Mittwoch, den 23. Dezember An den Akern der Drins. Ufontcw aus der Zeit der Annexion von Ernst Klein. (Nachdruck verboten^ (Fortsetzung.) 14. Kapitel. In der schneidend kalten Luft nahm Franz die Kappe ab, um seine heißen Schläfen zu kühlen. In seinem ganzen Körper zitterte noch die Erregung dieser Viertelstunde nach, und er suhlte, daß er lange brauchen würde, ehe er wieder zur Ruhe käme. Alles, was er längst geschlossen und vernarbt glaubte, war wieder ausgeriffen und schmerzte wie er durcbs Dorf und bog dann nach Vitkovici ab. Die junge Stute, die den ganzen Tag gestanden, freute sich der Frei- ett, biß mutig ins Geschirr und wieherte in den klaren "ntertag hinaus. Utid als das Dorf hinter ihm lag, gab er ihr de» Kopf frei. In gutem Jagdgalopp ging's die Straße entlang, die ll und verlassen sich dehnte. Zur Rechten stand das Eis r Drina, und aus deren anderem User war ebenfalls kein lebendes Wesen zu erblicken. Franz tvar glücklich über die Einsamkeit und galoppierte immer rascher dahin. Seine Aufregung konnte nicht Schritt halten, immer lveiter blieb sie zurück und mußte schließlich gairz von ihm lassen. Da zog er die Zügel an und zwang das Pferd zu ruhigerem Schritt. Lächelnd klopfte er ihm den schlanken Hals und strich liebkosend mit der Hand über seine weiche, dichte Mähne. Die Sonne begann zu sinken, und so wandte er sich zurück. Als er an die Straßenkreuzung kam, fielen schon lange Schatten an den Bergen ins Tal. Langsam ritt er auf Racovac zu. Plötzlich schwirrte wie Peitschenknall der Klang eines Schusses zu ihm herüber, und gleich darauf hörte er das Blei an sich vorüberpfeifen. Mit jähen, Sprung schoß das erschrockene Pferd nach vorne, und das rettete ihm wahrscheinlich das Leben. Noch ein zweiter und ein dritter Schuß rollten herüber, aber er war schon weit weg. Als er sich umivandte, sah er am anderen llfer zwei Männer stehen, einen riesengroßen und einen bedeutend kleineren. In diesem glaubte er einen alten Bekannten aus Belgrad zu erkennen, den Fürsten Hektar Ray. Der riß nun dem neben ihm Stehenden das Gewehr guS der Hand und sandte einen Schuß herüber. Aber Franz hörte nicht einmal das Pfeifen der Kugel, so iveit ging sie daneben. Lachend schwenkte er die Kappe hinüber. „Auf Revanche, Herr Fürst!" rief er zurück. Dann gab er oem Pferde me Sporen. Die Schüsse waren im Dorf gehört worden, und in hellen Hausen kamen Strafuni und Dragoner mit chren Gewehren und Karabinern gelaufen. „Nur eine kleine Liebenswürdigkeit von den Herren drüben", sagte Franz, indem er vom Pferde stieg. „Regt's euch nicht weiter drüber aus, Kinder. Wir werden es ihnen schon einmal heimzahlen." „Wann aber, Herr Oberleutnant?" riefen einige der Soldaten. „Die dürfen schießen und wir nicht?" „Fragt's keine Dinge, die euch und mich nichts angehen", entgegnete Franz. „Es wird auch schon einmal unser Tag kommen." Ms am Abend Desider von seiner Patrouille heim- kchrte, erzählte er ihm lachend das Abenteuer. Wie er aber auf den Fürsten zu sprechen kam, wurde er ernst. „Daß der gelbe Halunke drüben ist," sagte er, „will mir absolut nicht gefallen Der ist doch sicher nur da, um die Gräfin zu befreien. Ich denke, wir werden uns bald nicht mehr über Langeweile zu beklagen haben." „Scheint mir auch so", ineinte Desider. ,,Ats wir heute den Wald so gegen den Buljn zu abstreiften, bekamen wir auf einmal so einen verdächtigen Kerl zu Gefickt. Wir riefen ihn an — sst, war er weg, wie in den Erdboden verschwunden." „Die haben uns eine schöne Suppe eingebrockt mit der Gräfin", rief Franz. „Wenn >vir sie aber verlieren, dann werden sie mit der Nase schnell bei der Hand sein, Himmelherrgott noch einmal!" „Wir dürfen sie aber nicht verlieren", sagte Desider. Franz erwiderte nichts. Er dachte an die Szene vom Nachmittag. „Was hast du?" fragte Desider, der mit Erstaunen sah, wie sich des Freundes Gesicht umdüstert«. „Nichts Besonderes, mein Junge", antwortete Franz Werd's dir schon gelegentlich mal erzählen." * Wieder zog sich Tag um Tag durch das Tal. Kam einer wie der andere, ging einer wie der andere. Hier und da meldeten die Patrouillen von diesem oder jenem verdächtigen Kerl, den sie um das Dorf