inonfaa. ften 12. ölffrther Knderseele. Bfomait von Reinhold Ortmaun. ^Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 24. Kapitel. Es it*ar ungefähr eine Woche später, als an einem sonnenhellen Vormittag ein eleganter, init hellfarbiger Seide ari«brschlagencr Landauer vor dem Klein-Eklback-er tzcrrcn- haiisc anftlhr. Kutscher und Diener waren in prunkender Gaialivree, und die silderbcschlaaenen Geschirre der beiden Pferde blitzten, daß die Leute, di« dem Gefährt begegnet ivaren, ihm init bewunderndem Staunen nachgeblickt hatten. Tie erinnerten sich wohl, es hier und da schon fricher einmal gesehen zu haben,' in den letzten Lebensjahren des alten Herrn Rasmussen, der es angeschafft hatte, um eine hohe Persönlichkeit, di« sich zur Besichtigung der Webereien angesaHt hatte, von der Station abzuholeu: aber der Wagen war jpciter nur noch bei seltenen Gelegenheiten in Gebrauch genommen worden. Heute war es der Lberleuinant Herbert Rasmussen, der ihm vor dem Schlosse von Kleiu-Ellbach entstieg. Er war in Uniform. Sein Gesicht nm sehr bleich, ltnö ein tiefer, feierlicher Ernst spiegelte sich in seinen Zügen. Förmlich, wie wenn er zu einem Fremden käme, ließ er sich bei dem Baron von Bardeleben meiden, und mit dem Helm unter dem Arm überschritt er die Schwefle der Bibliothek, in die Harro den unerwarteten Besucher hatte bitten lassen. An derselben Stelle, wo ihre letzte heftige Nusein» andersctzung erfolgt war und wo sie einander für immer ihre verwandtschaftliche Freundschaft abgesagt hotten, standen sich die beiden Männer gegenüber. Bardeleben hatte durch das Fenster die Prunkequipage gesehen und glaubte zu Ivissen, wie es zu bellten sei, daß sein Schwager in einem Aufzuge bei ihn: erschien, ivie wenn er eineni Fürsten seine Aufwartung zu machen habe Aber er oerharclc in abwartender Zurückhaltung und ließ nach höflich stummer Verneigung dem Ankömmling das erste Wort. Bleich, aber mit der ruhigen Entschlossenheit eines Mannes, der sich unabweislicher Pflichten bewußt ist, wandte Herbert Rasmussen ihm sein Gesicht zu: „Ich habe dir in meinen Gedanken ivie in ineinen Handlungen schweres Unrecht zugesügt, Harro," sagte er mit fester Stimme. „Und nun bili ich gekommen, dich deshalb um Verzeihung zu bitten." Ohne Zaudern streckte der Baron ihm die Hand entgegen. „Du hast gedacht und gehandelt, wie es nach Lage der Tinge begreiflich war," enviderte er. „Es hätte der Entschuldigung nicht bedurft, aber ich nehme sie gern an, weil ich darin mehr Ehrendes als Beschämendes für dich sehe." Es uw nur ein küülcr Händedruck, den sie miteinander tauschten, denn sie fühlten Wohl beide, daß nach allen, Bor» ausqcgaugenen trotz dieser Aussöhnung niemals etwas wte wirkliche Freundschaft zwischen ihnen sein könne. Aber sie sahen sich mit freiem und festem Blick in die Augen. Seine Hochachtung wenigstens brauchte nach dieser Stunde keiner mehr dein anderen zu versagen. Auf die Einladung Bardelcbens hin ließ sich der Oberleutnant in einen Sessel nieder, und wenn es den beiden Männern auch anfänglich nicht ganz leicht fallen mochte, einen unbefangenen Gcsprächston zu finden, so half ihnen ihre soldatische Erziehung doch rasch über den peinlichen Anfang hinweg. „Es Ivar mir eine große Erleichterung/' sagte Rasmussen, „als ich gestern von dem Waldenbnrger Untersuchungsrichter hören durste, daß weitere Schritte in der traurigen Angelegenheit nicht mehr getan werden würden. Ich zitterte davor,' daß man es dennoch für notwendig hallen könnte, die Grabesruhe meiner unglücklichen Schwester zu stören." „Es wäre vielleicht unvermeidlich gewesen, wenn Reib- nitz gleich nach seinem ersten Bekenntnis gestorben wäre. Aber er hatte noch Kraft genug, auch eine ziveite, eingehende Vernehmung zu bestehen. Nach dieser hielt inan die -lnge- legenheit für hinlänglich gellärt, um auf alle lvciteren Erhebungen zu verzichten. Es ist eigen tlich merkwürdig, daß keiner von uns auf diesen unseligen Menschen als auf den Urheber alles Unglücks verfallen ist." Rasmussen senkte den >iopf. Was in