'1914-Nk lSk Montag, -en y. November AnlechaltungsblallM^GiehenerAryetzerlAenewlAn^eiger). Die hundert Tage. k>toman aus dem Jahre 1815 von M. von Witten. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Gottfried Schneider hat einen Augenblick wie gelähmt auf seinem Braunen gehalten. Jetzt schießt er mit ihm wie ein Vogel davon. Dicht neben den feindlichen Kürassieren. Er will, er muß die schweren Reiter überholen. Und sci's um den Preis seines Lebens! Jetzt — jetzt hat er sie in seinem Rücken — er sprengt auf ein die Feinde erwartendes Regiment los — das Elü- Kavallerie - Regiment ist's — keuchend berichtet er dem Major: „Der Feldmarschall in höchster Gefahr gefangen genoiw- mcn zu werden! Die Kürassiere müssen zurückgeschlagen werden!" Der Major, Herr von dem Busche, galoppiert an die Spitze des Regiments. „Zur Attacke! Marschall Vorwärts in Gefahr!" Ein wütendes Hurra! Dahin sprengen die frischen Reitermasseu, den heranstürzenden scindlichen Kürassieren entgegen — sie werfen sie in unwiderstehlichem Anprall ziv- riick — zurück in die feindliche Linie. Der Feldmarschall ist gerettet. Herbeigeeilte Reiter Helsen ihm unter seinem toten Schimmel hervor. Gottfried bietet ihm sein Pferd an, man hebt den Fürsten hinauf — glüch- lich erreicht er die Infanterie, die jeden Skngriss des Feiiu- des abgeschlagen. Die Schlacht ist verloren. Dumpfe Gerüchte vom Tode des Feldmarschalls irren, Fledermäusen gleich, durch die Nacht. Nach Norden und Nordosten fluten die Prenszen zuruck. Nicht doch! Scho» wird der Strom der Zurückweichenden von einem großen Willen gen Nordwesten gelenkt Den Engländern zu. An der Römerstraße halten Generalstabsosfiziere und Adjutanten. Sie weisen den Druppenführern die iveitere Richtung an. So strömen die Braven dahin — Geschlagen! Geschlagen! Tiefe Bitterkeit und zornschäumende Wut kreisen in aller Herzen. Tiefe Bitterkeit und zoruschäumende Wut kreisen auch in Ulrich Erle ns Brust. » Mit zusammengebisseneu Zähnen, mit düster zusammen« gezogenen Brauen, die schmale Stirn gesenkt, so reitet er seiner Schwadron voran. Ewiger Gott! Soll denn wirklich alles umsonst gewesen sein?! All die unzähligen Opfer, all das vergossene Blut? Sollen die Tränen deiner Mütter und Frauen und Mädchen, unseliges Preußen, umsonst geweint sem? Soll Preußen, soll Deutschland von neuem in das Joch dieses Dämons geztvungen werden? Ein dumpfer, qualvoller Laut entringt sich Ulrichs Brust. Er erschrickt über sich selbst, blickt umher. Da! Der Reiter vor ihm hat !das Harrpt gewandt. Jetzt erst erkennt er ihn durch die strömenden Regenmassen. Otto von Jäger ist's! Er reitet am Ende seiner Schwadron. Nein! Er reitet nicht mehr — sein Pferd steht still — jetzt wird es mit ihm zurückgedrängt neben den einstigen Freund. Offiziere sprengen, so rasch ihre Rosse in dem aufgeweichten Boden neben der Straße es vormögen, dieTruhpen- reihen entlang. Hinab, hinauf. Ordnende Zurufe ertönen. Für wenige Minuten muß Halt gemacht werden. Dort, wo die Römerstraße die große Chaussee Namur-Nivelle kreuzt, muß gegen Norden in den schmaleren Landweg eingebogen werden. Das hat eine Stockung verursacht. Noch ein paar Augenblicke drängen die Massen ineinander. Dann hat ein jeder seinen festen Standpunkt gesunden. In bester Ordnung halten die Truppen — Mann neben Mann - Glied hinter Glied. Der Regen rauscht — Geschlagen! Geschlagen! Und immer heißer quillt die Bitterkeit, quillt Groll und Zorn und Wut in all diesen Herzen herauf. In Ulrich Erlen formen sie sich zu Worten. „Furchtbar dieser Gedanke! Geschlagen bei so viel Aufopferung! Geschlagen bei soviel todesmutiger Tapferkeit!" würgt er hervor. Sein Auge sucht nicht den Freund, der noch immer neben ihm hält. Aber er empfindet seine Nähe, wie in vergangener Zeit, als einen Trost. „Mit welcher Freudigkeit hätte ich mein Leben gegeben! Aber zu leben und fürchten zu müssen, in solcher verlorenen Schlacht vielleicht sein Liebstes geopfert zu haben . . .!" Die Stimm- erstickt. Bon qualvoller Sehnsucht zerrissen, hebt er das Auge in stummer Anklage zum Himmel empor. Der Regen peitscht ihm ins Gesicht und mischt sich mit seinen