iBffijirratödjtcr. Roman von Paul Grabein, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Heinz Keßler faßte sich aber gleich wieder. Er steckte Unter dem Jakett die Hände in die Hosentaschen, Seine Haltung wurde sehr frostig, „Also daS ist'S!" lind er nickte langsam, „Na — dann — " l'tlmj toandte er sich plötzlich ach zuni Fenster bin, -Astrid war sehr betreten zu Mute, Eine schreckliche Situation, Daß Gerda ihm auch kein Wort Hintersassen hatte! Endlich brach sie das Schweige», „Es tut mir furchtbar leid — nochmals, verzeih! Wenn ich Das hätte ahnen können —(" Sie machte eine unschlüssige Beioegnng, als ob sic gehen tvollte. Doch nun drehte er sich wieder um. „Pardon, Astrid — ich wollte dich nicht kränken. Nur -— idn wirst verstehen — tvenn einem so etwas gesagt tvird, so gänzlich unvorbereitet i— 1 " Da vergaß auch sie die nur künstlich beivahrte Zurück-! Haltung und machte ihrem Herzen Lust, „Fa, es ist ja zu schrecklich»? Mein Gott, Hein; -- wie konnte denn das alles nur so kommen?" ' > Der tvieder vertrauliche Ton hob auch bei i hm die Schranken, Er sah die junge Schtvägerin jetzt mit einem ehrlich traurigen Blick an, „Ja, Astrid — ivie tonnte es? Ich hab's mich heut nacht selber immerzu gefragt, lind dir »oill ich's auch sagen. Du wenigstens tvirsk mich verstehen, denk' ich," Sie nickte. Da »ahms er sic bei der Hand, „Komm, setz' dich," und er »ahm in ihrer Nähe Platz, „Siehst du — es fing altes so gut an bei uns. Ich Hab' Gerda tvirklich lieb gehabt, un,d sie mich vielleicht auch," Astrid machte eine Gebärde lebhafter Zustimmung. Doch er wiegte unsicher den Kopf, „Mitunter kommen mir jetzt doch Zweifel, Sic hat mich vielleicht zu lieben geglaubt, aber ob tmrklich — ? Doch lassen »vir das. Ich jedenfalls tvar in» Anfang unserer Ehe restlos glücklich, und ich denke, ich Hab' cs Gerda auch ge-c zeigt. Freilich —•" und nun scntte sich ein Schatten über seine Züge — „vielleicht tvar gerade die Art, tote ich ihr das zeigte, nicht die richtige» nicht so, tote sie cs gewnnscht hätte. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, so loird es mir immer klarer, es ist ihr looht bald zuviel getvorden init meiner Zärtlichkeit - ick»' bin ihr schließlich am E»»de gar damit lästig gefallen." Astrid blickte nnf ihre Hände, die sich mit de»n Täschchen ju schassen »nachten. Doch er fuhr fort, in einem sehr ernsten To», der der Situation alles Peinliche nahm: »,Du bist ja eine Frau, Astrid, mit der man über so, ct»vas reden kann, -Vielleicht verstehst du auch das. Denn, dies ist gerade ein wichtiger Puiijkt bei der ganzen Sacke, Ich jbin ja a», Ende anders als andere Männer, für mich soll's nicht aus sei», mit den paar Flitterwochen — nettst meine Fra» soll mir immer die Geliebte sein. Du wirst das Wort nicht mißverstehen, Astrid," Die junge Frau nickte Minim, , „Siehst du, da hat eS nun Gerda fehlen lassen, Dnj gestattest, daß ich 'ganz rückhaltlos spreche. Sie kehrte gar: zu bald schon die Vernünftige heraus, die in der Verliebt j heit ihres Mannes etwas Unschickliches, wohl gar sie Herab« würdigendes sieht," Astrid cntstegnete nichts. Aber »vieder nickte sie leise. Rührte er da nicht an einen Punkt, an dem nur allznviele Ehen schon gescheitert »unten? Heinz jedoch sprach nun weiter. „ES ist aber nicht dies alleine, Roch etwas anderes kam hinzu. Gerda hat sich in meiner Welt nicht zurecht-? finden können — vielleicht auch nacht wollen, Ich hatte lue* nigstens so manchmal das Gefühl, Sie »vollte iminer noch die Offiziersdame bleiben und sträubt« sich daher init Ge« »valt gegen alles, »vaS mit dem Theater irgendwie zusam« meihhing. Das »var ein iveiterer schwerer Fehler, Wenn sie so dachte, dann hcWe sie — das itiir*ft Di» mir gewiß zngeben - niemals einen Mann heiraten dürfen, der Künjhi ler ist. So beranlaßte sie »»in, daß ich ihr zuliebe einfach aus meinen ganzen bisherigen Verkehr verzichtete, mich innerhalb meines Lebenskreises vollkommen isolierte. Ja; tvar das richtig?" i Ein leiscS Kopfschüttcl» Astrids ließ ihn lebhafter tvciterjprechen, „Ich habe ihr trotzdem den