Pfingsten. Alls alten Bäumen tanzen weiße Stuten, tyie Schmetterlinge, die tut Weitersliegeu sich schaukelnd ans den dunklen Arsten wiegen. ^ Wir tragen ihren Duft an unser» Hüten, in unser» Weibern halten wir ihn fest . . . . und lauschen, wie ein -Orgelman» am Rande des Wegs, den Stelzfuß halb verscharrt im -Sande, sei» Ivehmntblasses Lied ertönen läßt. Windmühlen steh n mit unlrewegien Flügeln als Totenkrenze schlafend,ans den Hügeln, die weiß erglühen, breite Wcllenschänme, als waren ans des Himmels blanem Braut- die Wolken, miib’ rwni Doehen unserer Träume, hiiiadgesimken in da-s flache Land —- und zögen weiter nun int Grün der Bäume A r in i n T, W e g ii e r. Mklber-Keoriment. Vioman von Oskar K l a u ß in a n n. (Nachdruck verboten,) (Fortsetzung,) Eine große Wandlung war mit Tora vorgegangen Sie sträubte sich gar nicht mehr, das, was Spatding tat und sagte, als recht anznerkennen. Es war selbstverständlich, daß alles, was er tat und sagte, gut und richtig war. Sie hatte es ansgegeben, sich in ihrem Innern gegen den Einfluß zu sträuben, den Spaldings Person ans sie ansübte. Wie ein Frnhlingsahuen durch die Natur geht, so ging ein Ahnen des Glücks durch Doras Seele, Sie fing an, daran zu glaube», daß es auch für sie noch eine srohe Zn- knnst gebe, sie fing an zu ahnciz, daß der rechte Mann ge- komlme» sei, der ihr das .Gluck des Lebens, der ihr alle die Schätze des Daseins brachte, auf die sie verzichten zu müssen geglaubt hatte. Er war ei» Mann von tiefem Empfinden, von impulsivem Gefühl, Das hatte sie gesehen und gefühlt, als er ihr so heiß die Hände küßte, unmittelbar nach dem Auftreten im Mnsikvcrein, als sie einen Augenblick mit ihm in dem Kinistlerzimmer allein war. In seinen Augen hatte es anfgelenchtct, eine Flamme war dort einen Augenblick lang für Dora sichtbar gewesen, deren Anblick sic mit Wonne und freudigem Schreck erfüllte. Dieser Mann konnte heiß und treu empfinden, und er empfand für sie. Ohne innere Kämpfe ging es indes bei Dora natürlich nicht ab. Wenn man gewöhnt ist, seine Gedanken jahrelang in einem bestimmten »reise gehen zn lassen, ist es schwer, dieselben in andere Bahn zn bringen und dort sestznhalten; sie kehren gar zn gern in den alten Kreislauf zurück Auch die Gedanken sind beqnenl und faul, abgesehen davon, daß sie Widerspenstig sind. Aber immer mehr erstarkte das Gefühl in Dora, daß sie vertrauen dürfe, ans vollem Herzen vertrauen; daß sie diesem Manne nicht nur ihre Werke, sondern alich ihr Glück und sich selbst anvertrauen durfte. Noch war ein Ringen und »ämpse» in ihr; aber sie lvüßte, das Gute würde siegen, und das Gute, das war die Neigung zn dem Manne, der ihr npter so sonderbare» Umständen zum ersten Male entgegengetreten war, und den das Schicksal ihr ivieder in den Weg geführt hatte, „Neigung" nannte Dora das Gefühl, Sie fürchtete sich, es bei seinem wahren Namen zu nennen, * Das waren anderthalb Wochen voll harter Arbeit für Werner geivese», Vormittags auf dem Bergwerk, nachmittags auf dem Hüttenwerk; nicht nur nachdem Rechten sehend, sondern beständig mit neuen Projekten beschäftigt, am Tage in Anspruch genommen bis auf den letzten Augenblick, in denk er sich wieder zur Nachtruhe begab, und selbst wenn er des Nachts erwachte, immer noch an die neuen Projekte und deren Ausführung denkend. Es war viel Ruhelosigkeit in Werner, und diese wurde vermehrt durch den Gedanken au Dora, die sich mit Zähigkeit und unwiderstehlicher Gewalt in seine dienstlichen und sachlichen Erwägunge» hinciudrängten, Zwischen den Walzeustraßeu, in den Hütten, zwischen de» glühenden, hi» und her schießenden Eisenmassen, und unten im Bergwerk, in der einsamen Strecke, wo nur der Widerhall der Tritte vom Laufbrett klang und der matte Schein der Sicherheitslampe die Finsternis ein wenig erhellte, überall sah Werner Dora vor sich, wenigstens ihr Gesicht, dieses glühende, heiße Gesicht mit den leuchtenden Augen; dieses Gesicht, das in jenem Augenblicke so schön, jo vezanbernd ansgesehen hatte. Sonnabend abend um sechsdreiviertel Uhr kam Geheimrat