkohl 1^0 .Aufführungen wird wieder der 13^0. M, einem innigstgcliebte Mutter 018484 I i Pilo 018499 o GS yiotrnroflcn. 018392 Preisliste nrntiß Lieferung schnellstens Gießen, 5. November 1920. am 8672 lieferbar. U2fr2h dingungen. W.SüSSr. Wksdlllz Hauvistrage 48. Tel. 1^2. «rau juin Sätfcffiifeu gesucht. 018495 x Birne Wh IW Einkauf von 018476 -iMWSZüWNüleiijettrAll iÜr. ■ Heute mittag entschlief nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere herzensgute, Alleiniger Hersteller: Adolf Krebs, Mannheim. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, sowie die vielen Kranzspenden sagen herzlichen Dank Familie Kammer Therese Nagel. Turnen, Spiel und Sdort. — Fußball Auf dem VfB ^partvlatz Trieb kommen am Sonntag t-eu 7. Üijtenibcr ru.rf*- stehende Meisterschaft^ viele urm «lu v trag Bornrit agiZ 10 Uhr spielt F. C. Dollar erste Mannschaft frryit die vierte dos V. s. D Nach- mi laas l1 , Uhr tritt Ä f. B 3 «gon Weillm g F. 6.2 und narlimi tags 3 Uhr V s B. Li »aer’afe- matutschafl trogen die erfx Mannsck>.f! be3 Dail- lmrger F. C. an. Beide Mcmn'chaf en tre cm frm- plett an, sv daß spannende Spiele &u crnxirtcn sind. — T ie Gießener Ium-, ©Diel- und Sp'rt-Bereinigung veranstalt nächsten Sonntag. 7. Nov., »ur mittag 3 9 Uhr am tem Svartplav Oed Vereins für 9Lne.ify e i 1900 an der £>arbt unter Lei tim g des Bal'srne rl ib M«erkur v:m 1904 einen PoopGgcn?rt- vereine und dan man auf die ohne Zweifel scharfen Kämpfe gespamrt fein. 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Äußer hnntlidrn Telepl-ont räbten rintys um den Ort sind auch die Signalleüunyn der Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß meine hebe Frau, unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Johanna Grünehaum gestern nachmittag 4 Uhr im Alter von 77 Jahren nach kurzem Krankenlager gestorben ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: David Grünebaum. Fra 1b Br te. B. Im im Alter von 50 Jahren. Herren - Stärkewäsche nudiiiiTkiniiriiiid/iiiiiiiiiiimnnniiiiiniiiTiTinnTrniiiiiiiinniin (einziges Unternebmen dieser Branche am Platzes einpfieblt sich in solider und bester AnSst'ihrnng bet Verarbeitung von nur erstklassigem 'Jtolj- matcrial wie Äapok, Roßhaar usw. Graff M Gletzen, VMlsW. 37 Möbclschreiuerci wird zum Waschen und Bügeln angenommen. Wasch-Anstalt Balser Land graf-Philipps-Platz 6 I ."/j Prima sächstsche Hsr-ZÄlo iacfrocife abiugeben ntMÄ Cho Loitsch Grabeuttraße 7. Telephon 2017. 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Der ']x)|b* direkwr bat dem aber Bear Jolg: geleistet, fJittern sich mir brr Piswle m ter L>and von Banditen im Postamt grgeniUvrgciDctlt. A.S in Braunlage Alarm prfdiar>.-;i wuL«, ergriffen die 9btutxT die Flucht m 'JiiddLmfl Nvedhouien. Man vermutet, das) diese RLub.rbande di.selte ist, die feit einiger Zeit Nordhauien durch schwere Embrüchc be- mirulnüic 9L d) ter öatinbof in Bad Sachsa ist Vvn einer $kmte L erfallen amten. Auch hier dürften die fflfidjcn Lerbrccher in Frage bmmen, die in Braunlasc toaren. In Nnchhau en wurden gestern vier Pervmm fefig nvnrmen, unter dem Becixrchl, an den Ci:chrüä)cn m 'Ji.jcbbau'at und dem Ueberfall in Braunlage beteiligt zu fern. Fmiii itnhxiQtoic. Dirfchberg (Schtesien), 5. Nvv (DTB.^ I^i Agnetendors' venncb c der frühere Besitzer des Hotels „Villa Mlnnne" namens Xüc* renberg seine Familienangehörige^ durch Beilhiebe zu töten unb zündete bann das Hotel an. Ter 16jährige Sohn mar sofort tot. Die Frau, die Schmiegermutteo unb die lbjähriae Tochter würben mit furchtbaren Verletzungen aufgefunten. Dürrerrbera selbst stürzte sich vom Balkon des brrnnenden Lautes hinab und starb nach einigen Stunden. Lom üotel sind bas Tachgeschost und bad obere Stockwerk nieterge* brannt. Tas Motiv ter Tat ist zur Zeit noch unbekannt, ba die noch lebenden Familienomge- gehörigen bis nachmittags bas Bewusttsein noch nicht wictererlangt haben. Man nimmt jebod) Geistesgestörtheit an. 4 Der |h» t 23. Dftük M'siaüe - utd) äkrßüiüM IfernjwiK«!». bieWZ, M 6(W] es tbssten. ift 1920 -* pjn bdlebflibi_2 itftre^b wegen bet h. für Mbm^^ ibci^KLt Ml Ä arW^ «er CtraTTammer. Gießen, 6. November Der ö&rtfer tmb Sch-chmacher I. in Gießen fatfr van einem tehnffett W an vier verschiebnten »önen S t i e te l f ch S s t e gekauft, bie dem Led'r- tzäuoer I. von hier geitohlen worden waren, und wurde daher ovm Schöffengericht wegen Ltehlern « 1 Monat GefüncnnS oe ur'ri t. Seine Bertifung je m hatte feinen öfrfofg. Die Straffarnrrcr 61lt«te bie Schu'd- unb Strafausmessungsgrüute \xä Scköff ngedchts. in vollem Umfang. Erfolglos war auch die Berufung der Staats- «evaltichasi geg'n ein UNeil des Sch-^ffengerichts Ach. das dm ßanbnn rt Karl W. von Ober-^Zessin- ,vn freiAefprochen hatte. Er war beschuldigt, im 4nejabr1l l3 feiner Ablieferungspflicht r«n en in) 25 Ztr. Drotg-treibe nicht nach>,ekommen fern, formte aber narfpveifrn, daß er nicht acfmHid) mehr geerntet, wie abTrfivfnrt hatte Unter Ausschluß de r Oeffentlich- 6 feit nnirtm bie ledige Magdalene JE sowie dl R ^nstwartschst'er P. und dessen verheiratete purster Frau S., sämtlich aus Nieder--Flor- rebt, tnctm Dbtreibungs Versuchs zu Jes im misst :af n von 6 SBodjen, 2 Monateri und ada« lenfsitlr '.000’>N> a U beroabiL (Ventral Drogerie, Schulitr. In7* Beninier in stch. Stellung sucht für feinen ftanen- iolen HnuSbnlt älteres einfaches Mädchen oder Witwe (mu Kind nicht ousgefchl.) zwecks fnäter. heirat. ScbrifiL Angeb. ii. 0l82tS an b. Gieß. 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B1 sämtlichen Angeklagten erkannte das Gericht aut entsprechenten Ehrverlust. Tie Angeklagten batten btc sogenannten baudzezeichneten Fstnf-igmark- scheine a' Fertigt und in Frankfurt a. M , Aschaffenburg, München, Ansbach, Ochsenfurt und anderen Städten umgesetzt. Q Marburg, 5. Nov. Das Landgericht befefjäfträte sich heute mit den Vorgängen auf den Bahnch-fen in Eisenrroth unb Endbach im Oktober v. Js., wobei eine große Anzahl Passagiere des von Herborn nach 9Heter> nxitßern fahrenden AbendzugeS, meist heim- kehrende Arbeiter, sich zusammenrotteten und das Lokomotivpersonal bedroht en, weil diese infolge Dampfmangels nicht gleich weiterfahren konnten. Die Angellagten, mehrere Hüttenarbeiter, mußten f rct gesprochen werden, weil ihre Täterschaft nicht erwiesen werden konnte. ökffeffvlisks aBf $reblil5 können noch n«i»h VlsW. 5 ia Mea angenommen werden. Daselbst Droben roh unb im Brand onzusehen lelepS.-BeWeng.nr.335. // Tiickitige Provisions- Reisende •ür landw. 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April 1919 dem Direktor des hiesigen Elektrizitätswerks, Herrn Stolle, gemachten Vorwürse unbegründet sind, nehme ich sie als unwahr und auf falschen Informationen beruhend mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Dorgelesen, genehmigt und gez. Oswald Münnich gez. Adolf Stolle unterschrieben. Jur Beglaubigung: gez. Hirsch. gez. Ranft. Für die Abschrift: Schneider, Rechtsanwalt. 11778V 11783id 8 56 Gelegenheit zum Verdienst und zur Arbeit haben Sie durch Uebernahma einer Sahtlirek'len der Bezirkedlrektlon einer ange-ebenen Firma für die Pro- vioxen in lücKsen. Betriebskapital M. 5000.— erforderlich. ZumVertrieb gelangen unsere Bazillen- undPnlrer-Präsarate Marke,Tcrror* sowie la&dwirlsciiafllkho Maschinen und 6er2te. Anfragen befördert unt. Chiffre ?. S. 9017 „invalldendank“, .Berlin W S. w- k!s» Sie tisa & Ms! A AM- Vertreter "MÄ MS Schuhcreme ™ Chemische Fabrik ÜUnierlenald (Süddeutsche NieäeHasssng). 11S07A Heidelberg, 8ansaalroi”jfog 14. 