Kinderseele. Roman von Reinhold Ortmann. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 12. Küpickel. Der Muter hatte seine rauhe Herrscherhand ansgereckt Liier o-aS schlesische Land. Felder und Wiesen schlrimmerten Unter dicker, weißer Schneedecke, auf den Landstraßen klingelten die schlitten und die sonst so düsteren Dannenwälder stunden fast an jedem jungen Morgen in der festlich glitzernden Pracht des kristallenen Rauhfrostes. Auch das Klein- Ellbachcr Herrenhaus sah wie verwandelt aus init seinen verschneiten Steildächern und Durmspitzen. Die hellen Farben 1-atien ihm seinen schwermütigen Charakter genommen, und wenn die Sonne am inattblanen Winterhimmel stand, tauchte es für den durch die lange Parkallee Daherkominen- den schier tvie ein Märchenschloß zwischen den hohen, kahlen Bauinwipfcln auf. An einem sonnigen Jannarniorgen saßen Jadtviga, Margarete undDietlinde in den: Frühstückszimmer, das seit dem Tode der Gutsherrin fast ausschließlich als Wohnraum benützt wurde. Die junge Erzieherin und ihr Zögling waren niitten in emsiger Arbert. Hell und ohne Schüchternheit klang die Kinderstimme durch das Gemach, sich rasch Und willig verbessernd, wenn freundlich« Winke der Lehrerin aus einen Fehler in der eifrig betriebenen französischen Uebersetzung aufmerksam machten. Jadtviga v. Ostrowski hatte sich im Schaukelstuhl ausgestreckt und blätterte nüt allen Anzeichen der Langeiveile in einem Buche. Nun ivarf sie mit einem Seufzer den Band aus das Fensterbrett. „Auf Jixmn haben Sie den Schlitten für meine Äusfabrt mit Dietlinde bestellt, Fräulein Othmar?" fragte sie in die Lektion hinein. > Sofort wandte sich ihr die Erzieherin zu. „AUf zehn Uhr, gnädiges Fräulein/' I „Mein Gott, das ist ja noch eine volle halbe Stunde, denke. Sie hätten den Unterricht schon einmal etwas ab- irzen können. — Du freust dich doch gewiß auf die erste Schlittenpartie in diesem Winter, kleine Dita?" Das Kind sah aus. „Fährt Fräulein Margarete auch mit uns, Dante Jadtviga?" „Wir hätten uwhl kaum zu dreien Platz in dem kleinen Schlitten. Und das ist doch anch eigentlich keine Antwort aus meine Frage." „Ja, ich freue mich Dante, aber —" j „Mn?" „Wer es ginge vielleicht doch daß Fräulein Margarete itkommt. Ich will mich gerne ganz klein machen, und der hlitten ist gewih groß genug." * nicht geht, und meine Gesellschaft „Du hörst, daß es wird dir hoffentlich genügen. — Lassen Sie sich jetzt, bitte, nicht weiter stören, Fräulein!" Die Allsforderung hatte einen hochmütigen, fühlbar ungnädigen Klang gehabt, and die Wangen der Erzieherin, hatten sich etwas höher gefärbt. Mer ihre Stimme war liebenswürdig und sreun'dlich wie zuvor, als sie fragte: „Weißt Du doch, >vo lvir stehen geblieben sind, Dita?" • Der Finger der Kleinen fuhr suchend über das aufgeschlagene Buch. Doch sie hatte kaum wieder zu lesen begonnen, als es eine neue Unterbrechlilig gab. Die Tür tat sich auf, ulid Bardeleben trat im Reitanzuge über die Schwelle. Sein Gesicht sah schniäler aus als an dem Tage, da Margarete Othmar ihm auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin zum erstenmal begegnet war, und eS trug ein Gepräge tiefen Ernstes. Er küßte seiner Base die Hand und grüßte aus der Ferne zu den beiden anderen hinüber. „Ich komme, um mich bis zum Abend zu beurlauben, Jadiviga," sagte er. „Ich muß nach dem Vorwerk Schmittsdorf hinüber. Es scheint, daß eine ansteckende Krankheit unter den Kühen ansgebrocheu ist. Und der Verwalter Brendel drüben ist ein ausgemachter Esel." „Rach Schmittsdorf? Da könniest du mich eigentlich mitnehmen, Harro. Ich bin seit meinem letzten Besuch auf Klein-Ellbach nicht liiehr dagewesen. Ich hätte mir gern die Molkerei angesehen, die Irma damals dort anlegen wollte." „Es lohnt sich in der Tat, denn sie ist musterhaft. Und wenn dir bei den schlechten Wegen der Ritt nicht zu aw- strengend ist —" „Wann wäre mir jemals ein Ritt zu anstrengend gewesen! Ich fürchte nur, daß meine Gesellschaft dir lästig fallen könnte." „Welche Vermutung, Jadtviga! Ist dir's recht, daß ich den neuen Fuchs für dich satteln