Kinderseele. Roman von Rei «t) o f b Ottmantt. (Nachdruck »erboten.) (Fortsetzung.) „Ich bin überzeugt, da» auch dein Anteil daran sehr hoch anzuschlageu ist, aber ich sehe doch, mit wie schwärmerischer Zärtlichkeit das sonst so scheue Kind an ihr hängt, lvie es förmlich auslebt und ausblüht in ihrer Gesellschaft." „Ein Kind hängt sich an jeden, der seinen Launen schmeichelt und es bei den Besonderheiten seine-? Charakters zu iiehiue» iveist. Tb das ein pädagogisch richtiges Prinzip ist, möchte ich dahingestellt sein lassen." „Es setzl mich i>i Erstaunen, dich so sprechen zu hören, Iadwiga! Ich lebte bis jetzt in der Hoffnung, dast zwischen dir und Fräulein Othmar das beste Einvernehmen bestände." „Meine Stellung zu den Personen deines Hauswesens ist zu delikat, als dast ich nicht nach Möglichkeit daraus be dacht sein müßte, mich jeder unnötigen Einmischung zu enthalten. .Habe idi doch erst am heutigen Morgen die Erfahrung machen müssen, daß sich sogar ein gewöhnliches Dieust- niüdchen herausnehmen darf, mir anmaßend entgcgenzu- lreteu." Zwischen Bardelebens Brauen erschien die gefürchtete Zornesfalte. „Ich will doch nicht hoffen, Iadwiga, dast es deine Absicht war, niir ein derartige» Vorkommnis zu ver- heiutlicheu. Welcher von meinen Dienstboten hat es geivagt, sich unangemessen gegen dich zu benehmen?" „Ach, es ist ja nicht der Rede wert, ttnd das Mädchen hatte vielleicht in der Tat eine gewisse Berechtigung, sich niir gegenüber deiner besonderen Protektion zu rühmen." „Es tvird immer besser. Wer ist diese unverschämte Person gewesen? Da» Zimmermädchen etwa?" „Ja. Ihr drcisteS und vorlautes Verhalten ist mir schon seit dem ersten Tage meines Hierseins ausgefallen: aber ich habe dazu geschvicgen, wie eS sich in meiner Eigenschaft als Gast fiiii 4 mich gehörte. Ikn der letzten Zeit aber schien mir die .Keckheit de» Mädchens denn doch so weit über die Greußen des Erlaubten hinanszugchen, dast ich es heute morgen für meine Pflicht hielt, sie zur Red? zu stellen. Ich „tag dir nicht Wort für Wort wiederholen, tvas sie mir entgegnete, aber dtt darfst inir schon glauben, dast es das stärkste war, >vas ich jemals aus dem Mulnde eines Dienst- boh’it gehört habe. Als ich sie dann darauf aufmerksam machte, hast sie sich mit solchem Benehmen der Gefahr einer Entlassung aussetzc, lachte sie mir ins Gesicht Und sagte Ader weshalb sollen wir noch weiter von so gering-, sügigen Dingen sprechen!" „Ich bitte doch, es mich wisse» zu lassen, Iadwiga, denn, lvie mir scheiirk, ist es hohe Zeit, einzuschreiten." „Nun, sie sagte, ich möge sie itur immerhin bei dir Verklagen. Bor dent Herrn Baron fürchte sie sich gar nicht, und der Herr Baron wisse auch sehr ivohl, warntw sie sich nicht vor ihm fürchte." Bardeleben führte mit seiner Reitpeitsche einen saufenden Hieb durch die Lust. „So? Sagte sie das? Nun, ivir werden ja sehen — wir werden ja sehen! - Für die Folge aber, liebe Iadwiga, bitte ich dich dringend, dich unter dent Dache meine« Hauses nicht mehr als einen Gast zu belrach- ten, der auf irgend etwas oder auf irgend jemand Rücksicht zu nehmen hat, sondern als Herrin, die von jedermann bedingungslosen Gehorsam beanspruchen dars. Ich lverde Sorge tragen, dast niemand, der in meinen Diensten steht, darüber künftig im Zweifel sein kann," Tie mußten ihr Gespräch unterbrechen, weil ihnen auf dem ziemlich schmalen Wege ein paar Leute entgegenkamen, die gezwungen waren, am Ackerrand stehen zu bleiben und die beiden Reiter einzeln an sich vorüberzulasse». Einer der drei Männer grüßte devot, die beiden anderen aber standen mit mürrischen Mienen, ohne sich zu rühren, und einige unverständliche Worte von zweifellos höhnischem Klange wurden zwischen ihnen gewechselt. Bardeleben, der kaum eine leichte Handbewegung nach seinem Hute gemacht hatte, wartete, bi» Iadwiga wieder a» seiner Seite war, dann sagte er: „Hast du gesehen, lvie luett ich'« gebracht habe im Ansehen der Leute? Der Kerl, der seine Mütze vor mir zog, wußte wohl, warum er'S tat. ES ist der Gastwirt von