Weiber-Nrgimmt. Vioman von Oskar Klaußmann. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Werner satz noch eine Zeitlang an seinem Tisch. Er mutzte sich erst fassen. So viel war ihm klar: Kersten war lvahnsinnig vor Eifersucht und wollte ihm ans Leben. Er hatte Werner derartig beleidigt, datz ein Duell unvermeidlich wurde, und in diesem gedachte der Hauptmann seinen vernieintlichen Nebenbuhler bei Frau Glover zu beseitigen. Werner ries de» Kellner heran, um zu bezahlen, obgleich er die Flasche Wein, die ihm gebracht ivorden mar, noch nicht berührt hatte. Er mutzte sich einen Sekundanten suchen. Gerade, als der -Oberkellner ihm das Geld herausgab, betrat Gras Klinker das Zimmer und kam eilig auf Werner los. „Ich habe bei Ihnen telephonisch angesragt, und Ihre Wirtschasterin sagte inir, Sie seien hier bei Zimmermann. Ich lvollte den Abend mit Ihnen verbringen. Bor einer Stunde bin ich zurückgekehrt." „Sie kommen mir wie gerufen'', sagte Werner) „Kellner, bringen Sie noch ein Glas." Dann teilte er in fliegender Hast Klinter mit, was soeben geschehen lvar. „Es ist eine Unverschämtheit von dein Hauptmann," sagte Werner, „mich hierher zu bestellen, um mich zu brüskiere». Ich nehme an, der Mann ist nicht ganz bei Sinnen. Aber natürlich kann ich weder auf mir noch aus Fräulein Buchwald die Beleidigungen sitzen lassen und lvollte Sie fragen, ob ich auf Ihre Hilfe in diesem Falle rechnen darf." „Nicht nur in diesem Falle, sondern stets", antwortete Graf Klinter und reichte Werner die Hand. Dann erhob er sich und ging in das Nebenzimmer, wo Kersten mit den beiden Offizieren satz. „Einen Augenblick, .Herr Hauptmann", ries Graf Klinter: „ick lvollte Sie in, Aufträge meines Freundes, des Bergrates Spalding, bitten, mir Ihre Sekundanten zu bezeichnen. Es hat soeben eine Szene zlvischen Ihnen stattgefunden, die lvohl nur auf die Art und Weise erledigt werden kann, wie sie unter anständigen Leuteir üblich ist." „Herr Oberleutnant von Altenberg ist mein Vertreter", sagte der Hauptmann und stellte den Oberleutnant dem Grafen vor. Oberleutnant von Altenbcrg und Graf Klinter zogen sich darauf in ei» drittes Zimmer zurück, das sonst für Vereins- Versammlungen diente. Innerhalb zehn Minuten war alles Notwendige verabredet. Der zweite anlvesende Offizier, ein hauptmalin Berger, sollte als Unparteiischer fungieren. Das Duell sollte in wenigen Stunden, um fünf Uhr morgens, in dem Birkenwäldchen hinter der Villa des Bergrats statt- jiliden. Entfernung zehn Schritt, dreimaliger Kugelivechsel. „Wir haben zwei Paar Pistolen mitgebracht", erklärte der Oberleutnant, „da uns KamevaL Avrsten, als er heute morgen bei »ns in Reuenburg lvar, beveits sagte, datz es sich im Hne Ehreuaugeiegeuheit handelte. Wir bringen d!' Paffen und Munition mit uns." „Also morgen früh uni 5> Uhr", wiederholte Graf Klinter, und verbeugte sich vor dem Oberleutnant. Wenige Minuten später satz er bei Werner und teilte ihm mit, was verabredet war. „Es ist eine verteufelte Sache", meinte Graf Minier, nachdem ihm Werner für seine Beihilfe gedankt hatte. „Wäre ich nicht verreist gewesen, so wäre die Geschichte nicht passiert. Dann hätte der eifersüchtige Haupt,nami nicht Sie allein mit Frau Glover ausreiteu sehe», sondern ich wäre dabei gewesen, und zivei Begleiter sind immer ungefährlich, auch in den Augen eines Liebestollen. Es ist also wirklich wahr: der Mann ist über beide Ohren in Frau Glover verliebt, und er gebärdet sich wie ein Unzurechnungsfähiger. Er »mtz auch sclwn Frau Glover bedroht haben, denn ich habe vorgestern mit ihr eine Unterredung gehabt, wobei Frau Glover sich so betrug, daß ich gang vestürzt lvar." I tz,Frau Glover will morgen verreisen, so teilte sie nrir heute mit." „Sic will sich dem Hauptmann entziehen. Er niutz ihr. nach den Aeutzeriingeu der Frau Glover, mit Selbstmord gedroht haben. Verstehen sie mit Pistolen umzugehen?" 