Nr. 272 Der ®ie6en«r Änzelyer eddfeim tätlich, oufeev Sonntags. - Beilagen: viermal tpödientlirh Ki«^eii«rZamiIir„bliiricri jiDfimnli»öd)fml.KKis= bUlt für b;n Kreis «Hcftiii (Dienslciq uni) ftreitaa); jtreiuial manatl Land- wirljchasllich« 3cirfrai'cn penupred) - Anfchlusie: für die Schrütleilunq 112 93erlaa,(öf|ct)äite.ftelleäl Ad reife >>"» Draliinach- richlen: Anzeiger Glesien. Annahme oon Anzeigen für die Taqernumnier bis vorniillags 9 Ubr. Erster Blatt *64. Jahrgang Donnerstag, *9. November i c i n t s ■) r c i > : monatl. 75 Bf., vienel- al>rl. Mt. 2.20. durch llbbole- u. Zweigfiellen monat! 65 Bi.: durch die Bost B!k.2.— oievtel* jährl. ausichl. Beüellq. Zeilenpre:-' lokal 15 tz!.. ausio 20 l>!. — Haupt» fchriitleiler: Auq. Goey. Berautivoltlich füi de» polit. XeU- Aug. Goetz; für .Feuiltrlo»", .Ver- miicüie«” unö.Wevicbta* faal": Karl ’Jlcuvntl); für .Stadl und Land" : Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Unio.-Vuch- und Steindruckerei N. Lange. Schristlcitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Anzeigen,^:' iT ikci! Reue Zchlachicy in KuUsch-Yslen. Russische Kavallerie bei pillfaüen geschlagen. Rückzug der Russen aus RUawa. Erfolge der Oesterreicher. ErossrS Hauptquartier, 18. Nov. vorm. (WTB. Slmtlich.) Dir Kämpfe in W e st f l a n d e r n dauern fort. Die Lage st im wesentlichen unverändert. Im Argonncnwalde murren unsere Angriffe erfolgreich vorgctragen. Französische Angriffe üblich von Verdun wurden abgewicsen. Ein Angriff gegen i.nserc bei St. M ihicl auf das westliche Maasuser geschobenen tzrästr brach nach anfänglichem Erfolge gänzlich zusammen. Unsere Angriffe südöstlich von C i r e y veranlaßten die Franzosen, einen Teil ihrer StrNungeir aufzugeben. Das Schloß Chatillon vurde von unseren Truppen im Sturm genommen. In Polen haben sich in der Gegcich nördlich von Lodz neue kämpfe entspannen, deren Entscheidung noch aussteht. Südöstlich io» Soldau wurde der Feind zum Rückzüge auf Mlawa gc- wungcn. Aus dem äußersten Nordslügel ist starke russische Kaval- erie am 16. und 17. November geschlagen und über PMallen urückgeworsen worden. Oberste Heeresleitung. Wien, 18. Nov. (SB. 33. Nichtamtlich.) Amtlich wird ver- autbart: 18. November: Die Operationen der Verbün- >eten zwangen die russischen Hauptkräftc in R u s- isch-Polen zur Schlacht, die sich an der ganzen Zront unter günstigen Bedingungen entwickelte, kin« unserer Kampfgruppen machte gestern über 3000 Geangene. Gegenüber diesen großen Kämpfen hat das Vordringen ussischer Kräfte gegen die Karpathen nur untergeordnete Bedeu- ung. Beim Debouchiercn aus G r y b o w wurde starke K a v a l - crie durch überraschendes Feuer unserer Batterien zer- p r e n g t. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer« Geneoalmaior. Am überraschendsten kommt uns heute die Meldung des isterreichischen Generalstabes. Auch aus unserem Hauptquar- ier wird zwar berichtet, daß nördlich von Lodz sich neue kämpse entspounen haben, aber die Oesterreicher, die sich ■iniger Teilerfolge erfreuen, werden schon deutlicher. Da- iach haben die deutsch-österreichischen Ber- »ündeten die russischen Hauptkräfte in Rus- isch-Polen zur Schlacht gezwungen, eine Nach- ichl von außerordentlicher Bedeutung. Man bann die Lage von außen her nur unvollkommen überschauen. Gestern hatten die Oestcrreicher gemeldet, der Sieg bei .Putno äußere bereits seine günstigen Wirkungen ins die Gesamtlage. .Sollte die Lage sckwn reis zur Entscheid >ung sein? Dann wäre die russische Uebermacht doch nicht o furchtbar gewesen, und der Sieg