Tränen. „Du — du willst dich beklagen?!" Mit dumpfem trostlosem Tonfall treffen Otto von Jägers Worte sein Ohr. „Glücklicher du! Ich beneide dich!" Ulrich wendet betroffen das Haupt. Er starrt dem Freunde ins Gesicht. Wie elend der aussieht! Trotz der grauen Rcgcnnacht ist's deutlich zu erkennen. Es schneidet ihm ins Herz. „Blick mich nicht so an, als ob ich toll geworden wäre!" fährt Otto in dem gleichen Tone fort. „Wenn du dein Lieb^- ftes im Tode verloren, was täte das?! Ihr kämpset Seich an Seite für dieselbe große Sache! — Mein Weib lebt — und — cs verriet mich!" „Otto!" 602 Unwillkürlich, im Impuls heiß, aufsteigenden Mitleidens, streckt Ulrich dem Freunde die HaNd übers Pferd hinüber. Der scheint das nicht zu sehen — blickt starr geradeaus, „Und ist die Schlacht auch eine verlorene, in der sie ge- allen wäre, — gleich ist's! Für die eine große Sache wäre ic verblutet, wie all die vielen Dausende, die ihr Leben ge- assen. Selig der Mensch, der für seine Ueberzeugung sterben kann!" Er hatte das alles mit derselben eintönigen Stimme gesprochen, die eben durch ihre spröde Trostlosigkeit so er- chütternd auf Ulrich wirkte. Bei den letzten Worten aber chien, wie Feuer unter der Lava, ein heißes Empfinden lervorzubrechen. „Und ich frage dich," er kehrt Ulrich sein Gesicht wieder zu, „Ivo hast du deine Augen? Du, der sonst alles niit weitem Blick unifaßt!" Ein matter Schimmer von der alten Herzenswärme strömt dem Freund entgegen. „Seit wann muß ich dich aufrichten? Diese verlorene Schlacht trägt den Sieg in sich! All das umsonst vergossene Blüh schreit zum Himmel! ES schreit in den Herzen aller, die noch leben!" Und nun hebt sich Ottos Stimme, daß die Zunächsthaltenden ihn hören können. „Diese Scharte muß ausgewetzt werden! Sie muß! Hat uns Napoleon heute geschlagen, so müssen wir ihn morgen vernichten!" „Hab Dank für dieses Wort!" Wie neubelebt reckt der Rittmeister sich auf. Er wendet sich zu seiner Schwadron!, „Habt Jhr's gehört, Kinder?" schallt seine Mahnung durch den rauschenden Regen. „Daß mir keiner mehr den Kops hängen läßt! Wir werden die Scharte auswetzen. Damit vasta!" Und wie ein Lauffeuer gebt dieser eine Gedanke aufrichtend, anfeuernd von Mund zu Mund, von Herz zu Herzen: „Hollah! Noch ist längst nicht alles verloren! Eine verlorene Schlacht ist noch kein verlorener Feldzug! Wir werden die Scharte answetzen! Wir werden! Wenn nur Unser Marschall Vorwärts lebt!" ---- Bald darauf hatten die Ulanen hinter Tilly Biwak bezogen. Todmüde, aber guten Muts. Nur die Ungewißheit über das Schicksal des Feldmarschalls, des Vater Blücher, lastete noch schwer auf aller Herzen. Ulrich vermochte kein Auge zu schließen. Seine ganz« Seele war aufgewühlt bis in ihre tiefsten Diesen. Er mußte erfahren, wie es um den heißgeliebten Feldherrn stand. Und, vielleicht — vielleicht gelang es ihm dabei — "Gottfried Schneider aukufinden oder etwas über ihn zu ermitteln! Welch unglaubliche Hoffnung. Und doch! Was glaubt und hosst ein liebendes Herz nicht alles! Er hatte im Getümmel der Schlacht nichts wieder von ihm' gesehen und gehört. Und auch der andre Freiwillige, der ihn fortgeleitet, war nicht wieder in die Front zurückgekehrt. Es mußte auch diesem, den er als einen kreuzbraven Soldaten kannte, ein Unglück zugestoßen sein. So wußte Ulrich nichts, nichts!" von Erdmuthens Ergehen und sein Herz malte sich alles in den schwärzesten Farben aus. Es hielt ihn nicht länger. Er mußte irgend etwas unternehinen! Er begab sich zu seinem Obersten. Herr von Stutterheim beantwortete Ulrichs dahinzielende Frage damit, daß er noch nicht habe ermitteln können, wo der Feldmarschall sich befinde. Nur soviel sei gewiß, daß der Feldherr lebe, und daß er, wenn auch Gott sei Dank nicht gefangen, so doch verwundet worden sei. Er habe soeben einen seiner Adjutanten ausgesandt, um, wenn irgend möglich, den Aufenthalt des greisen Helden festzustellen. In Ulrich bohrte und! drängte es gewaltig .... Er konnte nicht anders: er bat Herrn von Stutterheim um drei Stunden Urlaub. Vielleicht daß es ihm gelänge, ausfindig »u machen, wo der Feldmarschall sich augenblicklich befände. ' Gern