Wribrr-Krgimrnt. vtoman von Oskar Klaußmann. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Der Oberhüuer aus dem Arbeitsfeld des Querschlags geleitete den alten Geheimrat bis zu dem Hauptschlacht zurück, durch den die Ausfahrt zu Tage unternommen werden sollte. Werner aber ging mit dem Ober- und denr Fahrsteiger jetzt zu dem neuen Grubenfelde hinüber, ununterbrochen prüfend und besichtigend. Er stieg in den Schachtbauten aus eisernen Leitern empor zu den Arbeitsstätten, die sich über den Köpfen der Arbeiter befanden, und stieg auf Strickleitern hinunter zu den Stollen, wo die Schächte nach abwärts getrieben wurden, und die Arbeiter die Stätte ihrer Arbeit unter den Füßen halten. Nach ungefähr dreistündigem anstrengenden Herumwandern an den wichtigsten Arbeitsstätten unter Tage suhr Werner mit den beiden Beamten wieder empor. Er war schwcißgebadet und erschöpft. Das warme Bad in der Badeanstalt, die an das Zechenhaus angebaut war, erfrischte ihn einigermaßen. Dann erreichte er nach kurzer Wande- rung die Straßenbahn und fuhr bis zu seiner Villa. Die Wirtschafterin Frau Wols zog ein schiefes Gesicht, denn die Essenszeit war schon lauge vorüber. Werner aber nahm nur sehr wenig zu ficf); er war todmüde und mußte eine Stunde schlafen, ehe er ivieder nach dem Direktorialbnreau, des Walzwerks ging. Hier fand sich nachmittags wiederum der Geheimrat Kerste» ein. um sich zu erkundigen, in welcher Weise Werner die Arbeiten auf JustinnS-Grube weiterzusühren gedenke. Werner schlug verschiedene Steuerungen vor, und Kersten antwortete ihm: „Sie kennen den modernen Betrieb besser als ich. Mein Vertrauen zu Ihren Fähigkeiten und Ihrer Energie ist unbegrenzt: ebenso das der Besitzerin der Werke. —* Apropos, wir haben ja Ihre Ernennung zum Bergrat noch gar nicht gefeiert. Wir können die Sache nicht stillschweigend vorübcrgehen lassen." „Wir wollen das nicht tun," sagte Werner, „und ich bitte Sie dringend, die Sache als erledigt zu betrachten. Ich habe in der nächsten Zeit so viel zu run, daß ich mir jede Störung, selbst wenn sie auS den liebenswürdigsten Absichten entspringt, sernhalten muß." „Die Sache war nicht so schlimm," bemerkte Geheimrat Kersten: „aber die Damen in Saarkirchen meinten, Ihre Ernennung sollte eigentlich durch ein größeres Diner gefeiert werden Ich sehe es aber Ihrem Gesicht an, daß Ihnen daran nichts liegt. Also lassen >oir die Sache. Zu tun haben Sie tüchtig. Noch einnial: strengen Sie sich nicht zu sehr an. Ich werde mir aus alter Freundschaft, die ja schon von Ihrem Herrn Later herstammt und die ich aus Sie übertragen habe, gestatten, nicht etwa Ihre Arbeit, sondern Ihre Erholung zu kontrollieren, damit Sie sich nicht kaput arbeiten, und deshalb werde ich mich wahrscheinlich mit Graf Klinter in den nächsten Tagen bei Ihnen einmal zu einem Skatabend ansagen. Sie dürfen nicht abends und bis in die Nächte hinein arbeiten. Das bringt ein Pferd um, und der Mensch hält weniger aus als ein Pferd." „Jedenfalls wird mir Ihr Besuch sehr angenehm sein, Herr Gehcimrat, obivohl Sie an meinem Skalspiel nicht viel Vergnügen haben werden. Ich bin ein miserabler Spieler." „Um so mehr iverden wir geivinnen," meinte Kersten mit eigentümlichem Lächeln und verabschiedete sich von Werner, um ihm nicht Iveiter Zeit zu nehnien. Werner mußte eine ganz neue Zeiteinteilung für die nächste Zukunft treffen. Seine Arbeit war verdoppelt, seine Verantwortlichkeit verzehnfacht. Die Arbeiten auf der Ju- stinus-Grube erforderten unausgesetzte Kontrolle und die schärfste Aufmerksamkeit. Die neuen Projekte für die The- resien-Hütte wollte er aber auch nicht gänzlich fallen lassen. Er niußte mit seiner Zeit wirklich geizen. Um sich die nötige Bewegung zu machen, wollte er die Morgenritte beibehalten. Die Vormittagsstunden Ivollte er aber jetzt auf der Justi- nus-Grube verbringen und die Nachmittage auf der The- resien-Hütte, ivenn nicht irgendwelche wichtigen Konferenzen zu halten waren oder neue einschneidende Dispositionell von ihm persönlich gctrossen werden mußten. Inspektor Lenske