Kinderseele. Roman von Reinhold Ortmanrr. (Ncubdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Eine Beleidigung? Sie müssen mich völlig mißverstanden haben, wenn Sic es dafür nehmen können. Daß. das Kind vier nicht bleiben kann, muß Ahnen doch einleuchten, denn dies Schloß wird Istnfort eine Stätte des Grauens und des ?chscheus sein für alle, die ihm nahe kommen. Bon all dem Schrecklichen nicht zu reden, das der Fortgang der Untersuchung mit sich bringen muß. Mler Voraussicht nach tvird man ja nicht einmal die Grabesruhe meinen Schwester respektieren können. Soll Dietlinde vielleicht mit eigenen Augen sehen, daß man die irdische Hülle ihrer! Mutter voin Kirchhof wegfährt, um sie auf den Scziertisch zu legen?" „Sie wird davon so wenig sehen wie von irgend etwas anderem Schrecklichen — verlassen Sie sich darauf! Darüber aber, ob sie hier bleibt oder nicht, hat der Baron Bardelcbcn zu bestumnen, sonst niemand auf der Welt, und wenn der Wahnwitz verblendeter oder rachgieriger Menschen in Wahrheit herausbeschwörcn sollte, was Sie prophezeien, so werde ich ganz gewiß alle meine schwachen Kräfte dafür einsetzen, daß sie niemals in die Gewalt eines Manneß, kommt, der mit vollem Bewußtsein ihr junges Leben zerstört und vergiftet hat. Solange man mir das Kind nicht gewaltsam entreißt, so lange werde ich es auch kehren, seinen Bater zu lieben und die zu verabscheuen, die in blindem Haß nach eines edlen und ritterlichen Mannes Verderben trachten." Margarete hatte das Zimmer längst verlassen, als auch Herbert Rasmussen, schwerer als sonst aus seinen Stock gestützt, die Jäir hinter sich zuzog, um langsam über den Korridor und durch die dunkle Parkallee der abseits gelegenen Stelle zuzuschreiten, wo ihn sein Wagen erwartete. 21. Kapitel Die neunte Abendstunde war schon vorüber, als der Klang des schlitte ngelauts vor dem Herrenhaus? die .Heimkehr des Schloßherrn ankiindigte. Bardeleben sah nicht wesentlich anders aus, als seine Umgebung ihn seit Wochen kannte, und er erteilte, bevor er die Halle betrat, dem Kutscher in gewohnter Weise die auf den nächsten Tag bezüglichen Befehle. Als ihm der Diener den Pelz abnahm, fragte er: „Wissen See, ob Fräulein v. Ostrowski sich bereits zurückgezogen hat?" Er erhielt den Bescheid, daß das gnädige Fräulein "sich noch tat Wohnzimmer befinde. Da fuhr er noch einmal mit beiden Händen durch seinen Bart iund reckte sich auf, wie wenn er energisch «ine schwere Müdigkeit abschütteln wollte, bevor er Jadwiga gegenübertrat. sie beinühte sich nicht, freundlich und heiter zu scheinen, als sie ihren Vetter die Schwelle überschreiten sah. Sie hatte seine .Heimkehr nur abgewartet, weil sie in den endlos langen Stunden dieses peinvollen Tages zu dem festen Entschluß gelangt ivar, noch heute eine Aussprache Herbeizufuhren, die ihr Gewißheit verschaffte über das, was sie von der nächsten Zukunft zu erwarten hatte. „Ich habe dir eine Mitteilung zu machen, liebe Jadwiga, und ich hoffe, du wirst mir verzeihen, wenn sie auf nichts anderes hinausgeht als auf eine Aufkündigung der Klein-Ellbacher Gastfreundschaft." Sie richtete sich auf und sah ihm gespannt ins Gesicht. „Es müssen sich ja.außerordentliche Dinge zugetragen haben, wenn du dich veranlaßt siehst, mir die Tür zu weisen. „Run ja, man dars sie wohl außerordentlich nennen. Es ist die Vermutung anfgetancht, daß Irma nicht an ihrer Krankheit, sondern durch — durch eine Vergiftung gestorben sei." Jadwiga schlug mit einem Aufschrei des Entsetzens die Hände zusammen. „Durch eine Vergiftung — sagst du? Aber du selbst, Harro — du selbst glaubst doch nicht daran?" „Nachdem die Wissenschaft gesprochen hat, bleibt mir Ivohl kaum etwas ard.'res übrig, als daran zu glauben." „Aber wie soll denn das geschehen sein? Es könnte sich doch nur um einen unglücklichen Zufall handeln, um eine verdorbene Speise vielleicht oder —" „Rein. Nach der Auffassung der Behörden handelt es sich entweder um Selbftniord oder um ein Verbrechen. Es sieht fast so aus, als ob man das letztere für das Wahrscheinlichere hielte." „Und von wem? Man müßte doch gegen irgend jemand