Gefallen getan — Gerda wird es dir bezeugen. Wenn dann aber nachher die nnans- bleiblichen Folgen eintraten, darf sie sich beklagen? So et - was geht doch nicht spurlos an einem vorüber. Ich habe »nick» zwar nie zu Gerda darüber beklagt, doch cs hat mich natürlich gekränkt, daß meine eigene Frau meinem Berufe so geringe Achtung bezeigte. Daß sie sich sogar über »»ich selbst im stillen erhob — o ja, ich habe es wohl gemerkt, daß sic einfach nicht bcgriss, tvic ich mich früher i» dem Kreise hatte tvohlsühlen können!" Astrid machte eine Gebärde verstehenden Bedauerns, Sic konnte ihm das alles vollkommen nachempfinden. Er aber schloß mit»: „Siebst du, Astrid — so ist es denn gckominen. Wir standen »ins bereits innerlich fremd gegenüber, als ich Fräulein Molnar kennen lernte. Und >» der Seelenvcrsassniig, in der ich eben war — ich bin nun mal ei» Mensch, der Temperament und Frohsinn braucht —> wirkte sie stark ans »»ick, ich leugne es nicht. Aber es tvärs vielleicht nie geschehe», wäre Gerda anders zu mir gcivesen. Nun — vorbei! So, Astrid, nun »veißt du alles, und nu»; überlasse ich es dir, über mich dein llrteil zu fällen," Heinz Keßler stand ans. Da erhob auch sic sich. 264 „Nein, Heinz, ich kann dich nicht verdammen. Gewiß, dein Handeln ist nicht zn rechtfertigen" — fest und ehrlich sagte sie es — „und ich! mache kein Hehl daraus: als ich herkam, Hab' ich anders über dich gedacht. Aber nun, da dn niir alles so erzählt hast — nein ich kann nicht! Wenn es auch meine eigene Schwester ist — ich kann auch Gerda nicht freisprechen von Schuld." Er griff nach ihrer Hand und drückte sie bewegt an feine Lippen. „Ich danke dir." Astrid ließ ihm die Hand, ja sie drückte jetzt die seine und sah ihn an, mit einem Bitten: „Heinz — soll denn nun wirklich alles ans sein zwilchen euch?" Da zog er seine Rechte zurück, und seine Züge wurden Ivieder finster. „Gerda iv-ill es ja nicht anders." „Aber du! — Sieh, Heintz, die letzte Schuld, und die schwerste, liegt bei dir. An dir müßte es daher sein, Gerda zuerst die Hand zu ^reichen." Er furchte die Stirn; dann lehnte er ab. „Unmöglich — nun, wo sie mir davougclanseu ist, zurück nach Haus. Wenn sich erst Dritte in so etwas einmengen — die liebe Familie — nein, dann ist's ans!" Und er schüttelte in heftiger Alnvehr die Rechte, ?lbcr da nahni Astrid sie noch einmal zwischen ihre Hände. „Lieber Heinz — ich meine es gut mit euch beiden. Darum hör' auf mich. Wenn du willst, reise ich sofort Gerda nach und rede mit ihr. Sehr ernst, ganz so wie eben 511 dir. Sic muß einfach einsehen, daß auch sie teil hat an der Schuld. Und auch vor unserer Familie werde ich das betonen, immer wieder. Sie sollen es alte einsehen, und keiner soll euch dazivische» reden — nur du und Gerda, ihr beide ganz allein sollt die Sache wieder in Ordnung brüigen!" Heinz Keßler blickte immer noch mit gefalteter Stirn auf die junge SckMrgerin. Aber als er ihre Augen so herzlich bitten fühlte, da ivich seine Härte. „Guter, kleiner Kerl, du." Und abermals küßte er ihr die Hand. In ihren: Antlitz leuchtete cs ans. „Du imllst also, Heinz — Ivirklich?" Er bejahte stumm. Da jubelte es in ihr auf. Fast hätte sie ihm in ihrer Herzensfreude einen Kuß gegeben. Doch dann siel ihr noch etwas ein — ja die Hauptsache! — nno wieder ernst sagte sie: „Ja, Heinz — dann aber noch eins: die Beziehungen mit jener Dame — „Haben selbstverständlich mit dieser Stund« ein Ende." „Dein Wort darauf, Heinz?" „Mein ehrliches Wort." „Ich danke dir!" Und sie schüttelte ihn: >oie einem guten Kameraden nun kräftig die H,rnd. „Also dann fahre ich — gleich, sofort, mit dem Mittagsznge. Wer nun Hab' ich auch keine Minute inehr zu verlieren. Adieu, Heinz, und sei sicher, ich bringe dir Geroa wieder."