Hindenburgs im Norden fättc genügt, den sciudlichcn Heeren auf einer günstigeren 'ückwsärtigcn Stelle in breiter Front die Stirn bieten zu önnen. Dabei konrmt uns zustatten, daß der Sieg bei Kutno iründlich ausgenutz! werden kann, denn wenn unsere Heeres- eitung davon spricht, daß nördlich von Lodz neue Kämpfe ich entsponnen hätten, deren Entscheidung noch ausstchc, so st es klar, daß Hindenburgs Sieger in gewohnter Schncl- igkeit von Kutno aus weiter südlich die Verfolgung aus- lenommen haben. Lodz liegt nämlich etwa .00 Kilometer dickt südlich von Kutno, wohin die Russen bekanntlich nach wm erstenHauptkampf hatten flüchten müssen. Der Nord- lügel der Russen iväre also vollkommen eingedrückt. Sobald nun die Wirrnis im feindlichen Lager aus der ganzen front gründlich und schleunig ausgenützt wird, wäre viel- cicht bald der Tag gekommen, wo wir über den russischen Vormarsch wieder ganz beruhigt sein können. Das Wort inscres Führers im Osten: „Die Entscheidung steht bevor", >at erfahrungsgemäß die beste Vorbedeutung. Die Ocsterrei- her haben am 17. d. Mts, an einer Stelle der Schlachli- ront bereits 3000 Gefangene gemacht. Weitere Hiobsposten ür die Gegner kommen von den serbischen und türkijch- ussischen Kriegssckzauplätzcn. Die Engländer haben seit gestern nur Aussehen durch ine Sitzung ihres Parlamentes geniacht. Die Einkommcn- teuer wird verdoppelt; eine neue Abgabe auf Bier- und leeverbrauch trifft ebenfalls in der Hauptsache die Minder- cmittelten. Wir werde» furchtbar zu leiden haben, erklärte Sir Grel) beim Ausbruch des Krieges, und er hat das Wort aahr gemacht. „Es liegen." so sagte Lloyd George, „sehr chlveriviegende Gründe vor, eine Sunime zu- amincnzubringcn, die »ns tu den Stand setzt, den Krieg :och energischer als bisher zu führen." Sehr schwerwiegende öründe. Also ist das amtliche und verantwortliche England n Hauptpunkten bisher enttäuscht worden. Es l)at toeder Lasfenglürk zu verzeichnen, noch hüben sich alle seine kühnen Erwartungen in Bezug auf die Neutralen erfüllt, die als )elfer auscrsehen waren. Asquith gab übrigens zu, daß die nglische Kvnttolle für die Schiffahrt in der Nordsee große Unruhe'in den neutralen Ländern" Hervorgeusen habe. Wie lange wird der brittsche Kredit — nach des öchatzkanzlers Worten — „n och immer der beste der Belt" sein? Noch immer? Also ist es doch fcI>on abniärts ■arnit gegangen? Tie Aufschiebung der ScimL-catilgung, die Ausgabe einer Kriegsanleihe, vor allem aber die gewaltig)' rrhöhung der Steuern lverden Euglaitds Kredit sicher nicht erhöhen. Weder was seine wirtschaftliche, noch seine militärische Leistungsfähigkeit anlaugt. Schreibt doch auch schon, ivie E. Gagjltardi gestern im „Dag" mttteilte, ein süditalie- nisches Blatt: „Tie kühnen Streiszüge der deutschen Unterseeboote in den heiniallichien Meeren, die Helaentatcn der „Emden" im fernen Ozean haben dem stolzen Albion zu Gemüle geführt, was für eine ^Bewandtnis es mit dec Beherrschung der Meere durch England hat. Mit jedem Tage, an dem es klarer wird, daß irgendwo im gewaltigen Kolonialreich etwas abiällt, abstirbt, greift der Schmerz, die B a n g i g- T e i t im Jnselreiche mehr um sich. Mil dem Mythus der Borherrschast Englands aus dem Meere, mit dem Mythus seiner Unantastbarkeit ist es vorbei." Aehnlich äußern sich noch andere italienische Zeitungen. Es wäre ja interessant gewesen, wenn Lloyd George über die „sehr schwerwiegenden Gründe", den Krieg noch energischer zu führen, im einzelnen etwas verraten hätte. Er hat's aber nicht getan, und das Parlament hatte die Disziplin, ihn