Verdacht haben, um an eine so furchtbare Möglichkeit zu glauben!" „Vielleicht hegt inan solchen Verdacht in der Tat. Ich kann dir darüber keine Auskunft geben, denn nian Hai sich gegen mich nicht.ganz rückhaltlos ausgesprochen. Jedenfalls aber werden die Tage, die den Bewohnern meines Hauses bevorstehcn, nicht von der angenehmsten Art sein, und ich loürde drr einen schlechten Beweis meiner Dankbarkeit geben, wenn ich nicht den Wunsch hätte, dir dies zu ersparen." „Ich verstehe nicht, Harro, was du damit meinst. WaS sollte mir denn geschehen?" „Dir persönlich natürlich nichts. ?lber die Angelegenheit wird inorgen im Munde der ganzen Umgebung sein, wenn sie es nicht schon heute ist. Jeder, der mit dem Schloß irgendwie im Zulaminenhang steht, wird fortan zu einer Sehenswürdigkeit für die gairzc Bevölkerung werden. Du würdest bei der Gelegenheit vielleicht erfahren müssen, daß es ein gar böses Ding ist, der Gegenstand einer sensations- hungrigcn Reugier zu sein." „Dergleichen kann man übersehen, und wo es sich nicht übersehen läßt, kann man es ignorieren." „Aber es könnten auch Dinge geschehen, die sich beim besten Willen nicht überleben oder ignorieren lassen. Der 622 Apparat einer strafrechtlichen Untersuchung pflegt ebenso umständlich als rücksichtslos zu arbeiten. Zunächst wird man selbstverständlich durch eine nachträgliche Sektion festzustellen suchen, ob sich die Annahme eines gewaltsamen Todes aus dem Leichenbefund erweisen läßt." Jadwiga machte eine Gebärde des Entsetzens. „Welch gräßliche Vorstellung! Mußt du denn das gestatten?" „Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. Weshalb sollte ich es denn auch zu hindern suchen? Hobe ich nicht vor allen anderen ein Interesse daran, die Ursache von Irmas plötzlichem Tode sestgcstellt zu sehen?" „Ja, wenn man es so betrachtet — schon. Aber das ist doch wohl auch alles, was man in der Sache tun kann?" „Dafür möchte ich mich nicht verbürgen. Die Wege der Justiz sind unerforschlich und die Einfälle eines klugen Untersuchungsrichters unberechenbar. Man wird eine Menge von Verhören anstellen, wird Haussuchungen vornehmen, früher oder später vermutlich auch Verhaftungen —" „Du denkst an eine bestimmte Persönlichkeit, Harro, wenn du von der Möglichkeit einer Verhaftung sprichst. Ich beschwöre dich, foltere mich nicht länger! Sage mir, an wen du dabei denkst." „Nun, dies Schicksal könnte doch ebensowohl mich treffen wie irgend einen anderen." „Harro!" Sie sprang auf und eilte zu ihm hin, um ihre Hände ans seine Schultern zu legen und ihm mit flackerndem Blick ins Gesicht zu sehen. „Was auch geschehen mag —i ich will alles, alles ertragen, wenn du mir jetzt schwören kannst, daß dein Gewissen rein ist, daß du keinen Anteil hast an Irmas Tod!" Er hatte ohne ein Zucken der Lider ihren Blick ausgehalten, und nun huschte es um seine Mundwinkel fast wie ein Lächeln. „Sieh — sieh — auch du also!" sagte er gelassen. „Vielleicht hältst du mich nicht erst seit heute für ihren Mörder?" „Sprich das gräßliche Wort nicht aus, denn es macht mich verrückt. Nein, nein, ich glaube nicht daran — ich will und ich kann nicht daran glauben. Wer ich habe ein Recht zu verlangen, daß du mir hilfst, standhaft und stark zu bleiben. Warum willst du dich weigern, mir zu bestätigen, daß du ohne Schuld bist?" „Aus einem sehr triftigen Grunde, liebe Jadwiga. Es wäre dir doch nicht damit gedient, wenn ich jetzt zu deiner Beruhigung einen Meineid leistete — nicht wahr?" Erst stand sie regungslos, als vermöchte sie nicht auf der Stelle den Sinn ferner Erwiderung zu fassen. Dann ließ sie ihre Arme herabsinken und wich von ihm zurück. „Ich weiß nicht, was dich veranlaßt, mich so zu peinigen," sagte sic unsicher. ,/Oder soll dies vielleicht eine Probe sein, Harro? Wahrhaftig, es wäre ein abscheuliches Experiment!" „Darum wirst du mir wohl auch glauben, daß es keines fein soll. Du hast eine Aufforderung an mich gerichtet, und ich habe dir erklärt, daß ich ihr nicht Nachkommen kann. Das ist alles. — Tu loirst inich darum, wie ich hoffe, ja noch nicht gleich für einen Giftmischer halten. Im