Kinderseele. Roma» iw» Reinhold O r t m anrk. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Josepha zog de» Doktor geheimnisvoll beiseite, und Nacken» sie vorsichtig utnhcrgeblickt hatte, flüsterte sie dicht an seinem Ohr: „Soll ich Ihnen was sagen, Herr Sanitäts- vat? Unsere kleine Dietlinde hat das zioeite Gesicht." „Das ztveite Gesicht? Was für ein Unsinn ist das nun »nieder?" ,Aeh konnte es Ihnen bis seht nicht erzählen, iveil das Fräulein immer zugegen tvar. Und die braucht es nicht zil tuiffeu. Aber eS ist, ivic ich sage^ das Kind weiß Sackten« die eS mit seinen Augen nicht gesehen habeil kann. Hatte unsere Frau Baronin nicht eine große Beule an der Sckstäse, als Fanni und ich in der Nacht zu ihr geruse» wurden?" „Freilich. Sie hatte sie siel, zugezogen, als sie in ihrem blitzartig austretenden Ansall zu Boden stürzte. Wahrscheinlich ist sie dabei mit dem Kopse gegen ein Möbelstück geschlagen. Ader es loar nur eine ganz belanglose LMetschuntz, die selbstverständlich in keinerlei Zusammenhang steht mit ihren» Tode." Josepha nickte. „Das lveiß ich schon. Mer als Fanni stnd ul> die Baronin in der Morgenfrühe herrichteten, damit sie den Leuten gezeigt werden könnte, haben lvir ihr das Haar tief über die Stelle herabgekämmt, lvo sie die Verletzung halte. Denn die Leute brauchten das doch nicht zu sehen. Und als loir später Dietlinde zu ihr führten, Inas meinen Sie, das sie tat? Sie suchte mit ihren kleinen Fingern unter dem Haar der Leiche, bis sie die Stelle gefunden hatte. Und als sie dahin gekommen >oar, fiel sie ohnmächtig uin. Nun frage ich Sre, Herr Danitätsrat; wie konnte sie wissen, daß so etioaS da itwr — wie konnte sie es wissen?" Mittmann »nachte eine ärgerliche Bewegung. „Sie kerben tvieder einmal Gespenster gesehen, Verehrteste. Das sind nichts als törichte Einbildungen. Und ich bitte inir ans, das» Sie nicht ellva noch andere damit anstecken oder am End« gar das Kind mit unsinnigen Fragen ausregen. Das fehlte gerade noch, daß ihin mit solchen Narrheiten das arme Köpfchen verloirrt lvürde." Er lief »nit kurzen Schritten dem Hanstor zu, vor dem sein Wogen hielt. Josepha aber sah chm mit unbefriedigtem Kopfschütteln nach, und eine finstere Traurigkeit war in ihren» harten« Elten Gesicht. , fg 8. Kapitel. Als Bardelobe» eine Stunde später das Zimmer seines Töchterchens betrat, >r»»r nichts Unordentliches und Vernachlässigtes mehr in seiner äußeren Erscheinung, und er bemühte sich )>ach besten Kräften, a»(ch seinem Gesicht einen Ausdruck zu geben, der nichts Erschreckendes für Dietlinde haben konnte. > Auf den Fußspitzen kain ihm SNärgarete Othmär entgegen, um ihin onrcy Zeichen zu bedeuten, daß die Kleine schlafe. ' Der Baron toarf einen Mick nach dem voll tveißen Vorhängen umwallten Kirrderbette hinüber, dann flüsterte er: „Gestatten Sie inir, fiir einen Augenblick in Ihr Zimmer einzutretcn? Ich hätte über Dieflindes Befinden gernes einiges von Ihnen erfahren." Margarete schritt durch die offene Verbindmiastür. An den Tisch gelehnt, blieb sie stellen, und auch Bardeleben dachte nicht daran, sich zu setzen. Vielleicht tvar es nur die Wärme, »nit der Mittmann vorhin von der Er- zieherin gesprochen, die ihn veranlaßte, sie prüfend zu betrachten, als sähe er sie jetzt zum ersten Male. Und kr mochte überrascht sein, daß sie in der Tat wie eine gam neue Erscheinung auf ihn wirkte. Die Schüchternheit und Hilflosigkeit, die gestern einen so rührenden Eindruck aus ihn geinacht hatten, waren nicht inehr vorl>andcn, nnd an ihre Stefle war ei» Ausdruck ruhigen Ernstes getreten, der sie tvohl älter und reifer, aber auch vornchiner und selbstbewußter erscheinen ließ. Gestern hatte Bardeleben sie rocht hübsch und niedlich gesunden, heute sah er, daß sie mir ihre Befangenheit abzustreifen brauchte, um z»t einer tvirk- liche» Schönheit zu tverden. „Der Sanitätsrat hat sich znxir zien»!ich hoffnungsvoll über den Zustand des Kindes ausgesprochen," sagte er mit vorsichtig gedämpfter Stimme, „aber ich habe