ooniierstaa. den 24. äeutember Kinderseele. Koma« von Reinhold Ortmanrt. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Achtzehntes Kapitel. Um die elfte Morgenstunde des folgenden Tages hielt der wohlbekannte einspännige Mietschiitteu, der bei Ankunft der Schnellzüge auf dem Harmsdorfer Bahnhof etwaiger Fahrgäste zu harren Pflegte, vor dem Klein-Ellbacher Herrenhause. Er war nicht auf dem kürzesten Wege von Harmsdorf hierher gekommen, sondern der Passagier, ein gut gekleideter, hochgewachsener Herr von ungefähr vierzig Jahre», hatte sich zunächst inrch Reinswaldau fahren und in einem dortigen Wirtshause ausspannen lassen, tveil er, wie er dem Kutscher sagte, voraussichtlich längere Zeit in dem Fabritdorse zu tun habe. Er batte nach dem Wege zur Villa RaSmussen gefragt, und der Kutscher hielt ihn für den Reisenden einer Ehampagncrfirnia, weil er schon öfter Herren von dem Aussehen ehemaliger Offiziere gefahren hatte, die sich hinterher als Weinreisende entpuppt hatten. Daß er jetzt den Auftrag erhielt, nach Reinswaldau zurückzukehren und im Wirtshause auf den Passagier zu warten, machte ihn freilich ein wenig an dieser Einschätzung irre) aber am Ende hatte er ja keine Veranlassung, sich loeiter den Kopf darüber zu zerbrechen, nachdem ihm der bedungene Fahrpreis vorausgezahlt worden war. „Ist Herr v. Bardeleben zu sprechen?" wandte sich der Ankömmling höflich, aber in einem Ton, der nicht eigentlich der joviale Umgangston eines Chanipagnerreisenden war, an den Diener, der ihm in der Halle entgegengetreien war. „Ich bedaure sehr. Der Herr Baron ist nach dem Vorwerk Lchmittsdorf hi.iübergefahren^" „Er ist also doch hier? Wann erwarten Sie ihn zurück?" „Das ist unbestimmt. Aber ich iverdc inich erkundigen, ob vielleicht dem gnädigen Fräulein etwas darüber bekannt ist." „Das gnädige Fräulein — wer ist das?" „Die Baronesse v. Ostrowski, eine nahe Verwandte des Herrn Barons." „So melden Sie mich bei dem gnädigen Fräulein. Hier ist meine Karte." „Ich bitte, sich einen Augenblick zu gedulden." Der Tiener begab sich in das Wohnzimmer, ivo er Jadwiga wußte, aber er unterließ natürlich nicht, unterwegs einen Blick auf die ihm überreichte Karte zu iverfen. „Bergmann, Kriminalkommissar, Breslau", war darauf zu lesen, und nun Ivurde es dem jungen Menschen mit einem Male verständlich, lveshalb der Fremde bei seinen Fragen von so beamtcnmäßiger Bestimmtheit und Kürze gewesen war. Jadwiga, die sich die Langweile des Alleinsems mit einen. Buche zu vertreiben suchte, machte ein sehr erstauntes Gesicht, aber sie gab ohne iveiteres Auftrag, den Herrn in den Empfangsalon zu führen. Dort ließ sie ihn daun- allerdings volle zehn Minuten warten, ehe sie sich entschloß, hinüberzugehen, und ihre Miene war sehr hochmütig, als sie den prunkhaften Repräsentationsraum betrat. „Sre wünschten mich zu sprechen, mein Herr?" fragte sie kurz. Der Kommissar hatte sich höflich verbeugt, und sein Benehmen war jetzt ganz das eines wohlerzogenen Maunos der guten Gesellschaft. „Ich würde mir nicht erlaubt haben, das gnädige Fräulein zu stören, wenn nian mir nicht gesagt hätte, daß Herr v. Bardeleben zurzeit abwesend fei." „Das ist richtig. Mein Beiter ist aus einem ziemlich abgelegenen Vorwerk, und ich weiß nicht, wann er von da zurücklehren wird." „Es gibt auch keine Möglichkeit, den Herrn Baron von meinem Hiersein ffu verständigen." „Das Schloß ist mit dem Vorwerk telephonisch verbunden. Aber che ich meinen, Vetter zumuten könnte, seine Geschäfte zu unterbrechen, müßte ich koch wohl erst wissen, in welcher Angelegenheit —" » „Es handelt sich um einige Feststellungen, die zu bewirken ich von meiner Vorgesetzten Behörde beauftragt wor- den bin. Eine Befragung des H>errn v. Bardeleben ist zu diesem Zweck unerläßlich." „Können Sie mir nicht sagen, auf was diese Feststellungen Bezug haben sollen?" „Ich muß allerdings bedauern, gnädiges Fräulein, mich darüber vorläufig nicht äußern zu dürfen." Jadwigas Gesicht wurde