Kinderseele. Roman von ReinholdOrtmanN. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Ihr Töchterchen lügt nicht, Herr Baron." „Und Sic finden das alles wirklich so ganz in der Ordnung? War Ihnen denn der Oberleutnant Rasmusse» nicht völlig fremd?" „Bis heute — ja." „Nun sagen Sie mir doch ganz aufrichtig, Fräulein Othmar: wenn ich Sie in der ersten Stunde nuferer Bekanntschaft, oder wenn ich Sie glestern ausgefordert hätte, unter vier Augen mit mir zu musizieren, würden Sie mich da nicht mit jenem erstaunten und abweisenden Blick angesehen haben, den ich nun schon so gut an Ihnen kenne? Würden Sie auch nur für einen einzigen Augenblick im ungewissen darüber gewesen sein, daß Sie es ablehnen müßten?" Margarete war sehr rot geworden. „Ich weiß nicht, Herr v. Bardelcben, weshalb Sie mich das fragen." „Sie wissen es nicht? Es ist Ihnen also gar nicht zum Bewußtsein gekommen, mit einer wie seltsamen, ich möchte säst sagen kränkenden Zurückhaltung Sie sich vom ersten Tage a» gegen mich benehmen, wie geflissentlich Sie mir aus- iveichen, und ivie rasch Sie jedem, auch dem harmlosesten Gespräch ein Ende zu machen wissen, das ich mit Ihnen au knüpfe?" „In der Tat, Herr Baron, ich —" „Nein, bleiben Sie nur bei der Wahrheit. Sie wissen sehr gut, daß es so ist. Ich habe mir einreden wollen, diese Scheu im Berkehr mit Männern läge vielleicht in Ihrer Natur, aber ich habe freilich nicht recht daran glauben köw nen, da ich Sie in allem anderen so klug und selbstsicher gesunde». Und nun habe ich ja den Beweis, daß Sie sür an* dere keineswegs so unnahbar sind wie für mich. Warum soll ich Ihne» verhehlen, daß mir das — daß ich das von Herzen bedaure." Er mußte es ihr vom Gesicht lesen, welche Pein dies unerwartete Verhör ihr bereitete. Ihre Brust atmete rascher, und sie schaute mit gesenkten Lidern vor sich hin wie ein gescholtenes Kind. Eine Erwiderung aber hatte sie nicht. Nachdem er eine Weile gewartet hatte, fuhr Bardeleben fort: „Mißverstehen Sie mich nicht. Es sällt mir nicht ein, Ihnen einen Borwurf daraus zu machen. Sympathien und Antipathien sind Empfindungen, über die wir keine Gewalt haben, das begreife ich recht wohl. Aber jeder Antipathie muß doch irgend eine Ursache zugrunde liegen. Und diese Ursache ist es, die ich gerne erfahren hätte." „Herr Baron —" „Es ist eine ungewöhnliche Zumutung, eine Zumutung, wie mau sie nur an icmand stellen kann, von dessen Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit man in innerster Seele überzeugt ist. Ich weiß, daß ich Sie in Verlegenheit setze; aber ich bin rücksichtslos genug, mich nicht darum zu kümmern, denn ich muß endlich einmal Klarheit haben, und ich kann sie hier auf Klein-Ellbach von niemand erwarten als allenfalls von Ihnen." „Klarheit? Bon mir? Ja, mein Gott, worüber denn?" „Ueber die Gründe dieser Scheu, mit der alles vor mir zurückweicht, über die Bedeutung dieser mißtrauischen Seitenblicke, über den Sinn dieses Gemurmels, das ich nachgerade schon auf Schritt und Tritt hinter meinem Rücken zu hören glaube. Wenn ich mir irgend einen herausgrisfe und ihn zur Rede stellte, so würde er selbstverständlich den Ahnungslosen spielen und alles leugnen. Sie aber sind zu stolz, um zu heucheln. Wenn Sie mich für einen Bösewicht oder einen Verbrecher halten, werden Sie auch den Mut haben, es mir zu sagen." Was da aus dem Innern des Mannes brach, wiar wie ein lange zurückgedämmter, reißender Strom, der plötzlich alle Schranke» niedcrwirft. Margarete hatte unter dem überwältigenden Eindruck des Unerwarteten zunächst nur die eine Empfindung, daß er Unsägliches gelitten haben müsse, um sich zu solcher Offenbarung seines Seelenzustandes treiben zu lassen. Wenn sie in diesem Augenblick die Macht gehabt hätte, die Qual von ihm zu nehmen, so hätte sie sich gewiß durch kein Bedenken abhalten lassen, es zu tun. Aber sie konnte ihm ja nicht einmal das geben, was er in seltsamem Vertrauen auf ihren Bekennermut fast tvie eltvas Pflichtgemäßes von ihr verlangte, denn wie hätte sie ihm wiederholen dürfen, was man