Schmittsdors: aber seine Wirtschaft gehört mir, und ich könnte ihn sofort aus die Straße setze», wenn es mir beliebt. Die beiden ander?» aber sind Bauern, die nichts nach mir zu fragen l>aben, itnd von denen grüßt mich seit Wochen keiner mehr, obwohl sie'S früher gar nicht unterwürfig genug tun konnten. Der Himmel mag lvisse», wodurch ich mich uni die Hochachtung und das geneigte Wohlwollen dieser ehrenwerten Mistfinken gebracht habe." Der Zorn, der in seiner Rede grollte, bewies deutlich genug, daß ihm das Benehmen der Leute doch nähör ging, als er'S zeigen mochte. Iadwiga sah ihn mit einem aufmerksam forschende». Blick von der Teile an. Wußte er wirklich nicht, Iva« in, der ganzen Gegend von seiner Ehe und von seinem Verhalten gegen die Baronin gesprochen wurde? Tollte in Wahrheit noch kein Laut von jenem unsinnigen Gerede zu ihm gedrungen sei», das den frühen Tod der jungen Frau mit allerlei unbestimmten, abenteuerlichen Verdächtigungen umgab? Tie konnte das kaum für möglich Hallen. Ader ob er nun etwas davon ahnte oder nicht, jedenfalls wäre sie die letzte geioesen, die sich berufen gefühlt hätte, ihn darüber aufzuklären. „Ich wundere mich, Harro," sagte sie, „dast du so etwas überhaupt bemerkst. Was brauchst du • nach der Meinung von Leuten zu fragen, die weiter von dir entfernt sind als die Bewohner irgend einer Südseeinsel!" „Der Vergleich dürfle zwar nicht so ganz zutrefsen, aber in einem hast du jedenfalls recht: inan innß den 482 Grenzen her Berrücklheit schon bcbcnhirf - , »oho fein, wen» man erst einmal anfängt, begleichen zu bemerke»/' Es statte ein Scherz sein sollen, aber co nxir ein bitterer uub grimmiger Scherz gewesen, denn der sinstere Ausdruck dtieb nngemilbert aus seinem .Gesicht. Vor bei» .i?errenhanse. stob Parbelebcn. seine junge Verwandle-aus dein Sattel, und die Pferde mürben dein herzu- geritten Reirlnecht übergeben. Jadwiga ging in bas obere. Stockwerk hinaus, wo die von ihr bewohn teil Zimmer lagen, der Baron aber begab sich geradeswsgs in die Bibliothek und klingelte nach dein Diener. „Das Zimmermädchen 3mini soll sofort hierher kommen," befahl er. „Unid einer der Knechte soll sich mit einem Geschirr bereitmachen." Aller Wahrscheinlichkeit nach war der Gerufenen auch der zweite Teil des Befehls mitgetcilt worden, denn als sie nach einer kleinen Weile die Bibliothek betrat, sah sic nicht so zuversichtlich aus wie sonst. Wer es war auch nichts Schuldbewußtes oder Verängstigtes in ihrem ungewöhnlich hübschen Gesicht. Sic mackste ein paar Schritte in das Gemach hinein und sagte mir gut gespielter Unbcsangenheit: „Ter gnädige Herr haben befohlen ,',klommen Tie hierher zu mir — noch näher, damit ich Ihnen ins Gesicht sehen kann. Sic haben die Dreistigkeit gehabt, sich »»ehrerbietig gegen Fräulein v. Ostrowski zu benehmen. Wollen Sie das leugnen?" _ „Ich weiß nicht, was das gnädige Fräulein darunter versteht, Herr Baron. Wen» ein Dienstbvte nur dazu da ist, sich schikanieren zu lassen und geduldig stille zu halten, sobald es einer vornehmen Dame gefällt, ihre schlechte Laune an ihm anszitlassen, dann habe ich wohl allerdings nicht die nötige lliiterioürsigkcit bewiesen." „Unterstehen Lie sich, auch mir in solchem Tone zu ant- worien? Kommt Ihnen denn die Unverschämtheit Ihres Be- nehinens gar nicht zum Bewußtsein?" „Ich tvill gewiß nicht unverschämt sein, gnädiger Herr, aber unsereins hat doch auch sein Ehrgefühl. Und schließlich hat itiait wohl etlvas Besseres verdient als immer so von oben herunter behandelt zu werden wie die erste beste Dienst-- mngd." „Wenn ich Sie recht verstehe, ivollen Sie sich bnmit ans irgendwelche ganz besonderen Verdienste berufen, die Sic sich um mich oder um sonst lemnnd hier im Hanse erworben habe». Ist das wirklich der Fall, so werde ich nicht undankbar sein, aber ich müßte vorerst wissen, worin sie bestanden." „Sh, Herr Baron, davon spricht man doch nicht. Ich tvill ja auch gar kein Aufhebens davon machen, ich will nur von dem Fräulein v. Ostrowski besser behandelt lverden." „Es kommt nicht