ihn in den» Verdacht, daß er dabei nicht ganz ehrlich gewesen ist. Ich erbitte darr»»» von Ihnen vollste Offenheit. Wie denken Sie über Dietlindes Erkrankung?" „Ich glm»be nicht, Herr Baron, daß es sich uni ettvas Gefährliches handelt. Mer ich keime die Meine zu wenig, um ein ganz sicheres Urteil zu haben. Sie ist leider nicht zu betvegen, sich über ihr Befinden zu äußern. Wir tverden den Verlaus der Nacht äbivarten müssen, mn Marheit übev ihren Zustand zu erl>alten." Die ruhige Bestimintheit ihrer Rede überraschte Barde- leben auss neue. „Sie haben, wie es scheint, einige Erfahrung in diesen Dingen?" fragte er. „Ich tvar jahrelang die Pflegerin meines häufig kränkelnden Vaters. Auch die Fainilie, in der ich das letzte Jahr zngebracht, wurde vielfach von Krankheiten l^imgesucht." „Um so mehr muß ich in Ihrem Interesse bedauern) daß Sie auch hier gleich toieder an ein Kcaiikenbett geraten sind. Mer ich bin, tvenn Sie es wünschen, selbstverständlich bereit, sofort eine Pflegerin aus Waldenburg kommen zu lassen." > i „Das (tft nicht nötig. Wenn toir einander äblösen, könneir Josepha und ich sehr wohl alles verrichten, tvas hier zu tun ist, Und Dietlinde hat eine ausgeprägte Scheu vor freinden Gesichtern," 446 „Auch Sie habe» inzwischen bereits erkannt, daß das Kind schwer z» behandeln ist?" „Sie mag in maisther Hinsicht anders veranlagt sein als der Durchschnitt der kleinen Mädchen ihres Alters. Mer es gibt nach meiner Ueberzeugung in einer Kindesseele keinen Widerstand, der sich nicht durch geduldige und ausdauernde Liebe überwinden ließe." Ans Bardelebens Lippen lag die Frage, ob sie noch immer gesonnen sei, seinem Kinde diese geduldig liebende Führertn zu sein. Aber er sprach sie nicht aus. Müßte ep sich doch sage», daß nach allem, was dies junge Mädchen unter seinem Dache bereits erlebt hatte, eine verneinende! Antwort um vieles wahrscheinlicher sein würde als eine bejahende, und weil er nicht *» hören wünschte, daß es ihre Zlbsicht sei, Klcin-Ellbach wieder zu verlassen, unterdrückte er lieber ein Wort, das sie vielleicht nur um so schneller; zur Entschließung gedrängt hatte. Er ahnte nicht, daß während der in ihrem Gespräche eingetretenen Stockung etwas Aehnliches auch in Margaretes Innern vorging. Seit dem Augenblick seines Eintritts war sie sich darüber klar gewesen, daß es eine unerläßliche An- standSpslicht für sie sei, ihm ein Wort der Teilnahme an seinem schweren Verlust zu sagen, und nun, da er ihr die Antwort auf ihre letzte Bemerkung schuldig geblieben! war, wäre wohl der rechte Augenblick dazu gewesen. Abeö irgend etwas in ihrer Seele lehnte sich dagegen auf und machte sie verstummen. Sie wache nicht, ob es eine Nach- ioirkung seines gestrigen Benehmens war oder eine Erinnerung an die traumhaften Eindrücke der letzten Nacht, sie wußte nur, daß zwischen ihr und diesem Männe immer «ine unsichtbare Schranke aufgerichtet bleiben würde, die es ihr unmöglich machen mußte, so zu ihm zu reden wie zu jedem anderen Menschen. ff So standen sie einander für die Tauer einiger Sekunden schweigend gegenüber. Da verriet ihnen ein leichtes Geräusch im Nebenzimmer, daß. Dietlinde erwacht sei. Margarete eilte zuerst an das Bett, und langsam folgte ihr Bardeleben nach. Das Kind, das mit großen, offenen Augen dalag, hatte ihn noch nicht gesehen. Bei dem Anblick der Erzieherin huschte es wie der Schatten eines Lächelns über das blasse Gesichtchen der Kleinen, und sie sagte leise: „Wie schön, daß Sie da sind, Fräulein! Ich hatte geträumt, Sie wären forrgegangen und kämen niemals wieder." „Das war ein falscher Traum, Dita. Bevor du nicht Imeber ganz gesund bist, werde ich gewiß nicht fortgehen. r- Mer sieh, wer gekommen ist, dich zu besuchen!" Sic trat zur Seite, um dem Baron Platz zu machen, und mit einem mühselig erkämpften Lächeln beugte Bardeleben sich über das Bett. Ta aber vollzog sich auf Dietlindes Antlitz jäh eine erschreckende Veränderung. Ihre Züge wurden starr, in ihre dunklen Augen kam ein Ausdruck des Entsetzens. Sie lag ohne Betvegung, aber als seine Lippen mit einem zärtlichen Wort ihre Stirn berührten, ging ein Zucken durch die schmächtige Gestalt, und sie drehte in rascher, ausweichender Bewegung den Kopf zur Seite. 