in allen Winkeln des Schlosses über seine unglückliche Ehe wisperte und tuschelte, wie hätte sie Worte finden sollen, ihm zu sagen, wie drückend schwer dia traumhafte Erinnerung an ihre erste Nacht auf Klein-EU- bach noch immer auf ihr lastete, wie deutlich ihr noch immer der schrille Schmerzensschrei der sterbenden jungen Frau im Ohre lag! Sie war aufgestandcn und hinter ihren Stuhl getreten. Mer der traurige, mitleidvolle Blick, mit dem sie zu ihm aufsah, mußte ihm beweisen, daß es nicht ans Furcht vor seiner so jäh ausgebrochenen leidenschaftlichen Erregung geschehen war. „Ich würde es Ihnen vielleicht nicht ins Gesicht sagen," erklärte sie fest, „aber ich wäre dann arrch sicherlich nicht bis heute unter dem Dache Ihres .Hauses geblieben." „Und daß Sie nun gehen wollen, geschieht wirklich nicht um meinetwillen — ich meine, nicht aus Granen oder Abscheu vor meiner Person?" „Rein. Ich habe Ihnen meine Gründe ja genannt, Herr Baron." „Und Sie haben keinen anderen? Es war nicht vielleicht mein Schwager Rasmnssen, der Sie überredet hat, Klein-Ellbach zu verlassen?" „Nein." 486 „Nun, dann *— dann glaube ich es nicht, daß es Ihnen ernst damit ist, mein Kind im Stiche zu taffen. Was Fräulein v. Ostrowski Ihnen gesagt hat, ist selbstverständlich nicht meine Ansicht. Und Sie werden großmütig genug sein, es zu vergessen." > Hätte er diese Worte im Beginn ihrer Unterredung gesprochen, Margarete würde schwerlich die Kraft gehabt haben, ihnen zu widerstehen. Aber zwischen Harro v. Bardeleben und ihr war cs jetzt nicht mehr, wie cs bei ihrem Eintritt gewesen war. In dem flüchtigen Augenblick, da sich die Verzweiflung feiner zerrissenen und gepeinigten Seele vor ihr aufgetan, ln diesem Augenblick heiß ausquellenden Mitleids war ihr auch die Erkenntnis gekommen, daß sie nicht bleiben könne und nicht bleiben dürfe. Sie wußte nicht, ob das, was sie in jenem Moment für ihn empfunden, etwas Neues, bisher Un- gekanntes gewesen war, oder ob sich ihrem Bewußtsein nur mit voller Klarheit aufgedrängt hatte, was sie längst als ein unbestimmtes und namenloses Gefühl im Herzen getragen; aber sie wußte, daß sie von nun an zu diesem Manne nicht mehr mit der wunschlosen Unbefangenheit würde ausblicken können, wie sie als seine Hausgenosfin und als die Hüterin seines Kindes hätte zu ihm ausblicken müssen. Damit war für sie die Entscheidung gefallen über das, was sie zu tun habe. „Ich danke Ihnen, Herr Baron," sagte sie ruhig, „aber ich möchte Sie dennoch bitten, mich aus meinen Verpslich- tungen zu entlassen." „Ist ihr rasch gefaßter Entschluß schon so unerschütterlich? Welch weitergehende Genugtuung können Sie fordern als die Versicherung meines schrankenlosen Vertrauens? Soll im Ihre Beharrlichkeit vielleicht dahin deuten, daß Sie sich nicht länger mit Fräulein v. Ostrowski in die Sorge sür Dietlinde teilen wollen?" „O nein," wehrte sie fast erschrocken ab. „Nie — nicht für eine einzige Sekunde habe ich etwas Derartiges gedacht." „Und bedeutet Ihnen der Kummer nichts, den mein Kind durch Ihr Fortgehen erleiden wird?" Noch einmal ließ Margarete den Kopf sinken, denn diese Vorstellung war es ja;, die es ihr so schwer gemacht hatte, den entscheidenden Entschluß zu fassen; aber die Furcht vor jenem anderen, das Plötzlich wie das Bewußtsein einer riesenhasten, unentrinnbaren Gefahr vor ihre Seele getreten war, blieb doch starker als ihr Mitleid mit der Kleinen, der man sicherlich leicht genug würde ersetzen können, was sie verlor. „Dietlinde wird auch nach meinem Fortgange noch von so viel Liebe umgeben feint daß- sie sich gewliß bald damit ab findet. Bis »tu« Eintreffen einer Nachfolgerin könnt« ich ja immerhin bleiben." Bardeleben war an das Fenster getreten und starrte S aus, ohne etwas zu sehen. Als er sich endlich wieder gegen rgarete waiidie, schien auch er ihren Entschluß bereits als etwas Unabänderliches zu betrachten. „Es kann nicht mein Wunsch sein, Sie gegen Ihre Neigung hier festzuhalten. ^hre Zusage, aber, dis zur Wkimift der neuen Er- »üeherl» zu bleiben, nehme ich