Die hundert Tage. Üstomau aus dem Jahre 181b von M. von Witten. Schweiß gebadet. „Ich! llitb nicht der Graf Duboib Äöcr^ der war nun einmat^eider nicht zur Stelle!" Er riß sein Pferd herum und sprengte davon. ,9,4 _ Nr. 158 (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Die Bahre schwankte an ToSka vorüber. Gespenstig tanzte das Mondlicht über Philipp von Eures schmales, vom Tode gezeichnetes Gesicht. Da bebte ein Schluchzen durch ihren Körper. Es war, als «volle sie sich mit herzbrechenden! Schrei über den heißgeliebten Vater stürzen. Aber im nächsten Augenblick stand sie aufrechter als zuvor. „Geht voran, Leute. Das Haus ist offen!" sagte sie, in- dein sie sich mit fast liberineuichAcher Anstrengung Geuurlti antat, aber mit einer Stimme, die er nicht kannte, um die es Ivie ein rauher Schleier lag. „Ich folge sofort. Ich möchte von Herrn von Jäger nur noch eine Erklärung erbitten " Die Ulanen schritten weiter aus das Landhaus zu. „Und ivelche?" fragte Otto brüsk. Einen Augenblick noch schwieg das unglückliche Weib. Wie mit sich ringend. Wie nach Worten suchend Dann quoll es hervor: „Wie kommt es, daß du — gerade dn, meinen Vater—?" Er lachte gellend. „Die Geschichte ist einfach, Madame. Ganz einfach. Ohne alle romantische Nebenumstände." Mit der grausamen Wollust einer Tigerkahe, die ihr sicheres Opfer umlauert, lag kein Auge auf ihr. Dabei sog er förmlich ihre mondumslos- se»e Schönheit in sich hinein — zu seiner brennenden Oual. „Napoleon ist geschlagen. Wir verfolgten sein .Heer. Die brandenburgischen Ulanen an der Spitze. In Geuappe trasen nur aus die Bagage des flüchtenden Imperators. In seiuent Reisewageu fand ich Ihren fand ich Herrn von Eure." Toska stand noch immer !vic angewurzelt am Tore. Ihre Hände rangen sich ineinander. Ihre Augen, ihr todbleiches Gesicht ivaren mit einem ganz unbeschreiblichen Ausdruck zu Otto enlporgewaudl. „Und du — du — brachtest ihn mir?" Da schoß Otto altes Blut zu Kopf. Ms suhle er sich bei schwerem llnrecht ertappt. „Herr von Eure verlangte nach Haus! Uin in den Armen seines Kindes zu steiben!" Er schrie sie geradezu an, wie einer, der schon schuldübcrsührt, sich um alles in dev Welt noch reiinvascheu will. Sie hörte nicht diesen seltsamen Klang in seinen Worten. Sir blickte nur unentwegt zn ihm ans mit jenem unbeschreiblichen, halb starr ungläubigen, halb jubelnd-glückseligen Ausdruck in den Zügen. „Du — du — hast das getan?" „Ja ich! Leider ich!" äffte er voll Hohn. Wie tötende Geschosse trafen sie die Worte. Dabei w,ar er selber wie In Das Moudlichl verblaßte im Aether. Die junge Morgenröte glomm heraus. Wie mit blühenden Rosen war der keusche Morgenhimmel überschüttet. Etlvas abseits der großen Straße erblickte inan zwei Reiter neben ihren todinüden Pferden. Ganz allein in der weiten Flur. Bei der wilden Jagd durch Dörfer und Felder »vareu sie wohl den Ihren zu weit vorangeetlt mib etwas von ihnen abgekoinmen. Der eine von ihnen, ein hagerer blonder Unteroffizier der Freiwilligen Jäger, lag ausgestreckt, die bleichen Lider geschlossen, am Boden. Es lvar, als sei er vom Pferde gestürzt. Der andere, ein Ulauenosfizier, beugte sich mit dem Ausdrucke Heller Herzensangst über ihn und hakte ihm die grüne Uniform aus. Da schien es, als ob das Rosenrot des Himmels sich auf dem Antlitz des Unteroffiziers ividerspiegelte. Die bleichen Wangen überzog ein feines Rot. Er schlug die Augen aus. „Erdmuthe! Erdmuthe!" jubelte der Offizier. Ein tvuudcrsain, tiesglückseliges Frauenlächeln ging >vi« eine Morgeusonne auf dem stillen Antlitz auf. „Ulrich!" Dis Augen schlossen sich wieder. „Erdmuthe hast du dich beim Fallen verletzt? Hast du Schmerzen?" „Nicht die leisesten." „Fühlst du dich wohl!" Da öffnete der Unteroffizier Schneider wieder die . Augen. „Unbeschreiblich ivohl! Und so glücklich! So wunschlos glücklich!" Ulrich Erlen war neben ihm hingekuiet „Mein Weib! Mein liebes einziges Weib!" quoll es aus seiner Brust heraus. Er nahm ihr Haupt in seinen Arm und bedeckte ihre Lippen