Donnerstag, den \ 2 . November lau Die hundert Tage. Pfi'inmi aus dem Jahre 1815 von M. von Witten. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Das steht außer allem Zweifel!" bestätigt Philipp von Eure in seiner feurigen, gewinnenden Weise. Er wendet sich mit lebhaftem Gesten- und Mienenspiel seinem kaiserlichen Herr", su. „Wenn man bedenkt: Wellington, der sonst so vorjianrge und kluge Wellington, zieht sich erst morgens gegen zehn Ilhr aus seiner gestern behaupteten Stellung bei Quatrebras zurück. Ney heftet sich an seine Fersen. An den Dyle Brücken bei Genappe kommt es mit der Nachhüt zum Gefecht! — Hätte der Marschall tapfer zugegriffen, wie es sonst seine Art loar —> was wäre aus Wellingtons Arinee geworden, da Euer Majestät Ney auf dem Fuße folgte?!" „Sie haben recht. Und doch, das ineinte ich nich. Ich dachte an den Augenblick, da die zu nickgehe nde englische Armee Mont-St.-Jean erreicht, — da unsre Batterien ihr gegenüber nördlich von Belle-Alliance aussnhren nnd, den rückwärts haltende» englischen Fuhrpark beschießend, eine heillos.' Panik unter den Briten verursachten, so wie mir das," er wandte sich gssge» seinen Begleiter zu seine» Rechten — „Graf Bertrand geschildert." „So war es, Sire." „Warum hat da der Marschall, sonst der tapferst« meiner Tapseru, nicht sofort angegriffen?!" ,.Sire, er hatte keinen direkten Befehl." .Lii;i wenn auch nicht! Er war der Erste von uns beiden am Platze. Er mußte handeln " Ein Windstoß, von Rege» aeschlvangert, fegt den dreien ins Gesicht nnd reißt dein Kaiser die Worte vom Munde. Fester hüllt sich Nupoleoi; in seinen Mantel. Und als siele ein Scl>tagschatten aus seiner Seele Tiefen über seine Züge, verfinstert sich sein Gesicht. „Daran merk ich's deutlich, daß mir die besten meiner Unterführer sehlen. Das Schicksal hat mir doch viel genommen!" Wieder ein Windstoß. Napoleon schauert in sich hinein Graf Bertrand blickt schweigend zu Boden. Philipp Eure aber scheint die letzten Worte uberhdrt zu haben. „Sire — gestatten Sire, daß ich den Marschall verteidige?" ruft er in seiner lebhaften Art, immer bemüht, überall das Gute herausznfinden und ins rechte Licht zu rücken, Napoleon bejaht mit einer leichten Neigung des Hauptes. Ganz mechanisch. Wer sein Siimen wellt schon wieder bei den Engländern: werden die standhalten? Werden die morgen noch standl)alten? „Der Marschall hatte keinen Befehl von ®»t> Majestät, Wellington bei Mont-St.-Jean anzugreifen. Er war ein- geschüchtcrt durch seine bei Quartrevvas begangenen Fehler; eingeschüchtert dadurch, daß er dort nicht glücklich operiert." So spricht Philipp von Eure auf Napoleon ein, der, den forschenden Blick in die Fern« gerichtet, mit mrbeiveglichem Gesicht neben ihm schreitet ,.Er wagte eS nicht, die Verantwortung auf sich zu nehmen und zog es vor, Euer Majestät Ankunft abzuwarten. Bedenken Sire" — nun stockt der General doch. „Was —?!" Ein kurzer, kalter Seitenblick Napoleons, „Daß — —!" Philipp von Eures Stimme senkt sich. Langsam und zögernd kommen seine Worte. „Daß, wäre ein solcher Angriff mißlungen, der Marschall bei dem Berhältnit — bei dem Verhältnis, das ihn noch vor kurzem mit Ludwig XVIII. verbunden, vielleicht bet Euer Majestät in den Verdacht des — Verrates gekommen wäre —" Napoleons Haupt sührt herum. Drohen und Erschrecken steht in seinen Angen. „Welch ein monströser Gedanke!" „Verzeihung. Sire, das war des Marschalls eigne Befürchtung. Und so unbegründet an sich sie auch sein mag, angesichts des Verhaltens von Marmvnt im Boriahre, angesichts des Verhaltens von General' Bourmont vor wenigen Tagen, wäre — und sei es auch nur in der Meinung de» Truppen — auch vielleicht ein Verrat Neys als möglich erschienen." Napoleon blickt gradaus. In ehernen! Schweigen. Der Sturm peitscht ihm von neuem den Regen ins Gesicht. Er schauert von neuem in sich hinein Wer nicht vor Wind und Nässe. Wie unsinnig dieser Gedanke Und doch, daß er überhaupt gedacht werden konnte! » Wank! ihm der Boden denn wirklich unter den Füßen? Ist sein Thron wirklich ans so schwankenden Säulen erbaut, daß man ihn überall von Verrat umlauert glaubt? Weiter- schreitend senkt er die Lider über die Augen. Ein Ausruf der Freude rüttelt ihn auf. „Sire! Sie halten stand! Dort drüben bei Mont-St.