Erstes Blatt 170. Jahrgang Ur. 235 nehmen. le ofitf * »nährend der Z^hori^Lei- Kur Wehrmacht die Aus- weist, so ist es fraglich, ob die nächsten Wahlen auf die schon hetzt anscheinend langsam vorbereitet werden soll, der Mehrheitssozial- demokratie nennenstverten Zuzug verschaffen werden. Die Brüsseler Konferenz» Paris, 5. Ott. (Wolff.) Nach lögen du Die irische Frage. A m st e r d a m, 5. Ott. (Wolff.) Die „Times" veröffentlicht einen Brief des vormaligen Ministerpräsidenten Asquith, worin dieser für die Gewährung der D o m i n i o n - Homerule an Irland eintritt. Nach Asquith sollte Irland das Recht zugestanden werden, selbständig internationale Beziehungen anzuknüpfen, die eigene fiskaliscl)e Politik zu regeln und eine Militärmacht für die innere Verteidigung zu bilden. Zur Abstimmung in Kärnten. Klagenfurth, 6. Ott. (WTB.) Wie aus Kreisen, die bet Plebiszit kommin'ion nahestehen, verlautet, werden demnächst 4 5 Ententeoffizier c in Klagen furch eintreffen. Tie Offiziere sind als Kontrollorgane bei der Volksabstimmung ge- / *** --toTlLMrW |0 Dnd Fore« obst alartlkel ■ ®®lMt ff«: laut ualitäten । w a ds.! Japanische Einwanderer in Australien. London, 5. Oft. (Reuter.) Das Reuter- sche Bureau erhielt ein Telegramm, wonach Die Zahl der japanischen Einwanderer im südlichere Australien stetig steige. Sie widmeten sich der Perlcnsischerei, was Beunruhigung Hervorrufe Man erkläre deshalb, daß vom Donnerstag ab die interessierten Gesellschaften in dieser Industrie nur malaiische Eingeborene einstellen und die Japaner nach Japan zurückschicken würden. Aus öem Reiche. BetriebSrLtekongreb. Berlin, 5. Okt. (WTB.) .heute trat in der „Neuen Welt" in der Hasenheide der erste Kongreß der Betriebsräte Deutschlands zusammen. Die Reichs- und Staatsbehörden hatten Vertreter entsandt. Die schwedische imd norwegische Regierung waren durch die Sorialattachös Janson und Bonewig, die georgische Republik durch zwei Abgesandte vertreten. Ferner hatten der schwrize- riscl»e Metallarbeiterverband und der österreichische Metallarbeiterverband Vertreter entlaubt Auch eine größere Reihe non Parlamentsmitgliedern war erschienen. Der zweite Vorsitzende des allgemeinen deutschen Gemerkichaftsbnndes, Großmann, eröffnet« die Versammlung. Der Kongreß beschloß einstimmig, die zur Zeit in Berlin weilende De- gationder russischen Gewerkschaft zur Teilnahme an dem Kongreß einzulaben. Graßmann erregte den größten Unwillen der Opposition, al: er sagte, daß die Dnladung nicht ein Versäumnis sei, daß aber wiederholt die russischen Gewerkschaftsvertreter hier im Lande sich wenig um die Genoßen kümmerten und daß die deutschen Arbeiter es sich abgewöhnen müßten, den Brüdern im Ausland« nachzulaufen. Darauf'berichtete Rudolf Wissel über die wirtschaftliche Lage Deutschlands. Der Entwurf des preußischen Wahlgesetzes, welcher der LondeSperstrmmlung zur BesÄußsas- lung zuging, sieht wie das Reichs,oahlZeietzi das DerhälMiswablvenahren vor. Als Wchldcoror wird eine Stvnmenzahl von 50000 statt 60 000 im Reiche vorgeschlagen. Bei Unterstellung einer Wahlbeteiligung von 81,6 Prozent würde sich eine Abgeordnerenzahl von 360 ergeben Das alte 9erlag,tö«fchaft-stelle 51. Unschnft für Drahtnach- achten: Xiittaer Siesten. po||d?cdfonlo: jraeffvd e. M. U686 Hus 6tm besetzten Gebiet. Eiwe Sitzung des parlamentarischen Beirats des Reichslommisfars. Koblenz, 5. Okt. (Wolff.) Eine Sitzung des parlamentarischen Beiratesoes Reichskommissars für die besetzten rheinischen Gebiete fand heule unter Teilnahme von Vertretern der Reichs- und Länderregierungen, namentlich des Staatssekretärs Walter «als Vertreter des Reichsschatzministeriums, des Oberpräsidenten der Rheinprovinz und der übrigen Leiter der obersten Verwaltungsbehörden aus den preußischen, hessischen, bayerischen badisck)en und birken feldischen Gebietsteilen des besetzten Gebietes in Koblenz statt. Von den Mitgliedern des Beirates wurden zahlreiche Anfragen über allgemeine Fragen und einzelne Vorgänge gestellt und erörtert; so besprach man die Stellung der Beamten zu den ^Behörden der Alliierten, die Stärke der Besatzungen, die Ouartierlasten, die Unterbringung von Unteroffizieren und Mannschaften mit ihren Angehörigen und der auslänt- dischen Zivilpersonen, die Inanspruchnahme von Ackerland.für militärische Zwecke, die Ent schädigung für Requisitionen und Personen- Schäden und die Ausweisung von Beamten und Zivilpersonen aus den besetzten Gebieten. Man betonte, daß die zahlreichen Ausweisungen ausdem Saatgebiet auf das rechte Rheinufer sich nur auf das Saarland, nicht aber auf das besetzte Gebiet beziehen können, da dieses Gebiet der Zuständigkeit der Saarregierung entzogen nei. Einen weiten Raum nahm die Frage der Besatzungszulagen und der Erhöhung des Preises für des aus dem besetzten Gebiete bezogenen Mehles entsprechend der den dortigen Landwirten zugestandenen höheren Getreidepreise ein. T-er anwesende Vertreter des Reichsernährungsamtes sagte eine nochmalige Prüfung der vorgebrachten Wünsche zu-Der Bei- 2lus Cberschlesien Kattowitz, 5. Okt. (Wolff.) Tie Besatzungsbehörden lösen setzt bir fogrmrrmten Ortswehren und festigen wilden Poli- zeifvrmativnen energisch auf Die Polen in ben Gvenzlrezirken leisten aber dem Wiederein zug der blauen Polizei besonderen Widerstand. In M y s l o w i tz strm es in einer gemeinsamen Srt- S\ der S abwervrdnetcn und des Magistrats mit französischen Kreiskommandonten, der den Befehl überbcackste, daß die Haie Polizei ihren Dienst sofort wieder aufnehmen, die einstweilige polnische Polizei ucrücktreten oder sich, soweit sie dazu geeignet sei, her ordnungsgemäßen Polizei zur Ver- fürmtg stellen solle, zu wüsten Auftritten. Tic polnische Fvakion lehnte unter großem Lärm die blaue Polizei für MyÄowitz ab und drohte mit dem Auß'tand. Vergeblich gebot der französische Kommandant Rühe. Als ein polnischer S:adtver- mtneter durch den Saal schrie: Unb roenn ich meine Familie unglücklich mache, ich schieße den ersten Blauen, bat ich auf der Strane treffe, über ben Laufen!, verließ der franzö i’cbe KvmmandaM unter dem Toben bec Polen ben Saal Die wüsten 9hrftrtttr setzten sich barm auf der Straße snü und riefen dort Zusammenrnttunqen hervor^ Gestern erschien die blaue PoliA?i für Mnslowitz. Sie wurde non den französischen Abstimmungsoffizieren cmp- sangen und rad1 tern Pol zeigebaude geleitet, das von der polnischen Ortswehr, die aus lauter halbwüchsigen Burschen beftanb. sofort geräumt wurde. Zusammenrottungen auf der Strane wurden von dem französischen Militär MlseinanDergetricben. In Mnslowitz ist die Lage wieder sehr gespannt. Dich in Bogutschütz lehnen die Polen tne Rückkehr der blocken Polizei schroff ab und fordern beten Auflösung in ganz O berichteten. Der Oietzen« »rschemt täglich, aufei Sonn- und feiertags. Mugspreife. Non atlich Mark 3.60 ,ndMt - 65Trügerlohn, lietteljährlichMark 10 80 indMk.I.S5Trägerlohn; -urch die Poll viertel, jhrlich Mark 12.