--- Gerda >var daheim im Elternhause. Ihre Ankunft, so völlig unerwartet, ohne jede Ankündigung, rief größte Bestürzung bei der Mütter und Edith hervor. Der Oberstleutnant war nicht zu Hause. Er Ivar zur Jagd geladen, bein: Regierungspräsidenten. Erst morgen wurde er zurück erwartet. Die ersten Mitteilungen Gerdas wirkten geradezu niederschmetternd auf Frau von Henning. Zn allen: nun auch noch das: eine solche Skandalgeschichte, Ehescheidung cs war ja gar nicht auszudenken! Und statt des erhofften verstehenden Trostes fand Gerda bei der Mutter nur ein starres Schweigen, ans dem sic fast einen BorwNrf gegen sich selber heraushörte. Nur eines sagte die Mutier schließlich zu ihr: „Versprich mir, und auch du, Edith, daß kein Mensch sonst hier auch nur ein Wort von dieser unglückselige» An- gelepenheit erfährt, che nicht der Vater morgen zurück ist." Das versprachen beide. Tann ging die Mutter hinaus, ohne ein Wort des Mitleids und des Zuspruches. Das war der erste Empfang Gerdas im Eiteruhause, wo sie, dem Zusammenbrechen nahe, Zuflucht gesucht hatte. Und sie ließ sich, immer noch im Reijekteid, matt auf einen Stuhl sinken. Sie legte die Hände über die Auge». Daß sie doch hätte weinen können. Da fühlte sie eine Hand aus der Schmier, Edith, und hörte diese sagen, mit einen: iveichen Ton, wie sie ihn von der immer Ruhigen »och nie vernommen halte: „Nimm bir '3 nicht so ju Herze». «Kerda. Dn kennst ja die Mutter. Sic braucht erst immer Zeit, sich zu überwinden. Es kan: ja auch zn überraschend. Noch, sieht sie nur erslj wieder all das neue Unglück — nach außen, vor der Welt. Und es war ja schon gerade genug an de» Ausregungcnj, die dein Mann uns allen hier bisher bereitet. Aber Main« wird schon noch das andere empfinden — das, was du durchs, zumachcn hast." s Und Edith drückte mit ihren kühlen, schlanken Hä:chcw jetzt den Kopf der Schwester sanft an ihre Brust. Es tat Gerda so wohl. Ihre Schläfen glühten wie in: Fieber. „Wie gut du bist," sagte sie matt. „Du verstehst u:ich wenigstens." „Ja. Gerda — jetzt verstelß ich dich. Ich sag' es dir offen, ich Hab' dich nicht begreifen können damals, als' du deinen Mann fandest. Doch du ließest dir ja nie drein- reden in deine Angelegenheiten. Aber heute, wo da es ein- fiehst und entschlossen bist, deinen Irrtum ivieder gulzu- maehen — heut' findest du mich an deiner Seite." Gerda preßte dankbar die Finger der Schtvester gegen ihre Wangen. „Nicht >vahr, ich kann gar nicht anders? Astrid wollte mir nämlich mit aller Gewalt zu einer Versöhnung raten." „Ans keinen Fall! Du bist dvr die Trennung einfach schuldig. Eine Frau, die über so eNvas hinwegkommt, gibt ihre eigene Ehre preis. Aber nun kommt Gerda, leg' doch endlich ab, und dann — du mußt doch todmüde sein. Nach der schlaflosen Nacht noch, die lange Bahnfahrt! Komm! mit, ans niein Ziinmcr. Du legst dich ein paar Stunden —> du mußt. Und ich sorge für Ruhe. Nachher, abends, können luir ja dann alles 9 tötige besprechen." Gerda c,npfand dieses nüUterliche Sorgen als eine innerste Wohltat. Wie ein müdes, krankes Kind ließ sie alles mit sich geschehe», und als sic oben bei Edith ans der Chaiselongue lag, von dieser in iveiche Decken gehüllt, da sielen ihr vor Erfchöpsung Ivirklich bald die Augen zu. Ein paar Stunden hatte sie so gelegen, Ms sie wach wmrde von einer Berührung an der Hand. Sie erkannte :m Lichtschein die Mutter neben ihren: Lager und wollte sich anjrichten. Aber Frau von Henning drückte sie saust nieder. „Bleib ruhig so, Gerda, und laß »ns nun noch einmal sprechen über alles. Du bist ja jetzt etivaS ausgcruht, und ich bin auch über das Erste hinweg. Dn bannst es dir ja denken, daß niich vorhin förmlich ein Tonnerschtag rührte. Wir haben uns nachgerade ja an manches gewöhnen müssen seit deiner Ehe — aber das! — Nun, tn: kannst ja nichtÄ dafür, mein armes jiind," die Mutter strich jetzt über Gerdas: Hände, „und du tust mir seid, von Herzen leid. Ich verstehe es ja auch, daß du in deiner ersten Erregung : die Decken znnick, die sic noch umhüllten. Sic sprang empor von ihrem Lager. „So rätst du mir zum Verzeihen? Weiter soll ich leben an der Seite dieses Mannes, als ob nichts geschehen wäre?". (Fortsetzung folgt.) 