ÜJffijitretödjttr. Roman von Paul Grabet n. (Nachdruck verbolzt.) (Fortsetzung.) Und wieder mutzte sie über seine Worte Nachdenken, die er zum Schluß gesprochen, Ganz geivitz, sie halte sie ihm nicht übelgenommcn. Im Gegenteil, das Vertrauen zu ihr, das er damit geoffenbart, erfüllte sie fast mit Stolz. Also ein Suchender war er. Nach dem heilige» Feuer. Ganz eigen waro ihr über diesem Sinnen. Das Wort, das so hoch und ernst klang, weckte ein Echo in ihren eigenen Emps.indnngen. War nicht auch in ihr solch Sehnen? d „Mein gnädiges Fräulein Hab' ich also endlich doch einmal das Glück?" Sie schrak auf. Petersen verneigte sich vor ihr. „Geben Sie mir die Ehre dieses Walzers?" Und er nickte zu der Musik hinüber. „Bedauere sehr — aber ich bin noch müde. Das viele Herumlaufen mit meinen Blumen —" Die Miene, mit der sie ablehnte^ verriet, wie sehr er sic gestört Haie Petersen bemerkte es: „Es scheint, ich komnie ungelegen?" „£> —" Aber er bcharrtc: „Ich habe überhaupt das Empfinden, ich komme Ihnen eigentlich immer ungelegen." Gerda suhlte: da war die Entscheidung! Er tvar des ewigen Answcichens von ihrer Seite endlich müde. Er drängte ans Klarheit. Aber loährend sic es dachte, war ihr Auge schon wieder drüben bei jener Gruppe — bei ihm, der ihre Gedanken beherrschte. Sie sah, wie er sich seht von der Prinzessin vew abschiebete und nun um sich blickte. Wen suchte er? „Es scheint, gnädiges Fräulein haben meine Frage gar nicht gehört." Etwas nervös sagte es Petersen und forschte in ihren Zügen Aber da sah er es vlötzläch in ihrem Gesicht auf» schimmern, einen beglückende», strahlenden Schein, der ihrer Schönheit etunis Hinreißendes gab, »nd langsam wandte sic sicki seht dein Frager neben ihr zu: „Dock«, ich hörte Ihre Frage, Herr Petersen, nur — mutz ich wirklich daraus antworten?" Und der Mick, der ihn traf, tvar so beredt, datz er sich plötzlich verneinte: „Nein, mein gnädiges Fräulein. E» bedarf dessen in der Tat nicht »»ehr." Er ging. Da atmete sie lies auf. Wie befreit von einem Druck. Ms Heinz Keßler dann zu ihr trat, blickte er sie verwundert an. „Wie scheu Sie aus?" „Nun, tvie denn?" „Als ob Ihnen eben etwas sehr Angenehmes widerfahren wäre." Sic mutzte lache». „Vielleicht ist es auch so." Einen Moment blickte er ihr schweigend in die Augen, ans denen ihn die Jugend anlachie, tdie schönheitsseng», blühende Jugend. Und von der Linde her lockte ein weicher Walzer: „Bitte!" sagte er da leise und bot ihr den Arm. Aber sie zögerte. „Ich habe eben erst einem anderen Herrn einen Tanz abgeschlagen." „Ist das ein Grund?" In seinem Auge, das über sie geneigt war, sah sie es plötzlich ausleuchten • sieghaft iittb werbend zugleich. „Kommen Sie!" Und schon fühlte sie seine Hand Unter ihrem Arm. Da gab sie ihren Widerstand auf und folgte ihin zur Linde. Noch nie hatte Gerda so getanzt wie diesen Walzer. Walter Kyllburg stand unter den Zuschauern. Und als er sie so im Arm Keßlers sah, nrit geschlossenen Augen und leise hintenüber geneigtem Kopf, ganz iveiche Hingabe, da wandte er sich still ab. Er hatte genug gesehen. Planlos irrte er im Gewühl des Festes einher. Unter den Bielen, den Lachenden und Genießenden, ei» Einsamer. Der Tanz tvar zu Ende. Aber immer noch unter seinem Bann schritt Gerda am Arm Keßlers dahin Willenlois seiner Führung sich hingebend. Ihr war, als habe er da eben in diesen Minute», wo sein Arm sie umfangen, von ihrer Person Besitz ergriffen So empfand sie jetzt nur instinktiv: ja, das tat gut — shier im Kühleren. Und tief hob und senkte sich ihre junge Brust. Sie schritten in einen der Taxusgänge. Die scharfge- schnittenen Schatten der künstlichen Heckensorniationen fielen im Schein der Bogenlampi'n vor ihnen über den Weg hin, in phantastischen Gebilden. Als iväre» sie in einem Zaubergarten. Weich umfing sie die Nacht, und dazu die gedämpfte Musik vom Tanzplatz. Sv lockend, alles innerste Sehne» auslösend. „Ist das sckwn!" Gerda hörte cs plötzlich int halben Flüsterton, nahe an ihrem Ohr. „Wie danke ich Ihnen!" lind sie fühlte ihre Hand ergriffen, die ihm im Ar»« ruhte, mit schneller Bewegung emporgezogen an seine Lippen. Ei» Schauer durchrann sie. Aber sie entzog ihn! im selben Moment die Hand. Er wollte iveiterspreche», doch eine Gruppe von Gästen, die ihnen entgegentam, gebot ihm Schweigen Das laute Lachen lind Schwatzen der anderen zerstörte de» Zauber, der über ihnen gelegen hatte. Gerda hatte sich wieder. „Bitte, führen Sie mich zurück." 