Nr. 1- renb eim-S Monats eine grobe Rolle spielen. Erst rot rat die Erg b iffe vvn melieren Monaien vor- liegen, wird sich auf Grund von Durchschnitts- berechmmgen ein richtiges Bild für bte Einordnung dec Gemeinden in Teuenmgsllassen geben kaffen. Da die Feststelllmg der im fvien Handes und im Schleichhandel gezahlten Preise nicht ohne Schwierigkeit ist, da ferner hier den mit der Lieferung der zahlenmäßigen Unterlagen betrauten Stellen ein großer, bei den gegenwärtigen Preissctevanr- hntgen allzu großer Spi l aurn gec.e'en ist, so liegt die Gefahr nähe, daß die Stattstik kein eiu- waitdfreies Bill> liefert, weil je nach dem Interesse gewisser Stellen die Zahlen in die Höhe geschraubt oder herabg drückt werden können. Solche ten« denziöse B.chen langen dieser n i.lstigen Soattik verrieten aber eine große Knrzsichtigk'?it der Gemeinden, die die Unterlagen für die Preise Iicfi.Tn müssen, berat eine höleve Teuerungszall würde zwar die Einreihung der Gemeinde m bte höhere Teuerungsklasse bewirken, zugleich aber auch eine Steigerung der Löhne. Es ist deshalb anzunehmen, ditz die Gemeinden, die sich nicht cmfeitig btefen ober jenen Interessen vorschreiben dürfen, den statistischen Landescrmfern einwandfreies, her Wirklichkeit entsprechendes Zahlenmaterial zur Verfügung stellen. Die Abgabe deutscher Schiffe. Berlin, 3. Mai. (Wolff.) Tie deutsche Schiffahrtskommission ist unter der Führung von Geheimrat S e e l i g e r wieder nach London abgereist, um die Unterhandlungen über bte Abgabe der deutschen Schiffe fortzusetzen. Der Wiederaufbau. Paris, 3. Mai. (WB.) „Petit Journal" meldet aus Lille: Der erste der zerstörten Schächte im Kampfgebiet bei Aniche wurde am Freitag wieder in Betrieb genommen. Koffer über San Homo. Buda pest, 3. Mai. (WTA.) Jtneiner Unterredung mit einem Vertreter des „Az Eft" äußerte sich der deutsche Reichsminister des Aeußern Tr. Köster über das Ergebnis der Verhandlun-- gen von San Remo folgeitdermaßen: Das Ergebnis bet Vcrhanblungen in San Remo und insbesondere die Interpretation, welche Millerand in der französischen Kammersitzung diesem Ergeb- ttis gab, berechtigen keineswegs zu übergroßen Hoffnungen. Daran hindert schon der Passus in der amtlichen Havaserklärung, wonach sich die Entente die Besetzung weiteren deutschen Gebiets als Zwangsmaßnahme vor- behält, die weder in dem Buchstaben noch dem Geiste des Friedensvertrages begründet ist, noch mit dem Geiste der Prinzipien des Völkerbundes, die einen wesentlichen Bestandteil des Friedens- Vertrages bilden, in Einklang zu bringen ist. In der gegnerischen Presse wird des öfteren hervor- geboben, daß unser Scknitt hinsichtlich der Beibehaltung eines 2 00000 Ma nn-Heeres ungünstig auf die Entente gewirkt hätte. Leider findet biefe Argumentation aus Ententeblätfern auch in deutschen Blättern ein Echo. Demgegenüber lege ich Wert darauf, zu betonen, daß bte letzte Denkschrift über die Notwendigkeit eines 200 000- Mann--Heeres, die wir der Entente überreichten, lediglich die Argumente zusammenfaßt, die unsere Geschäftsträger in London unb Paris wiederholt den zuständigen mUitärischen Stellen auf der Gegenseite gegenüber betonten. Es handelt sich also keineswegs um eine neue Aktien. Ich kann nur immer wiederholen, daß wir feftrebt sind, alles zu tun, um den Friedensvertrag loyal durchzuführen. Dazu ist es notwendig, daß wir unseren Gegnern restlose Klarheit berkhuffen über das, was wir brauchen unb was wir geben "können. Ter bevorstehende mündliche Meinungsaustausch roito, fo hoffen wir sicher, die leider bei unseren Gegnern noch besfehrn"> m Ansichten über unseren mangelnden Willen hffsichtlich einer loyalen Durch- sühntng des Friedens^ r.rages zerstreuen. Wir geben nach Sput in der Hoffnung, daß mit den dortigen Besprechungen eine neue Aera anüingt, in der durch gegenseitiges Verstehen und Würdigung der gegenseitigen Lebeitsmöglichkeiten die Ausführung des Friedensvertrages in die dem allgemeinen Interessen dienenden rizfcigen Bahiten geführt Wito. Tie Erreichung dieses Zieles setzt aber unbebingt voraus, daß alle Hindernisse aus dem Wege geräumt sind, tvelche dem nationalen Empsiitden ledes Volkes, das noch etwas auf sich und seine Ehre hält, tödliche Wunden zu schlagen geeignet sind. Daher hoffe ich daß mit der Räumung des Maingaues nunmehr baldigst der erste Schritt gegenseitiger Ver. rudigung getan wird. Tie dazu notwendigen militirifcben Umgruppierungen werden von uns beftMamigt ausgeführt. Bon der interalliierten Parlamentarischen HandelStonfercnz. Paris, 4. Mai. (WTB.) Heute tritt hier die sechste Vollversammlung der interalliierte parlamentarischen Handelskonseren; zusammen. Folgende Staaten werden vertreten lein; Belgien, Brasilien, Finnland, China, England Griechenland. Italien, Japan, Polen, Portugal Rumänien, Süblaimen und die Tschecho-Slowakci. Man wird sich hauptsächlich mit der Valuta frage und mit der Lebensmittelteuerung beschäftigen. Die Hils-aktion für Mitteleuropa. Haag, 5. Mai. (WTB.) Der Generalsekretär des Auswärtigen Amtes, Patin und der Cl)ef der Unterabteilung, Everyn, die die Niederlande bei der internationalen Hilfskonjerenz für die verschiedenen Länder Mitteleuwpas, besonders Oesterreichs und Polens, Dertret.