170. Jahrgang Dienstag, 5. Oktober 1920 Krieg satzungm stehe, hindere den Kongretz, bat erklären ober nicht M erklären SU betrug die am Russische» Getreide in Marseille. Ein Aufruf WilsouS an die Amerikaner. ncr licht für Unser Lebendgewicht, । ton Laichen, eres bcflimnil. ■ nach Lebend ii für Zucht )icb die Preis iie Feststellung ,nb nicht lebiir 2 Abs.1 erteilt Jenen und ver Eintragungen i Angaben er- des lose einem Kriege genötigt werden konnten, sei boll-’ ständig unrichtig. Nichts, was in den Völkerbunds- ichlächter 5(ci it sie Piek sitz ankansen. Sm . 1 bezeichneten stehenden Präs fön zur Unterstützung ----- auf und erklärt, die Beteuptung, da8 die Bereinigten Staaten auf Grund des Artikels 10 der Völstrbundssasungen von anderen Nationen ju ^Kriegsausbruch der etTte Dampfer mit ruf f i» f ehe m Getreide ein Es ist eine Ladung von 4600 Tonnen Gerste, die General Wränget der französischen Reg-ierung geschickt hat. Weitere Zufuhren werden entartet. J-it darf und damit 'von Hausbesitzern und •«fit vom Mieter. Von dem Ertrage sollen ) Prozent «dem Reiche zufließen, von dem Ne je die Hälfte den Ländern und Gemeiner; von Erhebung des Gemeindeanteils kann nrz oder teilweise Abstand genommen, der cozentsatz aber auch erhöht 'werden. Die beuer soll nur bis 1924 erhoben werden dür- Jm Reichswirtschaftsrat ist eine Er- ung der Steuern bis 1931 vorgesehen, die Erhebung durch den Hausbesitzer fortgesallen, la für aber ein geringer .Versuch der Berück- ichtigung der Leistungsfähigkeit gemacht, in- km die Steuer bei Einkommen unter 5000 llritten die Polen nach der Cinnalm'.e von No- hTxrrofceT den SerMitschfluß. Die Polen melden als zusammengestrsttes Ergebnis der letzten erfolg retehen Ofsmsiix- auf txr Linie Lemberg—Cholrn— BrefeLiwwsl feit Mitte September die Gesamtzahl txm 42000 Gefangenen, 160 Geschützen, 350 Maschinensewehwn, 80 Panzerautos, 2640 W«gyvns und zahlreiches anderes Kriegsmaterial. Nach dem polnifchen Bericht vom 4. Oktober besetzten die Polsn 1920. tticht. wir VMw btträg^ 1 Talon uni ÖSädifirfJUt. n » ichitätzivallk 'ladt (Bitten. Iiackplak>'' i; ■nbcii und niiffl ürieit aui diit liefet- c-ber bereits in der Mühle des Gesetzgebers. ■ Soeben hat das Reichsarbeitsministerium — ,, ■ Dir können ja in Ministerien, Räten und Aus- ■ pfiffen nur so wählen — den Vertretern der IM Hausbesitzer und Mieterorganisationen, des I Deutschen Städtetages, der Handelskammern, II her Baugenossenschaften und anderer intev- II n'fierter Körperschaften den Entwurf eines Ge- I letzes über Regelung der Mietzinsbildung I Reichsmietengesetz) vorgelegt. Es hat natür» marttäbiilidKn >n den Santi )ie Zulässigln! iger gcschli^' ien befHmmtni Sichmärkle feil ng der fianö en Kosten fallet1 68 der» * * 50 Mot Sine halbamMche Erklärung über öo$ Ergebnis der Brfifieler ttonserenz Berlin, 4. Okt. (Wolfs.) In einer Besprechung der Brüsseler Konferenz schreibt die »Deutsche Allgemeine Zeitung": Die Konferenz wurde nicht eine Konferenz der Ohnmächten, aber auch nicht eine .Konferenz, wo Deutschland eine neue in Frankreich mißfallende Jammerarie mit einer Appellation an Europa gegen seine Gläubiger anstimmte. Europa müsse versuchen, sich selbst zu Helsen. Deutschland brauche Hilfe, deshalb müsse es den gegebenen politische Verhältnissen in n> iteftem Mabe Rechnung tragen. Frankreich würde die größte Kontinentalmacht. Es versuche, durch fein Bündnis mit Belgien, seine große Politik int Osten, auf dem Balkan und gegmüber England auch da zu stabilisieren, wo es Ludwig XIV., Richelieu und Napoleon vergeblich unternahmen. Tie Unruhe über die französischn P'cme liege wie ein Mp auf Europa. Tie wirtschast.iche Lag: Deutschlands sei furchtbar. Wo bleibe die Ausführung der Ber- sprechcn bezüglich Oberschedens und die Kohlenversorgung von dort? sowie bezüglich der Konferenz von Genf. Teutschand werde loyal sein bis zum äußersten, aber das deutsche Volk erwarte von seinen Lenkern, daß fte Frankreich von seinem eigenen imb richtig gesehenen Vorteil überzeugen würden. Eine Nation müsse leben können, wenn sie sich nicht selbst auf geben »volle. Deutsch land sei unmittelbar vor dem Punkte, wo es sich um Sein oder Nichtsein entscheide. Die VerHand- lungen mit Frankreich wärbm zeigen, ob man dort die Wahrheit dieses Satzes verstehe. leinhaildcl."' g zur s'lhrE Berlin. 4. Oft. (WTB.) Die „Deutsche Allgemeine 3eitung" schreibt zum Besticke des Botschafters Mayer beim Ministerpräsidenten Leygues u. a.: Bei den in der Unter- baltimg erwähnten deutsch-französischen Besprechungen handelt es sich um bte Frage, ob vor der internationalen Konferenz über die Wieder - gutmachnng zweckmäßig'.rwnse noch Erörterungen von Sachverständigen ern-esckwten werden sollen. Hierfür hat bte deutsche Regierung einen Vorschlag gemacht, über dm die Verhandlungen itod) nicht abgeschlossen sind. Der belgische Ministerpräsident bei Lloyd Georges. B r ü s s e l, 5. Oft. (WTB) Ministerpräsident Delacroix wird nätbiten Montag eine Zusammenkunft mit Lloyd George haben. Lanrent nach Pari- abgereist. Paris, 5. Okt. (WTB.) Der franMsche Botschafter Laurent ist gestern von Berltn hier eingetroffen. Ein englischer Militärattache in Berlin. Paris, 5. Oft. (WTB.) Das. „Echo de Paris" erfährt, daß die Bonbon er Regierung ben Posten des Militävatbachös in Berlrn nneixr Herstellen wird und auf diesen Posten ben General Malcolm berufen hat. iirzeheure Geldentwertung wäre die weitere ?olge. Die Mieter verlangen, daß es über- >arpt keine Mietsteuer, sondern eine Raurw- wird, von der jeder Raumnutzer in rufe Abschätzung erfaßt wird. Die Abschätzung °£. füh nach den ^Einkommen richten, nicht 'ach dem Mietpreis. Kinderreiche ^Familien Mswn geschont werden. Für die Besteuerung M dem Einkommen ist die Finanzanlage ja ?.«< an K1^"1 -rcisc del Tie anM GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhesien Drvck miiö verlaß: vrützl'fche Uai». Bach- «nd öteiadrlttterei B. Lange. ZchriftlettNv-, Seschäftatzeke Drnckerei: Zchalstratze 7. u tin Fünftel bis ein Sechstel des Einkommens s LZmacht, ermäßigt werden soll. Man über- tie nicht, daß int 'Neichswirtschaftsrat die ^kiieterschaft, die 93 Prozent der Bevölkerung lirsmacht, ausgeschaltet ist. Der iHausbesitz 'dsch ist vertreten. Die Mieter verlangen die Weitergestaltung des Entwurfes vor ’ ’nem gleichmäßig mit Mietern und Bermie- f xit besetzten Forum. Sie lehnen die 30pro- * totige Erhöhung der Miete als unerträglich P fe Sie würde nur die neue Erhöhung aller &Ime und Gehälter bewirken, und eine neue l'ch große Meinungsverschiedenheiten zwischen t>en beiden wirtschaftlichen Parteien der Hausbesitzer und der Mieter 'gegeben. Schließlich rlugte man sich aber ungefähr dahin, daß den Besitzern die Verzinsung ihres Hauskapitals jnb allen Hausbewohnern — auch die Hausbesitzer wohnen doch irgendwo — die Abwentlang des Verfalls der Häuser und Wohnuw- toft gesichert lwerden müsse. Auf dieser Grundlage soll nun weitergearbeitet werden. Der Reichstag wird sich sehr bald mit einer neuen Vorlage zu befassen haben, und dann kommt 'ben die unglückselige Mietsteuer dran. So chr auch Ibie Spuren Erzbergers schrecken, die Regierung erklärt die neue, ungeheuer weitragende Belastung als unumgänglich । notwendig, um den Wohnungsbau in Gang zu bringen und dem Riesenheer der Wohnungs- 'uchenden neue Häuser hinzustellen. Das Reich hat bereits int Haushaltsplan iit 1920/21 von neuem 650 Millionen für -auzuschüsse bereitgestellt. Aber dos ist ein tropfen auf den heißen (Stein. Wenigstens bitt man bis jetzt von einer Linderung der Wohnungsnot durch solche gelegentliche Unter- iltzung nichts bemerkt. Nun sollen Hausbau- m im größten Maßstabe als allgemeine Not- lirndsarbeiten unternommen werden. Und da- >u braucht man außerordentlich viel Geld. ?ie „glücklichen" Besitzer einer Wohnung sol- !m es bringen. Der genannte Entwurf, der noch un Reichswirtschaftsrat befindet, vikl Reich, Länder und Gemeinden am Erlog einer Besteuerung aller Wohnungen und '^«verbelokale aller Art beteiligen und sieht ^shalb eine Steuer von 30 Prozent auf die ^utzungswerte von 1913/14 vor, unter Freihung der feit 1. Juli 1918 (meist mit Bau- tostenzufchüssen) gebauten Häuser; eine ander- r-eite Staffelung der 30 Prozent ist nicht zu- ;i lassen, wohl aber vorgesehen, daß die Steuer 1(8 Zuschlag zur Gebäudesteuer erhoben wer- Mietegesetz unö Mietesteuer. Ein Berliner Mitarbeiter schreibt uns: lieber dem Haupte des vielgeprüften deutschen Steuerzahlers schwebt noch ein D^-- ruklesschwert: Die Mietesteuer Wann wird e; niedersausen? Der gemischte Unteraus- ehuß des iReichswirtschaftsrates hat kürzlich .‘int Mietsteuervorlage der Reichsregierung ntftimntig angenommen. Zur Beruhigung Publikums verkündeten dabei halbamt- tbc Mitteilungen, die Sache fei nicht so ehlirnm, der Entwurf werde erst dann in den Zackoftn des Reichstages geschoben, wenn das ibeusalls fällige Rerchsmietegesetz mit btr — Zwangswirtschaft int Wohnungswesen nsgeräumt habe. Dieses Reichsmietegesetz ist lid) S über bie g, i 23. ■r LcrorA 01 . illE ij^ 01 Vie Kriegslage im Osten. Sin polnischer SiegcSbcricht. Warschau, 4. Oft. (W,lff.) Um die lieber» bleibsel der Smn'etannee zu vernichten, bte |td; nach der Niederlage der letzten Tage zurückziehen, haben unsere Truppen den Servc z in der Verfolgung fes Feindes überschritten. Wir laben Nvwv-Govbnv besetzt Der Zeind, der in der vergrngenen W«de noch die Linie Bialnstvk—Brest —Lipnewski—Zmn»sk besetzt hatte und die Wled r- aufnribme einer Offensive beabsichtigte, wurde 100 Pis 150 Mnncter zurückgeworien. Er erlitt un- gefeure Verluste an T.Nem, Verwundeten und Gc- fangeten und verln bedeutendes MYiegöTnatmal. 10 SowjetdiVisionen wurden vollständig vernichtet, deren Ueberbleibsei rnuß- ten sich nach schweren Verlusten in ben jüngsten Mmfevn zurückziehen. Auf dem Ruätzuge sielen die Arcknve der 3. unö 4. russischen Armee sinvie mehrerer Tivisbonen (21., 25., 27. und 41.) zahlreiche Brigaden, Rvsimenter und Bataillone tn unsere Hande. Im Verlache der letzten Ope-.vrtimen erbeuteten wir 42 000 (Sextngene, 160 Jllaiomm, 950 Maschin,7rtgewehrse, 18 Pcmzeraut^s, 7 Panzer- tW, 3 Flug'^uge, 31 L)komv!iven, 2540 Wagons, 10 Autos, mehrere Parks und fenstiges z«I>l- viches Kriegsmaterial, was aus die Osiensivabsnlst- Washington, 4. Okt. (Reuter.) In einem Aufruf an bte Amerikaner anläßlich der bevor- sidert tenwahlert wrderl Dil- erstützung des Völkerbundes 15. Sep.enchcr 305 898, der weiblichen Erstoerbs- losen 97 483, ins^e am. 103 381 g gcnLrr 414 716 am 1. September und 411615 am 15. August. 