Nn den Akern der Drins. Noman aus der Zeit der Annexion von Ernst Klein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 9. Kapitel. Bo» Vitkovici her jagte ein Dragoner in gestrecktem Galopp auf Racovac los. Spät ain Abend war's, und die beiden Offiziere rauchten gerade ihre Nachtmahlszigarren, als der Soldat vor ihr Haus sprengte. Sie stürzten beide hinaus, als sie ihn von drinnen hörten. Der Mann war atemlos. Und die vorgeschriebene Form seiner Meldung vergaß er auch in seiner Ausregung. „Herr Oberleutnant," stieß er hervor, „nicht weit von Bitkovici ist eine Bande von ungefähr dreißig bis vierzig Manu dabei, über die Drina zu gehen."! Durch das schlafende Dorf gellte das Alarmsignal. Fünf Minuten später standen die Strafuni marschbereit da, und die Dragoner trabten herbei. Franz saß auf. Er und Desider hatten sich schnell geeinigt. „Itch reite auf Bitkovici zu", sagte Franz, „werde dir K n rechtzeitig Meldung schicken. Teufel — was ist denn ?" Um die Torfstraße bog ein zweiter Dragoner herum. Er kam augenscheinlich von Süden her. Bor den Offizieren parierte er sein dampfendes Pferd, daß es sich ans den Hinterfüßen aufbäumte, und überreichte Desider eine geschriebene Meldung. Zugführer Nagy meldete, daß von deul am rechten Ufer der Drina, etwa 1000 Meter oberhalb Slubovizja gelegenen Orte Bukovica, eine Bande von ungefähr zwanzig Mann sich dem Flusse nähere, augenscheinlich in der Absicht, ihn zu überschreiten. „Was ist denn los?" fragten sich die Offiziere verwundert. „Am Ende ist der Krieg erklärt," meinte Franz, „und die wissen das früher als wir." „Was kümmert uns das," rief Desider, „Sie kommen und sie sollen uns bereit'finden. Kinder," wandte er sich an seine Leute, „wir haben da von zwei Seiten Meldung erhalten, daß die Serben im Anmarsch sind. Fetzt geht's Gott sei ^Dans, endlich los!" Die Strafunt und die Dragoner brachen in nicht enden- hwllendes Hurra aus. Efghi Hassan schrie nicht mit, aber ui seinen schwarzen Augen begann es zu funkeln. Er blieb im Ort zurück mit seinen fünf Gendarmen zund mit fünfzehn Strafunt, während Franz mit seinem Zug nach tinks davonjagte und Desider mit seinen Leuten rm. Laufschritt nach der anderen Seite hin abbog. Vorsichtig stellte der alte Soldat rings um den Ort Wachen auf, um von allen Seiten sicher zu sein. Er selbst ernannte sich zum Wachtposten am Eingang des Dorfes, von wo aus er joas gegenüberliegende User überblicken konnte. Gelassen hüllte er sich in seinen Mantel, setzte sich guf einen Meilenstein und legte das Gewehr auf die Knie. Und wartete. Schweigend standen oben am lichten Nachthimmel die Sterne; kein Laut war ringsum hörbar. Es war, als schwebe der Frieden über das schlafende Land und hielt seine segnende Hand darüber, daß kein Lärmen es störe. Efghi Hassan, der in seiner Art ein Philosoph war, dachte an den Gegensatz zwischen der friedlichen Stille jetzt und dem freudigen Jubel, mit dem vor wenigen Minuten die Soldaten in den Kampf gezogen waren. Hinaus in die dunkle Nacht, in die Gefahr. Efghi Hassan zuckte als Philosoph die Achseln und gedachte des Kismets, des Schicksals, das unabänderlich jedem Menschen vorherbestimmt ist. Drüben, im feindlichen Orte, kein Laut. Kein Licht an den Fenstern. Waren denn alle Bewohner mit den Komi- datschis mitgezogen? Und er lauschte, ob er nicht aus der Ferne etwa einen Schuß vernahm. Aber nichts — nichts. Hätte Esghi Hassan nur einen Schinrmer von Poesie besessen, so hätte er die Atemzüge der schlafenden Erde hören müssen. > So verrann eine Stunbe — eine zweite. Noch immer saß Efghi Hassan aus seinem Meilenstein und wartete. Plötzlich fuhr er auf: Aus Slubovizja kam langsam und schwerfällig ein Wagen durch de» Schnee gerollt, hielt auf den Fluß zu und fuhr ohne Zögern über das Eis. Kein Zweifel, er kam auf Racovac zu... wie ein Falk spähte der alte Gendarm dem Gefährt entgegen. Und als es näher kmn, erkannte er, daß zwei Menschen daraus saßen, ei» Mann und eine Frau, armselige, in Lumpen gehüllte Bauern. „Halt!" Mit zitternder