- Jean die lange Kette der feindlichen Biwvkfeuer!" Bertrand ruft es aus. Napoleon hat jäh das Haupt erhoben. Er steht still. Mit geblähten Nüstern, den Kopf ivert vorgebeugt, trinkt sein Auge förmlich das schöne Bild. Feuer an Feuer — von West »ach Ost — in endloser Reihe. Triumph heller Triumph tritt in seine Augen. „Sie halten stand! Sie entziehen sich mir nicht mehr! — Morgen um diese Stunde werden sie vernichtet sein!" Da — ein schriller, durchdringender Eulenschrei. Nacht- vogelslügel schlagen. Ein schlverer Körper flattert durch die Lust. Napoleons Hut fällt vom Haupt Philipp von Eure schlägt nach dem Tiere Hohnlachend fliegt es ins Dunkel hinein. Einen Augenblick steht der Kaiser wie gebannt. Mit großen starren Angen Ein ungeheures geisterhafte« EttvaS schreitet da aus der Nacht gegen ihn heran. Mit atemraubenden Händen greift es nach seiner unerschrockenen Seele, droht ihn »u ersticken. Da rafft er sich jählings auf, schüttelt es von sich ab mit zorniger Getvalt. „Kommen Sie, meine Herren," ruft er laut. „Die Befehle zum Angriff müssen sofort ausgefertigt werden!" 010 Langsam ringt sich die Sonne des 18. Juni durch graue Regenwolken. Auf einer Anhöhe bet Rosomme, etwa tausend Dieter südlich des Vorwerks BeKe-Alltance, hält Napoleon auf seinem arabischen Pferde. Neben ihm einige Herren seines Stabes. Auch Marschafl Ney ist unter ihnen und General von Eure. Das sonst so kalt verschlossene Antlitz Napoleons erhellt ein Leuchten stolzer Befriedigung. Hier fühlst er sich wieder so ganz in seinem Element! Seine Truppen, die auf der breiten, wohlgepflegteu Straße von Genappe nach Belle- Alliance an ihm voriiberziehen, umjubeln voll heißer Kampfeslust ihren Abgott, ihren Kaiser. Mas tut's, daß sie die regenschwere Nacht unter freiem Himmel durchwachten:? Heute — heute silhrt er sie von neuem. Ruhm und .Sieg ! Und des Kaisers dunkles Auge ruh: mit triumphierendem Glanze auf seinen Heereua aus dzr prächtigen Reiterei, auf der straff geschulten Infanterie, aus Kürassieren und Grenadieren, auf Dragonern, aus den Jägern zu Pferde, auf den Ulanen. Die Trommeln rasseln. Die Trompeten schmettern. Alte Schlachtlieder, in tausend Siegen gesungen, rauschen von den Musikbanden begleitet an Ohr und Seele des Kaisers vorbei. Die Fahnen — die Fahnen wehen und flattern. Sie neigen sich huldigend vor dem Sieger so vieler Schlachten. Was ist aus ihren Bändern zu lesen? Lodi —■ — Ulm — Austerlitz — Jena — Eylau — Wagram — ! Seine außerordentliche Vergangenheit zieht mit diesen Trophäen an seinem geistigen Auge vorüber. Und der Glanz der Erinnerung, der Glanz der Gegenwart ist so strahlend, so blendend und berauschend, daß er jede trübe Vorahnung, jede geheime Sorge der letzten Wochen verschlingt, daß kein gespenstiges Bangen mehr an seine Seele heranschleicht. Mit diesen Truppen muß er siegen! Er winkt. Er grüßt. „Vivo I'smpsrsur! Vivs i'smpsrsur!" umbraust und umbrandet's ihn wie ein jauchzendes Meer. Die Fahnen wehen und flattern — „Ein wunderbares Schauspiel!" kommt es fast unwillkürlich aus Philipp von Eures Munde, der auf seinem Falben seitwärts hinter Napoleon hält. Seine braunen Sonnenaugen hängen voll abgöttischer Verehrung an seinem Gebieter. „Wer hätte das gedacht — vor wenigen Wochen in Elba!" Der Kaiser wendet das Haupt ihm zu. Ein Lächeln, so überaus selten bei ihm, kräuselt seine feinen Lippen. „Ja, General! — Damals und heut! Ich denke, ich darf an meinen Stern noch glauben! Die Erde scheint stolz zu sein, so viele Brave zu tragen. Und all diese Braven sind mein!" „Und Sire, das Beste von allem: der Gegner kann dieses großartige Schauspiel überschauen. Dieser Anblick wird ihn zittern machen!" ruft Marschall Ney. Etwas Lautes, Forciertes liegt heute in seinem Wesen. Mit graziöser Unruhe, die sich vom Reiter aufs Roß überträgt, tänzelt sein Brauner mit ihm umher. Napoleon aber setzt das Fernrohr an. Dort im Norden von Belle-Alliance unter einer weithin- ragenden Ulme, erblickt er den Herzog Wellington. Hinter ihm, bei Monl-St.