Kersten mit Graf Winter ans den Hüttenhof gefahren, Gras Winker meinte, sein Automobil sei nicht ganz cn Ordnung, und er habe deswegen den Wagen Kerstens benützt. Er zeigte sich aber auch so interessiert für den bevorstehenden Skatabend, daß sich Werner unwillkürlich sagte; „Wenn ich nicht wüßte, Iver die Leute sind, ich tvürde sie für ein paar Bauernfänger halten, die mich heute abend ansplündern wollen." • Die beiden Besucher betrugen sich so sonderbar, daß Werner in eine Unruhe geriet, die ihn überall eigenartige Erscheinungen sehen ließ. Als sich Inspektor Lenske von ihm verabschiedete und ihm Werner sein „Aus Wiedersehen am Montag!" zuries, lächelte Inspektor Lenske jo eigentümlich. Ein ungewohnter Zug in den Gesichter» des Geheimrats und des Grafen Winter war auch noch zu sehen, als sie Werner wie einen Gefangene» mach Hanse brachten, lind -auch Fran Wolf, die Wirtschafterin, hakte diesen eigentümlichen Zug in ihrem Gesicht, So kam es loenigstens Werner vor. Krau Wolf hatte de» Spieltisch für die Herren im ersten Stocktverk in dem Balkonzimmer zurechtgemacht. „Wir wollen erst etwas essen und dann an das Spiel gehen," schlug Werner öov; aber Graf Klinter und Kersten protestierten dagegen: „Das gibt es nicht!" sagte Kersten. „Mit vollem Magen spielt es sich schlecht. Erst sollen Sie mit uns ei» Paar Runden Skat spielen, dann kommt das Essen." „Aber ich bin sehr hungrig," protestierte Werner. „Sie tverden es schon-noch anshalten." Werner hatte das Gefühl, als ob er selbst oder hie beiden Gäste nicht richtig im Kopfe seien. Konnten denn diese beiden sonst so vernünftigen Menschen derart fanatische Skatspieler sein, daß sie ihn nicht einmal essen ließen? Oder was war sonst los? Gaukelte ihm die Unruhe, die ihn seit lo langer Zeit Tag und Nacht quälte, irgendtvelchc Phantasien vor? Werner und seine beiden Besucher setzten sich an den Skattisch, und da es draußen anfing dunkel zu werden, mußte das elektrische Licht angedreht werden. Werner spielte zerstreut, aber Klinter und Kersten noch zerstreuter. Wirklich, ein sonderbareres Spiel konnte man sich gar nicht denken; jeder der Spielenden schien an etwas anderes zu denken, aber nicht an das Skatspiel. „Meine Herren, Sie sind hungrig," sagte endlich Werner; „das merkt man Ihrem Spiele an. Ich bi» selbst ein elender Skatspieler, aber Sie sind Ivirtlich auch keine Leuchten des Spiels. Ich glaube, wenn wir gegessen haben, wird die Sache besser gehen." „Seien Sie doch nicht so entsetzlich inateriell," nieinte Geheimrat Kersten etivas ärgerlich, „und reden Sie nicht fortwährend vom Essen! Wenn wir Fehler beim Spiel machen, so liegt das daran, daß wir noch nicht aufeinander eingespielt sind. Wirklich, Graf Klinter, Sie könnten etwas mehr acht geben. Durch Ihre Unaufmerksamkeit haben ivir die beiden letzten Spiele verloren." Graf Klinter antivortete nicht, sondern lächelte sehr eigentümlich. Dann sah er nach der Uhr, und Kersten folgte seinem Beispiel. „Ich will Ihnen etwas sagen," bemerkte Kersten dann; „Ivir spiele» bis acht Uhr, da»» können wir meinetwegen essen. Die halbe Stunde werden wir schon noch aushaltcn." Werner spielte weiter ohne Aufmerksamkeit. Er wurde auch durch eine ihm unerklärliche Unruhe, die draußen auf der Straße und in der Nähe der Billa herrschte, gestört. Er kannte alle Geräusche, die sich tags und nachts rn der Umgebung seiner Wohnung bemerkbar machten, ganz genau. Aber heute gab es so viele außergewöhnliche. Autos fuhren hin und her, und zwar in allerschnellstcr Gangart, oas hörte man an ihrem ängstlichen Tuten. Es kam Werner vor, als höre er den Marschschritt von großen Kolonnen aus der Entfernung. Auch die Tone von Musik schiene» zu ihm hernberzudringen. Er war seiner Sache allerdings nicht sicher; er wußte ja überhaupt nicht mehr, ob er Herr seiner Gedanken sei. Die Regulator-Uhr im Zimmer fiW- bt Uhr. Werner und Graf Klinter zogen ihre Tast' um p vergleichen. Kersten legte die Karten auf de» Tisch, stand ans und össnete die Balkontür. Er trat auf den Balkon hinaus, und Werner wollte ihm