noch hochmütiger, „ilcun, das hat für niich ja auch weiter kein Interesse. Ich werde versuchen, niich mit meinem Vetter in Verbindung zu setzen, und werde ihm, wenn er erreichbar ist, Ihre» Wrmsch mit- teilen. Daß er sich veranlaßt sehen wird, sofort hierher zu kommen, kann ich Ihnen freilich nicht versprechen." Ter Kommissar verbeugte sich wieder. „Fch bin Ihnen für gütige Bemühung sehr verbunden. Aber ich hätte noch eine Frage. Seit Ivan» befinden sich gnädiges Fräulein hier im Schlosse?" „Ich? Seit ungefähr zwei Monaten." „Sie waren also schon hier, als Frau v. Bardeleben starb?" „Nein. Ich ka,u erst zu ihrer Beisetzung. Aber ivollen Sie mir nicht gefälligst sagen, mein Herr, ob Sie vielleicht den Auftrag haben, auch inich einem.Verhör zu unterwerfen ?" „Durchaus nicht. Ich brauche nach dieser Auskunft dem gnädigen Fräulein auch nicht mit weiteren Fragen lästig zu fallen, wenn Ihnen solche, >vie es de» Anschein hat, unangenehm sind." 602 „Unangenehm? — Nein. Sie sind mir ziemlich gleicb- jjiltttg. Ich bin nur eben keine Freundin von pvlizei- „Es tut mir aufrichtig, leid, nach dieser Richtung hin an meine Dienstanweisung gebunden zu sein. Gnädiges Fräulein haben übrigens keine Veranlassung, darin etwas wie persönliches Mißtrauen zu sehen." „Nun, so fragen .Sie meinetwegen, was Sie von mir zu erfahren wünschen." „Es ist nur sehr wenig. Im Dienst des Herrn v. Bardeleben befand sich bis vor kurzem ein Zimmermädchen namens Fanni Hasselbauer. War Ahnen dies Mädchen bekannt?" „Gewiß! Es geschah aus meine Veranlassung, daß. sie ans dem Dienst entlassen wurde. Liegt etwas gegen sie vor?" „Das möchte ich nicht gesagt haben. Aber es würde mir trotzdem von einigem Wert sein, Ihr Urteil über den Charakter des Mädchens zu vernehmen." „Sie war eine kecke und vorwitzige Person, deren anmaßendes Auftreten zuletzt Sonst weiß ich nichts Über sic einfach unerträglich wurde. ,'te zu sagen, denn Sie begreifen, daß ich nicht gewöhnt bin, den Charakter meiner Domestiken zum Gegenstand ernes besonderen Studiums zu machen." Wieder eine Verbeugung. „Eine ausgeprägte Verlogenheit des Mädchens ist Ihnen also nicht aufgefallen?" „Nicht daß ich wüßte." „Dann gibt es hier im Schlosse noch einen anderen weiblichen Dienstboten, der einiges Interesse für mich hat, eine Kinderfrau oder ein Kindermädchen namens Joseph« Gnradze. Gnädiges Fräulein kennen wohl auch diese?" „Selbstverständlich, Schon seit meiner Kindheit sogar. Sie gehört gewissermaßen |um Inventar des Hauses. Mer was wollen Sie denn von der?" „Ich würde um die Gewährung einer Möglichkeit bitten, einige Fragen unter vier Augen an sie zu richten." „Das kann sofort geschehen. Mer ich mache Sie darauf aufmerksam, daß sie sehr einfältig — Der Kommissar lächelte. „Mtzin Dienst hat mich hinlänglich an den Verkehr mit solchen Personen gewöhnt, gnädiges Fräulein. Diese Josepha hat natürlich eine große Anhänglichkeit an ihre Herrschaft?" „Ich vermute es." „Wenn ich also bitten dürfte, mir die erwähnte Möglichkeit zu gewähren." Jadwiga drückte auf den Knopf der Leitung. „Rusen Sie Josepha hierher!" befahl sie dem eintretenden Diener. Dann wandte sie sich an den Kommissar. „Ich werde jetzt «einem Vetter telephonieren und werde Ihnen hierher Bescheid gehen lassen, ob Sie ihn erwarten dürfen. Guten Morgen!" Damit rauschte sie' in ihrem lang nach schlepp enden, dunklen Hauskleide hinaus, den Kommissar in der Gewißheit znrücklassend, daß er sich durch sein Verhalten ihre vollste Ungnade zugezogen habe. Das aber focht den Beamten ersichtlich wenig an. Er musterte mit Interesse seine luxuriöse Umgebung, bis eine der hohen Flügeltüren geöffnet wurde und die knochige Gestalt der alten Josepha sichtbar wurde. Sie betrachtete den Kommissar mit dem stechende», mißtrauischen Blick, den sie für alles Fremde hatte, und indem sie hart neben dem Eingang stehen blieb, sagte sie mürrisch: „Ich bin hierher geschickt worden. Was wollen Sie vön mir?" „Ich möchte Sie einiges