-Jean zu beiden Seiten der Brüsseler Straße, auf dem lang von West nach Ost sich hinstreckenden iböhenzuge stehen seine Briten, und die ihnen verbündeten Hannoveraner, Nassauer, Braunschweiger, Niederländer — wie die Mauern. Wie die Mauern! In geringschätziger Verachtung zieht Napoleon die Schultern hoch. In wenigen Stunden werden sie zertrümmert sein, von diesen seinen herrlichen Truppen, die noch immer unter tosendem Jubel an ihm vorüberziehen dis nach Belle-Alliance, um von hier aus nach Ost und West in zwei Strömen auseinander zu fluten und rechts und llnks von der Straße in langer Formt auf dem Höhenrücken den Feinden gegenüber Aufstellung zu nehmen. So wie er »or zwei Tagen die Preußen in die Flucht geschlagen, die er jetzt von Marschall Grouchy verfolgt, auf Namur zu, der Heimat entgegen, auf dem Rückzug glaubt, so wird er heute d<*se da, ihre Verbündeten schlagen. Nein, nicht schlagen! wird sie vernichten. Und dann fürchtet er auch Oesterreicher «nd Russen nicht mehr! Dann ist Frankreich ihm gerettet! Dann ist der Thron Mn. Sern und seines Sohnes! — / Ein Feuer heißer Ungeduld flammt aus den Augen deS Kaisers. Daß es erst so weit wäre! Daß doch der Aufmarsch erst beendet! Er brennt vor Begierde, endlich angreifen zu khnnen! Und nun naht die Alte Garde, diese Elitetruppe, die de» Imperator als letzte Reserve hinter der Schlachtordnung irt der Hand behält. Die Alte Garde — die Unbesiegbaren — mit denen sein Schicksal aufs engste verknüpft ist. Eine herrliche Truppe — die stolzeste von allen. Und doch geht ihm hei ihrem Anblick ein Stich durchs Herz. Die Falte zwischen den dunklen Brauen vertieft sich. Auf den Schneefeldern Rußlands beinahe vernichtet, hat sie bei der Neuausschreibung im Mai ihre Sollstärke nicht entfernt erreicht. Doch im Augenblick ist der heimtückisch stechende Schmerz vergessen, der Schatten auf seinem Antlitz wieder verwischt. Ein ungeheurer Jubel dricht los —> er umbrandet ihn förmlich. . „Vivo I'smpsrsur! Vivs I'smpsrsur!" Sie, die bärenmützigen Unbesiegbaren sind wie im Rausch. Und hingerissen von den Begeisterungsstürmen zieht Philipp von Eure den Hut. „Sire, daß wir in diesem Augenblick in die feindlichen Reihen einbrechen könnten! Weggewcht würden sie werden, wie Schiffe vom Orkan!" Napoleon nickt. Er hat das gleiche Empfinden. Er fiebert geradezu vor Ungeduld. Wonne wär's, die jubeltrunke- nen Massen jetzt auf die Feinde loslassen zu können! Ader noch muß er kaltblütig sich Zügel anlegen! Noch ist die! Schlachtordnung nicht in allen ihren Teilen vollendet. Aber wenn dies geschehen ist — ! Dann —! Dann —! ♦ Im Turmzimmer des Schlößchens von Frischermont steht ein junges Weib, den Arm um das Kreuz des geösfi- ncten Fensters geschlungen. Toska ist es. Totenblässe bedeckt ihr Gesicht. Die einst so weichen Züge sind scharf, wie mit einem Messer geschnitten. Mit weit vorgcneigtem Kppf schaut sie aus Augen voll verzweifelter Herzensangst auf das Bild, das sich zu ihren Füßen entrollt hat. Welch ein Anblick! In seiner lebenssatten, todgeweih- ten Schönheit macht er ihr Herz bis ins Innerste erbeben. Auf zwei langen Hügelreihen stehen die Feinde einander geaeiv- über. Aus der nördlichen, mit dem Rücken gegen Mont-St.