AlviMngrnmddruck u. Verlag: Brühl','che Univ.-Buch- u. Stcinöruderei R. Lauge. Schristleitvng, Seschafkstelle u.vruSerel: Schnlstr. 7. Freiherr Wlfl o Bimmcrinanr Zurtfäx (23). war als bett (R), (F), oder (23), (I), Nr. 30 Ter Eletzener Anzeiger erscheinl inglich, außer Bonn- und Feiertags. Vezvgsprels: Monatlich Mk. 2.30, ui< r te I jährt id) Mk. 6 SO tinichlieblichdesBestell- grlbe; bmcf) die Post oieiteljährlid) 'Alk. 6.— aus,c1)lleblich Bestellgeld, farnfiircrt) - Anschlüsse: ,ürbiettd)viflleitunflll2 inlQ0,Oie|d)uf.“fielle51 Anschrist für T rabtnach- nchien: »«Zeiger Gietze». postscheclloulo: -jranlsurt a. M. U686 Planitz, Edler v .d. (B), Planschcrt, Karl Plettenberg, v. (F), Plettner (23), Pliasgow Jliasgow (B), Pöraht oder Parotl), W-lter Prahl (E), Prasse (23), Prensker (P), Pries Zoroivsky ober Forowsch (25), Zahn, Ernst (23) Zander (23), Zander (E), Zaepvel (Ei, Leiche (F), Zescloau, v. (23), Ziegiener, Robert (F., Zim- ntcr ober Zimmermann kB), Zimmermann (23), vkfterei Sich- ; uttic 11WÜ» w btn tut • 1919 ..... eitgeberverbaiik tbt jo« Lilli! lotbttL 9W? Gießen. Ä. Lauster, ÄeschästsWn Aasfierrr. Lnaahme von Anzeige» s. die Lagesnuininer o»S zuin Nacdmiklag vorher ohne irbc'BerbinMidjfeiL Dreis für 1 mm höhe für Anzeigen u.34mm Brette örlh "h 25 Ui, ou-ZivärtS 30 P'.: für Mierinmc- dlnzeigen von 70 mm Brette 90 Pf. Aei Platz- oorfchrifiSO*/ Anisdilag. Hauvlschri'tleiler: Ang. ®oet(. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz; für den übrigen Teil: Dr- Reinhold Zenz: tüt den Anzeigenteil: v. Beck, sä>nllich in Gieben. i>lNiia, 'h;- mi i * »entob. ‘ ____ Pritzelwitz ,v. (23), Friedrich Prinz von Preußen (23), Pschorr (B). i täglich WÄ 6 Uhr lers ,M>"! storia £lW»rl Z-7 Eugen (F), Coeringer, General (F), Conrad oder Clwnrad (23), Crann, 23aron v. (B), Cnrtius oder Crusius (F). Danner, Christian (F), Danzin oder Tenzin oder Dentin (23), Darks (R), Dassel (F), de Clcin oder de Klein (23), de Pock kB), Dedecker kB). Deimling von (F), Demmler (F), Denk von (F), Derichs (F) Dewitz (F), Dickut Darrach (P) Dve- nngGufsm v. (P), Ditz (F), Dittel v. (F), Tiemal Azmt (E), Djemal Pascha (E), Dobritz (R). Toehl (23), Dollsstld, Otto (E), Domming v. (23), Tonner- mann (E), Dorsner v. (F), Dröscher, Otto (E), Tultingen (F), Durach v. (F), Dürr oder Dewor oder Divor oder Diner (B), Tussart (F), Deutsche (B), Duval (F). Eberlein (F), Eberts (R), Ecker (23), Eckstaedt v. (R), Eichstaedt (23), Edelmann (F), Ediw^er (F), Egenolf (R), Ehringen v. (F), Eichstadt oder Eckstaedt (B), Einkel (23), Elsa v. (23), Engel (B), Engelbrecht (23), Enlmusen (28). Enver Pa'cha (E). Erck M, Ernst von Sachsm, Prinz (B). Esch, von der (B), Eslar (23), Eswcin (F), Etzdorf-Rummel vno (23). '°ld * * * Q l fe io Sa* WZ 1920 12251 Iler, Meißner (F), Meister (23), Meister (23), Mellmg. thin, v. (3), DielsHeimer (23), Merkatz, v. (F), ältester (23), Metzler (R), Meulleurs (I), Meyer (F), Meyer (F), Mich oder Bich (23), Michelsohn, Oskar (F), Middelschulte (F), Mietcke ober Mictke (E), Mitzelsdors, Gustav (28), Moblar oder Moddlcr ober Mobblar (23), 9JZo(tCe ,v. (F), Mont gelas, v. (F), M-oral (23), Moraht, Robert (I), Morgen, v. (23), Morgen, v. (R), Müller (F), Müller (3), Müller (P), Müller (3), Müller (P), Müller (P), Müller, Johann (F), Mütter (23). Müller (B), Müller (23), Müller (23), Müller (23), Müller (E), Müller, Georg Alexander v. (E), Müller, Karl Lewis (E), Mumm (F), Muschenck (23). Nagel (F), Natzmer ,v. (B), Nay (B), Nazim (E), Nel oder Ne k (B), Nerger, Karl August (E), Nering (F), Netl^e (23), Neugebauck, Rudolf (F), Neuhaus-Bismarck, v. (23), Neumann, Karl (E), Neumann (E), Neureutlxr (E), Nich oder Keich (23). Nicolas (E), Meber, v. (F), Niegebauer oter Niemeyer (E), Niemann (F), Nremann (F), Nie- r mann (F), Nimbsch (F), Nitze (23), Nolte (P), Noering (R), Nostz und Ianckendorsf, Heinrich v. (E). Obern jeder mayer (F), Ober bauer (B), Oheim, v. (F), Ohnejorg (23), Olbrich, aPul (23), Oppenheim, Graf v. (B), Oscar v. Hohcnzoltern (23), Oven, v. (F). Patalos (E), 23atsig, H-elmuth (E), Panschert, Karl (F), 23emel kB), Petersen (23), Pfaff, v. (23), Pfaffe (23), Pincklwif (B), Pinzger (R), Pipper . (B), ßkmmingen, Davon v. (F), Goo^g ,Ri ter Carl Siegfried, v (23), Georgi (E), Gesrner kF), Tkk. v. kB), Gla- scnapp, Alfred v. (E), Glaseiwpp (23), Gloß (F), Gneist (F), Gobel (F), Götz, K. (R), Güdenberg (F), Gottberg, v. (23), Gotz (E), Gradvenitz, v. (Fi, Gracvenitz, v. ober Grrvenitz, v. (B), Gr^ibl (F), Graumann (F), Greser (F), Gvolius (R), Gvoenen ober v. Gwenen (B), Gvopfeck (F), Grüber kB), Grudner (F), Grünlich, 28a ll (P), Gütler , Heinrich (E), Heinz oder Heimann kE), Heise (F), Heitz (23), Helf'itz (v'1, Hcllingrath, v. (F), Henz oder Hentz (B), Hermann ober Herrmann (23), Hermann, ft-r^r. b. (23), Herzl'erg, Graf (23), Hessen, Prinz v. (F), Groß ber zog von Hessen (F), Heuer (S), Licke (231, Himmel (F), Generalseid mo rsche ll v. Hindenburg (F), Gen-eralfeldnt-arsck>all v. Hiiden- burg kB), Hipper -Ritter v. (E), Hoenc, Karl (F), Hofsmann (28), Lofnurnn (F), Hohcnses (F), Prinz August von Hohcnzollern (F), Prinz Ei:el Friedrich von L"o(enzvllern (F), Kronprinz Friedrich Wilhelm (F), Prinz Oskar von Hohen-ollern (23), Höhn (23\ Holzender. Josef (F), Hoelso, Karl (23), Holz (23). Holze (23), Hopsfer (B), Hoppe (F), Hoeppner. W. (23), Hubert (F), Adam (23), uHck (23). Hucke (F), Huebne, Fretherr v.. oder Lucne (B). Huessen (RI, Huelscn, v. (B), Hunten (B), Hust (23), Hurt (23), Hutier, v. (23). fdjen fcstzunehmen, um ibn der Justiz der bisherigen Feinde zu überliefern. ZLeiter Hal Ministerialdirektor v. Simson hervorgehoben, daß der deutschen Regierung nichts ferner liege als die fraglichen Personen der gerichtlichen Sichnc entziehen zu wollen. Ein Vorschlag gipfelt in dieser 23e- ziehung darin, daß alle von den Gegnern eines Kriegsverbrechens angeschuldigten 23crionen unverzüglich einem Strafverfahren in Deutschland unterzogen und daß alle nur denkbaren Garantien für eine mrnachsichtliche und unparteiische Durchführung des Verfahrens, insbesoTidere durch tk Zulassung eines Vertreters des beteiligten gegnerischen Staates gegeben werden sollte. Die Beratungen in 23aris ließen zunächst einen gewissen Erfolg erhoffen, da die alliierten 23er- treter Verständnis für den Standpunkt der deutschen Regierung »uzeigcn chienen und zum Icu ausdrücklich eine Unter» lützung dieses Standpunktes beim Obersten Rat versprachen. Tie 23erhanblungen imitucn indes &ine Rechtfertigung der Reichdregierung Berlin, 5. Febr. (WTB.) Angesichts der nunmehr bekamr'g.'worbenen 2lus(ießr, ng liste ist es für die Älänmg ber Sachlage von Bedeutung, wenn wir uns vergvgenwär.rgrn, welcl-c Stellung die deutsche StcQterung bisher in ber Auslieierungs-, angelegenhcit cingenvmmen und loelchc Schritte sie getan hat, um dem Lande die äußerste Schmach zu ersparen. Im Interesse der Sache halx-n diese Schritte zum Teil der breiten Oeffent- lichkeit bisher unbekannt bleiben müssen. ?lls der von der Reick-sregierung im Juni vorigen Jahres noch in den letzten Stunden vor 2lblaus des gegnerischen UI imatums gemachte 2>eriuch, die sich auf die Auslü-ferung bezieh.-nden Arllstck aus den Friedensbedingungen zu entfernen, ge» säieitert und die unveränderte Llnuahme ber Ehren- llausel von uns erzwungen war, wäre es chara'kler- lltbflUIH r Fück te i Zon«ag,8.F«dl-^ L ' i ba < , k 5000 - » . . . . 91/ . , . , . 618.- s . . . . W: «net> tt. 800 SiiU iammeAchm5.L l SiLck = o,i: 2 ö ul, Itrbfhtoy 22 Esche. g L 2'M. 1 A-ime. 9h R'n. 118,5. vvimittogs am uitntci Sdlülm« ssrlien zu. UH KN .... ar .... 48)4.- .... 1000.- ncutralcn, wie in den feindlichen Ländern, der Erkenntnis Raum zu schaffen, baß die Auslie- ferungsbestrebungen für jede deutsche Regierung von vornherein außer dem Bereich der dNöglichkeit läg n. Tie sich für diesen Zweck bietenden Mittel sind iun vollen Umfang benutzt worden. Zug.eich ist aber schon damals versucht worden, unter ber Land mit Vertrauensleuten maßgebender Stellen der Gegenserte Fühlung zu gewinnen, in:b festzui.elten, to.Id.e Mögllch- feiten für eine erträglich.' Zösung b.r Frage b:- stai.d. Ein positives Ergebnis blieb dielen Schritten versagt: irgend ein Zugeständnis schien aus der Gegenseite so lange ousgeschtv sen, als di: beteiligten gegnerisä>en Xlänber in ihren Parlo- menten rwch über bte Ratifikation des Friedensvertrags verharrdel en. Nacl^em dann Englano, Frankreich und Italien im voriaen Herbst die Ratifikation vollzogen hatten und dadurch das Inkrafttreten des Ertrages in greifbare Nähe gerückt war, entschlo ß sich die bcutfdx Regierung nunmehr, in amtlicher Form an ie Gegnerd heranzutreten und ihnen mit aller Offenheit darzulegen, daß sie zur Verwirklichung eines von den alliierten und asioziierten Dtüchten gestellten Lluslieferungsrerlangens außer Sban-de sei un.b. daß jeder Versuch bie.cr Mächte auf uneingeschränkter Llussührung ihrer aus dem Friedensvertrag sich ergebenden Rechte zu bestehen, zu den verhängnisvollsten Folgen führen müsse. Die Reichsregierung hat mit diesem Sch.itt den Ministerialdirektor von Simson betraut, der als Delegationsleiter der Friedensablei.'ung im Auswärtigen Älmt einen genauen Ueberblick über alle mit der Durchfül/rung des Friedcnsvertrages im Zusammenhang stehende Fragen besaß. Es lag ater aus'der Hand, daß die von ihm in Paris zu unterbreitende Demarche nur dann auf einen Erfolg rechnen konnte, wenn sie wenigstens vorläufig erren vertraulichen Charakter behielt und wenn vermieden wurde, die Frage durch eine Erörterung in ber breiten Oeffentlichkeit für die Gegner zu einer Prestigefrage zu machen. Herr von Himson hat in den ersten Tagen des November in Paris mit dem Okncralfefretdr der Friedenskonferenz, dem französischen 23otschafter Dutasta, und im Einvernehmen mit ihm mit den Pariser Vertretern der 23ereinigten Staaten von Amerika, England, Italien und Japan gesprochen. Seine den Sinne nach von der Rnchsregierung vorher sestgetegten Tav- Legungen lassen sich m folgenden Sä’xn zu am men- fassen: Nack» der Annahme des Friedensvertrages durch