seiner Seele vorging, inochle ihm wohl die bittersten Schmerzen seines Lebens bereiten. „Es wäre sehr großmütig, Harro," erwiderte er mit gedämpfter Stimme, „wenn du allen Groll und alle Verachtung aus ihn allein uvrfe» wolltest. Daß die Weit anders urteilen lv-ird, weiß ich sehr wohl-" „Was kümmert uns die Welt! Ich habe während der letzten Monate au mir selber zur Genüge erfahren, «vas es wert ist, von ihr verdamm, oder sreigcsprochcn zu werden. .iDeine Schwester war eine Unglistkliche, wie du selber sie vorhin genannt hast. Und als einer Unglücklichen, nicht als einer Schuldigen wollen wir ihrer gedenken." „Ich danke dir für das Wort. Denn nicht bloß für inich, auch sür sie hatte ich deine Verzeihung erbitten wollen. Nach allem, was dieser Reibnitz ansgesagt hat, habe ich aufgchört, sic zu verstehen. Ich Hube erkannt, daß sie ihre Seele vor mir verschlossen hat wie vor dir und vor allen anderen. Was ich in heißer Zärtlichkeit und tiefsinnigem Mitleid in ihr geliebt halte, war nicht sie selbst, sondern nur ein Geschöpf meiner Einbildung gewesen. Damit fallen natürlich auch alle Vorwürfe in sich zusammen, die ich jemals gegen dich erhoben, und ich verstehe jetzt sehr gut, ivas du mährend deiner Ehe gelitten und in ritterlichem Schiveigcn getragen hast." Bardeleben machte eine abwehrcude Bewegung. „Lassen wir das Vergangene vergangen sein, Herbert! Wenn sie gefehlt hat, hat jie es jedenfalls schwerer gebüßt, als sie verdiente, und nicht wir sind berufen, über die Tote zu B38 richten. — Darf ich mich nach dem Zustande deiner Gesundheit erkundigen?" „Es ist immer beim alten. Ich werde zeitlebens ent Krüppel bleiben. Wer was ist daran gelegen!" „Du denkst also im Ernst daran, deine soldatische Laufbahn aufzugeben?" „Ich trage diesen Rock heute zum letzten Male." „Es tut mir aufrichtig leid, daß es so ist. Du gedenkst nun dauernd in Reinswaldau zu bleiben?" Herbert Rasmussen schüttelte den Kopf: „Rein. Die Stätte meiner Kindheit ist mir so gründlich verleidet, daß ich nur den endgültigen Abschluß der Untersuchung ab- warten wollte, ehe ich ihr fiir immer den Rücken wende. Du wirst mir, wie ich hoffe, gestatten, die Billa mit allem, was dazu gehört, meiner Nichte Dietlinde zum Geschenk zu machen, wie ihr nach meinem Tode ja auch alles andere zufallen wird, was ich besitze." „Davon auch nur zu reden, ist viel zu früh. Dü solltest lieber daran denken, so bald als möglich eine Familie zu gründen und —" > „Ich werde niemals heiraten. Leute meines Schlages taugen nur zum Meinsem. Meine Zukunftspläne stehen bereits fest. Ich habe eine lleine Villa an der ligurischen Küste erworben, die ich von einem früheren Aufenthalt her in angenehmer Erinnerung hatte, und ich werbe mich da mit meinem weiteren Leben abzufinden suchen, so gut oder so schlecht es sich eben tun läßt." Er stand auf, um sich zu verabschieden. Noch einmal, wohl zum letzten Male tm Leben, reichten sie sich die Hände. „Lebe wohl, Harro!" „Lebe wohl, Herbert! Meine besten Wünsch« begleiten dich." i Bis an J>te Schwelle gab er ihm das Geleit, und sie trennten sich in der Gewißheit, daß einer des anderen fortan ohne Groll-und Bitterkeit gedenken würde. Auf dem Wege zu seinem Wagen aber sah Herbert Rasmussen sich noch einmal aufgehalten. Aus dem oberen Stockwerk herab kam eine schlanke Mädchengestelt in einfachem, dunklem Reisekleide, und wenn auch ihr Schritt stockte, als sie den Oberleutnant erkannte, so wandte sie sich doch nicht zum Gehen, als er ihr mit ehrerbietigem Gruß näher trat. „Ich segne den Zufall, Fräulein Othmar, der mir vergönnt, auch Ihnen persönlich Lebewohl zu sagen. Der Brief, in dem ich es tun wollte, wäre noch heute an Sie abgegangen. Nun aber habe ich doch vielleicht die Freude, aus Ihrem eigenen Münde zu hören, daß Sie mir nicht mehr zürnen." Margarete hatte gesehen, daß er aus der Bibliothek kam, und sie vergaß allen Unmut, der gegen ihn in ihrer Seele gewesen war, um der Ritterlichkeit willen, mit der er S senbar sein bei ihrer letzten Unterredung verpfändetes ort eingelöst