gewahrte der Oberst die Bitte. Bald hatte Ulrich das Biwack hinter sich. Noch immer strömten Scharen von Soldaten, aus ihren Verbänden gerissen, gen Nordeu, auf der Straße, die, von der Römersttaße abbiegend, direkt auf Wawre führt, dahin. Eine Weile blieb er am Wegrande halten, unter wildem! Herzklopfen die Züge, die Uniform jedes einzelnen mit angestrengtesten Sehnerven musternd. Doch die, die er suchte, die fand er nicht. Und dann und wann, um dies Zögern vor sich selber zu rechtfertigen, ries er in die Trupps hinein: „Weiß keiner, wo unser Vater Blücher ist?" Nein, keiner wußte es Da schloß er sich den nordwärts Flutenden wie von selber an, wie vom Strome mitfortgettagen. Auf einmal glommen trübe Lichter durch die Nacht. In ihrem Schatten rauchten Häuser auf. Ein Dorf. Meillerie war's. Es schien angehäuft mit Militär. So wogte der größte Teil der Fliehenden vorüber. Ulrich aber zog's gewaltsam hinein. Bald wußte er, was er wissen wollte. Blücher war lim Dorfe. Ein Offizier wies ihm daA Bauernhaus, in dem er lag. Ulrich dankte und zögerte einen Augenblick. Durfte er cs wagen, sich beim Feldmarschall zu melden? Einen bestimmten Befehl von Herrn von Stutterheim hatte er ja eigentlich nicht. Und doch! Sein Herz drängte ihn förmlich hinein zu dem so hochverehrten Feldherrn.' Dazu — auch in militärischer Hinsicht war sein Beginnen zu rechtfertigen. Er würde seinem Obersten vielleicht Befehle übcrbringeu können. So trat er denn ins Haus und ließ durch Major Graf Nostiz, den er auf dem engen HauDslur traf, anfragen, ob der Feldmarschall rhu empfangen wolle. Sofort' brachte der Adjutant die bejahende Antwort heraus. Militärisch grüßend trat Ulrich in die niedrige Bauernstube. Auf Langstroh, das man in einer Ecke auf dem Boden ausgebreitet, lag der greise Held ausgestrcckt. Bleich, mit leidenden Zügen. Ulrich erschrak. Aber schon winkte Blücher mit der einen Hand. Sein« Augen lachten. , „Werde nur nicht blaß wie 'ne Kalkwand, Jungchen! Diesmal haben wir dem Tod und dem Herrn Napvl'eou noch ein Schnippchen geschlagen! S' ist nur eine ganz verdamnite Schramme geworden, da am Bein und an der Schulter." Er versuchte zu zeigen und sich dabei etwas anfzurichtenk „Au! Au!" „Hübsch artig liegen bleiben!" Dr. Brieske, Blüchers Arzt, der aus einem Scttentische eine Salbe zusammenbraute, rief es, aufblickeud, zu seinem ungeduldigen Patienten hinüber. „Tue ich schon!" räsonnierte Blücher, indem er das weiß- aarige Haupt aus das Stroh zurückfallen ließ. „Mer wenn as Ihre ganze Weisheit ist, alter Freund: Liegenbleiben l Liegenbleiben--!" Dr. Brieske schaute treuherzig über die goldenen Brillengläser auf den Grollenden. „Durchlaucht — ich reibe ja schon Salbe." „Papperlapapp! Einbalfamiert wird nicht! — Mer lassen wir den alten Quacksalber bei seinen Dosen," wendete er sich wieder gegen Ulrich, der noch immer stramm stmijn „Es ist mir eine Freude, dich so forsch wiederzusehen, Jungi- chen." Damit reichte er ihm die gesunde Hand. Ein ganz verschmitztes Lächeln wippte dabei von seinen Mundwinkeln zu den btauleuchtenden Auge» hinauf. „Um so mehr, als ich etwas für dich habe. Mer davon später! Zuerst: kommen Sie dienstlich?" Ulrich erstattete kurz über den Sachverhalt Bericht. „Nun gut!" eutgeguete Blücher. „Kannst ja nachher dem Herrn Oberst erzählen, daß du mich noch zu drei Vierteilen heile gefunden. Und daß der alte Blücher noch immer Kopf und Herz auf dem rechten Flecke hat. Wen» wir auch heute Schläge gekriegt haben, — macht nichts! Morgen schlagen wir!" Wieder machte Blücher, sich vergessend, eine heftige Bewegung, als wolle er sich aufrichten. Mit dem gleichen Erfolg. Stöhnend fiel er auf das Stroh zurück, Ulrich stand neben ihm, die düster», dunllen Augen mit einem Ausdruck tiefster Verehrung auf den Alten gerichtet. „So stehen Sie doch nicht da wie ein Stock, Erlen. 