hatte ja das Walzwerk und die Martinöfen monatelang selbständig geleitet und konnte auch jetzt wieder den Betrieb führen. Ani nächsten Tage ivoUte Werner der Verabredung gemäß ausreiten und in Klinterselde den Grafen Edmund zu einem Spazierritt abholen, bei dem die .Kiesgruben der Frau Glover besichtigt werden sollte». Spätestens um neun Uhr wollte Werner aber aus der Justinus-Grube sein, um bis zum Mittag das Bergwerk besahren zu haben. Als er abends von seinem Bureau nach Hause kam, fand er ein dreißigpferdiges Auto vor, das von den Damen aus Saarkirchen kam und dessen Lenker sich ihm zur Verfügung stellte und vorlänsig in einem Teile der^ Kutscherwohnung uutergebracht tvurde. Der inangelnde Schlaf von der Nacht vorher und die Anstrengung des Tages veran- laßten Werner, sehr zeitig sein Lager aufzusucheu, zumal er am nächsten Tage wieder früh in den Sattel steigen Der Kutscher mußte lange au der Tür klopfen, ehe Werner am nächsten Tage erwachte. Dann machte er aber, daß er aus dem Bette kam, kleidete sich rasch an ujnd bestieg das Pferd, das im Hose seiner harrte. Er sagte dev Wirtschafterin, er würde um achteinhalb Uhr zurück sein, tvürde dann rasch srühstücken und sich umkleiden. und uiu 322 «cuit Uhr solle das neue Auto bereitstchen, um ihn nach der Justinus-Grube zu fahren. „Wer nie im Morgeusounenlicht Auf edlem, leichtbehuftem Pferde Die Welt durchslog, der kennt sie nicht, Die höchste Wonne dieser Erde!" In der frischen, kühlen Morgenluft des jungen Tages, der herrlich schön zu werden versprach, hätten die Empfindungen Werners viel wonniger sein müssen, als sie in Wirklichkeit waren. Aber um rasch fortznkvmmen und nicht in der Stadt aufgehalten zu werden, wählte er den Weg über Saarkirchen nach Klinterfelde. Park und Schloß vor Saarkirchen lagen stumm und still wie in tiefem Schlase. Ms Werner in die Nähe des Schlosses kam, ließ er das Pferd im Schritt gehen und war dann so tief in seine Gedanken versunken, daß er fast mit dem Pferde gestürzt wäre, als dieses stolperte und gar keinen Halt an dem Zügel fand, den Werner ganz lose in der Haitd hielt. Dann aber erwachte Werner aus seinen Träumen und ließ das Pferd in schärfster Gangart auf der glatten Chaussee hinunter bis nach Klinterfelde gehen. Das Pserd des Grase» stand ebenfalls fertig vor der Tür, aber vom Fenster aus bat Graf Edmund den Besuch, doch einen Augenblick einzutreten und ein Glas Tee zu trinken. „Ich gratuliere z» der neuen Beschäftigung", rief Graf Klinter Werner nach der Begrüßung zu; „es freut mich, daß Sie gerade die Justinus-Grube unter sich haben. Tort bin ich zu Hause, das alte Grubcnfeld kenne ich wie meine Tasche. Auf der Justinns-Grubc habe ich nämlich mein praktisches Jahr verbracht. Mein Vater lvar mit dem Men Buchwald sehr angefrcundet, und deshalb bin ich dorthin zur praktischen Arbeit gekommen. Das war kein Spaß, wie ich Sie versichern kann. Der alte Buchwald nahm die Sache höllisch ernst, es wurde nur nichts geschenkt, aber ich habe auch dafür etwas gelernt. Ich sage Ihnen, ikh habe nach einem halben Jahre einen Schramm gehauen, daß es' ein reiner Staat lvar. Ter Bergmeister — früher hieß er »och „der Geschworene" »ahm sich niei- ner auch energisch an. Ich mußte einen ganz neuen Plan für die Wetterführung der Justinus-Grube ausarbeiten und habe natürlich zum Teil fürchterlichen Kohl verzapft. Ein Teil meines Planes ist aber doch zur Ausführung gelangt. Ich weiß »och, wie der alte Geschworene mir klarmachte, die Lust sei vernünftiger als der Mensch; sie gehe nämlich immer den grade» und kürzesten Weg, während der Mensch die krummen liebe. Damit sprach er über meine Wetterführung zum Teil ein ungünstiges Urteil aus; denn ich hatte mich in allerlei kühnen Theorien ergangen, um auch in abgelegene Strecken frische Wetter cinzusühren. Damals dachte man noch nicht an Ventilatoren. Ich bin stolz darauf, daß in meinem Plan schon der große Ventilator erwähnt war, der später aufgestellt wurde. Sie wissen ja, früher hatte man zwei Schachte: Durch den einen zog die oberirdische, frische