4 Der Baron richtete sich auf. Das Blut war ihm bis in die Stirn hinäufgestiegen, und er sah wieder so verstört und finster aus, wie ihn der Sanitätsrat vorhin unten in der Bibliothek gefunden. „Mas ist das? Was soll das heißen? Wer hat das Kind gelehrt, sich vor mir zu fürchten?" ( Die Wopte waren an Margarete gerichtet, die Mühe hatte, ihre eigene Bestürzung zu verbergen. „Sicherlich niemand, Herr Baron," flüsterte sie. „Sie müssen Dietlindes Benehmen mit ihren, Zustand entschuldigen." „Mer war sie nicht eben noch ganz ruhig und beinahe heiter, während sie zu Ihnen sprach? War es nicht ganz unverkennbar mein Anblick, der sic erschreckte?" Noch ehe die Berlvirrte daraus eine Antwort gefunden, >var sie genötigt, ihre ganze Aufmerksamkeit der Kleinen zu- zuwende». Die hatte das Gesicht jetzt völlig in die Kissen tingetöühlt, und ihr Körper erzitterte unter einem plötzlich losbrechenden wilden Schluchzen. Begütigend, mit den zärtlichsten npd liebevollsten Worten, die ihr der Augenblick eingab, sprach die Eiszieherin auf sie ei». Mer alles, >vas sie erreichte, wär, daß Dietlinde, ohne den Kopf zu erheben, stoßweise herausbrachte: „Der Papa soll gehen! — Der Papa soll fortgehen! Ich will —- ich will ihn nicht sehen!" Mit einem dnmpfen Lant, vielleicht des SihMerzes, vielleicht auch des Zornes, kehrte Bardelebcn ab und schritt zur Tür. , - Ta aber blieb er noch ciumal stehen. „Versuchen Sie'S also init Ihrer geduldigen Liebe, Fräulein!" sagte er bitter, „Ich bin nicht sanftmütig genug veranlagt, sie auf- zubringen." i Gegen zehn Uhr abends erst war Dietlinde unter der Wirkung des von Mittelmann verabreichte» Mittels von! neuem einaeschlafen. Nur eine sorgsam abgedämpfte Nachtlampe verbreitete vom Tische aus matte Helligkeit dlirch das Zimmer, Margarete und Josepha aber hatten sich in das Nebengemach zurückgezogen, durch dessen offene Tür sie die schlummernde kleine Patientin beobachten konnten. Sie hatten während des ganzen Tages kaum mehr miteinander gesprochen, als ihnen durch die gemeinsame Sorge mn das Kind eingegeben worden war, und jetzt lrnrr es schon seit geraumer Zeit still geblieben zwischen ihnen. Margarets beschäftigte sich mit einer Handarbeit, während die Alte chre Hände in den Schoß gelegt hatte und mit leeren Blicken vor sich hinstarrte. Endlich brach das junge Mädchen das Schweigen. „Wollen Sie sich nicht lieber schlafen legen, Josepha? Wenn ich Ihren Beistand nötig haben sollte, kann ich Sie ja loeckcn." Die Angeredete schüttelte den Kopf. „Lassen Sic mich! nur, Fräulein! JU meinen Jahren braucht inan nicht mehr viel Schlaf. Wenn er mir's nicht verböten hätte, würde ich freilich lieber drüben bei der Baronin wachen. Tenn das hätte sich geziemt für einen Dienstboten, der schon so lange im Hause ist," „Wer hat es Ihnen verboten, Josepha? Herr von Bardelebcn?" „Ja. Es wäre nicht nötig, daß jemand bei der Toten bliebe, sagte er. Mer daß war bloß so ein Gerede. Er wollt's eben keinem anderen vergönnen. Und so ist's auch gut und recht." Zweiselnd blickte Margarete cmf. „Sie glauben also, daß der Baron selbst —" „Jcnoohl. Als ich vorhin noch einen Blick in das Sterbezimmer tat, sah ich ihn neben dem Bette sitzen. Er sah nicht gut aus, der Herr. Gott erhalte ihm seine Gesundheit! Wie versteinert saß er da und hatte die Augen immer auf dem Gesicht der Baronin. Mer genierkt hat cr's darum doch, daß ich mich an die Tür herangeschlichen hgtie. Und! wie er mich gewahr wurde, sprang er auf. Gergd' fürchten hätte man sich können, so wütend war sein Gesicht. Ich sollte mich packen, schrie er. Dann warf er die Tür zu, und ich habe gehört, wie er zweimal den Schlüssel nmdrehte. Wie ich ihn kenne, kriegt den vor morgen früh keiner mehr zu Gesicht." Margarete wußte ihr nichts zu