übrigen mußt d>l verzeihen, wenn ich nicht aufgelegt bin, dies Thema noch weiter zu erörtern. Innerhalb meines Familienkreises wenigstens möchte ich mit allen Verhören verschont bleiben." Jadwiga hatte ihm den Rücken gekehrt und sich in einen Sessel geworfen. Sie legte die Hände vor das Gesicht, und es schien, daß sie weinte. Bardeleben sah eine Weile aus sie nieder, daun, ohne sich! Ihr zu nähern, sprach er weiter: „Es tut mir leid, daß dir unter meinem Dache so viel Ungemach widerfahren mußte, und ich mache mir bittere Borwürfe, dich auf Klein-Ellbach festgehalten zu haben. Aber an dem, was einmal geschehen ist, läßt sich leider nichts mehr ändern. Hoffentlich wird es einer fröhlicheren Umgebung bald gelingen, die Eindrücke des hiesigen Aufenthalts aus deinem Kerzen zu verwischen. Ich bitte dich, hinsichtlich deiner Abreise ganz nach deinem Belieben zu disponieren. Gute Nacht, Jadwiga!" Da sie ihre Stellung nicht veränderte, ging er langsam zur Tür. Er hätte die Hand schon auf dem Drücker, als sie den Kopf erhob, um halblaut seinen Namen zu rufen. Doch als er ihr sein Gesicht zuwandte, machte sie, schwer aufatmend, eine müde abwehrende Handbcwegung. „Nein, nein, geh! Es ist besser, wenn wir jetzt nicht weiter mitein- andec reden." Er erwiderte nichts, neigte nur wie in schweigender Zustimmung das Haupt, dann zog er leise die Tür hinter sich zu. Eine Stunde später brachte ihm der Diener in die Bibliothek ein schwarzgerändertes und mit schwarzem Siezellach verschlossenes Schreiben, auf dessen Umschlag Bardeleben die steilen Schriftzüge Jadwigas erkannte. Ohne das geringste Anzeichen ungeduldiger Spannung öffnete er, als der Diener hinaus war, niit dem Papiermesser den Umschlag, entfaltete langsam das Bricfblatt und las: „Lieber Harro! Da ich ja nun weiß, daß Du mir darum nicht zürnst, mache ich von Deiner Erlaubnis Gebrauch und verlasse morgen früh Dein Haus. Der heutige Abend hat mir bewiesen, daß meine Nerven in der T>at den von Dir angeküudigten Aufregungen nicht gewachsen sein würden. Und am Ende wäre durch mein Hiersein ja auch niemandem genützt. Von Berlin aus schreibe ich Dir ausführlich. Jetzt fühle ich niich dazu außerstande. Daß es besser ist, wenn wir uns unter den obwaltenden Umständen gegenseitig die Pein einer nochmaligen Begegnung ersparen, empfindest Du sicherlich ebenso lebhaft wie ich. In der Hoffnung auf ein Wiedersehen unter glücklicheren Verhältnissen und mit den innigsten Wünschen für Dich und meine teure kleine Dietlinde bin ich in treuer Freundschaft Deine Jadwiga." Mit rascheni Blick halte Bardclcben den Abfchiedsbries seines schönen Gastes überflogen und legte ihn beiseite, ohne daß sich Schmerz oder Enttäuschung in seinem'Gesicht gespiegelt hätten. Daß sie vor dem Verhängnis floh, dessen vor- ausgeworsene Schatten sie bereits über das Klein-Ellbacher Herrenhaus fallen sah, bedeutete ihin nach allen«, tvas er in diesen letzten Wochen von ihr gesehen, keine Ueberraschung mehr. 22. Kapitel. Bardeleben vernahm ei» leises Klopfen erst dann, als es zum dritten Male wiederholt worden war. Nun ließ er die Aufforderung zum Eintritt ergehen und warf zugleich einen verwunderten Blick auf die Schrcibtischuhr. Es war kurz vor Mitternacht. Wer konnte um diese Stunde noch das Verlangen haben, ihn aufzusuchen? Plötzlich sprang er in Ueberraschung und Erschrecken von seinem Schreibsessel auf. „Sic sind es, Fräulein Othmar? Was ist geschehen? Dietlinde ist doch nicht krank?" „Netn, Herr Baron, sie schläft sanft und ruhig. Aber als ich bei meiner Rückkehr von einem Gang durch den Park noch Licht in der Bibliothek sah, konnte ich dem Verlangen nicht widerstehen, Säe noch heute um Gehör zu bitten." „Sie wissen, daß ich imnchr zu Ihrer Verfügung bin, Bitte, nehmen Sie Platz. Kann ich Ihnen in irgendetwas dienen?" „Sie sollen mich nur anhören, Herr Baron, und Sie sollen — Sie sollen mir versprechen, mir nicht zu zürnen." „Das müßten ja ungeheuerliche Dinge sein, die mich dazu bewegen könnten." „Es ist sehr möglich, daß Ihnen ungeheuerlich scheint, was ich mir herausgenommen. Aber nun, da es geschehen