darauf an, lvas Ti? wollen oder nicht ivollen, sondern Tic haben einfach aus das zu antworten, was ich Tie frage. Tic hatten die Dreistigkeit, gegen die Baronesse Andeutungen zu machen, als ob ich genötigt wäre, aus irgendwelchen geheimnisvollen Ursachen Rücksicht ans Sie zi^ nehmen, und ich wünsche nun von Ihnen zu erfahren, lvaS Sie sich dabei eigentlich gedacht haben." „Rein, das werde ich nicht sagen, Und der gnädige Herr lverden cs auch nicht von mir verlangen." .Jetzt lvird mir's zu bunt. Sie scheinen sich ja alle»! Ernstes einzubilden, daß zwischen uns so etwas lvie ein geheimes Einverständnis vorhanden ist, von dem kern Mensch etwas erfahren darf. Diese Einbildung inöchte ich denn doch gründlich zerstören, bevor Tie mein Haus vcr- lasseli." „Ich soll fort von Klein-Ellbach, Herr Baron - ich soll wirklich fortV" „Selbstverständlich sollen Sie, und zwar noch in dieser Stunde. Daß innerhalb meiner Dienerschaft lein Plag ist für eine unbotmäßige Person, hätten Sie wissen können." Tic Z.ose schlug die Augen nieder und spielte mit den Bändern ihrer weißen Schürze. „Nun, gehört und gesphen habe ich ja freilich mancherlei, aber ich dachte bis jetzt immer, daß es besser wäre, nicht darüber zu reden." Bardelelcn war an den Grenzen, seiner Selbstbeherrschung «»gelangt. Mir einem-heftigen Gris, packte er den Arm des Mädchens. .„Wenn Sie letzt nicht unumwunden aussprechcn, n-as Sie gesehen und gehört haben ivollen —" Faun, rührte sich nicht und machte keinen Versuch, sich von dein schmerzhaften Umriss z» befreien. „Rein, ich wvrde cs iirchi sagen, wenigstens nicht, joiaiige ich ans Klein- Ellbach bin. Meinetwegen können der Herr Baron mich totschlagen." Bardeleben gab sic frei. Er war dunkelrot im stlasichl, und es kostete ihn unverkennbar furchtbare Anstrengung, mir- der Gewalt über sich zu gewinnen. „Ich habe nichts weiter mit Ihnen zu reden. Gehen Sw und lassen Sie sich von Herrn Tißmar anszahleu, lvas Sie z» bcnnivrnehen haben. Ich habe Befehl gegeben, cinziispanne», und Sie mögen dem Kutscher sagen, ivohiii er Ihre Sachen bringen soll Roch vor Einbruch der st,'acht haben «ie das Haus z» verlassen." „lind ich ich soll nichts lveiter bekommen als meinen Lohn?"" „Haben Tie nicht gehört, daß ich Ihnen nichts mehr zu sageii habe? Lvll ich Sic vielleicht noch hinauswcrscn lassen?" „O nein, Herr Baron, ich gehe schon so. Ick> brauche mich vor dem, ivas jetzt kommen wird, ja nicht zu fürchten ich nicht." ^ Sie halte die letzten Worte erst gesprochen, als sie der Tür schon ganz nahe war, und nun schllipste sie rasch hinaus. Draußen ivärc sic beinahe mit Jadwiga zusammengeprallt, die eben willens war, sich in die Bibliothek zu be- gcben. Ohne ihr auszuweichen, maß das Mädchen die Baronesse mit einem haßsunkelnden Blick. „Sic haben es also glücklich fertig gebracht, »nick, fortziischnssen," sagte sie halblaut. „Aber rüe hätten es lieber unterlassen'sollen, denn sch schwöre Ihnen, daß Sie keine Freude daran haben sollen Sic nickst und der Baron auch nicht!" Ohne sie einer Antwort oder eines' Blicke. zu würdige», ging Jadwiga an ihr vorüber. „Vergib mir die Störung, Harro," sagte sie cintretcnd, „aber cs haben sich währcno unserer Abwesenheit Tinge zugelragen, die zu verheimlichen ich mich »ichl berechligt fühle." Tie war sehr ,r- regt, oder sie gab sich wenigstens de» Anschein, cs zu sein. „Der Kutscher, der Dietlinde und die Gouvernante j»lr.. hat mit dem Schlitten nmgeworfen. Aber du brauchst mar zu erschrecke,'. Weder dem Kinde noch dem Fräulein El bnlc: irgend ein Schade» geschehen. Sie sind in einen Schneehaufen gefallen und ein bißchen naß geivorde» werter nichts. Aber das Fräulein hat es für angemessen und schicklich g»- hallen, die Gastsrenndichast deines Schwagers in Anspruch zu nehmen, »in sich von dem fürchterlichen Schrecken zu erholen .Sie hörte sein Automobil an! der Landstraße daher- tommcn, und sie schick.e den Kutscher zu ihm." Bardelebens finstere Miene war nicht Heller geworden, aber er >var auch nicht zornig aurgeiahren, wie sie cs