niit einem twisten, langeutbehrten Kuß „Ach! So glücklich!" nüederholte sie flüsternd, sich weltvergessend in seine Arnic schmiegend „Fast ö" viel de» Glückes. Diese herrliche Schlacht geschlagen, Napoleon vernichtet — unser Vaterland frei — und du lebst! Du lebst, killt!" „Und auch du, Erdmuthe - auch du bist mir geblieben!" Er umschließt mit seinen beiden .Händen ihre Rechte lote in gemeinsamem Gebet. „O Gott! Wie dank ich dir!" Sein Blick sucht de» Himmek. Dann schließt er ihr die Lippen noch einmal mit seligem Kuß. Eine Lerche steigt jubelnd zum blauen Aether empor. Sie singt ein Lied des Dankes, ein Lied der Liebe — nach allen Dodesschauern ein Lied quell- tiesen, himmel'hochjauchzenden Lebens. — Rattaplan, Rattaplan, Rattaplan! kommt es leise, tod- inatt von Norden her die große Straße entlang. Das ist der Trommler, den General Gnetsenan, als er zn erlahmen drohte, auf ein Pferd hatte setzen lassen. 630 Und nun fchnwigt die Trommel. Das Signal: „Sam- meln J schwirrt in heuen, frohen Dünen durch den Morgen. Ulrich springt empor, wirft sich aufs Pferd, hält Umschau. Dort, etwa tausend Meter gen Norden, sammeln sich die Manen. Etwas schwersäliig erhebt sich Gottfried Schneider. „Reite voran! Ich komme sofort!" „Erst will ich dir aufs Pferd Helsen!" Auf fliegendem Rosse jagt Ulrich dann davon. Langsam folgt der Unteroffizier. Noch schmerzen die Wieder. Mer auf seinem, dem Himmel zugewandten Antlitz Hegt ei» wundersames Leuchten. Ein wortloses Gebet voll heißen iubriinstigeu Dankes steigt zum Höchsten hinan. — „Herr Rittmeister," rust Gneisenau, dem Herangaloppie-- rende» entgegen, „waren Sie uns noch vorauf?" „Eine lurze Strecke, Exzellenz. Vom Feinde aber ist nirgends mehr eine Spur." „Das will ich meinen! Diese Verfolgung hat Napoleon den Garaus gemacht. Sein Heer ist nicht mehr. All die Schmach so vieler Jahre ist abgewaschen. Wie das wohltut! Es war die herrlichste Nacht meines Lebens!" „Exzellenz, ich glaube die herrlichste Nacht eines jeden Sreußeu, der an dieser Verfolgung teilgenommen!" Aus Erichs einst so dii.stern Augen flammt ei» Feuer erhabenster Begeisterung. ^ __ Für dcn Besiegten aber brachte der kommende Tag keine Glücks,nöglichkeiten mehr. Ein Werkzeug der Vorsehung ivar er gewesen — eine Geisel der Völker. Seine Mission wär erfüllt. So hatte Gott das Werkzeug zerbrochen. - Kaum beachtet und von dem Erlebten und den Strapazen der Flucht gänzlich niedergebeugt, war Napoleon in seiner ?sauptsladt eingetroffen, hundert Dage nach jenem Einzuge n Paris, wo ihn das jubelnde Volllauf den Schultern in die Tuckerten getragen. Nur wenige Getreue eilten zu ihm. Er wußte nichts anderes als, außer sich, wie er war, sich in den heftigsten Anklagen gegen Ney zu ergehen, dieses Verräters, wie er ihn nannte, der ihn erst durch sein lässiges! Verhalten bei Quatrebras und Mont-St-Jean, dann durch sein tolles Draufgängertum bei Belle-Alliance zugrunde gerichtet habe. Und nun saß er, nach heißen parlamentarischen Kämpfen einsam in einen» stillen Zimmer des Elysee uird diktierte seinem Bruder Lucian — die Abdnnkungsurkunde. Die Kammern, die er selbst ins Leben gerufen, die hatten ihn dazu gezwungen. Vielleicht hätte ein Gewaltakt ihn noch retten können. Vielleicht. Aber der da gebeugt, vom Schicksal geschlagen, neben dem Stuhle seines Bruders stand, den düster» Blick aus das Papier, das Glanz und Dhron chm rauben sollte, gerichtet, der war der Mann des 18. Brumairc nicht mehr. Der Gestürzte, im Glauben an sein Glück wankend geworden, fürchtete sich, den Bruderkrieg in Frankreichs sonnige GK- fitbe zu tragen, den Bruderkrieg«, der ihn schließlich doch enden lassen würde, wie einen Abenteurer. Er wollte retten, was noch zn retten war. Er dankte ab zugunsten feincA Sohnes. Das war die Hoffnung, an die er sich unter wilden Fieberschauern klammerte, die Brücke, die er sich baute, um den Weg hinüber zu finden in den Verzicht. — Und als Napoleon Bonaparte am Wend desselben Tages in einem matterleuchteten Saale des Palastes