Hand hielt der Bauer die kleinen, zottigen Pferde an. „Wer seid Ihr?" Und das Gewehr schußbereit im Arm, trat der Gendarm an den Wagen heran. Seine Pfeife schrillte durch die Nacht, und gleich Harauf standen die Gendarmen und di« Strafuni im Kreis um die Fremden. Die waren zwei alte Leute, die sich vor Angst und Kälte ganz zusammenkrümmten. „O, Gospodin," antwortete der Bauer in flehendem Tone, „wir sind arme, unglückliche Leute. Ich bin Mirko Mirkovich aus Orovica drüben in den Bergen. Und das ist die Marja, meine Frau. Wir wollen nach Kraljevopolje, wo meines Vaters Brudersohu ein kleines Anwesen hat. Diese schrecklichen Komidatschis haben gar so schrecklich gehaust bei uns. Alles haben sie uns weggenommen, alles. Und gestern . . ." Der Schmerz verschlug ihm die Stimme. „Na, was war gestern?" fragte Efghi Hassan gleichmütig. „Gestern haben sie uns unsere Traga, unser Kind, unseren Sonnenschein . . . erlaßt mir das, Gospodin. Sie 682 war so schö», Ihr könnt es Euch denken. Heut' früh fanden, toir sie hinterm Hause tot, unseren Liebling; die Schönst« war sic im ganze» Bezirk... tot lag sie hinter unserem! Hause, ruchlos hingcmordet von den Schurken . . . Man sah's, sie hatte sich gewehrt gegen die Schande . . . Nun haben wir sie begraben, tief hinein in die Erde und wollen fort-— nur fort, nicht wahr, Märja?" Die Alte hockte ganz zusammengcbrochen neben ihrem Mann. Die Hände hielt sic vors Gesicht und die wirren, grauen Haarsträhne schlüpften ihr unter den verschrumpsten Fingern hervor; sic ivar der verkörperte Jammer. Den gutmütigen Soldaten taten die beiden Alten leid, die nun noch in ihren Greisentagen von ihrer Scholle mutzten, verjagt von den eigenen Landsleuten. Verwünschungen gegen die Komidatschis wurden laut, und der eine und der andere griff in die Tasche, holte ein paar Heller hervor und legte sie schweigend auf die Bank neben die alte Frau. Drinnen im Wagpn stand ein schmächtig Kistlein, das wohl die paar Habseligkeiten der alten Leute barg. „Gospodin, dürfen wir jetzt weiter?" fragte der Bauer. Aber Efghi Hassan konnte sich nicht dazu entschließen. Die Erzählung klang zwar wahr, aber der alte Spürhund in ihin witterte irgend etwas, das nicht in Ordnung war. „Ihr kommt aus Slubovizja?" forschte er weiter. „Ja," lautete die ohne Zögern gegebene Antwort. „Mer Gospodin, da war die Hölle los. Da waren mindestens an die hundert Komidatschi versammelt. Sie find dann in zwei Haufen davongezogen." „Wohin?" „Das weiß ich nicht, Gospodin. Ich Hab' mich nicht um sie gekümmert, sondern war froh^ daß sie mich in Ruhe ließen. Die aus Orovica waren auch dabei. O, Gospodin,, um des Herrn Heiland willen, laßt uns nun endlich fort!" Efghi Hassan zuckte die Achseln. „Ich kann Euch das nicht ertauben," sagte er, „wartet, bis einer der Herren Offiziere kommt. Die haben hier zu befehlen." Der Bauer erhob nun ein großes Geschrei, aber es half ihm nichts. Efghi Hassan war nicht zu erweichen, und- so mußten er und sein Weib herunterklettern. Der Gendarm führte sie in das Wachtzimmer und hieß sie sich am Ofen niedersetzen. Dort saßen sie dann, stumm und gedrückt,, ohne den Blick vom Boden zu erheben. Drei Stunden später kehrte Desider mit seinen Leuten zurück. Mißmutig und wütend waren sie alle. Sie hatten die Kerle drüben wohl gesehen, hatten immer darauf gewartet, daß sie herübertommen würden. Mer nicht einmal einen Schuh hatten die Komidatschi abgegeben. Sie selbst dursten ja nicht angreifen. Also mußten sie ha stundenlang im Schnee liegen und sich von den Serben' tum Narren halten lassen, die dann schließlich nach Slnbo- vizja hinein verschwunden waren. — Desider selbst war wütend. „Daß sie uns verbieten," knirschte er, „über die Hunde herzngehen! Die hohen Herren in Wien verlangen wirklich viel von uns. Haben Sie nichts vom Oberleutnant Lohn- sperg gehört, Hassan?" fragte er den Wachtrmister. „Nichts, Herr Oberleutnant." „Vielleicht ist er gerade so zum Narren gehalten worden wie tvir." Efghi Hassan führte ihnen die beiden Gefangenen vor. Er