Die hundert Tage. Nonian aus dem Jahre 1815 von M. von Witten. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Verräter!" In zähneknirschendem Grimm zerknüllte er bas Blatt zwischen den Fingern. „Eure Treulosigkeit wird von neuem einen Weltbrand entfachen, wenn des Korsen Adler wirklich Paris erreichen!" Bei einem Haar hätte er den Brief in das verflackernde Kaminfeucr geworfen, das Toska kurz vor der Mahlzeit nochmals hatte anzünden lassen. Da besann er sich, daß der Brief ja gar nicht für ihn bestimmt sei. lind während er sich mühte, das Schriftstück auf der Tischplatte wieder zu glätten, überlegte er mit dumpfen Sinnen, warum Philipp von Eure eigentlich dies Schreiben auf dem Umwege über seinen Bruder an seine Frau hatte senden wollen. Gewiß war es in der Ueberzeu- jgung geschehen, daß seine Frau Paris bei dem Einzug Ludwigs XVIII. verlassen habe und jener am ehesten chren Aufenthalt kennen würde. Dabei glrtten Ottos Augen absichtslos noch einmal über die Worte auf der letzten Seite hin: „Küsse unser geliebtes Kind, unsere Toska. Sag ihr, der Vater, den sie so heiß geliebt, er kehrt zurück." Jetzt erst imirde ihm klar: Der Brief wollte doch ihm, ih-m ganz persönlich, etwas rauben! Ein Abgrund tat sich vor ihm auf. Noch stand Toska an seiner Serie. Aber jenseits tauchte neben dem Korsen, den sie vergötterte, die Gestalt ihres Vaters auf. Ihr Bater war nicht tot. Er, den sie aus tiefstem KiudeSherzen liebte, — er lebte! Ewiger Gott! Was sollte daraus werden?! Ein Granen kroch Otto zum Herzen. In starrem Schickten blickte er vor sich hin. >■ Durch die Straßen des kleinen Städtchens Lons ke Saunier, die von Militär wimmelten, stürmte ein hochgewachsener, etwas nachlässig gekleideter Mann in der goldgestickten französischen Marschallsuniform. Er achtete nicht der ehrerbietigen Grüße, erwiderte kaum einen. Auf seinem ties- yebräunten, offenen Gesicht lag eine große Erregung: der bartlose energische Mund unter der großen Nase zuckte inimer von neuem und fornite halblaute Worte. Nein! Nein! Nein! Er wollte nichts mehr hören! Wie ein Gewittersturm waren sie über ihn hergefallen diese sinnverwirrenden Nachrichten! Erst die Kunde von der llebergabe Grenobles und von der fluchtartigen Rückreise der bourbonijchen Prinzen aus Lyon, die dem Korsen an der Spitze der Truppen hatten entgegen- Aiehen wollen. Dann die Botschaft, daß Napoleon Bonaparte unter dem Freude» geschrei des Volkes und der Soldaten in dieser schönsten und wichtigsten Stadt Südfrankreichs ein- gczogen sei, daß jeder, auch der kleinste Ort, durch die der Bug seitdem gekommen, die dreifarbige Fahne aufgepflauzt habe. Und jetzt die Ankunft dieses aus Bourg vertriebenen Kräsekteu, der berichtete, daß die ganze Gegend von einem wahren Freudentaumel über Napoleons Rückkehr ergriffen sei, daß sein bloßes Erscheinen die Truppen zum Abfall verleite. Nein! Nein! Nein! Er tvollie nichts mehr hören! Er wollte treu bleiben! — Nach Napoleons Abdankung war auch er, wie die meisten der anderen Marschälle in den Dienst König Ludwigs XVIII. getreten. Und er, Michael Ney, den der König ausersehen, mit einem Heere sich Bonaparte ent- egenzuiverfen, er hatte geschworen, diesen Bonaparte, der urch seine Flucht von Elba zum tollen Menteurer herab- gesuuken war, wie einen ausgebrochenen Tiger einzusangen. Er wollte sein Wort halten! Nicht umsonst hatte er begonnen, seine Truppen bei Lons le Saunier zusammenzuziehen, um dem Korsen von hier aus in die Flanke oder in den Rücken zu fallen. Der Marschall hatte die Stadt hinter sich. Aufatmend stieg er in den nahen Weinberg hinan. Bald verschwand der Ort hinter ihren Mauern, bald ward er von neuem durch Gattertüren oder von einer Höhe auS sichtbar. Ein leichter Wind hatte sich erhoben: er spielte mit den losen Reben, die schon von zarlem Blattgrün umrahmt waren, und kühlte ihm die hochgewälble Stirn. Da? tat ihm gut. Auf einer Bank unter einem knorrigen Nußbaum, der eine sanfte Höhe krönte, setzte er sick endlich nieder. Ruhiger ließ er den