aufrecht stehend, mit unbeweglicher Miene die Deputationen der Kammern empfängt, die ihn» die Dankadressen der Volksvertre- ' tuna für seine Abdankung überbringen, da ruht auf seiner K ien, zerfurchten Stirne der Stempel eines ergreifenden, ternden Leidens, das den Gerichteten adelt, das aller» Haß in Achtung vor dem Unglück verwandelt, das selbst die Gottheit einst mit aller Schuld seines Drägers versöhnen wird. * Indessen marschierten die Preußen in Eilmärschen aus, Urankreichs Hauptstadt zu. Blücher brennt vor Begierde, dem Blutvergießen ein Ende zu machen uud in Paris de»» Friede» zu diktieren. Wer schon ist aus zuriickkehrende» Versprengten und den völlig intakt gebliebenen Truppen Marschall Grouchys, — die erst am Schlachttaae von Belle-Mliauce bei Mawre auf die Nachhut der Preußen gestoßen waren u«»d dieser bitter za schaffen gemacht batten, — eine neue, air siebziatausend Manu zählende feindliche Arniee erstanden. Und Marschall Grouchh eili mit diesein zusammengerafften Heere, um der bedrohten Hauptstadt Frankreichs zu Hilfe zu kommen. Aber Blücher kommt ihn» doch zuvor. Am 29. Juni trifft er init den beiden Korps Zielen uud Bülow vor der Nordfront von Paris en«. Das Korps Dhiele- manu, das Grouchh bei Wawre vom Schlachtfeld Belle». Alliance zuriickgehalteu, folgt ihnen aus dem Fuße. Wellingtons Truppen aber sind noch um zwei Tagesmärsche zurück. Nur zu bald aber überzeugt sich der greise Feldinarschall davon, daß Paris von der Nordseite her schwer zu nehmen ist. Um so schwerer zu nchinen ist, als Grouchh, nun auch inzwischen init seiuein Heere in der Hauptstadt eiugetrojsen ist uud ihre Befestigungen jetzt ausreichend besetzt werden können. Von einein Waffenstillstand aber, den Davout, der tu Paris die oberste Heeresleitung übernommen, ihm anbieten läßt, will Blücher nichts wissen. Paris muß er haben. Das ist nötig zu einem ehrenvollen Frieden! So bleibt nur eins: Seine Preußen müssen auf das linke Seine-Ufer hinüber, um "on Süden herj >vo die Stadt »m- geschützt »st, die Einnahme von Paris zu erzwingen. Ein kühner Plan. Groß und kühn, des Marschall Vorwärts würdig. Und dem Kühnen gehört die Welt! Ter Plan gelingt! Am Mend des ersten J>»li »st die preußische Armee auf dem linke» Seine-Ufer im Süden der Hauptstadt vereinigt. Am nächsten Tage wird der Migriff aus die Südseite eröffnet werden. --—s Eingeklemmt zwischen kreideweißen, zwölf Fuß hohen Mauern, die stundenweit Weinberge und Ortschaften ein- schließen, ziehen die Ulanen auf schmalen Pfaden entlang. Glühend brennen die Strahlen der Julisonne auf Tschako u«,d Uniform nieder und prallen, stechenden Pfeilen gleich, von den weißen Wänden ab mtb auf die Dahinziehenden zurück. Gottfried Schneider reitet — de» kleinen Fiugerstumpf der linken Hand noch immer in der Binde, so daß er die dre» ersten Finger zum Gebrauch frei hak - hinter der Schwadron des Rittmeisters Erle». Sein Gesicht ist bleich, trotz der drückenden Hitze. Ein qualvolles Angstgefühl, «nie er es weder bei Liguh »och bei Belle-Alliance empfunden, beklemmt seine Seele. Es raubt ihm geradezu den Atem. Ta zur Rechten öffnet sich ivieder die Mauer, der Blick fällt ivieder in irgendeine der zahllosen Ortschaften, in ein unendliches Gewirr von Gassen uird Gäßcheu hinein. Der Angstschweiß bricht ihm aus allen Poren. Mit vorgebeugtem Oberkörper, mit weitgeössiiete» Auge» schaut und lau säst Gottfried Schneider. Eine kleine Anzahl von Schützen würde « enügen, um tu diesen Engpässen eine ganze Armee aufzu- alten! Aber — Gott sei Tank! Auch an diesein Dorfe komme» sie unbehelligt vorüber. Und doch vermag Gottfried Schneider nicht aufzuatmen. Es ist ihm zuinust als brüte ein Unglück! in dieser glühenden Atmosphäre» als weine seine Seel« Ströine bitterster Tränen. Endlich ist Sovres erreicht. Es ist voin Feinde besetzt, Infanterie, die Brigade Steinmetz, wird vorgezogen. Nach hartnäckiger Gegenwehr wird der Feind ans dem Dorfe und von den dahinter liegenden Höhen geworfen. Das Schloß Meudon, das diese Hügel