sah sie an, ließ sich ihre.Geschichte erzählen und fand nichts Verdächtiges an ihnen. „Ich meine, Hassan," sagte er, „wir können sie laufen lassen. Die beiden alten Menschen lverden Oesterreich nicht in Gefahr bnngen." „Wie Sie befehlen, Herr Oberleutnant", knurrte der alte Pulverfresser. „Aber ich würde ihnen doch einen Gendarmen mitgeben, der sie bis znm nächsten Posten begleitet. Sicher ist sicher." Das geschah. Ein berittener Gendarm begleitete den Wagen, den die kleinen Pferde mühsam aus deni Dorf her- auszogen. Desider mar todmüde, dachte aber nicht daran, sich niederzulegen. Er ging mit Efghi Hassan an den Eingang des Dorfes und wartete auf die Rückkehr der Dragoner, stumm eine Zigarette nach der anderen rauchend. Grau und trüb kroch der Morgen von den Bergen herunter. Seufzend stieg ein eisiger Wind auf und niachte den übernächtigen Desider frösteln. „Wo die nur stecken?" fragte er den getreuen Hassan. Der zuckte gleichmütig die Achseln. „Kampf hat's keinen gegeben," erwiderte er, „sonst hätten lvir was hören müssen. Vielleicht ist der Herr Oberleut- nant über Vitkovici hinausgeritten. Endlich wurden die Dragoner auf der Straße sichtbar. In langsamem Trab kamen sie heran. „Nun, was war bei dir los?" rief Desider dem Freunde entgegen. Der war gerade so wütend, wie er selber. „Was los war?" sagte er, absteigend und das Pferd ani Zügel nehmend. „Nichts. Wir sahen zwar drüben so eine Horde, aber die Kerls hatten augenscheinlich Nachtmarschübung ohne Markierer. Seelenvergnügt huschten sic da am andern Ufer entlang, wie immer auf der anderen Seite getreulich nebenher. Noch ein gut Stück bis über das Nest, das Vitkovici, hinaus. Dann schön kehrt euch und wieder nach Haus. Himmelherrgott, woher ich die Standfestigkeit genommen Hab' und nicht hinüber bin... Wollten eh' ein paar von meinen Leuten aus eigene Faust hinüber. Die Burschen waren nicht zu halten. Bis ich ihnen mit Spangen gedroht habe. Na, vor denen haben sie augenscheinlich mehr Respekt, als vor den Serben. Effektiv znm Wurstel haben sic uns gemacht." „Wenn ich nur wüßte, warum", meinte Desider. „Ohne Grund werden sic das doch nicht getan haben. Mir ist's nnnv- lich genau so gegangen wie dir." Und er erzählte dem Freunde seine kampflose Affäre. „Das sieht ja fast so aus, als ob man uns hätte vom Dorf weglockcn wollen", rief Franz. „War hier was los, Hassan?" Sie waren inzwischen vor ihrem Hause angclangt, wo schon der heiße Kaffee ihrer wartete. Während sie den schlürften, erstattete der Wachtmeister seinen Bericht. „In, ich Hab' sie ruhig fortgelafsen," setzte Desider hinzu, „zwei alte Menschen, halbtot vor Angst und Rälte. Zum Erbarmen, sagf ich dir." Franz erwiderte nichts, aber er begann aufgeregt in deni kleinen Raum bin und herzulaufen. „Ich weiß nicht, ich weiß nicht," murmelte er, „du magst ja ganz recht gehabt haben. Aber ich iverd' halt das Gefühl nicht los, daß da etwas nicht klappt. Ausgerechnet, wie sie uns herausgcfvppt hoben, kommt der Wagen daher ... der Teufel soll mich holen, wie wenn das die Grelolv gewesen wäre!" Desider fuhr auf. „Franz, mach' doch keine schlechten Witze," rief er. „Hassan hat das Weib doch auch gesehen. Wenn wenig, hat sie sechzig Lenze anf'm Buckel gehabt. Ganz klein und gebückt war sie, gelt Hassan?" Jedoch Efghi Hassan mußte bekennen, daß ihm selber die ganze Geschichte verdächtig vorgekommen sei. „Aber nun hört's mir aus," sagte Desider zornig. „Ihr zwei könnt eineni ja das Gruseln beibringen. Ich werde doch noch eine alte Vogelscheuche von einer jungen, schönen Person unterscheiden können, und wen» sie zehnmal verkleidet ist. Runzeln hat sie im Gesicht gehabt, so dick wie mein ffeiner Finger. Na, und eine Haut, Hassan hat einen blendend weißen Teint dagegen." Franz brach in schallendes Gelächter aus, und Hassan verzog de» langen Schnauzer zu einem vergnüaten Grinsen. Und Franz holte den Schnaps herbei, um orei Gläser zu füllen, Ivomit sie den Meinungsaustausch in einer alle Teile befriedigenden Weise zn beenden gedacht». Plötzlich