«kitt' y Junten n*s beantrag! iu fys onbe- s,bn- btte '^genheit ,ein «ttrX UW lttjinben müfjen, Muglieder des ^rat verirr "Ebmec zu den .'"Kustragtec Zbb°«' ru den l|t- mit beraten. S kann nur "nlung der Be- der Crschicnenen ^smitgiicber 'beit der «schie- 1 ötiinmengleick gungsblatt.) Einsammeln d)h >en des Kreises. r Erledigung un- RilOandc sind, Erledigung. Fehl- Nr. 55 Ter «letzeiier Luzelgrr rrfdieint täglich, anher Loun- uhö Feiertags. Bciugspreis: Monatlich Ml. 2.30, viertel jährlich Me. 6 90 einschließlich desBeslell- flflbe; öuvcb die Post vierteljäbrlich Mk. 6.— ausschlicbUchPesteNqeld. Fernsprech - Anschlüße: für die Sdniftleitungl 12 Berlaa,i>'esch)äfkssleUe51 Anfckrist sü r Trachtnach- rechten: Anzeiger Oiehe«. Yoftscheckionto: Sranffuri a. M. 11686 Erster Blatt 170. Jahrgang Zreitag, 5. März 1920 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesien Zwttttvgrniud-ruck u.Verlag: vrühl'fche Umv.-Sach- a.Zteindruckerei 8.Lange. Zchristteittrng, SeschästsstvÄe ».Druckerei: Zchulstr.7. Annahme von Anzeige» f. d»e Laqesnnminer t>t< zum yincbmüiaq vorder ohne >edi Verbindlichkeit, pttls für l mm höhe lür 'Jin.ei ich r'34mni ."reite drill 1) 25 Bi, auSioärtZ 30 Pi., für tHef lame- Anzeigen von 70 mm Breite 90 Pi. Bei Platz- ©orfctirif«20* A stscklag. Hauvtschristleuer: Ang. Goen- Perantwortlich füi Politik: Aua. Moe»; für den übrigen reib Dr. Reinhold jen»; lur den Anzeigenteil: 0 Beck, sämtlich in Gießen. zwei der Beweis nicht erbracht fei. schließlich be-* Häger der H a na zur Uii* t bestand. Ter Staat sanwatt Sache weiter nichts ÄMraniWfl'' fvr icker. 5. 1fr. die Kaufkraft Eiutrpas ängninbe.. Europa wewe iU iz ii' er t- m ID- lU Bl« 7. er jt t< ia !k- u ist in n. u- ir. er tu- 5 ii. inen se halten Erzbergers im Falte des Briefes des Majors Tüsterberg an den Kriegsminister wird vom )ie des Loudmehi den des ünijes. r Verfügung tum . 27 iwm 24. Fk' n mir lncrmii an die nicht bis zum rücksichtigt bleiben. Kriegsbeschädigten- :Tr.viß. Ein Memorandum des Obersten Rates über die Teuerung. Laag, 4. März. (WTB.) ^.Laut „Nreuwe Courant" meldet der „Eventttg Standard", daß der Oberste Rat ein Memorandum über die Teuerung i>.röffeniliebt wird, dessen beide erste Abschnitte sich mit Tentschland besaifen. Es fcifjt darin, Teutsäiland sei für den gesamten Wett- hrushall unentbehrlich. Ohne die dcnmche Er- dtö W=- ’ 2. C'ttobit VJV.i rn wir ruchmats , dir Vsranschlägt sind. um Hantel: biet: itn-Büseck. tont 27. Februar ;en-Biiseä als fleisch und gleisch- lisse: hier: Tür den nöen des SW bdeckeceiverzrichnw- bt gescheh- ..... W hierzu beno.ig" Sklaverei oder Bolschewismus? Herr Hauptmann Damm, ein bekannter Führer unserer Baltenkämpfer, sendet uns folgende Ausführungen, die von einem angeblichen Plan Englands, eine Ost-Fremden- l e g i o n zu bilden, sprechen. Wir können nicht beurteilen, .ob eine solche, allerdings wideo- wärtige, Gründung wirklich im Gange ist, geben aber die davor warnenden Zeilen als Stimmungsmoment gerne wieder: Immer mehr sieht die Entente, in erster Linie England, ein, daß ihre Politik gegenüber Sowjet-Rußland eine falsche war. Durch die deutschen Zeitungen gehen täglich Nachrichten, das; die führenden Staatsmänner der Ententestaatrn sich eingehend mit der Bolschewisten-Frage beschäftigen. Zeit dazu haben sie jetzt, nachdem Deutschland gefesselt und geknebelt am Boden liegt. Bor einigen Monaten hieß es in den Ententeblättern: Der Bolschewismus bedeutet keine Gefahr für uns, der kann nur auf den Boden eines besiegten Landes gedeihen. Sogar mit Waffengewalt unterstützte England die Bolschewisten, indem es feine Schiffsgeschütze vor Dünamünde gegen die russische Weftarmee^ des Fürsten Awa- loss Bermondt sprechen ließ, und indem es die lettische Armee bewaffnete und bekleidete, um die deutsch russischen Berrnoudt-Truppen bekämpfen zu lassen. Woher nun plötzlich dieser Umschwung? Die Bolschewisten, bisher im Süden durch Dene- kin, im Westen durch Benno ndt-Aw al off, im Nor den durch Judenitsch und die russische Murrnan- armec, im Osten durch Koltschak im Schach gehalten, haben es verstanden, alle diese ihnen feindlichen Streitkräfte zu zermürben und so gut wie zu vernichten. Nur Trümmer ohne einheitliche Leitung stehen ihnen noch gegenüber. Tiefes Ende lag aber nicht im englischen Plan, der in Rußland nur im Trüben fischen wollte, der hoffte, aus dem dort herrschenden Durcheinander die Taschen Englands füllen zu können Nun sieht sich England plötzlich durch den Bolschewismus in Indien bedroht! Irgendeine russische antibolschewrstische Armee, die d iesem Bormarsch entgegentreten könnte, ist nicht mehr vorhanden. Und England weiß: Ist Indien für das Mutterland durch den Bvlschewis- rnus verloren, ist England selbst vernichtet! Aber nicht nur gegen Indien, sondern auch nach Westen gegen die. russischen Randstaaten, Polen, Litauen, Estland, Lettland richtet sich die bolschewistische Bedrohung. Marschall Fach hat wohl in Warschau festgestellt, daß die neu geschaffene polnische Armee unter keinen Umständen in der Lage ist, den Armeen Sowjet-Rußlands nennenswerten Widerstand zu leisten. Kennern der Berhältnisse ist das keine Ueberraschung, denn sie wußten, daß triefe polnische Armee nur über einige wenige brauchbare und zuverlässige Divisionen verfügt, der größte Teil ist ein schlecht bekleideter, mangelhaft bewaffneter und ausgerüsteter Haufen, bei dem von irgendwelcher Disziplin keine Rede fein kann, und der außerordentlich stark von bol- fchewisiifchen Gedanken durchsetzt ist. Demgegenüber stehen die bolschewistischen Armeen von 1920, nicht die von 1917: Wohl diszipliniert, gut ausgerüstet und bewaffnet, unter Führung der alten Zaren- Ossiziere. bei denen ausschließlich die Kommaudo- Gcwalt liegt, keineswegs mehr bei den Soldatenräten, die ihre Rolle ausgespielt haben. Die „Heere" der Randstaaten find aber kein Hinder- Aur dem Aeictze. Das Ertragssttuergesetz. Berlin, 4. März. (239.) Der Zentoalver- hmb der deutschen Bank- uud BankierAewerbeS in Berlin teilt mit: Das Ertrags steuec- gefetz tritt bekanntlich am 31. März in Kraft, eä soll jedoch nach den Beschlüssen der National- rerfamrnlunL in zweiter Lesung aus die an diesem Tage oder später fällig werdenden kcrpitalertragS- steuerpflichtigen Zinsscheine nach dem 3. März 1920 Anwendung finden. Banken und Bankfirmen sonne sonstige stellen, wo solche Zinsscheine zur Einlösung oder Gutschrift eingereicht werden, müssen den Einreichern demnach für die Steuer 10 Prozent des Betrages in Abzug bringen. Die Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit. Berlin, 4. Aiärz lWTB.) In der heutigen Sitzung des Reichsrates wurde der neue Etat für die Reichsbank angenommen. Hier wird die Bcr- mchrung der Beamten um 1123 gefordert. Es sollen 356 Bankbuchhalter und ebensoviel Geldzähler angestellt werden. — In dem Entwirrt über die Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit wurde int Ausschuß auf Antrag Badetts und Hessens eine Bestimmung eingefügt, wonach Baden unb Hessen das Begnadigungsrecht Vorbehalten sein soll für den Fall, daß die landsmännischen Verbände dieser beiden Staaten sich nicht im eigenen Lande befinden Knuten. Dagegen machte der Reichswehrminister Noske geltend, daß es heute nid>t mehr möglich sei, Truppen längere Zeil an demselben Ort slalwurmst zu lassen, da das Staatsanwalt stark bemängelt. Oberstaatsanwalt Krause tomml nochmals auf den Fall „Dombvowski" zu sprechen und bv- zeichnet es als sehr bedenklich, mit welcher Leichte tvrtigfcit sclstvere 'Jlngriffe gegen prominente Persönlichkeiten erhoben worden seien. Durch solche Mißbräuch' werde das Vertrauen des Bslkes ut die Richli gleit und Subcrläffigteit am: lieber Mu-« teilten gen sehr erschüttert. Zur Begründung des Strafantrages übergehend, erflärtc der Oberstaatsan uralt, der An gesagte habe zweifellos beleidigen und verletzen nullen. Er habe den stampf immer wieder von neuem aufgetwmen. Mit tiefen Ausführungen wolle er nicht bestreiten, daß der Angeklagte von Beweggründen geleitet iwrtxne fei, die in erster Linie uneigemtützig gewelen seren. Trotzdem müsse der Staatsanwaltschaft die Verurteilung beantragen. Zu berücksick-tigen sei, daß dem Angeklagten ein großer Teil des Wahrheitsbeweises geglückt sei, wenn auch mele schweve Bes chuldigungen nicht hätten erwiesen werden können. Dazu komme, daß auch der Angeklagte Dom Nebenkläger öfters schwer belerdigt worden fei. Unter Berücksichtigung aller dieser Umstande und Inbetrachtziehung der Vermögensverhältnisse des Angeklagten beantrage