antworten. Mer die Alte, die bisher ihr gegenüber von so mürrischer Schweigsamkeit gewesen war, zeigte sich mit einem Male merkwürdig! gesprächig. „Daß man sie schon so bald wieder hinaustragen würde, hätte wahrhaftig keiner gedacht, als sie vor acht Jahren hier eingcholt wurde wie eine Prinzessin. Damals hätten Sie unseren Herrn Harro sehen sollen, Fräulein, tvic lustig er war, und wie's ihm gar nicht laut und ansgelassen genug hergehen konnte bei dem Tanz in der großen Scheune. Sogar mit mir hat er getanzt. Es war seit Hermann Kg« balkes Tod das erste und letzte Mal in meinem Leben. Die Baronin freilich hat schon damals keine rechte Freude gehabt an alledem. Man konnt's ihr ordentlich vom Gesicht ablesen, ivie zuwcher es ihr war, daß sie mal eine Stund« lang mit uns einfachen Leuten reden sollte wie mit ihresgleichen. Und dabei war sie nicht einmal vom Adel, nur eine Tochter von dein reichen Rasmussen, der damals die großen Webereien halte drüben in Reinsivaldau." (Fortsetzung Ictflt] Alte Ambe im vogelsberg. Wenn heute der Tourist fröhlichen Mutes durch die alle» Forst« des Vogelsberges dahinschreilet, oder wenn der friedliche Landmanni über den uralten Ackerboden seiner Heimatflur mit dem Pstuge dahiniieht, dann bedenke» sie >oohl raum, daß sich unter ihren Füßen noch Spurm urch Uxberrcste vorstudeu könnte» von Meid» 447 — schm, dl? vor Jahrlansenden hier lebte», arbeiteten nnd starben, von fromniei», aber lange vergangenem Gottesdienst, von blutigem Kricgsgetümmel und friedvoller Dorsarbeit, Lange, gar lange schon ist das Toben und Geschrei der Fcldschlacht verklungen, sind die sronimcn Opsersprüche und -formeln im Wind verhallt und sind die flammenden Reden der ersten christlichen Sendboten vergangen und vergessen, kaum noch, daß dunkel die Sagen des Volkes etwas von diesen Dingen melden, unter uns aber, im Boden, da ruhen ihre Geräte und Hinterlassenschaften, da liegen ihre Taufsteine und Schwerter, ihre Opfersteine »ich Schmucksachen, ihre Reichtümer und Häuserfundamente, ja sie selbst, die Menschen, liegen drunten, weich gebettet im Mutterboden der Heimat, Zu den ältesten Denkmälern, die in unserer Gegend anzutreffen sind, gehören die in Wäldern verborgen liegenden Ringwälle, so-s wie die zahlreichen Hünengräber, welche früher von den Leuten ^Heidenköppel" genannt wurden. Ein bemerkenswerter, etwa 560 Schritte langer Ringwall umzieht den nördlichen Teil des Alten- burgskovfcs bei Schotten, Auch das Plateau des Tötende r g e s bei Allendors ist von einem bedeutenden Ringwalle, dessen Durchmesser ungefähr 300 Schritte beträgt, umgeben. So um- giirten auch den Kugelberg bei Vadenrod, das H a i n i g bei Lauterbach, den Gänsbcrg bei Altenburg und noch manche andere Bergkupve Steiicwälle, oft in einfachen, oft in mehrfachen Kreisen, Sie dienten der Verteidigung gegen anstürmende Feinde und waren wohl häufig durch dichtes Dorngestrüvv verstärkt. Vielleicht wurde auch in dem Raum zwischen den Wällen das Vieh zusammengetricben. Daß man allemal in der Nähe solcher Wallanlagen auch Friedhöfe antrifft, in denen die damaligen Landcsbewohner ihre Toten beisetzten, ist natürlich. Diese Frickböse sehen allerdings anders aus als unsere heutigen, es sind Steinhügel von 5, 10, 15 und mehr Metern Durchmefscr und enthalten fast durchweg nur Aschenteste, man nennt sie Hünengräber, Ein einziges Hünengrab enthält hunderte von sogenannten Brandgräbern, Meistens findet man beim vorsichtigen Abtragen dieser Steinhügel auch einzelne Beigaben, also Waffen oder Schmucksachen; manchmal enthalten sie auch Urnen, Bei Pfordt im Schlitzerland fand ein Landwirt einen 24 Zentimeter langen Bronzedolch sowie ein Stück einer Nadel aus demselben Metall, Auch bei A l l m e » r o v wurden Bronzestücke gefunden, eine Sichel, eine Armspange, eine Radnadel und ein Messer, Diese Funde gelangten in das Älsselder Museutn, Im Hovfen garten, einenl Wald bei S t o r n d o r f, wurde im Frühjahr 1909 ein großer Grabhügel geöffnet, in welchem sich