Montag, den 30. März ■Pfcou.;- H Non HtTTT Dkkizierstöchter. Woniftn von Paul Gr ab ein. (Nachdruck verboten.) lgorlsctzung.) Der Oberstleutnant hatte ja eine Art. ihm inrincr tvieder u verstehen zu geben, daß man ihn doch nur mit sehr an ge» Zähnen akzeptierte. Zum Donnerivetter! Als ob er irgend ei» kleiner Zchmierenkoinödiant gewesen wäre rind nicht der Heinz .gehler, der in Berlin jeden Tag eine Fra» aus den besten Kreisen hätte haben können. Wenn er nur geivvtlt hätte! Die Leute hier trafen doch herzlich wenig den rechten Ton siir ihn Na, ein Glück, dass man ja so tveit weg heiratete. Er würde sich jedenfalls dann nach einem Wiedersehen keincswcgs so bald reisten. Das ging Heinz Kestlcr durch den Lin», tvährcnd er mit dem Oberstleutnant den Druck der Hände tauschte, der ihn in den Mrciv der Zamilie ausnahm. Und dann sagte der Vater Gerda-; mit einem tvarmen Schein in dem dnukelbärtigen Antlitz ^ „Und nun kommen Sie, lieber Kesiler, z» unseren Damen." * Au, Nachmittage — Heinz gestler, der zu Tisch geblieben ivar, tvar gerade ivic-der gegangen — hatte der Oberstleutnant seinen Adjutanten noch einmal bestellt Als das Dienstliche erledigt »oar, toandte sich Henning an den jungen Offizier, der die verschiedenen Eingänge "in seiner Ledermappe verschloß. „Nun habe ich auch noch eine private Mitteilung siir Sie, lieber Kyllburg. Auch unsere letzte Tochter hat sich jetzt glücklich verlobt — das Hans ist ausverkaust!" Der scherzhafte Ton kam nicht recht von Herzen, dennoch aber war Joachim von Hennin« über seine Wirkung bei Kyll- bnrg betroffen. Der tvar ganz vlast geworden. „seräutein Gerda?" „Za — mit Herrn Kehler." Einen Moment ging cs durch des Adjutanten Gestalt toie ein innerstes Auszucken. Doch dann nahm er dienstliche Haltung an. „Meinen gehorsamsten Glückwunsch. Herr Oberstleutnant!" „Danke, danke, lieber Kvllbnrg." Der Oberstleutnant schüttelte dem jungen Ossizier die Hand. Dabei rubte aber sei» Auge mit einem nachdenklichen Ausdruck aus dessen Gesicht, lind dann subr er fort : „Wenn Sie gleich mal hinüber wollen Sie finden meine Damen »och alle bcisamme». Da können Sie als erster gratnlieren. Es wird Gerda sicherlich freuen. Sie hat ja immer groste Stücke ans Sie gehalten." „Sehr gütig, Herr Oberstleutnant — sch werde mir sofort erlauben." Aber es klang, als ob er einem dienstlichen Befehle gehorchte. Ta dämmerte in Joachim von Henning ein Ahnen aus. Mit leisem Mitleid blickte er aus den jungen Kameraden. Er ivar ihm immer sehr sympathisch gewesen. Ein tüchtiger Ossizier, ein prächtiger Mensch — nur das verdammte Geld. Schade! Doch Kyllburg stand da noch immer. „Haben Sic »och ettvaS, lieber Kyllburg?" „Ja, wenn ich Herrn Oberstleutnant bei dieser Gelegenheit gleich noch in einer Privatsache — " „Bitte, reden Sie nur." „Dann mücht' ich Herrn Oberstleutnant gehorsamst bitten, mir einen vierzebutägigen Urlaub bewillige« zu > vollen." Henuiug blickte aus de» anderen. „Erholungsurlaub? Sie sehen in der Tat etwas angestrengt aus. Sie arbeiten zu viel, lieber Kyllburg." „Herr Oberstleutnant wissen ja — das Examen für die Kriegsakademie." „'Jo, ja aber irur tiicht übertreiben. Na, daun reisen Sie nur, Kyllburg. Wann wollen Sie denn fort?" „Sobald es Herr Oberstleutnant ermöglichen könnten." „So na, dann übermorgen. Wird sich schon machen lassen. Sie übergeben dann morgen Klitzing die lausenden Geschäfte." ,Danke ganz gehorsamst, Herr Oberstleutnant." Kyllburg wollte sich mit dienstlichem Gruß entfernen. Aber da legte ihm plötzlich Joachim von Henning mit fast väterlicher Bertraulichkeit die Hand auf die Schulter. Und sein Auge suchte das des junge» Kameraden. Eine Weile blickten sich die beiden so stumm au, aber sic verstanden einander. Dann sagte der Oberstleutnant leise, halb >vie zu sich' „Ja, ja, mein lieber Kyllburg, es kommt mitunter anders, als nur denken. Na — " und er richlele sich tvieder aus — „dann reisen Sie nur, und kommen Sie mir frisch und munter tvieder. Ein Kopfhänger sind Sie ja nicht." „Nein, Herr Oberstleutnant!" In des Adjutanten Augen stand