lasse? Er geht jetzt ganz sicher." „Ich brauche höchstens eine halbe Stunde, mich umzukleiden. Aber da fällt mir ein, daß ich Dietlinde eme Schlittenfahrt versprochen hatte. Nun, ich denke, sie wird nicht böse sein, wenn Fräulein Othmar statt meiner das Versprechen einlöst. Machen Sie also sich und die Kleine für die Ausfahrt fertig, Fräulein. — In einer halben Stunde, Harro." Sie verließ das Zimmer, und auch Margarete schickte sich an, dem ihr erteilten Auftrag Folge zu leisten. Da, als sie schon die Hand des Kindes erfaßt hatte, hielt Barde- lebenS Anrede sie zurück. „Soweit es sich um Dietlindes Toilette handelt, kann das wohl auch von Josepha besorgt werden. — Geh und laß dich von ihr ankleiden, Kind! Ich hätte gern noch ein paar Worte mit Fräulein Othmar gesprochen." „Ja, Papa." Die Kleine machte ein paar Schritte nach der Tür hin. t a begegnete sic einem Blick Margaretes, und nach kurzem andern kehrte sie um, um aus Bardelcbrn zuzugehen. 470 Eine schmale, winzige Hand streckte sich ihm schüchtern entgegen. „Adieu, Papa!" Er sah wie in Ueberraschung auf das Kind herab, dann beugte er sich nieder und küßte es auf die Stirn. „Adieu, mein Liebling — und Glück auf die Fahrt!" Als sich die Tür hinter der Kleinen geschlossen hatte, näherte er sich dem jungen Mädchen. „Schon seit gestern gehe ich mit dem Vorsatz herum, Fräulein Othmar, Ihnen bei erster Gelegenheit zu danken. Und eigentlich bin ich nur deshalb hierher gekommen." „Mir zu danken, Herr Baron? Wosür denn?" „Dafür, daß ich mein Kind gestern habe lachen hören, so hell und sröhlich lachen, wie ich's nie für möglich gehalten hätte. Ich stand am Bibliothekfenster, als Sie und Dietlinde sich mit Schneeballen warfen. Wenn ich ein König- e zu verschenken gehabt hätte — ich glaube, in jenem enblick hätte ich's Ihnen geschenkt." „Da hätten Belohnung und Verdienst wohl nicht ganz im rechten Verhältnis gestanden. Ein Kind zum Lachen zu bringen, indem man sich ebenfalls zum Kinde macht, ist keine große Kunst." „Wenn es keine große Kunst ist, muß ich mich um so Mehr darüber wundern, daß noch keine Ihrer Vorgängerinnen sich daraus verstand. Ich war bis gestern fest überzeugt, daß Dietlinde überhaupt nicht lachen könne, wie andere KInoer lachen." „Das hing wohl mit ihrem körperlichen Zustande zusammen. Josephs sagt, es sei ihr kaum jemals so gut gegangen wie jetzt." „Natürlich bin ich auch dafür in Ihrer Schuld." „Für die Besserung in Dietlindes Befinden? Das kann kaum Ihr Ernst sein, Herr Baron." „Und warum nicht? Haben Sie nicht das noch größere Wunder verrichtet, der Kleinen ihre Scheu vor mir wenig- tens bis zu einem gewissen Grade abzugewöhnen? Ich habe :echt Wohl bemerkt, daß es auf einen Mnk von Ihnen geschah. als sie mir vorhin die Hand gab. Auch wenn es nur Dressur sein sollte, weiß ich Ihnen Dank dafür." Margaretes Gesicht wurde ernst. „Ich bitte um Verzeihung, Htzrr von Bardeleben, aber das Wort höre ich nicht arrn. Sie haben mich, wie ich denke, nicht engagiert, um Ihr Töchterchen zu dressieren." „Habe ich Sie gekränkt? Das war meine Absicht nicht. Niemand aus der Welt möchte ich so ungern wehe tun, wie gerat»? Ihnen. Aber in bezug auf Dietlindes Gefühle für Mich bin ich etwas mißtrauisch. Ich kann die Stunde nicht hertzessen, da mein bloßer Anblick hinreichtc, sie in Verzweiflung zu versetzen." „Damals war sie krank und aufgeregt. Sie dürfen dem Kinde das nicht nachtragen." „Ich denke nicht daran. Es kommt mir nur immer wieder in den Sinn, wenn ich sie vor mir sehe. Und etwas K l dem, was damals so leidenschaftlich zum Ausbruch kam, ich noch immer tn ihren Augen." Die Erzieherin schwieg, und Bardelebens Brauen zogen sich finster zusammen. „Nun — warum widersprechen Sie mir nicht? Sie, die Sie das Gemüt dieses Kindes doch jedenfalls besser kennen als sonst jemand hier im Hause? Weil Sie eine zu aufrichtige Natur sind, um mich aus Liebenswürdigkeit täuschen zu wollen — nicht wahr? Es wäre mir auch leid gewesen, wenn Sie's getan hätten, denn es würde schlecht ju der Vorstellung passen, die ich von Ihnen habe. Nur sollten