- Jean, zu beiden Seiten der Brüsseler Straße, haben — den Angriff schon seit dem frühen Morgen erwartend — die Engländer und ihre Verbündeten ihre Aufstellung gefunden. Oestlich und westlich der Meierei Belle-Alliance, in gleich langer Kette die Franzosen . . . Zwischen ihnen ein «Boa ztpetiauseud Meter breiter Grund, in dem Im Westen daö teste Schloß Hmmomonü an der von Nord nach Süd ihn durchquerenden Straße der Pachthof La Haye Sainte, und im Osten, unterhalb^rischermont Papelotte und La Hay« eingebettet sind, —> kleine Kastelle, von den Truppen Wellingtons besetzt. Aus den untersten Stufen der terrassenartig ansteigenden Höhen hat ein jeder der beiden Gegner seine Artilberi« aufgepflanzt. Mit unheimlichem Drohen ragen die schwarzen Rohre in die helle Luft. Daß man den Schleier des Schicksals heben könnte! Wer — wer wird ain Slbend der Sieger sein? (Fortsetzung folgt.) Die Leiden der Stadt Schlitz und der Schl tzerlandes iin 30jährigen Nrieg. Von Stadtpfr. Boeckner -Schlitz. (Schluß.) Im September liegt wieder zahlreiches Hessen-Kasseler Kriegsvolk im Schlitzerland. Am 2 September 1634 schreibt Landaras Wilhelm „an sämtliche Generale" zu Schlitz, dem in Htrsästeld (HerSsetd) einlogiertcn Kapitän Knoblauch sei auf Anweisung des Landgräfl. Amtmanns von Peterswaldt das Gericht Schlitz zu seinem Unterhalt zugewiesen: „alß ist unser gnädiges Begehren, daß Ihr denselben und damit den 8. huius ansangt daselbslhin wöchentlich richtig abliefert, damit kein Mangel erscheine und in Vcrpleibung dessen die Soldaten selbigen Unterhalt vermittelst militärischer Exekution selbst einzubringen nicht veranlaßt'werden." Jittcressant ist ein Verzeichnis der wöchentlich für die ein- guartierten Soldaten zu zahlenden Verpstegungsgclder. Es erhielten: ein Kapitän 17 Rthlr., ein Leutnant 9 1 /« Rthlr., ent Wachtmeister 9Vs Rthlr., ein Fendrtch 7 1 /, Rthlr., ein Sergeandl 2 Rthlr., ein Fourier 8 Rthlr. 8 Albus, ein Kapitän därmttz 2 Rthlr. ein Trommelschläger Isi, Rthlr., ein Feldpseiser IV, 611 NlUr,, ein Korporal lVi Rthkr,, »in Gefreiter 1*/» Rthlr, 'Danach kann man sich eine Barstellung davon machen, welch' ungeheuer« Summen durch die fortgesetzten Einouartierungen und Kontributionen von den Bewohnern erpresst wurden, und man wird begreifen, daß im Lause der langen Kriegszeit eine entsetzliche Not und Armut einzoz. Nach der vernichtenden Niederlage der Schweden bei Nördlingen wälzt sich der Strom der Kaiserlichen, Schrecken und Verderben verbreitend gen Norden und überffutct auch das schon furchtbar mitgenommene und ausgesaugte Schlitzer- lanv, Immer entmenschter wüten die durch die lange Kriegszeit verrohten beutegierigen Soldatenscharen, ganz einerlei, ob sie der .evangelischen oder der katholischen Kriegführenden Parier an- ge hörten Der einstige Religionskrieg ist ein ausschließlicher Raud- Und Beutekrieg geworden. Anno 1635 überfluten wilde Kroatenscharen unter Jfolani Und Marco Freiherru von Corpes das Schlitzerland, Die kaiserlichen Offiziere nahmen in der Vorderburg Quartier und erpressen trotz der unbeschreiblichen Not 896 Rthlr Damals wurde von Fulda her zum zweitenmal der Versuch gemacht, das Schlitzerland wieder katholisch zu machen. Der evangelische Pfarrer berichtet darüber im Ktvchenbuch: „Dienstag 21, July wurde ich auf Befehl des Apis von Fulda meines Pfarramts Widder beraubt, aber der katholische Priester sich des Pfarramts in Deinem Theil wedder mit Predigt, noch Sakrament administrieren, noch Taufe vorgenommen, sondern aus Furcht vor den Kriegern sich Widder nach Fulda begab (sowohl auch der Kirchner und Schuhlmeistcr)," Es war vielleicht noch andres Moment, das die von Fulda Gesandten zum eitrgen Abzug brachte, nämlich der Ausbruch einer zweiten mit erschreckenden Heftigkeit auftretenden entsetztick>eu Pestcpidemie. Tie verheerende Wirkung der Seuche wurde begünstigt durch die zahlreichen, armen, halbverhungerten Landbewohner, dre vor den Greueltaten der Kroaten im Städtchen Zuflucht suchten, in der Meinung, hier doch etwas mehr Schutz zu haben, als auf dem flachen Lande, Ganz erschütternd ist es, im Kirchenbuch die lange Liste derer «i lesen, die der Pest zum Opfer fielen. Jim Augustl raffte dte Seuche 109 Menschen dahin, im September 330 an manchen Tagen bis zu 20 und mehr; im Oktober 200, im November S6 um im Dezember wieder fast ganz zu erlöschen Oesters liest man die Bemerkung; ..Und ist alßo dteß Hauß rein ausgestorben," Im ganzen fielen ihr in wenigen Wochen 684 Menschen zur Beute, im Schlitzerland zusammen nach