«r. 29* Zweites Blatt M- Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags, Die „Kiehener Kamliienblätier" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „lireirblalt für den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Di- „Landwinschüftlichen Seit sragen" erscheinen monatlich zweimal. Sichem? Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesjen Dienstag. l5. Dezember X9X4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriltleitung.Geschäslsstelle ».Truckerei: Schul- strabe7.Geschältsstelleu.Perlag^^Eb1,Schrisl- leitung: s^K112. Adresse iür Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Rriegrbnese aus dem Gsten. Bo« unserem zum Ostheerc entsandten Kriegsberichterstatter (vobercchtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) In der Feuerlinic au ver ostpreußischen Grenze. Divisionsstab, den 1t. Dez. Gehöft, .... Bor der Straße ist ein Perhau von gefällten Bäumen und Draht. Rechts und links von ihm blinkt ein mattes Licht auf, das Licht aus den Erdhöhlen des Schützengrabens. Es leuchtet nur nach rückwärts und ist nur wie ein etwas Heller Nebel. Die Kompagnie bezieht ihre Stellungen, die Pferde werden zurückgeschickl. Die Leute kennen die Lage der Unterstände, alles vollzieht sich mit großer Schnelligkeit. Wir gehen in den Gräben entlang; in den meisten Hütten sind Oesen. „Es gibt noch heißen Tee mit Rum", sagt mein Begleiter zu dem Feldwebel. „Schön, Herr Oberleutnant." In die Schützengräben mit einbezogen, drei Meter hinter ihnen, liegt ein Neines Gehöft, das den Offizieren als Schlafstelle dienen soll. Ehe wir uns aus die Such« machen, will sich der Oberleutnant noch überzeugen, daß die Feldwache richtig abgelüst wird. Wir stolpern nach der Straße zurück, überllettern das Verhau und gehen in die Dunkelheit vor uns hinein. Nach ein paar Metern haben wir die Drahthinderüisse zu beiden Seiten der Straße hinter uns gelassen. Wir sind zwischen den beiden Linien. Me paar Minuten machen wir uns gegenseitig auf Stolperdraht aufmerksam. Es gibt noch ein großes Hindernis, das ich nicht sehe, bis ich mft pcn Füßen dagegen stoße. Die graubraunen Baumstämme heben sich von dem braun-grauen Schlau,m der Straße auch dann nicht ab, wenn man dicht an ihnen ist. Eine Gestalt steht dicht vor Uns. Ich habe sie weder kommen hören noch kommen sehen. Der Feldruf wird getauscht. Der Oberleutnant hat eine kurz« Unterredung mit dem Sergeanten und wir können zurückgehen zu „unserem" Gehöft. Der Boden guatscht unter unseren Füßen, wir überspringen Gräben, sinken bis zum Knie ein, taumeln, stützen uns gegenseitig, bis wir die Umrisse eines Gehöftes erblicken. As wir aus ein paar hundert Meter heran sind, nnrd cs plötzlich taghell. Eine russische Leuchtrakete steht über unseren Linien, Man sieht bei der Helligkeft deutlich, daß das Gehöft vor uns eine jalte Brandruin« ist. Unsere Schützengräben liegen links vor uns, wie wir jetzt erkennen können. Nur wenige Sekunden lang steht das blendende Licht am Himmel, dann ist die Dunkelheit umso undurchdringlicher. Sehr weit nach rechts scheinen jetzt Maschinengewehre ihr Hämmern anzufangen, bei der absoluten Stille hört man jedes Geräusch ziemlich deutlich. In der Ruine ist Bewegung. Sie liegt zwischen den Linien. Wir halten still: Nichts mehr zu hören. Der Regen setzt stärker ein und jedes Geräusch ertrinkt unter den Tropfen. Wir schreiten so schnell aus, wie wir können, und treffen plötzlich aus unseren Feldruf. Rechts schreit ununterbrochen letzt laut in auffallend regelmäßigen Abständen ein Käuzchen. „Die B«mdc hat tvas vor", sagt mein Begleiter. „Wer meistens überlegen sie es ffch dann wieder." Ein Soldat mit großem Bündel in der Hand steht vor uns. „Ich habe bloß meine Gans abgeholt und nun habe ich mich auch verlaufen." „Ihre Gans?" „Göttchen, ich hörte sie immerfort schnattern in dem leeren Stall, in dm ersten dunllen Nacht wollte ich sie uns holen. Nun ward heute so weft." Nach kurzer Zeft ist jetzt das richtige Gehöft erreicht. Wir sinken noch einmal bis zum Knie ein und kommen dann in eine lleine Bauernstube, in der eine Lampe brennt. Die Fenster dieses Raumes gehen nach dem Hof hinaus, trotzdem sind sie dicht verhangen. Im Nebenzimmer, das nach der russischen Seite blickt, darf kein Licht gemacht weiden. Der Ofen pustet Wärme von sich, er riecht scheußlich, es wird mit Torf geheizt. Ein Hauvtmann und ein Oberleutnant sind noch in dem Zimmerchen, in dem man die alte Salchurger Uhr sorgfältig ausgezogen hat. Wir teilen unsere Borräte, — mein Freund hat die unglaublichsten Tinge als Liebesgaben erhalten, — trinken ein Glas ostpreußischen Maitranks und „die Betten" werde» hereingebracht. Eine dicke Lage Stroh wird in der Ecke ausgebreitet. Ich habe meinen Schlafsack init, die anderen Herren nehmen ein paar Wolldecken. An Ausziehen ist für sie so wie so selbstverständlich nicht zu denken. Das Stroh knistert und flirrt. „Gedroschen?" fragt der Hauvtmann den Burschen, der es mit größter Sachkenntnis auffchüttct. „Nein, Herr Hauptmann. Dos gibt es nicht." Ich greise hinein in die schweren vollen Aehren und lasse sie durch die Finger gieileu. Mir ist es, als sähe ich den Mann mir dem doppelten Antlitz über die Felder stampfen. Wir werden still. Tie Lampe verlöscht. Die Wachen werden noch einmal genau instruiert. Das Stroh ist weich, meine Gedanken sind hart. Ich denke in eineni Stroni von Bildern und Satzreihcn immer wieder fast gualvoll an das Wort, das sie hier sagen als Schlußwort zu allen Sätzen: „Gott strase England." Tie Uhr schlägt die Stunden. Ich zähle bis Mitternacht. Da ist draußen leises Sprechen. Postenablösung. Ich zähle drei Uhr, da fallen unsern ein paar Schüsse. Wir springen aus. Die elektrischen