I 8* * 5 n> ca B • o. -*ö’h« -q M 8§g^ «oSrs§,ä R o ® O1 ü A *- »•—eo “<2 ;S^SggS§ 'K^LwLZo, 3 >_l (_| tO t3 A." 5 G1CR ->g®wH 1 ct ® CR _ - Q . O r t? n> M rt> « B ’ e. ro B ^®g > 2 ». - ° V2 W >kmS 'LZ§ ’Sss*- 2*0^ *. * 13 £ er 5 3 2 ? ~ ? QO yt h* (T> jMe > CT g CT _ Q 5 “< CJ ,w uQBffijo c :*£«S=4 a > o» £ « 3 g =• < w WH®»ggo*X ;W«^ggB cn »2 ghD- “s3 ’ C" Kenias« *4 01 ° m CT D CT ö j£C. tilgen der Blutlaus vom 19. November 1904. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Auflage vom 15. Oktober lf. Js. (Kreisblatt Nr. 77) noch im Rückstände sind, bringen wir in gefällige Erinnerung. I. '1.: L a n germann._______________ Gießen, den 15. November 1907. Betr.: Die Voranschläge der Landgemeinden des Kreises Gießet! für 1908. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Meises. Die Erledigung unserer Verfügung vom 28. August l. Js. — Kreisblatt Nr. 64 — bringen wir hiermit wiederholt in Erinnerung und erwarten alsbaldige Vorlage des Voranschlags. Den Vorlagetermin können wir nur in ganz dringenden Fällen verlängern. ______________ Tr. Breidert._________________________ Kekamitmachung. In Nr. 258 der Gießener Neuesten Nachrichten vom 2. Nov. l. Js. ist unter der Ueberschrift: „Schwerhörigkeit" ein Inserat erschienen, in dem das System des Engländers Professor K e i t h - H a rw e y zur Heilung der Schwerhörigkeit empfohlen und auf ein „Buch" dieses „Spezialisten" verwiesen wird, das kostenlos erhältlich sei. . Das angebliche „Buch" ist ein kleines Schristchen, in dem für die elektrische Gehörbatterie des Professors Keith-Harvey Reklame gemacht wird. Diese Batterie soll durch Zuleitung eines „milden galvanischen Stromes" an die geschwächten oder gelähmten Muskeln des inneren Ohres schmerzlos Taubheit und Schwerhörigkeit beseitigen. n, ._ . Es liegt hier ein grober Schwindel vor. Es ist selbstverständlich, daß eine elektrische Gehörbatterie, selbst wenn sie wirklich sanktionieren sollte, gegen Gehörleiden wirkunsgslos i|t. Wie gewissenlos diese Ausbeutung der leidenden Menschheit betrieben wird, ergibt sich daraus, daß auf eine eingesandte genaue Diagnose eine einschließlich Unterschrift gedruckte Amveisnng ül>er bie Behandlung des Leidens dem Patienten zugesandt wird, obwohl der angebliche Professor Keith-Harvey zuvor versichert, er werde nach Erhalt des ausgefüllten Diagnosezettels der Behandlung des Patienten seine größte Außnerksamkeit zuwenden. Wir warnen vor diesem lediglich auf Ausbeutung Leicht gläubiger hinauslaufenden Schwindel. Gießen, den 11. November 1907. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart. e: s 5? s & 16. 18. 19. SSW 3 c. c. 85 90 91 still 2 2 2« 926 6,8 4,2 3,0 November 1907 755,6 756,1 756,7 6,3 5,6 5,2 * eo Bew. Himmel Bed. Himmel — 'S' -L 3 Höchste Temperatur Niedrigste „ Bekanntmachung. Kmiolisatiousardeiien wird die Seiten» Mffe der West-Anlage, zwischen Nr. 9 nnd 27 (gen. Schoppe Ecke) Äl« “gefmr? nUf toEitCr<8 fto ben Fuhr- nnd Radsahi- 5Gtir™l5nLc t0.11 Kdnalisationsarbcitcn wird bie Bahn« bis auf weiteres für de.. FuW- nnd Rad- 11. Oktober 1907 ungeordnete Sverre der Lalni- Ln^ute^L Mt> bCC Schn°idemäle Tw imterm 21. Oktober 1907 ai,geordnete Sperre de, mit'lnfgSen" m0OnfiTtt6e in,b Eichweg wird lst-r- Tie untern« 26. Oktober 1907 angcordnete Sverre der 6nn,V Äen f ,en nnd LSbershLf w^k tziermit^Ä: Ziesten, den 16. November 1907. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ____Reinhart. Tas Vorkommen von Biebseiichen im Mrokherzoatnm Hessen während des Monats Oktober 1907. bingm/toV SHnVUr&e fcrt°cfiEnt in Ranstadt, Kreis Bii- Oa R"uschbraiid wurde festgestellt in den Orten des Kreises Lauterbach: Bannerod bei 1, Freiensteinau bei 8 Schafen, in Mittel-Seemen bei 1 Rind, Ranirod, Götzen nnd Schotten je bei 1 Schaf. e/ u c r o t l a u f wurde festgestellt in Griesheim, Kreis Arbt reir\' Orten des Kreises Bensheim: Bürstadt s' ^ei 2, Biblis, rZ^hlheim und Bensheim je bei 1, in fcen Orten des Kreises Dieburg: Münster bei 3, Ueberau, Syburg Groß-Zimmern und Groß-Umstadt je bei 1, in Kirch- ^p0US.a$ ounr« ^"^ttlhal, Kreis Erbach, je bei 1, in den Orten ^ost-Gerau: Rüsselsheim bei 2, Dornheim, Raun- £C11' Eudorf und Geinsheim je bei 1, in den Orten des Kreises Heppenheim: Viernheim bei 3, Bonsweiher bei 2, Heppenheim, Hirschhorn, Ober-Mumbach und Gadern je bei 1, in Seligen- Fbt/ RumpenheiM und Isenburg, .Kr-eis Ofsenbach, je bei 1, Qa ^rt-enf be§o Ließen: Grüningen, Lang-Göns und Langsdoif je bei 3, Utphe bei 2, Langd und Saasen je bei 1, in Heimertshausen und Liederbach, Kreis Alsfeld, je bei 1 in de» Arten des Kreises Friedberg: Wohnbach bei 2, Hoch-Weisel ^"'UAenberg re bm 1 in Schlitz, Hartershausen, Allmenrod, Heblos und Grebenham, Kreis Lauterbach, in Laubach und Ge- x™' in Nack, Framersheim, Bosenheim, Bechen- hcnm Wöllltem, ^rei-Laubersheim und Fürfeld, Kreis Alzey, m Drommersheim und Dietersheim, Kreis Bingen, in Unden- Erstem, Kreis Oppenheim, je bei 1, in den Orten 'Clfc§ ?orwls: Herrnsheim bei 2, Worms bei 3, Alsheim, ^>■«”;* hen tehSah?tnrID Un‘er'\c(?lM toit einem entsprechen- " ■■ ä ® w dom Kveise GicsR°'nise und Wagen werden Setn®? erforderlich/ Äalfen^W unb LänÄ ’ür bcl1 Meteor oioaische Beob-ichinirgen der Statiorr Gießen. am 17.—18. Nov. = + 7,0 0 * 17.—18. „ = + 3,6 e BletationSbrütf d« ^H.'ichen UMo,. Buch, u^ndruck.«, R. Lana«, Gießen. Märkte. — Kartoffelmarkt-Bericht vom 18. November 1907. Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 1.90-2.00, Magnum ^"U'u?-^-2.50, weiße runde 1.90-2.00, Gelbfleischige, weiße, 2.10 blS 2.30. Frankfurt a. M.: Rote Sorte Wik. 2.10, Magnum bonum 2.40-2.60, weiße runbe 2.10, Gelbfleischige, rote, 2.25—2 50, Wiesbaden: Magnum bonum 2.75, weiße runde M a n n h e l m : Magnuni bonum Mk. 2.75—2.80, Gelb- fjeud)lfle, tote, 3.75- 3.80. Hagen: Magnum boiunn 2.80—0.00. Jiblii: Rote Daber Alk. 2.40, andere rote Sorten 2.65, Magniiin mnUlpnn2'7A^2-90' ,DeiBe runde 2.20-2.55, Gelbfleischige, blaue smr. 8^00 0.00, rote 2.60-2.80, weiße 8.80-4.0. Frankentbalr Sorten 2.00, Nkagnum bonum 2.40, weiße runde 2.00, Gelb« fleischige, blaue 8.00, rote 2.75, weiße 8.00. Dortmund: Maa- Ms- 2.90, Gelbfleischige, rote Mk. 2.80, weiße 8.20. l All es per 50 Kilogr.) 9 Rlndvich über 2 Jahre 7 Mk. o Sc mtn^lc£lm ^ltcr von 1—2 Jahren 4 Mk 3. für Pferde über 4 Jahrr 6 Mk sMWMWWvr-Ws Wheu), 270 Schweinen inch 97Liegen 8i,nt>til Mr, Ammern r"nhC fllr bi< 6ör>= dieses Anfalls wird nicht Wer- Gießen, den 18. November 1907. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I- V.: W e l ck e r. 3 für inländisches Getreide nm Weizen Hafer (+ 2) (+ 178 (— 2) 174 (-J- 4) 225 ( (- ( + (- ( + 7) ) 1) 3) 3) 4) ) 4) 222'/, 241 245 2477, 248 Roggen ► (+ i 2) 4) 3) 6) ) 3) (+ (+ ( + (+ 180 172 180 186 190 190 2077s 200 230 223 233 235 230 223 222 228 225 215 224 2) 2) n 5) 3) ) 1) ) 2) ) 1) ) 3) 1) Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Rostock Hamburg Hannover Braunschweig Tüsseldorl Frankfurt a.M. Mannheim Straßburg Stuttgart München 168 173 173 171 169 188 172 173 205 203 205 206 208 212 212 214 217 200 198 212 215 214 210 219 2177, 225 213 ((± B (+ 222 ( + Sport« = Fußball. Der Gießener Fußballklub von 1900 hatte I am vergangenen Sonntag den Fußballklub KickerL