krönt, wird besetzt. Bon feinest Terrassen herab öffnet sich ein herrlicher Blick ans das prachtvolle Tälbecken, ans Paris. Ein Murmeln und Raunest zitternder Erregung geht durch die »lauen. Wer von ihnen gedächte nicht des Vorjahres, da sie vom Montmartre aus auf die Stadt ihrer Tvauine hinabgeblickt? Und auch Gottfried Schneiders Herz erbebt! Wie auf das Land der Verheißung blicht er hinüberr Paris! Paris! Wär' man nur erst drinnen! Was ist das nur, daß ihn wieder und wieder ein Schauer packt? „Kinder!" dringt da eine warme, tieftvneude Stimme an sein Ohr, eine Stimme, an der sich seine seltsam erschüttert« Seele aufrtchtet. „Kinder. In Paris wird der Friede diktiert. Heimatwärts geht es dann — ins freie deutsche Bäte» laut» l" „Hurra! Vater Blücher! Bia «schall Vorwärts, Hurra! Hurra!" Gottfried Schneider blickt — «81 Blücher hält inmitten der Manen ans der Terrasse. Dein diaues Auge flammt. „Habt Euch alle brav gehalten, Jungens. Waren wieder anstrengende Tage, diele beiden letzten. Aber nun gilt'S nur noch das lumpige Dorf da vor uns M nehmen. Und Paris ist unser!" ^Fortsetzung folgt.) wie Peter Lammfromm zu dem Eisernen Ureuz kam. Ein heiteres Geschichtchen. , Bon Ludwig Segebarth. Scho» seit einer Woche schlug sich die Kompagnie, der auch der Doktor der Philosophie Peter Lammfromm zugehörte, mit Turkos und Zuaven in der Gegend des Argonner Waldes herum, ohne die Kerls klein zu kriegen. Daß sie hierüber in eine nicht gelinde Wut gerieten, ist begreiflich. Mit einem Schlage jedoch hob sich ihre Laune, und das geschah, wie der Einjährig-Freiwillige Gefreiter Peter Lammfromm das Eiserne Kreuz bekam und damit in den Geruch eines Draufgängers und Helden geriet. Und daS geschah so: Die Kompagnien hatten sich zu weit vorgewagt, was sie der Gefahr der Umzingelung aussetzte. Der Befehl „Zurück" muhte gegeben werden, dem sie unter dem Ruf „wir kommen gleich wieder!" Folge leisteten Peter Lammfromm, der bei dem boranfgegangenen Sprungangriss seine Brille verloren hatte, war mit acht Schicksalsgenossen von der Hauptgruppe abgesprengt wo» den. In einer Gcländefalte kauerte das Häuslein nieder, die Gewehre schußbereit im Arm. Me Franzosen schienen glücklicherweise die kleine Truppe nicht beinerkt zu haben, denn sie schlichen sich wie die Katzen in großen Massen seitlings an ihr vorbei, um die von den Deutschen verlassenen Stellungen einzunehmen. Nur ein Franzmann war zurückgeblieben; Peter hatte ihn in den Büschen herumkriechen sehen, als er vorsichtig eine kleine Rekognoszierung unternahm, trotz Abratens seiner „Untergebenen". Gar zu gern »ättc er deni Feind eins ausgebrannt, aber durch den Knall des Gewehrs wären sicherlich andere Franzosen angelockt worden. Das ging also nicht, solglich mußte man dm Kerl lautlos gefangen nehmen, denn tveg mußte das „Verkehrshindernis". Keinen Augenblick zauderte der Herr Doktor. Vorsichtig jede Deckung benutzend, kroch er auf den Gegner zu; der ihn nicht gewahrte. Als er nur ,wch vier Schritte von ihm entfernt war, sprang er blitzschnell Hoch, stürzte ans ihn zu, unischlang mit nervigen Armen den völlig ileberraschten und warf ihn auf den Rücken Doch ebenso plötzlich erkannte er nun, daß der Mann eln — Weib war. Ein junges zitterndes Dingelchen. Das arme Wesen schien vor Schreck die fetimme verloren zu haben, während Doktor Peter mit offenem Mund und recht geniischten Gefühle» den roten llnterrock anstarrte, den m in seiner brillenlosen Kurzsichtigkeit sür die Hosen eines feindlichen Infanteristen gehalten hatte. Doch endlich erinannte sich der verdutzte Sieger, ließ die Beute fahren und erkundigte sich verlegen, wann» das Fräulein sich keinen angenehmeren Aufenthalt aussuchte, als so ein gefährliches GesechtSseld. Jeanette war ihrerseits auch bald wieder zu sich gekontinen und betrachtete mit Wohlgefallen den schmucken verdutzten „Barbaren", gestand leichtfertig, daß sie aus dem nahegeleaenen Hei- matsdorfe herausgelausen wäre, um zu sehen, wie die „schrecklichen Maschinengewehre" an