ertönte draußen lautes Schreien und Rufen. Sie stürzten hinaus. Ta standen die Soldaten und deuteten erregt ans das Ende des Dorfes hin. Von dort kam ein reiterloses Pferd dahergejagt... Fünf, sechs Leute sprangen ihm entgegen und hielten das zitternde, schnaufende Tier. Es Ivar das Pferd des Gcndarmen, den Esghi Hassan dem Banernpaar mitgegcben, und an seinem Sattel klebte Blut! 10. Kapitel. Stumm vor Entsetzen starrten sie alle das Unalücks- tier an. Lähmend überfiel sie das Bewußtsein, daß da ein Verbrechen geschehen war. Noch dazu an einem ihrer Kameraden. Armer Bojan! Er war ein treuer, verläßlicher Mackn aewesen, der nahe zu», Wachtmeister stand. In des alten Hassan verwittertem Gesicht begann es verdächtig zu zucken. 683 „Sie haben ihn Hemordet!" sagte er endlich, als der erste, der den Mund austat. Damit war der Bann gebrochen, der über allen lag. Ver gessen war die Müdigkeit, die Anstrengung der Nacht. Da unten, an der Grenz«, vor dem Feind, wurde einer dem an-- veren wie ein Bruder. Und der Bojan war immer so ein lustiger, stets hilfsbereiter Kamerad gewesen. Mord! Feiger Mord! Das war doch ein anderes, als im offenen, ehrlichen Kampf fallen! Die Fäuste der Bur-- schen ballten sich, und in einer Flut von Verwünschungen machten sie ihrer Wut Luft. Sämtliche Sprachen der Mow- archie klangen da durcheinander. Desider war weiß wie der Schnee, der ringsumher zu funkeln begann in der kalten Wintersonne. Er stand mit »u- sammengebissenen Lippen neben Franz und preßte seine Finger in dessen Arm. Der war der erste, der sich aufrafste. „Wir müssen ihnen nach!" rief er. „Hassan, kommen Sie mit?" „Ich geh' auch mit", knirschte Desider. „Ich bin schuld an dem Bojan seinen Tod. Und wenn sie uns entwischen, dann schieß ich niir eine Kugel durch den Schädel." Er sagte das leise, mit jener dumpfen Energie, die kein zurück kennt. Wenige Minuten später jagten sie auf frischen Reservepferden zum Dorf hinaus; zwei Dragoner, die in der Nacht nicht mit draußen gewesen waren, vervollständigten die kleine Kavalkade. Sie mochten etwa zwanzig Minuten geritten sein, als sie die niederen Dächer von Srebrenica austauchen sahen. Das Dorf lag etwas seitwärts der Straße an einem sanft ansteigenden Hange, und schon bogen sie auf den dorthin füh- renden Weg ein. Da bäumte sich Desiders Pferd, der an der Spitze ritt, hoch auf... Im Graben lag, mit dem Gesicht im Schnee, Bojan. Deutlich sah man den Fleck, wo er vom Pferde gestürft war. Augenscheinlich war er dann auf der abschüssigen Straße weitergerollt, bis er im Graben liegen blieb. Eine feine rote Linie zog sich quer über den Schnee hin. Vorsichtig hoben sie ihn auf. Er war tot, ganz steif. sFn seiner linken Schläfe hatte er ein kleine? Loch, daß mit gefrorenem Blut bedeckt war. Desider stöhnte laut aus, als er den Unglücklichen sah. „Ich Hab' ihn auf dem Gewissen," ächzte er, „ich allein." Franz wollte seine Hand beruhigend auf seinen Arni legen, aber er stieß ihn zurück. „Laß mich," ries er. „Solange ich lebe, werde ich dieses bleiche, vorwurfsvolle Gesicht sehen." „Der Mann hat ihn erschossen!" sagte Hassan. „Er hat die Wunde aus der linken Seite, der Mann ist rechts auf dem Wagen gesessen. Sicher haben sie hier jemanden gehabt, der auf sie wartete. Deshalb schossen sie unser» armen Bojan zusammen, ehe sie hier eingebogen sind. Na, ich glaube zu wissen, wer auf sie gewartet hat." Die beiden Dragoner trugen den Toten langsam ins Dorf, während die anderen sich in den Sattel warfen und eilends vorausritten. Efghi Hassan führte sie direkt ans ein bestimmtes Haus los, vor dein er absprang. Ohne lange anzuklopfen, stieß er die Wr auf und stürmte herein, um gleich darauf mit einer an allen Gliedern zitternden Frau zurückzukehren, die er brutal am Handgelenk hinter sich herzerrte. „Wo ist der Ljuba?" schrie er sie an. Wimmernd sank sie in die Knie und rang flehend die Hände zu den Offizieren empor. Sie sah abgehärmt aus, und ihre Augen waren rot, wie ivenn sie eben geweint hätte. „Wo ist der Ljuba?" schrie