einer Bemerkung im Kirchenbuch 956, Eine alte Abschrift aus einem leider nicht mehr vorhandenen Buch der Bäckerrnnung in Schlitz berichtet i ogar von 1100 Toten, und gibt uns im übrigen een anschau- iches Bild sener schrecklichen Zeit, Wir lesen darin: „Zum Ge- >ächtniß der Nachkommen ist in das Becker Bach geschrieben worden. daß in dem Jahr 1635 hier in Schlitz und fnldischem Landt et» gemein groß landsterben grweßen, und in Schlitz und auf bei, Dörfern an der Pest gestorben sind auf dte Eilfhundert Menschen Jung und Alt, man hat dazumahl als eben das sterben im Herbst wahr, manchen tag 20 oder 24 menschen aus «inmahl begraben, daß denn vifter geschah, daß ein oder mehr Kerlen Ein Tobten auf den Kterchhoi zum grabe trugen, den anderen tag trug man die oder der träger ein theit wieder zu grab daß alßo keiner vor dem Tobte dasmahl siecher sehn kante, E« war auch so eine betrübte Zeit, da« dte Lcudtc aus furcht des todtes, die rüden und Kraut, auch äpfel und birn, wie auch den ftachh aus der stauchet stehen und liegen laßen und nicht- heim schafften, das gar erbärmlich ivahr, daßmahl starb auch mein Beiter Sans Paul der älter und 3 Brüder, wie denn auch mein Schwäger schwieger und schwagcr und halfen alßo auch die sahl der 1100 erfüllen," Kaum ist diese schreckliche Pestzeit vorder da stellt sich auch schon ein anderer unerwünschter Gast ein, ,63<>/37 nänilich eine furchtbare Teuerung und eine damit verbundene grauenvolle Hungersnot Darüber hören wir in oben angeführter Urftlnd« Folgendes: „Weilen noch Raum und Platz da gewesten, Ist »um Gedächtniß dte beschwehrliche Zeit beschrieben Worden, so in den Jahren 1636 und 1637 hier in Schlitz bey dem großen Krtegsweßen wir erlebet und gesehen haben. In den bemelteten Jahren galt «in Maaß Korn 3 fl, 14 Böhmß (Gulden etwa 2 Mk, Wert: Kaufwert nach unserm Geld etwa 6—8 Mk,, 1 Böhm = 6 Pfennig), ein maaß Gersten 3 fl ein viertel Korn (3 Ztr.) 16 spanische thaler oder 26 >2 ft, 7 Böhmß, die Gersten wahr 16 reichsthaller oder 24 fl. Dazumahl aßen die armen Leute Hundt und schweinenfleisch von maßen, etliche bucken Eichel brodt, auch leinkuchen Brod, und kochen die Frösche aus den Teichen und Pfützen zur nahrung. In SumMa es war so eine elend« Zeft, das auch viele Leudte Hungersnot stürben, welches viel, dte jetzt noch lehen, wohl erfahren und nicht genug befchrer- ben können!" 1686 haben die Gerichtsjunker wieder einnial Ursache, bei den Kriegsräten in Kassel Beschwerde zu führen über vvrgekommene Plünderungen, und bemerken dabei bitter, sie wären schließlich r 'ungen, „sombt den wenigen noch vorhandenen armen und aufs Mark auSgesogenen Leuthen di« übrigen bloßen Hütten »u verlassen und notwendig den Bettelstab zu ergreifen," Außerdem bringen die Gerichtsjunker noch Folgendes vor: Bor ein haar Monaten seien sie von dem Obrtsten Jean de N i»e t h zu einer Kontribution nach Hirschfrld (HerSseld) gezogen worden, hätten sich deswegen mit ihm verglichen, damals, als dt« Kaks«, lichen in der Nähe waren. Abgesehen von einem geringen Nach- stand sei alles geregelt worden, hernach aber, da er sein Gebiet verlassen, sei es von den Kaiserlichen okkupieret worden, denen sie ebenso Kontribution bringen mußten. Nach seiner Rück kehr habe er den ganzen Rest von 150 Rthlr, unter starker D-drobun- militärischer Exekution gefordert und sie solche aus Furcht bä Bedrohung in zwei Zielen zu erstatten sich erboten, „Der ObrO wollte aber damit nicht zufrieden sein, sondern mit Arrestterung unsres zu dem Eicht äbgesertrgten Schultheiß seiner Bedrohung zu eftektutren angefangen und den Kapitän Hausmann mit einem starken Trupp mousguetiere geschickt, damals als noch obendrein Kapitän Knoblauch vom Romrodsehen Regiment in Schlitz im Quartier lag. Die Leuthe in Anast erftären sich bereit, alles was immer möglich zusammenzubrtngen, auch dazu der Anfang gemocht, als gemelter Kapitän Hausmann den zur Einnahme verordnet«« Personen dte Zeit nicht gönnen wollen, sondern von ihrem Ort in sein Logement abführen