3t 214 Drittes Blatt 164. Jahrgang feftficiu («gtW> nnl Sreünatjnw ixS SormtngS. f*e „•«£«« 5fl«iH*nW4tter‘‘ werden dem viermal wöchentlich beigelegt, das „«reirblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen 3eit sraoen" erscheinen monallich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Samstag. 21. November 1914 Rotationsdruck und Verlag der Brählfchen Unioerstläts - Buch- und Eteindruckerri. R. Lauge, Gießen. Schrcktleckung,Geschäftsstelle u.Druckerei: Schul straße?. Geschäitsstelle u.Verlagts^öl, Schrift- leitung: Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Lnegsbnefe aus dem Westes. Von mfferm Kriegsberichterstatter. Mnberrchttgtrr Nachdruck, «ich auszugsweise, dcrintOL) Die Erlegung des Bauernjchrecks. .Großes Hauptquartier, den 14. Mo. 1914. Bon Mund zu Mund pflanzt sich durch dic vielen Meilen atierer Schützengräben an der westlichen Kainpfesfront die rohe Kunde fort: Der Bauernschreck ist gefallen! Ter Bau- wuschreck, um den es sich handelt, war ein kleines Flugzeug ,on ganz besonders leichter und beweglicher Bauart. Man agte, daß es von einem berühmten Sportsmann gelentr verde, und man nannte die Namen verschiedener französischer Flieger, die sich mit Auszeichnung auch auf den deutschen Zlugplätzeu gezeigt hatten, wenn es galt, den Kamps um nnen Weltrekord auszufechten Aber Genaues konnte nie- nand sagen, auch die französischen Gefangenen, welche verlört wurden, wußten nichts über den Insassen dieses Fahr-- ,euges anzugeben, welches doch offenbar und mit Recht der Stolz der Franzosen war. Der Bauernschreck, durch seine Gestalt und durch den Eon seines Motors weithin erkennbar, tauchte mit unbeding-- ex Pünktlichkeit jeden Abend gegen fünf Uhr über den deut- chen Schützengräben eines bestimmten Gebietes südlich von Keims auf, warf eine Bombe ab und verschwand dann wie- )er, durch das Feuer unserer Truppen wenig behelligt. Es wöge hier in Anmerkung gesagt werden, daß das Lerab»- wlen eines Fliegers sehr schlickerig ist. Die Löhe, von der ins die Flieger bei klarem Wetter durchschnittlich ihre Be- ibachlungen machen, ist für Jnfanterieseuer kaum erreich- ,ar; auch ist cs erstaunlich, welche Verletzungen die Tragischen, das Rahmenwerk, die Drähte und selbst der Motor wleiden können, ohne daß man des Fliegers habhaft wird. Zn einer ganzen Reihe von Fällen ist es Fliegern, sowohl xutschen wie französischen, nachdem der Motor durch eine Kugel außer Gang gesetzt worden war, gelungen, im Gleiv- ftug niederzugehen und innerhalb der eigenen Linien zu anden. Kugellöcher in den Tragflächen hat wohl jedes Flug- ieug aufzuweisen, wenn es erst einige Male die feindliche Stellung überflogen hat. Diese Löcher werden dann mit Pflaster verklebt und mit dem Datum versehen, und der Flie-- jer ist umtfo stolzer auf sein Fahrzeug, je mehr dieser ehren- lollen Schmisse er aufweisen kann. Solcher Schrammen und Ankratzer wird der Bauern- chreck sicherlich eine ganze Anzahl gehabt haben, denn jeden Abend, wenn er sich zeigte, wuchc er selbstverständlich aus unseren Schützengräben heraus sehr energisch beschossen. Aber, als ginge ihn das nichts an, näherte er sich seipeftr Ziele, warf die Bombe ab und hatte fast immer einige tödliche Erfolge zu verzeichnen. Im allgemeinen treffen die französischen Flieger mit chren an sich ja sehr wirksamen Bomben schlecht, viel schlechter als unsere deutschen Flieger; der Bauernschreck war also auch in dieser Hinsicht eine Klasse für sich. Nachgerade wurde die verhängnisvolle Pünktlichkeit, mit der er arbeitete, unheimlich Er begann bei den Bewohnern der Schützengräben eine gespenstische Berühmtheit zu gewinnen, wie der fliegende Lolländer und der Klabautev- mann bei unseren Seeleuten. Mehrfach waren unsere Flieger rechtzeitig ausgcstiegen, um den behenden Unhold zum Kampf in den Lüften zu stellen. Und dabei entfaltete er eine neue unheimliche Eigenschaft: unsere Flieger begegneten einem mörderischen Schnellfeuer, welches zeigte, daß der Bauernschreck mit einem Maschinengewehr oder einem automatischen Gewehr ausgerüstet sein mußte. Bei einer dieser Verfolgungen, denen sich das französische Flugzeug stets mit bewundernswerter Gewandtheit zu entziehen wußte, des merkte der als Beobachter ausgestiegene Fliegeroffizier, daß sein Fahrer, ein Nnterosfizier, der eben noch frisch und schneidig am Steuer gesessen hatte, plötzlich wie vor Kälte fröstelnd langsam in sich zusammensank. Er ermunterte ihn dürft, Zuruf und durch ein paar freundliche Rippenstöße, weil er glaubte, den starken Mann habe ein plötzlicher Ohnmachtsanfall gepackt. Mer der Fahrer schüttelte nur schwach abivehrcnd mit dem Laicht und hiell mit immer starrer und wächsener werdenden Fingern krampfhaft das Lenkrad fest. So landete das Flugzeug auf einem Gleitfluge von über vierzehn Kilometer Länge sicher auf dem Felde der deutschen Fliegcrstalion. Hier entdeckten die herbeieilenden Kameraden, daß ein Sterbender, ein fast Toter, das Flugzeug sicher und geistesgegenwärtig gesteuert hatte. Er lag, von einer Flintenkugel quer durch beide .Hüften getroffen, in den letzten Zügen, als man ihn aus eine Krankenbahre bettete. Mer er erkannte noch alle Umstehenden und fragte seinen Haupd- mann mit verlöschender Stimme, aber mit in hohem Stolz aufleuchtenden Augen: ,Labe ich das nicht gut gemacht ?" Und noch einmal verklärte sich sein Antlitz, als ein Oberst herbeieilte und