Hassan abermals. „Gospodin, er ist gestern hinüber nach Podzajc zu seinem Bruder," ächzte sie unter seiner derben Faust. Der sonst so stille Efghi Hassan war nicht wiedcrzu- crkennen. Die feige Mordtat an dem Kameraden hatte das Wilde, das in jedem dieser Bergsöhne steckt, lvvchgerufen und machte ihn grausam Und blutdürstig. . „Hexe," brüllte er, „du lügst! Er hat den Gendarmen Bojan umgcbracht und ist nun davon. Tort schau hin, dort bringen sie ihn." Eben erschienen die beiden Dragoner mit der Leiche. f it scheuen Haufen dnickten sich dis Dorfbewohner hinter em traurigen Zuge her. (Fortsetzung folgt.) Prophezeiungen von deutscher Grötze. Bon Dr. Paul Landau. Schillerschen Gedichte» hingcwicsen, daß „Deutsche Grötze" überschrieben ist. In hochprophetischem Ton feiert hier unser Nationaldichter in einer Zeit des schlimmsten staatlichen Verfalls des deutschen Reiches die deutsche Nation als das Volk der Zukunft : „Jedes Volk hat seinen Tag in der Geschichte, doch der Tag des Deutschen ist die Ernte der ganzen Zeit — Ivenn der Zeiten Kreis sich füllt, wird des Deutschen Tag erscheinen". „Tie deutsche Würde ist eine sittliche Größe; sie wohnt in der Kultur und jim Charakter der Nation, die von ihren politischen Schicksalen unabhängig ist." Durch unsere Sprache werden wir die Welt beherrschen, indenl wir die Idee der Menschheit in ihr am reinsten und vollendetsten darstellen. „Dem Deutschen ist das Höchste bestimmt, und so ime er in der Mitte von EuropenK Völker sich vesindet, so ist er der Kern der Menschheit. Er ist erwählt von denl Weltgeist, an den, ewigen Bau der Mmschenbildung zu arbeiten, »u bewahren, was die Zeit bringt." „Stürzte auch in Kriegcsslammen Deutschlands Kaiserreich zusammen, Deutsche Grötze bleibt bestehen." Diese Prophezeiung von deutscher Größe siebt nicht einsam in unserm Schrifttum. Zahlreich sind vielmehr di« Vorausverkün- digunaen von künftiger Macht und Herrschaft der Deutschen; sie beweisen am beste», welch felsenfestes Vertrauen unsere Nation stets in sich selbst gesetzt, wie sie auch in trüben Zeiten an der Gewißheit festgehalten hat, das „auserwählke Volk" zu sein, und gerade in Epochen der inneren Schwäch« loderte ihm dieser Glaube am hellsten als wegweisende Feuersäule durch das Dunkel der Ohnmacht. Der große Germanist Rudolf Hildebrand, der sich in einer inhaltsreichen Abhandlung einmal mit diesen Prophezeiungen beschäftigt hat, betont, wie viel nationale Träume dieser Art, die aus der Tiefe der Seelen magisch ausleuchtcn, im Leben eines Volkes bedeuten, wie wichtig sie sind für das Verständnis seines Charakters, und voll Rührung blicken wir, denen schon so vieles erfüllt ist, die wir noch Größeres freudig und zuversichtlich erhoffen, in diesen fernen und dunkel dämmernden Spiegel der deutschen Vergangenheit, aus dem doch in schwachen Umrissen, in leisem Ahnen dieselbe Sehnsucht schimmert, derselbe Glaube, dasselbe Ziel wie heut Dem Deutschen ist das einzigartige Glück zuteil geworden, daß an der Pforte seiner Geschichte ein Fremder steht, der ihm sogleich mit bewunderndem Scharsblick die geheimen Züge seines Wesens deutete. Der Römer Tacitus ist mit seiner „Äerniania", ohne daß er es wollte, ein rechter Prophet des deutschen Sieges über die römische Weltherrschaft geworden, und in feiner Schlldcrung germanischer Kraft, Reinheit und Gesundheit haben stets unsere Geistessührer die Ärundeleinente der deutlichen Nation gesunden, die wohl verwischt, aber nie ausgelöscht tverden konnten, von Hutten bis E. M. Arndt und Treitschke. So eröffnet der geniale Geschichtsschreiber aus Feindesseite die Reihe unserer großen Propheten. Walther von der Vogelweide in seinem Loblied auf die Deutschen und Freibank in seiner Spruchweisheit sind die ersten gewesen, die in deutscher Sprache von dem hohen Zukunfts- Wert ihres Volkes kündeten. Das Reich hatte bereits die Sonnenhöhe seiner Macht überschritten; Schatten der Schwäche und Zwietracht senkten sich hernieder, und in dem mystisch durchglühten 14 Jahrhundert schweifen