hatte. „Sie haben sich mit Herrn v. Bardeleben ausgesöhnt?" fragte sie. „/Ich habe seine Verzeihung erbeten und erhalten. Wir sind eben alle fehlbarc Menschen, Fräulein Othmar, die verurteilt sind, ihr Leben lang im Dunkel zu irren." „Nicht unser Leben lang, Herr Rasmussen! Es wäre schrecklich zu denken, daß nicht für jeden von uns ein Tag kommt, an dem alles um uns her wieder licht und hell ist." Mit einem wehmütigen Lächeln reichte er ihr die Hand. „Lassen Sie mich wenigstens von Herzen wünschen, mein verehrtes Fräulein, daß dieser Tag jetzt für Sie angebrochen sei. — Sie sind im Reiseanzuge. Es ist doch nicht Ihre Absicht, Klein-Ellbach zu verlassen?" „Ich gehe mit Dietlinde auf einige Monate nach dem Süden. In einer Stunde schon werden wir reisen." „Ja so — plit Dietlinde! Und Sie werden natürlich auch mit ihr hierher zurückkehren. Erlauben Sie mir denn. Ihnen alles Glück der Erde für diesen Tag der Heimkehr zu wünschen." Margarete war heiß errötet, denn sie hatte den verborgenen Sinn seiner Worte sehr wohl begriffen. Wer es war eine so schlichte Aufrichtigkeit, eine so herzliche Wärme in ihnen gewesen, baß sie nicht imstande war, ihm zu zürnen. „Ich danke Ihnen," sagte sie leise. „Und Sie? Werden Sie nun häufiger aus Klein-Ellbach erscheinen?" Verneinend bewegte er den Kopf. „Auch ich verlass« Deutschland schon an einem der nächsten Tage — voraussichtlich auf immer. Darf ich hoffen, daß Sie mir ein freund liches Gedenken bewahren?" Ich werde mich immer mit aufrichtigen! Dank d«r Freundlichkeiten erinnern, die ich von Ihnen erfahren." „Und wenn Sie vollkommen glücklich sind', wenn all« Ihre Träume Mrllichkeit geworden sind und all« Ihre Hoffnungen sich erfüllt hÄ>en, werden Sie mir dann eine Mitteilung vergönnen, einen Gruß oder, wenn «S nichts anderes sein kann, nur ein einziges kürzes Wert? Für Ci« würde das ja am Ende nur wenig bedeuten, mir aber wäre es ein liebes, ein köstliches Geschenk." ,^Von Heiden gern will ich es Ihnen versprechen." Sie ließ es geschehen, daß er seine Lippen heiß und lang« auf ihre Hand preßte, denn ihr Herz sagte ihr, daß er mit diesem Kuß schmerzlichen Wschied von einer seiner süßesten Glückshoffnungen nahm. Als er sich wieder aufrichtete, war sein Gesicht ruhig und seine Haltung von mannhafter Festigkeit. „Zum letzten Male denn: Leben Sie wohl, Fräulein Margarete!" Sie sah ihm nach, bis er seinen Fuß auf den Wageutritt gesetzt hatte, und ihre gute» Wünsche folgten ihm, wie ihm die seines Schwagers Bardeleben gefolgt tvaren, (Schluß folgt.) vie Jüngsten. , Bilder von der Aushebung. Von Dr. Hans Wantoch. Wien, Anfang Oktober 1914, ' „Die Jahrgänge 1894, 1893, 1892," heißt es in der Ein« berufungskundmachung. Die Amtssprache ist militärisch knapp, sie ist von einer lapidaren Uebersichtlichkeit, ein wenig unsinnlich allerdings auch. „Die Jahrgänge 1894, 1893, 1892": es ist neueS Menschenmaterial für die Schlachtfelder in Galizien und Serbien, so und soviel mal hunderttausend Stellungspslrchtige, au» denen man so und soviel mal Zehntausende Wassensähige erwählt, sy und soviele neue Bataillone, neue Regimenter und Divisionen formiert. „Die Jahrgänge 1894, 93, 92": man beginnt zu rechnen, unvorstellbare Geburtszifsern von unvorstellbaren Jahre», zahlen »u subtrahiere», unk zu wissen, was das ist, um es sich zu versinnlichen. Und schon tauchen Gestalten junger Burschen auf, noch halb kindliche Gesichter, auf denen kaum der erst» Bartflaum sprießt, gesunde, rote, reine und blanke Gesichter von zwanzig bis zweiundzwanzig Jahren, die von der Last des Lebens noch so wenig gesehen, vom Grauen des Daseins nichts erfahren haben und die bald, sehr bald Angesicht in Angesicht dem wunderbarsten, deni erhabendste», aber auch schrecklichsten Ereignis dieser Zeit gegenüber sein werden. Die Jüngsten ziehen in den Krieg. Ich wollte sie sehen, just in dem Augenblick, in deni das Assenllerungswort „tauglich" das Schicksal spricht über das Leben ihrer nächsten Tage, Wochen, Monate, über die Gesundheit ihre» Körpers, die Geradheit