1920 Zu den eigentlichen Erwerbslosen kommen 373 999 FanMienangeferige, dv? als Zusckstags- empsänger unterslützl irerdc-n, ihre Zcktl betrug am 1. September 386 935. Die neuen Zahlen entsprechen etwa wieder dein Lxand vom 1. Aug. 1920. Beschlüsse der Deutschen Volkspartei. Berlin, 4. Oft. (WTB.) Einer Mitteilung bet „Nationalliberolen Korrespondenz" aus Weimar ist zu entnehmen, daß bei den Beratungen! der Fraktion der Deutschen Volkspartei die Nachricht, der 2leltestenausschuß der preußischen Landesversammlung habe brschtossen, die Neuwahlen zum preußischen Abaeorb- n e t e n h a u s erst brei Monate nach der Verabschiedung der preußischen Verfassung ftattfinben zu lassen, einmütig b?r Aufsafsung begegnete, daß ein derartiges Hinausschicben der Preirstenwahlen eine unmöglich: Sittrativn schaffe, da die Ber- schieberrartigknt der Regierung im Reich und in Preußen schon bisher zu den schwersten Miß- ijeltigtciten führte und weiterhin führen müsse. Die preußische Regierung verfüge über ferne Mehrheit in der preußischen Wählerschaft und maße sich deshalb mit Unrecht an, grundlegende Gesetze, wie beispielsweise die Ereis- und Pcovinzialord- nung, noch verabschieden zu können. Bei dem Bestreben dieser Verschfelmng der preußischen Lanb- tagswahlen trete immer deutlicher das Bestreben der Sozialdemokraten zutage, ihre Machtposition in Preußen über das Maß unberechtigterweise auszunutzen. Innerhalb der Fraktion besteht die bestimmte Erwartung, daß es den in der Reikhs- regierung vertretenen Parteien durch ihren Em- fluß auf ihre Parteifreunde in Preußen gelinge, ein derartiges, die Reichsintevessen schädigendes Vorgehen zu verhindern. Angesichts der bevorstehenden Wahl des Reichspräsidenten beantragte die Fraktion, daß der Parteivorstand sich wegen der Einigung über eine auf nationalem Boden stehmde Persönlichkeit mit den anderen Parteien und den großen Organisationen des Reiches in Verbindung setze. Die Fraktion hält an der gegenwärtigen Koalitionsregierung fest. Anges icksts der Haltung, welche die Sozialdemokratie bei der RegieruTr^sbildung im Juni und erneut bei den gegenwärtigen Diskussionen über die Frage ihrer Hinzuftehung zur R-'gierung eingenommen haben, besteht für die Deut che Volks, artei keine VeranlasiuM, von ihrer Seite aus die Eriveiterung der Koalition nach links noch weiter zu erörtern. Die Spaltung in der U.S. P. Berlin, 4. Oft. (WTB.) Die „Freiheit" veröffentlicht die vorläufigen Ergebnisse der gestrigen Urwahlen innerhalb der U.S. P. D. über die Stellungnahme zu den Moskauer Bedingungen. Danach ergeben sich in Berlin bis jetzt 13 849 Stimmen für, 12 505 gegen die Bedingungen. In den übrigen Kreisen und Städten, aus denen zahlreiche Meldungen vorliegen, schwanken die Majoritäten. Stuttgart, 4. Okt. /WTB.) Auf der Landesversammlung der U.S. P. W ürt- t e m b e r g s, die Sonnabend und Sonntag in Carrnstadt stattfand, wurde die Spaltung der Partei vollzogen. Nach stürmischer Debatte über den schließlich angenommenen Antrag der Anhänger der Moskauer Bedingungen, den Landesvorstand neu zu wählen, ver- ließenetwa70DelegiertedenBer- handlungssaal, während die Anhänger Moskaus, 170 Delegierte, weitertagten. Während Stöcker über die dritte Internationale referierte, schlug ein (Versuch, Crispin, der mit der Minderheit gegangen war, zur Erstattung seines Referates zu bewegen, febl. Die Minderheit tagte in einem anderen Lokal und erließ eine Kundgebung, in der sie sich als die r e ch t m ä fj i g e U. ©. fß. 2B ü 11 f e nv bergs erklärt, und dem bisherigen Landes- Vorstand das Vertrauen ausspricht. Leipzig, 4. Okt. Wie das „Leipziger Tageblatt" erfährt, hat die am Sonntag und Montag in Leipzig vorgenommene Urabstimmung Über die Aufnahmebedingungen der kommunistischen Internationale eine unzweideutige Mehrheit gegen dieMos- kauer Diktatur ergeben. Zur Stunde liegt folgendes Teilresultat vor: '12 o87 geigen und 8380 für Moskau. Bon zehn Wah^ lokalen steht das Ergebnis tzwch aus, doch dürfte es das Kräfteverhältnis keineswegs zugunsten Moskaus verscfeebeu. Oesterreichs Streben nach Anschlutz an Deutschland. Wien, 5. Okt. (WTB.) Gegenüber ben Ausführungen der französischen Presse zum Beschtuise der österreichischen Nationalversammlung betreffend die Volksabstimmung über den Anschluß anDeutscklanb bestreiten die Blätter, baß hierin eine Verletzung das Friedensver- ► ageS liege. Das „Neue Mener Tageblatt" er* ftärt, baß das Selbstb?stimnrungsrccht als Grundsatz für den Neubau Eirrovas gelte. Es gerade Oesterreick gegenüber rücksichtslos zu. verleugnen, gehe auf die Dauer nicht an und es sei ein tolles Unterfangen, Verzweifelten, die angstvoll nach einem Ausgang streben, diesen zu versperren. ohne zi»gleich'bie Quelle der Verzweiflung zu versperren. Die Entente und vor allem Frankreich müsse mit der Taktik des ewigen Nein grundsätzlich brechen und Oesterreichs Willen zum Sebcn kräftig unterstützen. — Die „Neue Freie Presse" sagt, mit der Politik der Verbote allein komme man nicht vorwärts. Oesterreich habe die Bestimmungen von St. Germain notgeirungen anerkannt, aber es könne sich national nicht munb- t o t machen lassen. Wien, 4. Okt. (WB.f Tie Völkerbuick>-Worre- sp^ndenz meldet, daß dem Präsidenten bet Repa- ra tions kom missiv n cm Gutacksten der österreichisch-. D ö l ter bun M igajiber die beiden revis onsbebürstigen PLn'te ,d?s Friedens- Vertrages von St. Gcnuavr überreicht worden ist. sen unvermeidlich zur Folge haben wurde. Ohne das endgültige Ergebnis der Verhandlungen abzu- foarten, griffen inzwischen die Polen mit starken Kräften Orany an, um auf diese Weise die litauische Delegatton m Suwalki und die fünfgliedrige Kommission des Vö'kerbundes vor vollendete Tatsachen zu stellen und durch Waffengewalt die Entscheidung zu Ihraunftcn Litauens zu erzwingen. Dieser polmsche Wafs-nstillstandsbruch bedeutet eine neue Verletzung der Entschließung des Vötkerbun- und ist ein neuer Beweis für die.rücksichts- Eroberungspolitik Polens gegenüber Litauen. Die Vrrtretmrg sächsischer Arbeiterinteressen in Berlin. Dresden, 4. Okt. (Wolff.) Das Arbeit sm in iste^ri um beschloß, in Berlin eine besondere Stelle zu errichten, welche die Vertretung der Interessen der sächsischen Arbeiterschaft und her sächsischen Industrie wahrnimmt. Mit dieser ^Aufgabe wurde der ftühere Ministerpräsident Gradnauer betraut, der demnächst als Ministerialrat der sächsischen Gesandtschaft in Berlin zugeteilt wird. Rückganq der Zahl der unterstützten Erwerbslosen. Berlin, 4. Oft. cr4 auch in dm (Großstädten, hat die SE&rff-enablicfcning gleich stark eingesetzt. Alle möglito Art«! ton Waffen sind «nn Vorschein gel)mmen. In der Hauptsache sind es Ge- nvhre und Riarabiiier, Von denen tn Hessen allein Tausende zur Ab^icserung gelancsten. Daneben sind Revolver und Pistolen am stärksten bertveten. Aber eine größere Anzahl Maschinengewehre, ia h'gir 'Uünenn>2riec und Revoloer- Eaiwncn sind tmrd. :-i? außergewöhnlich hohen Prä- ntkn aus ihren Bersteckm herausgeholk '.vorder, Es ist au zunehmen, daß in den näck-sten Tagen die Ablieferung in erböf/tem Maße ernsetzen rvtrö, da von, 10. Oktober bela.uitlich die Prämien aus du? Hälfte herabgesetzt werden. So werden z. B für Gewehre und starabiner nicht 100 Mk, s.nü'.wn mir iKxb 50 Mk. bezahlt. Vom 21. Oktober ob norden überhaupt keire Prämien mehr ausbezahlt. Volkshochschule. Tie Volkshochschule blickt nunmehr ans das erste Jahr ihres Bestehens zurück. Sie hat im Bil- dungswesen unserer Stadt festen Fuß gefaßt und in allen .Qrtven der Bevölkerung Anerkennung ge- funden. Sie toi;! ia auch für Alle ihre Arbeit leisten, unter strenger Wahrung von politischer und religiöser 9-eutralität. Tas erste Jahr umfaßte 3 Semester, lieber die beiden ersten ist an -dieser Stelle seinerzeit berichtet worden. Tas 3. Semester war ein Sommer- semester tm£> bauerte bixt Mai bis August. Tie Teilnehmerzahl betrug 300. Außer den programmmäßigen Veranstaltungen fanden Führungen im Oderhessischen Museum statt, cm denen sich über die Hälfte aller Besucher des Semesters beteiligten. Außerdem boten hiesige Musikfreunde, die sich fcfyrm einmal m dankenswerter Weise in den Dienst der Volkshochschule gestellt hatten, den Hörern und Mitg iedein dos Vereins einen Kamme rnrufikabnd, der bei allen Teilnehmern in bester Erinnerung stllht. Ein neues Semester, das 4., beginn t a m 2 5. Oktober. Das reichhaltige Programm ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben. (Siehe Anzeige.) Veranstaltungen. . Dienst« g: Stadttheater, 7 hr: ,Licselott fron der Pfalz". — (5afe Leib, 8 Uhr: Kvnzett und Vorstellung der Medick-Meidinger. — Hotel Einhorn, 8 Uhr: Ringkämpfe. — Lichtsvillhaus: „Tas Mädchen und die Männer", „Arnolo auf der Brautschau" und „Filmsterne". — Lichtspiele Sel- tersweg: „Homunkulus", 3. Teil und „Ganz der Großpapa". ** Amt sgerichtsdirektvrGeb Hardt tourte gestern mv-vgan auf dem al.en Friedhof unter zalstrricher .Beteiligung beiyefetzt. Pfarrer Ausfeld ividmete dem Entstlrbpenen warmenip- fcrnbene Worte. Nachdem Lamdverichtspräsident Dr. Gün g e rich an Nomen des Landg.reich.s und der Sh«otsonwaltschast einen Ki«nz an der Bähre »odergckyt hatte, schilderte Lanbgerichtsdiael'ter Schmahl den Entschlafenen als eenen Mann, der in seinem arbeäSvvllen und styensreuhen Leben rächt Vvm grünen Tisch aus geurteill h^rbe, sondern stets ein Richter voll feimn mensckstichen V«- säänduisses gewesen jet Weiter spracht Landgerichts vat Nenenchagen, LaLyerrchtsdirektm: Bücking und ein Vertreter des Kvrps Hasfia, dem der Berstvrbene angehört hatte. Auch sie legten Kränze am Sarge nieder. ** Amtliche Personal Nachricht en. Ernannt tvurde am 29. September 1920 Regie- runasrat Ludwig Knöpfel zu Darmstadt zum Vorsitzenden der ö^enttolftelle für die Lanigsstatinir mit Wirkung wm 1. Oktober 1920 an - Der Geheime Oberschulrai i. R. Dr. Ludwig N o d nagel wurde auf sein Nachsuchen von dem Amte res Brrsltzenden der Zentralstelle für bie Lanoe?- sbttistik mit Wirümg vvm 1. Oktober 1920 ab enthoben. — Die Versetzung des Lehrers Philipp Keim von Tvrtelweil nach Ern si Hofen ivurb" zurücktzenommen. — In den Ruhestand versetzt wurden am 29. September 1920 der Lehrer an ter Volksschule zu Wipvenbach l.Kreis Büdingen) Wilhelm Diehl auf sein Nach suchen unter Än- erfemrung seiner denk Staate geleisteten Dienste vom 1. November 1920 an, der Lehver an bet Vollsschule zu Seibelsdorf (Kreis Wsfeld) Johs. Hoffmann auf fein Nachsuchen unter Anerken- mmg seiner dem Staate geleisteten Dienste ran 1. Oktober 1920 an. ** Ein Heimkehrerlager zur Aufnahme' von Flüchtlingen aus dem Osten ist seit dem 1. Oktober im ehemaligen GeiangeneNlager eingerichtet worden. ** Tie Bezirksgruppe heimattreuer Oberschlesier Gießen halt ihre Die Falkner avfLmöenhöhe Roman von ReinhvldOrt mann. (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 4. Er sprach warm und herzlich. Sie aber, die rhm mzw-.fcten fatltic ihre Hand entzogen hatte, crtMberic m gleichnü'igem Tone: ,Lch weitz anck-t, was Tür ein Hindernis das gewesen fmn Ml; ich Darm darum auch nichts tun, um es zu beseitigen." _."Et Worten läßt es sich allerdings nrcht ausdrucken. Wir lebten ja nicht in Unfrieden; aber iedes van uns ging doch zu sehr ferne eigenen Wege. Wir teilten unsere Freuden und Mm- mcnüsie nicht |o miternander, w Eheleute es tun sollt«!. Ich will dir letzt keinen Vorwurf machen aus der Kälte, die du -ft genug nteüicn l>-re liste, i Annäberungsversuche?! rntg?gengeetzk t>asl. Es soll vergessen und ausgelöscht sein, toeim cs nur wieder anders wird." „Tu sprichst von Dingen, die ich nicht oer- siche. Datz Flittcrevockten nid# ewig ivÄ-ren, ist dach wohl fine Besonderheit allein unserer Ehe. Und an der mi-ausbleiblichen Ableistung trägt in der Regel eines s-o viel Schuld wie das andere " „Ich spvnch? mich ja auch nicht frei von solcher Schuld; obre ich bereue sie aufrichtig. Und jetzt, w ich dich endlich m mein Voterlxrus führen durst • — letzt ist mir'5, als könnten wir recht wohl nod: einmal von vorn beginnen Latz uns die schöre Jllryion aufrichten, Signe, daß wir emander erst jett fanden; laß uns unsere Flitterwochen njd einmal erleben." Sic sah ihm voll ins Gesicht, ein Lächeln uw spielte iyren Mund: „Bist du deiner fc> roenigl zeitigt. In den Gene rat stteik mären aui n- umb nicht eines privaten Arbeitgebers tätig und ;uuu ethks» urioaren 'uroengeoers rang unc» i Hoctzichule in Berlin. Sitz tom er teure Pflicht vernachlässige, versündige er I Berlin W9, Schlllingstr. 