folgen. Mit dem liebenswürdigste» Lächeln aber trat ihm Graf Klinter in den Weg und sagte: „Lieber Freund, verderben Sie uns unsere Freude Nicht!" Ehe Werner noch eine Frage stelle» konnte, was das alles zu bedeuten habe, setzte draußen schmetternd eine Musikkapelle mit dem ?)orck Marsch ein. Die wuchtigen Rhythmen, unterstützt durch die Paukenschläge, erschreckte» Werner säst. Sie tönte» in unmittelbarer Nähe des Hauses. Kersten stieß die Tür des Balkons ans und ries den beiden zu: „Nun ist es so weit! Bitte, treten Sie hinaus!" Heller, grünlicher Schein ließ Werner fast erschreckt znrückprallen. Biele Hunderte von Magnesiumfackeln brannten da unten auf der Straße und kamen mit ihren Trägern marschiert, und hinter dem grünlichen scharfen Lichte des Magnesiums kamen viele hundert Bergniaiinslampen, deren Träger in Gliedern zu zwölf Mann 'die ganze Breite- der Straße einnahmcn. Ein Fackel- und Lampcnzng Werner zu Ehren ans Anlaß ferner Ernennung zum Bergrat! Jetzt verstand Werner das sonderbare Betragen des Geheimrats und des Grafen. Sie hatten ihn in Wirklichkeit überrumpelt, in seinem Bureau verhaftet und nach seiner Wohnung geschleppt, damit er auch anivesend war und sich der Ovation nicht entziehen konnte. Tie Musik schwenkte von dem Hanse ab in den Garten, und betäubendes Geschrei der Fackelträger begrüßte Werner, der jetzt allein auf dem Balkon stand, den» der Graf und der Gehe,,»rat waren in das Zimmer zurückgetreten Als der Zug der Fackelträger die Billa passiert hatte und der Anfang des Zuges sich ein Stück hinter der Billa befand, ertönte das Kommando „Halt!" Die Fackelträger machten Front und gaben einen Teil der Straße für die Lampen tragenden Bergleute frei, die jetzt in Reihen anmarschiert kamen und sich vor die Fackelträger setzten. Die zweitausend Fackeln und die achtzehnhnndcrt Bergmanns- lampen ans engem Raume vereinigt boten ein wunderbares Bild Die Bergleute waren im Paradcanzng; auch die Hüttenleute hatten ihre eigentümliche Tracht mit den großen Hüten und den gewaltigen Schurzfellen angelegt. Das gelbliche Licht der Bergmannslampen und das grünliche Licht der Magnesiumsackcln brachte ganz wunderbare Lichtessekle hervor. Mit lautem, nicht cndcnwollcndem „Glückauf!" begrüßten die Bergleute von der Juslinns-Grnbc den auf de», Ballon stehenden Vorgesetzten. Eine Deputation von Lberbeam- ten von der Theresien-Hütte und der Justinns-Grnbe kam durch den Garten in die Billa. „Wir müssen hinunter", erklärte Kersten, „und unten die Deputation empfangen." Werner war überrascht, ja ergriffen von der Ovation, an die er gar nicht gedacht hatte. In den unteren Räumen harrte seiner noch eine weitere llcbcrraschnng. Dort empfing ihn nicht mir Frau Wolf mit sonderbarem Lächeln, sondern auch die beide» Diener von Saalkirchen in großer Livree, und ein Teil der Parterre- ränmlichkeiten war zu einem großartigen kalten Büfett eingerichtet, das wie durch Zauberschlag hier aufgebant worden war. Inspektor Lenske und Obersteiger Mandlick waren die Führer der Deputation. Ju kurzen, kräftigen Worten sprachen sie die Glückwünsche der Bcanitcn und der Arbeiterschaft ans und baten um ferneres Wohlwollen. Mit ivenigen, aber von Herzen kommenden Worten antwortete Werner. Er war sonst ein gewandter und sicherer Redner, aber es versagten ihm die Gedanken ebenso wie die Stimme. Die Oberbeanlten baten Werner, durch die Reihen der Arbeiter zu gehen, uni deren Glückwünsche in Empfang zu nehmen. Werner durfte sich nicht sträuben Er nahm seine» .Hut und schritt, geleitet von den beiden.Obcrbcamtc», erst nach rechts, dann nach links die Reihen der Arbeiter ab, die ihn mit lautem Jubel und Glückauf-Rufen empfingen. Als er zur Billa zurückkehrte, sah er am Eingangstor Tora mit ihrer Tante sowie Kersten und Gras Klinter stehe». „Die Damen wollten sich den Fackclzng ansehcn," erklärte Kersten, „wir tu» wohl am besten und führen sie hinauf aus den Balkon, damit sic sich, von dort aus das großartige Bild betrachten können." (Fortsetzung folgt.) Fiitzchens Liedestraum. Psingst-Skizze von B. R