er die Verurteil lang z u einer Geldstrafe von 300 M k. Zum Schluß sagte der Oberstaatsamvolt, die Staatsanwaltschaft habe auf alle politischen Betrachtungen verzichtet, sie bade sich streng auf den Boden der Strafprozeßordnung gestellt. Mögen alle Polittker, Parlamentarier und die berufenen Vertreter der Presse ihre Folgerungen aus diesem. Prozeß ziehen. Möge dieser Prozeß zur Reinigung und Gesundung des öffentlichen Lebens beitragen." Darauf ergriff der Verteidiger Tr. Alsberg das Wort. Er ging die einzelnen Punkte ausführlich durch. Dir Frage der Kabinettsumbildung. Berlin, 4. März. Zu den Gerüchten über die Kabinettsumbildung sagt die Deutsche Allg. Zig., mit einem Abschluß des Prozesses Helsserich sei wohl kaum vor Mitte des Monats zu rechnen, ebenso nicht mit etwaigen Aenderungen im Kabinett vor Eintritt in das letzte Märzdrittel. Awzeichen für umfangreiche Aenderungen lägen nicht vor. Hus dem besetzten Gebiet. mc. Bad Homburg, 4. März. Der Feldberggipfel ist erneut von einer starken französischen Wache besetzt worden. Es soll dies anscheinend eine Strafe dafür ' sein, iveil am Sonntag einige deutsche Sicherheitspolizisten den Berg erstiegen haben. — Der Frankfurter Verein für Jugendherbergen (beabsichtigt, auf dem Feldberg eine Wanderherberge zu errichten. nis für die Sowjetarmeen, sondern sie werden in Kürze überrannt fein, sobald die Witterung die Benutzung der russischen Straßen den Bolschc- Misleu Leu Nachschub gestattet, und werden mit den Bolschewisten gemeinsame Sache machen. Auch dieses ist uns alten Baltenkämpfern nichts Neues, sondern war uns schon eine Selbstverständlichkeit, als uns die Reichsregierang im Herbst 1919 auf Befehl der Entente im Stich ließ. Jetzt beginnt die Entente emzusehen, daß zwifck>?n diesen russischen widerstandsunfähigen Randstaaten und den Knlt-nte floaten ja nur noch das von ihr zertretene Deutschland liegt und daß dieses Land ja selbst beim beften Willen durch die Beschränkung seines Heeres nicht in der Lage ist, den Westmarsch der Bvlscltewiki aufzuhalten, daß jubem durch den Friedensvertrag von Versailles in Deutschland der Boden für den Bolschewismus in denkbar bester Weise vorbereitet wurde! Und in diesem Augenblick beginnt das alte englische Spiel, besiegte Völker vor den englischen Wagen zu spannen: Es soll eine Art Ost-Fremdenlegion geschaffen werden, bei deren Zusammensetzung natürlich in erster Linie auf den deutschen Soldaten gerechnet wird, die in Zkurland-Lttauen den linken Flügel der polnisck)en Armee gegen die Bolschewik bilden müßte! Gelnime Werbung für diese Frem denlegivn soll schon im Gange sein. Also, auf deutsch gesagt: Eine deutsche Armee soll im Bündnis mit der undisziplinierten bolscktewistifch stark verseuchten polnische!'. Armee die Bolschewisten von der Entente fcmbaltcn, im Bündnis mit dem Polen, an dessen Bestehen Deutschland auch nickt das geringste Jnter.'sse hat. Deut ches Blut soll wieder im Interesse der Entente verspritzt werden. Allen seinen Verpflichtungen aus dem Friedcus- vcnrag muß Deutschland selbstverständlich weiter nachtomme,:. Dieses Ansinnen ist so übel, daß man es nicht für möglich halten sollte. Nun aber lvach auf, deutscher Michel, und ruf deinen Peini- gern zu: „Schafft euch eine eigene Armee in Kurland-Litauen, ivenn ihr eilte haben wollt, die im Bündnis mit Polen die Bolfchewiki zu be känipfen sucht! Deutsckstand hat kein Interesse mehr daran, den Bolschewismus vom Westen sern- iubalten, laßt ruhig den Bolschewismus nur kom- ss'S?; es&s; bobs • erfoM; Direkter Eisenbahnverkehr Basel, 4. März. (Wolff.) In Basel tagten am 3. und 4. Mär; etwa 50 Vertreter dcw fran- iöfiidm, belgischen, dutsckxn und fchwn-kwifch:n Eifenbahnverwaltungen, um die Bedin- Hungert für die Wiederaufnahme des feit Kriegs- beginn gänzlich unterbrvchenen direkten Güterverkehrs zwischen Frankreich und Belgien einerseits und Deutschland andrerseits sesltzufetztw. Nach längeren, unter den zurzeit noch b^ftebm.'en Verhältnissen begreislich.'nreie mühsamen Ber- handllmgen, die durch den Präsidenten der Generaldirektion der schlweizerisck)en Bunde/sbahncn, Winkelmami, geleitet wurden, ist schlief stich eaii? Einigung zustandegekommen, die es ermös/licht, den direkten Güterverkehr wieder aufzunchwen. Vom Zeitpunkt des Inkrafttretens der zustmtdegekoin- menen Dercinbarungen an werden alfp Güter- fenbungen zwischen Frankreich uv.d Belgien einerseits und Deutschland andererseits (auch über die Schiveiz) wieder wie vor iw?m .Kriege auf Grund direkter Frachtbriefe und auf Gnind der Beslimmungeit des Uebereinkommens über den internationalen Frachtverlchr (Berner lieberem- tont men l befördert werden können. Da aber mit diesen Vorlehrungen allein den BedürÜmsieii des internationalen Güterverlchrs nur zum Teil gedient wäre, sind nebenher auch Beck5andlungen über die Wiederaufnahme der gegcujeitiapn Wagen- Benutzung eingeleitet worden. Endlich ijt auch noch eine ^konferenz in Aussicht genommen,, welche bic Ofrunblagen für die Einrichtung des direkten Personenverkehrs schaffen soll. Tast gegen Wilson. Paris, 4. März. (Wolff.) Der Berrcht-- erftotter des „Eckw tk- Paris" melbet aud Dafhing- ton, der el>enwl ge Präsident Taft klage Wilson an, aut die Veriverfiiirg des Friedeins^-rtvi^'S von Versailles hrnzuarbeiteii, damit er fern: Entscheidung über die Lodge schon Vorbehalte zu treffen brauche. Senator üobge lagt, wmn das mahr sei, kännten Wilson und die.demokratischen Senatoren nicht die Verantwortlickstlnt tür den Mißerfolg des Vertrages von sich t-bnxren. Er frage sich, ob der verblendete Wilston aus p'r- sönlicheii Gefühlen wirklich fein cige»to W>rk zer- fÜJren wolle. Deutschland uud der Völkerbund. Budapest, 4. März. (WTB.) Ter „Bester Lloyd" veröffentlicht eine Unterredung seines Berliner Sonderberichterstatters mit dem Reichsminister des Auswärtigen, Müller, der u. a. erklärte, die deutsch Regierung stehe nach wie vor uneifchütterlich auf dem Standpunkt des Völkerbundes. Selbstverständlich dürfe aber der Völkerbund nickt das Jnstturnent zur dauernden Niederhaltung Deutschlands werden. Die deutsche Regierung würde natürlich nur der Aufnahme als vollkommen gleichberechtigtes Mitglied näher treten. Er sei überzeugt, daß die aus den internationalen Beziehungen heute noch Lastende Atmosphäre des Hasses und des Mißttauens behoben würde unb daß die Bestimmungen der Artikel 11 unb 19 der Völkerbniidakte zu der Revision jener Artikel des Friedensvertrages, die unerfüllbar feien, führen würden. Es fehle sckwn heute nickt an erfreulichen Anzeichen einer solchen Sinnesänderung in einigen Ententestaaten. Ter Minister erklärte weiter, daß die vertrauensvollen Beziehungen Deutschlands zu den neutralen Staaten feit Kriegsende noch eine erfreuliche Stärkung erfahren hätten. Beitritt Schweden» zum Völkerbund. Kopenhagen. 5. Marz. (WTB/l Schwedischen Blättern zufolge sand am 3. Mäi^ m der Brodten Kammer des schwedischen Reichstages eure Ausspracke über den Beitritt Schwedens zum Völ- ferbimb statt. Tie Kammer war überfüllt. Auch ber Kronprinz war zugegen. Nach lebhaften Erörterungen wurde spät in brr s)2xu^ mit 152 gegen 67 Stimmen der Beitritt Schwebens zum Völkerbund beschtefsen.. Die Erste Krimmer verhandelte gestern über dieselbe Frage. Da nunmehr ber Beitritt Schwedens zum SBdTf'tlmnb Tatsache geworben ist, erwartet man den Rücktritt cer Regierung jeden 2zg. Tie Politiker treffen bereits alle Vorbereitungen. Aus demselben Grunde batte ber König die Part erfuhr er zu einer Konferenz ein geladen. Wie verlautet, orottb sich das neue Kab.nett f stgendxrmaiz-i zusammen setzen : Staa:sminister B anting, Mmynn des Innern Palmstierna, Finan^minister Tyorston, Kriegsmiuister Albin-Hai^n. Tie Berteistnrg der übrigen Portefeulles ist noch nicht entschieden. nehmen, daß die Beschuldigungen ErzdergerS in Sachen der Bestrebungen tn Belgien unter der Aegide Helfserichs zur Ausnahme der angegriffenen Personen in ber Liste ber Auszulieiernden führen mußten. Tie Staatsanloaltschaft hatte den Bor- ro u r f ber Denunziation für erwiesen. Im Fall „Jahnke" Mtenbiebfabl im Deutschen Flottenverein, fei Erzberger mit nuäreben gekommen, er müsse seine Aussage uenveigtm, weil er fürchte, luegen Verletzung des Urheberrechts zur Vorantwottung gezogen zu werden. Der Staatsanwalt fügte hinzu, er brauche über bie ' ' td ju fagen. Das Ber- Falle des Briefes des Ma- itflU dt» , ii< Dief0Ä* nWR* stö Gerückte über den früheren Großherzog. Berlin, 4. Marz. (Wolff.) Ist der hoNän- dischen Presse nxircn in den