ihrer Glieder, ja vielleicht über Leben uns Tod. Ich wollte sie sehen in denk Augenblick, der ihnen das Glück zuspricht, dabei zu sein und die einzige Arbeit zu tum die — Man spürt es inbrünstiger mit jedem Tag — allein »och Gültigkeit hat, Würde und Wert: für's Vaterland zu kämpfen) Zwanzig Minuten vom Ring entfernt, auf der „Landstraße , liegt das AssentierungSlokal. Es ist in hem riesenhaften Gaste saal des Schwechater Bicrkönigs Anton Dreher untergebracht. Mt« Bräuche beharren immer irgendwie trotz verändarter Zeiten, trotz völlig veränderter Bedeutung des Vorgangs, trotzdem sie längst schon ihren Sinn bis aus's letzte Restcken verloren. So ist hier die uralte Verbindung: Wirtshaus und Werbung wieder ansgerichtet. An die fünfhundert Burschen sind hier, stehen herum, sitzen ach den Tischen vor einem Glas Bier. Jmnier neue strömen zü, strömen ab in's obere Stockwerk zur Kommission. Gestern ebenso, morgen wieder und noch viele kommcndc Tage. Vom I. bis zum 20. Oktober ohne Sonntagsruhe. Von 8 Uhr am Morgen bis spät in den Abend hinein nur mit einer halbstündigen PaE zu Mittag. Was für ein prachtvoller Reichtum an Menschenkrast wuchs und wächst noch in diesem Reich! Nein, wahrhaftig nein« noch ist „Polen nicht verloren". An die fünfhundert Burschen sind in dem Raum. Aber ihre Fülle verschwindet in der gähnenden Größe des Saales. Und die große Herbstsonne, die da draußen mit ganzer Helligkeit funkelt, reicht sür ihn nicht aus. Es dämmert drinnen. „Wie vor dem Ausgang einer neuen Morgenröte", dachte ich mir. Rauchwolken hängen in der Lust, Bierdunst schwebt, irgendwo spielt eine Mundharmonika den Marsch vom Prinz Eugen, und die Zinkspitzen der drei Polizistenhelme blitzen am .Eingang, Es ist derselbe Saal, in dem früher einmal ich gestanden und alle, die in Wien mit mir zwanzig, einundzwanzig und zweiundzwanzig Jahre gewesen, Und wiederum sind junge Leute da, die zwanzig, einundzwanzig und zweiundzwanztg Jahr« zählen. Und doch ist es heute ganz anders. Denn sonst, was bedeutet sonst da» 539 Wort „tauglich" für die Harrenden: für drei Jahre ein HerauS- aerisfenwerven auS einem Berus, einem Erwerb, einem Handwerk, in dem er eben erst seine schüchternen Gehversuche gemacht hatte, auf eigenen Beinen zu stehen und sich selbst zu ernähren; in buntem Rock eine lange Reihe bunter Tage, in denen man Mädchcnherzen eroberte; für den Einjährigen bei dem Nobelregimente der Pe- jasevichdragoner ein flottes Leben voll Fiakersahrten, und für den Studenten ein Jahr, das ihn ferne rückte von seiner Arbeit, seinem Beruf, dem Wirken für’3 Gairze. „Ein verlorenes Jahr", wie mancher voreilig dachte, ein Jahr, das zu seinem Nachber und Vorher nicht den geringsten Bezug hat. Ein verlorenes, ein sinnloses Jahr. . , Aber jetzt gibt es wohl nichts, was mehr, was tieferen und erhabeneren Sinn hätte als dies, nichts, was weniger verloren wäre. Denn diese hrcr mustert man für den Krieg an. Jawohl, über ganz Oesterreich hinweg langt der Krieg hier herein. Man merkt ihn an den ausgeschlagenen Zettungsblättern, in denen der mitreißende Armeebefehl des Erzherzogs Friedrich über das Zusammemvirken der beiden verbündeten Kaiserarmeen gedruckt ist. Man merkt ihn an dein „Sträußerl": „Uns habn's «'halten", einem Bündel aus Silber- und Goldfäden, roten Glaskugeln, blauen Luchskücken, das der Assentierte an seinen Hut steckt, an dem heute neben dem Bilde Franz Josess das Bildnis Kaiser Wilhelms klebt. Und man merkt den Krieg an den Gesprächen. „Rennen/' sagt einer, „rennen zum Sturmangriff kann ich schon, so g'schwmd wie eine Elektrische. Ich hab's trainiert." Und ein anderer wiederum gehört dem Jungschützenkorps der Deutschmeister an. Er wird für vas Gewchrfeuer sorgen, während der Erste mit dem Bajonett an- mlrmt. Sie spannen ihre Arme und lassen die Muskeln prüfen: wie Eisen hart! Sie richten sich auf, recken sich in die Höhe und prüften sich mit dem Maß eines Flügelmannes. Strasse Burschen, die vom Handwerk und der Fabrikarbeit an körperliche Strapazen gewöhnt sind. Und dann