eine Spiralnadcl, eine Spirale uich ein Bronzering vorfandcn. In der Nähe von B o r s d o r s und Bingenheim finden sich sehr viele, ivohl an hundert, Hünengräber, wovon im Jahre 1831 eins geöffnet wurdet man fand u a, eine gröbere Urne, eine 9 Zoll lange Bronzcnadel und ein schönes Schwert von Bronze, Eine Anzahl von 16—18 Hügeln befinden sich in der Gegend von Lehrbach, Wahlen, nnd Kirtorf, Auch zwischen Schellnhau- s e n und Rülfenrod liegen einige. Sechs Gräber zwischen S t o ck h a u s e n und Rudlos wurden 1827 auf Geheiß oer Freiin Dorette von Riedesel geöffnet, Jur Juli 1891 wurde auch im Bitdsteinskopf bei Windhauscn ein Hügelgrab abgetragen und wurden darin gesunden: eine Gcwandnadel, 20 Zcntitneler lang: eine Rad- und ehre Sviralnadcl und ein Diadem, alle Gegenstände aus Bronze, Eine Menge von Hügeln befinden sich in der Umgebung Beuerns, so im Distrikt H a g st r a u ch 4, in der Struth ca, 14, im Distrikt Wels 13, Bei Storndorf finden sie sich im Gründel, Hopfengarten und K u g e l b c r g. Auch zivischen Meiches und Köddingen trifft trifft nian sie an, »stur der O b e r w a l d ist frei von ihnen, — er war eben früher nicht bewohnbar. Nicht alle Grabsuirdc entstamme» der sog, Bronzezeit, Ain 27, Januar 1895 wurde in den Kalkbrüchen von Maar ein menschliches Skelett gesunden, bei dem ein Steinbeil und ein Stein- Hammer lagen, Als in Grüpberg die Wasserleitung durch die Äarsüßergasse gelegt wurde, iticß man auf menschliche Knochen, Dieselben entstammten dein Friedhof des alten Franziskancrklostcrs, In Angersbach wurden vor ca, 20 Jahren sieben Menschenschädel, sotvie ein Säbel, ein Steigbügel, ein Pserdcgebiß und zwei Hufeisen gefunden. Diese Funde rührten wohl von einem Gefecht her. das am 29, November 1759 r beim Wiesenreinigen rn der „Fell" in einem „Jmmetzenhaufcn" eine schöne mittelalterliche Lanzenspitze, einen stummen Zeugen aus jener Zeit, da oben auf dem Mulstein noch die stattliche Raubburg stand. Im Winter 1894 wurden auf der sog. „Burg" bei R ö t g e s die Grundmauern einer früheren Burg freigelegt, von welcher man! bis dahin keine Ahnung gehabt hatte. An der Stelle hatte man vorher schon alte Töpfe, Hufeisen und ein altes Schwert gesunden. Bei dem niedrigen Wasserstande, den der trockene Sonnner 1893 im Gefolge hatte, wurde der sogen. „Taufstein", der seit Jahrhunderten bei Bürgeln in der Ohm liegt, damals sichtbar. Der Sage nach soll Bonifacius an dieser Stelle die Heiden getauft haben. Wer könnte die zahlreichen Funde alle anführcn, die mit 7lb- sicht gesucht oder gelegentlich entdeckt wurden, solche auch, die nicht in ein Museum wanderten, sondern die nach ihrem Aussinden von Hand zu Hand gingen, kopfschüttelnd und neugierig betrachtet und dann beiseite gelegt wurden, um wieder stillschweigend zurückzugc- langen in den Schoß der Erde, wo sie so lange ungestört geruht hatten. Die Heimaterde, das ist der Ort, wo sich schließlich alles zusammensindet, das Wertvolle und Geringe, das Alte, Mittelalterliche und Neue, Kein Anachvonismus schreckt sie. Getreulich bewahrt sie alles beieinander aus, was nach kurzer Wanderung im Lichte wieder in ihr dunkles Reich zurückgekehrt ist. wle hoch kann der Mensch fliegen? Schlag auf Schlag haben deutsch« Flieger die wichtigsien Höchstleistungen im Flugwesen an sich gerissen. Jetzt ist L r n n e - k o g e l s erstaunlicher Hochslug von 6570 Metern durch den Noch erstaunlicheren O e > e r i ch s mit 7500 Metern — lvas man Tags zuvor vielleicht ins Reich der Fabel verwiesen hätte — überboten worden, und es taucht die Frage auf: wie hoch kamr der Mensch eigentlich im Flugzeug fliegen? Vor fünf Jahren noch hielten es die Fachleute für ein Ding der Unmöglichkeit, 1000 Meter Höhe im Flugzeuge z»r erreichen, Nun, die Motoren haben einen 'Tausenden nach dem anderen überklettert, ohne arbeitsmüde zu werden, auch die Flieger habm der Kälte und dem Sauerstoffmangel durch geeignete Vorkehrungen siegreich getrotzt. Angenommen, daß weder das Aussetzen des Motors