ist, muß ich es wohl darauf ankommen lassen, Ihren Untwillen zu erregen. Ich habe mich in Dinge gemischt, um die ich mich wohl eigentlich nicht hätte kümmern dürfen. Aber ich habe es getan, weil ich nicht anders konnte." „Sie sehen mich in äußerster Spannung. Waren es Dinge, die mich betreffen, Fräulein Othmar?" ,)Ja — Sie und — und Ihre verstorbene Gemahlin." Er hatte sich erst jetzt wieder gesetzt, und nun gab er dem Schirm der Arbeitslampe einen Stoß, daß sein Gesicht plötzlich ganz im Schatten war. „Bitte — lassen Sie hören!" „Sie werden sich erinnern, Herr Baron, daß die Nacht, in der Frau v. Bardeleben starb, die erste meines Aufenthalts auf Klein-Ellbach war." „Ich erinnere mich sehr gut." „Ich war damals von der Reise müde und schlief darum fester, als es sonst wohl der Fall ist. Aber mitten in de» Nacht wacht!« ich doch auf. Und zwar von einem Schrei." (Fortsetzung totst-) , • Die Mkentelegraphie im Uriege. Zn den charakteristischen Episoden des Weltkrieges ge- hört auch der Kampf beider Parteien um die Funkenstationen, über den gerade in den neuesten Dagen Nachrichten ans dem Stillen Ozean und der Südsee eingetroffen stnd. Die Fnnkentelegraphie, die jüngste aller technischen Hilfsmittel im Krieg, hat ihre Feuerprobe erst vor 16 Jahren, im russisch.japantlchen Kriege bestanden. Als man während des Boxeraufstanoes im Jahre 1900 Funkenapparatc nach 523 China schaffte, erwiesen sich diese noch nicht als leistungsfähig. Doch schon vier Jahre später stand Port Arthur während seiner monatelangen Belagerung ununterbrochen mit hem russischen Konsulatsgebäude in Dschifn aus drahtlosem Wege in Verbindung. Andererseits konnten die Japaner mit ihrem von Kimura ausgearbeiteten Delefunkensystem in ständigem Verkehr mit der Heimat bleiben. Die Vernichtung der russischen Flotte bei Tschuschima verdanken sie in erster Linie ihrer Funkentelegraphie, die einmal durch Auffangcn russischer Meldungen die Ankunft der feindlichen Kriegsschiffe erkennen liest und dann ein rechtzeitiges Zusammengehen der eigenen Streitkräste in der Meeresstraße von Tschackchima. ermöglichte. Auch Frankreich hat den Kriegswert der Funkentelearaphie schon praktisch erprobt. Während der Marokkoexpedition 1908 und 1911 wechselte die Station des Eifselturmes täglich Telegramme mit den an der marokkanischen Kiiste liegenden Kriegsschiffen, deren Bordstationen dann die Meldungen an die fahrbaren Junkenstationen Weitergaben, die im Innern des Landes den kämpfenden Truppen folgten. Den entgegengesetzten Weg nahmen die für die französische Regierung bestimmten Telegramme. Aus den kritischen Tagen von Agadir sei daran erinnert, daß die deutsche Regierung durch die Station von Nauen — Ivenn auch auf dem Umwege über Teneriffa — in Verbindung mit dem kleinen „Panther" an der marokkanischen Küste stand. Im tta- ltenisch-türkischen Krieg wären die italienischen Truppen nach dem Zerschneiden des Kabels Tripolis-Malta ebenso wie die türkischen vom Mutterland abgeschnitten gewesen, wenn nicht die Kriegsschiffe mit ihren Funkenstairo- nen drahtlose Telegramme noch Italien vermittelt hätten. Erst später wurden die bis Pisa reichenden Stationen in Derna und Benghasi errichtet. Ebenso dürfte noch in Erinnerung sein, wie die heldenmütige Besatzung des belagerten Adrianopel lange Zeit mit Konstantinopel in drahtloser Verbindung stand. Zur Nachrichtenvermittlung im eigenen Heer ist von Deutschland die Funkentelegraphie zuerst während des südafrikanischen Aus st an des erprobt worden, wo in dem dichten Buschgelände die einzelnen kämpfenden Abtei- lungen weder durch Patrouillen noch durch Heliographen eine Verbindung miteinander Herstellen konnten. 