182 Die fühlte, wie er nur widerstrebend gehorcht«, aber er » e ihrem Sßitif. Und sie ging für den Rest des Abends mehr von ihrem Platze. Das Fest war zu Ende, man war wieder daheim. Die Schwestern waren auf ihr Zimmer gegangen, aber sie dachten beide heute nicht ans Zubettgehen. Gerda saß am offene» Fenster, den Kopf in die Hand gestützt und blickte hinaus ins Dunkle. Auch Astrid war entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit sehr schweigsam und von einer seltsamen Unruhe befallen. Sie kramte in allen ihren Schüben, aber ohne rechten Zweck. Dann und wann trat sie auch in die Tür, als lauschte sie hinüber in die Räume der Eltern. Gerda fiel schließlich dies sonderbare Wesen auf. „Was hast du denn nur, Astrid?" „Ich — o nichts." Und die Jüngste wendete sich hastig wieder von der Tür ab. Gerda sah sie nur groß an. Eine Weile machte sich Astrid dann abermals an ihrer Kommode zu schaffen. Plötzlich aber fragte sie, doch ohne sich umzusehen: „Sag' mal, Gerda — aber auch aufrichtig — rechnest du eigentlich noch mit Petersen?" „Rechnen? Das Hab' ich nie getan." „Na ja aber laß uns doch nicht Worte klauben. Du weißt doch, tvie ich's meine." „Ah — also das ist's!" Und Gerda blickte auf die Schwester, mit einem plötzlichen Berstehen. Einige Momente gefiel sie sich darin, Astrids nervösem Herumkramen zuzusehen. Wie diese auf ihre Antwort wartete! Aber dann umspielte ein Lächeln ihre Lippen. „Sei ohne Sorge, ich gönne ihn dir — neidlos!" „Du! — Ist das wirklich wahr?" Astrid schneUte förmlich empor und hing nun der Schwester am Hals. „Ich glaube nämlich — es ist sogar so gut wie sicher — er kommt morgen um mich anhalten!" Gerda entzog sich den verschwenderischen Küssen der Jüngsten. „Spar' dir das lieber für morgen," riet sie und fügte hinzu: „Mama weiß es wohl schon?" „Ja, ich habe ihr schon vorhin, auf dem Heimivege — " „Ah so," nickte Gerda, „dann ist jetzt grade der kritische Moment." Und auch sie lauschte unwillkürlich, ein paar Augenblicke hinaus in das stille Haus. Klang da nicht gerade'des Vaters Stimme ziemlich erregt? „Ach du — ich bin ja so in Angst!" klagte Astrid. Aber Gerda lächelte überlegen. „Nur keine Angst — du kriegst deinen Klaus schon. Laß Mama nur machen." Doch dann griff sie nach Astrids Hand und sagte mit gutmütigem Necken: „Na und du, mein Herzchen, wirst ja auch das Teinige getan haben." „Gerda! Ich schwöre dir — " „Ja, ja, ich weiß, keinen kleinen Finger hast du gerührt, nicht wahr?" ^Wahrhaftig, Hab' ich auch nicht!" Gerda lachte. „Glaub's dir schon. Aber um so mehr hier deine munteren Blauäugelein! Die spazierten recht häufig zum großen Klaus hinüber." „Gerda, du bist einfach abscheulich." „Kleine, ich verdenk" dir's ja nicht!" Und die Aeltere zog jetzt ihrerseits die Schwester an sich. „Und nun komm — erzähl' mir, wie alles kam!" * * * Im Schlafzimmer der Eltern drüben siel inzwischen die Entscheidung. „Wie gesagt, ich habe ja gar nichts gegen Petersen, gegen seine Person. Nur eben das andere!" „Was willst du nur immer damit?" gab Frau von Henning zurück. „Werd' doch endlich einmal deutlicher." „Wenn dn es wünschst — gut. Also ich meine Petersens Beruf, leine ganze Lebenssphäre. Kaufmann und Offizier, das sind zwei Welten, die verstehen einander nicht." „Du bist recht taktvoll, lieber Joachim!" Frau von Hennings Vater hatte nämlich selber eineni Bremenser Kausmannsgeschlecht an gehört. Freilich dem alten Patriziat der Hansastadt. Doch hatte geschäftliches Unglück den Wohlstand