Lkkizierstöchtrr. Roman von Paul Grabetn. (Nachdruck verboten.) (Sdjtufj.) Heinz Keßler mochte selber empfinden, daß er zu tveit gegangen sei. Er hatte da einmal Gedanken Ausdruck gegeben, die ihn schon seit langem mit Bitterkeit angesüllt hatten. Aber tvie verstehend sonst auch Astrid war, in die- senr Punkte fühlte sie offenbar doch zu sehr als Frau. Es war also unklug, daß er sich Luft gemacht hatte, und er versuchte daher jetzt die Sache ins Scherzhafte zu ziehen, den Eindruck seiner Worte zu verwischen. „Ra, nun Hab' ich mit meiner Offenherzigkeit ja was Schönes angerichtet! Der reinste Blaubart, nicht? Und solch Ungeheuer in Menschengestalt hat man zum leibhaftigen Schwager! Sinn, ich denke — ganz so schlimm bin ich am Ende aber nichh kleine Astrid. Rück' nur nicht gleich gar zu lveit von mir ab. Und auch Gerda brauchst du nicht so furchtbar zu bedauern — ja, ja, ick> las dir's ja eben an den Augen ab —1 ich tu' ihr schon nichts zuleide." Da sah sie ihn plötzlich mit einem ernsten und dringlich mahnenden Blick an: „Wenn du das lvenigstens nur wirklich tun Ivolltest, Heinz! Dann möchte iiber das andere schließlich ja wegzu-, kommen sein." , Er war jetzt doch betroffen. „ „Ja, wie meinst du denn das?" „Ich denke, du wirst mich schon verstehen, Heinz." Bor ihrem tiefdringendcn Blick senkte er jetzt unsicher das Auge. „Nur bas eine laß mich dir »och sagen: einen zweiten solchen Schlag ertrüge Gerda nicht. Täusch' dich darüber nicht! und bedenke —> was! jetzt bxi ihr auf dem Spiel« steht. Ein« roße Aufregung könnte die unheilvollsten Folgen für sie aben." Heinz Keßler stach im langsamen Weitcrgehen mit seinem Stock in die Fngen zloischen den Betonplatten deS Trottoirs. „Ich versteh' dich wirklich nicht, liebe Astrid. Im iibri- gen —i es bedarf deiner Mahnung nicht. Es ist doch ein-, fach selbstverständlich, daß ich Gerda gerade jetzt alle Anf- regungen erspare. Aber," und er blieb nun stehen, „du mußt mich jetzt entschuldigen. Ich inuß hier links ab — zum Tattersall." Er lüstete de» Zhlinder, und sie tauschten einen Händedruck: doch nur zaudernd, von beiden Seiten, und sein Blick vermied den ihren auch jetzt wieder beim Abschied. * Auf Anraten des Arztes sollte sich Gerda regelniüßig Bewegung in frischer Luft machen: aber freilich auch ohne jede Anstrengung. Astrid sorgte für gewissenhafte Befolgung dieser Auordnuna Die Schwestern waren daher, wie sie es jetzt an jedem! schönen Tage taten, auch heute nachmittag wieder eine Stunde nach dein Grunewatd hinausgefahren. Aber sie hatten einmal zur Abwechselung einen anderen Weg gewählt. Statt wie sonst stets mehr vorn bei Hundekehle oder Paulshorn zu bleiben, hatten sie heute, gelockt durch das wundervolle Wetter, ihre Fahrt ausgedehnt bis hinten an die Havel. Hier hatten sie den Wagen verlassen, der ihnen langsam! folgte, und gingen nun zu Fuß am Waldrand längs der gutgepflegten Uferstraße. Es ivar die große Gruuewaldchaussce von Spandau nach Potsdam, eine abseits vom allgemeinen Berkehr gelegene Fahrstraße, die daher gerade an Wochentagen gern von den Besitzern von Privatautos zu einem gröberen Ausflug benützt wurde. Bon Zeit zu Zeit sauste denn auch heute, hier mit ungehemmter Geschwindigkeit, solch ein elegantes Gefährt an den beiden Spaziergängerinnen vorüber: jedoch ohne sie weiter zu belästigen, denn es hatte oie Nacht reichlich geregnet, und keine Staubwolke zog hinter dem Wagen her. Wieder einmal tönte so eine Huppe hinter ihnen, eS ratterte heran und brauste nun an ihnen vorüber. Unwillkürlich warf Gerda einen Blick auf das vorüberschießend« Gefährt — ein Droschkenauto übrigens diesmal, wie sie jetzt lvahrnahm — aber iin nächsten Moment kranipste sie ihre Hand um Astrids Arm. Auch dieser stockte das Herz. Denn auch sie hatte die beiden Insasse» des Wagens erkannt, die ihrerseits von den Spaziergänaerinnen keine Notiz genommen hatten — Heinz und die Molnar! Der nächste Blick Astrids galt der Schwester. Sie hatte den Schmerz am Arm gefühlt, dies