- nisfd)üe&Iid) Bestellgeld. >ernsprech'Anschlüsse: •ürbieScf)riftkitunqll2; (Ein Uongreh in INostau. Kopenhagen, 5. Okt. (Wolff.) ß3ie der Zeitung „Politiken" aus Helsingfors telegraphiert wird, erstattete Lenin auf dem allrussischen Kongreß in Moskau Bericht über die Lage an den Fronten. Er erklärte, es sei unzweifelhaft, daß die Entente Polen und den General Wrangel im Kampfe gegen Sowjetrußland unterstützt hätten. Ein Winterfeldzug werde kaum zu vermeiden sein. Die militärische Macht und die wirtschaftliche Lage Sowjetrußlands böten jedoch genügend Gewähr für den endgültigen Sieg. Moskau, 5. Okt. (Wolff.) Ein „Funkspruch an Alle" meldet: Das allrussische Zentral- Vollzugskomitee faßte folgenden Beschluß: 1. Von allen arbeitenden Bauern Rußlands wird die vollständige und unweigerliche Ausführung der Lebensmittelablieferung verlangt. 2. Die Arbeiten zur Beveitstellung von Nahrungsmitteln sind in kürzester Frist zu beenden. 3. Zu den Versorgungsarbriten sind die besten Kräfte heranzuziehen. 4. Den Bersorgungsarbeiten ist dieselbe Bedeutung zuzumessen wie ben Transportarbeiten. — Der Funkspruch fordert zum Schluß die russischen Arbeiter auf, dem Rufe des höchsten Organes Folge zu leisten und alle Kräfte zum Kampfe gegen ben Dünger anzuspornen. Eine Matrofenrevslte in Petersburg. Paris, 5. Okt. (WTB.) Nach Blätterrnel- bimgen soll es am 12. September in Petersburg zu einer Matrosenrevolte gekommen sein. 1400 Matrosen aus Kronstadt hätten einen Teil der Stadt besetzt. Die Arbeiter hätten sich ihnen angeschlossen. Bei den Kämpfen, wobei sich auf feiten bec Regierung auch Chinesen beteiligten, seien einige hundert Personen getötet ober verwun- b>l worden 54 Matrosen, seien wegen der Teilnahme an dem Aufstand zum Tode verurteilt worben. Der russische Heeresbericht Moskau, 5. Okt. Operationsbericht ber russischen Sowje trep ublik vom 4. Oktober. Durch, Funkspruch. Westfront: In der Richtung von Nowogrodek östlich des Njemen, setzen unsere Truppen ihren planmäßigen Rückzug fort. Nördlich von Nieswesh kämpfen wir mit feindlichen Abteilungen. Im Abschnitt der Station von Luniniez sind hartnäckige Kämpfe im Gange. Unsere Abteilungen unternehmen Angriffe auf Nvwograd und Wolhynsk. Die Kämpfe um den Besitz der Stadt Letitschew werden fortgesetzt., Süd- svont: Im Abschnitt von Jekäterinoslaw kämpfen unsere Abteilungen an der Bahnstrecke Jekaterinoslaw—Sinelnikowo. Im Abschnitt Jusowka erlitt der Feind sehr schwere Verluste. Unsere Abteilungen erreichten die Linie nordwestlich der Station Dolja. einer Brüsseler Meldung der „Agenee.Davas" wird die Finanzzkonferenz nicht vor dem Donnerstag ihre Beratungen wieder auf- Ver Kurs im Sozialismus. Die Kundgebung der Deutschen Volkspartei, ihr Bekenntnis zur bisherigen Regie- Imaskoalition und zum Verzicht auf die Mik- , J titfuna der Sozialdemokratie in der Regio- 1 sing, falls sie sich dazu nicht bereit erklärt, jiben Derrn Scheidemann auf den Plan ge- -ufen, der im „Vorwärts" in Ermangelung mes auf wirklichen Parteibeschlüssen be- j ^henden, sorgfältig durchgearbeiteten Ak- ilmsprogramms einige hochtönende Forde- | -imgen für die Politik der Gegenwart auf-- stellt. Der Wiedereintritt der Sozialdemokra- | ie in die Reichsregierung, so verkündet er, Ä iei zur Zeit ganz indiskutabel. Den Parteien, 1 bk vor der Wahl dem deutschen Volke so viel Versprochen hätten, rufe er zu: „Kurbelt un- ■ iere Wirtschaft an? Schafft der Regierung ■ Autorität! Schafft Wohnungen? Schafft Ar- ■ feit! Ihr wollt es doch!" Hand in Hand mit ■ tiefer Auspeitschung der Massen (geben die »kritischen Einwendungen, die der sozialdemo- I statische Führer gegenüber den heutigen ■ p.uftänbcn macht. Es ist ihm wieder einmal ■ iu viel Reaktion am Werk. Sie sitze in allen ■ Vilichs- und Staatsbehörden, und Ls müsse « radikal damit aufgeräumt werden. Daß ■ dies zu viel Geld koste, wenn zahil- I reiche Beamte entfernt und I andere I ILrsAnlichkeiten, natürlich vorwiegend Par- I teiaenvssen, eingesetzt würden, bezeichnet I Scheidemann als eine „subalterne Auffas- |: fitng". Wörtlich fährt er fort: „Eine gründ- 1 liche Ausräucherung würde gewiß erhebliche ■ Summen verschlingen, aber immerhin ganz W erheblich billiger sein als jeglicher Kapp- ober ULrgesch-Putsch." Auch dem Auslande müsse ■ enblich die Ueberzeugung verschafft werden, Idaß wir ein neues Deutschland haben. lln- ■ ferc Vertreter im Ausland« dürften nur Mcin- ■ ner fein, die ehrlich überzeugte Republikaner ■ |inb. Also auch hier eine Gesinnungsriecherei ■ übelster Art, die nicht Talent und Eignung, ■ ionbern eben nur erprobte Gesinnungstüch- D ngkeit in den Vordergrund stellt. Zur selben Zeit waren der Reichspräsi- l )ent, das Reichsernährungsministerium und P vas Reichsarbeitsministerium in einer Kvn- W ferenz mit dem Vorstand des Allgemeinen M deutschen Gewerkschaftsbundes bemüht, zur «Nilderunq der Besorgnisse und zur Verhinbe- ■ rung wachsender Unzufriedenheit in der Ar- ■ beiterschaft Richtlinien für die praktisck)en ! unb aktuellen Fragen der Politik festzulegen. F danach geht in Den nächsten Tagen dem i Reichstag eine Verordnung zu betreffend Ab- | bau unb Stillegung von Betrieben, ferner । mirb für produktive Erwerbslosenfürsorge I allenthalben Arbeitsgelegenheit geschaffen. U die Richtlinien h udeln ferner vom Abbau der W Preise unb von Der Preispolitik in der Kar- r lasfelversorgung. Die Demagogie Sck>eide- I imnns bietet den Massen zur Linderung der L allgemeinen Not nicht das geringste. Der ge- j gentrartig in der Reichshauptstadt tagende a Äetriebsrätekongreß wird allem Anschein - noch auch keine Heilmittel zur Besserung unserer Wirtschaft verkündigen können. Man hat bei Beginn des Kongresses einem russischen Bolschewisten, nämlich einem Vertreter der Zurzeit in Berlin anwesenden russischen Gewerkschaften, das Wort erteilt, und dieser $ Herr Losowsky hielt eine Propagandaredc für Zowjetrußland und sprach den epoche- nachenden Satz: „Mit glühendem Eisen Nüssen wir aus den Köpfen der Arbeiter Opportunismus aus brennen, dessen ■ " öruptstützen die Gewerkschaften sind." Lach einem Berichte der „Frkf. Ztg." fand dieser Redner nur mäßigen Beifall. Danach yttioideltc der bekannte Dr. Hilferding das Brog ramm des rechten Flügels der Unabhän- ftgen. Er setzt sich lein für die sozialistische Äirtschast, für die Vollsozialisierung, die von btr großen Masse der Kopf- und Handarbeiter tnter Ausschaltung Der Kapitalisten durchge- lihrt werden müsse. Allerdings will er diese Bollsozialisierung den besonderen Verhältnis- ’ett in Deutt'chland entsprechend schritt- oeise durchgeführt wissen: und zu allererst handele es sich um die Vollsozialisierung der «ohle. Die Betriebsräte aber hätten die Aufgabe, die Arbeiterschaft weiterhin zur wirklichen Kontrolle der Produktion fähig zu nachen. Betrachten wir zum Abschluß dieser Tatbestände des heutigen Sozialismus noch ben Meinungsstreit in der U. S. P., so steht bisher nur fest, daß diese Linksgrupve sich in Dei annähernd gleich starke Abteilungen !