letzten Trigen vielfach Gerüchte verzeichnet, nach denen am 6. Februar, abends der Großherzog von He f 1 en und sein Sohn bei Zcveiiaar über die Grenze nach Holland geflüchtet sein sollen, nachdem bereits cm 5. Februar acht Deutsche, deren Namen auf der Auslieferungsliste ftänbeit, gleichfalls über die Grenze gekommen seien Wie das deutsche Konsulat rn Zevenaar amtlich feststeNt, reiste am 6 Februar lediglich ber Prinz 23 ol f gang von Hessen aus Homburg nach Hollaifl>, kehrte aber fd)on am 9. Februar zurück. SBdxtr ber Großherzog von Hessen noch andere^ Fürstlichkeiteii passierten in diesen Tagen die hoffLirdische Grenze, ebensowenig Offiziere oder sonstig Militärper- sonen. Der Prozeß Lrzberger-kielfferich. Berlin, 4. März. In der Fortsetzung der Plä-wvers erklärte ber Erste Staatsanwalt v. Clavsewitz, daß ber Fall Hettlini aussckieide, da Gras Hertlmg tot fei. Es könne nicht mehr bewiesen werden, ob er mit Recht Erzberger Unwahrhaslhgkeit vorwarf. Ebenfalls scheide ber Fall wegen der? belgischen Frage aus, ba die Erörterung im Einverständnis beider Parteien unterblieb. Es fei auch zweifelhaft, ob Heffferich hierin bestraft werden könnte, da er in Notwehr handelte. Im Salle Pöplau, wo die eidlichen Aussagen tLrzbergers im direkten Gegensatz zu den une,d- lichen stvnden, erAarte der Stcttsanwalt den Beweis von dem Angeklagten als geführt. In dem Falte, in dem Erzberger Helsierich vorwarf, datz er ber leichtfertigste Finanzininifter fei, roeil er nicht für Kriegssteuern sorgte, stützte sich ber Staatsanwalt auf bie Aussagen Spahns. Aus Grund dieser Aussage bezweifelt der Staatsanwalt auch die Richtigkeit ber Angaben Crzbergers betreffs bei: Konferenz, bei Bethmann-Hollweg. Erzberger teilte nach der kategorischen Abweisung bnrch Bethma°mi-Hollweg bi rekt hinterher oas Gegenteil Si/abn unb leina Partei mit. Ter Staatsanwatt betrachtet auch hierin ben Bewei s ber Wahr h ei tbu r ch den Angeklagten als erbracht. Ferner halt er für erwiesen, baß Erzberger erf andere Weift als über das auswärtige Amt zu btm c ze r nin - scheu Bericht kam. Bezüglich ber Aktion über den U-Bootkrieg kam ber Regierung ixto SSorgctrin Erzbergers ubervaftvei» Ter Staatsamvall kommt zu ber Ueberieuflung, baß ore Behauvtungen Helsserichs in dreier Be-.-ehung als wahr sich erwiesen. Der Staatsanwalt stellt ferner in Abrede, baß das Verhalten Erzbergers n a ch b e r F r i e b e n s r e s o 1 u t i o n ber Regierung gegenüber offen unb ehrl'.ck gewesen ist. Ter Staatsanwatt beschäftigt sich dann mit ben Vorkommnissen in bet Verhandlung selbst, aus denen der Anoevagte den Benters ^er Lügenhaftigkeit führen wolle. Tie Beurteilung die- Reichrianzler Bauer über die innerpoütiiche Lage. B u da pe st, 4. März. (WB.) Reichskanzler Bauer äußerte sich zu dem Sonderberiaft ‘ritTOtcr des Pester Lloi^>, die inncrpoftttsche Lag: kömv.' im Augeiiblick als außervcdeiit.ich befestigt an* gesprochen werden. Die wegm brr "Aus^ieierimgs- angclegenbeit tn»'beni?€ Rrgterungskrite fei durch rie Leipziger Lvsioig torübergegangen. Noch nte ei in Deutschland die innere 'Politik so eng v.'r- (od)ten gewesen mit d.'r äußerni wvr gegenwärtig. Z. B., sagte der ReichSkernzter, ist die Möglickzkeit, den notroenoigsten ^nnenbebarf an Kohle zu decken mtb gleichzeitig die im FriebeiiSvertrag Borge« ehenen 5tkyblcttltefenaig.il an di: Entente zu leiste.!, an eine arbeiterfreimdlicl-e R'^ierung geknüpft. Nicht nur jetzt, sondern, auch für ine näd>» ten Jahrzelmte wird eine deiftsche Regierung, bie in ber Arbeiterpartei nicht Sitz, (Stimme und Einfluß, 'bat, unmöglich sein. Wenn die Wahlen vielleicht auch eine Verstärkung der Opposition im Parlament auf der Rechten oder ber Link'n dringen, ist eine Aenderung der Zusamm'ns'.tzung der Negierungskoalition doch nicht zu erwarten. Tie Regierung hat bisher das Betriebsrätig?fttz geschaffen und bai Achtslundentag ein geführt Sf ttachtet mit ihrer Fii:anzPolitik di-' schwache Schultern der Arbeiter nach Möglichteil zu entlasten . Tie Anzeichen einer 1 a n gsamen B e s - ferung der wirtschaftlichen Verfäftniisc haben sich in den letzten Monaten erfr'ulich gfr- mclyrt. In einzelnen Jnduürü-weigm kann schon wieder eine recht beachtmsnterte Produttivität sest- gefiellt werden. Die Auwaffung ans der Wirt-- sä>astsiwt hängt vom Kahlen-, Rohstoff- und Va- lutaproblein ab. Stile drei Probleme können nicht von Deutschland allein gelöst werden. Die ll.'bte- ivinbung der Kohlenmrs ere l)ängt von ben Lieferungsforderungen der ANiiettm ab. Tie Einfuhr genügender Rohstoffe ist abhängig tun ber ReLinstruiernng des deutschen Kredits. Tas V al u ta Problem ist verflochten mit der Volks- unb Finanzwirlschaft der gesamten Welt. Tie Valutamisere ist von ähnlich verheerender Wirkung wie die fünft ährige Blockade. Der Tiefftand der Mitteleuropäischen Vattften wirkt wie eine Säugpumpe, die den Rest des Wohlstandes unserer Völker saft automatisch in bie Länder der Sieger hinuberzieht. Tas ist aber nur ein vorübergehender Vorteil für den Sieger, dem der schwere Nachteil, tafj Teutschland feine Verpflichtungen nicht er- fütten kann, auf dem Fuße solgt. Tas allgemeine Dalutaeleiid Teutsckstands und der Länder der früheren Donaumonarchie muß düse M neuem wirtschaftlichen Zusammensckstuß zwingen. Es ift zu hoffen, daß bie internationale Valuteckomerentz versuchen wird, auf dem mternatwnalen Wäh- rungsmarft das Gbrichgewicht tmuftellat, ohne das eine wirtschaftliche unb politische Beruhigung in Europa nicht möglich ist. von Amerika und l)apan überflügelt . Tic AM- ser Fälle überlasse er dem Gerichtshof Ter Staats-» ierten müßten Deutschlanb bc\ dem Wiederaufbau anwalt geht die einzelnen Fälle durch, für der« behilflich sein. Wenn man Deutschland und Frank- zwei ber Beweis nickt erbracht fei. Schließlich bereich nicht ungefähr in denselben Zu stand zurück merkt er, für bic Staatsanwaltschaft ergebe bringe wie vor dem Kriege, damit die Ilnduslric daß bei dem Nebenkläger ber Hang jur U u* beiter Länder wieder fort fallen könne zu arbeiten, j Wahrhaftigkeit bestand. Ter Staalsanwatt Lonne das wirtsckwftliche Gleichgewicht lftchtMieder- verbreitet sich sodann über den Vorwurf der ge* herqestellt werden. meinen Denunziation. Man müsse an- men, er wird ben Friedens vertrag von Versailles «rreißen wie einen Fetzen schmutzigen Papicres." I hrus'yatt mtemdehrttch. Vtow ae iranta^ ^r- Lieber tot als Sklave, lieber Bolschewist als zeugungskraft unb die deutsche Organratron gehe Entente-Sklave. ' zs £*—=* — ---— I f für *♦ Amtlicb eii der aalnachrichten. Gegen Schiebertum und Wucher wendet sich eine neue Verordnung des Militärbefehlschabers Generalleutnant v. Stvlzmann im Anzeigenteil unseres heutigrn Blattes. Sie ift die einschneidendste, die wrr bislang fat'dxt haben. Hebt sie doch das Brief-Po st-,Telegraphund Fernsprechgeheimnrs auf für folche Briefe, Postsendungen, Tel-^ramm- und Ferngespräche, bei denen dir dringende Verdacht vorliegt, g e wer b s m ä ßi g e nS ch l e i ch- h an del .soivie Wucher zu fördern. In den Post- anstalten dürfen dort lagernde Pakete durchsucht werden. Die nut der Bekämpfung des Schleichhandels beauftragten Organe dürfen das gesamt« Bahngeland? sowie die Eis-enbchndvnrst- räume, Güterabfertigungen und Packwagen betreten. Tie Verordnung soll nicht kleinlich gehandhabt werden und lediglich den gcwerbs- mähigen Schleichhandel treffen. Der Privatmann, dem ein Freund vom Lande ein halbes Pfund Butter schickt, braucht sich keine grauen । Haare wachsen zu lassen. Tie Verordnung gilt für mc. Frankfurt a. M., 4. März Ter Gas- preis wird mit dem heutigen Tage von 84 Pf. aut 1 Mk. pro Kubikmeter erhöht. Gleichzeitig werden alle Münzgasmesser entfernt. mc. Limburg, 4. März. Bei Sprengungen in einem Basattbruch in der Nähe von Bcck Ems wurde ein Arbeiter aus Villmar getötet, zwei weitere Arbeiter verwundet. )( Marburg, 4. März. Laardgerichtsdrrete tor Geh. Jnstizvat Jeß tritt am 1. Mai in den Ruhestand. 