i t t w e g e r. Fritzchen hatten ihn die Eltern genatmt und die älteren Ge^ schwistcr, und „Fritzchen" hieß er in der Elementarschule und svätcr aus drr Realschule, die er besuchte, um das Einjährige zu erreichen. Aber er brauchte nicht zu dienen bei seinem schwächlichen Körperbau. Nicht besonders begabt, war er aber doch als leicht zu lenkender eifriger Schüler, als verträglicher Kamerad bei Lehrern und Mitschülern wohl gelitten. „Fritzchen" hieß er auch noch, als er schon Bankbeamter inil einem netten Einkommen war. Die Vorgesetzten schätzten den jungen Rothe als tüchtigen gewissenhaften Arbeiter, und wenn er etwas mehr Sicherheit in seinem Auftreten gehabt hätte, würde er am Ende gar Karriere gemacht haben. Doch ging danach sein Ehrgeiz nicht. Nur soviel verdienen, daß er mit der Zeit daran denken konnte, eine Familie zu gründen, das tvar sein Streben. Und eigentlich ivar er jetzt soweit. Das fiel ihm aber erst ein, als ein Stockwerk unter ihm! eine junge Lehrerin eingezogen war, der er oft ans der Treppe begegnete. Als böslicher junger Mann zog er jedesmal den Hut. Das erstemal dankte sie etwas erstaunt, denn in Großstädten gehen gemeiniglich Bewohner desselben 381 LauseS, wenn sie sich nicht vorgestellt sind, grußlos aneinander vorüber. Das zweitemal lächelte Fräulein Edith Sommer schon »in klein wenig, und jetzt nickte sie bereits so freundliche als IMären sie alte Bekannte, lind sie »mißte dock, nichts weiter von ihm, als daß er Fritz Rothe hieß und Bankbeamter ivar. Diese Kenntnis verdankte sie der Portiersfrau, die ihr die Aufwartung besorgte. Fast den ganzen Herbst über blieb's bei dein stummen Gruß. Aber Fritz Rothe sah iin Wache» und im Traum immer das liebe seine Gesicht der jungen Lehrerin vor sichs und cS war ihm, als habe er sich so, gerade so von jeher seine künftige Frau gedacht. Gar zu gern hätte er Fräulein Sommer einmal gesprochen, aber das wagte er natürlich nicht. Er wartete geduldig daraus, daß das Schicksal ihm so oder so gnädig die Bekannlsilmst vermitteln würde. Und loirklich, das Schicksal war so freundlich. Eines Tages fand Fritz- chcn in seinem Briefkasten eine Drucksache: Ein „durchaus solides Heiratsbureau" bot ihm seine „ganz diskrete Vermittelung" an. Und — nein, wenn das nicht ein Wsink des Schicksals war: gerade in diese Drucksache hatte sich eine Postkarte geschoben, die an Fräulein Edith Sommer, Lehrerin, adressiert tvar. Natürlich mußte er die Postkarte sofort persönlich abliefern, und daß er Fräulein Sommer jetzt trcssen tvllrde, hatte ihul das Helle Fenster gesagt. Natürlich würde er nur bescheiden anklopfen, die Karte übcmeiche» und sich vorstclle». Es kam aber viel schöner. Fräulein Sommer bedankte sich freundlich und lud Frischen, nachdem er sich vorgestellt, zum Nähcrtrclen ein. Und er blieb zehn Minuten, und als er ging, hatte man für den folgenden Sonntag einen Spaziergang verabredet. Fritzchcn hatte vorgeschlagen, sie möge eine Kollegin dazu aufsordcrn, denn er fürchtete, allein würde das junge Mädchen nicht mit ihm gehen, tvollen. Doch sic hatte lacheich abgewehrt und gemeint, zu zweien wandere es sich ain schönsten, und mit Kollegen sei sic schon oft genug zusammen. Auf Spaziergängen mit Kollegen lause immer die Schule mit, die man dock> ganz mal zu Hause ließe. Ec> wurde ein herrlicher Spaziergang, und es blieb nicht bei diesem einen Mal. An jeden» schönen Sonntag zogen die zwei jungen Leute zusammen aus, mitunter schon morgens. Bei schlechtem Weller gingen sie ins Theater, dann besorgte Fritz die Billetts und Edith bcivirtete ihn nachher in ihrem netten Zimmer mit Tee und Butterbrot. All' ihre kleinen Freuden und Leiden vertraute sie dem jungen Manu an. Er erfuhr, daß sie säst ganz mittellos war, keine Eltern mehr hatte, uicd daß sie gar nicht sehr für ihren Beruf schwärme. „Aber was bleibt einem armen Mädel, weiter übrig," seufzte sie manchmal, und dann strahlte Fritz. £>, ’ er wüßte schon eine Hilfe, er wollte nur noch chen l. April abwarten. Wenn ihm die in Aussicht gestellte Gehaltserhöhung sicher war, würde