soldatischen Blick über oie Stadt im Talkessel ichweisen. Schon neigte die Märzsonne sich golden blinkend gen Abend. Die Glocken klangen leise herauf. Er nahm den Hut vom Haupte, um sich den Schweiß von der Stirne zu trocknen. „Marschall! Bester Marschall!" Netz ruckte empor — wandte sich. Da, den schmalen Weg, den er selber kurz zuvor gegangen, kam jemand herauf. Ein Schrecken durchfuhr ihn. Der blaue Nock — die hohe Bärenmütze — ein Offizier der alten Garde war's. „Ney! Teurer Marschall! Erkennen Sie mich nicht mehr?" Keuchend vom schnellen Lauf nahte sich der Ankömmling. Ney strich sich mit der Hand über die Stirn. Er blinzelte. Wer war das doch nur? Die schlanke vornehme Gestalt. Die seingeschnitteiicn gelbblassen Gesichtszüge mit der edelgeforiw- ten Nase und dem starken schwarzen Schnurrbart über dem schön geschwungenen Munde, — dieses sympathische Antlitz, auf das freilich Sorgen und Entbehrungen ihren Stempel gedrückt. Und unter den hochgeschwungenen Brauen diese dunklen Sonnenaugen! Die mußte er doch kennen! Und mit einem Male streckte Michael Ney, einen Frcndenruf ausstoßend, dem Offizier beide Hände entgegen. „Philipp d'Eure — welch ein Wiedersehen!" Im nächsten Augenblick lagen sich die beiden Männer in den Armen. Sie wurden nicht müde, einander immer von neuem u betrachten, einander immer von neuem ans Herz zu rücken. „Haben mir denn die paar Jahre so arg mitgespielt," fragte der Oberste „daß Sie mich nicht gleich erkannten?" k „Nun, jünger sind wir Wohl alle nicht geworden," tröstete Ney. Und dann saßen sie beide Hand in Hand, wie ,wei Knaben, auf der Bant unter dem knospenden Nuw> »aum und blickten, von Erinnerungen durchbebt, schweigend Vor sich hin — .in sich hinein. Endlich sagte Ney: „Ich hielt Sie für tot." „Das will ich wohl glauben I — ES War dicht hinter Wilna, wo der Weg nach KowUo durch einen Hohlweg auf eine Höhe hinanführt — vielleicht erinnern Sie sich! —" „Mer natürlich," bejahte Ney. „Berd .... Hügel das l Der reine Glasberg. Des Kaisers Kriegsgerät und auch die Kriegskasse mußte dort im Stiche gelassen werden." „Auch meine handvoll Leute, wie alle andern von Hunger und Kalte halb erstarrt, vermochten nicht auf dem Glatteis hinanzuklimmen. Immer von neuem taumelten die zu Tode Erschöpften haltlos herab. Da führte ich sie etwas abseits, in der Hoffnung, vielleicht einen gangbaren Weg um den Hügel herum zu finden. In diesem Mgenblick stürmten Kosaken heran, wir wurden überrannt, umzingelt —i Ö en genommen! Und dann! Was mußte ich dann :iden! Wahrhaftig, Marschall! Die Zeit meiner Gefangenschaft, die gönne ich meinem ärgsten Feinde nicht!" Tiefer zeichneten sich die Ringe unter den gesenkten Augenlidern Philipp von Eures. Das ganze Gesicht war in der Erinnerung des Durchlebten fahl geworden wie aschgraue Dämmerung. „C'est la guerre!" sagte Ney vor sich hin. „Wir haben in Rußland auch nickst gerade wie die Engel gehaust. Mer jetzt," lebhaft die Erinnerung abschüttelnd, wandte er sich gegen den Oberst, „lvo kommen Sie jetzt her?" Da straffte sich die zusammengesunkene Gestalt, als ob erzene Speise durch ihre Adern flösse. „Geraden Wegs von Elba!" „Bon Elba?" Mit heißem Schrecken fuhr Ney auf und blickte in Philipp von Eures fest und leuchtend auf ihn gerichtete Augen. Das verwirrte ihn noch mehr. „Mer — was suchen Sie bei mir?" fügte er stammelnd hinzu. „Sie! Sie selbst, Marfchall! Mit Ihren Truppen." „Schweigen Sie!" Mit entsetzt abwehrender Geberde war er emporgesprungen. „Soll ich Sie verhaften kaffen?" Der andere schaute ihn, ruhig sitzen bleibend, mit einem sonnigen Schelmenblick von unten herauf an. „Noch immer der alte Hitzkopf, lieber Freund? — Kommen Sie, behalten Die neben mir Platz!" Der Marschall gab dem warmen, werbenden Händedruck des alten Waffenbruders nach und ließ sich, wenn auch noch halb widerstrebend, von ihm wieder auf die Bank niederziehen. „Nach einer so langen Trennung hat man sich doch allzuviel gu sagen, um so schnell wieder auseinander zu stieben." Er f og .die Linke Michael