Freitag, den 25. September Kinderseele. Roman von Reinhold OrtinanN- (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Der Herr Baron klopfte an die Tür meiner Kammer und sagte, ich solle sofort aufstehen, denn der gnädigen Frau loärc nicht gut und sie brauche einen Beistand." „War es schon früher einmal vorgekommen, daß Sie aus solchem Anlaß geweckt wurden?" „Nein. Wenn die Frau Baronin einen ihrer Anfälle hatte, wurde immer nur Fanni gerufen. Die verstand sich am besten darauf, sie wieder zu sich zu bringen. Es war auch bisher stets am Tage passiert und l^atte niemals länger angchalten als ein paar Minuten." „Für lebensgefährlich wurde» die Anfälle hier von niemand gehalten?" „Was die anderen davon gedacht haben, weiß ich nicht. Ich aber nicinte immrr, daß sie nicht alt werden würde." „Wie kam es, daß der Baron in jener Nacht gerade Sie weckte und nicht das Zimmermädchen, von dem er doch wußte, daß es mit der Behandlung seiner Frau besser vertraut >oar?" „Das müssen Sie ihn selber fragen." „Tic Hassclbauer hat bekundet, daß sie in ihrer benachbarten Kammer das Klopfen des Herrn v. Bardeleben gehört und seine an Sie gerichtete Aufforderung verstanden habe. Darauf sei sie ebenfalls aufgestanden und habe sich hastig angekleidet. Ist das richtig?" „Es tvird wohl richtig sein. Jedenfalls kain sie sofort auf den Gang heraus und wir sind dann zusammen mit dem Herrn Baron nach den Zimmern der gnädigen Frau gegangen." „Was hat Ihnen Herr v. Bardeleben auf dem Wege dahin gesagt?" „Er sagte, die Frau Baronin sei plötzlich ohnmächtig geworden, und er habe sie auf das Ruhebett in seinent Arbeitszimmer gelegt." „Das Arbeitszimmer befindet sich unmittelbar neben dem danialigen Schlafgemach der Baronin?" „Jawohl." „Fanden Sie nun bei Ihrem Eintritt Frau von Bardeleben an der angegebenen Stelle?" „Nein, da fanden wir sic nicht." „Und ivo sonst?" „Sic lag auf der 2chivelle zwischen ihrem Schlafgemach und dem kleinen Ankleidezimmer, das daneben ist." „Sie muß also, wenn die Angabe des Barons richtig war, inzwischen aus ihrer Ohnmacht erwacht und dorthin gegangen sein?" „Das muß wohl so sein." „Aeußerte denn Herr von Bardeleben keine Ueber- raschung darüber?" „Er sagte gar nichts, sondern lief sofort zu ihr hin, um sie bei ihrem Name» zu rufen und sie aufzurichten." „Frau v. Bardeleben war ohne Bewußtsein?" „Das war sie." „Sie haben auch nicht gehört, daß sie irgend Finen Laut von sich gegeben hätte?" „Gesprochen hat sie nichts." „Einen Schmerzenslaut, meine ich, ein Wimmern oder etwas dergleichen." „Ja — gewimmert hat sie schon. Aber wenn Sie das alles so genau wissen, warum fragen Sie mich denn noch?" „Weil ich es von Ihnen bestätigt hören möchte. Die Baronin soll sich auch trotz ihrer Bewußtlosigkeit gekrümmt und gewunden haben, wie wenn sie heftige Schmerzen hätte?" „Anfänglich wohl. Aber nachdem der Herr Baron sie auf das Bett gebracht hatte, lag sie ganz stiU." „Hatten Sie nicht den Eindruck, daß es sich bei dieser Erkrankung uni etwas anderes handeln müsse als um einen der gewöhnlichen Anfälle?" „Nein. Ich weiß mit solchen .Sachen nicht Bescheid." „Nun, wir werden darauf zurnckkommen. Erzählen Sie weiter." „Der Herr Baron hob die gnädige Frau auf und legte sie auf ihr Bett. Wir sollten sie auskleiden, sagte er, und sollten ihr die Stirn mit Kölnischwasser reiben, das sie inimer anwandte, wenn sie Kopfschmerzen hatte. Er selber wolle nach Rcinswaldau hinüberreiten, um den 'Sanitätsrat zu holen." „Wäre der Arzt nicht auch telephonisch zu erreichen gewesen? Es gibt doch, wie ich gesehen habe, eine Verbindung zwischen Reinsivaldau und dem Klein-Ellbacher Schloß." Josepha sah den Fragenden geringschätzig an. „Aber man kann doch nicht mitten in der Stacht telephonieren! Das müßten Sic als Obrigkeit eigentlich wissen." „Auffällig muß es Ihnen immerhin vorgekvmmen sein, daß der Baron den Arzt selbst holen wollte. Das Natürlichere iväre doch gewesen, daß er jemand aus der Dienerschaft geschickt hätte und bei seiner schwer erkrankten Frau geblieben wäre." < „Wenn Sie unseren Herrn Baron jemals hätten reiten sehe», dann