den Seiten der Talmulde die bösen Deutschen niederknalltcn. s. Also Maschinengewehre waren da elegte Falle! Na warte, F Der Doktor horchte aut versteckt, eine rafsiniert angelegte Falle! Na ivarte, Franzinann! Nach kurzer llcberlegung brachte er seine hübsche Gefangene zu dm wartenden Gefährten, die das Paar ebenso erstaunt >vic vergnügt beäugten. Nun aber zeigte sich Peter Lammfromm in her ganzen Größe. Nachdem er das von Jeanette Gehörte eilig berichtet, entwickelte er einen schlau durchdachten Plan, wie man hm Franzosen die gefährlichen Geschütze unbrauchbar machen könne. Müller' VII. erhielt den angenehmen Auftrag, Jeanette zu be- wachm, damit sie nicht etwa ihre nichtsahnenden Landsleute vor der zugedachten lleberraschung warne. Die übrigen pürschten sich unter PeterS Führung an den Gegner heran, ein Wagnis, das Über alles Erwarten vorzüglich gelang. In der sorgloseste» Weise hatten sich die Bedienungsmannschaften der beiden Maschinen» « ctoehre im Grase gelagert, als die Deutschen über sie herfielen. Hn kurzer heftiger Kampf, und schon lagm die Ueberruinpelten überwunden rm Heidekraut. Schnell wurden die Geschütze unbrauchbar gemacht, und fort ging es, bevor die im Dorfe liegenden sran- ^öfischm Reservm dm Vorfall richtig begriffen und feuernd her- Während Peters Deldenschar den Franzose» diesen argen Streich spielt«, hatten die Kameradm wieder Schultersühlnng mit hm übrigm Truppen gewonnen. Ms di« Turkos und Zuaven heran kamen, gingm die Deutschen überall zur Offensive über, lßnd cs dauerte nicht lange, da rannten die Rothosen dorthin zurück, woher sie gekonmim ivaren. Unterwegs stieß Peter Lammfromm mit dm Seinen gn ihnm, von der Kompagnie nitt lebhaftem Hurra begrüßt. Erst am nächsten Tage gab «s einige Stunden Ruhe, denn die Franzose» waren wtter dein Schutze der Nacht abgezogen, Doktor Peter kam freudestrahlend von seinem Oberstleutnant zurück. Ihm >var sür seinen mutigen Erfolg das Eiserne Kreuz oeschert. Herzlich drückt« er die vielm glümoün sehenden Hände. „Ja, Kinder, aus dm Orden bin ich natürlich stolz, aber freuen tu ich mich über ganz etwas anderes!" „So?" sragtm seine Kameraden erstaunt, „worüber denn sonst?" „Ick; habe Meine Brftle wiedergefunden," lackte Peter, „nur der Bügel war etwas verbogm, toahrscheinlich ist Müller Vll. mit feinen zarten Füßchen nichtsahnend daraus getreten," Ter also Beschuldigte antwortete nur mit einem strafenden Mick und rieb sich, mißmutig die ein wmig geschwollene Wange, «in Kriegsschadm, den er sich bei der Bewachung Jeanettes zu» gezogen hatte. Jeanette konnte nun einmal das Küssen nicht vertrage». Neues aus Berlins Vorgeschichte. In ein geheimnisvolles Dunkel ist der Ursprung unserer Reichs» Hauptstadt gehüllt. Bereits lange vor dem Jahre 1244, in dem der Nanie der Stadt Berlin zum erstmmal erscheint, gab es An» stedlungen aus dem Gebiet Berlins und der Schwesterstadt Cölln, und uns interessiert da vor allem die Frage, wieweft an diesen Gründungen, die zur Entstehung Berlin-Cöllns führten, Slawen und Deutsche beteiligt warm. Neues Licht wirft auf dres« schwierigen Probleme ein Aussatz des vortresflichen Kmners der märkischen Vorgeschichte und des märsischeir Volkstums Robert Mielke in dem bei Karl Siegismund in Berlin erschimmen Groß- Berliner-Kalender, in dem er den deutschen Anteil an der Entstehung des Dorfes Cölln hervorhebt. Der Name Cölln taucht zum erstmmal 1237 als Wohnort eines Geistlichen Symeon auf, der dann 1245 als Probst von Berlin erscheint. Damals unterstand die Stadt Cölln «Iso noch der Probsttei Spandau, während die Schwesterstadt schon kirchlicher Vorort eines größeren Gebietes war. Hat fo Berlin in den erstm Tagen seines geschichtlichen Daseins bereits einen erheblichen Vorsprung vor Cölln, so darf man annehmen, daß Cölln früher, als Berlin Stadt geworden ist, da cs sein Stadtrecht noch von Spandau erhielt, lvährend Berlin bereits in seinen Rechten der Stadt Brandenburg folgte. Bon Städten bestanden zu Anfang des 13. Jahrhunderts in deni