fragen. Aber treten Sie doch, bitte, näher. Sie brauchen sich nicht zu fürchten." „Fürchten? Hier im Schlosse? Ja, wer sind Sie denn, daß ich mrch vor Ihnen fürchten soll?" „Ich bin der Kriminalkommissar Bergmann aus Bres-- fau, ein Polizeibeamter, wenn Ihnen das verständlicher ist. Und Sie sind verpflichtet, mir jede verlangte Auskunft zu geben." / „So? Bin ich das? Ta müßt' ich mich doch erst anderswo befragen. Ich habe nichts verbrochen, und darum Müßt' ich auch nicht, was ich mit der Polizei zu schaffen hätte." „Es behauptet ja auch niemand, daß. Sie selbst etwas verbrochen hätten. Wenn Sie sich aber weigern, meine Fragen zu beantworten, müssen Sie wahrscheinlich nach Waldenburg aus das Polizeiamt oder das Gericht. Ich denke, da ist es für Sie doch bequemer, mir hier Auskunft zu gebe»-"» Ein Gang aufs Gericht war für Josephas Vorstellung immer der schrecklichste aller Schrecktu Myesen, und der Trotz, mit dein sie sich auf dem Wege hierher gewappnet hatte, war durch diese Drohung schön halb gebrochen. „Was soll ich also sagen? Was hat die Polizei überhaupt aus Klein-Ellbach zu suchen?" „Darüber brauchen Sie sich nicht weiter den Kopf zu zerbrechen. — Und nun kommen Sie näher, liebe Frau, und setzen Sie sich. Wenn Sie sich verständig zeigen, werden wir rasch fertig sein." „Ich bin keine Frau, Herr. Mein Bräutigam ist vor der Hochzeit gestorben. Und ich bleibe schon stehen. Ein Dienst/» bote gehört nicht auf die Herrschaftssessel im Salvn/i „Wre Sie wollen. Sie sind also Fräulein Josepha Gu- radze und stehen im Dienst des Herrn v. Bardeleben? Schon sehr lange, nicht wahr?" „Ich bin auf Klein-Ellbach geboren Und schon seit meinem fünfzehnten Jahre auf dem Schlosse." „Da ist es begreiflich, daß Sie Ihrer Herrschaft sehr wohlgesinnt sind. Mer diese Anhänglichkeit darf Sie nicht abhalten, die reine Wahrheit zu sagen, auch wenn sie für jemand hier im Hanse nachteilig sein könnte. Da Sie im persönlichen Dienst der Herrschaften tätig waren, müssen Sie natürlich bemerkt haben, ob das eheliche Leben des Herrn v. Bardeleben ein glückliches oder ein unglückliches gewesen ist." „Darum Hab' ich mich nicht gekümmert. Das ging mich nichts an." „Na, Sie werden mir doch nicht einreden wollen, daß Sie nichts darüber wüßten. Daß unter der Dienerschaft über dergleichen gesprochen wird, ist doch ganz selbstverständlich. Sogar drüben in Reinswaldau wissen die Leute davon zu erzählen." „Dann können Sie ja die Leute in Reinswaldau ausfragen. Ich weiß, was sich für einen Dienstboten gehört, und ich red' nicht über Sachen, die mich nichts angehen." „Lassen wir das also auf sich beruhen. Die Baronin Bardeleoen ist nun vor ungefähr zwei Monaten plötzlich gestorben, und in ihrer Todesstunde ist niemaick' bei ihr „Und da seitdem erst wenige Wochen vergangen siirch erinnern Sie sich natürlich auch noch genau an alle Vorgänge der fraglichen Nachl. Erzählen Sie mir, bitte, ausführlich, was Sie damals erlebt und gesehen haben." „Das kann der Herr Baron besser als ich. Ohne seine Erlaubnis werde ich nichts sagen." „Der Herr Baron hat Ihnen da nichts zu erlauben oder zu verbieten. Es ist die staatliche Obrigkeit, die in meiner Person Auskunft von Ihnen fordert. So viel Weltkenntnis werden Sie doch wohl haben, um sich darüber klar zu sein, was das bedeutet." Irgendeine Stelle der Schrift, darin vom Gehorsam gegen die Obrigkeit die Rede ist, ging der frommen Josepha durch den Sinn, und sie wurde wieder kleinlaut. „Wenn Sie die Obrigkeit sind, Herr, dann muß ich freilich wohl reden. Also wie der Herr Baron die gnädige Frau auf das Bett gelegt hatte —" „Halt! Wir wollen lieber mit dem Anfang beginnen. Wann haben Sie Frau v. Bardeleben vor ihrer Erkrankung zum letzten Male gesehen?" „Am Wend desselben Tages." „Haben Sie da irgendwelche Zeichen eines Unwohlseins an der Dame bemerkt?" „Sie war wie immer. Es ist ja auch einer von ihren! Anfällen gewesen, woran sie starb. Und die kamen immer ganz plötzlich." „Herr