und daselbsteil verwahren lassen, die Soldaten aber hin und Widder in di« Häußer geschickt, was rhnen gefallen, geraubt und geplündert. Da Man ihm dein Kapitän 120 Rthlr, auf Abschlag erlegt, nicht allein schimpflich verworfen, sondern aiuh seinen Soldat, daß sie Kisten und Kasten auftchlagen, nahmen und plündern sollten öffentlich zum Fenster herausgeschrieen, welchem sie so fleißig nachkamem daß auch de« Kirche nicht geschont wurde, (sie wurde zum 1, Mal geplaudert 1628 von fuldischen Soldaten.) Am andern Tag habe er „nicht eher weichen wollen, bis man ihm 220 Rthlr,, also 70 mehr, als anfangs gefordert, in barem Geld erlegt. Danach wurden von dem Major Lantzberger dieser bezahlten Tontribution ohngeachtet 100 Rthlr, angesordert," Noch ein andrer Kapitän Namens Haustein sei gekommen und habe gedroht, „es noch ärger tun zu lassen, als es der Obrist Nrzeth habe tun lassen". Er forderte die „Kleinigkeit" von 5000 Rthlr,, „so ihm die unsrigen vor 2 Jahren auf Hirschberg (Burg Herzberg bet Grebenau) zu erledigen schuldig gewesen fern sollen, wo doch zur Zeft nicht dieser Kapftän Hanstern, sondern Knoblauch von dem Romrvdschen Regiment allhier die Contvibution und Quartier gehabt. Ließ unfern Leuthen eine ansehnliche Herbe Brey entführen", Di« Gerichtsjunker bemerken schließlich voll Bftterkeft zu diesen entsetzlichen Drangsalen: sie würden „fast wie Feindliche behandelt, ein Jeder fordere nach Belieben und gehe sofort zum Raub« über," Die Kriegsräte forderten daraufhin den Obersten Nizeth aus, Über die Tat des Kapitän Dausmann an Landgraf Wilhelm zu berichten, und geben dem Offizier selber di« Mahnung: „An Euch das ernstliche Begehren: „Ihr wollt es bei Euer» Unter- gebenen dahin richten und die gehörige ernst« Verordnung thun, damit die geplanten Prozeduren unterbleiben und niemand beschwert werde". Doch es ist nunmehr ein Ding der Unmöglichkeft, der durch die lange Kriegszeit völlig verrohten, beutegierigen Soldateska, wie auch ihrer Führer beizukommen. Bald hier, bald dort wrrv ein Soldat im Streit von andern getötet. Auch ein schwedischer Leutnant „Dörkels Anderson von Godenburg einer vornehmen Handelsstadt in Schweden" wurde von seinem Rittmeister erstochen und hier beerdigt, 1687 sind es »ur Slbwechselung wieder einmal Kaiserliche, di« von den bis aufs Blut ausgesaugten Bewohnern wiederum gegen 1000 Rthlr, erpressen. Es war die Aufbringung der Summ« aber noch dadurch möglich, daß zunächst Otto Hartmann von Schlitz gen, von Görtz den Betrag vorlegte, um ihn später auf die einzelnen Ortschaften ausschlagen zu lassen. Unter diesen Orten wird noch Berngerod aufgesührt, nordwestlich von Schlitz gelegen : er ist in jener furchtbaren Zeit dann von seinen wenigen Bewohnern verlassen worden, schließlich gänzlich vom Erdboden verschwunden und heute erinnert nur noch ein Walddistrikt „Berngerod" an ein vor langen Zeiten einst vorhandenes Gemeinwesen, Immer trostloser gestalten sich infolge der jahrelangen unaufhörlichen Drangsale die Verhältnisse, Aus einem Schriftstück vom 1, August 1637 klagt ein Unbekannter, daß „dte liebe Frucht mehr Schoden erleidet, welcher mehr zu beklagen, als zu beschreiben ist. Ae noch wenigen übrigen armen Leute seien aber „hurch Pest, Hunger, Contribufton, Einlogieren und Plünderungen dermaßen ruiniert, daß wann die praetendierte Schuld bezahlt werden solle, die ihnen zu bezahlen obnmöglich, ansonsten man bie leeren Hütten wüst und öde stehen lassen müßte, womit niemand nicht gchient und die armen Leute gar zur Desperatronl gebracht" würden. Daß die Verhältnisse ganz trostlos waren, geht wohl auch daraus hervor, daß selbst ein kaiserlicher Offizier bei seinem General Jfolani für das Gericht Schlitz sich verwendet: Es set „von kroatischen Völkern dergestalt okkupieret, daß das Vermögen geringer, als zu beschreiben ist". Nach, Abzug der Kroaten rücken wenige Wochen später trotz der beispiellosen Not und Armut wieder Heisen-Kasselcr ein und nehmen durch Wochen lang andauernde Einguartienmgen den wenigen noch übrig gebliebenen, unglücklichen Bewohnern das Letzte, was sie besitzen. 