die Blicke sehnsüchttg in die Vergangenheit, suchend vorwätts in die Ferne. Ein uni 1320 entstandenes Gedicht „Sibyllen Weissagung" erzählt von einem Jdeal- kaiser, in deni die Gestalten des edlen Friedrich Barbarossa und des genialen Kaiser Friedrich II. zusammenfließen. Der deutsche Held schlechthin wird dieser Herrscher sein, der die ganze Christenheit regieren und eine neue Weltordnung des Friedens und Glückes' hemusführen soll. Später kniipst sich diese Hoffnung aus einen dculschen Helden der Zukunst, an Kaiser Sigismund an, der, «in „neuer Moses", sein Volk in das „gelobte Land"' der Einheit und Größe aeleiten wird. Tie Kölner Chronik von 1499 erwartet dies neue Reich in nächster Zeit und durch einen ganz bestimmten Fürsten, der — höchst bedentsamcrweise — aus dem Hohenzo Iler ii stamm entsprossen ist, durch den Burggrafen Friedrich von Nürnberg, dem Sigismund zugleich mit der Kurwürdc von Brandenburg das Amt der Neubildung des "eiches übertragen. Aehnliches erhofft ein Mann ans dem Volke, ,riedrich Reiser, in seiner vielgenannten Prophezeiung von der „Resorination des Ikaiser Sigmund". Die beginnende Renaissance ließ ihre Blicke tveiterschweisen und baute schöne Trugbilder auf den Äolkenhöhen des Geistes. Ein Philosoph und Kirchenfürst auf der Wegscheide zwischen Mittelalter und Neuzeit, der iveitschauende Nicolaus von Eues, gestaltete in seiner Schrift De cvncordantia catholiea, die von der gottgewollten allgemeinen Harmonie zwischen Kirche und Reich handelt, das großartige, prophettsche Idealbild eines von Rom unabhängigen, einheitlich geleiteten Deutschland, das sich »n Kamps gegen alle Feinde ringsum zu stolzer Macht erhebt. Die gleiche hofsnungsfrohe Frühlingssttmmüng, daß mr» „alles neu jpei'be", bes eelt die edelsten ^sMer^der Reformati on, un ter denen 684 besonders Hutten zum Verkünder der deutschen Freiheit und Größe wird. Er beschwört als höchste Verkörperung des Deutschtum- die Heldengestalt ArmintuS herauf, die dann so oft den Deutschen rn ihren Kämpfen vorangeleuchtet, und er spricht es auS. daß die Deutschen noch immer die unbezwtnglichen Krieger und reinen Naturen seien, wie die alten Germanen, aber zugleich Kulturmenschen, die das Pulver und die Buchdruckerkunst erfunden. Selbst Caesar und Cicero müßten ihre Taten und Reden bewundern. F r l s ch l i n hat diesen Gedanken in seinem „JuliuS redivivus" dramatisch gestaltet. Meißner ihn übernommen, und so hat dieser Triumph des Deutschtums über das Altertum noch aus Bismarck gewirkt. Me Hutten den ruhenden „Deutsckien Aar" feiert: „Ent- schwingt er dem Boden sich kühn in die offenen Lüfte. Wehe, wie breitet er dann Schrecken und Furcht um sich Herl", so hat Luther gesagt: „Tcutschland ist wie ein schöner weiblicher Hengst, der Futter und alles genug hat, was er bedarf: es fehlet ihm aber an einein Reuter: es ist mächtig genug an Stärke und Leuten: es mangelt ihm aber an einem guten Haupt." Meder klingt hier etwas von Bismarck an, der gesagt hat: „Setzen wir nur Deutschland in den Sattel; reiten wird es schon können." Der 30jährige Krieg, der das größte Elend über Deutschland bringt, läßt dafür die Prophezeiungen loie glänzende Sterne einer fernen besseren Zeit am dunkeln politischen Horizont aufsteigen. In eineni prachtvollen unter leichtem Humor tiefen Ernst bergenden Traumbild seines „Simplicissimus" läßt Grimm clshausen einen „Erzphantastcn", der sich für den Gott Jupiter ausgibt, von einem neuen deutschen Weltreich künden: „Ich will einen deutschen Helden ertvecken, der soll alles init der Schärfe de- Schivertes vollenden. Zuletzt wird er dengrößten Potentaten in der Welt befehlen und die Regierung über Meer und Erden so löblich anstellen, daß beides, Götter und Menschen, ein Wohlgefallen darob haben sollen. Die Könige in England, Schweden und Dänemark werden, weil sie teutschen Geblüts und Herkommens, der in Hispa- nia, Frankreich und Portugal aber, weil die alten Teutschen selbige Länder hiebevor auch eingenommen und regiert haben, ihre Kronen von der