ein fester Mannrswillr. Ta nickte der Aellere beifällig. „Rech! so!" Und Kyllburg ging hinüber in straffer Haltung. * Die Tage und Wochen flöge» nur so dahin für die Henningscheu Dame». Tie Verlobnngszeit ivar für beide Schwestern nur kur; bemessen. Noch im Herbst Ivolllcn sie heirate», Gerda wie Astrid. Eine Dovvelhochreit. da galt es die Hände rühren. Es war für Gerda vielleicht die schönste Zeit ihres Lebens. Hell, lockend lag die Zulunst vor ihr: tveit offen stand ihr der Weg ins Leben, nach dem sie sich so^ gesehnt hatte. Ta sie ihren Verlobten, nach Ablauf seines Sommer- 198 ausenkhaltes, nur besuchsweise sah, so waren diese flüchtigen Stunden voll ungetrübten Glucks. Nur eines warf einen Schatte» in all die Helle. Walter Kyllburgs ausfällige Zurückhaltung. Auch nachdem er von seinem Urlaub wieder heimgekehrt war, blieb er der Familie seines Vorgesetzten geflissentlich fern. Traf er Gerda einmal zufällig aus der Straße, so ging er mit formellem Gruß an ihr vorüber. Es stimmte sie traurig. Ihr Unmut über ihn war ja längst verflogen, in all ihrem Glück. Es hatte sie weich gemacht, sie hätte gern auch anderen von ihrem Reichtum abgegeben. So empfand sie denn ein großes Mitleid, wieder herzlichste Freundschaft sür den alten Kameraden, mit dem sie einst so schöne Vertraulichkeit verbunden hatte. Sie fühlte sich ja jetzt auch wieder so sicher ihm gegenüber, wo alles geklärt war. Wie vergessen, als ob es überhaupt nie gewesen sei, war das, was sie einmal sür Walter Kyllburg empfunden, oder — so war es wohl richtiger — geglaubt hatte zu empfinden. Denn das lag alles jetzt so blaß, so weitab hinter ihr ,als wäre es nie wirklich gewesen. Warum ging ihr da Kyllburg nur so geflissentlich ans dem Wege? Freilich — sie durste es ja nicht vergessen: sie hatte ihn damals sehr scharf znrcchtgcwiesen. An ihr >var es also, das wieder gutzumachen, llnd es sollte geschehen, nahm sie sich vor, sobald sich nur die Gelegenheit bieten würde. Und als sie ihm dann eines Tages wieder aus der Promenade traf, an einer stillen Stelle, und er wieder mit stummem Gruß an ihr vorbei wollte, da winkle sie ihm bittend zu: „Herr Kyllburg!" Alsbald trat er an ihre Seite. „Sie befehlen, Fräulein von Henning?" Ihre dunklen Augen sahen ihn mit leisem Borwurf an. „Warum so?" Er fühlte sich weich werden unter diesem Blick. Da erwiderte er herb: „Ich halte cs sür richtiger, nachdem Sie mir meinen Standpunkt zugcwiesen." „Lieber Herr Kyllburg — ich weiß, ich habe etwas gutzumachen. Bitte verstehen Sie das doch — damals. Ich war so ausgestört, all die Ungewißheit. Es tut mir ja selber so sehr leid. Aber Sic müssen nun wieder gut zu mir sein, lieber Herr Kyllburg. Ich kann mich sonst gar nicht freuen über mein Glück." Um des Adjutanten Mundwinkel zuckte es. Wie naiv sie war, wie unbewußt egoistisch! Sie brauchte seine Verzeihung, nur um sich desto ungetrübter mit dem anderen ihres Glückes freuen zu können. Und schroff lehnte er ab: „Ich glaube kaum, Fräulein von Henning, daß meine Person diese Bedeutung sür Sie hat." „Sie wollen mir weh tun — absichtlich." Traurig sagte sie cs. „Bin ich denn wirklich so lchlecht, daß ich das verdiene?" Er schwieg, die Lippen trotzig aufeinandergepreßt, llnd doch rührte ihn der schmerzliche Ton aus ihrem Munde. Sie ivartete eine Weile, und als keine Antwort kam, sagte sie still: „So stehen Sic also als einziger abseits, wo jeder jetzt sreundlicb zu mir ist. Sie allein. Und Sic nannten sich doch einst meinen Freund, der nichts ivollte als mein Glück. Was sind Worte!" Und mit leisem, traurigem Gruß wollte sie von ihm gehen. Aber da tat er ihr einen Schritt nach. „Fräulein Gerda, nein — das dürfen Sie nicht denken. Mein Leben sür Sie — auch heute noch! Nur — " Wb er da sandte sie ihm einen innig bittenden Blick zu. „Wenn ich doch nun einmal nicht anders kann! Wenn das doch nun einmal mein Glück ist!" Ein letztes Aufbreuneu der Wunde bei Ktillburg, tief drinnen, heiß und schneidend; dann hatte er überwunden. Er sah sic an mit eiucnl eigenen stillen Leuchten in den Zügen. „Wenn