Lampen leuchten grell über die weißgetünchten Wände. Ter Oberleutnant geht hinaus und meldet nach einer Weile: „Feldwache auf Gehöft N. hatte lleine Schießerei. Wir können wefterschlasen." Ich falle bald darauf in traumlosen Schlaf, aus dem mich erst mein Freund weckt. „Wenn wir nach P. wollen, müssen wir aufbrechen, es wird hell heute." Es grbtKasfee mft kondenfferter Mftch. Ter Hauvtmann müht sich ab, in seinen Kanonenstiesel zu kommen. Während mein Oberleutnant aus einer Tube Marmelade auf ein Stück Kastenweißbrot schmiert. „So leben toir, so leben wir, so leben nur nicht alle Tage," summt er dabei. Wir verlassen das Haus und gehen in die Schützengräben hinein. Tie Leute schlafen noch meistens. Im Osten ist der Himmel blaßgelb und an einer Stelle glüht er wie eine bellrote Wunde. Uber leichte Wolken schlittern schon wieder über die Farben. Trotzdem kann ich die Gegend wett erkennen. Drüben die dunkelblauen Bergketten sind schon Rußland. Das große weiße Gebäude rechts ist in russischen Händen; in weften Bogen parallel den unseren ziehen sich die russischen Steilungen der 73. und 55. Division, die diesem Wschnüt gegenüberliegen. Die Entfernung zwischen den Linien geht von 2000 Metern bis zu 500 Metern an der nahesten Stelle, die wir jetzt erreichen wollen. Das Gelände dazwischen ist vorläufig für Infanterie kaum passierbar, lleber diese Aecker. in die man bei jedem Schritt knietief in den zähen Boden einsinkt, kann so leicht kein Jnfanterft- angrifs geführt werden. Die Russen haben nicht so völlig unrecht, sich über die „Seesestung" Ostpreußen zu beklagen. Die Unterstände sind sehr verschieden. Je nach der Geschicklichkeit ihrer Berserttger. Am saubersten ist das „Gasthaus zum blutigen Knochen" gearbeitet, das richtig lleine Fenster mft Läden und Bänken und Tischen hat. Streckenweise steht das Wasser so hoch im Graben, daß ivir außen entlang gehen müssen. An der Trockenlegung dieser Strecken wftd eifrig gearbeitet. Freilich ein wenig Aehnlichkeit mft der Tätigkeit des seligen Sysiphus hat diese Arbeit. W ttrer Stelle liegt etwa 200 Meter hinter dem Graben ein größeres "abgebranntes Bauerngut. „Dort soll unsere Weihnachtsfeier sein," jagt meftr Beglefter. „Es sintz dort große Keller, die sind geweißt worden. Ein Zeichner von der zweiten Kompagnie hat die Wände bemalt, Tische und Bänke sind in; Arbeit. Hofsentlich benehmen sich die Russen anständig." Wir gehen derweile vorwärts. treten ans dem Graben über eine lleine Lichtung, um die Gehöfte vor uns zu erreichen, da summt es vorbei, so daß wft doch vorziehen, in möglichster Deckung an das Gehöft heranzickovrmen. Wir sind eben vor der Tür, da fallen vor den Feldwagen ein paar Schüsse. Es wird beschlossen, doch nicht unnötig die Aufmerksamkeit der Russen zu erregen; und in Deckung von einem Bahndamm vrosichtig in fünf Meter Entfernung gehen wir zu den Schützengräben zurück. Dort frühstückt man jetzt. Mft ernsten Gesichtern meist. Dieser Krieg hier an der ostpreußischen Grenze hat nicht einmal das grimmige Lächeln, das der Krieg im Weften und in Polen zuweilen haben soll. Ein paar Kilometer hinter den Linien stehen die Häuser und Felder der Ostpreußen, die buchstäblich hier mft ihren Leibern die Heimat decken. Weil sie hier bis zum Lech in Dreck und Wasser stehen, wochenlang, weil sie hier Tag für Tag auf der Grenzwacht sind, kann der Ü-Zug ein wenig tvefter rückwärts fahren, können die Frauen an ihren Herden stehen und in ihren warmen Häusern sitzen. Es handelt sich bei allen anderen Fronten um dasselbe natürlich, aber die Riesenentsernungen machen es nicht so greifbar für das Gefühl. Hier weiß jeder Mann, wenn ich zurückgehe, flammt meine Stadl, meftr Dorf, mein Haus in Funkengarben aus. Sie werden nicht zurückgehen, aber ihr Gesicht ist erzsckpver und ernst. Ich möchte niemandem von dem Drttgestftn, das mit dem Krieg spekulierte, raten, durch die Schützengräben hier an der ostpreußischen Grenze zu gehen. „Gott strafe Ätglaud!" Wir verlassen den Graben, um vom Giebel des Hauses, in dem wir geschlafen hatten, bei dem klaren Wetter in die seftch- lichc Seite zu blicken. Der Boden eines Bauernhauses, in dem es sehr ordentlich zugegangcn sein muß. Es ist eine von den prvtestanttschen Salzburger Familien, die zurzeit der Gegenreformation hier ange- siedett wurden. Ein paar alte Holzsacken stellen in der Eftrünrpel- eckc. Sauber sind die Abteilungen ftir Obst, für Gerste, für Geräte, für Federn. Alles ist durch sckMale polierte Wände getrennt. Das kloim Fenster, das noch halb zugepappt ist, blickt genau über die russischen Stellungen. Mau sieht nftt dem Glas deutlich, wie sic anfangeu, neue Drahthindernisse zu bauen. Sic sällen am Waldrand Bäume, schleppen mit großer Selbstverständlichkeit alles zum Bau Erforderliche in die neuen Linien. Als sie an einer Stelle, an der ihre Festsetzung nicht „erwünscht" ist, in ziemlick) dichten Kolonnen ankommen, gibt unsere Feldwache Feuer. Die Russen lassen Draht und Pfähle liegen und laufen eiligst zum Waldrand zurück. Hinter dem weißen Gebäude steigt Rauck auf, und wie ich oben ftt den Trahtsirst Nettere und durch eine kleine Luke hinühersehe, kann ich deutlich die Russen in Kompagniestärke etwa erkennen. Es wird Meldung an unsere Artillerie erstattet, daß sie einmal hineinftrnkt. Hinter den schwarzen Fensteröffnungen im Giebel des weißen Hauses ist die Dunkelheft an ein paar Stellen hellgrauer als an den stbrigen. Bon dott beobachten russisch« Offiziere uns, wie 'oft sie. Einmal kann man einen Kops erkennen. Wir.müssen zurück. Die Russen haben die Eigent.ftnlichleit. bei aufllärendem Wetter dos ganze Terrain mft Granaten zu bestreuen; vor allem die großen Straßen. Man sagt sich „Aus Wiedersehen!" Wie ich aus der Sttaße nach dem L-tabsgehöft gehe, vor dem mein Wagen wartet, muß ich an die lusttge und feste Redensatt des Oberstleutnants denken: „Kommste übern Schwanz, so lommstr übern Hund!" liniere Batterien beginnen gleichmäßig Ul feuern. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. Märkte. Gieße», 15. Dez. Marktbericht. Auk dem beutigen Wochenmarktc kostete: Butter bas Piund 1,10—1,20 Mk.; Hühnereier 1 Stück 13—I t Plq., 2 Stück 00 Mg.; Enteneier 1 St. 0 Piq. 2 St. 00 P'g.; Gänseeier 1 St. 0—0 Ptg„ 2 St. 00 Piq.; Käse das Stück 10—12 Piq., Käiematte 2 Stück 5—6 Piq.; Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00—2,50 Mk., Hahnen das Stück 1,00 - 2,50 Mk., Enten Vas Stück 2,50—8,00 Mk., Gänse das Pid. 80—70 Pig.; Welsches—5 Mk.; Ochlensleisch daSPfd. 66—96 Pig., Rindfleisch das Piund 80— 94 Psa, Kuhfleisch 80—90 Mg., Schweinefleisch das Piund 80 —90-96 Pig. Kalbfleisch das Md. 80-84 Pig. Hammelfleisch das Piund 70—90Mg.; Kartoffeln 100 Kilo 7,00—Mk,, 1 Kgr. 8Piq-, Weißkraut das Stücks—15 Pig.; Zwiebeln der Zte 12,00—15,00 Mk.: Milch das Liter 22 Pig.; Aeviel der Zentner 15—20 Mk.; Birnen das Piund 12—15 Pig, Nüsse 100 Stück 40—50 Pig. — Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. fc. Frankfurt a. M., 14. Dez. tOriq.-Teleqr. des „Gieß. Aiq.») Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen lhiestger) Mk. 27.50—00.00, Kurhesflscher Mk. 27.60—00.00, Wetterauer Mk. 00.00-00.00, Roggen lhiestger) Mk. 28.50 — 00.00, GerstelWetterauer) Mk. 22.00 —00.00, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00 . 00 - 00 . 00 , Haser Mk. 22.10—00.00, Mais Mk. 00.00 bis Mk. 00.00. Alles ab Station. Weizenmehl 0 Mk. 00.00—00.00, Weizenmehl I Mk. 00.00-00.00, Weizenmehl QI Mk. 00 00 bis Mk. 00.00, Roggenmehl 0 Mk. 00.00—00.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 00.00—00.00, Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 0.00 —0.00, Weizenschalen Mk. 0.00—0.00, Roggenkleie Mt. 00.00 -00.00, Malzkeirne Mk. 00.00-00.00, Biettreber CiO.OO - 00.00, Futtergerste Mk. 00.00 - 00.00. Alles per 100 kg ab hier. Briefkasten der Redaktion. <«nonyme Anfragen bleiben ««berücksichtigt.) Gütcrrrcht. Nach der von Ihnen zu veranlaffenden Eintragung ins Güterrechlsregister des hiesigen Amtsgerichts muß die Bekanntmachung in der dafür zuständigen .Darmstädter Zeitung' eriolgen. Verantwortlich für „Feuilleton", „Gettchtssaal" u. „Vermischtes": I. V.: A u g u st G o e tz. vollslieder von der Zront. Das reiche Blühen der deutschen Lyrik, das der Krieg mft einem 'Schlage hervorgelockt hat, beschränll sich nicht nur aus die Beruss- dichter und die literattsch Gebftdtten, sondern auch aus dem sonst stummen Munde des Volkes haben unzählige Stimmen gesprochen. Was aber von diesen eigentlichen Volksliedern wahr, rein und stark Ningt, das ist zum allergrößten Tell von Soldaten gedichttt, denen ein großes Erleben, der emvotteißende Schwung des Hcldengefühls die Zunge loste. Man hat mft gutem Recht schon srühtt gesagt, «daß der uralte . Baum des Volksliedes eigenftich nur noch in dem einen Ast des Soldatenliedes junge frische Zweige treibe, und im „dichtenden llnterosfizier" sah man den modernen Nachsolger des allen Barden und fahrenden Sängers. Der deutsche Soldat hat diesen Rui in dem großen Kriege trefflich bewährt und uns schöne echte Pollslieder geschenkt. Einige neue und charalleristische Gedichte dieser Att finden sich in der soeben bei Eugen Diederichs in Jena erschienenen Sammlung von „Gedichten aus dem heiligen Krieg" „Der Kamps". Da singt z. B. ein Muskttier des Jnsanterie- Regiments 88 bei Pargny sur «aulx am 10. S-eptembei ein wehmütig gefaßtes Lied im schönsten Volkswn, von dem wft die erste und die letzte Sftophe iviedergeben; „Die Wälder stehn im weften Rund lind träumen in die Nacht; Die Nebel ziehen auf dem Grund — Morgen, Ja, morgen ist tue Schlacht! Ich denk an dich, auf stiller Wacht, 'lebt fernes Heimattal, An Pater und an Mutter Biel tausendmal. Die Sterne gehn am blauen Zelt In ewiger Himmelsvracht; — Ach, was ist aller Sfteit der Welt! — Morgen, Ja, morgen ist die Schlacht! Und sterb ich dann nach treuer Wacht t m frühen Sonnenstrahl. o schütze, Gott, mein Vaterland Und meine Lieben all!" Ein Tilsiter Soldat, der Geftefte Knrschat, denkt am Biwak- seuer bei Brüssel an die ferne Heimat zurück und dichttt d-ie folgenden schlichten Verse; „An der Memel Strand bin ich zu Haus, lieber» deutschen Rhein zog ich hinaus. Durch das Moseltal, über die Maas. Doch den Heimatstrom ich nie vergaß . . ■ Großer Schlachtcnlenker, der du oben bist, Dtt kein treu Soldatenblut vergißt, Schirm du meine Heimat in der Fern, So ich für sie sterben soll, so tu' ich's gern." Ein anderes anonymes Lied meldtt vom Kampf der Manen in Polen: „Mit stolz gebauschten Fahnen. Die Wehr in bester Hand, So reiten Ivir Ulanen Ins grüne Polenland. Es stamnit ein helles Blitzen Bor unsern Reihen her. Die blanken Speere schützen Des Deutschen Reiches Ehr . . . Du Zar im festen Schlosse, Hab deiner Falschheft acht, Es brausen flinke Rosse Durch die gestirnte Nacht Es schlagen scharfe Klingen Dein Söldnervolk ins Grab, Und Reitersüuste zwingen Dir Heilgen Frieden ad." Ein prächtiges Requiem haben Kameraden von der 6. Kompagnie des 107. Reserve-Regiments ihrem gefallenen Hornisten Klein bei seiner Beerdigung gesungen. „Spielmanns Tod" heißt es: „Die Schlacht ist aus, ein Tag zu End, Es reichen Freunde sich die Händ, Dann ward zwei-, dreimal abgezähll. Gar mancher fehll, gar mancher fehll. Und mit dem nächsten Morgengrans Die Krankenträger zogen aus. Wen bringen sie so bang und schwer Aus blutbefleckter Bahre her? Der Spielman» ist's, mein Kamerad, Der hier den Tod erlitten hat. Jjch schau ihm still ins Angesicht, Er sieht mich nicht, er sieht mich nicht. Wir legten ihn ins kühle Grab, Daß er sein Ruhebette Hab. Und wenn ich dran vorübergeh, Wirds mir im Herzen weh, so weh. Auss Grab, mit Blumen überdeckt. Ward noch ein Kreuzlein aufgesteckt, Gott gebe ihm die ew'ge Ruh, Laßt singen uns ein Lied dazu. Wer weiß, ob nicht schon diese Nacht Die Kugel uns ein Ende macht? Man grub uns ein ini grüne» Wald, Wer weiß wie bald, wer weiß wft bald." 