dem Sterbenden das Eiserne Kreuz 1.Klasse auf die Brust heftete. Daun ging der Held hinüber. Ms man dem Bauernschreck mft den progran,mäßigen Mitteln gar nicht beikam, beschloß ein Reserve-Urtillerie-- hauptmann wieder einmal ein Erenrpel auf das erdig neue Ei des Columbus §n machen!. Er baute über Tags mit seinen Leuten einen Kanonensband sehr abwegiger Art für eine Feld Haubitze, bei dem die Räder auf eine tonnengrtige Ruridung zu stehen kamen. Dieses Kunstwerk fand zunächst sehr geteilten Beifall. Es sollen ziemlich spöttische Bemerkungen über die erfindungsreichen .Köpfe der Herren von der Reserve gefallen sein, und jemand soll sogar gefragt haben, ob dies überstelle Steilfenergeschütz etwa zur Beschießung des Mondes dienen solle. Aber unser Hauptmann ließ die Ueberklugen lachen und wartete, bis der gefährliche Bogel wieder seinen Raub'flug am Abendhinrmel an trat. Tie Uhr ging auf fünf, gleich mußte er kommen, und schon hörte man das Schnurren des Motors, schon erkannte man deutlich die Umrisse des Bmiernschrecks. Nun haben wir ihn da, wo wir chn kriegen können. Ter wunderliche Unterbau erweist sich als ein glänzender Zielbehelf, und schon kracht der erste Schuß. Er ging zu ttef, aber in dem Bewußtsein, was es gilt, haben die Kanoniere bereits wieder geladen, der zweite Schuß kracht, der Bauernschreck überschlägt sich, eine Feuergarbe flammt am Wendhimmel aus, und eine rußige Rauchsäule nach sich ziehend, stürzt das brennende Flugzeug zur Erde. Von allen Sellen strömen unsere Leute zusammen. Das Flugzeug ist durch einen Volltreffer sehr zerstört, doch läßt sich die Konstruktion noch in allen wissenswerten Einzelheiten feststellen. Tie beiden Insassen sind bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Kaum kann man noch an einigen Ueberresten wahrnehmen, daß der eine ein Offizier und der andere ein Zivilist war, was natürlich nichts besagt. Sie wurden beide mit allen soldatischen Ehren, die einem tapferen Feinde znstehen, in ein gemeinsames Grab bestattet. Wie ein Lauffeuer aber ging es von Mund zu Mund, so well vorher der gefährliche Ruf des geheimnisvollen Flugzeuges gedrungen war: Der Bauernschreck ist erlegt! Und merkwürdig, wie eigenartig die ständige Gefahr uns Mäuschen erzieht: dieser Ruf war für den, der genau hinhörte, nicht ganz reine Befriedigung; sondern in die Freude, in das Aufatmen der Befreiung, war ein leises Bedauern gemischt, und die unbedingte Verehrung vor der Heldenhaftigkeit, die im steten Angesichte des Todes der Menschen wahrer Adel ist, die den Groll auslöscht gegenüber dem ritterlich gefallenen Feinde. W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. Feldpostbrief eines hessischen Geistlichen. Unterm 1. d. Mts. sandte Herr Pfarrer Lic. Flöel nachstehenden Feldpostbrief aus Feindesland, de» wrr dem „Allg. Anz. für Langen und Umg." Nachdrucken: Gott zum Gruß meine liebe Langencr Gemeinde! Als vor eiwa sechs Wochen unser hessisches Oberftmsiiwrnmr den Pfarrei- Hessens dic Erlaubnis gab, als akttve Soldaten in der Front an dein gewaltig« Ringen teiltzunehm«, in dem es ccm Deutschlands höchste Güter geht, da erlebte mancher innge Pfarrer im Hessenlandc eine Befreiung von sckyverem innerem Drucke. Millionen Mämcer, die Blüte unseres Volkes, standen draußen, um ihr Höchstes, das Leben, ecktMsetzen für das Vater- land. Aber wir Pfarrer inußten, imrrd das Gesetz gebmcden. zurückstehm. Wir Pfarrer, die wir rmmer gepredigt hatten vom Opfer, wir sollten irun zu Hause bleiben, wo die anderen alles auf das Spiel setzen, Gesundheit und Lebensglück. — Das big schwer aus vielen von ims. Wir bloße Mtmdheldeii, wie Wortbrüchige kamen wir uns vor gegenüber dem Evangelium der Liebe, das wir verkündet, der Liebe, dir alles tellt mir den Brüdern, die alles wt für sie. — Jene Erlaubnis aber machte uns das .Herz wieder frei. Run durften ja auch wir zur Fahne, nun durften auch tvir das Schwersch mit unseren Brüdern tragen, das Schwenke' Gewiß, zu Hause gibt es in dieser KriegMeit aueli Schweres zu tragen. Ülber, ick weiß es nun aus Erfahrung, das Sätwerere liegt auf denen, die draußen stehen. Was man erlebt, wenn man in den Kugelregen lMeinmarfchiert, ivcnu man vier 'Tage lang, wie unser junges iftegimeitt — in der letzten Woche, in kleinen .Erdlüchern sitzend das .Höllenkonzen der Granaten und Schrapnells und Surren der ctzewehrkugeln ion_ sich hat, wenn einen der Tod jede Minntc umlaueN und wenn selbst beim Ansruhen in der Reserve die Granate jeden Augenblick baö schützende Dach durchschlagen kann, unter dem man für 1 — 2 Tage einmal Ruhe und Schutz gegen die Unbilden der Witterung 'findet, das alles vermag ich in Worten nicht auszudrucken. Es ist etwas Schweres, aber es ist auch etwas so wunderbar Großes und Herrliches, ivic ich es mir vorher nicht vorzustellen vermochte. Da erlebt der veligiüse Mensch in tiefster Seele die vollständige Rlchtigkeit seiner persönlichen Existenz, und das Bewußtsein der restlosen Whängigkeit von Gott gebt ihm auf, zunächst vielleicht zerschmetternd, dann aber um so beseligender und wunderbarer. Und da bekonnnt man scküießlich auch tat Schützengraben oder beim Borstürmen einen ftöhlichen Mut, daß mau gegen Abend in seinem Graben, mi die lehmige Wand geschmiegt, sanfi und ruhig schläft loie ein Kind und beim Vorgehen durev den Kugel regen denkt: .Fa, pfeift ihr nur, auch ihr seid Werkzeuge in meines Vaters