besinnungslose Zupacken, fast ein Einkrallen der Finger. Nun aber lösten sich diese «natt, und Gerda schivankte hintenüber — totenblaß, mit geschlossenen Augen. ! „Zu Hilfe — Chauffeur!" Mit Aufgebot all ihrer Kraft stützte Astrid die Ohnmächtige, bis der Mann herzugesprungen kam. Vereint hoben sie Gerda dann in den Wagen, das Berdeck lvurde hochgeschlagen, geschlossen, und in schnellstem Tempo ging es heinr zur Keßlerscheu Wohnung. » Es lvar wirklich spät geurorden, als Heinz Keßler in dieser Nacht nach Haus fuhr. Man war sehr lustig gelvesen. Ein kleiner, aber sideler Kreis, urit dem er jetzt öfters zusammen war, abends nach dein Theater. Die „Böse Sieben", ivie sie sich selber scherzend nannten. Dciin sic lvaren meist gerade in dieser Anzahl vereint: fast alles Leute vom Fach, Damen und Herren. Man aß irgendwo und ging dann „auf die Tour" —' stets eine ausgelassene Irrfahrt durch das nächtliche Berlin, die regelmäßig noch gegen drei oder vier bei Stallmann endete. Hier traf sich ja alles vom Bau, beim Glase Pilsener. Wenn es so auch immer recht spät lvurde, so geschah doch »ie etwas Unrechtes. Es blieb alles in den Grenzen 274 eines zwar ansgelassenen, sehr freien, aber doch nur kameradschaftlichen Tones. So hatte sich Heinz denn auch eigentlich ja nichts vorzuwerfen, wenn nur eben das eine nicht gewesen wäre — auch die Miezi Molnar war im'mer mit Von der Partie. l Er hatte seinem Versprechen gemäß damals seine Beziehungen zu ihr wirklich gelöst. Und sie hatte es als eine an sich gutmütige und vernünftige Person ihm auch nicht verdacht. Sie sah ja ein: er konnte nicht gut anders. Eine Weile waren sie sich dann ganz aus dem Wege S egangen. Das heißt, soweit das möglich war bei zwei Men- hen, die sich allabendlich auf der Bühne wieder trasen, treffen mußten. Aber man tat eben sein möglichstes, beschränkte sich auf das Unerläßliche, das der Kollegen wegen nicht gut zu vermeiden war. Dann aber hatte sie eines Abends der Zufall doch wieder zusammcngeführt. Man traf sich mit seinen beiderseitigen Bekannten in einem Kabarett. Ein Ausweichen war nach Lage der Dinge einfach nicht möglich und so mußte man sich denn mit der Situation abfinden. Die vorgeschrittene Stimmung tat das ihre, uzid so sagten sie sich denn! schließlich beide: war dies krampfhafte Sichaus-dem-Weg-i Geben bei so enger Kollegialität denn nicht eigentlich eins Unsinn? Es mußte erst recht auffallen und zu neuem Klatsch Anlaß geben. Wenn freilich auch ihre innerlich' Trennung bestehen mußte, man konnte doch ganz freundschaftlich, nur als guter Kamerad miteinander verkehren. Tamil tat man doch niemand ein Unrecht. Und so wurde an jenem Abensd, von de» durch Zufall Vereinten aus übermütiger Künstlerlaune heraus, derVum melklub, die „Böse Sieben", gegründet. Wohl konnte sich Heinz eines unbehaglichen Gefühls nicht erwehren, daß er so wieder mit Miezi Molnar zu- svmlmenkäim. Aber er hatte ja doch ei» gutes Gewissen. Es war nichts, wirklich nichts mehr zwischen ihm und der feschen Soubrette. Selbst dann nicht, als er sich auch einmal nachmittags mit ihr traf, und statt seines gewohnten Rittes eine Autosahrt mit ihr nach dem Waunsee unternahm. Es war doch zu langweilig, immer so allein zu sein. Er brauchte nun einmal Menschen um sich herum. Und die Molnar war ei» so lustiger Gesellschafter. Sie tat ihm direkt gut. So hatte er denn die in fröhlicher Rachtstimmuug verabredete Spazierfahrt wirklich ausgeführt. Die Molnar war ja obenein noch so taktvoll gewesen, eine Freundin mitzunehmen. Also vollkommen die Dehors gewahrt. Freilich, als man dann ein paar Tage später die Sache wiederholte, war die Freundin verhindert. Sie mußten allein fahre». Aber es geschah auch so nichts. Absolut kameradschaftlich war ihr Ton, jeder hätte dabei sein können. Zwar — mitunter seine Gedanken! Aber, mein Gott, war das eine so schwere Sünde? Die Molnar war doch nun einmal eine scharmante Person! Konnte er seinen Auge» Verbieten, zu sehen? Wenn er nur fest