'Andere dichtende Soldaten Ammen mehr bewußt in den Volkston ein, so der Dichter des ,Liedes von Donchery", Wilhelm Hermanns, der also anhebt und schließt: „Das war der Tag von Donchery, Und wer es sah, vergißt es nie. Das todbereite Ringen! Da lag die Maas, ein Silberband: Und drüben hoch die Hügelwand, Bon Schützengräben überspannt. Die sollten wir bezwingen... Und der das Lied gesungen hat. Der lag vor Donchery, der Stabt Im heißen Kugelregen. Er trug im Httzeu ein Gebtt: 'Du Geist, der durch dft Wellen weht, Verleihe, daß im Kampf besteht Alldeutschland allerwegen!" Mft gutem Humor erzählt im Tone des „König Wilhelm saß ganz Hefter" den kühnen Handstreich, der bei der Belagerung von Antwerpen zur Uebergabe des Fott Lizele führte, Alex. Bärwald, und so lebt die gute alle Sangesftadition im deutschen Heere fott. — Die deutsch-österreichische Bündnismode. Die Wiener Frauenmode ttägt in ihren jüngsten Schöpfungen den großen politischen und militärischen Vorgängen der Zeit in gesckück ter Weise Rechnung. Besonders in Blusen, ftir die starker Bedarf sich fühlbar macht, weft die Bluse bei der herrschenden Einfachheit besonders zur Geltung kommt und man sie auch statt eines Abend Neides ttägt, macht sich eine deutsch-österreichische Bündnisnwde gellend. Ta ist zunächst dft sogenannte Bündnisbluse, die nach einer Schilderung des „Konfektionärs" aus seldgrauem Tuckw hergestellt ist, eine lleine Brusttasche und am Halse einen Steh ttagen mit schwarzwttßem Borstoßc bat. Dazu gekört eine Kra walle, die ohne Schleife inir aus zivei hängenden Enden besteht. In diese ist der österreichische Adler in Gold und der deutsche Im Silber eingestickt. Auch das Eiserne Kreuz, von einem gleichfalls gestickten Blätterkranze ttngerabiiit, bildet einen sehr schönen Aut putz dieser Krawatten, die am Halse von einer Sicherbeftsnadel gehalten iverden Neben diese Bündnisbluse tritt sodann eine Reibe von „Feldherrnblusen". Die „H i n d e n b u r g b l u s e" ist gleich falls grau mft einem runden Kragen in den deutickeu Farben ge stickt ans weißem Grunde. Die „Beselerbl nie" ist weiß mit schwarzem rundem Seidenkragen, während die blaugraue Bluse „Hötzcndors" ganz militärisch zugeschnitten ist. Wie aus den hier gegebenen Farbenzusammenstellnngeu ersichtlich ist, zeigt auch die Frauenmode gegenwärtig allgemein eine Neigung zum Ern sachen, zur Vermeidung alles Ausfallenden: und diese Wirkung des Krieges aus die Mode ist geiviß als erfreulich zu begrüßen. e Ityl OßH £> -i*gO*^Or rr-^p — fg grfg : ;o^- s-sHsLZZLZS. 5 P£§ ^ -«Dħf . 5 Z g§ Ü^ 2 tf^g>f Ü.® off»« j -.3 " o 3 o e " ETac-p - o— eTä-p-g ~3,2 2 . 3 « "3 •» ■^3??»' « »y~ SaSv3.^*B=:Z *5. 3 . 3 . 5 ® ■-^~Ss , S'5l r f§*'’ n 't32 5ir3se3f=“zi r<. ^ n* «*© LT TO “ o 3_ •—e ,_ _ TO to- ro - rt, ~ —«.tos 3 " 3^3= & 3 - « 2 °‘S'S^£|'S 3 S'S-a-ff 5t3 Orß>(3-_ —O- ~ 3 SS S^'W&g’-y 3 — 3-2 2 ™ 3 _ -» 3 ff* = -Sj-f S-ää" Z-|f?e ft f 3 LZ —■T &«■&* 5s c ~Sf§p. a z“S.f> 3 |-©g, CT °°.» 2 --ZZ 1 3 £§ "AZ-E-Z^G^H ~ s ff" E —3 «* Sr — S S.8 Z——§3 Zg—Z 3 £’' e'^.iSS'ST - *- ^-* -*. ~r to »n. 3 —r. , Q STn. n Ht n-Ö » 3 C J n h 3 ® •23§r* §3® *• o 3 « io® a § 2 *■“*•*» 3 5 ~to | 3 & S: ^ p stl ■J§ er —** p ■ - rt H 8 » 2 . £ "g 1 K NA ' © ? al 3 f ^ss ® H 3 -3 5 t rf -"©L-Z 33 3_ ** o’ LS 6 «»ern — 0 L.^"-0| 2 3 3 öS -? 2 3 -■ Ig °2 srp’„ a £o P ri &•*' Ä« 03 « ’ 3Z£?Z3 firlsf . »Jissa S Sg-sgHHS «««Se^ö§rlsggf™s:~l s |«^ s S£rJli.lS3 3 Z§K^-LL-^Z rtO^^P Q £ 3 p*' rt S ® 5^H >'— *— ~^* ‘ * p £? 3 d^'h o* a' - ”^ 3 "2^5 ton; Q p= r-> 3 P» 7? -to, §r> ro o 3, £ ?=s{3cd rty CD ^ r - «»>£•• to 3 3 w »cg«tf ^ 27 ^ CD g . I®1 _ 3 & i-5°° «•Js-a- ©|g§ 's 3 «o S'° 1, er© srs 3 or» s; » ®S E® Sb m f^rmani L O* TO P STO * Sc 5 2 n»L ^ 3 ß^ 3 «- iP er' © fl> H« S-a« ZA- 2.3 ^ 2 ^ 3 o* er D-- 3,2^ g-f y ZL- * ® » F s» 5,® § Ii.| -tr to *" ^1D=X_ f-l W D 2 -^7 o" h ^ 2 « TO. TO ^ -■ I = 3f§3gz^-S|<~~® &s S ^'l-gä ES 3* " « 0 « « - 'TSS.S Ms 3 ots~ 3 £ # 3 3-ü3'§'§>~ 3 £»«.§'!§ w r ic i H* "»^§2^,-3 3 c Co sjg*wl : 8r"‘-tlJrs« cr^JT 3 *e2: §'" E 3?^=;= ^s§"s3Z TO D ° (p g f-j- ^ ö G TO 3 OJ* 3 celf löf | S 2» 3 oj 2 3 o r O cd rt 3 o ca «iy rö o fS "SJ^pö’S' g3 n " 5 cS zE^s 3 — to o : «S^-E £ 3 SS'-S'—'o ©« Esr o S^. c a'o’ “wSs 3 ■ff a, aI 'a 3 2 5 3 .§r a- 3 ,g 83 3 « c «■“' —3 S'° r ° I" Q- f I er™ Ä „E 'S, 3 „ e - f§lf|« - » 3 S 3 g ö 3>? S «do roo"" «3 s ™ ss EC-g _h^s §• o.®" S 3 e ??5 «* r»»»' 0 ' S ' 3 p£ S 3 © 3 SgOss^agsff£ o-® 3-p e «' • EEs s 2 - 2&""2__a 2C3 L Hf ""S^SSto o-g- Xf = g“sss ?! ?glCls| 3 ^l§. >SsS 3_. & Eg-f^lSZS-SlIg Ä •-* or 3 TO -f *4 sCT to 3 O 3 *3n33?3S3ä»a '='Cn g 5» ? 2.P 5 3 «' ® Z" er o-E « ®| ^S § S Sg|5 "•g s : p= ft? "* LZ'F- “33 3 z o|S a& 3 ff® §« 8 Si© s s I = © z 3 3 ,? ? -ZK' & I L Z 3 5 | ^ © P 3 er? = 3 3'2 § or 3 r^ er ~r~ t co o c — to ® «3, TO TO Ö S® ^ CD TO ^ 3 3 3 « Sr^laSZ ppEto'^p^p S 1 ^EZ^z.Z 3 a 2 Eg ' I«ff 5 «§» &■??# " ®,prC' a 3 r* «_r,B-o- 3LZ 8 °"Z ^ o’ 2-CD k^^to Q? o 3- oc" •>*’ ^s7-37to ,_;- 3 c s 3 TO ^ / & 9 S£ —- D 'S .Sxd J22 zlill 3 »#*£ 3.0,2 2 e ©»■s 3 . ?t ZS 5 |||gZ I 91 fö 3 CT n « ^»cya 77 »«» «t-cd o 3 oer LS « IS SS-a« A- a^s 2.3Z«™<5»«.oa, e-Z —33 »o a gZzE® 53 Ö p 2 3 ZZS Zerg; 3 2 CD TO <— TO wj TO.V2 ' 3 «|c ,Ä '^?