Hand, und was er mir durch euch schickt, mutz alles mir zum Besten dienen. — Und die das alles gemeinsam miteinander erleben, die werden wirllich Brüder. Ta gibt es keinen Unterschied Mehr zwischen Arbeitern und L-tudierten. Und danach, habe ich mich gesehnt von Grund meines Herzens, als Bruder anerkannt zu werden von den Gerrngern meines Volkes. Sollte die Hoffnung trügerffch sein, daß ims alles so bleiben wird, wenn wir, willls Gott, einst mteber beringe kehrt sind? Ich kann es nicht glauben. Wenn wir aber nicht wiederkehrcn, dann soll unser Tod ein nm so festeres Band werden fiir die innere Einheit unseres Volkes. Wehe denen, die sie stören wollen. Es sind die Sünder wider den heiligen Geist, von denen Jesnck sagt, daß ihnen allein kerne Vergebung zutell werden kann. Doch hoffen wir auf ein frohes Wiedersehn! Bis jetzt haben wir vier Langener in unserer 2. Kompagnie Strapiyen und Feuer alle gut überstanden. Die junge Mannschaft hat sich cnisnoknns- los sehr wacker gehalten und verdient für ihre Tapferkeit alle Bewunderung. Gebe Gott, daß es auch weiter so sein möge. Tie. Flöel, Pfarrer, z. <3. Untao fr, d L. tat Res.-Jcks.-Regt. 2B, wenn die Taube über Warschau erscheint. Warschau hat in den letzten Wochen aufgeregte Tags gesehen, und besonders waren es die häufigen Besuche denbt scher „Tauben", die die Bevöllerung in einen furchtbaren Schrecken versetzten. Das Bild einer solchen Panik in Der Schlachtenlob im Spiegel der Dichtung. Zum Totensonntag. Bon Paul Pasig. „©Iffi fffts und ehrenvoll, sür's Vaterland zu sterben." So fang schon vor fast 20000 Jahren der römische Dichter Horattus. Demi die alten Römer, die Herren säst der ganzen damals bekannten Well, waren ein kricgstüchtigrs und kriegslreudiges Voll, das müitärische Tugend wohl zu würdigen wußte. Nicht minder gllt das vom Griechenvolke, dem Ptadarvs und Tyttäos ihre Schlachtgcsängc sangen und in ergreifenden Liedern den Heldentod fürs Vaterland priesen Auch das Volk Israel, dem wir doch in erster Linie sein zähes Festhalten an den religiösen IIOberlieferungen aus der Väter Zeit nachrühmen! war ein überaus kricgstüchttges Volk. Das beweist vor allem seine mit schweren Opfern erkaufte Eroberung des gelobten Landes, sonne die Richter- und Wuchs zeit, die reich an blnttgen Wurps«, aber auch an glorreichen Siegen waren Ein echter Kriegsheld nach dem Herzen Gottes war Wnch David, der zugleich die beneidrms-- wettc Gabe besaß, zur Harfe zu singen und zu sagen, was sein Herz bewegte. Er war es auch, dem wir das vielleicht älteste Klagelied aus den Tod der Helden verdanken >md der einen allgemeinen Toten- und Todesgedenktag zu Ehren der Gesallcnen. eine Art Totenfest, in Israel einfühtte. Als auf dem Berge Cilboa die Blüte der israelttischen Jugend im Kamp,e wider dic Heiden gefallen war und Wnig Saul, der dic Schmach der Niederlage nicht überleben mochte, sich in sein Schwert gestürzt hatte, da sang David jenes ergreifende Klagelied ans den Tod der Gesallcnen, das besonders deshalb vorbildlich zu nennen ist. weil cs selbst dem toten Feinde, dem Wnig Soul, den Zoll herzlichster Anteilnahme nicht versagt. „Wiesind die Helden ges allen!" so beginnt die Totcullage, die einer im,erer besten Dichter in die Wate kleidet: -Israels Edle Lieg« erschlagen. Laßt euch beklage». HeÜ>en im Streit! Hoch ans den Bergen Seid ihr gefallen. Fernhin erschallen Jammer und Leid. .." Dirn» ßhlldack daS Drd dic hervorragenden K rir ge r t u g enden der beiden dem Sänger am nächsten stehenden Helden, deLKönigs Soul nud deffen Sohnes Jonathan, mit dem ihn tanigste^frcund- ichoft nepbaud: Jonathans Bogen Hat nutzt gcirict. Wo er gefchwirret, Sandt' er den Tod, Mähte das Schlachtschwen Saul's durch die Glieder, KehrP es mir wieder Mutig und rot. Herrlich durch's Leben Stürmten sie beide, Löwen der Heide, Adler der Luft! Sind auch im Tode Nimmer geschieden, Teilen im Frieden Jetzo die Gruft..." Der große Gleichmachcr Tod kennt keine Unterschiede, am wenigsten auf dem Felde der Ehre . . . Aber der Tod des gefallenen Busenfreundes Jonathan geht dem Dichter doch am meisten zu Herzen: „Aber mein Bruder, Dich will ich llagen. Leid um dich tragen, - Jonathan traut! Siche, dein Lieb« Deuchte mir süße. Süßer denn süße, Liebe der Braut. So reißt der unbarmherzige Tod Freundesherzen voneinander, wie er den Bräuttgam von der Braut, den Gatten von der Gattin, den Vater von den Kindern reißt. — Unser Klagelied führte, well Jonathans siegreicher Bogen darin vorkommt, die Ueberschrift „Der Bogen", und David vervrdnetc (2. Sam. 1, 18), daß dies Klage- lich in den Schulen gelernt roerbe, bantit es am Todesgedenktage zu Ehren der gefallenen Helden erllinge. Auch in deutschen Lichern hat der heilige Schlachtentod scms Weihe erhalten: „Der dem Tod ins Angesicht schauen kann. Der Soldat allein ist der ftcce Mann," so preist Schiller in seinem „Reitersich" den Heldentod des Reftermannes, und Wilhelm Hauff fie^ darin die Fügung Gottes, der der Mensch sich beugen muß: „Darum still Füg' ich mich, wie Gott es will. Nun so will ich wacker strecken. Und sollt' ich den Tod erleiden. Stirbt ein braver Reitersmann." Mn altes Volkslied aber keimt keinen „schönerr" Tod als den draußen ans grüner Heide, unter Gottes fteiem Himmel: .