1 „Ich habe viel mit dem Revolver geschossen," antwortete Werner, „besonders in Amerika. Mit der Pistole schießt man noch sicherer. Aber ich gedenke, meinem Gegner nichts zu tun. Der Mann handelt unter einem Zivange, für den er nicht verantwortlich zu machen ist." „Die ganze Duellgeschichte ist ein Unsinn", sagte Graf Klinter. „Wäre der Mann bei vollem Verstände, so hätte er Sie nicht brüskiert." „Wir können daraus keine Rücksicht nehmen", meinte Werner. „Ein Zögern meinerseits würde mir als Feigheit ausgelegt werden, und den Verdacht, mich zu fürchten, möchte ich unter keinen Umstünden aufkommen lassen." „Wir wollen nach Hause," ries Graf Klinker. „Sie müssen noch ein paar Stunden schlafen. Ich bin um lmlb fünf zu Pferde vor Ihrer Billa und hole Sie ab. Hoffentlich sind Sie dann schon aufgestauden." „Ich werde meine Weckeruhr aus 4 Uhr stellen," ent- gegnete Werner. „Wir müssen jedes Aufsehen vermeiden," sagte Graf Klinter. Dann erhob er sich, und verließ mit Werner das Weinrestaurant. Als sie durch das Zimmer kamen, in dem noch Hauptmann Kersten mit den beiden Offizieren ans Neuenburg saß, grüstten sich die beiden gegnerische» Parteien durch stumme Verbeugung, und vor der Dür drückte Graf Minier Werner warm die Hand, „Ans morgen früh", grollte er, „und hoffentlich geht alles gut. Sind wir nicht verrückt mit unsere» B.egrisien von Lhrc und Berantworllichleit? Da kommt ci» Mann, der -ssenbar seiner Sinne nicht mächtig ist, brüskiert Sie, und von diesem Manne muß nun Genugtuung gefordert werden. Wäre man vernünftig, so schickte man nach einem Arzt, meinetwegen nach einem Spezialisten, und ließe den Mann Untersuchen. Aber die merkwürdigen Ehrbegriffe, die wir haben, schließen zeitweise die Vernunft aus. Ich hatte mir den heutigen Abend so schön gedacht. Ich wollte Ihnen, meinem lieben Freunde, eine Mitteilung machen, die, wie ich glaubte, auch Ihnen Freude bereiten würde. Nun ist weder Zeit noch Gelegenheit dazu. Aus Wiedersehen um viereinhalb Uhr." Werner und Gras Klinter fuhren in ihren Autos ab. Werner ging in seinem Arbeitszimmer noch eine Stunde lang aus und ab und überlegte, ob er nicht ein Testament machen und Abschicdsbriefe schreiben sollte. Aber der Gedanke kam ihni so lächerlich vor. Er hatte ein gutes Gewissen, er war sich keiner Schuld betvußt. Man hatte ihn zu einem Duell gezivnngen, das ganz überflüssig >var, dem er sich aber nicht entziehen konnte. Er vermochte cs sich aber nicht zu denken, daß das Schicksal ihn, den Unschuldigen, zum Opfer aus- erschen habe. Er wollte dem Gegner nichts tun; er ging mit reinem Gewissen, ohne Groll aus den Kampfplatz. Werner schlief sogar recht gut, bis der Wecker zu rasseln begann. Dann kleidete er sich gemächlich an, und ging selbst nach der Küche, fand hier eines der Mädchen und beauftragte es, Kaffee zu kochen. Um halb fünf Uhr kam Graf Klinter, der niit ihm zusammen eine Taffe Kaffee trank. Dann stellte Graf Klinter sein Pferd im Stalle bei Werner ein und ging mit ibm, als handle es sich um einen harmloseil Spaziergang, nach oem Birkcnwäldchcn. Dieses war natürlich in so früher Morgenstunde gänzlich menschenleer. In der Nähe der großen Blulbuche befand fich eine Einsenkung zwischen ztvci Hügeln, die fast schluchtartig >var. Sie hatte ungefähr fünfzehn Schritt Länge und vielleicht zehn Schritt Breite. An diese Schlucht hatte schon am Abend bei der Verabredung mit Leutnant von Attenberg Graf Klinter gedacht und hatte sic als Kampfplatz vor- geschlagcn. Hauptmann Kerstcn mit den beiden Offizieren erschien Wenige Minuten vor fünf Uhr. Sie waren von Dasburg zu uß gekommen, und alle drei Herren trugen Zivil. Jeder der ffiziere trug einen Pistolcnkasten. Ein Militärarzt in Uniform begleitete sie. Hauptmann Berger maß die zehn Schritt Distanz ab und stellte die Duellanten einander gegenüber. Er bestimmte dann, ohne daß die Kasten geöffnet wurden, welches Paar Duellpistolen benutzt werden sollte. Hieraus lud er selbst die beiden Pistolen, übergab sic den Sekundanten, und diese traten zu den Gegnern zurück, um