2lls ob Sie mich abkonterfeien wollten. Setzen Sie sich da auf den Schemel!" Ulrich gehorchte schweigend und ließ sich aus dem drei- beinigeu Holzschemelche» nieder, das au Blüchers Lagerstatt stand. (Fortsetzung solgt.) Die Leiden der Stadt Schlitz und des Schlitzerlandes im 30jährigen lttieg. Von Stadtpfr. Boeckner -Schlitz. Namenlos sind die Leiden und Drangsale gewesen, die der 80jährige Ktteg einst auch über das Schlitzerland und das uralt« Städtchen ln seiner Mitte gebracht hat. Die noch vorhandenen 603 Urkunden aus jener wild bewegten Zeit, die alten, wertvollen Kirchenbücher und mancherlei Anszeichnungen im Gräsl, Archiv, die von zahllosen Einquartierungen, Kontributionen und Plünderungen, von Pest und Hungersnot, von grenzenlosem Jammer und Elend zu berichten wissen, reden eine ganz erschütternde Sprache. Im Jahre 1622 bereits bekam man im Schlitzerland einen kleinen Vorgeschmack von dem Furchtbaren, was noch all' bevorstand: zahlreiche Scharen des Herzogs Christian von Braun- schwerg waren es damals, die von Tilly bei Höchst am Main geschlagen, aus ihrem Rückzug gen Norden hier durchvassierten und ebenso, ivie die bald nachrnckenden Tiilhschen Truppen in der Stadt und aus den Dörsern bös Lausten, Tas Schlimmste aber war, daß sie alle möglichen ansteckenden Krankheiten einschleppten. Zum erstenmal findet sich im Jahre 1624 im Kirchenbuch bei einem Sterbesall die Bemerkung: „und man dafür gehalten, alß sei er peste gestorben". Im August 1625 bricht dann die Pest mit grober Heftigkeit aus, „Am 6. August — so berichtet das Kirchenbuch — fing! in der Leimkautten leine Straße, heute . Lehmkaut" genanirt) in des Seylers Haust die Pest an zu grassieren," Auch andere ansteckende Krankheiten scheinen sich damals eingestellt zu hoben, So heißt es z, B, geswrben: „an der Tiiscnterie'^ „am Blut", „an der schwehre Not", „an pestalis" usw. Vermutlich aber war es in den meisten Fällen doch die Pest, die damals in fast ganz Oberhessen wütete, und der in Schlitz von August 1625 bis Ende des Jahres 109 Menschen zum Opfer sielen. Die Seuche erlischt dann fast ganz — wie wir es in Pestzeiten meistens beobachten können — im Januar, um erst wieder Ende Juli mit erneuter '.Heftigkeit auszutreten und bis zum Jahresschluß über 160 Personen dahinzurassen. Eine noch viel furchtbarere zweite Pestepidemie suchte 1635 das Schlitzerland heim, worüber später noch berichtet werden wird. Im März 1625 war der buchischen Ritterschaft, d, h, den adligen Geschlechtern des alten Buchonia — wozu auch die sogen, Genchtsjunker von Schlitz, die „von Görtz" und die „von Schech- ten" gehörten — von Kaiser Ferdinand eine Salva Guardia, ein Schutzbries ausgestellt worden des Inhalts: Sie sollten sich „aller Rächte, Gerechtigkeit, Freiheit, Sicherheit und Vorteile erfreuen"; nur müßten sie durchpassiercndern Kriegsvolk den notwendigen Proviant zuführen, Zum Zeichen aber, vast der Schutz- bries ihnen geivährt sei, könnten sie überall an ihren Besitzungen den .karserlichen Adler zum Zeugnis des kaiserlichen Schutzes anbringen und die Salva Guardia anschlagen: niemand dürfe sie ^.betrügen, pressieren, hindern, beleidige», anfallen, gefänglich bestricken, arrestieren, strafen, plündern oder sich gar an ihnen vergreisen", Wer dies kaiserliche Gebot überschreite, „sreventlich da- widder rede, oder handle", solle eine Geldbuß zahlen. Doch war der Nutzen dieses Schutzbriefes gleich null: denn die kaiserlichen Scharen kehrten sich! wenig hieran, und als dann Hessen-Kasseler und Schweden einrllckten, brachte gerade die Tatsache des verheißenen kaiserlichen Schutzes, wie wir später sehen werden, umso schwerere und größere Bedrückungen. 1628/31 versuchte Johann Bernhard von Schweinsberg, Fürstabt von Fulda mit Hilfe Tillvscher Truppen die evangelischen Beivohner des Schlitzerlandes mit Ge- Walt wieder zur katholischen Kirche zurückzusühren Eine ausführliche Schilderung dieser Gegenreformation findet sich aus der Feder des verstorbenen Dekan Schmidt-Schlitz in der Festschrift anläßlich des Elshundertjährigen Jubiläums der Kirche zu Schlitz, Es erübrigt sich deshalb hier ein genaueres Eingehen auf jene sürs Schlitzerland sehr schwere Zeit Nur soviel sei bemerkt, daß alle Rekatholisierungsverfuche gescheitert smd, zunächst einmal an dem entschlossenen Widerstand der Bürgerschaft mit dein Rat und dem Bürgermeister an der Spitze, die obendrein an den Gerichtsjunkern