Deutschland muß die deutsche Regierung darauf verzichten sich ihrerseits darauf zu berufen, daß sie es mit der Ehre und Würde des deutschen Volkes für unvereinbar halte, Volksgenossen, bie irgend eines Verstoßes gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges beschuldigt werden, ausländischen Gerichten zur Abirrteilu:ig aus- zuliefern. D3as aber nicht außer 23etracht bleiben könne ,sei die Tatsache, daß von der gleichen Auffassung die gesamte deutsche Bevölkerung ohne Äln'ehen des Standes und der politischen Partei..ugel)örigkeit erfüllt ser. 2Beim die deutsche Negierung gleichwohl versuchen wolle, die Auslieferung in bie Wege zu leiten, so würde sie in jeder Richtung den ftärfften Widerständen begegnen. Widerstände, die alle ihre etwaigen Anordnungen auf diesem Gebiet tatsächlich undurch> führ bar machen würden. Kein Beamter würdedie Hand da zubieten, einen Teut- Jliasgow oder P^iaSgow (B). Jngcnoehl, Frredr. v. (E), Jrmer (F), Isaaks, Tr. (23). Isaaks (23), Ismael Hatti 23a cha (E), Jaeger (F), Zahl (F), Jenisch (23), Jenrich (B), Jen ich (F), A-ß, Heinr. (E), Johannsen (R), Jorowsk» oder Cho- rowsky (B). Jul'el (R), Jung (B), Jung, Ernst et ses associös (F), Juenge (B). Kaffga (5), Kalllosf (23), Kauz v. (Fl, Kaps (F), Karg (23), Kürsters oder Karsten (Bi, Kalte v. ^F), Kayser v. (F), 5leim (23), Kring, Conrad F), Keller (F), Kerger v. (23), Kern (P>, Keßler (F), Kiel ober Keil iE), Kielmansegg (B), Kieselvetter, Wll-elm (Eh Kien, Paul (23), Kirchlich kB), Kirchbach, v. kB), Kirchbach. v. (23), Kirschboum, v. v (F), Kl ing, Fritz (B), Klatt (I), Kleinschmidt (F , Kleinsmit (B-, Kleis (F), Klips, Otto (I), Kstoehl (F), Klueck, v. (F), Knorr (F), K.uh kR), Koch (Ff, Koch (B), Koch (E', Koch. Hcrlert (F), Koch, Josf . Koeliler, Tr. v. (23). Kolb (F), Kolb (I), Kolbe, C-onstanlin (E), Kolave (Bl, Kolfers , Kramer, v. (F). Kd:atz (P). Kochland (P), Kraußer (R), Klause (I), Kra.itze (F), Ätefi, August (B), Kremer (F), Kre'.xmberg (F), v. .)lries .P), Kuoepel I. v. (I), Kuenich (23), Kuvter (F), Kuepper (R), Kurtze (F), Ku enberg. v. (R). Lang (S), Langer mann Frh. v. (23), Landau Hermann 23 , Lapcl st (F>, Larciöow'ki (F), Lattors v. .kB>, Laule (F), 2ecnx:itn (Bi, Leipzig, v. (F), Leiierrring (F>, Loonhtrrdy, Max iE), Leu (F), Lrdcl (F), L'.ebe, Tr. (23), Licbeskirrd F, Lim ™ 0 (3), Limburg (R), Lianarz (E>, Linsingen (P', L>ock»!o, v. (Rh Lvebner (F), Loewe. Erich (B>, Loesch, p. (23), Luckerath (F), General Ludendorfs (F, Ludicke (23). Mack, 213-aIter v. (23), Mackensen, Generalseld- marschall (S), derselbe (91), Main (91), Maltzan, Baron v. (B>, Mam.oh (23), Manger (F), Man teufkel^ v. (23), Maret (F), Marguarzent v. (F), Marsclial (F), Marwitz, v. der (F). Masen. v. (23), Maßmann, Mathäus (23), Matz (F), Mayer, aus Bademveiler (F). Herzog von Mecklenburg (F), Mehring (F), Mehäng, v. (F), Akchririg, v. (F), und zwecklos gewesen, diesem 23ersuch etwa unmittelbar weitere amtlick)e 28orstellungen bei den gegnerischen Regierungen folgen zu la s n, um sie zu einem Verzicht aus die Turchfühi-ung ihrer Forderung zu bewegen. Zunächst daher kein anderer 23kg gegeben in nichtamtlicher Form sowoA in Fabarius (F), Falkenhahn (P), Fattenhausen, Frerl>err von (23), Falken Hayn v. (F), Fecht ober Frecht (23), Ferchner ober Froechner (B), Fettcke (F), Fische! v. (I), Fleckstheim (B), F^eck von (F), (F), Feyt, Peter (23), Finkenstein (F), intzel von Fleck (F), Foerst (F). Fve.sel (E), Foelner (E), Forck (23), Foerster (E), Forstmann, Wa'ter (I), Franck (B), Francis v. (F), F-ankner (23). Fraen- FI (B), Freasborf (I). Prinz Friedri chv Preußen (B), F eislieben, Fritz (23). Frenkel (F), Frerck (B), Friedel (F), Friefrich, .Konrad (F). Fr-st'-s (F), Fries, Aug. (23), Frobmius (B), Fuelbner (23). ^0. Jahrgang Donnerstag, 5. §edruar 1920 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen Line Regierungskrisis wegen -er Auslieferungsfrage? Der gestrigen kurzen, aber bedeutsamen Meldung, Herrn v. Lersner, unserem deutschen Vertreter in Paris, sei die Ausliefe- cungsliste überreicht worden, sind weitere wichtige Ereignisse auf dem Fuße gefolgt. Herr v. Lersner hat sich geweigert, bie Liste und die sie begleitende Note überhaupt in ttmpfang zu nehmen, er hat diese Handlung, mit der er den Entschlüssen seiner Regierung vorgreift, mit der Begründung fetan, er könne es nicht mit seiner Ehre vereinbaren, beizutragen, daß deutsche Volksgenossen fremden Mäcßten ausgeliesert würden. Nach halbamtlichen Berliner Notizen hat dieser Schritt Lersners in der Berliner Regierung Befremden erregt, im Lande und Volke aber findet er volles Verständnis. Wir wissen nun noch nicht offiziell, welck>e Kamen in der Liste der sogenannten „Schulrigen" stehen, aber den zuständigen Stellen ifl auf halbamtlictfem Wege eine Liste zu- neganaen, die wir heute veröffentlichen, und bie allenthalben Verwunderung und Ent- lLstung Hervorrufen wird. Die Entente bleibt hartnäckig, obwohl Herr Clemeneeau Frankreich nicht mehr regiert und sie will und kann [■c9 sich ihres Erachtens l>eutc leisten, über Itecht und Moral kühn hinwegzuschreiten loie der Feldherr über der Fürsten Haupt"'. Was geschieht nun in Deutschland? Wir . hotten gestern aus einer Aeußerung des halb- wntlichen Regierungsblattes, als das der .Vornoärts" wohl angesehen lverden kann, ntnehmen zu können geglaubt, daß es für - bie gegenwärtige Reichsregierung ein „Nie- inals" in der Auslieferuugsfrage nicht gebe. Dieses Niemals hat das Kabinett bis zur rtunde ivirklich nicht ausgesprochen, aber nachstehenden Veröffentlichungen bewei- lieit es doch, daß es seine Stellung als stark ^fdjüttert anfieht, wemi die Entente auf ihrem Ansinnen beharrt. Wir haben nun 1,inäd)ft authentische amtliche Nachrichten ab- |,in>arten, besonders jene Note, in der die emden Mack)tl)aber ihr Vorgehen begründen werden. Es heißt, die Reichsregierung volle mit einer neuen Warnungsnote noch einmal In letzter Stunde den Pariser Herren den Ernst der Lage zu Gemüte führen. * * ♦ Berlin, 4. Febr., 9.10 Uhr. Die offizielle Üs l i e f e r u n g s l i st e ist ter Rvichsr.-gierung ^folge der Weigerung des H.'rrn v. Lersner noch ncht zugegangen. 213o'.l ist ihr aber heute aus kaiis inoffiziell eine fach.' Li. e ü ennitteli arbeit, die allerdings eine GewLln für volle Rick>- ijfeit noch nicht verbürgt und aus ber sich wegen >s Fehlens des Ällntsck-arakters auch nidyt übn- il[ ergibt, welche 23ersonen gemeint sind. Hinter t*m Namen ist bas Land angeführt, das bie Aus- ‘ienmg gefordert hat. Folgende Namen steil aus dieser, auf inoffiziellem Wege hier eut» ?Jroffenen Auslieferungslistv.*) Abelts (F), Aberlanbt (23), Llbam, Hans (E), Iltzler, Isaak (F), Aegibi, Starl (B', Aelbrecht 31, Alorccht v. Württemberg, Herzog (23), Albeni a, Albrecht (F>, Albenlwven, Franz (B), A> amröber (23), Arnaulb de la Perriive, von (I), -nrt van Annin (($>, Auer (F, Auerbach.(23), lnst, Hubert (E), Azmy 23ey (E) V Zlned (P), Botel (F), Bachmann, i 8? (E), 23adI,aU(cn ober (Bl, "Bartels ^B, Barl- tt>, v. (23), Bäuerle (91), Bauenneiil^r (F> Bon- W ID), Baumanns ^ber SS' S, ?8 Zsprecht ron Bay m (F), rxber (B>, 5a.,cc (F, Boyersti i >F Shcir (E), Becker, Frank (J)Beckb(F) Mri Bey (E), Behneß-^ Paul (E) B?hr w' öi, v. Below F), v. Below (B), v BÄow'll^' .. Below, Otto (I), Be. s^orff («>, X« ' Bambes (23), Bergan oder (B) B>Ar 5 - "Bergbau(en, Georges (23), Berte (B) ieobaus ober 23enninglwm, Karl (Bi ' 9V Graf v. (F>, Berfelb (F), Beseler' v (P) Ochmann Holl weg, v. (23), 2k*unau (Jv sn^-r 3 . Beyer kB), Bieberstein (F>, Biennann Kuck Luard Richarb Al.ort (E), Bigvbsky kB', Bi- träft) (F), Bismarck, dornte de F, Bism^ck ^ante de (B), Blaick (23), Blankenberg, v ,(F)' 'bl.mkenourg (P), Blenzinger, Henry (F>, Bon» r ß.. 23öccr, Alois Wilhelm (E), Boehm, y. .rfjn, v. (B), Boenig (Rh Boger ß! ?°Ibt (Ä' Dollincks (B), Bolce (F), Bonin v P' Bergmann, Hans (F), Boerseg (23), Bothe (M, Bothmer, Thorwald v. (E) nenbcnburg (E), Braun (B), Brann ober Bruhn R, Bredow v. (23), Breitkoos v. (F), Dr. 23ivdgcn r Dveumg (F), 23nnfmanu (E), Brion ober droKct (F), Brockm^ (23), Bronsarbt cnkorf (D), Brunau, Aaron ober Brunau N'Zuchttng (23), Buberath, Joliann ober Bubrath k - Bulow v. (F), Bülow v. (23). Bulow, Otto v. ü (23), Busse (R), Buttlar, k-echerr v. (Bi, Buz (B). v, Awette, Gbuarb v. (E), damicr v. (I), Castrn- .Cesar (F), Cl-cvallerie be la (F), dl/irott --_rott obcc G^ciott€ (B), CHoltz (I), Clauß, *) Die Mckürznngen bebouten: B = Bllqien, 1 = = Frankreich, I = Italien, f Polen, R — Rumänien, S — Südslawien. Quapp (23), Quast, v. (23), Quast, v. (F). . Rabb (I), Rambohr, Mx (B), Rand (F), Prinz v. Ralibor (23), Rau (F), Regensburger (B), Rehfelb (F), Reibnitz (9t), 9tcichenbach (23), Rei- djert (E), Rcinharbstattnec (F), Reinhardt (F), (F), Rendec (S), Reppert Bismarck, v. kB), Rehter, v. (23), Ribensan (23), Richard (F), Rickrardz (F), Richter (R), Rieck vielleicht derselbe wie 9iincke (23), Rieger ober v. Htieger (23), Rielb (F), Rincke (B), Ripka (R), Roeder, v. (F), Roehrich (F), 9togge (23), Röglitz (B), 9toehl oder Koehl (F), Roques, v. (B), Rosen, v. (23), Roßberg (I), Roth (F), Rothenberg (B), Rucker, Maus (E). Tafel oder Taesel (23), Talaat 28ascha (E), Tapken (E), Tessin (F), Tesmar, v. (23), Thomas (23). Tlwms (B), Thon (B), Thum (R), Tirpitz, v. (E). Tittner ober Tippner (E), Titzsche, v. (I), Trapott (F), Trintze (E), Tripv (F), Trotha, o. (F). Trotha, v. (E), lud ff v. Tschcpe u. Weiden- bach (91). Ubert (23), Unger, v. kB). Valentiner (I), 23alentiner, Max kE), 23arn» lxrgen (F), Verse oder 2Sarser (El, Vetter (F), Vetter (I), Viktor (F), Viktor (23), 23.td (F), Volkers (F), Volkersam, v. (F), 28olkmann (23), /Vulpius (F). 2Sahnitz (23), 2Dackxoltz, v. (F.), 2Vaechter (F). 2Bal- dersen Graf (23), Walerd (Fi, 2Barbairg kB). V3asch- muth (23), 23asmer. Erwin (E), Baterstal (R), Weber, 23aul (F) 2Bed (F), 2Veder-28arlow, Frhr. v. (B), Weidemüller' F), W?ige (F), 2ßeimar (E), Weinland oder LLendlandt (F), 2önß (F), 23eiß- janack iF), Weißenberger (F), Weiß kF), Weize ober Wiese (E), Welscknier (R), 28elzer (R), 28elser, Baron ^R), Wendt ' 2Aenoeroky v. ober 95:en helfet? (23), 2Beixi (F), Wer.'