&fi r e=g ©ZS 3 fZ«°g- 3 ?S^ 3 3 ar.? 3 Z---Z m> ^ o a - ^Eer 2 f^äc ss Qs.z <2 r*"^ P «r TO ■ 7%Z > a-o es«2, _. — O «I «^ 3 o rt~r~* Q, $5=^3 T^CD CD -&--. 7z. *P er er» o o-ä« wE| a 3 2.33 SüatlE^D O^rCD r-e D § TO -ZI "■ >s» TO W CD >5ü 2 S <^P « s Z« 3 = s ' r "'§'a fir s «33' L©^L ?£S?Stf?f§f %nm ■s| 5232 g ^3 S 3 o !7 >p ' ^a« *>. « vaSESjÖ zs-fs.“g hfäsas SP ^cd t&ggff 3 ffi zs^'S’ 33 ' aS 2 LL-P 3 3 3 ^§ 3 3. « ^ TO o* 3 3 2 ^ ? |f MI ff g'-Ü» » CT SD ©!^© g -2.3 3*s’q^^ «EgC Z Lz^«> 3 aars E«sa«- L: 3 © f ffS^ZA «» p, 3 er TO 0 0 Ho m -' cd ir agtg, r* iT P * 3'TO 23 p ? 2. S -Sa -"? 3. er .3 S'toV TO © CT* 3 II D CD P g 2. t: er : ' 2. fl a 3 I p3 ^2 cS /•p • 3 :ta§ Sf»s W 2 77-. lütn o to': 3 8^ ! (?)§■? 3 er r*- TO* 3§ 3 Q «ü g _ er S 3 a** 3 zi si L .rt; Zg-P-g- IS n - Ls© -3 t? ff «0 *2'.o «O CO^* TO* -g' 02. "* ^ <7* J.TO«P 05 ‘ L-erS t fi'f 3 L KZ 3 ^— 0 TO ;o gr-pcj e, p» 3 «s ™?§8 sS'HJs^SS^I« 7 3 ««-2Ef& N3 ' 9 aj,-»®- 3 « a , » 0 3 » 0 S2& f 3" 3 KM bSE ^3-^1 M ! rj K 32«» EerZ ©Z« 3 3 3 *K Z O gl« I x-SZ 3 »« 3 2 M P 2 . CJ5 TO «0 TO* 2^,0 Zp||S|"oB £»to ^.S._ B^CO^ ^ TO p» ‘ y»|s||s ■zsrä « •«|llF®i%IIJlf» .|s|^®fäMS_9|. ;ae 3 ^ ® Cr* » f 3 ©o-Z'Z 3 " ®K-»SL^ ö - 3 2 — ü,zS 5®Ew| ^Zz^" EAa « « a>« s 3 5 *g 8 3 S ~ n < o r ,fi ' 3 '^'MfS.ererH .'®’ 3 tp-f,tz s»; s p zffZE s'ag »g® ^ 5 ' ? 9 (B S p 5 c 6 © © “E”®|os 3 -»©AssZgA 9*§ ®- 3 EE,2e M 3 'S rTroJ^S toP^H, f 3 5 S=g to 5 2 § 5* of»TO 3 ^«,3 O®' 3 o ^o TO ©SToogrl f£ic> Ö3 an3 ^sfraJrS s>Lf 3 1^3 a 3§ ^.SPS'^s. T «TO C S* o'JS« ~ z^& % <•£> 3 2: a* C^5S'-prö TO ^.p «ro 5a | 3 fas 3- Z3 5 SZZ §?5 CD 'J D: ®p er 3 s ' 3 or ev ^ to 3 a|I.« 73 TO 2 to^ 5^ co > 2 ,P er P ^ TO o* “2t TO °" O to"p ^ Z-G2. wf «1 "a x- Z.L |s „ J Z- 2. ' b pSb'P 5?3 &3 a =|f9 WW . -. d s-3 ^p«w p 3 za* 5 - © 03®» - _ r» 5 c* ?5 tS O — 2 3 £, z E®-|© S «©’ K • «• «aff «LZ « «'E . s-3 — «©» LS© c? a ffs ; ■aBattHfi S, 0! «Ill "Kzs ö^ rt » 1 w I ^22. rf' 2: S P- TO^ fis 3 O — Or 21 £ D 3 P ® TO* g ^- 2 . ü® IA n» 5^3 s 3or t r v > 3 s® «»■ o P er -er -o 3 • VZA ^.T- f 5'Jp” •D 2- CP «u TO 1 P S O «TO 3 « «* 2» ' « ex 3 3 ®3 5* los* AA sf 1? ff ■&'g st «» Z' = *S. %Z La CO ^ O" V s§ »a 3 « »32 «23 TO» —. r* Ä ^ r; -I er to* cö es 1 i 3 2.C 3 3 er er I z © 3 L 3 f f Z Ö3 ö a- m — o ® ~ » CD 3. C 3 a o <| CD TO 3? H*’ S &): o « 8 öj 2 3 o | CD L CD ä •“»§ 03 ü O T5 ~ s c s> w o «? 3 ÖS o J rT" C /3 Bä D) ■ O a -TO-« CD ■ Q) ■ CD ü >S ”5 ■ m SsS »ef-j? lf I« BfS^S t-S B^S Z» « O 0 1 L0 n O “* & l? . « 0 Bl 2 O äSa 3 BB Z 3 '“ 3 M Cr 3 L LLL to" r* to ^ .»jo« Qo© | TO TO I o ar cs ^»2 S & TO 3 r» A« S 'Z.A 3 '8 3 L 3 -^EZ ©L_E Ls" «Kö-ßL-Ls 3 :, 0t o« OTtTfS or~J !? st a 'f a * o ‘ri HifUlS^es. s «»: L'L 3 p”0 P & D «, sftSÖ(i3ff5- »

2>S II Ls f.5: 2 a ~z?Z r ~' ~ - =r 3 g^Ss'-S- 3 r fs g o<3 53- cS ' TO I 7SkZ :Z W r * % 2 ^ - «3ä S •gj K r- 93 2 g ES P“ ö to ger T-» 3 2 to CT es 3 E er ^ « Or^ -Z « ? §§§ fff . (t 3 ^toS» ~”W? Z 5® 2 a -3 E ® org-ä »» 3 Sr>c V TO -- 2" <-; ' P» 4L 3 er g ^ er 5 y 52 0 ? 3 3 § to 5 .* * 3 3 ►— ^00 52 »5 ^ TO 3^ ■ O ■ 2* . •=' ,B ^ 5 3 c*. 2, HH n 4L« ® p St 5*or S> »3*5 s 2. 0,3 3 ?Es- a"°» to er c/ o». 2 er s- O-^ Co er If i = “1 s ’ = .■ » » .0<3e 2 « 2 ^ E ©s Z ö> 1 #© 3 5 p 2 P^TO* er ^ P -er P 3 * ^^p " Kp TO D TO D S 2 r» S p S* CS p°3 3 3 EE 3 z^e- 3 I » £3- 2.3 E» S Z © L 2 ©ZÖH 3 ©z i;/Z to ©i f “SB V — ^2J§Z2 3 SS'Z- 3 ZZZ^ °-" °~ " r»5 z”*© 3 2,S= " ~ “ ' 8".“* E er . Z«^t 2 M ? 3. CoaS^isfieB©^ Zs- = KZ-LgLaEZgE - er c7j3 77o 2 .d ** «-et» 3- ^-r — l>f — I O 3 2^ — D —-TO. toOs^d^p^H - !^- CD -er CD »s- ' to -» 1 -ro o 3 «r " p -S p ^A, 2 S-EZZ »ä® 1 «'? 15' «sSg^s« -2 3 00 2 . _ ’äi gK 2 .LS 2 Z.g 8 L P o p' 2 ,' S' 3 ® S (?) 5 2 ^ z - ■i'l 3 3.t f l r fifiäi § "' ps-er P ' - ' p to 3 ^ ^ ";£,c/^ '^S«.to- >sc2q' § P eV« c*« ' g ©z«s^'" -L * = “ffo 3 Fit SEä-3 ES $ — — « p 3,2 “ g» 2 2.? 3 o-3'ps iSjj- rrer'_ - s a 83 I'ötfllll : a-g f 3 ©©a&ä - 3 AZ 0 =L©? ,2 4- .7- D. P '-- TO ~ P-> *£ J c2 +£ 7 ? 3 ^ D: D 3» 3 3 3 P - r- cZ - aier^o M£- r—Z'~ £ ilSasf^fl rT TO ^ o"' , ^4 ^ ^ er t-'cl L ss.-H ', f,3 z t- 7 * ^ P 2 S er P o ^“' nr>,2 yS-P*'® § ^ TO tos -O TO JV ):S P ™ 3 TO 'JT' ^S'^TO -£ : 3 P TO Z» ry % o'fS)'?* J2 c-p* _ LSP „ ^ ^ - roo-'^P p.P .-o-’/ofeTO g*2 Sp/CTT ^p . 3. TO §: 5g* p y g!ö* S ^ 5 lä^'orä^ 5 P;O t g TO ~ (iS&er-^- > TO TO 2 >TO TO. »a- P P «f& = 3Hz ©5 ■er « to 3 P ‘ 3.0- Ruhesessel, jede Lage verstellbar, von 2.50 M. an Kinderstühle, hoch und niedrig ... von 1.50IVl. an Nähtische - Rauchtische • Servirtische Blumenkrippen, weiß lackiert u.in Eisen Flurgarderoben von 16 M. an Peddigrohrsessel von 11 M. an Hofmöbelfabrik Th. Brück Telephon 373 - Ecke Schloßgasse - Brandplatz. 12277 a In den hiesigen Zeitungen werden von der Firma Emil Plstor Nachf. unsere Oefen angeboten. Dieselbe ist dazu nicht berechtigt; denn die Alleinvertretung unserer räves für Giessen und Umgebung hat einzig und allein die Firma 12117 Wilh. Dürbeck Nachf., Diezstr.6 daselbst. Es liegt im eigenen Interesse der Käufer unserer Oefen, nur bei dieser Firma zu kaufen. Esch & Co., Mannheim Fabrik für Dauerbrandöfen und Heizanlagen. EUiii iii i iiiiiiiiiiii i i i i i ii ii i i ii ii ii Nm i n iii i i i iiiiii m i i i i nmii iii i i i iii ii ii iiiiiiiii iiii. i i ii ni ii ii i iiiii i n i m Tni in iiiii inii ii iin TTi- g Ich habe meinen Betrieb in vollem Umfang wieder aufgenommen und halte mich für die bestens empfohlen. — Voranschläge kostenlos. — Lieferungen schnell und sachgemäss. — f Georg Karl Reit, Maschinenfabrik | Fernsprecher 920 12194 Marburger Str. 34 iiHiimiiminmi mnniiiniiiiiiiiiiimiiiiiMiminmniiwiiinMiiitmimiiimiminmiimniiinwniiiniitnmni )jijwuiiimM: Für Liebesgaben empfehle: Normal-Hemden und -Jacken Unterhosen 8° Gestr. Westen Wasserdichte Westen mit und ohne Futter 8° Kopfschützer Ohrenschützer 88 Brustschützer Leibbinden® Schießhandschuhe Pulswärmer 8° Kniewärmer Socken 88 Fußlappen 88 Wasserdichte Fußschlüpfer usw. usw. Carl Horn Marktstraße 28 12260 a Marktstraße 28 Fortgesetzte Ersparnisse im Haushalt! Meine Nass- und Pfand-Wäsche ist ?irka 50°/, billiger als jede im Haus gereinigte Wäsche :: Ohne Anwendung scharfer Mittel zu jeder Jahreszeit blendend weiss — - Lieferzeit zirka 2 Tage GROSSWÄSCHEREI EDELWEISS Scbüfcenstrafee 12 GIESSEN Fernsprecher 487 Belr. Prämiierung von Dienstboten. Bekanntmachung. Es wird beabsichtigt, auch diesmal wieder eine Prämiierung von Dienstboten des Sparkassebezirks eintrelen zu lassen. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse auSweiscN können. Bon Bollendung der b Dienstjahre kann nur dann im letzten Dienstjahr abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Haushalts erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, ausgesordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeug- nisies der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des Buches genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 31. Dezember l. Js. zu melden. Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien des Bezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortseinwohner zu bringen. Gießen, den 9. Dezember 1914. Bezirkssparkasse Gießen. Z a ch e i s. 121900 „Warm zu empfehlen ist Zncker'ü Patent-Medi- rinal-Seife gegen unreine Haut, Mitesser, . Pickel, Knötchen. Pusteln usw. Sve- zial-Arzt Or. W." (In drei Stärken, ä 50 Ps.. M, 1— u. M. 1-50). Dazu Zuckooh- Creme (»0 u. 75 Ps.). In der Univeri.-Avotheke, Hirsch- Avotbc»«', bei Ang. Noll. C. Seibcl, W. Kilbinger, ©. Schani, E. Karn, Ernst Noll u. W. Schräder, Drog. (10397sll Blumendüfte Feine Seifen Kölnisch-Wasser Zahnbürsten und alle anderen Artikel zur Schönheits- und Gesundheitspflege. 1206» Dn 1 Bahnhfsfrr.51Femsp.2082. Für unsere Krieger e mp liehst ju billigst. Preisen: Taschenlampen und la. Ersatz-Batterien, Luntenfeucrzeuge, Taschenmcsser-Rickeru. Stiletts, Revolver u. Mnnition, Taschenwärmer, -Eissporen, Bersandflaschen für Kognak Bersandbüchsen für Butter, Fett usw. Giessen Neustadt 11.112080a HyTfhäuser TechniHum Frankenhausen log.-u.Werkm.-Abt Gr.Masch.-Lab. Moob- und Tiefbau. üröfe n -1 ut. | Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Die Auszahlung der Unterstützungen an die Familien der zum Heeresdienst Einberufenen für 16. bis Ende Dezember 1814 erfolgt am: Mittwoch, den 16. Dezember Donnerstag, den 17. Dezember Freitag, den 18. Dezember Samstag, den 19. Dezember Montag, den 21. Dezember and zwar vormittags von 8 —1 Uhr, im Stadthaus, Zimmer Nr. 16. 12327 B Bekanntmachung. Di« in 1875, 1874, 1873, 1872, 1871, 1870 und vom 1. August bis 31. Dezember 1809 geborene« nnansgcbildcicn Landsturmpflicktigen II. Aufgebots werden hiermit aulgefordert, stch vom IV. bis 29. Dezember 1914, vormittags von 8 bis 12 Ubr und nachmittags von 2 bis 6 Ubr. im Ratbans am Marktplatz unter Vorlage ihrer Mililärpaviere (oder anderer Aus- weisvavierc» zur Landstnrmrollc zu melden. Wer die Anmeldung in der vorstehend gesetzten Frist unterläßt, wird mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu sünl Jahren bestraft. Gießen, den 12 Dezember 1914 Der Oberbürgermeister. _ Q. SB.: Emmelius. _ 12293B Mnbliebkllenmssrgilna gesaliriier Krieger. Aul Grund des Militär-und Beamten-Hinterbliebeneir- aeletzes vom 17. Mai 1907 haben die Hinterbliebenen der im gegcnwär 1 tgen.Kriege gefallenen, infolge einer erlittenen Verwundung oder Kriegsdienstbeschädigung gestorbenen und verschollenen Heeresangehörigen Anspruch aus Versorgung. Es wird Kriegswitwen-, Kriegswaiien- und Kriegs- elterngcld gewährt, das Kriegselterngeld jedoch nur unter der Voraussetzung. Latz der vcrswrbene Kriegsteilnehmer den Lebensunterhalt der Estern usw. ganz oder überwiegend bestritten hat. Die Anträge aus diese Versorgung werden im Stadthaus, GartenstraheL Zinimer Nr. 13, vormittags entgegengenommen, woselbst auch jede Auskunft erteilt wird, -Gietzen, den 12. Dezember 1914. Der Oberbiirgermeifter. Keller. 12326B Im Mitteldeutschen ArbeilSnachweisverband besteht zur Zeit eine starke Nachfrage nach: Eiiendrehern, Revolverdrehcrn, Karuisrlldrehern, Kops- banddrehern, Irasern, Bohrern, Stanzern, Werkzeugschlossern, Werkzeugmachern für Schnitte und Stanzen. Rohrschloffern, Betriebsschlossern, Revaraiiir- schlossern, äst. Bauschlossern. Kupferschmieden, Kesselschmieden, ält. Hus- und Wagenschmieden, tticht. Installateuren und Svengler«, Elektromonteuren für Stark- und Schwachstrom, Sattlern für Militär-Geschirr- u. Ricmenarbeit, Gerbern, Saillern und Botsterern, Tapezierern für Klubsestel, Kisicnmachern, Wagengarnierern, Berdeckmachern jüngeren Schuhmachern für Frankfurt a.M. und auswärts, Erdarbeitern, Grubenarbeitern, Fahrburschen, Krankenpflegern. . Meldungen von Arbeitsuchenden dieser Berufe nimmt mündlich oder schriftlich entgegen der Wische Arbeitsnachweis Gießen, der die Gesuche weiterleitet. (12223B Höchstpreise für Speisekartoffeln. Nachstehend bringe ich die Bekanntmachungen des Stellvertreters des Reichskanzlers vom 23. Noveniber und Gr. Ministeriums des Innern vom 30. November 1914 zur öffentlichen Kenntnis. Meine Bekanntmachungen vom 29. Oktober und 6- November dS. Js. sind mit Wirkung vom 28. o. Mis. nutzer Krail getreten. Gietzen, den 14. Dezember 1914. Der Oberbürgermeister. Keller. Bekanntmachung über die Höchstpreise für SPeisekartoffcln. Vom 23. November 1914. Aus Grund des § 3 des Gesetzes, betreffend Höchst- vreife, vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 339) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Oktober 1914 iRcichs-Gesetzblatt S. 4581 hat der Bundesrat folgende Verordnung erlassen: § 1. Der Preis für die Tonne inländischer Sveisekartosiein dars beim Verlause durch den Produzenten nicht über- fteigen: bei den Sorten bei allen 55 50 57 52 Daber,Jmperator, Maanum bonum, Np 1° bat“ Sottet, in den vrrutzischen Provinzen Oft- Mk. Mk. preutzen, Westpreutzen, Posen. Schlesien, Pommern, Brandenburg, in den Grohherzogillmern Mecklenburg-Schwerin, Meckken- burg-Sirelitz........ in der vreutzischen Provinz Sachsen, im Kreise HerrschaslSchmalkalden. im Königreich Sachsen, im Grotz- herzogium Sachsen ohne die Enklave Oscheim a. Rhön, im Kreise Blankenburg, im Amle Caivördc, in den Herzogillniern Sachsen- Meiningen, Sachsen-Alien bürg, Sackiien-Koburg-Goiha ohne die Enklave Ami Königsberg 1, Fr., Anhast, in den Fürstentümern Schwarzburg - SonderShausen, Schwarzburg-Rudolstadt, Reutz älterer Linie, Reutz jüngerer Linie in den vreutzischen Provinzen Schles- wig-Hoijtein, Hannover, Westsuien ohne den Regierungsbezirk Arnsberg und den Kreis Recklinghausen, im Kreise Grasschast Schaumburg, im Grotzherzogtum Oldenburg ohne das Fürstentum Birkenseid, im Herzogtum Braunschweig ohne den Kreis Blankenburg und das Amt Calvörde, in den Fürstentümern Schaumburg-Lipve, Lippe, in Lübeck, Bremen, Hamburg . . in den übrigen Teilen des Deutschen Reichs........... 61 56 Die Landeszentralbehörden können den Sorten Daher, Imperator, Magnum bonum. Uv to date andere Sorten bester Speisekartoffeln glcichstellen. Die Höchstpreise gelten nicht sür solche mit Konsumenten, Konsumentenvereinigungen oder Gemeinden abgeschlossenen Verkäufe, welche eine Tonne nicht übersteigen. Sie gelten ferner nicht für Saatkartoffeln oder für Salatkartoffeln. Dem Produzenten gleich steht jeder, der Speisr- kartoffeln verkausl, ohne sich vor dem 1. August 1914 gewerbsmätzig mit dem An und Verkauf von Karwsteln besaht zu haben. 8 2 Die Höchstpreise 8 1) gelten Ar gute, gesunde Speise- kartoffcln von 3,4 Zenttwcter RiindestgrShe bet sorlenretner Lieserung. § 3 . Die Höchstpreise eines Bezirks ß 1) gellen sür we in diesem Bezirke produzierten Kartoffeln. 8 4. Die Höchstpreise gelten sür Lieferung ohne Duck und Ar Barzahlung bei Empfang: wird der Kaufpreis 59 51 stundet, so dürfen bis zu zwei Prozent Jahreszinsen Reichsbankdiskont hinzugeschlagen werden. Die HSchs»- preise schliehen die Kosten des Transports bis zum nächsten Glllerbahnhose, bei WaffertranSvort bis gar nächsten Anlegestelle des Schiffes oder Kahnes und dto Kosten der Verladung ein. 8 5. Die Höchstpreise dieser Verordnung sind Höchstpreise im Sinne von 8 1 Abs- 1 des Gesetzes, betreffend Höchst- preise, vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 339) in der Faffung der Bekanntmachung über Höchstpreise vom 28. Oktober 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 458). 8 6 . Diese Verordnung tritt am 28. November 1914 in Krast. Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Anher- krafttreteriS. Berlin, den 23. November 1914. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Delbrück. Bekanntmachung. Betreffend die Hüchstvreiic sür Svciickartoffeln vom 30. November 1914. Aus Grund von 81 Abs. 2 der Verordnung des BnndeS- rats über die Höchstpreise sür Speisckartoffeln vom 23. No- vembcr 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 483) werden sür die Anbaugebieie des Grohberzogttims die Kartosfelsorteu Böhms Ersola, Hassia, Industrie und Odenwälder Blaue den Sorten Daher, Imperator, Magnum bonum, Up do date als beste Sveisekartoffel gleichgestellt. Darmstadt, den 30. November 1914. Grotzherzogliches Ministerium des Innern. v. Hombergk. __ Weihnachtsgeschenke für Kriegs-Waisenkinder. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Nordamerika bat ein KriegstranSportschifi nach Europa gesandt, das die von dem amerikanischen Volke gestifteten Weib nachtsgabe» sür deutsche und österreichische Krirgö- Waiicnkinder nbcrbrinat. Alle Familien, deren Väter im Felde gefallen oder in Lazaretten gestorben sind, -vollen sich bis ivätettcns 18. d. MtS. im Swdthaus,' Gartenstrahe % Zimmer Nr. 15, melden. Gietzen, den 11. Dezember 1914. Der Oberbürgermeister. Kel t e r. 123258 zftädt. jtfrbeitsnacfiideis 'giessen. Asterweg 9. ( 12328 B Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 5 Dreher, 3 Former, 2 Schlaffer, 2 Kupferschmiede. ein Heizungs- und 2 Elekiromonteure, 2 Schmiede. 1 Buch binder, 1 Gerber, 2 Bäcker- l Küfer, 1 Wagner. I Metzger, 1 Schneider, 3 Schuhmacher, 3 Sattler. 1 Friseur. landwirtschaftliche Arbeiter, Taglöhner, Dienstmädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: fl Eteklromonteure, 20 Eisendreher, 1 Fenerschnned, Schlaffer, Werkzeugmacher, Klempner und Installateure, landwirischastliche Arbeiter und Knechte, Erd- und Bewnarbetter, .Kalkbrenucr, Steinbrucharbeiter und wer, 1 jüng- Kellner, l^Köchm. Ban-, Rob» aelerntc Tkabrikarbertcr für eine Fabrik der twbcm Lohn nnd freier Hinreise. Es suchen Arbett: 6 Schlosser. 2 Svengier. 2 Buchbinder, 3 Polsterer und Tapezierer, 8 Schreiner. 1 Glaser, 1 Schubmachor, 3 Schneider. 4 Maurer, 2 Zimmerlculc, 7 Weitzbinder und Lackierer, Kauslcntc, Schreiber, landwirischastliche Arbeiter und Knechte, Erdarbeiter, Taglöhner, Kellner, Hausburschen, Putz-, Wasch und Lanffrauen. Licht-Spiel-Haus Yvm 12. Hs iskl. 15. Desemtor 1914: Rt>YPn7!mhDP Sensationeller Zigeunerroman in3 Akten lluAUilZiiLUbi. ra jt Lissi Sfebnschka in der Hauptrolle. Din schlagender Beweis. Komische Szene. Bor Illusionist. Variet6-Akt. Tontoliui lernt tanzen. Lustiger Schwank. Ihipio nnd «las Mädchen vom Lande. Ur- gelungene Posse. L«* Einlage außer Programm, nur an Werktagen: l>er Tod nnd die Mutter. Die Verfilmung der gleichnamig, dramat. Traumdichtung in 2 Akten. Die neuesten Kriegs I ilm Berichte, u. a.: Generalieldmarächall v. Hindenburg, der Befreier Ostpreußens. Militär ohne Charge zahlt werktags die Hälfte. ZM- NS Sorippemn Sicjed ß. G. ni. u. H. Mittwoch, 23. Dezember 1914, abends 8V 2 Uhr Generalversammlung bei Wirt Daniel Erb. Tagesordnung: 1. Wahl von Vorstand und Aufsichtsrat. 