Dankbar au, und ich versichere Ihnen noch einmal, daß ich für alles Gute, das Sie meinem Kinde bisher erwiesen haben, zeitlebens Ihr Schuldner bleiben werde." Er reichte ihr die Hand, und Margaretes Herzschlag tockte, als sie den Druck dieser kraftvollen Mänuerhand emp- and. Aber als sie eine Minute später die Tür ins Schloß »rückte, verschwamm alles um sie her hinter einem Schleier unaufhaltsam hervorbrechender Tränen. IS. Kapitel. „Lassen Sic nur, Frau Opitz — ich weiß, daß er zu Haus ist, und es gibt wirklich keinen Grund, daß er sich vor mir verleugnen lassen müßte." Die kleine, dicke Zimmervcrmieterin machte denn auch keinen weiteren Versuch, Regine Kreidet am Eintreten zu S ündern. „Na, so jchu Sie meinetwejen zu ihm 'rein, Fräu- ein! Un wenn Sie Jewalt über ihn habe», daun setzen Sie ihm gehörig den Kopf zurecht. Es is ja 'ne Sünde und 'ne Schande! So 'n junger Mensch! Keine Nacht kommt er vor viere zu Hause. Un immer benebelt! Das macht er »ich mehr lange. Er sieht ja schon aus wie sein eijener Schatten." Regine klopfte an eine der Türen, die auf den schmalen, dunklen Korridor mündeten, und als von drinnen ein paar Laute vernehmlich wurden, drückte sie auf die Klinke. Von dem verschlissenen, alten Sofa, aus dem er völlig angekleidet gelegen, richtete sich Botho v. Reibnitz mit sicht,- licher Anstrengung jn eine sitzende Stellung aus. r „Ach, du bist's. Regine! Das ist ja sehr nett von dir, daß du dich auch mal wieder uni mich kümmerst. Guten morgen, Kindl — Aber du siehst ja so blaß aus! Bist du krank?" Sie hatte ihm ihre Hand nur sür einen flüchtigen Augenblick überlassen und setzte sich nun auf einen Stuhl au der anderen Seite des Tisches. „Nein, ich bin nicht krank. Aber ich könnte dir die Frage zurückgcben. Möchtest du dich nicht einmal im Spiegel betrachten, Botho?" Mit einem verzerrten Lächeln wehrte er ab. „lieber solche Eitelkeitsanwandlungen bm ich längst hinweg, meine liebe Regine! — Wie spät haben wir's eigentlich? Halb zwölf? Ist denn heute ein Feiertag, daß du um diese Zeit nicht bei deinem Rechtsanwalt an der Tippmaschine sitzen mußt?" „Ich bin schon seit acht Tagen nicht mehr in der Kanzlei beschäftigt. Es war mir ja auch von vornherein gesagt worden, daß ich nur zur Aushilfe engagiert würde." „Ach nee! Das ist aber unangenehm. Und in den ganzen acht Tagen hast du noch nichts anderes gesunden?" „Nein. Obwohl ich vom Morgen bis zum Abend nach einer Stellung gesucht habe. Ich habe auch kaum noch Hoffnung, eine zu finden." Ihr Wesen war heute ein anderes als an dem Tage, da sie Botho v. Reibnitz zum ersten Male ausgesucht hatte. Waren seit jenem Morgen auch kaum zwei Monate vergangen, so schien sie doch in der kurzen Zeit ihrem Aussehen wie ihrem Benehmen nach um Jahre gealtert. Sie war magerer geworden, ihre Augen hatten sich umschattet, und ein Zug müder Traurigkeit hatte sich in ihr junges Gesicht gegraben. Müde, beinahe apathisch war auch der Klang ihrer Stimme, und ihre Hände lagen so matt im Schoße, als seien sie nun endlich erlahmt in dem Kampfe, den sie so tapfer begonnen hatten. Reibnitz hatte sich zurückfallen lassen, denn in dem Augenblick, als er ihr antworten wollte, war er von einem! Hustenanfall gepackt worden, der ihn crsichtiich auss äußerste cmstrengte. Es war ein häßlicher, rasselnder Husten aus den Tiefen der Brust, und ais er endlick, nufhörte, sah das farblose Gesicht des jungen Mannes schlaff und hohlwangig aus wie das eines Schwerkranken. „Diese verwünschte Erkältung!" keuchte er. „Sie bringt mich noch ganz auf den Hund." Während er sich, nach Atem ringend, abaequält hatte, war Regine aufgestanden, wie wenn sie ihm zu Hilsc kommen wollte. Aber sie hatte sich ihm dann doch nicht genähert, sondern ihn nur immer unverwandt angesehen mit einem so entsetzten und angstvollen Blick, als ob das, was sie da vor sich hatte, etwas für sie ganz Neues sei, etwas, das keine andere Empfindung mehr in ihr zu lvecken vermochte als die des Widerwillens oder des Grauens. „Du bist krank, Botho," sagte sie dann. „Ernstlich