.er, Wilh'lm (E), BZessig v (F). 22ick v. (B . Wiese (F>. Mgorek (R), Wild (23), Wildmann (F), Wilke kB', Wilke (R). Winilcr (F) Winter kB), Fürst v. Wittgenstein (F), Wit> tstum von Eckstaedt, Gras v. (B), Wolf (F), Wols (23) Äolsram (B , Wolke (E), Herzog A'b-echt von Württcinberg, siehe Albrecht v. Württemberg (29), Prinz von Württemberg (F), Wuettig (23). M! 1918..... Sahm (23), Saint-Ange (5), Salomon oder Salmon (23), Saltmann (91), Sander (23), Sandl, v. (B), Sanguinetto (23), Sassenberg (F), Schaerz- schild, S. (F), Schramberg, Frhr. v. (B), Sck>eer (F), Scheer, Reinl)olb (E), Scheiner, F. iu Elsa (§), Schenk, Albert (23), Sck>enk Friedrich kB), Sdient, v., aus Hamburg (F), Scheren (23), Schickfuß, v. (23), Schier (23), Schilling (E), Sck-irotte oder Chirotte (23), Schlabreirdorsf, v. (23), Schles- wt>- . (F), Schlensener (B), Schlick (23), Schlundt, Ewald (F), Schmidt (F), Schmidt (F), Schmidt (F), Schmidt (R), Schmidt (23), Schmidt (SB), Schmidt (28), Schmincke (B), Schmitt (F), Scho- der (23), Sck)veu (F), Schönbach, Georg (23), Schönbach, Georg (F), Schocster oder Schuster (B), Scholz (F), Schrader, Otto (F), Schrader, Otto v. (E), Schroeder (F), Schrocder (E), Schroeder, v. (E), Schröder, v. (B), Schulenburg, v. d. (F),' Schultz (I), Schultz, Hans (23), Schultz, Rudol (F), Schultz u. Tanner (F), Schultze, Hermann kF), Schülze (23), Schwabe (R), Schwamben (E), Schwartz, Karl (B), Schwarz (23), Schwarzschild (S), Schweder, Karl (B), Schrveitnits (F), Schwerin, Graf v. (23), Schiveriner (23), Schweve, v. (B), (23), Sichelschmidt (F), Sixt v. Armin kB), Slegh- tüig oder Slechtink (23), Sea (F), Sokolowski, Tr. (I), Sommerfdd, v. ober Sommerfeld (23), ' Sommer (23), Sortman (23), Sottorf ('S), Spieger- berg (E), Stampfort v. (E), Staubt (F), Sleibauer (I), Sttrnbriuck, Otto (E), S.einer (F), Steinmetz (B), Steins (23), Stenger (F), Stern (F), Stern (F, Stettner (B), Slcurs ('S), Stols, Rob. (B), Stoesfel v. (B), Stotzingen, Baron t> (F), Stronck, Hugo ober Stuck (B), Strahl kB), Strantz v. (B), Strantz v. kF), S-tuckrab v. (23), Suskin v. (B), Sybow v. (F). burch bie gerade in jenen Tagen erfolgte Ucba> icc ooct öimmeiinuun XV), msttlung ber bekannten Note über das immermann (91), Zölllter (F), Zurmann (F),l S ch l u ßp r to ko l! unterbrochen, das Deutschland vor der Inkraftsetzung des Friedensvertrages I unterzeichnet hat. (Schluß folgt in Neueste Nachr.) sind? aber ' v.nxtni fd^agen. t Ans Sem Ueiche 4 ommen. Anfragen in 6er hessischen Kammer. Die Ausnützung Ser natnr.ichen Wasferlräste den Erlös kleine Ge- elektrischen lehnen. Redner wendet sich dann grien das egoistisch Auftreten des Ministers Henrich und des Präsidenten Tr. Strecker, wobei der Erstere sich nicht idrue, in Person und Familie den Egoisten ;i zeigen. Auch g gen den durch das Land ziehenden Kreis Wetzlar. ** Vetzberg, 4. Febr. Durch ür unser Eichenstammholz ist unsere meinte jetzt auch in der Lage, ter Lichtanlage näher zu treten. Hessen-Nassau. erhalten bleibe. ... Fiimnzminister Tr. Becker erklärt es fui bctentlich, baß H e s s e n als Wahlkreis verschlagen wird und am allerwenigsten in ein besetztes uns unbesetztes ©ebiet au sei na n >ergeris, en werde, ^zct werte mich in ter Nationalver.ammlung dagegen wenden (Zustimmung). Ich bitte aber, von meine. Wiederwahl absehcn zu wollen: Id; habe einen Ruf in die rheinisch-westscilisdre Industrie ange .....• -i. ___t. iw Kon ccAhn»t ** In der Vereinigung Gießener Kunstfreunde sprach Dienstag abend Geheim- ;at Prof.ssor Siemen aus Bonn über die Probleme der modernen Plastik. Der Redner ging davon aus, daß trotz ter Befangenheit und Gl'-ichgLl igtkit, mit ter die Mehrzahl ter Kunstr- freunde gerade der Plastik gegenüber stehe, gerade die Plastik und nicht die Malerei ter teste Maßstab und das geschmeidigste Paradigma für das Kunstwollen und den Formwillen einer Zeit sei. Nach neuen Ideen und neuen Kräften rechneten Ausstieg und Entwicklung einer Epoche und gerate in der Plastik sei in den letzten 15 Jahren ein stnler und verheißungsooller Aufstieg zu erkennen Jedes Zeitalter, das ein Kunstwollen habe, müsse ! ein durchgeh udes Stilgefühl aus allen Aus- orucksmüglichkeiten der biltenten Kunst sprechen cade das Gegenteil ater werte durch den Ber- 'ine r Zentral is mus erreicht. Dieser Zentralismus sei eine Verewigung ter Kriegswirtschaft und Verewigung ter Korrup im. Tie Berliner Machthaber seien Werkzeuge in den Händen von Schiebern. Tiefer Schweine stall müßte ans- »eräumt werten. Berlin sei die deutsche Erbitterungszentrale. Tie neue Reichsverfassung sei der Tod ter Gliedstaaten. Es dämmere auch scten in Baden und in Hessen. Tie Berliner Politik sei eine Politik ter Unterlassungssünden und des Schiebertums. Teutschland sei das traurige Opfer k z, lassen. So habe die verflossene Periode des Impressionismus in der außerordentlichen Reizsamkeit allen Stimmungselementen gegenüber ihre besondere Einstellung gehabt. Die augenblickliche Periode des Expressionismus wolle ungelöste Kräfte frei werden lassen und betone die Kunst des konzentrierten Ausdrucks gegenüber ter Stimmung. Für die Plastik teteute dies die Abwendung vom Programm des Münchener Gesetzgebers Adolf Hildebrand, das die unpersönliche statucuftiche Ruhe der Plastik im Gefolge hatte und vom Programm Rodins. An Lichtbiltern nach Hildebrand, Rodin, Maillol, Hvetger, Minne, Äarl.ich, Kolbe. Fiori, Lehmbruck, Archipeuäo u. a. versuchte der Redner sodann einen — allgemein gefprod^eu — romanischen und gotisck-en Darstellungstricb aufzuweisen, der jeweils eine geschlossene, architektonische Sta.ik oder '-"ine bcwegbeTl>namikf bevorzug.'.Es sei bezeichnend- daß die Offenbarung einer neuen Kunst zusammen-- alle mit einer neuen Heiligung des Körpers und terausgewachsen sei aus einer Zeit, die auch den Tanz wieder zu einer künstlerisd>en Ausdrucksform erhoben habe. Die Plastik sei berufen, ausdrucksstark das Leben in einem neuen einheitlickfem Symbol zusammenzufassen. Und so sehe er in ter Plastik eine Neugebärung der Kunst und die Almung eines neuen Menschen, nicket einen Niedergang. Der Vortrag fand bei den zahl eichen Zuhörern starken Beifall, obwohl manches Problem unterüdiidytigt blieb und die Einstellung des Redners mehr auf die formale Entwicklung, als auf die neuen Inhalt« ter wertenden Kunst gerichtet war. ** Die Vortragsvereiitigung (Kaufmännischer Verein, Ortsgewerbeve ein) v^ranstaltch am Sonntag cttend in der neuen Aula ihren s 3. Vortrag mit Lichtbildern mit dem Tlema „Andern Wunderland ter Pharaonen". Ms Redner ist Pfarrer Petri-Gielen giponnen. (teorg Sch ilas ky, für alle Heimkehrer des 1. Tmn'po tes aus frau^os.scyec Gefangen,u/a.t. Veranstaltungen. Donnerstag, 5. Februar. Lichtspielhäuser wie gestern. * ** Die Wochenkartoffelmarken Nr. 11 bis 20 der 3. Woche werden beliefert bei Fritz Rumps, Zozclsgasse. Die Marken können bis einschließlich Samstag den 7. d. M. einge.öst werden. ** Verfallene Kartoffelmarken können in Zukunft weder umgetauscht noch abgestempelt roerten, da hierdurch die ge- amte Kartofselver.eilung beeinträchtigt wird. Die jeweils gültigen Kartofselmarken werden in der Zeitung aufgerufen und müssen wäh- 1 rend der festgesetzten Zeit eingelöst werden. ♦* Drei Gießener von der Scapa- Flow-Besatzung sind gestern abenb hier eingetroffen, und zwar Oberfuarvendelegraplnst Hans A m e n d , Obermatrose K o >h l h a s e und Heizer Willy O 11. Die Heimgekehrten berichten, daß sic auf ihrer ganzen Fahrt herzlich empfangen und teroirtet wurden. Es werte die Zeit kommen, wo Frankreich bei Deutschland gegen den Bolschiwismus um Hilfe utfLapfe, und Polen sei für den Bolschewismus reif. Teutschland müsse eine Politik treiben, die ms Vertrauen des Auslandes zurückgewinnt. Gedrungen, nehmen wir zu Stegen. Wir haben erfahren : es ist Wahrheit, daß es nur e i n d eu t - sches Vaterland gibt. So rufe ich im Namen aller mit mir heimgekehrten Kameraden allen treuen Bürgern Gießens ein herzliches Lebewohl zu. Wie ein artiges deutsches Kind unter dem Weihanchtsbaum seinen Eltern selig überrascht und herzlich dankt, so heiß danken wir Euch? Die Weigerung o. Cerrirrs, Berlin, 4. Febr. (Wolff.) Die N o t e , | in der die Entente die Auslieferung von etwa neunhundert Deutsd)en verlangt, t|t von Derrn Millerand gestern dem Lomtzenten^ der | deutschen Frieoensdelegation in Paris, rn-^ Herrn v. Lersner, übersanot nwrdeitt Obwohl Herr v. Lersner bereits am letzten Samstag die ausdrückliche Weisung erhalten halte, eine derartige Note ohne weiteres an das Auswärtige Amt w e i t e r z u l e i t e n, hat er die Note an Herrn Millerand z u c ü ck g e s a n d t nut der Erklärung, daß er es mit seinem w t f - fen nicht vereinbaren könne, bei der Auslieferung Deutscher mitzuwirken. Herr v. Lersner hat telegraphisch um seine Entlassung aus dem Reichsdienst nachgesucht und sie sofort erhalten. P a r i s , 4. Febc. (Havas.) Freiherr v L e r s- ner hat Paris am Mittwodxibmd 10 Uhr oer- ko m m iss ionen untergebracht sind, sind durch hervor geht. verstärkte Wachen der Sicherheitswehre n geschützt. Nach kurzer Aussprache spricht Abg. Dingel »Nach einer Pause land eine Aussprach: statt 1 LandgoriclMrat Sckudt (Führer ter liiertest st chen Organisationen) bekennt, daß die Fremite mOber- Helsen geschlossen hinter ter Politik ter Landtags- fraftbn sie Herl, nachtem sie eingesehen haben, das; ihre Haltung nid>t anders sein koniue. Ter Redner Hardert nationale Erziehung ter Jugend in Familie und Schule. (Lebhafter Beifall.) Frau Abg. B i e r a u führt ans, daß die Frauen das Treng löhnte zur Partei halten werten, die Frauen wissen arte eigenem Ur ctl Stellung zu wählen und diese Stellung führt zur Tcutsdren Volkspartei. (Lebliafter Beifall.) . Abg. Tingeldey: lieber den Termin der Neuwahl ist noch nickst s bekannt. Tie Regierung will ihn seinerseits schieden. Wir müllen ledoch gerüstet sein. Wer an erster Stelle steht, darüber kann kein Zweif l sein. Durch seine vastlole -tätig teit und sein Können ist es uifet bisheriger Abg Tr. B e ck e r. Wenn er audj Darm sdadt verlassen sollte, bftibt er doch ter llnirije. weil keinen besseren Namen als ten; Dr. Decker (stürm. Beifall). Für die zweite Stelle sock Rhein Hessen, für bib dritte Stelle Obertesen einen Vertreter Vorschlägen. Die weiteren Stellen teven nur repräsentative Bedeutung, .vorausgesetzt se- natürlich, daß Hessen als cinheitlickier Wahlkreis Abg. Köhler fragt dringend an, ob es ter Negierung bekannt ist, daß für Dezember 1919 an rationiertem Petroleum zur Verteilung 900 Prozent der Grundzahlen dem Reichswirtschaftsminister zur Verfügung standen, und daß nach die- stnes sozialistischen Experiments und des Erfurter Programms geworden. Ein Streikrecht der Land- srteiter jetzt vor Hungersnot fei Wahnsinn. Eine Welthungersnot stehe bevor. Teutschland verte Milte Mai mit seiner S. lbstversorgung zu Ente sein. EmsülMmg des Zehn stunden-^ tags, und unser Kredit steige über Nacht. Bauernbund und Christlicher Bauernverein stehen vor der Vereinigung, die große Sammelpartei kommt. Tiese geschliossene Em l-eits front werte Berlin zeigen, daß die genagelten Bauernschuhe noch ihren Klang haben. ,,Wir haben in Bayern den St in bereits in der Hand, ter in ten Berliner Sumpf geworfen wird. Niemand kann in unsere Einheitsfront mehr einen Keil treiben. Wir werten ihnen die Knochen ein- schlagen, wenn sie die Hände gegen bayerisches Eigentum ausstrecken. Wenn mir Erzberger mit A'walt gedroht hat, so habe ich dafür nur das Lachen dükster Verachtung. Tis Einigung marschiert.