„Kein schön'rer Tod ist auf der Welt. Als wer vorm Feind erschlagen. Und wer da schläft im grünen Feld, Der muß sein lassen klagen." Besonders fiefe und ergreifende Tone auf den Tod der gefallen«! Helden wußte unser jugendlicher „Sänger und Held" Theodor Körner anzustimmen, der, sein eigenes schönes Los vorahmmd, seinen „Aufruf" mit der Bitte schloß: „Vergiß die treuen Toten nicht und schmück: Auch unsre Urne unt dem Eichenkranz!" In seiucm Trauerliede „Auf dem Schlachtfeld von Afpcrw' vreist ec Oesterreichs Helden, die im Kampfe wider den korsischen Unterdrücker den heckigen Tod sür's Vaterland starben: „Schlachtfeld, wo der Todesengel würgte. Wo der Deutsche seine Kraft verbürgte, Hell'ger Boden, dich grüßt mein Gesang? Frankreichs stolze Adler sahst du zittern. Sahst des Wütrichs Eisenkraft zersplittern. Die sich frech die halbe Weck bezwang. Euch, ihr Manen der gefall'nen Held«, Der« Blick im Sregesdonner brach, Ruf' ich in ben Frühling eurer Welten Meines Hrrz«s ganz« Jubel nach!" Jv, uwch wck jubeln unser« Held« entgegen, den« das be- neid«swerteste Los, der Tod sür's Vaterland, beschied« ward, und stimm« in unseres Mchtas preisende Worte ein: „Gibt es ein« Preis im Leb«, Wohman nicht dieser Kampf gereicht? Gut und Blut für Voll und Freiheit geb«, Sfemt’ die Tat,die sich der Tat vergleicht^ Das Hab« gerade wir erfahr«, die wir uns aus den Schlacht- sttdern in d« Jahr« 1813 und 1870/71 Einheit und Freiheit erkämpf« mußt«. Darum mischt sich in die Trauer um die gefallen« Helden der heiße Dank des Vaterlandes für die Ovta. die diese auf dem Felde der Ehre gebracht. Darum rief Julius Sturm „ben trauernd« Müttern" tat Jahre 1870 tröstend ,u „Zerfchlag'nes Mntterherz. ' Gott kennet dein« Schmerz Und hött dein Wein« und dem. Klag«; O gib mck gläub'gem Stau Dich ihm }u eigen hin. Denn er wlll dich aus Liebesarm« trage». Das Schwett in tapfrer Hand Hat für das Vaterland Dein Sohn als Held sein Bknt vergoss«: Im Felde liegt sein Grab, Dort s«ck« ihn hinab Doll tiefer Trauer seine K amp sgei wss e u ." Kann es ein schöneres Los geb«? ,Lnm Ovserkod Er die Freiheck und für die Ehre seiner Nation N keiner zu gut, Wohl aber stad viele zu schlecht dazu", so schreibt unser .Körner an sein« Vater. Und das ist's, was d« Heldentod verllärt und ihm seine höchste BKihe gibt. Darm pries ein anderer Di chter ine Veld« af5 Märtyrer, als Mutz«g«: ,,BIutz«q« ftab’S, gefällt tat Kampf Vom Tode gleich gewalt'g« Eich« — Ihr Bahrtuch war der Pulverdampf In heißen Schlacht« ohne gleich«. Kühn setzt« sie ihr Leb« ein Für d«tsches Recht und deutsche Ehre: Dann soll« sie gepriesen sein. Die Märtyrer der iwutsch« Heere." Und seiner Held« wird und darf das Vaterlandr»e timeff« Der Witwen unb Waisen wird er aüqell grtenfen, und mftd« Marsch«« schWert her Stephen G ra va m m der j£5me3". ES ist ein leuchtend klarer warmer Herbsttag, und di« Menge drängt sich ansgeregt in Warschaus Straßen. Die Nachrichten, daß die Deutschen nahe sind, schwirren umher, und viele möchten fliehen. Aber dazu ist eine bcsow- dere Erlaubnis nötig, die man nur durch große Geldauswew- dungen erlangen kann, und außerdem sind die abgehenden ^jüge alle überfüllt. Die meisten müssen also noch chartert, Und sie tun es, zitternd vor Angst und nervös. Jeden Augen-- blick werden Spione sestgcnommen, und es geht kein Tag vorüber, ohne daß ein paar erhängt oder erschossen werden. „lim 3 Uhr nachmittag dränge ich mich mit den andern durch die Hauptstraße, und plötzlich kommt in den Bienenschwarm eine wüde Erregung. Die Leute beschatten die Augen mit den Händen ,mb gucken in den sonnigen Himmel, und ich gucke mir ihnen. Ein großer Vogel eilt vorwärts über die Stadt: er sieht aus wie ein deutscher 'Adler, der sich brüstet in dem Sonncngold, Mit rasender Schnelligkeit nähert er sich, und nun ist er über unser» Köpfen. DaS Volk versucht zu fliehen, jetzt nach dieser Seite des Weges und dann nach der andern. Man stößt sich und drängt sich hin und her. Schreie lösen sich aus dem Menschenknäuel, und man wird fast erdrückt. Zwei Augenblicke,später znckt ein Blitz aus rauchigem Feuer, und ein dunrpfer Aufschlag erfolgt. Stücke eines Daches fliegen auf die Straße, drei Häuser entfernt von dem Ort, wo ich stehe: eine Bombe ist auf die Spitze meines Lieblings-Casss gefallen und hat den Platz verwüstet, an dem ich zehn Tage meinen Kaffee schlürfte und nreine Artikel schrieb. Nachdem es die Bombe abgeworfen, schießt das rastlose Flugzeug direkt empor in den Himmel und verschwindet. Eine ungeheure Menge hat sich um das Eafö versammelt und schreit und spricht in dumpfem Schrecken. Aber sogleich kommt der preußische Adler von dem Horizont her, in dein er vcrschwuichen war, wieder zurück und nähert sich mit atemraubendcr Schnelligkeit. Eine große Panik entsteht nun in den Straßen, ein Augenblick des höchsten Schreckens, in dem jedem das Herz still zu stehen scheint. Mles flüchtet. Selbst die Soldaten stürzen fort, inn irgendwelche eingebildeten Schutzwinkcl aufzusuchen. Di« Straßenbahnwagen stehen wie versteinert vor Grauen still, di« Droschken fahren nicht mehr weiter, und die Kutscher springen von ihren Sitzen. Jeder hat das Gefühl, als wenn er im nächsten Augenblick in kleine Stücke zerschmettert werden sollte. Tic Verwirrung ist unbeschreiblich. Keiner ist sicher, denn die Bomben fallen aus Gerechte und Ungerechte mit großer Unparteilichkeit. Die, vor der wir un6 fürchteten, fiel zwei Straßen von uns entfernt herunter und tötete sechs Menschen, die nicht cinnial ahnten, daß ein