er um das geliebte Mädchen werben. Weihnachten brachte eine Trennung: Fritz reiste zu seiner Mutter, Edith zu einer Tante. Und nach Weihnachten gad's scharfen Frost, unÄ nun ging's zuni Schlittschuhlausen. Fritz war ein guter Läufer. Edith, noch ungeübt, ließ sich gern von ihm führen. Daß ihn ein so seines, kluges, hübsches Mäschc»» lieb hatte, war ihm ost wie ein Traum. Alber es konnte doch nicht anders sein, sonst würde sie natürlich nicht so gern mit ihm zusammen sein. Fritz hatte keine Ahnung von der Kameradschaft zwischen jungen Männern und Mädchen, wie sie heute üblich ist. Gr war in einer Kleinstadt ausgewachsen: dort war eine solche Kameradschaft nicht denkbar. Zu gern erzählte er Edith von seiner Mutter, und sie hörte geduldig zu. Nun war der Frühling da, und Pfingsten stand vor der Tür. Der 1. Apoil, ost ein loser Geselle, hatte Fritzchen richtig dreihundert Mark Gehaltserhöhung gebracht. Edith hatte keine Reisevläne für die Ferien, da die Tante sie nicht gebrauchen konnte. Für den ersten Pjingsttag hatte Fritzchen mit ihr eine größere Tour verabredet. Sie wollten ein paar Stationen mit der Bahn fahren, dann ein malerisch über deni Fluß gelegens altes Schloß besuchen und dort bis zum Abend verweilen. Die Sonne lachte Pfingsten freundlich vom Himmel, und strahlend waudcrtc Fritzchcn mit Edith zum Bahnhof. Diesmal nahm er Fahrkarten für die zweite Klasse, denn der Andrang zu den Schaltern der dritten war so groß, daß man auf einen leidlichen Platz nicht zu rechnen war. In einem Nichtraucherabteil kamen sie gut unter, nur ein Herr saß in der anderen Ecke. Edith sah in einem schlichten grauen Kostüm geradezu vornehm aus, und Fritzchen bemerkte mit heimlichem Stolz, wie der Herr immer wieder, unauffällig zwar, aber doch sichtlich interessiert nach ihr blickte. Nach kurzer Weile erhob er sich gar und streckte Fritzchen die Hand hi» mit den Worten: „Ja, Fritzchcn, bist du's wirklich? Das ist zu nett, daß wir uns mal Wiedersehen. Willst du mich, bitte, der Dame vorstellen? Ich hosfc doch, dn erinnerst dich deines ehemaligen Schulgenossen?" „Ja, jetzt, wo ich dich sprechen höre; so von Ansehen hätE ich dich nicht erkannt. Herr Albert Münzel, Fräulein Sommer. Lebst du schon länger hier?" „Erst ein paar Tage, Fritzchen. Ich bin seit dem 1. Avril als Lehrer an der Akademie angestellt. Ja, das ivar Dusel! Wenn ich denke, ivievicl Maljünglingc in der Welt beinahe verhungern! Und mir fällt die Stelle, die mir noch reichlich Zelit für meine Privatarbeiten läßt, durch Empfehlung eines Professors nur so in den Schoß." \ „Ta muß man dir also gratulieren, Münzel. Also bist du wirklich Maler geworden, wie du schon aus der Schule vorhattest? Fräulein Sommer ist auch eine große Kunstschwärmerin, während ich wenig von diesen Dingen verstehe. Wlo fährst du hin, wenn ich kragen darf?" Die Antwort ergab, daß der Maler dasselbe Ziel hatte wie Fritzchen und seine Gefährtin. Albert Münzel war sichilich befriedigt von diesem Zusammentreffen, und auch Edith wacks offenbar angenehm, daß der Künstler der Dritte im Bunde sein würde. Fritz war weniger erbaut davon. Er hatte soviel von dem Tag gehofft; sein ganzes Herz drängte ihn zur endlichen Aussprache mit Edith, und das Pfingstfest schien so recht geeignet zum Verloben. Nun mußte er sich gedulden bis zum Nachhausckommen. Dazu kränkte cs ihn, daß Münzel ihn fortwährend Fritzchen anredete: Edith gegenüber, die nicht wußte, daß er überall so genannt Ivurde, war ihn» das peinlich. Im Lause des Gesprächs warf der Maler, übrigens ein schöner, stattlicher Mensch, hin: „Na, Fritzchen, .du trägst heute noch deinen Schulnamen mit Recht. Hättest ein bissel mehr in die Höh' wachsen können. Aber das läßt sich halt nicht erzwingen." Fritzchen fand keine Antwort aus diese Bemerkung und so begnügte er sich mit einem Lächeln, das ihn» aber herzlich schwer wurde; Ediths Blick streifte ihn fast mitleidig, und das tat ihm weh. Aber der Pfingstsonntag brachte dem armen Fritzchcn noch mehr Bitteres. Münzel nahm Edith vollständig in Anspruch, machte sie