1. ia doch, ckiverkranten wie den eines le ter ig Er war von >ruck an? gestellten der Kreisoerwal!png, der Kreiswitt- schaf.'sstelle, der Kreiskornstelle und be§ Kreiselektrizitätsamtes eingetreten. Dieses Verhalten hatte dem Kreisaussckwsse Veranlassung gegeben an dm Angestellten ca t fogmdes Schreiben zu richten: „Der KrrisauL-sdniß hat einstimmig das Ber- llalicn der Angestellten während der Generalstreik- tage scharf verurteilt. Er spricht die Ernxrrtung aus, bau die Angestellten sich nicht wieder zu einer so schweren, uom sozia en Standpunkte ans rück- Hiuift und Wsffcttfcbaff — Die deutsche Vo lksho chschulge^ m e i n s ch a f t, die den Zusammen-'chlnß der au" g. Rüddings Hausen, 3. Okt. Unser 1 Kilometer entferntes Nachbardvrf Wermeris- hairsen 'batte bis jetzt noch keine Wasserleitung und Intugte ihr Trinkmasfer in einem gebbhrttn Brunnen mittz^s Puinpe hevausholen. Nun fmb in diesem Drunnen seit einiger Zeit die Rohre 'hecuitter gefallen und dem Brunnen kann kein Wasser mehr entnommen werden. Tarauihi t bat sich bk- Ee- numtbc Wermertshausen entschlossen, Wasserleitung zu bauen uiti). hat einen Antrag gestellt, die Gemeinde ton dem Wasserwerk Rüddrngshausen und Tcckenbach speisen zu laffen, welcl>es auch von dm (Sk-md’.tben genehmigt ivurce. o>ba(b Der Kostenanschlag rertiggrstellt ist, soll auch, lute i>ei«= laukt, die Leitung sofort in Angriff gawmnuen werden. letzung ihrer Diensttstlichien schuldig machen." Ein der komnmnisttschen Fraktion angehönm- des Kreistagsmitgiied bezeichnete das Vorgehen 8c» Kreisausschusses gegenüber den Angestellten als einen unerlaubten (Eingriff in die Koalitionsfreiheit des Einzelnen und beantraiste, dem Landrat als Vorsitzenden des Kreisausschusses ein scliarfes Mißtrauensvotum cruvzuftellen. Land al Dr. Voigt führte aus, daß maßgebend für den Kreisausschuß getoefen fei lediglich das Verhaltm der Angestellten. Jeder Arrgeftellte des Kreises sei in hervorrageirdem Maße im Dienste des Volkes Ärm Frieöbcrg. 6a. Butzbach, 4. Okt. Tte in lnesiger Kaserne unttrgebrMtc Ab wicklnn gsstel le des v> n s. - R gts. Nr. 1 6 8 ist, iote alle anderen,.! mit dem 30 Sept, aufgelöst w>rtzen. Tie noch laufenden Arbeiten mit den einschlägigen Akten sind wie folgt übergegangeit; Renlen-angetegeilheilert av baö B.-r orgmigsamt Frieoberg. Kafse-i-.ln^leg n beiten an die K>)rpsbezirksregiemng Frankfurt. Stammrollen-, Paß- und Personalangelrgr rheiten mrt Aktenarchrv an das Abrvicklmtgsamt des früheren 18. Armeekorps in Darmstadt. Von den An- gNtellten ist ein kleiner Teil von ben Dienststellen übernommen ivorden, ein anderer Teil hat dem neu ercick-teten Versorgungsamt Osfeichack. a. M. Unternommen gefunden; der größere Rest ist leider stellenlos. — Mit der Abwicklungsstelle, die seit 1. April 1920 entmilitarisiert war, verlaßen bve tztztzr Spuren unseres^.-hrnulligen 1. Bataillons 168 bte hiesige l^eute furchte sich beim Lesen seine Stirn, er atmete erregt, als Erika 9teuhoff ins Bimmel trat. Sie war zart und fein glich rtg, oon der mäd chenlsaften Schlankheit einer kaum Bwan-tgiähtt' gen. Groß und dunkel standen zwei sehr ansdmcke- volte ?lugen in dem feinen Oval ihres nicht gun; vegelmäßigen, leicht bräunlich getönten Gestchts Mit fast unhörbaren Schritten ualerte sie stÄ dem Sessel des Krauten und legte ihren schonäch tigen Arm über die Rückenlehne. „Ta bin ich endlich wieder, Onkel. Hast do wogen meines langen Ausbleibens schon tüchttS aus mich gescholten^ „Ist mir nicht ein gefallen. Redest du dir viel' leicht ein, daß ich keine Stunde fang ohne dich Leben könnte?" (Fortsetzung folgt.) sicher, armer Achim? Fürchtest du dich so sehr vor der gefährlichen Macht der alten Liebe l>" Xtetrjffen und verwirrt lehnte er sich zurück: "Ich verstel)e dich nicht. 2Vas willst du damtt sagen?" „ ',$ö»?r das ist doch so einfach und sto durchsichtig, lieber Freund! Weil das Wtederselten mit dtauletn Neichosf allerlei Ixxlö Erstorbenes in dir auswühlt?, weil du dich ängstigst, datz es über* komrte, flüchtest du zu mir ; meine Zmttllchtett soll dick stark machen gegen die Versuchung. Aber es ist ein unglückliche: Rertungs- veriuch; cazn bitte ick nicht bt? Haiid." -1' -r8 ,ik ^danken sind das, Signe.' Ich verschmähe es, mich gegen einen so abicheulict-en iberbadü zu öertetbigen." s. £r abscheulich? Es mag ia sein, daß dir iu, Mc iri-t# Mfm; tnm Wta« »*«««•. Mtt ix-ftr ®ei«6r imtft 011 i»>bl oder übel altern fertig werde.! müssen." Wmi'Mrr war sehr bleich geworteu. Nur mit sichtlichrr Mühe beherrschte er sich. „Du sveiß«- ,^u sprichst, noch weniger, ime tief deine Worte niid) verletzen 9lbcr wc>m du es imrfli^ I? ansiehst, ime stellst du es oir dann var cah ^r.Lvn künftig nebeneiuanbev [eben sollen? nhoit äes Vec- lml los -.u neruttcitenden Pflickllv.rletzung werden verteilen lassen. Sollte diese Erwartung getäuscht werden, so mühte sich der Kreisaussch.iß der an laßt sehen, im Interesse der VolkZgesamtl-eit, für die er verantwortlich ist, mit allen ihm zustellenden ?)?achtmittei, insb.'sondece mit der sofortigen Entlassung, gegen die Angestellten vorzugehen, die sich durch einen ungerechifertigten Streck einer 23er» cmsgesploch n deutscher GOmnibiage stehenden Volk^ hockjchulen beabsichtigt, ist jetzt i:is Leben getreten Tie Gründung fußt auf der älteren, seinerzeit vor.- Bruno Tauzmann-Hellerau ins Leben neruftnec Volkshochschulgemcinichaft. Ihr sind jetzt zur Seitz' getreten der Deutsck)e Orden, der Deutschbnnd un? das Deutsch? Hochstift zu Gotha. Die Volkshoch- fchulgemeinschaft ist dem Hockstift als besondere Abteilung seiner Arbeiten für deutsche Bolksforschun- und Bolkserneuerimg angegliedert. Zu den Gründern gehören als fühvende Persönlichkeiten Pros Dr. ing. M. Kloß, Prof. Paul Langhans, Dr. Td Schcffer, 29nmo Tanzmann. Ein 23cirat ist au- den Leitern der angefd>Loffenen Hochschulen un^ Emzelpersönlichkeiten gebildet. Vorbildlich für der Aufbau der deutschen Volkshochschule ist die Arndt- Hochschule in Berlin. Sitz des Arbeitsamtes ist sich gegen die Volksgesamtheit. Im vorliegenden Falle könne weder von einem berechtigten Sympathiestreik, noch von einem berechtigten Streif der Angestellten überhaupt gesprochen iverden, b^ l)alb sei das 23erhalten der Angestellten auch ein stimmig vom Kreisausschuß verurteilt worden Kreistagsabgeordneter Rasch, ein Mehrheitsfozw- list,erklärte das Vorgehen der Angestellten vom ge werkschasllichen Standpunkte aus alt- nicht gerecht fertigt. Tas Streikrecht hätte der Kreisausschuf, nicht angwifen wollen. Tem Arbeiter sollte un> müßte zugestanden roetben, jederzeit zum letzten Mittel (Streik' zu greifen, wenn er seine Forde ruitg anderweitig nicht durchdrücken könne. Tcc , Arbeitgeber müßte jedenfalls aber erst gehört wer den, ehe man zur letzten Maßnahme greife. Tac- sei aber hier nicht geschehen, deshalb müsse ein derartiges Mrhalten als ungewerkschastlich zurück gewiesen werden. Das gegen den Sanbrat bean fragte Mißtrauensvotum wurde ab gelehnt, dagegen ein Antrag angenommen, dem Llngestellteurat durch den Kreisausschuß ein Schreiben zugehnt zu lassen, daß es nicht die Absicht des Kreisaus schusses gewesen sei, in seinem Schreiben den Streik im allgemeinen zu verurteilen und auch nicht da- Kvalitionsrecht anzutasten. Hs Marburg, 3. Okck 23-is jetzt wurden hier über 509 Gewehre, 1 MaschmenMwehr und über 10000 Patronen abglliesert. Die Preisgestaltung. Im ÄLMPf gegen Schieber mrd Schleichhändler. k. Allend^rf a. d. ILa., 4. Okt. Am hiesigen Bahnhöfe wurden durch die ®entxirmcric 220 Pfund Weizen- und Raggenmehlbe- schlagnahrnt. Tas MeU war unter einer Ladung Holz, die von hier abgehen sollte, verborgen und sollte auf 'diese Weise nach auswärts verschickt werden. □ Frankenberg, 3. Okt. Nachdem erst kürzlich bei 23ttttenberg ein Gefährt mit 9 Zentner Weizen mehl -cmgSl^alten wurde, gefang es dieser Tage bei Sompdos einen 2Sagcn crnAühalten, brr 20 Zentner Weiten und Roggen mü sich führte. Ferner tourten einer Frau 20 Pfimv und einem Mann 15 Pfund Butter abgcnxminten Weiter gelang es, 45 HärnMel festZuhatteu, die ohne Ettmibnis aus bem Kreis Frantenberg aus geführt werden sollten. Gegen die immer mchi xunehmende Sdneb?rei wird fetzt mit den schärfsten Maßwegeln eiegllchritlen. fd. F r a n k f u r t a. M., 3. Okt. Die Kriminal Polizei hob Samstag nachmittag im Verein mit der Sicherheitspolizei Frank'utts berüchtigte Schi: berzentral? in der Alserheilictenstraße auf. Trotz eines sckfw:ren Gewitterregens wurden nicht tot Niger als 146 Personen festgenommen und dem Polizeigefängnis zugeführt. Unter den sestgenomm men Par'onen befanben sich vie steck- bri'flich g sucht? Einbrecher, Hochstapler, Hrteldiebe und Schieber. * oa. Frie dber g , 5. Okt. Die Handelskammer Friedberg, für die Kreise Friedberg, M- dingen und Schotten hat sich in einer Sitzung des Ausschusses für eilige Angelegenheiten mit den mißlichen Zuständen auf dem Kartoffelmarkte befahl und kam dabei zu dem Ergebnis, daß ein Teil der Mißstände auf die gewissenlose, unverantwortliche öelätigimg von wilden Aufkäufern und pveisttri- bendcn Händlern zurückzufühven sei. Anstatt besondere Zurückhaltung W üben, regen diese nnflei Preistreiber die Landwirte durch gegenieitigti Neber bieten zu immer höheren PreisforderunM. an. Die Handelskammer hat es im Interesse des reellen Handels für ihre Pflicht gehalten, bei dm Hesfischen Landes-Arbeits- und Wirlschaftsamt geg:n diese Preistreibereien des unsoliden Handels pocstellig zu werden und wird im Kreise der Hes- sisck?en Handelskammern entsprechende Anträge stete ten, damit aufs schärfste gegen diese imoeranüDOtt* litfjen Händler durch Entziehung der .Handelser- laubnis und strengste Bestrafung vorgegangen wird. Monatsversomnuung nicht Tonnerstag, sondern I Freitag ab. * ** Di e Gew e rbe -I nspe k t io nDa c m- uabt, Hauptvetteilungsstellc loh Betriebsstoff iur Verkehcszwrcke iKraftfahrzeuge < macht die Kraft- falTrzeugbesitzer darauf aufmerksam, daß ihr für den Monat OVober wieder neben einer größeren Menge Bentzin auch Benzol zur 23etteilung zur Verfügung steh?. Soweic Anttäge^ mn Zu- teiluna für Monat Oktober noch nicht gestellt toure den, find diese umgehmd an obige Behörde auf den bekannten Formularen einzureichen, damit eine eventuelle Berücksichtigung noch möglich ist. ** Oeffentlichc Bücherhalle. Im September wurden 1850 23ä-ibe ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1167, Zeitschriften 105, Jugendschriften 152, Literaturgeschichte 19, Gedichte und Dramen 46, Ländcr- uitb Völkerkunbe 52, Kulturgeschichte 23, Geschichte und Biographien 70, Kunstgeschichte 17, flfature wissenschaft unb Tecknologie 97, Haus- unb Land- wirtschaft 12, Gefundheitslehre 4, Religion unb Philosophie 39, Stoatstcässensckaft 15, Sprach- wisfensckxifi 10, FremospradViäteS 22 Bände. Nach auswärts tarnen 26 Bände. ** T ie Ringkä mpfe im Hotel Einhorn nahmen gestern folgenden 23edauf: Im Kampf Schneider gegen Geh«:mann konnte in 20 Minuten terne Entscheidung her beigeführt werben. Trappen besiegte Werner in sehr schönem Kampfe in 18 Minuten. Alt und Fischer rangen ebenfalls 20 Minuten unentschieden. Heute trifft Altmeister Hitz- ler ein und wirb heute abeud ringen. Landkreis Gießen. S. Weitershain, 