es so ist, Fräulein Gerda, so will ich ohne Bitterkeit an Sie denken. Will lernen — mich Ihres Glückes zu freuen." „Lieber, Guter!" Beweg! preßte sie ihm die Hand und bat dann, noch ein ivenig zaghaft: „Werden Sic mir nun auch eine letzte Bitte noch erfüllen?" „Ich hoffe, es steht in meiner Macht. Was soll ich sür Sie tun, Gerda?" „Lernen Sie Heinz kennen, reichen Sie auch ihm die Hand." “5 Da flog es doch noch einmal über sein Antlitz. Aber dann sagte er fest: „Sie haben recht. Man soll nichts halb tun. Lassen Sie tv mich also wissen, wenn Ihr Herr Verlobter da ist." „Innigsten Dank!" Ihre Augen strahlten ihn jetzt in ungetrübtem Glanze an. „Nun erst kann ich mich wirklich freuen." Da nickte er nur leise. Und Walter Kyllburg hielt sein Wort. Beim nächsten Besuch Keßlers war auch er im Henningschen .Hause anwesend. Gerda hatte den Verlobten draußen ans der Diele empfangen und begrüßt. Nun sagte sie ihm: ,/Tu wirst heul einen alten Bekannten unseres Hauses kennen lernen, Herrn Kyllburg, Papas Adjutanten. Er kennt Astrid und mich schon von klein auf. Ein lieber, treuer! Mensch — du mußt recht nett zu ihm sein. Ja, Liebster'?" Heinz Keßler, der den Arm um'Gerda gelegt, langsam mit ihr durch die Diele schritt, blieb stehen. „Ach — wohl der Herr, mit dem ich euch damals bei! Rasmussen sah?" „Ganz recht." Ein Schweigen, dann suchte Keßlers Blick mit einem scharfen Durchdringen das Antlitz der Verlobte». „Du — wer ist dieser Kyllburg?" Gerdas klares Auge lag ofsen vor ihn«. „Ich sagte es dir ja schon: ein lieber Freund, auch von mir. Einer, der es gut meint, ehrlich gut — mit uns beiden." Einen Moment noch blickte Keßler ihr ins Gesicht. Dann sagte er: ,So soll er auch mein Freund sein. Komm!" Das Wort, das schlicht klang und doch groß, geivann ihiu innerste Hochachtung bei Gerda. * „Na, da hätten wir ja die große Tourne glücklich hinter uns." Heinz Keßler sagte es zu seiner jungen Frau, als sie nun heimkehrteu von ihrer Visitensahrt. Sie hatten all den Freunden und Bekannten, wo Keßler als Unverheirateter! bisher verkehrt, ihren Besuch gemacht. „k)ie haben aber nicht schlecht gestaunt, als sie mein kleines Frauchen zu Gesicht kriegten — gelt, Bebe?" Sic lächelte ein wenig zerstreut. Ihr Blick streifte zu der Flurgarderobe neben ihr hin. Lag da nicht aus der Silber- schale eine Postkarte? Sein Auge aber hing gefesselt an Gerdas Gestalt im eleganten Straßenklcid, aus dem entzückendeu Gesicht unter deni breitrandigen Federhut. „Süßes du!" Eine stürmische Bewegung, daß sie zusammenschrcckte. Und er wollte durch den Schleier hindurch ihre weichen Lippen berühren. Aber Gerda wehrte ihn lachend ab. „Halt doch nur einmal Ruh', du schrecklicher Mensch! Hier, mach dich lieber nützlich, zieh' mir die Handschuh' aus." Sie reichte ihm die Rechte, und tvährcnd er sich nun mit dem Attstuöpfcu beschäftigte, griff ihre Linke nach der Postkarte. Von Astrid daheim — und sie las. Währenddessen hatte Heinz Keßler aus dem Handschuh den schlanken Arm, die iveiße, warme Hand herausgeschält und dedeckte nun jede Fingerspitze, jeden der zierlichen, rosenrot polierten Nägel mit einem andachtsvollen Kuß. (Fortsetzung folgt.) Im vogelrberg. Von Th. Ce llariu s. (Fortsetzung.) Wiuterbilder. Das Dorf an der Nidder lag in tiefer Winterruhe unter verschneiten Däckiern, und unberührt und rein ruhte l ie schützende Schneedecke aus den cs umgebenden Feldern mit den schlummernden Saaten. Des Winters Hand lag fest und lange aus diesenl Teit des Gebirges, aber sein Haupt ragte hoch darüber, und erst in den höchsten Ansiedelungen des Vvgelsbergcs zeigte er sich in voller Majestät: angetan mit deni tief herabivatlendcn, iveißen Mantel, in welchem Millionen kleiner Sterne funkelten und mit der blitzenden Krone aus dem Haupt. Tort kam es in jedem Winter vor, daß sich über Nacht Schnce- niaucrn vor den Häusern türmten, tvelchc ihren Bewohnern den Llusgang wehrten. Kleine Hütten und Backhäuser wurden ganz darunter begraben. Dann galt es, Hohlwege durch den .Schnee zu graben — wozu die Geräte immer in den Häusern