4 Marburg, 3. Man. In einer heute hier abgehaltenen Versammlung dec Vertrauens- männer des Hessischen Bauernvereins des Kreises Marburg wurde der in der kürzlichen Generalversammlung gefaßte Beschluß, 10 Proz. des mit 30 000 Zentnern bemessenen Äblieserungs- in der Welt △ B iebeu, 4. März. Die unverheiratete K. Ebel wurde am 25. Februar schwer crfrantt in das Kraitkenhaus noch Msfeld gebracht, wo sie am Freitag den 27. Februar an Vergiftu ngs- erscheinungen starb. Auf dem Sterbebett hat sie einen hiesigen Ortseinwohner, der am 29. Februar Hochzeit mit einem anderen Biebener Mädchen feiern wollte, als Täter bezeichnet, der infolgedessen verhaftet wurde. Notwendigkeit. Abg. Fall lDem.): Wir müssen diese Vorlage annehmen. Sie ist ein großer Erfolg der Regierung, hinter der in dieser Frage das ganze Volk gestanden hat. Ter Antrag der Unabhängigen, die Ocffentlichkeit der Reichsgerichtsver Handlung en noch1 besonders sicherzustellen, ist überflüssig. Wenn wir vom Reichsgericht Richtersprüche erwarten, die uns vor uns selbst rechtfertigen, so sind wir überzeugt, daß, das Reichsgericht sich von keiner Politik leiten läßt. Ungesühnt bleiben darf nicht das Unrecht aus der anderen Seite. Tie Deutschen, die von der Entente ergriffen und wegen angeblicher Kriegs- »erbrechen abgeurteilt worden srrck, müssen befreit und vor deutsche Gerichte gestellt _ werden. Die Aussagen der hcimkehrenden Kriegsgefangenen und die Morde in dem befeftten Gebiet beweisen, daß viel Schuld auf der Gegenseite vorhanden und ungestraft ist. Abg. Seger (USP.): Tie Vorlage dürfte nicht so sehr aus den Zwang der Entente zurück- Gesetzes, die Selbständigkeit bn: Länder ingte Pflicht und das Recht, seine ganz« Kraft daran zu setzen, daß die Wahrheit endlich anK Licht kommt. Kein Strafverfahren' ohne Gegenseitigkeit! Wir fordern Gerechtigkeit! 2. Tie Deutschnationale Studentengruppe fordert alle Kommilitonen auf, sich des K u u f s e n g- lischer und amerikanischer Zigaretten, und des Genusses ausländischer Eho- k o l a de zu enthalten. Ganz abgesehen von du Go- sundheitsichädlichteit der Zigaretten durch das m ihnen enthaltene Opium, haben wir die Pflicht, die Uel^erschwemmung Deut chlands mit auslMidi scheu Waren nicht noch mehr zu unterstützen, als es durch die Einfuhr unbedingt notwendiger Lebensmittel und Rohstoffe bereits geschieht, imb die einheimische Produktion und Händel dadurch nicht zu schädigen. rlttnst und Wissenschaft. me. Frankfurt a. M., 4. März. Für bk Besetzung des Jntendantenpostens der städtischen Theater soll, wie man in Künstlerkreisen zuverlässig hört, der frühere Regisseur des Schauspielhauses Karlheinz Martin, jetzt Oberspielleiter bei Max Reinhardt in Berlin, in Frage Kommen. Reben diesem rein künstlerischen Leiter müßte, da sich das Geschäftliche nun einmal nicht vom Theater trennen läßt, ein kaufmännischer Dte rekvor verpflichtet werden. Vernriichte». Berlin, 4. März. (WB.) Me der „Abend" meldet, wurde heut« nachmittag auf dem Host' des Fabrikgrundstückes Chaussoestraße die Lick' eines jungen Mädchens ausgesunden, di' W ür g male am Hali« aufwics. Die Tode wurde cks br 21iährige Arbeiterin Frieda Helwig aus Grünberi' ermittelt. Als mutma&id)er Täter kommt dett Fahrsttchlfüheer Franz Lietz in Betracht. dem Lehrer Friedrich Gengnagel zn Ober- Lais eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Burg- Gemünden (Kreis Alsfeld). — In den Rul-estand versetzt wurde am 25. Februar der Lehrer an der Volksschule zu Ober-Wrddersheim im Krrnse Büdingen Otto Koch auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate während mehr als 50 Jahre geleisteten Dienste vom 1. April 1920 ab. — Erledigt ist eine mit einem eoangeli>chen Lehrer zu besetzende Lehcerstelle an der Volksschule zu Crumstadt. Mit der Stelle ist ein Teck des Organistendienstes verbunden. ** Ein öffentlicher Impftermin wird am Mittwoch den 10. März, nachmittags 3 Uhr, in der Turnhalle der Stadtmädcl;enschulc, Schillerstraße 8, abgeholten. Siche Anzeigentertt ** Oesfeutliche Bücherhalle. Im Februar mürben 1690 Bände cmsgeliehen, ^-nvov flammen auf: Erzählende Literatur 992, Zeuch riften 187, Jugendschriften 143, Litera tu rge- chichte 12, Gedichte und Dramen 24, Länder- und Vötkerfande 41, Kulturgeschichte 18, Geschichte und Biographien 54, Kunstgeschichte 15, Naturwissen- djafien und Tedpvologie 94, Gesundheilslehre 13, Religion und Philosophie 40, Staatswissenschast 11, Sprachwissenschaft 11, Fremdsprachliches 35 Bände. Nach auswärts kamen 23 Bände. ** Liebig-Museum. Ta die Nachfrage zur Festvorstellung im StaditHeater am 26. März 1920 sehr rege ist, empfiehlt es sich, baldigst Wünsche bezügl. reservierter Plätze bei dem Schriftführer Tr. Werner geltend zu machen, da sonst gute Plätze vergeben sind. Es ist selbstverständlich, daß Anmeldungen zum Beitritt der Gesellschaft noch angenommen werden, ebenso haben auch ernge- ladene Gäste Anspruch auf Bereitstellung von Plätzen. (Siehe Anzeige in heutiger Nummer.) ** Das Militärkonzert im Philo- sop'henwald nächsten Sonntag verspricht für jeden Besucher einen genußreichen Nachmittag, denn die Zusammenstellung des Spielplans ist sehr geschickt getroffen. Außer dem 9. .Konzert für Violine von Benot, der großen „FanWantasie" für Flöte, sowie den Variationen über den „Karneval von Venedig" für Trompete, wird ine Regimentskapelle unter ihrem Leiter, Obermusikmeister Löber, die „Don Juan"-Ouverfare von Mozart, die große Fantasie aus „Oberon" von Weber, die Ouvertüre „Nebukadnezar", sowie die Pharaphrase über „O, sole mw" spielen. Tas Wnzert beginnt um 4 Uhr und es ist ratsam, sich zeitig einen Platz zu sichern. Der Saal ist gut geheizt. Landkreis Gießen. -o- Großen-Linden, 4. Mäi^. Diese Woche wurde unsere Fortbildungsschule geschlossen, die in eine landwirtschaftliche und gewerbliche Msteckung zerfällt. Tie Schüler legten durch bte Schulspavkasse rund 250 Mk. in Spar- gellem zurück. Kreis Alsfeld. Hochschulnachrlchten. Entschließungen der Deutfchnationalen Stu-- dentengruppe der Landrsuniversttät. Tie Teutschuationale Studcnvengruppe an b*r Universität Gießen hat nach einem unter starker Beteckrgung erfolgten Vortrag von Prof. Tr. Werner-Butzbach über „Deutsch-nallonale Politik^ am 2. März folgende Entschließungen ge- fäßt: 1. Die Deutschnatwnale Studentengruppe att der Universität Gießen glaubt sich tn Ueberriw« sttmmung mit der gesamten rechtlich denkende« Bürgerschaft Gießens in der unbedingten Fov* ixneng an unsere Regierung: Heraus mit der Gegenliste der f-;rnd-, lichen Kriegsverbrechen! Ohne eine deutsche Gegenliste, ohneVerösf-enllichung der im Kriegsministerium rulxnden Akten, biren Herausgabe bereits schon öfters großartig angtw kündigt wurde, die aber unbegreislicherwnf: trotz der Fülle des erdrückenden Matri-als — bmten wir nur an die schamlose Behandlung .unserer Kriegsgefangenen durch schwarze und weiß! Fran- zosen! — aus Angst und anderen unglaublichen Gründen zurückgehalten werden, ist jedw tontest Schritt in der einseitigen Verfolgung der tmgeb» lichen deutschen Kriegsverdrechm eine Knebelung der Gerechttgteit auf Kosten des dnrtschen Volkes l Ter ,^Zorwärts" lehnt es nach einer Berliner Zeitungs-Aieldung ab, Rtaterial z. B. über grausame Geian genenbehandiung durch die Franzosen △ AlSfeld, 4. März. Tas Hotel „Deutsches Haus", das zum Preise von 150000 Mark vn den Besitz der Verven dAodrow und Muss ans Frankfurt über gegangen ift, wird zur Zeit renoviert. B rauerschwend, 4. März. Der Landwirt Biickensdock fing am 1. März eine Fischotter von 1,20 Meter Länge — ein selten schönes Exemplar — auf seiner Jagd. Für das Fell wurden ihm bereits 2500 Mark geboten. Kreis Büdingen. ba. Büdingen, 3. März. Bis fetzt haben feit 3 Wochen 15 Gemeinden unter Hebern ahme der Ueberteuerungszuschüsse den alsbaldigen Anschluß an die elektr. U eberl andanlage der Provinz beantragt. Andere werden folgen. Der Pvovinzialtag hat beschlossen, die Last dieser Gemeinden dadurch fstanmüßig zu erleichtern, daß 10—25 Proz. der erhöhten Stromgelber aller angeschlossenen Orte zu einem Fonds vereinigt werden, aus dem den bedürftigen Gemeinden jährliche Zuschüsse gewährt werden. Die Direktion Friedberg will das Mögliche tun, um vielen Orten bald, die Wohltaten des elektrischen Lichtes zu bringen. Der Mangel an Materialien ist aber recht groß. Kreis Friedberg. a Friedberg, 4. März. In der heutigen Stadtvervrdnetensitzung wurde der Antrag der hiesigen Brauereien Steinhäußer und Windecker aus Ermäßigung des Wasserpreises abgelehnt. — Die Kosten des Umbaues der von der Stadt getauften Helmoltschen Hosrrite, die bisher als Kaserne benutzt wurde, sollen nach dem Voranschläge 195 000 Mk. betragen und sollen achtzehn Wohnungen hergerichtet werden. So- bälo die Erlaubnis vom Wehrkreiskommando ein» getroffen ist, soll mit den Arbeiten begonnen werden. — Die Mietpreise sämtlicher städtischen Gebäude sollen wesentlich erhöht werden, doch ist nach Ansicht «des Beigeordneten Windecker höchstens eine Erhöhung von 20 Proz. gesetzlich zulässig. — Die ErriOnng einer Gartenbau- schule wird abgelehnt, da die dafür erforderlichen Unkosten