krank. Soll ich dir nicht einen Arzt herschicken?" ( „Unsinn! Was mir der Pslasterkasten sagen kann, weiß ich schon selber. So ein Katarrh will seine Zeit haben. Wenn er mich nur nicht so schauderhaft mitnähme! Mir ist, als wären mir alle Knochen am Leibe zerbrochen." „Und Urte kannst du hoffen, gesund zu werden, wenn du ei» so unsinniges Leben führst? Ms wir uns zum letzten Male sahen, hast du nujr fest versprochen, vernünftiger zu werden. Und nun höre ich von deiner Wirtin, daß du niemals vor Tagesanbruch nach Haus kommst." „Hat sie dir das erzählt, die alte Klatschbase? Na, du hattest dir die Mühe sparen können, sie auszufragcn, denn ich bin kein Schuljunge, der seine schlimmen Streiche ängsst lich geheimhalteu muß. Ich Hab' dir's ja von vornherein gesagt, daß es zu spät ist, einen TUgendspiegel aus mir zu machen." „Es handelt sich nicht darum. Es handelt sich jetzt nur um deine Gesundheit. Daß diese Nachtschwärmereien dich zugrunde richten, mußt du dir doch selbst sagen." „Ich bestreite es ja gar nicht. Wer was soll ich machen? Ich kann eben nicht anders, Regine!" „Tu kannst nicht? Haben diese Vergnügungen —" „Vergnügungen?" Er lachte. Ein rauhes, spöttisches Lachen, das er mit einem neuen Hnstenanfall bezahlen nmßte. „Wenn du wüßtest, wie ausgezeichnet ich mich bei alledem amüsiere! Nein, Kleine, um das Vergnügen ist niir's wahrhaftig nicht. Nur uncs Vergessen ist mir's. Und darum, daß ich nicht allein sein muß während dieser scheußlichen, endlosen Nächte." v . . • 487 — „So solltest du dir vom Arzt ein Schlafmittel verschreiben lassen/' „Meinst du, ich Hütte nicht auch das schon versucht? Wer das Mittel, das mir Ruhe bringst, ist, wie's scheint, noch nicht erfunden. Weißt du, Kind, daß ich eine verhängnisvolle Torheit begangen habe — damals, als du wie vom Himmel gefallen in mein Hotelzimmer schneitest und in deiner unerfahrenen Zärtlichkeit wahrscheinlich zir allem bereit gewesen wärsh Ivos ich von dir verlangt hätte?" „Und was hüttest du deiner Meinung nach damals von mir verlangen müssen?" „Ich hatte dich an die Hand nehmen und mit dir ge- radeslvegs zum Standesamt gehen sollen. Und wenn du auch wahrscheinlich nichts weiter davon gehabt hättest als H-nnger und Qual und eine Hölle auf Erden, so Ware ich doch wenigstens nicht mehr so schauderhaft allein gewesen Tag Und Nacht mit diesen fürchterlichen Einbildungen und Gedanken." „Hast du denn etwas aus dem Gewissen — etwas, wovon ich noch nichts weiß?" Er sah sie von unten heraus an, mit jenem tückischen Blick, der ihm eigentümlich war. „So fragt man die Leute aus. Kleine! Wer gib dir keine Mühe. Wenn ich was auf dem Gewissen hätte, würde ich mich wohl hüten, dein ahnungsloses Seelchen damit zu beschweren Wer waruin sagst du kein Wort zu meinem Heiratsprojekt? Vielleicht ist eö dazu auch jetzt noch nicht zu spät. Ich dachte, du würdest deckenhoch springen, wenn ich dir einen derartigen Vorschlag machte." Das Gesicht des Mädchens Rieb müde und traurig wie zuvor. „Damals hätte ichs wahrscheinlich getan, Botho, und ich würde mich wohl auch darüber gefreut haben. Jetzt aber ist alles so ganz anders geworden, als ich mir's gedacht hatte. Du weißt selbst, daß dergleichen auch aus andere» Gründen für uns heute unmöglich wäre." „Ja, freilich — Pas Sparkassenbüch! In deinen Augen p>ar es ja wohl ein Vermögen, mit dem wir ein Leben lang herrlich und in Freuden hätten wirtschaften können. Und Uun ist's in wenig mehr als zwei Monaten zum Teufel gegangen. Ich habe schon längst auf den Augenblick gewartet, wo die Borwürfe anfangen würden." „Ich will dir keine Borwürfe machen. Ich habe dir das Geld ja zur freien Berfligung Merlassen, und du konntest damit trin, was dir beliebte. Wer da es nun doch gusl- gegeben ist, da wir beide ganz mittellos sind und keines von uns einen sicheren Erwerb hat, können wir natürlich auch nicht daran denken, einen Hausstand zu gründen." „Einen ordentlichen Hausstand nach dem Ideal der braven Philisterseelen — nein! Im übrigen darfst du un- besorgt seiin kleine praktische Regine! Das