v. Bardeleben war erst am nämlichen Mend nach einer längeren .Abwesenheit wieder auf Klein-Ellbach ein getroffen?" „Ja. Er kam zusammen mit dem Fräulein Othmar, was dje neue Erzieherin war von unserer leinen Baronesse." „Kam es an diesem Abend zu Mißhelligkeiten zwischen dem Bardelebenschen Ehepaar?" „Wie soll ich das wissen? Glauben Sie denn, daß sie sich vor den Dienstboten gezankt hätten?" „Man will bemerkt haben, daß der Baron unmntigs und aufgeregt war. Es gab damals hier auf dem Gute einen Volontär, einen Herrn v. Reibnitz, und unter den: Leuten soll ein Gerede gegangen sein, daß sein Verkehr niit Frau v. Bardeleben ein sehr freundschaftlicher gewesen fei. Halten Sie es nicht für mö glich, daß auch dem Karow 608 davon etwas zu Ohren gekommen War. und daß, sich daraus seine Stimmung an jenem Abend erklärt?" „Das ist dummes Geschmeiß! Der Herr von Reibnitz war ein aufgeblasener Affe, und solange ich auf Klein-Ell- bach bin, ist hier noch nichts Unrechtes vorgekommen vo» dieser Art." Sie war unverkennbar voll der tiefsten Empörung und sie sah den Kommissar an, als ob sie ihn mit ihren stechenden Augen durchbohren wollte. Mit einem Lächeln gab er das Thema auf und sagte beschwichtigende „Min ja, ich will Ihnen gerne glauben, daß Sie nichts davon bemerkt haben. Es war Ahnen also an dem fraglichen Abend überhaupt nichts Besonderes auf» gefallen. Was geschah nun aber in der Nacht?" (Fortsetzung tolgt-f Die Entwicklung der österreichischen Armee. i Von I. C. L u ß t i g. An der Ausgestaltung der österreichisch-ungarischen Armee hat die Geschichte mit eherner Hand gearbeitet. Die Schicksale der alten Donaumonarchie drücken sich in den Veränderungen klar aus, denen das Heer der habsburgtschen Lande seit vielen Jahrhunderten unterworfen gewesen ist. Und mehr noch vielleicht als bei unserem eigenen Heer nehmen in dem Oesterreich-Ungarns diese Verschiebungen des Gefüges sichtbare Formen an, weil das Völkergemenge, das in dieser Armee sich zu einer starken Einheit verbindet, auch äußerlich schon in ihr zum Ausdruck kommt. Die historische Patina, die auf der Gestalt der österreichischen Armee ruht, zeigt sich allein schon in dem Namen jener großen Soldaten, die aus vergangenen Zeiten heute noch als vorbildlich für soldatisches Wesen und militärischen Ruhm, als Typen, in unsere Tage hineinragen. In der österreichischen Armee dienten z. B. als Fcldmarschälle Johann Graf Tilly von 1607—1932, Wallenstein von 1625—1634. Die Liste der alten österreichischen Feld- marschälle weist unter vielen anderen Namen auf: den Grafen Gottfried Heinrich von Papveicheim, den Grafen Johann Aldrrn- gen, ferner den Grafen Rudolf von Colleredo, den Reichsfürsten Oktavius Piccolomini, alles Gestalten, die aus dem dreißigjährigen Kriege uns wohlbekannt sind und zu denen sich der Freiherr Christian Jlow — Schillers Jllo — gesellt. Aus später» Zelten begegnet man im Gleise dieser interessanten historischen Spuren dem Herzog Karl von Lothringen und dem Grafen Ernst Rüdiger von Starhemberg, den Helden der Türkenkriege, dem Grafen Caraffa, uich vor allem dem Prinzen Eugen von Savoyen Alle diese Mar- fchälle haben an der Spitze von Armeen und sonstigen stehenden Formationen in österreichischen Diensten gekämpft, und die nächste große gAchichtlichc Epoche hebt dann den Grasen Daun und den yeldmarschall Loudon empor, die Heerführer aus dem siebenjährigen Kriege. Auch sonst noch tauchen da bemerkenswerte Gestatten mit Namen von gutem Klang und hohem Ansehen aus, darunter auch einige Grasen von Hohenzollern, Herzöge von Württemberg, ein Jnsant von Portugal usw., und die große Reihe von Soldaten aus den: österreichischen, zumal böhmischen Uradel: Die Lobkowitze, die Fürsten von Schwarzenberg, die Grafen Kinskh, die Grasen Kolowrat und endlich Radetzky, der Sieger auf den lombardischen Gefilden. Das älteste Regiment der österreichisch-ungarischen Armee ist das heuttge Dragoner-Regiment Graf Montecuccoli Nr. 8. Es ist jetzt