2. Revisionsbericht. 3. Bericht über den Verbandstag. 4. Verschiedenes. Für den Aufsichtsrat: Schäfer. ! Versäumen Sie nicht das vorzügliche Programm im Licht-Spiel-Haus In den Kriegsberichten: Exzellenz von Hindenburg nur bi. Dienstag inhl. 12303a BDUtär ahne Charge zahlt werktags die Haine. l eddigrohrsessel 355 Ausführung (Klubsessel-Fassons) bis zu Mk. 62.— per Stück. «,»F FersteUb^Rnhesessel ^!bis"uMrL-: Fldsch- nnd Hohrsessel, Peddigrohr-Kuriersthhle. lumen, Krippen und Ständer Ausfnbrungen. omplette Peddig-Garnituren jg.«®*»” Zirka US Sessel am Lager. Eigene Stuhl-, Sessel- nnd Kinderstnhl-FabrihaMos. Prima Referenzen. Ph. Henkel - Sonnenstr. 14 K Markt-Anzeige! Wir kommen zum Weihnachtsmarkte mit Kunsttöplerei Kessler Wiesede - Giessen l Größter Teppich Bettvorlagen Angora- und Ziegenfelle Linoleum-Teppiche m allen Preislagen. cij. Btfld Möbel-Zabrii Lcke vrandplatz—Uanzleiberg— Zchlotzgaffe. W79a ZU VERMIETEN; PIANINOS FLÜGEL HARMONIUMS Monatliche Mietpreise: 2—30 Mb Bei Ankauf gemieteter Instrumente Mietgutschrift nach besond. Bedingungen Wilh. Rudolph • I .HOFLIEFERANT [11331a] Giessen Seltersweg 91 Für Weihnachten empfehle als 12261a praktische Geschenke Kleiderstoffe £,18B5»*S S Wasehstoffe Bettzeuge in Leinen, Kattun u. Damast BettÜCher in Leinen u-Biber, weiß u.farbig Bettdecken • Tisehdeeken Servietten • Handtücher Taschentücher usw. usw. in reichster Auswahl zu alten billigen Preisen Gleichzeitig mache ich auf mein reichhaltiges Lager in fertigen Herren- u. Knaben-Kleidern aufmerksam, welche loh zu äusserst billigen Preisen abgebe Marktstrasse 28 Carl Horn Marktstrasse 28 > 8 > & 0 € > C 1 CI > < I I für den 12268 Auf sämtliche Vorräte in: Herren-Anzug- u. -Paletotstoffen, Fertigen Herren-, Jünglings- und Knaben-Anzügen, Ulster, Paletots, Bozener Mäntel, Capes, Joppen, Hosen und Arbeiterkleidung etc. gewähre von jetzt bis Weihnachten Alle Artikel für Militärbedarf als: Gestr. Westen, Pelzwesten, Unterhosen. Hautjacken. Knie- u. Pulswärmer, Lungenschützer, Leibbinden, Kopfschützer, Fußlappen, Hosenträger, Taschentücher etc. billigst Telephon 773 Wilh. Hom Telephon 773 Während des Neubaues Mäusburg 5 Deutscher l! 5 Cognac r __s französischen Weinen Iandauer^Hachou HEjLBRONN Nur echt mit der Hammer-Schutzmarke Überall erhältlrchj OT-Telephon 9 8 8 Kaufha&ss ICatz 14 Bahnhofstrasse 14 12324a Eoggenbrot beste Qualität, selbst gemahlen, in altdeutschem Ofen gebacken, kräftig u. nahrhaft, empfiehlt frei Hans Gießen. (081931 Pünktliche Lieferung. *3)amenhüte neuester Thode ganz abnorm billig teilweise unter Einkaufspreisen Hut formen von Mark 1.50 au Strau.ssfed.ernMk.2.75,3.50,7.-bis50.- 5T Tftandfer, 9utjgesehäfr Großer Steinweg 15 pari. 1,001 Nähmaschinen Geldkassetten, Geldkörbe Wertpapier - Kasten sind passende Weihnachtsgeschenke. Grösste Aus- Fr. Krogmann DohnhnMr 90 LJ Bahnhofstr. 30 Bahnhofstr. 30 Riesig billig Ia. Flanell-Leibbinden, sehrwarm 75 Pfg. KopfschütKer, feldgrau .... 60 Pfg. I,ungenschiit»cr ....... 85 Pfg. Flanell-Panzer, grnm . . . 1.25 Mk. Kniewärmer .........95 Pfg. Kanfhans Katz, Giessen 14 Bahnhofstrasae 14 Die Lieferung des Bedarfs an Jacken, .Hofen, Hals' binden, Mützen, Hemden, Unterhose», Strümpfen, Stiefetn- Schuhen und wollenen Decken für Kriegsgefangene in grünerem Umfange geteilt in kleinere Lose, fall vergeben werden. - 12Ö6D Angebote mit Preisangabe sind oeriiegelt au die 8er- wattung des Kriegsgefangenen-Lagers in der Kaserne mit der Aufschrift: „Angebot auf Lieferung von Bekleidung für Kriegsgefangene" bis zum Berdingungstermin: Montag, den »1. Dezember 1914, vormittags 9 Ubr einzureichen. Kriegssürsorge-Bereinlgunyen, Wohitätig- keitS-AnitaUen nnd kleine Handwerkerbetriebe als Selbst' veriertiger dieser Stücke werden bevorzugt und Znuicheo- händler nicht zugeiasten. 2 LieierungSbedingungen und Probestücke liegen im Geschäftszimmer der vorbezeichneten Verwaltung zur Ansicht aus. Verwaltung des Kriegsgefangenenlagers. Holzverkauf in der fürstlichen Oberfürfterei Sich. Me fürstliche Obersörsierei Licki verkauft freihändig aus dem Distrikt Riedwnid in verschiedenen Losen folgendes Nutzholz: 1. Los, Abteilung 16d, schwache« Fichtenbauholz »nd FichiewDerbstangen: 98 Siänime = 17,47 Film., 267 Slan- gen — 22,44 Fftm. (ein väuschr^ Neisstangen dabeit 2. Los. r'lbieilung 16a, schwaches Fichtenbaubolz (ein stärkerer Stamm dabeil und Fichten - Derbitangen, 31 Stämme — 7,00 Fftm,, 46 Derbstangen — 3,98 Fslm. 3. LoS, Abteilung 18, schwaches Fichtenbauboi» und Fichten- Derbitangen, 73 Stämme = 17,27 Fftm., 6 Derb- ftangen - 0M Fftm. 4. Los. Abteilung 11, Kiefernbnu bolz (meistens in der Stärke von 18 bis 28 cm Miiten- durchmesferl und starkes Fichtenbanbolz, 182 Kiefern — 76,2t Film.. 11 Fichten - 12,69 Fftm. 5. Los, Ab- teilung 10a, Kiefernbauhuiz und Fichtenbanbolz, 7 Kiefern = 2,87 Fftm.. 21 Fichten — 8,79 Fsti», 6. Los, Abteilung 1, Fichtenderbstangen (3 Stämmche» dabet! 939 Stück . 41,02 Fftm. 7. Los, Abteilung 3, Fichtenbanbolz ll Derbstange dabei und ein stärkerer Stammt 8 Stück = 2,79 Fftm. ES wird alsbald und zu jeder Zeit in Ber- bandlung getreten und bei gutem Gebot der Zuschlag erteilt. Kleine Korrekturen bei de» FestgehaUSangaben bleiben noch vorbehairen. 122951!