ihnen die Waffen zu überreichen. „Ich muß vorschriftsmäßig und »ach Gesetz fragen, ob eine Versöhnung möglich ist, und ob einer der Herren eine Erklärung abzugcbe» wünscht." Beide Gegner schwiegen. „Ich bitte die Herren, auf ihre Plätze zu treten. Ich zähle langsam eins, zivei, drei. Ans „eins" iverden die Pistolen hochgcnommen, und zwar mit der Mündung nach oben; auf „zwei" wird auf den Gegner angelegt, aus „drei" wird geschossen. Sind die Herren fertig?" Aus das „Ja" der Sekundanten, die sich seitwärts zurückgezogen hatten, rief Berger laut: „Achtung! Ems — zivei drei!" Beide Schüsse sielen gleichzeitig. Werner fiel vornüber auf das Gesicht und blieb regungslos liegen. Hniiptinann Kerstcn ivar unverletzt. Elftes Kapitel. Sonntagssriedcn! Sonntagsstille! In früher Morgenstunde war Dora voin Hotel aus durch chic Vcrghosstraße hinausgestiegcn bis zum alten Distrikt Spital, >vo der Weg nach rechts zum Lockstcin abbiegt. Dann wandelte sie in deui^ herrlichen Buchcnivald, dessen Stämme und Acstc wie die Säulen und Bogen eines Domes sich über ihr wölbten. Langsam, in tiefe (tzedanken versunken, schritt sic aus den Wegen durch den Wald, an dein Rcstau» pant vorbei, in dem iioch kein Gast faß, bis zur Südfpitze des Locksteins, zum äußersten Vorsprung, wo an einem der herrlichsten Aussichtspunkte, die das Berchtesgadener Land zu biete» hqt, eine Bank stand, auf der Dora Platz nahm. Wie oft batte sic in diesen letzten drei Wochen v-om Lvcküein auf die Stadl bkruntergesebcu und das wunderbar» Panorama von Berg und Tal in sich anfgenommen! Heule schien ihr.,das alles feierlicher, schöner, erhabener zu sein. Jn den buntrotcn Farben vom hellsten Gelb bis zum dun-- leisten Grün prangten die Bäume. Gerade gegeuübcr stand das Massiv des Watzmann-Berges mit der liefen Elnsaltc- lang auf den, Gipfel: rechts die hohe Spitze, der „Watz- mann", links die niedere Spitze, die „Watzfraii", und dazwischen sah man auch wenigstens zum Teil die Spitze» der sogenannten „Kinder". Dunkelblau, von leichtem Nebelgrau schattiert, war der untere Teil des Berges; aber oben aus der Einsattelung leuchtete das bläuliche Weiß des Firnschnees, des sogenannten Watzmann Gletschers. Noch lag unten das Tal in leichtem Nebelschleier, tvclchcr der Landschaft etwas Geheimnisvolles, Wunderbares gab. Die Glocken der Stiftskirche unten singen an zu läuten» die Glocken der Pfarrkirche sielen ein, und dann folgten die Glocken der Franziskanerkirche. Wie gewaltige Wellen zogcil die Glockenlöne durch das Tal und hinauf zu Daran. Es war so erhaben, so feierlich, so ivuuderbar schön, daß Dora unwillkürlich die Hände faltete. Sic fand auch ein Gebet. Sie loolltc so gern glauben, glaube», daß cs Wahrheit und Liebe gibt in der Welt, glauben, daß cs ein Glück für sie in der Zukunft geben würde. Es war, als ob die Tonwcllen da unten den Nebel mehr und mehr zerstreuten, und immer heller fluteten von links her die Sonnenstrahlen in den Talkessel hinein. Inmitten des großartigen Panorainas zu ihren Füßen sah Dora deirKirchhof vor der Franziskaner-Kirche. Sie konnte die Reihen der Gräber, sie konnte in undeutlichen Umrissen die größeren Grabdenkmäler unterscheiden. Die dort unten ruhten, denen >var tvohl, die hatten für immer ihre Ruhe gefunden, deren Herz schlug nicht mehr in Bangen und Zweifel. Aber Dora lebte, und Dora hatte Anspruch aus ein Glück und halte Pflichten gegen das Leben und gegen sich selbst. * Es Ivar Dora wirklich lieb, daß sic allein hier oben sitzen konnte, weil Tante Schottelius zum Gottesdienst in die protestantische Kirche gegangen war. Allein, allein! Mit glücklichen Gedanken, mit Hoffnungen, mit Wünschen, die nicht unerfüllbar schienen! Graf Klinter hatte geschrieben, daß er zusammen mit Frau Glover öfters den Bergrat zum L>pazie,enreiten früh abholc, damit der Mann, der unzweifelhaft überarbeitet sei, auf andere Gedanken komme. Er sei recht melancholisch, der gute Bergrat; ob nur infolge der vielen Arbeit, sei