'Dabei hat sich gezeigt, daß sie die mit dem Drahtkabel arbeitende Feld- telegravhre und Telephonte zwar niemals ersetzen, aber nachdrücklich ergänzen kann. Ehe die flinken Delegraphentruppen den „sprechenden Draht" von Baum zu Baum ziehen, vermag der Funkentelegraphist kurze Befehle an die in vorderster Linie kämpfenden Truppen zu vermitteln, kann er über die Köpfe des Feindes hinweg mit einer anrückenden befreundeten Armee in Verbindung treten und erfährt er aus der Luft von rekognoszierenden Lenkballons die Stellring des Gegners. Ein besonderer Dienst ist der Funkentelegraphie während des Weltkrieges in den Kolonien zugefMen. Die drahtlose,Verbindung unserer überseeischen Besitzungen mit dem Dtutterlande ist zwar durch mächtige Statiorien der Gegner gestört. Doch innerhalb der Kolonien spielt der elektrische Funke noch heute eine große Rolle; er hat zuerst die Nachricht vom Kriegsausbruch durch die Kolonien gejagt, die Ansiedler gewarnt und die vereinzelten Militärstationen vorbereitet. Sv ist er von Daressalam nach Muansa am Süd- Ufer und Bukola am Westufer des Viktoriasees und dann wieder südlich nach Tabora, dem alten ostafrikanischen Handelszentrum, geeilt. Die Küstenstationen tu Deutsch^Istafrika, Kamerun, Südwestafrika, Kiautschau und auf unseren Süd- seeLesttzungen stehen ferner mit unseren flinken Kreuzern in Verbindung, erfahren von diesen deren jüngste Kaperfahrten und können sie vom Aufenthalt deS Feindes unterrichten. Wenn es endlich zahlreichen deutsche,: Handelsschiffen beim plötzlichen Ausbruch des Krieges gelang, noch rechtzeitig einen neutralen Hafen an zu laufen, sofft auch dies ein Verdienst der deutschen Funkenstationen. ltriegsweltteisen. Die halbe Welt steht gegen uns in Waffen, wie Professor 8l>strvw jüngst gesagt hat. Das ist nicht etwa übertrieben: wenn Man die Bevölkerung der uns feindlichen Staaten znsammen- tählt, kommt man wirklich zu diesem Ergebnisse. Veranschlagt man England mit 40 Millionen Einwohnern, seine Kolonien mit 400 Millionen, Rußland mit 140, Frankreich mit 40, seine Kolonien mit 45, Japan mit 50 Millwnen, Marokko mit 8, Belgien, Serbien, Montenegro und Monaco zusammen mit 10 so zählen unsere Feinde zusammen 733 Millionen. Im Durchschnitt aber dürften alle diese Zahlen etwas zu niedrig gegriffen sein, so dast sicherlich die Hälfte der Bevölkerung der Welt, diese mit anderthalb Milliarden Köpfen veranschlagt, gegen Deutschland und Oesterreich-Ungarn in Waffen steht. Faßt man Europa allein ins Auge, so ist das Verhältnis hier noch ungünstiger. Europa hat über 400 Millionen Einwohner. Deutschland und Oesterreich-Ungarn kann man zusammen mit höchstens 120 Millwnen anseben, Frankreich, England, Belgien, das europäische Rußland, Serbien, Montenegro und Monaco zählen zusammen 160 Millionen, so daß die Bolkszahl unserer Feinde die unsere um ein Drittel übertrifst, und die der neutralen Staaten etwa der von Deutschland und Oesterreich-Ungarn zusammen gleicht. Von den Grenzen der in den Krieg verwickelten Länder stoßen aus deutsch- österreichisch-nngarischer Seite nur noch wenige an neutrale Staaten. Die Grenze zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn kommt natürlich nicht in Frage, da dw beiden verbündeten Mächte durch den Krieg zu einer höheren Einheit geworden sind. Deutschland grenzt daher nur noch aus ganz kurzen Linien an Dänemark, Holland, Luxemburg und der Schweiz an neutrale Länder, Oesterreich-Ungarn an die Schweiz, Italien und Rumänien. Auch diese Grenzlinien sind ziemlich kurz. Unter diesen Umständen wäre die Ausführung einer „neutralen Weltreise" nicht so ganz einfach. Die Bewohner Englands freilich könnten ihre Weltumsegelung wie früher ausführen, ohne je andere Häfen zu berühren, als englische und andere Länder zu durchfahren, als englische KoloniaUänder. Will man dagegen von Deutschland oder Oesterreich-Ungarn aus eine solche Weltreise ausführen, ohne bis zur Rückkehr eines der kriegführenden Länder zu berühren, so stände zunächst der Weg durch die Schweiz, durch E talien, dann durch Griechenland und die Türkei 'oder von esterreich aus durch Rumänien, Bulgarien und die Türkei frei. Der Landweg nach Osten zu kann jedoch nicht weiter verfolgt werden, denn im Innern Asiens ist zwischen Rußland und Indien kein kriegssreier Weg zum Durchschlüpfen. Man muß daher aus dem Landwege, bis zu einem der Häfen des persischen Meerbusens, etwa Maskat, reisen, dann von hier aus dem Seewege nach einem Hafen der holländischen Kolonien zwischen dem E ndischen und dem Stillen