bereit 199 flctjrn imifttcit — um z» den Haustieren zu gelungen! vüt> den Rindviehstall führte zwar eine Xilrc aiis der Rüche eines jeden Bauernhauses, aber die Sitzeuern und die Stalle deS Rleinvichcs waren nur von duften zu erreichen. Weil die Brunnen weit ab von den Wohnungen unter dem Schnee lagen, wurde in deui in jeder Rüche angebrachten Waschleiwl Schnee geschmolzen, um das notwendigste Wasser für de» Haushalt und besonders zum Tranken des Viehs zu bekommen, und weil grofte Mengen Schnee sich in geringe Quantitäten Wäger aullösc», muhten die groftcn Buchcnscheilcr säst den ganzen Tag über unter den Ressel» brennen. An der dem Wind am stärksten ausgesetzten Seite der Gebäude bildeten sich Schneelochen. Es gehörte zu den Erscheinungen eines ganz normalen Winters, daft die Schneewehe an der nordöstlichen Seite des Psarrhauses zu Herchenhai» bis an die Fenster des Hochparterres reichte; und die Psarrbuben, die dies .Haus in den sünsziger und sechziger Jahren bevölkerten, zogen in solchen Zeiten den Eingang biirrf) das Fenster dem durch die Türe vor. ^ Wen» die Kunde von einem besonders starken Schneesall oben im Gebirge in die tiescr gelegenen Orte drang, wurden die Dörfer Herchenhai» und Hartmannshain viclsach besucht. Nicht des Wintersports loegcn, wie cs jetzt der Fall ist, denn dessen Zeit war noch nicht gekommen, sonder» die Leute kanien, uni den Winter selbst in seiner grimmen Majestät zu schaue» und die Bewohner dieser Orte über scst gesrorenen Schneewehe» aus ihre Tächer spazieren zu sehen. • Die Winterveranügungcn int Freien beschränkten »dMit lener Zeit aus das Schlersen und Schlsttcnsahren aus kleinen Schlitten von cint'achster Konstruktion; Ein Sitzbrett, das ans zwei, etwa 18 Zentimeter hohen, mit Eise» beschlagenen Scilcnbrelter» ruhte, tvar für tvenig Geld zu haben, und damit suhren die Kinder — und am Abend auch die jungen Leute — von Anhöhen herunter, ohne daft man je von Unglückssälle» gehört hätte; es sei denn, daft einmal der Schlitten bei einem Hoppla über einen Graben nnter seinem Lenker davongeschossen, »nd dieser aus den winterlichen Erdboden zu sitzen gekommen wäre! Dafür wurde er von den übrigen Tchlittcnsahrern ausgelacht, was ihm ebensowenig schadete, als der kleine Unsall selbst. In dem Dors an der Nidder bildete die abschüssige Psarrgassc die am meisten benutzte Schlittenbahn. Wenn man die Fahrt an ihrem letzte», steilsten Teil begann, bekam der Schlitten einen, solchen Antrieb, daft er bis an den Kirchenplatz lies. Die Gasse tourde allerdings glatt gesahrcn, aber alle Einwohner, samt der Ortspolizci drückten ein Auge zu und waren äufterst iiachsichtig in der Erinnerung an die Zeit, wo sic selbst noch zu den Schlitten- sahrcrn gehört hotten. Wen» einmal der Nus ertönte; „Der Gendarm ist da," ergrisscn die schlitternden Kinder die Flucht — uni an einer ferner gelegenen, geeigiteten Stelle iveilcr zu sahren, nird das Auskneisen vor der Genoarmerie gab ihrem Wintcrvcrgnügen den Reiz eines Abenteuers. Eines eigtznlünilichen Gebrauchs sei hier noch gedacht, der ungesetzlich war, und von der Polizei lzaite unterdrückt iverdeit müssen, ohne daft es dieser mit der Handhabung ihrer Pslicht ernst gewesen wäre: Während in den protestantischen Dörscrn Obcr- hessens, speziell des Vogelsbergcs, keine Fastnachlsmaskcraden und -Auszüge üblich ivaren — wenn auch der Tag mit Kreppel- backcn und der Abend in den Spinnstuben mit besonderer Festlichkeit begangen ivurdc — herrschte doch um Aschermittwochabend ein eigentümliches Lebe» und Treiben in allen Gassen. Scho» lange vor diesem Tag hatte sich die Jugend schadhaste Koch- und Milchtöpse gesammelt und an einem Bersteck ausbewahrt. Nun zog sie in vielen kleinen Trupps umher, um im Schutz der Dtmkelhcit die Töpfe an den Haustüren krachend zerschellen zu lassen: einerlei ob Freund oder Feind da wohnte, aber doch am liebsten an Häusern, wo die Beisitzer, laut in die Nacht hinauel scheltend und schreiend, vor ihre Türen sprangen. Wcmr diesem Gebrauch irgend ein Sinn zu Grunde lag, so >vor er dem