4. Okt. Da in hiesiger Gemarkung wiederholt Bauxit gefunden wurde, wird in den nächsten Tagen eine auswärtige Firma den Betrieb einer t8auxitgrube eröffnen. Ti- Verhandlungen mit den Grundeigentümern haben zu einem befriedigenden Ergebens geführt. — Zu d7m auf unserem Friedhof geplanten Denkmal für g-efallene Krieger gingen durch eine Haus- sammlung über 4000 Mk. ein. Kreis Alsfeld. h. 2ltzenhain, 5. Ott. Bei der hiefigeu Posthilfsstelle ist eine Telegraphenanstalt mit öffentlicher Fernsprechstelle und Unfallmelöe- stelle eingerichtet worden. Kreis Schotten. D« Elektrizitätsversorgung. e. Ulrichstein, 4. Okt. 23on itec Provinz Oberhes«: aus soll wm endgültig zur Versorgung der Gemeinden im oberen Vogelsberg mit elektrischer Energie berangetreten werden. Auf einer Frettag, 8. Ökt., hier im ,.Darmstädter Hof' ftattfinbenbeii Versammlung beabsichllgt die Provi :zirlverMa tung die ^tevölkerung und alle interessierten Kreise von ihren . !Plauen und Absichten zu unte.reichten, zumal sie • Mittel und Wege g.?fmrden zu haben glaubt, ivo- ; nach es den Gemeinden ohne allzu große Auf- . n-enbungen ecmöglichc werden firv.t, sich an das be- ■ steh nde Provinzwetz anznfchießen Tarnt, würde t i sie in den Genuß i>ec Vorteile gelangen, die eine einheitlich? Versorgung der ganzen Provinz mit Elektrizität gegenüber der Einzelversorguirg hat. Ich tverde euch so wenig stören, wie ich euch nach- zuspüren gedenke. Wenn du eines Tages zum Schluß kommen solltest, daß sie doch besser zu dir gepaßt hätte als ich, wirst du es mir ja hoffentlich sagen." Mit einer heftigen Bewegung stand er auf. "Ich ivill dir daraus nid>t antworten. Es war M3 Bitterste, was ich in unserer Ehe anszuflosten be- tam. und ich will dir wünschm, daß du diele Zurückweisung nie bereust." -Ruhig erhob sich nun auch die junge Frau, als gäbe es setzt nichts Wichttgeres für sie, schüttelte sie den Staub der nwrfcbcn alten Bant ton ihrem Mteibe. Jedes Wort bescmvers betonend sagte sie: „Was iollte ich denn bereuen? Es i)t ja gar nid)t bös gemeint. Taß ich mir einstweilen als Retrungsasyl deiner verwirrten Gefühle noch zu gut bin, kannst du mir nicht verübeln. Und trenn bu iridtf unvernünftig bist, können wir das im Hause deines Vaters gestern begomiene sriedlich? Leben ruhig wetterführen." Er antwortete nicht. Schweigend schritten sie aus dem Wege/ der zur Linöenhähe emporsuhcte, nebeueinander her. ♦ Mllch nach dem Besuckte des Doktor Barenthin hatte sich Bernhard Falkner von feinem alten Diener Dütschke an Seiten laiien. Er li.bte es nicht, daß viel Aushebens von seinem M'rm Otergesch ft® Nt em 5- Sfrtifarti allen IFW* ft JP C’UaKe - SS" ^"eln pmtikeln, der L Aumm-n S £lMe Äunh ihr ^Mritliche Desth ™ xlOtenh^w-, •bk "W im ' » S)ai Jmbtin, ^motetia M durchs i M'.! I /flti empt^ FrBW W'? M F!e>sch 5 Ml W® iwl« ,«!-» » L' jjW der S - 70(5 ät Stadt Die: fc- xffl. d^, fjjU notgldNt «alten GeiDa »asten MM -MN lind PC jkispannt, bieg Aich rein äut »auf diese«tz M das Mes ran in Leiozi i «rschiedme ui nmmehr 1 cs durchflutet tü ÄnsmihM d> Hu, '' a 5 r f Y ?*' Tl l >9 » W W'i M Festvoritellungen l in einer AM Je et" unter den Besuchern sein mochten. Wenn mich « scbrribe"'^ ftitnbe seinen Ab schlich. Eisenberger rvurb ?fbkun -i?ei Jahren Gefängnis verurteilt «ryr erla?'« erlittene Untersuchungshaft von 3 Wochen KW * -- lost"!* lg Der Schlicht«naSaussch«k fahren Gefängnis verurteilt. Tie wird Der Schlicht«ngSaussch«tz der Provinz Oberhesse«. Sitzung vom 28. September 1920. DK. Die handelt Kreise Stiebten 8? abends 7 U fit orchefter Messe öoa t> ues m DirndHnr- imbtm Schauspiel saus, so kann man vohl sagen, daß die Meßlectung ihre Gäste auf- utröam empfangen imb für ihre, wie der Messe- 'jrinÄer überhaupt, Unterhaltung bestens gesorgt lat. — Frankfurt als Messestadt zum dritten Male )ohenzollernftrahe und den Hohenzollemplatz entlang — liegt Hier, im ureigentlichen Meffegeb-iet, entwickelt sich natürlich ein gewaltiger Verkehr von Messegästen und noch mehr von Schaulustigen, die 'en in den Flaggen des Reichs und aller beut* schm Staaten geschmückten Straßenzug zum Messe- gelände hinabbummelten. Nicht -nur auf den Zugangswegen spielte sich em reger Verkehr ab, auch in den Messehäusern Erteilt Lb ft'1»*?' ft SÄ tef MdtsjiN ' unb °ucrstanblglmg erledigt, ♦ Ptzuna vom 29. September 1920. mT- Kreisfürsorgestelle für - Qut Derterzahlung des Lohnes ewen entlaßenen Kriegsbeschädigten wiw ab- ilhmg, >er M b !•'4- OB. ? * «Mira? ^^g-kNNkhli, untn einn *" Hfc, M auÄM- fr. •01. Mnrr ksäbrl mit 93an tourbe, gdcnq , n Segen • unb Nog^^ Mer Mu zh K, BicknÄMMu» mel rtiWia, > eis Jnutfaibrg > P üe immer •* lktz! nm dm schäsi 3. Lkt. Tn Krim.-: liüag im Benin r nd? berüchtigte rd igtnftTate auf. I: ns Kurten nicht i n feftgenomnp MeWü. linier i teilten sich vie'e H Äoch'taUr, Steife m allgemeinen noch Zurückhaltung beobachtet mrde, so wurden doch bereits Geschäsie abgeschlossen. Namentlich war an manchen Ständen ter Tertilabtcihneg fast dauernd em ungewöbn- ! ch?r 9htbrang von Kauflustigen zu bemerken. Rim hat den Eindruck, daß gute Gebrauchswaren nwbr Zuspruch finden, Äs Luiusartikcl. Wirllich imponierend ist die in der großen ^esthalle urttergebrmhle Tertilmesse, welche den lanzen Raum dieser Riesen Halle im Erdgeschoß unb im Obergeschoß entnimmt Ein Blick von der mbote zeigt ein hübsches Bild richtigen Meffe- *b'n8. Tertilartikel aller Art sind durch Aus- 'dler aus allen Gegenden vertreten.. Ostlxtlle B nnb Südhalle sind Maschinenbau und Elektrv- t-xhnik, Oflhalle C Schuhwar n, Leder und ver- •wtbtcn Artikeln, sowi.' chemischen Erzeugnissen, CWHc D Schirm • und Stockwaren, medizini- 'chrn Artikeln, ber Bürsten , Besen , Pin'el-Fabri- lrtion, Gummiwaren unb Raucherartikeln ge- nnbmrt. Osthalle A zeigt Erzeugnisse der Tabak- "rdustrst unb ihrer N.-benIndustrien, Ostballe B Irndwirtschaitlich? Maschinen unb Geräte und Fahrzeuge, Desthalle C Sanitäre Anlagen und Beuwesen. Das „Daus Offenbach" birgt vor allem i'it Pwdukte der Nachbarindustriestadt Offenbach: ^cherwaren, dann Schmuckwaren, Uhren, Toilette- -Citel unb Parsümeri-.m. Kunstgewerbe, Cbina- unb Japan waren sind im Goethemeßhaus, Lehrmittel, Galanterie- und Spielwaren im Westend- Ttfebau?. die Ausst?llung „Ta? deutsche Bu^ 1 Biktoriameßhaus, Möbel. Kvrbwaren, Mufik- wnimentc im Bismarckmeßhaus, Keramik. Benas^, Haus- und Küchengeräte, Metall- cen sind im Gewerbemeßhaus nut ergeb rächt, s allein südlich des Mains liegende Meßbaus ivpodvom bringt Bureaubedarf, Papin:- und Ber- hackungs material. Tie (Aedwima nach Geschäftszweigen ist also glänzend durchgeführt. Du einem Teil der Aullage wiednboU.) Parteitag öcr hessischen vemottaten Sinken a. Rh., 3. Okt. Dem Den. Partei- vag der Temokraten ging gestern nachmittag ein rhenthessisch Provinzial Parteitag voraus, der von gegen 100 Vertretern besucht, durch den Reichstagsabgeordneten K o r e l l eröffnet unb ge leitet wurde. Landtagsabaeordneter Schreiber sprach über Schul- unb Äerkehrssragen und wies angesichts der Bestrebungen der Franzosen, französische Kultur im besetzten Gebiet zu verbreiten, aus die Notwendigkeit größerer Fürsorge für toi weiteren Ausbau des höheren Schulwesen? in brr Provinz hin. Zur Verkehrsfrage wurde einstimmig eine Entichlietzung angenommen, in der die hessische Regierung gebeten wirb, die Interessen von Mainz und Lessen bei Neuschaffung des Rhein- MaiTi-Dotmukanals hinretchend zu wahren imb insbesondere den Ausbau des Mainzer und Gustavsburger Hafens rechtzeitig zu fordern. Abgeordneter Korell referierte über die Stellung Rheinhessens zu der staatlichen Neugliederung Tentschlands. Tie Parteifreunde aus Rheinliesien, Hesien-Naffau und ^krtcntelb lehnten einstimmig den Föderalismus als Ver fassungsprrnzip ab, cbeitfo bie Bildung eines neuen Freistaates am Rhein. Ter Freistaat Dessen habe sich trotz unaünftiger gvogvaphischer Grenze in den hundert Jastrcn seines Bestehens ein eigenes wirtschaftliches imb kulturelles Leben errungen und müsse darum zusammenbleiben. Wenn neue Gründe wirtschaftlicher oder verwaltungstechnischer Art eine Zusammenlegung früherer hessischer oder anderer Bezirke mit dem Freistaat Hessen ver langten, so müsse die jetzt in Tätig Beit tretende, von der National Versammlung eingesetzte Kommission dies Vorschlägen. Zum Lachlust berichtete Reichs- tagsobgeorkmeter Kopsch-Breslau Über den gegenwärtigen Stand der Zwangswittschast. Ter erste Beratiargstag schloß mit einer ösfent lichen Versammlung, in bye ber Parteiführer, Senator Tr. Petersen über bie politische Lage sprach Ter Weg zur Gesundung unterer politischen Verhältnisse liege in der Stärdcng enter deutschen Mitte auf dem Boden der Demokratie, wie sie erst unter Teilnahme der Sozialdemokratie, jetzt unter Teilnahme der Deutschen Bolkspartei geschaffen loorben sei. Man müsse es dabei der Sozialdemokratie überlassen, ob sie nach der Entscheidung des Schicksals der Unabhängigen unb ihrer Abgrenzung nach Dem Kommunismus hin an dieser deutschen Mitte wieder teilniehmen oder den demokratischen Charakter des Staatswffens schwächen wolle, der m der Weimarer Verfassung feil gelegt worden sei. Der zweite Tag der Verhandlungen brachte neben den Geschäftsberichten unb einem Vortrag über Partei unb Poesie, ben Redakteur Wen ck hielt, die Berichterstattung aus der Äandtagsarbeit, die die Abgeordneten Schreiber, Feldmann und Frau Balzer übernommen hatten. Der Parteitag sprach der LanbtagÄraktion und den demokratischen Ministern sein Vertrauen aus. Nach weiteren Entschließungen für eine kraftvolle Temofratiiterung der Regierung in Hessen, der Verwirklichung der Rechtsansprüche 6er Frauen auf gleichberechtigte Besoldung mit den Männern anden die Wahlen zur Leitung der Landesorgansiacion statt, bei denen wieder zu Vorsitzenden Minister Henrich und Justiz- rat Reh und neu Fräulein Pöperling gewählt wurden. (Frlg. 3tg.) Arbeiltnmnchln in Indien. Paris, 4. Okt. (WTB.- 7äari> einer Meldung des „Matin" aus London ist gestern aus Simla ein Telegramm eingetooffen, in dem von Arbeiterunruhen in Indien beruhtet wirb. Auch aus Assam werden Unruhen auf eut1: Teeplantage gemeldet, wobei 5 Engllmber, darunter der Polizeickes, fditorr verletz! ivurden. Die Lpi-' sei recht gefährlich. Truppen wurden bonzentri-.-rl. Paris, 4. Okt. lWTB.i Wie die „Times" ans Simlo meldet, ist das sozialistische Blatt „Dailv Heralb" in In bien ver- boten worben. Das deutsche Eigentum in Italien. Berlin, 2. Oft. (Wolff.) Die beutsche Bot- schäft beim Onirtnal in Rom teilt unter bem 30. September mit, baß bas königliche Ttfrct über die 93 e 11 e i u n ß des jogenannten klei n en den ts chen Eigentums von der in Artikel 297 des 93erfailter Friedeusvertra ges zu gelassenen Liauidation nunmehr erging. Das De frei ist von einer amtlichen Verlautbarung begleitet, wonach der Ministerrat in UeberemsÜmmung mit der seit längerer Zeit von der Regierung ge gebenen Zusicherung die Befreiung unb Rückgabe des kleinen deutschenn Eigentums cm die Eigen tümer beschloß. Als kleines Eigentum wurde dasjenige betrachtet, das nach den gegenwärtigen Prei sen einen Wert bis zu 50000 Lire habe. Ausge nommen bleiben Geldbeträge Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung des Gesamtvermögens standes der errotebten beteiligten Personen. Die Verlautbarung hebt schließlich noch ine soziale und wirtschaftliche Bedeutung dieser Maßregel hervv Ein Taifun in Japan. Paris, 4. Oß. (WTB. Nach Blätterme - düngen aus Tokio hat ein Taifun in ber G.