^En wird. Die Urabfrimmungen in Berlin inir eine_ ganj geringfügige Mehrheit iir Den Anschluß an die Dritte Internationale ^Qeben, und dasselbe Verhältnis wird wvh- Lich im übrigen Reiche eintreten. Herr Schei- Mmann. scheint die Hoffnung nicht aufzugeben, alte Gksolgschaft- unter dem sozialdemlX- natt1d>cn Banner wieder zu sammeln. Aber Aelteücnvcrt der Landesoerianmilung festgesetzt. Mit Rücksicht auf die iTxxfi außenslrbenben 9lbfiintmun« geu in einigen Landestcilen, kann t-aö S:a»Usmini- frerium für diese einen befonömen Wahltag bestimmen. Der Waldbesitz der Bundesstaaten. M ü n che n , 6. Eft. (WrlffL Unter der Urber» schrist „Erne bebenklichc Msichtt" hrnbet sich bte „Bovrische Staatszeitung" g gen die Mögltchveckz eines Eingriffes in den Waldbef itz der Bundesstaaten ton Sei dm des RcikbeS, wie sie im V.>lk?wirtsckastsausschuß des Reichstages ton Staatssekretär Hirsch an gebeutet wurde. Tas Blatt schreibt u. a.: „Tie Reichsregierung türmte kaum emen nn- glücklich?ren BesÄuß fafien als ben, in das Recht her Länder, ihre Waldungen selbst zu bcnrirtMMp b.'n, einzngrei'en. Hier würbe sie auf den ent* schiebensten Wibersland aller einzelstaat'i^en Regierungen und Landtage sdaßsn. Die Wälder sind -ohnehin fast bas Einzige, was der ,,Zentralrs- mus" den Ländern gelassen hat. Jeder lk des Beirates in Zukunft 27 betragen wirv GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen t>ni trnö Derloj: vrihl'schc U«i».-»»ch> und Stei*4rn4trei H. £aiy. Sdiriftkihtne, » die auswärtigen Freunde eines wirklich guten Volksgesanges feien auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. 4- Gelnhaar, 5. Oft Vom 9. bis 11. Oktober versammeln sich in unserem schön und M gelegenen Ort die Quäker mit ihren deutsch» Freunden zu einer Tagung, es werden etwa 50 Teilnehmer aus allen Ländern erwartet. Dir Vorbereitungen zu der Tagung werden von Pfarrer Herpel-Lißberg und Pfarrer Schultheis- Gelnhaar getroffen. Die hiesigen Einwohner (Mb ten in freundlicher Weise diesen edlen Menschen» freunden ihre Hauser zur Verfügung. Stenographie. 0 Laubach, 5. Oft. Der Bezirk Gieße» im Hessisch-Nassauischen (Main-Rheingau). Verband Gabelsbergersck>er Stenographen, hält hier am nächsten Sonntag feinen Herbstvertretertag, verbunden mit Wettschrerben ab. Zahlreiche Wettschreiber, vor allem auch aus Gießen, find bereits angemeldet. — yochschulnachrichten. Von der Deutschen Hochschule für Politik, Tre Deutsche Hochschule für Politik hat dir Aufgabe, die Gebiete des Staatslebens, der Volks« wirtschaft, des sozialen Aufbaues unter dem Ge- ichtspunft und mit dem unmittelbaren Hinblick auf praktisches Wirken zu behandeln. Ihre Arbeü ifilt daher msscht der erschöpfenden fachnnssenscbast« ichen DurcR>ringung aller Teilgebiete, sondern xr Erfassung des lebendigen Zusammenwirkens der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kräfte in den tatsächlichen Problemen und Aufgaben, dre von der Zeit gestellt werden und gelöst werden müssen. Tie Hochschule für Politik will ihre Schiller die Lebensfragen der Nation erfassen lassen nicht aus der Tistanz überschauender wissenschaftlicher Betrachtung, sondern aus der Verantwortung des mitten im Fluß der Ereignisse stehenden Staatsbürgers, der zum Mithandel berufen ist. Sie will damit Bildungsb^rürfnissen entsprechen, die sich in steigendem Maße aufdrängen und in folgend« Kreisen eine ganz bestimmte Richtung genommen haben: L» BöA? Sm ersW kLlencsÜ jr «iß sE .tfluent W Sin, die Do 4 WS& i ebenso tia Leisall l Niles an dem wn 1 Mt, tott sollt t unb lache ic ■ besiMlickM Vie das «t „ünntg wn' ür entfaltet sm V& iÄ-1' Mvawen auf dein v Nmdur itig, so hätte Wm, berat Viftäre am ! « ch das gar i Lllm. W , ihr in Bezr i«pg von Oll Adr Feigel ämg müde a iir stch mi! ihm ui BerfaiW ( Laut Mi Asnabmslos al hritmbleilxel c fnicmHeiPttl n IteingoeU rotg flott. An mattreuer Öbersrfaesier im Auszüge wiedergeben. Es heißt u. a.: Alle stimmberechtigten Oberschlesier sind zu notieren, hie für Paten stimmen wollen. Zur Hilfe reo Hin Sie sich entert sicheren und vertraulichen Oberschlesier nehmen, der zum Verbände beimattreuer Oberschlester gehört, aber dort nicht als Pole bekannt ist. damit er Ihnen Rainen uns geeigneter Oberschlesier zuträgt mtd Sie informiert, wie unsere Gegner arbeiten und was dort vorgeht. Wir haben eine Menge O der schlesier, die zu den Verbänden heimattreuer Oberschlesier gehören und auf deren Kosten zur Abstimmungf ähren, ihre Stimme jedoch Polen abgeben. Leute, die so denieu, sollen es so tun, nur sollen s« sich Ihnen zur Ans- füllung des Fragebogens melden, und zwar ans dem Gruttde, damit wir sie dem Plebiszitkommis- saoiat meiden, das; sie kommen, abgeiandt durch Deutsche, jedoch polnisch dbftimmen, damit ihnen auch niemand Vorwürfe macht und später Polen an sie denkt. Und vor allem, wenn Oberschlesirn zu Polen fällt, dessen wir sicher sind, damit sie nicht evtl, zu ^tß von Oberschlefv-n nach den Rheinlanden laufen müßten. Ich "bitte darauf zu achten, und bei solchen Leuten Notizen auf hat Fragebogen zu machen, z. B. N. fährt auf deutsche Kosten, P., d. h. sicher. Wi„ d. h. unsicher. Weiter bitte ich mir umgehend anzugeben, wieviel Abonnenten der Zeitung „Der weiße Adler", in deutscher Schrift, jedoch im polnischen Sinne, Sie in Ihrem Bezirk haben, damit ich für Sie einige Probenum- mem ausfordern kann und damft diese weiter von Oberschlesien an Ihre Adresse eingesandt werden. ** Städt. Seefischmarkt. Morgen Donnerstag früh (trifft wieder lebend frische ytordseeware, wie Kabeljau, Schellfisch, Seehecht, Rotbarsch, Schollen und Heilbutt ein und kommt morgen von 8 Uhr ab in den Marktlauben zum Verkauf. ** Die Obst- und Gemüsetrockenanlage ist nur bis zum 15. d. Mts. geöffnet. ** Die Allg. Ortskrankenkasse Gießen hat ab 8. Oktober ihre Schalter für das Publikum von vormittags 8 bis nachmittags 1 Uhr geöffnet. Zahltage für den Empfang von Wochengeld Freitags von 8—1 Uhr; für den Empfang von KranLengeld Samstags von 8—1 Uhr. ** Die Friedhöfe sind in der Zeit vom 16. Oktober bis 15. November von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends und vom 16. November bis 15. Februar von 8 Uhr morgens bis 5 Uhr abends geöffnet. **DeutscherBeamitenbund Berlin, Ortsgruppe Gießen Dem Beispiel vieler Bez rt'e unb