der Familie später verwichtet. „Pardon, liebe Anne-Marie, es lag mir jede Anspielung auf deine Familie selbstverständlich fern. Ich meine das ganz im allgemeinen. Da, wo nur der Erwerb der Lebenszweck ist und der erzielte Gewinn die Tüchtigkeit dokumentiert» da müssen sich doch ganz naturgemäß völlig andere Lcbcns- anschauungen hcransbilden als in unseren Kreisen. Dn kennst ja meine Ansicht. Ich halt's mit dem alte» Wort: Geld allein macht nicht glücklich." In Frau von Hennings Mienen zuckle eü bitter aus; aber sie behielt daun doch für sich, was sie dachte. Da sah der Oberstleutnant sie an. „Ich weiß, was du denkst — die Liebe allein aber tut'S auch nicht! Nun gut, Anne-Marie, wenn wir denn wieder einmal bei dem Punkte sind, so sollte dir dein eigenes Uul- glück doch wenigstens eine heilsame Warnung sein, daß niemand aus seinem Stand heraus soll. D» selber hast es ja oft genug ausgesprochen, daß du nicht zur Offizierssra» paßt, daß du viel glücklicher geivordcn ivärest, wenn du in deine» Kreisen geblieben. Ein Leben nur voller Opfer, nichts als Opfer, wie es in einer Offiziersehc ohne Vermögen eben die Norm, das sei doch wahrhaftig keine Entschädigung für alles, was man aufgeben müßte." „Und Hab' ich da nicht recht? Mit welchen Hoffnungen haben wir einmal angefangen, und wie hat es geendet?" Joachim von Henning sann vor sich hin. Ick dem noch immer schönen Mannesgesicht lag Trauer, und sein Auge blickte voller Mitleid auf die Frau mit den vor der Zeit scharf gcivordenen Zügen. „Liebe Anne-Marie, für deine Person hast du recht. Nur allzusehr. Aber ich hätte mir unsere Ehe anch anders! denken können, trotz aller Enge der Verhältnisse. Wenn du selber einer Offiziers« oder Beamtenfamilie entstammtest, also einem Lebenskreise, wo man seit Generationen nichts anderes kennt als altprcußischc Einfachheit, >vo man diese Einschränkungen also gar nicht als besondere Entbehrung empfindet und sich auf alle Fälle entschädigt sieht durch die idealen Seiten des Berufs —" „Ach, komm mir doch nicht Iviedcr dancit. Davon redet man großartig bei Paradediners, jawohl! Aber Ivo bleiben diese Ideale im täglichen Leben? Wenn es fehlt an allen Ecken und Kanten. Nein — mir imponiert man nicht inehr -zuit schönen Redensarten. Ich weiß, was daran ist!" Der Oberstleutnant schüttelte den Kops. „Es hat ivohl keinen Zweck, daß Ivir weiterreden. Tu regst dich nur noch mehr aus. Komm, Anne-Marie, werd' doch wieder ruhig." Und er legte ihr die Hand begütigend auf die Schulter. Frau von Henning tupfte sich die Stirn mit dem kleinen Spitzentuch. Sie ward ihrer Erregung Herr. „Ja, laß uns Ivieder zur Hauptsache kommen. Nicht um uns handelt cs sich ja hier, sondern um Astrid. Und ist es auch uns nicht beschieden gewesen, unser Glück zu sin,- den, laß es uns nnscrm Kinde ivenigstens nicht vorenthaltcn, Joachim!" Ihr Ton klang lveicher. Das blieb nicht ohne Eindruck ans den Manu. Zwar schlvieg er noch, aber lvährcnd er so mit verschränkten Armen, den Kopf gesenkt, auf und ab ging, sah inan es in seinen Zügen arbeiten. Plötzlich blieb er vor seiner Frau stehen. „Du glaubst also, es wäre ihr Glück? Liebt sic ihn denn wirklich so — und er sie?" Frau von Henning schüttelte leise das Haupt. Wie ein schlvaches Lächeln stand es um ihren Mund, der einst einmal lveich und annintsvoll gelveseu sein inußte, ehe die herbei« Fallen ihn umzogen. Ihr Auge haftete am Antlitz ihres Gatten, halb mitleidig, halb wehmütig. „Du bist wirklich noch immer der Alte geblieben, Joachim — in der Beziehung. Als ob jeder gerade so empfinden müßte, und n»lr so wie du. Lern' doch verstehen,, lieber Mann, daß cs auch Menschen gibt, die anders denken. Weniger tief und idealistisch als du. Und daß die Welt nicht still stehen geblieben ist seit bald dreißig Jahren. Das junge Geschlecht heutzutage denkt weniger sentimental als >vir damals. Dafür hat es gelernt, die Augen früher aufzumachen — und Gott sei Dank, daß es so ist." „Nun ja, meinetwegen, aber lvas