nicht weiter danach zu fragen. Nur die Zeitungsartikel des Arbeiterführers Keir Hardie, der sich sehr ingrimmig über die Londoner Kriegsmacher geäußert hatte, wurden einer Erörterung unterzogen. Auf die schweren Vorhaltungen (es war sogar vom königlichen Ofenhocker gesprochen worden), wurde vom Regierungstische kaum ein Wort der Abwehr laut. Im Industrieland England gärt es zweifellos. Und Sir Edward Grey wird die letzten Früchte seiner Politik ernten, wenn die Wirkung, der neuen Steuern herangereift ist und wenn dir „schwerwiegendenGründe" noch ein Wachstum erfahren haben werden. Der Islam ist einer der Hauptpfleger und Gärtner, der dafür sorgen wird, daß die englische Saat zur Ernde reift... Aus dem englischen Unterhaus. Verdoppelung der Einkommensteuer. Im Unterhause legte der Schatzkanzler LloydGeorge die Finanzlage ausführlich dar und sagte, daß für den Zeitraum bis zum 31. Mürz eine Summe von 1915 535 Millionen Pfund Sterling erforderlich seien, wovon 339 575 000 Pfund Sterling für Kriegsansgaben. Er schlug eine Erhöhung der Einkommensteuer vor, die tatsächlich einer Verdoppelung nahekonrmt und 1A/» Millionen Pfund Sterling einbringen soll. Ferner beantragte er eine höhere Belastung des Bieres und besonders eine Be- steuerung des Tees im Umfange von drei Pence für das Pfund, sowie eine Beschränkung der Abzahlung an die Tilgungsfonds. Außerdem müßten 321325 000 Pfund Sterling aufgebracht werden. Schatzkanzler Lloyd George schlug ferner die Ausgabe einer Anleihe von 350 Millionen Pfund 3>/,prozcntiger Rente zum Kurse von 95 Prozent vor, die 1928 zu pari einlösbar sei. Er teilte dabei mit, daß die Regierung bereits ein Angebot zur Uebernahme von 100 Millionen Pfund empfangen habe. Das Unterhaus nahm die gesamten Vorschläge der Regierung an. Die Belästigungen der Neutralen. Asauith fuhr fort: Die letzten Minen werden pon Deutschland nicht dauernd überwacht. Nichts ist getan worden, um der Schiffahrt die Gefahrzonen mitzuteilen. Infolgedessen .geht eine Anzahl neutraler und britischer Fischerboote und Kauffahrer verloren. Biele Untertanen neutraler Staaten und Nichtkombattanten sind ums Leben gekommen. England enthielt sich während der letzten zwei Monate des Krieges absichtlich vollständig, Minen außerhalb der territorialen Gewässer zu gebrauchen. 'Es war schließlich gezwungen, Maßregeln zu ergreifen als Antwort auf das deutsche Minenlegen und die Bewegungen der deutschen Unterseeboote. Es habe daher beschlossen, in dem südlichen Teil der Mordsee ein Minenfeld anzulegen, um die Eingänge des Kanals zu verteidigen. Hiervon ist gemäß den Bestimmungen der Haager Konvention den Interessenten Dtitteitung gemacht worden. Ebenso sind die Zugänge zu der englischen Küste und nach den neutralen Ländern, soweit es in der Macht der englischen Flotte war, sicher gemacht und, obwohl die Veränderung der gewöhnlichen Fahrstraßen einige >1 n an n e hm li ch ke i t e n und eine Verzögerung für die Schisiahrt verursacht hat, können diese angesichts der Umstände nicht als sehr bedeutend betrachtet werden. Die brittsche Regierung weiß sehr wohl, daß in den neutralen Ländern lebhafte Unruhe hierüber herrscht, aber sie ist überzeugt, daß ihre Politik vollkommen verstanden werden wird und vertraut darauf, daß die öffentliche Meinung der neutralen Länder lebhaft ihren Wunsch würoigt, daß der Handel der neuttalen Länder in keiner Hinsicht gestört werde, immer vorausgesetzt, daß die britischen Lebensinteressen im Verlaus des gegenwärtigen Konflikts eillsprechcnd sichergestellt sind. Die Politik der