angeschosscn, augenscheinlich' M' i s> chleichen sahen. Einer wurde chwer verwundet, wußte sich aber doch noch in der letzten Minute zu retten. Gelegentlich knallte auch einmal ein Schuß vom anderen llfer herüber. Das einzige Opfer dieser feindlichen Zielübungen war aber die wohlgesülltc Feldflasche des Eder Toni, dem sie aus der Hand geschossen wurde, als er sich gerade daran laben wollte. Na, der mackere Steirer fluchte nicht schlecht. In Mtlovici fing er an, und als er nachher iu Racovac auf seinem harten Strohsack lag, ivar er noch nicht fertig. Von der großen Welt, die hinter den Bergen lag. hörten sie nicht viel. Wöchentlich einmal kam die Feldpost und brachte die Briefe und Zeitungen. Aber wenn Franz und Dender die Journale in den Händen hielten, dann war die Weltgeschichte schon um zwei, drei Woche» voran-rgelen'en. Sir 702 — diskutierten die Ereignisse, wie sie sie lasen, und srenten sich, wenn sie am nächsten Posttag ihre politischen Prophezeiungen bestätigt fanden. Auch die größten und bcstiusormierten Journale vermochten ihnen nicht zu sagen, ob der Krieg auebrechen würde oder nicht. Bald waren sie pessimistisch, bald oplimistisch gesinnt. Bald hieß es, die Serben geben nach und wollen mit Wien direkt verhandeln, bald, die Serben wollten Oesterreich- Ungarn vor das Tribunal eines europäischen Schiedsgerichtes schleppen. „Der Teufel soll sich mit den Zeitungen auskennen," polterte Franz. „Ich sag' dir was, Desi. Mir wird die .G'schicht' zu dumm. Nächstens nehm' ich meine Dragoner und reit' hinüber. Mag da kommen, was da will. Mich juckt's in der Faust, im Arm, im ganzen Leib — Himmels- Herrgott, bis jetzt waren wir nur bessere Straßenaufseher. Einmal, einmal. . . sollten sie uns hinüberlassen . . ." Und wie er dastand, fest auf seinen starken Beinen, die Kappe weit hinten im Genick, die Muskeln an den Armen strassend und streckend, war er das Vorbild gesunder, männlicher Kraft. Seine grandiose Unbekümmertheit erregte fast den Neid Desiders, der grüblerischer, sensitiver war, mehr in der Innen- als in der Außenwelt lebte. Er sprach mit dem Freunde fast gar nicht mehr von .Helene. Immer tiefer verschloß er ihr süßes Bild in seine Seele, und nur in Stunden, da er ganz allein und einsam war, holte er es hervor und betete zu ihm wie zu einer Rel- liqnie. Wenn er auch nie darüber sprach, er sehnte den Krieg ebenso herbei wie Franz, nicht etwa wie dieser aus dem Ueber- schuß seiner Kraft heraus, sondern weil er ihn als die einzige Erlösung für sich ansah. Bis jetzt sah er neben seiner Pflicht immer jenes Bild — immer, immer ... es machte ihn weich, verträumt und trieb ihn dann wieder zu bitteren Selbstanklagen, die ihm die Freude am Dienst vergällten. Von alledem spürte Franz nichts. Seit den, Nachmittag, an dem Olga ibm ihre Liebe ins Gesicht geschrien, hatte er sich längst wieder seine Ruhe zurückgezwungen. So schön das Weib war, so beseligend sein Besitz sein mußte, für ihn war Olga Grekow unerreichbar. Kismet! Warum sollte er sich das Leben erschwere», indem er sich mit dem lieben Gott herumzankte? Der wollte nicht, daß er sich der Liebe dieser schönen Frau erfreute — gut, so gab er also nach Es war zwar schad', Himmelherrgott — es war sogar sehr schad'. . und trotz aller leichtfertigen Lebensphilosophie gab's ihm im Herzen doch einen Riß, wenn er an sie dachte. Jetzt, da er überdies noch wußte, daß sie ihn wirklich und ehrlich liebte, daß sie die Sehnsucht ihrer starken Frauenseele an ihn gehängt hatte... jetzt kam es ihm mehr als einmal recht boshaft vom Schicksal vor, daß es zwischen ihm und diesem Weibe eine so hohe Scheidewand ausrichtete. Aber — er war Soldat, gewöhnt zu gehorche» — Kismet! Er vermied es, sie zu sehen, aber nicht aus Furcht, sondern aus Rücksicht für sie. Einmal trat er zufällig in den Hof seines Hauses hinaus, als sie im Garten spazieren e . Bleich und schmal war das schöne Gesicht, die blauen -n lagen tief in de» Höhlen und waren gerötet vorn heimlichen Weinen. Er wollte sich rasch verstecke», aber sie hatte ihn schon über den niedrigen Zaun erblickt und kam auf ihn zu. „Franz," sagte sie leise, „Franz!" Und reichte ihm die Hand über das Gitter