Bewußtsein der Ausübenden damals schon entschwunden, und er ivar nur als ein derber Spaft anzusehen, niit dein man sich das Einerlei der langen Winterabende zu würzen bestrebte. Einst, in der kältesten Winterzeit, lag ein Teil der Rinder an de» Röteln darnieder, die jedoch ziemlich gutartig Verliesen. Die noch nicht davon ergrissenen Rinder ergötzten sich mit Schlitten sahren in der Psarrgassc. Plötzlich gesellte sich auch der nun vierjährige „dicke Heinrich" dazu. Aber wie sah der Junge aus, als er taumelnd ankam: flammend rot an Gesicht und Händen, und seine Augen glänzten jieberig! Tie Kinder iviche» vor ihm zurück, aber eine der benachbarten Fraucii packte ihn auf und brachte ihn seiner Groftmnlter, und zwar nicht ohne ihr auseinanderzusctzcn, wie man ein an den Röteln erkranktes Rind zu hüten und zu pflegen habe, und nicht ohne ihr zu sagen, daft sie, lvcnn der Heinrich sterben würde, an seinem Tod schuld lväre - Aber der Heinrich starb nicht! Er schien gefeit gegen alle Fährlich- keilen des Lebens. — Während die Rindersterblichkcit zu jener Zeit im allgemeinen noch groft tvar, blieb grade das am wenigsten geliebte Kiiid der Armut uttd Sünde ani Leben. Das viel besser verpflegte Söhnchcn der Manrerslaute in der Hütte links war bald nach seiner Geburt wieder gestorben, und die Grit ist das einzige Kind ihrer Eltern geblieben. — Doch der dicke Heinrich setzte sich durch wie eine ivetterhartc Pflanze, die Sturm und Kälte des rauhen Vogelsberger Frühlings überdauert, um im Sommer ihre Frucht zu bringen. Nach seiner Genesung lieft er sich wieder »ft i»> Psarrhos sehen, wozu er als Nachbar bereckstigt zu feilt, glaubte. Vielleicht leitete sich das Gefühl der Anhänglichkeit an die Psarrkinder auch von seiner Befreiung durcki den „Tednr" her! Wie dem auch sei, er kanr und machte im stillen sein« Beobachtungen; und an dem Beispiel dieser zivar höchst einfach erzogenen, aber doch von Elternliebe und Fürsorge umgebenen Kinder ging ,hm das Bewuftlsein seiner eigenen Berwahrlosung aus. Viel zu reden, war seine Sache nicht! Allein dem zweiten Psarrtöchterlein gegenüber — zu dem er am meisten Beistrauen gefasst hatte — drückte er das Resultat seiner Beobachtungen und Gedanken kurz .und bündig mit den vielsagenden Worten aus; „Eich wollt, eich wer nun Hond".*) * Je strenger der Winter lvar, desto mehr Bettelleute kamen bei einigcrmaften gangbaren Wegen, vom Hunger getrieben, von der Höhe des Gebirges in die tiefer liegeirdeit und deshalb ivohl- habendcren Orte. Mil dem Beltelsack auf deni Rücken, waren sie auch in dem Tvrs an der Nidder häufige Gäste, die in die Bauernstuben kanien und mit weinerlicher Stimme um ei» Stück Brot, um etwas zum Rochen, oder um etwas übriges Essen baten; »nd es kam wohl selten vor, daft eine Bäuerin diese Armen ohne eine Gabe gehen hicft; de»» ihre Not war groft und meist unverschuldet. Arm geboren, halten sic keine Gelegenheit gehabt, etwas anderes zu lernen als Taglöhner- und Holzhackerarbeit. Tie ersterc imirde danials »och sehr schlecht bezahlt; und wenn im strengen Winter auch die letztere eingestellt werden mufttc und die kargen Eriparnissc und Vorräte schon im Vorwinter ausge- zehn waren, kam die bittere Not in die kleinen Hütten. Manche dieser Bettler hatten ein Gebet gelernt, das sie a» jeder Türe herleierten. Mag sein, daft sich in früheren Zeiten — woher diese Gepflogenheit stammte — inancher des Lesens unkundige Bauer, manche Bäuerin an solchen Gebeten erbaut habe». Aber mit der fortschreitenden Zeit war aus der Sitte eine ltnfitte geworden, und man hätte gut daran getan, den Armen zu sagen, sie möchten einfach um Gottes willen uni eins Gabe bitten, anstatt ihre Gebete durch gedankcnloses Herplappern »nd um des Vorleils willen zu entweihen. Denn damals konnte» alle Bauersleute lesen — iveitn es bei den ältere» auch noch vorkam, daft sie drei Kreuze anstatt Namciisuiilerschristen setzen muftten. Tie Bibel, daS Gesangbuch, das Ttarkebuch fStarks Gebetbuch! und anftcrdem noch uralte, von den Vorfahren ererbte Gebetbücher wäre» in den Familien