Siedlungsgebiet der jehigen Reichshauptstadt nur Spandau und Köpenick: doch lagen eine Anzahl von Höfen zwischen Stralau und Spandau, sür die wir deutsche Besitzer an- nehmen dürfen, da die Gewohnheit, in Einzelhofen abseits von dörslichm Siedlungen zu wohnm, bei den Westslawen des 18. Jahrhunderts kaum noch bestand. Mit Sicherheit sind die Besitzer des Hofes Wedding, die als Burgmannen um 1200 mehrfach erwähnt werden, als Abkömmlinge eines alten westelbischm Ritter- gefchlechles anzusehen, und auch der Besitzer des Stralaner Hofes, der Ritter von Zstralowe, den man bisher sür einen Slawen gehalten, dürste ein Deutscher gewesen sein, desgieichm die Herren von Lützow und Casow. Die Siedlung am linken Ufer der Spree, die um 1230 unter dem Namm Cölln Stadtrechte erhielt, ist nicht aus armier Wurzel erwachsen, wie eine Bemerkung des Berliner Stadtbuches erweist. Hier erfahrm wir, daß Cölln Ende des 14. Jahrhunderts 44 Hufm batte und daß 14 Höfe vorhanden waren, die den sog. Wörtenzins gabm. Das älteste Cölln muß also ursprünglich ein Dorf gewesen sein, denn wie der Acker gehören Worten zu einer solchm Siedlung. Nach der üblichen Hufverfassung konnte jeder Bauer eine bestimmte Menge deS Ackerlandes sowie Nutzung der Viehweide, W>esm und Gehölze der Dorsmark beanspruchen: aber diese Gebiete unterstanden in ihrer Bestellung und Benutzung dem Äillm sämtlicher herechsigter Genossen. Ausgenommen von diesem Zwange waren die Hofstatt und die Worte oder Wurt. -Me Wurt läßt sich bei Angelsachsm, Niedersachsen, Westfalen, Altmklrkern und niederdmischm Kolonisten Nachweisen, nicht aber bei dm Westslawen, die sie erst durch die Deutschen kennm lernten. Me Cöllner Wörtm müssen demnach deutscher Herkunft gewesen sein. Das spricht nun gegen ein« slawische Ansiedlung, die man bisher imnier angmoiumcn. Denn hei den genauen örtlichen Angabm des Stadibuches müssen die Würtenhöse da gesucht werdm, wo man bisher die flämische Niederlassung vermutet Hai. Nun gab es aber eine attwendische, von der Uebertteserung bestätigte Siedlung Cölln. In ihr Werder« wir jedoch kern Ackcrdvrs zu suchen habm, sondem eine Nieder» lassung in Kietzform, der allein sicher nachweisbaren allwendifchen Siedlungsatt. Biele dieser Fischerkietze hatten gar keinm Acke^ sondern nur etwas Gartmiand. So hat «such das altwendische Cütln, dessen ältester Name verlorm ging und nicht einmal di« Bezeichnung „Kietz" rettete, keine Feldflur gehabt. Erst die deutsch« Dorfanlage erhielt ein Ackerlaich, als deren Kern die 14 Höfe mit Wörtenzins anzusehen sind. Es ergibt sich also, daß sich zwischen 1180 und etwa 1210 der flämischen Kietzsiedlung ein deutsches Angerdorf zur Seite stellte, uich aus beiden entstand dann dl« deutsche Stockt Cölln, die sich dann weiter im engen Anschluß an Berlin enttvickelte _ 688 Kaiiulreiter. Mit b«m Uebevfjveifeu des Wellkrieges aus die Küstengebiete deS Nttlleimeeres taucht auf türkischer wie aus englischer Seile eine neue Truppe aui: die Kamelreiierei. Kamele alr militärische Reittiere sind keineswegs eine Errimaenichait der Neuzeit. Schon die Israeliten baden sie in ibren Feldzügiii mehrsach verwend-t, und von den Assyrern missen wir, daß sie bcsoiidere Kainelkämpier besaßen. Zeigt doch der Obel,Sk von Ntmrud, >vie Satinanassar II. als Tribut uiilerworsener Völker Retlkainele für seine Truppen erhält. Bei den Arabern wurden lauge Zeit vor Einiühruug der Schußwaffe die Kamele mit zwei Bogenschützen bemannt uns zogen so in den Kanipf. Auch im persischen Heer spielte die Kamel- reilerei schon im Altcitum eine nroße Rolle, entschied sie doch die Schlacht von SardeS. Von Autwchius ivissen ivir, daß er arabische, mit Bogen bcwafsneie Kamelrciler in seinen» Heer eingestellt halte. Der erste, der die Onmelreiterei im modernen Krieg ver- weiideie, ivar aber Napoleon I. In seinen Erinnerungen koinmt er wiederholt aus die Schöpstmg dieses ersten französischen Kämel- reilcrkorpS zu sprecheii, das eine Art reitende Infanterie ivar, die dank dein Kamel die