hinüber. Wohl oder übel mußte er sie ergreifen, aber sie hielt ihn nun mit beiden Härchen. So standen sic ein, zwei Minuten einander schweigsam gegenüber, und der Olga begleitende Posten schaute verwundert auf diese Szene. Endlich gelang es Franz, sich loszumachen. „Frau Gräfin, Fassung," sagte er. „Der Posten schaut ja herüber." „Sie fürchten sich bloßzustelleu..." ,^Jch? Mich kennen meine Leute. Mer Sie, Frau Gräfin — Sie... 1" Da ließ sie mutlos seine Hände fahren und trat zurück. Seitdem ging er nur in den Hof hinaus, ivenn er sie in ihrem Zimmer wußte. Drüben in Slubovizja verzehrte sich Ray vor Ungeduld!. Weder entschied es sich, ob der Krieg erklärt wurde, noch rührten sich die bosnischen Behörden, die Gräfin nach Sarajevo zu bringen. Und der verhaßte Lohnsperg lebte auch nochi Mvst Hektar Ray Ivar ein Mann der Skrupellosigkeit. Mochte hinterher geschehen, was da wollte^ er beschloß, Racovac zu überfallen, um Olga zu befreien. !. Bier Uhr morgens. Franz war eben von einer Nacht- Patrouille heimgekehrt und gerade dabei, sich einen heißen Tee zu brauen, ehe er sich niederlegte. Da erklang's >vie fernes Schießen — lang anhaltend rnw heftig, einen wirklich ernsten Kampf verratend. „Himmelherrgott!" Und fuchsteufelswild fuhr Franz in den Dolma». Draußen gellte schon das Marmsignal durchs Dorf... Nicht einmal den guten, heißen Tee vergönnten sie ihm! Ms er ans seinem Zimmer sprang, stand Desider bereits vor der Tür, im Begriff, die Feldbinde umzuschnallen. Immer ärger wurde das Schießen und zog sich langsam, aber stetig näher ans Dorf heran. „Wer ist denn da draußen?" rief Desider seine Unteroffiziere an. „Der Nagy, Herr Oberleutnant, dürst's sein." „Warum schickt er denn keine Melhung?!" Aber da kam der Dragoner schon herangejagt. „Nachrichtenpatrouille Zugführer Nagy, fünfhundert Schritte von Bitkovici von überlegene» Kräften, die über den Fluß kamen, angegriffen, zieht sich langsam aus Racovac zurück." So lautete die Meldung. „Also vonvärts, Kinder!" ries Desider. „Wenn s' uns aber dösmal wieder für an Narr'n hatten, nachher gengan wir übcri über die Drina!" drohte der Korporal Huber und schüttelte die Faust nach Slubovizja hinüber. Franz blieb im Dorf zurück. „Weißt du," sagte er zu Desider, „ich Hab' so eine Ahnung in mir, als wenn die Schießerei dort hinten nuv den Zweck hätte, uns wieder aus dem Dorf hcrauszulocken. Mir schwant so ujas, als wollte der gelbe Fuchs, der Ray, die Gräfin herausholen." Desider marschierte mit seinen Strafuni ab, und Franz kehrte in sein Zimmer zurück, um sich seinen Tee fertig zy kochen. Aber es stand in den Sternen geschrieben, daß ihm dieser Genuß für heute versagt bleiben sollte. Denn plötzlich krachte draußen ein Schuß, ganz dichj hinter dem Hause. Und noch einer — und ein dritter. Das war der Posten, der den Garten des Hauses bewacht«, in dem Olga Grekow untergebracht war. Den Browning in der einen, den blanken Säbel in der anderen Faust, stürmte Franz hinaus, duckte sich aber sofort nieder, als ihm zwei, drei Kugel» cntgegenpsiffen. Den Posten sah er nicht, erst als dessen Gewehr anfblitzte, erkannte er, daß er sich hinter einem Gebüsch gedeckt hatte. „Wie kommen denn die Kerle hier mitten ins Dorf?" fragte sich Franz. Aber cs blieb ihm keine Zeit zur Uebcrlegung. Deutlich unterschied er, wie zahlreiche dunkle Gestalten sich ans das Nebenhans zuschlichen. „Also, gilt's doch der Frau!" Und mit kühnem Satz svrang er über den Zaun: ehe die Gegner sich von ihrer Ucberraschung erholt hatten, lag er schon neben dem Posten und feuerte seinen Browning ab. Zwei dumpfe Wehlaute bewiesen ihm, daß er getrosten hatte. Aber die herandrängcnden ließen sich nicht aushaltcn. Ihrer zwanzig wohl kamen sie sprungweise heran. Znm Laden war keine Zeit mehr. (Fortsetzung solgt.) ver Natechismus von VIleam junior. in. Als jedoch deutsche Seesiege zu häufig wurden, mußte England seine törichten Behauptungen ausgeben und eingestehen, daß drei Kreuzer durch ein einziges Unterseeboot zerstört waren. Fragen Wie denkt man darüber, daß die Deutschen sich der Zeppeline bedienen? Antwort: Das ist geradezu ein Verbrechen. Frage: Wieso? Antwort: Nun, weil die