Nr. 289 Zweiter (Evfrtjeinl täglich mit Ausnahme des Soinilags. „Gießener Zamiliendlätter" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „»reirdlatl für den »reis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „candwirtschastlichen Seil sragen" ericheinen monatlich zweimal. Blatt Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Mittwoch, 9. Dezember l9l4 Rotattotisdntck und Verlag der Br ü Hütchen Universiläts - Buch- und Steiudruckerci, R. Lange, Gießen. Schrütlcituug,Geschäftsstelle ».Druckerei: Schulstraße 7. Geschaitsstelle u.Perlaq: ^851,Schrift- leitung: ^^112. Adresse stir Drahtnachrichten: 'Anzeiger Gießen. Umschwung in der deutsch-feindlichen 5timmung Amerika;. I» der letzten Zeit haben sich die Anzeichen gemehrt, daß die deutschfeindliche Stimmung der Amerikaner all mählnli in ein ruhigeres Fahrwasser gekommen ist, soweit sic nicht, freilich nur vereinzelt, ins Gegenteil umgcschlagen sein mag. Tie Schädigung des aineritanischen Handels durch England, die anmaßende Untersuchung von Dampfern durch britische Kriegsschiffe hatte bekanntlich zu lebhaften Pro testen geführt, die von Sir Edward Kren damit beschwichtigt wurden, das: sortcrn amerikanische Schisse nicht mehr untersucht werden sollen, werni sie eine behördliche Beschenn gnnq mit sich fuhren, daß sie keine Kontrebande für den Feind an Bord haben. Aber ein Rest von Ndißbehagen ist doch geblieben, und auch der stärkste amerikanische Magen hat ein Gefühl der Leere bekommen, nachdem die unglaubliche Liigenflut, die nach Ausbruch des Krieges von London her die Bereinigten Staaten überzogen lMtte, in den Tat ifatfteit größtenteils versickert ist. Deutschland ist doch noch nicht vertilgt, der Kaiser und seine L>öhwe leben noch, und trotz der unzähligen Siege, die England und seine Berbün beten errungen haben wollen, stehen 'Deutschlands Kämpfer mit steten Erfolgen in Feindesland! Ani Anfang ninß, bei dem Fehlen zuverlässiger 'Nachrichten, das Leben für unsere deutschen Landsleute in Amerika aber geradezu qualvoll gewesen sein; noch gegen Ende Oktober hatten die deutschfeindlichen Treiber Oberwasser, und ein ansflihrlichcr Brief einer in New Bork lebenden deutschen Frau an eine Gießener Freundin (datiert vom 25. Oktober) gibt uns in diese Stimmungen einen ausgezeichneten Einblick, besonders da die Schreiberin von einer shmpathischen deutschen Vaterlandsliebe beseelt ist und ihrem Briefe auch höchst interessante Zeitungsausschnitte und Proben der dortigen Agitation beigefügt hat. Unsere Landsleute „drüben" haben sich mannhaft aufgerasft und mit einem Kampfe hegen die Lügner und Unechte Englands eingesetzt, der unserer großen Sache wahrhaft würdig ist. Die unter englischem Einfluß stehenden Zeitungen haben cS nicht mehr fo einfach und leicht, feit ein „deutsch-arneriia- nischer Berteidiguiigsausscltuß" schneidig und erfolgreich die Gegenwaffe führt. Die erwähnte Schreiberin stellt zwar fest, daß diese im englischen Solde stehenden Blätter noch immer wahrheitsgemäße Darlegungen zuriickiveisen mit der Be rufung auf die „strick neutralich", während sie doch vor Verunglimpfungen der deutsche Sache nicht zurückschrecken — aber langsain scheint es doch besser zu tverden. Ein besonderes Verdienst um die Aufklärung erwirbt sich Hermann R i d d e r, der Herausgeber der New Parker „Deutschen Staatszeitung", der nach den Proben, die uns vorliegen, sehr mannhaft und geschickt vorgehl und den Feldzug gegen Lüge uitd Heuchelei gut organisiert. Wir geben zu nächst einige Stellen aus dem Briefe der erwähnten deutschen ^rau wieder. Sie schreibt u. a.: Wre stolz bin ich, Deutsche zu sein — wie gvoß steht Deutschland da — aber oh — welch schwere Zeit sür unser armes Vaterland ! — Was ich, und wohl alle Deutschen hier, beim Ausbruch des Krieges durckgemacht, davon .könnt Ihr Euch draußen gar keine Vorstellung machen. — Ich wußte doch nicht, daß das alles Lügen waren, was die englischen ZeiMngen brachten — da war ober amit kein gutes Wort für Deutschland, nirgends — und erst den Kaiser, wie die Blätter mit dem umgingen, ist einfach iricht zu besä reiben. — Wenn ich alles das iah und las, standen mir oft die Haare zu Berge. Es erhob sich dann auch bald ein SMrm der Entrüstung nnter den hiesigen Deutschen, und besonders der hier erscheinenden deutschen Staatszeitung und ihrem Herausgeber, Herniann Ridder, gebührt Dank für die energische Art und Waise, wie sie gegen die Hetzereien und Lügen der englischen Press« austraten; — denn von einer amerikanischen Presse kann man eigentlich nicht spreckten, da die meisten Zeitungen sich in englischem Besitz befinden. „The Times" z. B. — ihr Besitzer auf den gut deutschen Namen Adolf Ochs hörend — rühmt sich ein Engländer zu sein und ihre Artikel sind besonders russen- freundlich. — „The Tribüne" gehörte dem verstorbenen amerikanischen Gesandten in London, Whitlaw Keid, und ist jetzt im Besitz seines Sohnes — den Deutschenhaß solltest du sehen — aber dieser Haß ist noch gar nichts im Vergleich zum „Herold" und „Telegram" — besonders dem letzteren. Beide erscheinen im selben Verlag — Herold morgens und Telegram nachmittags und iverden allgenrein als die besten Zeitungen 'hier ericbeinendenl angesehen. Der Eigentümer ist ein Mr. Benett, der sich ichon seit etwa 30 Jahren in Paris aushält — von hier flüchten mußte sozusagen ob feines „moralischen" Lebenswandels (in Paris ist er da ja an der rechten Stelle): man braucht sich deshalb nicht zu wundern über die schrecklichen Lügen, welche diese zwei Zeitungen drucken. — Alle halbe Stunde gcht das „Telegram" neue Auflagen heraus mit jedesmal größeren „Headlines" von derttschen Niederlagen — das Telegram läßt nämlich die Deutschen niemals siegen — und die Dämmen werden nicht alle und laufen die Zeitung inriwer lvteder! Zuerst dachte ich oft — nein, solche Schande, das ist ja „msulttng the American intelligence", das Zeug zu drucken, denn niemand kann doch sowas glauben! — aber ich bin längst zu der Ueberzeugung gekommen, und andere mit mir that there is no „üllelligence", oder die Amerikaner würden protestieren gegen das Futter, das chnm da alle halbe Stunde arisgettscht wird. — Jetzt bin ich abgehärtet — aber im Anfang gab es mir jedesmal einen Stich ins Herz, wenn ich eine deck Ueberschriften sah. — Ich werde Dir mal ein paar Ausgaben schicken, damit Ihr mal selbst sehen könnt. — Ich lese gar keine englischen Blätter mehr — halle mir noch die Staatszeitung und so macken es viele andere. Man kann nichts glauben, was in den englischen Zeittingen steht, jede Zeitung druckt das, was sie gerne sehen möchte und da alle Blätter von der Associated Preß versorgt werben — Und diese auch nur von England versorgt zu werden scheint — da kannst Du Dir denken, was gedruckt wird. — Hier erscheinen seit Ausbruch des Krieges verschiedene von Deutschen l erausgegcbcne Zeitschriften in Englisch, um auch dem nur englisch lesenden Publikum die Wahrheit zu bringen, und es ist großartig, wie diese Leute alle arbeiten und sich für Deutschlands gerechte Sacke verwenden — aber es ist schwere Ärberl, glaube mir! Die Lügensaat zu Anfang war zu gut gesät, sie ist aufgegangen und es hält schwer, sie niederzutreten, — Nun sind ja so viele Amerikaner zurückgekommen, und mit welchem Eifer nehmen sie sich der detttschen Sache >an und berichten die Wahrheit und können nicht genug Rühmenswertes über die Deutschen sagen — rant denkst Du, das ist ja jetzt gut, jetzt müssen die Llimerikaner doch sehen, wie sie belogen worden sind — aber nein, denn die Wahrheit dringt nicht zu ihnen, di« englischen Blätter drucken derartige Berichte einfach nicht — ntan liest sie nur in den deutschen Zeittingen! — Und das nennen sie hier „Neutral" — solche Heuchelei! Ich schicke Dir auch ein paar Cartoons und Ausschnitte, um ©ir zu zeigen, wie die Deutschen hier kämpfen gegen diese Lügen, und ick lege Dir auch mal eineir Brief bei, den ich erhielt als Antwort aus ineine Anstage, ob und wo die Rede John Burns, des englischen Arbeiterführers, in Englisch erschienen — an der Antwort kannst Du am besten sehen, wie die Sachen hier liegen — es ist traurig, aber wahr. Dieser Brief kommt von dem „German-American Literary Defence Committee", der Name sagt schon genug — wie schlimm muß es stehen, wenn es nötig wstd, eine derartige Gesellschaft ins Leben zu rufen! — Diese Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Arttkel zu drucken und zu vettesten, welche die englischen Zeitungen absolut nicht bringen wollen, wie z. B. „The Truth abont Germany" — dann auch Professor Bürgeßs Arttkel über „The present Crisis in Europe", welche zu dlusbruch des Krieges crscknencn. Wir unterstützen natürlich alle diese Urtternehmungen und Helsen soviel wir köirnen — aber ach wie wenig ist es, was ivir von hier tun können Wie schlimni erging es all den armen Reservisten, welche auf den ersten Ruf ztt den Waisen ihre Stellungen aujgaben und hierherkamen, um hinüber zu fahren. Als dann keine deutschen Schisse mehr gingen, waren alle hier gestrandet, arbeitslos — es war schrecklich — z„ Tausenden wurden sie in deutschen Kirchen gespeist, alle Berttnc sammelten uird kochten: jetzt sind fast alle wieder versorgt und in