im Gebrauch; und beim Abendläuten nahm »och mancher Bauer die Mütze ab — 100 er auch ging oder stand — und sprach mit vernehmlicher Stimme das für diese Zeit bestimmte Gebet: Lieber Mensch, ivas soll bedeuten Dieses späte Glockenläuten? Das bedeutet abermal Deiner Tage Ziel und Zahl: Und der Tag hat abgenommen. Und der Abend ist gekommen. Liebster Mensch, bereite dich, Daft du sterbest seliglich. * Während der Fahrweg diirch das Tal hinaus zu den höchsten Ansiedelungen des Gebirges, von Viertelstunde zu Viertelstunde durch ein Dörslcin führte und säst immer gut zu begehen war, hallen die Leute, die das Ton an der Nidder aus deni rechts a» der Psarrivicse beginnenden Psad verlieften, der in nordöstlicher Richtung nach dem Hohenrodskopi und zwei nahe davor liegende», kleinen Orten führt, oft einen schlimmen Weg vor sich, denn er war zur Winterszeit sehr wenig betreten und ging bergauf und -ab über verschneite oder vereiste Felder und durch einen Wald mit schlecht im Stande gehaltenen Schnellen. Dorther kamen in solchen Zeiten fast nur die Armen, die der Hunger zwang, ihre dunkeln Hütten zu verlassen. Ihrer viele, besonders Frauen, kehrten, nachdenl sie sich die Bcttelsäcke im Tors hatten füllen lasse», vor dem saueren Heimweg noch in der letzten Hütte der Psarrgassc bei den Maurersleutc» ein. Um Gabe» baten sie hier nicht, >oohl aber um die Erlaubnis, sich am Oien zu wärmen und auch ihre Mahlzeit da halten zu dürfen. Zu letzterem Zweck holten sie Brot ans ihre» Säcken, das sie ani Sie» rösteten und mit einer Speckschwarte oder Wurnfett bestricken Wenn die Maurersirau etwas Kassee librig behalten hatte, dessen dunkle Farbe vorwiegend von gerösteten Rüben oder Zichorien herrührte, vervollständigte sie damit die Mahlzeit der Acrmstrn; und diese tranken begierig das aulgcivärmtc, Heine Getränk und fanden es nur natürlich, daft sie keinen Tropfen Milch dazu bekamen, denn sie wußten, daft die trächtigen Ziegen im Nachivinter trochen stehen, und daft die Maurerssrau dann selbst mit einem Tövschen in der Hand zu den wohlhabciidcrcn Bauern gehen muftle, um für Geld und gute *) „Eich wollt, eich wer au» Hond". Ich wollte, ich lväre euer Hund. 200 Worte um ein wenig Milch zu bitten, damit wenigstens die Grit ihren Kaffee nicht schwarz trinken mußte. Aber bei alledem hatte die Fran, indem sie den Armen ut echtem Mitgefühl Ruhe und Wärme in ihrer einzigen Stube gönnte, — gleich der Witwe im Evangelium — mehr gegeben «ls viele Reiche, (Fortsetzung folgt.) hutformen. Ter tont in seiner einfachsten und ältesten Form geht bis ins frühe Altertum zurück und fand hier lxiuptsächlich aus Reisen Verwendung, Hieraus läßt sich auch erklären, daß Merkur, der Gott der Kausleute, mit geflügeltem Hute dargestellt wurde. Der P c t a s o s wie ihn die Griechen nannten, bedeckte den Kops nur bei Rcgenwetter: wurde er nicht gebraucht, so ding er an einer Schnur uni den Hals auf dein Rücken, Tie Jsrikiitenl scheinen den Hut nicht gekannt zu haben: den sogenannten,Inden Hut trugen sie erst seit 1314 zur Unterscheidung von den Christen, Er war spitz und in der Mehrzahl von gelber Farbe, Bekannt dürste auch der rote Hut sein, den von altcrsher der große Lama der Inder trägt. Bei den Römern war der spitze Hut — pileus — bekannt, der hauptsächlich bei Schauspiel«» und Festen getragen wurde. Der Pileus stand jedoch nur freien Römern zu, und so kam es, daß er mit der Zeit zum Sinnbild der Freiheit wurde. Aus die,de Grunde erhielten die freigetassenen Sklaven einen Hut als bleichen der Unabhängigkeit, Als Rvni durch die Ermordung Eüsars frei geworden war, ließen Brutus und Cassius Münzen prägen, die den Hut zwischen zwei Dolchen tragcil, Aehn- lichc Geldstücke stellten die Niederländer her nach der Vertreibung der spanischen Geioaltherr schalt. Wurde nun auch nach Neros Tod das Huttragen etwas allgemeiner, so kommt doch sür das Altertum als ,Hauptkopibedecknng nur der Helm in Betracht, Dasselbe gilt für das srühchrislkicheMirtclalter, In Deutschland treffen wir zuerst im 10. Jahrhundert Hüte an, und