von 98 000 Mk. für zu hoch gehalten werden. — Die Zulassung von einer Anzahl neuen Metzgern zur Fleischverteilung wird abgelehnt. — Der Stadt steht eine rationierte Menge von 8000 Raummetern Holz zu, doch sind davon bis jetzt erst 1100 Meter angclieseri. — Die von der Stadt geplante Vergnügungssteuer ist von dem Ministerium nicht genehmigt worden, dagegen ist die geplante Billetsteuer zulässig. — Die Arbeiter des Gaswerks drohen mit Arbeitsniederlegung, da der Tarifvertrag noch nicht abgeschlossen ist: es soll alsbald in Verhandlung mit ihnen, getreten werden. — Von dem bisherigen Exerzierplatz sind 40 Morgen verpachtet werden; der Pachterlös wird jedenfalls der Stadt zugute kommen. Starkenburg intD Rheinhessen. mc. Darmstadt, 4. März. Ein Schweizer hat das Hotel Britannia gegen eine Entschädigung von 750000 Mk. käuflich erworben. Hessen-Nassau. Die Grippe. — Frankfurt a. M., 4. März. Das Stan- desamtsregister verzeichnet heute 74 Todesfälle. Bon den Gestorbenen standen allein 24 im Alter von 18—40 Jahren. Als Todesursache dürfte hier Grippe in Frage kommen. Vereine und Vorträge. ** Liga »um Schutze der deutsche« Kultur. In den letzten Tagen tourben sol^nde Ortsgruppen gegründet: Langsdorf (Kreis Gießen)' Ulrichstein (Kreis Schotten), Unter- und Ober- Seibertenrod (Kreis Schotten), Groß-Felda, Ober- Ohmen (Kreis Alsfeld) und Weickartshain (Kreis Gießen). Schlitz, 3. Marz. Nachdem die Deutsche Bolkspartei mit Parteisekretär Dr. Lutsch (Gießen) als Redner im ganzen Schlitzerland nne große ZaA von sehr stark besuchten öffentl'.chen Versammlungen abgehalten hatte, sprach ts unversucht abzulehnen Zu lassen, daß der Verkauf des BraunVohlenwerVesi Ter Antrag wird abgelehnt. Der Zusatz des „Friedrich" an die Stadt Frankfurt a. M. rück- Ausschusses wegen der Kosten wird angeiwmmen. gängig gemadjt wird Damit ist der Gesetzentwurf erledigt. Es folgt die Lebensmittel. u n 8 auä ber^b.n^ in der Ausschußfaftung angenommen wird. Es ^i«en n ft ft m w n f» "eä ri"e8 hi et! e ÄÄÄ tiÄ ^bmrr&: Simon-Schwaben (Soz.): Das Ge- Kohlraben, ait Törrgemüse Weißkraut und Gelbe- setz wird von Ländenr mid Gemeinden binnen ^rnn^fwch ^orrobst (Aepiel und Zivet- kurzem als Wohltat empfunden werden. Weiter- lÄen) zuni verkauf. Kohlraben, »u ^fatterzwecken geheiche Anträge im ?lusschus; mußteii abgelehnt | gketgnri, werden iwd> Pfund- und Zentnerweise werden I abgegeben. 9[ba Lesse (Dem )• Das Gri-k ift 'twa. K>n-n- Freibank. Samstag den 6. März wer- W Ubr mrchnEgs bie Nm. 1401 b.4 und Gemeinden werden im irLchsten Jalw'. mit 10 LDUU vetiefen. bis 12 Mckliarden Ausgaben zu redmm haben Veranstaltungen. Aus ben UeberwrisunMm wird sich nur etwas Freitag, 5. Februar: Literarische Gesell- über die Hälfte dieses Steunbedarss ergeben. Dft schäft, 81/* Uhr, Nene Aula. Literariscsier Abend. — den Ländern und Gemeinden überrmneuen selbstän- Oeisenlliche Angestellten-Versammlung 8 Uhr im fcngai (Steuercnulten (Lnhbarkervrn uw) rairbeu Cafö Leib. — Lichtspielhaus, „Monica Voael- wenig über eine Milli- rbc erg bm. sang", letzter Tag. Liästspiele, Seltersweg, „Tie Abg. Düwel (USP.): Mit der Tendenz des! Herrin der Welt, 5. Teil", letzter Tag. zü einer solchen Versippung und Verschwagerunal XüS Stadt ttttfc tattd. 1 der Truppe mit der Bevölkerung füiiren n^T-^c'I Gießen, den 5. März 1920. , SÄ ÄSÄ fcÄ® Sie Matznahm.» g-g-n di« Wenn beispielsweise ein preutziiches Gericht ge- Wohnungsnot. urteckt hätte und das Begnadigmigsrecht dann Wvhnräume, Läden und Werkstätten etwa nad) Baden verlegt werden lollte, vaite totmen n ur mit vorhe r i ger Zustim mu n g das für eine glatte Unmöglichkeit. ®ie JJtepWt K f g Mieteinigungsamts gekündigt wer- entt'ckned für die Streichung des bad NM- $ei Mieterhöhungen, die im Einverständnis hessischen Antrages. Im übrigen wurde! bent Mieter erfolgten, war bisher dre Zu- die Vorlage angenommen. Ms Tmnm des I nintmyng b£5 Mieteinigungsamts nicht erfordcr- krafttrctens wurde der 1. Ottober 1920 bestimmt. ^ach neuerer Vorschrift ist nunmehr bei ’ ™ 2 allen Mietsteigerungen die vorherige Berlin, 4. März. (WB.) Der „Reichs- Zustimmung des M ieteinigung samts anzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachmig einzulwlen. Bei der Miete von Lagern, Möbelm über die Einschränkung des Verbrauchs ricttn)d>n I Stallungen und dergleid-en ist die Kündigung mich Kraft, sowie eine Bekanntmachung betr. dre Mt- ^hne Zustimmung des Mietrinigungsamts Salassig. lederi^wirtschastung. , jedoch steht dem Mieter das Recht zu, das Mwt- M ün ch e n, 4. März. (WB.) Durch das ener- Einigungsamt anzurufen. Bei unverzüglicher Angische Eingreifen der Regierungskommisiiou. wE»'l nIfUItq kann das Mieteinigungsamt gegebenenfalls die Ruhe in Straubing wieder hergeidull. Dr>-1 Vertrag verlängern, abänbem ober auch bie Arbeck ruht, soll aber nach Beerdigung der.Opfer I Kündigung zulassen. mteder ausgenommen werden. R'iwstoehorrtcklerie Ohne Zuslimnrung des Städt. Wohnungsamts und berittene Truppen halten bte Stadt brtetzt. Die bürfen Gebäude oder Teile von Gebäuden nicht ab- Opfer sollen nicht durch Schüsse der R^d)swehr-1 gLh^chen, Räume, die bis zum 1. Oktober 1918 truppen, sondern durch Ge'dwsse ans den Rcchm I Ju Wohnungszwecken bestimmt oder benutzt ivaren, der Demonstranten getroffen worden snn zu anderen Zwecken, insbesondere nicht als Wert- Dan zig, 4. März. (Wolfft) Die ^nstt- hatten, Dienst-oder Geschäftsräume verwandt wer- tuienrng eines Staatsrats für das wbKt ^en Verfüaungsberechttgte hat unverzüglich Freistaat Danzig war gestern Gegenstand^ern Stadt. Wohnungsamt Anzeige zu erstatten, enter Besprechung bei bent Ob.'rivmmisiar Tow:r. sobald eine Wohnung oder Fabrik-, Lager-, Werk- Darwach soll beabsichtigt sein, daß durch eine Ver- stätten-, Dienst-, Geschäftsräume ober sonstige tnSmung bcs Ober Kommissars der St-aatsrat ge- Räume nnbeiiutzt sind. Dem Beauftragten des bildet wird, der den Oberkommissar in der Führung Städt. Wohnungsamts ist über die unbenutzten der Regierungsgeschäfte unterstützen soll. Du unb benutzten Wohnungen und Räume sowie über Staatsrat soll aus dem Oberregierungsrat v. «u* beten Vermietung Auskunft zu erteilen und ihm meTe, dem Oberbürgermeister Sohm und als V'r- Besichtigung zu gestatten. Es ist, verboten, tretet für die ländlichen Kreise bmt Regierungsrat mehrere Wohnungen zu einer zu vereinigen. LrnSki, dem kommissarischen Londrat des Kvesses Unbenutzte Wohnungen inti> Räume, die Txmziger Höhe .bestehen. zu Wohnzwecken geeignet sind, könneii beschlag- ________ I nahmt und mietweise folchen Wohnung suchenden _ ... f___. Überlassen werden, bte nach ihren sozialen wie Deutftbe Nationalversammlung, wirtschaftlichen Vetchältnissen für biete Wohnungen Vräiident ?^ehrenbach eröffnet dCe Sitzung als Mietet geeignet erscheinen. Auch benutzte E i ÄUfa Feyrenvacy eröffnet »e wf)nun5en mitetliegen dieser JMtimmimg, totnn Aus der Tagesordnung stehl zunächst die $nxite ste im Verhälttcks ru der Zahler Beratung eines Gesetzentwurfs Mt Ergänzung groß sind und entbehrlicheTeibe ohne^^bluhe des Gesetzes zur Verfolgung von Kriegsvncbvr- Aenderung als räumlich und wirtschaftlich^ selb- unterem Reckt aber er ist ein AusuLhmegdetz für I Genehmigung sind alle Mietverträge übet Wohn- «ftnen AuSncckmeinftand Ein Trost ist es, daß räume, Läden und Werkstätten vom Vermieter der unbesteckliche Wahrheitssinn de« Rrichsgwichts binnen einer Woche nach Abschluß des Vertrages Ä ^Tu «toi? d-m städtischen W°tz°urgs°mt durch Ausfüllung Minister Schiffer: Die Vorlage ist nur des vorgeschrrefanen Hrnuckars, das auf dem meiter auf u. evem LeidiiÄv»« Ihre WülMungsamt der Stodtvenvoltung (Zimmer 8) ZLL gE;^7 OpsL da^L^weL mtbto Polizeiantt EMch ^^r^Tre muß, um Schlimmeres zu verhüten unb das ge- Zustimmung tmrberne schrtftIrche Bsstckeinl- fancht werden kann, um deutsches Recht, deutsche gmrg erteilt, Mrewerttag^bieo^e duZuswn- Ehre und deutsche Sitten zu retten. Wir bau km «mrfCt dem deutschen Bolte dasüt, wir danken Ihnen da- iolgriesien kcum der Lerrmeter «us ernern wckt für, bah Sie uns in den Stand gesetzt haben, ote genehmigten Mietvertrag feine Ansprüche geltend sittliche Unmöglichkeck der Forderung der Aus- machm. Ueferung darzukun. Kein Unschuldiger darf be- 1920J>im ote gtoa straft werden, kein Schuldiger bart seiner Swaft toei se R aumWvhw^ mcht erivl- rrdft^' Die Entmte wird gen, wenn die Gemeindebehörde (Wohnungsamt) SrÄt^^beT&ST ift dn daß der Inhaber der Wohnung bei lt der Mackt nicht des Rechts, er nxrö I Durchführung der Räumung wohnungslos werben ^'Reichsgericht nicht beeinflussen. (Beifall.) I ^ürde. ^^ ^ ^mEdeb^fade erieille Ermäck- Abg Dr. Quarck (Soz.): Ein Antrag Arn- tigung Kommt nach dem 1. Wrti. 1920 ^ortmll. stabt, welcher verlangt, daß mir auf Grund neuer Ten von dem Wvhnimgsamt ^^senen Mi- Tatsachen zum zweiten Male gegen bm Brschul- vrdnmrgen Mbestvndeve dfa 3Ä)rschri?t über die t fTvr4vr Pnnn frimm wir ab I Anzeige der M ietver trage ist fmederlVll n Uniat' deä Ausschusses daß die Kosten oes nicht entsprochen worden. Tas Wohnungsamt wird Lri-faens bür Me Folge in allen Fallen der Zuividerhandfang nen, billigen wir. Auch die gegnenschen Kriegs-bwnachs^ll ich ^z^n^l«uZu^ech^km- verbrechen müssen zur Verantwortung gezogm toöbcn mit Abg. Burlage (Z.): Wir fügen uns der zvlls für Hafer abzugeben, wieder aufgehoben unb statt dessen beschlossen, 30 Proz. zum Preise von 65 Mk. anzubieten. Bemerkt sei, daß hierzu be- vrits 8000 Zentner durch sreiwcklige Umlage zur Verfügung stehen. Man hofft, daß burd) dieses Angebot von Zwaugsmaßregeln sügesehen wird, um so mehr als die Landwirte ein Opfer bringen, weck infolge der kirappen Hafervorräte im freien Verkehr 200 Mk. und mehr bezahlt werden. Für den abzuliesernden Hafer sind bekanntlich von der Behörde nur 20.50 Mk. geboten worden, wo- die Landwirte allerdings nicht liefern wollen. pifleuMjof!; n «nMpygJö 5/äl? fSM» bale M’Jl’ ir i$5ÜSS* «J8s* AzsÄ-^n- . gsfe SgÄ* &ss? .Ur die 9W£ [11; -•' T,. und upJV.' LZLK^ §ZHi/ -i «“S'iii. y#> «dk» K Mfijfsr uns , r UAZ - Wtnt | ziT'rl y,s$1 fessl diK ;A>B ffim» i । ft K'° 5™ ö«lu btinS Sr,L^ Uftä: ijticbUn. gwtionaun St» ^oniwtittät ^uengrupseMdi 1 cnicm unttr fhnh chMiE Politik 'uJlie^üUfltn gp TtiämenMpve a “w )id) m tlebnM. 11 rechtlich bentaia « Mbedingicn rriiste bei fetnU erbreche»! v chteSkrösfenllich, mbenta Men, ta# 4ters ffnoicrtig । Mmilitfatoik* mt P MatMs - bsS : Ächlmdiung »mitte «r-i und cheitz! Fr» anderen uuqhmblvtn rden, ist itbn tuixa LerivlMg der m M Mmb& > et das bcut’df' Ä>H 1 as Rectü, |eiw W dir »t ntohd vniÄMvtpeH^ «W<ü'. ■ TtudeMMwt «■ "sich des rlauii^k irischer Ztgu ^abseW-v«^ ^retten durch s' haben axr btt ; at'chlands mit W nehr zu unterW ; •cbingt ,n und ÄlM bW Gestern nachmittag cntfdjlief sankt 04062 »r. W. Ctto. Klein-Linden. Beuern, 3. März 1920. Londorf, Reitzenmühle, den 2. März 1920. UST Wiese» de« 3. Mär» 1*0. [2467 Lich, den 4. März 1920. 04068 p । i I Uuvcrheirateter Existenz s&i n ku zwei Pferden gesucht. Bewerber, di« Landwirt» fcbaft verstehen, werden bietet sich Herrn «der 2305 bevorzugt. er in Main». 2511nz gtabrik- iür Tüchtige M»b*H^rin flVÄCn ielbitandige Rrvrtlil lu fort gebucht. (»legend zu Laadkinoo. für ioiorr gesucht 03780 Wetzlar, Langgage U errichtenden Eriorder» Friedrich Jnas Theodor Jung sowie alle Anverwandten. Sophie Jung geb. Hilneer Georg Jung 111. und Familie Sophie Jung Firr die wohltuende Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlasenen sagen herzlichen Dank Kaufe i getragene Herrn» und Tamenkleider, Schudc, Für die und anläßlich des Ablebens unseres lieben Entschlafenen bewiesene Teilnahme sagt innigsten Dank rm Namen der Hinterbliebenen: Krau Margarethe Euler. für etniflc Stunden am Tage gesucht 2547c WieeitraKe 25 v. Hedwig teuer geb.Zchwörer und Binder. Daoksaguna. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Hinscheidcn unseres teuren Entschlasenen Hem PH. NkSnlU, Klnschitz i. S. insbesondere für die liebevolle Pflege der Pflegerin und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer» Sattler sowie für die vielen Kranz» und Blumen- spenden sagen wir innigsten Dank. Die trauernde« Hinterbliebenen. Danksagung. Für die vielen Beweise berzllcher Teiinatznie bei dem Hinscheiden unserer leneren lieben Kinder Helene Brandenburger il Frau Clisabetha Ctto ged Brandenburger insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn MarrerL Eidentmiller sowie fit bte zahlreichen Kranz- und Blume» spenden sagen wir innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: A. Brandenburger u. Familie Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen und für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir auf diesem Wege innigen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jakob Becker und Söhne. Jijjrt nd. Milten tagsüber gesucht 04113 Stevdanst raste 42 p. Jungem Mann mit besserer Schulbildung ist Mög« lichkeit geboten, sich als Hilfe in klklkslechiiWeN Etietflletinm aussichtsreiche Stellung zu schassen. Schriftliche Angebote unter 2498 an den Gießener Anzeiger erbeten. amtens, UM 'wen. für Haushalt von 3 Peri, hohen Lab» so- 2806 sucht preiSiv. ab 1. 4. ob. später seines, anspruchsloses Ehepaar. Schr.Ang. unt. 2514 an d. Gteh. A«z. Taucrmieter sucht rnftbllertee Zimmer, wägt, mit Verpflegung. Schritt l. Aagcb. tu. Preis unt. 04131 a. o. Gicsz Anz. 8-ieiSeriut» selbständige Nock- und T ai lienarbeUerhuaen, fitiben bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung. Eintritt alSb. ob. später. Frieda Vcrttcubaucr. 94134 Wilheimitr. 8. WW Ml. April. AnsangSgehalt: 140 M. pro Monat Austerdem freie Station, freie Dienstkleidung lSchuhe und Strümpfe einbegriffen i, freie Wäschereinigung u. -aufbesserung. [2533D Ätindestalter 20 Jahre, Ausgebildete bevorzugt. Nur gesunde und unbescholtene Bewerberinnen wollen ihre Meldmigen mit schriftlichem Lebenslauf u. Zeugnissen richten an Vie Birettion Oer stell' und vslneünslliil Gletzeo. Wegen Berlreir. meines Mädchens suche ich tuwt. 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Die Grippe warf ihn aufs Krankenlager und schon nach wenigen Tagen erlag der blühende, starke Mann dieser gefährlichen Krankheit im Alter von 33'/, Jahr u. 12 Jahre laug hat er aktiven Militärdienst geleistet; den Weltkrieg hat er als Flugzeugführer (Oftiziersteilvertreten durehgekämpft Nun, nachdem er eine sichere Stellung errungen, ist der so lebensfrohe, prächtige junge Mensch aus seinem hoffnungsvollen Leben jäh herausgerUsen worden. In tiefer Trauer: Gießen, den 2. Mürz 1920. 04007 Lebt. Mbtttscnßcr kaust Eugen Sind, 0412W Walltorstrasie 6. Stenotypistin « die flott und Ücker stenotyviert, von bedeutender Sabrik in Bonn zu sofortigem Eintritt Auaehote m. Zeugn.-Abfchr'ft. u. ftaggbt der GeHaltsanfvr. unt. R. 160 Ann- Erved. Rofiesctkv, Bonn. eamitog unö simtij kaufe ich fveziell alte ZOOM auch zerbrochene zahle pro Zahn btSM.I Vst Wcbifie bcReier Berar hettung hi« Di- »000 - MWk von M. 60.— bis 200.- und mehr. V'”1* »old. Silber u.Platiu gcgrnstäude Uu eigene Verarbeitung!. 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GGGGGGMSWGG«GBG | Lichtspielhaus | || Bahnhofstraße 34 8 Heute letzter Tag 2510c I d Henny Porten in || | Ma IschMf | Ab morgen bis einschl. Montag A Paul Heidemann © in seinem glänz. Lustspiel in 3 Akten g Der Diplomaten- © | = Säugling. = g © Ferner$3agda Madeleine G g Die einsame Frau r Ein Frauenschicksal in 4 Akten. Außerdem: Nur Samstag u. Montag: X Rosa Porten in U 8 „Erste Liebe“ G E Drama in 4 Akten. M ■ - M X Ab Dienstag: Fritzi Massary in r„Die Bose von Stambnl“ X mit erst kl ass. Gesangs-Einlage! A Betty Kahn Emanuel Lomnitzer Verlobte Gießen (Seltersweg 57) - Peiskretscham (O.-Schl.) Mürz 1920 Mt4e Statt Karten! Katharina Eckhard Wilhelm Ebel Verlobte Kirch.Göns Lang-Göns 2. März 1920 ............................................ Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Philipp Wehrum und Frau Minna geb. Rabenau. Gietzen den 4. März 1920. otoe* LichtspieleSeltersweg | SaHerareeg 81 Inh.; A. Daherlaal Heute letzter Tag 04188 | Die Herrin der Welt. V.T eil I Ophir, die Stadt | derVergangenheit. | Vorfürug 3.30, 5.15, 7, 8.45 Uhr. fl Ab morgen bis elnsehl. Montag den 8. Mttrz 1920: I L Der grefle Detektiv-Abeatearar-Fflm Abrechnung = l unter Komplizen. 5 Akte. 5 Akte. L Die Jugend tobt, fl Lustspiel mit Carl Alstrup,2 Akte. 1 iKnoppchen streikt 5 Lustspiel mit Knoppchen, dem König des Humors. B Anfang wo eben t. 3.30, Sonntags 2.30. 9 Leiste Vorführung täglich 8.45 abends. Ingeborg-Tarla Hocherfreut zeigen wir die glückliche Geburt eines prächtigen Mädels an Stadlassessor Earl Lohfink und Frau Lina geb. Hansel. Frankfurt a. M. (Arnsburger Str.2), 2. März 1920 (3. It. Stadt. Krankenhaus). ,31 Bäckermeister Deibel, Neuenweg 50. | Vereine | Vs D. BL Sonutag den 7. März Ailsjing nech Anüttsd Trefip. 2 Uhr Ludwigspl. ZL Turnverein L W von 1846. aF Sonntag den 7. März Turngang der Männer-, Jrauen- u. Zöglingsabteil., Abgang 2 Ubr vom „Jaimstetn" (Gartenstrahel. Morgen SamStag,6Uhr,Schülerturnen. i^oi D. r, T.C. u. Damenver8?n ßabelsbergetr Der nächste Vereinsabend findet am Samstag den 13. März in Loliar Gasthaes Germania. gc-> metnsam mit den dortigen Kunstgenossen statt. 