ivüßten Sie, daß ihm kein anderer »achmacht, was er fertig bringt. Fragen Sie doch den Reitknecht, der damals die Stallwache gehabt hat, wie's gewesen ist. Der Herr Baron ist in den Stall gekommen, hat sein Leibpserd von der Streu aufgerissen, ihm einen Halfterzaum über den .Kopf geworfen und hat siche so, ivie er war, auf de» Gaul geschwungen. Der Reitknecht sollte nach seinem Befehl mit deni Sandläufer so rasch als möglich hinterher, damit der Wagen in Reinsivaldau zur Stell« wäre, bis sich der Sanitätsrat fertig gemacht hätte. Es sollte eben 606 — leine Minute verloren werden. Können Sie das' nicht verstehen ?" „9hm, die Hasselbauer hat sich jedenfalls darüber ge- wundert, daß Herr v. Bardeleben es so eilig hatte, aus dem Zimmer zu kommen." „Die Fanni? -Ach, bleiben Sie mir doch mit der Person vom Leibe und mit ihren dummen Einbildungen! Ich! Hab' mich damals wahrhaftig schon genug über sie geärgert." „Es ist also richtig, daß sie Ihnen gegenüber sofort der Ueberzeugung Ausdruck gegeben hat, dies sei keiner von den gewöhnlichen Anfällen der Baronin, und daß sie die Vermutung aussprach, es müsse irgend eine Gewalttat gegen die Frau verübt worden sein?" „Dergleichen Zeug hat sie freilich dahergeredet. Wer das war doch nur wegen der Beule, die sie an der Schläfe der gnädigen Frau entdeckt hatte, als sie ihr die Stirn mit dem Riechzeug etnreiben wollte. Die war aber bloß vom Hinsallen." i „Woher wissen Sie das so bestimmt? Konnte sie nicht ebensowohl von einem Schlage herrühren?" „Wer sollte denn die gnädige Frau geschlagen haben?" fuhr ihn Josepha im hellsten Zorn an. „Vielleicht unser Herr Baron?" „Sie halten das für ganz undenkbar? Andere sagen, Herr v. Bardeleb'en sei sehr jähzornig und habe vor Jahren Änen Knecht derart mißhandelt, daß der Mann acht Tage lang das Bett hüten mußte." „Und hat man Ihnen auch gesagt, weshalb das geschehen war? Weil der Mensch ein auf dem Felde krank ge- svoroenes Pferd halb zu Tode geprügelt hatte. Der Herr Baron war gerade dazu gekommen. Wenn er so was sah, konnte ihm freilich die Galle überlaufen. Wer seine Frau! < Es ist ja beinahe, um darüber zu lachen — über das alberne Geschwätz." „Wenn Sie aber so fest davon durchdrungen waren, daß in den Zimmern der Baronin nichts geschehen war, was vor der Welt hätte verheimlicht werden müssen, warum haben Sie dann der Fanni Hasselbauer mit solcher Heftigkeit verboetn, zu irgend einem Menschen von ihren Vermutungen zu sprechen? Und warum sind Sie später, als Sie die Tote wuschen und herrtchteten, so ängstlich darauf bedacht gewesen, durch eine beschickte Anordnung der Haare hie Verletzung an der Schläfe zu perdecken? Die Hasselbauer glaubt, daß Sie denselben Argwohn gehegt hätten wie sie und baß es Ihnen nur darum zu tun gewesen sei, Herrn v. Bardeleben vor Unannehmlichkeiten zu bewahren." „Was die naseweise GanS glaubt, ist mir einerlei. Mer so viel Verstand sollten .Sie doch haben, Herr, daß Sie einsehen, warum ich bas getan habe. Unsere gnädige Frau sollte nicht entstellt aussehen aus ihrem Totenbette, und die Leute sollten sich auch nicht die Mäuler darüber zerreißen, woher sie das Ding an der Stirne hätte." „Na, schön! Die Baronin ist dann gestorben, noch ehe Herr v. Bardeleben mst dem Arzte zuruckkehrte. Sie hat bis zu ihrem Tode das Bewußtsein nicht wiedererlangt?" „Sie lag so stille, als yb sie schliefe. Und es war kaum zu merken, als das Ende kam." „Wie benahm sich der Baron, als er sah, daß die ärztliche Hilfe zu rnät kam?" „Darüber kann ich nichts sagen, denn wir wurden sofort htnausgeschickt. Später war er sehr verstört. Aber er ist ein Mann, wie er sein soll, und das Heulen surchi Jammern ist nie seine Art gewesen — schon in seiner Knabenzeit nicht." Der Kommissar wollte etwas erwidern, da öffnete sich die Flügeltür. 