Lust ein, und aus dem andern zog die unterirdische, schlechte Luft aus, und wenn bei warmem Wetter weder oberirdische Lust einziehen noch unterirdische ausziehen wollte, schadete es auch weiter nichts. Aber ich würde mich heute uoch in der Justinus-Grube, wenigstens im alten Felde, so aut zurechtsinden lvie in meiner eigenen Wohnung. Die atten Bergarbeiter und die älteren Beamten kenne ich auch alle noch von meiner Arbeitszeit her, und es ist merkwürdig, lvie man durch die Erinnerung an gemeinsame, schwere, körperliche Arbeit zu den Leuten in Beziehungen tritt." Werner und der Graf hatten unterdes jeder ein Glas heißen Tee getrunken und einige Kakes gegessen. Dann war Werner auch nicht abgeneigt, eine Zigarre zu rauchen, und nun bestiegen sie die Pferde, uni nach den Kiesgruben der Frau Glover hinüberzureiten. „Ich habe an Fran Barbara Glover telephoniert," erklärte der Graf, „schon gestern nachniittag, und habe ihr mitgeteilt, daß wir uni sieben Uhr an den Kiesgruben sein werde». Frau Barbara behauptete, sie würde sich ebenfalls einsinden, obgleich ich ihr klarmachte, daß es dann noch früh am Tage sein würde. Sie schien sehr entrüstet und erklärte mir, sie sei Landwirtin und gewähnt, auch sehr zeitig auszustehen." Tie Dame hielt auch Wort. Als sie in die Nähe dev Kiesgruben kamen, sahen sie von Jvershofen her eine Reiterin im Galopp herangejagt kommen Es war Frau Glover, die ein auffallend hohes Pferd ritt und im Sattel eine vorzügliche Figur machte. Lebhaft und freundlich begrüßte sie die beiden Herren und rief ihnen schon von weitem zu: „Ich bin nicht unpünktlich; Sie sind etwas früher dä, als Sie mir mitteiltcn." < Die Kiesgruben wurde» besichtigt, ohne daß man von de» Pferden stieg. Die Gruben wurde» i» Form von Ausdecken betrieben, und man konnte oben vom Rande her in das ganze Getriebe ans dem Boden der Kiesgruben hincin- sehcn. Die Anlage wurde nach sehr veraltetem System betrieben. Die Unternehmer schienen entweder nicht genügend Mittel zu habe» oder wollten solche nicht ausweuden. Ta durch die vielen Eisenbahnbauten in der Nähe für Kies ein sicherer und guter Absaß möglich war, hätte die Ausbeulung ganz anders betrieben werden müssen. Die Mehrkosten des Betriebes kamen vielfach wieder herein, denn die Gruben konnte» die dreifache Ausbeute liefern. Die Ausführungen Werners, die in vorstehendem Sinne lauteten, wurden von dem Grafe» bestätigt, und Frau. Glover meinte: „Ich ivürde die Kiesgruben nach Ablaus des,Kontraktes, der noch ein Vierteljahr dauert, anderweitig verpachten. Ich habe mir längst gedacht, daß ich eine höhe-- Pacht erhalten kann, wenn sich ein Unternehmer fi ., dev energisch den Betrieb aufnimmt." „Man müßte einmal die Akten studieren und sehen, wie früher die Ausbeute war, zu der Zeit, als Herr Glover noch selbst die Kiesgruben betrieb." „Tie Akten liegen bei mir zu Hause. Ich muß sie herans- suchen, und die .Herren müßten sich cinnial selbst zu mir bemühen und den Akten ein paar Stunden widmen." Nach Besichtigung der Gruben ivnrde ein flotter Ritt gemacht, und zivar auf den Feldern westlich der Chaussee, die nach Tasbnrg führte. Schließlich verabredete man, daß am nächsten Sonntag nachmittag der Graf und Werner um vier Uhr bei Frau Barbara Glover sich einsinden sollten, um die Akte» dnrchzustudieren und um mit ihr zu verabreden, in welcher Weise eventuell die Pacht auszuschreiben sei. Kurz vor Tasburg trennte sich Frau Glover von den Herren, um nach Jvershofen zurückzureilen. Ter Gras wollte nach Saarkirchen in das Bureau der Generaldirektion und begleitete Werner über Dasburg hinaus. (Fortsetzung folßt.) Der Blinde am Meer. Roman von Karl B ö t t ch e r- Chemnitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 3. Kapitel. Um de» großen Mast auf dem Freiplatz des nordsricsischcn Fischerdorfes saßen und hockten am Sonnabcird abend die Burschen und Mädchen des Ortes. Vom Meer wehte ein scharfer Wind, — und da es stark ebbte, brachte er einen Hauch von Tang und Seegelier mit, — und darunter mischte sich Teergeruch der am Strand