Sie in der Ehrlichkeit noch einen Schritt weiter gehen Und sollten mir offen sagen, worauf sich Dietlindes Angst vor mir oder ihre Abneigung gegen mich eigentlich gründen." „Von einer Abneigung weiß ich nichts, und wenn die Kleine wirklich eine gewisse Scheu vor Ihnen empfindet, so könnten Sie sie gewiß leicht genug überwinden, wenn Sie es ernstlich wollten." „Bin ich nicht immer freundlich gegen das Kind? Haben Sic jemals bemerkt, daß ich es rauh und abstoßend behandle?" „Nein. Aber bei einem so empfindsamen Wesen ist das vielleicht nicht genug. Dietlinde besitzt noch mehr als andere Kinder die Gabe, in den Gesichtern der Menschen zu lesen. Und —" „Und in dem meinigen steht nichts geschrieben, das ein anderes menschliches Wesen mit besonderer Zuneigung erfüllen könnte," kam Aardeleben ihrer stockenden Rede zu E ilfe. „Das wollen Sie doch ungefähr sagen, Fräulein thmar?" „NichÜ ganz so. Aber ich kann mich da wohl kaum verständlich machen, ohne die mir gezogenen Schranken zu überschreiten." „Sie brauchen in dieser Hinsicht so ängstlich nicht zu sein. Aber ich will Ihnen die Verlegenheit ersparen. Was Sie meinen, verstehe ich tzanz gut. Und Sie werden wohl recht haben. Aber da bin tch an den Grenzen meines Beck- mögens. Ich kann nicht Gesichter schneiden und den aufgeräumten Gesellschafter spielen, um meiner Umgebung zu gefallen. Um diesen Preis also werde ich mir Dietlindes Zutrauen ebensowenig erkaufen können, wie etwa das Ihre, Fräulein Othmar." Sie antwortete ihm nicht. Nach einer kleinen Pause sagte sie dann: „Gestatten Sie, Herr Baron, daß ich jetzt nach oer Kleinen sehe?" „Bitte!" Mer er starrte noch geraume Zeit auf die Tür, durch die sie sich entfernt hatte. Und als er sich dann erinnerte, daß er ja noch den Fuchs für Jadwiga satteln lassen müsse, verließ er das Zimmer mit jener trotzigen Miene, die für seine Untergebenen seit Wochen ein Grund war, ihm mW) Möglichkeit aus dem Wege zu gehen. * 1 A!uf Dietlindes Bitte hatte der Kutscher den Befehl erhalten, nach dem Zackelsee zu fahren, für den sie eine seltsame, offenbar mit gewissen bangen Schauern gemischte Vorliebe hatte. Sobald er erreicht Ivar, hingen ihre Augen wie gebannt an der düsteren, fast schwarze» Wasserfläche, auf der sich trotz des scharfen Frostes nur ganz vereinzelte Spuren beginnender Eisbildung zeigten. „Glauben Sie, daß er in diesem Jahre zusriercn wird, Fräulein Margarete?" „Ich weiß es nicht, Dita. Ich habe ja noch keinen Winter hier verlebt. Aber Josepha sagt, es geschähe nur sehr selten." „Einmal aber ist er doch zugefroren — damals, afs Jofephas Bräutigam darin ertrank. Josepha sagt, als man ihn herauszog, habL er so zufrieden und glücklich ausgesehen wie nie in seinem Leben. Ich glaube, unter dem Eis ist es sehr schön — so schön, wie in dem Zauberschloß, von dem Josepha mir früher immer erzählte." „Nein, Dita, unter dem Eise ist es schwarz und schauerlich. Es ist schrecklich, auf solche Art zu sterben." „Wie hätte er aber glücklich und zufrieden aussehen können, wenn es schwarz und schrecklich gewesen wäre, Fräulein Margarete! Ich weiß, daß es wunderschön sein muß — ich weiß es ganz gewiß." Der Weg, der in zahlreichen Windungen dem Seeufer folgte, war nicht sehr gut, und der leichte Schlitten schleuderte an den Kurven oft so stark, daß das junge Mädchen den Arm vorsorglich schützend um die Kleine legte. Eben wollte sie den Kutscher aufsordern, wieder in den Wald ab!» zubiegen, als der Mann das Gefährt mit scharfem Zügelruck zum Stehen brachte. „An dem Geschirr ist etwas nicht in Ordnung," sagte er. „Ich muß absteigen." In dem Augenblick, als er sich bückte, um die verwickelten Riemen zu lösen, flog dicht vog'ihnen laut krächzend eine Dohle über den Weg. Das Pferd scheute, und da es den Zügel nicht fühlte, machte cs erst einen Sprung zur Seite, um dann in wilder Flucht auszugreifen. Zwar hatte der Kutscher rasch nach den, Lenkseil gegriffen, aber cs war ihm nicht gelungen, es zu erfassen, und bei der Verfolgung des durchgehenden Gespanns blieb er in dem dicken Pelz, der seine Bewegungen behinderte, mit