-n, sind in Paris angekommen. Die Konferenz ist zu einer Einigung über bie z u machenden Vorschläge für die gesamte Hilfsaktion gekommen. Diese Hilfsaktion wird in der Lieferung von Lebensmitteln und Rohstoffen bestehen. Zur Bezahlung wird jedem Land ein Kredit eröffnet werden. Was die Lieferungen selbst anbelangt, so werden alle Kredite einen Gesamtbetcag bilden, auf den ein allgemeiner Modus Anwendung findet. Die internationale Kommission wird den Verbrauch der Kredite überwachen und sich darüber vergewissern, daß sie möglichst der Bedürftigkeit der interessierten Länder entsprechend verteilt werden. Der Streif der französischen Eisenbahner. Paris 4. Mai. (WTB.) Havas. Die Lage auf den verschiedenen Eisenbahnlinien ist ziemlich unverändert. Doch wird vielfach eine allmähliche Wiede rau fnahmc der Arbeit berichtet. Für heute wird die allgemeine Wiederaufnahme der Arbeit erwartet. Bon den Direkttonen der verschiedenen Eisenbahnlinien sind dis Arbeiter unter Androhung der Aussperrung auf» gefordert worden, die Arbeit spätestens heute vormittag wieder aufzunehmen. Paris, 4. Mai (WTB.) Im gestrigen Kaoi- nettsrat erstattete der Arbeitsminister Bericht über die Sage bei den Eisenbahnen und in den Bergwerken. Er stellte fest, daß alle lebenswichtigen Betriebe leicht in Gang gehalten werden flamtten, da die Mehrzahl der Arbeiter und Beamten auf ihrem Posten blieb unb eine große Menge Freiwilliger mithalf. Nach dem ^ntran- figeant" habe der Minister Maßregeln ms Auge gefaßt, die sich auf die politische Seite der gegenwärtigen Bewegung beziehen. Paris, 4. Mai. (WTB.) Nach Havasmel- bungen ist bte Arbeitsruhe ber Hafenarbeiter und ber eingeschriebenen Seeleute allgemein bis auf ben unaufschiebbaren Schleppbienst in Marseille. Paris, 4. Mai. (WTB.) In ben Gruben von Brie wirb wieber in vollem Umfange gearbeitet. In einigen Bezirken jedoch ruht bie Arbeit vollständig. Nach dem „Populaire" ist ber Generalrat Delagvange vorn Eisenbahner verband ber Paris-Orleans-Gesellschast verhaftet worben. P a r i s, 4. Mai. (WTB.) Die Tagung der Zentralräte wurde heute eröffnet. Bon säst überallher liegen laut Haoas Berichte unb Adressen vor, in denen bie Regierung zu ihrem Vorgehen zum Schutze ber Arbeitsfreiheit und zur Sicherung der Emälpung der Dank ausgesprochen wird. Tie Regierung könne ber Unterstützung der Mehrheit des Volkes im Kampfe gegen die die Sicherheit des Landes gefährdenden Ruhestörer sicher fein. Rußland und Palen. Amsterdam, 3. Mai. (Wolff ) Englischen Blättern zugige richtete die Sowjetregierung einen Aufruf an die Arbeiter, Landleute und roten Soldaten, worin es heißt: „Sowjetrußlanb, welches Denikin, fibltfd»aT und Judenitsch besiegt hat, ist imstande, mit Feuer und Stahl den Polen und denen, die hinter ihnen stellen, zu beweisen, daß die Zeit, wo die russische arbeitende Bevölkerung wehrlos war, zu Ende ist. Ihr könnt den polnischen Kapitalisten und Grvßgrundbe'itzern einen solchen Scklag versetzen, daß sein Echo in den Straßen aller Hauptstädte ber Writ widerhallt." Amsterdam, 3. Mai. (Wolff.) Wie bas Reutersche Bureau aus Warschau melbet, haben die Pölen bei ihrem Sieg über bie 12. bolschewistische Armee 15 000 Gefangene gemacht. * Die spanische Minifterkrise. Madrid, 4. Mai. (WTB.) Ter König leitete gestern Beratungen zur Lösung der Ministerkrise ein. In politischen Kreisen ist man für bie Fortsetzung einer konservativen Politik unter Zusammenfassung aller konservativen Elemente mit Salazar oder Dato an ber Spitze. Maura erklärte sich gleichfalls für einen konservativen Block, um eine starke energische Regierung zu bilden, die das Land retten könne. Ter Wohnsitz des ehemaligen Kaisers. Rotterdam, 3. Mai. (WB.) Nach dem „Nienwe Courant" Hebelt ber vormalige deutsche Kaiser am 12. Mai von Amerongen nach feinem neuen Wohnsitz, Haus Doorn, über. Au» öcm Ueiche. Der Rcichöwahllciler. B e r l i n, 3. Mai. (WTB.) Das Reichsministerium des Innern ernannte zu feinem Wahlleiter ben Präsidenten des Statistischen Reichsamtes Delbrück, unb zu seinem Stellvertreter das Mitglied des Statistischen Reichsamtes Geh. Regierungsrat Dr. Tenius. Die Geschäftsräume des Reichswahlleitersbefinden sich: Berlin, Lützownser 6/8. Eine Sitzung des RcichSlohleurateS. Berlin, 3. Mai. (Wolff.) Am 11. und 12. d. M. findet in Berlin bie Sitzung des ReichSkohlenrates statt, bie voraussichtlich eine eingehenbe Erörterung bet Kohlenwirtschaft bringen w irb. Insbesondere stehen Brennsboffverkaufspreise unb Handel^' nutzen zur Beratung. Ein politischer Mord? Münster, Z. Mai. (WTB.) Freiherr v. Westerholt-Gysenberg auf Schloß Sythen bei Haltern, der heute vor dem Kriegsgericht in Münster als Zeuge gegen den iDegen Plünderung des Schlosses Sythen ara geklagten Rotgardisten Susan auftreten sollte, wurde, wie der Münsterische Aw zeiget meldet, heute morgen etwa eine Stunde» von Sythen entfernt im Freien ermordet auf gefunden. Bereits vor einiger Zeit war angekündigt worden, daß ein Preis von 20000 Mk. von der roten Armee auf seinen Kops ausgesetzt sei. Au» Hessen. Eine'Konferenz über die Angelegenheiten des besetzten Hessens. Darmstadt, 3. Mai. (WB.) Ueber Ange- legcittxiten des besetzten hessischen Gebiets touröc heule int Staatsmiuiüerium unter dem Borsttze des Staatsministers Ulrich eine Verhandlung aügtoaltcn, an