liegenden Boote. Di« Dämmerung kroch langsam von Osten her, aber der nordische Tag ist ein zäher Bursche und läßt sich nicht leicht unterkricgen, und wen» die Nacht im Sicgesgefühl ihre Schatten durch die Fluren zerrt, da strahlt es ganz in, Weste», dort, wo das Meer den Himniel anslutet, noch einmal auf. Tie Wimpel am Freimast rauschen und rauschen geheimnisvoll, und die langen Flaggschnuren klatschen an den Stamni. Das klingt schauerlich, wie Flügelschlag, und wenn die Rahe knirscht, erklingts lvie Käuzchenschrei. Im nordische» Mann steckt noch ein gutes Stück Aberglauben, und in der Tämmerstunde ivird seine Gristerwelt lebendig und seine Seele össncl sich für Märlein und Geschichten und saugt sie durstig auf. Und am Freimast lehnte einer und erzählte, und er erzählte aus vollem Herzen Seine Stimme Nang bald klagend und weich und mild, und bald schwoll sie an, und sein Körper zitterte und ivurdle bald klein, und bald wuchs er «ms sich heraus lvie ein Ries«, — Aber sein.' Augen blieben tot und still, und kein Feuer erglühte darin, wie in seiner Stimme. Neben ihm hockte aus dem Kiel eines umgeslürztcn Boote- ein blondes Mädchen. Ten Arm auf das Knie gestützt und den Kopf in die Hand, so schaute es hinaus zu dem Erzähler. Und was er erzählte, erlebte sie mit, sie fieberte und reckte sich mit und ward mit klein, und wenn der Erzähler zu laut unl» zu feurig wurde, ergriff sic seine Hand und flüstert« bittend! „Seede." 923 — Unb wenn er seine Stimme schaurig dämpfte, daß es die Hörer grusclnd überlief, führte sie seine kalte Hand an ihre Lippen und küßte sie. Die zwanzig, dreißig Burschen und Mädchen um den Frei- Mast saßen und hockten und lagen, und keiner rührte sich, und kein Bursche wagte, den beißenden Tabakssaft auszuspeien, >— und alle erlebten mit, was Seed« am Maste erzählte. lind er sprach: „Trüben in Helgoland sah es vor 500 Jahren anders aus als heute. Die Felsen waren fester und das Meer war wilder und riß und zerrte und wühlte an den steilen Wänden des Oberlandes. Und oben gab es nur wenige Hütten und Gassen und einen freie» Platz, der heißt jetzt Hingstgars., In einem kleinen Hause wohnte ein alter Fischer mit seinem Enkelkind. Sie war blond wie ein lieber Himmelsengel und hatte Augen wie glänzende Sterne. Und wer das Mädchen ansah, wurde ihm bald hold gesinnt, und je größer und älter sie ward, desto mehr wuchs ihre Schönheit. Ihr Sinn war weich und sanft und ihr Herz groß und gut. Wo eines krank lag auf dem Eiland, Ivo eines Kummer litt oder Not es packte, da war Gerda Pallcske und half und riet und tröstete, uild wo sie nur ihre weiche, zarte Hand auflegte, schwanden Fieber und Schmerzen, und sie ward verehrt wie eine Heilige. Viele Burschen warben um ihre Liebe, aber keiner gewann ihr Herz. Sie war allen gleich freundlich, und darum war ihr keiner gram ob seiner verschmähten Liebe. Ta wurde eines Tages ein fremdes Kauffahrteischiff an den Strand geworfen, und die Helgoländer kämpften in schwerer Nacht Mit dcni Meer um das Leben der Schisfsmaiinen. Aber nur einer wurde gerettet. Steis und halb tot fand utan ihn im Takelwerk und brachte ihn in Palleskes Hütte. ' _ Wochenlang rang der Frenrde mit dem Tode und Gerda wich nicht von seiner Seile. Sie pflegte ihn wie eine Mutter ihr Kind. Und wenn sie an seiner Bettstatt stand und in sein seines, blasses Gesicht sah, das von pechschwarzen Locken umrahmt war, da regte sich etwas in ihrem Herzen. Eine wunderbare Macht zog sie hin zu dem Fremden, in ihrer Seele erklangen zarte, weiche Stimmen. — aber süß und verworren, — und das Mädchen verstand ihre Sprache nicht. Sie fühlte heiße Glut in ihrem Herzen erglimmen, die so mächtig aufloderte, daß sie sich eines Abends über den Kranken beugte und einen Kuß aus seine Lippen hauchte. Ter Kranke schlug seine Augen auf, dunfte, heiße Augen, die lachend in die erschrockenen Gerdas blickten. Und das Mädchen schlug die Hände vor das Antlitz und schämte sich seiner Liebe und weinte heiße Tränen. Aber der Fremde zog sie nieder und küßte ihr Träne um Träne aus den