19. Kapitel. „Man hat mir mitgeteilt, daß mein Vetter sich bereits auf der Rückfahrt nach dem Schlosse besindet," sagte die eintretende Jadwiga. „Wer er wollte noch einen Abstecher nach der Oberförsterei machen, und es kann darum immerhin noch eine Stunde vergehen, bevor er eintrifft." NJch danke nochmals für die gütige Bemühung- gnädiges Fräulein. Mit Ihrer Erlaubnis werde ich also Herrn v. Dardelebep erwarten." „Und ich kann wohl jetzt endlich gehen?" knurrte Io« sepha. „Die kleine Baronesse braucht mich." „Nur noch einen Augenblick Geduld! — Nicht wahr, die von der verstorbenen Baronin bewohnten Zimmer liegen jm ersten Stockwerk? Würde eS mir gestattet sein, sie zu tzlWsvul ' ^ - Die Frage war an Jadwiga gerichtet, und trotz ihrer Selbstbeherrschung konnte die Baronesse die brennend« Neugier nicht ganz verbergen, von der sie seit dem Erscheinen des Polizetbeamten verzehrt wurde. „Weshalb wünschen Sie das, Herr Kommissar?" fragt« sie zurtick. „Weil es mir dann leichter fallen wird, ein klares Bild von den Vorgängen zu gewinnen, zu deren Feststellung ich hierher gesandt worden bin. Ich müßte verlangen, daß Josepha Guradze mich begleitet, aber ich möchte zugleich die ergebene Bitte ausiprechen, daß auch das gnädige Fräulein als Vertreterin des abwesenden Hausherrn bei dev Besichtigung zugegen bleibt." Jadwiga war schon im Begriff gewesen, die Erfüllung seines Verlangens rundweg zu verweigern. Die letzten Worte aber machten sie sofort anderen Sinnes. Sie rechi- nete darauf, bei dieser Gelegenheit endlich zu erfahren, welchem Zweck dieser polizeiliche Besuch dienen sollte. Zun« grenzenlosen Erstaunen der alten Josepha erwiderte sie daher nach einem kurzen Zögern: „Ich muß Sie darauf aufmerksam machen, daß die betreffenden Zimmer seit dem Tode der Baronin auf ein ausdrückliches Verbot meines Vetters hin von niemand mehr betreten werden sollen. Die Tote wurde am Morgen nach ihrem Wleben in die unterer« Räume verbracht, um dort aufgebahrt zu werden, und unmittelbar hinter ihr wurden die Zimmer verschlossen. An diesem Morgen erst bat mein Vetter die Schlüssel herausgegeben, weil mir eine Lüftung und Reinigung der Gemacher doch unerläßlich schien. — Gehen Sie zu der Mamsell, Josepha, und fragen Sie, ob damit schon begonnen worden ist. Wenn es nicht der Fall kein sollte, so lassen Sie sich von ihr die Schlüssel aushänoigen." < Die 'Alte brummte etwas Unverständliches vor sich hin und ging kopfschüttelnd hinaus. „9hm?" fragte Jadwiga nach ihrer Entfernung. „Haben Sie nicht bestätigt gefunden, was ich Ihnen vorhin übet unsere gute alte Josepha sagte?" „In mancher Hinsicht allerdings, gnädiges Fräulein!. Aber ich bin mit dem Ämebnis der Vernehmung nichtsdestoweniger durchaus zufrieden." „Da Sie mich vorhin über den Charakter beS fortae- schickten Zimmermädchens befragten, so ist mir nachträglich eingefallen, daß die Person bei ihrem Fortgehen unverkennbar die Absicht hatte, sich auf irgend eine Art für ihre Entlassung zu rächen. Ich erinnere mich jetzt auch, daß ich sie wiederholt auf dreisten Lügen ertappte." Der Kommissar verbeugte sich leicht. „ES' ist mir sehr interessant, das ju hören." Für einen Augenblick hatte Jadtv-iga geglaubt, etwa- wie SarkasmuS aus dem Klang seiner Stimme herauszuhören; aber was hätte diesem kleinen Beamten einen Anlaß und ein Recht gegeben, die Mitteilungen der Baronesss von Ostrowski anders als mit respektvoller Gläubigkeit aufzunehmen? Daß er keine weitere Bemerkirng oder Frage hatte, befremdete sie allerdings, und sie war nichts wenrger als entzückt über die Rolle, die sie ihm gegenüber spielte. Als Josepha sehr langsam mit den Schlüsseln zurückkehrte, wandte sie sich in derselben hochmütigen Haltung, die sie beim Empfange des unwillkommenen Besuchers angenommen hatte, zur Tür: „Wollen Sie mir also, bitte, folgen!" 