Feind über ihren Häuptern schwebte. So lauert ,dic Gefahr beständig in den Lüften über Warschau. Die einen sehen sic, die andern roissen nichts von ihr. Die russischen Behörden aber lmbeu einen schweren Stand, die nervöse Bevölkerung in diesen Tagen der höchsten Aufregung zu beaufsichtigen, und wenn die Deutschen in die Stadt kämen, ließen sich die gefährlichen Elemente in diesem innerlich zerwühlten Warschau wohl kaum zurück- Heer und Flotte. — Von der japanische nF lotte. Die drei javanischen Linienschiffe, die letzte Woche vom Stapel gelaufen sind, stellen die drei größten Kriegsschiffe der Welt dar. Nach Weyers Taschenbuch der Kriegsflotten, das auch schon über diese Schisse die genauen .Angaben enthält, besitzen sie eine Wasserverdrängung von 31100 Tonnen. Sie sind also größer wie die größten englischen Linien- schifie, deren stärkste im Bau befindlichen Vertreter nur 29 000 Tonnen Wasserverdrängung haben, und lind stärker wie die iin Bau begriffenen italienischen Schiffe, die 31 000 Tonnen besitzen. Die 'Artillerie ist gleichfalls eine ganz gewaltige. Die Schiffe erhalten 12 35,6-Zenfimeter-Geschütze, IG 15-Zenfimetcr-Geschütze und 12 j 12-Zcntimctrr-Geschüyr. Durch diese Schisse, die allerdings erst vom Stapel gelaufen sind und erst im Laufe des nächsten Jahres iin die japanische Flott- eingcreiht werden können, erhöht sich ihr «Kampfwert wieder um ein ganz beträchtliches Stück Nur in Amerika find zurzeit einige noch größere Schiffe, die nicht weniger als 39 000 Tonnen. Wasserverdrängung besitzen sollen, geplant, i Diese find allerdings erst bewilligt und liegen zum großen Schmerz der Amerikaner, die sie im Kriegs gegen Japan vorzüglich ver- > wenden könnten, noch nicht auf Stapel. Die neu» japanischen '©djiffc haben eine Besatzung von etwa 1000 2Kdisck»er Berickstichlattcr in einein Brilsseler Briese aufmerksam macht. ^Bekanntlich lassen di« dcutsck-en Automobile seit dem Kriegsausbrüche Signale ertönen, die früher verpönt waren, und so schallt in den Straßen von Brüssel alle Augenblicke auch das viertönige lTatütata der deutschen Kncgsautomobile, das dcnr Hupensignal 'be; kaiserlichen Automobils sehr ähnlich ist, in die Oboen der Brüsseler. Je nack» augenblicklicher Stirmirung logen di« Brüsseler diesen vier Tönen mi» allerlei Texte unter. Tatütata lehrt bald «ine traurige Weisl»eit: »aus sommcs soutus (wir find futsch), bald enveckl es schmerzliä>e Erinnerungen an die Kriegskontri- Kränzen des Dankes legt das Vaterland di« Kränze sronnnen Gelübdes auf die Heldengräber nieder: „Deutsche Helden, fromm und bieder, Die ihr zogt von Weib und Kind llnd sie nimmer schauet wieder. Wenn die schön're Zeit beginnt: Deutschland wird die Opfer ehren. Trocknen der Verlassenen Zähren, Und zun, lichten Sternenchor Steigen Preis und Dank empor." Das ist's, was den heiligen Schlachtentod weiht für alle Zeiten. And was hie Tränen milder fließen, die Wunden, die der Tod den Herzen der Hinterbliebenen geschlagen hat, leichter vernarben läßt. Und sind uns auch die Stätten, wo die toten Helden zum ewigen Schlumnirr gebettet werden, zum größten Teile nicht erreichbar, in unserem Herzen sind sie wohlgrborgen, und Gott« 'schall'S „Requiem" für dir Gefallenen findet noch heute lmiten j Widerhall: „Rührt die Trommeln ernst und dumpf, Senkt die Fahnen feierlich! Jedem Heil, der im Triumph Für das Vaterland verblich ! In der fiemden Erde Schoß Ruht er nimmer heimatlos. Der die Heimat unvergessen Sich in unfern Herzen schuf! Eine Träne den Zypressen, Dock» den Lorbeern Jichelruf!" Kinder und späte Enkel noch werden das Gedächtnis der Helden ehren »nd die Stunde segnen, da aus der kostbaren Saat, die nnr unter Tränen dem Erdenschoße anvertrauten, die herrlichste Frendenernte erblühte: ein neu geeintes, im Rate der Völker »nachtvoll dastehendes Vaterland, und niemand wird dann wieder den frechen Versuch wagen, mitten jm goldenen Ffiedcnsonncn- scheine ihm mit frevler Hand die Früchte seines Fleißes zu entreißen. So wird der ernste Gedächtnistag der gefallenen Helden zu einem weihevollen Tage ewigen Dankes und heiligen Gelübdes: „2Bir legen fromm ans ihre Gruft Des Herbstes letzte Kränze nieder, Und leise aus der Blumen Dust Erklingt es wie Johannislieder Klagt nicht um sie! Die blutige Saat Hat hoffnungsvolles Grün getrieben, Und golden steht der Helden Tat, Ihr Name golden eingeschrieben!" bnbiorr: avcr noS souS Für unser Gelb), und nur, wenn wieder eine neue Nachricht von einer „großen Niederlage der Deutscher" auf geheimnisvolle Weise nach Brüssel kommt, lauscht icder Brüsseler freudig dem deutsche,>. Tatütata: dann gibt es nämlich die Losung des Heeres der Franzosen, Belgier, Engländer, Durkos, Zuaven, Gurkhas, Sikhs (ufto. : Paris—Berlin! Freilich hat gerade diese letzte Deutung des Tatütata für die Brüsseler einen Uebelstand: inan kann die Worte Umtauschen und dann heißt cs d eisin: IVrlut -'I-ciy;,- __ Märkte. FC. Wiesbaden. Blehhoi-Marktbericht vom 20. Rov. Auftrieb: Rinder lUi (Ocbien 18, Bullen 13, 5!ßf)e_ und Färsen 76», Kälber 146, Schaf« 77, Schweine 250. Geschäft mittel. C dH sit. Vollflesscblge, miSqemästete, höchsten Schlacht- wertes im A.ter von 4—7 Jahren .... Junge, fleischige, nicht auSgemästete und aller« ausgemästete............ Mäßig genährte junge und gut g»- genährte älter« ........... Buk l e it, volMeischsq«, ausqew, höchsten Schlachtw. . . Pollfleischige, jünger«..... .... Färsrn. Riifje. Pollfleischsq« ousgemästete Färse» höchsten Schlachtwertes......... . voll fleischige ausgemästetr Kühe höchsten Echlachtwertes bis zu 7 Jahren..... Wenig gut entwickelte Färsen....... Aellere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelt« jünger- »iühe......... Kalbe-, Feinste Mastkälber........... Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . Geringer« Plast- und gute Saugkälber . . . S ch a kr. Weidemastschccke: Maplämmer und Masthammel.... 40,01 Geringere Masthammel »nd Schafe . • 33'/, Schweine. Lollfleischige Schwein« von 80—100 kg Lebendgewicht . ............. Dollfleischige Schweine unter 80 ks» Lebendgewicht Bollfleischige Schweine von 100—130 kj Lebendgewicht .............. Jetlschweine über 150 kg Lebendgewicht . . Preis« für 100 Md, Lebend» Schlachtgewicht ML 52—55 ML 95-102 49—52 91—95 44—48 82-90 45—43 40—45 80—88 70—79 48-53 66—93 38—46 43—46 72-87 78—36 33-37 66—75 60—00 58—61 53—57 100—00 97-102 88-95 —41.00 —00,00 84-68 76-00 57-58 56-57 73 74 72 73 58 59 56-66V, 73-74 70-71 Ktanderaintsnachrichten. Gießen. Eheschließungen: November 14, Christian Kienzle, Fabrikarbeiter, Unteroffizier der Reserve in Gießen, mit Anna Maria Übrig in Hopfgarten, — August Ecdmann, Schreiner, mit Alberfine Anna Kathariire Käthe Zinn, beide in Gießen, Geborene: November 9, Dem Bureauvvrsteher Ffiedrich Wilhelm Kirstein ein Sohn, Ernst Heinrich Otto, — Dem Postboten Albert Theiß «ine Tochter, Llnna Lluguste, — 11. Dem Großh, Amtsrichter, Amtsgerichtsrat Franz Hermann Gros ein Sohn, Franz Wilhelm, — 12. Dem Schlosser Hfinrich Simon Günther eine Tochter. Toni Frieda, — Dem Kaufmann Eduard Wilhelm Philipp Emil Hans Noll ein Sohn, Eduafi» Karl, — 14, Dem Arbeiter Albert Janik ein Sohn, Stanislaus, — 16. Dem Lokomotivheizer Tlreodor Matthias Roth ein Sohn, Theodor, — Dem Schweizer Robert Wyvych eine Tochter, Helena, — Dem Bize- feldwebrl Georg Otto Conrad ein Sohn, Erich Hans Ernst. Sterbesälle: November 10, Friedfich Hofmann, Hilfsschaffner, 41 Jahre alt, Seltcrsweg 52. — 12. Wilhclmine Müsfing, geh, Busch. 49 Jahre alt, Schiffenbcrgrr Wog 71. — 16. Margarete Wagenbach, geh, Bolz, 64 Jahre alt, Wetzsteinstraße 38. — Sophie Wilhelnfinr Scheel, 7 Jahre all, Strinstraße 35. >— 17. Wilhelm Reuter, Verücherungsinspektor, 49 Jahre alt, Löbcr- straße 1. — 18. Ernst Hohl, 4 Monate alt, Lonhstraße 2. > — 19. Anna Horn, 23 Jahre alt, Löwengasse 22. I m Felde gefallen: August 22, Ott» Hermann Pretzsch, Bizefeldwebel, 30 Jahre alt. Sicher Straße 6b, bei Anloy gefallen. — 28, Johann Kaspar Schnell, Metzger, Reservist. 38 Jahr« all, Kirchenplatz 4, bei Äeaumonl gefallen. — Sept e m ber 26, Solomon Semmy Rothenberger, Kaufmann, Gefreiter. 31 Jahre alt, Ncuenweg 22, in Sedan gestorben, — Oktober 6. Karl Johann Georg Hamcl, Schneider, Reservist, 26 Jahve all, Wetzlarer Weg 55, bei Parvillers gefallen, — Oktober 31. Heinrich Bellas, Landwirtschastslehrer, Kriegsfreiwilliger, 23 Jahre alt, Wolf straße 15, bei lc Quesnoy gefallen, — Hans Karl Spies, Uhrmacher, .Kriegsfreiwilliger, 21 Jahre alt, Ludwigstraße 27, bei le Quesnon gefallen, — Willwlm August Karl Melchior Klemmratd, Student, Kriegsfreiwilliger, 20 Jahre alt, Eichweg 2, bei le Quesnoy gefallen, — November 1. Peter Stempel, Unteroffizier, 23 Jahre alt, Sicher Straße 65, bei le Quesnoy gefallen, — November 2. Friedrich Karl Wilhelm Poly, Hauptmann, 41 Jahr- alt, Frankfurter Straße 24, bei le Quesnoy gefallen, Fricdberg. Geborene: Nov, 7, Dem Hllfsschaffner Andreas Georg Brückmann aus Bruchenbrücken eine Tochter, Lisa Louise Else, — 8. Dem Bezirksrichter Thaddäus Terlecka aus Skole in Ost-Galizien ein Sohn, — 11, Dem prakt. Arzt Dr, Karl Zang eine Tochter, Margaretha, — 12, Dem Großh, Bauschreiber Wilhelm Anthcs ein Sohn, Heinrich Karl, — 16, Dem Küchenchef Karl Josef Maria Caemmerer eine Tochter, Giesela Wilhelnfinr Maria. Hungkn. Geborene: November 7. Dem Dicntzknecht Hermann Schwarz eine Tochter, Luise. Nidda. Sterbesälle: November 13, Wilhelm i« Schenk, gebvrene Schneider, 81 Jahre all, Oppenrod. Sterbesälle: November 12, Johannes H«s, S tr aße »- wart, 61 Jahre all. Airchlichc Nachrichten Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 2 2. November, 24, na<6 Xr-iwrt•(il, Totenfest. Kollekte für die Hinterbliebene» der im Felde Gefall«»«, Sotterblenst. 3n btt Stadtkirche. Vormittags 9V, Uhr: Piarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends ö Uhr: Piarrer 0. Schlosser. Abends 8 Ul>r: Dereinigung der konfirmiert«« männlichen Jugend der Markusgemeinde (Tiezfiraße 15). TienStag, den 24. November, nachmittags 4 Uhr, tm MatthäuS» saal: Fraucnmiistonsvcrein. Dienstag, den 24, November, abends 8 Uhr: Vereinignng der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde. Mittwoch, den 25. November, vormittags 10 Uhr: Vereinigter Zivil- und MilitärgotteSdienst zur Feier des Geburtstages Sr. König!. Hoheit des Großberzogs, Pfarrer Schwabe I, der Zohannerkknh«. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Ausield. Vormittags II Uhr: Kinderktrche iür die JohanneSqemeinde. Pfarrer A u r f c l d. Abends 5 Uhr: Pfarrer BechtolShcimer. Abends 7'/, Uhr: Dereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der LukaSgemeinde in, Lukassaal. Abends 8 Uhr: Dersainnckung und Bibelbespr«chung im Johannessaal. Mittwoch, den 2b. November, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer AuSield. Freitag, den 27. November, abends V,6 Uhr: Vereinigung der konfirniierten weiblichen Jugend der JohcmneSgemeind«. In der ilapell« der ritt» Fried hott Nachmittags 2 Uhr: Piarrer Ausield. In der Kapelle de; neuen Friedhof;. Nachmittags 3 Uhr: Professor 1». Schi an. Nächslkcinitigc» Sonntag, den 29. November, als am efi^« Advent, wird in beiden Kirchen eine Kollekte für die durch tz.» Krieg Geschädigten in Ostpreußen und Elfaß-Lotbringen erhobt und in, Hauplgoitesdicnfl Beichte und heiliges Abendmahl halten werden. Anmeldungen vorher bei dem Piarrer ,eder w e . meinde erbeten. Weitere Abendmahlsieiern werde» gehalten am 2. Advent iür die Matthäus- und LukaSgemeinde und am 3. 'Advent für die Markus- und Johannesgemeindc, ledesmal im Llbendgotlesdie»" Zu diesen Abend,»ahlsseiern ivird besonders auch die konfirmiene Jugend eingeladen. wafidurg-verein, evangelischer Züngling;- und Männer-Verein. Sonntag, den 22. November, abends 8 Uhr: Dortrag. Dienstag, den 24. November, abends 8'/, Uhr, Bibelstundc. Donnerstag, den 26. November, abends 8 Uhr: Leseabend, SamStaa, den 29. Nov., abends 8'/, Uhr: Sleltere Abteilung videlkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilimg icdeu Mittwoch von 6—7 Uhr, (q, die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr in, Johannes'sagl, Mdelkränzchen für Mädchen an; der Zohannesgemeind«. Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johannessaal. Sonnlag; verein für Mädchen. Jeden Sonntagnachmlttag von 2 Uhr ab Diezftr. 15 p, spräche, Gesang» Spiele, Bibliothek), Evangelischer Gottesdienst. Kirchberg: Sonntag, den 22. Viovember, vormittag« 10 Uhr, ltzeil. Abendmahl iür Taubringen, Kollekte für arme Hinterbliebene der im Kriege Gefallenen,) Kirchberg: Mittwoch, den 25. Siovember, nachmittags 5 Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Guß mann Katholische Gemeind«. Getterdienst. Samstag, den 21. Novembee: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 22. Nov., 25. Sonntag nach Psingst»^ Dormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht«. , um 7 Uhr: Die erste hl. Mefie. . um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Hl. Meffe mit Predigt. Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; daraus Andacht, Dienstag »nd Freitag abend um Vj, Uhr ist Krtegsbittaadacht Diaspora-Gottesdienst. In sttrüaberg um 9X Uhr. In Hungen um 9'/, Uhr. Verantwortlich für „Feuilleton", „Gefichtssaal" u, .^BermfichkesJ I. V.: August G o e tz. Eine reizende Neubcit, welche die Kinder imelend Geichüd lichkcii erlangen läßt und gleichzetlig Anregung verfchafii, erhält aus Wunich jeder Leser dieser Zeilen kostenfrei von Neitle's Kindcrmehl- GeieUschnfl, Berlin IV 57. ES ist dies eine Slusichneidcvuvve mit drei verschiedenen, allerliebsten Gewändern, womit die Kinder sehr gern und lange spielen. Aus Wunsch wird auch eine Probedoie des berühmten Kindcrmehls umsonst betgesügt. U2Sl«t Amtlicher Teil. Bet«.': Get«>ide» v r»at s Krlrstik. . An die Gwßh, Bürgermeistereien der Lmrdgemeiude» des Kreises. Ti« durch BnndesratSbeschlnß vom! 20. Mai 1914 angeard- netc Mnfinchme der Vorräte von Getreide «nd Erzengnist'e» der Getrsideurüllevei für menschliche und firrischc Ernährung stabet zuni zweitenmal am 1. Dezember 1914 statt. Sir erstreckt sich am alle landwUrtschaffiichcn imd bestimmte gewerbfiche Betriebe, Die Zählung ist insofern erwertcrt worden, aß diesmal sämtliche landtvrrtfchafklichen Betriebe, nicht bloß die über 5 Hektar große», erfaßt werden sollen, Tie Leitung der Zählung innerhalb des GrrßherzogttrmS Hessen ist durch Verfügung Großh, Ministervmrs des Innern vom 28, Oktober ds, Js, der Großh. Zentralltrll« für die Landes- stafistik zu Tarmstadt übertragen wvrdeiu Die Ausführung der Erhebung liegt den Gemeindebehörden ob. Eine Vergütung mm Stoatswegk» wird dafür nicht geleistet. Die Großh, Zentralstelle für die Landesstafistik wird Ihnec die lustigen Zäylpapierc direkt zusenden, ebenso eine Anweisung, «ms der Sie ersehen, wie die Zählung im einzelnen durchsufübre» ist Damit dies richfig geschieht, wollen Sie sich mit den cinzelrui Bestimmungen genau vertraut machen und die Zähler gut bclchreu Tie ausgesüllten Zähllistrn und der Gemeindebogen sind bic zun, 8. Dezember andie Großh. Zentralstelle für die Lanües- stafistik in Darmstadt einzujendcn, Dieienigen B ü rgerncei sierecen , dir noch nicht im Besitz der nötigen Zählpapierc sind, wollen sich sofott an die Großh, Zentrab stelle für die Landesstatrsfik wcnden. Gießc», den 20, November 1914. Großherzoglichcs Krfisamt Gieße». I. V.: Hechler. Bekanntmachung. Nachstehend« Polizeiverordnung, die mit dem heutigen xa Krast teilt, bringen wir zur allgemeinen Kenntnis, Gießen, den 20, November 1914, Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hemmerde, Polizeiverordnung. Betr,: Das Kriegsgefangenenlager in Gießen. Auf Grund von Arfikcl 129b II Ziffer 1 der «tädtevrdnnng wird nach Anhör der Stadtverordnetenversammlung imb mit ®«' nehmtgung Großh Ministeriums des Innern vom 11 November 1914 zu Nr, M, d, I, 21115 für die Stadt Gießen das Folgende bestimmt: 8 1 . Das Betreten des Kriegsgefangenenlagers ist llnbemgtcu boten 8 2 Zivllversonen ist es verboten, von den parallel dem Lag« führenden öffentlichen Wegen in der Richtung nach der llmzän- imng des Lagers abzuweichen and sich dem Zaun irgendwie zu nähern, 8 3. Jedes Stchenbleiben am Eingang des GefangrnmckagerL «8 verboten, § 4. Den Weisungen der mit dem Aaffichtsdirnst in der Umgebung des Gefangenenlagers beauftvagteu Militärpersonen and Scimtz- leute ist unweigaclich Folge zu leisten, § 5. _ . ,iunn'oerhandlungen gegen diese Polizeiverordnung werden vm Geldstrasc bis zn 30 Mark, welche im Falle der llncinbriuglichna in eine Haftstrase mngewanüefi wrrd, bestraft, 8 6 , Diese Polizeiverordnung tritt mit dem Tage der Veröffrob' ltckmng in Kvafi, Gießen, den 19, November 1914. Grvßherzogliches Polizeiamt Gießen. $>em nt erbe vO s O sQ R 3 o 3> <3 ~ JO 2 «« O 3 £0 S »o v» ■»■ LL ® <3 §B c= C E.