einen starken Rückhalt hatten, lind schließlich war es die durch Gustav Adolfs Sieg bei Breitenseld veränderte politische Lage, die den Bekehrungsvcrsuchrn von Fulda her ein Ende bereiteten: denn nur wenige Wochen nach Tillys Niederlage erschienen Schweden und Hessen-Kasseler Soldaten vor den Toren von Schlitz, hoben die katholischen Priester aus und schleppten sie Mit sich, worauf die vertriebenen evangelischen Pfarrer wieder zurückkehrten. Hatte man so die religiöse Freiheit lwieder gewonnen, so blieb die harte äußere Not, ja sic wurde von Jahr zu Jahr größer. Und da ist cs gerade das doch sür die evangelische Sache kämvsendc, mit den Schweden verbündete Hessen-Kasseler Kriegsvolk, bas in den kommenden Jahren den evangelischen Bewohnern des Schlitzerlandes zur steten Last fiel. Bald waren es Teile eines blauen, gelben, weißen oder schwarzen Fußregiments, — so benannt nach ihren Abzeichen — bald starke Reiterabtcilungen, die für kürzere oder längere Zeit bi« Quartier nahmen, und dadurch und durch fortgesetzte Kontributionen die Bewohner bis aufs Blut quälten und aussaugten. Für die furchtbaren Bedrückungen, die das evangelische Schlitzerland durch die evangelischen Hessen-Kasseler erfuhr, lassen sich verschiedene Gründe ansühren. Zunächst einmal lag doch «in religiöser Gegensatz vor: denn Hessen-Kassel war resormiert und das Gericht Schlitz lutherisch. Außerdem ist zu bedenken, bah die hessische Ritterschaft in Landgras Wilhelms Gebiet in ihrer Mehrzahl bis zu Gustav Wolfs Sieg bei Breitenseld, in aerad«u hochverräterischer Art und Weise, dem Landessürsten »uni Trotz es ganz offenkundig mit Tilly hielt und zwar aus recht selbstsüchtigen Gründen, Denn zmn Dank für ihr vaterlandloses Verhalten wurden die Ritter von dem kaiserlichen Feldherr» von Einquartierungen, Kontributionen und dergl, so vrel als möglich verschont. Die ihnen also eigentlich zukommenden Lasten wußten sie dennoch aus die anderen Stände, Bürger und Bauern abzuwälzen, die wahrlich genug schon zu tragen hatten. Darum des gerecht denkenden Landgrafen große Erbitterung gegen die Herren und Ritter in seinem Land: und dieses Gefühl übertrug er auch auf die seinem Gebiet benachbarten adligen Geschlechter, die ihni zudem im Besitze eines kaiserlichen Schutzbriefes in ihrer politischen Haltung recht verdächtig erschiene». Vielleicht war es ihm eine innere Genugtuung, nunmehr den ritterschast- lichen Gebieten — zur Entlastung seines Landes, seiner Bürger und Bauern — von den notwendigen militärischen Lasten tn der Folgezeit soviel als möglich aufzubürden. Zudem erhielt er 1632 von Gustav Adolf das Hochstist Fulda, wozu auch noch nominell das Gericht Schlitz gehörte, als Geschenk „wegen des so zeitig und am ersten gefaßten hochrühmlichen fürstlichen und tapferen Entschließung, wegen des von ihm in dem Verbündnis und in dem Oberbefehl bewiesenen standhaften Eifers und wegen des von dem Feinde.ihm zugefügten, viele Millionen Gudeln betreffenden Schadens", Ein schwedisch-hessischer Statthalter wurde in Fulda eingesetzt und der Abtei ausgegeben, wöchentlich 4000 Rthlr, zu zahlen und zwar die Hälste davon in Frucht, Auch das Gericht Schlitz wurde zur Entrichtung dieser außerordentlich schweren Kontri- 6utic herangezogen, und erhielt noch obendrein — was der Forderung mehr Nachdruck geben sollte — Hessen-Kasseler Kriegsvolk ins Quartier, Tie Gerichtsjunker erhoben zwar Einspruch, als der Obrist von Dalwigk am 21, Febr, 1633 sie darauf aufmerksam machte, „daß sie ungerechnet Speiß und Trank mit noch 1200 Rthlr, Kontribution int Rückstand seien. Sie wiesen daraus hin, daß sie gar nicht mehr zum Stist Fulda gehörten, sondern zur buchr- schen Ritterschaft und müßten als Mitglieder des fränkischen Ritterverbandes Rhön-Werra mit den andern zusammen dem Reichskanzler Oxenstierna etliche Kompagnien werben und unterhalten, und seien „deshalb von dem Kanzler, wie zuvörderst auch von Ihrer Kgl, Majestät böchstseligen Andenkens selbsten vor fernerer Einquartierung und Kontribution salvaquadieret und befreiet" worden, „dahero es uns und unseren armen Leuthen ganz und zumahl ohnmöglich sällt, was