Stellungen — alles hat mllgeholsen. Für wenigstens zwei Wochen oder gar drei beschästtgte sich die hiesige anglo-amerikanische Presse imr mit General v. Kluck. Jeden Tag etwas anderes — umzingelt — geschlagen, verwundet — auf der Flucht — im Netz, imö zu gitterletzt — ohne Erröten brachten alle Blätter seinen Sieg — und so ist es immer! — Ten Kaiser sowie alle seine Söhne der Reihe nach Itaben sie schon gesangen genommen, venvundet, sterben lassen, begraben — und auf einmal sind alle wieder lebendig ohne Aus - llärnng, wie sich dies Wunder vollzogen. Jetzt glaubt doch keines mehr an alle die Märchen. Am schlimmsten treibt es Mr. Hearst — der Herausgeber der richtigen gelben Presse, „Rew-Pork Ameri ran" morgens und „Evening Journal" abends — dabei hat er auch ein Deutsches Journal. In jeder Zeitung druckt er, ivas er denkt, die Leser möchtett gern sehen. — In seiner englischen Ausgabe läßt er die Altics die Germans verhauen —- und in der deuttcken verhauen die Deutschen die Verbündeten — alles am selben Tage Unter dem Titel: „Heiß oder Kalt" hat nun die „Staatszeitung" eine Zeitlang Mr. Hearst's Methoden ins Lächerliche gezogen und dem lesenden Publikum die Augen geöffiiet. So muß beständig gekämpft werden. Der in dem Schreiben erwähnte Aussatz von Prof. John W. B u r g e ß liegt uns in dein Abdruck der „New Porter Staatszeitung" vor. Burgeß, ein Anglo-Amerikaner, war der erste Inhaber des Roosevelt-Lehrstuhls an der Berliner Universität (1906—1007); er hat an deutschen Hochschulen studiert und 10 Jahre unter uns gelebt, und da er dem amerikanischen Publikum in seinen Darlegungen sehr anschaulich von seinen persönlichen Eindrücken erzählt, die er in einen sachlichen historischen Rückblick einflicht, so sind seine Worte sicherlich von der allergrößten Wirkung ge- tvesen. Er berichtet u. a. von zwei Begegnungen, die er in Wilhelmshöhe mit dem Kaiser und seinem Gefolge gehabt hat: 1905, als die Marokko-Krise eine ernste Spannung zwischen Berlin ttnd London hervorgerufen hatte, und 1907, als König Eduard eine kurze Zusammenkunft mit seinein Neffen hatte. Burgeß ist außerordentlich sachlich und objektiv, aber mit desto größerer Klarheit deckt er die großen, auf den Krieg hintreibenden Bewegungen aus, die in der Politik König Eduards und seiner Nachfolger wahrnehmbar sind: das allflawische Programm Rußlands, der Revanchegedanke Frankreichs und die kommerzielle Eifersucht Englands. Zuletzt streift er auch die wahren Zusammenhänge in den Ereignissen ans dem Balkan und warnt seine Landsleute vor der englischen und russisttzen Weltherrschaft, wotfin- avgen ein Triumph Deutschlands und Oesterreichs nichts bringen würde, was Amerika etwa zu fürchten haben könnte. Wie einem langen, sehr interessanten Bericht der „New Parker Staatszeitung" zu entnehmen ist, hatte das Deutschtum einen großen Erfolg zu verzeichnen, als eine Massenversammlung der „Bereinigten Irisch-amerikanischen Gesellschaften" in New Port Deutsche und Irländer zusammen- führte. Irische Redner bekundeten dabei ihre Stzinpathie für Deutschland und ihren Widerwillen gegen England, das der „einzige aktive Feind der Bereinigten Staaten seit ihrer Gründung" gewesen sei. In der Riesenversammlung wurde die „Wacht ant Rhein" gesungen, und die irischen Freiheitskämpfer wurden beglückwünscht. Gieszencr Stadttheater. Als ich noch im Flügelklride. . . Ein iröblicktes Spiel von K e h m und F r e h s e e. ' Im Stadttheater ging es gestern abend ausgelassen zu. Die «Heiterkeit schlug nicht Wellen, sondern Wogen und ließ auf ein 'paar Stunden alle grauen Gedanken so weit hinter sich, daß mancher Mühe gehabt ltaben muß, das seelische Gleichgewicht wieder am die Zellverhältnisse einzustellen. Dieser Tatsache gegenüber sollte das Gewissen eine strenge 'Miene aussctzen und anstandshalber eine Weile räsomtteren. Aber wenn inan ihnt mit einem solchen Ueberreichtum von frohester Daseinsbejahung und strahlend- lstem, liebenswürdigstem, unschuldigstem Humor entgegentritt, muß pickt das Gewisien eben enttvafinet erklären und wobl oder übel in ine allgemeine Heiterkeit einsttminen. Daß die Nacbbarschait zwischen einem Töchtervensionat ttnd dem Heim einer akademischen Verbindung schon manche Verlobung zustande gebracht hat, ist nnbestttttene Tatsache. Ebenso unbestritten ist es aber auch, daß nockt itte zwei Schwankautorcn vor Ke hm und Frehfee aus einer solchen Nachbarschaft ein solches Reservoir von sprudelndem, übermüttgem Lustspiclstoff gemacht haben Aus dem Umwege durch Löcher in der .decke, durchs Fenster, über zerbrochene Teppichstangen, Semesterantriltskneipe, Geburtstagsfeier und Dienstboteiriwt finden sich am Schlüsse eines tollen Und dock nie unmotivierten Durckeinanders drei Paar Zunger und ein Paar älterer Herzen. Sie ans ihren Sckleick- und Seiten- i wegen zu begleiten, kann im Ernste nickt verlangt werden, ist - mit Worten auch kaum möglich Gesagt soll nur sein, daß die beiden j Dichter — wir wollen die Schöpfer solch lachenden, echten Frohsinns ruhig einmal Dichter nennen — die deutsche Buhne um ein Werkchen bereichett haben, das unsi die so löblich begotmene Be- lfrrürng von französischer Schwankvaprika mit noch leichterem Herzen ttagen helfen wird. Man geizt nicht nach dem Ruhm, eine literattsche Tat vollbracht zu haben: aber wenn es richtig ist, daß die heitere 'Muse sich am graziösesten bewegt, wenn ihr die Korsage der Logik fehlt, dann haben ihr Kehm und Frehsee ein Kleid geschneidert, in dem sie mit Fug und Recht die Frage wagen kann: Nicht wahr, ich bin doch elin lieber, lustiger Kerl? Eine Unmenge von Situattonskomik, ein spritziger, tändelnder, mit sicher Erlauschtem kokettierender, nie abgeschmackter, stets auf dem Qui vive hallender Dialog, eine gute Dosis neuer und eine noch bessere geschickt ausgemachter und angebrachter alter Bühnenschlager und ein Quentchen von Allheidelberg-Sentimentalttät seligen Gedenkens — all diese Kunstgttfse handhaben die beiden 'Auwren mit einer virtuosen Gewandtheit und vor allem mit nie fehlendem Geschmack. Und gerade aus letzterer Tugend möchten wir ihnen einen Kranz winden. Lorbeer bcansvruchen sie nicht: aber farbige, lachende Blumen behagen ihnen auch besser. Die gestrige Slufsührung des „Fröhlichen Spiels" fand von Aniang bis zu Ende eiw Gegenliebe beim Publikum, die sich in guter Laune und freigebigem Händcrühren nicht genug tun konnte. Sie verdiente aber auch die überaus freundliche Aufnahme restlos. Der Natur der Sache nach war der Ruhm des Abends die ureigenste Angelegenheit der iveiblichen Mitglieder uuscres Stadtlheaters, die gestern abend, zuni überwiegenden Teil im „Flügelkleide" und kurzen Röckchen Backsischchens Leiden und Freuden mil all den Eigenschaften interpretietterr, die dieser Spezies so oft die Beiworte „herzig" und „allerliebst" einträgt. Namentlich Hansi Martini ging in ihrer Rolle als enfant terrible der Pension Gutbier voll Drolligkeit und übermütigem Svrühteusellemperament förmlich auf. Mit Feuereifer und reizender Natürlichkeit sekundierten ihr Philim Wengerdt, Ktttv Sonntag-Blume, Wimri Fischer, Marta Schild und Liest H a i n b u ch. Else Jüngling als Küchendragoner nahm auf das Lachvermögen der Zuschauer nicht die geringste Rücksicht und August F r e n z c l als Pensionsvorsteherin gab, in Maske und Spiel ausgezeichnet, ebenfalls stets das Sttchwort zu lauter Heiterkeit. Die männlichen Rollen waren gleichfalls samt und sonders in guten Händen und ihre Träger dienten dem Tun und Treiben derer „im Flügellleide" als wirkungsvolle Folie. An dein Rhenanen-Trio von Ferdinand Steinhofer, Ludwig Grosser und HansG rosser-Braun konnten nicht nur die Insassen des Töchterheimes, sondern auch die Zuschauer ihre helle Freude haben. Sicherlich wird die entzückende Neuhell, deren Hotte Leitung und elegante Ausstattung Walter Dworkotvski gutzuschreiben ist, dem Stadttheater noch manchen Besucher zuführcn; Stück und Aufführung rechtserttgen es bestens. -a- hanr Thoma und Adolf Oberländer wider die Vermischung der deutschen Ärmst. Der Maler Monnne Nissen, der sich auch als Kunstsrhrift- steller vielfach betätigt hat, erörtert in einer soeben bei Herder in Freiburg erscheinenden kleinen Schrift „Der Krieg und die deutsche .Kunst", die er den „kunstliebenden 'Deutschen beider Kaiserreiche" widmet, die Gefahr der Entartung, die der deutschen Kunst durch den Pariser Einfluß droht, und er ruft hiergegen die deutschen Künstler dazu auf, sich auf ihr eigenes "Volkstum! und dessen Wesen zu besinnen. So manchen bedeutenden Eideshelser rust Nissen für seine Anschauungen aus, und neben die Schatten der Toten tteten auch Künstler der Gegenwart mit lebendigem Worte. Vor allem sind es die Erklärungen von Hans Thoma und von Adolf Oberländer, die Interesse beanspruchen. Meister Thoma schreibt: „Schüler von mir sind inl Paris gewesen und voll Weisheit dorther zurückgekehrt: sie mühenredlich ab, das neue Prinzip der Farbenzertrümmerung rnit ihrem deutschen Gemüt, in dem immer noch der Funke einfacher Größe schlummert. in Ein- llang zn bringen Nackte Körper hat einer gemalt, die mittels zenttmetergroßer Flecke und Striche hergestellt waren: roter Zinnober, grüner Zinrwber, Blau. Ich Unwissender ivnßte