noch die Kälte oder der Sauerstoffmangel dm Flieger aw Fluge aufwärts hinderten, was könnte ihm sonst eine Grenze setzen? Es ist die Erscheinung, die der Bergsteiger als Bergkrankheit bezeichnet, eine Lustvruckerkrankung, dre beim Fliegest zwar erst in größerer Höbe, als beim Wandern in dm Bergen aus- tritt, weil der Flieger im Körbe des Ballons oder ans dem Sitze des Flugzeuges nicht die große körperliche Arbeit zu leifk-n hat, aber schließlich einmal treten ihre Erscheinungen doch auf. Nach einer Zusammenstellung des Stabsarztes Dr, F e l m i u g stellen sich die Lnstdruckerkrankungen entsprechend einer Dru>» verminderung auf 400 Millimeter oder weniger erst rn der Höhe von 5000 Metern ein, die v, Schroetter deswegen als „kritisckse Höhe" bezeichnet. Ganz ähnlich wie beim Bergsteigen sind ihre Erscheinungen: leichtes Herzklopfen stellt sich ein, man empfindet einen stechenden Kopfschmerz, es machen sich Störungen des Zentralnervensystems, Schläfrigkeit und Apathie, bemerkbar, man fühlt, wie man dauernd schwächer und schwäck>er wird, sastieß- lich beginnen die Gedanken sich zu verwirren und allmählich tritt Bewußtlosigkeit ein. Ans der Geschichte der Luftschlffahrt iveiß man von mehreren Fällen, mo das Steigen in große Höhen den kühnen Luftsahrern den Tod gebracht hat: 2it>e( und Croce- Spinelli starben, als sie bei der Fahrt des „Zenith" im >^ahre 18/5 eine Höhe von 7000 bis 8000 Metern erreichten, während der drille Teilnehmer dieser Hochsahrt, Tissandier, mit dem Leben davon kam. Bei ihnen war Sauerstoffmangel der Grund deS Verhängnisses: allein auch spätere Lustsahrer, di« sich mit genügend Sauerstoff versehen hatten, mußten erfahren, daß sich in einer gewissen Höhe Erscheinungen einstelleü, die denen der Bergkrankheit ganz ähnlich sind nick das Uebersahren einer gewissen Höhenschrcht einfach unmöglich mache». Die Gefahr ist dabei besonders groß, weil diese Erscheinungen unmerklich nacheinander einsetze», sodaß sie leicht übersehen ivrxden Können. 448 — Grob, der tttit ©erfort zusammen im Luftballon die 8000 Meter-Grenze übccWmtt, berichtet von „bedrohlichen Erscheinungen" trotz des Sauerstoffes, ?lls er 7000 Meter hoch schwebte, war die Temperatur bis auf 80 Grad unter Null gesunken, „Vor uns lagen im Korbe die dicken Pelze, doch die Energie, sie anzuziehen, besasien wir nicht mehr, Wir befanden uns in einen. Zustande körperlicher Apathie, nur noch der Geist Und der Wille »varen stark: der Wunsch, noch weitere tausend Meter zu steigen, belebte uns. Unsere Lippen und Fingernägel wurden vollständig blau, die Glieder zitterten vor Frost, und Schwäche, Doch immer wieder erfrischte uns der Sauerstoff, den wir in kurzen Pausen inhalierten, In 8000 Meter Höhe kritzelte'Gröh in sein Fahrtenbuch mit kaum leserlicher Handschrift: „Wir sind entsetzlich elend Und schlvach, aber noch vollkommen zurechnungsfähig: wir atmen Sauerstoff," Zeitweise mutzte er die Augen scküietzen und eine fchlafartige Betäubung überfiel ihn. Mit Aufbietung aller Spannkraft konnte er allerdings noch einwandfreie Ablesungen an seinen Instrumenten machen, Süring, der melrrere Fahrten über 9000 Meter Höhe, darunter eine bis zu 10500 gemacht hat, berichtet aus den grössten Höhen von ganz ähnlichen Erscheinungen, Noch bei 9100 Meter >var er fähig, zu beobachten, zu überlegen und zu schreiben: zu körperlicher Arbeit dagegen war er nicht mehr imstande, und einmal nberrasckste er sich selbst dabei, wie ihm die Augen zufielen, Ber seiner Höchstfahrt vom Jahre 1901 scheinen in Höhen von über 10 000 Metern ernsthafte Bewutztseinsstürungen eiugetreten zu sein: wenigstens haben er und sein Fahrtgenosse Bcrson verschiedene Erinnerungen an die Fahrt und anscheinend sind beide ziemlich gleichzeitig ohnmächtig geworden, trotz des Sauerstoffes, Die bedenklichen Erscheinungen der „Bergkrankheit" hielten auch an, als der Ballon wieder auf 6000 Meter gesunken war. Die Anlage des Lustiahrcrs scheint auch eine gewisse Rolle zu spielen, beim Dr, Schlei» ist