vnkleicht erwartet halte. „Sie wird es im Interesse des Kindes getan haben, Jadwiga. Es ist mir nicht gerade lieb, daß es geschehen ist, aber ich ivüß.c nicht, imviesern nian Fräulein O lh- mar einen Vorwurf daraus machen könnte." „Dann hat sie ivohl auch au allem weiteren recht und gut getan, und ich hätte mie den Aergcr sparen könne». Die Handlungen des Fräulein Othmar sind ja, wie cs scheint, über jede Kritik erhaben." „Möchtest du mir nicht zunächst mitteilru, was sie noch weiter getan hat?" „Es ist wahrscheinlich nickst der Rede wert. Statt in dem Automobil des Herrn Rasmussen, das er ihr ans ihr Verlangen doch gewiß zur Vcrsügnng gestellt halte, sofort nach Klein Ellbach zurückzukehren, ist sie mix Dietlinde in die Villa Rasmussen gestihren und hat sich da im vertranten Zusammensein mit dein Hausherrn ein paar Sluiidcn lang ausgchaltcn." ,,J»t vertranten Ziisamiiicnsei»? Woher iveiht du das, Jadwiga?" „Ans der Erzählung Ditas, die noch ganz außer sick, ist vor Entzücken. Der Herr Oberleutnant hat sich'S nickst nehmen lassen, seine Gäste festlich zu bewirten, und cs miiß sehr lustig zngeaanqe» sein, da er sogar mit dem Fräulein musiziert hat. Später ist Dietlinde eingeschla'e i, »iid über die Art, ivic sich die .Herrschaften dann iveitcr unterhalte» haben, iviest du dir also von Fräulein Othmar selbst belichten lassen müssen vorausgesetzt, daß sie nicht etwa Gründe hat, es z» verschweigen." Bardelrlen l atle firh halb al gewendet mtb blätterte in den Papieren, die ans seinein Schreibtisch lagen. Rack> einer Weile erst sagte er, „Ich verstel/e deinen Unwillen Aber die Taktlosigkeit scheint mir dock, viel mehr ans seilen Herberts. Fräulein Othmar konnte kailni »wissen, daß unsere Beziehungen so gespannt sind." 483 „Tein unerschütterlicher Klaube an ihre beide Naivität lst be>l-ti»deru»gsw!lrdig. Es wird mir also kaum etwas anderes übrig bleiben, als hingnfzugchcn und sie um Verzeihung zu bitte»/' „Uni Verzeihung? Wofür?" „Für die Deutlichkeit, mit der ich ihr nwiue Meinung über ihr Verhalten gesagt hübe. Es war eine Torlxit und ein llcberschreiteu meiner Besugnijse das sehe ich nun Wahl ein. Aber ich sehe auch nack-gerade ein, daß ich nirgends aus der Welt io überflüssig bi» wie hier aus Klein EUbach." Ter Baron kehrte sich ihr wieder zu und crgriss ihre Hand, die sie ihm nur mit Widerstreben überließ. „Warum tränkst du mich durch ein solches Wort, Iadwiga? Von einer Ucbcrschreitung deiner Befugnisse ist keine Rede, denn mit der Sorge um Tictlinde hast du natürlich auch das Recht übernommen, ihre Erziehung zu überwachen, und als Frau mußt du besser beurteilen können als ich, ob ctivas Unziemliches in dem Verhalten des Fräuleins gewesen ist. Rur hast du es ihr, ivic ich hoffe, nicht unfreundlicher gesagt, als die Umstände es forderten." „Unfreundlicher, als die Umstände es forderten? Rein, gewiß nicht! Stände sie in meinen Diensten, und tväre cs die reine Seele meines Rindes gewesen, die ich ihrer Obhut anvcrtraut hätte, ich würde cs ihr wahrhaftig aus ganz andere Ar: gesagt haben." „Wenn cs so ist - — Aber was gibt's da? — Herein!" Ter Diener erschien in der Tür. „Fräulein Orhmar bittet den Herrn Baron um Gewährung einer kurzen Unterredung." „Ich lasse das Fräulein bitten, sich noch einen Augenblick zu gedulden.— Nun?" wandte er sich, als der Diener draußen war, au seine Base. „Wenn, sie nun kommt, um, sich zu rechtfertigen, was soll ich ihr sagen?" „Das mußt du selbst wissen, Harro. Jedenialls bitte ich dich, aus mich dabei nicht die geringste Rücksicht zu nehmen. Freilich wird cs dem Fräulein weniger um eine Rechtfertigung zu tun sein als darum, mich bei dir z» verklagen. Mir gegenüber wenigstens hat sie nicht für nötig gehalten, ihre Haudlnngsweisc auch nur mit einem einzigen Wort zu entschuldigen." „So hast du den Wunsch/ daß sie das jetzt noch nachholl?" „Mir liegt durchaus nichts an den Entschuldigungen des Fräulein Öthmar. Tu mußt es auch »ich! sür eine törichte Empfindlichkeit nehmen, Harro, wenn ich um deines häuslichen Friedens willen den Wunsch hege, ihr das Feld zic räumen." „Ist das dein Ernst? Tu brächtest es wirklich fertig, mir das anzutun?" 