blieb und sich nie etwas amnerken ließ! Schwer war es fteilich mitunter; sie hatte so eine Art, ihn mit ihren Samtaugen still anzusehen, daß cs einem heiß dabei werden konnte. Aber er hatte es einmal versprochen, und ec würde es auch halten Sicher, ganz gewiß! Laut, fast überlaut versicherte er es sich selber immer wieder. Darum hatte er neulich Astrids Warnung — er hatte sie natürlich recht gut verstanden — glatt ablehnen können und darum hatte er auch heute nachmittag die Spazierfahrt mit der Molnar ohne Bedenken wiederholt. Und er hatte sich auch heute nichts Vorzuiversen. Das alles vergegenwärtigte sich Heinz Keßler in schnelle» Gedankcugängen, von der Sektstimmuna getragen, wie er so — übrigens >A>» doch ein bißchen müde, ein etioas toller Tag, gerade heute! — i» weichsederndem Auto durch die nächtlich stillen Straßen des Westens hindurchflog, seinem Hause zu. Nein, er hatte kein schlechtes Gewissen, brauchte es nicht zu haben. Mit diesem Ergebnis seines Nachdenkens entstieg er dem jetzt haltenden Wage», entlohnte den Chauffeur und wollte ins Haus trete». Doch da gewahrte er, zufällig hinaufblickend, in seiner Wohnung die Fenster noch hell. Wie denn? Doch wohl ein Irrtum. Aber nein, «es stinmite schon. Im ersten Stock, die rechte Hälfte. Er stutzte betrossen. Ob den» Gerda etwa noch auf ihn wartete? Das wäre allerdings fatal. Gerade heute, wo es so spät geworden war. Und schnell schloß er auf, eilte die Trehfie empor. Er trat ein. Auch die Diele ganz hell, aber niemand zu sehe». Doch hing nicht hier in der Garderobe, wo er nun hastig ablegte, an dem Haken ein fremder Hut und Mantel? Er überzeugte sich. Ja, wahrhastig! Aber was hatte das zu bedeuten? Und plötzlich von einer dumpfen Beklemmung befallen, ging er wieder nach vor» und trat in eines der Vorderzim- mer, in denen er von unten das Licht bemerkt hatte. Richtig, auch jetzt noch alles hell, uud nun plötzlich nebenan in Gerdas Zimmer — die Verbindungstür stand offen — ein Laut wie ein leises Schluchzen und dann eine tröstende Mannesstimme. Er trat über die Schwelle, aber prallte im selben Augenblick zurück. Dort lehnte Astrid in einem Sessel, das Taschentuch vor de» Angen, und über sie geneigt stand ihr Manu. Nun bemerkte auch Klaus Petersen ihn und richtete sich auf. „Ihr hier? Mitten in der Nacht?" Bestürzt kam es von Keßlers Lippen. Aber plötzlich packle es ihn. „Wie seht ihr den» aus? Mein Gott — was ist denn geschehen?" Da trat der Schivager aus ihn zu, führte ihn schweigend lvieder ins Nebenzimmer und schloß die Tür hinter sich. „Fass' dich — ein schweres Unglück hat dich getroffen.'" „Gerda —?" Ein Nicken, ernst und schwer. „Barmherziger —!" Keßler knickte zusammen lvie unter einem Axthiebe. Klaus Petersen mußte ihn stützen. Dann sank er auf einen Stuhl, völlig gebrochen. So saß er, das Haupt in die .Häiche vergraben, mSC schwerem, stöhnendem Atem. Lange, bis die Tür vom Nebcn- zimmer anfging und Astrid eintrat. Da hob er langsam den Kops, aber ein völlig fremdes Gesicht sah sie an. Ein gealterter Mann, mit fahlen, verfallenen Zügen lind nun fragte er schiversällig, lvie einer, dem der Schlag die Zunge gelähmt: „Wie — ist denn — das alles gekommen?" Astrid gab die Antwort. Sie loar jetzt wieder gefaßt. Ja, etwas Hartes war in ihren Mienen, als sie nun niedcrsah auf ihn und erwiderte: „Gerda hat einen hestigen Schrecken gehabt, eine furchtbare Aufregung." Schneidend drang es zu ihm Es peitschte ihn wie- der auf. „Was denn nur? So sprich doch!" Wieder ruhten Astrids Augen auf ihm: in einer erbarmungslosen Anklage, und nun sagte sie es ihm: „Wir waren heule nachmittag auch im Grunewald. Gerda hat dich gesehen, und —" Mit weit offene» Augen starrte er sie an. Das also — das! Er schuld an dem Tode seiner Frau! Und er sprang ans. Wie ein Schrei entrang es sich ihm: „Astrid — du irrst! Bei allem, was mir heilig ist, ich habe mein Wort nicht gebrochen!" Sic blickte mitleidlos aus ihn. „Noch nicht gebrochen vielleicht — aber du warst auf