dahingestellt. Aber Graf Klinter meinte, er hätte kein Recht, ihn zu fragen, was ihm denn eigentlich fehle. Die Klatschsucht hatte wieder einmal falsch berichtet. Spalding ritt nicht mit Frau Glover allein spazieren, Graf Klinter war immer dabei, und dieses Spazierenreitcn halte einen guten Zweck: man wollte den übereifrigen Mann vom Arbeiten abhalten. Warum war er denn melancholisch? Vermißte er etwas? Vermißte er jemand, sehnte er sich nach irgendeiner Person? Dora fühlte es, wie sie glühend rot wurde. Die Hälfte ihres Vermögens hätte sic darum gegeben, wenn er jetzt vor ihr gestanden hätte, jetzt in diesem Augens blick, in dem alle Zweifel wieder einmal von ihr gewichen waren, jetzt in dieser feierlichen Stunde, in der von nntenl her die Glocken klangen und einen Widerhall in ihrem Herzen erzeugten, der da ries: „Glaube, glaube und vertraue!" Wenn er jetzt vor sie getreten wäre, und seine Arms geöffnet hätte, sie hätte sich jubelnd an seine Brnst geworfen und ihm gesagt: „Ja, ich glaube an dich und deine Liebe!" Das Bild da unten verblaßte, die hellen Farben verschwanden: eine Wolke war vor die Sonne gelreten, und ihr Schatten bedeckte das ganze Tal. Aber diese Wolke zog vorüber, hell strahlte die Sonne wieder, und die ganze Farben- prachi und Herrlichkeit des Bildes traten wieder zutage. lind es kamen wieder Wolken, und sie wichen und niach- te» der Sonne Platz. Sah es nicht auch so in Darns Herze» ans? So jagten einander der Glaube und der Zweifel. Wen» der Ziveisel kam, dann verblaßten alle die sckstfnen Bilder in Doras Gemüt, bis sich die Wolke des Zweifels verzog und die Sonne des Glaubens und des Vertrauens wieder strahlte. _ och auf. Das Seemnnnsbliit in ihr erwachte, ihre Augen leuchteten und sie ries: „Wann wir geschickt vor dein Kinde kreuzen, können wir ein gutes Stiick hinanskommen." Sic eilten zum Hafen und ließen sich von, Hafenmeister ein Segelboot klar machen. „Mollen Sie cs ivirklich wagen, Herr Professor?" fragte der Alte „Heute ist es nicht ganz ungefährlich." „Ta Arda am Steuer sitzt, Iwt es keine Gefahr. Wenn wir nur erst aus dem Hafenloch hinaus wären," rief Rene. Der Hafenmeistcr schasste Rat. Das kleine Motorboot, das zum Hascnkoiiimando gehörte und stets unter Dampf lag. spannte er vor den Segler, und in elegantem Bogen fuhr „Wingolf" hinaus ins Meer. Kaum hatte die Dampspinasse abgespannt, da sielen auch schon die Wellen wie eine Meute hungriger Wölfe über „Wingolf" her Der Wind legt sich voll in die Segel und drückte das Schiff so, daß cs last auf 'Steuerbord lag. Rene, der sich nicht sest genug gesleninit halle, wurde von der Bank geschleudert, und nur mühsam klammerte er sich am Vordersteven a». Nur Ardas geschickter Steuerung war cs zu verdanken, daß sie Herren der Lag« wurden. Nach Ardas Weisung stellte Rene die Segel, und mit ungestümer Hast, oft ruckweise, wurden sie vorwärts getrieben. Tie Woeien lagen mit ungeheurer Gewalt auf dem Steuer, und Arda mutte die Fitste an die Schiffswandung stemmen und den Steuer- Pfahl niit dcni Rücken halten, da die Kraft der Hände nicht aus- reichte All ihre Muskeln waren auf das höchste gespannt, und wenn «ine Sturzsee keck über Bord sprang und die salzigen Flute» ihr über Schuß und Miß« rollten, jauchzte sie auf vor ungestümer Lebensfreude. Bald schwamm das Land in däinmrigem Dunst. Kein Fischerboot tvar zu sehen. Sie waren allein auf hem ivriten, wildetr Meere, ihr Leben nur auf eigne Krall gestellt. Ein Stcuerbruch, ein Reißen des Segels, und die Wellen innstien sie verschlingen. Aber wer denkt daran, wenn er Herz und Sinn hot für die wilde Schönheit des kosenden Meeres? Wer achtet der Geiahr, wenn sie die Kraft verdoppelt und die Kampfeslust erweckt? llnd „Wingolf" kämpite nxnker. und jeder »nie Wellenberg, der daS Schifilein zn erdrücken drohte, und jedes schauerliche Dal, das den Kiel hohl legte und die Planke krachen machte, und jede gischende Sturzsee wurde von den beiden Menschen mit Jubel begrübt Und