Neys durch seinen Arm und hielt ie dort sanft mit seiner Rechten fest. Wie manchesmal haben nt so aneinander gelehnt am Biwakseuer gesessen in den arbartsch kalten Nachten auf dem Rückzuge in Rußland," hr er mit einer Stimme fort, durch deren sonore Glocken- ;fe das Leid jener Tage klang. „Mer nein! Nicht daran , ollen Wir denken! Sondern an die Tage märchenhaften Glückes — an die glorreichen Siege, die wir unter dem Stern unseres Kaisers erfochten, MarschaU. Was wir sind, sind wir durch ihn, durch sein Genie." Ney nickte, dessen unbewußt, schweigend vor sich hin. Philipp von Eure lächelte. Ein feines überlegenes Lächeln. Und mit einer Stimme, mit der man Märchen er- ß lt, begann er: „Wissen Sie noch . . . wissen Sie noch?" > Neys Heldenleben unter Napoleon erstand mit gehetm- i itövolleni Zauber, aus dem es winkte und lockte, vor Marchall Ney. „Damals bei Elchingen, bei Jena, bei Erfurt lnd Magdeburg! Wissen Sie noch?! Damals bei Eylau und Friedland? . . . Dann, Marschall, bet Smolensk und hei Borodino an der Moskwa — jene blutigste aller Schlachten, wo Ihre unvergeßliche Tapferkeit den Kaiser so entzückt batte, daß er, mit uns über das schaurige Schlachtfeld reitend. Ihnen den Titel eines Fürsten von der Moskwa Verlieh?! — Und wie Sie, Marschall, hat jeder einzelne V»n des Kaiser- Offizieren und Soldaten sein Menschenmög- «tchsteS geleistet. Wir all« sind nichts anderes als Strahlen einer Sonne. Gr ist diese Sonne. Sein Will« wirkte und schafft« in uns allen." Immer mehr hatte sich die Stimme Vhiltfw bvn Eures erhoben. Jetzt erklang sie wie «in Horn- gJj^Wtn er wiederholte: „Was imr sind, sind wir Der eindringliche Ton dieser Wort« weckle Ney nun doch «tlS allen Erinnerungen. „Was — was wollen Sie damit sagen?" protzte er ans. „Daß wir kein Recht haben, nnS ihm ln den Weg zu werfen," fuhr Philipp von Eure unbeirrt fort. „Wir, fein« Geschöpfe. Er ist zu groß dazu. — Sein Fuß würde üb«il uns wegschreiten und unS zermalmen!" „Ich kann nicht! Ich darf nicht!" wehrt« Ney stöhnend der Versuchung. „Der König hat mein Wort!" „Es ist mchtigl Sie hatten kein Recht mehr, es denk Bourbonen zu verpfänden. Es gehörte dem Kaiser Na-, poleon I" ,-Jch war wie tausend andere überzeugt, daß seine Zeiß zu Ende —" ,Me war nt« größer und glorreicher als in biefeit Tagen!" „Ganz Frankreich war seines Despotismus, war der endlosen Krieg« übersatt! Wir sehnten uns alle nach Frieden kl „Marschall! Hören Sie mich! Der Kaiser kehrt zurück —t nickt als Despot. Er wird ein konstitutioneller Kaiser sein- Aus dem MarSfelde wird eine Volksvertretung einberufen werden, die bestimmt ist, alle freiheitlichen Wünsche Frankreichs in gesetzgeberische Formen zu gießen. Und was Frankreichs Friedenssehnsucht anbelangt — die wird von kinem tiefer empfunden, als vom Kaiser selber. Sie aber, Sie, entfesseln den Bruderkrieg, wenn Sic eigensinnig und verblendet der großen Wendung der Dinge sich verschließen!" mein Gott!" stöhnte Ney. Er schüttelte sich wie int Fieber, vergrub den Kopf in die Hände und stützte die Eilt- bogen auf die Knie. Einen Augenblick lang schaute Philipp von Eure schweigend auf ihn nieder. Eine Regung des Mitleids mit Ney um seines Seelenkampfes willen durchzog flüchtig sein Herz. Mer wie hatte er eS nur fertig bringen können, einem Napoleon wortbrüchig zu werden?! Wie konnte er nur einen Atemzug lang zweifeln, zu wessen Fahnen, kehrte der Kaiser zurück, er schwören mußte?! Me dem auch sei! Er mußte den Marsckall jetzt gewinnen, um seines Kaisers willen! Mit Bruderblut durste sein Thron nicht befleckt werden! Nein, das nicht! „Marsckall! Könnten Sie das verantworten, Frankreich gegen Frankreich zu hetzen?" rief er mit zitternder Stimm», glauben Sie mir. Sie würden keinen Augeicklick mehr schwanken, wenn Sie des Kaisers Einzug in Lyon miterlebt! Die Soldaten weigerten sich einfach, gegen ihren Kaiser zu kämpfen. Der Kommandant, die bourbonischen Prinzen mußten flüchten. Ihm aber öffnete man von innen die Tore- Ein Rausch von Wonne und Glückseligkeit