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Den Dl'gierten wurte in Gießen gesagt, daß ihr ölnniahtm aus die weitere Behandlung der Ange» benheit gar keinen Einfluß habe und daß die •flkötbe es ablebnen müsse, sich durch solche *8rol ungen einschüch ern oder beeinflussen zu : «fm Nachdem d e e Aktion wirkmrgslos geblieben Ire wurde barauf in Bad-Nauheim in einer lirtrmi Versammlung beschlossen, daß der Gen'- rdfttrif nicht erklärt werden solle. Man muß annehmen, daß die Nauheimer tberichaftm bei dem Justizminister und dem Mi» mfriprälttaitcn Ulrich, persönlich Dorgesvrochen n. bic chnen »war erklärten, in ein schweben- versabren nicht eingreifen zu können, aber für io"11 । (), ■ j 'äb». Sa inü \ ,1. § ÄSii^ Al sM Aus StaM ttttb Land. Gießen, den 6. Noo. 1920. Kabincttsjuftiz. Unter d-r Ueberschrist „Ein dreister tlddieb stahl" ke ächteten wir am 19. Ok- . 1(1)1. Iell'to; ffüumltjjfi h-JI tremü- 1 Illi dtl »v ** Aenderungen imFlugpost- o^tn st. Pom 10. November an verkehrt die Droost Berlin—Bremen täglich ab Berlin j"*p, an Bremen 2.30, zurück ab Bremen *• P, an Berlin 3 00. Die tägliche Flugpost- ändung Bremen—Münster—Gelsenkir- ist am 1. November mit folgendem Verben Flugplan eröffnet worden: Ab Bre- 11.30, ab Münster 1.15, an Gelsenkir- 1.45, zurück ab Gelsenkirchen 10.30, ab wifier 11.15, an Bremen 12.45. Ernst Zahn-Abend der Zitcra- llten Gesellschaft am So'mtag, 7. Nov., TOt neuen Aula. Auch dieser literariictze Abend allen lütrmturfrcunbcn einige schöne Stun- " bereiten. (Nähe es siehe Anzeige.) . D i e b st» h l. Bor einigen Tagen wur- oeiN nus der Wirtschaft zur Stadt Marburg ; jrr 17 dort abgegebene leere Kartoffeb- d>elche sich in einem Sack befanden, ent» Mei. Die Säcke* sind z. T. mit K. R. und gezeichnet. Vor Ankauf wird gewarnt. ** Weißkraut. Auf Beschluß der ^Mii chen Lei enSmi'tel-Devutation wird der «^^Verkaufspreis für Weißkraut mit sofor- M Wirksamkeit auf 15 bis 20 Pf. für das sdd festgesetzt. ..." Tie Hausschlachtunyen haben »R Anfang genommen, aber es sind hohe die für fette Schweine gezahlt werden .^LDar für Lebendgewicht i)i5 zu 15 Mk. |figtu IN der Nacht des Zusammenstoßes rn \aa ex;' y'C Rödger Wirtschaft gesehen zu haben, das Ge- 'U) lU)Ont A nahm aber an, daß bei der unbestimmten tmAL? । . yitmiobe ein Irrtum möglich sei. jlDQuCnlC^ Säwn bald noch der Verhaftung traf ein llt flAfhiix.« 11 fl r a m m des hessischen Justir» , iHiaisters ein, worin dieser die Staatsanwaltphis che Anweisung des Justiz- nisterS, daß die beiden Verurteilten nach 'IttiSkiaft des Urteils sofort a u 5 der Haft *fltn 11 a f f en seien: es liege ein Gnad n - |(|u ch vor. Dieses Gnadengesuch ist direkt an MMinisterium gesandt worden und erst nachträg» H an bic S traf voll stre ckung sbehörde gelangt. £ Anschein nach wird die Zuchthausstrafe in Gefängnisstrafe umgewandelt werden. Tie teilten sind zufällig Parteigenossen der maß- erinet Min.ster. Die Verurteilten sind daraufliin am 2. No- anbrr mis der Haft entlassen worden, nachdem ‘xnmb drei Monate darin verbracht hatten. Auf Bfc Strafe sind ihnen von dieser Haft zwei Mo°- unb zwei Wochen angerechnet worden: dies 1 Vt gesamte Untersuchungshaft bis zur Urteils- '•'tibg. Formell hat der Justizminister das Recht, die l»im erstellten Staateanwaltschaften anzuweisen, ‘Wrvv zu entlassen. Es würde sich bann einfach in riu-n Gnadenakt handeln, deisen Ausführung ttib-T ein Rech: des Großherzogs war, das jetzt vis das Justizm-nisterium übergegongen ist. Das formelle Recht der Begnadigung ist also -SÄ lkrnst es aber nicht, daß organisierte Felddiebe, 6til7 Mil mit Waffengewalt vorgehm, glimpflicher be» ,ntl y llbr l^ 7"-ält werden, als Wucherer. Wucherer sind laiMf jetzt in Frankfurt mit Recht zu Zuchthaus )qI310uI "(Si DMneilt worben TaS Verbrechen des organi- enioren"'^ ’| firtn Felddiebstahls kann auch darum nicht in Beleuchtung erscheinen, weil die Täter „.uz* r« irftiifl Sozialdemokraten sind und das Kabinett ähr erneuten Druck von der Straße her fürchtet, tetr ben es schon anläßlich der Bad-Nauheimers Eis-rolstreiDrohung zu befremdlichen Telegram- Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Samstag, 6. November 1920 bad Pfund, für Schlachtgewicht bis zu 18 Mk. Während man tnrr dem Kriege ein eiiva 2 Ztr. schweres Schlachtschwein für 180 bis 200Mk kaufen konnte, muß man Heuer 3000 bis 3500 Mk. und noch mehr ausgeben. Kreis Wetzlar. d. Großrechtenbach, 5. Nov. N^ch immer stehen die Gemendeu der hiesigen Bürgermeisterei sowie auch Diejenigen ber bemchbart n Sürgcrmetflcrei Sckw'feugründ mit den flau er der diesjährigen L a h e rnenei b t Prei^f-aic in Verhandlungen. Tie L-a!e .ource im Frühsachr dieses Jahres, als die Preise aus trm Gorbsozss- marffc ihren Döbepmikt er eidüni, zu einem btren Preise verkau't und abge j:nme i. Als dann brr Preissturz ei trat, toat ter Kän'e art die G-s» meinden mit dem Antra"C aui Preisermäßigung heran, die ihm bis jetzt jedock, noch nid>t ge währt worden ist. Erst vor kurzem fartb in brr Gastwirtschaft Stroh zu 9ivi8?irJjc.i un -der cme B-.sprc» dnmg van Abordmursm a is len ei zeli e i Gemeindevertretungen jyttne d s hiesige.! und des Bürgermeisters rxm Sä» se g und u it lern fl'än f und dessen Großabnehmer s.vtt, die jc.-odi zu fr in cm Ergebnis führte. Die Gemernde-t nr-v.-en aller Voraussetzung rach gezwungen sein, den Sllace- roeg zu beschreiten. d. Niederkleen, 5. Nov. Nachdem vor kurzem die Uebergabe der neuen Pläne stattgefunden hat, geht hier das Zufam- menlegungsversahren seiner Beendigung immer mehr entgegen. Ueberall sieht man im Felde Landwirte mit Planierungs- arbeiten beschäftigt. Die Vergebung der Wegearbeiten erfolgt voraussichtlich in aller Kürze durch das Kulturamt zu Wetzlar. dkssen-Nassnu. X. Hanau, 4. Nov. Im benachbarten Torfe Ostheim wütete heute mittag ein größeres Feuer, durch das drei Scheunen und mehrere Stallgebäuoe, sowie ein kleines Wohnhaus eitigeäschert, mehrere Wohngebäude durch die Wassermasseu beschädigt wurden. Tie Entstchungsursache des Feuers ist unbekannt. AuS dem Amtsverkündigungsblatt. ** Das AmtsverkünbigungSblatt Nr. 161 vam 5. Nov. enthält: Karto'felverso rgiffl. Tie bis petzt für rotrtfdw t.ich Schwache zum Preise von 20 Mk. au'geblochten .stvrtios e inengKM genügen b.i we tem nicht, um beam alleräußrrir benötigten iöeban zu ’oeefen. Auch ble b: bre Ablieferung auch tDiif hinter dem von te.i Vertretern ber Lairdwirtscl a t gegebe en 'ikr poco«-', bis zu 10 Zentnern pro Morgen zu die em Ziveck.^ abzu- liesern zurück. Auspw^em ist auch ber Bedarf ber übrigen Bevölkerung in den 5tübten unbJnbustrro- gemetrtbeii un'eres Xitrn es k üte-Tpeg? gedeckt. Zur B h bung die er die g--nv vibeit berührenden Mißstänbe ivirb ba'er auf Verfügung bes 5/nmg^am13 vom 30 Oktaler b I. «auf Grund ber BekanntmartZung b eses Amts vom 26. Oklob r 1920 unb der V roich iung üler bte Enteignung von Gegmstän'e i bei täglidei B- barfs vom 23. Juli 1915 (R ick-s-Olesetzb. S. 467) mit Genehmigung bes ^aulesen>ästru 'gsowts, folgendes Devarbnel: § l. fl'a. tuiiehi bür e i aus b.-m Stre t fc G i eßen nur nach a er durch tos Strrid» amt zu crtrilente’i Ausfuh ge e m gungausg^führt iterben. Tic Aus uh.ge e in g:mg wird sä-ristlich erteilt unb zwar bei ^ialmtramspart durch Be merk auf bem Frachtbrief, bei Transport per Achse buixb Ausfüllung einer Besä-e.nig'ing, bte ben Tag, an dem brr Transport zur Aus'ührung gebvad'4 nvrben soll, bestimmt: die Besuchtntgunq bat nur für ben in der Beschönigung bestimmten Dog Gültigkeit. 