266 Shalcspectte. Geboren mu 23. (26.) April 1664. Bon Ernst Heilborn, Berlin. Eine Szene aus Homers „Dbljifee" lebt auf. Odysseus bat Bas Strafgericht an den Freiern vollzogen. Der Saal ist mit Leichen bedeckt. Da naht sich Odysseus der Sänger, der den Freier» gesungen hat, umfasst seine Kätie und fleht um sein Leben. Und'in seiner Todesangst sucht er sein ganzes Wiesen in ein einziges Wort usammcnzuprcsse», Odysseus soll ihn begreifen, begreifen beißt a verzeihen, und da weiß er nichts besseres zu sagen als: „Was ch habe und bin, verdanke ich ganz mir selbst." („Ich bin Auto- divakt", wie es im griechischen Urtext heißt.) Ein Schrei aus gepreßtem Herze», vonr Augenblick eingcgeben. Und labt sich vielleicht doch nichts Tieferes sagen, wenn es ein Innerstes der Lebenserfahrung eines Dichters zu kennzeichnen gilt. Wie sich die Mabstäbc sonst verrücken, dieser bleibt. Er behauptet sich der lichteste» Ofsenbariiug gegenüber, die der Menschheit zuteil geworden: Shakespeare. Man könnte ihn, über dessen Werke Bibliotheken geschrieben sind, den „Unbegrisfenen" nennen. Er ist es dreihundert Jahre hindurch geblieben, uird nie werden Menschen mit vcrstandcsgcmäßen Ueberlcgungen und ästhetischen Ergründungcn ans Innerste seiner Dichtung riihreir können. So wenig man cs je lernen wird, logisch zu bestimmen, wie es dem Zugvogel gelingt, über Meere und Flüsse und Berge hinweg, das Nest seiner Heimat wiedcrzilsinden. Die letzte Antwort heißt auch hier: Natur. Es ist aber in dieser Antwort nichts, als das Bekenntnis unseres Unvermögens. „Was ich habe und bin, verdanke ich ganz mir selbst." Unbegreiflicher scheint damit das Unbcgrissenc, und so geschah es, dab kluge Köpfe, die sich instinktlos auf ihren rechnerischen Verstand verlieben, in dem Pliilosophen und Staatsmann B a c o n den Verfasser von Shakespeares Werke» zu erkennen glaubten. Kein größerer Ruhmestitel für Shakespeare als diese Mlcugnung seiner Persönlichkeit! In Wirklichkeit freilich entspricht die Bacon-Hypo- these dem Unterfangen, den lebendigen Strom aus der künstlichen, schöngcwölbten Brücke erklären und herlciten zu wollen, die sich von Ufer z» Ufer hinllberspannt. Bacon war ein Deuter: es ist aber das Große und Größte an Shakespeare, daß er sei» Werk deutungslos ließ. Man hat aus Shakespeares Dramen ein Aeußeres uich Inneres seines eigenen Lebensganges herauszulcsen versucht. Man stellte eine Gruppe seiner Tragödien zusammen und wies auf Jahre der Beidüsterung. des Menschenhasscs. Aber ist es, an unsere» Begriffen gemessen, nicht sehr viel nierkwürdigoch daß so wenig auS Shakespeares eigenen Erlebnissen in seine Dichtung hinübergeglitte.» ist? Man hat geschildert, wie sehr Shakespeare von den Idealen der Renaissance erfüllt gewesen, und vielleicht stand wirklich ein Percy Heißsporn deni ritterlichen Empfinden in seiner eigene» Brush nahe. Er aber schasst mit Percy zugleich den Fallstasf, gibt ibm so starke oder stärkere Lebensmöglichkeiten als jenem, und läßt die Welt „Heinrich IV." gleichmäßig um die beiden Pole der Fall- stafj und des Percy, der Ehre und der Unehre kreisen. Wie sein« Sonne immer über Gerechten und Ungerechten gleichmäßig scheint. Man hat es ihm als ein Geschemk, dnS die Fee „Zeit" ihm in die Wiege legte, nachqerühmt, daß er, im Widerspiel des Traum- erlebens und wirklichkeitgeängstct, überzarte Frauengcstalten schuf, Blumen vergleichbar, die jeder Wind entblättert, und es ist in der Tat, als könnte man einer Miranda, den Ophelien und Cor- delien nur mit Tränen in den Augen nahen Daneben stehen aber in seinem Werke die sehr kluge Beatrice, die gefährliche Lady Macbeth. r Was weiß man von dem Menschen Shakespeare? Außer ein paar gleichgültigen Daten im Grunde nur, daß er eine» Instinkt für Wirklichkeit besessen, wie er in diesen Jahrhunderten nicht wiedergekehrt ist, und daß dem sein mächtiger Schöpferwille entsprach. „Ich bin Autodidakt," schluchzte der geängstkte homerische Sänger, da er im letzten Lebenskramps die Knie des Odysseus um« faßte, der seiner schonte. Behaglich, mit auf dem Rücken verschränk- tcn Armen in seinem Zimmer aus und nieder schreitend, hat Goethe dem klug auihorcheuden Eckcrmanu das gleich? Bekenntnis abgelegt. Zugleich in seiner guten Art erklärend, um was cs sich handle. Nämlich, daß