der Reichsminister Dr. David, Reicksvommissar Starck, UnterstaatssekretLr Tr. Hirsch co.n Rei.lSto rt ch f sn i t errmn, MLnff o- rialdirckwr Dr. Schreyrr, bie Geh. Dtegierung&rätc Graf srbtfnumn vom Reichsmriiisterium b. Inn. und Klemm vom Reichs.ruähruugsamt fellnaHnteu. Die Mitglieds des l:e siechen Gesumtmrniscriums waren vollzäl.'llg er'ch^meu, ber Land sillmmissar für bie befehlen he.iisck-en Gebiete Geheimrat B'st unb bie zuständigen Ministerialreserent.n. Für bie Reichstem rung ergriff Stamsmiittster Tr. David oas Wort und führte aus, tenden Arb.iieii und die Führung des linnen- schastlichen Wasserbaues die Würde eines Doktor- Ingenieurs ehrenhalber verliehen. Arr» Stadt Httö Land. Bietzen, den 4. Mar 1920. Schutz den BSgeln. Das Pvlizeiamt Gießen bringt in Erinnerung, ** Maikäferjahr ein fruchtbar v y lut vuul — Jahr. Seit Jahren smd die Maikäfer nicht ^^^e Bo lüs ho ch schn l a b en d wird sick; mft so zahlreich aufgetreten wie Heuer. Abends' ~ ™ """ -v «*--*" sieht man ganze Schwärme nach den Waldungen und Obstanlagen fliegen. Kinder und Erwachsene sammeln sie in Büchsen und benutzen sie als.Hühnerfutter.,Man sollte aber vorsichtig sein und sie erst mit kochendem Wasser abbrühen, da der Maikäfer einen Parasiten im Darm führt, der den Hühnern leicht verderblich wird. Der Maikäfer rich- I tct ganz besonders an dem Steinobst und den ihr hinreichend Mittel yur Fortführung des Kurbetriebs und zur Einlösung aller Ber- iflichtungenzur Verfügung Ständen. Die Kün- )igung des Bertragsverhältnisscs mit der Stadt hurch die Stadtverwaltung wird von der Gesellschaft nicht anerkannt. = Frankfurt a. M., 3. Mai. Zu etntm aufregenden Zwischenfall kam es hier am Freitag mittag Ern aus Koblenz beferhcrter amerikanischer Soldat trieb hier seit mehreren! Tagen allerlei Allotria, erpreßte von Wirten unter Bedrohungen mit Totschies^n Spirituosen und suchte Geld von fremden Personen zu erlangen. Als er von Kriminalbeamten verhaftet werden sollte, bedrohte er das Publikum mit seiner Waffe und schoß bei seiner Verfolgung auch aus einen Wachtmeister. In der Taunus-Anlage wurde er gestellt, von seinen Verfolgern verhauen und dem Krankenhause zugesührt. Amerikanische Kriminalbeamte nahmen später den Mann, der sich als Deserleurj entpuppte, mit nach Koblenz. Der Vorfall hatte Anlaß zu den wildesten Gerüchten m erhöht. ---Bad Homburg v. d. H., 3. Mai. Die A.-G. Bad Homburg gibt zu ben.»en. -ucl über sie umgehenden Gerüchten bekannt, daß | Urteils sofort an. Ausnehmen von (Eiern, das AuSnebmen und Töten ton Jungen verboten ist. In gleicher Weise ist | daS Feilbielen und der Verkauf der gegen dieses! Verbot erlangten Eier und Jungen untersagt. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Hast bestraft. Diese Straft trifft insbesondere auch denjenigen, der es unter» lLßt, Kinder ober andere unter seiner Gewalt stehende Personen, welche seiner Au flicht ,untergeben! sind und zu seiner Hausgenossenschast gehören, ton solchen Zuwiderhandlungen abzuhalten. Tas Austichtsper'onal ist angewiesen, auf die Befolgung der vorstehenden Bestimmungen ein scharfes Augenmerk zu haben und jebe Zuwiderhandlung zur gerichtlichen Bestrafung rrnzri zeigen. Veranstaltungen. Dienstag, 4. Mai: Lichtspielhaus, „Kvhl- hiesels Töcbter" und „Opfer". — Lichtspiele, Selters weg, ,,Die Fahrt ins Glücksland" und „Der letzte eines , alten Geschlechts". ** 1. Staat!. Dentistenprüfung in Hessen. Dieser Tage fand im Ministerium des Innern die erste staatliche Dentistenprüfung statt. Vorsitzender der Prüfungskommission war Geh. Obermedizinalrat Dr. Balser. Von 24 Prüflingen bestand u. a. Dentist Ad. Hochstetter aus Großen- Buseck als einziger Oberhesse die Prüfung mit der Note „gut". ** Ter Evang. Arbeiterverein Vcr-I anstaltetc am letzten Samstag seinen 2. ^t-ortrag^» abend über „Einführung in die Musi st".I der ebenfalls reges Interesse frnd. Dec Nrftrmt, Musiklelirer Gernhardt, beftrndeltc an diesemI Abend iusbefondeve die musikalischen F o r-1 nten und wurde dad.i, soweit es sich um pvat-1 tische Vorführungen handelte^, durch ein Streich» quartett des Orchestervereins in bester Weis: unter-1 stützt. Auch die von Frl. Cäsar mit Klavierbegleitung (Herr H. Sonntag^ ge imgenen Licdr patzten, ebn'v wie die Darbietungen der Gesangsabteilung des Vereins, vorzüglich in den RatMen I hes Vortrags lund fanden wie alle anderen Dir- I Eichntßcn bc5 Abends reichen Beifall. Landkreis Gichm. OGrünberg, 2. Mai. Der hiesigen Polizei gelang dieser Tage ein guter Fang. Fuhr da am Bahnhof ein großes Lastauto vor. Die zwei Insas en luten an der Gü erabsertigung 121 I neue Autobereifungen ab, um dieselben nach Magdeburg auszugeben. Dem Bähnboamten fetten die Sache verdächtig und er tenochrichiigte die Gendarmerie. Diese erschien sofort imb stellte fest, Hatz die Ware and dem besetzten Gebiete, aus Mainz, bersticnnmte und datz die Besitzer sie ohne Einfuhrerlaubnis eingeführt hatten. Tie Gegen- I stände, die einen Wert von ca. 35 000 Mk. bar» ■ I stellen, wurden bcschlagnllMt. -m. H un gen, 4. Mai. Der gestrige Schlveine- । markt hatte eine starke Zufuhr an Jungtieren zu gewarnt. I u.„______ ** Der Eisenbahnheimstättenver- litten sich treuen Glocken ebenso gut aus fallen. x Wieseck, 3. Mai. Ter am Mittwoch, 5. d. M., 9 Uhr, im Saal ton Braun statt- uunungen JociijuiunuivH --------. Tatzeuge seine früheren, zu Protokoll .