dem Wege dazu." « Es durchfuhr ihn, als ob plötzlich mit grellem Licht in sein Innerstes hineingeleuchtet würde, daß er mit etnenr Male erkannte, was ihm noch selber verborgen war. Ta gab er nur eine» dumpfen Laut von sich, lind wieder brach er dann in sich zusammen, völlig verstört dastehend und vor sich hinblickend Es sah zum Erschrecken aus, wie sich seine Lippen beständig beloegte», ohne daß er doch ein Wort sprach. Ein Mitleid stieg da in Klaus Petersen auf. Er legte ihm die Hand auf die Schulter. „Heinz — Gerda hat dir verziehe». Astrid weiß es. Sie ist nicht unversöhnt von dir gegangen." Da lies cs durch Keßlers Gestalt — ein Schüttcrni a»S den Tiefen seiner Brust herauf. Er schlug die Hände vors Gesicht und ging aus dem Zimmer. Hinüber zu der Toten. * Am späten Nachmittag kamen, telegraphisch herbeige« rufen, die Elter» aus Ellcrstedt an. Fassungslos sank die Mutter am Lager Gerdas in die Knie. Ausrecht »eben ihr stand Joachim von Henning. Nur ei» Wort hörte Astrid von seinen Lippen kommenr 276 Sein Kind." Aber es erschütterte ihr daS Herz, wie er sprach. Und sie sah auf den Vater, der mit tief zusammenge-, toaene» Brauen, mit einem wahrhaft versteinerten Antlitz auf die Tote niederstarrte. Was mochte in seinem Innern Vorgehen? Tönte es ihm von den stummen Lippen dort vteNeicht wie eine Anklage entgegen,? Da ging Astrid leise hinaus, in Ehrfurcht vor diesem Schmerze. Am Tage darauf kamen bereits' die ersten Kondolatio- nen, Briefe und Besuche — die Antwort auf die gestern noch versandten Anzeigen — und zahlreiche Blumeuspen» den. Auch ein Kranz von weißen Rosen war darunter, von Walter Kyllburg. Er selber erschien am Nachmittag. Der Oberstleutnant empfing ihn. Heinz Keßler war ja für niemand sichtbar. Ein völlig Niedergebrochener, hielt er sich auf seinem Zimmer. Nur Astrid war zugegen, als sich die beiden Männer die Hand schüttelten, stumm, sich aber ansahen mit brennenden Augen. Bis endlich der Vater — er wußte nur, daß das Herzleiden, das Gerda sich bei der Geburt des Kindes zugezogen hatte, die Todesursache war — sagte: „Sie starb den Ehrentod der Frau. In Erfüllung ihrer Pflicht." Dann wandte er sich ab. Da trat Astrid zu dem Freunde und führte ihn zu Gerda, die nun aufgebahrt lag, in all ihrer marmorblassen Schönheit zwischen einem Hain von ernstgrünen Palmen, illur eine einzige Blume schmückte sie — eine weiße Rose, die ihre Hände hielten. „Ich gab sie ihr," sagte Astrid und sah den Mann an, der dem Herze» Gerdas teuer gewesen war. „Sie ist aus Ihrem Kranze." Seine Lippen zuckten, aber er sagte nichts. Da trat Astrid still zurück. Mochte er allein Abschied von ihr nehmen. Waller Kyllburg blickte vor sich hi», ohne sich zu regen. Da stand er nun vor der Schwelle, die zu dem großen Dunkel führte. Was barg sich dahinter? Die urewigen Rätsel unseres Seins, hatten sie sich erschlossen für sie, die da lag, losgelöst von aller Erdenlast? Gab es ein Wiedersehen für die, die ein Sehnen getragen und doch nicht zueinander hingesunden hatten? Seine Augen suchten Gerdas Antlitz, als könne ihm dort Antwort iverden. Und als er so ihre Züge sah, von einer überirdischen Berklärtheit, mit einem Ausdruck des Friedens, mit dem Hauche eines Lächelns fast, da kam es über ihn wie eine trostvolle Verheißung. Und in dieser Sturrde faltete — zum erstenmal wieder seit seinen Kinderjahren — Walter Kyllburg seine Hände. Die ltüche im Mai. Von 91. Bur g. Ta die Mode auch die Küche und die Geselligkeit beherrscht, so hat mau neuerdings an Stelle des Kaffees und Tees für die Sommernionate vielfach kleine nachmittägliche Obstgefellschaften eingesührt. Sie haben ihren besonderen Wert für den Aufenthalt im Freien, im Garten, auf der Loggia und dem Balkon, timnen' aber auch im Zimmer stattsinden. Diese ?lrt der Geselligkeit ist nicht etwa eine Erfindung der Großstadt und Neuzeit, sondern findet ihre Vorbilder in der uralten Sitte kleinstädtischer und ländlicher Gastlichkeit. In Gutshäusern, Pfarrhäusern, Oberförstereien, ländlichen