Möglickkeil besaß, große wasserarme Strecken leichter als zu Pierd oder aus irgend einem anderen Be'örderungz- inittel zu überivinden. Die erste Abteilung Kanielreiter bildete Napoleon iin Jahre 1793, als in Kairo der Mameinkenansstand gegen die sranzösische Herrschaft niedergeworsen ivar. sttapoleon scyte auf das einhöckrige Kainel (Troinedar) zivei Jnianterislen, von denen der vordere gleichzeitig das Tier lenkte, ivährend der ihm abgeivandt, »ach hinten sitzende aus die 'Munition und die Lebensnrstlelvorräii acht geben inußte, die zu beideii Seite» des Höckers in Tragkörbei, aiigebracht waren. Der Versuch, ben Napo- leon mit hunderl Dromedaren macdte, zeitigte gute Erfolge, sodaß er die Anzahl dieser Reiikamele bald aus 7ällig«n Ganges vermöge» Reitkamele, ivenn niaii ste am Mittag «ine kurze Zeit ruhe» läßt, an einem Tage 16 Stunden unterwegs zu bleiben und legen dabei eine Strecke von 149 Kilo- ineiern ziirllck. Eine derartige Anstrcnguiig erträgt das Kamel aber drei bis vier Tage hiiilcreinandcr und braucht dabei mir mit einer Handvost Datteln geiütiert zu iverden. Trank kann es entbehren, wenn es vor dem Auibrnch am erste» Tage genügend Wasser erhält. Tie Franzosen grisseii aus die Napoleonischen Er- iahriingen ziirück, als ste bei der Eroberung Algiers infolge de» Wassermangels einiger Gegenden dieses Landes aus große Schwie- rigketle» stießen. Ten» KainelkorpS dcS Araberlürstei» Abd-el-Kader stellie» sie eu,e eigene Abteiluiig Kanielreiter gegenüber und aus den im Schloß von Versailles hängenden Schlachtenbildern jener Zeit kan» iiian arabische und sranzösische Kanielreiter iin Kampl« sehen. Di« Franzosen machten dabei die Erfahrung, daß das Kainei und ebeuso das eiiihöckcrige Dromedar, während der Schlacht viel leichter zu lenke» ist alr das Pserd, das durch Geräusche beunruhigt wird und scheut. Da» Kainel ist der Trompete und dem Gekiiattec der Gewebrseuers gegenüber wie abgestilmpit und es gewöhnt sich auch leicht an ben Donner der Kanone». Ta er in noch höherem Maße Verwendung ai» militärisches Lasttier den» alr Reittier findet, ist gerade diese Eigenschait von besonderer Bedeutung, Ein Lastkanrel läuft mit einer Bepackung von 160 Kilogramm im Wüstensand etwa 4 Kilometer und vermag so täglich 12 Slunden z» traben, also gegen &0 Kilometer zurückzulegen. Für die Besörderiiug von Maschinengewehren, leichte» Geschützen und Nahrungsmitteln diirch Wüstengegenden, ivi« die Sinaihalbiniel, ist «4 daher unentbehrlich. So benutzen die Peiser das Kamel als militärisches Lasttier, indem sie ihm eineii breiten Satlel aiiilcgen, aus dem ein leichtes Geschütz ruht. lind iin englischen Heere in Nordindten wie in Aegypten gibt es ebenso wie im türkischen Heere besondere Kainel-Train- ävteilungen Ziideni besitzei, aber die Engländer »nd die Türken größere Kanielreiterkorps, einmal wegei, ihrer Schnesiigkeit iür den ErkuiidlgiingSdienst, dann aber als Kanipltruppe für wasserarme Gebiet« vermisste». "Zeppelin, Shakespeare und Bacon. Das hat Gras Zeppelin sich ivahl auch nicht träume» laß'en, daß er noch eines Tages in den Shakesveore-Bacon-Slreit hineingezogeu iverden würde. Es ist aber tatsächlich geschehen: in de» Shtliern Hills, bei Lisiy Hoo, «tiva 59 km von London entfernt, hat John Bull etwas Furchtbare» entdeckt, nämlich eine.Zeppelinhöhte", die vor einer Reihe von Jahren die Deutschen ossenbar mit dem Zivecke in die Kreide gehauen hatten, sie zu gegebeiier Zeit — also heule oder morgen — als Schutzhall« für ein Zeppeliiilustschifs zu verwenden. An der Anlegung oder Vollei,dnng iveiterer solcher Zeppeliiihöhleu sind die Deutschen augenscheinlich verhindert worden; die Anfänge dazu sind zwar geniacht ivorden, aber es sind nur ganz winzige Höhlen, die et» deutsches Kriegslustschiff oulnehmen rönnen. Auch die große .Zeppelinhöhle" von Lilly Hoo dürste dazu kaum aiisreichen, denn sie inißt kaiun 59 Meter in der Länge und ivenige Meter im Diirchniesser. Die Engländer haben daher nach einer andereil Erklärung stir die Zeppelinhöhle