1 Sie stiegen — Josepha mit ihrer finstersten Miene als letzte — in bas obere Stockwerk empor, und Jadwiga ließ den Kommissar in das Arbeitszimmer Bardelebens eiir- treten, das der Trepp« am nächsten lag. Man konnte von hier aus durch die offenstehenden Verbiudüngstüren sowohl das Schlafgemach der Baronin wie einen Teil des kleinen Ankleidezimmers übersehen; aber da albe Fenster geschlossen und alle Rouleaus herabgelassen waren, herrschte nur ein« ungewisse Dämmerung in den noch vom Mvderduft verwelkter Blumen erfüllten Räumen. „Ziehen Sie die Vorhänge auf, Josepha," befahl di« Baronesse, „und ösfnen Sie wenigstens eines der Fenster. Man kann hier ja kaum atmen/" Der Beamte hatte mit forschenden Blicken Umschau gehalten. Nun, nachdem sie den ihr erteilten Auftrag aus- aeführt hatte, wandte er sich an die Alt«. „Bezeichnen Si§ mir, bitje, genau die Stell«, an oer Sie Frau v. Bardeleben fanden!" (Fortsetzung folatl 507 Eine Zahrt über belgische Schlachtfelder. Von H. Al. Stelzmann. Von dem den, Erdboden gleichgemachten Bis6 lenkte ich mein Getreues Stahlroß über die Kvlonnenbrücke nach Devant le Pont. Fleißiger Hammerschlag klang von der Gitterbrücke herüber, an deren Wiederherstellung schon längere Tage eine Düsseldorfer Firma eisrig arbeitet. Die Monteure schlasen im Bahnhof. Dort ist auch die Feldpost, Telegraph uiw. eingerichtet. Der Zugverkehr geht wieder. Telephonisch werden die Züge von Station zu Station gemeldet. Merkwürdig, Devaut le Pont hat gar keine Beschädigungen erlitten. Nur Kugelspuren sind an den Hauswänden am Maasuser sichtbar. Die Soldaten verkehren in den Wirtschaften mit den Leuten, sind aber nicht in Prtvatguartier, sondern in einem Tanzsaale, in Schulen und verlassenen Wohnungen einquartiert. Ber Eintritt der Dunkelheit haben die Bewohner zu Hause zu sein, alles verschlossen zu halten, und nur der schwere Tritt der Wache dröhnt durch die Kirchhossstille, das tiefe Dunkel des Orts, der so glücklich gewesen ist, keinen unter seinen Einwohnern gehabt zu haben, der aus die Truppen schoß. Schleusenhaus, Brücken, Straßenpunkte von Bedeutung, alles ist militärisch beseht. In dem folgenden Dorf, gegenüber.dem schloßgekrönten Ar- aenteau, arbeiten die Männer an der Niederlegung einer großen Mauer, der Herstellung von Verhauen, Wolfsgruben und Schießscharten in Hauswänden und Mauern, alles um einem etwaigm, allerdings fälschlich gemeldeten Kavallerieangriff zu begegnen. In der Kirche tverden alle sechs Stunden 12 Männer des Dorfs als Geiseln abgelöst. Nachts hat sich die gesamte männliche Einwohnerschaft mit dem Pfarrer in der Kirche zu versammeln und be- bcwachen zu lassen. Augenblicklich spielen die Bauern zwischen den Kirchenbänken gerade Karten. Am Eingang ist daS Strohlager unserer Landwchrmänner, die hier wachen. Die Eisenbrücke nach «rgenteau ist vollständig zerstört und durch eine aus eingerammtcn pfählen stehende Kvlonnenbrücke ersetzt. Vom Maastale schweift let Blick aus die Höhen und sieht auch hier die Bajonette unserer feldgrauen blinken. Oben.war eine der ersten Schlachten, erzählt ntr die Brückenwache. Also hinauf. Die große Dampsmllhle arvcitet unter militärischer Bedeckung weiter. Durch die Mittagsruhe des Oertchens quietscht näselnd eine französische Melodie. Sie kommt von einem Grammophon, das unsere hier lagernden Truppen auf- gestöbert haben. Unweit davon dampfen die Feldküchen am Rande der Straße und wird tvacker in der Küche geschafft. Der steile Ausstieg beginnt. Da, der aattse Erker eines schloßähnlich gebauten Hauses abgerissen. Die Wirkung einer Granate. Bald zeigen sich mehr und mehr di« Anzeichen des Gefechtes aus den Höhen vor Lüttich. Noch ein letzter Blick auf das Flußtal. Kein Schiff be- sährt den Strom. Die Kähne sind meist in Lüttich festgehalten, iUM Brückcichau verwendet und dort so dicht nebeneinandergcstellt, aß noch nicht einmal ein Nachen hindurch kann. In dem nächstem rs war man auch so verständig gewesen, nicht zu schießen, so ein Anschlag des deutschen Tnippenfllhrers sagt, die Ortschaft he die Soldaten ausgenommen und sei zu schonen. Auch hier sind die Bauern kaum mit der jetzt so sehr sich häufenden Feldarbeit beschäftigt. Sic stehen müßig vor ihren Häusern und schauen dem einsamen Fahrer interessiert nach. Denn noch höchst selten wagt sich jemand mrt dem Fahrrade hinaus, weil es bis vor einigen vier- undzwanzig Stunden streng untersagt war. Zwei bis drei fest zusammenhängende Ortschaften sind durchflogen, als sich die Spur einer gewesenen Wegsperre zeigt. Rechts und links gefällte Bäume, die Straße aufgerissen und vor uns sämtliche Häuser elend verbrannt, zerschossen, Ruinen. Links, etwa 80 