zivar Strohhüte als Staninieszciche» der Sachsen, In den anschließenden drei Jahrhunderten kommen scholl die verschiedensten Formen vor und im 14, Jahrhundert finden wir in Nürnberg die erste.Hutmacherzunst, Frankreich folgte etwas später "'mach, aber Karl VII, trug schon bei seinem Einzug in Rouen einen roten Samthut, den die erstaunte Bevölkerung mit großen Augen bcgafste. Doch auch zu dieser Zeit noch trug man die Kopfbedeckung nur bei schlechtem Wetter, Unter Ludwig XI, sah man den Hut bei jeder Wetterlage, Karl V, hatte ebenfalls einen kostbaren Hut, aber er war der Ansicht, daß man ihn nur bei blauem Himmel und Sonnenschein tragen dürfe, um ihn vor Nässe zu schützen und die Form nicht zu verderben. Erst unter Elisabeth kamen in England die Hute aus und unter Jakob I, sah man znm ersten Male einen Hut mit Federbnsch, Unter Heinrich IV, schlug man die linke Seite des Hutrandes auf, luntcr Ludwig XIV, die rechte, und schließlich auch noch die hintere Seite, wodurch der Dreimaster entstand, der lange Zeit die Mode beherrschte und endlich in den „chapean n l'Androsnian" überging. In dieselbe Klasse gehört auch der kleine Napoleonshut, Dur-b Dreispitz wurde auch der deutsche und der spanische Hnt verdrängt. Beide sind in ihrer Form ganz bezeichnend für den Charakter der Völker, Der spanische Hut war steif >vie die Hos- etikcttc, schmalkrempig, in Sammet oder Seide gehüllt, von einer Schnur oder Kette umschlungen. Der deutsche Hnt dagegen war cm« Filz gefertigt und gab durch seine ivcichen Linien dein Kopfe etwas Frisches, ein Eindruck, der durch die große nickende Feder noch verstärkt ivurde. Alle diese Hutformen waren geschmackvoll und vornehm erdacht, sowie ausgesührt und boten Maler» und Bildhauern einen schöne» Vorlvurs, Wie viele Bilder und Plastiken entzücken noch heute uuser Auge und lassen uns bedauern, daß ihre Stelle in unseren nüchternen Tagen der Zhlinder vertritt und andere Schrcckenssormen, I» seiner alten Gestalt, der sogenannten Angströhre, stammt die schwarze Säule von den Quäkern, die jede Farbe verabscheuen und auch die Form hart und kalt wünschten, Wäre in dieser Zeit min Englaich nicht durch die Kontinentalsperre vom festländisckren Europa abgeschlossen gewesen, so hätte der Hut dort kaum Eingang gefunden. Wir richteten uns freilich nach den englische» Vetter» uich bei dem Wiener Kongreß sah man die Qnäkerhüt« schon ziemlich zahlreich. Sie verbreiteten sich sehr rasch „ich wurden erst 1848 durch den großen Hecker hnt abgelost Tanials entstand auch der Nanie „Angströhre". Leute, die der revolutionär freihciiuchen Bewegung serustaudeu, trugen de» Zplindec aus Furcht, sonst für Demagogen gelxilte» zu werde». In neuerer und lauester Zeit finden sich ivieder freiere Formen, ja manche schwören den Hut völlig ab. Das Harte und Kantige ist unbeliebt geworden, 4>k» Panaiuabut und die weiche», schmiegsamen Lodenhüte scheinen langsaiii Boden zu gewinnen „nd im Interesse des äiißerc» Menschen ist es gewiß nicht zu bedauern, wenn sie die „Röhren" verdrängen, denn in der moderneit Mäniierkleidniig i|t die Röhren- form immer noch genug betont, 0, X, Totoesagte. die leben. Ein Münchener Blatt bat die Meldung gebracht, daß der bekannte Erfinder und Ingenieur Diesel, der aus einer Seefahrt zwischen dem Kontinent und England auf eine bisher unausge- klärtc Weise verschwand, nicht tot sei, sondern in Kanada sich ein« neue Existenz begründet und dort sich mit seiner Familie vereinigt habe. Ob die Meldung ans Wahrheit beruht oder nicht — sie ist inzwischen dementiert —. man dnrste anf sie gefaßt sein, denn noch niemals ist eine bekannte oder hochstehende Persönlichkeit auf nnkontrollierbare Weise nms Leben gekommen, ohne daß sie dann in der Legende ivieder auslebte, König L n d - wig II, von Baver» bat lange nach seinem 1880 in, Starnberger See erfolgten Tode an der Seite Gnddens noch, wenn inan den Bewohnern des oüerbaverischen Gebirges glauben wollte, gefangen aut einem seiner Schlösser gehaust, I o h a n „ Orth ist oft »ach dem Untergang seines Schisses ans