8 2. Zur Deckung des Bedarfs der wirtschaftlich schwachen Tei e der B<öl>u"g Hot ^-dor ibauer von SOart;>ffe:n, fonrit bisher nicht ge» stehen, pvo Morgen Anbau'läst» 10 Zentner Kartoffeln zum Preisc vjn 20 Mk zur ?lb» liefcrung zu bring^'n, bte kraft Ge'etzes enteignet nvrbcn. Mit ber PerS'senllichmtg dieser Bekanntmachung g-ht da- Eiifentum an diesen Star» tosßln auf die yanbe5rartofteffiele über. Die Er'ossung biefer Kartoffeln e.'fo'gt durch gemischte $t o m m i 111 o n en , re ei gey- benenfalls besondere Beauftragt- her l'a beskcirto'» felste'.le sowie Gendorme r- ober Schutzvol izei b> r- geDrbnet werden. Diese Sfommiffumcn haben tn ben einzelnen Gemeinden unt-r Zugrunbeleg ing b r ihnen von ben Bürgermeiflerri it Kartosf lau lauer bereits StartüfVn zur Verteilung an roirtfdxi'ri b Schnacke zum Preise von 20 Mk. für den Zentner ober darunter abgegeben haben, sind biee IQcngcn bei "b r Festsetzung des Ab.'ie'eruugsso ls zu berütffid ln für wr sckast ich Schroste zu rrrefn unb bat Bedarf der ©emeinbe ziinächft aus bat aus der eigenen Gemci'.ide anfallenden Startvfselmrngen zu deckeit. Ten wirtfchanlicl) schmackvi Tei'en der Bevölkerung ftnb pro Kopf der Fami't? tm Höchstfälle 4 Zentner Startoifetn zum Prei'e ton 20 Mk. zu üglich der et stete i. e i Trauc- pjrtfoften zuzuleilc'.t, unb zwar nur t’tfmreü, als bic Familie den hiernach auf sie e.ttsallachen flar- toffelbedarf mch: breite anderweitig gebest hat. Die Gemeinde Ixrt zum Zwecke d e>r Festnelkungat eine Stammissian einzuletzen. Tr-enigen Prr vnen. welche an die Gern ende An Sicherungen wegm Zuteilung von Sl'örtoffefn für w rt'chafliich schwache gestellt haben, sind ve-pflichtet, dreier K>mmission Zutritt zu ihren Ska to' el ag?rräum- lick-keiteit zu gefaxten, ihnen über tvrlanbcne Vorräte Auskunft zu geben und die Nachprüfung vvr- hanLarer Vorräte zuzulif'en. Wird be e Aus- lunftspslicht verletzt, so e t ällt ber Anspruch von Svarto'f:ln für m r f.lKt t i.b Schp.ache. §4 Z ur Teckung des Bedar's an Startaffein üt den SebarfSbcjufen des ItamdaS nxjcben Hw* ionen Mark betrogen wor- in nen insg-samt um 3 00 0 00 M k. zu betrügen. Wäre die Sache gcg'ürft, bann wären bie Ver- bänbe um mehrere Mi'l Der Soldat erhielt w gen des Diebstahls 2 Monate Gefängnis, wahrend die baten Bauern ihre Hehlerei mit V- 4 Monaten büßen müssen. Bei dem Skommun al verband war bic Anzeige eingegangen, daß 2 Honde.Slcute, Vater unb Sohn, Mainzlar regelmäßig Geheim schlachtun- gen vornehmen würd.n. Es wurde deshalb uine Haussuchung bei ihnen dorgenommen, bei der frisches Hammelfleisch, 8 fri.'ch? Hammel'üße unb eine gegerbte Rinds haut oorgefunben wuroen. Ter ältere Handelsmann suchte zunächst ben Beamten vorzumachut, daß das Fleisch nicht Hammel-, sondern Ziegenfleisch sei. denn letzteres war schon vor dem 1. Oktober frei Als er aber damit frtn Glück hatte, gab er zu, daß sein Sohn einen Hammel geschlachtet habe und mit dem übrigen Fleisch nach Fran k urt gefahren sei, um es dort ju verkaufen. Die Hchnmelsüßc rührten von Schlachtungen her, die er und seur Sohn für Land- rtnrte aus Mainz'ar vorgenommen hätten. Die ^aut sianune aus einer Schlackst ung un Jahve 1917. Tie Strabefsehle, die gegen Die Handelsleute unb die Bauern roeg.m der Haussch ackstungen ohne Erlaubnis in Höhe von je 100 Mk. ergang n sind, mürben red>t6fräitig; bageg.m haben die beiden Enteren g>gn die StraitejCble, sow?it sie wegen >2chl'ichhandels und w:g n Nichtaolieferung ver Öaut ergangen sind, Einspruch eingelegt Heute tebauDtet der Jüngere der beiden, er habe bai Hammelfleisch zum Teil in feiner Hausltaltuna verbraucht, zum Teil zur Verpflegung für sich und brn ANj?ehörige, mit denen er für zwei Tage nach Frank u t gefahren sei, mitgiwmmcn. Dies wird ibm angesichts der entgegenstehenben früheren Angaben seines Vaters nicht geg aubt, und er erhält n^gen Schleichhandels eine Efefängnisstrafe von einer Doch- und eine Geldstrafe von 503 Mk. Sein Bater wirb bagtgtn mangels au ^reichenben De» wies von der Anklage des Scheichhandels unb ber Nichtablieferung ber Haut fr ig-svrochen. W ie geschahen wurde. __ Tie Verdnidlung g-geu et ei Vr-l,Händler van Tüss- ldorf g?n»älntc einen inte' sa tm Einblia in die Schiebungen, die leider a'lzu biufij vvrkvmmm. V-m einer Firma in Ol e bürg mar bem Od-rlte s s e i Vie ha delS erb«nd tn Sjiv.» mer 1919 hol ändisckrs Viell) zum flhm an geboten worden, doS in Hol and selbst abgeiv mmen nerbat s-'s d.'- Ter Paß für den Gesckstif's üfrer nxir le« o it5 bestellt und der Vtesitze ide teS Oberhesfifchen Bichbandelsverlxuids war zur Er angung ter Ein- fuhrerlaubnis persönlich bei dem Reichstemmissar für Ein- und Ausfnh b wil'tgung und bei b v Reicl»sileischsielle t:t Berlr-i, Bani te afrr bte zur Einfuhr erf.-r erlick-e ErtaulriiS nicht erlal'en. Er lwrbe Dort ab.r, daß an ber G enje Vie'), daS aus Hvl.ond und ans Dänemark geschmuggel» sei, zu erlyattm sei. Ta er erfahren hatte, daN die ^tavt Bid Nanh im von dem Angekl- g en bernr- tigoö Vieh rrnxirben hatte, besprach er die Sache mit dem Vertreter ter CI enburger Firn a, en em »Viehhändler ans Friichlerg, ber ,ich daraufhin mit tem Angeklagten in Verbindung setzte. ES kam nun zwiscl-en fein Db-rbe fiidri Vie «antels- erbo d und ter Oldenburger Firma ein We t ag z ustande, w^'uach dt--se sich verpsltch'ete. dem Vc rtai b loi'td holländisches Schlachtviel) zu In-em, als ter Vc-r« band verlangte. Ter Oberl:e"if.-'e Viehlxmdels^ ter band bot aus Grund dieses Vertrags ben St'nm- munalverbaitten OH-fr ', Fe» ®rjfv1i o einversbanden. D'r Nach aß allein an diesem Geschäft b trägt 8 0 00 0 M k. Jnzwischm waren auch nach Friedberg, Groß- ^krau und Dieburg gleichialls Sendiuigen mit angeb'irf) holländischem Vieh g-gangen, das dort ebenfalls als teutsches Vieh erkannt wurde. Dem Ang-k.'agten wird nun zur Last gefeit, es versucht zu haben, tnied) tr-rr-c'ienb ae'ckn bertr Mani- tm'ationen ten Oberh ssi^chen Vi'hhande'kverl-and' unb die Kommunalverbände 6)i ßen, Friedterg, Groß-Gerau und Dieburg bei di sen V'iehlie'ernTv- ten, da ja ein paar tau'end Stück Vi ch geliefert werten sollten. Di' Verhandlung e-gab, daß zwi- fch?n dem Angeklagten, dem Viehhändler anS Fri'dterg unb der Oltenburger Firma ein Ve-strag abgesch'os'en worden war, wonach das g-famte von tem Oberhessi ch n ViehhanbelSr-e^banb zu teziehend' Vieh aui gemeinschaftliche Rechnung ff'üef-'rt w rden foffte. Die Sache wurde deshalb zur Anste-l^ung wnterer Erm-tt-lunaen vertagt. Wahchchinlich wird die Anklage auch noch auf ten Friedberg w Viehhänd'er und die Oldenburger Firma ausgetehnt wrten. Ein hiesiger Rechtsanwa't und Notar hatt, einen Kol>grn Don hier ttrgcn Beleidigung) terklagt, worauf dieser Wid-rk'agr wegen Beleidi- mt'ig erlwben hatte. Di' Verhandlimg endigte damA, daß beite ter Beleidigung für lch ildig aber n"mich § 199 StGB, für straffrei erklärt wurden. ?.eter von ihnen hat s ine Stai'ten und bie Hälfte ter Gerichts tosten zu tragnt. Ein Techniker von hier hatte einem Posten ter Reich w'hr „Nostegarbe" und andere Schimv'worb.' zugerufen. Vor Eintritt in die Ver- hanb'vnn nahm er seinen Einspruch gnren ten auf 75 Mk. lautenten Strastef hl nne^er zurück. Infolge ter t'uren Hvlzpreii'e kommen jetzt viele Holzentwendungen, die früher als Forstfrevel bestraft wurden, vor das Schöffen- aericht. Di? Bestimmungen über Forstentwrndungen finden nämlich nur bann Anwendung, wenn ber Wert des Entw'nottlm 15 Mk. nich' üterfkigt. Anternfalls liegt Diebstahl vor, der mit ttesängnis Straft werten muß, wmn nicht Notdiebstahl ober llcbertretung von 8 370, 5 StGB, rorli gt So waren drei Leute aus Beuern tveien Holchiebstahls angeklag^. Da sich bei ytri twn ihnen ergab, daß das von ihnen enlw'nd te Holz unter 15 ML nrrt war, fagien sic mit Geldstrafen davon, der dritte dagegen, ter Nuiholz in höherem Werte sich angeeignet hatt', mußte mit e;nem Tage Gefängnis teftraft werten. Das Gericht erklärte, daß es auf (teldstrafe erkannt haben märte, wenn daS Gesetz dies zulas'en würde, und empsah' tem Verurteilten, ein Gnadengesuch bei tem Ministerium einzuveichm. Ein Handelsmann von teer wollte die Elektrisch? benutzen, ohne das Fahrgeld xu entrichten, roir-te aber von dnn Schaffner beobachtet und zur Zahlung aufgeforbert. Er tat dies jetech nicht, sondern behauptete, das Fahrgeld schnn entrichtet zu haben, imb beleidigte ten Schaffner mit den Worten „Lügner", , Lump", „Schuft u dgl. Er erhielt einen Sttafbefehl über 150 Mk., legte ater Einspruch dagegen ein. Nachträglich hielt er es jedoch für besser, diesen wieder zurückzuzieheu^, dofd'ln auch üKt bie nach g 2 an geforderten Dten- gen hinaus tei bet Erzeugern jji et durch bu '•le’a mrmndnmg les La leer LH ung a te tom 26 Okttob r 1920 e g s tzte > Erzeug rhöch p rise von 25 Mk. für ben Zentner in An^p.uch ce:um« num. Die uou ten e.iyti. ei Erz-ugern hi r ach abzulirferndert Sta-t-iteluieiu ei n>r.?