am 5. Julr 1905 auf 7800 Meter aufgestiegen, ohne Sauerstoff zu verwenden, „Ohne Sauer- stoffatmmig", so schreibt Süring, „scheinen auch die zähesten Naturen Höhen über 8000 Meter nur kurze Zeit ertragen zu können: um klar zum 'Denken und frisch zum Handeln zu bleiben, ist Sauerswff von mindestens 6000 Metern an notwendig," Wie weit aber kommt man niit dem Sauerstoff? Süring ineiut, die äußerste Grenze, bis zu der mau in einem offenen Ballonkorbe gelangen könne, sei 12500 Meter, Für den Flieger im Flugzeuge liegen die Dinge natürlich etwas anders, und zwar ungünstiger: er darf nicht, auch >:i ht für den kleinsten Augenblicks, feinen Willen, seine Spauukraff einbützen, denn sonst ist der Absturz nnvermeiolich: so lauge es nicht ein Flugzeug mit autonratischer Sicherheit gibt: zwischen 9000 und 10 000 Metern — so kau» man aus verschiedenen Berichte» über Ballonhock,führten schlietzen — treten reget- mätzig, trotz der Sauerstoffzufuhr, Bcimitzlseiustrübuugeu auf. Man kann daher die Frage, ivie hoch der Mensch im Flugzeug stiegen kann, wohl so beantivorten: die Höhen zwischen 7000 uu» 8000 Metern sind, wie die Tatsachen beweisen, kühnen Fliegern zugängig: vielleicht findet sich auch der eine oder der airdere, der Höhen zwischen 8000 und 9000 Metern erreicht, aber das Ueber- winden der 10 000-Meter - Grenze scheint ausgeschlossen, falls cs nicht etlva geliirgt, den Flieger hermetisch einzukapseln, ivie es v, Schroetter den Gallons« hier» enipsiehlt, die die bestehendeHöchstleistung für Balkoiihochfahrten üherbieten wollen. vermischtes. * Wie schützt man sich gegen Hltzschlag? Aus diese Frage, die in diese» Tagen der Sominerglut nicht ohne Bedeutung ist, gibt der Professor Audreiv Duuea» jvon der Londoner Hochschule für Troveuheilkuudc eine interessante Antwort. Professor Duncan ist, ankuüpleud an die persönliche,> Erfahrungen clnes englischen Offiziers, der jahrelang in de» Tropen stand, dazu übergegaugeu, eine Reihe praktischer Experimeute zu veranstalte», die sich au! die An»ah»ie gründeten, das> die gefährlichen Sonnenstrahlen nicht die Wärme- strahle», sondern die chemischeil Strahlen sind. Dag die Wärme an sich nicht Hihschlag hervornist, zeigt uns die Tatsache, daß wir beispielsweise vor den Hochöse» eines Eisenwerkes oder vor den Kesseln eines Schisses Hltzschläge» nicht auSgesetzt sind, Wiffenschastlich gesprochen sind in der Tat nur die nktiiiischen Strahle» gefährlich, so lange man ihnen nicht eine Farbschicht eiitgegeustellt, die gleichsam ivie ein Sied ivirkt. Das beste Mittel gegen den Hltzschlag ist feinen Körper nicht anders zu behandeln, wie der Photograph seine Platten. »Um das zu erreiche», umhülle mau sich mit rote» oder gelben Gewändern." Der englische Offizier, der in der Praxis zu diese» Schlüffe» kam, trug fortan nur gelbe Anzüge und einen gelben Tropeiiheli» und blieb stets vor Anfällen vo» Hltzschlag bewahrt. Prof. Duuea» hat feinen Tropenhut init rötlich orangefarbene». Flauest überzogen und mit einer Schicht gleichfarbiger Walle gepolstert, Ebenso fütterte er feine,, Kakhiauzug mit orangefarbener Walte, besonders in der Gegend de? Rückens, und legte a» sonnige» Doge» zu gröbere» Märschen ein rötlich orangefarbenes Henid au. »Dank dieser Borsichtsmabregelii," schließt der Gelehrte, »habe ich nie mehr die Wirkungen der Sonne z» verspüre» gehabt," — DasBorko in' m en dc s B i b e r S i n D e u t schl a „ t»'. In einem allerdings ziemlich eng umgrenzten Bezirk zwischen Magdeburg nnd Dessau a d,Elbe »ich ihren Nebenflüssen, der Saale, Msuldq n, Ruthe, haben wir noch di- Atz en Ue erve'.t anel s h , ter ss, „ten Tieres, des Bibers, er frdüh.