Arda ries laut: „Jetzt zu sterben, inmitten der Krast — das wäre ein Tod!" lind sie wars das Steuer herum, das; „Wingols" nur so ächzte, und sic ries: „Ahoi — Segel beidrehen". Und Rene musttc zu- springen wie eine Katze, um das Tuch beizudrchen. Einen Augenblick später, und das Boot wäre gekentert. Und Arda dachte daran, und jetzt geschah etwas Wunderbares. Sie erblnstte bis unter das Haar, und ein grausiger Gedanke packte sie, der Gedanke an ihre Schuld, wenn sie jetzt gekentert wären. Sie blickte nach Rene, und mit urkräftiger Getvalt stieg ein heistes Gefühl in ihr ank. Ihre.Pulse liämmerten und ihre Gliedes: zitterten. Ein Schleier der Schwachheit legte sich über ihre Augen, und ihr ttzeist sah schaurige, grausige Bilder: Wie Rene von den Wogen ersastl wurde, wie er rang und känipste, wie er die Hände »ach ihr ausstreckte und dann untersank Sie schrie auf und schlug die 'Hände vor ihr Antlitz und schluchzte dunips auf. Rene sprang Innzn und zog sie sanit vom Steuer weg, den Elcucrpsahl mit der linken Hand mit fast unmenschlicher Kraft in seiner alten Lage haltend. llnd Arda setzte sich aus eine Seitcnbank und verbarg ihr Gesicht in ihre Hände tiind weinte leise. Das Boot glitt schnell und lruhig dahin, denn sie fuhren jetzt mit den> Winde und mit der Flut. Rene lzatte in diesem Augenblick in das Herz Ardas gesehen, er halle die so urplötzlich envachtc Liebe, die bisher gefesselt dann schlummerte, erkannt und verstand ihre Seelennot. Er wußte hier nicht zu trösten und nicht zu helfen, und er begann, instinktiv sühtend, daß Rot zu Not gehört, von sich und seinem Kummer zu sprechen: „Die Liebe ist grausam. Sie fragt nicht da-Z Menschenherz: Willst du mich haben? — Sie nistet sich ein und ist die Königin des Herzens. — Wieviele Menschen haben sich gewehrt aegen die Liebe, haben mit ihr gerungen, sie ist stets Sieger. —• lind die sic suckln, sinden sie nicht. — Tie Liebe ist lieimtückiscki: Sie überfällt des Menschen Herz und macht cs krank. — Auch meines ist krank Es wollte genesen, — und Wun? — Mir ging es wie ihnen. Arda. — Ich wüßte nichts von meiner Liebe, bis sie mich ausrüttelte, 'bis ins Mark. — Ich sah «in Weib, nicht jung, nicht eine "Knospe, wie — Du, Arda. — Sic stpnd aus der Höhe des Lebens, und alle Welt lag ihr zw Füßen. Ihre Schönheit >oar nicht mehr irdisch. — Aber ich pz-rschloft mein Herz, ich wälfnle micki gefeit. Ich lebte ivochenlaug an ihrer Seite, aber meine Seele erzitterte nicht, >oen„ ich kans oder wenn ich ging." Er schivieg Und lvar ganz in Erinnerung versunken. Sw lamc» dem Lande näher, aber weder 'Arda noch Rene achteten daraus. < „Fcodora," sagte Reue leise vor sich hin. Dann erzählte er weiter, müde und monoton: „Du kennst Berlin nicht, 'Arda, Du kennst nicht den Tiergarten und Du kennst nicht das Gcscllschastslebcn allmorgendlich aus der Reitbahn dort draußen am Zoologischen Garten. Ich ritt immer an Feodoras Seite und ivard von Hnndcrten beneidet, aber mein Herz bltcb still. Ta, eines Morgens ivurde Feodora wieder von ie»er uiigcftünicn Lebenslust ersaßt, die kein Maß und Ziel kennt. Sie spornte und peitschte ihr Tier und raste durch den Park iuU> setzte über Gräben Und Hürde», und ich blieb immer an »hrer Sette. Ta strauchelte ihr Tier Und stürzte und begrub Feodora unter sich« Ich schrie aus vor Schreck." — Er verstummte. Die Wasser, rauschten am Kiel entlang und sangen ihr ewige- Lied vom Kommen und Gehen und vom Werden und Vergehen, lind die beiden Menschenkinder lauschten den Wassern, und ihre Seelen Ivurden itx'it und flogen sich entgegen und vermählten sich in stunrmem Verstehen. Endlich sagte Rene: „Tie Liebe war in niein Herz gesprün» gen," lind dann »ach langen, Schweigen: „Und Feodora genas von dem Fall, und nicine Liebe wuchs und wuchs, und dann wurde sie — verschmäht." Arda rührte sich nicht, sie sagte keilt Wort. Staunend stand ihr stolzes, reines Herz vor der so urplötzlich erwachten Liebe« Und als sie in den Hafen cinfuhren, erhob