weiter zu thun, wiewohl wir die Contribution gern geben möchten". Daher bitten sie um Erlaß der Contributiow, da die armen Leute auss äußerste erschöpft seien, v, Dalwigk erwidert, ihm sei nun einmal Schlitz zum Quartier angewiesen worden: die Einwendungen der Gerichts- junler habe er nach Kassel den Kriegsräten (oberste militärische Behörde) geschickt und bei Antwort erhalten: „Es könne nichts geändert werden: die Kriegskoutribution ser von den bezeichneten Oerlern zu grheben," Von wirklicher (!) Einquartierung, sügt Dalwigk hinzu, seien sie übrigens „bis daher aus besondrer Freundschaft von ihni verschont worden", und er „möchte ihnen auch gerne fernerhin die Kontribution entübrcgen", aber weil es nicht nur ihn allein, sondern „das ganze Regiment concer- nieret" und weil er „der Order parieren Muß", darum sollten sie die Untertanen ernstlich anhalten, damit die >tvch rückständige Kontribution bezahlt werde: sonst werde zur Heraustreibung solcher Kontribution die militärische Exekution angewendet werden müssen, „was, wie leicht zu ermessen, ohne der armen Leuthe große Beschwerung nicht abgehen dürfte", sügt er bedeutungsvoll hinzu. Inständig bitten die Gerichtsjunker nochmals „um Deslogie- rung" des Kriegsvolks, woraus Dalwigk antwortet, es stände nicht in seiner Macht, das Quartier zu verlassen. Auch eine direkte Beschwerde und Bitte bei den Kriegsräten in Kassel hat keinen Erfolg, Abgesehen von der drückenden Kontribution und der dauernden Einquartierung müssen die Gerichtsjunker auch weiterhin „ausstasiierte Soldaten" zum schwedisch- hessischen Heer entsenden. So wurde die Not und das Elend immer größer: man hosite von Jahr zu Jahr auf bessere Zeiten, doch die schlimmsten standen noch bevor. Am 10, April 1634 am Osterfest wendet sich Wilhelm Balthasar v, Schlitz gen, von Görtz in einem beweglichen Schreiben an Wilhelm Friedrich von und zu Volkershausen, den Hauptmann der buchischen Ritterschaft und klagt ihm seines Landes furchtbare Heimsuchung, Er schreibt, sie hätten alles getan zur Aufbringung der Kontribution, allein es ser „ein so groß Ohn- vermögen bei bei, fast auss Aeußerste verderbten Leuthen", daß er besorge, der geforderte Nachstand könne nicht zur rechten Zeit zur Hand gebracht werden, Wohl würde viel versprochen inbezug aus Bcsreiung, doch folge „eine Beschwerung der andern dergestalt auf dein Fuß, daß sernere Kontributton von den Leuthen zu erpressen ohnmöglich fallen wird, sintemal wir die vergangene Woche eine Kompanie Reuter vom hessischen Leibregiment in unser» Dörfern gehabt, und gestern eine andre, so sich schwedisch ausgegeben, empfangen," Er sehe keinen andern Ausweg, „um den ohnfehlbarlich «folgenden, endlichen Ruin abzuwehren, alZ von der fränkischen Ritterschaft aus üb« die in speeie den bucht» sch«n Ritt«» täglich zuwachsenden Bcsibwehrungc» zu klagen, Und UM Salve Guardia zu bitten, welche von größerem Respekt Und observatta seyn möchte". Ob auf diesen Brief hin etwas geschehen ist, steht dahin: eine Erleichterung der Kriegslasten hat er jedenfalls nicht her- beigesührt. Denn bereits am 4. Mat 1634 schreibt Landgras Wilhelm persönlich an die Gerichtsjunker und kündet eine treue Einquartierung, des Dalwigkschen Regiments an. Cs sei vom Feinde zerstreut worden, solle aber nunmehr wieder „recollr- gieret und aufgerichtet werden", damit es wieder gehörige Dienste leisten könne. Die Gertchtsjunker sollten Anstalten treffen, eine Kompagnie eine Zeitlang zur Unterhaltung auszunehmen urid «war 8 Wochen lang, „weil cs diesmal (I) Mangels andrer Quartiere nickt zu ändern" sei. „Daß thun mir Euch alßo versehen Und seinot Euch in Gnaden wohl .gewogen". In „gebührender Reverenz" erwidern die Gerichtsjunker, die Kompagnie sei bereits am 10. Mai in Schlitz eingettofsen, zwei andere seien in die Dörfer gelegt worden. Sie machen auch dem Landgrafen gegenüber daraus aufmerksam, es wäre „die zugemutete Einquartierung wegen der ihnen außerdem noch obliegenden Kontribution und einer von Herrn Reichskanzler Oxen- stierne allen Mitgliedern des fränkischen Adels assignierten, extraordinären Rckrutierunc,, die anjetzo auch erfordert