-r in allen Fluhgebieten Deutschlands ziemlich häusig vorkam. Unter strengem behördlichen Schutz ist die kleine Biberkolonie in der genannten Gegend in den letzten Jahren wieder angewachsen^ so datz wir jetzt dort wohl einen Bestand vo» ungefähr 200 > 2 ti>ck l-aben dürften, während vor 25 Jahren nur der vierte Teil davon vorhanden Ivar, Diese Zunahme ist in, Interesse der Natursreniwe, die unter allen Umständen dies Tierdenknial erhalten sehen möchten, sehr erfreulich und hoffentlich wachst der Bestand imm« mehr, so datz der Biber noch lange Zeit vor dem Ansstcrben bewahrt werden wird. Leider wird das Tier aber nie wieder in anderen Flutzgebieten, in denen es früher häufig! war, angesiedell werden. In Westfalen, und zwar im Möhnetal, tvlirde der letzte Biber im Jahre 1840 getötet, in Brandenburg kamen sie noch bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts vor, und ungefähr ebenso lange umrbcn einzelne Exeni- plaer in Bayern gesunden. Wie häusig aber der Biber in früheren Jahrhunderten geivesen sein mutz, geht am besten ans einer Jagdstatistik des 17, Jahrhunderts hervor, in der unter dem vom Kurfürsten Johann Georg von Sachsen in der Zeit vo» 1655 bis 1680 erlegten Wilde allein 397 Biber aufgeführt werden, i *■ Kein Wunder, Der dicke Senator, ein Herr in milt- lercn Jvhrem der sich sür sehr elegant hält, geht mit dein Major spazieren, „Sehen sie," sagt xr gascluneichelt, „wie mich dies« hübsche junge lDame dort anlächelt?" „Das wundert mich nicht im geringsten," erividert der andere, „ivie ich Sie das erste Mal sah, habe ich sogar ganz laut gelacht," ' i * Der Unermüdliche, Den Gutsbesitzer bittet ein Ba- tzabmid um Arbeit uud versichert ihml, datz er nie müde werde. Als der Herr auss Feld kommt, liegt der Maiul geniütlich unteff einem Baum, „Was ist dem, das?" fragt er streng, „Sie sagten doch, datz Sie niemals inlide werden?" „Stimmt auch voll- fcmimen," meint der andere ruhig. „So werde ich es doch nies" vücherlisch. , — „D i e Ra siedt s", Eine Reiseerzählung vo» Eva Geäfiul von Baudissin (Kürschners Bücherschatz Nr. 96l—62). — Blut, Roman von Waldemar Bonsels, Zweite, iimgearbeitete Austage, Leipzig, Hesse u. Bieter Verlag 204 S 3 Mk., geh, 4 Mk, Der Roman, der bei seinem erste» Erscheinen <1909, von dem kleinen Kreise der Kenner als das Werk eines Dichters begrützt lvorden war, liegt jetzt in einer neuen, uni- gearbeiteten Ausgabe vor, Manckzes störende Beiwerk, mancher dunkle Ausdruck Izat der besseren Einslchi des Autors ivelchen müsse», und nian darf getrost behaupten, datz ituirmehr einer Verbreitung des Buches in iveiteste Kreise keine Hindernisse mehr ini Wege stehen, Wim« Do re, die Tochter eines früheren Mtsslo- nars, ist streng religiös erzogen: ihr junges Leben ist gleichsam «durchtränkt mit der Erlösnngslehre, Alles Natürliche wird ihr tznr Sünde, Ihrer Mutter, einer weinerlichen, seelisch dürftig ansgestatteten Frau, ist sie entfremoet, und auch zu ihrem Baker, der gütiger »mb wärmer ist, und sie aus seine Art herzlich liebt, vermag sie kein rechtes Vertrauen zu fassen. Nach Schönheit dürstend, fühlt sie sich in ihrem nüchternen Elternhanse verwaist. Kein Wunder, datz ihr glühendes Herz sich dem ersten erschlietzl, der ich Erfüllung ihrer Sehnsucht z» vcrheitzen scheint, Der jung« Mark Enz, einseltsanles Geinisck von Schwäche und brutaler skrast, ein unreifer Träumer, dessen Schmerzen nicht echt ivirken, und der, wie der Dichter aicheutet, erst durch ein grobes Leid geläutert werden muh — Mark Enz kann diese zarte, überzarte Seele nicht erlöse»: seine Hände sind zu plump für sie: er fann sie nur zerstören, _ f —, Diamantrütsel. I 9 I In die Felder nebenstehender Figur t“ - 1—T“—] sind die Buchstaben abco ddeea 1*1 I eiiilUmisiDi; | TT p“I derart ein,,,tragen, daß die wagerechle» ! «d j I_ Reihen folgender bedeuten: I I. Etneii Buchstabe». ^ 8, Türkifchen Titel. 3. Schivedlfchcn Dichter. “i—f—-4. Einen Astronomen. 1 *1 I 5. Kostbaren Stoff. 1 e f 6, Hasenort, LU 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und wagrechte Mlttekreihe ergeben das. Gleich«» \ Auslösung in nächster Nummer. >,,, Auslösung der Charade in voriger Nunimer! P o l a rsl e r n (Pol, Star, Stern) — p o (ft e nt. Redaktion: K. Neurath. — RolationSdruck und Perlag der Brühl'jchen Untversitäts-Buch- und Steindruckerei. St. Sang«, «tefto»