von dem Heiraten war bloß ein Spaß, mit dem ich dir ein bißchen auf den Zahn fühlen wollte. Man heiratet nicht mehr, wen» inan da drinnen" — und er schlug an seine Brust — „verspürt, waS ich verspüre. Es lag um nur daran, einen hand- greiflichen Beweis dafür zu haben, daß deine Liebe nicht mehr so heiß und so opfermutig ist wie vor zwei Monaten." „Und warum war dir so viel an diesem Beweis gelegen?" t „Weil ich dir einen anderen Vorschlag machen will, einen, per jedenfalls mpch dir vernünftiger Vorkommen toird als die verrückte Heiratstdee. — Da an der Tür hängt mein Ueberzieher. Möchtest du nicht die Freundlichkeit haben, mir die Brieftasche zu reichen, die du darin finden wirst. Das .Aufstehcn fällt mir nänÜich heute verwünscht sauer." Sie legte die Brieftasche vor ihn auf den Tisch. Reibnih öffnete sie und entnahm ihr vier Hundertmarkscheine, die er prüfend einen nach dem anderen durch seine Finger gleiten ließ. „Ein überraschender Reichtum in dieser armen Hütte L — nicht wahr?" spottete er. „Na, man kann hoch nicht immer Pech hMen. Hier uitb da lächelt auch dem arrnseligsten Schlemihl einnial Fortunas Gunst. Leider ist es ja nrcht ganz so Vieh als deine Großmut mir m denj Schoß warf; aber ein Schelm gibt mehr, als er hat. Und etwas ist immer noch besser als gar nichts. Da t+r willst du dich bedienen?" i Regine rührte sich nicht. „Weshalb bietest du mir das 'Geld an? Ich habe niemals eine Rüchahlung von dir verlangt." „Nein, das hast du nicht. Wer ich habe keine Lust, mich dauernd von dir beschämen zu lasse», Und wenn nnr auch weiter nichts bleibt als zwei oder drei einsame Goldfüchse, bitte ich dich doch diese vierhundert Mark als Wschlags- zahlung anzunehmeu." „Möchtest du mir nicht erst den Vorschlag ,nachen, dessen du vorhin erwähntest?" „Ja so, du hältst auf die gehörige Reihenfolge. Na also: mein Vorschlag ist einfach der, daß du diese vierhundert Mark nimmst, deinen Koffer packst und als reumütiges Schäflein unter das väterliche Dach nach Reinswaldau zurückkehrst. Ter Herr Werkmeister wird ja vielleicht erst eil» bißchen brummen, aber ich wette hundert gegen eins, am Ende gibt es doch eine rührende Versöhnung." „Tu kennst weder meinen Vater, noch mich, Botho! Ich hMe dir gesagt, daß ich nicht nach Reinswaldau zurück, kehren kann — nie mehr. Und selbst wenn ich es könnte, würde ich eS doch nicht tun." (Fortsetzung folgt-! Krieg und Mode. Zum Kampf um die deutsche Tracht. Von Paul W e st h e i m. Die Zeit ist nicht danach angetan, um ilber Tand und Putz und Flitterkram zu plaudern. Die Uniform ist das Kleid, da« jeder, der es nur tragen kann, jetzt anlegen möchte. Die arideren, die zu Dause bleiben müssen, haben Wichtigeres zu tun und zu denken, als sich über Kletderschnitte und Kleiderzutaten den Kopf zu zerbrechen. Ihnen liegt jetzt die Aufrechterhaltung der nationalen Wirtschaft ob. Die Mode aber ist großes Gebiet, daS unserer Volkswirtschaft noch und zwar am ehesten nach einem erfolgreichen Kriege zu erobern ist. Ganze Ströme unseres Goldes, wer wüßte das nicht, sind Jahr um Jahr nach Paris geflossen. Pariser Kleider, Pariser Hüte, Pariser Wäsche und was noch alles sonst waren in der alten und der neuen Welt die Sehnsucht aller elegant«! Frauen. Seit den Tagen Ludwigs XIV., seitdem es überhaupt dieses Wechselspiel der mit jeder Saison geänderten Moden gab, hat, wie der Buß- prediger Abraham S. Clara in seiner Weltgalerie klagt, ,,d« Lutetschische Modi nit ungleich einem Krebsen dergestalten um sich gefressen, daß an jetzo mehrere Notiones von dieser Sucht tnficiert gefunden waren". Diesem „Krebsen" gegenüber sind wir bis aus diesen Tag machtlos gewesen. Es hat zwar nicht an Versuchen gefehlt, dies französische Modejoch abzuschütteln, ihm von Berlin und namentlich von Wien aus mit einer deutschen Mode entgegenzutreten. Der Erfolg aber ist gering geblieben, mußte es bleiben, weil bislang nur ein .kleines Haustein, zumeist etwas exzentrffcher Damen diese Versuche unterstützt haben, während die elegante Welt nach wie vor nichts anderes