Mittwoch, de» 3. lunf Wewrr-Nrgimnit. ütoman von OSkar ft't n tt h'ina n tt. (Nachdruck verboten.) Odrliebuno.) SBwuet lUiU' kü,paafif)t und vcrivirrt, baf; auch Dora fiiilorfeiib li>ar Sie reichte ihm. mit lucniflctt Worte» die .^nnb zui» nochmaligen Glückwunsch. unb Iran SchotteliuS hatte ihr bestes Lächeln ausgesteckt >>»d sah ordentlich gerührt oii'j, trotzdein ihr tvahrfcheiulich ganz anders zumute lvar. „Ich niöchte an bie Arbeiter ei» paar Worte richten," sagte Werner zn-de» Oberbeamten. An die Beamten, bie in Reih m»d Glied standen, erging der Beseht, >»it bei» Abmarsch zu tvarteu. Werner geleitete die Dame» zum Balkonzimmer unb auf deu Balkon. Tau» trat er selbst hinaus tuib spvack» eine Minute lang, mit alter Anstrengung der Stimme, iveithinschaklend, den Arbeitern seinen Dank auS. Er schloß.-seine kurze Rebe mit einem £>iit- weis ans bie gemeinsame Arbeit- bie sie verband, und forderte Beamte und Arbeiter aus, die Gefühle des gemein famen L>trebenS und -gemeinsamen Arbeitend anSzndrücken in ei»e,n Hoch ans dieEhefin der gesamten Werke Die Hochrufe aus Dora klänge» laut unb enthusiastisch. Dann erfolgten die- Konrmandornfe der Walzmeister unb Steiger, bie Musik setzte sich wieder an bie Spitze des Zuges, »11b dieser rollte sick> ans-und zog unter fortwährendem Hoch »nb Glückauf Rusen der Arbeiter nach Norden ab. Wenige Minuten später lag die soeben noch mit blendender Helle erfüllte Straße vor der Billa in tiefster Finsternis, und nur ans der Entfernung-hörte man den mehr und rnehr verkliligenden Rhhthmus der Paule. „Wem habe ich das z» danken?" fragte Werner. „Wer hat mir diese Ovation zngedacht? Sicher Sie, Herr Geheimrat" Aber Kersten schüttelte den Kops und ivieS ftuium ans Dora. „Die Oberbeamten ivarte» unten," sagte Kersten, „und seht können Sie endlich Ihren Hunger stillen, Bergrat. Wir tvollen dem Büfett unten-alle Ehre antnn. Die Damen luaren so freundlich,. Speisen und Getränke hierher zu schicken, damit unr beim Empfang der Deputation nicht in Verlegenheit kommen. Ich habe eine» Bärenhunger." Kersten reichte Krau. Schottelius den Arm und ging, gefolgt von Gras Klinter, mit raschen Schritten aus dem Zimmer und der Treppe z» Werner und Dora standen allein Werner rang eine Zeitlang nach Fassung Dann ergriff er die Hand Doras, küsste sie und sagte mit nnsicherers Stimme: „Ich danke Ihnen ans tiefste!» .Herzen." Zwei träiienschimmerude Augenpaare blickten sich eine Zeitlang an, die Bücke versenkten sich ineinander. Nach immer hielt Werner die Hand Doras fest. Langsam entzog ihm endlich Dora die Hand und erklärte: „Sie haben Hanger-, Herr Bergrat. Wir müssen auch au das Materielle denke», »ud unten mailet bie Deputation" Werner reichte Dora den Arm, um sie die Treppe hinunter zu geleiten, ttnierweg'! sagte Dora zu ihm: „Die llnterbeamten geleiten die Arbeiter nach dem Berg und Hiit'te» Gasthaus in -Dorotheenhof, >vo die Leute bewirtet toerden. Vielleicht begeben sie sich später ans rin paar Minute» auch noch dorthin, um den llnterbeamten und den Ärbeitrrn ct-m* Freude zu machen Unser Auto steht Ihnen zur Verfügung." Man liatte unten nur ans das Erscheinen DoraS ge tvartet, um- den -Angriff-.ans daS Büfett zu unternehmen Eine halbe Stunde lang war die ans ungefähr zivanzia Personen bestehende Gesellschaft eifrig mit Essen unb Trinken beschäftigt. Dann brachte Geheimrat Kersten einen Trinkspruch ans Werner- ans, und ihm schloß sich Graf Klinter mit einer kurzen Rede an, in der er de» Fachmann und den Freund in Werner feierte. Werner dankte vor-allen« den Dame», welche nicht nur an ihn, sondern auch an die Gäste gedacht und so vorsorglich für die Bewirtung sich bemüht hatten, bat die anwesenden Beamten um gute Käme radschast, Kersten und Klinter um ihre Gunst und Freundschaft und schloß lvieder mit einem Hoch aus die Chefin. Dann bestieg Werner, begleitet von Geheimrat Kersten. das Auto »nd jagte die Chaussee entlang bis zu dem Berg und Hütten Gasthaus, Der