auf landschaftliche Schönheiten aufmerksam, und sie lauschte niit sichtlichen» Vergnügen jedem Wort aus seinem Munde. Er war auch in anderen Dingen, von denen Fritz wenig kannte, wohl bewandert, in der Literatur und in allerlei Kulturfragen. Da Edith auf alles lebhaft cinging, flogen die Reden und Gegenreden unaufhörlich hin und her. Fritzchen kam sich bald recht überflüssig vor. Auch als nian am Ziel angelangt war, übernahm Münzel die Führung, suchte in der Glasveranda einen Sitzplatz aus und stellte das Menü zusammen, dabei aufmerksam nach Ediths Wünschen fragend. Edith war von strahlender Heiterkeit, die sich während des Miltagcssens immer noch steigerte. Fritzchen schlug dann einen Spaziergang in den Wald vor, der sich vom Schloß aus stundenweit auf dem Bergrücken hinzog. Doch Münzel war der Meinung, man solle erst noch ein Stündchen sitzen bleiben und eine Tasse Kaffee trinken. Edith stimmte zn, und Fritzchen sagte hastig: „So will ich den Kaffee bestellen. Sonst! dauert es zu lange, die Bedienung reicht heute offenbar nicht aus." Ohne eine Antwort abzuwarten, erhob er sich und wandte sich dem Schloßrestaurant zu. Dort bestellte er Kaffee, dann aber wandcrte er nach ciner anderen Richtung weiter, auf einem wenig begangenen Pfad, den er von früher kannte. Mochten die beiden Kaffee trinken, er mußte erst eine Weile allein sein. Was war denn eigentlich geschehen, daß er sich so unglücklich fühlte? Es hatte sich ein Freund aus der Schulzeit ihm und Edith angeschlossen. Dieser Freund hatte ihn „Fritzchen" genannt wie einst, und wie alle taten, die ihm nahestanden. Nur Edith hatte ihn bisher nicht so genannt, weil er eben für sie nicht „Fritzchen", sondern „Herr Rothe" war. Es war ihm schmerzlich, daß sie es nun wußte, nne man ihn anzurcden pflegte, aber früher oder später hätte sie's ia doch erfahren müssen, llnd daß sie lebhaft aus Münzels Unterhaltung einging, das durste er ihr doch nicht zum Vorwurf machen. Er hatte ihr noch nie von seiner Liebe gesprochen, auch nicht, wenn sic mal geseufzt hatte: „So'n armes Mädel, wie ich, kriegt doch keinen Mann, und so werd' ich wohl zeitlebens schulmeistern wüsssen!" Wie konnte er da verlange», daß sie sich nicht mit einem anderen Menschen gut unterhalten sollte? Nein, die Schuld lag nur an ihm selbst, an seiner Schwerfälligkeit. Und wenn's wirklich heute nicht zur Aussprache kam, morgen war ja noch ein Feiertag, und für morgen hatte Münzel bereits eine Verabredung mit Bekannten. Und vielleicht konnte er ihr doch heute abeud noch sagen, wie lieb er sie habe und daß er nichts sehnlicher wünsche, als sie zur Frau zu bekommen und sie auf den Händen zu tragen. Mütig und von der Absicht erfüllt, nun fröhlich msit den Fröhlichen zu sein, eilte Fritzchen zurück und fand die beiden am alten Platz, Kaffee trinkend und sich lebhaft unterhaltend. Sie rauchten Zigaretten und schienen in heiterer Stimmung. Als er an den Tisch trat, ries Münzel: „Na, Fritzchen, du bist ja entsetzlich lange ausgeblicbcn, ich glaube, wir haben die Kanne allein ausgetrUukcn." „Ach, wirklich, Fritzchcn! Sie haben doch nichts dagegen, daß ich Sie auch so nenne? Die Kanne ist leer. Aber ich! habe gar nicht bemerkt, daß Sie weg waren. Herr Münzel hat mich so gut unterhalten, daß ich nicht aus dem Lachen herausgekommen bin. Es gibt hoffentlich noch mehr Kaffee." „Sicher," erwiderte Fritzchen mit Anstrengung. „Ich Hab' mich vom Wald verlocken lassen, es ist so schön zwischen den hohen Tannen." „Ja, wir dürfen nun auch nicht länger faulenzen, Herr Münzel. Bis Sie Ihren Kaffee haben, Fritzchcn, wird es wohl zu spät. Sie kommen uns vielleicht nach?" Die letzten Worte klangen nicht gerade einladend. Doch Fritzchen nickte und sah den zwei schönen, fröhlichen Menschen nach, bis sic zwischen den Bäumen verschwanden. Und nun wußte er, daß er heute nicht sprechen wälrde und morgen nicht und niemals. In dieser Nachmittagsstunde des Pfingsttags begrub Fritzchen seinen Liebestraum. Als Münzel und Edith zurückkehrten und fragten, warum er nicht nachgekommeii fei, erwiderte