wird, ganz ohnerträglich". Sie brtten darum „um gnädige Deslogierung" der Kompagnien, womit bezeugt werde, „daß man dero getreue .Vasallen nach Verhoffen vielurchr zu conservieren, als zu ruinieren gnädiges Belieben habe, auch in Anbetracht daß ohnlängst eben diß Dalwrgk-Regimcnt hießiger Gegend ein Unerschwenkliches, woran noch zu bezahlen, gekostet". Umgehend erfolgt von Kassel der Bescheid der Kriegsräte an Wilhelms statt, es sei für diesmal nichts zu ändern, „da man auch der Hoffnung lebe, daß cs nicht lange dauern werde". Eine neue schwere Last kündet den Gcrichtsjunkern ein Schreiben „vom hessischen Statthalter, Kanzler und Räten in Fulda" an, ausgesertrgt am 15. Juli 1634. Es wird darin mitgeteilt, es sei ein Befehl vom Landgrafen eingetroffcn des Inhalts: „zur Unterhaltung der evangelischen Armee, worunter auch die land- gräfliche ein Magazin einzurichten". Vor zwei Jahren sei „von den in Heilbronn zusammen gewesenen Reichsständen und Rittern beschlossen worden von allen Früchten den Zehndten zu erheben". Solcher Zehnte sei auch an andcreir Orten schon eingebracht worden. „Dieweil aber zur Unterhaltung der evangelischen Armee Mittel nötig, daß Landgraf Wilhelm gleich andern eine solche Anstalt mache, wodurch die Armee konservieret werden möchte Und im Fürstentum Dessen es dahin eingerichtet, daß von allen «ingcsahrenen Früchten - alß Korn, Weizen. Gerste, Dasein, das Zchndt Gebund zu oben angedcuteten Unterhalts evangelischer Armee eingebracht werden solle: derohalbcn sollten aus dem ganzen Stift (Fürstentumb Fulda) deinnach wegen gleichmäßiger Verpflegung von allen daselbst erwachsenen Früchten, es gehören dieselben, wenn sie wollen Adel oder Bauern das Zchndt Gebund von Korn, Weizen. Gersten, Hafern aufs treulichste ciw> gesordcrt lund eingesammelt und dann alle Früchte durch die Beamten jedes Orts nachher Fulda gebracht, biß weiter« Anordnung, wohin solche Frucht geliefert werden möchte. Ist darum Uusschreiben an alle des Stifts Edelleute, Brauchte und Städte obgehen zu lassen und ist dabei die ernste Anordnung zu thun, damit solcher Zehndter ohnsehlbar einzutreiben. Den verordneten beeidigten Zehndt-Sammlern ist mit Ernst anzubesehlen. daß sie fleißig Aussicht haben, damit vom Zehnüt nicksts unterschlagen werde. Üeber den Zchndt Sammlern sollen sie (tue Gerichtswerde. lieber den Zehndt Sammlrne sollen sie (bte Gerichtsjunker) die Hand halten und Schutz bieten, bannt sie von niemand, er fei, wer er wolle, hierin beeinträchtigt oder deswegen beleidigt oder beschädigt werden. Sie soffen neben den Zehendt Sammlern und andern dazu Beauftragten sleißig Achtung geben lassen, daß kein Betrug von heimlicher Abführung der Frucht oder Entwendung des Zeheudten geschehen. Wo solches geschehe, solle es mit allem Ernst gestraft werden." Daß die Gerichtsjunker aus jene Anordnung nichts verlauten ließen, geht ans einem weiteren Schreiben ans Fulda vom 7. Aug. 1634 hervor, worin bemerkt wird: „Solche Anordnung nämlich von Wliescruug des Zeheudien an die Landgräsl. Magazine bedeutet nicht einen Abbruch einer Gerechttgkeit und eines Privilegiums, sondern soll einzig und allein zu Einrichtung etlicher Magazine dienen für die evangelische Armee, für die im Stift Paderborn und Münster sich aufhaltende und au Proviant Mangel leidende Soldateska. Da bis daher» keine eigentlich« Erklärung von den lGerichtsjnukern erfolgt ist, sollen sie mmmehro aber beginnen." (Schluß folgt.) vermischte». ' Die braune Horde aul Flanderns Fluren. Al» eine» seiffamen Kontrast zu der umgebenden Landschaft scbildcrt der Italiener Paolo Scarioglio in seinen Kriegsbrieleii a>is Belgieii deii Anblick der liidischen Reiter, deneii er a»l seinen Fahrteii in 804 — der Nähe der Schlachtiront begegnete. Der abschreckende Eindruck» den die von England herbeigeschieppt«» Hilisvölker aus ihn machen, stimmt ihn sehr nachdenklich. .Wenn die europäischen Völker zum Kriege treiben, bedeutet, ff- aus die Stuft der Sntivicklung zurück» bringen, die dies« halbwilden, Schrecken einflißenden Typen de» Menschlichkeit hervorbringt, wenn diel« Wendung de» Geschicke» di« sriediichen Bürger