gesucht inid sie auch gesunden. Sie lautet nach dem .Dorkshire Observec: »Nicht Gras Zeppelin und seine Leut« haben die Höhle hergestellt, sondern „zwei in literarische» Kreisen sehr bekannte Herren, die an der Shakespeare-Bacon-Frag« sehr interessiert sind. Diese Leute, di« übrigens in, Verdacht stehen, Deutsche zu sein, sollen dort tatsächlich Ausgrabungen begonnen haben, in der vagen Hoffnung, dort Manuskripte (?) finden, dt« d,e Lösung de? Shakesveare-Bacon-RätselS enthielten." Diese Erklärung ist so du»»», daß sie in keinem anderen Lande der Welt als England möglich war: man stelle sich etwa vor, ein deutsche» Provinzblatt von der Größe der Vorkshire Observer behaupt« ähnlichen Unsinn von der Bauinannshöhle im Harz! Aber seitdem sie bekannt geivorden ist, habe» sich die Leute der Shiltern Hill» lind auch die Londoner etwas beruhigt,' ganz sicher aber sind ste nicht, daß inan nicht doch noch einer Tages eine wirklich» Zeppelinhöhle in den Kreidebergen ivestlich von London auifindet. • Die verdaute Kugel. Ueber den luerkwürdigen Verlaus einer Verletzung berichtet Professor Dr. H. Borultau in einem Aussatz über den Weg und die Wirkung der Kiigel, den er im nenesten Hekt der bei der Deutsche» VerlagSAnstalt i» Stuttgart ersch inenden Zeilschrist .Ueber Land und Meer" veröffentlicht. Er macht daran! aulmcrkiain, ivie durch die verschiedenen Stellungen, die die Soldaten in den heutigen Kämosen einnehnien, der Kugel häufig auch ihr Weg in der Achlenrichtung des Rumpfes gewiesen ivird. Sie dringt z B. an der Schulter ein, durchsetzt de» Brnst- korb der Läng« nach und bleibt über dem Zwerchfell oder in den Bauchaecken stecken, durchdrinqt in inancheii Fällen auch noch den Unterleib und richtet hier Verheeruilgeii an. I» einem solchen Falle war das Geschoß dem im Schützengraben liegende» Soldaten an der Schiilter eingedrunge», hatte die Lunge, da» Ziverchsell uni» die ober« Magenwand durchbohrt und war dann im Magen liegen geblieben. Trotz der langwierigeil Transportes, aus den» von dem Verwundeten durchaus nicht das bei der Durchbohrung von Teilen des Verdauungskanals »olivendige Verbot der Nabrungs- und FlüsfigkeilSauinahme befolgt ivorden war, sondern vielniehr .Liebesgaben" aller Art genossen wurden, trat keine ernstere Störung «in. Welch«» Weg die Kugel dann weiter genonimcu hat, konnte durch eine Reihe von auseinander folgenden Röntgenauinahme» verlolgi iverden: e4 war der .natürliche", der zun, Abgänge mit den Speiie- renen sührte. Der Verwundete, der außer dieser auch noch ander» Verlegungen erlitten halten, ist inzwischen genesen. vllchertisch. — Deutscher Kriegshumor Wer unseren braven Kriegern in der Front oder im Lazarett eine Freude bereiten ioill, der sende ihnen das reizende Büchlein ,,Deutscher Kriegshumo» 1914", welches soeben im Verlag von Oscar Coblentz in Ber« lin W. 80 zum geringen Preise von 1 Mark erschienen ist. Diese» Büchlein bietet eine bunte Fülle „wahrhaftiger Anekdoten au» dem Weltkrieg 1914", welche ein ebenso kulturhistorisch wertvolle» wie witziges Dokument aus »»serer großen denkwürdigen Zeit ergeben. Entzückende haiidkolorierte Zeichnmtgen de» humorvollen Berliner Künstlers Paul .haase schmücken daS schön ausgestattei« Bändchen. _ ttönigrpromenad«. Mau dar! dle einzelnen Wörter uud Silben mir i» der Well« miletnauder verbinden, daß »in» — >vie der König ans dein Schachbrett — steie von einem Feld nur aus ein beuachbarles übergeht. fein uicigd heit ivet» glück deine sein >» ivan »nd UN das gesagt laß ivillst stets dein von nie Herrin lei dir du a« tor heit ne nie zweier laß plagt nie bei glsick da» sein Auflösung in nächster Nummer. Auslösung der Wechselrätsels in voriger Nuuuner: Brandenburg: Bet», Bern — Rede», Regen — Amsel» Amvel — Nadel, Nagel — Dante, Danke — edel, Esel — neun, nein — Besen, beten — IHm, Ulk — Naab, Raub — Grab, grau. Schristleitung: Aug. Goctz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'lche» IlniversiiäiS'Bnch- und Cteindruckerei, R Lange, Gießen.