Meter hinter der letzten Hütte des Torfs Sarolay, weht traurig an langer Stange ein weißer Wimpel mit rotem Kreuz aus dem Grunde. Die Massengräber gefallener deutscher Soldaten. Ich beachte vorläufig nicht die durchschnittenen Stacheldrahtverhaue links mit den wirr herumliegenden Uniformen, Waffen, Tornistern, Stiefeln usw., klettere durch den Drahtzaun in den Friedhof hinein, suche einen guten Bekannten und finde ihn. Es ist das letzte Grab der Einzelgraber, die man an der einen Längsseite für die Offiziere gegraben hat. Zwei Latten bilden aus jedeni Grab ein Kreuz. Mtt Bleistift der Name, Stand, das Regiment, die Konrpagnte, der man angehörte. Gelegentlich auch Helm und Degenscheid«. Gegenüber, wohl 60 Meter lang, ein rechteckiger Auswurs von ftischer Erde, mit mehreren Helmen. In.der Mitte ein großer Grabhügel und noch ein dritter an der Schmalseite des Friedhofs. Hier ruhen die Mackern, hie in den ersten Tagen des August in einem blntiami Nachtaefecht aus die Schützengräben stürmten, die der Feind beinahe 2 Klm. weit aufgeworfen hatte und hartnäckig verteidigte. Die Wehmut mischt sich mit Rührung, wenn ich sehe, wie sorgsam die Totengräber sür di» Grabstätte der Ihrigen gearbeitet. Selbst Blumenkränze hängen an den Kreuzen. Unfern aus freiem Felde einige Tragbahren und Mäntel, blutig und zerrissen. Die gefallenen Belgier liegen in den großen Schützengräben aus einer Stelle zusammen. Auch ihre Bestattung mußten die Deutschen übernehmen. Toll genug siehts aus dem Kampfplätze aus. Man hat nun die Waffen zerbrochen, unschädlich gemacht und zu den Uniformen und militärischen Dingen aus eine Stelle geworfen. Die hellblauen Reservehosen leuchten jetzt mit den schreiend roten Lechbinden in friedlichem Gegeipatz. Sie sind aus dem Tornister ent- fegen, der yt Mzxr Flucht iB«ag«tpot[ai Wrdeg war. Höchst geschickt und in mindestens mehrtägiger Arbeit bat man die Gräben angelegt. Hügel aus, Hügel ab, hier breit, dort schmäler, hinter Hecken hier, ans freiem Hange dort. Man hat das Schußfeld bis zur Heerstraße darüber freigeleat, Stachcldrahl an der Straße einen halben Kilometer vor dem Hauptgrahen gezogen, aber es unterlassen, den Rücken genügend sich zu decken. Bloß einige mit Strauchwerk verdeckte Gruben und Schützenstellungen. So ist cS erklärlich, baß der Feind, als er infolge einer Umgehung auch von hinten angegriffen wurde, bald herausgeworfen toerden konnte. Und zwar so eilig, daß die Preußen das Essen verzehrten, das sich die Belgier in einem Geschäft hinter den Verschanzungcn bereitet hatten. Dres berichtete der gefangen genommene Koch den Deutschen selbst, als er im Lazarett darüber befragt worden war. Noch Tage danach sand man im Keller dort reichliche Eßvorräte. Ais nun, in wenigen Miiruten, die furchtbar stelle Schluchtstraße hinab die Unsriaen nach Wandre kamen, waren die Leute dort so überrascht, daß ne sagten: Die Preußen wärm aus dem Boden gewachsen. Die Garnison der Stadt ist so überrumpelt wordm, daß man das Belleidungsamt noch über Dreivierlel gefüllt Vorsand. Bekannt ist auch, daß bei den Forls die Freilegung und Umzäumung nicht vollendet war und man ganze Eisenbahnwagen voll Stacheldraht und Eisenständern erbeutete. Dies sah ich besonders bei der Station, die an dem Fort Flsron liegt. Flöron liegt unweit Herv«, der bckanntm Station vor Lüttich auf der Strecke Aachen—Lüttich. Das Fort hielt sich bloß llivze Zeit Und hält nun durch seine Eßvorräte angenehm aus, die der Besatzung jetzt trefflich munden. Hier begegnete mir auch ein Zug Autos mit Zivilisten. Sie begrüßten froh mit „Guten Tag, ihr Fuugens!" die Soldaten und werfm die letzten Zeitungen heraus. Ach ja, dieser Hunger nach Zeitungm! Oder doch fast jedes Mal die erste Frage: „Haben Sie Zeitnngm da? Was gtbrs Neues?" und nötig sind unsere Zeitungen. Lies doch die ganze letzte Woche bet Mannschaften und Offizieren hart- nücktg das Gerücht herum!: Italien hat Frankreich dm Krieg erklärt und sechs Armeekorps in Nizza und Savoyen »inrückm lassen. Es solgm dann Bergwerksorte. Ti« Betriebe ruhen und der Müßiggang blüht. Ich bog links ab zum