Regierung verfolgt weder das Ziel, den britischen Handel zu fördern, noch den neutralen Handel zu schädigen, sondern ausschließlich das, den Feind zu verhindern, Güter zu empfangen, die seine Macht während des Krieges gegen die Strettkräste Englands und seiner Verbündeten stärken könnten. Kair Hardier Angriffe. Der LibcralcJones lenkte die Aufmerksamkeit des Hauses auf gewisse, von dem Arbeiterführer Kair Hardie gemachte Angriffe auf den König und die der britischen Nation verbündeten Völker. Kair Hardie habe in Zeitungsartikeln z. B. geschrieben: Die Vergewaltigung von Frauen war immer eine Begleiterscheinung des Krieges. — Sogar die „Times" und andere Blätter, die sich ihrer Verantwortlichkeit bewußt sind, zeigten beträchtliche Bestürzung darüber, was in den heimischen Truppenlagern vo r- gegangen sei. In einem anderen Artikel heißt es, es bestehe kein Zweifel, daß bei dem Einbruch der Deutschen in Belgien Greise, Frauen und Kinder getötet und verstümmelt worden seien. Kann aber jemand behaupten, daß dieselben: Sachen sich nicht auch in den von den Verbündeten wieder eroberten Städten und Dörfern ereignet haben? — Jones führte weiter aus, daß seit dem Erscheinen dieser Artikel die Ergebnisse der Rekrutierung in Süd Wales beträchtlich znrückgegangen seien. — Kair Hardie schrieb weiter: Russische Zeitungen spotten über England und sagten, Rußland werde bei der Schlußabrechnung den größeren Anteil bekommen, weil es größere Opfer gebracht habe. Was Belgien betrifft, habeEnglandüberdieNeu- tralität gut reden. Wenn es der englischen Regierung aber gepatzt hatte, die belgische Neutratttät zu zertreten, würde sie es getan haben,, gerade so wie sic Rußland dasselbe in Persien tun ließ. Hardie spottete über den Patriotismus der indischen Fürsten, die deutliche Winke von England erhalten hätten. Ferner habe er geäußert, die Verbündeten kämen nicht vorwärts. Sie hätten eine Lügenfabrik eröffnet, wo die Geschichten über deutsche Greuel auf Bestellung verfertigt würden. Schließlich sprach Hardie von König Georg als unserem königlichenOsenhocker, mährend er hervorhob, daß Kaiser Wilhelm wie ein Soldat die Gefahren an der Front teile. Mac Ken na erklärte, es seien in England 11500 Untertanen feindlicher Staaten interniert ohne Einbeziehung der Kriegsgefangenen und der auf Schiffen Fcstgenommenen. Wenn man diese Ziffer mit der Anzahl der polizeilich registrierten Deutschen und Oesterreichcr vergleiche, gelange man zu dem Ergebnis, daß sich noch 29 000 auf freiem Fuße befinden. „Milde Behandlung der Elsässer, Holsteiner, Italiener und Ungarn". Auf eine Anfrage der Abgeordneten King und Roberts, die sich für eine mildere Behandlung der Elsässer, Holsteiner, Italiener und Ungarn einsetzten, erwiderte Mac Ken na: Es ist sehr schwierig sestzustcllen, ob die Gefühle der einzelnen freundlich oder anders sind. Aber soweit als möglich werden Personen, die Nationalitäten angeboren, welche den Verbündeten freundlich gesinnt sind, von der Internierung ausgeschlossen und es wird ihnen jede mit dem Gesetze zu vereinbarende Rücksicht gewährt. Mac Ken na bedauerte, daß die Umstände des gegenwärtigen Krieges die Ansicht nicht rechtfertigten, daß die Ungarn als im allgemeinen freundlich gesinnt betrachtet werden könnten. — Bezüglich der Einschränkung der Beleuchtung Londons erklärte der Minister, die von der Admiralität erlassene Verfügung ist bereits gemildert. Die Geschäfte dürften bis 6 Uhr abends hell erleuchtet sein. Der Minister erklärte sich bereit, weitere Erleichterungen eintretcn zu lassen, sobald die Admiralität der Ansicht sei, daß sich dies mit der Sicherheit vereinbaren lassen würde. Kritik in der Prcffe. Rotterdam, 18. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Nicuwe Rotlerdanrsche Courant" meldet ans London: Obwohl die Presse im allgemeinen die Rede Lloyd Georges tobt und die Bereitwilligkeit des Landes ausspricht, die S t eue rn z u tragen, toird doch eine gewisse srritil geübt. )— „Daily Telegraph" klagt, daß nichtalleKlas- sen gleichmäßig belastet weiten. Eine Verdoppelung der Einkommensteuer treffe stets am schweffteu. „Dally Chronicle" sagt: Eine derartige schwere Beta stung ist unter den gegenwärtigen Verhättnissen und in einem Jndustrietande gefabrlich, lote das Schlachten der Hölle mit goldenen Eiern. Die Verdoppelung der Einkom- menstener müsse den Unternehmungsgeist schädigen. Die deutsche Offensive im Westen. Kopenhagen, 19. Nov. In den Berichten der Kricgskorrespondenten der englischen Zeitungen kommt zum Ausdruck, daß die Deutschen in letzter Zell unaufhörlich die Offensive geführt und namentlich mit Arsillerie wirksame Erfolge erzielt haben. — Die „Times" sagt: Es wäre töricht, nicht anerkennen zu wollen, daß die deutschen Soldaten in immer wieder erneuerten Angriffen trotz großen Verlusten die glänzendsten Eigensckfasten an den Tag gelegt haben. Eine wenig tapfere Truppe hätte schon längst Angriffe, die nur langsam Erfolg brachten, ausgegeben und sich in die Vertcidigungsstcliung zurückgezogen, ä b c r d i e D e u t s ch e n s i n d u n e r s ch ü t t c r l i ch. Mcksts kann ihren Mut brechen, und un#üci{cll)a(t hofft der Feind, uns durch die immer wieder erfolgenden Angriffe derart zu schwächen, daß er unsere Linie durchbrechen kau-. Ein Augenzeuge uns dem britischen Hauptquartier. Berlin, 19. Noo. In der „SSojf. Ztg." urirb berichtet: Der Augenzeuge aus dem britischen Hauptquartier, der sich von Zeit zu Zeit in der „Daily Mail" hören läßt, sagt: In der letzten Zeit waren die Laufgräben der feindlichen Truppen so dicht aneinander, daß man genau hören konnte, was in den feindlichen Grabe» vorging. Die Deutschen musizierten und saugen häufig. Die neuen Korps bestehen aus seh-r jungen Leuten, die aber mit einem Mut und einer Hartnäckigkeit kämpfen, die erstaunlich ist. Man daun die preußische Kriegsmaschine bewundern, die durch ihre Disziplin solche Ergebnisse erzielt. Trotz aller Verluste haben die Deutschen immer wieder Reserven, wo und wann sie sie brauchen. Die Sechzehn- und Siebzehnjährigen marschieren in die Gesoehrmüudungcn, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie kämpfen mit einer Bravour, zu der ein Jahrhundert der Disziplin gehört. Sie Nüssen, sie kämpfen um ihre nationale Existenz, und in dem Kampfe beweisen sie, daß ihnen das Lied „Deutschland, Deutschland über alles" keine leere Phrase ist. Ein Oesterrcicher über seine Eindrücke. Wien, 18. Nov. sWTB. Nichtamtlich.) Frhr. v Skoda, welcher kürzlich zur BesichtiIung der Wirkung der 42-Zentimeter- Mörser nach Belgien gereill war, ist vom Kaiser Wilhelm in Audienz empfangen worden. Er berichtet in der'„Neuen Freien Presse": Im Hauptguarticr verweilte ich zwei Tage und lourde vom Kaiser in huldvollster Weise ausgenommen. Den Kaiser fand ich bei bestem Wohlsein und blülxmdem Aussehen. Alle Gerüchte, daß der Kaiser durch den Krieg sehr mitgenommen bind ganz grau geworden sei, sind eitle Märchen. Der Kaiser hat 'jeden Tag große Strapazen durchzumachcn. Er unternimmt täglich stundenlang die weitesten Fahrten, ersteut sich jedoch vollkommener Gesundheit sowie bewundernswerter elastischer