ein polnisches Reginieitt, aber ursprünglich aus italienischen Mannschaften errichtet worden. Im Jahre 1618 nmrdcn für den Großherzog Cosmus II. von Medici einige „florenttnische Kompagnien" angeworben, und diese sind ein Jahr später, aus 200 Kürassiere und 300 Arkebusiere ergänzt, in kaiserliche Dienste übernommen worden. Diese Mteilung stand unter dem Befehle des Grasen Heinrich Duval von Dampierre, Obrist-Wachtmeisters zu Feld über alles Kriegsvolk zu Roß: sie war es, die im Jahre 1619 den Kaiser Ferdinand II. aus schlverster Not befreite, als er in der Wiener Hofburg von den protestantischen Städten hart bedrängt worden war. Der Gründungstag des Regimentes ist auf den 5. Juni 1619 fcstgelegt worden, eben auf den Tag, an dem dieser Einmarsch in die Hofburg ersolgte. Das älteste Infanterieregiment ist das Regiment Johann Georg Prinz von Sachsen Nr. 11, ein böhmisches Regiment, das im Jahre 1629 formiert wurde aus 6 Kompagnien von dem im Jahre 1621 errichteten Regimente zu Fuß „Älbrecht von Waldstein (Wallenstein) Herzog Von Mecklenburg, Fricdland und Sagan." Sein erster Oberst war ern Graf Hardegg. Ein Jahr später wurde das Regiment vergröbert und seit dem Jahre 1853 waren und sind stets Mitglieder des Sächsischen Königshauses Inhaber dieses Truppenteils. Die Husaren-Regimenter der österreichischen Armee sind überhaupt die ersten dieser Gattung der Reiterei. Die Bezeichnung „Husar" stammt aus dem ungarischen „husz", das heißt „zwanzig". Bei einer Werbung im Jahre 1688, die in Ungarn für das Heer durch- e rl wurde, hatte man jeden zwanzigsten Mann für eine Reilcr- ie bereitgestellt, und diese Leute nannte man in ungarischer Sprach« die „Zwanziger" (Huszarrn). Dies älteste Husaren-Regi- nieitt, heute Husaren-Regiment Nadasdy Nr. 9, ist im Jahre 1688 errichtet worden: sein erster Oberst war ein ungarischer Graf von Czobor. Ein interessantes Stück Heeresgeschichte drückt sich in der Vergangenheit der früheren Militärgrenztruppenkörper aus. Diese Grenzregimenter wurden zum Schutz gegen die fortwährenden Einfälle der Türken um die Mitte des 18. Jahrhunderts an der untern Save und Donau errichtet. Sie waren nach dem Milizsystem gefügt und hielten immer nur einen Teil ihrer Mannschaften unter den Waffen, während die überwiegende Zahl der Wehrpflichtigen ihrem Berufe nachgehen konnte. Dre militärischen Vorgesetzten der Bevölkerung regelten den ganzen Verlauf des beruflichen Lebens, und sogar die landwirtschastlichen Arbeiten wurden in jedem Kompagniebezirk durch Befehl des Hauptmanns angeordnet und überwacht. Diese Art von Verwaltung war aber nur möglich in einem Lande und bei einem Volke, das sich auf die sogenannte „Haus- kommunion" gründete. Der älteste der Familie war ihr Leiter und Lenker. Die ganze Natural- und Geldwirtschast seiner Familie wurde von ihm allein und ohne jede Kontrolle selbständig geleitet, und dieses patriarchalische System hat der österreichischen Armee in den Zeitraum von ungefähr 1750—1866 das wertvollste Sol- datenmaterial zugeführt. Die besten Generäle, die Oesterreich besessen, bis hinunter »um Feldzeugmeister Philippowitsch, dem Eroberer Bosniens und der Herzegowina, stammen aus der Militärgrenze, und was die Nachkommen dieser Soldaten heute noch für die österreichisch-ungarische Armee bedeuten, das zeigt die geradezu beispiellose Tapferkeit, »ist der vor einigen Tagen das Waraßdiner S nsanterie-Reaiment Nr. 16 in den Kämpfen gegen di« erben sich geschlagen hat. Dieses kroatische Regiment stammt aus der Gegend der früheren Militärgrenze. Dort lebt heut« noch der alte kriegerische Geist und herrscht heute noch di« militärische Disziplin, die die Grenztruppen einst zu einem gefürchteten Machtsaktor des habsburgischen Kaiserstaates gestaltet hatte. An der Spitze dieser Grenzregimenter haben stets hervorragende Soldaten gestanden. Aeußerlich boten di« Regimenter allerdings kein Bild der absoluten Straffheit, aber ihr Kern war durchaus tüchtig und gesund. Ein