-d und Wtzseck w.tten aus dem Spe rgvbict au-:» tefchiedey unb bem Beobach^ungsgobiet ungegliedert. Oeffentlicher Ze 11e l o n sch la g in der Stadt Gießen Da in letzter Zeit des öf'cm ben Vorschrif eu de-s Lokal-Polizei-Regle» menls vorn 6. Oktober 1896 zunndergehandelt worden ist, sieht sich da-? Polizeiamt veranlaßt, d:eses erneut »Ur allgemei ien Kenntnis zu bring'n. B rädern auch auf ten neben den Fahrwegen hinführen den nicht erhöhten Banketten ftatifiuten. TaS Radfahren auf solchen Fußwegen, bic das Ausnvich^m gestatten, ist anßerl^lb ter Ortsck>aft unt eiter Vorausletzung zulässig, daß die Rav- fabrer stets ten Fußgängern in angemessener Ent- fermmg ausweichen, den Fußweg freilassen und nötigensa'ls abft igm. Auf den H«ltritt ober daS Ha te» ick)en eines als solchen kenntlirten Polizn- beamt.n bat jeder Radfahrer sofort anz»halten unb bie Radfah. karte, bie er bei sich führen muh, auf Verlangen vorzuzeigen. Zuwiderhandlungen gegen diele Vorschriften werten gemäß § 366 Ziff. 10 oes Reichsstrafm setzbuchs mit Ge dstrafe bis »u 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft. Schöffengericht. Gießen, 5. Nov. 1920. Im Januar 1919 kamen zwei Bau-rn anS dem Westerwald nach Gißen, um hier Pferde zu kaufen. Da t-ie Pfwet» r-'e g rmgeai vor lei waven, wurden sie angeb'icb nach Wieseck geschickt llitterwegs trafen si° „zuiällig^" einen Wagen mit zwm Solbaten, von benm ber eine aus bem gleichen Dorfe war wie der Pfn:deliebhal?er. Sie trugen ihnen ihr Anliegen vor unb vnabreteten mit ihnen, daß sie 4 Pferde ber Nachrichtm-Ersatz- Abt. 18, die ihrer Pflege anvertraut waren und damals in Alten-Bu eck standen, sl'hlen und sie an einen verabredeten Ort zwilchen Wieseck und Alten- Buseck bringen sollten. Dies ge-'chgh auch, und die beiten Soldatmi verkauften bie 1 Pferde den Bauern für 800 Mk. Diese tarnen aber mit ihren billigen Pferden nicht w it, denn sie wurden fdjon am gleichen Abend in Gießen festgenommen. Während ber eine ter beiten Soldaten völlig geständig ist — ber andere war nicht erschienen, weshalo. später gegen ihn verhandelt werten wird —, behaupteten oie Bauern, sie hätten die Soldaten in der damaligen Zeit zum Verkauf für berechtigt gehalten. Dies rtnro ihnen jedoch vom Gericht nicht geglaubt, denn sie haben früher bei ihrer Fewnahme durch die Polizei angcg""- Abend- Schluß- Sckluß- 327,50 339,75 390,- 391,- 374,- 330,50 314,75 475,- 245,- 244,75 579,- 002,- 330,50 310, — 475,- 249,- 580,- BSrsenkurse. Frankfurt 329,- 292,- 455, - 247,75 583,- 304,- Tatum: 5°/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Rrichsanl. 3 •/j Deut. Reichsanl. 4°/0 Preuß Konsuls Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nationalbank \. D. . Mitteld. Lreditbank. H.-Amerik. Pakets. . ^Norddeutscher Loyd . Boch Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Belsenkirch. Vergw. . Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.» B. . Oberschles. Eisenind. . Phönix-DergbAkt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schuckert- Werke . . Felten- (Builieaume . Daimler....... Bad.- Eisenw.» Akt. . Adlerwerke...... 4°/gHesj Staatsanl. . Electron Griesheim . Die Bekanntgabe der JnteressengeTnetMchaN zwischen dem S'emens-Schuckert-Konzern und der Rhein-Elbe-Union machte wenig Eindruck und blieb auf die Kurse ohne jeden Ein- fluß. Immerhin waren aber die davon betroffenen Papiere widerstandsfähiger gegen die rücklausige Kursbewegung als die anderen Werte. Auch Schisiahrts- und Bankaktien mutzten sich mit mäßigen Rückgängen der 'chwachen Allgemeintendenz anpassen. Feste Haltung zeigten lediglich Thale und Augsburg-Nürnberger, sowie wegen der erneuten Steigerung der Devisenpreise Valutapaviere, von denen Baltimore und Mexikaner wesent- lich höher stiegen. Orenstein und Koppel holten ihren gestrigen Kursverlust von rund 50 Prozent wieder ein. In den zu Einheitskursen gehandelten Jndustricwerten war die Börsenspekulation überwiegend aus Verkäufern bestehend, so daß auch die Tendenz hierfür eher schwächer war. Frankfurt a. M., 5. Nov. Börsen- st i m ni u n g s b i l d. Valutawerte,, welche totebei stärker gesucht waren, bmmhlten ihre selbe >Len denz. Baltimore Ohio handelte man mit 6ö0, Missouri Certisicate errichten den Kurs 52x 5proz. Tehuantepoe lebhaft 457, 458. 5prv; Ta maulrvas Weiber anziehend 435. Es notierten terner 5proz. Galdmer. 910 rationürt. 5prvz. Si.bermer. 640. 47^05. Irrig. Anleihe 53 r. 3pro?,. Mex. 406. Lebhaftes Geschäft war in 3proz. Reichsanleihe mit 69 1 Prozent l»hrr, 5pw-. Reichsanleihe unverändert 777«. Schiftahrtsaktteu schw achtelt sich ab. Mirdd. Lloyd 185 (—(2 Proz.), Hapag 191. Elektro Licht und Kraft wurden bei stärkerer Nachfrage 4V” Proz. auf 2297a 9 steigert Im freien Berk.hr wurden Deutsche Petroleum 1695 genannt. Ju ius Sichel 1610, 1620. Caiseler Faß 348, 350. Sehr ruhii gestaltete sich der Ver- L-Hr in Montanwerten. Buderus waren 5 Proz. gebessert 385, auch Phönix 5 Proz. höl)cr 610. Rh-ftnstahl 497. Chemische Aktien fester. Rütgers- werke 413, Schüdeanscalt 710, pws 10, Cl>cm. VCbert 1080. M^cck.-'AeAvcrÄe bei stcr^r Nack)- frwze 2247», Plus 9 Proz. Hirsch Kuvserwcrke aiMelrend 412. MasckF. M^enns 355, Deddern- hftmer Kupfer 320. Brow k Schlenck gingen 2997« um. Spinnerei Hammerftn verloren 8 Pwz. aus 440. Fest lagen Baug Doch- und Tiefbau 170, Wayß & Fveytag 266. Elektr. Schuckert 305. Zellstoss Aschaffenburg 546. Frankfurt a. 9JL, 6. Nov. Kurs KurS KurS Kurs 4.11. 5.11. 4. 11. 5. 11. 77,50 77,50 77,50 77,50 67,10 67,- 69,- 67,50 66,80 «• _ — . — 61,40 61,50 173,- 177,- 178,60 179, —- 330,- 328,50 wl — ------- . ________ 239,50 210,- 220*50 222, - 220,- — . — 186,50 188,— 186.25 174,- — . — 174,- 174,50 191,- 188,50 190,50 189,50 189,75 188,- 188,- 186,- — , — 530,- 537,25 528,50 402,50 397,- 400,- 396,- — _ — 390,- 394,50 391,50 438,- 445,- 444,75 299* — 289 50 296,- 286,- 329,- 330,50 300,50 323,- 607,- 600,- 609,50 608,25 558,50 562,- 560,- 556,- 441,55 428,50 442,- 425,- 5. Nov. 4. 9ioo. Datum: Amsterdam- ’Jivuetb 2410,55*241 <15 2'52,50 2457,50 Freunde bermibm, und di- Alliierten werden sch 51L ihrer Handkoffer auigefalleu, in denen f«h 7,90 gleichfalls Silbergeid befand. Außerdem tm- 4,05 gen sie eine große Menge deutscher fBant 6,75 filr Aase Hinteren Teils der Kirche, die fte zu öffnen w 1068,90 1071,96 1073.90 1076,10 1528,45 1531,55 20,22 23,84 86,40 15,48 286,80 278,70 81,<3 490,50 20,28 21,90 86,60 15,50 177,80 236,20 277,70 81,17 23 8-t 86,'X) 16,28 Spanien....... Wien (altes)..... Deutsch-Oejlerr. . . . Prag......... Budapest....... Bulgarien...... Konstantinopel. . . . Thristiania. . Kopenhagen . Stockholm . . Helsingsors. . Italien . . . . London.... New-Pork. . Paris..... Schweiz. . . . . 175,30 . 281,70 . 272,70 . 7 >,92 . 494,50 Devisemnartt. Geld Bries Radolfzell, 5. Nov. (WTB.) An die „Freie Volksstimme" von gestern berietet, hat die Polizei im Hotel Viktoria vier Holländer festgenommen, von denen jeder \xi sogenannten Schmugglerwesten 2 > Kilo holländisches Silbergeld lei sich trug. In deutscher Währung handelt es sich um nahezu 500000 Mark^ Die .Hollon! der waren in der Eisenbahn durch die Schwer einige wertvolle Filigranarbeiten eitroe.tbct fl Marburg, 4. Nov. Nachdem bereite tm< --............. TSgli Geld Bries Marknotierungen. Datum: übernachten wollte. Einem anderen in feinet Begleitung befindlichen Herrn wurden 67 meist belgische 5 Franks-Stücke, abgk. nommen. Maschiirenmisstellurg in Tüffrlhorf. Düsseldorf, 5. Nov. (WB.) Den Äw mcr 1921 hindurch wird in Tüs'eld.'ri m fa N Lumen des Kmistpalastes und in der anftesienlo neuen §>alse eine gv.'