1 „Es wird mir gewiß nicht lejckü Aber es ist tvohl das. vernünftigste, allen llnzuträglichkeiteu rechtzeitig aus dem Weze >» gehen." Bardelebc» drückte ans die Glocke. „Damit hast du mir nun doch mein Verhalten vorgeschriebe», liebe Iadiviga ivcstn auch, ohne 'es zu wollen. Willst du die Güte haben, mich mit dem Fräulein allein zii lassen?" „Sage mir, ivas du beabsichtigst, Harro! Ich will nicht, daß sic glauben solle, ich ivolle sic von hier verdrängen." „Sei unbesorgt! Ich weiß, was ich der Rücksicht auf deine Person schuldig bin. Ich lasse Fräulein Olhmar bitteil," wendete er sich an den cintretenden Diener. Iadwiga Halle kaum durch eine Seitentür die Biblio lhek verlassen, als Margarete eintral. Bardeleben ging ihr einige Schritte entgegen und lud sie mit ernster Freundlichkeit ein, sich zu setze» „Was wünschen Sie mir iiiitzutcileu, Fräulein Olhmar?" IIch bitte um meine Entlassung, Herr Baron." Sie sagte es lehr ruhig. Weder Groll noch Traurigkeit waren in ihrer Stimme. Wenigstens nicht sür Bardelebcns Ohr. Er aber sah ivirklich traurig aus, als er, ihr gegenüber übend, seinen Blick auf ihrein schönen, sanften Gesicht ruhen ließ „Es tut mir weh, solchen Wunsch aus Ihrem Wunde zii vernehmen, lind das an demselben Tage, au dem ick, mich rückhaltlos als Ihren Schuldner bekannt dabe/HHoi'e,ulick> werden Sie mir die Gründe für Ihren Entschluß nick» ver schweigen." „Dazu habe ich in der Tat keine Veranlassung. Fräulein v Ostrowski hat mir ercklärt. daß meine Sckncklichkeits- bcgrisse mich wellig geeignet erscheinen ließen sür die Er zichüiig eines kleinen Mädchens. Mein Entlassungsgesuch ist also nicksts als die selbstverständliche Folgerung, die ich g»s diesem Tadel zu ziehen habe." „Aus einem Tadel, den Sie für »»verdient lullten?" „Ich bitte, mir die Antwort'daraus zu erlassen." „Weshalb?" „Weil ich uiich mit dieser Antwort vor mir selbst erniedrigen würde, gleichviel, ob ich ja oder nein sagte." „Sie sind sehr stolz, mein liebes Fräulein!" „Nein. Aber ich bin ein schutzloses Mädchen, das in der Well ganz allein dasteht. Wenn ich meine Selbstachtung Dreisgäbe, würde ich mich der einzigen Stütze berauben, ans die ich mich verlassen kann." „Ihnen derartiges anzusinnen, sällt mir natürlich nicht ein. Aber sollte cs sich nicht bei bau ärgerlichen Vorkommnis um Mißverständnisse handeln, die sich bei einigem guten Willen hüben und drüben vielleicht noch ausklären ließen? Darf ich Sie bitten, mir den Hergang des Unsalls mit dem Schlitten zu erzählen?" Margarete tat cs in kurzen Worten, lieber die Entschlossenheit, mit der sie sich und Dicklinde vor Schlimmerem bewahrt hatte, ging sie nnt einer Wendung hinweg, die Bardeleben den wirklichen Sachverhalt kaum erraten lassen konnte, und die Art, wie sie die Annahme von Rasmusscns Einladung begründete, halte in der Tat nichts von dem Charakter einer Entschuldigung. Der Baron hatte sie angehört, ohne sie zu unterbrechen,' min aber fragte er: „War Ihnen bekannt, Fräulein Oth- mar, daß ich zu meinem Schwager Rasmussen. in einem ziemlich gespannten Verhältnis stehe?" „Ich glaube wohl, etwas Derartiges gehört zu haben." „Und dennoch stellten Sic sich und mein Rind gerade unter seinen Schutz?" „Ich würde unbedenklich den Beistand jedes Menschen angenommen haben, in dessen Ehrenhaftigkeit ich volles Vertrauen setzen durfte." „Auch wenn Sic gewußt hätten, daß cs sich um mehr als eine vorübergehende Spannung, daß es sich um tiefgehende, ja unversöhnliche Feindschaft handelt?" „Darauf kann ich nur schwer antworten. Aber ich glaube, Herr Baron ich glaube, unter den gegebenen Um ständen hätte ich es auch dann getan." „Wohl! Aber ich nehme an, daß Sie dann wenigstens Ihr iveileres Verhalten etivas anders eingerichtet haben würden." „Mein weiteres Verhalten? Wie soll ich das verstehen ?" „Dietlinde erzählt, bafi Sie sich von meinem Schwager bewirten ließen, und daß Sic mit ihm musiziert haben. Ist das richtig?" > (Fortsetzung tolgt ) „Der Sieg liegt in teil Ve nen der Soldaten!" „Tcr Tieg liegt in deck Beinen d.