-- genb von Tokio unb Yokohama sch>veren Schaden «gerichtet. Biete Käufer sind zerstön morden. Man befürchtet große Verluste an Menschenleben, gelehnt, Dagegen wird btt Gemeinde vatteurob vert^lichtet, bie an ber Voll reute fehlende Differenz zu zahlen, bis dem Entlassenen Gelegeuhru zur Beschäftigung, die er ürrvLgr seines Leidens auszufühirn vermag, geboten wird. 2. D»? von dem Tonwert Sntitenbcrg bem Obmann des Arbeiterrats Wilhelm Sipp gegenüber ausgesprochene Kündigung ist unwirksam: Kipp ist weiter zu beschäftigen. 3. Ter Einspruch des Georg Tanne in Nidda gegen die von dem Sal^häuser Braunkohlenbergwerk ausgesprochene Kiürdigung wird für nicht gerechtserttgt erfiärt. Bier weiter anftebenbe Sachen fanden durch Berftändigung ihre Erledigung. Turnen, Spiel und Sport. X Lollar, 4. Okt. Nachdem am Sonntag, 26. September, aus dem Sportplatz in Lollar ein Gesellschaftsspiel zwischen Lollar und Londorf fhrtte gefunden hatte, das infolge technischer Ueberlegen» legenheit Lollar mit 5:0 Toren für sich eMschei- den konnte, standen sich am Sonntag, 3. Oktober, bie 1. Mannschaft bes Sptv. 1920 Lollar unb die 1. Mannschaft des Sptv. Londorf zum Retourfp'.el in Londorf gegenüber. Nach Anpfiff des Schiedsrichters zunächst planloses Spiel, bis nach zehn Minuten durch Handspielen der Londorf er. Lollar einen 11 Meter bekommt, der glatt zum Tor verwandelt wird. Jetzt fhtbet sich Lollar zusammen und spielt meistens vor Londorfs Tor. Halbzeit 2:0 für Lollar. In der zweften Halbzeit scharfes Spiel, in dem Lollar noch 4 Tore fchießen kann. Durch einen Fehler der Lollarer Verteidigung formte der kleine, flinke Halbrechte Londorfs durchbrechen und das Ehrentor für Londorf retten. Mit bem Stande 6:1 für -sptv. 1920 Löllar, trennten sich bie Gegner. vermischte». Der Taiftm in Japan. Amsterdam, 3. Oft. (Wolff.) Wie Ratter aus Tokio meldet, hat der Rand des bereits gemeldeten Wirbelsturmes nunmehr Tokio und auch Yokohama erreicht. Gestern nacht nnir* ben viele Häuser um gerissen und vollständig zerstört. Das ti'.-fer gelogene Gelände ist vollkommen überschwemmt. 9)öan befürchtet, datz die Zahl der Umgekommenen sehr groß ist. ♦ Berlin, 4. Oft. (Wolff.) Ter Filmschauspielerin Po la Negri wurden gestern abend während ihrer Abwesenheit aus einem Hotelzimmer Schmucks« chen un b Pelze gestohlen, bie laut der „B. Z. a. M." einen Gesamtn-ert von etwa 1 Million Mark haben. Aus die Wiede rbefäaffung der gesamten gestohlenen Gegenstände ist eine Belohnung von 76 000 Mk. ausgesetzt. Gingesundt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik (tebenben Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Der Zugverkchr Gießen—Frankfurt. lieber ben vor kurzem .veröffentlichten Fahrplan der Strecke Gießen—Frankfurt erhalten wir aus unserem ^Leserkreis folgende Zuschrift: In der Nr. 231 vorn 1. Oktober l Js brachte uns der Gießener Anzeiger den diesjährigen Win- terfahrplan. Mancher Leser der genötigt ist, gegen Abend die Frankfurter Strecke zu fahren, wird den Fahrplan unbeftiedigt beiseite gelegt haben, da immer wieder der von vielen Angestellte und Reisenden usw. so sehnlich gewünschte frühere Ar- beiterzug der in der Vorkriegszeit gegen 7 Uhr abends Gießen verließ, fehlt. Der größte Teil der Angestelltai hat erst um 6 ober 6.30 Schluß unb bleibt diesen natürlich nichts arckeres übrig, als täglich 2 bis 2Vr Stunden im Wart-siaal herumzulungern, wenn ihnen nicht erlaubt wird, bemtodi um 5 bzw. 5.15 zu schließen, um noch ven Zug 5.32 zu erreichen. Welch? Unannehmlichkeiten ber Betreffende dadurch hat, braucht wohl kaum näher betont zu werden. Betrachten wir demgegenüber alle übrigen Strecken so sehen wir, daß dort solche Uebelstände nicht existteren. Z. B.: Gießen—Koblenz, Gießen ab 5.18 und 6.00 nachm. Gießen—Marburg, Gießen ab 5.49 u. 6.56 nachm. Gießen—Fulda, Gießen ab 5.45 und 7.28 nachm. Gießen—Gelnhausen, Gießen ab 5.30 u. 6.15 n. Gießen—London, Gießen ab 5.10 und 7.06 nachm. Also nur die Frankfurter Strecke ist hier wirklich stiefmütterlich bedacht worben. Noch schlimmer ergely: es den Reisenden, die vvn auswärts über Giesni nach Franffuri ßrhren; z. B- laufen fotzende Züge abends in Gießen ein; Personenzug von Koblenz um 6.45 abends, Personenzug von Marburg nm 6.44 abends, Personenzug von Köln um 7.23 abends. Personenzug vvn Grünberg, Londorf 6.44 abds. Aus »em Amtsverkündigunftsblatt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 143 vom 4. Oktober enthilt: Verordnung über die Genehmigung von Crsatzlebensmrttein. — Deutsche Arzneitate- — Enttvaffnung der Bevölkerung. — Ausschluß vom Handel. — Rückständige Servisgelber für IHnguartrenntg. — Obst Versorgung. — Viehseuchen. — Tienstnachrichten — Felbbeveinigung in Allendors a. d Lohn. — Maßnahmen zur Sicherung bet Fleisch Versorgung. Ausschluß unzuverlässiger Personen vom Handel. Gemäß 93erfügung des Kreisamts Gießen vom 27. September i>5. Js ist ber Landwirt W ilpel m Artus znLang- Gö ns ab 1. Oktober ds. Js. wieder zum Handel mit landwirtschaftlichen Produkten zugelassen. Maul -und Klauenseuche. In Birklar, Hausen unb Rödgen ist die Manl- unb Klauenseuche amtlich sestgestellt worden. Es wirb gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus den Gemarkungen Birklar, Hausen und Rödgen. Die Beobachtungsaebinc bleiben imocränbert. — In Heuchel he im ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung Heuchelheim wird aus dem Sperrgebiet ausgeschied-cn und dem Bevbachtungsgebiet Allen- bori a. b. Lahn, Wieseck, Gießen, Klein-Linden eingegliebert. — Tie Maul imb Klauenseuche ist in G i eßen weiter in folgenben Gehöften amtlich sestacstellt worden : 1. Schiffenberger Weg Nr. 52, 2. Schiffenberger Weg Nr. 60, 3. Neustadt Nr. 57. Tic Sperr maßregeln sind ungeordnet. — In der Gemeinde Kinzenbach (Kreis Wetzlar) ist die Maul- unb Klauenseuche amtlich festgestellt worben. Tie Schutzmaßnahmen sinb angoorbnet. — In Oberweimar (Krris Marburg) ist bie Maul- unb Klauenseuche ausgebrochen. Als Anschlußtzug Richtung Frankfurt kommt also nur 8.31 in Betracht. Ziehen nun bie Reisen- ben, die weiter noch, oder über Frankfurt fahren, nicht vor. in Gießen zu übernachten, so kommen sie erst um 11 Uhr nachts m Frankfurt an. Bekanntlich erreichen sie jetzt fernen Anschlußzug mehr. Ist jedoch bas Reiseziel Frankfurt selbst, so ist der Betreffende ebenfalls nicht zu beneiden. Tic Straßenbeleuchtung ist längst erfoschen, feine Elektrische bringt den Bedauernswerten nad) seiner Wohnung, die vielleicht weit in der Stadt ober gar einem Vorort liegt unb auf Schusters Rappen trottelt er fluchend, vielleicht noch schwer beloben (Zeichen der Zeit» durch die 'Stadt. Unzählige Men^ schm würde die Eisenbahndrrektion zu Dank Der» pflichten wenn endlich wieder der Borkriegszug, gegen 7 Uhr ab Gießen eingelegt würde. K. B. • Wir hatten bereits im Januar auf die sch'ech teu Zug Derb mbmtqcn nach unb Don Frankfurt auf merf tarn gemacht Das vorstehende Ein- gefanbt bewein icdoch, datz die alten Mißstänoe nach wie vor bestehen. Ergänzend wäre noch zu bemerken, daß auch die Verbindungen in umgekehrter Richtung, von Frankfurt nach (Stetten, besonders in den Abendstunden äußerst mangelhaft sind. Nmh 5.22 Uhr (Gießen an 8.07 Uhn fährt nur noch cm einziger Personenzug nach Gießen, und ber trifft erst 1.44 Uhr nachts hier ein. In ber Zwischenzeit fährt wollt noch ein D-Zug (Greven an 11.20 Uhr-, aber dir zahlreichen Bewohner der Landvrte into kleinen Städte an bet Streck haben babri das Nochsehm. Wir batten schon seinerzeit daraus hin gewiesen, daß es der Eisenbahn-^trektran doch verhältnismäßig leicht sei, eme beitete Verbindung nach Gießen zu schaffeir, indem sie abends irgend einen Zug vvn Friedberg ober Vilbel nach Gießen weiterfüyrt. So endigt z. B. in Vilbel um 7.32 Uhr ein Persvnenzug, ber gegen 9 Uhr in Gießen sein könnte. Zwei toritere Pers>xnzüge endigen in Friedberg: 9.36 und 11.59 Uhr. Schon mit Rücksicht aut ben Eisenbahnknotenpunkt Großen wäre es sehr zu wünschen, baß wmigstens einer bieser Züge nach Gießen burchgeführt würde. Unter diesen mangelhaften Zug Verbindungen hat auch ganz besonders der Besuch unterer Bäderstadt Nauheim zu leiden. 5ran6f ert a. M, S. Dhi. Kevlsenmartt. (Btto Dlltf (Btto Brie* Datum: 2. 06t 4. Oht 1908,05 1911,95 1908,05 1911,95 4. 10. 2.10. Bvtaptst.. Bulgarien . . . ÄenftentineptL 253,20 213,50 60,93 411,05 981,50 899,10 23,97 25,09 81,27 17,98 170,20 255,30 214,25 61,27 412,95 988,50 901,90 24,03 25,28 81,47 18,77 253,80 214,- 61,07 411,95 983,50 900,90 24,03 25,15 81,47 18,02 169,80 214,70 213,75 61,13 412,05 986,50 900,10 23,97 25,22 81,27 18,73 ■R»rhi»lltrun8««. Datum: 434,55 435,45 434,55 435,45 861,60 868,40 854,10 855,90 854,10 855,90 854,10 855,90 1216,25 1218,75 1221,25 1223,75 ----- ----- 1?1 gO 172f20 TTrnftertam» Ttotterh. S rfl Htl-3 n tw er>tn (shnstiania ^optnhagta .... Stockholm. .. Htlstngfsr«. . ... Jtelitn. ... ... Eonberu..... Dltro«7)erfc..... Pari, Schweiz. Spanitn Wien (alte«) . .. Dtulsch-Otsterr. alz. Prag. ... . Zlrkch 10 20 10,15 Amsttrbam . 5,25 - Aoptnhag«,. 12, — 12 - Prag St»cktz,lm 8,30 8,70 UUten................ London — Stettin Schluß- Abend» Schluß- Schluß- Frankfurt handel. Berlin, 4. Oft. Börsenstimmungs- bilb. Dte Börse begann bie neue Woche bet vrel- fcab angeregtem Geschäft in verwiegend fester Haltung. Tie meisten Werte bes Mondanmarktes waren namhaft gesteigert, weil die Erwartungen hinsichtlich ber Betrrebsergebnisse durch ben Abschluß von Phönix neuerlich anregten. Gelsenkirchen gewannen 15, Deutsch-Luxenckiryer 7‘/2, Lo^hrin- S Hütte 7, Mannesmann glerchfallS 7, Ober* esisckier Eisenbahirbedar) 7*/2 und Rvmbacher 61 2 >z. Im Verlaufe wurden Buderus lebhaft gehandelt und waren schließlich 8 Proz. höher, dagegen Derluren Bochumer unter fortgesetzten Realisierungen weitere 15 Prvz. Farbwerte waren nur wenige Prozent nach oben ober unten verändert. Vvn Efeftrowerken gewannen Eleftrische Licht unb Kvaft weitere 8 Pvoz.. Felten u. Guilleaume 13 Prvz. imb Gesellsckxrft für elektrische Unternel)-- numgen 8V2P«>z Lebhafleres Geschäft entwicklle sich m Westeregeln bei Kurssteigerungen um u5 Proz. Von Sp?zialpapieren waren ferner Augsburg-Nürnberger Maschinen 20, Ablerwerke '< ina> Tonamit 9tobe( 13 Ppoz. höher. Devisenkurse neigten zur Schwäck-e. Valutapapiere gaben nach, South West.Afrika waren aber 11 Povz höher. Petrolermraktien mäßig gebessert. Frankfurt a. M., 4. Oft. Börsen- timmungsbild. Ein ziemlich lebhafte Ge- chäft entwickelte sich im freien Verkehr für Der- djicbene Jnvustrieaknen Bei stärkeren Käufen waren Hvlzmann-Aktien höher, 210, Benz 241 genannt. Deuische Maschinen 270, Hanswerfe Führen 348, Gebrüder Fahr 344, Deutsche Petroleum nchiq 1530. Für Elektrizttätswerte machte sich Nachfrage gellend Elektr. Lahmryer fest 220. Eleftr. Lieferungs-Ges gegen ihren letzten <-tano 27 Prozent Häher, 226,50 Buderus warten etwas höher, 460, Demsch-Luxembrirg bei regen Umsätzen 368, 369, Oberbebarf 285, 5taro 291,50, Adler- wcrkc Kletzer blieben mit 316 gesucht. Auf erhöht enr s)rilxtni nnirbm ferner Schuckert umgesetzt, 230,25 Zellstoff Aschaffenburg 500 Schnellples^ Fomcketehol 2?9. MaschinenfabrÄen und Bau^ aeseltsckaflen blieben in regem Geschästsrerkehr bei durchweg höheren Kursen Chem. Farbwerke Höchlt 406,50, Golderrberg mit 630 plus 5 Prozent. Ge- besierc haben sich Meriftmer. Es notierten 4‘/j Irrigativns-Anleche 395, 5pro-. (ik>lbmerifon.T 600, 5pwz. Silbermerifoner 460, 5prvz. Tehuan- teper 375, 5pwtz. Rcichsanleihe 79,50. Franksurta. M„ 10. Oft. Getrerde- markt. Ta sich nur geringe Kauflust für Hülsen- früdtf/? zeigte, waren die Preise nur roemg oer- änbert. Erbsen eher etwas schwächer. Linten bester ^halten Ackerbahnen bleiben gesuchter. Auch Pe- lnschktn finden zu heileren Preisen Aufnahme. Item» faat anziehend. Raps gefragter. Wicken. Luvmen imb Seradeka wenig verändert. Mißßsutter^ois- bleibcn gesuchter. Stroh und Heu fest. Mais uchtger. Datum Kurs 2.10. Kurs 4. 