Orte int Reiche folgend, hat sich aruh du: Gesamtbeamtenschaft amierer Stadt zu einer Ortsgruppe des Deutschen Bcomtenbundes ^vereinigt. Nachdem in einer Besprechung der Bor- täuse der Gicstetver größten Bttmrteiwvgmrisativnen am 17. September ds. Js. dir döotwendigkeft eines Zusammenstl-lusses einmütig erunrnt wurde, vollzog sich in der auf den 1. Oktober in den iFelsen-- leller einberufenen Bsamitenversammlimg, ine von Angehörigen fast aller Behörden besucht war, die Gründung der Ortsgruppe sowie die Wahl des Boriiattdes. Ms Mitgtied dieser Bereinigung güt eher Beamte (23eamltn) ohne werteres auf Grund einer Zugehörigkeft zu der eigenen Berufsvrgani- ation. Ein ,Veveinsbeitrießens in die Liste der teueren Orte und die tatsächlichen Pveisverhältnisse wurde he Heraushebung ans der Ortsllasse C dringend gefordert. Die nächste Versammlung soll alsbald nach dem Berliner Bsanrlentag vom 25 bis 27 Oktober 1920 stattfinden. Tag und Ort werden'noch dcrösfentli-cht. fd. Biedenkopf, 5. Oft. Der vielum- ven, strittene L a n d r a t s p o ft e n, der dem sozial- rau demokratischen Frankfurter Stadtrat Lang-,oung , l gemach schon seit langem zugedacht war, j ring) '|Äün i rrlMr rt i Wtf# Fichtenstammholz), unb 180 bis 300 (Kiefernstammholz) je Festmeter vom Staate bezogen werden. Bedarfsanmeldungen sind bis 1. November 1920 an das Ministerium der Finanzen, Abtlg. für Forst- und Kameralverwaltung, zu richten. Zur Be- arbettung dieses Holzes durch Arbeitslose können, falls Gemeittden oder gemeinnützige Organisationen die Arbeit ausführen lassen, aus Mitteln der produktiven Erwerbslosenfürsorge Staatszuschuffe gewahrt werden. Anträge find durch die Kreisämter an den Staatskommtssar für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen, Darmstadt, zu richten. Ausfttnst über weitere Zuschußmöglick>- ketten gibt ebenfalls die Hess. Baustoffbeschaß- fungsftelle. Neuregelung der Kaffee-Einfuhr. In der Oeffentlichkeit werden häufig die hohen Kaffeepreiie dem Kaffee-Emfuhrverein in die . geschoben. Es liegt, wie die Reichszentrale für Heimatdienst mitteilt, hier ein Irrtum vor. Durch den Kaffee-Einfichrverern, der übrigens nicht erne pnvate, Bereinigung von Hamburger Kauf-; toitcn ist, wie vielfach angenommen wird, sondern eine Wrrtschaftsstelle mit behördlichem Charakter, me von der Regierung beaufsichtigt wird, soll die Kaffee-Einfichr gevögelt werden, und der Verein hat bis zur neuerlich airfgelfabencn Einfuhrsperre Kaffee tmr hereingelassen, wenn er einen bestimmten Min- .destkinstandspreis nicht überschritt. Nach der im Anfang September erfolgten Aufhebung der Sperre wurden arbeitstäglich 500 Sack hinetngelassen — das Gewicht stellt sich nach der Art des Kaffees zwischen 60 bis 120 Kilogr. —, aber da die Kaffts- lager des .Handels fast ganz geräumt warm, hätte diese geringe Menge auf ben hohen Marktpreis feinen herabmindernden Druck ausüben fönnen. Man entschloß sich daher zu einer Erhöhung dieser Sackzahl. Das arbeitstäglich nun« mehr zugelassene Ein fuhrgnantum von 1000 Sack — der Monat wird zu 26 Arbeitstagm hier gerechnet — wird den Preis von gegenwärtig 32 bis 40 Mk. für das Pftmd erheblich herafrj-esetzt, und zwar wird sich in Zukunft der auf dem ord- nungsmäßigcn Wege hereinkommmde Kaffee je nach «Sorte voraussichtlich auf 20bjs 22 M k. im Kleinverkaufspreis stellm. Das bedeutet gegen die Vorkriegszeit- immer iwch einen sehr hohen Preis. Schuld daran jedoch ist der geringe Wert der deutschen Mark auf dem Weltmarkt. Um überdies den jetzt verhältnismäßig niedrigen Wclt- Kaffeepreis den deutschen Verbrauchern voll zugute kommen zu lassen, ist der Kaffee-Ernfuhrverein ausdrücklich dahin angewiesen worden, daß bereits im Hamburger Freihafen lagernder Kaffee, wenn er sich über den Durchschnittspreis stellt, nicht bei der Einfuhr bevorzugt werden soll. Ferner ist der Kaffee- Einfuhrverein, um durch die Einfuhr des billigen Kaffees möglichst bald ein .'öennttergeben der Marktprefie zu bewirken, ermächtigt worden, fast ein doppeltes Mvnatsquantmn bis zum 1. Oktober außer den sonst zug-estandeuen Tagesgüanten her- emznlassen. Gegen die wilden Stoffhiindler. Ter wilde Stosfhandel, der sich jetzt überall breit macht, versucht, durch besondere Ueberre- dungskuust vor allem schlechte Stosse umzu- fefren, da ihm hierbei großer unt» leichter Verdienst gennst ist und dem Käufer die angebotene Ware preiswert effcheint gegenüber dm guten und mitt- leren Qualitäten, welche der Schneifrermeister zu verkaufen besttebt ist. Letzterer hat ein großes Interesse, seinen Kundenkreis nicht nur zu er- Mkir sonderu nach Möglichkeit durch reelle und gutt BedlMung zu vergrößern, während der,vilde Händler dieses Interesse nicht hat, sondern von Tür zu^Tür oder gar in der Arbeitsstätte versucht, feinen schund namenlos zu Der taufen. Der Ge- Prellte ist der Käufer. Er ist sein schwer- Wrbtente5 Geld leicht losgeivorden uno hat keine Sicherheit, den Hausierer für den Schaden verantwortlich machen zu können. Der Nichtfachmann kann heute nicht den Unterschied, ob gute oder schlechte Ware oder Farbe seststellen. Das alte Vertrauen zum Fachmann muß wiedcrkehren, weist die Händler von euch und geht zu bekannten orts- ansafugen Meistern, welche gern mit Rat und Tat zur Verfügung stel^n. Denkt auch als organisierte Arbeiter und Beamte an die Arbeiter un- fares Berufs, welche auch einen auskömmlichen Lolpi haben wollen und müssen, unterstützt keine Schieber und Steuerdrücker, feilscht nicht um etwaige Preismttrrschiede. Jeder Meister ist heute ut ter Lage, stosse zu liefern in echten Farben und guten Qualitäten zu normalen Preisen. Veranftirttungen. -Mittwoch: Stadttheater, 7 Uhr, Medea. — Uf)r' Konzert- und Vorstellung der Medtck-Meidtnger. — Hotel Einhorn. 8 Uhr, Ba- und Ringkämpfe. — Hotel Köhler, 8fo Uhr, .Geichaftltche Sitzung des D. H. B. — Lichtspieltheater wie gestern. ♦ e. *2 513" der Eisenbahn. Anläßlich der H^b^resfe wird feit gestrigem Drens- Rotier O-Zug^/9, Frankfurt —Berlinbis etnfolictiid} ^ainfftag, 9. Oktober, gefahren; 1 Zrauffurt ab 9.37 abends, Gießen an 1105 ' 1L25'. ycr[in (P^sdamer Bahnhof) 4 an 9.11 Uhr vormittags. ** Ob er hessischer Kunstverein. Nach einer fechswöcl^nllichen Pause nehmen in den nchhsten Tageki dic regelmäßigen Ausstellungen mit drei- bis vierwöch.mttichem Wechsel der Gemalte Mieter ihren Anfang. Es war vorgesehen als Eröffiiungsausstelllmg Arbeiten ter Münchener Aguavellisten zu bringen. Diese Ausstellung findet nunmehr erst im Januar statt, da ein großer Teil der für hier bestimmten BUter in München verkauft tourte. Tie neue Ausstellung wird nun Aguarelle, Oelgemälte, Radierungen und Zeich morgen bringen, welche hochwertige Arbeiten te- f arm ter .Künstler aufwnsen wftd. ** Oberschlesier, habt acht auf die Vo ln isckeu Agitatoren in Deutsch land! Es ist bekannt, daß die Polen fieberhaß arbeiten, um das Abstimmungsergebnio in Ober- | schlesien zu ihrem Gunsten zu beeinflussen. Ebei'io; kekanul ist es, tote wenig wählerisch die Polen v. 1 ehenurliger Leutnant und KvmpogniefÄTrer eines Thüringer Landw.