hatte Einwohner und Soldaten ersaht, als er, ein wahrer Herrscher, durch die Straßen zog." „O mein ©ott!" ächzte Ney von neuem. „Herr Marschall! Herr Marschall!" ertönte da eins eine Stimme durch die Dämmerung, die langsam aus dem Tale heraufgekrochen war, und sich über die Höhen aus- brettete. Denn die Sonne lvar schon eine ganze Weile unter den Horizont gesunken. „Ist denn der Herr Marschall Ney nicht hier? Man will ihn doch hier oben gesehen haben." „Hier ist er!" antwortete Philipp von Eure. Er erkannt« einen Ordonnanzoffizier. Ney faßte sich gewaltsam und raffte sich ans. „WaS wünscht man von mir?" fragte er müde. „Soeben find ein paar flüchtige Generäle drunten in der Stadt «ingetroffen," berichtete der Offizier in sichtlicher Erregung. „Das 7e. Regiment, zum Armeekorps des Herrn Marschall gehörend, ist zu Napoleon übergegangen." „Uebergegangen?" Faffungslos starrte der Marschall auf den Ossizier. „So ist es. Und auch di« Stimmung der übrigen Truppen soll eine sehr bedenkliche sein. Die Bevölkerung der ganzen Gegend soll pch in einem wahren Freudentaumel befinden. Wenn der Herr Marschall! vielleicht selbst —" „ES ist gut," entgeanete Ney, mühsam seine Haltung bewahrend. „Gehen Die setzt. Ich folge Ihnen sogleich!" —. Der Offizier hatte sich wieder entfernt. Noch immer starrte Michael Neh, auf die Bank zurückgesunken, in stumpfem Brüten vor sich hin. „Nun — Marsckall?" forschte der Oberst endlich leise. Da sprang der wie elektrisiert auf und mit knabenhaftem Ungestüm, noch bin und hevgerissen Von seinen Gefühlen- warf er sich an die Brust des alten Waffen geführten. 669 „Und wenn ich selbst wollte — er würde mich nicht auk- »eymen — würde mir nicht verzeihen!" rief er schluchzend. „Darüber kann ich Sie beruhigen," sagte Philip« von Eure mit glücklichem Lächeln. „Er selber hat mich zu Ihnen gesandt. Da leien Siel" Er zog einen Brief aus dem Auf- wblag« seine« Anken Aermels. „Vom Kaiser selbst I Er wird Sie empfangen, nicht anders als damals, als Sie nach dem Weg« an der Moskwa zu ihm kamen." (Fortsetzung folgt.) Der Gdenwälder Landsturm Bon Hans Otto Becker. Mährend in dem gewaltigen Ringen des deutschen Volkes um seine Existenz draußen auf den Schlachtfeldern unsere ! -eere kämpfen und siegen, ist zur Unterstützung und Entlastung der Armee der Landsturm im Deutschen Reich auf- aeboten, um im Innern des Landes, an den Grenzen des Reiches und im besetzten Feindesland militärische Dienste »u leisten. An besonders gefährdeten Stellen haben unsere, vraven Landsturmleute schon hervorragende Taten verrichtet und ihr Blut vergossen, gleich der Feldarmee. Heute, wo unsere Familienväter wieder in die lange Jahre schon aus- ßezogene Uniform geschlüpft sind und di« Waffe wieder er- grrfsen haben, um die Heimat, Weib und Kind zu beschützen, B an dieser Stelle, die schon öfter Bilder aus der Vergan- ;tt unserer Heimat brachte, dem Odenwälder Landsturm en französischen Revolutionskriegen ein ehrendes Geil gewidmet sein. Im zweiten Koalitionskriege (1799 bis 1801) hatten Odenwald und Bergstraße durch französische Truppen zu leiden. Damals war das genannt« Gebiet zum großen Teil ( wch kurmainzisch, ebenso wie Aschafsenburg und der Spes- art. AuS den Bewohnern der beiden Nachbargebirge Odenwald und Spessart rief der mainzische Minister von Albini den Landsturm auf, der die kaiserlichen Truppen gegen die Franzosen unterstützen und das eigene Land gegen den Feind verteidigen sollte. Noch einmal kam hierbei die uralte Cent- Verfassung zur Geltung, nach deren Muster das Ausgebot der Bauern organisiert ward; in Cent-Kompagnien war der Landsturm gegliedert. Schon hatten 1796 die Bauern den Oesterreichern bei der Erstürmung Obernburgs am Main geholfen. Als dann zuerst im Mainzer Oberstist, am Main und im Spessart, dt« militärische Organisation begonnen »arte, schützte der Landsturm das Oberstist vor feindlichem Einfall. Der Odenwälder Landsturm bestand zuerst mehr auS regellosen Freischaren, ward aber auch bald fester organisiert Und unterstützte