Ozean gelangen, und wenn man ein tück Landreise einschalten will, kann man etwa Swm durchqueren, dann kann man in einem chinesischen Hafen landen, das Reich der Mitte durchreisen und sich von hier aus der neuen Welt zuwenden, falls man cs nicht vorziebt, über eine der holländischen Besitzungen das Gebiet der nordamerikanischen Unwn bereits aus den Philippinen zu erreichen. Welchen Weg man gewählt hat, beide Teile der neuen Welt kann man jetzt zu Schiff erreichen, denn die vielen englischen und französischen Jnselnl der Südsee braucht man nicht zu beachten. Fährt man nach Nordamerika, so kann man die Vereinigten Staaten kreuzen und von da nach einem spanischen oder portugiesischen Hafen sahren, die Pyrcnäenhalbinsel durchqueren und durch Italien heimkehren, oder sich gleich weiter nordwärts wendend, nach der skandinavischen Halbinsel sahren, um von da über dem Wege durch die Ostsee nach Deutschland und Oesterreich zurückznkebren. Hat man nach der Fahrt durch den Stillen Ozean einen süoamerikanischcn Hasen znlm Ziel gewählt, so kann man das südamerikanische Festland fast beliebig durchqueren, ja man kann sogar durch Surinam hindurch, also zwischen Französisch- und Britisch-Guhana durch an die Nordküste gelangen und von da genau so Europa erreichen, wie von den Häsen der Ostküste der Bereinigten Staaten aus. Während einer solchen Weltreise wäre man jedoch sehr häu- sig in unmittelbarer Nähe einer Besitzung der feindlichen kriegführenden Staaten. Welcher Ort, so kann man sragen, liegt gegenwärtig am weitesten von den Kriegsstaaten. Man wird sich wohl für das mittlere Südamerika entscheiden müssen, etwa einen Ort in der Gegend von Jquigue, von wo aus bis zu Britisch-Guhana, den Falklandinseln und der Ducie-Jnsel, den nächsten englischen Besitzungen, ein ziemlich weiter Weg ist. pariser Strahenszenen. In dem von den reichen Leuten und von den Apachen verlassenen Paris haben sich die kleinen Leute wieder, so gut es geht, eingerichtet, und in den Winkeln und Gassen gewinnt das Leben, das auf den Boulevards einen so erregten und gespannt wartenden Eindruck macht, eine gewisse Gemütlichkeit zurück. Die sliegen- den Händler treiben hier, wie R6gis Gignoux im ..Figaro" erzählt, einen schwunghaften Handel. An den geschlossenen Türen der Läden, an den fest verrammelten Fenstern verlassener Häuser, an jeder Straßenecke haben sich die Verkäufer von Ansichtsvostkarten aufgestellt und richten hier wahre Kunstsalons ein. Mit ein paar Dutzend Nadeln und im unerschütterlichen Gefühl ihrer Bedeutung heften sie da Bildchen an, patriotischen und humoristischen Inhalts. Jeder Tag bringt eine neue Eröffnung und ein neues neugieriges Publikum, das weniger kritisch und leichter zu befriedigen ist als die feinen Herrschaften in den Salons. Dw Mlder mit vaterländischen Stoffen erfreuen mehr durch ihre Gesinnung als durch ihr« 524 Ausführung; es sind zum groben Teil Abbildungen von Gemälden ans dem Luxembourgmuseum, dre im groben hergestellt wurden und von denen das Blatt 3,50 Frs. lostet«. Lolche Preise kenn der Dam), ler dem kleinen Mann natü.lich nicht abnehmen, nnd so ist er a 1 1 den schlauen Einfall gekommen, die umfangreichen Photographien zu zerschneiden und in 12 verschiedenen Stücken zu verkaufen. Aus einem Bild macht er also ein, Dutzend Ansichtskarten, und nur wer das Dutzend erwirbt, weib genau, was das Werk vorstellt. Wer nur eine einzige Karte ersteht, sieht sich einen, lustigen Vexierbild gegenüber: er erkennt etwa ein Stück von einem Kürassier und kann sich nun das klebrige dazu denken. Mancher steht verwundert vor diesen merkwürdigen Karten und kauft immer mehr dazu, um endlich etwas Ganzes herauszubekommcn. Nicht viel mehr Anspruch auf eigenen Wen als diese Ansichtspostkarten können die Landkarten erheben, die seilgehaltcn werden. Die geographische Anschauung, die durch sie vermittelt wird, ist mehr als mangelhast. Sie geben zumeist eine Vorstellung von ganz Europa für 5 Sous, und aus ihnen kann der Käufer wenigstens mit Befriedigung sest- stellen, daß Rußland groß ist. Mit solchen allgenieinen Eindrücken muß er sich