soll das alles?" „Das will sage», Joachim, cs braucht ja nicht gerade immer gleich himncelhochjauchzende Liebe zu sein, und cs kann trotzdem ein Glück geben. Ja, vielleicht gerade dann viel mehr, wo sich einem gegenseitigen Gefallen auch noch klare Erwägungen der Vernunft gesellen, daß man übereinstimmt 183 in seine» Lebensbedürfnissen, daß die äußeren Verhältnisse Ruhe und Zufriedenheit gewähren." „Hm —“ der Oberstleutnant griss sich in den Unisorm- kragen. Es war, als wallte er noch einmal lebhaft widersprechen. Aber dann zuckte er die Schultern. „Ta finde ich mich freilich nicht mehr zurecht. Aber vielleicht weißt du's besser. Astrid ist also jedenfalls fest davon überzeugt, daß diese Ehe sie glücklich machen wird?" „Ja, und ich nicht minder. Peterscn loird sie aus Händen tragen. Er gibt einmal einen Musterehemann ab. Verlaß dich darauf! Wir Frauen haben einen Blick für so etwas." Im Gesicht des Oberstleutnants zuckte es verhalten auf, „Na und umgekehrt? Darauf kommt es ja doch am Ende auch ettoas an?" „Du kennst doch Astrid. Er wird es nicht schlecht haben. Sie hat ihn ja immer gern leiden mögen. Nein, nein, Joachim, die beiden leben sich einmal sehr gut ein. Mir ist gar nicht bange." „Nun — wen» ihr es den» durchaus wollt — in Gottes PJamen! Hoffentlich ist es nur das Richtige für unser Mädel." Sein Gesicht war wieder ernster und zeigte innere Bewegung. Frau von Henning aber, die befreit ausatmete) glänzte helle Freude auf dem Antlitz Gott sei Dank, daß bas in Ordnung war! Nun sah sie bessere Zeiten kommen. Und sie eilte hinaus zu Astrid, uni der Harrende» die große Botschaft zu überbringe». (Fortsetzung folgt.) Der Vogelzug im Frühjahr. Plauderei von Dr. Fritz Skowronnek. Eins der grüßten Rätsel der Tierkunde ist noch immer die Malsenwanderung der Vögel im Herbst und Frühjahr, deren Zahl auch bei vorsichtiger Schätzung nach Milliarden bezissert werden muß Bei oberflächlicher Betrachtung erscheint es als ganz selbstverständlich, daß Tiere, denen die Natur durch die Flügel die Fähigkeit verliehen hat, loeite Strecke» schnell zu d»rä)eilen, davon Gebrauch machen, um südwärts zu ziehen, wenn ihnen der Winter im Norde» die Nahrungsquclle verschließt. Ta taucht schon die Frage aus, lvas ihnen den Weg von und nach Süden zeigt. Sie wäre leicht zu beantworten, tvenn alle Vögel nur streckenweise vor dem Winter zurücklveichcn würde». Das tun aber nur wenige Arten, die man deshalb als Strichvögel bezeichnet. Tie Hauvlmengc zieht aber von ihre» Wohnsitzen im hohen Norden so schnell als möglich bis über den Aequatoc hinaus aus die südliche Erdhälste. TaS ist jetzt wissenschastlich erwiese» durch die Kennzeichnung von Vögeln mit Füßlingen, die von der Vogelwarte Rossitten aus der Künsche» Nehritng seit Jahren mit großem Erfolg durchgesührt worden ist. Diese Maßregel ist in der ersten Zeit stark bekämpft ivordcn, weil man aunahm, daß die gekennzeichneten Vögel vermehrter Gefahr ausgcsctzl sein würden. Das ist aber, wie die Ersahrung gelehrt hat, nicht der Fall. Der kleine Ring am Fuß des! Vogels ivird nicistcns erst entdeckt, wenn die Tötung aus irgend eincin anderen Grunde ersolgt ist. Schon die kleine Zahl der gekennzeichneten Vögel sällt gegenüber der großen Masse gar nicht ins Gewicht, und noch weniger die paar Dutzend, die »nlerweAs getötet lvcrden, weil t»an den Ring an ihrem Fuße erkannt hat. «ic nützen damit der Wissenschaft, weil nian dadurch die Wege, die von den Zugvögeln ein- aejchlagcn werden, feftstcllen konnte. Und ferner erfährt man, daß Störche aus Norddeutschland bis nach Südafrika, also über 10000 Kilometer weit stiegen. Tort wurde in der Wüste Kalahari «in Storch von einem Buschnrann durch einen Pseilschuß erlegt. Ter Ring am Fuße des Vogels erregte abergläubische Scheu bei den Eingeborenen Es fand sich aber doch ein beherzter Mann, der ihn abnahm und einem englischen Händler brachte. Durch diesen kani er nach England und schließlich an die eingegrabene Adresse: „Vogelwarte