große Festsaal faßte fünfzehn' hundert Personen und war ebenso mir die kleineren Festsäle, die BereinSzimmer und die Korridore mit Menschen voll gestopft. Nur mühsam tonnten sich Kersten und Werne« durch die Massen biS in den Hanptsaal drängen, ivo Werner die Musik-Empore bestieg, »m nochmals freundliche Worte an die Versammelten zu richten. Er trank mit den Aufseher» »nd Oberhäuern ein GiaS Bier, sprach mit verschiedenen älteren Arbeiter», die er lannte, und sv ver-- gingeu mehr als drei Viertelstunden, bis er lvieder mit Kersten im. Auto saß „Sind Sie nun zufrieden?" fragte Kersten, als das Auto seht langsam »ach der Villa Werners znrückfnhr „Zufrieden ist keine Bezeichnung," antwortete Werner, „ich kann nur sagen: ich din lief ergriffen. Bor allen» rührt es mich, daß Fräulein Buchtoald mir diese Ovation zugedacht hat." „Siim, ich will mein Licht nicht unter den Schessel- stellen. Ick kann es Il»ien ja jetzt sagen," meinte Kersten, „daß ick» ei» wenig »achgeholsen »nd Dora ans die Idee gebracht habe, dje ganze Sache zn arrangieren Ich tat das aus Egoismus. Ich tvollte Ihnen mir beivelse», >oie 'unberechtigt Ihre Reden vom Wrrberreginient sind, wie unrecht Sie tun, sich hier unbehaglich z» fühlen, nud um Ihnen zn zeigen, daß Ihnen so viel Vertrauen und Wohl- »vollen entgegengebracht >virü, daß eigentlich von nun a» 334 für Sie nicht mehr der mindeste Grund zu irgendwelchen Bedenken vorliegt/' Das Auto film vor der Villa aw, und unmittelbar darauf empfahlen sich die Dame», die den Herren das Feld räumen und nicht für die Fröhlichkeit der nun kommenden Kneiperei hinderlich fein wollten. Die gesamte Beamtenschaft begleitete die Damen bis zu dem vor der Tür stehenden Auto. Werner küßte Frau Schottelius die Hand sehr förmlich und Dora sehr warm. Er fühlte einen ganz leisen DrmI der Hand Doras. Das Auto fuhr ab und die Fahrgäste lehrten nach der Billa zurück, uni hier den vortrefflichen Weinen ans dem Keller von Saarlirche» alle nur mögliche Ehre angcdcihen zu lassen. 7. Kapitel. Erst gegen acht Uhr morgens wurde Werner wach-, die letzten Gäste waren erst gegen drei Uhr gegangen. Dann frühstückte er rasch und bestieg das Pferd, mit einen weiten Spazierritt zu machen. Um nenn Uhr vormittags fuhr Frau Schottelius mit dem Auto vor der Direktor-Villa vor. Sie kam, um Anordnungen betreffs der Ueberreste des kalten Büfetts und des Weines sotvie der Geschirre zu treffen. Sie tvar allein, denn diese häuslichen Angelegenheiten waren ihre Domäne. Frau Wolf empfing beit Gast mit tiefen Knireu und verbindlichsten Redensarten. Es lag ihr sehr viel daran, e die Gunst der Frau Schottelius zu erhalten. Sie ver- kte ihr nicht nur die Stellung als Kastellanin und Wirtschafterin in der Direktor-Billa, sondern erhoffte von ihr noch die weitere Beförderung zur Leiterin oder Hausmutter einer der Wohltätigkeitsanstalten, die demnächst von Dora Buchwald gegründet werden sollten. Bon dem kalten Büfett war nicht viel übrig; die Herren hatten nachts noch einmal einen tapferen Angriff gcniacht, de^n fast die ganzen Reste zum Opfer gefallen waren. Frau Schottelius überließ diese Ucberblcibsel Frau Wolf und dem Personal in der Billa, ebenso die angebrochenen Wcin- K cn Die intakten Flaschen, sotvie das Geschirr, mit i Reinigung die beiden Dienstmädchen beschäftigt waren, sollten sorgfältig eingepackt und nachmittags nach Saarkirchen abgeholt werden. Frau Schottelius fragte, ivie lange die Gäste in der Billa gewesen seien, und Frau Wolf erstattete Bericht und fügte aus freier Erfindung hinzu, daß die Gäste nicht genug des Lobes über Speisen und Getränke gefunden hätten. Sie erzählte amü, der Bergrat sei fortgcriltcn und werde erst zu Tisch wieocrkontmen. Dann ivcrdc er wahrscheinlich lvieder arbeiten; es sei zu verwundern, tvic tätig der Herr sei, bis lies in die Nacht hinein arbeite er. Frau Schottelius antwortete mit einem verächtlichen Achselzucken und der Bemerkung: „Neue Besen kehren gut." Mit dieser