nicht, was dazu sagen, und vermutete, daß es den Gipfel der „Phan- tasiekunst" bedeute und daß dies Papagerenmenschen mll bunten Federn sein sollten, die man ja gerade so gut machen darf, wie Zentauren, Darvven, Faune, Sirenen und dergleichen Fa- belgettcr. Daß dies aber die höchst«, weil neueste Weisheit in der Malerei sei, ersuhr ich mit Staunen! Daß die Netzhaut dies alles wieder vereinigen soll, sagte man mir auch — aber meine Netzhaut versagte. Es ist geradezu ttaurig, wie ganz talentvolle Leute I vor solcher Würdigkeit allen künsllerischen Halt verlieren. Ncber | Manet, Monet, Degas, Munch durfte man ja gar nicht mehr mucksen, wenn man nicht als Barbar gelten wollte, und die spitzfindigsten unserer Künslgelehtten gingen aus den Leim. Spitzfindigkeit findet Spitzfindigkeit! Was ist darüber Unsinn geschrieben worden! Man war versucht, zu glauben, es habe bisher in der Welt noch keine Kunst gegeben, bis das Momentane in der Mü- lerei erfunden worden. . . . Es streift ja schon an das Komische, wenn es nicht gar traurig >väre, daß es in Deutschland fast als ein Wagnis erscheint, ivcnn man Dürer Führer in der Kimst nennt — diese doch so selbstverständliche Sache. Woher kommt es nur, daß den Malern Dürer nicht ein solcher Grundstelli ist, ivic es Bick den Musikern ist? Welche Einflüsse find es denn, die den Deutschen das Allerdeut scheste imnrer wieder verhüllen, auf die Seite schieben? . . . Der Sinn sür den deutschen Huinov ist sowieso fast erloschen — bösartiger Witz und gütige Entrüstung ist an seine Stelle getteten in der Oessentlichkeit, d. h., es ist alles brutal geworden. ... Es ist schon wichtig, dafür zu sorgen, daß das deutsch« Gemütslcben. was doch auf einer besonderen Jnnigkell beruht, nicht schamlos Nnrd. Wir Deuttche könnten dadurch tiefer fallen nrbezug aut Moralität als unsere leichtlebigeren Nachbarn. — Unklare Künstler koche fühlen sich tgeniert und meinen, daß ihnen die Frchheit genommen werden könnte . . ich aber befiirwotte nur die deutsche Würde des ehrbaren Menschen, der jetzt bald >ed«r geistige Fex und Hampelmann mll seiner Nacktheit ins Gesicht springen will: als ob das was wäre, als ob das Kitlwrsortschritt und Freiheit bedeutete. Ich wlll nur das erhalten wissen, was unserer Väter Sitte und was deutsches Hausrecht ist." Der Sinn für Humvr ist fast erloschen — so tkcat bca greife Thoma. Zu den werttaen, die ihn noch kraftvoll und ersieulich vertreten, zählt M»olf Oberländer, aus den „Fliegenden Blättern" jedem Deutschen behaglich vertraut. Und Oberländer urteilt über dre Fnternationalisierung der deutschen Kunst wicht minder hart, als Hans Thoma. „Ter allzuviele internationale Vermehr — so schreibt er — ist besonders für den Teuttchen, der immer aus dem lausenden bleiben zu müssen glaubt lwic ein Maschinenbauer), geradezu Verhängnis- voll geworden. In der schönen Zeit des gelben Postwagens konnte der Kiinstler die rechte nrlltlere Linie wohl finden, wenn er in sein Inneres ging — aber nick« in der Zell des Blitzzuges, der mit dämonischer Schnelligkell jede Mode von einem Ende der Welt zum andern trägt. Das fürchterliche Durcheinander einer nroder- nen internationalen Kimstausstellung regt mich so auf und drückt mich nieder, daß ich seit! Jahren gar keinen Beiucki mehr wage Der wahren .Kunst dient nick» das wissenschaftlich optische Gesetz, sondern die warme seelische Anschauung als Richtschnur. Das ist kein Kunstwerk, wo nichts damit dargestellt ist! „Es gibt keine Menschen, es gibt nur Flecken!" Dieser allen Ernstes von einem großen Modernen ausgestellte Satz embält die ganze Seclcnlosig fett der modernen Richtunstz dieser eiskalten Kitnstrcitcrei. . . Wenn die Kub mehr tut als drcinschauen, so nennt man das schon „Aiiekdotcnmalcrei"! Ein Hhvermoderner stößt sich sogar an der ttcsslichen Charakteristik eines Tizianischen Porträts, weit ihn diese in Brttachtung der schönen Farbe irrlliert — ackl die Awek Auch in anderen Städten hatte die deutsche Gcgenbewe- gung guten Erfolg So erhielten wir aus Detroit, der be- dcuteirdste» Stadt im Staate Michigan, von einem Leser unseres Blattes aus einer großen Massenversammlung heraus folgenden Postkartengruß: Weile Herren! Ein früherer Leser Ihrer Zeitung, die mir auch jetzt die besten Nachrichten von drüben bringt, dadurch daß man mir sie von zu Hause zuschickt, erlarrbt sich. Sie hierdurch aufmerksam zu machen, wir die Deutschen hier in der Stadt für chr Vaterland arbnüen. Die Massenversammlung war von 8 0 00 Leuten besucht, di« alle voller Begeisterung waren. Hochachtend ßv Lead rch. Es ist etwas Kocherfreuliches in diesen KriegsZeiten, MH daö Deutschtum in den Vereinigten Staaten sich einig rmd stark zltfainniengefuirden halt es bildet eine Macht, mit der schlietzich auch die Hetzpresse rechnen muß. Irr den Zeitungsausschnitten der New Parker Danie lesen ivir einen bezecch- iienden und belusttgenden Vorfall. Das Theater „Wintergarten" hatte einen RuMieszug unserer Feinde, eine „Show", dargeboten, in der die Franzosen unter den Klängen der Marseillaise, die Kosacken mit ihrer Kaiserhymne, ferner die Belgier ausmarschierten, zuletzt auch einige Mädchen, die britische Kriegsschiffe darstellten. Der Kritiker der „N. P.-Staatsztg." erklärte dazu: „Unwillkürlich wandte sich das Auge nach oben, denn nun mußten wohl die Zeppeline erscheinen, aber weder Deutschland noch Oesterreich-Ungarn wurden berücksichtigt. So hat die Leitung des „Wintergarten" den Alliierten ihren ersten großen Sieg bereitet, denn die deutsche Arme« war ja nicht zur Stelle." — Di« nächste Folge dieses witzigen Berichtes war, daß der „N. B.-StaatSzeitung" die Anzeigen des „Wintergartens" entzogen wurden. Aber das Theater machte die Erfahrung, daß das Deutschtum nicht ungestraft sich wegwerfend behandeln ließ: etwas später ließen die Leiter deS Unternehmens in der Presse erklären, daß der gerügte Mangel beseitigt sei. Das anfängliche Fortlassen einer Vertretung deS deutschen Heeres sei nur darauf zurück- zuführen gewesen, daß die betr. Kostüme nicht rechtzeitig geliefert wurden. Ist die verspätete Anerkennung der deutschen Großmachtstellung nicht lustig und herzerfreuend? Die Deutschen „drüben" lassen sich auch ihren Hrmwr nicht rauben. Auf einem dem oben abgedrirckten Briefe beigegebenen deutscksen Zeitungsblatt ist auch eine „Show' enthalten, indem nämlich hinter ergötzliclzen .Karikaturen Kitcheners und Poincares, von denen dieser die Trommel wirbelt, jener die Flöte bläst, nacheinander die Belgier, die Kosaken, die „Japs", die Gnrkas, die Sikhs, die Turkos und anderes Gesindel sich tunrmelt, um, wie es in heiteren Versen dazu heißt, dem deutschen Volke die Zivilisation zu bringen. „We’re going witb some Gnrkas And likewise with some Sikhs, Some black Algerien Tnrcos, And other colored freaks.' * 1 Die Heldentat des deutschen Unterseebootes „U. 9" teilte ein biederer säclffischer Dichter fernen Landsleuten in der „N. P.-Staatszeitung" in ein Mar treffenden Strophen mit, von denen wir die beiden ersten wiedergeben wollen: „E englisch Kreizer-Trifolium Des gondelt in der Nordsee rum. Da kommt — wohl nid) von ohngefähr — E lleenes deitsches „ll" daher. / Die Kreizer seh'n und untertauchen Und unter Wasser vorwättsfauchen, Des war Sie eens und — bums — hat auch E Kreizer scho e Loch im Bauch." Unsere deutschen Brüder über dem Atlantischen Ozean sollen weiter kämpfen und frohen Mutes bleiben! Ihr Vertrauen auf das starke deutsche Mutterland wird sie nicht täuschen. Einig, wachsam und entschlossen werden sie die englische Lügenbrut in ihrer zweiten Heimat vollends zertreten. dote von Karl dem- Fünften! O Mensch, Ebenbild Gottes, du bist also nicht mehr würdig, als rein malerisches Motiv zu gelten!" — Strindbergs Luther-Drama. Aus Berlin wird uns geschrieben: Unter den zahlreichen Verfassern von Luther- Dramen, unter denen eigentlich nur Zacharias Werner mit seiner „Weihe der Kraft" rin Werk von Bedeutung geschaffen, hat wohl keiner eine größere Geistesverwandtschaft mit dem Reformator besessen als August Strindberg. Freilich hat mau Strind- berg nicht umsonst eine Faust-Natur genannt, und so wurde aus seinem „Luther" ein Faust-Drama, aber immerhin fft dieses Werk seinem Stoff und seiner Gestaltung nach so bedeutsam, daß seine Aufführung auf einer deutschen Bühne eine Notwendigkeit war. Das „Deutsche K ü n st l e r t h e a t e r Sozietät" hat sich daher mit der Urausführung des Dramas in Deutschland, die am Samstag stattfand, ein unbestreitbares Verdienst erworben, imd ihm gebührte der volle Erfolg, der ihm damit zMell wurde. Strindberg hat sein Drama „Die Wittenbergische Nachtigall" genannt, nach jener glücklichen Luther-Benennung durch Hans Sachs, die so recht den Frühling der Geister und das Glück Deutschlands über die Reformation verkündet. Es war daher ein Mißgriff, seinen Titel durch den viel farbloseren „Luther" zu ersetzen, denn Strindberg erhebt sich gerade dmch den geschickten 'Ausschnitt der Ereignisse über das gewöhnliche Luther-Festspiel im Sinne Devrients, dem er in manchen Nebcnszencn und in leeren Gestalten eines Cranach, Sickingen, Rcnchlin usw. erliegt. Durch sein wundervolles geschichtliches Einfühlungsvermögen ist es