jeder Sekunde weiter; hinter dem Schlitten zurück. , , (Fortsetzung folgt.) J , Naturschutzparks. Von Dr. Franz Kittlcr. - *» Merkwürdige Ursachen sind es, die in neuester Zeit in einer ganzen Anzahl von Ländern eine Bewegung ganz eigener Art hervorriesen: Man hat nämlich begonnen, sogenannte „Naturdenkmäler" zu errichten. Ein Denkmal ist nun immer erne Erinnerung an Vergangenes. Es hat den Zweck, den Gedanken an bas Gewesene aufrechtzuerhalten. Darum muß schon der Ausdruck „Naturdenkmal" von vornherein als ein Widerspruch erschemen, denn die Natur besindet sich ja rings um uns herum, wir bratsch eg 471 — r ! sie zo sehen. Me» notig, nnr lote unserer Städte zu gehen, > also ca ein Denkmal, wozu .____ gewaltig« Summen auszuwenden, unr „Natur- f !r" ober, wie sie auch genannt werden, „Naturschutzparks" en? en wir der Sache näher auf den Grund, so sehen wir, da« erspruch, der in diesen Bestrebungen zu liegen scheint, in Wirklichkeit nicht vorhanden ist. Man must nur den Begriff der >.Natnr" richtig verstehen. Da«, was wir vor den Toren unserer Städte, was wir überhaupt um uns herum sehen, ist keine Natur wehr. Hier ist alles durch die Arbeit des Menschen zu Kulturland geworden, das nichts Natürliches, nichts Ursprüngliches aufweist. Die Wiesen sind bewässert, die Felder sind gedüngt, gepflügt und bestellt, die Wälder werden sorgfältig gehegt und durch zeitweise» Abschlägen zu einer Ertragsquelle gemacht, Flüsse reguliert man und verbindet sie durch Kanäle usw. Nicht einmal die Tiere, die «m »ns herum leben, kann man mehr als reine Kinder der Natur ansprechen. Wir begünstigen einzelne Arten, indem wir ihre Feinde vernichten. Wir sorgen dafür, daß Raubtiere ausgerottet werden, pir machen aber auch manch«! anderen, nützlichen Tieren — oft allerdings unbewuht — das Leben schwer. Die Schwalben weichen Immer weniger, wer! sie in den gepflasterten Städten und Städtchen nicht mehr die feuchte Erde finden, die sie »um Bau ihrer Nester benötigen. Ebenso nimmt die Zahl der Storche ab, da wir durch künstliche Entwässerungsanlagen die Sümpfe austrocknen, in denen sie ihre Nahrung finden. Wir gewinnen auS diesen Sümpfen aber trockene», fruchtbares Land. Allüberall s-chen wir also in der sogenannten „Natur" die Spuren des Menschen. Man Hann ganz Europa durchstreifen, man wird nirgends mehr ein Stückchen Lande» finden, dem menschliche Arbeit und menschliche Tätigkeit nicht seinen ursprünglichen Zue stand geraubt hätten. Kein Naturforscher wird imstande sein, uns »u sagen, wie bet uns eigentlich die wirkliche Natur auSfthen würde, jene Natur, die vollkommen unheernslustt und vollkommen sich selbst überlassen, sich weiter entwickelt. Diese uns fremd und unerreichbar gewordene Natur wieder herzustellen, ist der Zweck k>«r Naturdenkmäler und der Naturschutzparks. Sie sollen künftigen Geschlechtern zeigen, wie sich das Werden und Vergehe» ater rein natürlichen Verhältnissen abspielt, iu welcher Weis« er Kamps um das Dasein auf die Entwicklung der Pslanzenund Licre einwirkt, wie die Welt aussehen würde, wenn es keine Meuchen gäbe. Welche Tiere werden, wenn isie unter rein natürlichen Lcrhättnissen leben, fortkominen und welche untergeben: welche Pslanzcn werden sich entwickeln und welche neuartigen sich vielleicht bilden? Alles dies sind Fragen, aus die uns unsere so ge- oegie uird gepflegte angebliche Natur keine Antwort zu geben vermag, Fragen, die für den Naturforscher von höchster Wichtigkeit sind und die unS neue Quellen des Wisslirs und der Erkenntnis erschließen werden. In welcher Weise will man ;,un den verloren gegangenen Naturzustand wieder Herstellen, wre soll der Zweck der Natur- schntzbestrebungen erreicht werden? Selbstverständlich kann man Vas mit grober Sorgfalt durch Jahrhunderte hindurch gepflegte Und bestellte Land nicht künstlich venvildern lassen. Man muß »lso Bezirke aussuchen, die noch verhältnismäßig wenig kultiviert tnd. Derartige Bezirke sollen in großem Umfange abgesperrt werden und dann sich selbst überlassen bleiben. Man wird in ihnen ein Unkraut mehr vernichten, keinen