Rossittcn, German»". Durch die beigejügte Zahl konnte dort sestgestellt werden, daß es sich um einen jungen Storch handelte, der aus einem Tcheunendach in Ostpreußen das Licht der Welt erblickt halte. Geradezu ergötzlich nird sür französische Zustände sehr bezeichnend ist eine Komödie der Irrungen, zu der eine in Rossitten gezeichnete Lachmöwe den Anlaß gab. Sie weilte mit vielen ihresgleichen an der^ Rhone in Südsranlreich und ivnrde dort erlegt. Ter glückliche Schütze berichtete über den Ring einer großen Zeitung. Tort konnte man sich die Inschrift „Vogelwarte Rossitten" nicht erklären, aber das Wort „Gcrniami" ließ sofort den Verdacht entstehen, daß die Prussiens bereits Möwen zu einem ähnlichen Zweck wie Briestanben abrichte» und verwenden. Dieser Verdacht wurde ganz ernsthaft erörtert und nur ganz schüchtern ivagte sich die Vermutung hervor, daß es sich nur einen Licbesboten handeln könne, der sich verstogen hätte. Schließlich kam der ergötzliche Zei- tnngsflreil zu Ohren eines Schweizer Gelehrten, aber der Besitzer deS Ringes weigerte sich, den „Talisman" herauszugebe». So geschehen im 20. Jahrhundert in Südsrankreich! Eine große Streitfrage ist es, weshalb nicht alle Vögel einer Art gleichzeitig ansbrechcn. Bon den Störchen und Schwalben z. B. weiß man, daß sie sich erst zu großen Gesellschaften vereinige», die zusammen die Reise antretcn. Bei Kranichen und Wildgänsen ist es ebenso. Aber bei den Staren hat man sestgestellt, daß die Jungen des Jahres sich zusanimenschlage» und schon ziemlich früh im t erbstc sich auf die Reise machen, während die Alten in großen chwärmen hier umherziehen, bis der Frost sie vertreibt. Da muß man doch fragen: >oas leitet die Jungen aus dem weiten Wege, den sie noch nienials znrückgclegt haben? Noch schwerer ist die Frage zu beantworten, weshalb viele Arten sich bereits aus den Weg begeben, obwohl lveder das Wetter noch Nahrungsmangel sie dazu veranlasse» können? Ferner: Welches ist die „Heimat" der Zugvögel: der Norden, wo sie brüten, oder der Süden, >vo sie sieben, ia acht Monate weilen? Nach unserem Sprachgebrauch müssen wir die Heimat sür den Norden in Anspruch nehmen, wo sich ihr Licbcs- leben abspielt, wo sie sich eine Wohnstätte errichten und ihre Nachkommenschaft erziehen. Ja, weshalb bleiben sie nicht im warmen Süden, lvo ein unveränderlich schönes Klima und reiche Nahrung ihnen ein ungestörtes Wohlleben sichern? Weshalb ziehen viele Arten schon wieder zu einer Zeit nach Norden, >oo sie hier noch Schnee und Frost finden, wo sie hier hungern und frieren müssen? Es ist doch unmöglich, den Vögeln sentimentale Gefühle zuzufchreiben, wie wir sie mit deni Bcgriss „Heimat" verbinden ! Selbst der Begriff: „Instinkt", der sich immer da einstellt, wo die natürliche Erklärung sehlt, muß hier versagen, denn er soll doch eine Zweckmäßigkeit bedeuten. Ist es aber zweckmäßig, daß Vögel zurückkehren, um von der Reise entkräftet in einem scharfen Nachwinter umzukominen? Man hat den Instinkt als das „Gedächtnis der Gattung", als eine unbewußt ausgespeichcrte Ersahrung zu erkläre» versucht. Wie lvill man aber das Versagen dieses Gedächtnisses erklären, wo doch Hunderttausende von Vögeln in >edem Frühjahr dieselbe Erfahrung machen? Eine der betrübendsten Erscheinungen ist die st e t i g e A b - irahmeder Zugvögel. Auch hierbei handelt es sich um ME l l i a r d e n , den» cs ist erwiesen, daß nicht einmal die Elternpaare, die bei uns gebrütet haben, vollzählig zurückkehren. Da man im Durchschnitt aus jede Brut drei Junge annehmen kann, kommt also mehr als der jährliche Zuwachs auf dem Zuge nach dem Süden um. Das sind sehr teure Reisekosten, die unsere Wandervögel bezahlen müssen! Ta der Storch ein großer Flngkünstler ist und auch nicht ein begehrenswerter Braten, der deshalb heftigen Nachstellungen von seiten der Menschen ausgesetzt ist, so bleibt nur die einzige Annahme übrig, daß er im Süden an Nahrungsmangel eingeht, denn von Gegnern aus dem Tierreich, die