Bemerkung schaffte sie für Frau Wolf, die sehr klug und vorsichtig ivar, sofort eine Klärung der Situation. Die Wirtschafterin wußte jetzt, daß der Bergrat bei Frau Schottelius mißliebig ivar, und daß sie sich selbst schädigte, wenn sie ihn lobte und die Ruhmeslrompete für ihn blies. Sie hütete sich daher, »och irgend etwas zu seinen Gunsten anzuführen; im Gegenteil, sie ließ einsliehen, daß es doch imnicrhin im Hause eine Junggesellen- ivirtschaft sei, in der nicht alles so znginge, wie cs eigentlich sollte. Aus freien Stücken fügte dann Frau Wolf noch einige Klatschgeschichten hinzu: ivie die Tochter des Hülten- dircktors Grau Zusammenkünfte mit einem jungen Bergbeamten habe, und ähnliche Berichte aus der Skandalchronik der Nachbarschaft. Frau Schottelius hörte schweigend, aber nicht ungern diese Klatschgeschichten au. Frau Wolf deutete daun darauf hin, daß sie sich immer noch des gnädigen Wohlwollens der Frau Schottelius versichert halte und hoffe, durch sic noch zu einer besseren Stellung zw gelangen. Frau Schottelius stellte ihr eine solche auch in Aussicht, vergaß aber nicht hinzuzufügen: „Natürlich wird alles von ihrem Verhalten abhängcu. Vergessen Sie nicht, daß Sic hier vor allein die Interessen der Dienstherrschaft wahrzunehmeu habest. Sie sind nicht die Angestellte des Bergrats, sondern der Besitzerin." Frau Wolf gab lebhafte Versicherungen ihrer Treue und Anhänglichkeit an Frau Schottelins und ihrer Ergebenheit für die Chefin der gesamten Werke. Sic verschwieg, daß sic wohl begriffen habe, wie sie von jetzt ab die Nolle der Aufpasserin gegenüber dem Bergrat zu spielen habe. Fast eine Stunde blieb grau Schottelius in der Direktor-Billa, dann fuhr sie wieder nach Saarkircheu, mit dem angenehmen Bewußtsein, in der Direktor-Villa eine kleine Mine gelegt zu habe», die sie nach Belieben zur Explosion bringen konnte. Werner, der natürlich nicht ahnte, ivelch freundliches Interesse Frau Schottelius an ihm nahm, machte einen weiten Spazierritt, der ihn erfrischte, und kam erst kurz vor der Tischzeit nach Hause. Tie Nachwchen der nächtlichen Kneiperei waren bei ihm verslogen; er aß mit gutem Appetit, legte sich dann noch eine Stunde schlafen und kleidete sich um. Graf Klinter sollte kommen, um ihn zu in Besuch bei Frau Barbara Glover abzuholen, wo sie ihr Gutachten über die Kiesgruben und die demnächstige Verpachtung derselben abgeben sollten. Der Graf kam auch pünktlich mit seinem Auto angefahren, und dieser schlug, nachdem Werner cingestiögcn ^var, die Richtung nach Jvershofen ein. „Ich habe aus Gründen der Klugheit Frau Glover veranlaßt, auch den Geheimrat einzuladcu. Er soll nicht übergangen werden, und ich möchte altes vermeiden, ivas ihn irgendwie verletzen könnte" „Meinen Sie, daß er es als eine Bernachlässignng> seiner Person empfunden hätte, wenn ihn Frau Glover nicht ebenfalls zu Rate gezogen hätte?" fragte Werner. „Vielleicht doch! Der alte Herr ist nun mal die berg- n»d hüttenmännische Autorität in der ganzen Umgegend. Ich habe aber noch etwas anderes dabei im Auge. Es ist möglich, daß der Gcheimrat selbst die Pachtung der Gruben übernimmt. Er ließ vor einiger Zeit wenigstens eine dahingehende Aenßerung vor mir fallen. E-r ist immer noch sehr tatenlnstig und vielleicht macht es ihm Spaß, irgend etwas aus eigene Rechnung zu unternehmen. Die Leitung der Buchwatdschen Werke wird er ja doch nun auch in nächster Zeit los. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß Sie noch vor Ablauf dieses Jahres die Generatdirektion übernehmen, und dann braucht der alte Herr eine Beschäftigung." Wenn Graf Klinter eine Gegenänßerung von Werner erwartet hatte, so wurde er enttäuscht. Werner war nicht imstande, etwas zu antworten. Ablehnen konnte er den Gedanken nicht, daß er die Generaldirektion übernahm und daß er dauernd dablieb. Aber es waren doch recht gemischte Gefühle, mit denen er an die Zulünst denken mußte. Der Gutshof vo» Jvershofen war sehr stattlich, das Herrenhaus ein wirkliches Schloß, seit ivenigen Jahren neu gebaut, mit Türmen und Zinnen, dabci schon von außen den Eindruck der Behaglichkeit und Wohnlichkeit machend. Frau Glover fand es nicht für nötig, sich irgend eine Gardedame z» halten, wie Dora Buchwald in der Gestalt der Tante Schottelius. Sie war die Herrin und Königin ans ihrem Gute, und ihr ganzes Wesen und Auftreten zeigte die Herrennatur, die keines fremden Schutzes bedarf. Daß Frau Glover strenges Regintent hielt, sah man auf den ersten Blick, wenn man das Schlößchen betrat; die Dicner- schnst war gut geschult und sehr aus dem Posten. Frau Glover empfing die Besucher im Salon, und als man wenige Minuten geplaudert hatte, hörte man den Wagen des Geheimrats Vorfahre». (Fortsetzung folgt.) Der Blinde am Meer. Roman vo» Karl B ö t t ch e r - Cheinnitz. lNachdruck verboten.) (Fortsetzung.) In der Dunkelheit wuchs Petrolvs Mut. Er blieb stehen und sagte: „Ihr Bild „Waldmärchen" hat mir sehr gefallen. Ich habe in Hamburg in -der Ausstellung stundenlang davor gestanden und mir gesagt: Wer so etwas malen kann, ist der Natur über." Ein schlaues Schmunzeln zog über Petrolvs Antlitz. Er war im Innern stolz aut seine Kunst, die Worte setzen zu können, und aus die Art, wie er die aus seinen Seo- reifeit erlangte Weltkenntnis anbringen konnte. Aber Rene hörte kaum ans die Worte des Burschen. Die noch vor wenigen Tagen in Helgoland von ihm geschmähte Kunst ivar urplötzlich lvieder in ihm erwacht. Ein Bild stand fertig vor seinen Augen, fertig 835 fn jeder Figur, in jedem Zug, in jeder Fair de, dar Bild: Der blinde Erzähler am Meere, Diese Schöpfung sollte ihn gesunden, sollte neue Lust und Liebe zuni Lebe» in ihn; erwecken und ihn des Darms ver- vergessen machen. Da Petrolv merkte, das; der Fremde ihn gar nicht beachtete, schwieg er trotzig, und als sie vor dem Dause der Witwe Rahlscn standen, sagte er kurz: „Dier wohne» Sie, Herr — gute Nacht," Er eilte schnell davon, Neue Brian ries in die dunkle sskacht: „De — P.erow, hier etwas sü; den Weg." ^ Aber die Schritte des Bursche» verhallten in der Ferne, und Rrne lies; das Markstück tvieder in seine Tasche gleiten. Er tastete nach dem Türgriff und klinkte, doch das Tor war twr'ckl; ssen. Da klopfte er laut und hart an die eichenen Bohlen und lauschte dann. — Nach geraumer Zeit vernahm er, wie leichte Schritte eine Dolzsticge hcrabkamen, und dann fragte eine Mäd- chenstimme: „Wer begehrt Einlass-" Die Stimme schien Rene bekannt, diese vollen Töne mit dem weiche», vibrierenden llnterklang, wie sie leidenschastliche Menschen haben, „Wer begehrt Einlaß?" fragte es drinnen wieder, jetzt säst mit dem Tone des Unwillens, „Re"7 Brian, der Sommergast," antwortete Rene schnell. Das alte Schloss knarrte langsam und bedächtig, aber dann schlug die Tür schucll auf, und Arda, in der Rechten eine Wind- lcuchte, die sic hochhielt, stand vor Rene in der Tür wie in einem Rahmen, Sie hatte die. blonden Flechten schon gelöst und das Daar wallte in vollen Fluten über Nacken, Schultern und Busen, Die Lichter der Lampe spielte» in den Strähnen und leuchteten wie stammendes Gold, Arda senkte die Augen und zog ihr Brusttuch sester uni ihre Schultern, als sie den Fremden vor sich sah. Sie war ein Bild reinster Schönheit und erhabenster Tugend, und Rene vermochte nicht, das Bild zu lassen mit seinen Augen, und er rührte sich nicht, und tvieder jubelte der Künstler in ihm auf. Und Arda trat einen Schritt zurück und sagte: „Willkommen aus unserer Schwelle," aber sie wagte nicht, den Blick zu heben, und nachdem Rene eingetretcn >var, setzte sie die Leuchte aus die Steinsliesen des Bodens und stemmte dann ihren jungen Körper gegen die .Eichcntür und saßtc den Riegel mit beiden Dänden, und während sie die Tür verschloss, spannten sich die Muskeln ihres Leibes, und sie tvar jetzt ein Bild nordischer Kraft, Nun reichte sie Rene die Dand und sagte nochmals: „Willkommen ans unserer Schtvelle, Herr!" Sie btickte