^9^” Aussagen nicht mehr ganz aufrecht erhalten Wadi längerer Beratung verkündete das Gericht das Urteil dalftn: Der Angeklagte wird nur wegen eui- facher vabrläffigcr Körperverletzung verurteilt, M einer Griängnisstraft von sechs Monaten, die als durch die Untersuchungshaft verbüßt ang-f hm wc^ ben. Der Verurteilte erkannte die Rechtskraft des ** Vott der Landes-Universität. Die Vorlesung (für Hörer aller Fakultäten) von Professor Dr. Bigener über Italien und die Italiener im 19. und! 20. Jahrhundert" findet Donnerstag von! 4—5 sUhr statt, nicht, wie im Vorlesung)-! Verzeichnis angekündigt, Mittwochs von 6 bis 7 Uhr. ** Zum Kreiswahlleiter des Wahl»! kveises 22, Hes'en-Darmstadt wurde Staatsrat | Lo rbacher in Darmstadt fDienstadresse: Staatsministerium Darmstadt. Neckarstr. 7) ernannt und zu seinem Stellvertreter Ministerialamtmann Löw von und zu Steinfurt in Darmstadt. ** Von der Eisenbahn. Neu eingelegt ist der Personenzug 559 Gießen —Fulda | Gießen ab 6.56 Uhr nachmittags. — Die Sonn» tags-Persvnal'f'a'yrten aut der Strecke Gießen — Niederwalgern, Gießen ab 2,30 Uhr nachm., sowie Gießen — Butzbach, Gießen ab 11.37 Uhr vvrm. fallen bis auf werteres aus. ** Freibank. Mittwoch, 5. Mai 1920, von 1—3 Uhr nachmittags, werden die Nummern 2501—2650 beliefert. *' Ter M a r g a r i n e p r e i s ist von der Eichen Schaden an. |i ♦* Ein Kalenderkuriosum. Seit bem 1. März stimmt der Kalender d. I. mit dem des Jahres 1915 vollständig überein. Nicht nur, daß alle Wochentage auf dasselbe Monatsdatum fallen, 1 auch die Feste, Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten usw. I haben das gleiche Datum wie die entsprechenden I Feste des Jahres 1915. ** Tie GewerbebanP Gießen, c. G. m. b. H. hielt am Montag ihre 61. lordentlrche Generalversammlung. Ter Vorsitzende des Aus', Ms rotes, Kommerzienrat Nvll, berührte tn feiner Begrüßungsansprache die politischen Vorgänge > bes letzten Jahres mit seinen noch nicht überw-uweneni ! Schwierioleiten auch auf wirischaftlrchern Gebiete l und hofft' Besserung durch tatkräftige Arbeit aller. Tem erhöhten Umsatz der Bank sdandm naturgemäß erlwhte Unkosten gegenüber, She Werbung neuer Mitglieder sollte Ausgabe iedes (Aenoften- schaftlers fern, damit die Bank in de^ Lage Jet, auch ihrerseits zur Gesundmig^unserer Volkswirtschaft beizntragen. — Am Schlüsse sonach der Vorsitzende dem Vorstand und Beamten den Danr für Urre der Genossenschaft geleisteten Dienste aus. — Herr Tirek or Arnold erstattete hierauf ausführlich den Gesckräftsbericht. Aus ihm fei kurz mitgeteilt, daß der Bank 108 neue Mitglieder bei traten, die Mitgliederzahl belauft sich auf 1445, die allen Ständen und Berufen angehören. Ter Umsatz stieg ton 109 auf 196 Millionen Mark die Geschäftsanteile der Mftglieder stiegen au 1292 908 Mk., die Spar- und Scheckeinlagen auf 7 500 000 M. Nach den klaren, alle einschlägigen Gebiete der Genossen'schaft berührenden Ausführungen des Herrn Arnold tonnte die Genehmigung der Jahre.srechrmng und Bilanz und die dem Vorstand und Aufsichtsrat zu erteilende Entlastung beschlossen werden. — Tie Verteilung des Reingewinns ton 80 336,17 Mk. wurde wie Mgt vor-1 genommen: die Mitglieder erhalten 5Vs Pro Mit Dividende mit 65 017,81 Mk, dem Hauptre ervc- sond wurden überwiesen 9442 Mk., dem Reserve- fvnd II 5000 Mk , aus neue Rechnung torgetmgen 876,36 Mk. — Ter für die zu Anfang des Krieges freigewordene Vorstands stelle tor-rschlagene und bereits seit Monaten teschüftigte Ban'ößrchnuuM Wiltelm Mattern aus Darmstadt wurde eiw- ftimmig gewählt. — Tie satzungsgemäß ausschei- I denden AufsichtSratsmitglieder >C. Gvorgr, A Haggenrüller, A Noll und Ehr. Schund! II. wurden wiedergewahlt. Neugewählt wurde anstelle des fteiwillig ausscheidenden Rentners L. Kattrern Bäckermeister Wilhelm Löber jun. — ,V»n den zersplittert abgegebenen Stimmen erreichte die Höchstzahl mit 21 Stimmen Herr Fourier. — lieber die Stellungnahme zu den neuen Steuergesetzen verbreitete sich Tiretoor Arnold eingehend, | da sie für das Genossenschaftswesen ton wcsenl-! lichem Einfluß sind; es gilt dies besonders ton der Ausdch-amg des Geschäftsbetriebes nnt Mcht- mitgliedcrn. Tie Versammlung war damit einverstanden, daß nach der voraussichtlich im Laufe des Jähres fich vollziehenden Klärung die Frage im nächsten Jahre in Erwägung gezogen werden tonn — Ter Vorsitzende teilt hierauf mit, daß das langjährige Vorstandsmitglied, Direktor Louis Walther, mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand und sein 9nter um Entbindung ton fernem Tienste gebeten hat. Der Auffichtsrat fttt des- I lalb beschlossen, Herrn Walther mit Wirkung tont 1. Juli d. I'. ab in den Ruhestand zu versetzen. Tie Versammlung erklärte sich damit einverstanden und schloß sich dem Ausdruck des Tankes für die der Dank geleisteten treuen Dienste an. Frankfurter Dlefic. Frankfurt a. M., 3. Mai /Wolff.) Zur Besichtigung der Frankfurter Meße war heute eine Anzahl Vertreter der bundesstaatlichen Regierungen hier eingettoffen, die zunächst an anan Rundgang- durch die einzelnen Meßhallen test- nahmen, nachdem sie von Stadtrat Dr. ^, and- mann in ber Vorhalle des 'Meßgebäudes