^ Es gilt für Bayern land und Bauernstand." — Tas Cinigungspr gramm wurde be- fanntgegebm und 16 Entschließungen angenom men, die \vt\ mit wirtschif lichm, politischen und kulturellen Fragen beschäftigen. Zeitungen" berichtet, daß außer enter Anzahl großer Berliner Derlagsuntemehmmtgen auch ter in München erfd?einente ,,Simplizi H tm us von einem Hugenberg-Stinnesschen Zeitungstrust geschluckt worden sei. Der Verlag des „Simplizisti- mus" legt Wert darauf, festzustellen, bau, sow^t diese Wockstnschrist in Frage komme, an der Meldung des „Vorwärts" k e i n w a h i c s W o r t fei. Frankfurts Lebensmittelversorgung. — Frankfurt a. M., 3. Feb. In txx heutigen Stadtverordnetensitzung bot Stadtrat Tr S chm u de ein recht unerfreulidjeS Bild ter künft tigen Lebensmittelversorgung, wobei er an der Maßnahmen der Reichsregierung herbe Kritik übte. Zur Aufrechterhaltung d.r Zwangswirtschaft fehle ter Regierung jede Macht. Trotz aller Verbote wurden Weißbrot urtb Kuchen in einer gerate;« ungeheuerlichen Menge gebacken: in Frankfurt verbacke man täglich allein 200 Doppelzentner nxifaf Mchls Der Magistrat habe beim Ministers einen abermaligen Verbotsantrag gesteckt. Lebus' mittel seien nur noch bis Mai vorhanden. Di die Landwrlschaft die Zwangswirtfchaft ablcX solle man ihr entgegenflommen nnb höhere Prck'- zahlen. Wenn die westdeutschen Städte jetzt für den Zentner holländische Kartoffeln 100 Mk. räch' ten müßten, wobei das Reich 85 Mk. pro Zentnn darauflege. Als toirKamfte Hilk zur Behebimg der Not bezeichnete Stadtrat Dr. Schmud.' 6te Erfassung ter Erzeugnisse und Ucbcmaljm ? ter Lieferungen durch die ländlichen GTnossemchoftim Ter gegenwärtige Weg d^ RcichÄvirtschastsamtS sei grundfalsch. Drohender Bergsturz. = Lorch a. Nh, 4. Febr. Seit nrrtgei Tagen hat ter schon g m ltete dro hende De t9* sturz immer schärfere Formen angenomnien, Iv daß täglid) mit dem Eintritt ter Kataswvpte gerechnet werden muß. Einige abgestürzte Felsblöcke haben einzelne ter 20 geräumten Hamer sdstrn schwer beschädigt. Immer gewal iger axt* den die Risse. Wenn ter Hauptsturz kommt, M mit Sicherheit die doll ständige Verschüttung ter bÄ>roh.en Häuser zu erwarten. ** Zu unserem gestrigen Straf- kammerbericht teilt uns Herr Kircher, Autoreparaturen (Bleichstraße) mitte» er mit dem im Bericht mit A. K. bezcichnetea Autoreparateur nicht itentifch ist. • --- Frankfurt a M., 4. Febr. Unter Dor> läge eines gefälschten Lieferungs'^^ schwindelte sich ein etwa 20iahriger Surftte von einer hiesigen Seidenftrma zwei Kisten Seide im Werte von 350000 Mark. Ter ner, auf dessen Ergreifung eine sehr hohe nung ausgesetzt ist, konnte noch nicht ergtilien werben. , )( Laasphe, 4. Febr. Zn entern benachbart^ Steinbruck wurden igcftem zwei Arbeiter, ter 40 Jahre alte Wilhelm Hackler cns Fimdingen uw ter 22 Jahre alte Heinrich Becker aus Heiieloacy von abstürzendem Gestein erschlagen. )( Marburg, 4. Febr. Ein bekannter Marburger Industrieller, ter Maschinenfabrikant Carl Oft he im, ist im Älter von 39 Jahren gestorben. Erzderger im Steneransschnft. Berlin, 4. Febr. (WTB.) Ter Steuer- eusfchuß ter NatrEck^er'ammlung begann heute mit ter Beratung des Land--ssteuer- g e f e tz e n t w u r f e s. Ter zum erstenmal >it dem A'tentat an einer Sitzung teilnehmente Minister I . ■ .. £ » Erzberger erkläre, daß die Gemeinten AL KUatar Tr. Strecker soE testen Elaborate in bas neue (tesetz nicht bedrückt würdm. Tie G- „Tarmstädter Zeitung/, die von vielen g,e- - samtkoslen für die Sicherl-citSwehr würden künftia ni ~ merten mufle, j -U 80 Prozent vom Reiche getragen werden. Ta? I musst man sich wellten und ihm Har madjen, ter, Gesetz stocke im übrigen nur ein Provisorium füi I cr Dtt tilgen Stolle bestittgt werden mus)e. drei Iahe dar ' Psarrer Berck Reit einmütig oie Ueboiein ff?» (Si> stimmung der Versammlung mit den Aussüh- Gir Tnnent! vk' „Simplizlssunus . 1 nmgen der drei Redner fest und schlägt ent- M u n chon, 4., Febr. xcx „Vorworts" hat | sprechende Künogebungon vor. Tiese wurden ein ' unter der Ueberschnft „Die Schwerindustrie kauft'stimm in Hessen. Tie Abg. Herbert Hofmann und Gon. teben im Hinblick auf den berMenten Kohlen- unb Materialmangel, bte Unmöglmsteit der Zu- jammonschließung bestehender grötzorrr ^Stark- llromantagen und die hieraus zu beiurdytcnten wirtschaitcichcn Nadstoi.'o bi? Anträge gestellt, ob bie Regierung in eine sotortige Prüfung ter Fiage cintreten will, toelche Wafstrkräfto ui Hecken unb den angrenzenden Gebieten für die Gowimiung elektrischer Kraft in Frage kommen unb oo hc in der Lage ist, darüber Auskunft zu geben, welche Sdji-ilte zur Ausnoitzung jener Wafterkraste von der Regierung bereits getan oder noch teabiichtigr sick) als Führer der Jugend ausspielen, müsse man auftreten, auch wenn sie unter Anrufung.geistiger Führer versuchten, im In- und Ausland sich selbst als Größen auszuspielen. Ueber die Tätigkeit ber Nationaltersammlung spricht d.mn Abg. Dr. Becker, Minister a. D.,! der erläutert, warum feine Part.'i sich gegen dit Verfassung, den FriÄiensvertrag, insbrsondere rov gen des verlangten Schuldbetenntnissts, ab ebn mb Vorhalten habe. Er führt zunächst aus, daß. -tr Natiomaltersammlung wohl viel arbeitet, aber w.-- nig Ersprießliches. Vielfach war man brr Annahme, daß die Arbeiten jetzt abgeschtos'en sein? unb jetzt Neuwahlen kommen müsfen; davon merke man aber noch nichts, anscheinend sollten die Wahlen im Herbst, nach einem späteren Aus'pruckx' Erzbergers erst am Ende d Zuge an unsre Reihen drängte, als Euter Glocken Rcichsvetsaistmg^unb oas oiorcyszenrrum ^reu g. | gicnmg beteiligt. Doch tes Zentrum tue l/tzt mahnendes Geläute uns ms Hetz drang, u, bis auch schon einen Sprang, da die Geistlichkeit nicht 14um letzten Augenblicke des Hierseins haben wir in allen Fragen zu ten Vorgängen Ja sogen I gerührten Herzens empfunden, wie opferwillig und könne Leiter könne man ein: Regierung olm» I ,chafstnsstimbig alles ja alles — am Werke war, das Zentrum nicht bilden, es sei aber am ter Zeit, I uns die Stunden im Lager und in ter Stadt zu die politische M^h-o^e Erztergns mit ihm selbst «Tagen der Rosen zu gestalten. Alle aoldnen zu bestitigeii. Mit ter deutsch-nationalen Partei | Worte, in Reden und Liedern an unser Ohr ge- lann man wohl in wichtigen politischen Fragen Seite an Seite kämpfen, aber bie freihntlichm Grundsätze könne unb werte man nicht cmfgeb.rn; man wolle zwar keine Fehb? suchen, a'er hoffe, daß man in gemeinsamer Tätigkeit Erfolge er* reicke. Es sei bdyntetlid), daß. durch dv: fchlechte jetzige Negierung das Reich zu Grund; gerichtet nirb. Gegen Phantasten in ter Regi.'rung, die ** T ie D emokratiscke Fra ne n- gruppe hält Freitag abend 8 Uhr im Gasthaus um Löwen, Neuenweg 28, ihre Jahresvcrsamm- img ob mit Jalaesbeiickst und Wahl des Frauenausschusses. Anschließend sindet ein Dortrag über bas Betciebsrätegesetz statt. Landkreis Gießen. Lollar, 4. Febr. Nächsten Sonntag veranstaltet ter hiesige Stenographenverein „Gobels- breger" die Gabelsberger Gebu t^tagsseier. Neben Konzert, Deklamationen Gefangsvorträgen u. a. wird ein Vortrag über „Gabelsberger und sein Werk" gehalten. Am Montag beginnt ber Verein in ter Sckule einen neuen Ansängerlelirgang nach System „(SabdSterger". it. Treis a. L., 4. Febr. Im Auftrage der Liga zum Schutze der deutschen Kultur hielt g> lern abend Prof. Schlorb-Gi^en hier .'inen Vortrag über ten rusfiichen Bolschewismus, ten t aus eigener Erfahrung kennen gsternt hatte. Im Anschluß an beit Vortrag, ber l ioer schlecht b> ucht war, wurde eine Ortsgruppe der Liga ®*.< grüntet. Treis a.d.Lda., 4. Febr. Wie uns von zuverlässiger Seite mitgeteüt wird, hat der bisherige Pachtpreis für die kürzlich neuverpachtete Gemeindejagd nicht 1700 sondern 2000 Mk. iähr- lich betragen. Kreis Büdingen. 2$. Ortenberg, 4. Febr. Am Sonntaz nachmittag wurde auf hiesigem Friedhof unter iablrcid)cr Beteiligung von nah und fern der rühere Kaufmann und Leinweber Heinrich Tah- mer I., einer ter ältesten unb angesehensten Manner unseres Städtchens, beerdigt. Heinrich Tah- mer I. war seit 1881 Mitgluck ter Kirchengemeinde Vertretung, feit 1890 Mitglied tes Ortsgerichts, seit 1891 im Kirchen Vorstand seit 189? Stadtvorstand. Erst im letzten Jahr batte tt infolge seines hohen Alters (über 83 Jahve) seine Aemter nietergelegt. aris, 4. Fete. (Wolfs.) Tie Bot sch a s terkonserenz nahm I?eutc Vormittag Kenntnis von dem Schreiten des Herrn v. Lersner ^unb diskulierte über die zu erteilcnte A n two r t. öer» ner wurde die Frage bespvock)en, auf tocld)cm ^oegc ter ieutfd?en Regierung das Tokument ütermittcli werten könnte, dessen Weiterleitung Lersner aus- geschlagen lat. Watesch.inlick wirb man sich des französischen Ge schä s t s t r ä gc r s i n Berlin bebi.’nen. Am Nachmittag belxmtelte die Botschafterbsnserenz die nämlid>e a.ie I sämtliche' Buntesstaateii belieferd Antwort ter Mlii.