-Jnf.-Regts., aus Sibirischer Gefangenschaft zurückgefehrt. Der Kriegeroerein, dessen Präsident Hchuier ist, der Gesangverein Eä- cilia und fast sämtliche Mitbürger ter Stadt Lich nalflnen den Zuttichsefehrten in Empfang. Bon der Stadt und sämtlichen Vereinen fintet für den zuletzt zurückgekehrten eine gw&e Ovation statt. Lich, 5. Oft. Tas Feft der silbernen Hochzeit feierte gestern Lebrer Stein und Fvau. Ter Gemischte Chor und der Gefangverern „Eä- cllia", teffan Dirigent Lehrer Stein ist, bvachten tem Jubelpaare ihm Glückwrmsche in Form von L>tlnidchen bar. Münster, 5. Oft. Tic Feldbereinr- g u ngsa rbeiten schreiten hier gut vorwärts: die Gemeinde ist schon fertig in Parzellen vermessen und man ist jetzr batet, die Parzellensberne zu setzen. Zum Teil haben die Besitzer fchon Ine neuen Grundstücke mit Winterfrucht bestellt. In 14 Tagen werden sämtliche Grundstücke bat Besitzern übergeben sein. Kreis Friedberg. 4- Bafr-Nauheim, 5. Oft. Ans dem bewegten, an die Hvchfaison erinnernden Leben und Treiben der Aerzte- unb Naturfarschertagung in der letzten Septemberwoche ist unsere Ävdestaot ganz plötzlich unÄ >ohne ten faust gewo'hnten all- mÄ7lichen Uebergang in die rulngere Zeit ter Winter kur hitmbergelbmmen Tas Erfteuliche ist, daß wir diese Winterkur, deren Durchführung infolge ter schlechten Wirtschaftslage nach vor Wochen sehr in Frage gestalt war, nun doch baten. Nickst nur ter Badebetrieb wird in emtgen Batehäuserm aufrecht erhalten, auch das Kttrhaus bleite geöffnet, und in feinen Räumen werb das verkleinerte Kurorchester täglichfeine Konzerte geben. AußeiÄem sind für iä)e Dfache ein größeres Wnzert mit gewähltem Programm und alle vwr- zehn Tage ein Sinfaniekonz^t vorgesehen, außerdem ab und zu Th«ttervorstellungen des Gießener Stadtrhoaters sumste Aeoanstaltm^gen Frwrkfurtec Künstler. Ter Besuch tes Bades ist zur Zeit noch vorzüglich. Eine Reihe größerer Hotels und Villen haben bereits geschlossen, andere werten aber ten Ftmzeu Winter geöffnet bleiben, fa -. B. das Grand-Hotel. Ihren eigentlichen Abschluß hat die Sommerkurzeit durch die Ä'irmes, das Saisow- schlußsetz der einheimischen Bevölkerung und der Angestellten ter Bateindustrie, gefunden. Tie Krr- mes zeigte am Snrntag und Manta g wieder ganz das allgewohnte Bild ter Frvetenssähve. Der Besuch von außerhalb war wieder stark. Park unb Teichhaus zeigten nochmals ein buntes Bild und dn reges Leben, wie es an einem Aochsommer- tag nickst tesser hätte fein können. Befanters lebhaft war das verkehrsreickie Treiben am Marktplatz in ter Altstadt. Tausende von Suttern und Erwachsenen bevölkerten ten Juxp.atz, wo Karusfel und Schaubichen glänzende Geschäfte gemacht haben. Nicht minder regsam war das Kirmestueibm m den etwa 15 Tanzlokalitäten. Butzbach, 5. Oft Am Samstag und, Sonntag weiltrn franAÄsische Offiziere als Vertreter der interalliierten Kommission des Rheinlandes hier, um die frorhatr- denen Waffe-nbeftchnde bei der hiesAen Garnison zu besichtigen und koutrollloven. — Infolge nervSser Ueberrei^ung machte gestern im hiesigen Stadtwald ein junger Mensch seinem Leben ein Ende. Kreis Schotten. ed. Eichelsachsen, 5. Oft. Eine Diebesbande hat auf die Wirtschaften und Läden unserer Gegettd abgeschen. So wurde innerhalb 8 Tagen eingebrochen in Glashütten in der Handlung (Luft, in Wingershausen bei Wirt Ußner, in R a i n - rod bei Gastwirt Schlörb, in Eichelsachsen in der Wirtschaft Otto Weber. Cs ist bis jetzt nicht gelungen, den Dieben auf die Spur zu kommen. Der angerichtete Schaden ist ganz beträchtlich. D Lich, 5. Oft. Nun ist der leyke Kriegsgefangene, Sladtrechner Lutersig Häuser. 434,55 435,45 452, 453, 983,50 1011,95 1014,05 Berlin Abend- 1-Uhr- Schluß- Anfangs- KurS Kurs Kurs Kurs bet HmrdelsHmmner. 301 172,50 186, nimmt. zz. 406,50 300, 230,25 von über 11,75 12, 8,70 eirff* S . Nach einem Rundgang durch bk Messe sand u ®e Begrüßung im Festsaal des Fvankfurter Hofs wird mit Wasser gut angerührt und ist dann fertig zum Backen. Lacto-RUhrei-Pulver In Beuteln zu M. 2.75 und M. 5.25, billiger wie Ei. 8101id LACTOWERKGebr. Schredelseker in Horchheim b.Worms. Vermietungen | 50 M. Md mehr täglich UM*h 10612D dernngen 184,50 183,- 610,- 235,- 291,50 232, 475, 227, 469, 320, 4. 10. 10,15 173,80 259,70 219,25 61,68 425,55 4.10. 1017 368, 390, 172,20 253,80 214,- 61,07 411,95 8,20 5,46 854,10 855,90 886,60 838,40 854,10 855,90 889,10 890,90 1221,25 1223,75 1251,25 1253,75 Zürich . . . . Amsterdam Kopenhag«. Prag.... Stockholm. . Wien ... . London . .. 900,90 24,03 25,15 81,47 18,02 oe durch Entsendung ihrer Staatsoberhäupter ober «6 Irrt (her Minister bekundeten. 171,80 253,20 213,50 60,98 411,05 981,50 899,10 23,97 25,09 81,27 17,98 227,- 455,- 316,- B5rf<«hirf#. Frankfurt 22,47 22,97 82.02 17,48 22,53 23,03 82,22 17,52 174,20 260,30 219,75 63,82 426,45 229,88 457,- 324,50 M' nord über bas ttefehene aussprachen. Osten und Säeftcn waren gleichmäßig daran beteiligt; neben Vertretern ber Neutralen erblickte man die offi- ziÄlen Delegierten und Konsuln Englands, Frank- Datum 5" „Deut.Rriegsanl 4®/0 Deu t. 1R ei s anL 3'/.Deut.Reich»anl. 4e/e Preuß. Konfolr Darmstädter Bank ___________________gereinigten Staaten von Amerika und Argentinten vertreten waren. Von der Reichsregkrung war Reichswirtschastsminister 5nba, Posthatter. Student vom Lande sucht möbl. Zimmr auf (ofort. Schr. Angeb. um. 016612 a. d. Gieß An». Bhfett-frttnleln ges. 150 Mk.,freie Wohng., freie Station, gute Ser- vfIegung.Off.m.Zeugn. au Residenz-Automat Wilb.Deich, Darmstadt. »hie. Der Bchrk Git^ kam-RhmvMl v j vPaM, häll -f ahlreiche Sethd^ t, find tertiti » 'Datum; Tlrnfterbam- Ttotterb. Drossel. Antwerpen Christinnia..... Kopenhagen .... Stockholm..... Selsingsora. . ... jtalien. ... ... London...... New-Park..... Paris....... Schweiß....... Spanien..... öiz. Irrigat. Anleihe 425, 3pr»z tVicrit. fb> gen 27 Pvoz. aus 345 —, 5proz. Tamaulipas in reger Nachfrage mangels Angebot gcftndei Be- l'cteibencr waren bic Kursbewegungen in Moulan- txuncrat. Für Phönix Bergbau trat vegr Nachfrage ein, wodurch der Kurs üwt 8 Pro», aus 563 gehoben wurde. Lauvahütte, 384.—, gewannen 5 Proz. Buderus mit 457.— 3 Pro»., Deutsch Luxemburg mit 378.— 4 Proz. abgeschwächt. Matmesmann matt, 506.