offrztell begrüßt nrorten waren. Am Nachmittag waren die Herren zu einem Festmahl in den teha glichen Räumen der (teiellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft cingelabcn. Auf dte Begratzungs- rede des Vorsitzenden, Kommerzienrat Potzenberg, dankte zunächst preußischer Handelsminister Fischbeck in einer längeren Rede. Sächsischer ^-inanz- mmifter Reinhold sührte aus, Leipzig tmrtoe fid) niemals feine zentrale Stellung tut deutschen I Messewesen nehmen lassen. Oberbürgermeister Vvig t gab bem Tank! Frankfurts für die freundlichen Worte der Borredner Ausdruck. Badischer Skaatsprä'ident Geis versichert, das Baden alles tun werde. Um die Frankfurter Messe zu unterstützen. Sektionschef Riedel-Wien dankte im Namen der österreichisck^en Teilnehmer. Ein schwedischer Teilnehmer brachte nicht intrl die besten Wünsche für das Wohlergehen und du Zukunft der Frankfurter Mesft zum Ausdruck, I sondern wünschte auch bem ganzen Deutschen Reiche ein kräftiges Wieteraufftehen aus feiner gegm- rcärtigen Lage. Reden von Bauvat Kö ff er und Regierungsrft Endres, Mannheim schloffen den offiziellen Teil, dem sich dank der Gastli'bveft der Geellft».ist für Handel, Industtie und Wiss-en"ck>aft noch eine längere Ausfpoacb? zwischen den inländischen wid öusländischen Teilnehmern anschlop. mr. Frankfurt a. M., 3. Mai. Die beiden ersten Meßtage haben sich wider Erwarten der Einkäufer geskyastltch schon glänzend bewährt. Es wurde eine ganze Reihe von großen Abschlüssen getätigt. Die Einkäufer sind über dic strenge Zentralisation der Branchen des Lobes toll, zumal die Orientierung auf dem Meß- gelänbe außerordentlich erleichtert ist. Dic Vertreter der Rcicbsregiernng und der Bundesstaaten besichtigten heute vormittag die Messe und sprachen sich über das Gesehene recht anerkennenswert aus. Am Nachmittag war die deutsche Fachpresse Gast des Meßamts. Auch hier wurde ftstgesttllt, daß Frankfurt die alte Messestadt Leipzig schon überflügelt habe, was die Einteilung und Organisation betrete. Scton die Tatsache, daß alle Meßhäuser innerhalb fünf Minuten vom Hauvtbau zu erreichen sind, kann in Leipzig mit seinen privat- wirtschaftlichen Messebauten niemals erreicht werden. der Frage: „Politik und Moral" bcichaftcgen. Pfarrer Sattler ivird den einleitenden Vortrag halten. Noch ausstehende Ausweistorten vom erften Semester sind mitzubringen. Eintritt wirb nicht erhoben; es ist aber Gelegenheit zu Treu willigen Spenden für den Lickftbilderappavat ge- der Stadt gegeben. __ _ mc. Frankfurt cu M., 3. Mat. Der Graf von Solms-Rödelheim will eine große Waldparzclle im Stadtteil Rödelheim abholzen lassen. Die Arbeiter dec Solms- schen Liegenfchaften beschlossen nunmehr einstimmig, sofort in den Streik zu treten, wenn dieser für die Bevölkerung so ungemein noü- wendige und wichtige Waldbestandteil der geben. Kreis Büdingen. ha. Büdingen, 2. Mai. Der Gerneinde- rat hat die Anregung des Ehem. R. Markus zur Ausbeute der Braunkohlenfelder in der Gemarkung Rinberbü^n an die Üvmmisfton temneen zur Prüfung u. d Bcrichlen.attung, um geeigneten Falles bei der Regierung die Uebcr-- irahme der Grubnr zu rc.a. las en. Ter Ztio..cn- überschlag für die Erbauung rines Viersamill n- lmufts beirügt ungcfähr 300 000 Mk, nwzu das Reich ein Darlehen von etwa 61200 Mt. g^ währt. Entsprechend dem Vorschlag der B.ui>- kommis'ion wurde beschlosfcn, von deni Ball bei den decreitigen hbleu ^lösten Mstond zu nehmen; fein Mange; an 2 Zsmmerwohnu. mit K.em- I tterstallungen könnte auf andere Ari gc;teuert werden. Tie Neuiviese wurde der Schäftreigenosseiu schäft zum Preise ton 400 Mk. auf 3 Jähre verpachtet. Eine Aullag^schrist gegen ben Bürgermeister an das Ministerium wegen Unrcgelmaft g-, »r*-—IV0"0"""". T'-t,"c;- teilen bi der LebcusmiftelauSgabe (d.s.ach Em- KriMiNalbe amte tbt • tC^eT\^t5v'J/C Leitung em 5 Tiszrplinarversahrens und bis zu an her Hand gefälschter Papiere Diebstähle, dessen Erstdigung TienstenthLbung^ wurde nach Beschlagnahmungen und Erpressungen Verden Prüfungen und Ermittelungen als unbegründet, üben. Einem Burschen, der heute verhaftet rin Produkt der Getzässigtoit bezeichnet die Magelang es, bei einem Allhändler Uhren schäften zielten darauf hin, ten für mehrere taufend Mark zu erbeuten. Im 1 (Sttlhttci^ Bockenheim nahm heute früh sogar meist« und Beigeordneten wurden vordem größten eine vierköpfige ^berbande be^ Teil d"s Gemeinderats volles Vertrauen ausge- Milte Haussuchungen vor und nahm oas cp- svvochen samle Bargeld Mit. X Nidda, 1. Mai. Heute setzte der -- Frankfu rt a. M., 3. Mai. Wegen For st Wirtschaftsrat Nidda seine Be- H e h l e r e i wurde heute früh em älterer, ratungen über den Entwurf des neuen Wald- uniformierter Volizeiwachtmetster festgenom- gesetzes für den Freistaat Hessen fort, wobei men. Er hatte Lederwaren von einem berüch- der zweite Teil des Gesetzes eingehend durch- tigten Einbrecher gekauft und weiter ber* beraten wurde. Das Ergebnis der Beratun-! schachert, gen!wird der Regierung übermittelt werden. - Bei der gesteigerten Bedeutung des Waldes Vpovr. als Einnahmeguelle für den Staat ist es sehr - Der Gau IXa Steg-Lahn HM mn tipnrtifeen daß -alle beteiligten Kreise ge- vergangenen Sonntag sein Üll-Kun -Remien nur Diese T°ts°ch°b?k-chL,u b« tTtcT Hoffnung, daß das neue Gesetz W ieder Be- 1 Rüdiger, Otto, Germania Gießen, 1 Sto. zrehung zum Segen unserer heimischen Wal- Ain 26 Sek 2 Drihel, August, 1885 Gießen, der ausscklagen wird. i 'Std 34 Min. 28 Sek., 3. Keßler, Fritz, 1885 Kreis Schotten. Gießen, 1 Std. 35 Mim 37 Sek., 4. Noll, EmU, ic. Ulfa, 3. Mai. In der hiesigen Kirche soll Einzelfährer, 1 Std. 3b Min. 10 5. Rmds- I alter guter (Sitte gemäß eine Gedächtnis- land, Hch„ Genmmaa Gießen, 1 SÜ>. 