-rten und das Sdweibeiiv.Lcrs-|inb< m j t Ausnahme von Dessen.' ""nÄ in ten ckateen ners werben vorausiichll^h Öeute ateniv veroffente _ ^„salls mit ber Petroleumuot tefaßt nommen, weil ick no(^tlt(öt licht werben. „ne bringliche Anfrage tes Abg. Dorsch, stehe schon ten Staatspensionar zu spielen, ^cy Paris, 4. Febr. (WM) Tie Ateubblatter briß gerate bi? O r te de s Do g e l s- furchte, daß ich dann Nicht mehrso viele Zett besprechen das Verfucken v Lersners mtem fte wo kein elektrisd^es Licht ist, furchtbar haben werte, wie ich es für ntewmdig telte bte Schwere des Z wi schenl le bn-vor- ^roleumnot leiden, während die an- es wird der Borwurf J Tj-ßen unb ter Hoffnung Ausdruck verleihen, baß Orte reichlich mit Petro- mich an btc Schwerindustrie verkauft hatte. Mick die Alliierten sich durch dieses zweiteuligeMano- telkfeKerbS, unb anfragt, ob die Re- rührt er nickst aber er konnte ter d?rtei sd>atem vernicht beirren lassen^ werten unb von bar. teu^ i„ ber Lage ist, für die hessischen Orte! Direktor »st avsburg, Syndikus schen Regierung die volle Erfüllung ihrer feierlich Gebiete ter Petrvleumversorgung Abhilfe Me ß ma n n - M a i n z . Burgernieister S chot t - eingegangenen Verpflichtungen Verlangen. ? ' fdxifun Uffhofen, Berg R r tze r t - a r m ft a d t, Varis, 4. Febr. (Wolfs.) Havas. Tas Herrn su fcyassen. Landgerichtsrat Schudt^Gießen und Ab g v. Lersner mit ter Liste der Schuldigen , ITin geldcy halten diese Bedenken nicht für übergebene Schreiben weist alle Einwendungsver- nnrftitflft ÖCt BCUtfcbeit ÜOÜSDörtCi. stichhaltig. _ 3 . . suche Teutschlands zurück und betont, daß tee AM- ^Is letzter Punkt ter Tagesordnung wird ierten auf den genauen Einhalt des Art. 228 des rm. Darmstadt, 3. Febr. ber Landesau sschuß gewählt. Versailler Vertrages bestehen. Frankreich und Bel- Der z we i te P a r te i to g de r De u t s chen Zum Schluß fordert Pmrrer Berck den gien fordern je 334 Schuldige, England ungefähr Volkspartei fanb heute her statt; es hott?n schärfsten Kamps gegen links; mit. ter Rechten 650. Außer dem früheren Kronprinz e n beim- sjch, ^zu wohl etwa 500 Parteimitglicker, Mr* getrennt marschieren, aber vnxwl sdAagcn. ben sich die Prinzen Eitel Friede ick und unter viele Damen, emg?funten. Abg. D i n ge l- (Beifall.) Oskar von Preußen aus ter Liste. ! de y erösfnete die Sitzung. Abg. Oberbürgermeister l Abg. Tingeldey dastkt allen Erschienenen, kr-ine Maünuna lur Ruhe. Köhler* Worms wurde zum ersten. Arg. Frau besonders aber dem unerschrockenen Vorkämpfer f«v- OT^rf^^tYrmTniftT $ i e r a u * Tarmftobt zum »nx i en unb Land tes Teutschtums in Rheintesl.en, Pfarrer Berck. Berlin, 4. Fe^r^^^rgerich'örat Schubt-.Gießen zum dritten Dor- Ter Vorsitzende schließt mit einem von ter Ver Noske erlaßt als Oberbefehlshab?r folgenten ^unchlt. sammlung mit großer Begeuterung auigenomme- sroE. M.ch di- Err-Mnz in d-r B-vri. ' Än SJot.i^be “ «»* “ iXutl"d,; rtenen tes Auslieft'rmigstetehrms Mr I und bringt die imentn>cgte 2ifb? der Rhemhli-m ........ ...... .. Enteltteregi.wungen ist, muß doch der Erwartung zum deutschen Vaterland rnm AuLwuck und gibt! «Sä’ An, Mb von ixtermann die seiner Freute über tee guten Aussichten ter Part-i AUS StÄ?t Uttö LaN0. gebotene W ürde auck> i.isosern g wahrt w.rd, kunb ..... „ . «^1 Gießen, den 5. Febr. 1820. daß icke Belästigung von Mitglietem bn . Eeneralseroetär W i t 11 g erstattet ten Bv-» Der Dank der Heimkehrer, fremdländisäxn Mi sionen und mi;itän chen Kom- richt des GeschäftSfühoenten ÄussdiufleS. aus dem . KZ S dM so daß ich nickt genötigt dank fleißiger Arbeit das beteuL-nte Wachstum Dan einem Heimkehrer des 1. Transportes nSTtodtergetente Schntzmaßnohnien zu trefßm." der mizeluen L^svereia« mck d^ MttÄk-ter-aht, mis franz. Gefansenschast grcht uns nachftehentes Dit Gebäude, in denen die (intentc* bie jetzt in Hessen etwa 12000 Personen betrag.',!Dankschreiben zu. kommiff ivnen untergebracht smb, sind durch hervorgeht. Traute Schwestern und Brüder Gießens I 3. Febr. 1458,50 1461,50 1623,50 1626,50 - 1728’25 1731,75 DrrNn Kurs Kurs 5.2. 191, 320, 450, 387, Februar, Berlin behördliche Anzeigen Heiterer Abend 102* D M. mit Tanz 02308] Jeder wiWowweit Ham tttrzinger. niedergelassen. 1330V 05*11 Dr. med. Otto Klemp 176,80 134,50 4. 2. 77,50 1478,50 1798,25 1648,50 1683,25 27,05 30,95 89,05 1481,50 1801,75 1651,50 1686,75 27,15 31,05 89,22 Kurs 5.2. und und von im 1 Börsenkurse. Frankfurt 399,75 448,- M. der die mit Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm . Wien.... New-Bork London . . Paris . . . Antwerpen Helfingfors 1721,75 «5,05 27,30 30,05 1728,25 34,95 27,20 29,95 geschlossen. M., 5. Februar. -,50 335,- Israel. Sabbatfcier den Samstag vorm. gang 6.20. — ei. 5.00. Saalbau Cafe Leib (Bayerische Bierhallen). 252,- 301,- 316,- 649,- 470,- 330,- 250,- 435,- Hotel Einhorn Täglich {»-Uhr-Tee mit Künstler-Konzert Cafe Einhorn Restaurant Täglich von 8 Uhr ab „Bunte Künstler- Abende.“ AngenehmsterFamiiienaufent- halt Konzert mit heiteren Vorträgen Be richtigung. In unserem geftrigen Berliner Börsen stünmungsbild ist ein Druckfehler ndy* tig zu stellen. Es must leider heißen: Ärttar 98 statt Dollar 38. 2 Eröffnungs-Vorstellungen 2 nachm. 4 und abends 8 Ubr. Preise: 5, 4, 3, 2 und 1.50 M., Steuern crtra. — Tageskasse: Einbor» 10—12 und 2—5 Uhr. 8arlEIHioger(>lcha‘)iöill!ii«liei Heiteres u. Nachdenkliches aus eigenen Werken. Der Reinertrag Ist zur Bildung eines Grundfonds f.d.Dichterabende bestimmt. FintrittskartAn zu 5L 4.—. 3.— u. 2.— (sämtlich EJnirniSKane.l numeri,.rt, lm Vorverkauf in der Musikalienhandlung E. Challier und «n der Abendkasse. Studentenkarten nur im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität zu M. 1.50 gegen Vorzeigen der Ausweiskarte. Die Miteliiler der EJIerariaehea Saaallsekaft und des Bundes zur Pflege xoii Musik und Literatur erhalten L Vcrw*rkint gegen Voizeigen der Mitglieds- k rte auf allen Plätzen 1.— M. Preisermäßigung. Oifliug iei Saale«, der |Ui geheizt tot, ’/JI Pir. Religions » Gesellschaft. 7. Februar 1920. Freitag 5 05. 8.30. Nachm. 3.30. Sabbataus- Wochengottesdienst: nurg. 7.00 349-359 396.- 398,- Saalbau Last Leid ZreUag, den 6. Zehnter, abends ? Uhr MMMW-MÄ Datum: 5e/nDeut.flrieqsanL 4°/nDcut.5?cid)sanL 3"/„Deut.Re chsanl. 40/0 Preutz. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener B >nk. . Nationalbank f. D. Mittel).(Kreditbank H.-Amerik-Paketf. NorddeutscherLloyd Boch. Guszstah wrk. D.-Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Berqw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix-Brgb.-Akt. Bad.Anilin. u.Soda Höchster Farbwerke lilehtr. A. E. (8.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler...... Bud-.Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4*7O Hess. Saatsanl. Electron Griesheim Heute den 5. Börse geschlossen. Martuotiernnge«. Datum: 350,- Fraukfurt uud AktlMMtWI« SflnfmänniroJmin. flrtsgmfrDroretn. j.Bcrtrog alt Wöiieern am essntse, dem 8. Skbnuit, abend» 8'/« Ubr, ie d. neuen Aula d. Universitär Ms Dem Dvoöerllmü ker PHornonep ReiiebUder and Aeatevten von ^rrrn Pfarrer Petri, (Kieken. ===== Mitglieder nebst engeren Angehörigen gegen Bot- rragskarle frei. Ntchtmitglieder 1 1)L, Schüler 50 131. Der Saal ist erbeut! NB. Nächster Bortraa Montag den 16. Februar von Herrn Professor Dr. Wegener. Berlin. [1312 Frankfurt a. Devisenmarkt. Geld Brief 2 Haupt-Vorstellungen 4 ui 1 Ülr abeats. 1303c 3.2. 630 2,90 7,- 6,— 399,- lür. _ Dmh bett CT' iit uniett flrw » Sage, der ekttnlc- Bekanntmachung. Ter vom Gemeinderat durchbcvatene Vor- Michlag der Gemeinde Treis a. d. Lumda für Xicgt von Samstag den 7. Februar 1920 an eine Woche tarn auf dem Amtszimmer ^Bürgermeisters zur Einftcht der Jmter-essenten Md Vorbringung von Einwendungen offen. Es ^vrd Umlage erhoben, zu der auch die Ans- mnker beizutragen haben. 1314 Treis a. d. Lumda, den 4. Februar 1929. Hess. Bürgernreisterei Treis a. d. Snv:ixi. Benner. zu Weiters Hain vorkommenden Erd-- Maurer-, Schlosser-, Zimmer-, Planier - Ehaussierungsarbeiten und die Anpflanzimg Wildbaumen und einer Fictstonherke sollen öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. Geld Brief 4. Febr. 3688,50 3696,50 WIL stbr. Im Somtii1 gern Friedas ui» nah unb fmt k Mba Lmnch U i angesrhenm ®b )iat Heinrich Tü jlieb ber Kircher: Wvb bei Cr. irnnsiand seit en Jahr tjattr chn 83 Jahre) |r 4.2. 77,50 64,56 63,50 62.-. 137,25 304,- 211,- 176,- 136,25 144,- 160,25 193,25 351,- 355,- 390,25 rNrthttehe Nachrichten. Israel. NeligionSgemeinde. Gottes- Mntft in der Synagoge :Süd-f!lnlage-. Samstag, 7. Febr. 1920. Borabd : 5.15. NLorg.: 9. Abds : 5.40 u. 6.20 Uljr. 4.2. 6,- 2,80 7,- 6,— 399,- Freunve willkommen. Eigene Lichtanlage. Saal geheizt. Anfang 4 Uhr. Der Vorstand. Einhorn-Saal. t^amstac den 7. Februar bis Sonntag den 15. Februar: Sensationelle Gastspiele ded einzig dastehenden u. weltberühmten Zauberers u. Illusionisten UFERiNI mit keinen undnrchdringl. Geheimnissen. Uncrtlärlichr Vorsiibruugen der Kunst und Wist'cuichast. Natürliche IVnnbcr. Navid Traniit. Original llierini. FATA HORGANA. Licht und Karben Zander. imt ttclversorM L 3. M fr® ntg bot Stadw^ jlilM Bild der L I, toobd er j < VanM/tschast» Xwb aller A" ^M-lzentnLt.r»' ■ng -r lat WW n unb W”;. - «LV«?. Bekanntumchnug. Gemäß Beschluß der StadtverordTtetenver- sammlung vom 27. Januar 1920 sind die Preise für elektrische Energie rm Stadtgebiete mit Wrr' fung vom 1. Dezember 1919 wie folgt festgesetzt: a) Beleuchtungsstrom 1,55 Mk. für die KW^tb. b) Kraftstrvm 0,93 „ c) Strom für Heizzwecke 0,60 „ „ „ d) Tie zirr Zeit erhobene Zähkergebühr wird nm 30 Ps. pro Monat erhöU. 1343c Mit Wirkung vom 1. Januar d. Is. kommt ein weiterer Zuschlag von 10 Pf. für Licht und 1 Pf. für Kraft für die Kwst. infolge ^lohlenpreis- erhöhung in Anrechnung. ElektrizitätÄverke unb Straßenbahn der Stadt Gießen. _______________Stolte.