-r Soldaten" dieses alte Wort des Marschalls Moritz von Sachsen gilt heute »och aena» so gut, wie einst. „Eine Armee, tie am 5. November bei Roßbach, am 5>. Dezember bei Lcuthen schlagen fannfe, zahlt für zwei" — dieser Aussvruch Mottle; entbölt seine Begründung. Seit langem legt iNan bei uns außerordentlich hohen Wert aut die Mnrschtüchtig-- kcit und die Fußbekleidung der Truppen: Märsche sind und bleiben die Grundlage der Kriegstätigkeit: iver schneller und Lcifcr marschiert. schlägt den Gegner, und dst Kriegsgeschichte kennt viele Beispiele, wo ein guter Marsch zum Siege, ein schlechter zur Rieder- lage geführt hat. Gut und schlecht bedeutet aber nicht nur schnell oder langsam i.nd mit gering nodce gro'enB iknstcn an Fuß- n»d Marschlranten, sondern es spielen auch viele andere Einzelheiten eine große Rolle. Es sei an den treulichen Marsch der, japanischen Garde-Rcserve-Brigadc erinnert, die wahrend der Schlacht am Schaho in 2' . Tagen vom rechten »ach dem linken Flügel marschierte und sich dabei um 80 »im. verschob, sowie au den Marsch Mac Mabons im August 1870, der den iranzösischeu Führer gerade an dem Tage zue Schlacht führte. de i er als Ruhetag angesctzt hatte. Guie und sck'tcchie Marschleistungen hängen neben der Hebung und her Fußbekleidung von vielen Dingen.ad, so oon der Art und der Beschrüenheit der Wege, vom Wetter,, von. verzögernden Hstlk-erniistm wie etwa Flnßläusru oder Brücken, scküjeßlich n!cr auch um pwcl rlogiich.en Einflüsse». So ick e:- eine sichere Eriabrung, laß de - >'cr»e K-inoneNdönner die Marschleistung einer z-ir Schlacht heranziehendeu Trupvenabteilung erhöht, so daß auch Maimschaslen nujo Tcklachiield kommen, die es ohne den Kanonendonner vielleicht nicht rechtzeitig erreicht hätten. Unter einer guten Durchschnittsleistung versteht man gegenwärtig bei Jußtruvvcu 20 bis 25, Kilometer Marsch am Tage: 25, bis 30 Kilometer lind schon bedeuleud bester als Durchschnitt, und 484 wenn Gewaltmärsche nötig sind, werden 60 Kilometer oder mehr innerhalb 24 Stunden bewältigt. Es gibt erber auch gute TnrchschniUSleist,mgen. die weit hinter diesen Zahlen znrückbleibcn Beim Battankriege 1877 78 konnte Gurro im Sonimer täglich nur 45 Kilometer znrncklegen, und im Winter -sank öle Marschleistung wegen des anßerorbentlich schwierigen Gelände» aus eine Tages- strecke von 5 Kilometer, wie sie bei guten Wegen und gutem Wetter Infanterie sonst in einer Stunde hinter sich bringen kann, Napoleons Truppen haben, soweit es sich um die Marschgeschwindigkeit handelt, immer gute Durchschnitte geTjabt; selbst aus dem Rückzuge marschierten sie von Moskau bis Kowno, also eine Strecke von 420» Kilometer in 58 Tage» mit einer TurchschniltSgeschwindigkeit von 24 Kilometern. Einzelne Marschierer können die hceresleistnn- gen gewaltig überlreffen. Bei Gepäckwettmärschen mit feldmarschmäßiger Ausrüstung haben es die Rekordleute sogar auf 40 Kilometer in der Stunde gebracht, also etivp doppelt so viel, wic> eine gut marschierende Truppe leistet. Im Kriege sind solche Leistungen selbst bei den schlimmsten Gewaltmärschen auch Nicht annähernd erzielt worden. Anssällig ist die Erscheinung, daß sich geschlagene Truppen auf dem Marsche ganz vorzüglich Hallen. Nach Wörth ist Mäe Mahonl in 42 Stunden nach Zäbern marschiert, so daß m dieser Zeit 51 Kilometer zurückgelegt morden sind. Teile der Brigade Abbatucci legten sogar in 38 Stunden 420 Kilometer zurück! Liegen die Marschverhältnisse sehr ungünstig, so rücken die Truppen nur im Schneckenschritt vor. Als die Russen im Februar 4831 in Polen einmarschierten, machte die Schneeschmclze das Marschieren so schwierig, daß nur 2 Kilometer in der Stunde znrückgclegt wurden. Am 26. Dezember 4803 sollte die Division Legrand von Ciechanow nach Bngurzyn marschieren. Die 15Kilo- ineter in dem ausgeweichten Boden erforderten volle zwölf Stunden. Noch langsamer kam der Gegner vorwärts: Fürst >Aa7itzhn brach am 25. Dezember von Golymin ans, um im Nachtmarsche nach Slilbolvo zu gelangen. Die zehn Kilometer lange Strecke lvurde in 13 Stunden znrückgclegt. Kommen zu der schlechten Beschaffenheit des Weges noch Geländeschwierigkeiten hinzu, so sinke» die Leistungen noch unter diese Werte, können dabei aber immer noch gute Marschlcistunge.i bleiben. 