eigentümliches Korps besaß di« Militärgrenze jn den sogenannten „Tschaikisten-Kvmpagnien . Das merkwürdige Wort bedeutet so viel wie Pionier-Kompagnien. Denn „Tschaik" ist di» dialektische Umformung des türkischen Wortes „Kaik" das heißt „Kahn". Diese kleine Kahnflottille besorgte den Verkehr aus der Donau unb mit der Save und konnte Brücken über die Flußläuf« schlagen. Mit der Einführung der modernen technischen Verkehrsmittel ist diese Truppe aus dem Gefüge der Armee verschwunden. Großen Veränderungen war die Jägertrupp« d«r österreichischen Armee unterworfen. Im Jahre 1813 wurden die ersten 12 Jägerbataillone errichtet, das Tiroler Jägerregiment, die nachmaligen „Kaiserjäger", stammt aus dem Jahre 1816. Im Revoluttons- jahre 1848 ist ein Jägerbataillon aus den siebenbüraischen-säch- sischen Deutschen formiert worden, und das berühmte Wiener Frer- willigen-Bataillon ging nach dem Jahre 1848 in ein Jägerbataillon über. Der Rest der jefet vorhandenen Jägertrüpye stammt aus späterer Zeit. Verschwunden sind aus der österreichischen Armee die Kürassiere, die sogenannten leichten Dragoner und die Käger zu Pferde. Aus den Kürassieren und leichten Dragonern entstanden die Dragonerregimenter schlechtweg, die Jäger zu Pferd wurden aufgelöst. Eine Zeitlang gab es auch Chevaurlegers, dann ein Banderial-Husarenregiment. Die Artillerie wurde früher Born» bardierkorps genannt. Im Jahre 1851 kam der Name Raketeur- korps auf, und erst das Jahr 1854 suchet Feldartillerieregimenteo und ein Küstenartillerieregimcnt. Auch die Festungs-Arttllerie- bataillone treten jetzt hinzu. Die Gliederung in.Feld- und Ge- birgsartellerie geschah erst im Jahre 1908, wenn auch schon vorher, seit der Okkupation von Bosnien und d«r Herzegowina, Gebirgsartillerie-Formationen tatsächlich vorhanden waren. Eine Zeitlang gab es in der Armee eine sogenannte „Genietruppe", Abteilungen, dia für die Durchführung von Befestigungsarbeiten vorhanden waren und auch einen Teil des Pionierdienstes versahen. Diese Truvve stammt aus dem Jahre 1716, wo sie als Mineurkorps einen Zweig der Artillerie bildete. Später ging aus diesen Truppen das Ingenieur- und Sappeurkorps hervor. Heute gliedert sich diese technische Gruppe in Pionier- und Sappeurbataillone. Die Sap- peurbataillone werden nur für den Landdienst, die Pioniere für den Dienst zu Land und zu Wasser gebraucht. Auch in den Orden und Ehrenzeichen ruht ein großes Stück österreichischer Heeresgeschichte. Der Militär-Maria-Theresien- Orden entspricht in seiner Bedeutung ungefähr dem preußischen Orden pour Is mörite. Er wurde von der Kaiserin-Königin Maria Theresia nach dem Siege des Feldmarschalls Daun bei Collin g«- stistet und wird nur für ganz hervorragende milttärisch« Leistungen verliehen. Der letzte Ritter dieses hohen Ordens, der General der Infanterie, Freiherr Fejärvary de Komlos-Keresztes, ist vor einigen Monaten gestorben. Das Ordensabzeichen trägt jetzt nur noch der Kaiser Franz Joseph als der Großmeister des Ordens und außerdem gibt es noch zwei „'Inhaber" des Ordens in auswärtigen Staaten, den Grafen Alphonse von Caserta, Prinzen beider Sizilien, und den Herzog Ernst August von Cumberland, Braun schweig und Lüneburg. Die Ordenskanzlei aber mit ihren Würdenträgern besteht weiter. Der Kaiserliche österreichische Leopoldsorden wird cbensalfs für militärische Dienste verliehen. Kaiser Franz I. hat 504 ifiit im Jahre 1808 zu Ehren seines Vaters, des Kaisers Leopold II. ca»ritnbct. Offiziere, die den Orden aus dem Schlachiselde erringen, tragen ihn mit der sog. „Kriegsdekoraiion". Nur für soldatische Leistungen ist das Militarvcrdrenstkreuz bestimmt. Es wird im Frieden und im Kriege verliehen u>rd ist auf Antrag des Fcld- marschalls Grafen Radetzky mit Rücksicht auf die vielen ausgezeichneten Waffentaten der Armee in dem Feldzuge 1848 in Italien von Kaiser Franz Joses gestiftet worden. Diese Auszeichnung hat nur eine einzige Klaste und wird ohne alle Vorrechte