dem schwedischen Dichter gelungen, ein Bild von seltener Farbensülle und Wahrheit der Zeitstimmung zu entwerfen, in dem die ganze große und zukunftsreiche Zeit leuchtend auftebt. Bon dem Vorspiel in der engen Bauernstube der Eltern Luthers, in der Landsknecht und Handwerksbursch einkehren und die Gestalten Tctzcls und Fausts als Verkörperungen des alten und neuen Geistes sich bereits großartig gegenüberstehen, bis zu dem Bibelwerk des Junker Jörg ans der Wartburg, mit dem das Drama endet, entsalten sich vor uns jene unvergeßlichen und unvergäng- Iichcn Szenen geistiger Befteiung und sittlicher Wiedergeburt, die mit dem Leben und Charakter Luthers verknüpft sind. Die Riesengestalt des deutschen Reformators konnte Strindberg nicht nachschassen, sein Allweltgesühl nicht ansdrücken. Ihm gelängen mir die Seiten in Luthers Charakter, denen er verwandt fühlte, das leidenschaftliche Ringen um Wahrheit und Glauben, die ungefiige Bauernkraft, sein trotziger, nicht zu beugender Stolz Züge der Zweiselsucht und des llebermenschentums mischen sich hinein, die Luther fremd waren, und die gütige Kindlichkeit, das liebende Verstehen seines Geistes, seine Lhrlk und sein Humor, das, was Luther zu einem der größten Menschen aller Zeiten macht, fehlt völlig, ivcik Strindberg es seinem Bilde nickst ans Eigenem verleiben konnte. Dagegen hat er seiitem Helden in der Gestalt seines Faust eine großartige Zeitftgur gegenübergestellt, die dunkle Mystik mit der klaren Ahnung einer neuen Morgenröte vereint und all den zum Licht ringenden Kulturkräften dieser wundersamen Epoche Ausdruck verleiht. Der paffive Beobachter drängt in Strindbergs Drama den großen Tatmenschen in den Hintergrund, und so wirken die Höhepunkte der Handlung, die Bekehrung, die Berufung, di« Dollbringung äußerlich Trotzdem wirkte dies starke Werk eines starken Geistes mit unmittelbarer Gewalt und hintertieß im Publikum einen großen Eindruck Kay hl er als Luther und Schild- k r »n t (da Faust boten Vorzügliches. Dr. P. L. Dar italienische Defizit. Zum KricMühreu gestört vor allem Geld. So lerntet ein sprichipörtlich gewordener Ausspruch. Mer in unserer Zeit bürdet der Krieq nicht nur den kriegfüMemden Ländern, sondern auch den neutralen Staaten schwere finanzielle Opfer auf. Die italienische Kaminer, die soeben erst der ebenso patriotischen wie verständigen Erklärung des Ministerpräsidenten Salandra zujubelle, wird sich wvhl während ihrer Tag-ung zunächst sehr eingehend mit den italienischen Finanzen befassen müssen. Es sind gewaltige Summen, die Italien seit dem Ausbruch des Weltkrieges für HeereSAwecke ausgsgebeu hat. Ihre Höhe beweist genügend di« feste Wsicht der Regierung in Rom, die Stellung des Königreichs als euroMische Großmacht zu behaupten. Die vom 15. 'Arrgnst bis zum 15. November flir Heer und Flotte bewilligten Kredite betragen nicht viel weniger als 2 Milliarden. Die Vermehrung der ordentlichen Ausgaben für das Heer belief sich aus 87,5 Millionen, der außerordentlichen Ausgaben jedoch auf 659,2 Millionen Lire. Fiir die Flotte lauten die entsprechenden Zahlen 12,2 nrch 814,4 Millionen. Italien Mt sich also infolge des europäischen Krieges veranlaßt geseMn, i n eine n> Vierteljahr 10 7 4 Millionen mehr als gewöhnlich für sein Kriegsbndget aus zu geben. Wenn man berücksichtigt, daß bereits vor dem Ausbruch des Krieges im Bndget 459 Millionen für das Heer und 276 Millioiten für die Flotte vorgesehen waren, so erhält man für das laufende Rechnungsjahr, d. h. also sür die Zeit vom 4. Juli 1914 bis 30. Juni 1915, ein Gesamtergebnis von 1809 Millionen. Dazu kommen noch weitere 120 Millionen des Budgets der Kolonien, die für den Unterhalt der Truppen in Libyen besttnrntt sind. Selbst tvenn man den unwahrscheinlichen Fall annimmt, daß keine weiteren Kreditforderungen gestellt werden, verschlingen also Heer und Flotte 1929 Millionen, d. h. etwa 300 Prozent der im Vorjahre dafür ausgegebenen Summe, weit über 50 Prozent der Gesamtausgaben, und ungefähr 75 Prozent der vermutlichen Einnahmen! Unter diesen Umstanden ist es kein Wunder, daß Italien die Aufgabe der Deckung eines großen Defizits bevorsteht. Ließ sich doch für das lausende Rechnungsjahr auch schon ohne die außerordentlichen Mehrausgaben ein Fehlbetrag von 150 Millionen voraussehen. Ein Kenner der italienischen Finanzen, der früMre Minister Maggiorino Ferraris, schätzt das gesamte Defizit des Staatsschatzes aus über 2 Milliarden Lire. Ueber die Frage der Tilgung dieses gewaltigen Fehlbetrages ist man sich begreiflicherweise noch keineswegs einig. Der genannte Staatsmann verwirft entschieden die Hinausschiebung der Deckung auf künftige Zeiten und empfiehlt, den Fehlbetrag durch! Anleihen und neue Steuern aufznbringen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Eine Anleihe im Ausland erscheint unter den gegenwärtigen Verhältnissen so gut wie ausgeschlossen, und es handelt sich also darum, im eigenen Lande Geld zu finden. Das dürfte jedoch nicht geringe Schwierigkeiten verursachen, da infolge der außerordentlichen finanziellen Maßregeln Bargeld in Italien kaum in größeren Summen zu haben ist. Der Abgeordnete Ancona schlägt deshalb vor, das Beispiel Deutschbrnds nachzuahmen, und gegen Hinterlage von Staaitspapieren oder anderer Wertpapiere, ja sogar von Waren, Kassascheine auszugeben, welcM es dann dem Ilbüehmer ermöglichen würden, sich au Zeichnung einer inneren AnleiM zu beteiligen. Ws vor sechs Monaten der Anleihegedanke zuerst in Italien auftauchte, wurde er von vielen Politikern wegen des unvermeidlichen hoMn Zinsfußes verworfen, aber die Gegner werden sich jetzt wohl oder übel zu diesem Mittel bekehren müssen, da es keinen anderen Ausweg aus der argen Finanztlemme zu geben scheint, und geivichtige Gründe gegen die Erhöhung des Notenumlaufes sprechen. Man sieht, daß! selbst ein Land, das aufrichtig gewillt iss, seine Neutralität und den Frieden zu wahren, in diesen Weltkriogszeiten gezwungen ist, kaum geringere finanzielle Opfer zu bringen, als die kriegführenden ARker. Italien will, nach den Worten seines leitenden Staatsmannes, stark gerüstet und fiir alle Mglichteiten bereit sein, und die größte Sorge seiner Regierung ist deshalb heute die vollständige Vorbereitung ferner Streitkräfte zu Wasser und zu Lande. Dieses Bestreben kann Deutschland nur recht sehr, denn aus der jüngsten Rede des Ministers des Aeußern Wolitti geht Mrvor, daß die italienische Regierung nach wie vor auf dem StandMnkt steht, daß der Drerbundverttwg seit Kriegsausbruch keineswegs erschüttert worden ist. Kriegs&rtefe am dem Osten. Bon unserem zum Ostheerr entsandten Kriegsbe rü h k e r stott er (Unbcrechffgter Nachdruck, auch auszugsweffe, verbot».) Etappenarbrit im Wmterfeldzug. Armee-Oberkommando 8, den 4. Dez. Wir sichren diuch das winterliche Land. Die Provinzstraßen waren von eisiger Glätte, unser Kraftwagen schleuderte cm ein vaar Stellen bedenklich trotz des sicheren Fahrers. Wir kamen durch die Gegend, die wir zuletzt gesehen hatten, als die Brandwolken über den Stoppelfeldern standen. Nvrdeuburg, Gerdanen, Angerburg. Ueberall waren Notdächer aus Scheunen und Wohnhäusern erttchtet. Die Schützengräben und die Granattrichter bedeckte der Schnee, er lag ans den Brairdrninen und ließ keines der Soldatengräber erkennen. In Nordenburg warm keine zehn Bewohner, als wir in einer stürmischen Regennacht damals cm kamen, jetzt liefen die Kinder ans den Teichen Schlittschuh uud sogar ein MvMbazar, der außer „modes de Paris" auch Eisenwcrren und allerlei andere nützliche Tange verkaufte, war geöffnet. Ich hätte die Orte kaum wiedeo- erkamtt, wmu mich das Wegschild uud ein paar unverwischbare Kmnzeichm in der Landschatt nicht ansmerffam gemacht hätten. Die wundervolle Escheuatlee von Gerdaum nach Norden bürg lag tot zu beidm Seitm des Weges. An ein vaar Stellen begann man das gut« Holz zu schichten und abzusahrm. In dem Etavvenhauptott, dm wir besuchten, um die ungeheuer wichtige Wiuterarbeit der Etappe zu studierm, merllm wir bald, daß,es um ivirkliches Studierm dabei gebt. Dir Arbett der Etappen inspcktion ist Gemralstabsarbeit. Ein höherer Generalstabsoffizier, im Range ein Oberstleutnant, ist dem General, der Befehlshaber ist, dmn auch zugeteilt Die einzelnm Abteilungen, in die sich die Etavvenckffpektwn gliedett, stehm Mieder unter besonderm selbständigen Offizieren, wie der Etappenkrastftlhrpcrrk, de» ein Hanpt- maun, Kommandmr der Kraftsahrtruppen der 8. Armee lecket. Ich habe nicht die Msicht, aus Einzelheiten der Organisation, der die gesamte KAnnckionslieferiing, die BerMegirng, die Bekleidung, die Bespannung der Armee obliegt, einzugehen- Die Grenze zwischen dem, was ohne Gefahr mckgetefft werdm kann, und dem, n>as den Gegnem Fingerzeige gcbm könnte, ist hier ost so schwer festNfftellen, daß es besser ist, chr unbewußtes Ueber- schreckm auf jeden Fall zu vermeidm. Die Arbeiten sür den Winterseldzug sind natürlich besonders ausgedebnl gewesen. In ttesigm Kitten tagm die Wollfackien, di« als Reserve noch liier sind. Das königlich preußische Kommiß- wollhemd kostet 7,50 Mk. im Einkauf Es iß ganz ausgezeichnet, weich, >oarm und fest. Die beeilen Flanell-Bauchbinden lehnm dec Soldaten