1877 legte russische Infanterie im Balkan kriege bei den Gebirgsmärschen Strecken von 15 Kilometern in 5 Tagen zurück! Die Geschwindigkeit des Marsches allein ist kein Maßstab für seine Güte: es kommt daraus an, daß die Truppen zahlenmäßig nicht zu sehr geschwächt, und die Gcsechtstüchtigkeit nicht durch Ermüdung herabgedrückt wird. Ohne Marschverlustc geht es bei Märschen säst niemals ab. Die Engländer marschierten im südafrikanischen Kriege von Bloemfontein nach Pretoria. Ihre Marschgeschwindigkeit war gut, denn sie legten in 49 Tagen 480 Kilometer zurück, durchschnittlich am Tage 26 Kilometer. Allein sie verloren dabei an Marschkranken 3—5 v. h.! Wohl das furchtbarste Beispiel für große Marschverluste ist der Marsch der großen Armee Napoleons, die erstaunlich schnell vorwärts kam, aber Riesenmengen ihrer Kämpfer unterwegs verlor. Am 24. Juni 1812 am Njemen zählte sie 293 000 Mann. Am 28. Juli bei WitcbSk waren nur noch 193 000 Mann vorhanden, so hatte die tropische .Hitze den Truppen mitgespielt. Der Marschall St. Ehr mußte melden, daß „täglich an Fußkranken und Nachzüglern ein volles Bataillon zurückbleibe". Die Verluste in Gefechten waren verhält nisinäßig sehr gering: bis zur Mitte des Augusts etwa 10 000 Mann. Ain 20. August nahmen am Uebergang über den Dniepr nur nocki 156 000 Man» teil: am 7. September waren bei Borodino noch 142001) Mann übrig und am 15. September, nachdem man also in 83 Tagen 1000 Kilometer marschiert >var, kamen in Moskau 105 000 Mann, also e»vas über ein Drittel des anfänglichen Bestandes, an. Am 18. Oktober brachen 106 000 Man» von Moskau aui Und am 9. November waren bei Smolensk noch 50 000 Mann vorhanden, und am 28. November ivar die große Armee auf 32 000 Mann zusammengeschmolzen. Die Behandlung d.r Zchichwunden. Der Generalarzt von Angerer hat in der Landärztlichen Beilage, die jetzt von der Münchener Medizinischen Wochenschrift her- ausgegeben wird, einen wertvollen Aufsatz über „Die Behandlung von Schußwunden im allgemeinen" veröffentlicht, wobei auch auf persönliche Erfahrungen aus dem Kriege 1870/71 zurückgegrissen werden konnte. Daraus geht erst mit voller Klarheit hervor, ivie sich die Schußverletzungen selbst und insbesondere ihre Behandlung geändert haben Abgesehen von den Gelegenheiten zur Beobachtung während der späteren Kriege kann auch die Chirurgie zu Friedenszeiten als eine ausreichende Vorbildung betrachtet werden, und der Generalarzt spricht geradezu aus, die Kriegsck.irorgie sei in ider Hauptsache nichts anderes als die Chirurgie de» Friedens. Unter den Wandlungen, die sich in den letzten 50 Jahren vollzogen haben, ist diejenige in ider Untersuchung der Wunden besonder-. hock, zu bewerten. Wenn inan bedenkt, daß man damals vorschriftsmäßig die Wunden mit Sonden rmd Fingern auSzu = kundschaften hatte, wobei der Schußkanal oft gespalten werden ministe, und daß auch das herausziehen von Geschossen als eine unerläßliche Ausgabe erschien, so wird man den Fortschritt, dev allein durch die Röntgenuntersuchung geschaffen worden ist, int ganzen Umsang verstehen. Vor allem aber komurt die aseptisch» Wundbehandlung hinzu, die unzählige' Menschenleben im Vergleich zum früheren Verjähren z» retten imstande ist. War doch früher die Ansteckniigsgesabv durch die Berwniidnng viel schlimmer als diese selbst. Was die Wirknitg des kleinkalibrigen (ßelchosses be- trisst, so prägt Generalarzt von Angerer den grundlegende» Satz, daß Schußwunden mit kleiner Einschuß- und kleiner Ausschuß- oisnung keine Injektion befürchten lassen, obgleich die Kleider und die haut durchschlagen und dadurch vielleicht einige krautheii- erregende Keime in die Wunde gelangt sind. Man kann darauf