Schlachtfeld von Rötinne. Wie heuchlerisch dieses Volk! „NouS respectons les trcmpes allemandes , steht sauber gedruckt auf Anschlägen an dm Türm und darunter in der Verdeutschung nach dein Wörterbuch: „Wir verehren die deutsche Schar!" Schlimm genug allerdings hat die Krtegsfurie hier in den Dörfern gehaust. Die belgischen Granaten g tt ihre Schuldigkeit getan, als sie in das SchlachtaetümMel nsausten. Zwar nicht so schlimm, wie in der Umgebung von Flsron. Dort sprengte und zündete inan die Häuser und an, um freies Schußfeld zu bekommen. Einige der Missetäter stehen beschädigt aus dem Felde. Es sind leichte Kaliber, Feldartillerie. Konnte man sie tu der Elle nicht mehr genügmd zerstören, so hat nran die Speichen zerschlagen, um die Bewegungs- sähigkeit zu hindem. Auch bet Ästinne folltm die seindlichm Schützengräben die Straße decken. Sie sind aber rascher und mger ausgeworfm als über Wandre. Ae Massengräber hier liegen verstreut und bergen manchen Francttrmr. Die Kalkschicht kommt fast bis »uni Boden des Ackers heran. Schlachtenbummler haben noch hinreichend Gelegenheit, Uniformen und Waffenreste mttzu- nehmm. Es liegt genug davon da. Ich atng mit einer Patrouille und konnte da noch das charakteristisch« vairdhoch der Zivilbevölkerung vor dm bewaffneten Soldatm sehen. Die Angst vor dem deutschen Gewehr ist derart, daß z. B. aus einem Feld« vor der Lütticher Zitadelle zwei Kartosseldiebe schleunigst ReißauS nahmen, als sich ein das Gewehr im Riemen tragender Soldat mal di« Gegend ansah. Ueber Herve gings weiter. An der Straße und soweit das Auge reicht, Vernichtung. Ein Zug krächzender Raben fliegt querfeldem. . Ueber die Zerstörungen in dem Städtchen Herve tst schon Genügendes, bekannt gewordm. Erschütternder wirkt das wohlhabende Battice. Wie in manchen dieser Dörfer gab's auch hier ein hübsches Springbrunnendenkmal, gepflasterte Straßen, Gas- laternm, Billen, herrlich eingerichtete Privathäuser, kurzum ein städtischer Anstrich von Eleganz lag Über diesen Watlonendörsern. Battice hat das alles verloren und ist in den nächstm Jahren kaum wieder aufbausähig. Entsetzlich ist der Leichmgeruch, der aus manchm Kellem jetzt noch strömt. Aus dem Grinsm des Todes ringsum lacht versühnmd der deutsche Soldatmhumor. Bor Batttce hielt der Posten eine Pappstandarte über die vorüberfahrenden Deutschen. Daraufstand: Bitte Zeitungen! An einer Dorfschmiede stand: Hier wird altes belgisches Eisen verkauft, Franzosen und Engländer werdm tüchtig und preiswert beschlagen. Zerbrochen« Räder und Troinwagen, große veclassme Biwakselder mit Kochst ellm zu beiden Seitm der Straße crinnem an den Durchmarsch unserer Armeekorps. Da kommen wieder Truppen! „Bon der Maas bis an die Memel", lautet ihr Schlagwort. Recht frohgemut sahen die Unsrigen aus. Mehrere führten Hund« mft. Die Tiere wärest mitgelaufm und hattm treue Kameradschaft mtt den Soldaten ge- schlossm, nachdem ihre früheren Herren vertrieben, gefangen oder erschossen warm. Nm war mir die Begegnung mit einer Marketenderin. Sie war handfester als ihr Ehegemahl. Zigarren, Backsteinkäse, »in Faß Bier warm in dem Wagm. Beide bedienten eifrig eine Kompagnie, die zum Mmtzghpelj anftetm sollt-, ES war ist dem allep- B08 liebst altertümlichen Neste (Herrn»,,t, das ganz verschont ist, wie überhaupt alle nun kommenden Dörser: Froidthier, Aubcl, Hom- bourg »sw. Pferde wurden gereinigt, beschlagen, Monturstücke, wundgelaufene Füße ausgebessert. Kurz ein höchst fesselndes Soldatenbild. Wie im Frieden, nur mit dem dunklen Hintergrund des Krieges und seines blutigen Ernstes . . . Im Bahnhof Froidthier wurde gerade eine mächtige deutsche Fahne gehißt, nagelneu, wre sie von der Nadel der Frau des denselben Nachmittag erst zurückgekehrten Bahnhofsvorstehers kam. . . Die türkische Regierung und der Zrauensortschriil- Wenn heute die Türkei wieder ihr Haupt erhebt und nach den schweren Schlägen^ die sie in den letzten Kriegen, empfangen, sich wieder aufzuraffen sucht, so ist der türkischen Frau in der Wiedergeburt ihres Vaterlandes eine größere Rolle zugedachtz,als sie bisher ihr je