andern Nationen keine Zeppeline haben. < Frage: Aus keinem anderen Grunde? Antwort: Doch, wenn z. B. friedliche Bürger in einer bo» lagerten Festung bleiben, so müssen sie sich natürlich darauf aw saßt machen, daß auch sie unter Umständen ein tödliches Geschoß treffen kann. Nun erbeben diese Nichtkämpfer ein Zetermordch bei der Vorstellung, daß eine Bombe ans einem Zeppelin sie treffen könne, offenbar well sie lieber durch Kanonen oder Granate» sterben. — 708 — Frage: Wenn nun Truppe» in ehrlicher Schlacht einen schmierigen Sieg über ihre Feinde gewonnen haben nnd dadurch in die Laye kommen, eine feindliche Stadt zu besetzen, nnd wenn nun die mH kämpfenden Bürger dieser Stadt anfangen, aus Fenstern, von Dächern, ans Kellern, Ecken und allen möglichen Verstecken ans sie zu schießen — was soll dann das siegreiche Heer machen in Anbetracht dessen, daß das internationale Gesetz die exemplarische Bestrafung solcher Städte und solcher Leute erlauben? ' Antwort: Nun, wenn die siegreichen Truppen, etwa Franzosen, Engländer, Belgier, Russen, Serben wären, die eine deutsche Stadt besetzt hätten, und deutsche Bürger wurden auf sie schießen, ko sollten die Sieger selbstverständlich diese deutschen Barbaren als Verbrecher niederschießen: sollien plündern, sengen und brenne,,. Wären es aber Deutsche, die eine feindliche Stadt besetzt hätten und es würde auf sie geschossen, so müßten sie natürlich fröhlich umherstehen und den Bewohnern erlauben, sie als Schießscheiben zu benützen. Sie müßten selbstverständlich geduldig stillhalten, um den famosen Sport zu erleichtern. Wir begreifen, daß Lord Eow- dray uttb Sir Lionel Carden empört sind, daß die amerikanische Marine in Biera Cruz nicht nach diesem Rezept handelte, und sicher wevden sie der englischen Entrüstung darüber beistimmen, daß es die Deutsche» nicht in Löwen taten. Statt dessen haben die Deutschen die Kathedrale, das Rathaus und die schönen Gemälde sorgsältigst geschützt, haben aber ein Fünftel der Stadt niedergebrannt und dadurch dem Schießen ein Ende gemacht, »nd viel künftigem Blutvergießen vorgebeugt. Frage: Welches ist denn das .Hauptverbreche» der Deutschen? Antwort: Daß sie gesiegt haben. Frage: Aber haben den» nicht viele französische und englische Erfolge stattgesunden? Antwort: Das kann mau wohl nicht eigentlich sagen. Die schwarzen Neger »nd Mohren haben einige Erfolge errungen, ebenso die Hindu-Tartaren, aber man kann nicht von eigentlichen Siegen der englischen und französischen Truppen sprechen, höchstens von guten strategischen Rückzügen. Was an der lsaß-lothringischen Grenze unter der französischen Tricolore erreicht ist, ist nach sran- »ösischen Berichten wohl den afrikanischen Wilden, „den ungestümen Turkos", znzuschreiben. Der Angriff, welcher seit Ende September die rechte deutsche Flanke bedroht, wird hauptsächlich durch Sepoys, Ghurkas, Sikhs und andere liebenswürdige Bewohner Indiens, sowie durch Senegalesen nnd Turkos ausgesührt, >velche nach amerikanischem Zeugnis von dem Schlachtfeld« zurückkehren, mit Ohren, Nasen, Fingern und sogar mit Köpfen von deutschen Soldaten. Frage: Darauf laß uns etivas näher eingehen. Ist es wirklich lvahr, daß auf die Schlachtfelder Europas, in die Städte, Ivelche lalle Schätze der Zivilisation bergen, in die Orte, welche das friedliche Familienleben der weißen Rasse beschützen, grausame Mohren, wilde Senegalesen, schwarze Neger, herzlose Hindus gebracht worden sind? Antwort: Es ist alles durchaus wahr, dies alles ist durch Frankreich und England geschehen, die nun auch die Busenfreunde der Kosaken und Tartaren und des kleinen gelben, herzlosen Japaners sind, der weder Nerven noch Gewissen kennt. Frage: Gibt es noch mehr Wilde, die man möglicherweise nach Europa bringen könnte, um für Zivilisation nnd Freiheit gegen die dentschen Barbaren zu kämpsen? Antwort: Wenn cs deren gibt, dann darfst du überzeugt sein, daß die Verbündeten sie sinden nnd nach Europa bringen. Frage: Dies alles scheint mir Günstiges für die Zukunft der europäische» Zivilisasion nnd die Vorherrschaft der weißen Rasse zu versprechen? Antwort: Es gibt Dinge, die zu ernst zum Scherze sind. Frage: Was sagen die