2Ü" sahrl abends 656. **0 Die Vorstände. Samstag den 6. Marz Melle fineije nnö A. 9.1 o4im Der Vorstand. Gesangverein Frohsinn. Zur Seier d. Stistnnas festes Samstag de° 6. März, abend« 8 Uhr Kommers im Serem.' lokal. Sonntag d./. zUtai» nachm. 6 Uhr, findet en« Familienfeier tMJel' senkeller statt, wozu nur Mitglieder hierdurch ein> geladen werden. 2oU' Der Vorstand. Krettag, 5. März 1920 Zwettes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheßen) Nr. 55 tckllg n. SW Dertnildih» I dev^' vin, au der Erhölmng der Pilegegeldsätze genötigt über; ici. Es frage sich nur, ob bie Provinz nicht Ard Fortsetzung 54 lNachdruck verboten.) 40,71 39,56 99,77 35,71 41,04 39,54 101,10 85,79 Zürich . . . Amsterdam fiopmbagen Stockholm. Wien . . . eltersweg h.: 1 lüerlui fiert werden möchten, damit der Ackerboden, der an den Wagenrädern hängen bliebe, sich noch aus den Feldwegen ablöse, bevor die Wagen die Kreissttaßen cneidien. — Der Vorsitzende gab Aufklärung dahin, daß in dieser Einsicht schon seit 10 Jahren zwischen den beteiligten Kreis- ämtcrn, dem FeldberrrnigungsVommiisär und der Provinzialdiv ktio» B^-rhandlungen statt anden und bah dadurch die Pilosterung und Chams enmg der Feldwegabfahrten bis jetzt nicht unwesentlich ge- förbert worden sei. Als Peter Banken sich vor Munkmarsch von seinem Bruder getrennt hatte, schritt er zögernd der Schiffsbrücke zu, wo der Damtier nach dem Festland zur Abfahrt bereit lag. Eine bimkle Alinung hatte ihn den ganzen Weg lang gequält. Immer ivieder mußte er an das Aufleuchten m Brüssel-An ttoerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm Helsingfors jtalien London Rew-PorK Paris Schweiz Spanien . . Wien (altes) . «... . Deutsch-Oesterr. trog. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . 3.3. 6,20 2,75 7,- 5,45 277,- Martuotlernuge«. D'-tum: 5529 len. 4.3. 6,10 2,75 7,- 5,40 Esttids Augen denken, als er gestern atenb mit Bent besprochen, daß sie Mammen nach Munk- marsch fahren wollten. „Sie hat etwas vor," dachte er unablässig. Wenn sie ging, für immer ging, wie es Elttrd bereits so lange gewollt? Warum hatte \v es icht längst getan? Niemamd hätte sie doch ge* hindert! , ,, „Wenn sie aber das Stint) mrtnehmen wollte, stieg es plötzlich in ihm aut, „barm war dieser Dag günstig wie keiner." Sein Jung? Peter Banken lief es siedens beife über den Rücken Schon hatte er ten Futz auf das Deck des Tampsers gesetzt, ixi Wte er kurz entschlossen um. Wie gejagt lies er zum Gasthaus, wo der Kutscher Jap die Pferde emyiteflt HE „Schnell, anspcmnen," rief er chriser. ,,Jck möt to §>us." . . ., Es ging mit Jap und den Prerden rhm gar nicht schnell genug Endlich saß. Peter in sern-nn Wagen und die Pferde griffen tüchtig aus. Es war fast Mittag geworden, als Peter Banken bateim anlangte. Alke tarn ihm entgegen. „Wo ist die Frau," schne er sie agelschauer ternied.rpvasselte. Bent Banken lachte und schüttelte sich wie ein Pudel und rief der alten Frau zu: „Richt schelten, Modder! Ein Brautpaar will liebevoll empfangen sein. Versteift Ihr Rein, sie verftand nicht. Erst als Solve ihr jubelnd um den Vals fiel, dämmerte es ihr uns sie meinte bedächtig: . „Swiegen und Denken deiht nitmanb kranken." . Jubelnd umfa&te sie der blonde Sämann und walzte mit ttrr durch die Wohnküche „So, Modder," lachte er, „bvttes war d'r erste Tanz, der zweite folgt zu unserer Hochzeit " „Jung, Jung," nickte die Alte atemlos, „mit fönt Pläsier." , , . , .. Aber ihre Augen strahlten fast ebenso hell nr.e die Der beiden Jungen, die sich fest, bei dm.Vmidm hielten und jauchzend in den Aufruhr der Jdatur dort draußen blickten. c . Run hatten sie beite aus L-ttrrm und Rot die rechte Strotze ins Glücksland gefunden. Seegespenster. Roman von Anny Wothe. Amerikxabches Copyright 1918 by Anny Woen in dem ^Sahn unter* daltungs, 3ugbegleit-, Weichen, Berichiebe-, ^tdbtxrhmrarbalrungS-, Waqenunterhalttm-s- u. Lo ko motivdienst dadurch Rechnung getragen werden, bau den Beamten in diesen Tienttpveigen durch das Besoldungsgesetz eint pennonssähige Zulage zugespvochen nnrd. Die in Gruppe 2 aus 300. in Gruppe 3 aus 400, in Ostuppe 4 aus >00 und in Gruppe 5 aut 600 Mark sich beläuft. Man wird amtcbmcn dürfen, daß die Eisenbahn- beamtcn diese Fortsckmtte zu würdigen willen werden und durch die hieraus sich ergebende g»)6e Dicnsffreudigkeit die Ueifurngvnen un Interesse der veduni der ganzen Volkswirtschaft nxfcnttid) erhöbt werden. Die Strllunfl Sachsens suni L'indessteuer- Dresden, 3. t8ar? Im Aeltcstenausschuß bet Volkskammer fand freute eine Ausfprach üX'rc die Stellung der sächsischen Regierung zu ter vom 10. Ausschuß der Rattonalver ammUmg geplant.n 2n\id)ung des § 57 des Entwurfs zum V a n stcucrgesetz statt, nach dem Aend-rungen der Vorschriften über die Beteiligung der Winter und Okmeinben am Erttrage von Reichssteu-rn mir unter den für $erf ii,inigöäntenmgcn gelt mbm Voraussetzungen erfolgen sollen. Tie V-rtt trr einer Fraktton erklärten, das; sie für ihve Fraktion tentc noch Feine Erklärung abgeben kämt den Im übrigen war man einmütig der lieberjeugung, das. den Ländern intb Gemeinten unbedingt ein tenimmtrt Anteil am Ertrage der Reichssteuern v:rfassun,p>- mäf’.ig gewährleistet fein müsse, damit sie ! b.ms- fähig bleiben können Ter Äelteivmausfchus'. billigte daher den Standtnockt der Järiwiidxm Re- gienmg, daß, die Stteichung des § 57 den Entwurf des Landes steuerqe sey 'v für si>: luuntnclrmbir mache. Amsterdam'Rotterd. 3673,50 3681,50 3681,- 3689.- “ ---- 730,25 731,75 731,50 733,25 Gei-E ssrohL, ML Äliennnc Mit- teilin.g des tschechischen Blattes „Bravo Lidu" hinge roieien, das folgende kaum glaub.id) ersch i- nenbe Geschichte zu melden w-tß: „Am tem Gmc des Ferdinand Bayer in Kviettcz iBezrrk Karr- linental) warf die Zuchtsau mehr Junge als 'n fäug.m konnte, weslmlb ter Verwalter Eorock bn: überzählige Ferkel von z we t. po In i, chochwasser auch wohl das größte seit 1883 gewesen sei und daß man gegen derartige vereinzelte Raturereig- niffe nie vollkommene Sicherungen treffen könne Wegen des Zustandes der Kreissttaßen im Kreffe Friedberg sprachen die Mitglieder Breidenbach, Brauer, Langsdorf und L u x. Die Kreissttaßen seien außewrtenllich schlecht. Sie glichen beinahe Feldwegen. Ter schlechte Zustand dieser Kveisstraßen sei aber auch auf ten lehr starken Kraftfahrzeugverkehr von Frankfurt am Maui und zurück zurückzuführen. Die Zahl der verkehrenden Lastfabrzenae sei außevortentlich dxh utlxiontere dadurch, daß mHolge ter Kohlen- not sehr viel Braunkohlen v o n d e r G r u bj Ludwigshof snung pe r Lastauto nach Frankfurt a. 9)2. befördert weitem würden. Man könne täglich auf ein und derselben Straße bis zu 30 Lastkraftwagen fahren sehen Es bestehe ein sogenannter Pendelverkehr zwischm den (Stuben und Frankfurt a. M., ter wohl auch noch in den nächsten Jahren anhalten würde. Es sei unbedingt erforderlich, daß die Stadt Frankfurt zu den Unterhaltungskosten ter Kreissttaßen herangezogen werben müßte. Dadurch, baß bie Grube Friedrich in Trais-Övttoff vielleicht auch Frankfurter Interessen dienstbar gemacht werde, fei damit zu rechnen, daß der Verkehr noch stärker wird und auch ter Kreis Gießen in Mitleidenschaft gezogen werte. — Der Vorsitzende empfahl den beteiligten Kreisen, alles in versuchen, um die Stadt Frankfurt mit einem Prä-irmalbeitrag für bte ißreissttaßenunterhaltung h ranzuzieben unb eventl. ein Vettvch tungsstri it- versahren barüber durchzuführen. Mitglieb Lux fdi'ug aufcfrtem vor, daß bie Felbwegabfahnen weüer in bas Gelände hineingepflastrrl unb -chaus- Aus dem Amtsvertündistungsblatt. ♦♦ T 5s Arntsteerkündigungsblatt Nr. 32 vorn 4. März enfbält: Betriebsrätt^efetz. Born 4. Februar 1920. (For'.sedung.' — Knegs- beschäcigtenfürforga: bür: das Einsammeln wn Arzneipflanzen. — Stiftung der 25. Rclerve-Dim- svon sowie des Landwehr-Jnfanteno-Regiments Nr 118 — Ausschluß unzuverlässiger Personen vom Handel. — Einsendung ter Kirchen- und S iffungsvoranschlägc für 1! 