allgemein ab, sie bietm dem Ungeziefer zu gnteit Unterschlupf. Gestrickte wollene Binden werden lrever genommen. Pulswärmer müssen sich übrigens recht leicht sttickm lassen, — nicht mir Gmeralseldmarschall Hckrdcnburg wird von ihrer Menge geradezu erdrückt. Neben dem Depot für Wollsachen sind die Räume, in denm Bmiesachen, russische Mäntel usw. sür den Notfall wieder zurecht gemacht werden. Tie russischen Maschinmgewehre wurden nebenbei lvöhrend der ganzen Dauer unserer Besichtigungen ausgeprobt. Crne besondere Sorgialt mußte mau dem .Hufbeschlag znwen- dm. Es galt, die gesaiittcn Pferde der Kavallette, der verschiedenen Wagenparks und der Artillerie mit scharsm Wintereisen zu verseilen. Eine Arbeit, die jetzt im Großen und Ganzen ngtürlich längst bemdet ist. Bor den großm Reparaturwerkstätten des Autoparks standen hunderte von beschädigten und zerschossenen Kraftwagen, die wieder dienstbereit gemacht werden sollten. Tie 8. Amiee luck eine Zeitlang 1000 Automobile zur Verwendung gehabt. An manchem Tage wurden 300 000 bis 400 000 Mark sür Neuanschaffungen sür die Auto- vost allein ausgegeben, — die Schneeketten, die man überall verbreitet und mit Erfolg verwendet hat, siird tatsächlich nur für irisch beschneite Wege zu benutzen. Sobald die Straße vereist, sind sie nickt mehr zu gebrauchen. Am besten hilft dann nockl gegen das Schlendern ein glatter Gummireisen ohne jeden Eiscnbeschlag. Natürlich werden die Straßen bis zur Font möglichst bald in fahrbaren Zustand gebracht. Man muß sich daun auf eine besttmmte Zahl von ihnen beschränken und dabei selbstverständlich im Einklang mit etwa beabsichtigten Operationen verfahre». —• Schlit - te n sind für alle Fälle in großer Zahl angetanst und stehen bereit. Für die russischen Wege dürsten sie unumgänglich nötig sein. Neben den Schneepflllgen von der gewöhnlichen Breite Mt man bei den letzten Schneesällen auch mächttge Pflüge von fünf Meter Svannwelte mit Erfolg verwandt. Es wird dann mit lleinerem Pflug die Sttaße vorgepslügt. Bon dem glatten Verlaus dieser Reinigung und dieses Fahrbarmachens der Wege hängt, wie leicht zu verstehen ist, oft das Gelingen der Overationen cntgülttg ab. Die Arbeit der Elappeninspektion fft schon, wie dies Stteffcn einiger ihrer Arbeiten zeigt, recht vielseitig und erstteckt sich von den großen Maßregeln bis hinab auf Einzelheiten. Aber wie uns! Oberstleutnant von Werder bat, M.versichern, nicht aus das Aiff- snchen einzelner Briefe und Pakete. Bei der Beräuderimg des Standortes der Truppen müssen ost ganze EisenbaMwagen mck Paketen irgendwohin geschoben werden und können dort mich einiger Zeit bearbeitet lverden. Die Etavveninspektton kann wirklich nicht jedem einzelnen Paket nachsorschen und die vielen, sehr vielen Ansragen, die doch nichts nützen können, steigern nur die genügend große Arbeit. In die einigermaßen feststehende Trockenheit vielleicht nicht, aber doch Gleichmäßigkeit dieser Arbeit gab eine niedliche Beobachtung über die russischen Gefangenen ein humoristisches Licht. Man konnte seftstellcn, daß die russischen Ofliziere zunächst in» Zigaretten und Briefpapier baten, die Mannschaften um Brot- die jüdischen Gesangenen sragtsn aber als erste Frage: „Wie hock steht hier eigentlich der Rubel in Kurs, Herr Leutnant?" Sie sraglen es regelmäßig, es ist durchaus kein winterlicher Etav- penscherz. Rolf Brandt, Kttegsberichterstatter. vermischte«. * Ein Examen im Gefangenenlager. Man schreikü uns aus Kassel: Wie erinnerlich, hat der deutsche Kaiser vor kurzem eine Berstigung erlassen, aus Grund deren gefangengenommene katholische Priester, die bekanntlich in Frankreich mck in der Front kämpsen, als Offiziere zu behandeln sind. Auch zwischen den im Kasseler Borott Niederzwehren untergebrachten Tausenden von Gefangenen befanden sich mehrere französische Priester, die dieser Tage dem Offiziersgesangenenlager in Hannoversch-Münden, überwiestn worden sind. Bevor sie aber in den Genuß der Annehmlichkeiten für Offiziersgefangene traten, hatten sie den Nachweis zu erbringen, daß sie in der Tat Angehörige des gefftlichen Standes seien, und so wurde das Niederzwehrener Gefangenenlager der Sckiauvlatz eines regelrechten theologischen Examens, das die betrefsenden Franzosen vor Kasseler Geistlichen durch Ber- nrittlung eines Dolmetschers oblegen mußten. Erst als sie diese Prüfung bestanden hatten, wurde ihnen der Offiziersrong äuerfnjott. * Zwei deutsche Helden. Ausländische Blätter eizadieu von einer Heldentat zweier deutscher Soldaten, die in. dem Kamvs zwischen Laventie und Bethune die rückhaltlose Bewunderung ihrer Feinde errangen. In diesem Gebiet, dessen Boden und Berteilung der Häuser die Austösung der Schlacht in einzelne Gefechte sehr begünstigt, wurde um jeden Zoll breit Erde gekämpft, und es entspannen sich die hitzigsten Einzelkämpse. So wurden an einer Stelle deutsche Schützengräben von überlegenen englischen Kräften, von indischen Truppen und zwei schotttschen Regimentern, angegriffen. Die Deutschen mußten sich zurückziehen, denn das Stück des Schlachtstldes, auf dem sie stritten, war oölllg abgeschlossen, und keine Hilfe konnte ihnen von ihren Truppen kommen. Alle halten ihre Stellung verlassen: nur zwei deutsche Soldaten schossen noch immer. Als die feindlichen Massen sich ans sie stürzten, stellten sie sich Schulter au Schulter auf und brauchten ihre Bajonette mck einer so todesmutigen Enffchlosscnheck, daß sie 15 der Feinde außer Gefecht setzten. Keine Zurnse, daß sie sich ergeben soltten, fanden bei ihnen Gehör; sie schienen fest entschlossen, an Ort und Stelle zu sterben. Immer näher rückten die Feinde; schon waren ihnen die Helme vom Kopf geschlagen, und zahlreiche Bajonette richtelen sich gegen ihre Brust. Da sprang im letzten Moment ein englischer Offizier, dem diese übermenschliche Tapferkeit Bewunderung eiuftößte, dazwischen und rettete ihr Leben. Kleine Tageschronik. Eine große Feuerkugel wurde vorgestern abend über Hamburg wahrgenominen. Das Meteor erschien am südöstlichen Himmel, erhellte die ganze Gegend sür einen Augenblick blitzartig mit grünlichem Licht und verschwand unter einer Explosion mit bedeutendem Fimkensprühen. Die Feuerkugel durfte über Verden jn geringer Höbe explodiert sein. Uirchtiche Nachrichten Evangelische Gemeinde. Heute abend 8 Uhr: Kriegsbetstunde in der Johanneskirche. Plärrer Bechtolshebmer. ^ _________ L 1 1 1 Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe». De,. 1911 Ifof 5a O 3 L« *■* i* Is !f ?: 2 « t o» 4Z Bf 75\ c § P Sj Sgi-T» -> 8 9» 744,9 11.6 8,8 86 SSW 2 10 Regen 8. 9" 746,0 10 6 8,3 87 8 2 19 Bed. Himmel 9. 743,2 95 8,1 91 still still lö " " i i i i i . i Höchste Temperatur am 7. bis 8. Dez. 1811 ^ -f-13,8" C. Niedrigste „ .7. .8. . I8H = + 10,4" . Niederschlag: 0,9 mm. Verantwortlich sür „Feuilleton", „Genchtssaal" u. „Vermischtes": I. V.: August Goetz. gegen (gcfjtmpfen i ' Amtlicher Teil. 8etr.: HinterbliebenenVersorgung aus Anlaß des Krieges. An den Oberbürgermeister der Stadt Gießen und an die Grosth. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Aus Grund des Militär- und Beamteil-Hinterbliebenengesetzes vom 17. Mai 1907 haben die Hinterbliebenen der im gegenwärtigen Kriege qesaNenen, infolge einer erlittenen Berwundung öder Kriegs, dienstbeschädigung gestorbenen und verschollenen Heeresangeborigen Anspruch aus Versorgung. Es wird Kriegswitwen-, Krieqswaisen- und Kriegselterngeld gewährt: das Kriegselterngeld jedoch nur unter der Voraussetzung, daß der verstorbene Kriegsteilnehmer den Lebensunterhalt der Eltern »sw. ganz oder überwiegend bestritten hat. Die Anträge auf Versorgung sind von den berechtigten Hinterbliebenen bei den Großh. Bürgermeistereien des Wohnortes oder des infolge des Krieges geivählten Ausenthaltsortrs zu stellen. Bei Stellung der Anträge sind nachgenannte Formulare, die von Großh. Bezirkskommando Gießen bezogen werden können, zu verwenden: Anlage L.. Antrag auf Bewilligung von Witwen- und Waisenqeidern sowie von Kriegswitwen- und Kriegswaiser^eldern für Hinterbliebene von Offizieren, Sanitätsoffizieren, Belerinär- ossizieren und Beamten. Anlage B. Antrag aus Bewilligung von Witwen- und Waisengrldern sowie von Kriegswitwen- und KrZegswaisengeldcrii sür Hinterbliebene von Militärpersonen vom Feldwebel abwärts und von Personen der freiwilligen Krankenpflege aus dem Kriegsschauplätze. Anlage 6. Antrag auf Bewilligung von KriegsAterngeld. Sie werden hiermit beauftragt, die Anträge unter Ausfüllung des in Betracht kommenden Formulars entgegenzunehmen. lieber die Ausfüllung der Anträge und über die von den Hinterbliebenen vorzulegendenNach- weise wird aus die Bemerkungen auf der Rückseite der Antragformulare verwiesen, die wir zur Beachtung empfehlen. Die Anträge und dir zugehörigen Belege sind unverzüglich hierher einzusenden. Gießen, den 6. Dezember 1914. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. B.: Hechler. Bekanntmachung. B e t r.: Den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Hungen. In Hungen ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Es werden folgende Bezirke gebildet: I. Sperrbezirk: Gemarkung Hungen. II. Bcobachtungsgcbict: Gemarkungen Langsdorf, Bet- tcnhausrn, Bellersheim. Utphe, Trais-Horloff, Inheiden. Langd. Billingen und Ronnenroth. III. Gefährdetes Gebiet: Gemarkungen Obbornhofen, Steinheim, Rodheim mit Hof Graß, Rabertshausen mit Ringelshausen. Röthges. Ober-Bessingen, Rieder-Bessingen. LiL mit Hof Albach. Eolnhausen und Mühlsachsen. Birklar uns Aluschenheim mit Hof Güll. Für diese Bezirke gelten die Bestimmungen unserer Bekanntmachung vom 12. Rvv. 1914, abgedruckt im Kreisblatt Nr. 70 vom 17. Nov. d. I. An die Gwßh. Bürgermeistereien Hungen, Langsdorf, Bet tenhausen. Bellersheim, Utphe, Trais-Horloff, Inheiden Langd. Billingen und Ronnenroth, Obbornhofen, Steinheim Rodheim mit Hof Graß, Rabertshausen mit Ringelshausen. Röthges, Ober-Bessingen, Rieder-Bessingen. Lich mit Hof Albach, Colnhausen und Mühlsachsen, Birklar und Muschenhcim. Sic werden veranlaßt, vorstehende Bekanntniachnng, sowie diejenige vom 12. November d. I. sofort aus ortsübliche Weise zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Viehhändler sind zu Protokoll z u b e d e u t r n: die Protokolle sind uns binnen 24 Stun den einzusenden. Der Befolg der Borschristeil ist im Interesse einer Verhütung der Weiterverbreitung der Seuche streng zu überivachen. Zuwiderhandlungen sind zur Airzeige zu bringen. An die Grvtzh. Gendarmerie des Kreises. Sic wollen die Durchführung der Bestimmungen streng überwachen und jede Zuwiderhandlung zur 'llnzeige bringen. Gießen, den 8. Dezember 1944. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. B.: H e m m e r d e Man befrage den Hausarzt aus dem Königl. Mineralbrunnen Bad Brückenau von hervorragender Wirkung bei Blasen-, Nieren-, Gicht-Leiden sowie bei allen übrigen Erkrankungen der Harnorgane. Nach neueren Erfahrungen ist es auch ausserordentlich wirksam zur Aufsaugung pleuritischer Exsudate. Die Quelle ist seit Jahrhunderten medizinisch bekannt. Erhältlich in allen Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhand langen. Rein natürliche Füllung! 6S84 ss Vermietungen 7 Zimmer | 1i7oai Die von Hrn. Hauvln, Coulmann innegchabtc 6—7 Zim.Wob»., 1. Etg., ist zu nenn. Näh. Bergftr.8 vart. ftl. 7-Z.-Mhn. m. Bad, Zentralh. II. all.Zbb. ver Avril z» verm. 12061 Näh. Frankfurter Str. 28. 2—3-Zimmer Wobnuna in gutem Hause von kl. Fam. (1 Kind) »um 1.4.1915 geiucht. Schriftliche Angebote u.12004 a. d. Gießeucr Anzeiger erb. 6 Zimmer Ludwigilranc 18 elegante 6 - Zim. - Wohn. der Neuzeit entsvr.eingericht. los. od. spät. z. verm. Frau A. P«lrlWw.,N«nenBane291., ö Zimmer Wetzlar.Wcgl7 III., gegenüber des Bahnhofs, schöne 5-Zini.Wobn., Balkon »sw. ver sofort zu verm. Näheres Eil», Friedlichste. 14 I. 16027 5-Zimmr-WühnMll sofort »» vermieten. s10000 Näh. Crediicritrafie 18 I. 4 Zimmer I-Zmmrr-Mhii. mit Zubehör sosort zu verm. Friedrichftrane 5. [10318 Näheres daselbst II. Stock. Witt 1-Ziinnitt-Mii. nit lämtlid). Zubeb. ». verm. 20721 Bnbnhl>os>trastc28II. c 3 Zimmer Stellenangebote Die Landes-Heil- u. Pfiege- anstalt bei (tzießen suchteinen Fjsililiz-Ai?irlii>teii »NM uUhaldiKen Eintritt. Gesuche mit Lebenslaus re. an die Direktion erbet. Gewandter anchMaschtnenschreiber u. Stenograph, von hiesiger Zigarrenfabrik für gleich gesucht. Schriftl. >Angeb. u. 12103 a. d. Gieß. Änz. Rlilitftrtreier, befähigter jung. Mann mit gewandt. Handschrift sür größeren kausmännisch. Betrieb in Gießen gesucht. SchristlicheAngebotemit Ge- hattSforderung und Antritts- zeit unter 12129 an den Gießener Anzeiger erbeten. ti 4 t.j|. 8 ufini d. Zig.-Branchc. welcher die Fabrikation diirchgearbcitel hat, in unack. Pos., sucht per 1. Februar a. c. passendes Engagement. Ia. Zeugn. und Rei. zu Diensten. Schriftliche Angeb. u. 08290 a.d. Gieß. An». 3-Zimm.-Wohli. Mülilitraftc 21 Part, zu vermieten. Näheres in der Maniarde z. ersrage». 8(fiönc3=3ini.=2§obiuinq zu vermieten. 12055 9ihli. Aliceftr. 25, Sintert). | Verschiedene 12144] Bismarckftr. 43 ist d. Vers. d. Hrn. Bankdir. Herzog d.7—8-Z.-W. tnkl.Heiz. sos. o. a.1.4. z.v. Nah. Lüberstr. 10 v. Nord-Anlage 28, II. Stock. 5—6 Zini.v- t. Avril z.verm. Nnh.i!öbcrftrastel8p.lI2143 Wilbclmilraftc 8 ». 10 eine 4-». 5-Zi»l.Wobuu»g in. Zubeh.p. ioszu vermieten. Näh. Frnnkinrier Straße 28. 3- 2-, u. 4 Znnmerwob». zu verniieten. Webrnm, Eredneritraße 50_8198 Kleine Wohnung z. verm. Rah. Licbigitr. 8l 1. I1I488 11443 SU. Wohnung z. vermieten. RodbeinicrStr.18. Maurer werden angenommen. 112081 Hoch-u.Tiesbanaescllichast. JiingettrBlirslIie°gL'cht. Näheres Lndwigftr. 28 H. von 12 bis 2 Uhr. 108272 Tüchtige Metzlierbiirsiheii sowie ein Fahrbursche per sosort geiudit. [12168 Fritz Meister, Kurstfabrik Lchlsstergeselle ÄöI _Schlossermeister. Tüchtiger Fuhrmann bei dauernder Beschäftigung gesucht. (12102) (6cür. Slabl. Hiesiges Bankinstitut sucht zum sofortigen Eintritt einen Lehrling Einjähr. Zeugnis Bedingung Schriftliche Angebote unter 12157t) a. d. Gteßener Anzeig. Haushälterin in sranentosen Haushalt ncf. Witwe bevor», (dars a.Kinder u. Möbel mitbringen). Oft. u. F.W. 4350 nn Rmi.Moese, Wiesbaden. mTO ss Berküllferiil illÄÄ: l.Jan.1915, evtl.sofort,gesucht. Schrift!. Angebote uni. 12149 an d. Gießener Anzeig. erb, "^] Jung. Ladcnmdch. ges. Papierhandlung Klein. Zuverl.I,andmädcd.i.kl.Haus- halt ges. Katharine Schmidt, gewerbsmäßige Steltenver- mittlerin, Walltorstr. 36. 08293] Best. jg.Mädch.s.einige Std. tagsiib. z. l'/r-jähr. Kinde gesuckn. Scltersweg 22 II. »«m«, ar„s!,®i s findet dauernde Stellung. Waschanstalt Schwan. 08266] Ltebigslrafie 63. iSitär. Auf Artillerie - Geschirrarbeiten stelle fortwährend Sattler zn den höchsten Löhnen, wie sie die Berliner Innung zahlt, ein. Benötige 20—30 Mann. Ich vergebe auch bei sehr guter Bezahlung Heimarbeit auf Sattlerarbeiten. 12014 Geschirrfabrik L. Bölzing, Groß-Felda. Meine 38o|n«no mW hör an alleinstehende znverl. Frau oder kinderloses Ebc- vaar gegen Reinigung der Bureau, nun,c nncntgcltlid, sosort abzugeben. [12104 Friedrichstraße 8 p. Zim. m. Slabinctt u. Stücke a» > ruhige Person z. verm. 08285 Ncueuweg >0 1. | Möbl. Zimmer | e*i \sio\ itKAxnil (Bellevue), Neuen Baue L. Mod. HauS, Bad, Zenlral- beiz. Bon vornehm. Famil. bestens empfohlen; ab l. Dez. Zinmier srei. Tel. tt>85. 1°™* Mietgesuche tteeunr>l.5-Ziin-Wl>l>Nls. ver I. April l9!5gei. Schriftl. Angebote mit Preis u. 12113 a. d. Gteßener 'Anzeiger erb. stuil. electri ivill iidi ans Bureau eines elektr. Betriebes verbessern. Sdiriftliche 'Angebote u. 42176 a. d. Gießcncr Anzeiger erb. Kaufmann vollkomm. intlitärsr-m. schon Handschr. suckit Stellung als B»d)balter, Korresp., Erved. „sw. 2d>risil. Angebote unt. 08M3 a. d. G(eß. Anzeig. erb. 3rfimifDclclirling 'W-r schon 2 Jahre gel. bat sucht Stelle, ((in weiter zu lernen. Schriftliche Angebote unt. 08188 an den Gieß. An,, erb. 08288] Gin teickt-s Pferd vertäust Heinrich Fiedler, Beuern (Hessen). Kanarienvögel seine Sänger, zu verknusen. 08291] Sonncnftraße 18. Z-Mund, lüd- braun. 4 Jahre, in letzier Zeit wenig gesübrt wachsam, durchaus stubenrein, zu verkaufen. 12008 ! SclterSwea 8811 . Perkaufe Sianarienvögcl, vrima Sänger. [0S297 Giaubrechtftrafie 10, pari. 082871 Wenig gebrauchte Nähmaschine zu verknusen _ Scha n zciistraße 1. * 1!67 l Alte Türen u. Fenster z. verk. Franksurtcr Str.28. ü8292]Gutcrb.FeUplorilchenz. verk. Franksurt.Str.71III. Anksuf von Alteisen, Lumpen, Knochen, Papier, Klivier, Messtng, Zink, Zinn. Blei bei Louis Nollienbcrger Neuenweg 22. 163 Kaufe Kupfer li. MgiUbfälle sowie schweres Messing jedes Quantum gegen Kasse, «christliche Angebote unter 08295a. d. Gteßener Anzeiger. Verschiedenes PEXSIO» BRAXDI, (Bellevue, Neuen Bäue, 22) FeinbttrBerl.llliilagsliecli.Uis6 Hausschlachtuiigcn werden angenommen. Wilb. Reitz, Brotdorier Str. 26 und Ten- felslnstgSrlchen Meine Möbelschreinerei dinge ich in emvseblende Erinnerung. t tm Unfertigen netter Möbel, Anfpolieren and Wachsen, hauptsächlich auch Herrichten von Altertümern, wird anerkannt bestens ausgefuhn. Barl Böhler, HammstcaSe 32. schwarze Brieftasche mit Inhalt verlor. Geg. gute Belohnung abzug. Stabsarzt Göbel, Krcuzvlatz 5. 108296 Nachlaß- Versteigerung. Donnerstag, den 10. ds. Mts., vormittags 10 Uhr anfangend, werden die aus demNachlassederOr.Kreu- der Eheleute in Lich her- rührendenHaus-u.Küchen- geräte, Möbel usw. in derenseitherigen Wohnung Butzbacher Straße Nr. 13 in Lich öffentlich, meistbietend gegen Barzahlung versteigert, wozu Kauf- liebhaber hierdurch eingeladen werden. uy kostet 1 Pfnnd meiner Keform- 111938 Pflanzen-Butter Marke „Sanitas“ (Vegetabile Margarine). " 5 . Fluß- «.Seefische I. M. Schulhof Telephon 119. — Promoter Versand nach auswärts. l>°— Die feinsten holländischen Schellfische Cabliau u. : Schollen : treffen morgen früh ein bei 8e»rg Walleiisels Markt 21, gegenüber der Engelavotheke._ [1719 Gaslüffer Gaskronen, Gaslampen usw. uinrasch zu räumen spottbillig earlZctiunckML 03726 Steinlieferung. Angeboie sür die Anlieserung von Chauffierungssteinen ans den, fiskalischen Sleinbruch bei Schificnberg und zwar: 150 edm sür die Bogenschneise, 150 edm sür den Schiffenberger Bogenwcg, 60 obm sür die Alt- gebegtschneiic werden innerhalb der nächsten 8 Tage entgegengenommon. Weitere Auskunft durch den Großh. Forstioart Menges zu ForsthauS Baumgarten. Gießen, 8. Dezember 1914. Großh. Obersörfterei Schifienberg. Trautwein. 