beschieden war. Gingen die ersten Versuche, das LoS der türkischen Frau zu bessern, von einigen wenigen Türkinnen aus, die vor allem in deiit Ansdruck ihrer Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen stark waren, so hat jetzt die wirkliche Arbeit begonnen, die sich ihre bestimmten Ziele setzt und sie mit unermüdlichem Eifer zu erreicheil sucht. Das lvichtigste Gebiet, ans dem gearbeitet wird, ist das der Frauenbildung, und der entscheidende Fortschritt ist der, daß auch die türkische Regierung in neuerer Zeit sich dieser Aufgabe zugewandt hat und sie mit großer Entschiedenheit fördert. Früher unterhielt die Regierung für Mädchen nur Elementarschulen, die den Moscheen angegliedert waren und in denen die Zöglinge gerade nur lesen, schreiben und einige Koranverse aufsagen lernten. In den reichen Familien wurden die Mädchen von fremden Erzieherinnen unterrichtet, aber der Unterricht beschränkte sich fast ganz auf die Musik, auf Zeichnen und Malen, auf die französische Sprache und häusliche Arbeiten. Heule erfährt das Schulwesen in der Türkei auch für die Mädchen eine weitgreifende Umbildung. In jeder größeren Stadt wird eine Elementarschule für Mädchen mit dreijährigem Unterricht und eine gehobene Elementarschule eingerichtet. In Konstantinopel bestehen heute bereits drei Mädchenschulen für höheren Unterricht, die Sultanie, in der sie einen allgemeinen Unterrichtskursus durchmachen, der Dar- ul-Mualimat zur Ausbildung junger Mädchen für den Leb- rerinnenberuf und eine Berufsschule, Senate, die die Mädchen in den Stand setzen soll, ihren Lebensunterhalt mit eigener Arbeit zu verdienen. Gegenwärtig liegt die Leitung der türkischen Mädchenschulen fast ausschließlich in den Händen von Ausländerinnen. Um diese Abhängigkeit zu überwinden, hat die türkische Regierung schon früher eine Reihe von nicht mohammedanischen Frauen zur weiteren Ausbildung ins Ausland gesandt: einige von diesen unterrichten bereits in den Regierungsschulen. Neuerdings sind auch verschiedene mohammedanische junge Mädchen in die Schweiz geschickt worden, um dort Pädagogik und Zeichnen zu studieren. Vor kurzem wurde in Konstantinopel ein Institut für höheren Unterricht, der Dar-ul-Finum, errichtet, in dem Vortragskurse über Pädagogik, Hygiene, Naturwissenschaften, Frauenrechl, Geschichte und häusliche Verwaltung abgehalten werden. Die Vorlesungen für die Frauen werden in Räumen gehalten, die von denen für die Männer getrennt sind. Eine wichtige Frage ist die Stellung der türkischen Frau zur Heilkunde. Schon seit langem sind türkische Frauen als Geburtshelferinnen tätig, und da der Koran verbietet, daß ein Arzt in das Gemach einer Frau trete, wird die Frage viel erörtert, ob es nicht angezeigt wäre, die Frauen zur Ausübung der ärztlichen Kunst zuznlassen. Bisher wurden die Frauen in den ärztlichen Schulen des Reiches nicht geduldet, und die, die im Auslände Medizin studiert hatten, durften in der Türkei ihren Beruf nicht ausübcn. So bedeutet es einen großen Fortschritt, daß an der Universität von Kow- stantinopel Untcrrichtskurse für medizinische Gebiete für die Frauen eingerichtet wurden, und inan hofft, daß dem bald weitere folgen werden. Bisher lag auch die Geburtshilfe ausschließlich in den Händen von Frauen aus dem niederen Volk, heute wird an der Medizinschulc von .Haidar Pascha in Konstantinopel ein Kursus sür Geburtshilfe gehalten, an dem gebildetere Frauen teilnehmen, die eine Prüfung ablegen und ein Diplom erhalten. Seit einiger Zeit ist es den 1119t hammcdanischcn Frauen auch erlaubt, als Krankenpflegerinnen in,privaten und staatlichen Krankenhäusern zu wirken. Während des letzten Krieges machte sich sehr stark das Bedürfnis nach geschulten weiblichen Kräften für die Kranken- und Verwundetenpflege geltend. Aus diesem Grunde hat die Gesellschaft des Roten Halbmonds, deren Präsidentin die Prinzessin Nimet ist und die viele mohammedanische Damen »u ihren Mitgliedern zählt, die Schule für Krankenpflegerinnen wieder eröffnet, die schon vor t*em Kriege bestanden hat, und ist mit der Gründung einer neuen Schule beschäftigt. vermischte». * W