10. Kurs 2.10. Kurs 4.10. 5" „■Deut.flriegsan’. 79,50 — - — 73^0 79,50 4® nDcut.,Reid)5anL — , — 68,30 68,20 3® ,Deut.Aeichsanl. * -w — - —• 63,20 62,70 4® ö Prenß. Konsote —• _ — * - w 66,75 67,- Darmstädter Banir •* - — 159^0 162,- Deutsche Van« . . . —. *■» 319,50 314,- 'Disconto- Geselllch. —. — — e — 229,- 228L0 Dresdener Sanft . —. — 201,- 200,- 201,- IHationalbank f. D. —. — — 173,50 174,50 Mitteto.Treditbank — . * 153,- 158,50 5)..Am-rik.-Pakttf. 184,50 186,- !8<25 185,39 NorddentscherLloyb 179,50 — - — 181,13 181,75 Boch.Gutzstahlwrk. — . — —. — 636,50 612,25 D -Luxem'o Bergm. 358,- 368,- 3.56^0 364,- Gelsenktrch. Berqw. 355,50 390,- 355,- 362,- Harpen er Bergbau — . — 360,25 364,- C'bt:fd>LiHtenb..2?. 278,50 285,- 280,- 286,- Oberschles.Llsenind. 290,- 291,50 283^0 291,- Phönir-Brgb.-Akt. 550,- 550,- 547,75 Dad.Anilm-u.Soda 506,- 507,- — _ — Höchst er Farbwerke — 406,50 400,- Elekir. A. (k. G.. 299,- 299,70 300,- Schuckert-Werke. . 230,- 230,25 233,- — Felten - Guilleaume — . — ■* — 460,- — — Daimler...... 226,75 225,75 225,- 227,- Dud.-Eisenw.-Akt. 453,- 460,- 448,50 455,- Ldlerwerke ... 300,- 310,- 302,- 316,- 4e/,5efi-StaatsanL — . — — . —— — — . — Electron Griesheim 333,- 338,- 339,- 336,- BlltShÜfWietitl la-Bitten« EeschLitsttelle Söberttrasre 2611. (10564D stets frisch, Mk. 3.50. stets frisch, Mk. 3.50. Geschäftsstelle Söberstraire 26II. (1O564D ■■ 9614 C’arl Schnnck, ■ & W im Alter von 45 Jahren. :a Gießen (Walltorstr. 75), 3. Oktober 1920. 016471 105728 I I Butzbach i. H., 4. Oktober 1920. in bester Ausführung, in und außer dem. Hofes aus statt. 10579 Hause, empfiehlt sich 016468 Frau L. Köhler, Dammstr. 32II. Kurt e packten. 0103 016509 fort gesucht. 016502 E. Schott, Walltorstraße 24 wAf-! An* n. Berkaus von gesucht. »a,ser-Allee 40. , Möbeln gestellt. 10685c Lüberstraste. 016496 IUM! Es H W I i $ Haar- u. Mundpflege- Artikel Parfflmerien von 5 Beni Quantum W W Montag morgen entschlief ganz unerwartet unsere Mutter, Schwiegermutter und Grohmutter Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. Oktober, nachmittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Pros. Dr. P. Stegmaun, Landw Institut. Antiquitäten, sowieUebernahme ganzer Eiuricktuugeu. 15 Loui-Rothenberger 22Reuenweg22. Tel. 176. Dieses zeigen in tiefer Trauer an Marie Dikomeit geb. Bauer u. Kinder. nicht verlangt. Gießen, den 4. Oktober 1920. Der Oberbürgermeister: Keller. Ertt- k!an ieschan Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. Oktober, nachmittags 4 Uhr, in Butzbach von der Leichenhalle des Fried - Mehrere elegante Winterhüte -uverk. Heltkestr.M III. 8» svrechen v. 11—5 Uhr. Dies zeigt in tiefer Trauer an: Familie Kaus. Beginn des ncncn Semesters: 25. Oktober. Beginn der Einschreibungen: 19. Oktober. Alles Näbere enthält das Verzeichnis derArbeits- gemeiuschasteu, Vortragsreihen und Elementar- kurse, das in allen Buchhandlungen zu haben ist. Quartette van Dohnänyi, Besthoven u. Brahms Eintrittskarten M. 7.—, 6.—, 5.— und 3.— sind bei Ernst Challier und abends an der Kasse zu haben. Studenten karten M. 2.50 nur im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarten. Die bestellten Abonnements bitten wir bla splUcxten» 8. Oktober abzaholen. im Alter von 23 Jahren plötzlich und unerwartet von uns geschieden ist. Im Bügelnfeiner Herren- und Damenwäsche Toilettesachen empfiehlt in größter Auswahl (reuzplatz-Drogerie Kreuzplatz 9 u. 10. Pers.Asei-km inS HanS gesucht. 0Wtt Job. Eeibel, Ludwigsvl. Uns wurde ein gesunder Junge geboren Professor von Eicken und Frau Elsa geb. ProHme Dürbeck, SteiustraffelL im alten Selb lrirka 700 qml ju verpachten. [016499 Ost-Anlage 23. 2 beff. Herren finden gui. bürgerlichen Mittag*, n. Abendtisch nlM Wetzlarer Weg 17. Umstände halber findet die Monatsver- sammlung nicht Donnerstag, sondern Freitag statt. Zahlreiches Erscheinen erbitte StzirlrWM MsiMeuer öbchLWer Sieze» Ordenti. Mädchen für norm, gesucht a,«» Bieichstraffe 10 L MMMtzd. 8. Ott. 1920 vortzmilWs 37« W versteigere ich auf gerichi- liebe Anordnung an dcm Hanke Stein straffe 12 dahier gegen Barzahlung eine Ziege. Janker, 10563 GerichtSvollz. in Gicneu 4 Z8r Mitte Oktober ein Skusüekmg-chen gesucht. Frau Prof. Bultmann. Anmeldungen erbeten bei Ttvou Keyeimrat EL Bekanntmachung* Betr.: Die Ausführung des Gesetzes über die Entwaffnung der Bevölkerung. Die nach dem Reichsgesetz oom 7. August 1920 abzuliefernden Militärwaffen werden auf dem Stabt« hause, Zimmer Nr. 8, während den üblichen Dienftstunden in Empfang genommen. Die Zahlung der Prämien geschieht sofort,' Legitimation und Namensnennung wird Allen Freunden, Verwandten und Bekannten hiermit die tieftraurige Mitteilung, daß unser lieber, guter, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Enkel und Pate Herr Wilhelm Kaus Schulverwalter an der Stadtmädchenschuie m Gießen Kennen Sie? die Rothsche Sammlung deutscher Reichsgesetze Soeben erschienen: Lichtspielgesetz Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief heute plötzlich und unerwartet nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser herzensguter Vater Franz Dikomeit Die trauernden Hinterbliebenen. Familie F. Wehrum. Wiese», den 5. Oktober 1920. 10686 Die Beerdigung findet statt: Mittwoch, 6. Oktober, nachmittags 3 Uhr. I Kent 1. Hebe geKdiuuitf 2. Wir! tolb Mi l einem be> V Hat Dllegu M ft Msamt ai jliebetn, un Mies als jym Mei M. des M der c ÜmibiPirie,« licke Niednb bücgerlicken Mr und J öer baren A Weise Stella 3. Tas Mtunter das Bei der hall sich ein Mheil em 4. Tie 5. Die Kalenderjahr Wahres 1921 Die seit rerbändc au bis zum 3: brr neuen ( gyogenm Li der Antwgsl ml legt na zur Enlschei! Tie Erl nur aus den treiben. 6. Ist amt dem S lautende Er ist aus $eri< behörde, den Beamten unt tarte ein Ge ©eitofien; teilt ist, erhal farten aut de Dingen, füt l Ur d emährungsam Bei Geiver a>n ein . Metzg Bet Äeiverd , über 10 Bei Gemerb , über 50 Bet Geiverb! , über 10 Bet Eeiverbl m. über 20 Bet Geiverfa q. . über 50 Bet Gewerbe über 10 Steppdecke» werden «ngefertigt und alte aufgearbeltet in Wätte, Wolle und Daunen. Geliefertes Material wird gern mit verarbeitet. Mene Steppdecken mit Schaswollsüllung von 400 M. an. Damen- und Kinder-hüte werden billig angesertigt. Grobe Auswahl neuester Musterformen. „l6M0 H8lr im linurefien roerden angenommen »um Preise von 18 Mk. Frau Haug Seltersweg 11 Htb. 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Cf> nummm und kanalisiert werde, bilitöt abhängc. Der» tie- [] Marburg, 5 Oft. Die Stadtverordneten beschlossen, daß die Stadt dem Fulda- Lahnfanal-Verein beitritt und stellten Wasserkräfte habe man auch nicht gedacht, sondern die 'Schisfahrt in Verbindung mit ihr würde fee Wasserstraße [ebensfüfiig machen. Was den werteren Einwurf andelangt, daß sich nur die untere Lahn für Gewinnung von Kraft eigTte, so wolle er dem gegenüber halten, daß man in Marburg die Erbauung eines Krafhvertes gestatt habe und dafür gehalten; aber am Ende kennt man selber niemals genau." „Kannst du mir auf Eh« und Gewissen sichert, daß du keinen Anteil haft an diesem Verfügung. Weiter wurden 10 000 Mk. die Vorarbeiten zur Lahnregulierung willigt. Bergrat Groebler sieht die Sache nicht so pessimistisch an wie sein Vorredner. An etn Rentabilität allein durch die Nutzbarmachung d ausgeben Mk. Nutzbarmachung der lUltes. sHausen (.'im? y und SpennW „Das war nicht Onkel Bertthardl Ich habe ja gar keinen Grund gehabt, ihm bös zu kirn" „Willst du mich jetzt belügen, ^fer belügst du dich selbst? £xti Achim dir versprochen, dich zu heiraten, oder tat er es nicht?" „Ach, das waren stinferphantasien. Als erwachsene Menschen sprachen wir nickst mehr davon. „Wril es nicht mehr notwendig war. Dst sollst aufrichtig g-gen mich sein, Erika! Sonst glaube ich dir nicht daß du chm vergeben haft. Und ohne das verleihe ich ihm me " (Fortsetzung folgt.) Direktor®*7 mMifc 6^1 700 Mk. als Beitrag zu einem Gutachten, welches zur Aufnahme des Projekts in die Liste der Reichswasserstraßen nötig ist, Zittern ging über ihren zarten Körper. ,Hch sagte ihm: Erft mutz ich gnvitz sein, daß dir verziehen tat Tann frage mich wnLer." .Müßt' ichs doch! Und was haft du ihm geschrieben ?" „Daß er eines freundlichen Empfanges gcimfe sein dürft." „Wer hat dir ein Recht zu solchem ^rsprechen gegeben ? Habe ich je ein derartiges gegen dich verlauten lassen?" „Nein. Aber das war auch nicht nötig; rch wußte es ohne das." „Vermutlich brachtest du es aus dem Wege des Gedankenlesens heraus." „Vielleicht. Wenn man einen lieb Hal, tft eS ferne große Dürft, seine Gedanken zu erraten." „Du Mtteft dich doch nicht allzu fest auf die Unfehlbarkeit dieser Kunst ver'af'en. mein Kind. Diesmal ist's ja noch teifeit gut abgegangen. Vor einer Wiederholung solcher Versuche aber möchte ich dich ernstlich warnen." „Undank ift der Welt Lohn. Ich (alte auf einen Kuß gerechnet und höre nun dafür eine Strafpredigt." „Komm her. Ten Kuß sollst du meinetwegen auch haben. Nicht well du an Achim geschrieben haft, fondern aus einem anderen Grunde." „Und wofür, Onfel?" „Das sag 'ich dir nickst. Und nun, ehrlich und aufrichtig: wie gefällt dir seine Frau?" „Gut, Onkel, sehr gut. Sie ist liebenswürdig und schön." „Auf Schönheit gebe ick nicht vrel. Und Liebenswürdigkeit hat für mich nur dann etnxn Kurs, wmn sie echt ist. Ich farmte schon manchen liebenswürdigen Menschen, den ich Drei lieber gehen als kommen sah." „Aber sie ist wahrhaftig; du darfst es mrr glauben, Onkel Bernhard! Ein Don wie der ihrrge lügt nicht. Du darfst dich nicht beg gen sträuben, sie liebzugewinnen. Sie verdient es gewiß." „Wenn du es sagst . . . Warst du denn darauf gefaßt, daß Achim sie mitbringen würde?" „Dar das nickst ftlbswer stündlich? Und ich hatte ihn überdies dringend darum gebeten " „D.il du sie kennen lernen wolltest?" Erika schüttelte den Kops. „Meine Person und meine Wünsche spielen hier doch kerne Rolle. Ich wußte nur, daß du dich nach deinen Kindern sehntest, wie sie nach dir. Und zu deinen Kindern gehört jetzt auch sie." „Närrische kleine Gedankenleserin.' Jörn ich umbergegangen wie einer, der sich in -Sehnsucht verzinst?" „Ansehen konnte man es dir fvellich nickst. Gefühlt aber habe ich es doch" „Nun, ich wlll dir die Genugtuung über den gelungenen Streich nicht verderben. Sie smd da — imb damit gut Die Frage ift nur, was nun weiter werden soll." Fragend sah sie zu ihm auf. Do fuhr leine große £ckost 3 Tore; bann übernahm B f. B. wieder bte Führung und stellte sich bis zum Schlntz das Resultat auf 7:3 Toren und eroberte damit 2 Punve. Bei den Einheimischen konnten Kliff- muller. Löhn, Lild und Schmnir besonders gefallen, auch Die übrige Mannschaft spielte besser als sonst, bei den Gästen war, der Lxrlbrechte der beste Mann. — Tas Spiel der dritten Mannschaft des B. f. B. gegen die zwei e Mannschaft von