sie sich schnell. Sie sprang, kaum hatte das Boot angelegt, an das Land und ging stumm an Neues Seite heim. „Ich will in die Frenide und arbeiten und schaffen, und sraaen Sic mich nicht wariini, Herr Tieste, nur nehmen Sie mich mit." „Good. Fraken is »ich mien Saak." Und der Alte schwieg. Er bereitete Arda auf dein Feldbett ein Lager und bat sie, sich schlafen zu legen. Er selbst verließ die Kajüte und begab sich zuin Schisser,, ihm von seinem nächtlichen, unerwarteten Besuch Mitteisung zu mache». Gegen Morgen bei rückkehrender Flut machte „Fairplay 8" slott. Er hatte tags zuvor eine Ladnng Holz herausgcschleppt und fuhr nun leer nach Cuxhaven, wo er statwniert war. Sei» runder, breitbrüstiger Bug sing die heranrollendcn Wellen mit offenen Armen auf, und die Fluten schäumten über Teck und seitwärts wieder ins Meer zurück. Durch die rasend« Flut stieg das Schiss gleich einen! sich bäumenden Rosse hoch, dann senkte es sich zn Tal und zerteilte die Wogen. Arda spürte von alldiesem nichts. Sie saß ans deni Bettrand, das Tuch noch um deu Kopf geschlungen, ihr Bündel neben sich. Ein dumpfer Schmerz lastete ihr ans dem Hirn. Nur nicht denken und grübeln jetzt, nur kein Nachforschen, kein fhachspüren, wie das alles gekommen war. Nur eins wußte sic: Sie halte zwei Menschen lieb, den einen tief und innig, den anderen mit loderndem, verzehrenden« Feuer. So wartete sie Stunde um Stunde, eine ganze Nacht hindurch aus die Abfahrt des Schisses. Nur erst fort von der Heimat, in der Fremde wollte sie dann Ordnung schassen mit ihrem Herzen. Kurz vor Mittag legte „Fairplay" 8" in Cuxhaven an. Arda verabschiedete^ sich mit kurzem Tank vom Steuermann Tieste. Mit hastigen Schritten eilte sie über die „Alte Liebe" nach der Stadt zu. Von einem Bootsmann erfuhr sie. daß abends gegen acht Uhr die „Silvana" nach Hamburg fahre, und diesen Dampfer wollte sie benutzen. Sie ivandertc nun aus dem Teiche entlang bis an den Tösener Strand. Ncbcrall fröhliches, lachendes Leben, das sic ihren eigenen Kummer um so härter fühlen ließ. Zur Mittagszeit suchte sie eine billige Gartenwirtschast auf und ließ sich einen Imbiß reichen. Doch sie berührte kaum die Speisen. Am Nachmittag wandcrte sie planlos durch die Straßen der Stadt. Wieder an den Strand zu gehen, fehlte ihr der Mut. Trotz ihrer einsachcn Kleidung liatte ihre Schönheit doch Aufsehen erregt, und müßige Strandbummler hatten ihr unverblümt ihre Huldianng dargcbrncht. So ging sie jetzt nach dem Stadtinnern, das wie ausgestorben dalaa. Sie durchirrte einige Straßen, kam in den Ritzebüttcler Stadtteil und ließ sich dann in dem großen, schattigen Park erschöllst ans einer Bank nieder. Kein Laut regte sich. Das alle Schloß inmitten der mächtigen Baumriesen leuchtete mit seiner Vorderfront ivie das Märchenschloß eines Zauber- landcs. Aus de»» Wege vor 'Arda« Bank hüpfte cm Buchfink und flatterte dann auf einen schwaukenden Zweig. 372 Arda tat diese tiefe Ruhe unendlich wohl. Ihr war, als tauchten Erinnerungen ihrer frühesten Kindheit in ihrer Seele empor, als habe sie diese jetzige Stunde vor unsagbar langer Zeit schon einmal erlebt. Aber die Erinnernngen klärten sich nicht, sie blrcben per« schleiert und dunkel. . Unendliches Weh überkam sie, ein lähmendes Gesühl de» Vcrlassenscin». Das Heimweh. Und das Heimweh packte sie niit fast unwiderstehlicher Gewalt, und der Gedanke, Scede Bahlsen nicht so bald tviedcr zu sehen, seine sanfte Stimme sogleich bücht wieder zu hören und von Reue auf immer geschieden zu sein, ivirkte >vie ein grober, körperlicher Schnierz auf sie. Sie sprang auf und eilte aus dem Park. Menschen wollte sie sehen. Leben, buntes, pulsendes Leben, das ihre Gedanken umfängt, und airdere Wege leitet. Sie ging am Bahnhof Ritzebüttel vorüber, aui Wasserturm vorbei und durch die Anlagen und schritt dann ans dem Deiche ain Schlcuscnpriel rüstig aus. Hier war wenigstens Sckmtteu und gelinder Wind. Hinter dein Mastenwalüe des SchiffcrhafenS ragten