Europa» ln dieselbe Schiachtreih« bringt mit diesen Piraten aus Bengalen, deren Zähne und Augen spitzer sind als das Eisen ihrer Lanze, so muß eine seltsame Getstesverirrung die verblendet haben, die das gewollt haben." Scarioglio begegnet den indischen Reitern während er »ach Bailleul iährt. ,Da kommt," schreibt er, .IN kurzem wiegendem Trab au! einem kleinen Pierde mit dünnen Beinen und schlankem Leib, das nur wenig gröber als ein Eselchen ist, eine Art von Asse heran mit heim« tückischem Gesicht. Aus dem Kop! trägt er einen ieldgraucn Turban und in der Faust eine kleine Lanze mit sehr langem Eisen. An der Seite hängt ihm ein breiter zuruckgebogener Säbel, der mehr zum Kehle- ober Bauchauischlitzen geeignet scheint als mit Spitz« n»d Schneide zu iechten. Der bengalische Lanzenträger hält sein Geffcht mit wildem Ausdruck ganz geradeaus gerichtet au! den Horizont, ivo die Straße endet, ohne nach rechts oder links zu blicken. Eine merkivürdig fremde Erscheinung in bieiev v ämischen Landschaft. Diese Krieger farbiger Raffe, die unterschiedslos uniek die Soldaten Frankreichs und Englands gemischt sind, machen den Eindruck von Piraten, die sich zu einer Besatzung ordentlicher Seeleute gesellen. Seien cs nun „goimiers“ oder Schützen aus Algier, schwere Gurkha-Jnsantcrisleu oder leichte affenartige Reiter aus Bengalen, das Zeichen des Krieges, des Tötens steht immer unverkennbar und wild au! ihre»» Antlitz; daiür sprechen entweder ihre hundescharlen Zähne oder ihre Züge, die mehr Bcuteileren ähneln, oder ihre schnellen, besiiaiischen Bewegungen. Es ist «den eine andere Menschheit. Ob ivohl unsere Menschheit jene« ähnelte, als uns die Kriege Bedüriiii» und Geivohnheit ivaren k Wahrscheinlich. Jiimitiei, dieies Heeres von Famiiicnväiern, di« trotz ihrer borfftgen Bärie nicht den wohimeiiienden Geffchls- ausdruck abziilegen imstaiide sind, bildet die Erscheinung dieser Katzenarle» menschlicher Raffe einen einzigartigen Kontrasl. ... Es ist schwer auszndenkcn. weiche Verwendung matt diesen seltsamen Kriegern geben ivied. Sicher können die beiigallschen Reiter, so leicht wie sie sind, nickst im offenen Felde verwandt werden. Ihre rielrien .Ponnys" dürften kaum mehr wiegen als eilt Zivcirad. Sie werden in Patrouillen vordriiigen, um die ieindliche Stellung zu erkunden. Des Nachts werden sie sich mit ihren lciien Katzcn- schritten dei> ieiiidlichen Posten nähern oder auch l» manches Biwak des Gegners cli,breche», um die lleberraschicii mit ihren Lanzen zu bedrängcii. Alsdann möchte ich kein solcher Posten fei» wollen! Eine ganze Schwadron dieser kleine» Krieger holt >i»s jetzt zu unserer Ueberraschliiig ei». Es ist ein Reginrent a»S Lahor«, das die Polizei der gegen Bailleul führenden Straße bildet." ' Amerikanische K r i e g s a p d o r i» m e n. In den Verlustliste» dieses Krieges nimmt die Wahrheit eine» iebr großen Platz ein. (Aibany Journal.) Je größer der Treadiiought ist, desto gröber ist das Ziel sür das Untcrseedot. (Chicago News.) General Frenchs Schivester gehört zu den cngliscdenS uffragetien, die vor kein^ Geivalltat zurückscheiien. Die Vorliebe lürs Kriegerische scheint also in der Familie zu liegen. (Memphis Conimercial Appeal.) Carnegie ivird noch arm sterben, ive»n es ivahr ist. daß er eine Zeiischrisi der Friedensbeivegung finanziert. «Walbmcston Herold.) Prinz Wilheiin von Wied dal dem aibanische» Thron entsagt, um für Deutschland zu kämpfen. Er will auch wieder ein- mai etwas Riihe haben. (Wall Street Journa.l) Magisches Auadrat. I» die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Buchstaben AAABBEEELLLLRU U U derart cmzutrage», daß die wagerechlen u. senkrechi.Reihen gleichlautend solgendes bedeiiien: 1. Einen Raul'vogei. 2. Fluß in Rnßland. 3. Bietet Schutz vor Regeii und Sonnenglut. 4. Inlei im Mittelmeer. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Geographischen Berschiebrütsels in voriger Nc.i Hamburg Leipzig Berlin Budapest Wien Tetiiiold Eisicken BroSIau Preßburg Rizxa; Heidelberg. Kchrlstleitung: Aug. Goeh - Rolaiio»»dr>ick mib Verlag der Brübl'lchen UniverfftälS-Biich- und Steindruck»«', N- Lang«, Gieß«»