Dillenburg gewann ebenfalls V. f. B. nach gutem Sptel mit 3:1 Toren. V. s. D. 4 dagegen verlor nach energischem Spiel gegen die erste Mannschaft des F. C. Leun mit 6:1 Toren. Leun spielte eifrig und bewies, daß es eine höhere Klasse verdient. Zuslitzvat Dr. Dahlem-Oberlahnstein steht auf Dem Standpunkt, daß man die Kanalisierung der Lahn über Gießen hinaus so bald nicht erreichen wird, ift aber gleichfalls der Ansicht, daß man deshalb das große Projekt nicht aufgeben, sondern im Gegenteil die Durchführung bis Kassel energisch betreiben soll. Oberbürgermeister Dr. Rüssel- Koblenz hält die Frage des Ausbaues für eine Finanzfrage, es weide fid) in erster Linie darum handeln, «ob stch bte Anlage des Kanals rentieren werde. WrS nun die treitere Frage anbelangt, die schon vom Vorsitzerrden gestreift worden fei, ob das neue Projekt eine Einbuße des Rheins als Derkehrs- stvaß: nrit sich bringe, so möchte et empfehlen, die Anwohner des Rheins nickst zu beunruhigen, wie dies durch einen Zeitungs-'Artikel geschehen sei. Prof. Salomon spricht fick unter Berrutzung die sich ihrer ganzen Natur nach für eine Talsperre eigne. RrichSagsabgeardneter G r ö n e r macht aui die großen Bastllt ager au merk am. Deren natur» lichcs Absatzgemct in westdeutsch and und Lolland lüge Namei.t ich rerfchli Se Dv Trockenleglma oeS Zuyfersees Dixie von Steinen. SfeÄlfalb- ixlfe der Lahnfanal Lrine Konkurrenz des RfemS. sondern nur eine Ergänzung dar. Strombaudi..ktor S teege mann, ter V » tretet des Obe.prä ioenten fer Rheiiwrovinz, gi t feinet Ansicht tabm Ausdruck, baß es in eriter ti ic Darauf ankomme, daß die ^aDn auf dos Reich übernommen ireefe Er glaa.t nicht, paß bi Ucberimhine große Schtvierig.eiten bereiten roerfe. eines reichen Zahlenmaterials ebenfalls babtn x ts, daß die Frage, ob die Lahn artt das Reich über- der Renta- weirn wir Großes fordern. Wir haben dann an alle i Projekte an geknüpft trnd unser Augenmerk auf einen i Wasserstraßenplan gerichtet, der bereits im Jahre 1710 auf Be anlaftung des Landgra'en Karl von ; 5-efi.n aufgeste.lt nmrde, nämlich aus eine Ver» ] binDuna de r Lahn mit der Fulda, , einer durchgehenden Wasserstraße - von N ie d e r l a h n fte in bis Kassel. Ter ; Vorstand hat sich gesagt, daß das bisherige Vor- ( gehen des Vereins vielleicht nicht richtig war und daß man eine Turchgangk'ftraste in den Vorder- , -1 -und schieb n müs e an S.e.le eines Stichkanal-5. Dieser Gedanke wurde in der Versammlung geradezu mit Enthusiasmus aufienommc i und La I den Vorstand ve.anlaßt, die Sach. wei er zu verso gen. Wir haben daraus hinge vie en, da , die Ansichten für ine Großwas erftra;,e günstig ,ind nachdem das Reich die ersten Mittel für eure Verbindung zwischen Main und Donau bewilligt hat, nachdem dir Vorarbeiten für eine Verbindung bei Weser mit dem Main in An Triff genommen und •o eine Wafferstraße als gesichert a:tjeteben roerben kamt, die eine Veibindung herstell! zwischen Nordsee und Mitteimeer. In dieses Wasserstraßennrtz wird sich un ere Wasserstraße gut einfügen lassen. An der Land einer großen im Versammlungslokal ausaehänften Karte crlä'tcrte der Rednter dann die Linienführung des in Aussicht genommenen Kanals. Früher soll e der Lahnkanal bis Gieß'n geben. Nach dem neuen Plan soll für den ft anal die Lahn von ihrer Mündung bis Marburg benützt werden, um alsdann der Ohm zu folgen und üb'r den öerrennmiD nach der Wiera und Schwalm bis zur Eder nnb sch i ß ich mit der Eder oberhalb Kassel in die Fulda münden. Die Fortsetzung des Kanals von Kastel weiter können wir anderen über'aften. Es ist dann noch daraus hinzu- weisen, daß durch die Natzbarmach ing von b deutenden Wasserkräften die Rentabilität des Kanals «hoben wird. Tre Dölrenlage betragt bei Koblenz 60 Meter, um dann bis zum Lte venwa'd auf 270 Meter zu steigen ;von hier ab fällt die Linie wieder bis 166 Meter bei Kassel. In unseren früheren Besprechungen mit den preußischen Behörden wurde immer txranf oe-.- wiesen, datz wir die Rentabilität des Kanals tv.ch- weisen müßten, wenn wir unseren Plan verwirklicht sehen wollten. Mr haben, um dies zu lx>- wllftn, einen befianberen Verein gegrünfcet, Cer einen Selbstfahrer für 50 000 Mk. gebaut hat, der dann als altes Eisen, allerdings ohne Verlutt verkauft werden mutzte. Tic Verwertung der bcr der Kanalisierung zu gewinnenden Wasserkrafle stellt einen neuen Punkt in unseren Berechnungen dar. Wir h.ck n dann eine Besprechung mit den in Betracht kommenden Kreisen, mit dem Marn- Krastwnk und den Siemens-Schuckeriwerfen ve.a> redet, die am 30. 6 trt Wetzlar stattgefunden hat An dieser Bestechung nahmen außer dem Vorstand des Vereins und den Vertretern der genannten Werke noch Vertreter der Städte Wetz'ar uno Gießen test. Es wurde in den Verhandlungen festgestellt, daß durch die Schiffbarmachung namhafte Wasserkräfte gewonnen werden. Nur üb_*r bie Abmessungen der Schleusen konnte feine Einigkeit erzirit werden, da wir uns nicht auf cme bestimmte Größe feftfefltn fnrfeen. Am 26. Juli fand dann im RcichSverrehrsminiiterium eine Besprechung der Jnteressritten statt. Im Ministerium wurde dem neuen Plane große Sympathie ent» gegen gebracht Es wurden die Gründe dargelegt, ine uns veranlaßt haben, von dem Heinen Pro- , jekt zu dem großen überzugchen und vor allen verlangt, datz die Lahn auf das Reick Übernommen werde. Zur Begründung nnirbe dann darauf verwiesen, datz dfe Lahn im Jahre 1874 noch Abgeordneter Gröner erllört, er habe sich mit Geheimrat Ottmann vvm DerkebrSminiZerium über den Lahnfairal un erhalten. Tie er habe ihm getagt, daß ter Staatssekretär Peters seinen ablehnenden S andpunkt gegm früher geändert habe, er werde nicht ntehr gegen die Uebernahme der Lahn auf das Reich hinarbei en. Dageaen glaubt man nüht, daß es möglich (ein wird, den Kanal bis Kassel durchtzuführen infolge der bedeutenden LöhenuMerschiede. Der Redner ist der Ansicht, daß man aber trotzdem nicht den ganzen Plan ' " ' “ pricht lich von der Befragen Sie Ihren Arzt über k;0 des milcb-vboSvhorsaurenKalk- vre Lvrrruna Präparates(Saubola«^^- felbe bewährt ftch hervorragend zur Neubildung deS Blutes,Hebung d. Nerven- Energie.tträftigung der Qrgaue.Fettiguua der Knocken uud zum Ausbau der Zelle. 252 Tabletten für eine 4wöchentllche Kur M. 16.—. Erhältlich in alle« Avotheken. TeÜ im L«rz. Wenn der geplante Kanal nrcht gebaut wird, sitzen wir auf dem Trockenen. Die Fva-zosen werden die lochringi'ckren Erze auf dem Wasserwege nach Westfalen tvansp'r ie en. Wir werden dann hier in den töten Winkel geschoben werden, auf bent wir waren, bevor die billigen Ausnahmelarife für Erze üngesührt wurden. Auch die reichen Basal.lager können nur aufgeschlossen werden, wenn Der b.l.igcre Wasserweg zum Weiter- Beteiligung der Bevölferung vor sich g?hen tonnte. Auch Don auswärts waren mehrere Vereine erschienen. die sich am Nachmi^to« unter Ski ran tritt bet Musik »um Mack^latz bemben und dort ein Schauturnen abhielten, bei oem be anders der TurnwartdesTurnv er eins Wenings, Turner Dörgenröder feine Hebungen an allen Geräten in vorzüglicher Lxrltung und tadelloser Ausführung zeigte. Das Turnen wurde durch einen prachtvoll ausgeführten Blumenreiaen der Schülevabteilung des Turnvereins Hirzenhain beschlossen. Abends fand die Pveisverrellung statt. Es erhielten in der Oberfaife den Ehrenprers Otto Engel mit 107 Punkten, den 1. Preis Bernhard Rüger mit 101V< P., 2 Preis Peter Bertchard und Fritz Debbel II. Mit 100V, P., 3. Preis August Suhl mit 98V* P., 4. Preis 2ldolf Wacker mit 89'/° P. In der TOittelTöufe errangen Den Ehrenpreis Karl Götz mit 93 P„ 1. Preis Wilhelm Suhl nrit 92V° P, 2. Preis Ludwig Eißner mit 90 P., 3. Preis Stert Pfeiffer nrit 88'A P„ 4. Preis Theodor Rödling nrit 88 P., 5. Preis Heinrich Dtck mit 79V, P. In der Hnteritufe erhielten Preise: Ehrenpreis Wilhelm Hebbel mit 112 P„ 1. Preis Gwvg Pfeiffer nrit 110 P., 2. Preis Willi SeSxwitz nrit 106 P„ 3. Preis Otto Hebbel mit 105 P.. 4. Preis Fretz Becker mit 100V, P. 5. Preis Adolf Virtenstock nrit 94V, P., 6. Preis Wilhelm Gertard nrit 93 fß. Die Turner Wilhelm tzensri und Zögling Heinrich Ulrich erhielten in Anerkennung ihrer Leistungen das Jahrbuch der Ärnckunst mit WSnnung. ?bet W in > ui llttUNq -u. 9te" ti 9'fteUt lgme l!aZr -rch bie jÜT1 ?? zu >n 7, ‘ S ^rLen lverdendr s» ' "eigen. ^nir.g! Unfalls durch s e» unter *tn' “ 'd-s. Ni” Graut Dom hm -!t brm tUfnn!, vorzuzew? .Deltte lleitcr im iiij, ü ul-d Beschiß ^‘TtibeorDnunj w VanojDirn'(t4ü A lkrnle 192i) 1 Nr.. 128. Mm l^ul.i)ingciDieiell «"ghch berchj» Emie 1M -y uneingefdiranti 1 O.cmäB dem imigung der -rrmissionälr Bezugschein, verfüttert werden, -Itlichen Betriebes M § 8 Matz i W‘i Ernährung für gedeckte, dem , für die lOü fen. feen und den den des )t rei- 3 sofort ortsüdlich um 9 Uhr, das anfands trübe und Wetter klärte sich immer mehr auf, Turnen bei bestem Werter und unter zahlreicher recbrigt. als er bei der Jesllegung bet Verfassung mi.gewirkt habe. Es ist des weiteren zu beachten, daß die Fracktsätze der Ersmbahn rnfo!ge Der imgelKutren Unteror.an; von 12 bis 18 Mtlllarden nicht vcr- billigt werden können, während die SäLe der Was'ersracht sinken mü im. Die Frage des^chifis- LDps, ob man das 1000-Tonnenschiti, das iür den allgemeinen Verkehr oorgtfehen ist, wählt und das infolge der oft len Krümmungen der Safon gewisse Sckiwierigk.nten im Gewlge Hafen würde, oder ein ll. meres ist noch nicht entich^>en und •amit auch nicht, ob man Die Schienten g eich für xa größten Typ einrichten oder sie später, bei Zedarf vergröß.m soll. Verkehrsminister Gröner, der unserem Projekt wol/lwol!end gegen* uberftebt. crt.ärte, daß mir den rechne, ifchen Nach- weis crbnngm müßten, wieviel Brennstoife man urch Nutzbarmachung bet Wa'serkräfte ersparen könnte. Inzwischen hat uns.r Verein auch als Mitgiie) in dem Wasserwirtichastlichen Verein für Mitteldeutschland Aus- tabmc g sund n und das wird uns roefent. ;d> werter I;e.'f n Diese bedeutende Vereinigung, De, fen Geschäftsführer der hier anwesende Geheimrat 2 tee gewann ist, w.rd unseren-P.an unterstützen. Geh. Baurat Eontag, der das frühere .tOO-Tomien-Schrifsprojekt bearbeitet hat. wurde der Austrag auf Ausarbeitung eines entsprechenden Projektes mit der Mögiichfeit, die Anlage für ein Tauiend-Tonncnschifs zu erweitern, erteilt, wobei besonders die Verwertung der Wasterkcäfte in Betracht gezogen werden soll, um der Forderung des Reiches nach der Rcittabilität gerecht iverben zu können. £>err Eontag hat versprochen, das Projekt bis Sch.uß des Jahres zu liefern. Wir haben in der Desprechuna beim Minister schon darauf Hingewi sen, datz, wenn die Lahn in das Wasferstratzennetz nicht eingebriffen wird, die hiesige Gegend dann einer ernsten Krisis entgegengeht. Es ift b7n des Verrins, Sergrat Groebler, geleitet mürbe Ws we'entlichstes Ergebnis fei vorweg ge- Emmen, daß die Dersamiuluirg ein, immig bü- sckl's'en la . ie Vereinszille zu erwei e m und lü. f i'lin alle Desttebunge'.i zu fjrbmi die auf fie Scka ftln.i ci.ier g o;xnt Sck>i ia'r §‘nafy z i jchen Koblenz und Dassel s-rich e iinb. Dcmen;- ■predfenb nurde der Name des Berlins umge inbtt. in Ful a —Lahn Kanal -Verein, e. D„ Srtz Wetzlar snicht mehr Simburg). Wllter wurde Dort der Versammlung dfe Zah! trt AusschuV,yaxtgli^>er auf 50 erhöht. Da aber rin« lllck große ttörtrrfcftaft nur sehr schwerfällig ;u arb'iten vermag, würfe rin engerer Ausschuß «n 9 Mitali fern gebildet, deren Zahl spater aur 12 erhält werden feil; hinzu kommen noch 3 V- r- skandsmftgli'der. In diesem engeren Ausschuß fr d >-rtreten die Ztädte Ober- u b NiBe lahnftein, "imburg, W tzlar, Gießen, Marburg und Staffel inb die drei Pr^vrnzfa.'verbLuLe Wieslafen, Sdas- «l und Gießen Die Minfestbeiträge würfen der eingetretenen Selbentm.