Beamtensamilien usw. war es von jeher im Sommer üblich, Gäste, die zusällig oder geladen käme», mit irgendwelchen saisongeinäßen Lbstgerichten zu bewirten. Namentlich im Norden. Früchte mit Milch oder Sahne, gesottene oder gezuckerte Früchte auf Mürbteig, Fruchtflammeries mit Schlagsahne oder Sahnen- saueen, Fruchteremes, endlich auch seit neuerer Zeit selbslbereitele kandierte Früchte und Fruchtpasten tverden für derartige sommerliche Zusammenkünite bevorzugt. Soll nun der geliebte und gewohnte Labetrunk des Kaffees oder Tees, der ja auch im Sommer oft sehr ivillkvmmen ist, nicht fehlen, so wird der Obstimbiß etwas später serviert. Ter Mai bringt zwar noch kaum größere Vorräte heimischer Erdboden, aber' ivenn das Wetter und die Versandbedingungen günstig sind, kommen ost große Posten aus Frankreich und Holland nach Deutschland und müssen manchmal, weil die Haltbarkeit der schönen Früchte begrenzt ist, reichlich wohlfeil verkauft werden. Oft allerdings hat man es auch mit sehr hohen Preise» zu tun, die während der ganzen Saison bleiben. Wenn die Vorräte größer werden oder — in kleineren Städten uich auf dem Lande — der Garten größere Mengen hergibt, werden sie ge- waschen, abgetropft. mit seinem Zucker gemischt und neben Sahn« oder Schlagsahne gereicht oder einzeln aus Mürbtelgtörtchen gelegt, mit Zucker bestreut und mit einem Häufchen Schlagsahne zugedeckt. Aus dem Süden kommen auch Maikirschen, die für den seinen Nachlisch ost willkommen sind, aber für Obftaesellschasten resp. den zweiten Gang nach dein Kaffee oder Tee (Schleppe genannt) nicht in Frage komme». Sie sind noch nicht so aromatisch und süß, wie die Kirschen Deutschlands, die erst gegen Ende des Monats aus den Markt kommen. Apfelsinen und Mandarinen fangen an, ihre Herrschaft an das Sommerobst abzntreten, die Reste, namentlich der Apfelsinen, sind um diese Zeit ost von köstlicher Süßigkeit, die sie im Winter kaum haben. Ueberseeische Ananassrüchte sind recht preiswert und werden von vielen sparsamen Hausfrauen gern zu einer guten Creme oder auch zu einigen Tosen Konserven verwendet. Ananasbowle verschwindet für einige Zeit; denn die frischen Maitränke erinnern daran, daß die Psüigstfestbowle doch eigentlich echt psingst- lich nur als Maitrank ist, und dann wird auch die Erdbeerbowle nach und nach durchaus zeitgemäß. Daß die Maibowle von recht gutem reinem Weißwein bereitet werben muß, ist ebenso bekannt, wie die Tatsache, baß das Waldmeisterkraut, welches zur Bowl« benutzt wird, noch nicht blühen darf. Nur die Blätter, ehe dli« Blüte sich entfaltet, haben das wundervolle bekannte Aroma, das ein Feinschmecker einst treffend „Frühlingsaroma" genannt bat. Das ?lroma des Waldmeisters soll auch nicht zu streng sein, das! feinste Aroma kann durch zu yroße Mengen seine Wirkung ein- büßen. Man vermeidet es soviel als möglich, geriebenen Zucker oder Stückenzucker in die Bowle zu geben. Man soll einig« große Stücke Hutzucker schnell in kaltes Wasser tauchen, in einen innen ganz weiß emaillierten Kochtops geben, in dem niemals Jett oder Fleisch zubereitet wurde, und sich auf heißer Stelle oder gelindem Feuer zu klarem Syrup läutern lassen, indem man den Schaum vorsichtig abitimmt. Man kann auch die Zuckerlösung noch durch ein seines Sieb oder Seihtuch fütrieren. Man hat etwas Wein mit dem zusammengebunbenen Waldmeisterkraut angesetzt und sehr kalt gestellt. 