er mit ruhiger Stimme: „Ich fand's hier so schön. Die Sonne schien so warm. Ich glaube, ich habe geschlafen und geträumt. Aber nun bin ich ganz wach." Edith streifte ihn mit fchcucm Blick, und der Maler lachte hell auf. „Das sieht dir ähnlich, Fritzchen! Träumst am hellichten Tag, wenn sich andere Leute amüsieren. Na, es muß auch solche Käuze geben!" Da nickte Fritzchen und sagte: „Wir müssen wohl auf- — 332 — brechen? Die letzten Züge sind immer so überfüllt an den Feiertagen." Während der Rückfahrt war Fritz sehr still, dasür »nterhielten sich die beiden anderen »in so besser. Der Maler verabschied»! - sich, als die Elektrische an einer Straßenkreuzung hielt, er tvollte fiel» »ocki mit einem Kollegen tressen. Fritz uni» Edith stiegen mich a„S und hatten noch eilt vaar Minuten zn gehen. Sie wrachen wenig und nur über ganz gleichgültige Dinge. Dann schlosj Aritzchen die Haustüre aus und am Eingang zn Ediths Mahnung gab er ihr die Hand und sagte: „(Hute nacht, Fräulein Sommer, lassen Sie sich be» Ausslug gut bekommen." „Danke, gleichfalls," gab Edith zurück imb dann gähnte sie und setzte hinzu: „Tüchtig »rüde bi» ich, aber eS war doch ein herrlicher Tag!" DaS tvar der Schluß von FritzchenS LiebeStraum. wer hat das Pulver erfunden? Wenige Fragen der Kulturgeschichte sind so heiß umstritten, so oft von Gelehrten nttb Laien behandelt worden tvie das Problem der Erfindung des Schießpulvers. Man hat uns Deutscheti diesen Ruhm absprechen und den Chinesen oder Arabern zuschreiben »vollen: doch dürste nunmehr durch ganz neue Handschriste»-- forschnngen dies alte Rätsel der Weltgeschichte endgültig gelöst nnd zugunsten der Deutschen entschieden sein. Die Erfindung des Schießpulvers fällt ja letzten Endes mit der des Salpeters zusammen. Ob dieser Stoss in irgendeiner Forni dem Altertum bekannt tvar, muß dahingestellt bleiben: die Berichte über salzartige Austvucherunge» an einem Berge Nitria in Untcrägypten, die zn Beginn der christlichen Zeitrechnung ausgebeutet wurden, lassen sich auch ans Sodakristalle deuten. Am frühesten tvar. wie Prof. Dr. Honcamp jüngst des näheren ansgcsührt bat, die Kenntnis des Salpeters bei den Ehinefcn verbreitet, die ihn aber auch erst-seit dem Jahre 96(1 n. Ehr. bei der Herstellung von Raketen mitvertveude- trir. Seine Verarbeitting zu Schießpulver ist den bezopften Söhnen des Ostens aber erst viel später bekannt geworden, nachdem schon längst i» Europa die alten Donnerbüchsen nnd Kanone» ihre diente' Stimme erschallen ließen : die Angaben, daß bereits bei Belagerung der Stadt Kai s»»g-su durch die Mongolen 1232 Kanonen Ver Wendung gesunden haben, sind dahitl zu berichtigen, daß es sich um Schleudermaschincn sür Brandtöpfe handelte. Wichtige Ausschlüsse verdanken tvir den noch ungebpuckten Handschriften eitles in der letzten Hälfte des 13. Jahrhunderts lebenden Historikers Marcus Graecus, die sich aus das berühmte „griechische Feuer" beziehen, das danach eine um das Jahr 673 gemachte Erfindung des Kallinikos aus Helivpolis ist und aus Salpeter, Schwefel, Pech uub Harzen bestand, die mit brennbaren Orten znfammcngefckuuolzen »vlurdeu Diese Kvmpositioti tvard sortgebildct zn falpcterartigen fGemischen von leichter Entzündbarkeit, die zn Raletenschüsf«» benutzt wurden, und cs war nun nur eine Frage der Zeit im» des Zufalls, daß man die treibende Kraft der Berbrennungsgafe solcher Gemische zuni Abschießen von Geschosfen usw. ansnntzte. Die Entdeckuitg des Schießpulvers in Tentfckiland tvird bekauut- lich einem Frauzistanermönch »aniens Berthold Schwarz znge- schricben und mit ziemlicher Sicherheit in das Jahr >313 verlegt. Wirklich ist an dieser alten Ueberliefernng niehr Wahrheit, als eine überkritische Geschichtsschreibung bis in die jüngste Zeit zugeben tvolltc, Wohl haben die Araber bereits früher das Schießpnlvergcmifch gebraucht, aber es steht heute eimvandfrei fest, daß Berthold Schtvarz seine Entdcckiliig unabhänglg von ihnen ganz selbständig geniacht hat. lieber die gefchütztechnisckten sF-orijchrikte der Araber orientiert ein in der