zwei riesige schwarze Schornsteine hervor, die Feuerschlüude eines Äns- landsdampjers der Hamburg-Amerika-Linie. Arda überschritt die Drehbrücke und lieb sich bann vom Menschenstrom mit nach dem Hafenkopf leiten, ,oo der Ozean- riese sestgemacht hatte. Es mochte gerade am Bahnhof ein Extrazug mit Auswanderer» von Hamburg angekommen sein, denn aus dem langen Zollgebäudc und den Wartesälen der Hamburg-Amerika-- Linie schob und drängte sich eine Flut von Menschen. Magere Rosse zogen die kleine Gepäckbahn, die mit Koffern und Körben überladen loar, die Böschung hinauf bis zum Hasenkopf. Arda drängte sich durch die müstig zuschauenden Menschen bis an die Trepp«, die zum Ladeplatz hinabsührte. Em Polizist ivieS sie nach der oberen Plattform, deiin auf den Borplatz des AnlegegchüiteS dürfen nur Mitreisende und Beaiiite. Da lag nun der Koloss mit Riesentauen an den iouchtigeu, tiefversenkten, eisernen Knöpfen gefesselt, in träger Ruhe, und seine Planken scheuerten an der Zementmaucr. Eine eigculümliche Atmosphäre, ein Gemisch von Teer und Maschinendunst, umgab daS Riesenhaus, das Taiiscnde von Menschen zu fassen vermag. Arda, vbivohl am Meere ausgewachsen, hatte »och nie einen uiodernen lleberseedanipfer in solch uiiinittelbarer Nähe gesehen, und so inast sic gleich vielen anderen mit staunenden Blicken das Schiff. Sic lchiite am Geländer und blickte bald auf das Deck des Schiffes, bald auf den Vorplatz unter ihr. Am Achterdeck des Dampfers arbeitete der Dampfkran mit fieberhafter Hast. Die Kette glitt stotternd über das Zahnrad und das leere Gepäcknetz rasselte schnell auf den Vcrladeplatz. Zehn, zwanzig Hände griffen zu und breiteten es aus, dann iourden die Gepäckstücke darauf- gesctzt, das Netz darumgeschlungen und verknüpft. „Ahoi!" rief der Lademeistcr, und haspelnd knackte die Kette über das Zahnrad zurück. Der Niesenarni des Kranes drehte sich, die Hundertzentnerlast schwebte über dem Ladeloch, dann rasselte sie in die Tiefe, in den unersättlichen Schifssbauch hinab. Die Zivischendccker ivarcn schon an Bord des Daiilpfers. Sie hatten sich ihr Plätzchen in dem dunstigen, düsteren ii»d niedrigen Raum des Zwischendecks gesichert und lehnten nun an der Ree- liiig,> um einen letzten Abschicdsblick auf das Heimatland zu werfen Harte, entschlossene Gesichter ivaren unter ihnen, Men- schein die dem Heimatbodeii trotzig den Rücken kehrten, iveil er Ihne» nicht geivährtc, ivas für sie Lebensglück bedeutet, Menschen, die von dem Lande jenseits des Ozeans eine neue Welt erwarten, die >oie ein Füllhorn Glück in Fülle über sie schütten soll. lFortsetzung folgt.) vermischtes. bk. Ein Engländer über den Niedergangde^ Pariser Geschmackes. Seit vielen Jahrzehnten hat Paris eine last nnbesirltlene Herrschaft in alle» Geschiuackslragen über Europa ansgeiibt, und uoch heute ist diese ans vielen Gebieten nocfi beiuatze »»verändert volhanden, so z. B. in der Frauenniode. Drei ernsthnste Nebenbuhler, so führt nun ein Engländer in der.Times* aus, sind der sraiizösischen Hauptstadt erivachsen, und aus einigen Gebieten habe» diese jungen Nebenbuhler die alle Herrscheriii schon gestürzt. Es sind dies München, Wien niid Berlin. Wen» ein Engländer über die Iranzösisch« Hauptstadt ein solches Urteil sästt, lohnt cs sich ivohl, zu hören, ivortn er de» Niedergang des Pariser Geschmackes „nd de» Ansschivung der genannten drei Städte erblickt. Er sührt Tatsachen an, ohne nach den Gründe» zu sragen. Aus München und seine Künstler stimmt er geradezu ein begeistertes Loblied an, und der .Münchener Etil*, fo sagt er, .beginnt schon Europa zu beherrsckfen. Er hat dabei die bildenden Künste »nd da» Kunstgewerbe im Ang« ,i»d sühA aiich einige Beispiele (auherhalb Mlünchen») an, Tie GeschniackSherrschait in der Diode beginnt nach seinen Ausführungen W>en a» sich ,i, reigeit; Wien hat d e Kühnheit „nd.Sniartheil*, ivegen derer Parts berühmt ivar, auherdem aber die Krail der Jugend, und nirgends in ganz Europa macht