Augen, und er flüsterte ihr in iremder Sprache süße Worte zu. Nach wenigen Tagen war der Kranke gesund, und die Leute der Insel sagten: „Gerda hat ihn gesundet." . Der Fremde war ein Portugiese, doch ihm gesiel das Eiland, «und er beschloß, auf der Insel zu bleiben und ei» Fischer zu lwerdcn. Aber bald packte ihn das Heinrwch und die Sehnsucht nach seinen Palmenhaincn und Bergesschluchten, und er fragte .Gerda, ob sie mit ihm ziehen wolle. I Das Mädchen liebte ihn >mit ihrer jungen, heißen Seele, und sie vergaß um ihn Heimat und Freunde. Am Tage vor der Abreise schlich sich Gerda aus der Hütte Und Ivandelle die Pfade ihrer Jugend, um Abschied zu nehmen. Die Wolken umirrten traurig den Moird, und die nordischen Sterne verhüllten weinend ihr Angesicht, und die Wellen sangcit «in Nagend Abschiedslied, und ihre salzigen Wasser fluteten am roten Fels wie rausck>ende Tränenbäche. Aus der ganzen Insel lag ein tiefes Weh, das griff mächtig an Gerdas Herz, und nur ihre große Liebe zu dem Portugiesen bewahrte sie, daß ihr Entschluß wankend ward. Sic ging ani Strand hin und setzte sich zur Erde und strich kosend über den Heimalsbode», und sie harg ihr Haupt in dem trockenen Gras und netzte es mit ihren Scheidezähren. Doch da hörte sie Schritte zweier Menschen und hörte Liebes- geslüster und sah zwei Schallen. Da schüttelte der Mond einen Augenblick die Wolken ab, doch die sielen loieder über ihn her wie eine Meute wilder Hunde und deckten ihn zu und fraßen seine Lichtstrahlen. Doch Gerda hatte i» dem einzigen Augenblick genug gesehen, und ihr Herz stand still. Dicht an ihr war Rodrigo, ihr Bräutigam, vorbeigegangen, und an seine Seite geschmiegt und mit ihm kosend Albina, eine leichtserlige Dirne. So feierte der Süde Abschied vom Eiland. Gerda verharrte einige Minuten. — Eine ganze, große Welt war in ihr zusammcngebrochen und nichts zurückgeblieben als ein großes Grauen. Sie stand auf und ging den beiden nach. — Ganz ruhig, ganz ohne Erregung. Sie standen vorm Kirchlein und schraken zusanimen, als sie die Schritte hörten. Albina erkannte in der Nahenden zuerst Rodrigos Braut, und sie riß sich los. — Aber Gerda hielt sic zurück. Sir neigte sich z, Rodrigo und entriß ihm sein Dolchmesser und versenkte es kaltblütig in seine Brust. Albina schrie auf und floh, und Gerda ftng ihren Bräutigam auf und legte ihn an den Stufe» des Gotteshauses nieder. Dann trat sie in das Kirchlein, und man fand sie betend vor dem Muttergottcsbilde. Am nächsten Morgen ward Ding abgehalten. Die Norden haben «in kaltes Herz. Gerda ward des Mordes für schuldig be- sunden und inmitten eines großen Gartens gehängt. Das ist der freie Platz in Helgoland, man nennt ihn Hingst- gars, — der Hängegarten." Seede verstummte. Seine Stimme war zuletzt schauerlich eintönig geworden. Sein Antlitz war bleich und die Züge wie gemeißelt, seine Gestalt hart ausgerichtel und steif wie die nordischen Richter des Dings. Sie nierften nicht, daß Seede schwieg, sie wußten nicht, daß ihre kurze Tonpfeife längst verglüht war, sie sahen nicht, daß Arda ganz zusammengesunken neben Seede saß und scheu zu ihm hinausblickte. Sie wurde auch nicht gewahr, daß ein Fremder an der Lind« lehnte und mit höchstem Interesse das Bild da vor sich aufsog: Am Freimast der blinde Erzähler und an seiner Seite die Norden von seltener Schönheit, und im Kreise die rauhen Friesen, alle im Banne des Blinden. Erst als der Freinde einige Schritte näher kam und der Sand unter seinen Füßen knirschte, schrak der stumme Kreis empor. Man stand auf, — man musterte den Fremden, und schweigend ging mau auseinander, mit schweren, wuchtigen Schritten. Keiner sagte dem Erzähler Dank. Und der Platz war leer. Nur Seede stand noch am Freimast. Er hielt Arda an seiner Hand, und das Mädchen kniete neben ihm und küßte seine Hand, und Seede neigte sich zu ihr. Da küßte sie ihn aus die blinden Augen. Dann führte sic ihn fort. Da trat ein junger Bursche zu ihnen. Er sagte höhnisch zu Seede: „Dein Märlein war fein, Volksredner. Nur schade, daß alles gelogen ist, denn