ßc Ausstellung deG scher Werkzeugmaschinen abgexlten n>« den. Die B teutjunfl l^rtorLO-jauxt Flauten ii bereits gesichert. Zur Beraubung des Sarges der heil. Elisabeth. Marburg, 5. Nov. (WTB.) Zu der Berr» bung des Sarges der h iligen Eftsateth wird no§ gemeldet, daß den Dieb«» 193 Ed lneine ic» Zürich - • - zlmfterbam. Kopenhagen Prag - - • • Stockholm . ’ZBien . . . . London. . . ‘Paris . . . New-Park 176,70 28E,30 273,30 L0,- 495,50 Konstantin würde heftige innere KSmvse in Grü- chmland zur Folge haben, und g. ich-,eilig dir Rückkehr König Konstantins Griech n anb fein, r 23.90 87,10 16,27 4.11. 8,22 4,15 9,65 Brüssel-Antwerpen . 521,96 523,05 521,95 523,60 - ‘ ------------ 1081,95 1083,60 108 >,90 108.j,60 1537,45 U4/\55 ----178,20 IW 'S- Er? aus Löst Vortrag BlllliUr’91 Btsericrt» n h»dlnnff E < gdlthr nni ßMiche Preis* tjuirerwa t‘ der Sarg der heiligen Elisabeth ftra Wq?Tfnia Platz hat. Sie schnitten die Sch'ibrn heraus aö entwendeten eine Anzahl Edclsttmc und sonstigen Zierrat, mit dem d.r Sarg g- schM "" ist. Bei ihrem weiteren Suchen erbrachen fit «M zwct Kirchen ka st en , ii te ei sie 7Jy mieteten und entfernten sich durch eine Tür W lilil/L'. Elsa, !***• whn11", Verteil gelangten schießt ich in die Sakristei, rtxo 6irto iMAolM ebnem eisernen Gitter, das sie efcnfdi öffneten, auf einem Gestell unter Gasverfihii 5 natürlich ebenfalls' von Griechmlan!) abivcnbrn 3Scrm Gunaris bei den Wahlen die Mehrheit erhalten sollte, schloß Benb- los, möge er i>.e Kandidatur des Königs Konstantin ausstellen, n>.nn er feine Schultern stark genug süh-e, um die V.-r-- antwortun^ für ein solches Derbr,ck>en gegen tote Volk auf sich zu nehmen. HoilLiMi^he Schmugg'er. (In einem Teil der Äluslage wiederholt.) Die Einberufung des hessifchen Landtags. rm. Darmstadt, 5. Nov. Der hess 1 f che Landtag ist s^-ben durch Präsident Adelung auf Dienstag, 16. Nov., einberufen worden. Die Tagung dürste voraussichtlich zwei Wochen m" Anspruch nehmen. Ein politischer Umschwung in Entzbuw. wonnene Sitz'. Ünabhä"gge Libevale (Asguitb- Gruppe) 22 Gewinne, 4 Verluste, also 18 Gewinne. Tavaus giuar auf Ko steil sowohl der Koalition tote -auch der Arbeiter, die vergleichsiveise viele Stimmen an sie haben abgeben müssen. Im garten ist die Verschiebung zu Gliusten der Optiosition tn England deutlich. Im Unterlxru5 würde em solches Wahlergebnis bereits eine Mehrheit für d« bisherige Minderheit ergeben. Ein-e Statistik aus JrlarS. L» n d0 n, 5. Nvv. (WDB.) Nachder „Trmtfc" erklärte der Minister für Irland ge'ern rm Unterhältst, daß im Laufe des vergange-ien Monats 22 Polizisten in Irland ermordet und 23 verwun- det worden sind. Von Militärpersonen wurden 21 getötet und 30 verwundet. Fm gleichen Monat mutzten in Irland 233 Personen vor dem Kriegsgericht erscheinen, von denen 167 zu Gefängnisstrafen verurteilt worden sind. Die La-e in Griechenland. Athen, 5. Nov. (WTB0 Dir Zeitungen ver- össentlichcn die A n t w 0 r t Be n i sel0 s auf die Erklärungen Gunaris, die die Thronfolge durch eine Volksal^timmung geregelt sthen will. Veniselos erklärte, daß er die diplomatischen Fragen von der Dvnastiesiage nicht trennen wolle, da sie beide unlösbar verbunden seien. Eine Volksabstimmung würde öent 8 52 der Verfassung widersprechen, der besayt, daß der König durch die beiden Kammern mit zwei Drittel der abgegebenen Stimmen gewählt werden müsse. Die Meinung der liberalen Partei — sagt Veniselos — ist, daß der verstorbene König Alexander ein rechtmäßiger Herrscher war, und daß der Erbprinz Paul der recht mäßige Nachsolger ist. Die Rückkehr des gestürzten Königs Haag, 4. Nov. lieber die Gemeinde- wahlen in England liegen letzt genaue Zahlen vor. Sie geben ein Büd von dem Um» s chla g der Stimmung seit beat gvoßen Wahlen für das jetzige Abg -ordne len Haus. Tie Zalhten snid folgende: Unionisten 11 Sitze getonnnen und 31 verloren, Gesamtverlust 20 Sitze. ZVoalitionslibo- - m - . - _ . «««•(.■ . rate, das hcißt liberale Anhänger Lliotzd Georges, 12 Perten im Werte ton übet 2 TOiUwnni lad 13 Gewiime, 35 Verluste, Gela.nttorlust 22 Sitze.' rn bte Hande steten. Der kunsthtsterische Wert ß Arbeiter 32 Gewinne. 14 Verluste also 18 ge- überhaupt nicht auSzurechnen.Ausjeroem würbe standen. Ter Sarkophag der fynl-gen E'i'a^eth wmn bekanntlich zur Zeit der westfälisck^i Nehrung cz Jahve 1810 nach Kassel gebrasst, wo er [*, Jahve 1814 an verscksiedeiien Stellen fernen rv! hatte. Alls er bann wisoer nad) Marburg yiric- I: gebracht tourte, fehlten, so sch ribl die 117 (Steine und einige Fignreii. Tie G'bck« » . der heiligen Elisabeth sind im Iah e l'N V ^2Ng 8 ! gd?Iid) wegen des starken Andrangs le Pi Tr 1 , ~~ Besehl des LMidgvasett P.ftlipp des GrotzncktW I ri, bem Sarge entnommen und an einer aubar ' Stelle beige setzt Worten. noten bei sich, die vor dem Kriege ausgeaeten worden waren. Das Geld sollte nach her Schweiz verschoben werden. Hm Zusammen- 614,50 624,50 ^ang pamit dürfte die Verhaftung eines Ll> M95 9050. teliers stehen, der in einem Auto von Singen ' - «ou nach Schaffhausen gekommen war und bon 489,50 . . . 1239,75 1242,25 125:^0 !25' ,50 1088,^0 1091,10 1098,^4)110.,10 mal Ende August 1919 bei einem Emöruch in Biz GmUL 11 Elisabethkirche die Jahrhunderte a ten brrübniw r * Teppichbilder, welche die Geschichte vorn verlornic: £®"n,a9 Sohn dar stell tetr, geraubt wurdm und deren $ Schachere. Frhr. von Holzhausen, dem hiesigen Schach» vub wohlbekannt durch feine Teilnahme außer Konkurrenz am testen Winterturnier des Gteßenei Schachtlubs, ist nicht nur eüi Spieler von Meister- starte u.lö einer der besten und scharfsinnigste Problemkornponi'ten überhaupt, vielsticht der beste der modernen Richtung, foitteirn auch em äutzerst geschickter und geistrftcher Konstrufteur ton Etto- Unelen; auch auf diesem Gebiet ist er sehr , produktiv, beites sich doch schon 1911 die Zahl seiner künstlichm Stiibien auf 25. Wir wählen fciift zwei einfache kurze, aber besonders inilruktive Beispiele, zwst Reinisstudien, auZ. Besonders die im Diagramm gebrachte ist scharssinnig erdackst; bte andere schließt sich eng an die praktische Partie an. Nr. 40. W. Frhr. ton Halzhausen. (D. W. 1909.) a b c d efgh abedefgh Weiß am Zuge erzwingt remis. Nr. 41. Frhr. ton Holzhäuser;. Akad. Monatsheft für Schach 1910. Weiß: Kd2, B b2. Schwarz: K c5, Lc4, Ba4. Weiß am Zuge erzwingt remis. Auslösungen in nächster Nummer. Lösungen: Nr. 38. D. Przepiorka (Western Dayli Mercury 1908) 1. De5-h8!', D g3-f-. 2. Lc3-g7=f= Hervorragend! (Eine neue und eigenartige Motivierung der- Bahnung! Nr. 39. D. Przepiorka. D. W. 1905. 1. Tb8-a8!. Lxa8. 2. Tbl -b7. Schrvarz-weiher Schnittpunkt! Ebenfalls vorzüglich handel. Berlin, 5. Nov. Börsenstimmungsbild. Die Meldungen über die wegen der schwierigen deutschen Finanzlage notwendige, beschleunigte Einziehung des Reichsnotopsers und die gestrigen Andeutungen des Finanz- . Ministers Dr. Wirch im Reichstage über stärkere steuerliche Heranziehung der Schwerindustrie, besonders der Aktiengesellschaften sowie über eine wahrscheinlich in den nächsten Tagen kommende neue Milliardenvorlage haben die schon vereinzelt an den Vortagen bemerkbar gewesene Realisationsneigung an der Börse verstärkt. Es traten daher für die führenden Papiere des Montan-, Farben- und Elektroindustriemarktes stärkere Rückgänge von 10 bis 20 Prozent und vereinzelt auch darüber ein. Das Geschäft war wesentlich stiller als an den Vortagen, bei einer vorherrschenden schwachen Haltung, die sich auch im weiteren Verlaufe durch allmählich weiter ab- brvckelnde Kurse äußerte, an der gelegentliche Erholungen einzelner Papiere nichts änderten. M M I em '°°a 5 ui beschäler versteigert werden. Darmstadt, den 1. November 1920. Hessische Landgestüts-Dilektion. Schocke, Landstallmeister. Plllsch-DtvanS 1050.— fVlL Role u. grline MMW9 1 in echten Drellen 3S Füllung: Seegras tn. Wollauslage 898.— „ Wolle............438.-9Ä. „ Ro el Kanalgebühren für 1920 2. „ Heu. u. Grummetgras „ 1920 3. „ Holzgeld „ 1920 4. „ 3. Ziel Schulgeld „ 1920 des Realgymnasiums, der Oberrealschule, der Höheren und Erweiterten Mädchenschule und der Gymnasial, vorschule. Es wird daraus aufmerksam gemacht, daß die Mahn, und Pfändungskosten um 100% erhöht worden sind. Gießen, den 6. November 1920. Stadt. Lebensmittelamt. Warenausgabe für die Woche vom 8.