—, (— 11 Poo».). Adlev- roerfe Metzer 323 — plus 3 Pro-. Daimler 331, Rheinstahl fest, 510. Hapag setzten 2‘A Pv>z über ihren Mittagskurs cm, 188. Am Markte der Kassaindustriepapiere war das Geschäft etwas stiller, bxf) wiesen einzelne Werte immerhrn KürserhöHungen auf. Motoren Oberursel, 362>/r, fKegm um 12V,, Elektr. Reiniger Gebbert, 320 vati-mtert, fhew qcn um 30 Proz. Schustert 235.—. Mißouri Eertt- ficate ieblxtft, 440.—. Deutsch Uebersee 1025.—. Im freien Berkehr schwächten sich DoltrnanTt-Aktten ab, 260.—, 255. Augsburg-Nürnberg 355.—. Bcitzaktien 247.—. Ämtsche Petroleum 154Ü 5pvoz. Reichs« nleihe 791/,. Frankfurt a. M., 5. Okt. Dedlseumckrtt. HitfigeZsttmiisstrik siitt tittizei, jungen Kontoristen der auch perfekter Stenograph und Maschinenschreiber fein mutz. Schriftliche Angebote unter 10601 an den Gieg. An»eiger erbeten. Ml ihr schon früher bekundetes Interesse an der Üttwrcklung der Frankfurter Messe heute wieder- Jmiger Kantaa möglichst auS dem Papierfach, gesucht. Angebote erbittet mit Gehaltssor- —------— — beamtet sucht per 1. Noo. ------------------------- » trüber möbl.Zimmer Junger Kaufmann sucht ot qo obne Bettwäsche, möbllcrtee Zimmer. Elngebote unter Schriftl. Angebote unter OxSl an den Gteg. An^. 016562 an den Gieh. An-. durch diese Messe zu' zeigen, daß wir in Deutsch- > band gesonnen seien, bte Austenh sich anerfen- ***'6,15 L6111 f 4 [if;. KE Qlhlltg Pkt. Di, .SSMen» c Lrs 1 3entnn Ichaft. M Hand tull elMtz befint an ", flefc ihn S» vm, äne Stimbe toitber« Mdamtgch,^, ck nichts Schule. 1 Am nächstm togy 2 llhr, gib n vorigen Jchn i nte Franksini' Es kommen lstot» m Bottraz, es deutend mehr als i 16 noch heil nb. Die Kinder te Krttn die Mlel Wenigs, im sie ächt wirkt die ottesdsm mit Den die Rnder a -gebracht werden, eines wirklich e BemOckimg statt. Stadtrat Dr. Land mann h«ß bk Erschienenen m Vertretung des verhinderten Oberbürger, meiskrs im Namen der Stadt Fvankstrrt und des Messevcreins wUlkommen. Das Erscheinen so vieler auswärtiger Gaste beweise, daß bte Ausstellung ein Werk nationaler Bedeutung geworden sei. Sie könne aber nur gedeihen, wenn e- gelinge, die internationalen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen nnetk-r stärker ins Leben zu rufen. Tw erste Frankiurter Messe sei unleugbar em Erfolg gewesen: nur sei aus der Einfuhr- eine Ausfuhrmesse geworden, und zwar infolge ber inzwischen eingetretenen unglücklichen Balutaverhältnisse, Trotzdem sei sie nicht vergeblich gewesen, denn die zahlreich erschienenen Ausländer hätten das, was sie auf der ersten Ausstellung günstiges über Deutschland erfahren hatten, in ihrer Heimat weiterverbreitet. Aus dem Gelingen der ersten Messe hab? die Meiseleitung die felsenfeste U ber- zeugunq erlangt, Satz das dartfche B^lk, wenn es seine unschätzbaren Tugenden der kaufmännischen Solidarität und Tüchtigkeit beibehalte, sich das Vertrauen des Auslandes wiedergewmuen werde. Auch die zweite Messe habe ihre Lebenskraft bewiesen, und zwar trotz ber französischen Besetzung. Tie dritte Messt sei ein Anzeichen dafür, daß wir wohl den tiefsten Punkt der niedergehenden Wirt- ichaftskurve überwunden hatten. Sie zeige eine wirtschaftliche Regsamkeit, daß davon unbedingt eine Belebung des Geschäfts vor sich gehen w.rde. Reick-swirtschaftsminister Dr. Scholz hob hervor, tafe die Erwaramgen, mit denen die Ler trrter der Regstrungen nach Frankfurt gekommen seien, weitaus übertroffen worden scstn, vor allem, was die Ausstellung „Das de u 1 sche Bu ch" betreffe. In Kultur und Technik scheine das deutsche Doll auch fernerhin berrrstn zu sein, Führer zu bleiben. Die Äusinelllmg habe thm das Bewußtsein gegeben, daß es auf viften Gebieten derdeutsche Geist und deutsche Technik nicht z u schlagen seien. Das sei ber erheb.'rrbste Eindruck gewesen, den er von der Bcsichftgung ber. Frank- futter Messe gewannen habe Der Vorredner bäte mit Recht betont, daß unsere gesamte Wirtschaft vom Auslande mehr oder weniger abhänge und daß bst Frage unseres Ansehens im Auslande einen em scheidenden Einfluß auf unsere Wirtschaft aus übe Man könne deshalb ber Stadt Frankfurt gar nicht banfterr genug sein, daß sie bte Mühe und das RisiLo auf sich genommen habe, Wer tÄDRcht geräumlge 3- ob. 4-Zimr.- Wohn. gegen eine foltbe in ber Nähe ber Nord- Anlage? Schriftl. Angeb. u. 016606 a. b. Gieß. An». 4-Zimmer-Dohn, mit Bad inNorbenbam gegen ähnliche in Gießen »u tauschen gesucht. Angeb. an H. Voller, Telegr.- Bauamt ^riedbergiHefl.s Büchcrtisch. — Die,LIlustrierte Zeitung" (Leipzig, I. I. Weber) ist in ihrer treuesten Nr. 4031 Geld Vries Geld Vrlet 4. Okt 5. Okt. 1908,05 1911,95 )953,- 1957, «leben» Aadtcheater. Gießen, 5. Oktober Lijelotl von der Pfalz. von Presber und Stern. Ag war temr Soisoneröfftrung mit obligatem Haffifcr, aber es ^eht auch 4o DMiptfache, daß lie Art, wie man spielt, em gutes Omen für die gmjr Zir.flKÜ ist Man konnte sie dafür nehmen, lant der Abend war getragen und beschwingt von Otrr Spstlftrndigkei! artet Kräfte, daß man seine Llle Freud- haben nmßte. Dabei hat das Lustspiel einen besinnlichen fern, der ihm in unserer Zeit eine tiefere -mnmn gibt Man sollst es den Fcanzosen in Jiatni Vorspielen und nicht allein den Fran - gofen im Rhetnlanb Besser noch, wenn man die -riese dieser prächtigen Frau, die so item» rutsch fühlte, m einer wohlfeilen Ausgabe ver artete. Das wäre einmal eine herzerguickende Pro- Diganba Daß die Liselott zur tzeldin eines Lustspiels terben mußte, haben Prester und Stein zu ver- mtroortrn. Ob ihiren die Liselott nicht einmal im 5raum erschienen ist und ihnen auf gut Deutsch xnb Pfälzisch ihre Meinung darüber gesagt hat? Bir wollen es ihnen nicht wünschm Das Autoren- Jiar weiß selbst, daß von ihr eistgvgengesetzt der nrstigeil Gepflogenheit beim sftan-ösischen Hoi das Hatschen nicht mit einer leichten Zunge, sondern rit einem leichten Handgelenk besorgt wurde. Jm- nerbin, die Dame hatte Humor. Vielleicht wäre <4 Klatschen der beiden Auwren gegen- ijrr rtenfo freundlich gemeint gewesen, x der Beifall eines verehelichen Publikums. Es ß vieles an dem Stückchen, was die Liselott aus- -hllen müßte llnb wenn man das schon an» enunt, wer sollst dann noch böse fein? Man gehe ft und lache und freue sich, und übersehe nicht « besinnlichen Kern. Vst das Stück txm der Liselott lebt, so die Hlfführung ton ihrer Darstellerrn Rose Rubner. tu ihr enthaltet sich immer mehr eine unserer -xttvollsten weiblichen Kräfte Steht sie am rich- tigen Flecke — sie kann auch trotz ihrer Bielseitig- kat falsch verwendet iverden — fo hat sie auch das derz auf dem rechten Fleck, nne ihr Vorbild an Htfem Abend und das Temperament dazu. Leib- heftig, so hatte sie sein können, die urwüchsige Äälzerin, deren (iinenart selbst in der Treib hau s- atmvsphüre am Hofe von Versailles nicht erstickte. 