wiederum: feine, ein bißchen blasse, aber sehnige: die Studenten. Im Frühjahr noch deklinierten sie „pax. vacis" auf der Schulbank des Gymnasiums, jetzt werden sie den Krieg abwandeln: auf gut Deutschi Einer ist in Begleitung feines Basars da. Ein Muttersöhnchen. O. die besorgten Eltern haben ihn gewiß nie aus ihrer Hut gelassen, hielten ihn immer der sich, fuhren mit ihm des Sommers chufs Land, und die erste Reise, die er in seinem Leben allein macht, ohne Papa, ohne Mama, ist die Fahrt in den Krieg. Denn er ist rauglich. Ich sah ihn und seinen Vater, wie sie vor der Assentierung jgus- und medergingen. Nervös alle beide. Aber beide von der entgegengesetzten Unruh« bewegt. Ich sah, wie der Vater alle Augenblicke an dem Sohn herumrichtete, ein Stäubchen von seinem Rockärmel blies und die Krawatte zurechtzupfte, obwohl man vor der Asscutkommission bekanntlich nicht im Jaketanzug ectscheint. Ich sah dann den Jungen, wie er eine halbe Stunde später mit flammenden Wangen, mit leuchtenden Augen, die Stiege herunter, aus den Vater zustürzte, den weißen Assentierungsbogen wie ein ausgezeichnetes Schulzeugnis triumphierend in der Hand: er hat auch vor dieser Kommission brav bestanden, es ist tauglich. Und viele, viel« andere kommen die Stiege herunter wie er. Den weißen Bogen in der Hand. Neun von zehn. Es ist ein gutes, kräftiges, feuriges Gewächs: der Jahrgang 1894, 1893 und 1892. Und viele, viele andere Eltern sind da, Väter, Mütter und auch daran merkt man, worum es jetzt geht, auch dies ist anders als honst. Frauen sind da in Umhängetüchern, mit bloßem Kops. Wiener Bürger. Und sie sagen, — dreimal habe ich während der bangen Minuten des Wartens dasselbe gehört: — „Gr hat zwar ein' kleinen Herzfehler, aber. . ." Aber, meine Lieben, Eure Sorge und die Bangigkeit Eurer Elternliebe hoch in Ehren — Eure Söhne haben trotz des „kleinen Herzfehlers" das Herz auf dem rechten Fleck. Diese Jungen! Diese prächtigen Burschen — ich liebe sie schon mit väterlichen Gefühlen. Was werben ihre Augen sehen! Nicht daran denken! Wer ein Mick in ihre Wgen ist wohl gestattet: und drinnen flammt es strahlend hell, darinnen ist nichts von Kriegsgreuel zu lesen, nur bas jauchzende Leuchten des Sieges. Das wollte ich sehen. Darum war ich gekommen. Und kann nun gehen. Schlendere durch die Straßen, in denen die Geschäftigkeit des Mtags jagt und hashet »nd schreit, als gäbe es kein eit Krieg, als würde nicht eine halbe Gebstunde davon feierlich der Eid auf die Fahnen geschlvoren. Gehe. Schlendere. Bis mich plötzlich aus dem Stefansvlatz der Marsch einer Trompete aufreißt: da sind sie tvieder! In strammen Achterreihen kommen die Assentierten die Kärutnerstraße herab. Die Hüte von den gold- und silbernen „Sträußerln" umbuscht. Weiß-rot schwingt eine Fahne über ihnen. Um sie wie ein Zauberwort und schützendes Geleite das altösterreichische Sicgeslied vom Vater Radetzky. So ziehen sie singend durch das Spalier der Bürger, jubelnd, jauchzend: „Uns haben'? g'halten", so ziehen sie morgen in die Kaserne und weiter ins Uebungslager nach Bruch und weiter in den heiligen Ernst zur Vollendung, Gott sei mit.ihnen! Der „Grand mit vieren" im Schützengraben. Unser Hamburger Mitarbeiter schreibt uns: Es war in der Äektrischen Straßenbahn, die nach Uhlenhorst hinausfuhr. Ter Wagen war überfüllt. Da stieg ein Krieger ern, ein Verwundeter, den linken Arm in der weißen Bind?. Er atng in den Wagen, stellt« sich in den Gang und hielt sich nrit der gefunden Hand am ledernen Griff fest, der von der Decke hin», Vorher aber grüßte er noch einen Offizier, «inen Haupsinan» der Reserve, der in der Nähe saß. Der Wagen zog heftig an, es zuckte ein wenig im Gesicht des Soldaten. Sogleich stand der Offizier auf und bot dem Soldaten den Platz an. Der Krieger tvurde rot bis zum Mützenrand. Verlegen lehnte er ab. Aber es half ihm nichts. Schließlich sab er und der Hauptmann stand vor ihm, di« Hand im Lebergriff, und beugte sich ein wenig zu dem Verwundeten htnabr „Na, wo haben Sie denn Ihren Schuß abgekriegt?" fragte