-14 06L 1920 Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot. 2000 Gramm Brot oder 1480 Gramm Mehl, kg = Mk. 2.15. Brötchen = Mk. 015. Weizenbrolmehl kg—Mk. 2.80. Weißbrot '^g---MK.2.45. Weißbrotbacker: L. Müller, Bahnhofstraße, Fr. Schreiner, Lindenplatz, Georg Schilling, Bismarck- straße. Mehl für Kranke: kg — Mk. 3.20. (Verkaufsstelle f. unter Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel und Jucker für Kranke. Heinrich Fung, Rittergasse, Iokann Bohl, Wolfstraße, Heinr. Driesch, Seltersweg, Karl Iekel, Marburger ^ttaße. 3. Krankenzwieback. Preis für 1 Paket von 125 g — MK. 1,55. Verkaufsstellen: K. (Euler, Ludwigsplah, W. Fleckenstein, Walltorstt., (E. Hanke, Äiegelpfad, S Kay, Neustadt. 4. Bienenzucker. Die noch nicht abgeholten Dienenzucker-Bezugsscheine müßen bis spätestens 10. d. Mts auf dem Lebensmittelamt, Zimmer 13, in Empfang genommen werden. 5. Fische. Verkaufsstelle in den Marktlauben. 6. Mit Rücksicht auf die Weihnachtsfeiertage kommen im Laufe des Monats Dezember 1920 Schmalz, Eornedbeef und sonstige Fleischwaren zur Verteilung. Bekanntmachung. Versteigerung der Massegrundftücke findet statt: am vonnerstag den ll.Uooemder 1920, vo^m'ttng, 10 Uhr, und, soweit erforderlich, an den folgenden Tagen oormtttags 9 Uhr. Zusammenkunft am Rathaus am 11. November um 10 Uhr. Friedberg, den 1. November 1920. Der Hessische Feldbereinigungskommissar Dr. Fann, Regterungsrat. 118O5B wohlschmeckend, ausgiebig, — keine Krieqssuppen - sind wieder überall käuflich. NWWM fM- ni MUiÄ Ortsgruppe Greben 0ls275 Statt harten. Dritte» Konzert WH. Betfammlnng Berlin. (Klarier) (Tenor) Biehen, 8. November 1920 LiterarischeGeselischafi (Biegen, November 1920 1. Platz M. 2.-, 2. Platz M. 1.-. Der Vorstand. Äl Cafe l&äsioria / Sonntag von ‘/jK—1 l hr Eintritt unentgeltlich. 11813B ititoei und Statt Karten. Gletzen. 11809D tarthausTrinteus Täglich erstklassiges r Läeisägshöhe hfang 4 Uhr. Saal ist gut geheizt. Waste willkommen. 018083 (Biehen Elpenrod -st.igc O 5 eiMie Saal gebeizt. trift frei. 018493 Gut gebeizter Saal. 018410 11820c Sonntag den 7. November, abends 8 Uhr, in der Turnhalle am Oswalds garten Lieder- und Klavierabend Elsa und Georg A. Walter (Bretel Bohl Willy Hainer Verlobte (Bretel Alffen Willy Arnold Verlobte BAUER 1V '1cIikestr.22-Femspr.26 % Qua’ltf tnware 'k zu billigem Ä Preisen, KlaDier= stimmen und Reparieren in tadelloser Ausführung W. Schlüter, Schottatr. 15 s. Luise Schmidt Wilhelm Herbe! Verlobte Maria Lutz Heinrich Heckrotb Verlobte ÄlS* Statt besonderer Anzeige. Wilhelmine Ihm Gustav Sommerlad Verlobte Carl Rausch Ida Rausch geb. Lutz Vermählte SV* ’2ib 7 ttbr warme Würstdicn ta Sdlabct ein Scheich. konntag, 7. November 1920 lLkMMlW _____ (Strecke 5'/. km) t. WW Staune m 4 -109 lü'SkMr Die Ausgabe der Eintrittskarten erfolgt nur an der Kasse in der Vorhalle des Stadt-Theaters am Dienstag den 9. November 1920, nachmittags von 1 bis 4 Uhr. DsrVerwaltungsrat der Gustav-Bock-Musik-Stiftung I. A.: Oberbürgermeister Keller, Vorsitzender. Unsere heute vollzogene Vermählung geben bekannt Willi Habicht u. Frau Elisabeth geb. Weidenhaus it Sakristei, m ter, da4 fit * eil unter Än en Glifabtl ie Selben ln-ahl Edt dem b.'t Son luch.m erbrai^ ii it ci i«' id) durch tim , die fe p S Fünf-U^r-Tee Heues Orchester. , Abeei"'- loiaBeitiii'iua imlimü- MSWlmkiue. Der leitende Verein: 8allspiel-CIud Merkur 1904 EfiNHOR^ „Tic Logenbrüder" (UWiel) lified8clk,derUrkomische mit feinen Skblagern! 018453 In der neuen Anla der Universität Emst Zahn aus Göschenen in der* Schweiz. Vortrag eigener Dichtungen. Lblrlüikarloa n M S.-, M. 4.—, M L— (sämtlich nemfricrti itn Vn verkauf; in der MusikalL-n- handlunir E Chai Iler und abends an der Kasse, lilgileler auf Mitprlied*karte hn Vorverkauf dlo übliche Preis«*rmAti!#runR. Studentenkarten I eim Elauevcrwalter der Ihdvers ttlt auf Vorzeiten der Ausweiskarle zu M. 2.—. 110230 MiPD W W llild oii fl* .Neue Welt“ Heute Sametac und morgen Sonntag e&ä* i V- ^tasa Einhorn-Saal Dicnstaff, 9. November, abde. 8 Uhr f; Herman» HS agrel Iloaenearteniieder von Herrn. LUnw und andere alte und neue 01Hir7 LsedJer1 s:mj* Latste Karten zu 4, 3 n. 2 Wk. im Vorverkauf, Hnolkhans Buoch, Llndenpl. «W.* 1 I Wtt. )on atitoL? tej lt"- in OtTl okmJ ld iolitt Zs Suis J tr^,lung tinijj m «ulo oon M lnen uni 1 n ntitrtn j« J "rn tvurttnki nnf^atüdt, 8 in -v. ml ff « WtN c M> in bc a'2 U8litUlll!| linen Q^(' »rvogout *•< SÄ Nieder.Bessingen Wieseck (z. Zt. Butzbach) 7. November 1920. Moderne Wollschals für Damen und Herren in allen Farben, sehr preiswert Federrüschen in allen Farben M. 40.- Straußfederrüschen V. Ivie > VJ»“" *U« Robert Haas Nachf. 1 nbunfl KiL Äisadch. 'WM.i Auta M E.isaÄH ii 1'33 wilder 2 Änrr - kunsthistorisch- i meta aller Irl SÜSrfX- wert tle BrAU’tebe Usiv.-DrsekereL B. Lugt, 61e3ae Cafä-Lelb-Sssl Sonntag, Beginn'/,8 ttbr Konzert d. Yorslelloag der bayr. Singspieltruppe Medick-Meidinger 2 grogaSclilagerposseD 2 ßiittfäntrt Sthiniung (oberbayr. GebirgSoosse» Sonntag den 7. November 1S20, norm. I Uhr, auf dem Sportplatz des Vereins für Rafcnfpiele 1900 an der Hardt: RwtilMW tot. qMetiiri I______________________________________________________________________ ÄÄ Siebener Turn-, S Spiel- u. Sportvereinigung «schichte Dom Drr tourten unö te mittelt ift, fttta ekr Siiwmtal ab. Born Suita sie mittelst M sie die Sfrkl iJlrV' W Ms Mn ßcs Afterwcg 018179 tSgl.grotzerlionzeit nuOflefüUrt von dem überall (ebr beliel'tcn Elite - Damen - Blasorchester. Sckneidtge junge Damen. — Direlior Artur SUofe. Prima xiinit »-aniarenmärkche u. (Äesang^einlagen. Aufaua 6 Ubr, Sonntag 4 llbr. Musik! Gesang! Stimmung! Guigepstegre Biere und Weine. Nm xnblreicken Besuch bittet Krau Trob. Nidel. Güsta»-BeGl[-Musik-8tifhino. Itldllil.'itlfilliiitllitiiiisitllilltiiiiiiiiiliiiiinimiiiiilliiniiiliiiiisiich'iuiiiiullchilliiillltiidlisllllliiiiinititii hhTTI Konzert Donnerstag den 11. November 1920, abends 7’/? Uhr im Stadt-Theater. Ausführende: Slaatl. Kurorchester Bad-Nauheim KcnzerSsängerinElfrieüaSchneidör, Frankfurt a" Main Leitung: Kapallraeister Willi Naue, Bad-Nauheim. Kirch-Göns Lang.GSnr im November 1920. „ZUIN Ostend" ÖT* Sonntag -TB Tanzvergnügen. Früi.schoppinkoczert Wnnarh-Pro^rnmm. [H,,1c Für die erwiefenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen herzlichen Dank. Otto Wagner und Frau Emma geb. Grieb. Leihgestern Holzhelm 6. November 1920. eee#e©eieieeo®ee» i Lichtspielhaus | ßahnhofslraSo 34. IIM1o t ? ®«iiiri-Bettii6M« DonuerStaa den 25. November, abends 8 Hüt, tu der neuen Aula Musikalischer Abend ZM SrslrZ SnZsZ'-iMM? des Bereias AxSgefllbrt von Freunden und Milalledern des BereinS. Mit wirkende: jperr Habn-^ienen (Klavier), Herr äotiACttnirtner Pollbrecht Köln, a. Zt. Äietzen itür Ntchtini'glieder in der Mustkaiten- Handlung Cballier. Mtrnlieder erdalten ihre Karlen An halben Kreisen an den Ä eretnsabcnden im Heim. Karten >llr Studierende beim Hausverwalter der Universität. Bis inklusive Rlontag i te M iWl-ky« Greis Freund, Felix Gasch, Carl Bäckersachs in dem gewaltigen Drama: fflOHSChBfi Mil füllte Ferner: Eine Liebestragödie in 5 Akten. In der Hauptrolle: GertrudeWelker,GreteWeix!er Herr Reichstcrgsabgeordn. TOuKc, Berlin Direktor der „Deutschen Zeitung", spricht über: Die falsche Front Alle deutschen Männer und Frauen find herzl. eingeladen erstes. Künstlerkonzerte mit Terbtärktem Orchester. •leMeyeieeee •• Wiese» ölesboben 7. November 1920. Giessener Konzertvereia.!/^ Tages- und Abendkurse Anna Hartmann Wilhelm Peter Verlobte Grotz-Felda Weitershain 7. November 1920. heiligen I S§lhmeii - Künstler - teert so sch tobt re * MM. Infang G ÜJhr. r.lw] Anfang 6 Uhr. ich im SogljT Andmgö» y Bietzen, Duddesrratze 5. r r , r- r -,.......r ।. r. .......................