Amerikaner dazu, daß man aus allen vier Himmelsgegenden die Wilden herbeigeholt hat, um Weiße aus der Deimatserde der Weißen zu bekämpfen? Die Masse des anie- rikanischen Volkes hat wohl überhaupt noch nicht über diesen Krieg nachgedacht. Sie fangen jetzt eben an, sich über all' die Lügen zu empören, mit denen die anglo-amerikanische Presse sie überschüttet hat und hofseittlich werden sie dann bald ansangcn, selbst zu denken. Frage: Kann die Tatsache, daß Frankreich schwarze und halbschtvarze Truppen verwendete, daniit verglichen werden, daß auch die amerikanischen Staaten amerikanische Negerregimenter ins Feld führten? , . _ Antwort: Durchaus nicht. Die Neger der Beremigten Staaten im Bürgerkriege waren gebildete Leute, sie hatten die südliche Zivilisation sowohl in, besten als im schlimmsten Sinne auf sich wirken lassen. Außerdem erhob das begeisterte Bewußtsein, ftir wre eigene Freiheit zu kämpfen, sie ioert über den Zustand der Milden, abgesehen davon, daß sie unter dem Befehl ruhiger ame- ttkaniicher Offiziere standen, die in ihrem Herzen mehr Kummer Äs Haß empfanden. Die heutigen Negertruppen der amerikanischen Armee sind Männer, welche sich vollständig amerikanische Zivililasion nach alle» Richtungen zu eigen gemacht haben. Die Schivar- m in der französischen Armee dagegen sind Wilde, welche die Zi- ilisasion der Weißen nur durch dre harte militärische Organi- rfton kennen. Als Ware sind sie nach Europa transportiert nnd ort auf einen Feind losgelassen, welchen ihre weißen Offiziere ' 10 Jahren glühend hassen. Frage: Warum haben die Engländer die Hindus so gern? Antwort: Da müssen wir doch einen Unterschied machen. Die Engländer lieben nicht die wilden .Hindus, welche sie umherstoßen, mst schweren Steuern und Frohnarbeit quälen, sie lieben mcht die gebildeten Hindus, welche danach streben, ihr Land vom englischen Joche zu befteien und ihre Landsleute selbständig i" machen. Aber vor 60 Jahren entdeckte der Engländer in dem Hindusoldaten einen völlig rohen, herzlosen, blutdürstigen Mörder, der besonders zum Hinschlachten von Weibern und Kindern geeignet schien. Ob die Erinnerung an diese Tatsachen irgend etwas damit zu tun hat, daß die Engländer die Hindus zum Kümpfe gegen die Weißen Europas benutzen, weiß ich nicht zu sagen. Sie haben in Südafrika und an andern Orten bewiesen, daß es sehr darauf ankommt, um wessen Frauen und Kinder es sich handelt. Frage: Ist es aber nicht furchtbar, daß die Deutschen sich mit den Türken verbunden haben? Antwort: O furchtbar. Ganz etwas anderes war es, als England der treue Verbündete der Türken »>ar. Frage: Sag' mir, warum die Türken so furchtbar sind. Antwort: Nun, sie sind Weiße: Seit Jahrhunderten sind sie eine europäische Macht. Männer, die ihre Vorzüge nnd alle Schwierigkeiten nennen, mit denen sie zu kämpsen hatten, behaupten, daß sie zu den großen, aufbauenden Rassen gehören. Jeder, der sie kennt, gibt zu. daß sie äußerst menschlich und gütig sind. Längst vor den christlichen Nationen übten sie religiöse Toleranz. Ihre Zivilisation hat Früchte getragen, aber ihre natürliche Güte und Toleranz wurde» durch bte Jntriguen und Falschheiten geringerer Völker, welche zufällig Christen waren, oft direkt in Wut umgewandelt, wenn es galt, die Friedensstörer zu bestrafen. Darin erkannten englische Humanitätspropheten eine günstige Gelegenheit, die Aufmerksamkeit von Irland, Indien und ähnlichen Orten abzulenken. Balkankomitees bildeten sich im Ministerium des Aeu- ßern in Downingstreet; Mazedonische Komitees in Athen; Armenische Komitees unter russischer Leitung, und alles dies ist der Grund, daß sich die Türken zur Wiedervergeltung aufrässten und sich sogar zu Grausamkeiten Hinreißen ließen. Frage: Mit wem sollten nun aber die Amerikaner sympathisieren? Antwort: Natürlich mit den Verbündeten. Mein Gott, kannst du daran zweifeln. Sind wir nicht Anglo-Sachsen, die mehr als 70 Proz. unter uns, welche Deutsche, Iren, Australier und verfolgte russische Juden sind, dürfen doch die anglo-sächsische Union nicht belästigen. E rage: Hat England nicht 1776 sein Aeußerstes getan, um wasfneter Hand die Union zu schützet»? Hat es nicht durch Anhalten