teutschen Nation aus freien Stücken zu Lehen empfangen, und alsdann wird tvie zu Augusti Zeiten ein ewiger beständiger f riede in der Welt sein." Ja, Deutschland ivird sogar auch daS ulturerbe Alt-Griechenlands antreten. und Jupiter selbst gelobt, „alsdann die griechische Sprache abzuschwören und nur teuffch zu reden". Mitten aus dem grausigste,! Kriegselend blüht in dem Roman dies Gemälde künftiger Herrlichkeit heraus, und die Deutschen erscheinen nicht nur als das weltbeherrschende, sondern auch als das klassische Volk der Neuzeit, was die Weimarer Olvmpier und die Frlihroinanttker mit größeren. Recht ebenfalls predigten. Dem lustigen Phantasicgespinst des Dichters steht die viel tiefer gegründete Anschauung des Philosophen zur Sette. Leibni» hofft und !wirkt für ein neues, von Deutschen geschaffenes heiliges, römisches Reich, deni alle Fürsten der Erde Achtung und Ehrfurcht darbringen. Der Prophet einer höheren Harinonie und Einheit, die in dem deutschen Gottesstaat ausgeprägt sein sollte, hat noch nicht» von seiner Berivirklichung erlebt, es sei denn, daß er in dem Großen Kurfürsten, dem Lehen st ein seinen Roman Arniinius ahnungsvoll als dem „Hermann Deutschlands" widmete, den Vorläufer des Zukunstshelden erkennen wollte. Das 18. Jahrhundert sah bereit- in Friedrich d. Gr. einen solchen Fürsten, der ganz Europa kühn und siegreich die Stirne bot. Der nationale Gehalt, den der König in die denffche Kulttir brachte, äußerte sich in kühnen Hoffnungen, wie sie ». B. Klopstock und Justus Möser aussprachen. Tie Dichter um Gleim und Ramler verkiindeten den Anbruch eines goldenen Zeitalters: selbst die Franzosen, die bisherigen unbestrittenen Getstesführer, lernten die Teutschen endlich achten. Raynal sagte zu einem Teutschen: „Ihre Literatur steigt, unsere sinkt," unv Torat rief aus: „O Deutschland, unsere guten Tag« sind dahin, die deintaen brechen an!" Friedrich aber schaute in seiner merkwürdigen Schrift „De la littbrature allemande" mit Seherblick in die Zukunft: „Mr werden unsere klassischen Dichter haben, unser, Nachbarn werden denffch lernen, die Höfe werden es mit Freuden sprechen, und unsere veredelte und vervollkouun- nete Sprache wirb sich durch unser« guten Schriftsteller von einem Ende Europa» zum andern verbreiten." Rasch kam diese Zeit heran. Die junge Generatton, die der greise Herrscher nicht mehr verstand, wollte durch di« deutsche Nation alle Nationen aufklären und erzliehen, und 20 Jahre nach feinent Tode bekannt« die geistvollste Französin, die erst« Schriftstellerin ihrer Zeit, F r a n v o n S ta s l , die bereits W-iniars Größe ahnte: „Deutschland MUß durch seine Lage als das Herz Europas gelten, und die große Genieinschast dieies Konttnents ivürd« ihre Unabhängigkeit nur durch dies Land nnedererlangen, denn nur die Unabhängig- "rit der Seelen wird die der Staaten begründen." Tie „neu« Jugend der Menschheit", die Frau von Staöl m dem „Vaterland des Denkens" fand, erfüllte fit den FreihcikS- uicflc? ihren Traun« von dsr Befreiung Europas. Die ganze Epoche des Jahihundertankangs drängt in kühnen Prophezeiungen ?us^diese Führerschaft Deutschlands hin, von Jean Paul und .Hölderlin hts zu Friedrich Schlegel und Novalis. Tie deutsch« Romantik ist in der Dichtung, Philosophie und Musik eine einzige groß« Prophetin auf dt« Größe des Vaterlandes. „Ob sich die deutsch« Welt ausrnht znm Außerordentlichen?" fragt Arntm 1805 ahnungsvoll, und Fichte predigt Deutschlands Berns zur Schaffung der Weltkultur, E. M. Arndt preist das „Herz Europas" und sieht als seine „Welttnission": „Als ein Bollwerk zwischen Frankreich und Rußland und als ein Schildhalter skan- dinavischer, lftspanifckwr und italienischer Freiheit wird es wohltätig in dxc Mitte liegen und als der eigentliche Mittelpunkt des europäischen Lebens das wütende nnd zerstörende Zusammen- stürnien des Osten und Westen hindern". Auch später sind die Dickster die besten Propheten gewesen: Herwegh sagte Deutschlands Flottennrächt voraus, Pfizer die Einigung unter Preußens