jetzt Rene voll an, und der Maler sagte sich, daß dieses Mädchens Augen von unergründlicher Tiefe seien, die Sterne einer Seele voller Wunder und Märchen, Er wollte eine Entschuldigung Vorbringen, weil er zu so später Stunde einkehre, aber diesem Mädchen gegenüber erschien ihn; eine Döflichkeitsphrase abgeschniackt, und er sagte nur: „Ich danke Ihnen für diesen Grus;, — ich danke Ihnen doppelt, weil er so schlicht und herzlich war," „Wir hierzulande reden, wie wir cs meinen, Herr. Viele Worte sind unsere Sache nicht, lind nun bitte ich Sie, in Ihre Zimmer zu kommen," Sie hob die Leuchte aus und schritt die schmale Flur entlang, und dicht »eben dem Treppenaufgang öffnete sic eine Tür, Arda ivandte sich ein wenig zu Rene und sagte im Tone der Entschuldigung: „Ich gehe voran," und sie schritt in das Zimmer und entzündete drin eine Lampe, dann trat Rene ei». Während Arda eine schmale Tür, die nach dem Garten führte, schlotz Und dann das Rolleau des Fensters herabließ, Musterte er schnell das Zimmer, Es tvar nicht groß, aber behaglich und zeigte sogar einige echte Möbel aus alter Zeit, Fast die ganze Rückwand der Stube nahm ein riesiger, altdeutscher Schrank ein, der auf mächtigen Kugelfüßen ruht« und niit künstlerisch ausgeführtcn Schnitzereien und Eiscnschuncdc- arbeiten verziert war, Ani Fenster stand ein kleiner Schreibtisch, davor gucr im Zimmer ein kleiner Diwan und eine Art Serviertisch daneben, und endlich an der dritten Wand ein uraltes Spinelt aus gedrehte», dünnen Beinchen, und die zwei rundeir Dcnkelgrifse am Klappdeckel sahen auS wie große Auge», die ängstlich bittend nach dem riesige» Schrank schauten, als wollten sie sagen: „O — erdrück mich nicht mit deiner Wucht, ich bin noch ein zierliches Dämchen aus der seligen Rokokozeit und weis; selbst nicht, wie ich aus meiner bunte» Welt in diesen kalten Norden verschlagen wurde," In der vierten Wand war eine Glasschiebetür, die nach der Schlaszimmcr sllhrte, und links von ihr standen steif und erhaben, wie Wächter, zwei hochlehnige Kirchenstühle Arda schob die Glastür zurück nnd trat mit der Leuchte in die Schlafstube, und sie sagte zu Rene, der sich vor dem Schreibtisch in den Sessel gesetzt hatte: „Wir erwarteten Sic erst morgen, Derr, und deshalb ist Ihr Bett noch nicht bereitet. Ich besorge es sofort." Und Rene sah durch die Tür, wie sic draußen emsig schasste, wie sie die schneeigen Linnen entfaltete und ihr Körper sich bog und streckte. Er sah, wie sic durch eine schnelle, anmutige Kvpsbewegung das widerspenstige Haar in den Nacken warf, und er sah, wie sich das Brusttuch verschob und von Augenblick zu Augenblick der weiße Hals schimmernd erglänzte, und er fühlte, wie seine Pulse schlugen. Er aber deckte die Hand vor die Augen nnd sagte zu sich selbst: „Nicht so, Rene, — nicht so, Dier ist alles so rein, so klar, so fest, so sicher: die Stube, die Möbel, die Lust, das Mädchen da draußen. Du mußt auch so werden, Rene," Und die alten Möbelstücke schienen eigene Lust auszuatmcn, eine Lust, wie sie alte Prunkzimmer haben, eine Lust, die reden kann, die erzählen kann von verflossenen Zeiten, — Und Rene hörte, ivie der Schrank erzählte, und wie die holzen Kirchciv- stühlc erzählten, und das Spinelt flüsterte mit seinen; dünnen Stimmchen: „Komm her, Fremdling, und löse meine Zunge, du wirst Wunderdinge hören," Und mit magischer Gewalt zog cs ihn an das Instrument, Er schlug den Deckel zurück und griff in die vergilbten Tasten, nnd wie Märchenzaubcr war es um ihn her. Er wußte nicht, was er spielte, die Töne quollen erst verworren, und ohne seinen Willen klärte sich die Musik, und nun war cs die Barkarole aus „Dossmanns Erzählungen", mit ihren schweren Akkorden, mit ihrem einschmeichelnden Geflüster und ihren dunklen Tönen aus einer anderen, geisterhaften Welt. Und er wunderte sich nicht, daß er gerade hier dieses Stück spielte, ihn; war, als müßte das so sein, als passe hier in diesen Raum, in diese Umgebung, in