unserer Schisse und Wegnahme unserer Matrosen bis 1814 aufs äitßerste versucht, die Union wieder herzustellen? > Hat es nicht von 1860—64 für die Union gekämpft, indem es unzählige Schisse aussandte, um unfern Handel zu zerstören? Beweisen nicht die Spalten seiner Tagesblätter nnd Zeitschriften, die von Beleidigungen gegen uns strotzen, wie sehr England uns liebt? Müssen wir schließlich nicht die helle Freude an „ehrlichem Spiel" beweisen, mte sie die Engländer zeigten, als sie sich mit sieben Nationen verbanden, um über zwei herzusallen? ( Sollten wir nicht unsere Wertschätzung für Ehrlichkeit und Offenheit dadurch zeigen, daß wir es mit den Nationen halten - welche Deutschland zu umklammern suchen? mit denen, welche seit langem Deutschlands Vernichtung planten, weil sie in ihm einen zu gefährlichen Nebenbuhler sahen? welche seit 40 Jahren wahnsinnigen Haß gegen Deutschland säeten und die trotzdem behaupten, daß Deutschland mit dem Kriege begann. Und warum behaupten die Verbündeten dies? Weil Deutschland nicht wartete, bis seine Gegner das Schwert in seinen Eingeweihten umkehrten. Müssen wir uns nicht der Entente anschließen, zu welcher Mohren, Neger, Hindus und Kosacken, Apachen itnd Hooligan (?) gehören? , , AWssen wir nicht die Zivilisation von Omsk und Tompsk, von Harschau und Kischneff, die Zivtlisation der Knute und der Revo- lusioncn und der entarteten, zerrissenen russischen Kirche einer Kultur vorziehen, wie wir sie in München und Dresden, in Berlin und Bayreuth, in Oberammergau und Wien, in Budapest und Prag, in Bremen nnd Hamburg sinden und wie sie uns in den Werken Goethes und Schillers, Wagners und Strauß' und tausend anderer Geisteshelden entgegentritt? — einer Kultur der Industrie, des E rlebens »ich der Jntellige,»z? Freilich, >vir Amerikaner müssen aß. Eifersucht irnd Betrug der Pflichten, Ehrlichkeit und Ausrich- sigkeit vorziehen, wir müssen die Hooligan und Apachen, kurz cule, welche durch Englands Selbstsilcht und durch Delcafftzs Anpeitschen zum Rachekrieg dirigiert wurden, den fleißigen, ernsten Deutschen vorziehen. „ „ Wir müssen den Horden den Vorzug geben, ivelche ,ich erst zu gewaltiger Nebermacht zusammenrotte,laiche sie wagen, ihre Opfer anzugreifen: tvir müssen »ns aus die Seite der ^chrecer schlagem welche in allen Tonarten auf die Deutschen schimpften von dem Augenblick an, wo die Deutschen sie schlugen; wir müsien die Lügner bevorzugen, tvelche uns die Öhren mit den abgeschmacktesten tttngeb» woklbliesen, so daß kluge, glaubwürdige Amerikaner Ihne,- sofort energisch entgegcntraten Warum aber müssen lote so handeln? Werl unsere Zeitmrge» es von uns sordern! Aber — haben die Zeitungen unsere Herzen, unsere Ucbcr- zeugung, unser Gewissen auch richtig gelesen? vüchertisch. _ Engelhorns Ronianbibliothck (Verlag von I, Engelhorn Nachf. Stuttgart), die sich nicht aus gute deutsche Schriftsteller beschränkt, sondern auch das Ausland berücksichtigt, . darf auch an diesem Wcihnachtsfest der großen Kriegszcit für den Gabentisch berücksichtigt werden. Die einfachen, billigen Bändchen, die dennoch eine gediegene Unterhaltung vermitteln, wirken aufheiternd und zerstreuend und bieten in ernsten Stunden eure erwünschte Ablenkung. Auch im neuesten 30. Jahrgang haben dre deutschen Schriftsteller den bevorzugten Platz. Hanns v. Zabeltitz ist niit zwei Bändchen vertreten, in denen ivieder das Militär zu seinem Rechte kommt: „Mit Marschall Vorwärts" bietet zwm lcbcnssrische Novellen aus de» großen Jahren 1813/15, und „Du mußt mir glauben" behandelt einen spannenden Stofs ans unseren Kolonien. Ein Roman aus dem belgischen Land wird heute auch seine Leser finden: Nanny Lambrecht bietet in ihrem „Heiratsdori" einen vackenden Wallonenroman mit guten Milieuschilderungen. Richard Boß führt uns mit zwei Bändchen: „Die Insel der schönen Menschen" und „Die Tarantella der Carmelina" wieder in das schone Land, >oo die Zitronen blühen, das er so glühend zu schildern weiß. Beide Bücher sind gute Früchte seiner reisen Erzählungskunst. Der Jahrgang wurde eröffnet mit einem Doppelband von Herrn. Stegemann, der im „Schläser von Sulz" den leidenschaftlichen Kamps gegensätzlicher