es ihm gegeben war, durch Anlizipation^ vorwegzunehmen, >vas er ersahrungsgemäß nicht kennen konnte. So schrieb er seinem eigenen Worte zukolge „Äötz von Berlichingen" als Zwei- nndzwanzigjähriger und erstaunte zehn Jahre später, wie richtig er Verhältnisse geschildert, von denen er seinerzeit schlechterdings nichts gewußt hatte. So fühlte er sich imstande, jemairden, den er nur eine Viertelstunde gesprochen, zwei Stunden lang ans sich heraus reden zu lassen. Ins Sbakespcaresche übertragen, heißt das: sehen und wissen : in einer entschleierten Welt wandeln: in einer beseelten Laudschait atmen: die Schicksalsiügnng kennen. Sich selbst zum Preise schul ihn Natur. Goethe aber, in seiner An durch das Gesagte nachdcnklichcr geworden, fügte hinzu: „Hätte ich Mit Darstellung der Wett solange getvartet, bis ich sie kannle, so wäre meine Darstellung Persiflage, geworden." Und rühmlc nnnnichr die „Heiieikcil" der Shake- spcareschcn Welt. Das mag in viewn Ohren dem großen Tragiker gegenüber feltiam klingen. In der Tat hat es denn auch nie an Stimmen derer gefehlt, die in Shakespeare drn jeidenschaftlichen Menschen- «nd Wellverächter sahen, den Pessimisten. Die Wahcheit in diesen« Widerstreit der Meinungen — ? Es Ivird in Shakespeares Meltaufsastung jeder das erkennen, was ihm die Welt der Wirklichkeiten gibt. Ter Jüngling zu Sais hob de» Schleier der Wahrheit und erblickte? - sich selbst. Shakespeare gegenüber sind wir alle dieser Jüngling. Und ewig wird Shakespeare jo unbcgrissen lvie die Wahrheit bleiben. , Es sind nicht nur über Shakespeare, es sind über de» Eha- raktcr deö Hamlet allem Bibliotheken geschrieben tvorde». Nun galt er als der fette Melancholiker, nun als tatunsähiger Skeptiker — als der Gclvissensüberzartc — als Neurastheniker — als Genie — als Denker, ans dessen Denke» es keine 'Antwort gibt. In uimntcrbrochener Tradition hatte man Ladh Macbeth als Heroine und Teuselin aus der Bühne verkörpert. Da kam! einer und sagte: aber seid ihr denn mit Blindheit geschlagen? Erkennt ihr in dieser Lady Macbeth nicht das nervöse Weibchen, darum so gesährlich, weil so verführerisch: die jeden Wunsch ihres Mannes voransahnt und ihm zu Munde redet, was er sich selber noch nicht eingcsl-eht: die sich um seinetwegen in einen verbrecherischen Mut bineinsteigert, den sie selbst gar nicht besitzt? So tobte unr fast jeden Shakespeareschen Charakter der Widerstreit der Meinungen, imd (armer ivar es Herzenssache der Interpreten, einander zu bekämpfen. Das Naheliegend« sahen sie nicht. So viel sie fanden, unerfindlich blieb ihnen das eine, daß iie alle, der eine wie der andere, — recht hatten. Deutungslos entließ Shakespeare seine Gestalten. Mit feinem Schöpferakt war auch sein Amt zu Ende. Nun wairdeln, denen er seinen Odern gab, lvie Wirklichkeitsmenschcn auf Wirklichkests- pfaden. Nur eben noch aus dein dunklen Getvühl heraus erkennbar durch die Höhe des Wuchses: durch Kraft des Woslcns: durch Beseeltheit des Wesens. Aber fragst du, >ver sie sind, so werde» sie dir nur aus deinen« eigenen Innern Antwort geben und Iverden sein, was du in sie hineiuliebst oder hineinverabscheust. Das ist Shakespeare, und das ist da§ Einzige au seiner Erscheinung. Cs ist, als hätte sich die Wirklichkeit, da sie ihn schuf, wiedergeboren, mit nun in erhöhtem Farbeiiglanze, doch gleich geheimnisvoll fortzubcftehen. Beter und Lästerer kommen bei ihm in gleicher Weise zu ihrem Rechte, wie unter dem Himmek, der sich uns wölbt. Und selbst sich vollziehend, schweigt das Schicksal. Die Klügsten haben sich an ihm zergrübelt, die Zärtlichen haben mit ihm geliebt — unter dein gewalttätigen Goldgräbcr- gesindel in Klondike fand man neben der Bibel nur immer das eine Buch: Shakespeares Werke. Es ivar der Ruf eines Schöpscrs in seiner Stimme, und erging sonnt gleichmäßig an alle Mcnschcnkreatur. Frauen der Zulunst. Bon A l s r e d C a p u s. Msrcd Capus, der jüngste 'Akademiker Frankreichs, der vor kurzem unter die „Unsterblichen" ausgenommen wurde, ist einer der scinsten K nner der französischen Frau. Es wird daher