ihm dort gefährlich werden, weiß die Naturkunde nichts. Nun ist cs ja richtig", daß eine durch nichts gehemmte Vermehrung des Tierreichs unmöglich ist, selbst nicht bei den Arten, die wir nach unseren wirtschaftlichen Interessen als „nützlich" bezeichnen. Nun ist aber seit eincin Jahrhundert nicht nur keine Vermehrung, sondern eine sehr fühlbare Abnahme gerade derjenigen Vogclarten sestgestellt, die wir als unsere besten Verbündeten im Kampfe gegen das Jnscktenhcer hochschätzen müsse». Weder die Wissenschaft noch die Technik können dem Gärtner uitd Landwirt bei der Abwehr schädlicher Insekten so wirksam helfen, wie das Heer der kleinen Singvögel. Wir pslegen ja bei dieser Gelegenheit stets voll edler Entrüstung aus den abscheulichen Massenmord in den südeuropäischen Ländern hinzuweisen. Er ist durch nichts zu entschuldigen, aber er entbindet uns nicht der Pslicht, vor unserer eigenen Tür zu kehren, um sestzustellen, ob wir nicht auch etwas zur Verminderung der Singvögel beitragen. Leider niuß diese Frage bejaht werden, denn in den mitteleuropäischen Knlturstaaten schien den meisten Singvögeln die Nistgelegenheiten und der Unterschlupf, den sie zu ihrer Sicherheit brauchen. Das ist die unabweisliche Folge der modernen, von kühl praktischen Erwägungen geleiteten Land- und Forstwirtschaft, die aus die Erzielung der höchsten Reinerträge ausgeht und kein anderes Interesse gelten läßt. Zu diesem Zweck wurde der Boden melioriert. Der Acker wurde drainicrt, wobei jeder Graben, jede Hecke, jeder Strauch und Baum beseitigt wurde. Moore und Brücher wurden entwässert und zu ertragreichen Wiesen umgc- wandelt, bis der Zustand erreicht war, den man so treffend mit dem Wort „Kullursieppe" bezeichnet. Ebenso gründlich wurde der Wald „verbessert", indem man die Laubhölzer, vor allem Eiche und Buche, durch die schneller wachsenden Nadelbäume, Kiefer, Fichte und Lärche, ersetzte. So sind in etwa anderthalb Jahrhunderten acht Zehntel aller Laubwälder in Deutschland durch Nadelholz verdrängt worden. Ja hier wird noch mit Sorgfalt jeder hohle Baum eutsernt. Die Folgen sind nicht ausgeblieben. Fast alljährlich lverden Tausende von Hektar Wald durch^die Nonne und den großen! Kiesernspinner vernichtet, weil die Singvögel sehlen, die der Vcl- mehrung dieser Schädlinge Schranken setzen können. Eine Hoffnung aus Besserung bahnt sich langsam an, denn die Forstwirte beginnen seit einiger Zeit wieder geniischte Bestände zu schassen. In der Landwirtschaft hat die Jagd die Umkehr veranlaßt. Denn die Jäger verlangen mit Recht kür die hohen Pachtpreise, 184 die Jie zahlen, eine» reichen Wildbestand, Der labt sich aber imr erziehen, wo das Kleinwild in Hecken und Remisen Schutz sindet. Um ihn zu schassen, sind allmählich wieder viele Oedländereien, tvenig fruchtbare Bergkuppen, Wegränder us>v„ mit Ginster, Hecken von wildem Obst, Brombeeren und Topinambur bepflanzt worden, in denen nun auch die kleinen Singvögel Nist- gclegenheit und Unterschlupf finden. Und überall da, wo diese Entwicklung im Interesse des Wachwerks Platz gegriffen hat, sind auch die Singvögel toieder cingczogen. Ob der Massenmord in Südeuropa im Lause der Zeit durch Gesetzes auf ein erträgliches Matz zuruckgeführt tverden kann, ist sehr zweisethast. Die Südländer betrachten die Vogelmassen, die ztvcimal im Jahre bei ihnen durchziehen und tagelang ermattet dort vasten, als ein Geschenk der Natur, das sie nach uralter geheiligter Sitte sich aneigncn dürfen. Die ethischen Momente, die uns abhaltcn, jede Vogelart ohne Unterschied als Nahriuigsmittel zu betrachten und zu verspeisen, sind ihnen fremd. Und wir haben kein Recht, ihnen daraus einen Vorwurf zu machen, solange wir noch Vogelhcrdc und Entensänge zulassent, wo Vögel nach vielen Tausenden erbeutet tverden. Ja, wie wenige Jahre sind es denn her, das; bei uns noch Millionen von Kramts- vögeln in der Schlinge gefangen werden dursten?! Auch sonst ist es mit dem Vogelschutz bei uns sehr schlecht