wesentlich die kaiserlichen Truppen auf ihrem rechten Flügel. Der Landsturm ruft noch einmal die Erinnerung wach an die grauen Zeiten, als die eingesessenen Alemannen idr Land, Hjaus und Hof gegen die Römer verteiß higttn. Und wie ihren Vorfahren gab ihnen dieses Bewußtsein Mul und Kraft zu ihren wackeren Taten. Das Hauptquartier des Odenwälder Landsturms war Maldmichelbach, das Herz des Odenwalds; dort war ein regelrechter Wacht- und Vorpostendienst eingerichtet, der das Land auf weite Strecken beherrschte. Während der Landsturm des Oberstifts schon im August 1799 am unteren Main und am 4. und 5. Oktober an der Ridda kämpfte, fochten die Odenwälder an der Seite der Kaiserlichen am Neckar. Am 1. November schlugen sie bei Wein- $*hn eine französische Abteilung zurück; hier verschoß die Cent-Kompagnie Walldürn ihre gesamte Munition, und die von Miltenberg, Amorbach, Eichenbühl fochten mit Auszeichnung. Am 6. November kämpfte der Landsturm glücklich bei Ziegelhäuser,; am LI. warfen die Stadt- und Cent-Kompagnie Miltenberg den Feind bei einem Angriff auf Abtsteinach zurück und am gleichen Tage eine andere Landsturnv- g eilung bei Eberbach. Am 29. November fanden heftige Bete bei Eberbach und Hirschhorn statt, wo beidemal der idsturm siegreich blieb; bei der Eroberung Eberbachs fan- 106 Landsturmmänner den Tod aus dem Felde der Ehre. Allein im Monat November haben also diese braven Odenwälder Bauern Hervorragendes geleistet. Ende des Jahres wurde der Landsturm in eine Landmiliz umgewandelt. Auch diese hatte irneder Zusammenstöße mit dem Erbfeind, bis die Kämpfe am 15. Juli 1800 lm Waffenstillstand von ParSdorf ihr Ende fanden. Nach dessen Aufhebung hatte Iwch einmal das Seligenstädt« Freikorps einen siegreichen stampf mit den Franzosen zu bestehen. Am 24 . Nov. 1800 unternahm man endlich einen kühnen Angriff auf die Franzosen bei Aschafsenburg, um sich den durch die plötzliche Aufhebung des Waffenstillstandes notwendig gewordenen Rückzug in den Spessart zu sichern. Der Sieg der Franzosen bei Hohenlinden beendete den Krieg, den »war das tapfere Verhalten des Odenwälder Landsturms nicht zu einem glücklichen Ende führen konnte, dev aber doch gerade dadurch «ine überaus sympathische Note erhält. Wie unangenehm der Landsturm den Franzosen war, geht daraus hervor, daß sie gefangene Landsturmleute niedermetzelten, so daß der kaiserliche Oberbefehlshaber Erzherzog Karl am 29. November 1799 drohen mußte, er werde an gefangenen Franzosen das Wiedervergeltungsrecht ausüben. Die Franzosen scheinen also die braven Odenwälder Land-; sturmmänner, die ihre Heimat verteidigten, als „Franktireurs" angesehen zu haben! Aber wie anders haben dies« wackeren Bauern, die zudem militärisch organisiert waren, gegen den feindlichen Einfall gekämpft als 1870 und 1914 die elenden feigen Meuchelmörder auf sranzösischem und belgischem Boden gegen unsere regulären Truppen! Eine literarische Behandlung fand der Odcnwälder Landsturm in dem Volksroman des Anfang dieses Jahres verstorbenen Georg Schäfer „Die silbernen Glocken von Mürlenbach", und historische Würdigung in der Schrift K. Ro- thenbüchers „Der Kurmainzer Landsturm in den Jahren 1799 und 1800". _ Der Krieg im Anzeigenteil englischer Seitungen. Kaum eine Escheinung des öffentlichen Lebens hat durch den Krieg ihr Aussehen so verändert, tote der Anzeigenteil de» Zeitungen, und besonders gilt dies für di« großen englischest Blätter, deren Anzeigenteil ja umfangreich« unt> reichhaltige» tu sein pflegt als der der unseren. Fast jede .Anzeigen die man! seit dem Kriegsausbrüche dort liest, steht Im Zusammenhänge mit dein Kriege. Durchfliegt man die Spalte, die mit „Personal" Überschricoen ist, so stößt man auf junge Engländer, dt« um Motorräder bitten — a eschen k- oder leihweise —, aus denen sie Hinte» der Front Botendienste tun wollen. In London sucht ein Ingenien» aus gleiche Weise ein Flugzeug für Kriegszwecke und ein Arzt bittet edeldenkrnbe Menschen um 600 Pfund — 12 000 Mark —, damit er seine Praxis