Spannkraft. Die Stimmung in Deutschland fand ich durchweg ausgezeichnet. In allen Schichten herrschte ausnahmslos Siegeszuversicht. Als Oesterreickicr wurde ich in liebenswürdigster und entgegenkommendster Weise empfangen. Ueberall fand ich das Gefühl der Brüderlichkeit, welches mir ungemein Wohltat. Das Aussehen der deutschen Truppen war tadellos. Die Soldaten machten durchweg einen gesunden Eindruck, waren sehr gut gekleidet und ausgerüstet, sowie frohen Mutes. In allen Städten fand ich überall einegroße Menge neuen Militärs und steiwillige Rekruten, die eingereiht werden, um die auf dem Schlachtsclde entstandenen Lücken zu ergänzen. Der Prinz von Wales Adjutant des Generals Jrcnch. A m st e r d a m, 19. Nov. fWD3 Nichtamtlich.) „Nieuwe van den 'Dag"' meldet aus Lonidvn vom 18. November: Amtlich wird mitgeteilt, daß der Prinz von Wales zum Adjutanten von Sir John French erwcrnnl worden ist. Even Hedin auf deutscher Seite. Stockholm, 18. Nov (38228. Nichtamtlich) Anläßlich der Angriffe, die der Präsident der Geogrchrhischen Gesellschaft in Paris, Lemire de Villers, in der inländischen und ausländischen Presse gegen Sven Hedin gerichtet hat, veröffentlicht Hedin einen offenen'Brief an Villers, in dem er dessen Behauptung über sein Anrecht auf seine französische Ordensdekoration entgegentritt und sagt, er würde, wenn Villers' Auffassung von der französischen Regieruilg und der öfsentlickzen Meinung Frankreichs geteilt werde, es für seine Pflicht ansehen, ohne jemanden verletzen zu wollen, sein Konnnandeiirkieuz der Ehrenleg-wn der französischen Regierung zur Verfügung zu stellen. Hedin tritt lerner der Behviipiuug, daß er in 'Deutschland unter der Protektion des Kaisers eine kräftige Agitation getrieben habe, um Frankreich aiGUschivärzen, entgegen. Er habe im Efegenteil die wärmste und aufrichtigste Sympathie für Frankreich ausgesprochen und nur die Politik bedauert, die Frankreich in den Wirbel und das Unglück getrieben habe, das jetzt seine nordwestlichen Provinzen hcimsucht. Ermatt»: jedoch kein Hehl daraus, daß er, trotzdem sein Valcrlanb vc ll- kommen neutral sei, m it L eib u n d See l e au fDeu t s ch- lands Seite stehe. Ter Eindruck der russischen Siege auf Italien. Rom, 19. Nov. Die hiesigen Blätter erkennen, wenn auch Zögernd, die Bedeutung der russischen Niederlagen im Osten an. Die „Tribuna", welche in den letzten Wochen durch Ueberschriften wie „Die russische Lawine nähert sich unnnderstchlich der preußischen Grenze", „Der Einbruch der Russen in Schlesien" usw. die öffentliche Mrimrng auf eine vollkommene 'Niederlage der Deutschen im Osten vorbereitete, muß mit bittersüßer Mine zugestclien. daß das größere Geschick HindenburgS in der Benutzung der glänzenden Transportmittel und durch Verlegung großer Trnppen- massen von Norden nach Russisch-Polen den russijc!>en Kriogsplan vollständig vereitelt hat. Der vollendete Sieg über die Serben. Ofenp^st, 18. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) „Az Est" meldet aus Serbie n: Die serbischen Verluste bei Valjewo sind über alle Erwartung groß. Die Zähigkeit der Kampsbereitschaft der Serben 'ist gebrochen. Sie waren außerstande, die seit zwei Fahren vorbereiteten Stellungen zu halten. Trotz der angcordncten zweitägigen Rast verfolgte» unsere Truppen den Feind noch zwei Kilo- inctcr Wir besetzten sämtliche, Valjewo umgebenden Höhe» von Nordost bis Südwest. Der größte Teil der serbischen Armee flüchtete in, der Richtung ^von Acandjelowatz. Unsere Beute ist groß. Für Serbien ist das erbeutete Material unersetzbar, da nach beglaubigten Meldungen die Albaner die serbischen Grenztrupven angriffen und daher auch die Franzosen den Serben über Montenegro nichts senden lönnen. Tic erbeutete Munftion gcniigt für ein halbes Jahr. Den flüchtenden Train nahmen unsere Truppen teilweise bei Bionika. Wien, 18. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Bon dem südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: 18. Nov. Auf dem südöstlichen Kriegsschauplatz finden mehrfach größere Kämpfe an den zerstörten Kolubara-llebergängcn statt. Eigene Kräfte sind bereits an dem jenseitigen Ufer. — Am 16. Nov wurden 1400 Gefangene gemacht und viel Kriegsmaterial erbeutet. i Die Einnahme von valjewo. Wien, 18. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Der Korrespondent der „Neuen Freien Presse" telegraphiert über die Einnahme von Valjewo: Unsere Armeen rückten in fünf Kolonnen vor, von denen drei von Norden kommend, am Sonntag früh auf Kanonentragweite an Valjewo herankamen, während die beiden Südkolonnen, die anfangs durch große Terrainschwierigkeitcn cmfgehalten wurden, später die serbischen Stellungen von Sü'dwesten übcrrnm- pclten. Der Angriff begann um 11 Ubr vormittags und stieß zunächst auf erbitterten Widerstand. Der sKamps war kurz. Unsere Truppen umfaßten den lin- ien serbischen Flügel und drückten ihn ein, während der rechte Flügel von der Kolubara her mft einer Umzingelung bedroht war. Gegen die Höhen von Brisanki I a u t i n g, wo die Serben durch vorhergehende Demonstrationen unserer Truppen festgehalten waren, richtete sich ein heftiges Feuer unserer Artillerie. Angesichts des Feuers gab es für die Serben keine Rettung mehr, sie mußten aus Arandjeloioatz zurückgehen. Es ist zweifelhaft, ob sie sich dort ernsthaft stellen werden. Um 5 Uhr nachmittags war nach nur sechsstündigem Kancpf Valjewo, das die Serben seit Jahren zu einer förmlichen Festung ausgcstaltet tjatten und das sie für uneinnehmbar hielten, in unseren Händen. Tic Serben hatten nicht einmal Zeit, die Geschütze und Vorräte in Sicherheit zu bringen oder unbrauchbar zu machen. Infolgedessen ist unsere Kriegsbeute verhältnismäßig groß, ebenso die Zahl der Gefangenen, die 8000 sicher übersteigen. Tic österreichische Kriegsanleihe. Wien, 17. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Bei den Wiener Großbanken wurden heute über 100 Millionen Kronen Kriegsanleihe gezeichnet, ungerechnet die Zeichnungen bei der Oesterreichisch-Ungarischen Bank, der Postsparkasse und der Zentralsparkassc der Gemeinde Wien, an deren Schaltern der Andrang des Publikums nicht minder groß war wie gestern. Außerdem wurden bei der Unionbank Zeichnungen in Höhe von 7 Millionen angemeldet. — Der Kaiser zeichnete bei der Bodenkredit- Änstalt 5 Millionen, ebenso zeichneten die meisten Mitglieder des Kaiserhauses bei der Bodenkreditanstalt namhafte Beträge. Ferner zeichnete die Oesterreichischc Kreditanstalt 20 Millionen, die Prager Eisenindustrie-Aktien- Gesellschafi zusammen mit der Alpinen Montan-Aktien- Gesellschaft, sowie für deren Unterstützungssonds 5>/z Millionen. Aus der Provinz trafen Berichte über ein sehr befriedigendes Ergebnis der Zeichnungen ein. Bericht aus dem türkischen Hauptquartier. Konstantinopel, 19. Nov. (38228. Nichtamtlich.) Der heutige Bericht des Hauptquartiers besagt: Auf den Kriegsschauplätzen werden di« Kämpfe fortgesetzt. Unsere Truppen an der ägyptischen Grenzebesetzten Ka- latulnahl (?), das 120 Kilometer jensefts der Grenze liegt, und hißten dort die türkische Fahne. Unsere Truppen, die durch Laistan nach