diese Nacht kein anderes Spiel so, wie dieses hohe Lied der Mystik, Sein Ohr vernahm die Töne, aber seine Gedanken schwebten aus unsichtbaren Fäden in weite, weite Fernen, wo kein Meer braust ünd keine Brandung tost. Oder doch? — Braust dort nicht auch ein Meer, das Meer der Welt? — Tost dort nicht die Brandung des Lebens? Und wäre er nicht beinahe verschlungen worden von ihr, die die Menschen einen Kamps umS Dasein nennen, die Großen einen Kamps um Ruhm und Glanz und Gold, die Kleinen einen Kampf um Brot und Liebe, — Auch um Liebe? „Auch um Liebe?" Er brach ab, er hatte seine eigene Stimme gehört, und ihn schauderte. Und als er aufblickte, sah er in zwei große, erloschene Augen, und er sah einen bebenden Mund, und der sagte zitternd: „Sie haben eine lange, eine herrliche Geschichte gespielt, und kein Wort daraus ist mir entgangen, und morgen abend will ich sie erzählen vorn an; Frcimast," Und Seedc Bahlsen wandte sich ab, und mit leiser Stimme sagte er: „Wie groß ist doch die Gabe des Herzens! Daß man auch mit Tönen erzähle» kann, habe ich noch nicht gewußt. — Das Meer habe ich rauschen hören, aber es sagt immer dasselbe: Ich bin die Ewigkeit in meiner Größe und bin wie das Gelvissen in meiner Unrast, — Und die Baumwipsel habe ich rauschen hören, und sie sagen: Wir sind wie das Leben, bald üppig und schön, bald kahl und öd, — Und ich habe gehört, wie sich der Wal durchs Wasser wälzt, und diese Töne sagen: Die Kraft hat die Macht, — Und ich habe gehört, wie der Ries?»- dainpscr brüllt aus weiter Ferne, aber der schreit: Nicht die Kraft, sondern der Geist hat die Macht," Da lau; Arda und schmiegte sich au Sccde, und ihr Haar sloß über seine Schulter und sie sagte weich: „Nicht die Kraft, Scede, und nicht der Geist allein haben die Macht, die Liebe allein hat die Macht," Und sie zog Seedc hinaus. An der Tür wandte sie sich zu Rene und nickte ihn; zu, und ihre Augen sagten auch: Die Liebe hat die Macht, Rene aber stand aus UND der Frieden war entwichen aus seiner ^eele Er stöhnte gequält auf: „?luch hier gehts um Liebe, und ich floh vor der Liebe, O, sagt mir einer, wo es keine Liebe gibt, vielleicht gibt es dort auch keine Qual und keinen Daß," Er öffnete die Tür nach den; Garten und schritt hinaus. Ein ganz, ganz schmaler Mondstreis schivcbtc aus den Wolken, und leine ivmigen Strahlen irrten durch das Gebüsch des Gartens, als fürchteten sie das Dunkel der Nacht, Und Rene fand einen schmalen Weg, den schritt er dahin und wieder zurück, und die frische Lust tat ihm wohl, und das leise Wehm der Nacht erklang wie ein Märchen von fernen Gestade», Er spähte das Haus ab, aber alles war finster und still, und , er sagte sich, daß dort drinnen seltene Menschen wohnen, her Blinde mit seiner Scherstimme und dem Poetenherz u;ü> mit seiner Kinderphilosophie, und das Mädchen mit den dunklen Rätselai;geu mit einer Seele, die sich noch nie erschlossen l>at und vielleicht nie erschließen wird. Und ihn hatte der blanke Zufall hercingewirbelt. Er suchte einfache Menschen mit Kindervcrstand, Nnd was hatte er gefundm? — Ja, was? Die Menschen interessierten ihn, sie erweckten die Lust in ihm, sie zu ergründen, sie trafen das Eigene in ihm, den Künstler, der zerlegt und kombiniert. Nach langen;, langem Wandern endlich trat Rene in sein Zinnner und legte sich schlafm. Und wie sich die Kisten an sein Haupt schmiegten, war es ihm, als seien sie die weichen Hände eines nordischen Mädchens, 336 4. Kapitel. Schon am frühen Morgen wanderte Rene wieder im Garten auf nikd ab. Er batte vorjttglich geschlafen nn» atinete nun die krafttge, fühle Seeluft in vollen Zügen Der Garten n>ar ei» Zdttll. In der Mitte zeigte er einen steine» Grasplatz. Die Wege waren mit Buchsbaum gesäumt, aus dessen grüner Borde hier und da eit, Rosenstrauch oder ein Iohannisbeerbänmchcn hcr- vorwuchs. Die Hinterivaud des Hauses ivac von u>Üoem Wein umraukt miti unter ywfi kleinen Stastamen stand eine saubere Gartenlaube. Dort huiein