aufgeben und als freiwilliger Arzt in deit Krieg ziehen kann. Ein UniversitätSprofessor, b« auf käme Zeit beim Heere irgend eine ungenannte Arbeit ausführen will, aber nicht abkömmlich ist, weü er gleich«eilig Vertreter einer ai,S< wärttgen Firma ist, sucht ein größeres Darlehen, das ihm aus dieser Klemme Helsen sollTfa der bekannte Sendow, Inhaber eineS „großen Institutes für Körperkultur", teilt mit, daß er schwäch- llche Leute so stärken könne, daß sie Heeresdienste tun könnent Schließlich werden freiwillige Mannschaften sür «in Rotes-Kreuz- Schtfl gesucht, aber jeder dieser Freiwilligen muß 4000 Mark mtt- bringen. Besonders merkwürdig sehen die SchisfahrtSanzeigen aus. Zu Friedcnszeiten nehmen sic in den großen englischen Blättern «neu stattlichen Raum ein, letzt sind sie arg zusammen aeschrumpftl die Anzeigen der großen deutschen Schifsahrtsgeseflschaften, di« tonst «ine gute, regelmäßig fließend« Einnahmequelle bildetest- schien vollkommen und nur wenig» Schtfsahrtslinien zeigen an, bah der Dampfer soundso im Hasen soundso zur Abfahrt bereit läge, aber sie geben keinen Abfahrtstag an. Leute, die gern England verlassen möchten, suchen in den Anzeigen nach Schissen- ja reiche Amerikaner teilen mit, sie würden nrü irgend einem beliebigen Schiff« nach den Bereinigten Staaten, selbst nach Südamerika reisen und bieten fabelhafte Preise für solch« Ueberfahrts- aelegenhciten. Da« Gegenstück hierzu ist di« Anzeige eines Engländers, der seinen Fahrschein nach Montteal verkaufen will und binzufügt, der Ucberschuß über den eigentlichen Preis käme dem Roten Kreuz zugute. Merkwürdig ist eS, daß dte meisten Geschäfte, auch solche, deren Waren von Rtchtkrieasteilnehmern durchaus gebraucht werden, ihre Waren unter Hinweis aus die KriegSvcr- weudung ankünden: Röntgenapparate scheinen plötzlich nur noch »um Aussindcn strckcngcbltebener Geschosse dienen zu sollen, Stiefel sind nur noch Doldatrnstiefel, auf Nähmaschinen kann man anscheinend nur Dinge näheul, die das Rote Kreuz gebraucht ufto. Selbstverständlich sitzen in Drgland wie in vielen anderen Ländern zahlreiche Leute plötzlich brotlos da, und dies« suchen nun all« möglichen Beschäftigungen. Ein gestrandeter Engländer"', de, 14 Jahre in Deut chland war, durch den Krieg von dort vertrieben ist, sich großer Gewandtheit und «in« ansehnlichen Erscheinung rühmt, gut erzogen, verheiratet, ab« kinderlos ist, zudem fließend « fisch und Deutsch spricht, sucht vorübergehend« od« dauernd« tigung, gleichviel welch« Ätt. Ein ander« Engländer, de» den südafrikanischen Krieg mttgemacht hat, erbietet sich, Flüchtlinge nach England zu bringen und sofort wieder umzuvchrenz um englische und amerikanische Flüchtling« zu sammeln; ia ei» Engländer, der außer sein« Muttersprache Russisch, Deutsch und Dänisch beherrscht, teilt mit, er gebe aufs Festland, nach Rußland oder Frankreich, um „schwierige Aufträge" auszuiühren. Er hat, waS sicherlich ziehen wird, „einflußreiche Verbindungen". Bost 66Ö — vaterländischer Gesinnung -engt die Anzeige einer hochstehcud«nj Lad». Sie sucht allerlei Personal, Kraftsahr er. Gärtner usw. ret* stelle ihrer Leute, die zu den Fahnen geeilt sind. „Bewerbung solcher, die ein Gewehr tragen könnten, ist zwecklos," heißt es am Schluss«. Alles, war deutsch ist oder nach Deutschtum klingt, ist natürlich jetzt in England verpönt, und so teilt ein« cnglischie Firma, deren einer Name deutsch klingt, in einer Anzeige mit, sie sei seit 120 Jahren englisch und der gegenwärtig« Inhaber lei ein in England geborener Engländer. Nur ein deutscher Nam» scheint in England seinen guten Klang nicht eingebüßt zu haben I Baedeker bietet nach wie vor in Zeitungen seine bekannten Reisehandbücher an I _ Vermischter. * Der Has« al» Prophet im Krieg. Der Hase galt schon tm Altertum als Sinnbild des ZttternS und der Angst. Da» furchtsame, flüchtig« Tier kam auch in den Rui, daß sein Angang, seine Beg^nung ein höchst übles Vorzeichen sei lür Heere, die einer Schlacht entgegengeben. Mehr als einmal soll