in einer Zeit, wo anderwärts das „schwächere Gesckstecht" so stürmisch und gewalttätig seine Forderungen strNt, gewiß in« lcressieren, zu hören, was der geistvolle Schriststeller Uber di« „Frau der Zukunft" und die besondere Stesjung der Französin plaudert, . Die Schristlt. „Was ersehnt Ihr sür die Fra» von heute?" Eine solche Umfrage hat in letzter Zeit wieder weite Kreise beschäftigt, und die meisten der befragten Personen antworteten, daß man der Frau vor allen Dingen ivüiischcn müsse, Frau zu bleiben. Unklar, jedoch vortresslich sind Aussprüche solcher Art, denn alle Welt wird dadurch zufrieden gestellt, und sie zwingen uns nicht eine soiortige Lösung des Problems aus, das übrigens ohne ernsthafte Gefahr ganz gut noch einige Jahre in der Schwebe bleiben kann. Die Anhänger der Frauenemanzipatlon uin jeden Preis sind viel dringlicher nnd wolle» sich mit provisorischen Maßregeln nicht nbsindcn lassen. Ihrer Ansicht nach gibt es in unserer Epoche eine neue Fra», die in keiner Beziehung zu derjenige» vergangener Zeiten steht nnd deren Forderungen wahrscheinlich die Gesellschaft von Grund aus umwandeln werden. Um sich beschränkten Köpfen leichter verständlich zu machen, stellen diese Franenrcchtlcr 3 Typen auf: die Frau von gestern, die F«,» von heute und die von morgen. Man ivürde Erstaunen, ei» verächtliches Lächeln bei ihnen Hervorrufen, wenn man ihnen sagte, daß die Bürgerin ans dem dreizehnte» Jahrhundert, die »in acht Uhr, Ivenn vom Glockeuturni das Abendgcläut erklang, ihre Lagerstatt aussuchte, bereits aus deniselbcu Stoss bestand, wie die freie, feurige Pariserin des zwanzigsteil Jahrhunderts, die erst dann zu Bett geht, tvcnn cs gar nichts anderes mehr für sie zu tun gibt. „. . . das Aussehen einer Stadt ist leider viel raichcr vcr- ändcrt als der Sterblichen Herzen." Unsere unentwegte» Fraucu- rechtler sollten einmal über diese» schönen Vers Baudclairc's Nachdenken. Gehen wir heule über die Place de tOpcra spaziere», können wir »ns schwer die Stadt von Philippc-Angust« 26 G mit ihre» ausgezackte» Wälle», ihre» Türmeit und de» spitz- gefornrken Dächern vorstellen, aber wie leicht wird cs »ns dagegen, die Frau, die „dort ihr Lebe» lebte", tvieder vor uns zu erblicke». I» einem Rahmen ganz verschiedener Art lebte ne dort ihr Leben, ganz anders als ivir das unsere, aber die- selben Bedürfnisse erfüllten sic, dieselben Leidenschasten bewegten sie, sie wurde durch dieselben Launen gereizt oder durch die-- selben Pflichten znrückgehalteii. Ihre Dräuten, die Gatten, Kinder und die Liebe betrasen, glichen denen von heute. Und Ihr, Frauen der Zukunft, von denen man vorher ein so unerträgliches Bild zeichnen möchte, auch Ihr werdet Euren Urahninnm sehr ähnlich sein! Um uns diese Ueberzeugnng schon seht zu verleihet,, zieht Ihr »ranchinal ihre altmodischen Kostüme an und tragt sie mit ebensoviel Grazie >vie sie! Man will unss zu dem Glauben zwingen, daß Ihr stärker und energischer sein werdet, und das, Eure Entscheidung über Krieg inrd Frieden richtiger sein wird als die unsrrge. Das sind entschliche Vorans- sagnugen, die nur dazu dienen können, die junge» Leute zu erschrecken und sie von Euch fcrnzuhalten. Wir tvollen uns doch darüber Jflat werden, dass der Ausdruck „Frauen von morgen" keinen Sinn hat und nur einfach bezeichnet, das morgen, wie cs ohnedies sehr wahrscheinlich ist, auch Frauen da sein werden. Ziehen >vir unsere Lehre ans diesen Betrachtungen: Mir die Kleinigkeiten wechseln in der Entwicklung der Menschheit. * Indent wir den Frauen lvünscheu, Frauen zu bleiben, müssen wir feststellcn, das die bekannten Zeitgenossen, deren dlnsichten bei der Umfrage eingeholt wurden, zeigten, das sic Männer geblieben sind. Eines Tages hörte ich, tute ein sehr grosser Industrieller, der ein gaiizes Heer von Arbeitern und Beamten aller Art beschäftigte, folgendes äuserte: „Für ein einigermaßen wich- tlges Amt verwende ich nur verheiratete Männer, und es liegt mir .daran, ihre Frauen kennen zu lernen. Ich stelle ihnen meine Bedingungen nur in Gegenwart ihrer Frauen, nird mein Entschluss