________________ Vergebung von Bauarbeiten. Tie beiNeuanlageeinesFriedhofes Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über den ^t-a d>= i^sdesZimmermeistersRichardSchu- Wecker in Gießen ist zur Prüfmrg der nach- rräqlich ong-emeldeten Fviä>eru!Ngm Termin auf Montag, den 16. Februar 19 20. mittags 12 IIhr vor dem Amtsgericht in Gicßen, Zimmer 6, an beraumt. (1304 B Gießen, den 27. Januar 1920. Gerichtsschreiber dos Amtsgerichts. der NachbSrse Nvrdd. Lloyd 191»/«. — Mo rae n 5.Febr., bleibt die BSrse ---- Literarische Gesellschaft. Freitag den 6. Februar 1920, abend« S Uhr, in der neuen Aula der Universität Sanöcl. Berlin, 4. Febr. (Wolff.) Börsenberich t. Tie immer stärker w^^ende Berioirrunq der euro- päisch?n Finanzverhältnisse unb die fortschreitende Verschlechterung der Valuta v-ranlllstte ein noch schärferes Lervorlreten der Notcn'lucht und l-atte einen nafc u beängstigend großen Kau andrang für Jndustriewerle zur Folge. Vornehm.ich begehrt waren Altien für als gch'unoiert ange. ebene Unter- Unehmungeit bet Eiseuinbustrie. Tte Kurssestslel- lung voll-oq sich unter großen Schwierigkeiten bei betracht ickfen Kurssteigerungen. Gk6i. Böhler gewann: n 48, Buderus 35, Harpener 31. Lrnra Vbutte 40, Oberschetische Eisenindustrie 33, Phö- air 82, Elberfelder Farben 35, Th. Goldschmidt 24 unb höchster Farben 42 Prozent. Von Schiff- lahrt'a.tien waren Argo mit einer Steigerung von 48 Prozent bevorzugt. Auch Spezialwerte waren größtenteils beträchtlich gesteignTt, wie Deutsche Waffen, Dynamit, Nobel, Orenstein u. Koppel, 911,ein. Metall. Das Geschält in Kolonialpapiereit und Auslandsaltien war ruhiger, die Kurse aber qleichfa.ls meist na mixt t höher. Bon ausländischen ?lnleil)en waren Mexikatrec beträchtlich steigend. Türteulose erreichten wieder 100, Ungarische Pa- jncrc neigten zur Schwäche. Oesterreickftick-c Anleihen waren eher gebessert. Deutsche Anleihen tehrupteten bei mäfxrgem Verkehr ihren Kursstand. Im Verlaufe von Gewinnreaiisierungeu war vie Kursbewegung unregelmäßig. 2fte Börse be- 'hit'K den Charalter großer Festigkeit bis zum Echluir, toenn auch vereinzelte Gewinnrealisierun ^en vorübergehend die Knrsbewegung irnreget mäßig gestalteten. Fran ksurt a. M., 4. Febr. (Börien - slimmungsbild.) Wenn auch die Demisswn von Lersner einer gewissen Zurückhaltung Platz machte, so blieb diese Nachricht auf die Haltung eindruckslos. Die vereinzelten Abschwächungen, welche hervortraten, sind auf Gewinnrealisierung rurückzuführen. Am Montanaktieumarkt unterlagen Deutsch-Luxemburger einem Kursdruck von 9 Proz. iut 349. —, zogen späte r wieder an (357.—). Sd;eitfird)CTt sind d Prozent niedriger (396). Mannesmann verloren 8 Proz. auf 398.—. Bu- rerus unb Rhein. Stahlwerke geben höher hervor. Unter den Transportw.rten stellten ftch Nrordd. rlloyd mir 191.— 5 Pro- niedriger. Lombarden ftster 473/4. Felten u. Guilleaume sind 9 Proz. »öher (450.- j. Deutsch-Uirbersoe 1033 Äs 1035 plus 3 Proz. AEG. 335.—. Chemische Werte be-- haupteten den Sturdftonb. Babische Anilin 10.— (— 5 Proz ). Spinnerei Ettlingen setzte ihre Auft irärtäberocguitti fort unb stiegen auf 280.— plus 40 Proz. Rütgerswerke dagegen unterlagen Angebot und verloren 35 Proz. (320.—). Schantung- bahn 569.- plus 1 Proz. South West fest 510.— olus 10 Vroz. Mexikanische Anleihen sind gut behauptet. 5 Proz. 'Silber-Mex. 440.—. 3 Proz. Silber-Mex. 300.—, beide je 10 Proz. höher. 9ui Srmfoljltii-toirit für fflinhtthtnitteht. Tie letzte Ausgabe findet am Freitag den 6. Februar 1920 nachmittags zwischen 2 und 4 Uhr im städtischen Htospital, Seltersweg, fkitt. 1250 Gie sten, den 2. Frbruar 1920. Stöbt. Kohlen stelle. ** ,.Carmen", das im Lichtspielhaus gegeben wird, ist ein nach Merrimö's Nove len vor- Die ternperam en wolle 4>ola 'Jcran ist als Carmen wie geschaffen, desgleichen Larry Liedtke als J«s4. Die ^lyüge und lifllitnjptn iwgtn von ei; tt großzügigen Regie unb bangt Gevirgslaridschaften, wie ]ie die Oper nidit zeigen. Der Film wirb umrahmt von Dr cts Musik, dte von dem bedeutend verstärkten LicPspiel Haus-Orchester ausgesührt wird. Ter Film läuft nur noch Donnerstag unb Freitag. Tchlust- 1-Uhr- Schluß-- Anfangs- Kurs ~ Ich habe mich in Greß-R«eht«nbach als Arzt Letzte Nachrichten. Eine RrchlskNiqnnq her 9?cid)^rcgicmnfl. Berlin, 5. Febr. (WB.) (Jwrts. v. Seite 1.) Als Ministerialdirektor von Simson zu den Derhanblungen über dieies Schlußprotokoll wieder nach Paris reiste, wurde ipm eröft.ret, daß J>:z Oberste Rat den Vvrsk'llungcn t>?r deutschen Rech-.' rung di" ernsteste Be-ack?lung ha c zuioil we.d'n lassen, daß er sich aber, wenn auch mit Bedauern, dal/in r-a.e entscheiden müifcn, aus eir.c Aendnnrng der Friedensbedingungen jedenfalls vor dem kvafttreten des Venrases nicht einrngeie.n. Anfangs Dezember hat die R.ichsrcglerung das Gesetz ,.Die Verfolgung von n'riegs- verbrechen und Kriegs vergehen" eingebracht, das von den gesetzgebenden Körpersckwf en einstimmig anqcttommcn unb den gegnerischen Regierungen alsbald zur Kenntnis gebracht worden ist. Dann hol der camaligc Vorsitz Nde der beutidiM Friedensdelcgation in Paris die Versuck-e, eine Einigung zu erzielen, in eingehenden mündlichen Besprechungen mit den Vertretern sämtlicher geg- nchscher Hauptmächte fortgesetzt. Ferner hat die Reichsregierung Ende Januar die bereits veröffentlichte Note an die Gesamtheit der Gegner ^richtet. Die vorstehenden Ausführungen beweisen, daß die Reichsregierung seit der Unterzeichimmg des Friedensvertrages kein Mittel unve sucht gelassen hat, die Undurchführbarkeit der Auslieferung von Deutschen an fremde Gerichte klar zu -xKcn. LerSaerS Schccibcn an b. Paris, 5. Febr. >WTB? Nach einer einem Vertreter der HavasLgentur gemachten Erklärung hat Lerr von Lersner in feinem Briese an Millerand daran erinnert, daß er wiederl)-olt die Vertreter der alliierten und assoziiert-n Mächte aus die Unmöglichkeit der Ausführung ihrer AuS- lieferungsforderung hingewiesen habe, und daß kein deutscher Funktionär zur Mitwirkung an dieser Maßnahme zu haben wäre. Es würde einer Mitwirkung seinerseits gleichtommen, wenn er diese Ententenote an seine Regierung weitergäbe. Seinen Entschluß, zu demissionieren, habe er ohne Befragen seiner Regierung sofort nach Empfang der Noto gefaßt, da er in feiner Weise an dieser Maßnahme, die er mißbillige beteiligt sein wolle, er ziehe daher vor, zu demiisionieveu und anderen im Falle sie sich finden, diese Verarrtwortung zu überlassen. Bon Lersner schloß, indem er sagte: Diese meine Haltung ist eine rein persönliche und kann keineswegs die Haltung meiner Regierung präiubizieren. Ich werde Paris heute abend ver- lassen und nach Berlin zurückkehren. Paris, 4. Febr. (Sxüxrö.) Heute nachmittag unterhielt man sich in den Äandelgängen der Datum: Hotland...... Dänemark..... Schweden..... Norwegen..... Schweiz ...... Wien (altes). . . . Deutsch-Üsterrabg. Budapest...... Prag........ Helsingfors .... Spanien...... Kammer lebhaft mit her durch die mterroart.-fe Abreise des Frecheren von Lersner geschai- ftnen Lage 1,Ub3 Erklärungen MilIcrands einigen Parlamentaneni gegenüber gebt b rvor, daß dieser Akt nur als auf ureigenen Antrieb er* folgte Manifestation eines Beamten aufgelegt iV'r- den mut, indessen aber nicht die von den Allr- ierten berfolgte Akt em zu unlcrbivdrn im Stank ist. TaS Schreiben, dessen Uebemrittlung an feine Regierung Sxrr von LerSner verweigert bat, wird daher mit der Liste der Schuldigen in Berlin über* geben werden. FrauzöMk Prrsiestimmkn. Paris, 5 Febr. (vavas.s Der „Petit Pari s i e n" schreibt: Die (tzeste des xxmi v. Lersner, der gern solche Allüren anzunehmen pflegt, liat zunächst rein persönlichen Charalter. Man müsse zunächst seiner Enttäuschung Rechnung tragen, die er empfunden haben wird, weil der Posten des Geschäftsträgers in Paris, auf welchen er rechnete, Dr. Mayer übertragen wurde Der Wunsch, bet den allmächtigen dlldeutjchen Kreisen in der Wil- helmstraße ho chongeschrieben zu sein oder sogar durch eine aufsehenerregende Herausforderung thr- WogeiNerung hervorzurufen, wird sein übriges bei getragen haben Dadurch aber, daß das «orgelten Lersners sich an eine nationale deutsche Bewegung knüpft, überschreitet dieser Thoaterkoup den Rah- men eines persönlichen Zwischenfalle.v Das Kakä- nett Bauer habe vielleicht die Hoffnung gehegt, daß diese Haltung die Alliierten zu einem Zurück- kv'' len auf ihre Beschlüsse veranlassen könnte Ter „M a t i n" hält es nickst für nötig, daß man den Tränen der Regierung Eberts, dem Rücktritt von Lersners und den Protesten der verschiedenen deutschm Regierungen wegen der Auslieferung der mürben)eben Generäle große Bc» bcutung zulegt. Wenn Deutschland den Vertrag nicht einhält, dann werden die Alliierten tue in ihren Hanoen be'inblichen Gebietsteile nicht räe- men. Desgleichen: Kann Deutschland die uns zu zahlende Etttschäbigung nicht zahlen, bann wird es geschehen, daß die Bewohner links des Rheines die an Deutschland abzuführenden Steuern nicht an Deutschland bezahlen, sondern wir übernehmen es, sie einzuziehen unb werden den cingegangenen Betrag in Rechnung stellen. Eine neue Note an die Entente? Berlin, 4. Febr. Die Gerüchte von einer Regierungskrise »peroen uns als zum mindest en verfrüht bezeichnet. Wie verlautet, ist damit zu rechne,!, daß die Reichsregierung nochmals eine Note an die Entente abgeben läßt, um auf die etwaigen Folgen aufmerksam zu machen, die durch die für die Auslieferung nolloendigen Maßnahmen entstehen dürsten Die Anmaßung gegenüber Holland. Paris, 4. Febr. (Golfs.) tzavas. Tas neue Schreiben an Holland betreffend die Aus lieferung des Kaisers ist in energischem Ton gehalten. Es drückt die Hoffnung aus, daß Holland sich der 0>erechtiafeit unb Moral, die über allen Prinzipien des geschrrtoenen Rechts stehen anschließen und nicht die Verantwortung für eine gegenteilige Haltung auf sich nehmen werbe. Angedotsunterlogen, die gegen Srfhirtinrg der Selbstkosten abgegeben werden, sowie Pläne trab Bedingungen liegen vom Donnerstag den 5. Fe^ .bruar an bei dem Unterzeichneten, Regierung^-1 gebaudc, Landgraf-Philipp-Platz, Zimmer 17 auf. Am M ittwück-' den 11. Februar von 2—6 Uhr nachmittags können die Zeichnungen nsw. auf der Bürgermeiitorei Weitersbain eingesehen werden. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und Wtfrei spätestens bis 5 um 14. Februar 1920, vormittags 10 Uhr bei bem Unterzeichneten ^nzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber. Zuschlagsftist: 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbens bleibt Vorbehalten. 13268 Gießen, oen 3. Februar 1920. Ter Kreisbauinspektv r des Kreises Gießen. 6 e 11 c. t i u s. Baurat. ^enüÄ^ J,Ql“adiAeV2 °01n OTUid), ff 5er» fetaÄloh5 1 SmiÄ4'0*. it»3 Wil WH " Subörmi i S®3 M ^*“8*8 ihra «J1 Tl-ems « • «3 Mnt ’n?onnm. Mta« orm 1 Dorstag übr hm. Jnt Somtog vern, b-Wrm “ t.'tagsfrstr. Nest, wasoorstägen u. 1 belsberger und fü .oegmnt der Lnm llängerlchgang wc c. Im Aufstogk te en Ntur hielt g> tm 6kt .-inen lichewisniuä, den • 1 ffilemt bitte. I, !r ( ixr schleift b> nw der Liga ir. Wir un§ von p wird, hat der bs rzlich neutorvachtr Xni M) Ml ch i. ar , 4. ^6^3 LM * bt- Einhorn-Diele Heute Sonderkoezert m.Gesangeeinlagee Anfang 8 Uhr. Warme u kalte Speisen bis II Uhr abends. Vorzügliche Weine F. Seebold, Hofrestaurateur Lindenplatz 1 Lindenplatz 1 der © hiemsee?. I lreWüM ä te^geteurten Snmeraßen. ^riiao^nsenliitraiiSi^iiftiSÄS Cs ladet hy^!ich»t ein w. Ktrzinger. IMiWO Sflnnonie Sonntag den 8. Februar d. F. auf der LiebigShöhe: M.UlerWW verbunden mit Verlosung ufw. Arbeitsvergebung. . 5ür di« Feldbereimyung veuchelbeim die Ärgsten und Lreierungen für die Ber- [ fHerung eines Wegs vergeben werden, imd zwar: 1. Erdarbeiten, Fuhrlerstungen und Pslocklieferung nach Entwurf A, veranschlagt zu rund n 555 2. desgleichen nach Entwurf B, veranschlagt zu rund 3 igi Die Verdingungsunterlagen liegen auf Eess. Bürgermeisterei Heuchelheim offen, wo ' ngebotc in Prozenten des Kostenanschlags k2itsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und Hftfrei einzureichen sind. Eröffnung Montan d en 9. d s. Mts. vorm. 9V» Uhr auf bem Kathans zu Leuchelheim, freie Llltowahl unter den Sietem Vorbehalten. 1308B Gießen, den 2. Februar 1920. Less. Kulturinspektrvn Gießen. H. Steinbach, Baurat. Kurtoffel-Ausgabe 3. Woche. Tie W o ch e n k a r to f f e t ma r f e tt Nr. 11 b i8 20 der 3. Woche werden beliefert bei: Fritz Rump s, Zozelsgassc. Tie Marken können bis einschließlich Samstag xn 7. d. Mts. eingelöst werden. Gießen, den 4. Februar 1920. 13228 Der Cbnlrürgcrmeifter (LebenSniittelamt). Bekanntmachung. Verfallene Slartoftrlmarten törai.m in Zukunft nnber umgetauscht nock) abgestemp.lt werden, bi «tÄiirtb die gesamte Kartoftelv^rteilung be?in= Rächhgt wird. ielveils gültigen KarteftelmarSm irerben ® der Zeitung aufgerirfen und müssen MLHr'Nd 3cit vingelöft w'rdm <2 3. Februar 1920. (12648 xet Oberbürgermeister (Lcbensmittelamt). 0@E8EßE8B8BBBEaB8EBE888 1338 r Gießen, 4. Februar 1920. Die Beerdigung findet in der Stille statt. von für einige tu Waschfrau 8lihr. 1300a Ctricklumpen Uu.Wollabfälle Geh. Hofrat Prof. Dr. Pasch Toni Herz Gertrud Thaer Dr. Richard Herz Prof. Dr. Clemens Thaer und vier Enkelkinder. gesucht Marktplatz 17 In tiefem Schmerz; Johanna Rein berg geb. jo*seph Jacob Reinberg und Fran Emi! Reinberg und Frau Adolf Reinberg und Frau Karotine Kares geb. Reinberg Jakob Joseph und 9 Enkel Jg. Hrau m. 2fähr. 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Ter fr n d t d>e Ce- nerol wurde durch Steintourfe im 6teficf)t verletzt und viele französische DffUicre wurden tMich ®!ö Bekanntmachung betreffend Aenderung der Bekanntmachung über das Verbot der rung. «m r Uit «b m lot >5: tidjtnflüfflftfntotn. LoeibnnienJ44banb' oerbiitlien, 13 Aldi, riien, 2fi vaatbütiitu nlefle|oblen,9KDIoit|. efpnpter, 90 «üntxl tbublen 12 Silo U hnal üeriteQborL eil iDieflfl, 3 fflro» Kl I- v 150 Dosen Praln An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung ist ortsüblich zu veröffentlichen mit dem Hinzufügen, daß die Anträge aus dem Lebensmittel- a ni t oder der B n r g e r m e i ft erei zu stellen sind. Gießen, den 2. Februar 1920. __________Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieger t.__________ Bekanntmachung. Betr.: Ausbruch der Räude bei einem Pferde des Seb. Riedmann in Grünberg. Bei einem Pferde des Seb. Ried mann in Grünberg 3. Erfordert das Tienftgeschäst einen Zeitaufwand von mehr als einem Tage, so werden im Falle auswärtiger lieber- nachtung für jede Uebernachtung 6 Mk. vergütet." II. Tiese Aenderung tritt mit dem 1. Januar 1920 Kraft. Tr. Fulda. knndnng in Kraft. Berlin, den 20. Januar 1920. Ter Reichsminifter des Innern. K o et). Betr.: Erhöhung der laufenden Teuerungszulage an Staatsbeamte usw. An die Schulvorstände des Kreises. _ Tas Ihnen mit nächster Poft zugehende Ausschreiben des ^taatsimniiteriums vom 21. Januar 1920 in obigem Betreff ist allen Lehrpersonen zur Kenntnisnahme zu übermitteln. Gießen, den 30. Januar lu2O. Kreisschulbommpsion Gießen. Tr. U s i n g e r. Paris, 5. Febr. (WB.) In der bärtigen Atzung der Kammer standen Interpellationen über die auswärtige Politik der gegristen. Regierung »ur Beratung. Als erster JrrtT-s 18iothek ^"do1 '«•» das Auslieferungsb^ehren der Entente entstzrndei.l ist. Stellimg zu nehmen. Gegen die beantragte Anslieferung de» ehemaligen Großherzogs von Hessen. Darmstadt, 5. Febr. (WTB.) Die Minister Henrich und von Brentano, sowie die demokratische Partei und die deutscl>e Volkspartei haben in öffentlick>en Kundgebungen energisch Einspruch gegen das Verlangen nach Auslieferung des ehemaligen Großherzogs von Hessen erhoben. rm. Darmstadt, 6. Febr. Gegen die Auslieferung des früheren Großherzogs haben die sämtlichen Stadtverordneten einschließlich der USP. in der gestrigen Sitzung Protest erhoben. Die Deutsche Volkspav.ei hat in einem Schreiben an den Großherzog ihre Entrüstung über die beabsichtigte Auslieferung zum Ausdruck gebracht. Auch die demokratische Partei hat in einer Entschließung gegen die Herausforderung Stellung genommen. Eine Erklärung RoSke». B e r l i n, 5. Febr. (WTB.) Reichswehr- minister Noske erklärte cü-em Berichterstatter der „Daily Mail", daß er in dec Aus- ieserungsfrage nichtdasGeringftetun werde, um der Forderung der Entente zu entsprechen. Die Durchführung sei einfach unmöglich. In allen Aemtern würde passive Resistenz geübt werden. Kein Polizeibeamter würde in der Lage sein, einen der Auszulio- r'ernden aufzugrei'en und zwangsweise über die Grenze zu schaffen. Da bei vielen Leuten die Pistolenkugeln 'ehr locker sitzen, könnte jeder Mann, der sich dazu hergeben würde, vorher sein Testament machen Jeder Politiker, der in dieser Angelegenheit die Geschäfte der Entente besorgen wollte, wäre für alle Zeiten unmöglich. Wer die Auslieferung rersuchen würde, würde den Bürgerkrieg entfesseln. Bekanntmachung. Betr.: Regelung des Fleischverbrauchs: hier: Hausschlachtungen Auf Grund des § 11 unserer Bekanntmachung vom 21. 'Oktober 1919 betreffend: Regelung des Fleischverbrauchs: hier: Haus, schlachlungen (Amtsverkündigungsblatt Nr. 110) ordnen wir an, daß Anträge für die am 28. Februar 1920 endende Hausschlach- tungsperiode bis spätestens 15. Februar 1920 hierher einzureichen: sind. Gieße n, den 2. Februar 1920. .Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. Verwendung van pflanzlick-en und tierischen Fetten und Deien zur Herstellung von kosmetischen Mitteln usw. vom 1. Mai 1916 (Reichsgesetzblatt Seite 346). Vom 20. Januar 1920. Auf Gruird des 8 3 der Bekanntmachung über das Verbot der Verivendung von pflanzlick)en und tierischen Deien ind Fetten zu technischen Zwecken vom 6. Januar 1916 (Reichsgesetzblatt S. 3) in Verbindung mit § 5 des Uebergangsgesetzes vom 4. März 1919 (Reichsgesetzblatt S. 285) wird folgendes bestimmt: § 1. Tie Bekanntmachung über das Verbot der Verwendung von pflanzlichen und tierischen Fetten und Dclcn zur Herstellung von kometisck)en Mitteln usw. vom 1. Mai 1916 (Reichsgesetzblatt Seite 346) wird wie folgt geändert: Ter Artikel 1 erhält folgende Fassung: Pflanzliche und tierische Fette und Dele dürfen nur zur Herstellung von solchen Arzneimitteln zum äußerenGebrauck-e verwendet werden, die in den Apotheken auf Grund einer Hieben ,u r- iWben’n uhr j Ihniarfni , s |? 2lmt$oerlünöigungsblatt für die provinzialdiretlion Gdechesteu und für oas Kreisanrt «icken (Er|d)dnt nach Bedarf: Montag, Dienstag. Donnerstag u. Freftqg. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. Lü0 viertehährl. PostzeitungMt« Nr. L Köln, 6. Febr. Die „Kölnische Zeitung meldet aus Paris: Ein Kurier der französischen Regierung bet gestern abenb di.' Lisbe ber P rson-m, deren Aus^ieserung verlangt nrird, aaach Berlin gebracht. Noch dem „Temps" ist der erste Begleitbrief infolge der Haltung des Freiherrn von Lersner abgeändert worden. Die Dotsck-afterkonferenz hat einen neuen Text vorgeschlagen, der den Minister en in Rom und London zur Genehmigung vorliegt. Man hofft, die Note noch heute oder morgen nach Berlin weiter geben zu können. Eine Erklärung Mikkerandö. Paris, 5. Febr. (Wolff.) Havas. In der Kammerkommission für auswärtige Angelegenheiten führte M i l l e r a n d auf gründ des Textes der Artikel des Vertrages, die sich mit der Auslieferung der Schuldigen befassen, aus, daß das Dokument die wirksam»- ften Mittel in die Hand gebe, dem Friedensvertrag durch Deutschland Achtung zu verschaffen. Er fügte bei, daß die Regierung entschlossen sei, die Durchführung des Vertrages mit allen ihr zu Gebote stehenden Mib- teln zu sichern. lieber Rußland führte Millerand aus, daß die Richtlinien der französischen Politik die bleiben, wie sie in den interalliierten Beschlüssen vom November 1919 festgesetzt rouv den. — Millerand wird am Donnerstag über die orientalischen Angelegenheiten Erklärungen geben. Mmemkvn lr.gm m der Haupt'ache an der P> rwerte u^d sind mit ihrem Hinterland durch wirtschaft ich eng ver-- hnrben Die sich daraus ergebende Beziehungm . 