einsauien Insel», angeblich gesehen worden. In der Geschichte hat es ja „falsche" Doppelgänger auch genug gegeben. Anderseits bat es wobt aber auch wiedcrnni an Persönlichkeiten nicht gefehlt, die ans ihrer bisherige» Existenz zu verschwinden wußte», uni aus irgendeinem Grunde sich eine n>ue unter anderem Namen und anderen Daseinsbe- dingiingen und in anderem Lande zu begründen, Bürgermeister Trömel, der unter anderem Namen in der Fremdenlegion Aufnahme fand, wo manche andere Legionäre sich besinden mögen, die einst in Deutschland eine andere bürgerliche Existenz hatten, beweist das. Ein berühmtes Beispiel aus früherer Zeit war der Romauschriftstellcr Charles S e a l s f i f ( b (1793—1864), der unter diesem Namen in Amerika, in der Schwei-, i» London, Paris lebte und erst i i seinem Testament das »ach seinem Tode enthüllte Geheimnis lüstete, daß er der ans einem österreichischen Kloster ent flohene Ordensbruder Karl P o st I gewesen, den seine Ordensbrüder ioohl längst gestorben wähnten Aber selbst das ist vorgekommcn, daß Personen lebten, die angeblich vor Zeugen bestatte! wurden. Meistens geschah dies wohl in der betrügerischen Absicht, Lebens vcrsicherungsgesellschastcn um die Persickieriliigssumnic zu prelle». In England kam das sehr ost vor. Für Deutschland war der Fall der Bruder Anton und Franz T o in g s ch e k in dieser Beziehung tyvisch und erlangte einige Berühmtheit. Fm Jahre 1848 starb angeblich bei deni i» Berlin Unter den Linden 47 etablierten Schneidermeister Anton Tomaschek der zum Besuch anlvesende Bruder Franz „nd ivard anf dem kalholisckwn Friedhof i» dcr Chausseestraße bestattet. Erst »ach anderthalb Jahren kam zur Kenntnis der Behörde, daß der angeblich Verstorbene gemütlich in seiner böhmischen Heimat lebe. Man untersuchte das Grab und fand im Sarge anstatt des Skeletts ein umwickeltes Plättbrett, Natürlich batte der Betrug nicht ausgesührt iverden können ohne die Beihilfe eines Arztes, der von der'durch den Betrug ergatterten Lebeiisoersicherungssummc einen Teil erhielt, — Auch die Geschichte kennt übrigens einen derartigen Fall einer vorge- täuschte» Bestattung, Herzog Heinrich der Jüngere von B r a u n s ch >v ei g (f 1568) hatte neben seiner Gemahlin, einer geborenen Herzogin von Württemberg, noch eine Maitresse, ein Hossränlein seiner Gemahlin, Eva von Trott, die jedesmal vor ihrer Niederkunft sich nach der Stausenbnrg znrückzog, Da nun dem Herzog dies zu uniständlich erschien, inszenierte er im Jahre 1532 einen Betrug, Eva von Trott erkrankte angeblich aut der Reise nach der Stansenburg in Gandersheim an der Pest, und schon in der Nacht nach der angeblichen Erkrankung wurde verbreitet, sie sei gestorben. Eine von einem Braunschiociger Bildschnitzer angcsertigtc Holzpuvpe »vurdc in einem Gemach, das „der Pestgefahr halber" durch Ranchwcrk verdunkelt worden war, ausgestellt. Dann ivurde die Totculade mit dcr Puppe bei den Barfüßern beigcsetzt, während Seelenmessen sür Eva von Trott abgehallcn ivurden und ihren Angehörigen mitgcteilt ward, daß sie verstorben sei. Das Fräulein aber war unterdessen nach der Stansenburg in Banernkleidung geioandert, wo sie noch viele Jahre recht vergnügt lebte, ost ihren herzoglichen Geliebten empfing und viele Feste gab. Und wenn einmal das Gerücht umging. f>aß die Verstorbene und Bestattete lebe, ivurde den Verbreitern dieser Nachricht mit einer Kerkcrstrafe der Mund gestopft. Diamanträtsel. In die Felder nebeiistehender Figur sind die Bnehüade» aabddeee« (ugliklmrrrrrtuuu derart cuizutragc», daß die wagerechten Reiben lolqendes bedeuten: 1. Eine» BuckiNgben. 2. Pocnseheu Nau,en sür ein Tier. 3. Ein Musikiustrument, 4 Weibliche» Bor»a>neii. 5. Ei» sah»zeug. 6. Alkoholhalt,», es Getränk. 7. Einen Buchstaben, hte Miltelreihe ergeben das Gleiche. Auslösung in nächster Nummer, Auslösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: Kakadu, Hl», Aut'ctiincli, Obnmec, Toc:ttia; — K i <1 o - T I rh o m „nd Steindruckerci. R, Lange, Gießen. SJeWtion; K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-B»ch-