3ie riß das ganze Spstl an sich, gab ihm Blut imd Leben. Alles wurde erst farbig, wenn es tu ihr in Beziehung trat. So ihr Gatte, der btr#»g von Orloans, dessen Wafehlappencharafter DHar Feige! überzeugend auswvcmg. Selbst ber PÜnig wurde erst *u einer Persönlichkeit, wenn sie sich mft ihm maß. Sonst blieb selbst bst Sonne 7« Dersairtes fEarl Juhnke) glanzlos. Laut Arckünbigung beschäftigte der Abend saft msnalnnslos arte Kräfte Es kam cklso mehr auf Eusemdlespstl als anf Ern-erterstungen an. Das Zitfcmblcjpstl nxrr unter ber Leitung von Lofrat Stcinfloetterausgezeichnet, das Tempo durchweg flott. An guten Einzellelstungen seien noch hervvr-uheben Karl Bv l ck in der Doppelrolle als Kurfürst von ber Platz und Dichter Bvileau, Ru- olf Gv l l in der Wichftgkeft eines Äwnmerbieners, L^iifc Sammel als Matttzräfin. Das Lstbes- «ar, LisebotteS Sohn (Georg Heding) und bte natürliche Tochter des Wnigs (Else Koop) erhielt selbst von ber Zentml sonne des Stückes wenig Leuchtkraft. August Marcks fühtte zwar das Mebuctl mit ber Lrsebott sehr geschickt durch, vor aber zu wenig eine Marntcnon, deren ©in* Gufe aus Ltckiwig XV. glaubhaft erschien Aber alles in allem ein gartet Anstrng, den ron gern als Verheißungsdvlles Omen hin- -chr.sn^. jat fflöbL Mucr. । S£S” 1 SiftifiS' ttfäf । M $r' Tüchtige, zuverlässige Verkäuferin au8 der Nahrungsmittel- brauche für ein erfiklafs. Soezialgefchäfr in Gienen ire*ncht. AuSführl.Angebote mit Lebenslauf u. ZeiianiSabfchriflen unter 10613 an den Gießener «nzeiaer erbeten. Ehrliche« 71&dchen öorm. 1 Stunde gesucht. Näb-Goetbestrostef»« IL 6-8 Uhr abends. 016593 ht möbl. Zimmer an solid. Qyxerni. zu oerm. o,«,« Rarburger Str. 74 TL LMIetgesuche j ! g-ZiKmer-M«. in Gießen «sucht im Tausch gegen lnliche in Wetzlar in beliebigem Zeitpunkt. Tchriftl. Anaeb. u. 1(688 in d. (Sicnener Anzeiger. irräulcin sucht eine Schlafstelle. SbriftL Angebote unter an den Gieß. Änz. allen Gebieten waren deshalb (vielfach unv Dresdener Bank . fangreiche Kursbesserungen zu verzeichnen. Nationalbank s. D. Bevorzugt waren Hütten- und Bergwerks- Mitteld.Lreoitbank Papiere auf Grund der letzthin veröffentlichten Jahresabschlüsse. Eine bedeutende Rolle spiel- Mord deutscher Lloyd 23S'- 339^25 336^- M Mädchen das kochen kann u. einen Teil der Hausarbeit übernimmt, gesucht. 016561 Grießbaner, Lonyftr. 19 Fran oder WAdchen für morgens gesucht Oi-w< Bleichstrake 37 II. M-NeWiizuihtti« inS HauS gesucht. 10610 Frau ■. v. HoeMeher, Hardthof bei Gießen. Qn einem Teil ber Auslage nneb.*rb>!LJ Deutscher Jugendtag auf der Dartdurg. Ei sena ck , 3 Oft. Die von dem Ideali-- mus der Fugcnd und dem unerschütterlichen Glauben an den Wiederaufstieg unseres Volkes und Vaterlandes getragene Tagung, die unter dem Ehvenvorsitz des Geiteralseldmarschalls v Hin den- benburg am 2. und 3. Oktober in Eisenach statt- fand, war von weit über 3000 jungen Leuten beiderlei Geschlechts ans allm Gauvt Deutschland- besucht. Ttba) ter Tagung herzliche Grüßr Unter dem Eindruck seiner packenten Ansprache fang die Versammlung stehend „Deutschlwtd, Deutschland über alles!" Die Reden, die sämtlich lebhafteste Zustimmung sanden, waren umrahmt mit musikalischen Vorträgen, allgemeinen Gesängen, stimnnmgsvoUen vaterländischen Gedichten und der Aufführung von Volkstänzen. Der Deutsche Fugendiu einer Ge gen kun dg ebu n g gewaltige Arbeitermassen heran und fuchtelt ten sich zum Zug nach ter Wartburg bildenden Festzug zu sprengen und ihm die schwarz-weiß-roten Fahnen zu entreißen und zu vernichten. Bei ter Verteidigung und Bergung ter Banner, die schließlich restlos gelang, kam es mehrfach zu wüsten D(b lager eien Doch da auch die Bataillonskapelle am Spstle verhin- tert wurde, bewegte sich der endlose Zug ohne Musik zur Wattburg. An ter Feier auf ter Wartburg, zn welcher nach und nach auch die teilweise »ersetzten Fahnen Itneber herbeigebracht waren, nahmen über 3000 Personen teil. Admiral S che er-Weimar, jubelnd begrüßt, hielt die Festrede. Am Abend sand eine Aufführung von Theodor Körners „Zriny" statt. Mit einer Wanderung nach dem sagenumwobenen Lwrselberg, wo am Abend ein Feuer abgebrannt nntrte und Schriftsteller Kotzde ^rirchgarten) die Festrede hielt, rmd mit sportlichen Veranstaltungen schloß ter Deutsche Iugendtag. Das Schicksal der deutschen Kabel. Newyork, 5. Okt. (WTB.) Am nächsten Freftag wird hier eine Konferenz für die Verbindungswege der Welt eröffnet, an welcher England, Frankreich, Italien, Japan und die Bereinigten Staaten teilnehmen werten. Bei dieser Gelegenheit soll auch endgültig über das Schicksal der deutschen Kabei entschieden werden. General ßenmt. Paris. 5. Okt. (WTB.) Tos „Echo te Patts" erklärt die Breslauer Mettnmg, daß General Leront bereits wieder fein Amt in Ober- schlesien angetteten habe, für verfrüht. Er werde zwar seinen Posten wieder antreten, aber nicht vor Elite ter kommenden Woche nach Oberschlesien zurückkehren. Togo in ber Hand Frankreichs. Paris, .5. Oft. (WTB.) Noch einer 9Md« düng ter „Daily Mail" aus Lomo ist die Hauptstadt von Togo am 30. September Frankreich feierlich übergeben ,vordem Preisrückgänge in England. London, 5. Okt. (WTB.) Nach ten von ber „Part Mall Gazttte" an zuständiger Stelle vorgenommenen Untersuchungen, tritt überall eine merkliche Neigung zu Preisrückg än gen zu Tage. Die Bolschewisten trm Gnöc ihrer Macht. London, 5. Okt. WTB.) Ter „Manchester Guardian" m.ltet aus Riga, daß das b o lsche- wi stische Regiment, das -etzt eine außer ortentlid) schwere durchmackie. jetzt an feiner Schlußphase angelangt fei. Tie Machen feien jetzt reit, von Polen einen neuen auf ter Grundlage des Vertrages von Brest-Li towsk aus gebauten Frieden anzunehmen, denn sie litten Lunger. gesucht. Schäfer, 10618 Licher Strane 9, Suche für sofort einen gut empfohlenen jungen HansbniWll. Carl Noroack, 10659 SelterSweg 85. Hausbursche für sofort gesucht 016544 Carl Arensdorf. Son einem größeren Fa- brlkgeschäft wird ein intelligenter junger Kaufmann mit guten Schul- u. Fach- fenntniRen. besonders in der Korrespondenz «auch in der frembfpradjlitbenk durchnllS tüchtiger und selbständiger Arbeiter, guter Organisator, flotter Stenograph u.Maschinen- schreiber, zum baldigen Eintritt gesucht. Bewerber, welche obigen Voraussetzungen wirklich eni° sprechen, wollen ifare Anerbieten unter Angabe ihrer biSherigenTätiqkeit, ihrer GehattSanfprüche u. wenn möglich unter Beifügung eines Lichtbildes, unt. 10611V an den Gieß. Anzeiger richten.________ ZllierWgtt Riit6t gesucht Eichgärteu 37. Abends nach 5 Uhr. Pies? Lauffrau ges. 018607 Nenttadt 8. 4.10. 5 10. 4.10. 5. 10. 79,50 79,50 79,50 — . — —— - — 68,20 68,37 — — — — 62,70 67*37 —. — 67,- —.« 160, - 162,- —. — und Kinder 016518 erlöst. Gießen, den 5. Oktober 1920. 016586 Offeriere la jjfjn- ■ billig zu verkaufen. Göttingen (Herzberger Landstraße 52). 