segle sich Rone. Er lehnte sich zurück und schloss die Augen. Ein unbeschreiblich wohltuendes Gefühl der Ruhe, des Friedens ergriff ihn. Die Baumkronen rauschten leise. Sie erzählten, hatte gestern der Blinde gesagt, sic erzählten: Wir sind tvie das Leben, bald üppig und schön, bald kahl und öd. Rene überdachte lange dieses Wort. Wie ivar sein Leben gewesen bisher? Auch üppig und.schön, und dann aus eiunial, durch ein einziges W>r.t eines Weibes, so öd, das, er es hatte ivegwerfen ivolle». Er sann und sann, und es kamen Gedanken, die sagte» zu ihm: Ist es eines freien Menschen würdig, sich so selbst zu ver- Iieren um eines Weibes ivillen, au dessen Liebe er geglaubt? Ist die Liebe überhaupt ein so wichtiges Ding, dast sich ritt freier Mensch von ihr ganz regieren lägt? Ist sie nicht für manche Menschen, für viele Menschen ei» Gilt, das, cingefogzM sie ivillen los macht, sie das Gitte >tnd Reine vergessen läßt? Liegt die Liebe nicht auf d« Welt umher in Massen? Mustt du da schreien und klagen, mm» sie ein einzigmal versagt hat? Bücke dich, hebe bessere Liebe auf, als die verlorene. lind Neues Gedanken schalten weiter, mib sein .Herz hielt ganz still, tnid es sagte nur teile! Was wisst ihr Gedanken von Liebe? Vom Haufe her erklängen Schritte mib Reue schreckte empor. Arda ging, ein Kafjeebrett in beiden Händen, zur Laube gegattgeu. War sie gestern abend mit gelösten! Haar und i» dieser „acht diiukleu Umgvbnng schön gewesen, so tvar sie es heute morgen i» de»l tveiste» Schürzcheu, den frischen Wangen und den blanken Augen doppell. Sie fehle das Gejchirrbrett aus einen-Stuhl und reichte dann Rene die Hand zum Grustc „Guten Morgen, Herr." „Guten Morgen, Fräulein Fräulein, darf, ich- wissen-, tvie. Sie heiheii?" „Arda, Herr." Sic senkte einen Moment die Augen, schaute aber sofort,wieder zn Neue ans. „Ich danke Ihnen, Fräulein Arda. Ich habe gut geschlafen und hosfe von Ihnen dasselbe." „Ich schlafe imnier gut, Here, lind ist es Ihnen, recht« loenu sch in der Laube decke?" „Sie konitnen nieincnl Wunsche entgegen, Fräulein Arda." Nun deckte Arda schweigend den Frühstückstisch, und flink -ging ihr alles von der Hand, »nd als sie fertig uw, erklärte sie kurz das Ekebrachte; „Hier ist Kaffee »nd hier ist Milch und Sahne, hier Schwarz- und Weißbrot und hier die Rundstücke. Wotlen Sic anster Butter noch Honig habe», Herr??, „Nein, ich danke." Arda sagte noch: „Lassen Sie es sich gut schmecken," und ging dann Aber Rene riet sie zurück; „Verzeihen Sie, Fränlein Arda — wann kann ich mich denn Frau Bahlfeu vvrstellen? Sie muh doch ihren Sommergast erst einmal frnnen lernen." „Mutter hat die Gicht und heute ioiedee grohe Schmerzen. Kiellcicht ist es morgen besser." Sie nickte ihm zu und ging nach dein Hause. Nach dem Frühstück packte Rene erst seine Koffer ans. die unterdessen angekommcn ioaren, dann »ahm er Pelerine, Stork und Akühe, steckte sein Skizzcnbnch zu sich und schleuderte dann, »ach deni Strand. ?lls er durch die Flur des Hauses schritt, sah er Arda in der Küche stehen. „Ach bitte, Fräulein, sagen Sie niir doch, uw mau hier gut zu Mittag speisen kann?" Arda lächelte eiu iveuig. „Da werde» Sie nichts siudcii. Herr. Das - einzige Hotel tut Orte wird erst am I. Juli eröffnet, und. sonst gibt es imr die Schenke im .Hasen." „Das ist fatal." Rene lieh seine Blicke in der Küche umherschioeifcn. Alles glänzte und blinkte vor Sauberkeit. „Könnte» Sie nicht für mich kochen, Fräulein Arda?" Das Mädchen ivurdc verlegen. „Wir sind einfache Leute, >vir essen viel Fisch und Mehlspeisen." „Versuchen Sie es mit mir als Gast, Fräulein Arda, ich wäre Ihnen dankbar." „Für heute gern, Herr. Für später mag die Mutter entscheiden." — Dann ging er. (Fortsetzung folgt.) vermischte». fcf. Der flute Ton i >» St n li ft a 11. Dev Eigentümer einer grasten Alilcknvirischatt !