inan seht solche Stoffe und solche Kleider wle in Wien l Berlin, der dritte ii» Bunde dieser erfolgreichen Nebenbuhler von Paris, erscheint dem Engländer ivedcr als dlc Stadt einer neuen Kunst, itoch als die einer neuen Diode, sie ist vielmehr das Bindeglied zivischen den Schöpinngcn Münchens und Wiens und den, Welthandel. Dabei iveist der Engländer daraus hi», dah in Berlin jüngst eineAusstellung staitgeiunden Hai die bewiesen Hai, das, dir deiilfche Diode vo,i der sranzösischei, „iiabhängig fein kann. Wenn Paris so »ach und nach verlieren sost, was es lange besehen hat, ivas tritt bann an dessen Stelle? De,» Engländer schciiit es. als ob Paris anstelle der Geschmackrher,schalt in Kunst» „nd Modelragen die aus deni Gebiete mechauischer Erfindungen bekommen soll: nicht mir Fluginaschiucn, sonder» nilch andere Maschinen iverden von Franzosen crsoniic» und eriolgrcich ansgeinhrt. .Ter prosaische Dcuische glänzt in Dingen knii'lterischer Phantasie, der teinperamentvolie Franzose in denen kalter, incchantscher Er- si»d»ng* — in diese Worte saht der Engländer seine Aussührnngen zlisaii»!,«». * Ihr Grund. Pfarrer: „Es sreut mich, zu sehen, daiz Sic so regelmässig unfern Abendgottesdienst besuchen, Mrs, Wrowii." „Ja, sehen Sie, mein Mann ärgert sich iinmec, weine ich so spät abends ausgehe, und da tue ich es gerade." vüchrrtisch. — Neuer schein »ngenderUn iversalbiblrothek, Nr. 5681.—5683. Der Säugetierorganismus und seine Leistungen. Pon Pros. ,Dr. Ernst Th. v. Brücke. Zweiter Teil. 23. Band der Bücher der Naturwissenschast, herausgegeben von Pros. Dr. Siegmund Günther. Mit 3 Tafeln und 28 Zeichnungen iut Text. 1. und 2. Teil zusammen in einem Le inen- band l.75Mk., in Leder mit Goldschnitt oder Halbperaameitt 2,50 Mark. Inhalt: Die allgemeinen Eigenschaften der Nerven. Die Leistungen der Muskulatur. Das zentrale Nervensystem. Der Tonus. Die autonomen Nerven. Der verlängerte Mark. Das Grosj- hirn. Die Sinnesorgane. Der Bestibularapparat. DaS Gehörorgan. Das Sehorgan. Die Wechselwirkung der Organe diirch innere Sekretion. Namen- »nd Sachregister des l.u. 2. Teils. — Nr. 5684. Ein wunderliches Eiland. Novelle. Bon Fedor Sommer. — Nr. 5685. Höger u p. Erzählung. Bon John Brinckma». jHerausgegcben von Heinrich Bandlow. — Nr. 5686. Bayreuth. Gesaminelte Aussätze. Bon Richard Wagner. Hecansgegebeu Und eingeleitct von Georg Richard SPtnife. Mit zwei Abbildungen und zwei Plänen In Leinen 60 Pf. In lull: Einleitung. Bayreuth. 1. Schkusjbcricht über die Umstände und Schicksale, tvelche die Ans- sührnng des Bühnenfestsviels „Der Ring des Nibelungen" bis zur Gründung von Wagner Vereinen begleiteten. 2. Das Bühncusest- spielhaus in Bayreuth. K»ndgebuugeii: I.Ajn die geehrteu Borstände der Richard Wagner Bercine. 2. Entiourf lveröffentlicht mit oen Statuten des Patronatvereinst. AuS den Bayre>ither Blättern: Ein Rückblick aus die Bühnenscstspiele des Jahres 1876. — Nr. 5087 — 5689. Eine abenteuerliche Reise. Roman. Bon Andre Lichte,iberger. Einzige autorisierte Uebersetznng aus dem Französischen von Alsred Kadcrlc. i Nr. 5690 F i r in a M u t f i. Bon L. Schenuaun. Heitere Schilderungen aus dem Geschästsleben. Erstes Bändcl>cn. Inhalt: Der neue Buchhalter. Der alte Buch- Ivaltcr. Sonntagsruhe. Der Ausgleich. Die gute Partie. Ein gute« Werk. Das neue Kassabuch. Neujahr im Ha,isc Murks. Murks ans dem Ball. Patrioten. Das Hochzeitsgeschenk. Kreujrfltfel. In die Felder »ebenstehender Figur find die Buchstaben a a a i a &, c c, dd, ee, gg» g g, h h, i i i i, k k, 1 1 I | I I 1, n n n n, o o o o, a s s s s, derart einz»tragen, dah die senkrechten »»d wagerechten Reihen gleichlautend solgendeS ergeben: 1. Spartaiiiscb«» König. 2. Frühere Münze. 3. Tient zur AuSschinückung von Porzcüan. lAnflösung in nächster Runinier.) Auslösung des Rätsels in voriger Nummer: Kegel, Egel. Redaktion: k. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brübl'Ichen Untoersiläts-Buch- und Steindruckerei, R, Laug«. Sieb«.