verliehen. Für die Mannschaften bestehen Tapserkeitsmedaillen: Die silberne TavierkeitSmedaille erster und zweiter Klasse und die goldene Tapferkcitsmedaille. In den letzten Tagen sind schon für Waffen- taten im Feldzug gegen Serbien derartige Medaillen an Mannschaften verliehen worden. Die Besitzer der goldenen und der silbernen Tapserkeitsmedaillen erster Klasse erhalten lebenslänglich Zulagen: und zwar die erster Klasse die ganze und die letzteren die halbe Löhnung jenes Dienstgrades, in dem sie die Medaille erwarben. Kriegslasten in früheren Zeiten. Wenn auch der Arisspruch des Feldherrn Montecuccoli, das; man zum Kriegführen Geld, Geld und wieder Geld brauche, stets seine Richtigkeit bewiesen hat, so brauchte man doch selbstverständlich in früheren Zeiten bei einem Kriege nicht mit so ungeheuren Summen zu rechnen wie heutzutage. In seinem Buch „Krieg und Kapitalismus" hat Professor Werner Sombart einige Beispiele für die Kosten eines Krieges im Mittelalter zusammengestellt. Die Gefamtcms- gaben, die Ludwig IX. für den ersten Kreuzzug aufbringen mußte, beliefen sich aus 1 537 570 Pfund, was für damalige Zeit bereits eine stattliche Summe war. Florenz gab für den Krieg gegen Mastius II. della Scala 600 000 Goldgulden aus, und "der sechs Monate währende Kanrpf mit dem Grafen von Birtu rostete diesen ßVs Million Worin. 1522 berechnete der gelehrte Doktor Christian Schcurl die Summen, die durchschnittliche zu einer vollständigen Kriegsausrüstung nötig seien, wenn der Krieg sechs Monate dauere, auf 560000 Gulden. Spanien gab zur Bekämpfung des niederländischen Aufstandes jährlich 2—3 Millionen Goldkronen aus. Diese Summe war größer, als die Fahreseinkünfte der niederländischen Regierung während der Blütezeit ihres Handels gewesen waren. Je größer die Heere wurden, desto kostspieliger wurde natürlich auch das Kriegführe». Die Länder wurden nun bei militärischen Verwicklungen hart mitgenommen. Für Piemont, das im spanischen Erbfolgekrieg besonders schwer zu leiden hatte, wuchsen die Kosten ins Ungemessene. Mau hat berechnet, daß in dieser Zeit, d. h. während der Jahre 1700—1713, die Ausgaben so viel betrugen, daß auf den Kopf der Bevölkerung 137 Pfund kamen und diese Summe im heutigen Deutschland einem Kostenaufwand von 9 Milliarden Mark entsprechen würde. Die Schäden, die Piemont damals erlitt, sind ziffernmäßig berechnet worden. Danach verursachte der Feind Brände, die einen Wert von 4 184 608 L. verschlangen, nahm Vieh weg im Werte von 1492 032 8. Was der Feind an Beute aller Art mitnahm, belief sich aus 16 322 235 L. Im ganzen wird der Schaden, der durch den Krieg entstanden ist, auf 37 325 415 L. angegeben. Gewaltig stiegen die Kosten für Kriege und militärische Ausgaben in dem aufstrebenden Staat Brandenburg-Preußen an. Die Kriegsfälle betrugen schon unter dem Großen Kurfürsten 2hr Million Täler, also zwei Drittel der gefaulten Staatseinnahmen. Unter Friedrich Wilhelm I., dem „Soldatenkönig", machten die Ausgaben für Militär und Kriegsschatz 86 Proz. aller Einnahmen aus. Sehr groß sind auch die Mittel, die das reiche, aber mit seinem Menschenmaterial geizende England für Kriege auf- briugen mußte. Schon für die Zeiten der Lancasters betrugen die Ausgaben, die für die Wotte aufgewendet wurden, etwa 50000 Pfund. In den napoleonrschen Kriegen mußte England all seine finanziellen Kräfte anspaunen, um seinen Kämpf gegen den Welterobercr durchführen zu können. In den 14 Jahren von 1801—1814 gab Großbritannien für den Krieg mehr als 13 Milliarden Mark, jährlich durchschnittlich gegen WO Millionen Mark aus. Da das Land damals 10—12 Millionen Einwohner hatte, so betrug der Kriegsaufwand für den Kopf der Bevölkerung 80 bis 90 Mark. Wollte man diese Zahlen auf das heutige Deutschland übertragen, so käme man auf einen .Heeresetat von etwa 6 Milliarden Mark. vermischte». * Das Bureau Reuter — eine deutsche Grüns düng. In der Ausbreitung des Lügennetzes, das jetzt über dis ganze Welt gespannt