hängt von dem Eindruck ab, den diese ans mich machen. Kn den Kreisen der Arbeiter, der Bauern und der kleinen Bb- amien konrmt der Wert des Mannes erst zur Geltung, wenn er verheiratet ist, und dieser Wert hängt vollständig von der Frau ab. Sie ist cs, die ihn an Zucht und Ordnung gewöhnt und ihn soiveit bringt, daß er sich jeder Situation anzupassen versteht. Durch sie wird seine ganze Untgebung bestimmt, tverden ihm Beziehungen geschasseu. Ohne es zu wissen, ist sie es eigentlich, die mir für ihn berantworilich ist und mir seine höchste Kraftleistung sichert." Es sind egoistische Worte eines Mcuscheuzählers, die aber von einer scharfen Beobachtung unserer gesellschaftlichen Verhältnisse zeugen. In Frankreich steht in der Tat der Einslust der.Frau, die Rolle, die sie spielt, in einem umgekehrten Verhältnis zu der sozialen' Stellung des Ehegatten. Ans dem Lande oder bei den Arbeiterii ist diese Rolle entscheidend. Das Banern- gut ist das wert, was die Fra» gilt. Ile höher die gesellschaftliche Stellung ist, in der sich ein Ehepaar befindet, um so äuscrlicki alänzender wird die Rolle der Frau sein, aber auch um so beschränkter. Sie verliert an Innerlichkeit, lvas sic an Glanz gewinnt. Man kann sagen, daß in den unterste» Volksschichten die Frau wirklich die Herrin und die Leiterin ist, int Mittelstände wird sie die Genossin, tväbreird sie in den höhere» Gesellschaftskreisen nur noch die Gefäbrti» ist, eine sicher unentbehrliche Gefährtin, die Eleganz und eine scliönc Fassade zu verleihen versteht, gelegentlich auch die Beraterin ist, aber deren Einfluß sich immer mehr vermiudert, je höher il,r Manu steigt. Fch halte cs für ciue große iluklugheit der Fraueuemau- zipaliou, die Frau vo» heute in das össentlichc Leben nud die großen Angelegenheiten der Welt hineinznziehen. Die Frau ist Herrscherin im Kleinlebeu. Dort herrscht sie dilrch die Gaben her Natur und die Gesetze der Zivilisation: außerhalb dieses Milieus strauchelt sie, ist unsicher und — fällt. Jo ruseu z. B. ihre mutigen Anstrengungen in England, Amerika und Norwegen, in das Gebiet dce Politik hineindringen zu tvollen, nur ein Lächeln in Frankreich hervor, denn mau uiuß den französischen Frauen die Gerechtigkeit tviderfahren lassen, daß die Frage einer politische» Gleichheit der Geschlechter sie gegenwärtig noch nicht sehr beschäftigt. Eine Bersammluiig, tvie sie etwa in New Port zur Erörterung dieser Frage möglich ist, hätte bei uus kein Glück und keinen Erfolg. Einer Amerikanerin, Frau Alva Bel- Uroui, haben wir auch das erste Dokunicut hoher Politik zu danken, das in unseren Tagen einem »leiblichen Hirn entsprang. Es handelte sich darin Um freindländische Politik, und Frau Alva Belmout überwand jede Schwierigkeit spielend leicht. Dieses Dokunicut hat eine etwas verwirrte Beredsamkeit und eine Unbestimmtheit, die daraus hinlveist, das; Fragen behandelt wer- den, die mail nicht gründlich kennt. Es wird jedenfalls nicht den Weg durch die Pariser Salons machen und die Pariserinnen keineswegs dazu auregeu, sich in die hohe Politik zu mischen. Hier erfaßt inick, jedoch ein Zweifel, und ick, suhle inich einen Augenblick eins mit Frau Alva Belmout und ihrer New Porter Gründung für volitijche tstleichbeil der Geschlechter und völlige FrancneinaiH'pativn. In der Tat hat sich die Feaueu- emauzipation .tu den letzten Jahren aus eine Art i» die hohe Politik eingeführt, daß ich mich int Gegenteil frage, ob die Frauen nicht herrlich für Politik befähigt sind. Denn — wev könnte bester als sie von dent und jenem reden, ohne eigentlich etwas zu sagen? Wer besser als sie über Lebe« nud Tod von vielen hunderttausend Menschen mit der unserer Epoche unentbehrlichen Heiterkeit diskutieren? Vielleicht tvürdeu wir auch noch den Vorteil habe», daß sie unter sich abgeschlossene Verträge nickt lange geheiin halten würden . . . Dcrmüdi^ii. — Die gesetzlich zugelassenc G eh cts he i l n n gl, Erst kürzlich hatte sich die Oesfentlichkeit mit dem traurigen Schicksal zlvcicr bekannter deutscher Bühnenkünstlerinnen zu beschäftigen, die als Opfer