haben wollte, als was in Paris „kreiert" war. Nicht als ob wir nicht selbst auch eine große Modeindüstrie hätten. Die demsche und in erster Linie die Berliner Konfektion beschäftigt Dunderttausendc von Arbeitern und Arbeiterinnen und wußte sich kraft ihrer organisawrischen Tüchtigkeit Wsatz in aller Herren Länder, sogar in Frankreich und England, zu sichern. Mein dank jenem Vorurteil, daß das Bessere, das Feinere und Vornehmere nur aus Parts kommen könne, blieb sieffmmer angewiesen aus die im Großen herzustellende Massenwäre. Sie mußte m ihren Modellen immer dem folgen, was die „große Mode" angegeben hatte. Was sie an neuen Erfindungen versuchte, wurde nicht anerkannt, und da ihr für Neuschöpmngen nicht die beträchtlichen Summen zuslossen, die den Pariser Schneidern ohne weiteres zugebilligt wurden und ohne die der Aufwand sich nicht verlohnte, war ste gezwungen, sich mit der Aschenbrödelrolle der sogenannten Stapelkonfektion zu begnügen. Am meisten haben das —■ abgesehen von den Volkswirten — unsere Künstler, unsere Modezeichner bedauert, di« über Phantasie, Geschmack und Geschick genug verfügen, um selbständige Mode- leistungen schaffen zu können. Solange Paris und nur Parts Trumpf war, ist ihr Talent ungewürdi^t geblieben. Nicht deshalb, wie jetzt gelegentlich gesagt und geschrieben wird, weil für absehbare Zeit die Vorlagen von Parts ausbletben, sondern weil wfr selbst das Talent und die Fähigkeiten haben, «ne eigen» Mod' schassen, ist es Aufgabe unserer Möveindustrie, wenn erfl Schrecken dieses Weltkrieges überwunden sein werden, dem scheu Volk eine deutsche Tracht zu schassen, und dadurch unsere Volksvermögen Unsummen zu erhalten, die ln« jetzt den Gegnern zugeflossen sind. Die Ueberzeugung, daß uns das gelingen wird,, ist sicherlich keine Uwpie. Man wnnle sogar die Gesch' ' zitieren. Der Krieg hat immer gewaltigen scheinbar so ganz abseits liegende Erscheinung Das zeigt am deutlichsten daS gros^^ahrlindert deSSOjähr. oft der ,Ma ' Mlipps II., das damals anfing tu Trüm- Paris zum ausschlaggebenden Faktor ge- ... bet „spanischen Tracht". Das Krieges, das, noch eh . worden war, beherrscht wurde von Weltreich Karls V. und Philipps ------, ....... r .. mer zu gehen, war in Dingest der Kleidung tonangebend. Dresc spanische Tracht war den, Hof Philipps II. entsprechend steif und 488 zercmouiös, Der Körper wurde durch sie in eine unnatürliche Haltung eingezwungen, die Beweglichkeit bis aus ein Mindestmaß eingeschränkte Die Frau war eiugeschnürt in einen eisernen Panzer, ihr Unterkörper gänzlich entstellt durch eine tvulsiartige Aufbauschung der Hüften, die in Deutschland als „Weiberspeck" verspottet tourde. Auch der Mann stopfte Aermel, Beinkleider und Wanis tnulstartig aus. Das charakteristischste, beiden Geschlechter» gemeinsame Anzeichen dieser Tracht aber war die „Kröse", die riesengroße, brettartig steif gestärkte Halskrause, die zwar nicht sp schwor wie ein Mühlstein um den Hals hing, aber nicht geringer als ein Mühlstein die Beweglichkeit ihres Trägers hinderte. Diese Tracht, die in Genua und Neapel, in Hamburg und Lübeck ebenso wie in Madrid die große Mode gewesen, war nichts mehr für ein Jahrhundert, das wie dieses 17, von Kriegstoirren unaufhörlich durchwst war. Die schwere Zeit räumte auf niit der Unvernunft der spanischen Tracht; eine Kleidung, die dem Menschen Beweglichkeft, deni Körper Natürlichkeit verstattete, beginnt sich einzubürgern. Es ist der Soldat, der nunmehr den Ton angibt und das Soldaten- llcid wird zum Vorbild, dem der bürgerliche Rock bald nachfolgt, Tittys rote Sammet-Uniform, löte sie im Bayerischen - National- Museum aufbewahrt ist, zeigt bererts einen Schnitt, der heute noch in der Männerkleidung nicht ganz verschwunden ist. Im Vergleich mit dem überall Beengten und Gespannten der spanischen Tracht bekommt, wie .Boehm. der ausgezeichnete Modekenner, darlegt, „die Kleidung des Mannes jetzt einen Charakter des Weite», Hängeichen, wenn man will Schlumpigen", Und die der Frau folgt ettvas langsamer nach, beeinflußt von den