Hingstgars heißt gar nicht Hängcgartcn, man hat den Platz nach Hengist genannt, der ein Feldherr oder so was gewesen sein soll." Die beiden antworteten nicht darauf, sondern schritten ruhig ihres Weges. Da rief der Bursche wütend: „Seid Ihr zu stolz, Bettelvolk, zu antworten? Na wartet, Ihr werdet noch an Petrow Tikander gedenken." Lachend trat Petrow zu dem Fremden, der das Gespräch mit angehört hatte. Er musterte ihn, und als er erkannte, daß dieser zu dem Geschlechte der „Herren" gehörte, verschwand sofort sein sicheres, mahlendes Auftreten. Er duckte sich und rückte die Mütze und fragte, ob er dem Herrn dienlich sein könne? Dem Fremden ward nicht wohl in der Nähe Petrows. Die stechenden, lauernden Augen, der hämische Zug in seinem Gesicht wirkten abstoßend. Er sagte deshalb kurz: ^,Jch bin erst vorhin mit Geschirr angekommen und suche nun meine Wohnung, die ich mir durch die Badeverwaltung besorgen ließ. Ich wohne bei der Witwe Bahlsen." Petrow trat einen Schritt zurück und fragte unterwürsrg und bewundernd: „Da sind Sie wohl der berühmte Maler Bnan?" Den Fremden berührte diese dummdreiste Frage unangenehm, und er antwortete barsch: „Ich bin Rene Brian. Führen Sie mich zu Frau Bahlsen." Die prächtige Stimmung, in die ihn Seedes Erzählung und das ganze Abcndbild versetzt hatten, war verscheucht. Die flinken Beine der Kultur, die seinen Ruhn, schon in dieses weltentlegene Fischernest getragen hatten, waren schuld Schlmigend durchschritten sie die dunften Gassen. Kein Laut regte sich, träumend schlief das Meer am Wattenrand, nur ganz, ganz in der Ferne klang verworrenes Rauschen. lFortsetzung solgt.) Die Zrau als Erfinderin. Die Frau betätigt sich, seitdem sie immer mehr in das Leben hinaustritt, auch als Erfinderin, und ein Mitarbeiter der „Dame' weif; von einer ganzen Reihe von bedeutsamen Erfindungen zu erzählen, die Frauen Erfolg und Ehre «»brachten. Besonders wird es interessieren, daß sich auch Sarah Bernhardt als Erfinderin bewährt hat. Sie erfand ein Verfahren zum Ab- drücken von Fischen in plastischen Massen urrd zur Nachbtldung der erhaltenen Muster in Marmor, Bronze, Silber oder Gold. Die berühmte Tragödin hoffte damit dem Kunstgewerbe cme Incue Richtung geben zu können, und in der Tat hat der belaimte französische Juwelier Lalique eine ganze Anzahl von solchen Mustern erworben und ausgesührt. Aus dem Gebiete des Kunstgewerbes hat auch die bekannte amerikanische Bildhauer!» Harrrct Hosmer ein bemerkenswertes Verfahren erfunden, durch das man gewöhnlichen! Kalkstein das Aussehen von Marmor geben kann, so daß er für bildhauerischc und kunstgewerbliche Arbeiten ge- eignet erscheint: ob sie damit gerade im Sinne der modernen kunstgewerblichen Bestrebungen, materialgerecht zu arbeite», einen Nutzen geschassen hat, bleibe dahingestellt. Wichtiger ist es, das, Hertha Avrton, die Frau des englischen Elektrotechnikers und ErsiuderS des Elektrizitätzählers Pros, 'Ahrton, eine 'Anzahl von Erfindungen gemacht lwt, die sich vor allem auf die Vervollkomm- uung des in 'den Bogenlampen venoeudeten elektrischen Lichtbogens bezogen, Sie Institution os Elektrieal Engineers", die größte Bereinigung Englands, erkannte ihre Verdienste durch die große Goldene Medaille und den dazu gehörigen Geldpreis an — das erste Mal, daß eine Frau die im Jahre 1731 gestiftete Medaille erhalten hat. Ein tiefgründiges chemisches Wissen verrät ein deutsches Reichspatent, eine Erfindung zur „Herstellung von Diphenlamin sowie Substitutionsprodukten desselben", die von einem Fräulein Dr, Irma Goldberg aus Genf herrührt, Auch unter den zahllosen Erfindern, die sich mit der Flugkunst beschäftigt habe», ist eine Frau zu nennen. Klara Liudner in Hannover, die ein Patent auf einen Drachenflieger erhielt, der mit Tragflächen und Steuerflächen besonderer Anordnung ver sehen ist, Ueberhaupt haben sich die Frauen auf diesem Gebiets besonders erfolgreich enviesen. Die vielumstrittene Erfindung des Fallschirms ist einer „Bürgerin" der damaligen französische» Republik namens Labrosse zuzuschreiben, einer „Brünette von elegantem Wuchs", die im Bendemiaire des Jahres VIIl zum ersten Male mit einem Ballon ausstieg und sich aus einer Höhe von 900 Metern mit dem von ihr konstruierten Fallschirm wieder glücklich zur Erde niederließ. Auf dem Gebiete des Automobilis mus hat Frau Cäcilie Hennen 1908 ein Patent auf einen aus Schraubensedern bestehenden Pneumatik Ersatz erhalten. Dem Jn- pitut der „Santa Maria der englischen Fräulein" in Budapest wurde ein deutsches Reichspatent verliehen, das sich auf kin Arbeitsgerät zum Bemustern von Florgeweben, insbesondere von Samt, bezieht. Zahlreich sind natürlich die von Frauen für das Hauswesen gemachten Erfindungen: eine Vorrichtung zum selbständigen Begieße» von Braten, eine Zitronenpresse, die als Taselgerät dient, werden da genannt. Der Mode dient die Erfindung von Frau Elodine Leeoy, die in Deutschland eine besondere Art von Flittern patentiert bekam; ein anderes Patent einer Frau schützt eine Vorrichtung zum Festhallen von Damenhüten während J>e-3 Fütterns, und auch ein „Schnakenscimtzer" gegen Mücken, Schnaken und ähnliche Plagegeister, für die Patente erteilt wurden, sind auf das Konto der Frau zu setzen. vermischtes. * Das Vertraue ». Ehe noch die heutigen strengen Gelehe scher das Bankwesen in WiSconst» eilnfien wäre», war die Begründung einer Bank ein verhältnismäßig einfaches Unternehmen, Wie wenig Kapital man dazu nötig halle, zeigt die Geschichte, die ein erfolgreicher Bankier i» einer fleinen Stadt von seinen eigenen Slnfgngen freimütig erzählte, als er danach gefragt ivurde: „Ja, sehen Sie, ich hatte nicht viel anderes zu tu», »iid so mietete ich ein leeres Geschästslokal, >i»d malte mit de» schönste» Buchstaben das Wort „Bank" auf die Fenster. Ai» ersten Tage, au dem die Bank erössiiet war, kam ei» Man» herein und gab mir hundert Dollar in Devot. Am zweite» Tage kani ein anderer Mann und deponierte 250 Dollar, lind sehei. Sie, so halte ich am dritten Tage Berlranen genug zu ben Unternehmungen gewonnen, daß ich selbst hnnderl Dollar in die Bank einlegte," * Der dovpelköpsige Ervmwell, Ein Trupp wißbegieriger Touristen „macht" das Britische Museum, Am Schlüsse des Rundganges tritt eine eifrige Amenkanerm zu einem Ausseher: „Ich habe überall nach dem Schädel Cromwells Aus- säxui gehalten. Aber ich fand ihn nicht," „Wir besitzen, ihn auch ittcht", erklärte der Beamte, „wir haben ihn nie gehabt," „Ach, das ist aber schade. Kein Schädel von Cromwell? Sie wissen doch, in Oxford haben sie ein prächtiges Exemplar, , ." "Höchst verdächtig. In seineli kürzlich veröitentlichten Erinnerungen an die Tage des Krieges von 1870 71 erzählt der Engländer Ernest Bizetelly eine amüsante kleine Anekdote, dw er miterlebte. Sie illustriert die traditionelle französische Neigung, militärische Mißerfolge durch „Verrat" und „Spionage" zn erklären, Es war im belagerten Paris, in der Schänke sitzen zwer Soldaten nnd schütteln die Kopse über die unabsehbare Kette von „Verrätereien", durch die Frankreickfs Heere Niederlage auf Niederlage erleiden mußten. Eine Pause entsteht: dann blickt der eine Soldat den andern ernst an und legt ihm die Hand aut die Schulter, „Ich bin überzeugt", sagt er mit Grabesstimme, „daß unser Hauvtmann ein Verräter ist," „Wirklich? ttzolzer Iveißl du es'?" „Ja", erklärt der bedächtige Marssünger, „ist es denn nie auigeiallen, daß wir jedesmal, wenn er uns vorwärts führt, unweigerlich ans den Feind stoßen'?" * D i e Frau als Kapitän, „Würden Sie in einem! Dampfer reisen, der von einer Frau geführt wird'?" Diese Frage l«t der Jntraniigeant aus die Nachricht, daß eine Dänin, Frau von Bandis, zum Kapitän eines Ozeandampfers ernannt worden ist, einer Reihe von Personen vorgelegt. Unter den Antworten finden sich die größten Gegensätze, Marcel Prevost erklärte, daß er nicht dr^geringste Furcht hätte, sei» Leben einer Schiffskapitänn» anzuvertrauen, „Jedesmal, wenn eine Frau den Platz eines Mannes in irgendeinem Berufe einninrmt, geliuat es ihr wunderbar, Die Frauen sind den Männern nur pMisch unterlegen» Ich würde in einem