-.......""»I Verein Fortuna Sonntag den 7. November 1920 ffanzkränzchen Löwen, Neuenweg sang 5 Uhr. 018487 Eintritt frei. Verstärktes Orchester! Morgen, den 7. November anzvergnügen i Sri,iffenberfter Tnl Eng!., Er an 7. ös Bucht., Korrespondenz. Stenograph .Maschinen- schreib, u. and. Handels- ächem. A n meld, täglich Prospekt frei durch du Hansa-Sc/iu/e Gießen, Seltersweg 73 Privat-Handelslehranst. von J. Kunztlm&nn, staatl. geprüfter Diplom • Hand cis lehrt r u. Diplom-Kaufmann. EinzigeSchideamPlalzf, deren IniuzugiSchuUeit. ^Lehrer u.Fachmann ist' Mbnieatlto aaö- Crfdoefiet gartelfeltnttfeea Jganeronwtii dfnntMlHi.fMen iitö 5ttaen«£fiiii£fl emififliit imign J. B. Häuser SlkZkll. v«»c lleulloüs 58. Lütheiuier srmtze 42. Werke von Bach und Schumann. fjn tritt «karten: M. 7.—. 6—, 5.— und 3.— bei Ernst C h ü 111 er and abends an der Kasse, ßtadentenkartrn M. 2J4). nur Im Vorverkauf, briin Hausverwalter der Universität ge.?en VoraelÄUiK der Ausweiskari«. 11761 v HoieSchütz Sonntoc den 7. 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Natur.ich ist es nur mein Seelen zu stand, der diese gräß.iche Schlassong'eit verschuldet. Wenn Sie für den ein $x {.mittel HLl- teit, Herr Doktor, könnte ich das MorMum allerdings entbehren." Germering machte eine bedauernde Bewegung mit den Schultern. lieber die Grenzen des ärztlichen Berufes hrn- aus reicht mein Vermögen leider nicht, gnäbtge Frau." „Ein rechter Arzt sollte eigentlich auch imm.’r etwas von einem Seelsorger haben. Ich glaube, daß viele Krankheiten gar nicht anders zu heilen l'ütb/' „Dom widerspreche ich nicht. Mer Sie werden sa schwerlich im Ernst gesonnen fern, mich über die Ursachen Ihrer Verzweiflung zu unterrichten." „Wenn ich hoffen dürste, daß Sie wahre Teilnahme für mich bcfeelt--" „Mich erfüllt der aufrichtige Wuiffch, Sie von Ihren Beschwerden besveien zu können. Meiner ärztlichen Teilnahme dürfen Sie sich unbedingt versichert halten." „Ihrer menschlichen also nicht?" „Tic eine schließt doch wohl die andere in sich. Ich fürchte nur, daß Sie vielleicht eine zu Hobe Meinung von meinen seelsorgerischen Fähigkeiten haben." Signe lehnte sichln ihren Stuhl zurück und sagte trauna: „Ach, Sie wollen mir ausweichen. Ich falle Ihnen lästig." „Gewiß nicht. Wenn Sie nrtr em offenes Wort gestatten wollten, Frau Falkner: Sollten nicht Ihr Gatte oder Ihr Schwiegervater viel eher t>u* geeigneten Persönlichkriten sein. Ihnen den gewünschten seelischen Beistand zu leisten?" „Mein Gatte, der mich nicht versteht — der mich noch nie verstand? Oder mein Lchwr^Lr- valor. der mich im Grunde seines Heozms ve.ab- schmt, obwohl er mir in Gnaden die Tur seines Hauses öffnete, als er nicht wohl anders konnte? Es sind gerade die Rechten, an die Sie mich da Dcraeijm, Herr Doktor aDenn es so wäre — ich habe darüber natürlich am Urteil —, könnte Ihnen da mein Rot oder mein Zuspruch irgend el^is nützen?" '^Ich weiß es nicht. — Esist ja möglich, daß auch Sic mer, nicht helfen können. Aber rch sehne mich fo wach einem Menschen, zu dem ich mich aus-» sprechen Cann. Man ist in bvfem gottverlassenen Erdeklwinkcl ja so erbarmungswürdig allem." Sie hatte das Taschentuch an den Augen, und Germerings Herz schlug bekommen in aufstngen- bem Mitleid. Ihn leitete die feste Absickst, nidxt um den kleinsten Schritt über die Sdrantei hinaus- zugehen, bte ihm als dem Arzt dtees jungm Derbes gezogen waren; aber er kam sich hart und erbarmungslos vor in s.iner kühl ablehnenden Hal- ^ng.. Erfüllte er damit, daß er sie durch einen Beweis fernes Mitgefühls auszurichten fuebte, denn nutzt schließlich auch eine ärztliche Pacht'? „Sie bür en jich selbstverüä:d ich rückhaltlos mtsspvechen, gnädige Iran! Es war nicht meine Absickst, eie daran zu hi Lern." Sie ließ bte Hand mit dem Tuche feilten und rrä ihn aus feuchten, glänzenden Augen banfbaz am „Sie können nicht ahneir, welckx Wohltat Sie mir erweisen. — Aber es ist so schere:, einen An- rang zu finden. Was haben Sie eigentlich bisher von mir gedacht? Wofür haben Sie mich gehalten t „Für eine Don Natur und Schicksal begünstigte glückliche fange Frau." „Glücklich?" Sie lachte bitter. ,Lhr meiner Ehe meinen Sie?" „Auch in Ihrer Ehe. Ihr Derr Gemäht machte den allerbesten Eindruck auf mich: feine zärtlich? Fürsorge beweist, baß er Sie aufrichtig liebt." „Nein, er liebt mich nicht. Nicht so wenrg- stens, wie ich mir bie Liebe eines Mannes vorstellte. Es gibt taufenb Tinge, bte er mehr (jebt als mich. Seine Kunst, ferne He:mal, fetne Jugend- erinnerungen und Jugendfreund nrren, vielleicht sogar seinen Vater — was weiß ich!" LorrjeLung pLflL) Dritter Blatt Er. 262 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) >öe58 Men etc. roße« ion tii 373 plah neu den rei tki •rn^r.72t ■ttwaren iheiten in elfer ifarbigen MtU.- nderbetter, )ne ged ieg. Fon Bunte Jpannstoffe Üelibekleidunp n Hause men u86 sich noch melden. Die Vorträge, die sich aus ganzm Winter ersttecken, sind kostenlos. mgsgeschäit standes und des Deinen Handwerks verlange die Ablehnung jeder Sozialisierung. Tie Landwirtschaft solle mehr produzieren. Wie sei das aber möglich, wenn ihr bie erforderlichen Rohstoffe ständig verteuert werden? Ter Friedensvertrag müsse revidiert werden. In Bayern bestehe noch immer eine große Furcht vor dem preußischem Machthunger. Jedenfalls dürfe es nicht so mciter- gchen, bau die Wafserkopfpolitil in Berlin erhalten bleibe. Tas Junkertum sei noch nicht tot, und er bedauere, daß Bayern jetzt gewissermaßen ein Hort der Reaktion werde. Die Ddonarchie habe das deutsch: Volk ins Unglück gestürzt. Damit schließt die Besprechung. Es folgen persönliche Bemerkungen. Nächste Sitzung Samstag vormittag 10 Uhr. Tagesordnung: Interpellationen (u. a. über Eupen-Malmedy). Schluß gegen 7 Uhr. V Tie Vorlage für daS Reichsnotopfer. Berlin, 5. Nov. (WTB.) Die Vorlage für das N e i ch s n o t o p f e r wird nach verschiedenen Blättern im Reichstag so beschleunigt beraten werden, daß sie dem Reichstage schon in der kommenden Woche wird zugehen können. 'VI-mW iße 3 Uhr- | it: m sche, 51^ IL ■tf p^-1 I 1 ’mf"” I o:gnc hatte den Schleier über dtc Hutrat cd S?usrräitrtc, fügte Es war cm ernster, sckstickster Arbeits- a^-en künstlerischen Zierrat und ohne 2”$cmbcutuiig aus persönliche Liebhabereien, die eck' des ärztlichen Beruses lagert. Ties hätte ?V^vohl das Stubieraimmer eines nxltabge- ,, :eit Gelehrten sein können: ein sttm- »^volter Rahmen für romantische Erlebnisfe t 5 leben falls nicht. Deutscher Reichstag. Berlin, ö. Nov. 1920. Das Daus erledigt zunächst Deine Anfragen AM eine Anfvage bes Abg Tauch (Bpt, I --gen entfd-tf ifl tng und Unterstützung der durch ■ rit Wiabc inrfewr Handelsflotte oriverbslos 9: I 1 otdenen Schilfer wird vogierungrsesttg grautvtxrt» ■ 29, daß bei Be vcffenden aus Mitteln der Reeder M-rnd mit Unterstützung der Regierung eine ein ■ i«l»ge Unter Starrte gezahlt wetten solle. Ueber MTst und Verteilung werde dem .Haus eine em- ■ iflcabmbc Vertage zu gehen. Am rinc Anfrage ies Ahg. B e st t h i e n Vpt ■ i - idmh m Ostpreußeir ließe es z. B. nicht ander-5. '.'