9lm besten hängt man den Waldmeisterstraub an einen Faden, so daß man ihn nach Belieben aus der Derrin« ziehen oder, wenn das Aroma noch nicht kräftig genug ist, wieder hineingeben kann. Tann gibt man die Zuckerlösung und den übrigen gut gekühlten Wein hinein. Mit Rotwein wird Maibowle sehr selten bereitet. — Eine echte Mqigabe, die sich allerdings schon Ende 9lpril einstellt, sind auch die unreifen Stachelbeeren, die in vielen Gegenden Deutschlands als Kompott, als Fruchtspeis« oder Auslage für Mürbteig treten und sehr beliebt sind. Oft allerdings hört man über die intensive Säure der unreifen Frücht« ftagen. Tem kann man abhelsen, indem man die von Stielen und Blüten befreiten, gewaschenen und abgetropsten Beeren mft kaltem Wasser nebst einer Messerspitze voll doppelkohlensaurem Natron auf gelindes Feuer stellt, zum Kochen kommen und 10—15 Minuten kochen läßt, woraus man das Wasser durch ein Sieb abgießt. Tann füllt man neues, heißes Wasser, aber nicht zu viel, sondern nur so, daß es mit den Früchten gieichsteht, auf und läßt fte nebst Zitronenschale, Zimmt uich Zucker langsam gar- und weichschmoren. Aus dem Gemüsemarkt hat der Spargel die Herrschaft; denn viele, unzählige Menschen erklären Spargel für das einzige Gemüse, das inan in seiner Saison jeden Tag essen kann. Sogar in derselben Zubereitung; manche Leute essen täglich Stangenspargel mit zerlassener Butter, während andere mit den mannigfaltigen Spargel« gerichten: Spargel mit holländischer Sauce, Gemüsespargel mit oder ohne Karotten, Stangenspargel mit Butter, Stangenspargel mit Käse und Butler, Spargeisuppe, Spargel mit Zwiebackklößen, Svargei mit Krebsen, Spargelpudding usw. abwechseln. 9luch Rühreier mit Spargelstückchen sind ein gutes Somniergericht, zu dem neue Kartosseln in der Schale vorzüglich passen. — Außer Spargel bat man junge, zarte Kohlrabi, grüne Bohnen, Karotten, jung« Schoten, aber alles noch recht teuer, so daß die allermeisten Haus- srauen doch noch die vortrefflichen Gemüsekonserven vorziehen, entweder die selbstbereiteten, wenn es sich um Vorräte des eigenen Garten handelt, oder gekaufte. Im Hinblick auf den Nahenden Hochsommer mit seinen Geniüsegaben pflegen die jetzt angebotenen Konserven ost recht wohlseil zu sein. Sie srnd auch für viele Hausfrauen, namentlich die beruflich tätigen, sehr vorteilhaft, weil sie doch fertiggekocht und nur angeseimt und gewürzt werden müssen. Ihre Bereitung erspart Zeit und Feuerung. Morcheln sind ebenfalls vorhanden, und es ist nur daran zu erinnern, diese Pilze recht gründlich zu wasclzen, da in den viele» Falten und Fältchen sich ost Keine Würmchen verkriecl>en. Außerdem muß jede einzelne Morchel sorgfältig geprüft werden, ob sie auch ganz frisch ist. Ist sie das nickü, zeigt sich die kleinste angefauUe Stelle, so ist sie sofort zu beseitigen. Tenn in diesen angesaulten Stellen entwickelt sich das gefürchtete Pilzgift, das das ganze. Gericht durchdringen kann und das Gesundheitsstörungen, ost solche idnoeret Art, hervorruft. Nicht „ein Giftpilz", der zwischen eßbaren war, ist ost schrild gewesen an vorgekommenen Pilzvergiftungen, sondern der verdorbene Pilz. Auch ist anzuraten, die sauber gewaschenen, abgetropsten Morcheln nicht nur mit kochendem Wasser zu brühen, sondern mit kaltem Wasser auszustellen, ins Kochen kommen und 15—16 Minuten kochen zu lassen. Tann gießt man das Wasser fort und benutzt es nicht etwa zu Suppen oder Sauce. Alle etwa schädlichen Teile der Pilze kochen sich so sort, und man kann dann die Bereitung des Gemüses vornehmen. Zu Spargel» 276 und Morcheln ali Gemüse liebt man die Mischung oder die Verzierung mit Krebsschwänzen als echtes Maigericht Wenn vielfach auch gegen die alte Küchenweisheit, die die Krebse für die Monate vbne „t" proklamiert, Einwendungen erhoben werden, vorläusig scheint knian daran sestzuhaltcn. Im übrigen werden Krebse loährend des ganzen Jahres für die feine Küche verwendet. Es handelt sich dabei um in Teichen (geschlossenen Gewässern) gezüchtete Krebse. Im Borsoimner und Sommer komüien dann Flu»- und Bachkrebse als aus offenen Gewässern hinzu. Sic sind größer und sollen viel schmackhaster sein. Während die Delikatessen des Winters, Austern und Kaviar, seht langsam verschwinden, kommen irische Hummern auf den Fisch- und Schalliermarkt. Noch immer kommen ihrer unzählige ans der Nordsee bei Helgoland, sie »verden sofort i>ersandt, aber auch, bei größeren Fängen, in Bassins lebend erhalten, um später auf den Markt gebracht zu werden. vermischte». * Eiu neuer Geigenbogen, der dem Künstler erlaubt, Akkord« von