Dampfer, der von einer Frau befehligt ist, ebenso ruhig reisen, wie ich in einem Automobil fahren das eine Frau führt," Dagegen ist der Admiral Touchard ein erklärter Feind der Frau als Kapitän, Bei die Fm Gedanken schitttelt sich der alte Seebär ganz entsetzt: ,Förr, . . ich hoffe, daß der erste Offizier gut auspasieu wird auf gas, was die Frau Ka- pitämn tut!" Sprachecke des Allgemeinen Deutsche» Sprachverein». ' E i» gemeingefährliches Wort Niemand tut heutzutage »och etwas, sondern seitens jemandes wird etwas getan — so will'S der Modestil, Hier ein paar Beispiele auS neuesten Zeitungen: „Der Antrag wurde seitens der Versammlung einstimmig angenommen .... Hierin kan» nur seitens der Schule dauernde Abtiilie aeschafsen werden .... Einiriltskarten gelangen kostenfrei zur Versendung seitens der Geschäftsstelle in der Tanben- straße .... Seilen; der Boli ei minien sofort die nötige» Maßnahmen getroffen .... Hieraus wird se lens der Verwaltungsstelle» wie seitens des BmidcsratS hingearbeitet werden" > |\ Allgemein erkennt man an, daß der hänsige Gebiauch der Leideform der Sprache alles Leben, alle Frische und Anschaulichkeit raube. Und in den gegebene» Beispielen ist der Räuber überall mir das böse Wort seitens. Wie emiach, wie anschaulich und lebendig lauten dieselbe» Sätze in der T ä l i g f e i (4 i o r m : . Tie Versammlung nahm den Antrag einstimmig an . . . Nur die Schule kann hierin dauernde Abhilfe schassen .... Eintrillskarien versendet kostenfrei die Geschästsslelle in der Tanbenstraße .... Tie Polizei tras sofort die notigen Maßnahmen .... Die Verwaltungsstellen wie der Bundes! at werden hieraus [jinarbeiten.* llebtigcn* flehen für einzelne nicht hierher gehörige Fälle anderer Art für (eite »8 bekanntlich auch noch die Wörtcheii von und durch jnr Verfügung. Deshalb gelte die einfache Regel: Schreibe nie* ii> a I S „seiten s" — „weist das Scheiifal in die Wolisfchliichl I" Und das neuerdings eben!» beliebte greuliche Modewort „zwecks" werft hinterdreiii I Als ob es in der denlfchen Sprache kein z u, zur und jum mehr gäbe! O. Sarrazin (Berlin.) vilchertisch. — Am 1 Mai erschien Hest ll des 1. Jahrganges 'dev Monatszeitschrift „Menschenmarkt", welche von der „Deutschen Liga für Fraueuschntzünd Frauenreltun g", ttne sich der Verband neuerdings nennt, I)erauSgegeben wird, Der Artikel: „Das Elend unserer Bolkserziehnng" von Jos, Steinbacher wird forlgcführt, indem er sich den Ursachen des Er> zichungsclendes zuwendel. Die Novelle „Lore" von Ellhn Karin And die Artikel „Zur Lage der weiblichen Dienstboten" von Dr, Stroebe und „Mutterschaft und Berus" von E, Jros toerden fortgesetzt und beendet. Die „Verbandsnachrichten" und die „Chronik" beschließen den interessanten Inhalt des Heftes, — 5k, F r a e » t i >i, I a, j a, 4t in e v 1 1 n ! 51. Fraenti» hat ein nettes Büchlein „Selbster edles — SelbstcrzählteS" tm . elbft* Verlage heranSaegeben, das durch die nalnrgelr, ne Wiedergabe des ameritaiiiichen Lebens kestelt und durcki die humorvolle Darsleliimg bitter ernster Szeven aninsant ju lese» ist. Die erste Erzählung „George, ich . . . und Nelamzago!" führt in das „Pulverfaß" Atexiko nab vo» da »ach New Port. George könnte Unele Sam in höchst eigener Person sein >nid Relrimzago ist ein treues, aber auch ebenso aiisgehimgertes Nößlei», das immer da anstancht, >vo man eS am wenigsten erwartet, selbst i»> Kino weiß es seinem Herrn ausivarlen. Zwei Skizzen: „Eine erotische Weihnachtsi,acht" und „Lootsenbool Nr. 13" sind ungemein kesselnd. Tie letztere schildert, wie der Autor bei der Rettnng eines Menschenlebens sein Augenlicht verloren hat. (K. Jraenlin, Halensee, Lützenstraße 8.) 5lat-Zufqabe. Mittelhand spielt auf folgende Karte» Null ouvert. Das Spiel soll verlöre» werden. — Wie muß die Verteilung der Karlen und der Gang des SvieleS lein? Auslösung in nächster Nummer, Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Salami, Salamis. Redaktion: K Neurath. — Rotationsdruck und Verlas der Brübl'Ichen Universität»-Buch- und Steindruckerei, R. Lange. Gießen.