12165B Alice-Schule. An, 1. Januar beginnen neue, dreimonatliche Kurse ln 1.Kleidermackcn,2. Wrißzcugnäbcn und Handarbeiten, 3. Bügeln »nd Kunftwajchen, 4. Kocken. Anmeldungen werden von letzt an schriftlich vom Schulvorstand, z. H. des Vorsitzenden Gehetinrat Dr. Fromme, oder am 2. Januar von 10—6 Uhr mündlich im Schulhaus, Steinstraße 10, angenommen. Bei der Anmeldung find vom Schulgeld 5 Mark, beim KockkurS 10 Mark, sogleich zu ent richten. Nähere Auskunft über die einzelnen Kurse wird im Sckulbaus oder vom Schulvorstand erteilt, der aus Wunsch Prospekte über die Schule und das damit verbundene Internat zusendet. [12164O Tic beiden Seminare sür Handarbcits- und Haus- wirtichaftslebrrrinnen beginnen ncucKuricam?. Avril, Versteigerung. Fortsetzung der großen Warenverstcigerung finder Donnerstag, den 18. ds. Mts., nachmittags 1 Uh», im Auktionssaale Neustadt 55 statt. Es werden insbesondere Stoffe für Herrenanzüge und Strogen versteigert. 12137 Müller, Großh. Gerichtsvollzieher. Für unsere Krieger empfiehlt zu billigsten Preisen: Taschenlampen und I». Ersatz-Batterien. Luntenfeuerzcuge, Taschenmesser-Nicker und Stiletts, Revolver und Mnnition, Taschenwärmer, Eiösporcn, Bersandftaschen für Kognak usw. Lägar Boirmann»Giessen Neustadt Nr. 11. (12060a Bekanntmachung. Wir suchen zum sosortigen Antritt sür unseren Betrieb einen jüngeren, iiiilitärsreien Burcauaebilfcn. Derselbe muß guter Rechner, gewandter Stenograph und Maschinenschreiber sein. Angebote mit Zeugnisabschriften u. Gehaltsansvrüchen umgehend einzureichen an die 12167 O Direktion der Elektrizitätswerke und Strasteubabn, _Lahnitraße 28. 1 Ä Sich! Bedeutender Mftchvertrieb in Frankfurt a. M, vromvter, sicherer Zahler, sucht zur Ausdehnung seines Abnehmerkreises sofort oder auch später größere Menge nur guter Milch zu höchsten Tagesvrcisen. Garantiert dauernde und steigende Abnahme. Evcntl. feste Vervfiichtungen. Offerten mit Preis und Angabe der Menge unter ^Milchangcbot- anRudolsMonc,Annoncen ErvcditionFranksurta.M. 12171s» Submission. Die Lieferung von Brot, Brötchen „nd Zigarren für den landw. Konsumverein Krosdorf-Gleiberg e.G.m.u.H. zn Krosdors soll vom 1. Januar 1915 ab bis aus weiteres vergeben werden. Bemerkt wird, daß bet der Brotlieie- rung der Zusatz an Kartoffelmehl nicht die 5°/„ übersteigt. Bewerber wollen ihre Offerten bis zum 20. Dezember d. I., nadimrttags 3 Uhr. bei dem Direktor mit entsprechender Autschrlst cinreichen, wo um 4 Uhr in, PerciiiS- lokat bei Gafiivi« Herrn Eduard Moos ,n Gegenwart der etwa erschienenen Bewerber die Eröffnung slaltfindct. Krofdorf, den 8. Dezember 1914. 12173 Der Vorstand. Den Zeitverhältnissen Rechnung tragend, veranstalten wir in diesem Jahre einen grossen Weih nachts-Verkauf, zu dem wir ganz besonders vorteilhafte Artikel herausgelegt haben. Mit diesem Angebot bieten wir unserer Kundschaft eine hervorragend günstige Kaufgelegenheit in praktischen Artikeln für den Weihnachtsbedarf. Damenwäsche Damen-Hemden aas solidem Stoff, Herzpasse, schön garniert .....Weihnachtspreis Mk. Elegantes Reformhemd mit Lochstickerei verziert n. festonfert in mehreren Dessins Weihnachtspreis Mk. Elegantes Hemd ans Batist und Chiffon mit wunderbaren Loch- und Plattstichstickereien in vielen Dessins .... Weihnachtspreis Mk. Nachtjacken ans soliden Stoffen, verschieden garniert Weihnachtspreis Mk. Elegantere Nachtjacken schön garniert mit Fältchen nnd breiter Stickerei nnd festoniert, besonders preiswert .....Weihnaohtapreis Mk. Kissenbeziige aus nur soliden Stoffen mit Rosenzackeu festoniert . . . Weihnachtspreis Pfg. Kissenbezüge imitiert Kloppeldurchsat*, -ficken. Festen« nnd Durchsatz, sehr billig Weihnaehtapreis Mk Waffeldecken in schöner Ausmusterung, schwere solide Ware . . . Weihnachtspreis Mk. 3.95 Damen-Korsets aus gutem Satindrell, solide gearbeitet Weihnachtspreis Mk. Frack-Korsets gerade hochmoderne Form, mit Strumpfhaltern, vorzüglicher Sitz . . . Weihnachtspreis Mk. Elegantes Batist-Korset ^20 in allen Farben, eitra lang mit Strumpfhaltern, | modernster Schnitt . . Weihnachtspreis Mk. w Elegantes Damen - Nachthemd mit Ausschnitt, moderne gute Verarbeitung, breite Stickerei mit Banddurchzug Weihnachtspreis 3.95 Undeutliche zur SeMnierlipg. Trotz kollossaler Preissteigerung zn den ausnahmsweise billigen Preisen: Hanonia EdelweU Hausmarke lO-Mtr.-Stnok 10-Mtr-Stück lO-Mtr.-Stück Mk. 4.90 Mk. 5.75 Mk. 6.75 Unterröcke Sürasm: Ml. Weihnachtsgabe Posten I Posten II Posten III Posten IV Mk 1.95 3.95 5.25 7.25 Damenwäsche Beinkleider aus besonders solidem Stoff gekurbelt nnd gut gearbeitet . . Weihnachtspreis Mk. Kniebeinkleid in schönen modernen Formen mit breiter Stickerei garniert, gut sitzend Weihnachtspreis Mk. Kniebeinkleid elegant garniert mit Durchsatz aus nur guten Stoffen in verschiedenen Formen, vorzügl. Passform, Weihnachtspreis Mk. Herren-Nachthemden aus starken Stoffen, gnt verarbeitet mit Falten .... Weihnachtspreis Mk. Herren-Nachthemden elegante Geisha-Form solide Verarbeitung guter Stoff . . . Weihnachtspreis Mk. Handtücher nnr solange Vorrat, weiss-rotO, gesäumt und gebändert Weihnachtspreis Pfg. Leinentuch gute solide Ware, gesäumt und gebändert Weihnachtspreis Pfg. Schlafzimmerhandtuch Grösse 48/100, Gerstenkorn und Damast enorm billig . . Weihnachtspreis Pfg. 3 50 28 34 48 Taschentücher 1.95 Reinleinen, gute Qualität, Weihnachtspreis */» Dtzd. Mk. 2.75, Linon, haltbare Qualität, n Qr Weihnachtspreis ’/j Dtzd. Mk. U.uO Gelegenheitsposten in eleganten Taschentüchern mit Hohlsanm, Lochstickerei, -Iseitig festoniert Posten I 28 P»g- Posten II 42 pfg- Madeira-Tücher Handarbeit, elegante Ausführung, von Mk. 3.75 bis Taschentücher, gestickt mit Buchstaben, */» Dtzd. in Karton, Weihnachtspreis 1.10 1.75 Knüpftaschen 1 grosser Posten, enorm billig Mk. 1.26 Damen-Handtaschen Schirme als beliebtes Weihnachtsgeschenk, zn anssergewöhnlichen Preisen, darunter hochelegante Perl- nnd Ledertaschen Posten I Mk 1.75 Posten II Mk 3.25 Posten III Mk 4.50 in nnr moderner Ausführung nnd guter Qualität Posten I Mk 3.90 Posten II Mk 5.50 Grosse Posten Schürzen zu auffallend billigen Preisen Blusenschürzen 95 Blusenschürzen ]50 Grosse Kleiderschürzen 275 aus türkischem Satin, Trägerschürzen Weihnachtspreis Pfg. 2 seitig zn tragen, in schöner Verarbeitung Weihnachtspreis Mk. in hell und dunkel in eleganter Ausführung Weihnachtspreis Mk. Teeschürzen 1 " Teeschürzen |50 Teeschürzen 225 in weiss, entzückende Neuheiten, reich garniert Weihnachtspreis Mk. in weis*, gutsitzende Formen, in vielen Dess. Weihnaehtepreis Mk. in weiss, eleganteste Ausführung, reiche Ausmauerung .....Weihnachtspreis Mk. Wir bitten diese Annonce als Führer bei den Weihnachts-Einkäufen zu benutzen. 12163a Sonntag, den 13. Dezember bleiben unsere Geschäftsräume bis Abends 7 Uhr geöffnet. G> s n> ® £ £ a 310 er *3 —■ r 5 CTS e" 3 >co m L=o j;S ?3E.s2 2. asES -2S4° »s-:So gfs 5 - rä€= f *2.** ~fi.f f'S'Sfl® • er P. ,-_ rr — '-r-x> ? ^ o* o -0 «- Z7' ^ o 3 2- ! '' 1 's * ^ ' <_/ m e r, — _«T, — rÖf^_» M ~ — mm »*» &" 2 = ~Z SLZ-2 » g 2 = 3- f - ö-g-o.« «> +* O i_. _-- fei) CVS ra ^ ^.C ^ Cr •—■ ^ W E” 2; » ® =— 3 ; - 'S - » S'!? 2. _. “* ? =Sf£3" „■g-S'i- 3 ® I 3 -5i: 3 §e» ;; «ö» - ^ «> t3 - «-s • 3 2 /-> er _ .2, @ er 3 «,£• 5 SO»/«"» PT" • «3- = Ö»tä5 b5 3 si.= » =,=-" «grS = - _ l32=^ c »£|s:5®f ZEH er" = Ä S? = 5 -„?cr.affi 5 2 = 3 »| fSg 2 .S.- ? -P.~3 E « * «=,• 3 _s. = - ; I= sri'S'Eog, . -__ r r,« «* ^r- ~®;r~£o»«^»~2~E'g«~cr2 3 o =5 - ; £2ö or ' CG¥? 3»o :1 ' Ä '^C- 3 2 = 2 S 2-^«^S2§=(§35*®7r®^i - W #- __ _ n Im W 2 ~ ' ** — f) M »» rÄ&SsigSgffS^fe-^fg---- n- cr -r - o «* crer 2 .jS.° a cg A ^ r* I T< Q M _ V W I f- Te ^ »1 T — ü? D« g© o r ^» —i^ 2» »f&BsSS-|aS»fSl. . — 2 3-^, ^ " 3 er ^-2 rr. gs? 3 E 3 -ür * 2 «*. —c qT «=3 3 er Ä *} 1= ~ s<2.™ =:_ ss^s^kJe 3 5 ® — B» C rt M. ^S 5 « ■m- «. ^ £ ©r Q. ©r 3 m „ ,r^gs L-- 7.2^Lr- 3j°f s» « E* * £ 0=^2*-" ^ — r» ^ ©0-3P5.2 w « °" ^ h=^ s '-'• EL rs - |.|. 2 s - *•= &<£? ^ ? o er ~<5?f c SS» T 1 2 ^ s. 3 ^ W B g «* 3 • ■ © 3X p 3 — ----- --- 2 er® 3h, Pj 3 -cr-c S 3SHa;,?3« e - ~ 3 Pcr~ «-ZKZ2 = = §§;£»= erE” o gTZZli » = s, ==-»'3« c Eä St£ c =,«.2: 2 "=2'"' »sE » Sig S Sj-i 2 . 3 5 = 2 2 s-=» « S ™ 3 s£ • TO o- = rt «• TO 2. = ! e> 3 = zL — » — J 3- 3 ^ e _ l-S-s;' 3 5~" S ^o-s-s - ~ * to er St. = SS-S-2Ä' >**&% -KZ --5.2-S'to ^ 2aB -SJ*>»-. « l^Z-ZZKHLS«. ^ rt C 5 ^ 3 «»- « ;?§S ‘52 2 ls -3T £ 5 SpS cr- g — w r/ 'J'vhj x C7 o S —' r-, '- ~ " «-! p «—L> £. _ •* e c- er 3* 3° 0&22" tDCß m.H • 2.«-^ « er ro cP St o •• 2.« 3 = Ü.®22- 5 ^ Q,r s « 3 « er i 3 -Ä?> 3 -—' 3 ) e---.. er — — «. «. sSateMerTÄS-a-? = »S-t3= = I? « C er rr^ o 5 ^ «-2 3 2 KKE-s-k- “ » “ = = "2 2L?2-TO £ 2«S™ = — Es-—, s-" - TO - 2- s« t =£ ; oS :: 2- " s - = — c- -- £?„ er« erCr — S-ZP »iE «j >£ aeS" -I §? 3 ->« —g. *» s g Sfs-^e. iS*. = "2 ^£«i; 0 c 3 M ob k 3 S,s° 5 " S So = e —Ecr=—££}._ Q."-TO.3g.o _= , £ 2 i«r «“»-.o-S- — »-« 1=0 2 z - = "" A? f,I — £ — K TO«'«"B „e3 fü“ Jnc 0^22 — —x> 3 er cy** ry Cr^ECT O r>- n C © r-r -- rr n9^ ^ rt r o ® 5 ft Pf - r*- w «3 ä"°3 to 2 S <• 2 2:® o m c> xr 2;^° S-2i oj» p n TO-.