Offenbach mit 2 Mannschaften zu Gast. Offenbach ist eine der- besten | süddeutschen Mannschaften und man glaubte daher sicher an eine I Niederlage der heimischen Mannschaft. Doch es kam anders Tie I hiesige Mannschaft hat in den letzten Spielen viel gelernt. Tie | Stürmerlinie hat ein schönes Zusammenspiel und sicheren Schutz | an lief), desgl. ist die Verteidigung sehr ballsicher. Tie Läuferreihe die Stütze der Atannschast, war in dem gestrigen Spiel ganz vor- I zlustich. Bis Halbzeit erzielt Gießen ein, und'im 2. Teil 2 weitere 4.ore, wahrend Offenbach leer ansging. Tie erste Mannschaft Gießens gewinnt also 3 :0 Toren. Tie 2. Mannschaft erlitt dagegen eure Niederlage von 4:0 Toren. Tie hiesige Mannschast war deriemgen Offenbachs nnndestenS gleichwertig. Ter Znuensturm ließ die einfachsten Chancen unausgenutzt. Auch hatte Offenbach ferne Atanuschast durch einige Kräfte der ersten Mannschaft verstärkt. Stadt- und Dorfbau irr Englands Ueber dieses Thenta sprach unlängst int Münchener Akademischen »crem für bildende Kunst H. E. v. Berlepsch-Valendas ^er Bortragende gab zunächst einen gründlichen Ueberblick über die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Englands, die furchtbare Zustande in der Arbeiterbevölkerung zur Folge hatte Früher al? puderen Ländern traten hier Industrie und Land- wrrtschaft m Konkurrenz wegen der Arbeitskräfte. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts gab es noch 75 Prozent Landbe- nur-?$ Proz. Stadtbevölkerung. Heute liegen die Verhältnisse umgekehrt. Es entstand der Typus des physisch schwawen, ungesunden Arbeiters. Diesen zu beseitigen oder zih kräftigen, haben sich heute geistige und kapitalistische Macht ver-- 1 bunten, wobei dse Wohnungsreform natürlich im Vordergründe steht. Die Zustande, die hier bekämpft werden mußten, spotten reder Beschreibung. Die Cholera erst veranlaßte amtliche Feststellungen, die ein grauenhaftes Bild enthüllten. Die meisten 8?uen, zwnzimmerigcn Häuser waren ohne Licht und Luft, die Hose voll Morast. Dabei wohnten zwei 8—10 köpfige Familien darin und der Preis für ein solches Loch betrug oft über 4 Sch. brsetzte nun vielfach diese kleinen Häuser durch luftigere Mietskasernen — eine fragwürdige Besserung. Radikal wirkte erst der Eingriff einiger Großindustrieller, die die Arbeiter-, Fürsorge nicht als Wohltat sondern als Pflicht .erkannten. Der Arbeiter muß zurück aufs Land, das ist jetzt die Losnnai geworden. Wobei erstreckt sich di- Reform nicht nnr aus "i- Wohnung sondern auch auf die gesamte Erziehung, ja selbst fßLifä *** Hodens. Etwa zwei Drittel des be- stedelten Bodens, wird mit Gemüse, Obst usw. angebaut, wo- ;Lrb^rter den Ertrag hat. Früher lagen weite 1 neini. - Herr Philipp göiua m Bad-Nnnheim. — Herr Ernst Walter in «vtarbura. L-. / r« nm)'mla3.in' 169-30 <+ 3 80)- Roggen: Berlin Dez. Getreide - Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 12. bis 18. November 1907. Von unverkennbar vorteilhafter Wirkung auf den Getreide- Hande! war der Umstand, daß die abgelaufene Woche wenig- itens keine iveiteri* Verschärfung der Geldverhältnisse gebracht hat. Dazu kani noch, daß die von der russischen Negierung ein- oerufene Konferenz das Gerücht von einem beabsichtigten Aus- suhrverbot Rußlands entstehen lieft. W-nn sich dieses auch als Unbegründet herausstellt, so scheinen die vorgeschlagenen Aen- derungen der Eisenbahntarise immerhin einer Erschwerung des Exports gleichzukommen, ein Umstand, der namentlich für den Roggenmarkt von weittragender Bedeutung ist. Ausmerksamkeit erregte auch der Ankauf amerikanischen Weizens für Odessaer , tt¥?re