er freundlich. „Zu Befehl, Herr Hauptmann," entgeaenete der Soldat und legte die gesunde Hand respektvoll an die Hosennaht, „in Frankreich ... im Schützengraben!" Er sprach ein wenig frankfnrterisch. Gemütlich und nett anzuhören. „Erzählen Sie doch mol, wenn Sie mögen," bat der Hauptmann und schob freundlich die Hand des Soldaten von der Hosennaht fveg. I Und der Soldat wurde zutraulich und erzählte von Marsch und Schlacht. Und sagte schlleßlich: „Schtundelang und tagela^ habbe mer in de Schützegräbe gsesse un hatte nix zu schieße!" „Und was haben Sie da gemacht?" „Nu... Schkathammergespielt, Herr HauptmannI" „Skat?" „Wenn Sie's net glaube woNe... da sehn's her, Herr Hauptmann !" Und er holte mit der gesunden Hand einen abgegriffenen, schmutzigen Skatblock aus der Tasche, bedeckt mit Zahlen, Zahlen, Zahlen. Der Hauptmann lachte. „Die reinen Donnerwetters seid ihr doch, Kerls!" Nun lacht auch der Verwundete. „Ja... und hinner uns da brummte die schwere Artillerie!" Der Haupttuaun blickte immer aul den abgegriffenen Skatblock. „Net zu säge, Herr Hauptnrann, was ich für e Mordspcch gehabt Hab. Immer verlöre un immer verlöre! Un als mer schon abrechne wollte, da krieg ich mit einem Mäl 'n Grang mit Vieren in de Hand. Schwarz hätt ich ansage könne, Herr Hauptmann. Un grad wie ich's Maul aufmache will... da müsse die Franzosche aus den Gedanke komme loszuschieße! Tie Karte Hammer in den Dreck schmeiße müsse: so schnell sind mer aufgesprunge! Das vergeh ich dene Franzosche im Leben nit, daß sie mir meinem Grang mit Bieren weggeschosfe habbe, Herr Hauptmann! Na... da Hab ich aber net schlecht geschosse. Stücker zehn Hab ich aus'M Gewisse: wenn ich beschcide zähle tu. Bis ich dann selber eine fitze hatte... na, da habbe se mich erscht nach Frankfurt und dann nach Hamburg gebracht..... K. K,. Aus englischen Feldpostbriefen. Tie von unseren Feinden verbreiteten Schauermärchen Über die Grausamkeit der deutschen Truppen stehen in seltsamem Gegensatz zu der Erzählung eines englischen Feldartille- risten, die der „Daily Telegraph" veröffentlicht: „Unsere Batterie" — heißt es in dem Feldpostbrief — „hatte die letzte Salve abgefeuert. Ti« Deutschen waren nur noch hundert Meter vor uns. Jetzt kam der Befehl: Rüchug, rette sich, wer kann! Es war ein wunderbar schöner, aber schmerzlicher Anblick, Pferd«, Menschen und Kanonen im Wettlauf um ihr Leben zurückstürmesi zu sehen, während die Granaten über ihnen platzten. Die Deutschen kamen heran und ich lag hilflos auf der Erde. Ein Soldat setzte mir die Bajonettspitze auf die Brust und forderte mich auf, mich zu ergeben. Ich antwortete: „Nein!" Da fiel ein Offizier dem Soldaten in den Arm und sagte: „Lassen Sie ihn, die Engländer sind tapfere Kerle." Tann verband er meine Wunden, gab mir Kognak und Wein." Ein anderer britischer Soldat wundert sich darüber, daß die Deutschen auch im Krieg singen und unter den Klängen der Regimentskapelle zum Sturm vorrücken. „Wir lagen im Schützengraben und hörten auf einmal aus den Rethen der Feinde die Klänge einer Militärkapelle. Im selben Augenblick begannen sie auch unsere Stellung zu stürmen. Wie sonderbar, daß die deutsche Infanterie mit Musik vorgeht I" Tommy Atkins scheint also den freudigen Kampsesmut unserer Truppen nicht zu verstehen, wohl weil er selbst ihn nicht kennt. Derselbe Briefschreiber urteilt über unsere Artrllerie: „Sie ist mehr als gut, st« schießt vorzüglich. Doch der englische Soldat ist derarttgen Eindrücken wenig zugänglich, selbst wenn mit gewaltigen Sprengmassen gefüllte Granaten neben ihm platzen und Krater in die Erde reiften- groß genug, um fünf Pferde darin zu begraben. Wir nennen diese Dinger, wenn wir sie ankommen sehen, „Kohlenkästen", ehre „schwarze Maria" oder nach dem Boxer einen „Jack Johnson"." Ein Dragoner vom 4. Regiment berichtet seinen in London lebenden Verwandten folgendes: „Unser Unglück begann, als wir unter dem Befehl General Bllenbys den hartbedrängten linken Flügel unterstützen sollten. Tie Pferde wurden uns unter dem Leibe