er vor- gekominen sein, daß ein Haie den Kamps entschied, indem er diejenige Schar, aus die er zuitei, entmutigt« und damit ihre Niederlage besiegelte. Im Jahre lS89 z. B. verloren die Grafen von Holstein aus diesem Grunde eine Schiachl wider die Dithmarschen. Und der sranzöfische Ausdruck „tlvatllebvmmo» & li4vre ‘, Hasen- edelleule oder Hasenjunker, soll seine Entstehung cbeusalls dem Tnmnll verdanken, den einst ein Hase tin Heere Philipps VI. erregte. Als dieser nämlich den Soldaten Eduards lll. von England kampsbereit gegenüberslande», sahen die vordersten Reihen der Franzoien ein stäölein aus sich zusprmgen. Sie suchten dieses nun solorl in der Richtung nach de» Engländern hlnzutretben und erhoben darüber solch gcivalttgen Lärm, daß die Nachhut überzeugt war, er sei vorn bereits zum Handgemenge gekommen Einig« Knappen warlen sich deshalb schleunigst dem König zu Füßen und erflehten den Ritterschlag, den sle auch «rhtelten. Als es sich aber herauSstellte, ivas der Tumult zu bedeulen halt«, da nannte man die srischgebackenen Ritter „£> a i e n e b (e“. So wußte inan wenigste»; später, im 18. Jahrhundert, den Ausdruck zu beulen, der in Wirklichkeit wohl nur ein einiaches, naheliegendes Spott- wort für arme Adlig« war, di« von dem Ertrage ihrer Jagd lebten. War übrigens den Hasen iin Kriege anbetrifft, so ist nicht zu vergessen, daß er natürlich auch den Sieg Vorhersagen kann. Ueberholte er z. B. eine Schar und eilte nach der Richtung ihrer Feinde bin, so wurde er mit Freude» begrüßt; denn sür di« letzteren bedeutete er dann ja Unglück und Flucht. In Uebereinsitinmung init diesem Gedankengang >ollen einst auch di« Schwaben dem Gegner einen Schild mit einem laulend dargestellt«,i Hasen ent- gegengehalten haben. Ties üble Bild mochte ivohl geeignet ge» w^en sein, einen lest an jenem Aberglauben hängenden Felnd mutlos zu machen und ihn dar .Hasenpanier' ergreiien zu lassen. Nebenbei gesagl, lautete die eben gebrauchte Redensart lrüher ,daS Hasenpanier aulwerlen', und dar war richtiger und ihrem Sinn entsprechender: Flieht der Hase, so wirst er, wtc dt« Jäger sagen, die .Fahne' ans, daS helßt, er richtet sein Schwänzchen ln di» Höh«. Für da» Jägerwort „Fahne' setzte inan scherzhaft Panier, und so entstand die allbekannte Wenduiig. * DaS „purpurne Kreuz" im Kriege. Di« Gesellschaft des „purpurnen Kreuzes" ist ursprünglich in England begründet worden, um dem segensreichen Wirken des Roten Kreuzes für die Menschen im Kriege eine ähnliche Organisation für die nicht minder schwer heimgesuchten Tiere zur Seite zu stellen. Die Organisation hat bi§l>er noch keine größeren praktischen Erfolge er- ziell; aber in Amerika, wo der Tierschutzgedankc zahlreich« Anhänger besitzt, weist man jetzt mit Nachdruck auf diese Gesellschaft hin. Angesichts des neuen Krieges hat das „purpurne Kreuz" in den Bereinigten Staaten eine Heimat gesilnden, mit» die Zeitungen torisen in langen Aussätzen auf die Wichtigkeit des Tierschutzes rm Kriege hin. Der Gedanke zur Gründung deS „purpurnen Kreuzes" tauchte in England im Anschluß an den Burenkrieg auf. Die Pferde haben in dem südafrikanischen Kriege unmenschlich gelitten, und die Tierschutzfreunde wiesen damals auf den offiziellen Bericht hin, der feststellte, daß von den 665 575 Pferden, Mauleseln und Eseln, die filr das Heer aufgebracht wurden, gegen 16000 „aus dem Wege verloren" wurden, während gegen 400 000 „im Kriege gefallen" sind. Pferd« sind zum Kriegführen säst nicht weniger wichtig alS Menschen: aber, so führten die Förderer der „Purpur-Kreuz-Gesellschaft" aus, unter den Soldaten tväre das Empfinden noch nicht genügend verbreitet, daß die Pferde fein organisierte Tiere stich, die man nicht unnötigen Schmerzen und Entbehrungen unterwerfen darf. Die Beschäftigimg mit der „Seele des Tiere»" bat in den letzten Jahrzehnte» außerordentlich zugenom- uien: tue Wissenschaft erforscht eifrig die Tierpsychologie, und „sprechende Pferde", „sprechende Hunde" erregen allgemeine Bewucherung Da selten auch die Rechte