39 Mm. täfel zur Erinnerung und zur Ehrung der mv 12 Sek., 6. Tesch, Ludwig, Wieseck/1 Sw. 42 Mm. - Felde gefallenen Krieger angebracht werden. Der 28 Sek., 7. Muhl, Willy, öermanta Gießen, Entwurf der Tafel wurde den Angehörigen der 1 Std. 42 Min. 29 Sek. 8. Gefallenen zur Begutachtung torgelegt und ton h Std. 48 Min. 27 Sek., 9. Höß, Albert, Ger- , I allen einstimmig gutgeheißen. Die Kosten im Be- ntania Gießen, 1 Std. 51 Mm. 39 (Set, 10. Reit- ; trage von 2000 Mk. sollen durch freiwillige Spen- Berger, Jos., Germanm Gießen, 1 Std. al Mm. ben aufgebracht werden. Als erste Gabe stiftete ber 50 Sek., 11. Keil, Wilhelm, 1885 Gießen, 1 6ld. . Gastwirt Heinrich Ludwig Gotttvald die Summe 54 Min. 4 Sek., 12. Hamel, Gustav, Meftck, ton 300 Mk. und es steht zu erwarten, daß der 1 Std. 54 Min. 8 Set, 13. Frenzel, Riw-. Reftbettag leicht zusammenkommt. 1885 Gießen, 1 Std. 55 Min. 15 Set, 14 Miüler, «reis Ärkbbera I Wilhelm, Einzrifahrer, 1 Std. 56 Mm. 16 ». ff rieben, «ai.* Mm. walttmg war in den lctztm Jahren eifrig be* müht, umfangreiches Gelände durch Anlegrmg von - Kleingarten st Ückender Bevölkerung nutzbar zu machen. Nicht nur die - sogenannten Minder-1 bemittelten, sondern auch weite Kreise des Mittel-' standes stehen teilte vor der zwingenden Notwendigkeit, Gartenbau zu treiben, um sich den Gemüsebedarf bet Haushaltung selbst beschaffen zu können. In richtiger Erkenntnis dieses Umstandes hat unsere Stadtverwa.tung, die schon vor dem Kriege große Fläckren städt. Garten- und ^lcker- geländes dem genannten Zwecke di n'lbar gemacht hatte, in den letzten Jahren noch weitere 140 000 Quadratmeter in 623 Abteilungen au geteilt und diese an ßanbf’ungrige abgegeben. Dmi eben hat auch ber Gutspachter Rudolf v. Del mol t größere Gc- ländeftächen zum gleichen Zwecke zur Ber ürmrg gestellt. Die Stadt war dadurch in der glücklichen --- N i d d a, 2. Mai. Zahllose Eierprodil- Lage, allen Gesuchen um Zuweisung von Garten-1 ^M^n deS Kreifts Büdingen erhielten wegen Nich^ gelande entspreckien zu können. liefcrung von mindestens der Hälfte der für 1919 Starkenburg und Rheinhessen abzulieftrnden^Eier Strafzettel in Düte ton aO . ~ n . , n an - re ■ m:| (jiA 600 Nkk. Em Ort soll allein »<2000 ™ art tonnten daher am Sonntag tem Bier verzoftfen, stell - Als ^^ie Antta^zumckziehen wm s Ä'ff'ä Kreis Wetzlar. . ^ 600 Mk. auf 200 Mt herunter. ra. Waldgirmes, 3. Mm. Samstag Qber-Krieosoerickt mittag wurde unter großer Anteilnahme Mt- OVer-KnegSgenM. I bürgemtinflcr Joh. Gg. Bernhardt, der nahezu Bad-Nauheim, 29. April. Dor dem^heu vier Jahrzehnte an der Spitze der Gemeinde g> tigeii Oberkri^sgeruA stand dw Stwfwchck: gegM standen, zL Grabe getragen. den Armierungssoldaten Jung cwll Tage infolge der Verletzung. Drnch Urteil gefallen. Ms Tater kommen die Mchschweizavu -m- i KK L >N rfss leM 8eü M ,Ät am „ifft unbeßrunftl Sttn Schaben -njifar ßr.dik^ yeiltn beftimmt Sm * MhNllMg Wj Zcräußerung um tiirbsaumah^- Zmvidttband'U"^ einem 3*°^ Wraft ivckden.? baß die 3* ben in den fru mrd. Die Lew^ lchmg m W gaininstei ffaminen. Trn genehmigt, daß b Hordt zn Gießen Wfühnmg von bis auf veitnes Berwendimg W o -Bad S bet einsam gelt mürbe Freitag f nes Hundes gen> Höst. Zwei Stur MWach ertoi Lichtsp ntitn mit sidq Wnlt"; «ht hab, “‘»«mtnb, »taMtnlbet "vr bei ber < ^nQt zur q Saif ti?dD bi Sk üaub und o w ► „Xu Si Berlin, 3. rild. In der ( arnh M Wochen bod) ist die Börs (Iwßens Inte« iätweise für Co lindische Wette im, wonach die ttilje Erleichtern dieser Wette ar vollen Für Kv ftngr Jnteresje Äbhatter gciM vn den Eberho W-Snta ^falsche r indem fit DiebsÜhle, ungen w> ung de; TltLü», M im ^6onbtt 3“ «ntm n«» 6ic Dtebttttti lt«n unter öftti und töttbta ®>l einen : Nnude u NM httt Rnminoi, CT_fi. 42 W. untfl VietzL ipper, ßitti- , Albeü, »?• 3rf„ 10. $» CL 51» W,l* rlhio, 2t*- stenzel, w* k., 14.» Win. 16 siu M 2 Mn- er, Siltidm, set.. 2. M Tet. htew Lein ord^M . AK« i tzochfl^k a enste und W hm desmM e eines 2»^ trtr. lofc ILE« fS'M S« -b"K- fe Ml»«' * SttEl, tt' SL nne? mt $r Ä&S UN8- K»S sK; j&%S? KA§! «»» Dem Bl«tsverfündifl»ngöblatt. ** DaS Amlsverkündigungsblatt Nr. 58 baut 3 Mai enthält Steid>dtiag#* wähl. — Seroi’bniDig jur 'Jlcnbcnmg ter Ber- orbmmg über Die Regelung der Einfuhr vom 16. Januar 1917 ^Reichs-Gesetzbl. S. 41 . Vom 22. Mar» 1920. — Bekanntmachung über Baustoffbewirtschaftung. — Zulassung der von der Firma Tack u. Iughardt zu Gießen hergestcllten Kamin* steine jur Herstellung von Kämmen. — Verordnung über Maßnahmen gegen die Kapitalflucht. ReichstagSwahl. Die Wählerlisten müssen bereite vom 9. bis einschließlich 16. Mai b. I. offen gelegt werden. Schleunigste Fertigstellung der Listen unter Anspannung aller Kräfte ist daher ndtig Die Formulare sind den Bürgermeistereien inzwischen juaegongen. Wo sie wider