Baum mehr fällen, keine Pflanze mehr ansäen und ernten. Niemals wird hier der Knall aus der Büchse des Jägers ertönen: Alles, was da keucht und fleucht, bleibt gleichfalls sich selbst und seinem Kampfe um das Dasein überlassen. Das Raubtier wird ungestraft seinen Vernichtungskrieg gegen die friedlichen Bewohner des Waldes führen können und diese letzteren werden selbst zusehen müssen, wie sie sich vermöge ihrer natürlichen Intelligenz seinen Nachstellungen entziehen. Tie Bäume, die absterben und umfaUen, wirb niemand lorträumen, sie werden dem natürlichen Perwesungsprozeß unterliegen und vermodern. Ebenso werden die Leichen der Tiere verfaulen und der Wildbach, den niemand mehr reguliert oder ein- bämint, wird, wenn er im Frühjahr anschwillt, alles mit sich sortreißen, was ihm in den Weg kommt. Die Natur bleibt eden vollkommen sich selbst überlassen, sie entwickelt sich weiter, wie sie sich damals entwickelte, als unser Vorjahre, der Urmensch auf Erden austauchte. Nur ganz vereinzelt wurden Pfade durch diese künstliche Wildnis hindurchgesührt, die es dem Naturforscher ermöglichen sollen, in sie einzudringei,, um seine Studien zu machen. Die Bewegung zur Schassuug von Naturdenkmälern hat, wie schon erwähnt, seit kurzer Zeit sehr energisch eingesetzt und es sind schon verschiedene größere Gebiete abgesperrt worden, um, sich selbst überlassen, wieder zum Urzustand, zum Zustand der echten Natur zurückzukehren. So hat man, utn nur einige Beispiele anzusühren, M der Nähe der Mark Brandenburg das „Plagesenu" iu der Nähe des Klosters Chorin zum Naturschutzpark erUärt. Es ist dies eine sumpfige, mit Seen durchsetzte Niederung, die nunmehr sür alle Ewigkeit ihrenr Schicksal überlassen bleibt und aus der Naturforscher späterer Zeiten ersehen foUen, nach welchen Naturgesetzen die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt solcher Sumpfgegenden ln unserem Klima unter rein natürlichen .Verhältnissen vor sich geht. Die Stadt Tretsdcn bat 117 Hektar der Dresdener Heide «ngekaust, dt« dauerud als Naturdenkmal dienen sollen, und auch $e> Kottbn» hat inan einen derartigen Naturschutzpark in Gestalt eine» 71 Hektar groß vterken-wert wird L. Pvovinzialausschuß ein 1 Kieseruivaldes gefd iturschutzpark dir 1 § Hektar großes t i. Besonders b, werden, wo d< de erworben h in deni sich alte, mit Wasser gestillte Kr<3er erloschen« Vulkane stachen. die mit der Zeit wohl auch der . »_________t____ tur zum Opfer gefallen wären. Ebenso sind große Teile der Lüneburger Heide zum N< schutzpark bestimmt, in denen die von her Nal er Heid« zum Natur- ___________ . -Jitjit selbst geschaffene und vom Menschen unbeeinflußte Hechelanchchast sich entwickeln soll. Auch im Hochgebirge entstehen bereits derartige Naturdenkmäler. Al» solches ist z. Sft in der Schweiz das im Engadin gelegene Skarltal erklärt worden, das sich vom Tal des Inn bis hoch hinaus zur gletscherbedeckten Lischannagrube hinaufzieht. Hier werden niemals mehr Kühe weiden, keine Mmhutt« darf gebaut werden, niemand wird die Schmetterlinge fange», die dort von Alpenblume »u Alpenblume gaukeln. Alles bleibt, wie es in. Die Entwicklung dürste deshalb noch ganz besonderes interessant Werren, weil, wie man aus bestimmten Spuren schließen kann, in »ieftm alpinen Hochtal wahrscheinlich noch Bären hausen, die dann, « sie vor den Nachstellungen der Jäger sicher sind, sich voraus-- ichtlich vermehren jach zur Kenntnis ihres Einflusses aus Me umgehende Welt, wertvolle Beiträge liefern dürften. Naturschutzbestrcbungen sind aber nicht auf Europa allcttl ■. . 