7 f keme-wegs durch die Kreisgrenzen b'- Nmmt, sondern durchbrechen diese vielerorts und _ .y171 rco(k immer bestehenden Zug nach der TUrr^e‘l denn je nur twrmemtiidNm Annclnnlich'^rten, ba^n sie ort .ti;» W^ngsdechLK^oft^' ncts lediglich aus Kosten eines Nachbarkr-'ites rur Folge Dieser Mißstand wirkt verL^t durch ta: Tatsackie, daß bte Hebung der wirtschaftlich-n Ü*m o"t gersbe tm um- gr'ehrten Verhältnis zur Entwicklung ber L-.i- !ungsfähigkeil der Kreiscingeß'sfenen ftcht. Es Ü em wenig erfteulidyr Zustand, daß Gemein- über die seit Jahren rin förmlicher Gold- :, e ™ bieser Hinsicht einen durchaus berechttgten Aus- löch schaffen. Er wäre außerdem vermöge feines l^baues instande, euten wesentlich gröre-en B i- ^peumbg aufzubringen, als die einzelnen besonders Mresfterten Kreise oder gar die wenigen zur Zeü imrnzvell ziemlich ungünstig dastehenden Stadt- -erunnden. Damit ist zugleich die Möglichkei" einer i en Zuschußleistung seitens des Reichs er- '!r deren zweckmäßigste Verwendung eine pro- tnjtale Drganisation auf Grund des ihr zur Ver- ^ing stehenden Materials über die Wohnungs- «chaltmfte aller in Betracht kommenden Gemein- WkkSD (z1!™. trl» > Ein franzSflscher fungo-Entschädigung-amt in betritt, Paris, 5. Febr. (Havas.) Ein Kurrry Ministeriums des Auswärtigen hat sich' dec Liste der Ausz u liefernden Berlin begeben. Der Gesäftiftsträger der zösischen Regierung in Berlin hat die nö» \ Instruktionen erhalten zur Errichtung s Prüfungs-Entschädigungs^ ltes. Das Amt wird mit der Regelung t Schulden, die zwischen Deutschen und anzosen bestehen und noch aus der Zeit ; dem Kriege stammen, betraut. Außerdem aßt es sich mit Entschädigungen Franzosen enüber, denen ihr Gut im Liauidation^- ) Sequestierungsverfahrert verloren ging, trschall Fach Mitglied der -lkademie. Paris, 5. Febr. (WTV.) Havas. Mar- l Fo ch ist als M it gl i ed der A ka de mie :ierlid)er Sitzung ausgenommen worden. Da» Sinke» des Steirlingkurse». Haag, 5. Febr. (WTB.) „Telegraaf" »et aus London: Die Unruhe über das wettere Sinken des Sterlingkurses in den Vereinigten Staaten von Amerika nimmt von Tag zu Tag zu. Ei« Milchkrieg in. England. Berlin, 6. Febr. Nach einer Mekoung des „Berliner Lokalanzeigers" aus dem Haag ist in England ein Milchkrieg ausav- brachen, da die Milchhänb-ler beschlossen haben, den von den Milcherzeugern geforderten Preis von zwei Schilling elf Pencs für die Gallone nicht zu zahlen. Die Frage der Ratiamalisiernug der Bergwerke in England. London. 6. Febr. (^3TB.) Lloyd George besprach gestern mit bem parlamentarischen Ausschuß dec Trabe Union vor dem Vollzugsausschuß der Bergarbeiter die Frage der Nationalisierung der Bergwerke. Bekamrtlich hat der Kongreß der Trabe Union in Glasgow den Beschluß gefaßt, daß, toenn die Regierung sich weiterhin weigere, sich grunt-sätzlich zur Nationalisierung zu bekennen, ein außerordentlicher Kongreß cinberufen werben würde, um das weitere Vorgehen zu beschließen und uv.i die Regierung zwiu- gen zu können, dem Siegel jren Folge zu leisten. Lloyd George erklärte, daf; die Regierung ihre Stellungnahme nicht geändert habe. Tas Projekt über die Ausübung der Kontrolle der Kohlengruben könne immerhin in einigen Punkten noch geprüft werben. Bekanntmachung. * Betr.: Landespolizeiliche Prüfung des Entwurfs zur Aufstellung einer Schutzschranke am unbewachten Wegübergang in Kilometer 8,615 der Strecke Lollar—Wetzlar. Ter Lageplan zur Errichtung einer Schranke bei Wärterbude Strecke Lollar— Titetzlar Kilometer 8,615 vor Balfnhof Abendftern liegt vom 3. Februar bis 10. Februar 1920 auf der Bürger-, mersterei Heuchelheim zur Einsicht offen. Einwendungen gegen das Projekt sind bei Meldung des Ausschlusses innerhalb dieser Zeit bei per Bürgermeisterei Heuchelheim vorzubringcn. Gießen, den 29. Januar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck c r. Jnhaltr-Uebersicht: Aenderung der Bekanntmachung über das Verbot der Verwendung von pflanzlichen und tierischen Fetten usw - Au^ ber.®enmnbeumfagen. - Kn-g-g-s-ng-n-nh-imkchr. - Ausführung d-- R-ichsm-hf-uch-ng-s-tz°s; hi^ (Ernennung S« «Jboünng ber laufenben leuerungsäulage an Staatsbeamte ufrn.-- Zagegelber unb Meifekoften ber Äirdjenoorftanbsmilglieb« mb fitrdjenredjner. - Lanbespaltzeütche Prüfung bes (Entwurfs zur llufftellung einer Sdjutjfdjranhe in fiilometer 8,615 ber Strecke CoUar- IBeijiar. (Regelung bes Fleischverbrauchs; hier. Hausschlachtungen. - Viehseuchen. - Dienstnachrichten. — Felbbereinigung Heuchelheim. beteetliufer. eltimmL t,itcinielnet6tüifc. 6raum.2iäbt Statt Sittuei’iteiroN&iti. it soliden Handweibi itüberRJabn-ML nt ergriff der Abg. Cornudet von der li- en Entenbe b.rs Wort. Er wünsckve zu nrifrnt, c nx.dycn Bedingungen Deutichland b-3 ahlen gedentt, was es für die Die^erper- mg der veno ästeten Prmi zen f dm big wäre, rill auch wissen, ob Teutich.and t g> gen. Es '.lam zmL ar m s zene n, iß der Prä, ident einscknci len nnißte. Erft bann te Cachin weiter wrtsalwen. Er verlangte Aufckärung über die fvanzöri.che Politrv gegen- der Türkei und wendet sich fragen jede Der- tegertb it. Nach Ernest Safi ent, der sich AuSfiUrrungen Cachins angeick>lossen hatte, >c die Jnterpellalivnsdebattc auf morgen ver- ien au lernen. 8e: i ffmb nicht auto ifjen. Schn. 0no. ut • en bta Sieh- ilk chäserh««! nisten, lannbaor »arz mit fleloen i der.. AvAMbrnae:! ieBelohn, bei* ollen. Gießen, den 2. Februar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker. Zu Nr. M. d. I. 27 592. T arm stad t, den 9. Januar 1920. Betr.: Tie Tagegelder und Reisevostien der KirchenoorftandsMitglieder und Kirchenrechner. Das Ministerium des Innern an die Kreisämter. I. Tie Bestimmungen unter Ziffer 2 und 3 unseres Amtsblattes Nr. 21 vom 29. Tezember 1907 erhalten folgende Fassung: „2. Tas Tagegeld beträgt, tvenn das Tienstgeschüft einschließlich des Hin- und Rückwegs weniger als 5 Stunden dauert, 4,50 Mk., andernfalls 9 Mk. -L Betr.: Ten Ausschlag und die Erhebung der Otemeiudeumlagen für das R.-J. 1919. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden sowie die Gemarkungsvorstände und die Gemarkungsindaber. Unter Bezugnahme auf unsere übergedruckte Verfügung vom 19. ds. Mts. machen wir zur Beseitigung von Zweifeln ausdrücklich darauf aufmerksam, daß in dem RachttagSvoranschlag jeder Mein-Ausgabe eine kurze Begründung beigerügt sein muß. Ter Nachtragsvoranschlag ist äl-nlich wie Beilage 1 zum Hauptvor anschlag aufzustellen, mit der Aenderung, daß sowohl die Mehr- Einual)men irrie Mehr-Ausgaben durchzuaddieren sind und am Schluß die Gegenüberstellung zu fertigen ist. Aufstellung hat in dreifacher Ausfertigung zu erfolgen, wovon eine dort zu behalten und zwei uns Varzulegen sind. Gießen, den 30. Januar 1920. KreiSamt Gießen. Dr. U finger. B c t r.: Kriegsgefangenenherntkehr. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Angesichts des begonnenen Abtransportes derKriegsgeftmgenenf aus Frankreich darf gebeten werden, der Ausschmückung der Bahn- höie erneut Aufmerksamkeit zu schenken, da es auf die Heimkehrer einen niederdrückenden Eindruck machen muß, wenn in dieser Hinsicht nicht in liebevoller Weise gesorgt wird. Gießen, den 31. Januar 1920. Kreisamt Gießen. Dr. U f in gier. Betr.: Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes: hier: Ernennung der Schätzer. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nachdem ldie neubestellten Schätzer und ihre (Stellvertreter von uns verpflichtet, die wieder bestellten von Ihnen auf den früheren Tiensteid verwiesen worden sind, wollen Sie deren Namen orts- üblick) bekanntmachen. Gießen, den 2. Februar 1920. Kreisamt Gießen. Dr. Ufingier. ;*>.n A ■ p Die Beerdigung findet Freitag, 6. Feb Gießen, 4. Februar 1920. Die Beerdigung findet in der Druck der Brühl'schen Universitäts.Buch- und Steindruckerei. R. Lang«, Gießen. 02215 1255 gCHUCht. Ifitnei Kost frankfurter Gr 1300® VII 02251 Stcinttrabe 43. Fami Fami am liebsten Waldgut am fließenden Bache gelegen, zu kaufen gesucht. Uebernahme kann sof. ob. später erfolgen. Adolf Kühne C ü l n - E h r e n f c l d Licbigstraße 177. (12B®ss Allendorf a. d. Lda., Treis a. d. Lda., Rüddingshausen, den 4. Febru; »auft j u Aöenifta Tretern M-Bchm %Ib6Vmmen/r. T3- hi ti< Johanna \ Jacob Reii Emil Rein Adolf Rcii Karol ine i Jakob Jos und 9 1 EittKosittMeLk. u2'-‘ Ludwiaktrake SO I. Heute morgen verschied nach mit großer Geduld ertragenem Lc geliebter Mann, unser herzensgute vater. Großvater, Bruder und Onkt Herr David R im 71. Lebensjahre 3D tfiölea gesW: ein rei teben^eo 4- oder 5-Zimm rbauS ui. 'J>(ib und -.ictidicbem Vicüt. Schr. t?ht(iebote unt. 02150 a. d. Giegener Anzeiger. Saubere Putz- u. Waschfrau flefucbi 1^31 Mark'» lau 17 rascher unt in Angriff beabsichtig Wtben Mu ter ihren Ar läge etmadii liche sein. $ Mgsnot i »midjitnuioberneö, , mörtlirbit mit Bereis una ?>. ff. nefutbt. Off. mit näheren ylnnaben u Preis u.F. A. n. 333 u. Radon öcsie, Frankiert !H. Möbel Sold Silber Antiauitäten 0,we aanze Einrichtungen kauft zu hohen Preisen HanS 8ratz/Lrmdg.8. .Hehrere VliliS'iilKüfghi'Z K0 nun. 3,50 m Innn, Ali uevfauten. ©dirifll. 2(n« qeüote unter 1324 an den Gteff. Anzeiger erbeten. 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Tas Mmisterium bat dem Verein »ur Förderung der Pferde- siinhnrit (p B \ Ä^ünchen die Erlaubnis erteilt, 10 000 Uk "c am L/ Äl ds Js sd-ttfind-rrden 38 Münchener 'Bierbcl)ttcrie (Gegenstands- und Geldlotterte) rn Hessen z.t vertreiben. Nach^ dem von der zuständtgeir Behörde genehmigten Verlosungsplan dürfen 250000 Lose zu je 1,20 Mk. ausgegeben iverden. Zum Vertrieb in Hessen dürfen nur nut dem pichen Fiil^ssfiuasstemvel Iversehene üose gelangen. Wahrend der Seit des Vertriebs der Uose zur 1. Klasse einer Pre lotterie äst Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Lose in Hessen nicht gestattet. IllnacreS 02255 MW?8 «SA £830? per 15. iveUr. od. 1. Akärz für kl. Haushalt gesucht. *1? ub 1 inö ki.Damiustr. 41 v. j Stellengesuche;, Frau such! tägl. einige Stunden leichte Arbeit. Schristl. Angebote unter 02210 a. d. (Aieir. Anz erb. NcttcSFsränleiu, Wirtstochter, sucht Stellung als Servieriräulein ob. 0>e- schäftsslibrerm. Evenil. Biitettlibcruabme aus eig. Recbuuug. Kaitlivn vor- irnuben. 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