Persönlichkeiten schildert und uns durch seine kraftvolle, männliche Darstellung sorlreißt. Ossip Schubrn führt mit seinem zweibändigen Roman „Bravo rechts" in die bevorzugten Kreise des böhmischen und österreichischen Adels, und dieses gesellschaftliche Thema hat heute, nachdem der Krieg alles nmgewälzt hat, auch noch seine Reize. Auch bewährte Erzählerinnen hat Engelhorn wieder herangezogen: Klara Hofer („Der Lebende hat recht"), Elisabeth Kuhlenstierna-Wenster („Erfüllung", aus dem Schwedischen), Helen M. Winslow („Der weibliche Bürgermeister"), Margarete v. Oertzen („Zum Irrweg"), Jda Boy Ed („Nichts über mich"), Hermine Billinger („In der Schuld" und andere Geschichten). B. M. Eroker (.,Waldkinder"), Dora Melegari („Meine Töchter"). — Wer sich an abenteuerlichen Geschichten ergötzen will, findet spannende Detektiverzählungen: „Mit Luchsaugen", von M. Corday und A. Couvreur, „Droschke Nr. 44", von R. T. Fosler, oder „Paul Becks Untersuchungen", von M. Nie. Donnell Bodkin. Ein Abenteuer-Roman mit politischem Hintergrund ist „Die geheimnisvolle Insel" von G. Äronson-Howard. Engelhorns Bibliothek ist ihrem Grundsätze, keinen „Schund" aufzunehmen, auch im abgelaufenen Jahr treu geblieben. — Brehms Tierleben, Kleine Ausgabe für Volk und Schule, bearbeitet von Seniinarlehrer Dr. Walter Kahle (Bibliographisches Institut, Leipzig). In dritter Auflage ist zunächst nur der 3. Band, Abteilung „Vögel", (Preis gcb. 12 Mk.) erschienen: die übrigen drei Bände werden später Nachfolgen. Die Kleine Ausgabe de- Tierlebens ist nicht für den Fachzoologen bestimmt, son denn fiir den Mann aus dem Volke, für den gebildeten Laien, in dessen Herzen Naturfinn und Naturfreud« eine Stätte haben. Alles Zweifelhafte, Strittige hat der Bearbeiter daher übergangen: wir finden i» der Bearbeitung aber die Fortschritte der 4. Auslage von Brehms Ticrleben: Bcriicksichtigung des Entwicklnngsgedankens und der modernen Ticrpshchologie, stärkere Betonung des anatomischen Baues der Tiere. Das Volkstümliche hat der Bearbeiter nirgends fehlen lassen, »ich das Buch bietet eine leichte, gefällige und anregende Lektüre. Anzuerkennen ist, daß Dr. Kahle betont, der Volks- brehm toollc im eigentlichen Sinne ein deutsches Buch sein. Die Schilderutig der einhciiilischcn Tierwelt steht bei tveitem im Vordergründe: von entbehrlichen Fremdwörtern ist abgesehen tvor- ben. Das Werk kann ohne Bedenken auch der Jugend in die Hand gegeben werde«, und die reiche Illustrierung der Volksausgabe, die bezüglich der sarbigen Tafeln die früheren Ausgaben weit hinter sich läßt und zahlreiche Natnrphotographie» als ganz neue Erwerbung ausiveist, kommt dem Anschauungsbedürfnis der Jugend ganz besonders entgegen. Um dem Geiste des modernen Biolvgie- unterrichtes gerecht zu werden, sind, so betont der Bearbeiter, Darstellungen des Hauptlvcrkes, in denen Wechselbeziehungen zwischen Bau und Leben der Tiere, zwischen ihnen und ihrer Umgebung oder sonstige kausale Verhältnisse behandelt werden, immer auch in den „Volksbrehin" übernomnien worden. Gerade in der heutigen Zeit tollte man der Jugend auch solche Bücher i» die Hand geben, die >ie aus das Leben in der Natur Hinweisen, die so die beste Erzieherin sein kann und den Lesern und Beobachtern die reinsten Genüsse gewährt. „Vater Unser 191 4". Dr. Mirko I el usich' Tich- tung „Vater Unser 1914", die schon bei ihreni Erscheinen m der Wiener Wochenschrift „Die Muskete" und beim Abdruck in verichiedeneu reichsdeutschen Zeitungen ebenso großes als berechtigtes Aussehen machte, ist von der Verlagsanstalt Vaterland G. m. b. H. in Berlin als selbständiges Gedenkblatt auh gegeben worden. Sowohl der Inhalt wie die Form des Gedichte», welches in wuchtiger und zugleich inniger Weise jenen Stirn« mungen Ausdruck gibt, tvelche die Krieger der verbündeten Ar» mecn der beiden Kaiserreiche beherrschen, als auch die hervor« ragende, vonl akademischen Maler K. A. Wille herrührendc Aus« stattung des Blattes machen es zu einer der künstlerischsten Da» bietungen des Kriegsjahres, der eine möglichst große Verbreitung wünschen ist. Das Blatt ist in verschiedenen Ausstattungen in allen Buch- und Kunsthandlungen erhältlich. — Kar! Ros n er: Die drei Fräulein von Wilde n- b e r g. Roman. 