Niederlanden, die, wie heute, von den Kricgswirren des endlosen Glau- benskampses verschont geblieben tvaren, Arigelehnt an die Uniform des Soldaten, auf's Praktisch,« und Zweckmäßige bedacht, spar auch die „deutsche Tracht", die bet Uns nach den Befreiungskriegen entstanden ist. Damals schon wollte man sich mit einer Nationaltracht frei niachen von „dem welschen Plunder", Kein Geringerer als Ernst Moritz Arndt gab in dein Schrlftchen: „Ein Wort aus der Zeit über Sitte, Mode und Kleider- twuJH", eingehende Anweisungen über die Kleidung, die der deiitsche Jüngling und die deutsche Jungfrau von nun an tragen sollten. Der Frankfurter Gehcimrat Willemer, Rnd, Zach, Becker und andere erließen ähnliche Aufruse, Im November 1814 ivährend des Wiener Kongresses erschienen bei einer Quadrille in der Hofreitschule der Burg 24 Ritterfrauen, um zu zeigen, „wie sehr auch bei Festlichkeiten die inajestätische, altdeutsche Kleidung den Bor- vang vor den französisch-englischen Zwitter,noden, die uns beherrsche», verdient". Dies» „Livree des Deutschtums", wie sich Holtet etnnwl ausdrückte, konnte sich aber nicht laiige halten, tveil sie von der opponiereich«, Jüg>md, den Turnern und Burschenschaftern, zu einer Sache der politischen Gesinnung, zu einem Abzeichen im Kampf gegm das Melternichsch« Unterdrücknngsweson gemacht wurde. Als Sand Kvtzebue, den die deutsch gesinnte Jugend im Verdacht hatte, als Spion im Sold Rußlands zu stehen, erdolcht hatte und bei dieser unseligen Tat in der deutschen Tracht betroffen worden war. wurde sie von der Regierung Unterdrückt, „Der Rock", schrieb damals Kügelchen, „macht freilich nicht den Mörder, aber immerhin, er ivar durch eine böse Tat geschändet und kein Zeichen mehr von menschlich« und vaterländischer Tugend," So war es aus mit der deutschen Tracht, bis nach dem siegreichen Feldzug von 1870 ivieder der Versuch gemacht wurde, sich von den Pariser Modewillkürlichkeiten zu emanzipieren Ein Versuch, wie man weiß, mit unzulänglichen Mitteln, Dem jungen Kaisertum fehlte es an Vergangenheit und au Kräften, um ein solches Unternehmen mit Erfolg durchzuführen, Man verfiel in allerlei mittelalterliche» Muminenschanz, der sicherlich gut geineinl war, aber schließlich doch damit endigte, das alles beim Alte» blieb Diese Erfahrungen hoben wir jetzt schon hinter uns. Wir Iver- den besser als früher ähnliche Fehlgriffe zu vermeiden wissen. Wir verfügen fetzt aber auch, was vor vierzig wie vor hundert -Jahren iricht der Fall gewesen ist, über eine ausreichende, eine mehr als ausreichende Zahl von Kräften, die Lnst und Befähigung haben, auch auf diesem Gebiet etwas zu schaffen, was den: deutschen Namen Ebre niachen ivird. Und unsere Freunde, die O e st e r - reicher, werden auch hier unsere Bundesgenossen sein. Haben die Künstler der Wiener Werkstätte doch seit Jahren schon sich die denkbar größte Mühe gegeben, um eine von Paris unabhängige Mode zu schaffen, Bestrebungen, die, wie man weiß, nicht ohne Erfolg gebliehen sind, Haben doch im vorigen Winter die Pariser Schneider sich bereits gierig über die Wrener Kleiderstoffe gestürzt, mit deni Trick allerdings, sie als orientalische Muster zu „lancieren". So ist Aussicht genug, daß wir auch auf dem Gebiet uns ohne unsere Feinde durchsetzen werden. Der Emst der Zeit »oird überdies aus lange hinaus alle Extravaganzen von selbst verbieten: so wird die neue deuffche Mode, die kommen muß, von selbst auch Berkörpemng von Würde, Sitte und Anmut sein. was ein modernes Riesenheer verzehrt. Im modernen Kriege sind alle Maßstäbe so llllgeheuer- lich gegen früher vergrößert, daß man, wen» man sie sich einmal in nüchternen Zahlen vergegemvärligt, zu geradezu schwindelnden Ergebnisse» gelangt, Ga»z besonders erstaunlich sind die Zahlen, die man erhält, wenn man dis Versorgung eines modernen Heeres mit Lebensmitteln ins AiuUe saßt, H, Thurn hat in seinen, gediegenen, 1911 bet Johcuur Ambrosius Barth in Leipzig erschienenen Buche, über die Verkehrs- und Nachrichtenmittel ün Kriege, das gerade jetzt von besonderem