wird, um die deutsche Wahrheit auszichalten, spielt bekanntlich das englische Bureau Reuter die Hauptrolle, da es nicht nur über ganz Großbritannien, sonderir auch über all« englischen Kolonien hin verbreitet ist und so das Ohr der nicht- demschen Well sür sich hat. Nun ist es interessant, daran zu erinnern, daß dieses durch seinen .Deutschenhaß berüchtigvc Tel»- graphenbureau eine deutsch« Gründung ist. Der Schöpfer des Bureaus, Paul Julius Reuter, der 1871 sogar in den Freihercn- stand erhoben wurde, wurde 1821 zu Kassel geboren und ist 1899 in Nizza geswrben. Nachdem ihm weder bei einer Bank in Göttingen noch als Buchhändler in Berlin der Weizen geblüht habt«, ließ er sich 1840 in Aachen nieder, Ivo damals die preußische Regierung dem Publikum die erste telegrapl)iscl>e Verbindung mit Berlin zugänglich machte. Der kluge Gedanke, nunmehr eine schnelle Nachrichtenvermittlung von Aachen aus nach Berlin und nach Belgien einzurichten, ist aber nicht von Reuter ansgegangen, sondern von dem berühmten deutschen Physiker Gauß, der Reuter die Anregung zur Einrichtung eines Tclegraphcnbureaus gab. Reuter hatte sich zunächst einer Brieftaubenpost bedient, um den Zeitungen und Banken Nachrichten zuzusllhren. Mit der Ausdehnung des Drahtnetzes und der immer stärkeren Einbürgerung der Telegraphie dehnte sich sein Unternehmen aus, und schon zu« Jahre nach der Gründung in Aachen verlegte er sein Hauplburca!» nach London, wo er dann dauernd seine» Wohnsitz genommen hat. viichertisch. — I n eine „Kr i e a s-L e s e" hat sich die rühmlichst bekannte, oollstümliche Zeitschrift „Die Lese" umgewandelt, und di« wöchentlich erschein ondcn, zeitgemäß ausgestattcten Hefte geben sür die Gegenwart und für künftige Geschlechter eine genaue Chronik des großen Krieges. Das Blatt enthält zahlreiche z. T. aktuelle Bilder, Kricgserzählmrgen, Gedichte irnd Karlen rmd gcht in seinen wöchentlichen Lieferungen, die zum Preise von 10 Psg. pro Hest erhälllich siird, für jedermann eine bleibende Erinnerung an die denkwürdigen Tage des Jaw.es 1914. Proüsnummern gegen Einsendung von 15 Pfg. vom Verlage, Stuttgart, Schloßstr. 84. — Neuerscheinungen von R«clams Universal- Bibliothck (September 1914) (Bcckag Phil. Reclam jun. in Leipzig,. Nr. 5701. Elisabeth Dauthendcy, Ein Abend und andere Novellen. Geh. 20 Pfg. — Nr. 5702. Reglement über dte Ausführung der Wahlen hmn Preußischen Hause der Abgeordneten nebst den Geschäftsordnungen des Preuß. Herren- rmd Abgeordnetenhauses. Textausgabe mit kurzen Anmerkungen und Sachregister. Herausgegebcn von Karl Pannier. Geh. 20 Pfg., in Leinen 60 Psg. — Nr. 5703. 5704. Anton von Perfall, Der Trudenstein. — Ter Prnglrnensch. Zwei Erzählungen Geh. 40 Psg., in Leine» 80 Psg. — Nr. 5705. Otto Ludwig, Die Torgaucr Heide. Vorspiel zum historischen Schauspiel Friedrich II. von Preußen. Mit einer Einleitung von Max Grube. Geh. 20 Pfg. — Nr. 5706. Peter Robinson, Die drei Kotier irnd andere Humoresken. Gch. 20 Pfg, — Nr. 5707. Herrn ine Pillingcr, Der Nachkömmling. — Die erste Schuld. Zwei Novellen. Geh '20 Pfg. — Nr. 5708—5710. Pros. Dr. 23. Halbfaß, das Süßwasser der Erde. lBücher der Naturwissenschaft. h rnwg geben von Pc fe sor Dr. Siegmund Günth r. 24. Band.! Mit einem Porträt, 14 Tia ein und 13 Abbildungen im Text. Geh. 60 Psg., in Leinen 1 Mt., in Leder oder Haldpergamcnt 1,75 Mk. — Nr. 5711. Kriegslieder. Gesammeli und herausgc- geben von Georg Richard Kruse. Geh. 20 Pfg., in biegsamen« Taschen-Einband 40 Psg. Skat-Ausgabe. Vorhand spielt Coeur-Solo mit folgenden Karten: t? m SÜ <5.-5 8 C W C <2 O o Q Q d 9 o Q Q * ♦ •** O 0 o <> <» Q C Q Q c c ♦ ♦ .O oj Obgleich ein Wenzel und ein Aß im Skat liegen, geht das Spiel verloren. — Wie saßen die Karten und wie wnrde gespielt? Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer! Haler, Hofer. Redaktion: Slug. Goch. — Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schcn Ilniversttäts-Vuch- und Sleindruckerei, R. Lange, Gießen.