1 Sie greifen auch auf andere Erdteile Üb«. In AMnii hat man noch den Vorteil, daß es dort noch weite, von bei Kult» nicht berührte Strecken Landes acht, Man braucht also dort Natur nicht, wie bei unS, erst Weder im Lauft von Jahrzehnteji von neuem «stehen zu lasse«. Es handelt sich vielmehr daru dafür «u sorgen, daß Me bereits vorhandene Ursprünglichkeit ni durch die Arbeit oder den Einfluß des Menschen verloren , eine Aufgabe, an der man bereits mit Eifer arbeitet. Scho» Pr» Die beschränkt. längerer Zeit existiert der sogenannte „Nationalparst', volle Gegenden Nordamerikas umschließt. Allerdings ist «l, ans denen d ügler vahinfabr« rsprüngllche Natt breiten und wohlangelegten Straßen durchzogen, Mailcoaches und AutoinobUe zahlreiche Ausflüg die sich diese Wunderwelt betrachten wollen. Urft stellt also auch dieser Park nicht mehr dar. schon deshalb weil er sich früh« als Jagdgebiet großer Beliebtheit «freute, hat nun lange geschwankt, ob man den Rat ion alt wildern lassen od« ob man ihn wie bisher als wmm . mmi hat sich neue Parks schaffen, die sich über den ganzen srt sollen, so daß män an dem einen die natürliche behandeln soll. Man ^at sich für das letztere entschieden, und will , die sich über den ganzen Koittinent uetteHerl ........ an dem einen dt« natürliche Entwicklung Mt Eiswüsten Alaskas, am anderen die der Prärie, am dritten j«tt* der tropischen Mississivpilandschast zu studieren vermag. Tie Anlage von Naturschutzparks geschieht, wie me muß, gerade zur rechten Zeit, ist doch unsere Technik an gestehe« gegenwärtig damit beschäftigt, auch die letzten berührten Natur in den Bereich ihrer geht damit um, die Wüste Sahara k .... ..... m ein fruchtbares Land umzuwandeln. Die Wasserfälle des Niagata und des Zambesi werden zur Erzeugung von Elektrizität ausgenutzt, die Seen der nordamcrikanischen Ebeire soll«, wen so wie viele Europas, als Reservoire sür den Betrieb von Kanälen diene». Durch gewaltige Bergmassive gehen Tunnels hindurch, und auf p« höchsten Gipfel, darunter auch aus den des Mont Blanc, will mau Bahnen emporführen. Die Eis- und Gletscherwelt der Jungfrau, di« bisher ein Stuck reiner Natur war, ist ja bereits durch «ne Bahn und mit Aussichtsgalerien versehene Bahnhöfe dieses Eharakt«- entllcidet. Wenn das so weiter geht, so wird mim bald ÜherhauH nicht mehr wissen, wie die echte, unverfälschte Natur eigentlich aussah. Somit stellt die Schaffung von Naturschutzparks ein nä» türliches Gegengewicht gegen die immer weit« um sich preisende« Bestrebungen unserer Industrie und Technik dar. Ihrer Schaffung kommt also ein hoher Wert zu, und man darf sich freuen, daß die Idee der Naturdenkmalspslege so rasch und in so weiten Kreise« Knflang gefunden hat. _ Der Nordsee-Hering. Es dürste im allgemeinen unbekannt sein, welche Umstände es erfordert, den Hering, d« in Deutschland als nicht zu untev- schätzendes Nahrungsmittel gilt, zu fangen und einzubrinaen. Nach unseren Informationen werden in T^utschland sür ungefähr 50—60Millionen Mark Heringe jährlich eingeffihr», daran nehmen unsere deutschen Heringssischereien bislang mir mit 8—12 Millionen Mark teil. Aus diesen Ziffern geht also deutlich hervor, daß unser deutsches Heringssischerei-Gewerbe noch sehr entwickelungsbedürftig ist, und daß also zur Hebung dieses Gewerbes noch sehr viel getan ioerden kann uird auch getan iverde» muß. Wir möchten nuii einige Mitteilungen bringen, um den Herings- esftr und vor allen Dingen die deutsche Hausfrau über den Hering aufzuklären. Zunächst ist der Nordsee- von dem Oslseehcring zu unterscheiden. Der Ostseehering kommt nur in verhältnismäßig geringer Güte vor und dient auch nur zu Räucherzweckeil. soweit er nicht ftisch gegessen wird. Der Nor-dseehering dagegen ist der große Handelsartikel, dem diese Zeilen dienen sollen. An dem Fan- lund der Zubereitung der Nördseeheringe beteiligen sich schon seit altersher sämtliche an der Nordsee gelegenen Länder. Am besten haben es soweil wohl die Briten, als auch die Holländer verstanden, aus dem Hering Kapilai zu schlagen. Die Bitten bc- 472 reichere sich durch den Hering um etwa 400 Millionen Mark im Jahr und dje Holländer um etwa 20—25 Millionen Mark. Der grösste Teil des Fanges dieser beiden Länder ist bisher stets an den deutschen Markt gebracht. Es versteht sich von selbst, daß es sich bei diesen riesigen Ziffern hauptsächlich um konservierte War« handelt, also um den sogenannten Salzhering, der an sich in drei Sorten in den Handel kommt und zwar als Matjes (Mädchen- oder Iung'ern-Hering, Bollhering und Ihle (Hohlheringl. Aus den .Bezeichnungen