und Forderungen der Tiere höheren Maße anerkannt werden. Die englische »Liga der Menicbe»s«ui>de" legte am 8. Nationalen Friedenskongreß im Mai dl-tra« vor. der dalfin ging, „daß die segensreichen Tort.hiungen der Genfer Konveution, die sich gegenwärtig mrr auf ,... . Käntpfer erstrecken, auch auf di» Tiere ausgedehnt ■ oll len und daß neben dem Roten Kreuz, das sich mit der Pflege der verrmmdeten Pferde und andern Tiere aus den Schlachtfeldern nicht befassen könne, eine besonders Organisation für de» Tierschutz geschaffen weiche". Die Absicht ging dahin, daß die englische Regierung die andern Mächte veranlassen solle, die Satzungen der Genfer Konvention dahin zu ertveiieru, daß bei den kriegführende,! Heeren auch Tierärzte und Vorkehrungen zur Krankenpflege der Tiere zugelassen würden. Diese Bestrebung«, der Ltg« der Menschenfreund» und der englischen Tierschutzvereine hatten aber keinen Erfolg, und so wurde die „Gesellschaft des purpurnen Kreuzes" gebildet, um tm Dienste derselben Gedanken weiter zu arbeiten. Neben den Pferden kommen besonders die Hund« in Bebte ja in Bsgien in zieuilich umfangreichem Maße als ~n diesem In d eldern noch tracht, . , _ ,________ . Zugfier« sür die Maschinengewehr« verwendet wurden. Krieg» kann da» „purpurne Kreuz" auf den Schlachtfeld^.» »>-», keine Täfigkeit entfalten: aber inan hofft in den Kreisen der amert- kansschen Tierfreunde, daß in zukünftigen .I-'.egen auch unsere „vier« füßigen Brüder" mit eingeschlossen werben in daS groß« Werk der Hilfe und Pflege, und daß dereinst neben dem Roten Kreuz auch da« purpurne Kreuz als ein Symbol der auch die Tierwelt umfassenden Menschenliebe auf den Schlachtfeldern seine Fahne wird «ntfalten dürfe». * Di« Geschichte der Wolldecke. .Blanketr', b. i. Wolldecken — da» ist der Rotrul, der jetzt in England vielfach ertönt. Zuerst hat Lord Kitchener die Allgemeinbeit ausgesordert, dl» Soldaten init dielen bei der kalte» Jahrec-zett so wichtigen Sachen zu versorgen. Seildeni bitten alle Zeitungen und alle Wohltätig- keitSeinrichfimgen ln Großbritannien um BlanketS, und da in England Mangel an solchen Decken herrscht, hat inan sogar versucht, aus dem Umweg« über Holland sich aus Deutschland ein« gedörige Anzahl ,» verschaffen. Dem neu erwachte» Interesse an den BlankeiS trägt eine Notiz der „Westininster Gazelle' Rechnung, die sich mit dem Ursprung der Wolldecke beschästigt. Danach soll dieser wichtige Gegeiistanb tm Jahre 1340 erfunden worden sein und als Erfinder wird ein gewisser Thomas Blank«! genannt, ein Wollkaufniann, der aus Vlamen stammte und in Bristol sich nleder- gelaffen hatte. Seine Gelchälle gingen schlecht; er war am Rand« de» Bankrotts, und da der Winter von 1340 besonders kalt war, so lroren seine Frau und er entletzlich, da sie kein Heizmaterial und keine warmen Betten besaßen. Aus der Suche nach einem Gegenstand, der sie in den kalten Nächte» etwa? worin halten könnt«, kam Thomas Btanket aus den Gedanken, ein große» Stück Tuch, dar er au» seinem Geschält übrig hatte, niit in» Bett zu nehmen, e» sich überzudecken und sich so Wärme zu velschaffen. Der Einlall erwies sich als so praktisch, daß er ihn auSzubeuten beschloß. Er verlerligte au» letneu noch übrigen Tuchbeständen, bl« vorher nur zur Kleidung verwandt worden waren. Decken, die zum Schutz gegen Kälte im Bett verwendet werden sollte». Dies» großen dicken Tnchstück« lault« er mit seinem Namen Blanket», und der Lohn sür seine gute Idee blieb nicht aus. Er machte mit diesen Decken so vortreffliche Geschälte, daß er bald ein reicher Mann war. Erwürbe sogar Bürgermeister von Bristol, und als erstarb, setzte man ihur eine Inschrift aus den Grabstein, in der sein« Erfindung als ein« Wohltat für das ganze Land ausdrücklich hervorgehoben wurde. _ Schach-Aufgade. Schwarz. . Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummert Km,len, Lachen, Nausen, Taulen. Redakfion: Aug. G - e tz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen ÜmversttätS-Duch- und Dlelndruckerei, R. Lange,