bestellt. Die Gefährdung der Zugvögel tvird ja leider, wie man zugeben inufj, durch eine unaut^iltsaine Kulturenttvicklung hcrbeigejührt. Da sind in erster Linie die zahllosen Telegraphendrähte zu nennen, die alle Eisenbahnlinien begleiten. An ihnen kommen mehr Vögel zu Schaden, als man im allgemeinen verinutet. Noch gefährlicher und die Leitungsdrähte der elektrischen Ucberlandzcntralcu, die von Jahr zu Jahr inimer dichter ganz Deutschland überspinnen. Jeder ,Vogel, der die Drähte berührt, wird nicht nur blitzschnell getötet, sondern durch den elektrischen Strom in unglaublich kurzer Zeit zu einem Häuflein nnkeuntlicher Ueberrcste verbrannt. Diese Gefahr liege sich durch eine nicht leitende Nmkleidung der Drähte beseitigen, wenn sie überhaupt möglich wäre, was nicht nur wegen der hoben, die Rentabilität gefährdenden Kosten, sondern überhaupt zweifelhast ist. Man kann nur hoffe», daß die Vögel diese Gefahren erkennen und vermeiden lernen. . . Viel leichter läßt sich die Gefahr, wenigstens zum großen Teil, beseitigen, die den Zugvögeln von den Leuchttürmen droht. Da ist man darauf verfallen, die Kuppel mit einem Gerüst von dünnen Stangen zu umgeben, das den Vögeln reichliche Sitzgelegenheit bietet. Die Erfolge dieser Maßregel sind so erfreulich, daß man nur wünschen kann, sie bei jedem Leuchtfeuer angewendet zu sehen. Seit einigen Jahrzehnten hat mau nun beobachtet, daß einige Vogelarte«, die früher stets fortzogen, im Winter bei »ns bleiben. Von der Änisel ist das ja schon im allgemeinen bekannt. Vielleicht kan» mau die Ursache in der Reihe milder Winter suchen, die den Vögeln das Hierbleiben erleichterten. Auch das an allen Orten geübte Spenden von Nahrung im Winter mag dazu beigetragen haben. Aber ganz zu erklären ist es doch nicht, tvas iu dem kleinen Vogelherzen deir angeborene» Wandertrieb zum Er- löschen gebracht hat. So steigen, je mehr wir unsere Tierkunde erweitern und vertiefen, immer neue Rätsel vor uns ans, deren Lösung immer schwieriger wird, je ehrlicher wir nach den letzten Ursachen forschen! , . . _______ wie )ules Verne Romanschriftsteller wurde. Persönlich« Erimieriingeii a» Jules Verne, den Schöpfer des sog, naturwissenschastlichcn Romans, verössentlicht Felix Diigues- nel im Temps, Er war mit dem späteren weltberühmten Verfasser der „Reise um die Welt in 80 Tagen" und der vielen artverwandte» phantastifchen Romane bereils eng befreundet, als Jules Verne noch unbekannt aus seiner Heimatstadt Nantes als junger Rcchtsstudent nach Paris kam. Aber die Jurisvrudeuz vermochte den jungen Rechtsbeslissenen nicht iu ihrem Bau» zu batten, magnetisch zog ihn das Theater au, der jüngere Dumas lernte ihn kennen, und durch dessen Vermittelung spielte man 1850 im Thöstre-Historique einen Einakter in Versen des 22jährigen Debütanten, Das Stück hatte sogar einen geivifsen Ersolg, wurde gedruckt, und Dumas kaufte die ersten Exemplare: „So werden Sie wenigstens einen Hä» ser habe», lieber Freund," meinte er lachend, 1884 war Jules Berne Sekretär am Ttwütre Lhrique: zugleich schrieb er damals gemeinsam mit Michel Carte Libretti iiir Aristide Hignard, der als Musiker nickt ohne Begabung war Aber diese Tätigkeit für das Theater beschäftigte die Arbeitskraft des jungen Jules Verne nicht völlig^ er wnrde, ohne seine Beziehung zu den Bühnen zu opfern, Aechselmakler: er ging an die Börse, Der belannte Börsenmakler Eggt» sandte ihn als seinen Kommissionär zur Börse, Und hier blieb Jules Verne mehrere Jahre hindurch, machte wenig Geschäfte, amüsierte aber durch seine witzigen Einfälle »nd seine Ironie eine getvistc Böislanergruppc, die sich inimer an einer bcstinimten Stelle, an der rechten Seile des SäulengangeS, zur Börsenzeit traf. Dar- >unter befanden sich auch der Direktor des Credit mobilier Wallut, der Gras von Cardaillac und viele andere Männer, die zugleich mit der Börse und der Literatur Beziehungen unterhielten. Man langweilte sich damals nicht ans der rechten Seite des