Führung, für die dann Treitfchke so begeistert eintrat. Selbst Viktor .H u g o hat einmal von der deutschen Seele erwartet, daß sie „im gegebenen Augenblick di« Menschheit erheben und retten werde": Carlyle im deutschen Staat „den Präsidenten Europas" gesehen und Napoleon III. die Deutschen als „die Rasse der Zukunft" gefürchtet. Es bewahrheitet sich eben daS Wort Goethes ans denr Schlußchor von „Epimenides Erwachen" seiner eigentlichen Freiheitsdichtnng: , So waren wir und sind es auch. Das edelste Geschlecht, Von biederm Sinn und reinem Hauch Und in der Daten Recht, vüchertisch. — »Der Deutsche Krtegskalender", ein rechte» Soldaten- und Volksbuch, ist soeben erschienen. Schon sein Aeußere» nimmt Illr ihn «in. 2luf dem Umschlag vrangt eine iamose lllauen- zeichnung de» bekannten MalerS Proiessor Angela Jank »nd im ffnnern fällt dle Fülle guter und inteeessanter Bilder aus, die, vom Kalendarium angesangen, überall im Text verstreut stnd. General dir Jnianterle v. Janson beginnt >»U der trefflich aulqebaulen Chronik der bisherigen Weltkriegsereignlsse zu Lande unter dem Titel »Heldenkämple ln West und Ost". Rontreadinlral Schlieper gibt die recht geschickt geschckderte Chronik der Ereignisse zu Waffer. Es folgen die Ausiätze: „Tie deutsche Luitsiolte" von General v. Eckenbrechcr, »Wie das Rote Kreuz entstand" von H. G„ .ffung- deutschland» Kriegshltt«" von Richard Nordhausen, »Deutschland» Finanzrüstung" von Leo Zolles. »Grundlagen des deutschen Ausstieges" von Dr. Paul Rohrbach, »Die Deutschen Rußlands iväbrend des Krieges" von Generalsekretär A. Geiser. Tann kommt der umerhallende Tell, beginnend mit einer vorzüglichen Skizze Nanny Lambrechts .Die Notlrnuung" (Szene an» deni ianalisierten Brüffcl z» Kriegsbentnn). Auch eine Reihe Kriegsgesäuae und einig» humorvolle Beiträge in Wort und Bild bereichern das kleine Buch, das bei seinini mäßigen Preise''von 60 Plg. <120 Seiten Unilang, Verlag von Gerhard Stallingstn Oldenburg t. Wr.t, hoffentlich Eingang in recht weite Kreise findet. Der Kalender ist hauptiächli.h als Liebesgabe für unsere Feldgrauen und Matrosen gedacht. Er läßt sich leicht als Feldvostbriel verschicken Ihnen konimt es auch in doppelter Weise zugute, weil sein Reingewinn last ausnahnislo» in die Kaffen der vom Bereit, fürs Deutschtum tm Auslände veranstalteten und unter dem Protektorat der orau Kronprinzessin stehende» »Bolkssamiulmig sür die kämpsendetl Söhne unseres Volkes" stießt. — Der »Lahrer Hinkende Bote" tritt zum 11b. Mal« sei», Wanderung an. Er wirft einet, Blick auf di« Wirrsale de» Zeit, und fein Nachwort zu den »Weltbegebenheiien" (das nur noch einem Teil der Kalender bsigestigt werde» konnte, auf Wunsch aber kostenlos nachgeliesert wird) saßt die Ereignisse der füngsten Zeit bis zu den neuesten Siegen unserer Hindenburg, de» ruhmreichen Eriolgen im Westen und der Erhebung des Islam in eine volkstümlich« Kriegsbetrachtung zusainmeti. Ter »Hinkende" ist kein Sauerscher, da« fühlt man auch dieser Darstellung a», die bei aller Schalkheit auf einen der großen Daterlandssache würdige» ,u- verstchllichen Ton gestimmt ist. Ten übrigen Inhalt des beliebten Kalenders, der in Text und Bild bewähttem Herkomnien treu bleibt, bilden stimmittigs- „nd svannmigsvolle Erzählungen anerkannler VolkSschriststeller, vielerlei Unterhaltendes, aber auch Belehrendes, wie de» Hinkenden Standrede über den Panamakanal. Diamanträtsel. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aaaabbde« elikkllmnrrrssan derart einzntrage», daß die ,vagerechten Reihen folgendes bedeuten: I. Einen Buchstaben. L. Teil des menschlichen Körper». 3. Mathematische Figur. 4. Deutsche Stadt, b. Einen Raubvogel. 6. Biblischen Namen. 7. Eine» Buchstaben. Die senkrechte und wagrechte Mittelreihe ergeben da» Gleich», / Auflösung in nächster Nummer, 1 Auflösung des Rätsel- in voriger Nummert Alfter, Laster, Aster, Auer. Schristleitimg: Aua. Goeh. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen lt»iv«rsitä!S-Buch- und Stetndruckerei, R. öange, Gießen.