Ü 2 o & -- 5liC s='S §© .— V. V. «, = JoJo a -.Sib" 2 £J° L^Z I; 8|iE-g »“-co^a. — H 3 ~'§SKr f Ä Z Z 5 — •Ö- 3-- 2 .«S *s Ho : §Ä-AZ ' -S»? £ S c «3 *ca 5^ 3 3 3 s S J J-» o Js* % tu 3 - 3 j-> s0 ^._ s ' S‘h _ <3 -£ „”|>3®£'S 2“ 2 § I s»g «<» .5* o O rjc JZ\£_ £ .o ©s 3' sf>5i ° ^ — w .V -33- g; ®.3'~\«*ss;sr^ : £ °55 «=® £.5 „'S“3 3 «'S-«* = —jO => Sä £•■ «2 >o .-sj- r-^or ^ a^S'-ö § c & o ^ iH- ^ o * - Cj q £? s *^" / " > vSi' w , ‘£ ü*S‘~ S 2 -8* _ _ 3 . • 3-^ c «» j£ 3 ^ C ’C ^ v . O ^ >-—> a; 13 2 S3 ca o 5 £ *S £ *2 .Ü «» 2 ^ V n * ** £ ..«■£'£ Ä — a **° »>-z £* 3 *"®0|S-8| J.S- w 3 j5'S£ *° 2Ä Sifc ?Sp « j jä ='8'S 3“2ü)^ o ^ 'a CO 05 o - O s«j £äo aa- *Z — C*'-' 1 — 3 ca p«— CT* 53 3 ä>SS£SÖ»»;| t j|« IIII AM'" ~ £ e® |®;(ä o pO 53W B o:^B -LZ Pts : 'R ? ^ ? ojO o ^ ^ B - Ä i^ — ^"'S - w 2 R-. 2 K s H-S ll) C - ' O C» 2 «§-ä. .SS« ^ ti o c S ^ ^ S- ^g. a; £ = o ZGA Is-Ä-i 5 “-' «»■ o _'=-3^g-c LL J'g 7 ■>= 30 » __ s 3 5> ,2 g 2 S 2 ^ "5 ^ =sO *C ^Ti 4 ZK^ U-.-S-Z 5 3ZIZ^ 05 ^ ^05 iZL 3 L-S-Z ö 5 -g iS Ä 2'S sJo-° c- — = (y 3 J2 -4°"§L o 3 'SÄ C ^ gy 3 ^ ■2 2.3 -o» c V? 0 o o ^ -O- tf?t|p .US» ~-.E £ «3-2^1 ~ _ r-> <0.5^-° — ’.zr^B . m so ^ a?'~a o ? u c'"* “W 5 _ cj 3'S'„'S-.» 3-§3 S.3^-3 3 g 3 . L M - oL — ^ - ^ >75' z % #3 ^ JO KZZ sSa ; «s3«#g J l£.i w w ca o jj> ^ _ Ö.Ä-41 -3 sS a®“~ “«g ^3! ^ ■ c 0 S 2r® 'S 2, S “o 5 • “Q c z ^bL--> 2'®' = 2- *7^ o ö'Ö.Sw® ^ o -S/C «10 « — o R , ' "S ' ^^8 -^> OoO = n s - ^ “Rc.ä «.s 'P a -g 3 c -s-Ä^-LSZ-^SS. ifl* »■ Ä 5^ v . vä .54 ? - >Ö -e E - 3122 n x, 3 ü 45 r5^ -- yS' v *— ^ o >-» ^ . W» 0 g-° a ^o_:--55._,-31-^ 0^0 L S J S^O*=^ - J2 W o Z — O r «Ä ^-c- » «5. ca ä S o< 3 — ^ 33 3> D «Ä <23c— c_> 33 ^ w -res- _ d O 2 ; )2-‘S» 2 C3 35 o R J O -- 05“ <3 H s .©2 =5 8*1 — 33 c- Z OZ o. "Z DB T r-» ^ -O 00 3 W1 0 2 •ö » 3 t5 ^ O H K> s 3 C 3» O 3 &> © o s !?=§; dZD' ^ 5 ® . SS« ag 3 ■ D^Z; u S «0 ^■aQ - 26 * 4®i O yg* ca ^ -o 4- 3 « C -o ^3 ia 1 a 75 ^ o ? 05 a £- W =1 s !g ^ 5 0^5 - «£ J3- '— 05 - 5-8-2 a5, . o : 02 »r«S Z :Jf 'S <^S - -- i 52»s sU ^ ; s L illfl! LZGZ 3 Z Sä S 1 ® g '£ c g 0 O C*i u ^ — o -"2 ,tj C w £ d 3 r- 3 ? = c S o -UTs Ü2 2 il=' c ir -4 .-O^ ^ 3 ^ N °"S 4§ a *2 a b«S 3 « 54 i2 . 0 _. e 3 | ® Ä ä •'S ®oJS ■° '5§3jc Q « = £ § I Ä "ts 3 ^1=2 ca 45 CS 4J A 2 =S - i -^7 r-» c?? w O.J“ oO 0 Oä ~ & 3 3B ^2 o s 5 - 05 ; ’ “ -**—3 i«i»I »21 h2 J s 3 » _ w Jf of g ?§ L = '~ Jp o S -5,2«» |”*e Z'S-??3 gw s£ j£ L.'3 3 ^ i-ü I - ---„ ■■§£§ =^=S£ Ä ----- - 2 3 5—« 3 °5» 54 rc i» = =-c ds; w ^ . 05^aS ca ^ B ^3 8 s '»■ä >>3 O iw “ä v b. j2 2"g ’S.5§ 3 ,E « -O CÄ ■2|S sfS 05^ 1^1 Sä PZ ~ 2©1g Ss « L &•- o £Ä N -'»£ SZP --'-'S -0 ^> := §?£ S^'o’ao a c o g 3 ^ 3 •~' ca B - 05 »öS- _ s 3-05 '^y e 3 3 °fi o 3 Ä «?P 3 • * 5 3 3 — . 7 , Ä -'ca ^ J2>a « 3 d.3 O ^ O _ . L) : ; -^Sg^Q-a : £ I.Sl IfJ ■IllS'gfi- : 0 _ =3 G 77 ;wo^ft. Sps ' r:;— Z o S©Q K g £= -'='S 5 = r S-ÖS..N 3 ^—. " l—- c_. ja £ 0 - ^ yg'Ox, ca 3^3 0CQ L 0'' - .B - 3 »JsjaO O ,^3- — 00 cä ' ..O ca •=S2?-3^ 35 ; g *= ä- 3 sW ^ O w «— ca »ft — “O 41 ^UA? p*ö 3s— *^,'-^- .. 3 ^ JO w ^p. 3 rs r*»— » _vO»oo y w r* ca ^ ^ - - L 2 3-»“S§««fc ig o^lOtO ig : säl s§Z> © nja iar f» fi*c t[ IÄ zvs^ vß I» ic» D §■ m »* t* ris njt* it!S •J* is* !5* 1 $t * fe pU®' S# t tf c -2 "f o- ö of I 5 | m~*i L§I?ZsH§4ZLZ§Ä§k§^ N A-o L '^o & S u> a . .3 2 ?a - S^Ä-r. - »R-o ~ -3 ^ J 5 ^ 3-0 B -Ä-35 ^ c = •» 2. -tp cs ojo.r o c^~ o 3 ?>« m „ = c »|g _. |s =£_ ?> - , 2 W “ c i-S |-£ i S®f5 =-2 䣮S‘= 2 5 *a T) -Sj: •£ £ ,-=•225« " ja «> tS ^ G äS C jQ ° ---2 » iS ft. = «< .5 £ »• = 5 •* s | 7-Z^M «|| W o y „ U " -/XI— OwO- S O 5 = £ 0 =^ ^ 5 u CI ' — — [, u a — a* JS -' —. — «a aa ra “^Ki 8 iC«S B a^ . Z £.u 5 V 0 0 .»»^ O 0 C ^ . 5 - gta ~it a ^ ft. W ?; A rS® = I= a”Ss'ft" = — Ä ft*— ä,“ — ü-p-' cJR;, ,s=* = ^f ^» «9 ^ £ r “ " £ _ _ _____c-e -ft.S-p 3 =52 5= «2 S eg = -L “«3® I- “ IJ-sS^gEf Pis^r^l 1 S+ C « e 1 ^ c 5-3 | SI S?“ = _ &. |3=8| Üc| «. '5.SsKb«3ö5I.«| l=v-== -e« =-Pft. g ft. = = ? "^-O «> — 5 - «p ä S? ÜO «'S -3 - a ^ 05 ^ ZAtzZM- u ^ S* *y Qi ft—- O o>-" . s, 3 s 3 >7 >5 3"^. --ar? g o 3) 2 Ä W5«e«s «Z - - 2.« 2 - ^ 26, 2B-H = rtsfl’ !t3 b^- 2 - o *Z d-o £L - L^--Z sLs^.2 '' *2 b“? 8 --" S • S C 5 41 S o 3 4 « rs'S* - , xs 74 ’"' 3 *0“ •- C " o Ä — >—j cj c7 i = z~£Mt^S'S |5- =|«f s 2 | =-2«5- «•e= R = .sSs“gx = ?!!«2S s sssS -3 3 la —' Ä COV 0 ^ - O— 3 3T ^ /ä x> O - J qj -a — Ol * — „ 0 -— j~\ £ — — — <-> — VL -»-« 2 «O /O _ 3 - - C S/3 5 ~ « «_3 ~ 2* tt-3-ft 3 ._ «* .3 3? - O .3JÄ «»2 o 2^^ - v; >=> ^ -o ^ Q o /d - — - ' « S % " ~ :it 5 p»iiip r C .L -tß« SS-s« y- _ w jO — 3 — ftOcasO-21 o eß'S u S§ °S SiS-£ -— »* L —LÄ e £ g»s c '= g c ft® S^.SsIoÄs - 0 j.'S ® u£ O C - . 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