613 Im Juni 1688 hören wir, daß „S Kompagnien zu Pferd" in Schlitz Quartier bezogen haben. Verzweifelt schreiben in diesen Tagen die Gerichtslunker nach Kassel und es ist Wohl nicht übertrieben gewesen: „Von fernererem Wohnen oder Haußhalten im Gericht Schlitz ist kein Gedanke mehr, welchen Grund Ruin von hochlöblichem Hauß Hessen, wovon wir billig alle Proteklion, Gnade und Schutz verhosfrn, meritiert zu haben, uns nicht versehen " Die Kriegsräte erwidern in lakonischer Kürze, es sei nichts zu ändern. General-Leutnant Melander habe „exvresse ordre nach dem Stift Fulda um in dessen Oerthern zu logieren und auch den tlnderhalt daraus zu ziehen. Deslogierung uns Auge gefaßt". 2 Kompagnien rückten tatsächlich und zwar wohl in erster Lime wegen Vrrpslegungsschwierigkeilen ab. Doch die eine Reiterabtei- tung bleibt und erpreßt das Wenige, was noch vorhanden. Auf 2 weiter« dringende Schreiben nach Kassel vom 11. und 16. Juli wird die Antwort zuteil: Sie wünschten auch, sie blieben verschont, aber sie brauchten nicht zu glauben, als ob ihnen „ein Unrecht geschehe", als ob man in Kassel an ihrem „Ruin einigen Gefallen trage", und mit den ihrigen in Artnut bringen wolle. General-Leutnant Melander habe vermöge des Stillstands Accords das ganze Gevsische Regiment zu Pferd herausgeschickt und demselben Ordre aus das Stift Fulda erteilt. Um Beibehaltung guter Nachbarschaft willen sei aber ihnen nur eine einzige und säst die geringste Kompagnie Dragoner zugewiesen „Werdet Euch noch ein Geringer patienzieren, die Eurigen aber zu Geduld zu vermehren wissen." Doch im Oktober liegt die Kompagnie immer noch in Schlitz. Wieder haben die Gerichtsjunker nach Kassel uni Hilfe und Befreiung sich gewandt. Sie erhalten wieder abschlägige Antwort mit den üblichen Vertröstungen in einem Schreiben vom 6. Okt. 1688. Darin heißt es: Sie „wünschen auch von Herzen, daß ihnen und dero Untertanen geholfen werden" könnte: sehen aber kein Mittel, wodurch ein solches geschehen könnte. Sintemal, wenn man ihnen die Völker abnehmen wollte, ,,es nicht allein an Quartieren zu ihrer anderweitigen Accornodierung ermangelt, sondern sle auch nothwendiger der Ursache halber anhero ins Landt gelegt und daß- jenige, was man die Eurigen alßo entledige, würde biestigen armen Untcrthanen ussgebürdet werden inüßen". Sollten sich daran erinnern, wie nämblich dießes arme Landt usss Aeußerstc und mehrere Theils Oerther ohngleich ärger, als andere Stättlein und Unterthanen durch Raub und Brandt und andere vorgegangenen Eptremitäten und Feindseligkeiten zugerichtet und verderbet. Derohalbcn ganz ohnmöglich, ihnen weiter einige Mann einzulogieren oder eines Hellers Wert ferner zuzuweißrn und ufs- zuerlegen. Geduldet Euch um solcher Ursach willen noch ein Geringes bis zur Erlangung des gewünschten Friedens, die Euern auch bis dahin zu ebensolcher Patienz anzuweißen wißen werdet." Einen ganz erschütternden Eindruck der damaligen entsetzlichen Rot und Verzweiflung aewähren die beiden letzten Urkunden aus teuer trostlosen Zeit. Noch einmal und soviel ersichtlich zum letztenmal klagen die Gerichtsiunker den Kriegsräten am 23 Oktober 1638 ihres Landes und seiner Bewohner grauenhafte Not. Sie bringen vor: „Den ganzen Sommer bis dato haben wir ohn- crträgliche kontiuuirliche Krregslast. An die Herren lKricgsräte) verschiedentlich und össters ganz inständig Bitten gelangen laßen, auch dießelben mit Anmahnung zur geringer Gedult uns Hoffnung widderfahren laßen, daß ist allermeist bekannt. Wenn wir aber Widder alle gut« Zuversicht unter der Last steckend die vertröstete Deslogierung im Wenigsten erfolgt und es nunmehr nach uss- gezehrten allem Vorrat gar ad extrema komme, alßo, daß die noch wenigen verpbliebeuen verdorbenen Leuth ihren Hunger zu stillen auch daß Roßfleisch von den abgegangenen Pferden nicht schonen, sondern hierbei uff dem Schindter Maßen sich häufig sinden, welches