drei oder vier Tönen aus seinem Instrument hervorzurufen, ist von dem Geiger Berkowski erfunden worden; es bandelt sich dabei nicht etiva um ein Arpeggieren, wie es biS- her schon geübt wurde, sonder» die Töne »verden wirklich gleichzeitig hcrvorgebracht. Die Ersindung läßt jedoch befürchten, bemerkt dazu der Mänestrel, das, sie, wie viele andere derselben Art, zunächst nur die bedauerliche Wirkung haben könnte, den Eharaktcr der Geige z» trüben und den Kompositionan, die für die OViflf mit der klassischen Form des Bogens geschrieben sind, ihre Eleganz und ihren besonderen Reiz zu nehmen. KÜHN man sich j. B. die berühmte „Chaconne" von Bach mit dem neuen Bogen gespielt vorstellen? ' Z w «i Millionen E h e I eh e i d u n g e n i » A >» e r i k a» Nichl weniger als zwei Millionen Ehescheidungen und sonnt vier Millionen geschiedene Personen — das ist nach einer interessanten statistische» Anfslellitni von Pinnseys »Magazine" die Frucht der Ccheidungsgesetzle, die die Bereinigte» Staaien 1887 einsnhrien. Obgleich ans der früheren Zeit genaue statistische Angaben seiilen, genügt doch das 'Material der späteren Fahle vollaiv, »>n eine geradezu erstanuiich« Steigerung der Lcheidungozisser» zu beivetsen. Mil jeden, Jahre nehmen in den Bereinigten Staaten die El,e- scheidnngcn nicht iiur absolut, soiidern auch relativ zu Uni sich eine Borstellnng z» machen, ivie grob die Folgen dieser Ehe- scheiduiigsinnnie fiiib, hat die Keilschrift alisgercchnet, das, die Menge der seit 1887 geschiedene» amerikaiiische» Ehepaare, >vcu» uiai, sie i» einer Reihe »ebeneiiianüer auistellen könnte, eine Menschenliuie darstellen ivürde, die von New Bork bis Chicago oder — ank europäische Berhältiiisse übertrage» — von Rotterdam bis tltom reicbe» würde. Tie Zahl der geschiedene» a>i>erikaii>scheii Eheleute ist größer als der Stand des sranzösischeii, des britische» und des japanische» Heeres zusaninien. ük. Woher die stieger i hre Unisornie» beziehe». Ji, Paris befindet sich in der Nähe des Marchs du Teinple ein Labyrinth von Straßen und Gäßchen, in dein der Mittelpniikt des Handels mit allen Kleidern zu suchen ist, der namentlich von russischen Jude» betrieben wird. Einer der dortigen Läden führt in jedem Jahr viele hunderte voll europäischet, Uniformen nach ben afrikanischen Kolonien und »ach den Inseln Polynesiens aus nnb ist so das eigentliche Bekleidungsaint der schwarze» Bnlerlandsverteidiger. Denn die Zeiten, wo sich der schivarze Krieger mit einem Lendenschurz und einem Gürtel ans Kolossaler» begnügte, sind vorüber, heule verlangt ancb der Neger Uniforme», und zivar ausschließlich «iiglische, deren schönes Rot, wte er glaubt, ausgezeichnet zu seiner Hautfarbe paßt. Der Besitzer dieses Geschäfts gibt Preislistei, ans, die natürlich >» Neger- svrache» abgesaßt sind, nnb daraus erfährt »>a». daß z. B. der rote Waffcnrock eines Kavallerieossizieres mit 6 Francs 25 bezahlt wird, wogegen ei» gewöhtilicher Soldatenrock nur mit 2 Franes 10. Die rote Tunika der Gardeossiziere ist 8 Fraiics 70 wert, der Kalvak 3 Francs 10. Weiße Gamaschen koste» 40 Centimes, Strümpfe 60 und Schuhe 90. Kürzlich, so erklärte der Händler eineni 'Mitarbeiter des .Malm", haben wir die verschiedenen Heere voii Haiti bekleidet. »Aber ivenn sich >>»» diese verschiedcneii Heere mit einander schlagen, ivie »nterschciden sie dann bei der Uniiormgleichheit den Freund vom Feind?" »Nun, sic hrlien sich, ivie unsere 'Armeen bei de» groben Manövern." Außerordentlich groß ist die Nachfrage »ach pclz- geschuiülkten Kalpakü: den» trog der asrikanischei, Hitze schwärme» die 'Reger iür dies« Kopkbedeekung und nehinen um ihrclivillcu en, Opicr auf sich, zu dem sich sonst nur europäische 'Modedamen verstehen. Ans die Frage, ivelche Berändcrungcn der Händler an den Unisorineu vornehmen müßte, erividcrle er: Die Regierungen verlange» in, allgemeinen nur, daß man die Numnicr von den Unijonnröcken abtrennt und »lanchnial auch die Schnür« beseiitgt. Das ist