erschossen; wir liefen unserer Schwadron eine Streck« zu Fuß nach, bis wir einige herrenlose deutsche Pferde aufgriffen, die alle am Zügel bte Kennzeichen „K4" trugen. Doch wenige Minuten 6-10 später wurden auch diese von der deutschen Artillerie totgeschossen, so dah wir wiederum aus unsere Beine angewiesen »varen Ihr könnt euch unsere Gefühle vorstellen, als wir unsere Schwadron nach rechts verschwinden sahen. Da »vir alle mehr oder »vrnige« verlvundet waren, brachten »vir die Schwerverletzten in ein »rahes Bauernhaus. Als wir den letzten hineinschaffen wollten, ver- »oeigerten aber die Bewohner dessen Aufnahme, da sie inznüsclwn bemerkt hatten, »vie die Deutschen vorrücken. Da krochen wir in das Hühncrhaus. Das ivar ein gefährlicher Unterschlupf, denn bald daraus erschienen deutsche Soldaten und wuschen ihre Wunden in dem nahen Brunneir. Bei Einbruch der Nacht krochen wir »vicdcr hervor und sahen vor dein Gehöft einen deutschen Posten stehen, der auf fliehende Engländer zu fahrrden schien. Wir kamen unhcinerkt an ihm vorbei uird marschierten auf die englffchen Stellungen zu, bemerkten aber bald, dass »vir ringsum von deutschen Truppen umgeben waren. Wir machten daher Halt und legten uns nieder und schliefen so neben dem deutschen Stabsquartier. Ja, »vir können sagen, mit den deutschen Generälen zu Abend gegessen zu haben, nur -Mit dem Unterschied, dah sie im Lager selbst weilten u»»d wir außerhalb, dah sie Wein zu trinken hätten und wir darben mußten." Nach dreitägigem Umherirren ist der Dragoner dann mit seinen verwundeten Kameraden »vicdcr auf britische Truppen gestoßen. _ Aberglaube im Kriegshandwerk. Der Aberglaube spielte im inilitärischcn Leben einer vergangenen Zeit eine erhebliche Rolle. Am wenigsten »var der Aberglaube bei den Fuhtruppen der alten Heere ausgebildet, ain häufigsten aber findet er sich bei den alten Artilleristen. Wenn ein Geschütz zersprang, so glaubte mair, daß cs entweder behext gewesen sei, oder daß „etwas Giftiges hineingekrochen" »var. Wenn der abseuerndc Büchsenmeister über das Geschütz und über die Kugel das Zeichen des Kreuzes geniacht hatte, dann muhte der Schuh gut gelingen. Noch in dem Buche „Der voUkommcne trutsche Soldat" von Flemming, das im Jahre 1726 herausgcgeben wurde, findet sich eine große Menge artilleristischen Wunder- und Aberglaubens. Legte man drei Weizcnkörnchen auf das Geschoß, so soUte dies das Zerspringen des Geschützes verhindern. Um den „Brand zu verbessern", liehen die Geschützmcister in» Rohr des Geschützes Eidechsen, Blindschleichen, Kreuzottern und Läuse verhungern. Die Herren Geschützmcister wußten aber auch ihren Aberglauben als eine Ausrede dafür anzuwendcn, tvenn der Gegner besser und erfolgreicher schoh als sie selbst. Sie erklärten dann, daß ihre eigenen Geschütze behext gewesen seien. Das Schießpulver gab auch Anlaß zu mancherlei Aberglauben, und dies erklärt sich aus der engen Berührung zivischcn Chemie und Alchimie. Giftkugeln sollten ganz besondere Ergebnisse im Schießen zeitigen, und auch der Feldscher hatte dafür zu sorgen, dah Wundersalben vorhanden seren, nach deren Anwendung jede Wunde heilen müsse, oder die sogar, auf dem Körper verrieben, vor jeder Verletzung schützen sollten. In den Zeiten, in denen in den Feldlagern noch viel gespielt und gewürfelt »rmrde, muhten auch naturgemäß die Spielkarten mancherlei abergläubische „Werte" besitzen. Die „Eichel- Sau" bewahrte den Spion vor der Entdeckung, und der „Schippen- lknter" schützte die Sappeure »vährend der Arbeit an der belagerten Festung vor feindlichen Kugeln. Wenn inan jedoch einem Kameraden, dem man nicht wohl »oollte, ein vorher verwünschtes „Herzblatt" heimlich in die Kleider schmuggelte, so mußte ihn unfehlbar eine feindliche Kugel ins Herz treffen. Die Kunst des Behexen- wurde aber auch bald dazu vcnvendet, um Spielkarten und Würfel zum Verlust und Gewinn zu beeinflussen Ja sogar noch im Kriege 1870/71 »varsen die Soldaten vor dem Gefecht ihre Spielkarten weg, damit sie ihnen kein Unglück bringen sollten. Wenn