begnügen, denn die einzelnen Grenzen, die aus irgendeinem alten Atlas in der Eile abgezeichnet und dann noch eiliger lithographiert wurden, machen auf Genauigkeit keinen Anspruch. Die Händler ziehen die dünnen Grenzlinien mit bunten Stiften stärker nach und machen sie dadurch nicht richtiger^ Bon Land zu Land ziehen sich nun dicke Striche wie die chinesische Mauer und man fragt sich, wie die Deere da durchkommen sollen. Die h u m o - r i st i s ch e n Werke geben wenigstens eine deutlichere Anschauung. Man versteht nicht, warum sie, die doch für Franzosen bestimmt sind, einen Geist atmen, der höchstens einem Deutschen gefallen könnte. Mit unfehlbarer Gleichförmigkeit stellen sie einen „Piou- piou" dar, der sein Bajonett gegen einige Preußen hebt, die ihm in einer etwas zu deutlichen und zu blutigen Weise den Rücken bearbeiten. ES muß auf die französischen Soldaten nicht gerade ermutigend wirken, wenn sie sich auf den volkstümlichsten Bildern derartig behandelt sehen, und Zeichnung wie Färbung sind dem Stofs in ihrer grellen Häßlichkeit durchaus entsprechend. Inmitten dieser wenig erfreulichen Bilder bleiben die B o l k s s ä n g e r der einzige Lichtblick, die mit ihrer Stimme und ihrer Geige oder Gitarre das Ohr für das entschädigen sollen, was das Auge erlitten. Musikalische Genüsse dars man da nicht erwarten, aber die Lebendigkeit und Gemütlichkeit dieser „Künstler der Gasse" ist so groß, daß sie selbst die Polizisten entwaffnet. Gewöhnlich wird die letzte Ballade, der große Erfolg des Tages, der die neuesten Ereignisse im Äänkelsangerton schildert, von einer Dame gesungen, die Blick und Aussehen einer Löwenbändigerin hat. Die kleinen Arbeiterinnen, die Dienstmädchen und Dausfrauen, die den Zuhörerkreis bilden, sind hingerissen von der Würde, die die Verkäuferin der Chansons zeigt, und tief ergriffen von der Begeisterung, mit der die Amazone den Refrain in ein zitterndes Ge- säusel ausklingen läßt. Das Neueste sind die Kinder, die aus der Straße singen und von einem alten Biedermann auf einer Violine begleitet werden, die ebenso wenig Stimme hat wie er selbst. Uich ringsherum stehen die Mädchen und lernen den neuesten Text, den sie soeben aekaust^haben, auswendig, und man hört ihr Gemurmel durch die Hellen Ltimmchen hindurch. Derbere Ware bringen die Sänger vom Montmartre, die sich durch die Arbeitslosigkeit sehr vermehrt hoben. Die Gitarre, die ihnen den Ton angibt, in der Dand, singen sie mit einer Stimme, die die Wolken sprengt. Aber auch der Regen entmutigt sie nicht. Di« scherzen: „Wenn ich hier stehe, edle Herren und schöne Damen, so tue rch das nicht so, um mit meinem letzten Meisterwerk 10 Centimes zu verdienen, als um die schwere Artillerie der Deutschen ruirterzukriegen." Und das Volk lacht. De kleinen Arbeiterinnen stauben ihre letzten 2 Sous hervor, die eigentlich den Käse zum Mittagessen liefern sollten, und kaufen sich das „Ständchen für das Heer" ober ein anderes Stück, lind dann machen sie sich an das Studium dieser Couplets. Aber die Chansons vom Montmartre sind viel schwerer zu erlernen als die Balladen. vermischte«. * Bismarck und „einige" Kanonen. Der General von Ising, der frühere Kommandant des Berliner Zeughauses, ein verdienstvoster Offizier, der im Kriege 1870 eines Armes beraubt wurde und der dann seine reichen militärischen Kenntnisse dazu verwandt«, dt» herrliche Waffensammlung auszubauen, die wir im Berliner Zeughaus besitzen, wußte das folgende Ge- schichtchen vom Fürsten Bismarck zu erzählen. Bald nach dem Einzug der siegreichen Truppen in Berlin fragte eines Tages Bismarck den General von Ising: „Sagen Sic, lieber General, was verstehen Sir unter: einige? Einige sind doch wohl drei oder vier! Nicht wach:?" — ,Le nun, Exzellenz, einige, das können wohl auch 5 bis 6 sein!" meinte General von Ising. „Na schön," erwiderte Bismarck, „ich wollte nur vorher einmal Ihre Ansicht wissen. Seine Majestät sagte mir nämlich, ich sollte mir einig« von den erbeuteten französischen Geschützen für meinen Park in Schönhausen geben lassen. Wollen Sie also die Güte haben, mir sechs Geschütze