Säistenganges; Berne führte das große Wort, ivar ein unerschöpsluher und amüsanter Plauderer, immer schlagfertig und dabei ein Skeptiker, Allein eines Tages erschien et mit seltsam ernster Miene im Kreise seiner Börsenkollcgen und erklärte ihnen: „Kinder, ich vermute, ich werde mich zurückziehe», Ich habe die „Idee", daß, wie Girardi» meint, jeder Mensch die Pslickst hat fern Glück zu machen. Ich habe einen Roman geschrieben, eine neue Gattung, eigene Erfindung, Wenn er Eriolg hat, wird er, daran zweifle ich nicht, die Ader einer Goldnfinc, Dann tvecde ich unermüdlich fortsahre», während Ihr auch «veiterhin Papiere am, Vorabend der Baisse kanfen und ani Vorabend der Hausse wieder verkaufen werdet. Ich habe den Eindruck, daß es mir beschreden sei» wird, mehr Geld zu verdienen " Man begann zu lachen, „Lacht nur zu," meinte er, „wir werden schon sehen, wer zuletzt lacht," Einige Wochen später begann der Roman „Fünf Wochen im Luftballon" zu erscheinen, machte das größte Aussehen und wurde sofort in alle Weltsprachen übersetzt, Jutes Verne hatte Recht behalten: „Die Ader war gefunden," Welche Summen er im Laufe seiner rastloten Tätigkeit eingenommen haben muß, läßt sich kaum berechnen; charakteristisch ist ein? Episode, an der Duauesnel persönlich beteiligt war. Der „Michael Strogosf" sok te erscheinen, Ernes schönen Morgens erschien Jules Verne bei Duquesnel. ein großes Mamiskriptvaket unter dem Arm, „Hier, lies das mal und sag mir, ob ein Theaterstück drin steckt. Ich komme übermorgen wieder," Als er wiederkam, konnte ihm Duguetnel ein sertiges Scenariuni vorlegen. „Willst Du das Stück mit mir schreiben?" „Nein," „Warurm?" „Weil ich zu faul bin und weil D» den gegebenen Mitarbeiter hast: Enncry," Jules Berne ging zu Enncry, das Stück wurde au, gearbeitet, Duguesnel übernahm die Regie, 1880 wurde cs gegeben, erzielte hintereiuander 400 Ausführuiigen und brachte alles in alleni einen Reingewinn von — 1500000 Frs,! _ PcvmifcMc«. — „Musik der Kälte" benennen alle dicienigen, die im Winter Sibirien bereisten, die eigenartigen Töne und Resonanzen, die von allen Gegenständen ausgehen, wenn die Temperatur daselbst auf 50 Grab unler Null fiiikt. Ein Reisnder, dessen Eindrücke im „Mäncstrel" veröffentlicht sind, versichert, daß das „Kält km-ert" fast schm rzha ter und !,nangenehme> sei, als die .Kälte s lbst. Ein kreis cnder, „nbrschreiblicher Laut tönt auf der weilen Fläche: alles klingt, als ob Mctallplatten anein- anderschlagen. Der Huf eines Pferdes, der gegen eine» Stein schlägt, klingt ivie eine Glocke — eilt gerüttelter Baum gibt 'einen Ton tvic Stabt — ein Schütten, der Über den Schnee gle tet, gibt das Gefühl, als ob man rttvas reißen hört, imd oft erklingt dabei ein schreiender Ton, der übertriebene, kreischende Ton des Diamanten, der Glas schneidet. Das ist das eigentümliche an- dmiernde Orchester der Kälte — das auch manchmal den mitgenommenen Lebensmitteln des Reisenden ein- eigene Sprache gibt. So konnte man einen völlig gefrorenen Schinken nicht mehr schneiden, und als man init eineni Beste dagegen schlug, erklang er wie ein Amboß, tvährend ei» anderes Mal der erzählend« Reisend« von einem monotonen, dumpfen Geräusch, das das bekannte Kreischen des Gefährts begleitet, gestört ward. Es schien ihm, als ob zwei Stücke Eisen ständig gegeneinander geschlagen würden. Das >var der Gesang der Milch, die zu Eis gefroren, als fester Block in ihrem Gesäß, gegen ein ebenfalls geeiste» Huhn schlug, _ Skat-Rusqatze. Hinterhand reizt bis Solo, weshalb Mittelhand Null onv«r lpiclt mit folgender Karte: + + + f + ir +J o V 7 QQ Q Q 0 O 0*0 0*0 <2 O O Q Q <2 Q Q O^ o o o A A Vorhand hat acht Annen in ihren Blättern mehr als Hinterhand. Das Spiel geht verloren, ohgüich die übrige» Pique nicht zusammen stehe». Auslösung in nächster Nummer. Aiistösnng des magischen Quadrats ln voriger Nmmner: D A U 1 N A M |A v M B 1 A N A A 1 3 Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckeret, R. Lange, Bleben.