>, Verona Im Staate Reiv Fersen, Cletan Francisco, hat die Entdeckung gcmackst, dah »tan die Kühe, n>en>« he viel Blilch geben sollen, nick t mit Schiiirptworle» traktiere» b ri. Er bat also, tote die .New cksork World" berichtl, jeine siiuitlicheu Rielker tnrd Ctastscüweizer z»san»nengern>«>! , nd ihnen ernsthaft eingeprägt: »Verfahrt mir fein sänberttch- mit den Skührn und chcilet Euch, ihnen eiu jchleclsteS Wort zu sagen!" Tie slnivisbc» und »»garischeu Melker hat sich Herr Francisco besonders schall auls Korn genonimcn. Er findet »ämtich, dah ihre rauhe» Stimmen nickt dazu nngctan stnd, senlen cnivsindlicheu Sinlien viel Mltch z» entlocken, lind droist ihnen deshalb mit Entlassung, wen» sie sich nicht ernstlich besleistigen, mU ihren Schuhbeiolstcnen nur in sanfteslec Tonart »nizugehen. dlnsterdeni müssen sie lieh, um die cmpfind- lichen Enter der Tiere inchl z» veil tz.n, künftighin der Behandlung einer Maniküre nitterziel en und sich die Nägel schneiden lassen. Herr Francisco beschränkt sich darauf, seinen Kühe» enie ausgezeichnete Stürzervslegc znleil iverden zu lassen »nd sie im übrigen nicht durch eine rohe Behandlung vor den Stopf zu flohen sind slör>tsch zu mache». 11 ■ ec eine Kollegin von ihm, natürlich auch eine Aineri- kancrin, iibeitnnnpft ihn noch, iiide» ste auch lür da4 ieinere Scelculebeii ihrer Tiere sorgt. Cie findet, dast die Tiere auch den leigten Tropke» Milch hergcbcn, ivenu man sic während des Melkens durch die anregende» Töne eines GrannnophonS », eine wct.he, gebefreudige Kanne verseht. vüchertisch. A u d r e es H a n 0 a t vic sorgsältig die einzeluc» Blätter -dtirchgearbeitat sind, dafür l>»tt die vorliegende erste Liesc-- rung ein glänzendeS-Zevgnis ab. ?tts völlig nmgearbeitet und stark bereichert zeigen sich n. a. die prächtigen Blätter der Simmel» - künde und der Nordpvlargebirte. In die d.-iitschrn Proviiizkarten sind übersichtliche Darstclliinge» der gemischtsprachigen Gehre, des Reiches eingcfügt, alle Ehanjseen - für den modernen Verkehr.eine wichtige Ergänzung und Eisenbahnen sind eingetragen. Die Staateilüberjichten lmreu ein austerordentlich klares Flächeukvlvrit erhalten. Ganz neu »nd sicherlich vv» vielen freudig begrüßt ist die inhaltreiche Reihe der .Karlen zur Bodenkultur »nd Staatsbürgerkunde des Deutsche» Reiches. Das mächtig ansstrebendc Japan hat eine prächtige doppelieitige Darstellung gesunden. Eine ganz eigenartige und noch nie dageivesene Bereicherung des Atlas find die Karten der ivichttgstcn dentfchen und europäischen und einiger anstercnropäischec Hauptstädte solvie der bedeutendsten Industrie und VerkhrSgebiete in grasten Mahstäben, von denen die erste Lieferung in „Haniburg", „Basel, Brr», Genf, Zürich", „Bierivaldstütter See und Iungsraugcviet", „Kopenhagen und der Sund". „New. ?1ork und llmgebnng" einige glänzende Beispiele gibt Alles- zeigt, dast wir in der sechste» Auslage des Handatlas ein völlig neues, aus der Höhe der Wissenschaft, und der Technik stehendes Werk vor uns haben loerd.-».- Besonders zu begrünen ist, dast der Verlag sich entschlossen hat, das annähernd 305 00;) Namen enthaltende alphabetische Nauienverieichuis in einem be- soudcre» Bande beiz»geben, was die Brnutzimg sehr rrlcichterl. Fast nnbegreislich ist die Billigkeit dieses für irden Gebildeten lirntzittage unentbehrlichen grostartigen Kartemoerkes, das ein- schliestlich des vollständigen Namenverzeichnisses in 15 Liefcrnn- gcn zu je 2 Mark erscheinen und im Spätherbst vollständig sein lvird. - Urithülogriph. 13 3 6 eine Gctreidcatt, 2 3 4 6 2 ein Banns, 3 6 18t babsstossiickie Eioltheit. 4 ft 2 6 8 l römischer Feldherr, 6 8 6 2 ei» Nagelser. 6 3 2 9 Nebenstnn des Rheins. 7^2 2 anregendes Getränk. 8 6 7 2 1 tust Blume. 9 2 3 2 1 Raubvogel. 12 3 45 6 789 eine Körveeschast. dluslösiing in nächster Nummer Auslösung des Krcuzrätiels in voriger Nnmniec: 8 II 8 ^ een a I sa 8 e a r > a t t i II o I I li r a u si 8 a in a r i t e ** tat tue i si r Redaktion : !k 9! eurath. — Jtotationtdruck und Verlag der Brühllche» lliiioersilätS-Buch- und Slcindrnckerel, R. Lange, Wiegen.