Erwarten nicht emgetroffen sein sollten, wird sofortige telephonische Nachricht beim Kreisarnt erwartet. Daustosfbewirtschastung. In der letzten Zeft wurden eine Reihe von Ringofenziegeleien auf Abbruch verkauft und dadurch die nicht unbegründete Befürchtung gegeben, daß der späteren Baumaterialienerzeugung unübersehbarer Schaden zugefügt werden kann. Der StaatskLm- rnissar für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen bestimmt daher, daß Ringofenziegeleien im Freistaat Hessen ohne feine vorherige schriftliche (Genehmigung nicht abgebrochen oder sonstwie durch Veräußerung unersetzlicher Zubehörteile zur Betriebsaufnahme außerstande gesetzt werden dürfen. Zuwiderhandlungen können mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder Geldstrafe bis zu 100 000 Mark bestraft werden. Außerdem kann bestimmt werden, daß die Ziegelei auf Kosten des Zuwiderhandelnden in den früheren Zustand wiederbergestellt wirb. Die Verordnung tritt mit der Belüften6- lichung in Kraft. Kaminsteine pur Herstellung von Kaminen. Das Ministerium des Innern hat genehmigt, daß die von der Firma Sack u. Jug- Hardt »u Gießen hergestellten Kaminsteine zur Ausführung von Schornsteinen im Kreise Gießen bis auf weiteres unter bestimmten Bedingungen Verwendung finden dürfen. Vermischte». — Bad Sulza, 2. Mai. Der Besitzer der einsam gelegenen Emsenmühle, Nolte, wurde Freitag früh durch heftiges Gebell feines Hundes getveckt und begab sich in das Gehöft. Zwei Stunden später fand man ihn im Mühlbach erwürgt vor. Handel. Berlin, 3. Mai. Börsenstimmungs- ■ftTb. In der geschäftlichen Zurückhaltung trat auch am Wochenbeginn keine Veränderung ein, doch ist die Börsentendenz als fest zu bezeichnen. Größerer Jntevesse bei höheren Kursen bestand zeitweise für Canadas nno einige andere ausländische Werte im Zusammenhang mit Gerüchten, wonach die früheren seindltchen Staaten gewisse Erleichterunsen hinsichtlich der Licferbarwit dieser Werte an die Auslandsbvrsen zu gestehen wollen Für Kolonialwerte erhielt sich das bis- berige Interesse bei mäßig anzichendeu Kursen. Lebhafter gehandelt und stärker gesteigert waren mnr OtaoiS, South West und -ettweift Neu- Gumea. Auf den Übrigen Marktgebieten waren bie Kursveränderungen enger begrenzt, doch über- mögen dre De' le r ungen besonders für Schis so btts-, liarb- und Elektroaktien, in geringerem Grade für Montamverte, doch gingen sie nur bei Hansa, Derimer Anüui, Höchster Farben, Deutsch-Ueber- Elektrische und Felten u. Guilleaume über 10 Pro, hinaus. Kali-, Petroleum- und Bank- aktum waren überwiegend fest. Rentenwerte still und wenig verändert. Anatolier und Mexikaner etwas fester. Ausländische Devisen waren vor der Kursseltltellung zu leicht nachgebenden Preisen ge- lxmdelt. Spater erfuhren die Kurse an der Börse nur geringe meist nach oben gerichtete Veränderungen. Unter dem Eindruck des überwiegend festen Verbiuws des Zndustriemarktes schloß auch die Börse zu meist weiter beseitigten Kursen. Frankfurt a. M., 3. Mai. Böcsen- stimmungsbild. Bei bescheidenen Umsätzen blieb die Kursbewegung eine bescheidene. Unter ben Mont-m werten werden Buderus etwas iefter 335, -butsch Luxemburger behaupteten ihren Kurs- stand nut 320'/,. Harpener blieben reger gehandelt und 2 Pooz. höher 299. Kali Westeregeln fest 750. Adlerwerke 'Neuer verbesserten ihren Kurs auf 276. Hapag schwächten sich 2 Proz. ab 191. rLchantungbahn 523, minus 1 Proz. Unter den Valutapapicrcn tagen Deutsch Ikberfcc schwach 1105 bis 1070. Canada 1030, Neu-Guinea sanden lebhaftere Beachtung, 8.50, auch Otavi-Minen. Südsec-Phosphat ca. 2800. Deutsche Kolonial- anteile 9900 genannt. Julius Sichel 1530. Bon sonstigen Jndustriepapieren seien noch erwähnt Accumulatoren Berlin 495, plus 21V, Proz. Elektron Griesheim unterlagen Realisationen und büßten 13 Pooz. ein. Bleistift Faber verloren 20 Pwz., 380. Bereinigte Oelfabriken gaben 3Vs Pwz nach, 256‘/2. Frankfurt a. M., 3. Mai. Getretde- markt. Eine Besserung in der Geschäftslage trat lediglich für Hafer ein, der gefragt blieb. Dre Abschlüsse sind jedoch bescheiden, da die Verläufer höhere Forderungen stellen, die mir teilweise bewilligt werden. Serad.lla behaupteten ihren Preis. Lupinen m guter Qualität finden Abnehmer. In Hülsenftüchten hat sich nichts geändert. Es fthlt an Nachfrage. Rauhfutter und Stroh sind fdyver verkäuflich. Frankfurt a. TL, 4. Mai. Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 30. April 3. Mai Amsterdam- Rotterd. 2082,752087,252172,752177,25 BrÜflel-Antwerpen . 369,60 370,40 364,60 365,40 Christiania...... 1098,75 1101,25 1083,75 1086,25 Kopenhagen 974,- 976,- 959,- 961,- Stockholm 1226,25 1228,75 1218,75 1221,25 Hclsingfors 297,20 297,80 302,20 302,80 Italien 259,70 260,30 253,70 254,30 London 222,25 222,75 218,75 219,25 New-York 57,15 57,85 56,90 57,10 Paris......... 344,60 345,40 342,10 342,90 Schweiz 1021,25 1023,75 1014,- 1016,- Soanien 974,- 976,- 964,- 966,- Wien (altes) .... 20,98 21,02 21,48 21,52 Deutsch-Oesterr. abg. 27,72 27,78 27,12 27,88 Prag......... 89,40 89,60 88,80 89,20 Budapest 25,47 25,53 24,47 24,53 Bulgarien ——,— Konstantinopel. . . . —,- —, — Datum: 5e/.Deot.ffrieqsanL 4e/eDeut.T«id)5anl 3*/,Deut.Be'ch»anL 4•/. Preuh. flonfols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Dlsconto- Gesellsch. Dresdener D ink.. Nalionalbank f. D. Mittel''.Creditdank H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloyb Doch.Gugstahlwrk. D.