von Gesundbetern in den Tod gegangen sind. Die beiden Fasle, die berechtigtes Aussehen erregten, verleihen einer neuen Maßnahme des Staates Nen> Bork auch bei »ns Interesse: trotz der Opposition der Aerztc stehen die. Staatsbehörden und die gesetzgebenden Körperschaften von Ne>» Bork int Begriff, die Ehvistian Science, die Gesundbeterei, durch ei» ststsetz als Heilmethode für vollwertig und zulässig zu erklären Das Parlament hat bereits gesprochen und die Wahrscheinlichkeit, daß der Gouverneur von seinem Vetorecht Gebrauch macht, ist nnr gering. Ter amerikanische NuabhSugigk.ilsfin» beharrt dogmatisch dabei, dem Bürger unverkürzt und nnverküurniert das Recht zu lassen, „sich nach seiner Art und seinem Geschniacke heilen oder töten zu lassen". Der einflußreichste Verteidiger des neuen Gesetzes lvar der Richter Hatch, der erklärte, er selbst zähle zu jene» Anhängern der Gesundbeterei, die von dem Vorstand der New Borker Aerztc-Organisation als „geistig beschränkt" bezeichnet tvnr- den. Der Richter konnte darauf Hinweisen, daß bereits eine ganze Anzahl amerikanischer Staaten die Gesnndbeierei als gesetzlich zn- lässiges Heilverfahren aingesührt haben, Unter anderen die Staaten Maine, New Hampshire, Eonnecticnt, South Dakota, Tennessee und Blassachuseits Auch in Kalifornien, Colorado, Illinois, Kan- sas, Louisiana, Nvrihearolina und Utah sind die Gesundbeter gesetzlich zngelassen. Als der Aerztedienst für den Panamakanal organisiert wurde, tvurde die Ziclassniig der Gesundbeter zunächst „vergessen", aber Präsident Taft griff dann ein und sorgte dafür, daß durch eine besondere Bestimmung des Gesetzes auch ank Panamakanat die Gesundbeter ausdrücklich zugelassen ivnrde»! Was die falscheit Diagnosen anbelangt, so hätten die aurerikanische» Aerzte de» Gesundbetern nichts vorzinoerfen: der Richter legte dabei eine amtliche Statistik vor, ans der hervorging, daß im tzkciv Borker Betlevne-Hospitat die Suimne. der von den Aerzten gestellten falschen Diagnosen nahezu 50 Proz. erreichte! Arnies Anrerika. ^ Verlängerte Probezeit. ..Ich glaube halt, lueitit der Schinken alle ist, ist's mit deiner Liebe auch herum." „So?, Wenn du das gftnibst, gib mir halt an' größeren Schinken." Büchertisch. — M ü » ch e n n n d d a s B ulin i'if» c H o chla n d. Eine praktische Darstellung dieses Gebiets bringen die neuen soeben vom Frenidmverkehrsverein München heransgegebenen Schriften „3 w öl f T a g e i n M ü n ch c n" und „A n s f l ü g c vo n M ü n -- ch cu i » s bäurische H o ch l a n d". In der Form von Tages > Programmen ist hier das für den Fremde» wichtigste znsammen- gcstellt: so ist in der Schrift „Ztvölf Tage i» München" für seden der, ztvölf Tage ein genauer Stundenplan in tabellarischer Form ausgestellt, der nnr die hauptsächlichsten Sehenswiiidigkeiteir anfsührt tnrd cs so jeden« leicht inacht, die Zelt, die ec fite den Bestich Münchens übrig hat, möglichst auszunützen. In gleicher Weise enthält die Schrift „Ausflüge von München ins bayrische Hochland", lviedrrnnr in der Farm von Tagesprogrammen, eine Schilderung der bevorzugtesten Ausflugsroitten. tvclchcr Angaben über Ansflüge, Bergtouren, Antomobilpvslperbindnugen nßv. an gegliedert sind, so daß der Reisende seine AusflugsdiSpositionen mühelos troffen kann. Beiden Büchern sind außerdem ansgcwählte Ansichten beigesügt, die als Postkarten perivendet iverden lönnen. Die Schriften, von denen eine deutsche, englische und französische Ausgabe hergeflellt nwrden ist, können durch den Fremdenveckebrs- verein München bczogeir iverden und zivar „Zivöis Tage in Müii- chen" ziiiit Preis von M Pfg. Niid „Ausflüge von München inj bäurische Hochland" jiiin Preis von 50 Pfg. Logogrivl,. I»»n r faituft du mich sindcii in -vn'ilteit wie i» Palästen: Schcilkc stall „n" mir ein „i", schätzt man als Arbeitskraft mich. Anslösung in nächster Nnninier. Anslüsiiiig des Zitatenrätsels tu voriger Niimnier: Ter 'Dien e» denti utib Gott lcnlt. Redaktion: Vk, Lien rat h. — Rotationsdruck und Verlag der BriihNchen iIniverßtät»-Bnch- und Stelndruckerei. R, Uanae. Gießen»