ohn' schmerzliche Erbarmung nicht gehört, weniger augesehen werden kann, so ersuchen wir die Herren nochmals flehentlich, sie geruhen doch den ohnbeschreiblichen gleichwohl umb das sürstlich« Hauß Hessen ohnverdienten Jammer und Ruin der armen Leutbe deromal mit mehr erbarmenden Dertzen uns von der mehr, alß bleischweren Last zu entledigen, deßen wir uns getrösten." Es scheint auch auf diese herzendringende flehentliche Bitte nichts erfolgt zu sein, denn in ihrer Not und Verzweiflung wenden sich die Gerichtsiunker letzt sogar an die Landgräfin Witwe Amalie Elisabeth In Kassel, und senden gleichzeitig einen Bevollmächtigten, der noch mündlich ihre ganz verzweifelte Lage darlcgen soll. In dem Schreiben führen sie aus: Da« ganze Geysische Regiment, da es seinen Zug nach dem Stift Fulda genommen, sei dagewesen. Hernach 3 Kompagnien eine gute geraume Zeit und letztlich, als wir die große Last nicht länger ertragen können, zwei Kompagnien zwar abgeführt, aber die eine dritte noch stets bis daher nun in die 18. Woche obnaufhörlich uns uss dem Halß gelegen, wo denn rm Anfang gleich alles was aus dem Feldt und in den Häusern vorhanden, mit großer disvrdre aus einmal verderbet und Hinweggenommen, daß die wenigen noch übrigen Leutbe durch das kon- tinuirlichc Geben nunmehr bis auf den Aeußersten Grad ausgemergelt bereits Hungers halber dahin fallen, totkrank und matt sein, die Uebrigen aber mit einem Bettelstab aus dem Lande zu gehen und Hauß und Hof mit dem Rücken anzusehen, einen guten. wiewohl erbärmlichen Anfang gemacht, wodurch das Landt, wem» nicht eilend Remedierung geschieht ganz und gar wüst und (ect gelassen wirb. Ob wir nun wohl den Herrn Kriegsräten diese unsre Not und äußerstes Verderben von Anfang bis zu End« zum öfteren geklagt und sehr beweglich zu Gemütb geführet, olr hören nichts mehr bis zum Ende jenes grauenvolle» Krieges über die weitern Schicksale des Gerichts Schlitz un» seiner Bewohner. Nur noch wenig arme Leute mögen es gewesen sein, welch« in Schlitz und den zugehörigen Dörfern sich aushielten. Wer e« irgend vermochte, flüchtete sich in die benachbarten größeren Städte, wle Lauterbach und Alsfeld, oder suchte in der weiten Ferne echt neue Heimat und ein neues Glück. So sind nachweislich damaA Schlitzer Leinweber nach Elberfeld ausgewandert, deren Geschlechtes z. T. heute noch dort blühen. Dafür wanoerten aber wieder End« der 4l)er Jahre in jene» Zeit zahlreiche landflüchtige heimatliche Leute ein und ließe» sich hi« nieder, darunter Vertriebene aus Amöireburg, .Kirche Hain und Schweinsb«g. Der letztere Ort war 1635 vom kaiserlichen Obristen Bönninghausen bis auf die Kirche und zwei Häuf« zerstört worden. Endlich erklangen die Friedensglocken. Biele, die währenls drei langer Jahrzehnte die Greuel dieser schrecklichen Zelt mtt- «lebt hatten, konnten cs kaum glauben, daß ivieder Friede fn, daß jeder ungestört keinem B«us nachgehen dürfe, und ihm auch der Lohn zuteil wem für sein« Hände Fleiß. Lange Jahrzehnte vergingen, bis die schw«en Wunden dt« jene Zeit geschlagen, ansingeu zu v«narbeu. Und doch fruchtbar« Jahre, die Gott bescherte, und neu Heranwachsende Geschlecht«, die tm Glauben an etue bessere Zukunft alle Kräfte anspannten. führten auch wird« Zeiten neuer Blüte und neuen Aufschwung» herbei für das 'Schlitzerland und das alte burgengekrönte Städtchen in sein« Mitte. liönigspromenade. Man darf die einzelne» Wörter und Silben nur in der Weis« miteinander verbinden, daß man — wie der König aus deui Schachbrett — fl«ts von eitlem Feld ans aus ein benachbartes übergeht. ber vor läßt pein nein big geh ü wünsch der »nd guä hen lä en den sanimt zu hört fl« chelt und gend der i nen ihr mel der ircnim l» s°h schö wohl träum htm nen nen nen nach cf) ein stüm mit trä ft«* stürmt man ge UN und den sie Auflösung in nächster Numm«. Auflösung des Logogriphs in voriger Numm«k Rost, Rose. Schrtftleitnug: Ang. Goeh. - Rotationsdruck und Perlaa der Brnbl'sche» llntversitäls-Bnch- und Steliidrnckerei, N. st"N,ie. Gnchen.