dieser drei Lorten geht tue Entwicklungsstufe des Herings hervor. Ter Matjes ist ein Frühhering, der zu Anfang der Saison, tm Mai/Juni gefangen wird, bis daß er seine Geschlechtsreife hat, also mit Milch oder Rogen versehen ist und dann Bollhering heißt Der Matjes kommt seht unter dem Namen „Deutscher Hering" durch die Deutsche Heringshandels-Gesellschaft in Bremen in den Handel und es ist berechtigt, diesem Fisch eine besonder« Aufmerksamkeit ztu schenken, da er an Geschmack tvohl unübertroffen ist. Leider ist in srül-eien Jahren bei der Zartheit des Fisches dieser nicht so zur Geltung gekommen, da er von den Großkauf- leutcn wegen seiner Iveniaen Haltbarkeit ungern gehandelt wurde, und schließlich ist dann drc Mtchvgsiltl dieses Fanges zu verlustbringenden Preisen nach dem Auslande gegangen. Die Deutsche Heringshandelsgesellschaft in Bremen hat sich nun zur Ausgabe gemacht, diesen Del iku dehn sch in kleinen Partien, wenn gewünscht sogar in halben ünd viertel Tonnen, an die Kundschaft zu bringen, bmd ztvar direkt vonr Lager der dasiir eingerichteten Fischereiplätze, die der deutschen Heringshandels-Gesellschaft angehüren und ztoar: Leer, Nordenham, Bremerhaven, Geestemünde, Elsfleth nndÄreke. Durch diese Neueinrichtung ist es also den Kaufleuten rm Jn- lande möglich frische, guterhaltcne Ware in jeder Menge, wie es die Kundschaft fordert, zu jeder Zeit hereinzunehmen. Es wäre aber wünschenswert, daß die Dausftauen bei Einkauf in Detailgeschäften ausdrücklich den „Deutschen Hering" verlangen, damit sie dann auch das erhalten, was sie haben «vollen, um auch den Unterschied kennen zu lernen, den diese Gattung von Heringen zeigt gegen das, was sonst allgemein üblich unter dem Namen „Hering" verkauft wird. Zu dem Zweck, daß auch iin Osten dieser delikate Hering Eingang sindet, hat die Deutsche Hermgs- Haudels-Gesellschaft eine Nicherlassung mit eigenem Lager in Danzig gegründet. Zwecks Vervollständigung unserer Mitteilung möchten Ivir rwch hinzufügen, daß, der Matjes nicht als Marinade oder als Raucher Hering genossen werden soll, sondern nach einigem Entwässern ohne weiter« Zutaten als «Rohware. Jedenfalls behält er dann seinen appetitanregenden Geschmack und auch seine volls Nährkraft. . Wenn der Frühfang vorüber ist, stellen sich die „Boll- Heringe" ein, die. von den Fischereigesellschaftcn in verschiedenen Größen gepackt und gehandelt jverden. Am bevorzugtesten ist natürlich immer die fleischigste Ware und erzielen daher auch die großen Heringe immer den besten Preis. Sobald der Fisch sein Laichaeschäft besorgt, also Milch oder Rogen abaestoßcn hat, ist er hohl und wird als Ihle gehandelt. Dieser Fisch eignet sich zum Braten oder anch »um Marinieren am besten, doch kommt er nur in kleinen Mengen vor und ist! Meistens am Schluß der Saison schon Verariffen. Da der Hering von der deutschen Küste ziemlich weft entfernt steht, so ist ^ für die deutschen Fischer notwendig, daß sl« grobe, seetüchtige Fahrzeuge haben, die in jeder Bqiehung Winh Und Wetter standhaften können. Die Schiffe gehen mit eine« großen Besatzung, meistens 14—16 Mann, hinaus auf den Faug, ausgerüstet für eine Reise von 4—8 Wochen. Gleich nach den schweren Frühjahrs stürmen im April verläßt der Fisch sein Wiiüerlagec, das er nach der Laichzcft an her norwegischen Küste aufgesucht hat« von Hunger gepeinigt, gebt er seiner Nahrung nach« diese bestelst hauptsächlich aus unzähligen, winzig kleinen Muschel- und Schaltiercheu. Je nach Strömung und Windrichtung wird der Fisch bald hier, bald dorthin getrieben, ohne indes nennenswert sein eigentliches Revier zu verlassen Be, reichlichem Fettansatz bildet der Fisch nach und nach seine Geschlechtsreife aus, bis er dann zu seinem Laichgeschäst ist im Oktober« sofort nach dem Mlaichen vev- Hering und ruht sich im müddigen Meeresgrundq . . Strapazen seiner Lebeiisarwohicheit auS. Eine besonders bekairnt« Brutstätte ist die Doggerbank Der Fischlaich ist in etwa zwei 'Monaten «i einer Larve entwickelt, die sich allmählich zu einem Fisch auswächst, um sich dam nn Fmi/Juli, wenn