bauen, daß diese wenigen Keime von den Abwehrmittel» deS Körpers unschädlich gemacht iverden. Jnsolgedessen würdck eine Injektion und dadurch ein schlimmer Verlaus nur bei einer unzweckmäßigen Behandlung eintretäu. Das Geschoß selbst scheint meist sterit zu sein, einmal wegän der Erhitzung, die es im Getvehrlaus erfährt, ferner auch wegen einer gewissen bakterienfeindliche,! Eigenschaft des Metalls. Der .Kriegschirurg wird daher heute nicht mehr nach steckengebliebenen Kugeln suchen, auch nicht einmal nach etwa initgerissenen Fremdkörp.'rn, da durch solche Eingriffe eine Verschlimmerung herbeigcsühri werden kan», die durch Pen Nutzen garuicht anfzuwieg.ri ist. Tie S-chuß- kanäle werden auch nicht mehr durch Einspritzungen aptiseptiichcr Lösungen desiniiziert, noch mit einer „Drainage" verleben hat eine Wunde dagegen einen großen Einschuß nu) noch größeren Ausschuß, so muß das Eingreifen gründlicher erfolgen, um das lunbranchbar gewordene Getvehe der Weichteile zu beseitigen. Die Benutzung der sogenannten phhsiologischen Kochsalzlösung in zur Reinigung ein vorzügliches Mittel. Frir Knochenverletzungen gellen selbstverständlich noch andere Regeln, dir in ihren Einzelheiten nicht wiedergegeben werden können, hervorgehoben sei nur »och, daß auch Tarmverletznngen. sowie Brustschüsse olme Operation durchaus nicht hosfnnngskos find. Ist eine Wunde injiziert, so bekommt der Ebirurg naturgemäß mehr zu tun. Die Biersche Stauung wirkt dabei sehr günstig, auch eine heißlnitbehandlnng. Die Desinfektion der Hände des Chirurgen selbst ist naturgemäß ungeheuer bcdeui sam. Aber auch in dieser Hinsicht sind vorzüglich? Mittel »erlüg bar. Die Betäubung bei Operationen wird am besten mit einen Mischung von Chloroform, Aether und Sanerstosi geschehen, wobei eine genaue Abmessung des Betäubungsmittels möglich ist. Auch ivird man jetzt in vielen Fällen mit einer örtlichen Betäubung der verletzten Köcpergegend auSkommen. Ist der Blutoerlnst sehr schwer, so muß an einen Ersatz gedacht iverden, entweder durch gesundes Blut oder durch Kochsalzlösung. vüchertisch. — Im Lause der Jahre ist das Interesse für die Kolonien bei uns außerordentlich geioachse». Es muß daher immer wieder mit Freuden begrübt iverden, wenn unsere Zeitschriften gelegentlich Sckiildernngen aus nusern überseeischen Besitzungen bringe», die von wirklichen Kennern des Landes entworfen Find. Unter den ivenigen Malern, die sich beniühen, die Eigenart unserer Kolonien im Bilde sestzubalten, nimmt der Mecklenburger Ernst Boll- behr (München, »»streitig eine bevorzugte Stellung ein. Erst vor kurzem ist er nach mehrmonatigem Ausenthalt aus Togo mit großen Bilderschätze>i heimgeiehrt. Aus ihnen veröffentlicht das neueste heit der „61 a r t e n l a u be" eine Ausivalil von zehn Bildern die zur Hälfte farbig gebracht iverden. Sie iverden sicher ihren Eindruck nicht verfehlen, da sie mit der Neuheit überaus lebendige Anschaulichkeit verbinden. Und zu den Bildern schrieb der Malers man» i» seiner frischen und lemperamentvollen Art einen begleitenden Tczt, der von dem heutigen Stand der Dinge in unserer kleinste» airikanischen Kolonie ivillkommeiie Kunde bringt. Mit diesem illustrierten Artikel hat fict> die „Gartenlaube" wieder einmal in den Dienst einer natioilalen Aufgabe gestellt, getreu ihrem alten Programm. _ Arilhmogrztzh. 1 2 4 8 eine Münze. 2 13 4 Strom in Asien. 3 4g schweizerischer Kanton. 4 3 1 berauschendes Getränk. 3 8 2 1 9 Laudsckial! i» Denlsch-Ostasrika, 5 2 12 5 babylonische Gottheit. 6 7 4 9 5 ilalicuischer Maler, 7 4 5 8 Stadt in Rnstland. 8 2 5 7 türkische Insel. 2 17 5 Prophet des allen Testamentes. 9 5 2 4 Flu» in Bayern. Die Anfangsbuchstaben der geinndenen Wörter ergebe» der Reihe »ach, von oben nach unlen gelesen, den Rainen eines Roinan- schriftstellers. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Gleichklangrätsels in voriger Nummer: .Gerieben". Redaktion: A»g, G o e (j. — NolalionSdrnck »nd Perlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Sleindrnckcret, R. Lange, Gießen.