-rturg entsprefend erhöbt. Dfe Verhandlungen fer reckt gut befuckten K-rfammlung wurden von Berg.nt Groebler geleitet, fer zunächst außer den VereinsmitgliL- icm auch die Gäste bearüßte und unter diesen d-sonfer; die Skrtrter r-er preußschen und bete sischm Beh'rfen, dfe tels ihre obcr^cn Spitzen, teils auch deren Vertreter zu der Versammlung entsandt hatten. Dann gedachte fer Vorsitzende !üd) fes verstorbenen Geheimrates Heichelheim, fer besonders in den fetzten Jafeen feines- Lebens alles, ivas die Allgemeft'.heit betraf, mit regem Interesse ferfalgt und unterstützt habe, fo auch den Lahnkanalverein. Die '.ltersammlungs- fellnehmer erhoben sich zu Ehren des Verstorbenen van ihren Sitzen. Provinzialdirettvr Dr. U finger dankte namens her Gäste und der Behörden für die kegrüßungsworte und wies darauf hin, daß es jedenfalls nicht an fen führenden Männern gei gen habe, wenn die Bestrebungen und Ziele fes Vereins noch nicht erreicht seien. Er hofft, daß fer Verein, fer heute vor ganz neuen Aufgaben stehe, künftig euren besseren Erfolg habe tote früher. Bergrat Groebler berichtete dann über die Tätigkeit des Vorstandes seit der letzten Hauptversammlung und sprach sich besonders ausführlich über das erweiterte Programm fes Vereins aus. Er führte u .a. etwa aus: Der Verein hat in der letzten Zeit etwas stagniert. Wir gehen heute einen Schritt vorwärts, der für bte Zukunft des Vereins ausschlaggebend sein wird. Die Herren, die fer letzten Versammlung j. 6,Cfr* ,1 U "V'-'Ae* '• I — Fußball. Im Kampfe um die Meisterschaft standen sich fetzen 'Sonntag auf V. f. B.-Sp?rtplatz Trieb die Ligamannichaft fes V. f. B. Gießen und die erste Mannschaft fes Sptel- und Sporklubs Ti lenburn gegenüber. Fnfa».' ren Zusammenspiels fer S ürmenreihe war V f. in der ersten Hall^cit fast dauernd im Angriff Behördliche Anzeigen. !^ Wir geben die Möbel zu Engrospreisen ab. 10203D Telephon 198 10593B Ata 105926 Düsseldorf i «Sil“ und ich-Soda. e*»6 10034c 01087 Frucht-u. tertotielsäake Dee"scher Förster-Ofen (System B. Borggreve) D. R-G.-M.-S. IrBCksarhCT liier in IXÄÄTCS Großstadt. Ein- lebten Heinrich Schombert Herren- und Damen-Schneiderei. Henkel S Cie., Fabrikanten von Henkel s Blei. Hungen, den 29. September 1920. hessisches Amtsgericht. Meiner verehrt. Kundschaft zur Kenntnis, daß sich mein Geschäft ab heute Schillerstraße Nr. 291 reinigt und scheuert alle Geräte aus Porzellan, Emaille, Holz, Metall, Glas, Stein, Marmor usw. Bestes Scheuerpulver für Haushalt, Gewerbe u. Industrie. Vorzüglicher Herdputz. Ueberal! erhältlich. befindet Hoch achtend Wir sind heute wieder in der Lage, Möbel nach besonderen Entwürfen preiswert anzufertigen. Vorschläge und Referenzen zu Diensten. Friedr. 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Tillmetz, Direktor Otto Schallen- berg, sämtlich in Frankfurt a. M., sind in denselben eingetreten. Ium Vorsitzenden des Grubenvorstandes ist Oberbürgermeister Georg Voigt in Frankfurt a.M. und zu seinem Stellvertreter der Baurat und Diplom. Bahnhofstraße 13 Möbelfabrik la. Batterien stets frisch, Mk. 3J0. 9614 Carl Seheeck. Bekanntmachung. 3n unser Genossenschaftsregister wurde heute hinsichtlich der Firma Shar- und Leihkasse zu Hungen, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, eingetragen: Julius Fendt in Hungen ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Neu gewählt wurde in den Vorstand Karl Spieß in Hungen. Hungen, den 2. Oktober 1920. Bester Ho'zdanerbrandofeu. KM/’fach bewährter Holzbrandofen, auch für Braunkohle oder Briketts geeignet Hervorragende Referenzen voo Staats- u. Privatforstbehörden, ßauämtern und Privatpersonen. Verlangen Sie Prospekte. Emil Pistor Nach?., Gießen Alleiniger Lieferant. 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Die Heldin der Liebe Sensat Lebenstrigödie in 6 Akten, l d.H. die beliebten nord.Schauspleler Else Fröhlich, Po dl Itertens, Um bei diesem großen Doppelprogramm Andrang zu vermeiden, wird gebeten, möglichst die Nachmittagsvorstellung zu besuchen. 1060-k Letzte Vorführung von Homunkulus: 9 Uhr Kflnet lerkonserte unter Leitung des bei Kapellmeisters Oeart Caleraia. Ab Freitag: HAB RY PIEL in Luftpiraten Ä Abteilung tt. Baiaen-Bedaris-Arlikel GßSündlieitspfleged.Frau Frauenduschen, Irrlgatore, Clyso . Damenbinden. WocheubBtt-lusstattung BOOfifUer SksNIMkH Donnerstag den 7. Oktober Ol“°* :: Ständchen :: Zusammenkunft pünktlich 8V« Uhr abends bet Mit» glied Schrimpf, Sailer-Allee. Sonntag den 10. Oktober Ausflug nach der Karlsruhe. Dienstag den 12.Okt.,8'/,Uhr abendS,Singstunde. Bollzähliges Erscheinen wegen anschließ. wichtiger Besprechung dringend ersoroerl. Der Vorstand. Hotel Einhorn. Mitiwoeh ringen folgende Paare: Hitzker, SÄ «tt,«* Gkhrmauu,D,-E- g,gcn Althoff, SS‘ EntscheiduugSkamvf Wer«er,Jk»L gegen Archer, Hessen. Kassenöffnung 7 Uhr, Begin« 8 Ubr. Dorverkauf: Ztgarrengeschäft Frlelrieh Frleflleier, Kirchenplatz L 016507 Ingenieur Franz P. Tillmetz in Frankfurt a. M bestellt. Gemäß § 19 der Satzungen hat der Gruben, vorstand in seiner Sitzung vom 3. Juli 1920 dem Diplomingenieur Direktor Dito Schallenberg in Frankfurt a. M. Vollmacht zur Verwaltung und Vertretung der Gewerkschaft erteilt. Dieser ist somit befugt, die Gewerkschaft zu vertreten, soweit nicht nach den Satzungen die Entscheidung der Generalversammlung Vorbehalten ist. Versteigerung. Donnerstag den 7. «tt. von 2 Uhr ab versteigere ich Drandgasse 3: 1 2türigen Kleiderfchrank, 2 Itüriqe fi<£ibrerfd,ränhe- 2 Sofas, 6 Stühle, 1 antike Kommode, iWaschtlschchen.l Schüsselbank,lAnrichte,2 Schränkchen, 1 Spiegel, IpolNachttisch, ITeppich, 1 Liegestuhl, 1 Partie Dächer, 2 große Vasen, 2 Konsole, 1 Steppdecke, zwei Fenstervorhänge, 2 Teedecken, 3 Lä-.fer, 2 Stuhlkissen 2 Rouleaus, 1 Bettdecke, 1 Zeitungsständer, 1 Wand-' brett,l Handtuchhaller, 12fl.Gasherd,I Ofen, 1 Bettstelle mit Matratze, 2gleichmäßige Bettstellen, 1 Waschmangel, 1 Sekretär, 1 Kommode (beides antike Stücke), 2Sport- roagen 1()0 StflA neue ovale u. 4eckige Dilderrahmen - 8), l Lckorschränkchen, l sehr guter Regulator, l Wasserbank,2 Eierschränkchen, 89 Sterne Zwirn, 1 Zink, waschtopf, 1 rote u.1 grüne Tuchtraperie, 1 Doppelflinte ^5,6dgewehr). 1 Mandollne (sehr fein),! älteres Büfett, 1 Ausziehtisch 1 schwarze Säule mit Büste, 2 Sarmiqe eeumier, 1 Taschenuhr, 1 Briefmarkensammlung, vier 1 °°°^n Tisch, 1 elektr Tischlampe,eine elektr.Deckenbeleucktung,Steintöpfe,Einmachgläser usw - „ Alles bestlmint. Ol'iMR H Benner IL, Auktionator, «rofdorfer Str 9 Versteigerung. ! einen Waggon Nleeheu. i _ , , Versteig rung bestimmt. 'Heßler, GerichtsvollzieherLGießen,BahnhofstrM W. SMMmW Wen. Ab 8. Oktober b. I. sind unsere Schalter für das Publikum von vormittags 8 bis nachmittags 1 Uhr geöffnet. Zahltage find: a) für den (Empfang von Wochengeld Freitags von 8 bis 1 Uhr; b) für den (Empfang von Krankengeld Samstags von 8 bis 1 Uhr. Der Vorstand. ________Ad. Dolz, 1, Vorsitzender, ipecßc Betr.: Frkdbereinigmrg Ettingshausen. Bekanntmachung. In der Zeit vom 16. bis einschließlich 30. Ok- tiober lfd. hegen auf dem Rathaus die Arbeiten des ZuieiKorgsplans zur Einsicht der Beteiligten offen. Es sind dies: 21 frauptfcrten, aus denen auch die Bvnitäts- erhochungen sowie die Bewertung der Zuschnitte < Nachbargetüarkungen zu ersehen sind: 1 Band ZutetlungsVerzeichnis; 3 Bande Gübergeschosse I; 1 Zusammenstellung der Gübergeschosse; f KE Gutergeschosse mit Zuteilungsplan: 1 Band Abschatzungsverzeichnis der Obstbanme: 1 Band Obstbaumgeschosse; 1 Protokoll über Aenderungen des Weg- und Grabennetzes. Tagsahrt zur Entgegennahme von Emwew- düngen hiergegen findet daselbst Montag, bei 1. Nov. 1920, vorm. 10—11 Uhr statt, wozu uh die Beteiligten mit dem Anfügen «11101%, daß die Ni.chterschernenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Tie Einwendungen sind schriftlich und mit Gründen versehen einzureichen. Tie Vorzeigung der neuen Grundstücke an Ort und stelle findet Donners tag den 21. Oktvber 1920 mtb fototit erforderlich bft Mgcnten Tage statt. Zusammenkunft hierzu am 21. Oktober 1920 norm. 10 Uhr, beim Rathaus. Tie OffertTfgung des GrenzausgleichS mit Gemarkung narbach erfolgt später noch. 10509D Friedberg, den 29. September 1920. 2 er hessische Feldbereinigungskommissär. Schni11spahn, Rcgierungsrat. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Die Friedhöfe sind in der Zeit Dom 1fr. Oktober bis 15. November von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends u. vom 16 November 1920 big 15. Februar 1921 von 8 Uhr morgens bis 5 Uhr abends geöffnet. Gießen, den 1. Oktober 1920. [10604B Der Oberbürgermeister. I. B, : vr, S e i b. Bekanntmachung. Gs wirb hierdurch bekanntgegeben, daß die Obst, und Gemüsetrockenanlage nur bi« zum 15. b. Mts. geöffnet ist. 10606B Direktion der Elektrizitätswerke der Stadt Gießen (Trockenanlage). 3 t o 11 e. Statt Karten. Else Leipvld Ernst Rodenhausen Verlobte Gießen (Asterweg 48) - Wieseck Oktober 1920 -................................-..............at«. Dr. Albert Chambre Oberlehrer Gertrud Chambrä geb. Goldschmidt beehren sich ihre Vermählung bekonntzugeben Gießen Lick Oktober 1920 ...................................fflft Für die bei unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Marie Andreas Louis Kahl. r—................................——.......... Naturheilverein! Sonntag den 10. ©ttober abends 8 Uhr im Saale der katholischen vereinrhauses VMUMngÄernl Mannerchöre, Sopransolis, Zither- unü Mandolinenmusik, Lellosolir. Linlrittriarten zu 2 und 1 M bei Zriseurnieift« Bfittner, Landgraf-PHUipp-platz 10; väckermeißer keutz, Seltersweg 46; Reformhaus, Rreuzplatz 5. Der Reinertrag der Abends dient der ve- lehrung u. Anfklürung über Volksgesundheit. Aagdfchiesien am 10. «ud 11. Oktober auf dem Schießstand des Schützerrvereius Sonntag, 10. Okt., ab 2 Uhr nachm., Montag, IL Oft, ab 9 Ubr norm, dis 1 Uhr nachm. ab 2'/,Uhrnachm. biS6Uhr abdS 8 Uhr: Preisverteilung. UebvttaSfchletze« flnben Donnerstag den 7. und SamStag den 9. Okt. von 2 Uhr nachm. an statt. Alle Jäger Gießens und Umgegend sind freundlichst or , dazu eingeladen. 10286 Nähere Auskunft, Programme u. Zulahkarten bei Aueaet Kllblnger, Gießen« Telephon 2022 Neu tingetioffen: Moieiitne WemWe Beste Friedensqualitüten Fritz N o w a ck. J Obstbäume und Formen Beerenobst sowie eanetige Baomschulartikel bietet arl C. Lohse, BaumsehDleD, Kirchen-Sieg. Verlangen Sie kostenlose Preisliste. (VS7W schwarz / gelb / braun / rotbraun Alleinhersteller: Werner D Mertz» Mainz Halt! — ruft da einer wert einmal. vergib mir ja nxhf das Erdal! W m.» IJ 1' . ' J .... 'V,.. -77V* y \ 5-<: , 1K । be 12«* |sx |4i» WS fc-... Jhrtt <- I yerM I Die Kund! I^ihrSek' || rM der § ||^ W s'e II "'vit öerrh L, |I der im II auf nur ■Men, sor! IS strdie | 2er M iil hie Wie Mm Zeit gar M m der Wa Wrochen hat M Wirtschaf Mlsrität! Ähi wollt Mtt Auspeitsc Mischen Emw M-tsche Führt ■yiftättben mad Ist viel Reaktiv »Ms- und S -Mal damit ' zu viel M Beamti hMichkeiter tzigenossen, e Aridemam । iung". 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