bereitzustellcn!" Das war eins jener diplomatischen Kunststückchen, die Bismarck eben auch in steinen Dinge» nicht verschmähte. • Der Stolz des Deutsch-Amerikaners. .Dieb«n- »ndlünlzig Neffen »nd Großneffen von mir kämp'en alle in der deutschen Armee I" -So sprach Mr. David Fink von Gretna in Louisiana voll Stolz und Hochgefühl, und diese Tatsach, hat ihn in Amerika zum großen Manne gemacht, von dem sich ave Welt erzählt. .Stur die Geburtsregister der Provinz, in der meine Familie lebt, köiinen genau angeben, wie viel ander« Verwandt» von mir außerdem jetzt die Waffen iür das Vaterland Uagen," i»hr er fort, .ich stamme ans einer groben Familie, tn der »och stets die Jungens in der Mehrzahl waren. Und all« haben st« gedient oder dienen noch im Heere, oder sind bereit, dem Rul de» Kaisersfolgen, mit Ausnabme meiner Onkel«, die schon zu alt sind.' Co kriegerisch ist der Geist in der Familie des Mr. Fink, er selbst aber, der sich zivar einen Deutschen neniit, jedoch fchon lest (einer frühen Jugend in Amerika lebt, ist et» Mann de« Frieden». „Nnr ein Deutscher", so verkündete er den aukhorchenden Berichterstattern, .ein Mann, der geboren nnd ausgewachsen ist unler dem deutschen Militärgesetz, mit den Nerven von Eisen und dem kalten Blut, die man da bekommt, kann die Schrecken eines solchen Krieges anshalten. Im ganzen Kaiserreich aber strömen die Männer steudig unter die Fahnen nnd sind bereit, alles für den Kaiser und das Vaterland z» opfern." vstchertisch. — Wie die Kriegs-Chronik des „Daheim" (Ber- lag von Beihagen u. Masing, Bielefeld und Leipzig) ihr Vev» sprechen hält, in ihrer Gesamtheit eine zeitgeschickLliche Schilde» rnng des Krieges zu geben, zeigen die soeben erschienenen Nnno- mern 2 und 3. Generalgouverneur Freiherr v. d. Goltz, Gras Reventlow, Danns und Fedvr v. Zobellitz, Paul Oskar Docker, Job. Döfsner. Pros. Dr. Ed. Deyck, Franz Servaes, Paul Rohr- hach, Rolf Brandt und viele andere daherm nnd im Felde arbeiten mit gediegenen Auffätzen an dem Unternehmen, das ein« Fülle sorgfältig ausgewähltec und wiedcrgegebener Bilder auch für das Auge höchst anziehend macht. Besondere Erwähnung verdienen die ausgezeichneten und aus persönlicher Kenntnis geschöpften Schilderungen, die unser» Führern im großen Kampf, in den vorliegenden Nummern Emmkch, Prinz Heinrich, Kronprinz Rupprecht, Hindenbnrg und Kluck, zuteil werden. Dl« KriegS-Chronik eignet sich ganz besonders auch zur Bersenlnmg an unsere Truppen ins Feld. — „D e r große Krieg". Im Stistungsverlage zu Potsdam beginnt soeben unter dem Titel: „Der Große Krieg" ein« fortlausendc Darstellung der Zeilereignisse.in wöchentlichen Einzelheiten zu erscheinen. Neben den schon bestehenden Wochencknw- niken, von denen jede ihr eigenes Gepräge und Verdienst hat, dient sie zunächst der natioiwlcn und kriegerischen Begeisterung, möchte aber über den bunten Fluß der Tagesnachrlchten hinaus eine gewisse geschichtliche Abklärung betreff« der Vorgänge, ihrer Ursachen nnd Zusammenhänge bieten, damit auch den leitende,» vaterländischen nnd christlichen Zeitgedanken nachgehen und ihr inneres Bentändnts erschließen. Besonders soll auch der vielseitigen Liebestätlgkeit und dem stillen Heldentum im Volke Aufmerksamkeit zugewendet werden. Der Reinertrag fließt voll den wecken der Kriegshilfe zu. Der Preis beträgt 10 Psg. Das Ganz« eigaben geschmückten Einzelheftes beträgt 10 Psg. Das Ganz« eignet sich also auch zur Massenverbreitung ln Vereinen alle« Art und ergibt einst, gebunden, eine zusammenhängende Rüch« schau auf die Weltenwende, die wir betvundernb miterleben. Rätsel. Als träges Tier mit kaltem Blut Haust es mit »M" in trüber Flut. Mit ,T" ist es ei» Mordgewehr; Doch triffst du cs mit »S t r". So hüte dich: es ist ge>äl,rllch Und auch nichts weniger als ehrlich. Auslösung in nächster Nummer, Auslösung des Geographischen Verschiebrätsel» in »origer 9hu Hannover Abruzzem Waromte _ Kairo Flore», Ul gram Lausitz Mailanck Lissabon Ungarn Lofoten Redaktion: Aug. D o l ft. — Rotationsdruck nnb Verlag der Brübl'lchen Unlv«rsttäls-Buch- und Steindruck»»«!. B. Lang», Gießen.