10597D Gießen, den 5. Oktober 1920. 016574 verkauft. 10624 kleiner Verkaufs- Anzeigen totrbtn oebeltn, unter atj«n der- lonrtj M. 8.00 6.00 6.00 6.50 5.00 8.00 6.00 empfehlen: 10625c jetzt auch im 10661V Kleinverkanf Offerten an 1060888 Bahnhofstraße 2 6 Ludwigstraße 25 W alllor straße 24 Tabakwaren- GrcOhandlung U11i Stein geb. Colsman Wolfgang Stein Gerhard Stein Gertrud Stein. Lachsvaite V,-Md.-Dose Pariser Patte SamStag, 6. November Stiftungsfest im Caf6 Leib. Zigarren Zigaretten Tabake f Taehhandlung> BAUER Moifkesli’. 22 - Femspr. 269 L Qualitätsware 1 zu billigen A Preiten. Für die Hinterbliebenen in tiefer Trauer: Die Beisetzung hat in der Heimat des Verstorbenen stattgefunden. Man bittet, von Beileidsbezeigungen absehen zu wollen. W RchMeoWr ungef. 45x90 cro, zu kauf, ges. Schr. Ang. in. Preis u. 010588 an d. Gies;. Anz. hch. ttaldfleisch Liebigstr. 71, Tel. 285 Klaviere Harmoniums werd. fachgem.u.vreis- mert gestimmt u. repar. LEiertteviermacher Ws», Piocks'paße II Stimmer u.Revarat.d. Fa.Rudolph,Gieh. Wilhelm Mandler, Schlossermeister. Klein-Linden, Gießen, San Francisco, den 5. Okt. 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. Oktober 21/, Uhr vom Sterbehause Frankfurter Str. 13 aus statt. I Erkerscheibe mit Rah» i1 B. Damenbalbschnbe men, 1,50 x 2,50 m groft. I (Gr. 41) und 1 Tischdecke des HeimkebrlagerSlf? Durctigangslag. Gtefteu) ist zu verpachten. Angeb. sind b. z. 10. Okt. versiegeln n. d. Lanerdtrekt. einzur Beding.könn.bet d.Kasfe«. Verwaltung einges. werb- ESSEN Bahnhofstrasse 22 • Telefönzi65* Für die in so reichem Matze bewiesene Teilnahme bei unserem schweren Verlust sagen innigsten Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gustav Mook, Photograph Statt jeder besonderen Anzeige. Am Mittwoch, dem 29. September, entschlief sanft mein lieber Mann, unser teurer Vater Prof. Dr.Walther Stein Schellfisch i.Senf l-Pfd.-Dose M. 6.00 Empfehle mich im Krautschneider» 016565 Sleueuweg 27 II. Schellfische Donnerstag früh eintreffend , ver Pfund M. 2.50 u. 3.00 Vollheringe 10 Stück Acker an der MarburaerStrahe od. WieseckerWeg zu kauf, »es. Schr. Ang. m. Preis u. 016413 a. d. Gies;, «nz. Ptleot-6an6el8-56nle „Hermes“ Ki>h!tilbsdcgseil »u kaufen ges. Schr. Ang. u. 016547 an d. Gieft. Anz. Kaufe' getragene Herren- und Damenkleider, Schuhe Wäsche, Möbel all. Art. Zwei gciWfjäuftr in bester Lage Gierens unter günst. Bedingungen zu verk. Dieselben eignen sich auch als gute Kapitalanlage. Näh. d. K. Katz, Ludwigstrafte 45. 016600 Schade 8t Füllgrabe Geübte WW'WMMII für Heimarbeli gesucht. Willst Grünstckn, lOOAiLieblgürafte 17. h. Rosenmeyer, Frankfurt n. Rain, Schleldenstrafre 18 1. Solider, intelligenter junger Mann mit guter Empfehlung, groft, angenehmes Aeuftere, wünscht Weiterausbiidung als Kellner in Hotel oder bess. Restaurant. Derselbe hat ein Jahr gelernt: daö Unternehmen seiiiesLebr- berrn ging durch Berkaus ein. Schrift!. An geb. unter 016568 a. d. Gieir. Anz. erb. Gebild. in. ftrnu, zuverl. u. vertraucnSwürd., sucht Stelle zur Fübrg. ein. kl. frauenl. Haushalts. Schr. Ang. u. 10581 a. d. Gieft. A. Kennen Sie? die Rothsche Sammlung deutscher Reichsgesetze Soeben erschienen: Reichsversorgungsgesetz Preis jeder Nummer 40 Pf. Verlag Emil Roth, Gießen. Gestern abend wurde meine innigstgeliebte Frau, unsere gute, treusorgende Mutter und Schwester Frau Katharina Mandler geb. Möckel durch einen sanften Tod von ihrem schweren Leiden Gießen, Bahnhofstr. 60 Tel. 1097. - (Lear. 1909. Am 6. Oktbr. Beginn neuer -Halb- u. Jahres- furfe. Prospekt frei. Anmeldung, tagt. [*®‘c Todes-Anzeige Unser lieber Vater Herr Georg Geyer ist am 2. Oktober nach längerem Leiden sanft entschlafen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Dr. Karl Richter und Frau Elise geb. Geyer. w I "tt S,E L st An- u. Verkauf von Lumven, Eisen,Me- alle«, Knochen, Pa- Vier, Flaschen, gebr. Maschinen. 92 Louis Rothenberger KtBHVHU. Teleph. 1T8. weißzengflickerin sucht Arbeit auh. d. Hause. Schrifrl. Angeb. u. 016603 an d. (Siebener Anzeiger. artigen A.-geboten ihr« A-relle (Strafet, Hausnummer imbStoe« w«rl»)zu veröffentlichen. S*lldt« Adreffe verdeckt bleiben, le walle man ichristlich« Angebat« unter der Anzeigeitnummer sorbem Auabunst über Äbreffen u. s. f. durch di« BeschSfisslelle kann nicht erteilt werden. Statt Karten! Danksagung Für die uns in so aufterordenilich reichem MaheerwieseneTeilnahme beim Verluste unseres geliebten Jungen sogen wir Allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der Familie: 016567 Schnickmann. Klein-Linden, den 5. Oktober 1920. Dezimal- und Kettenwaagen empfiehlt Karl Schmidt, 01-59« Neuenweg 42. IP. laa|* Briefe« (i l)a. 1 p. Kledcrechnhe i24) zu nert »iw Stciustr. 68 <>. 1 Kronsardinen l-Psd.-Dose „ Hering i.Gelee l-Pfd.-Dvse „ Krabben i.(«el. I-Pfd.-Dose „ Krabben i.Gel. '/--Pfd.-Dose „ Bratheringe I-P'd.-Dose „ mit freiwerdend. Laden I GOOrg WallenfßlS, ober r. Stock zu kaufen ge- Marktvi. 21. Fernspr. 942 Schristl. Angebote gegenüb. d Engelapotheke u. 016601 an d. Gieft. Anz. - Zar Berbstayssaat: Uspulun (bette Saatbeize) Kupfervitriol sowie zum Anlegen der Leimringe: Raupenleim u. Unterlagepapier empfiehlt ItM«c '/r-Psd.-Dose „ 6.50 Limburger Käse ver Psd. M. 12.00 Gouda-Käse ver Pid. ,, 18.00 freie IlMlsW Gießen. Freitag den 8. Oktober abends 6 Ubr Wiederbeginn oerSlWer-TurnffunM l06ÄJ Der Vorstand. Ü lalrdK M , toteren '» itartbeit, rrc m ter iWie md ^aprora '/.-Pfund-Paket Paniermehl Pfund 3.60 “ MW y ■«Bta oft g, xen-Dortr einer Mllrde te iW.'uge L da mochte TSJ"» hm ’S»*“ "Kfkn Wh '-Ä^'lier iu CT hat Ä,3d A« U i Äut0 “ er ^ler übernimmt kaufmännische Arbeiten aller Art, auch im Lager, tage- oder stundenweise gegen bescheidene Bergllluug. Schr. Angeb. uni. 10526 an den Gieft. Anz. erbet. 2 Fräul. mir gut. STenntn. im Haushalt sow. lllähen u-Bureauarb., wünschen, da zur Zeit kein Heim, wf. geeign. Stelle in bess. Hause evtl, auch zu eiwas gröft. Kindern. Schriftl. Angebote uni. 016556 an den Gietzener Anzeig.erb. KlavierKpieler (splelerla) f- Theater, Zwischenakt u. Gesangsbegleiiung nach Giehen n. Umgebung ges.,- ebenso einige junge talentierte Anfänger (la),bie sich inOperatte u.Lastepiel ein- )viel.rönn.,fud)tL.Ko|ipea- hrtJer, Theaterdirekiion, BieBea, Ptfllier Bel. [0l6**° 2 Knaben od. Mädchen können Pension erhalt. Schristl. Angebote unter 016564 an den Kieh. Anz. 2 bess. Herren finden gut. bürgerlichen 3Llttul. 016563 au d. Gien. Anz, nemMadchenttiesel r.8iiShtrS",'i-n°L kauf, gesucht. Schr. Ang. u. 016376 an d. Gieft. An». 1 s Heu u. Stroh zrltz Kumpf Zozelsgafie 9 — Telephon 375 — 3 kl. Schlüssel an Kordel zusamm. geb, vom Schtffenberger We, bis Brandplav verloreu. Abzugeben geg. Belohn^ bei Brück, Dchloftgaffe 16 016554 im Ladest. 0,w