416 Cciten. (Verlag von Grethleiu & Co., G. m. b. H. ln Leipzig.) Ter Liebesroman dreier Generalstöchter, der zu den crgreikeudsten Schöptnngen unserer Zeit gehört. Drei Schwestern — die schwarz-weist-roten Mädels des alten, keinen Generalleutnants Christian Ella von Wlldenberg und Dahlen — S'ehen in dem Torneuschmuck ihrer Liebe durch dar Werk — drei Frauenschickiale schlingen sich zu einem Reigen, der gläubig träumerd und doch voll Leid »nd Schwere ist. lind neben den drei Frauen stehen Gestalten von unvergeßllcher Eindringllchkett: der alte General, der nach dem Abschluß seines richmllchen Soldaten- lebeuS hilsios und gütig alles Glück und Leid seiner drei Mädels teilt, die von seinem Humor umspielte alte Tante Fränze »aus der anderen Linie', der stille, kluge Doktor Spieß und der Leutnant Martin von Ungnad, der Held und Tor und Büßer. Georg Engel: Ter Fahnenträger. Roman. 440 Seiten. (Verlag von Grethleiu 4 fo, G. m. b. H„ in Le pzigk. Mit diesem neuen Roman schenkt uns Georg Engel ein Buch, da» die religiösen Käuipke und Nöte unserer Tage in Gestalten von Fleisch und Blut umietzt. Vor unseren Augen stoßen dle Geister hart auseinander und ein Streit erhebt sich, so stark, so mächtig, so klirrend, dabet doch so vermenschlicht, wie wir ihn aus diesen Gebieten noch selten von einem Dichter gelenkt und gestaltet sahen. — Paul Grabein: D i e vom Rauhen Grund. Roman. 362 Seiten. (Verlag von Grethlein & Co., B. in. b. H. in Leipzig.) Paul Grabein ist in diesem neuen Buch«, das uns hier vorliegt, wieder in sein ureigenstes Reich, in das große rheinische Jndustricrevier, znrückgekeurt und schildert den Ankuteg eines echten Herrenmenschen, das Entstehen riues kulturellen Werkes in packenden, aus deni echte» Leben der Arbeit gegriffenen Szenen, an Menschen, die voll Leidenschaft >md Kraft den großen Kamps um Liebe und Erfolg kämpsen. — Kriegsnummer 20 der „Illustrierten Zei - t u n g" (I. I. Weber, Leipzig). — Besonders stimmungsvoll ist in dieser Nummer die Ehrung des Admirals Graf v. Spee und seiner Tapferen in dem packenden Gedicht von Paul Mcrncke „Dis Falklandsschlacht" und den wirkungsvoll angeordneten Bildern der gesunkenen Kreuzer. Aber auch sonst ist das Heft tvieder von einer außerordentlichen Fülle hauptsächlich an kleineren Bildern, die interessante Begebenheiten von allen Kriegsschauplätzen darstellen« Von besonderer Anschaulichkeit sind die Bilder Hans von Hayek», Hugo L. Braunes und der beiden in der Front kämpfenden Mit« arbeiter der „Illustrierten Zeitung" O. I. Olbertz und Alfred Seckelmann, da sie Selbstcrlebtes aus der Kampflinie toiedergeben. An ganzseitigen Bildern seien genannt: Ein ausgezeichnetes lebensvolles Porträt des Fürsten Bernhard von Bülow: „Feuerüberfall aus eine in di« Jnsanterielinie vorgeschobene Feldartillcrie-Beobach« tungsstelle in der Gegend von Antilth bei Betz" von Martin Frost und „Ulanenpatrouille auf eineni Erknndungsritt im Schneetreiben" vosi Ä. Merker. Neben der wöchentlichen markante» Kricgsbericht- erstattung seien besonders erwähnt: „Eherne Weihnacht" von Dr< Emil Hadina: „Dank an unsere deutschen Frauen" von Dr. kheol. Gottfried Traich: „Die Kriegszicle Englands" von Arthur DE; „Verwundeten- und Krankensürsorge im Kriege" von Ministerlai« dircktor Prof. Dr. Martin Kirchner aus. Lharadr. Als ich di« ersten beiden sah In tiefer Waldeseinsanikelt, Wie «räumte ich so selig da Von längst verfloss'ner Kinderzeil. Die beiden andern niemals ruh'n In kunftgenbter Frauenhand; Was sonst zerstückelt, siehst du nun Durch ihren Zauber scstgebannt. Die ersten beiden heute ziert Ein prächtig Strahlendiadem. Doch wenn die HauSirau kehrt, so wird Das ganze schließlich unbequem. Auslösung i» nächster Nummer. Auslösung des Rösselsprungs in voriger Nummer: Tie Mühe ringl de», harten Felsen ab, Was je um Schweiß ein Gott der Menschheit gab. Die Treue spart des Schicksals Preise, Arbeitend, wissend bildet sich der Welse. L. Schlading. Schrislleitnng; Ang. Goch. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen IlnirersitälS-Buch- und Slelndruckcrei, 9t. Lange, Gießen.