Petersburger Bibliothek anjbetvahrtes arabisches Manuskript ans dem Anfang des 1s. Jahrhunderts. Die ersten Mctallkanotte» wurden, was bisher ebenfalls nicht bekannt war, 1326 in Florenz hergestellt, und schon 1341 ivcrdcn eiserne Kanonen und Kanonenkugeln lertvähnt. Aus all diesen erst jetzt richtig erkannten Tatsachen, darf inait als den Schluß ziehen: Das Schießpulver ist eine de nt sch e IE r j i ii d u » g , die von dem h i st o r > s ch e n B e r t ho 1 d Schtvarz gemacht wurde, toährend die Araber lediglich eine Jahrhunderte alte technische Tradition ansbauteu. vermischte». ßl Die verräterische» Friseusen. Die chinefficheu Damen von Hongkong sind in einer großen Aufregung, denn mau ist eine!» großangelegte» Attentate ans die Spur gekommen, daS die Friseuse» dieser Damen ans die Haare ihrer Kundinnen schon seit langem begehen. Wenn sie sich den verräterischen Händen dieser Haarkünstlerinncn anvertrautcu, wurden den Damen, ohne daß sie cs merkten, allerhand Essenzen in die Haare gegossen, die einen schnellen Haarausfall bewirkten. Die ausgefallenen Haare sammelten dann die Friseusen und verkauste» sie an enrvpäiiche nnd amerikanische Aufkäufer. Die Haaraussuhr fiach Europa und Amerika bat, wie die italienische Zeitung „Ora" berichtet, in Pen letzten Jahren einen gewaltige» Ausschwun.i genominen. Im Jahre lltlU wurden allein ans Hongkong nicht toenigec als 600000 Klg. Haare im Werte von !>>'. Millionen Lire ausgesührt Der größte Teil dieser Ware tvar für die ssroßen Pcrückenmacher in Paris, London, Wien und Netv?1ork bestimmt. Eine Zeitlang führte man ans China nur unverarbeitete Haare aus, aber seit einigen Jahren kommt ein großer Teil der Ware schon in verarbeitetem Zustande im Auslands an In Hongkong selbst gibt es schon große lkntcrnehmeu, die sich mit der Herstellung von Perücken beschäftiget!. Das größte davon, das einer ainerikanischen Firma gehört, beschäftigt über 600 Arbeiter. Ein bemerkenswerter Umstand bei dieser ganzen Angelegenheit ist, daß die Mixturen und Essenzen, die die Frisetise» ihren Knndinne» heimlich beibringen, eigens von den großen europäischen nnd amerikanischen Perückeumachcrn nach Hongkong geliefert werden. Es hat sich nun in China eine leb haste Bewegung gebildet, die diesen „»sauberen Handel unterdrücken null, * Gi» glücklicher Ehe in a n u „Warum jo niedergeschlagen ?" „Ach, bin ’u richtiger Pechvogel. Ist Ihne» in der Kneipe nicht erzählt worden, daß einem gewissen Müller die Frau dnrchgegaiigen ist?" „Allerdings! Und das sind Sie?" „Nein , . , ein anderer Müller!" * R a s s i u i e r t. Soldat (der „seine" Köchin an der Haustür abbussdt : „Wenn nur nicht eines vou den Fräuleins gerade herauskommt?" Köchin: „Sei unbesorgt! Denen habe ich erzäh l, daß ich »cutich auf der Hintertreppe vou eiuciii fremden Herrn geküßt worden sei , , , seit der Zeit gehen sic immer zur Hintertür hinaus!" * B o r G e r i ch t. 10 Seiten umsaßt, ist durch mertvolle Artikel bekannter Autoren >i»d durch eine Reihe von.Jllnstratione», besonders Kölnische» Ansichten, vervollständigt, so daß sie ein umfassendes Bild von den Ländern des Rheines, ihrer Geschichte, Knust nnd ihres Kulturlebens vergangener Zeiten nnd der moderne» Welt gibt. Unter den Mitarbeitern nennen wir: Dr. Brüning, Dr. M. de Jonge, Dr Wrede, Geh. Hofrat Mehrtcns, Earl Salm, Dr. Most, Dr. Knske. Hermann Ritter n a. (Verlag Grimme, Natalfis ». Eo., Branuz- schweig' _ Kreujrälfel, In die Felder nebenstehkiider Figur sind die Buchstaben a a aaaaaa, b, cc, ccce, k h, i i i, I 1 II, m tu, n u, r t i i r, s s s s, 1111 11, n u derart einznlragcn, daß dt! senkrechten und ivagercchte» Reihen gleichlantend folgendes ergeben: 1. Italienischen Tonknnstler. 2. Eine Farbe. 3. Heller in der Not, (Auflösung in nächster Nnmmer.i Auslösung des Tanschrätscls in voriger Nummer: Topf — II olm — Oder — Hob — Wachs — Aufler — l,ati» — Ourst — Mci[ = Wstchel — Giebel: T h o r n> a l d s e ». Redaktion- K Neurath. — Rotationsdruck und Perlaa der Brühllchen Universitäts-Buch- und Slelndruckeret, R. Lauge, Dieben,