namentlich bei Lieiernngen iür die Kongostämine i>ol>vkudig, denn bei diesen ist das demokratische Siistcm dahin dnrchgesührt, daß alle Kampfer von gleichem Rang, näinlich — Generäle sind. In anderen Heeren, die verschiedene Grade habe», iverden die Unterschiede durch Zahl und Große der güldenen Tressen angegeben. In einem schivarze» Heere sind Rangabzeichen gar keinen Bestimunmgrn lmterivorfen, »ur eines darf uur der Oberbesehlshabcr anlegen — das Monokel! — Was f o ft et 6er Panzer ein es Kriegsschiffs? Wie in andern Ländern, so ist auch in England gegen die ?kdnn- ralität der Vorivurf erhoben worden, daß sie die Panzerplatten infolge des fehlenden offenen Wettbelverbs zu teuer bezahle. Nach einer amtlichen VerösfenUichiing der Vereinigten Staaten kostet die Tonne Panzer heule in Nordamerika 364 Mark, während >Ke englische Flotte 440 Mark für die Tonne bezahlt, Amerika erhält seinen Panzer also um 76 Mark bei der Tonne billiger. T»s scheint auf den ersten Blick kein hoher Betrag z» sein, aber man darf, »ach Angabe der „Technischen Monatshefte", nicht vergesse», daß die Panzerung eines modernen SchlachtschisfS ctiva 10 000 Tonnen wiegt, wofür die Bereinigten Staaten 3 640 000 Mark bezahlen, während England 760000 Mark mehr, nämlich 4 400 000 Mark dafür ansgibt. Ob diese Ziffern richtig sind, wird sich schwer ermitteln lasse», da über Größe und Stärke der Panzerung bei allen Marinen strengstes Slillschtveige» beobachtet wird. Auf jede» Fall erscheint die Angabe, daß >/ des Gesamtdeplace- ments eines Kriegsschiffes auf seinen Panzer cntsalle, reichlich hoch gegriffen, selbst wenn man in Betracht zieht, daß mau die Panzerung aus den neuen Schlachtschiffen dauernd verstärkt. Das vor zehn Jahren erbaute englische Linienschiff „King Edivard" trug jedensaNS bei 17 800 Tonnen Gesaimdeplacemcnt nur 4175 Tonnen Panzer. lieber deutsche Panzerpreife liegen keine Nachrichten vor. * Enterbt. „Nach meinem Tod,' iverd« ich mein Gehirn den Gelehrten und mein Geld für wohltätige Stiftungen hm- tcrlassen." „Werden dann aber die Gelehrten nicht das Testament anscchtcn?" viichertisch. — Paul Hehs e. Ein deutscher Lurikcr. Bo» Erich Petzet. (Heiles Volksbücherei. Nr. 017/18.) Leipzig. Hesse & Becker Verlag. 110 S. Mit einen: Bildnis. 40 Pf.,-ge». 80 Pf. — Martha. Das neueste Heft der Musikzeilschrist „M u s i k für Alle" bringt die beliebte und auf allen Bühnen heimische Oper „Martha". Dieses Werk Friedrich von Flotows, das die ganze Fröhlichkeit seiner Melodie und die schier nncrschöpslick>e Erfindungsgabe des Meisters der Spieloper zeigt, wird sicherlich in jedem Hause willkommen sein. In leicht spielbarcm «laviersatz sind die bekanntesten Melodien in chronologischer Reihenfolge iviedergegebe». Aus die Ouvertüre folgen die Gesänge Nanevs „Von den edle» Kavalieren" und der Ladh „Muntre Nancy, übe Um". Der zweite Teil bringt die Szene auf dem Mägde,narkl mit den Chorgesängen „Mädchen brav und treu", „Wohlgemut, junges Blut", und dem Quartett „Ohne Purpur, das laß ich gelten". Im dritten Teil finden wir dei§ bekannte Spinn-Qnartett und die beiden dankbaren Lieder „Letzte Rose" und „Schlase wvbl". Es folgt die packende Szene, in der Lianel von der Ladh verlengnet wird, mit der ergreisenden Arie „Ach so sromm" und dem Liede Lionels „Mag der Himmel euch vergeben". Der letzte Abschnitt beginnt mit Blum fettss Gesang „Sitz dann ganz allein" und „Lh, ich wüßte ivohl schon eine": den Abschluß des Heftes bildet der Ebvr „Hier die Buden, dort die Schänke". Da de» Noten ein erklärender Text beigcgebcu ist, der den ganzen Gang her Handlung schildert, ist das Hest zugseich ein wohlfeiler und praktischer Führer durch die Oper. (50 Pfg. Verlag Ullstein n. Co., Berlin SW. 68.) Schach-Ausggde. Auflösung in nüchster Nummer. Auflösung des Zitalenrätsels in voriger Nummer: Wer nicht vorivärts gehl, der fommt zurück«. Redaktion: K. Neurath. — Rotaliansdruck und Verlag der Brühl'schen Uniuerüläts-Buch- und Steindruckerei. R. Danae. Gießeip