Interesse und Werte ist, genauere Berechnungen hierüber angestellt. Man berechnet de» Tagesbedarf • für den Mann aus 1150 g-, u, zw, 750 g Brot, 200 g Fleisch-, konserven, 150 g Gemüsekonserven und je 25 g Kaffee und Salz, Des weiteren aber muß man natürlich auch die Tagesrationen für die Pferde in Betracht ziehen, Sie beträgt füv jedes Tier 6 kg- Hafer, 2,5 kg Heu und 1,5 kg Futterstroh. Bergegenwärligen wir uns hiernach, Inas eine Armee an einem einzigen Tage verzehrt. Nehmen ivir einmal eins Armee von 50000 Mann an, zu der 20 000 Pferde gehören, so bedarf dieses Heer für die Menschen täglich 57 500 kg an Nahrnngsmilteln, während der Bedarf für die Pferde auf 200 000 kg für den Tag anzusetzen ist. Nun würde man ja aber eine Ansammlung von 50000 Man,» kaum ein „Heer" im Sinne der modernen Riesenkämpfo nennen, Denken wir aber a» ein Heer von 150000 Mann nebst dem dazugehörigen Pserdeniaterial, so wird dieses Heer jede» Tag 172 500 kg für die Menschen und 600 000 kg für die Pferde, znscunmen also 772 500 kg an NahrniiaAi Mitteln per Dag verbrauchen. Man wird zugeben, daß dies Zahlen sind, die niit Fug „schwiindelicke" genannt tverden müssen. Sie geben eine gelffisse Bürgschaft dafür, daß ein moderner Riesenkrieg wohl kaum von langer Dauer sein kann — die Natur selbst verbietet es. Schließlich sei noch die interessante Tatsache mitgeteilt, daß ein einziger Kanalkahn den Bedarf eines ganzen Armeekorps auf 1 bis lVs Tage zu befördern imstande ist. vermischte». ' A l t e deutsche W a 11 e n i n s ch r i s t e n. Der reiche Schatz volkstüuiltcher Dichtung, der in den vielen Inschriften ans Häuser» und Geräten auigespeichert ist, bringt die kernhall tüchtige und humorvolle Gesinnung unserer Nation so recht zun, Ausdruck. Auch die Waffen trugen früher ihre sinnvollen Jnschristen und besonder» die Kanonen waren damit verziert. Manche der Geschütze des Berliner Zeughauses enthalten solche Sprüche. So steht aus einem 21-Pftmder von 1877 : .Wann man mich i» Zirn gebracht, / So beweis ich meine Macht." Ein anderes Geschütz von 1891 spricht! .Friedrich, deni der Sieg gegeben, / Läßt das Volk in Freuden leben." Manche der Kanonen erläutern ihren Namen, so eine kleine Kanone von 1b88, die das Rebhuhn genannt wurde: .Tal Ravhuhn mit dem Schnabel pickt, / Daß mancher drob zu Todt erschrickt," Ein I2-Psü»der von 1880, der die Schlange heißt, erklärt seine» Beinamen iolgendermaßen: „Die Schlange hat ein icharfs Gesicht, / Dafür Hilst Panzer und Harnisch nicht," Beliebt war die Benennung .Tie Nachtigall" sür tue Donnerbüchse», da sie den Feinden .gar lieblich" sangen. »Will niemand singen, / So sing aber ich. / Uber Perg »nd Tal ! Hört man mein Schall", steht ans einer Kanone von 1514. Ein Harnisch im Waffensaal des Berliner Schlosses trägt folgende» Spruch : „Aul Golls Gewalt I Hab ichs gestalt, / Er hat gesüget / Was mir beuieget." Don den zahlreichen Schwerlinschrilte» sei nur eine genannt, die sich aus ciner Klinge von 1613 besindet: „Zieh mich nicht heraus ohne Noth, / Steck mich nicht ein ohne Ehre." Sitatenrätsel. AuS jede,» der solgenden Zitate ist ein Wort zu nehmen, so daß sich ein neues Zitat ergibt: 1. Wen Gott nlederschlägt, der richtet sich selbst » cht auf. 2. Ich will Frieden haben mit meinem Volk, 3. Was d» ererbt von deinen Vätern hast, Erwirb es, um eS zu besitzen. 4. Ein Kerl, den alle Menschen hassen, der niuß was sein I 5. Krieg siihrr der Witz aus ewig mit dem Schönen. 8. Nicht geboren werden ist das Schönste, Jung zu sterben dar nächst Schöne, 7. O lieb, so lang du liebe» kannst. 8. Ich bin der Geist, der stets verneint, 9. Wenn du eine Rose schaust, Sag', ich laß sie grüß?», 10. Als Adam grub »nd Eva spann, Wer war da wohl ein Edelinan» 1 Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Nrithinogriphs in voriger Nummer: Iklark — Amur — Uri — Rum — Ufamt — 8amas — JotH — vrsk — Ka[o — AntoS — Isar; — Maurus Jokai. Redakliou: Aug. Goctz, — Rotaliousdruck u»d Verlag der Brühl'ichcii 1Iuiversitäts-B»ch- »»d Steindruckcrei, R, Lange, Gieße».