- Z ^ 3>L^rj « « 3 CT * Hs f»33rt. ®r» W i» a . 3 «—, r» ^ r5 kV » •e*?^.2.2 ^a— - > <^"p’ ar -^d 3 ^ er3P ? .—^ _ "&CD 3 TO S TO i'ei TO s'TO-g' = § £S gs paJ:i|Z3 3? C 0-3:«! QTÜSaTOTOreo-- — fff KSLLAZL« § 6)®§T = r?A K°- Z?nO «•p-.*» 3* §1 "s.™ — 1 - 2 . g 3! = SS ° A s-6) i 1 1 Hi ,.B » I ® 0-0 = 1.1 3 » a - 3 . O 5 ? | (D or LL 2 . I 3 - 2 . S! er errr- 3 <3 53 se; er . ro ^ O ■ *■ o ~ r - - a. s, - - - ä TO - - =5 to S^lg,2. H§s^8-$efä B fü! iZ- S-sgüq? S|3." er 3 §^^“£3 -- , Z-3 2 ^ g & ^ « 3 §, 5 $ 1X5 ”"* ^ 2 co ^ 3 = p /Ä O-^, - ey-a.- C« 3 2 5- 3 £?£i - ^^2 3“ 1 y-f® x 3 |Sl srarl,-5?5S TOTOS TO S g -3 z- ^ 5 - 2 .E:j -3 a r * 33 & — i^o —g-- TO o «-TO g.g, - - oor ' TO-»-n-ri 0 y^^riwpSr-.^rtfQa « TO-ä'3“ s 43-sr-s-.T o ■ .S 1.§2to JS-^SsEs.HZSSg = 2 * l“ g I- O.TO ec otr. o-tootoz To to;= = TO O ö'TO- 9 ,-s;~M" TO TO 3 |»2.iI?S ' s“i ; S r 2 < i’cf äf 2 ^ = ‘S.zi'TO-- ag-?TO-f-TO grTO - TO _ « ^ ^»ro® 3 s:-- 7 ?'s?s:|.S w s S,.: 3 -a- - -1 = |o f TO| TO s o| g .E 3 1 = -_- - §5a» §:f ffsf^«®Iris| 5 ? ff-- £ s.f* g ®«fa r 2 &®?‘- SS 3= S-i S?“ 3-SSF»? 5s“ f to 2 ®-s|-3 , I'3 ?g 3 er ™ —r, 2 3 <® —i - 5 ?' 3 «*1111 3 = -ZA DZ 5. ~ « § i- 3° U? 1 § P : n^2 '3 ® “ 3 Ke n |3 2 ' ^er-p S'Z ^ (5)P S.er^.p Z TO LZ ^ TOZ3 - ffRZ -° -LZATO WLssA- . —-L2^^ " HZ — «-: 3^x> ef -rp er o. — 3 q.£ cl ^„».a-j^rrt !?rf Pro'?« £~er^hio 2-' Sro2 5 Sf 0 . ^ g, 3 .?E - 3 ‘©™ “ §' 2 -to Ö>«> I- ££ 3 3 er 2 3 1,5 ^ H er, r? 2 "o*r 5 o'SJ^ »-b^ 2 SS 7 ? 1 2 f>r* 2 ^e» f8f I-I-^fs- 1 f«äS s ! S! e>$' 8 S'lf 3-SlosI' 3 ®-la-ol-SS 3 Zffff?» §Z-FKZ "ff 3 ^§§AZ?TO! TSe-7.2 3.^-_ “.-"iS ;.®'?2TOi-?a„Isor. J'I* -I,-C»„(JI' 1 «.2 7J® Kg- ^S-f» to 5 TO 5,0 ©S^H- - 3 3-2- 3 3 3 _ 5 " S-_ - 3=1 3 - TO R !e r fl ? ?S° 2 3 «• er- ZL « ® 3 or £ -• Eo-5 So, 1 ? I ? ® I , 2 - V » 3 "3 S ?S' O (Toto 7 E-§ L » 3 § r- 3 ««- 3 -- s 8 TO ^ ' 2 ^'a. ^ r'm ~r"Z ^e ca^er«. « ?k& orr* ' ^ ' ■ Cio TO £3 g 3ä?-S 5 tgst? =E^'g'=E” r2= - ^ O jj q ~ “ -° g ao-s-3 to 3 5-ö-c o-Z? s 3 ® S® , — TO— - 1 7 ' . 1 rn ,«-1 . >E—too g''§ V G? rs Ci^O* P « S — — -TO ‘iS^’ rH 3 3 TO S S, e» & 3 3 „ - &_ g Zo S-TO = Z-TO «§33Zd-LTOZ.KS-§L z75sS-.es 3 "■© r®, •öüli^ 2S £ ?5 2 5 f= er "S: O o ^ ~ ' 3. öS-lsfff o «? er :|| o S- K= 2,gsS fc9 = 2 ES5 3. ” * % (=5 3 r§- f ~5> i.9 = 3 So =•>2'» ^ö! er r- § er K^r 5 S3.1Ä .r-sO—TO^g to 0 - ö 3s. er -3 2.___ ^.TO^ S 3 O-S,»' 3 2 2:- 3:_ ' e 5 _ o-TO^O TO -H = -TO S cos- a «W — S 3 — O O) - Op a.o o - ^ 10 —*» 3-3-5—- S ?= ®S <= — to ol 2 ,® S--E 3-3 3 0-52 2&.-0 z " to'-O" To » 3 _ 7Ä äi^ : rv ' ^OrC ZZ Li ’O ‘ —Ä Ä - i 3 s ro #& 9s - - w * ' 3-' 3 kV _ I ' er^ TO-Z'-TO fö P^Sr 3 H jSg Z, 3 ^ 5*3^ 'Sa E' — 'S* o' Pli l|ä; _ _ ; ^ er Li er ^ ! 5 — 30 p 7 . t mm. c 'S 3 ^ o S. c» 5 ?5 er 2 UZ L L VssL - ..o' ^ 2 2 p 3 n 3 er ce ^ ^,.^,9 3v& ^ er ^ o^K^Ltz P -' TO- ^*-&7 CT-ro •TO S TO a ™ re 2 »o: to a- H*Ip llssg O- g,- 2 . rS —M> * S g) 'jy = L-Z ßs r « p cB c 2 ^o' 5 F'cp 3 a?’ 2 l>. . TO , , 0 3 S'Zc->E™LS0Ä>Ko D : 5 = 5 03-LLr^S = 2 .ff 2 ‘c 5 s‘S w 3 to c Ö ; - 3 3 P cr^e---» - - a r-'rr-TO to —>>TO,, ' CBS •P-* p er er rt* p :•& 2 se to TO 0-^-(J) = LSLLffS?. = 3.5 ^® §• H P «- rt rt ; c y ÖS *-3 -l;ß! ? f ™ S* # §. «5? I * i 3 cy 3 ■ »• * rn —- m = « TO = - K-TO " 2 ®J,!H^TO S<-Rr 52.„ffS'5-ETO 5 «, g-»TO --TO S' 0 ==.S,-g-TO- TO -; «r _ f-c 3 -»■( 1 ö w £, P e e , r 5 S rv ^ o ^ ^*to ^ c ^9p'e'S'> LL" B l Ö tors ^-rt 3 A.er^. ho 4* _w « a-Uti s 'S'B^jö 3 :53 £ Ä -o >o >D 3 •’» oE> w ^70 _?■ £ ui: 31 - L p *o-o n^'r§5'^ 8 a « ,_____ '"Hä»- - o wqj ’S j- tia ** W S 5 jS a «§■"..-©b^b <3 ^ S,§ ^.s -2 -O'iv» -** u!tf » il I * ~* § S ■& a® fs- rc® rf-A 2-S Ä’B'S -A &p©\2.S 8 A vg{ £ rs L.^-Z ; 3 ^te 0 s o:g -~ “" ' ^—BOp e 5 Es- OJ Ü^S : = b & » 5 p «4 n ®c utJ • 3 _ © «-« • a>S s 3 w W—ü W ^«5» !- -P *C £ Ta 2f £ B b " ■E-ä-teor a -» ~ s> 5Ä':S f a -g; C 5 C -cS"cc£o䣫»Sa«R£ « § g®^ gl s-a B LSLZ 3 5j§ 3 b § s e : Sr** ..j?1> 3 J | »&£ ZS Ha'S ■Äjiti a B B„ä c 8 o Lv2 ©< o 2 Jo .3 H - *" S*—'v a g "8 S a! .» 2 i . %3 P Jr^Ö Puö _ .?«> - I a & ®£a gj?2 S g“'^'“ c-o 3 Z äFa-ii - Sä ! ^KZ-SLZK^ ^ I §2 Sp>:. s :äS il«£-- !&S^^ £; §|i d s „ 4 ^l|^|% - >o » ca » a *» ?-je> s-> t±jö sc *- > ____ "o^S ^~s]5?p 7j T^ S ~ liBMh| Il|ll s |I' 5 2 «li*| üfi-J |a »w ii*7|*#gtiu»:iis«l^ X'R- -ca: & z - 3 o-r P ~ P >^r^L T- •’■' £ *- 3 c -2 w «j_ ca SJ — ca CO, £ cä £ Ä-Ä A+j Z V C^ti vo •-S £©■£ 2 ■3 E&g S32^Ip3^3|?3 =b «ss ! BÄ -e-j ® . e « c i* 1 o a . - . -w ÖA io .rfe ♦- tlX--^ o> ^ o Ä) -o ^r ai ^ ^ js *~| ., -- »5 S.H g-»e Q >S - °~h — S-o § £( s«»2 -K 3 ö 3 EÖ5> fwg i= 2 5 ‘c'S £. v ' g g^g 2 »-» 2“ ,J . r - . Cl> '* « p. K 5 3 W H W H 5 ' L's ge. £ 3 c Oh£ - „ «feSc____ ä 2*1? sSc 2-0 - &e-° w _ „ 3 — p.2 L 2 a ö o a pAS,a .8 ““ g => 8 22 ^£® cc 3 : ,^± ^ _ S S . cj n _ 03 J3 '»ö *— " SC _ ,'S B [* »ku 0 ? s i2S'" a 2«u* = !: ‘ ö "'^2-525 ->roZ o c =a .2 _a -g 7 -^ 22 a o. 2 te p>g 5 u trg s-gg ofe ^ 1*^2 - . —H g o- S o »£rr B -e-*^ £- - SH«« c a arg. ° ä __„ p d.2 3 ä o p d -o 3k " >Q T VA .Co» S t ^ - «l-’si»- 5 - !«•'' ^'„vte 3 j.2 SB- ■ sc «u 3^' > CvO « LT O H w SC 03 ^ 4 ) u <-* — 73 t-t •> u_ a _j & c '»—; 5^t-**- --» 3 >" sc cc a^ZZ-ZH« ZLN BSLLZ Z a&gJiB^ 8-^-RL^L H© SZ.LZ • QJ ^ JÖ CS S-»l 3 ~V sc VA _ . ä' 'do o o « c rr v^ ^ sc pv ^ — >*. — gÄpS« g S£^g SÄ S.gSfS-gJS'S a-5 rt '" - e - "-üh 21 «lilgfS SS 2.5 I#¥ J 2 * H .rr-i'-— tJ“ VA /7> ? C 5" ,r> t- n^G — , -o 0(5 "7 .is=ö •'c ° S- aFL£*«■;e.p gp-fg._-® 8 Ä a> ce 5 P ’^T-Ü VA :SC P 0 Ww PvOC2> o a .X £ W - ‘ Sä -- SXw -----:2. CS . ; 2fO ZäZ •PS! £ o Po a|a,g »I gl p Ws“ «£€ peSS ■Ä^S '• ö w.’ P'O ' c'S’p? j fl ^'o , ! £5 = ä ~ ag — . «F s ' n-S —;ji.fi 8 = 11 ~-si. »«LZ ; ® g :«o ä L-tzco ZFZ I « § 1 flllli tjücSi- P »rr<*ä v- ü;• n -£ sc^scU - SÄ 4il 0 tsäS'l ssi§ Oo JO 1A £ sc VA SC ^ rC2 -v, ^ 'rZ 5c o 03^- - -O ss ^ C ‘oa-2 £ ° «>■ nSl.t aw ^ ? se •f Ä aO.5 ‘ B a£ »£. O CA *qB ' -b - _ ^ - P 03-0 — Q L 2 .T. ® § fi-°'**S? P C B Ä _ ■g §N^.B 3 _ a-o _ ad^^ " BG » e 8“- , a" = c p ■ 2 .B s^'Z.-e a -= 1 = g S - -2 £ . ^ b.b w a- o w C 1- CD-JcL J- LC C? je tc P ° P Fp a-" 3 _“--o c _ '»““'S p M _ -, „SsifsSSi^s - JO OJ 2 S 3 W CE P’t-O OiCf p o>B g a*tJ^7.p O 3 3(5).B £■£ " 2*1 cc/ «o ^; P:- ^.'3c) „ ä’SoB-äISbI 0 S 53-S^Ic p2-"o.'=s e ^f:i 5 .2 g 1 a|-§ , ff5SS.»S l gÄ <*i~ sc L-L.£ o ^ « sc-o £ P ■£ p ___^ 1 -e 3 > Q > 6' SC *“* -P Z)G £ >Vt SC £.0 Ä ä J w w p ,ca 03 C ■ 1 SÄ 3®= ^ CA tS Oft p 'O ' p^p 5 35^ g- C5 Zg Q . . .£ - 0^2 ““ S. ° | £*£i?S~ v£C d dZP « p ^ ® P o L Q Q ■O =£'"■ -2 ^ v>M ^ jsjQ 2 ,^ "Ä ^)S 2 jo-a e g , 53 3 Lp a tz o aTp«L§*.^ SC c e » CA J. }-* s--«-- . — /-, CiU -S» O ," n *» — si,-£ cä 3 ^ ei q .r' I HÜ# - gS3.2o@. « a £ VA = fi«©; 2 g'TnaÄ -----j’Ä S-jdP c > r-Z d i p o > 3 *c ää .L Q >Pfi -Ä .51 g £ä a a^= S Ou- ^ 8 §a l © ftr*g a i Wl»! I jq qj rö »O u j : w ar. s b LLg °-5‘S JgSS s CC^C^^ P^CjÜCC L^na e a: 2tr C) ^ C- ÄT ^ ^ ° «-» =P o^-^-P L) Ci >L'd p '5?^- «1,0® . £*^ ä £ P ^ o » CU p ^Q.P 5 A ='=•» c, ‘a a 2 > 2'i Ä »'S 2-Z p«. So.> c „ -J i^-a.a! RtzLL3c = s^p L 3 22 -wgo- •—a », g _n _ •« 2 ü 2 | AS £ §£ 3 Ä £ S^“g fSSA^eg; . s^s« trs( Iflisfsl 3 p^S c *" =*& sl=-2| B 5? 2aSp«!l^ S 2 - u 883«*°®«“^! ^7 ..^ r-.E £ Cä'C C ao g ^ ^ ^ O 53 Jo ^ j3 £ £ ^§Sb§^ X3 03 v CS sr 8 » VA £ JOÄ' Sg ■ggt £ §5 g-ö >Ä£ o (9 « O 1:51 I £>P'P r ^ g S© 2 3 ‘2 8 3« v-p C *» «JD C JQ £ s (9 fcs p £ . 3>b- ü « <3 £ sc* __ i *p ^ >0' ^ o »r° 1 ^ to £ sc jo Ä -g : g - Q £ •O.^aO' 0 H Zp§gß^ZL 3 ZH '—j ^•S3lrr-£ » o _ P £• pg^^a »2 O^AO . £ £'S°P^P* - ^ _ WaE°f« LM ' -4 ' £ •£ ZZI J3W>^ 5 £ 3« C VA '^-6^ »e r g£ P-*Ö ll £>5' n £^ (*>££-§ r c«c ?. Co ^ *ti £, Äg 2-0 LZ ^2' «5®® -O aß S»^ _ «^2* Z $g 3 j i c 0 S> s.2'p*§ ; e 2 S'gec 40 *S=r-!§ 3 a c ; £ £. , <3 r Is j§^2 !•£"’&!!•&££ ^ AO p ‘g'^.«•£L £ o^ QA P ^ pJCC ^'* - _ j *t ö ^ C — w * c ^ 1 P SC £- Co -p. -c X3 . ?i p !r. . Sjb * -« q 5Hr c ¥sf 'flC O H -.'-^ 03 • £ p ^ £ *£ 3 _ er? £ :p JO v o>" £ ’O' |£g.k„-öM,^ ZZ 22 L- = 8 «=g-5; = ~S(>.7^ c pa 3 z Slaa 6 « 2 g =£•« 2 es»'=^ s ?fi^ 2)9—= 3 S £ c . j- o ~ o — ~ p .arntrg." ci CJ -T- 03, j-> ;tg ^ - JO- ^ | «Z ct| : 5«i CA ^ ö Z-bZ " £'S 3 « Sa p VA 03 O d i o ^3 >p — _ -r. p ® & l!g ll- jO £3*-Ä.*H - c '"S^ •Jp o O - n ” -« p “ ■" ’S ,£ £ -b- o g Ä ._> s«?ÄS : J 03 ^ P £ 2 ^? o ö £ 03 S 8 ^S " k O. g ® £ p o 2 £ -t- o £ >2 Sa _ ‘2 03ä£v£^E c ä'£ ; g e p , - L .2 ’le-a« ' ' 5 s>e § g L P 03 O rfe £ s £ .£ |' 53 ^teg c ^ 'd ’g'S vJ S B 3 • w 3 P £ o .p ii£ ,-G o tr P vQ 03 W “ 1 Rp.f ?§2 b£? _ C«o — o w £• P TC 03 0 O £ <= » •Cf 3 5^ 2 .Z.LLA , - -3 ~J-jS g P; w j= §2 «•Ä «a^ .5 es »« B u = 1 £ 2 . n " -L «"S 3 LZTZL § Ifiillil ^ p 3 5 VA JZi p £ £ p H Ä -*u £ Ö'c p p E o L af 2 ^Z ■ ,£-pi sc - 3 3 p p JO ‘ ^ O- — I § 21 ^£T. E vÄ p ä scr .gs ©2 2 2 iP -H ■öl _ _ U, P ° ; j> « b-« -'S -3->8 .£ Ss 4 , - ^ — « w jo ^ as c lü»a § ai S f W c> 03 . Ä S«^ Pl? £K gsc E Jo 3 . £ O P jQ p £ sc- « Z. tO £ 3 03 C £ jO «3Z, •c £ — . O - O ca *Ö £ — .© 31 = 'S «• S, = p r-r u C o c gifi-OJ3 g ^jCi £ ^ S g* u>g’S"j- ° = »* «“■ S> Ä -feIÄSa°g4,gs . s=a“f - - --L SPS » 2 | SjLLs 8 S. S £^ £tr o o -es CA L^Z P .HP!:! S |s |>g«-l e ZLs4LL © §Z PcCi rt vOvg 3 fZ U-.Z? f 8 S B 2 > IIl‘a - 8*8 4-SS 5 «gginssiS e *£ *o £ VA QA £ £*£. ' 3 « ed