i« die Achsels ch „ n re e » t st a n d e n. Air im 16. Jahrhundert der Krieg der Niederländer gegen die spanische Gewaltherrjchait ausbrach, verlieb ein bis dahin int Tieusie des Königs Philipp stehendes, besonders gut organisterles Regiment die spanischen Fahne» und vercmigle sich mit seinen unterdrückten Landsleuten, um an ihrer Seite zu siegen o"er zu kalten. Hcr,og Alba, ob dieses Ablaßes empört, gab den AHehl, jeden Piann dieses Regiments, der in spaniiche Gesangensthait komme» sollte, sosorl aukznhänge» einerlei, welchen Rang er bekleide. Ti« Niederländer vcrspo leten den Be ehl des Herzogs und liebe» ihm melden, daß das ganze Reginient, Oifiziere wie Gemeine, korlan immer mit einen, Nagel und Strick versehe» sein würde, um de» Spaniern das Geschält des Anshängens z» erleichtern. Und v n dein Tage an trug jeder der Tapiercn eine» mit einem Nagel belestigten Strick nn> den Hals. Ta aber »ieniand von ihnen lebendig in die Ge angenlchalt gerate» wostte, so kämpsten sic natürlich mit dem verzwei elten Mule und bald wurde der Strick »nt den, Nagel da- Abzeichen eines besonders lächeren Soldaten. Später wurde aus dem hän'enen Strick eme wollene oder seidene Schnur und au» dem eisernen Nagel ei» goldener oder silberner Stikt, und statt um den Hals trug man dies Kriegerabzeicheu ans der Achsel. vüchertisch. — Ungewöhnlich reichhaltig und vielseitig, sowohl hinsichtlich des Inhaltes als auch insbesondere bezüglich der Bilderansstattung ist die 7. Kriegsnummer der Illustrierten Zeitung (Verlag I. I. Weber, Leipzig, Preis der Einzelnummer 1 Mk). In slam- mcnden Worten dokumentiert der bekannte Strafrechtslehcer Prof. Tr. v 0 n L i s z t, „Englands Verantwortung sür den Völkerkrieg". Prof. Tr. Franz Eulenburg -Leipzig gibt eine ungemein klare und anschauliche Uebersicht über all die verwickelten Fragen, die niit der Ausbringung der Kriegsanleihen zusaminenhängeu. lieber die typische» Merkmale des Franklireurkricges läßt sich Generalmajor z. D. von Ditsurth aus. Das hockmktiielle Thema der Dum- Dum-Geschosse und der Hanvfeucrwasfen der kriegführenden Mächte behandelt Erz. Rohne, einer der ersten Wasfentechniker der Gegenwart. Von den Abbildungen sei in erster Linie ein zweiseitiges, außerordentlich nnrkungsvollcs Bild erwähnt, das die deutschen Truppen vor dem wundervollen Rathause in Löwan zeigt »nd so gleichzeitig den besten Beweis dafür liefert, was es mit der von der deutsch-seind!i:l>en Presse behaupteten Zerstörung dieses Kunstwerkes ans sich bat. Ferner sei erwähnt: „Eine deutsche Ka- valleriepatrouillc aus der Jagd nach einem französischen Flieger", „Säuberung des Torfes Cortenbergh von Franktireurs", „Vertreibung -der Russen aus einer Ortschaft bei Hohenstein durch den ost- preußischen Landsturm", „Ueberraschung von Russen durch eine österreichische Schleichpatrouille", „Straßenkamps der Oesterreicher mit de» Einwohnern einer eroberten serbischen Stadt" und zahllose interessante Photographien, Landkarten, Skizzen »sw. ttapsestNätsel. Patriot, Bilderrahme», Bangerüft, Kulmbach, Mondfinsternis, Schar,isteiuleger, Maricnbad, Verwunderung, Schwiegernmtier, Zitadelle, Muiilinenjchanz. I» jede», der obigen Wörter ist ein anderes eingekapselt, z. B- ,Eset' in »Jnnggeielle-. Sind die eingekapielten Wörter richtig gesunden, jo ergeben deren Anjangsbuchstaben ei» Sprichwort. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung der Skat-Ausgabe in voriger Nummer 1 Abkürzungen: tr — Tress, p = Pigue, e — Coeur, cai = Carreau trB = Trcss-Bube, pA — Pique-Aß, cP — Coeur-Tarne usw. In, Skat liege» trB und trA. Mittelhand erhielt trZ, trK, tr9, tr7, pZ, pP, p8, p7, carZ, car9, Hinterhand die übrigen. — Verla k des Spieles: 1 . V. «9 M. trZ H. carB — — 12. 2. H. pA V. p9 M. pZ = - 21. 3 H. carA N. car7 M. carZ — — 21. Te» nächsten Stich nimmt Vorhand, muß aber „och eine» Trumpistich mit 6 Augen abgebcn (93. c8, M. trK, H, pI3 — — 6), so daß die Gegner insgesamt 60 erhalten. Redaktion: Aug. Goctz. — Rotalionsdrnck »nd Verlag der Brühl'schc» 1lnlvcrsitätS-B»ch- »nd Sleindruckerei, N. Lange, Gieße»,