dz, „Alten" von der norwegischen Küste herüberziehen, mit diesen zu gesellen. Ein einziges Heringsweibchen kann 30 000 Junge erzeugen, der Fisch selber kann ein Alter von 7—8 Jahren erreichen. Die meistem sind aber schon im ersten Lebensjahre eine Beute der Fischer und Fische. Die Netze, die dem Fange dienen, nehmen ungeheure Dimen- swnen an and jeden Laren wird es Wunder nehmen, zu hören, daß sie in Längen von vier bis fünf Kilometer vor dem Bug deS Schaffes ausgeschossen werden, sodaß die Netze in gerader Lmie vor den, Schisse stehen, gewissermaßen eine gerade Wand bilden, di« den Schwärmen auf hoher See ein Hftchernis ist. Die Netz« stehen in einer Tiefe von 25 —40 Meter, sind also 15 Mete, tief und da irur des nachts gefischt wird, so werden sie von bei, Fischen nicht gesehen. Sobald der Hering das Hindernis fühlt, ilt er bereits mit seinem Kops durch die Netzmasche hindurch, ein Zurück gibt es nicht mehr, weil ihm di- Kiemen im Wege srnd« es gibt nur noel, ein Voraus, und ivenn dann die Körpergröße des Fisches die Maschenweite des Netzes übertrifft, so ist er nmveigerlich gefangen. Beim Aufholen der Netze wird er.dann an Bord sosort geschlachtet, d. h. es werden die Einaetveide herausgenoinmeu und noch in derselben Nacht wird der Fisch gesalzen, in Tonnen gepackr und nach vollendeter Reise in dem Fischereiplätze gelandet, wo der Fisch noch einmal nach Sorte und Größe sortiert und neu gepackt wird. Die Deutsche Heringshandels-Gesellschaft brrugt den deutschen Hering in der deutschen Zinkbandtonne zur Berladmio, es ist dies eine eichene Tonne Mit sechs Zinkbandreifen« auf Wunsch wird her Hering aber auch in Schottentonnen verladen, ein, Fichtenlonne mit Holzreifen, wie jeder Fachmann sie keimt. Sofort nach Eiutreffeir der Fahrzeuge in den verschiedenen Fischereiplätzen rollen täglich die Waggons nach allen Richtungen des deutschen Reiches zur Verteilung an den Konsum. viichertisch. — Der Konflikt zwischen Oesterreich »ind Serbien bildet das Hauptthema der neuesten Nummer (3709) der „Illustrierten Zeitung" (Verlag I. I. Weber, Leipzig). Ein sehe interessanter Artikel aus der Feder von Professor Julius Wolf, „Der österreichisch-serbische Konflikt auf geschichtlichem Hintergrund", behandelt kurz aber umfassend den Werdegang des serbischen Königreiches und die Ursachen des jetzigen Zusammenstoßes, während in zwei weiteren Aussätzen von berufener Seit« die Armeen der beiden Staaten gegeneinander abgewogen werde». Dazu kommt eine außerordentliche Fülle guter Bilder, die IMÄ sowohl die führenden Persönlichkeiten beider Staaten als auch Typen ihrer Truppen vor Wigen führen. An ganzseitigen Bilden, seien besonders erwähnt« ein lebenswahres Porträt des alten Kaisers Franz Joses, eine Karte des vermutlichen serbischen Kriegsschauplatzes, eine sehr interessante Uebersicht der >vahrsck>einllchen Kriegsstärken der europäischen Mächte, ferner Bilder von einer Erkundungsfahrt der österreichischen Donausloitille und von den patriotischen Kundgebungen in verschiedenen Städten der Monarchie und des deutschen Reiches. An !vetteren interessairten Beiträge, enthält die wirllich reichhaltige Nummer weiter „Die Jnicl Zypern und ihre Geschichte" (mit mächtigen Naturaufnahmen)- „Die Kunstgeschichte per Schachfiguren": „Zur Psychologie des Berufs"« „Der Krebs als Delikatesse": „Müllbeseitigung" und ein« vierseitige Ttesdruckberläge „Zum siebzigsten Geburtstage des russischen Malers Jlia Repin". Darin werden im Wort Lebeit. Schassen und Eigenart des Meisters gewürdigt mrd seine groß« Kunst in Wiedergaben einiger seiner charakteristischsten Gemäld« veranschaulicht. Die Thüringer Spinnstubengeschichte „DaS Haus mit den silbernen Wächtern" von Sophie Mätiig-Wilikoimn und eine Anzahl aktueller Bilder «und Aussätze beschließen die Nummer. Schach-Aufgabe. Schwarz. .Auflösung in nächster Nummer. Helsenkirche« — Ellen — Hobbi« - Harmonium — Aracat — Happ — Diu — Her«; Gerhard Hauptmann. Redaktion: k. Neurath, — Rotationsdruck und Verlag der Brühlschen Univrrsttäts-Buch- und Ltetndruckerei, Sl. Lang«- Gilt«»