vor dem Auszug der Truppe ei» Mönch ihren Weg gekreuzt hatte, so war sicher zu ertvartrn, daß an diesem Tage ein Unglück sich cinstrllen werde. Erheblich ausgedehnter noch ist der Aberglaube bei den Seeleuten. Sogar die gegenwärtige feierliche Art des Stapcllanfes von Schissen ist nichts anderes als der letzte Rest alter mit dem Aberglauben zusammenhängender Zeremonien. Den Seglern bringen Advokaten, Geistliche oder Frauen an Bord zweifellos Unglück. Auch das ist ja bekannt, daß die Seeleute meinen, das Schiss träte seine letzte Fahrt an, »venn die Ratten über die Tauen hin das Schiff im Hafen verlassen. Das Auslaufen eines Schiffes am Freitag bringt »hin Unglück. Es droht dem Schisse Unglück, wenn sich der ffiegende Holläirder zeigt, die Meerjungfer oder das Elmsfeuer. Erwähnt feien noch die sogenannten „Beleniniten", das sind die Reste von fossilen Schalticren, die im Altertum und Mittel- alter Gegenstand des Aberglaubens der Krieger »varen. Sie »vnrden auch mitunter als Zusatz zu Kriegsseuern verwendet. Herbstsaat 1014. Herbstiviud übeebi Hügel geht, Letzte Folter tolle», Ackersmann bei Hüh und Hott Wendet schivere Schollen. » Glocke klingt vom nahen Dorf, Rößlei» bleibet sieh«»; Uebet Pflügers braun Gesicht Will ein Zucke» gehen. »Läutet l»n»ner frohe» Sieg, Will »,ich mit euch »reuen I Daß der Krieg mir Liebstes nahin, Soll »nich nicht gcreiic». Söhire falle», Erde lebt, Weiß schon andre Erben, Tenlsche Scholle soll uiir ntchl Unbestellt verderben.' Wieder drückt er dann den Pflug Tic» in leuchten Bod«,q Schafft, als müßt zehn Morgen »och Er vor Abend roden. Deutsches Herz, sei unverzagt Wegen künftiger Saaten, Deutsche Erde M ä » n e r trägt — Ernte wird geraten! Hermann Eteingoetter. Sprache»« der Allgemeinen Deutschen Sprachvereins. Speise». Frühere Bezeichnung. Jetzige Bezeichnung. Abonnemeut.......Vorkaus, für Stammgäste 4 la carte........nach der Karte all gratu»........mit Kruste, bekrustet Schnitzel au naturel .... Naturschiritzel, Saftschuitzel Beefsteak........Rrndstück Beefsteak a la tatr.tare . . . geschabtes Ri»»dfleisch, rohes Hackfleisch Bouillou.........Fleischbrühe, Kraftbrühe Lallet.........Bier-, Speiicu-Ausgabe, Anrichtetisch Schanktisch, lose Tafel Hamburger Bullet.....Speiseauslage Carbon(u)ade.......Rückenstück, Nierenstück Chartreuse........Karthäuser Chateanbriand.......Doppel-Rindsleudeuschnitte Compote.........Einaemachtcs.eingeniachteFrüchlv Coquille.........Muschel, Schale, Muschelschale Couvert.........Gedeck Crime..........Sahne, Rahm Dessert.........Nachtisch Diner..........Mittag(s)essen, -inahl Lutrse.........Miltelgericht, Vorspeise, Eingang Lilet....... . . . Lende, Rückenstück Fricandeau........Keulenstück, Nuß Fricandelle........Dämpfschnitle. Klops Glace..........Gefrorenes, Eis Grill..........Bratrost Hors-d’oevre........Nebengericht, Vorspeise Irish stow........Jrisch-Hammelfleisch Konfekt.........Zuckerwerk, Zuckergebäck Kotelett......... Rippchen Melange.........Gemisch Omelette naturelle.....Eierkuchen, Pfannkuchen Omelette am eontitures . . . Eierkuchen mit Eingemachtem, mit Fruchtsüllung Omelette am fincs herbes . . Eierkuchen mit seinen Krä»itrrn Omelette seufllöe......Eierkuchen-Auflauf Ox-tail sonp.......Ochsenschwanzsuppe Potag« . . ......Suppe Potage 4 la reine.....Hühner-Königinsuppe Potage am fines herbes . . . Kräulersuppe Potage fansse tortue .... falsche Schildkrötensuppe Potage julienue......Gemüsesuppe Hotel..........Gasthaus, Gasthos Bestauration.......Speisehaus -Weinstube» CaK-Bestaurant......Kaffee- und Speisehaus Aus der deutschen Speisekarte. Lügogriph. Wo harmlos und heiler »im» lache» kann, Ta pflege» mit „e“ sie zu walten. Mit .»V braucht es Hanslra» und Handwerks,»a»n, Nicht lange ill's sauber z» halten. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des magi sche» Quadrats in voriger Nummer .4 N| A ; N 0 | R -j I A R| A l s M 8 I T Redaktion: Aug. Goeh. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen Unwersttätt-Buch- und Sleindrnckerei, R. Lange, Gießen.