20 unb 1920/22. Einsendung der KreisabdeckcreiverzeickMtste: hier: für den Monat Februar 1920. Born handel mit Vieh, Fleis ch und Fleifchwaren ist der Metzger Leo 3 a c o b zu G ro ßen-B u seck als ui.zuverläs ige Person ausgefchlofsen worden. aufgeregt, „habe ich dir nicht strengstens jnb> fohlen, auf die Frau und das JPtnb acht äu biben?" „Ich kann doch die Frau nicht nut Gewalt halten," verteidigte sich ANe, ,Äy. wollte ihre Freuw- drn, Phine Petersen in Wennigstedt beluchen." Peter lachte grimmig auf. Phrne Petersen hatte er vorhin auf dem Dampfer bemrrft. Akke gab Auskunft, wie sie selbst gesehen, daß die Frau ten Weg nach Wennigstedt mit tem Stinte auf ten Arm ein geschlagen. „Weit karm sie ja mcht Irin," versichert: Aktie, ,cher Jung wirb ihr zu schwer, wenn fk ihn länger tragen muß." Das ivar einleuchtend. Wenn sie bi: Richtung nach Wennigstedt genommen, mußte Estrid g> dacht haben, über Westerland fortzu Vom men, sann Peter Warum sie denn nicht gleich von stampm aus die Bahn benutzt hatte, war ihm unerfindlich. „Sie fürchtete die Entdeckung," fuhr 4 durch fein Hirn. „Andere Pferde," befahl *x kurz, „schnell!" Akke schüttelte den weißhaarigen Kopf. „Was sich nicht halten läßt, das muß man laufen lasten," murmelte sie, „aber freilich ter Jung, unser lieber, Heiner Jung!" Nun faßte sie doch ter Jammer an und sie tat alles, damit ter Iperr schleunigst fort kam. Gehorsam stürzte er noch ein Glas Wein httunttr, das Akke ihm aufnötigte. Ihm war wttkltch gan- elend zu Mute. Fortfetzung folgt.) Fs?I "SÄ"! derMän"tt',^d«s | ((BQnenilro^;^ provivMtag der Provinz Gberheffen. Am 28. Febrnar 1920, 91/» Uhr vormittags trat der Pvooinzialtag ter Provinz Oterhessen unter tem Borfitz des Provinzialdirektors Ge- heimerat Dr. U finger zu einer außerordentlichen Sitzung in Gießen zusammen. Zu Urluntetrrfxmen wurden Bürgermeister Benner von Treis a. d. Lda. unb Xranken- lchsenteamter Braun aus Alsfeld bestellt. Nachtragsvoranf chlag zum Voranschlag der P r o vin z ia l ka ss e der ^Provinz Oberhessen für 1919 Ri. Der Vorsihende gab die Grünte bekannt, warum der Pvovinzialausfchuß zur Vorlage dieses Nachttagsvoranschlags genötigt war, hierauf wurde tn bie Beratung an vand der beigegebenen Er- läuterungeu . ein getreten. Hierbei frug zunächst Mitglieb Fourier an, ob unter tem Bcttag, der für Druck- und Bekanntmachungskosten, Bu- «auteburfnisse usw. vorgesehen sei, auch ter Bettag enthalten wäre, der zur Deckung ter Kosten ■ des Fehlbetrags für bad Amtsverkünbi- gungsblatt der Prvvinzialdicektion Oberhcssen unb des .streisamts Gießen notwendig erscheine. Er regte ferner an, ob nicht für die sämtlichen Behörden und für die Stadtverwaltung in Gießen ein gemeinsames Amtsverkündigimgsblatt Iteraird- gegeben werten könne. — Der Vorsitzende fernerrte hierzu, daß die Provinz nichts zu ten KveiSdlattsliosten zuschießc und daß sich demgemäß die Anregung wohl bei Zuständigkeit des Prvvinzialtags entziehe. Bezüglich bet Frage eines gemeinsamen AmtsverkündigungSblatteS für bic Gteßener Behörden und bie hiesige Stadtverwaltung loürte das Kreisamt von sich aus wohl nichts tun, sondern eine dahingehende abwartende Stellung einnehmen, ob von feiten bet genannten Stellen mit diesbezüglichen Wünschen an das Kveisamt berangetDrten werte. er Tag 0,10 Welt.V.Teil e Stadt igenheit 15, 7, 8.45 UV. seht. Hontag , 1920: üulevibFtlB iung= inVuen. r 5 Akte, nd tobt. Lletrnp«2 Akte, en streikt oppchen, dem Humors* 30, Sonntag 2.30. iiUch 8.45 ibenti beiterinnen sind l’tütter, die auch ihre fttnD*r stillen. Ter Verwalter rrr den Guvsb sitzw herbei und zeigte ihm dre Frauen mu den F'rk'ln an der Brust, worüber sich ter Gutstefitzer uiuei Lachen tefriebigt zeigte." Wie das Blau wftt.-r berichtet, herrscht unk*r den Arbeit nm und brr B setzes eine Zweidrittelm-rhrheit nötig ist, sei etm' Rückkehr zu den .Uten Berhältnisfen sehr univahr- scheinlich. Tie Beveinigten Staaten spart-m |o 400 Millionen Pfund im Jahr Das sind |d>on nach dem Friedens kn rse 8 SJül Harten Mk. Großbritannien könnte damit in 5 Jahren seine ganze Schuld an die Bereinigten Staaten abtragen. Am -- rika habe mit seiner AntialdoholpolUik im Welt- wettrennen ein schtveres Gtvicht obyroorfen, wahrend England, das in tem Rennen im dintertreftm fei, sich noch neue Lasten aiifbütte. Lord Lev:v- hulme berichtet dann noch mit Benmniterung von tem gewaltigen Auffchtoung der tiereinigtm Staaten Ebenso erflärt ter in Paris ansässige Rechtsanwalt Donald Warner nach einer Reise aus Amerika, daß das Svaatsverbot nach seinen Erfahrungen „ganz wiryam" fei. Büchertisch. — Aommunalvolitiiche Probleme. Vorttäg-. an der Univerittät Berlin. Bon Paul Virsch, Prä itent des preußi chen Staalsminnte- tturns 168 Seiten. Preis geleitet 4,40 Mk. G'- bimben 5,60 Mk Verlag von Quelle & Wiener in Leidig. 1920. — Abrißder geistigen Entwicklung des lindes. Von Pros. Dr. Karl Bühler. 154 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. (Wisjen- sck«st und Bildung. Bd. 156). Preis gebunoen 3 Ml Verlag von Quelle & Pteyer in Leipzig. 1920. — „Tie siegreich« Weltanschauung unb wir Jude n", von Dr. Siegfried Pentha- r.ill. Verlag von Ferd. Schreibers Nachfolger, .'eipzig. einem Teil ter Auflage wied:rh,lt.) Aufstieg ^Möglichkeiten ter Eisenbahner. Berlin, 3 März. ^WTB ) Nach den nunmehr abgeschlossenen Beratungen ter Beamten- jcfolbunqdteform im Schoße bet Reichs reg terang -ürren tne Ei.enbahnboamten ein» erfjeblube Verbesserung ihrer Bewertung in Aussicht nehmen. Der Gesetzentwurf sieht weitgehenbe Aufstiegmöglichkeiten in allen Tienstzwergen vor, bte die richtige Einstufung ber Eisenbahn- (fierid)t»faal. y rrn. T ar rn stadt, 3 März. FünsFrank- f ur ter E i se n b a h n b i e d e haben tm Juli vorigen Jahres auf bem Güterbahnhofe tn Ztta- nichstein bei Darmstadt zur Nachtzert im ganzen 14 Eisenbahnwagen erbrochen uno daraus 19 Säcke Kaffve, 6 Stiften Schmalz, einen iltrrb mit Butter u. a. erbeutet, wobei sie jn ihrem Schutze mit Revolvern versehen waren. Tie Bente wurde ihnen dann ro eher abgenommen Es rour.cn von der Straitammer oeruiteut. der 41 Jahre alte Taglöhner Jak. Wagner zu 3 Jahren Geiongnts, der vielfach vorbesttastc Arbeiter Peter Kohler, geb. in Bürstadt, zu 2 Jahren 6 Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, ber Fnedr. Wilh. Beier geb. 1871 in vedternheim, zu 2 Jahren unb ber Gastwul Phil. Ofenloch aus Bürstadt, 40 Jahre alt, alle wohnhaft in Frankfurt, zu 6 Monaten Gefängnis. Ter nutangefiagte ^chlos fer Joh. Wolf aus Seligenitadl nxei) wegen veh- lerei freigesprochen. Die Zukunft Tirols. Wien, 4. März. (WTB.l In ber Reiche - post erNärte ber Tiroler Landesrat Steio ' über die Zukunft Tirols, ter leitende «Gedanke sei bie Wiedervereinigung mit Südtirol, zu welchem Zwecke Nordtttvl sogar bereit war, vorübergehend mit Südtirol vereint in bie Verbannung zu gehen. Da der St. (^ermeiner 'K^trag aber anders bestimmte, so führt bie natürlich Verbindung Tirols nach Norden. Aus Aditergung gegen bie zenttalistillte Wiener Recherung und die Antipathie gegen die französischen Pläne emn* Donauförderation strebt Tirol ten An > chluß an Deutschland als selbständiges Bundesland an. Wieder lenkt uns batet der Getente, o sagt Steibl, an bie Wiedergewinnung Südtirols. Wir glauben, daß Südtirol mil &ilfe Deutschlands gerettet werten kann. Gerade des- halb ater darf Tirol nicht als Teil Bavern^ aus der Geschichte verschroinden Der Begriss Invl muß bleiben. Solange ter Anschluß an Deutschland infolge des Frtebensvertrages unmöglich ut, werden wir als RealpoNttler und oronungslfttende Leute am Staate Oesterreich ehrlich und energrjch mitarbeiten. Vom Cberften Rat. London, 3. März. (WB.> Reuter. Ern. Eommuntote- der Friebenshmterenz belast, bafe sich der Rat heute morgen mit dem Bencht d^ Ausschusses unter Foch über die milttä; inten unb Lnfnahrtedingungen tes Fri«oen^rttag:s mii brr Zurr i beit.6tf. Die Friede s.oi.f'umz teichlotz, die t ü r kr I ch e Flotte abwrocken zu Uiien. Ein Nachspiel des ftan^si^chen Eisenbapner- streiks. Dragignan, 3. März. (WB Oberzug- führer u; b Generclsekv.tär der Ei mlxchntt bti ber Paris -Lvon—Nüttelm«^bahn E ha m b o n t sich erschossen. In einem bmterlal en ix Brirs drückt er sein Bedauern aus, den Streik ausgcköst zu baten. Französische Alarmnacktr chkrn. Berlin, 3. März (WB.) Die von yroitren Pariser Blättern zu leicht ertemtt.iten Zw ckm ne ierdings öfters gebrachten Al irmiiachrrchten üb r die Fabrikation von Zdriegsgerät aller Art in Deutschland wurde von amtlicher teutscher Seite m vollem Umfange dem en tritt. Die Austeilung Drulsch-Lstafrikas. Amsterdam, 4. März. >>>><»< <><><>,,, XI iiioxioxtxxoXIiOI,,» Börsenaufträge 2199 D Vermittlung von Kapitalanlagen An- und Verkauf von Obligationen und Aktien Eröffnung von Konto-Korrent- u. Scheck-Rechnungen An- u. Verkauf von ausländisch. Schecks u. Geldsorten Uhren, Gold-«. 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