-Luxemb. Bergw^ Gelsenkirch.Bergw. garpener Bergbau berscht. Tisenb.-B. Oberschles.Ltsenind. Phünh-Brgb.. ?lkt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« (hlehtr. A. (F. (ß. Schlickert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler Bud.» Lisen w.-2Utt. Adlerwerke .... 4*/e Hess. SaatsanL (Electron Grieshei» Sirfeutarf«. Frankfurt Berlin Schluft- Abend- Schlaft- Schluft- KurS Klrrs Kurs Kurs 1.5. 3.5. 1.6. 3.5. 79,75 79,75 -,- 79,75 75,90 -,- 75,90 68,- 74,50 -r- 74^0 74,50 75,90 158,- 158,- - - 158,50 304,25 311,75 310,- 216,- 217,- 185,- 187,- 150,25 149,50 156,- -,- 156,50 191,50 191,- 191,50 188,50 186,- -,- 329,75 320,- 319,75 321,50 308,- -,- 315,- 295,- 299,- —300,- 215,- 221,- 272,- -,- 274,50 450,- -,- 450,25 540,- 533,- 409,- 397,- 399,50 331,- 336,- -,- 337,- 200,- -,- 199,50 462,- -,- -,- 500,- 278,- 283,50 335,- -,- 340,- 265,- 276,- -,- 275,- 87,25 -,- -,- -,- 350,- 327,- 324,75 Marknotierungen. Datum Zürich J............ Amsterdam Kopenhagen .......... 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Der Arbeit-- niinister le Trocquer erklätte gestern einem Mitarbeiter des „Jntransigeant", daß der E i s e n b a h n e r st r e i k ein vollsländigeS Fiasko bedeute. Die Mitt ei lungert, die er gestern empfangen habe, zeigten die Schwäche der ganzen Bewegung Was die Bergarbeiter anlange, so habe er sein Möglichstes getan, den Streik zu vermeiden. Heute besäßen die Eisenbahnen 3535 000 Donnen Del; das heißt, der Dienst sei dadurch für 17 Tage in vollem Umfange und für 25 Tage in eingeschränktem Maße gesichert. Paris, 3. Mai. (WTB.) Ueber die Lage im Eisenbahnerstreik stellen die von den Eis'mbaim- bicettionen kommenden Nachrichten ein: fühlbare Besserung auf einzelnen Linien fest. Die Eisen- bahnergewerkschaft erklärt jedock), daß sic mit der Lage zufrieden sei. Auf gewissen Linien sei die Lage lehr ernst. Nach dem „Petit Journal" und dem „Eclw dc Paris" sollen heute Verhastungen-WMe utelsrn. 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April stattfinden sollte, findet bestimmt am Donnerstag u. Freitag, 8 u. 7. Mai im „Hotol Einhorn“ statt 5013 Prof. Rose und Frau. Saalbau Cafe Leib Besitzer Hans Kirzingcr. Täglich die Original Dachauer Bauemkapelte IXT* Munk, Aesang. Jeden Tag 2 Komödien, ff. Weizenbier Wevstciuttraße n. Walltorftraße. 4984 ES labet ein HanS Nirringer. Tte für den 1. Mai fcitflelenten Zuschneider-Kurse müssen wegen Lokalwechsel (08191 auf Dienstag d. I.Juni verlegt werden.Ter UnrinSleiter: L ck e r m u l tz. Stickrahmen wieder eingetroffen. i«sc ^JJTodebaus^alonwn. Behördliche Anzeigen. Bekanntmachung. B e t r.: Die Erhebung der Kurtaxe und der Bade - gelber zu Bao-Nauheim. Unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom 6. April 1920 bringe ich zur 9fcimtni5, daß vom 20. April ds. Is. an von Denjenigen Per fernen, die die Kurmrtl^ gebrauchen wollen, aber nicht im Besitze einer ÄuÄveisSarte ober Kur Borte sind, jedesmal ein Zuschtug von 4 Mark (statt der bisherigen 2 Mark, erhoben wird. Gießen, den 29. April 1920. 4994B ______Der Oberbürgermeister: Keller.______ Bekanntmachung. Auf Beschluß der städtischen Lebensmittel - Deputation werden bei Hochseiten und Goldenen Hock^eften besondere LebensmfttelzuTyrismigen von heute ab nicht mehr verabfolgt. Gießen, den 4. Mai 1920. 5004E Der Oberbürgermeister (LebensrmUelsmt). im 80. Lebensjahre. Nachruf! 5003D Der Vorstand Verkäufe ~| 8 5005 L Juli einen 08201 zu verkaufen. Krofdorfcr Strafte 35. MttünullslkMlezrie-dero E. Schäfer. 49,4 Klavier 4965 Surflftronc 26. Morgen Mittwoch Mandoline laamerlt, sofort 1000 kg selbst. der Allg. Ortskrankenkasse Gießen Die Beamten u. Angestellten der Kasse Ges. s. bald clien, d. i. H wenden, zu verkaufen bei 68113 Wilhelm Schild EL, Göbel & Appel Bergktrahe 20. *»«c Ein Klavier (schwarz) au verkamen. 08168] Atterweg 44 I. 2 Zimmer Häuser, gute Lage, zu verkaufen. Eim, Friedrichstr. 14 I. Tadelloses Herren-und Damenfabrrad mit Bereifung au verkauf. 08203 Näheres Kauzleiberg 7. Am 30. 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Hrau, Die fltftn und BkWng nütu tarn für fof. gei. Fran Zahnarzt Hanhach, Seltersw. 7911. Perfekte Büglerin gesucht 08206 Ederttrafte 20 s. Gestern abend 8 Uhr entschlief nach kurzem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Königl. Lokomotivführer a. D. Wilhelm Schön im 74. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Margarethe Schön. Gießen (Ebelstraße 11), den 3. Mai 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag nachm. 3 Uhr in aller Stille statt. Kranzspenden im Sinne des Verstorbenen dankend verbeten. 08127 SBPS* Benzin ...vj- jmeltmädchen I neu angeseriigKJriedens-' la amerik., sofort 1000 kg vorh. Frae Dr. Lang klart, wäre) zu verkaufen, o,,?» I abzugeben. Schrift!. Ang. Ba4-Maiiielia,^urftr.21 m I 9tencn öduc 15, Laden. I unt. 4977 a. d. Gieh. Anz. Heute mittag entschlief sanft nach langem Leiden unser innigstgehebter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Ferdinand Wendel Ein Heilbnch umsonst! 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