.can nuiuc daher in diesem Punkte etwas Zeit tl-Hrer teilnahmen. Lehrer Schmoll- Elpenrod fprach über das Thema: „Volksbildungsarbeit". Im ersten Teil seines Bortrags beantwortete er die Frage: „Warum", im zweiten die »nage: „Wie treiben wir VolksbildungSarbrit?" Eine rege Aussprache folgte dem Vortrag. a. Flensungen, 5. Nov. Durch den hiesigen Kirchendiener Jhig. Bräuning wurde am Emtedankirst eine Sammlung für eine in Rot geratene Arbeiterfamilie in Groß-Rohrheinl veranstaltet, welch? den schönen Betrag von 166 Mark ergab. B. (Gebern, 3. Nov. Zu einer gemein» lamen Sitzung hatten sich heute die Pfarrer uno Lehrer des Bezirks Gedern, soweit letztere oen Drganiftenbienfl in den Gemeinden ausüben, im Gasthaus zur Traube zusammengefunden. Es stand die durck; Aufhebung des § 50 des hessischen Volksschulgesetzes Lage auf der Tagesordnung, die von einer Verpflichtung der Lehrer zur Ausübung des Organist e n d i e n st e s für die Zukunft absieht. Bei der sehr regen Aussprache kam der allgemeine Wunsch zum Ausdruck, Mittel und Wege zu finden, bie eine freiwillige Weiter^ sührung des Organistendienftes durch die seitherigen Lehrerorganisten ermöglichen. O Butzbach, 4. Nov. Unter oer rührigen Leitung des Nektars Storch ist bte hiesige Fo rt- bilbungsschule mit der Zit rn eine renw Fachschule umgebildet worden, de jedem Berufszweig -auf seine Art Rechnung trägt. Die Schule, bte für diesen Wrnter gestern eröffnet wurde, hat 5 Klassen und -war eine für Kaufleute und Bure au beschäftigte, eine für Metallarbeiter, eine für Bau Han dwerker, etne ür Lederarbeiter urü> eire für Lebens- m ittelarbei ter (Bäcker, Megger wsw.). fltur in wenigen Städten von der Größe Butzbachs bütfte das Forlbildimgsschulwesen jetzt fchon so zeitgemäß aus^kbaut sein. O Friedberg, 3. Nov. Pvos. Dr. Vogel voni Lehrerseminar, der schon feit Jahien durch Veranstaltung phi'iosovhisäer und psyeswlogllchr Vortragsreihen seine ganze Kraft und ferne rcidje Erfahrung in den Dienst der Lehrersortbildunti! teilt, wird auf 'Veranlassung des hiesigen Bezirks- lehrervereins in diesem Jahve Vorträge über E t n- steins Relativitätstheorie lalle.-. Em Vorkursus, der mit den zeim Verständnis der sckiweveu Arterie notwendigsten matl>ematischen und physikalischen Grundlagen vertraut mackste, führte bereits zwischen den Sommer» und Herb stier ven in interessante Probleme der Weltonfckiau- ung äußnyt anschaulich ein. .Heute begannen nun die eigentlichen Vortrage über die Theorie, die mm alle 14 Tage (Mittwockis) von 3—5 Uhr im Lehrgebäude des Lehrerseminars stattsirrden. 60 Teilnehmer, zumeist Hehrer des Krteises, l-atten sich freute bereits ein gefunden. Weitere Teilnehmer kön- d. Dutenhofen, 5. Nov. Zum Pfarrer der bisherigen evangelischen Kirchen gern errtde hat bas Evangclisckie Konsistorium der Rheinpvovtnz ben Tivistenspsarrer a. D. Przygode ernannt. Wegen bet gleickMitigen Ernennung auch für bte Kirsten gern einbe Münchholzhausen, bie zu dem hie-1 werden. Redner vermißt ein energisches Bor- u gegen das alldeutsche Verbrechergesindel, bas mit feinem chauvinistifchen Geschrrt nur Un- auflade. Das Reick» sei tatsächlich bankrott Mae der monarchistischen Herrschaft. Tas je das Ergebnis der so gefeierten Svar- »■feit. Auch Post und Eisenbahnen seien den Heissem" cks systematisch in Grund tri So^rn cirtmrtfdMUet nwrdm. Obwohl der »'n fdpn feit der Rinrneschlacht 1914 verloren ist er um kapitalistischer Interessen willen » rticTührt worden. An einen Wllteraufbau ist •5 lange nicht zu bcriTcn. 2>r Kapitalismus W- .'ich auf den gering'N Warenl-estand wie Annkißslrygen. Tas ganze Wtrtsck-aftssvslem muß Entert werden Es franft ssch nur, ob oi" Sozia- rttung auf friedlichem Wegn erfolg' Aber erst nrw das, Proletariat die Machtmittel in seiner Gkr1' vereinigt, anrb es un''er Wirtschaftsleben zu Müte bringen. Ob bte zweite Diktatur des rieteriatä sich wieder so (statt Vollziehen wird, ich angesichts der Anstrengliingen der Rechnen, >'«clte Staa'sgewalt wioder herzustellcn, für sehr iv'ielhaft. Die Staatsgewalt mitib bat Der- ’ JtTn tun Rech'S keinen sonderlichen WiLerstanb iD-gmsetzen Sie hat höchstens Angst vor der ’gräe. Daher muß die Arbeitersckm't in stän- ölh Alcrnnbereiffchaft sein, ohne sich von der ««tem zu Unbesonnenheiten hinreißen zu lassen. deZalkner aufLmöenhöhe Roman von Reinhold Ortmann, ifchucf verboten.) Fortsetzung 29. -Nuten Abend, gnädige Frau," begrüßte sie Germering, der auf der Schwelle stand, höf- .,Wollen Sic btr Güte hab«', hier cmzu- Jpn: Es ist ein glücklicher Zufall, daß 'ich nickst 0»Fiten wurde, wie es sonst fast allabendlich ge» «fort" ...konnte mich nicht früher losmackxn, weil !*>bic Ab'ahrt meines Mannes verzögerte. — Herr Doktor, Sie hätten sicy> nicht ab» 3•fr lassen, ehe wir uns gesprochen." es denn so dringend?" fragte er, indem * -v einen Sessel neben dem crnsachen Sckrrribtifch Mckiückte. „Haben Sie über Beschwerden zu von denen ich noch nichts weiß?" lltigi Samstag, 6. November 1920 itoen Kirchspiel gehört, schweben noch Vertändlungen mit dem Palrouaislxrrn, dem Fürsten zu -solms-Braunfels. d. Nicberklccn, 5. Nov. Für die während des Krieges abgeliejcrlen zwei G locken sind jetzt zwei neue von der Glockengießerei Ricker zu Sinn bcichafft worden. Die Glocken sind am verflossenen Sonntag cingeweiht worden. Man ist mit ihnen sehr zufrieden; das Geläute harmoniert sehr gut. Auch Los benachbarte Oberkleen hat neue Glocken beschafft, die mit ben hiesigen gemeinsam cingctrossen sind. . . B ad - Nauheim, 5. Nov. Za Gunsten deS TtakoniisenhauicS .^Elisabe h nstift" in Tarrn* sand heute nad;nit tag in der Vorzug ich be- >richten D ankeSkirchc cm Konzert des Leip- ziger «oloquartet.s für Kirchcng.'fang statt. (Sine an.achttgc Gernemde loufchle ben lünsilcmfchcn Darbietungen. Attnst und Wiffcnfcbaft u d"lin, ö. Nvv. (K&Mfu Wte btt „ö. b l ist der Kllmmkwfänger Paiü ^uupfer m Cer vergangenen Nacht in Berlin an den Folgen eines Sckilagansalls gestorben. Spiclplan der Frankfurter Theater. -^Opernhaus Sonntag, 7. Nov, 11 Uhr- Erste» Bolkslräzert.Alen, s 61 2 Uhr: TannhLuier. OTwlag, 8.: Der $ogclhänt4er. Dienstag, 9.: joräigenu: auf Tauris. Mirtwockf, 10., Undine. Donnerstag, 11.: Margarethe. Freitag, 12 : Na- .bet SBcife. Samstag, 13.: Iphigenie auf T«ur^. Sonntag. 14.: Nock>m. 3 Uhr: Der Brg te häandler. ^Abends 7 Uhr: MaLame Butter.ly. Mmrt^, 15.: Nathan der Wci.c Diatsiag, 16.: vva Dtovvlv. — Schauspielhaus. Sonjw pg, 7 n«hm 3V« Uhr: Johannisfeuer. Abend» 67-. Uhr: Hamlet. Mrnitag, 8.: D e Jaurnalistm. Ttenstag, 9 : Maria Stuart Mitt.mch, 10.: Arn- Vhttrton. Donnerstag, 11.: Rudert und Bertram. Fret ag,12.: Robert und Bertram. Im Oveon- hauö Vvlksvvrstellmtg: Nathan brr Wn e. San* tag 13.: Der MoryuiS von Keith. Sonntag. 14., nadirn.^ 3’/2 Uhr: Tie Journalisten. ?Ibcnbd 71/. Uhr: Robert und Bertram. Montag, 15.: Robert und Bertram Opernhaus Vollsvvrstellimg, Nathan der Wei,e. Dienstag, 16. PrvmrlheL hierauf: Esther. Kirchliche Nachrichten. 6t)anflffifrfk Gemrinde. öonntag, den 7. Nov., 23. nach Trinitatis In der Stad tkirche. Vorm. 9- - Uhr. Mr. Becker. 11: Kinderkirche f. d. Marku.gern.: Pfr Becker. Abds. 5: Pft Mahr. — M'mtag, 8. Nov., obos 8: Bereinig, d. kmf. männl. Jugend d Matthäusgcm. — Tienstaa, 9. Nov., nachm 4 Frauenmifsionsrerem. — Tuimersteg, 11. Nov. alst>s. 8: Bereinig d vonf. wnbl. Jugend d. Mate thäusgem. — Montag, 8. Nov., abds 8: ©e- incinbeticrfammlg. s. Frauen u. Männer b. Mav- ^lisgem. i. Eemeindesaal. — In der Juhannes- krrche ^Borm. 9V2: Parrvssist. Ramge. 11: Kmberfirde f. b. Julamiesgern : Pfr. Aus'eld Abds. 5: Pfr. Beckstalsheimer. — Mon^rg, 8. Nov., abds. i/?8: Bereinig b. Sons, männl. Jugend d. Lulasgem. i. Lukassaal u. d. Bonf. märml. Jugend b. Iohannesgem. 1. Johannessacst. — Sonntag, 7. Nov., rärrn. 11»/«: 9teur Aula, Univev- fitäts-Gottesdienst. — Wie,eck. 7. Nov. Bonn 9: Buchte. 9i/2 : Gottesdienst; tm Anschl. hl. Abente mahl. — Sonntag. 7. Nvv, txorm. 10: Kirch- berg. — 11: Hl AbenDmahl f. L >o l l a r. Ka.hdlifche Gemeinde. Samsdag, 6. 7äov., nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Gelegen!), z. hl. Beichte. Bon 4—9 Uhr wird em fremder Priester Beick,te hören. — Sonntag, 7. ^too 24. Sonntag n. Pfingsten. Bonn. 6V2: Gelegenh » hl. Beichte. 7: Hl. Messe. Kommun, b. Männer u. Jünglinge. 8: Austeilg. b. hl. Kommunion 9: Hockurnt in. Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. fltachm. 5: Anbackst s. b. Abg.'storbenen. Abdt. pünktlich 7’/2: Jungfrauen-Kong egakstm im Beret!shause — Kat hol. Gottesdienst. 7. Nvv. Lich V28 Laubach 10 Uhr. ErhÄltl. In den Apotheken; medlz.Gutachten z. Vertagung Panflavin8"** ""^Pastillen ■Z zur Desinfektion der - und- und / Ä7 Rachenhöhle. Vorbeucu’gamittei M auf v/ s'enechaftllc'ier Gaeis oei K, Erxtiltunqen, Eoldemlen Grippe In allen Abteilungen des Kaufhauses sind Bon Montag den 8. 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