Rußlandeindrangen, schlugen mit Gottes Hilfe die Russen nach heftigem Kampfe und fügten dem Feinde große Verluste z u. Unsere Truppen machten 100 Gefangene und erbeuteten zwei Gebirgsgeschütze. Ter Aufmarsch der Türkei. Wien, 18. Nov. (38DB. Nichtamtlich.) Die „Südslaw. Korresp." erhält von besonderer Seite folgende Mitteilungen aus Konstantiuopel: Der militärischeAusmarsch der Türkei vollzog sich mit einer Vollkommenheit wie vielleicht nie zuvor, da die türkische.Heeresleitung diesmal über die nötige Zeit verfügte, um ihre TIruppen in den vor- geschricbenen Aufmarschräumen zit versainmeln. Fremde militärische Beobachter stellen fest, daß die Ausrüstung der türkischen Truppen in jeder Beziehung gut ist. Das vollkomncen ersetzte Artilleriematerial ist vorzüglich, das Pscrdematerial gut und genügend grost Die Ausrüstung der Dtannschasten ist durchaus modern und entspricht allen Anforderungen. Man kmrn feststellen, daß die türkische Heeresleitung alle im Ballankriege gemachten Erfahrungen sich zunutze machte. Das Hauptaugenmerk ist «nrf die Verpflegung gcivcndet. Die unter der Leitung deutscher Instruktoren stehende Intendantur hat aus den in Be- tracht kommenden Elappenlinien große Proviantmengen ausgestapclt. Es wird versichert, daß dieser Zweig der türkischen Heeresverwaltung, der im Dalkankriogc nicht genügend funktionierte, nunmehr allen Bedürfnissen des Feldzuges vollauf Rechnung tragen kann. Seft ä&xften ist bereits die Ausbildung der Reservemannschaften im Zuge, so daß auch hier notwendige Nachschübe gemacht werden können. Ihr besonderes Augenmerk hat die Heercsver- ivaltung den sanitären Borkeyaungen zugewendet. Die Stimmung in der Armee kann als vorzüglich bezeichnet werden. Die türkische Bevölkerung sieht den kommend«!, Ereignissen ernst und entschlossen entgegen. Ein Seegefecht? Kristiania, 19. Nov. Vom Noers-Lenchkftrrm auf der Nordseite von Gothland wird gemeldet, daß man dort gestern nachmittag auf dem Meere in nordwestlicher Richtung eine Kanonade, zuerst wie von schweren, darauf von leichten Geschützen gehört habe. Nach einer Viertelstunde Pause setzte der Kanonendonner wieder ein. Es herrschte starker Nordwind und man glaubt, der .Kanonendonner könne deshalb weit vom Meere herüber zu hören gewesen sein. Bon den Kämpfen in Deutsch-Ostafrika. London, 18. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Times" veröffentlichen einen „Nairobi, den 11. November" dattertcn Brief eines Teilnehmers an den Känrpsen in Deutsch Lstafrika. Der Schreiber lgtte sich der Somali- truppc angeschlossen, die an der deutschen Grenze ein Gefecht mit deutschen Truppen hatte. Es wäre ihnen beinahe gelungen, die britischen Truppen zu umzingeln. Der Kommandant einer Abteilung der Kings African Ristes sei während der ersten 10 Minuten gefallen. Die Deutschen Hütten sechs Engländer gefangen genommen und vier verwundet sowie mehrere Maultiere erbeutet. Die Engländer hätten 15 Deutsche gefangen genommen und acht verwundet. Ans dem Reiche. Staatliche Unter st ützung württembergischer Gemeinden. Aus Stuttgart, 18. Nov., wird berichtet: Heute fand hier eine Besprechung der Regierung mit Vertretern sämtlicher Fraktionen des Landes und der Gcivcrkschasten über die Lage der Gemeinden statt. Die Vorstände der Fraktionen übergaben dabei der Regierung folgende von ihnen einstimmig angenommene Erklärung: Die Vorstände sämtlicher Fraktionen der 2. Kammer und die Vertreter dm würt'enibcrgi'chcn Gewerkschaften sämtlicher Richtungen sind der Auffassung, daß denjenigen Gemeinden. die durch den Krieg in eine besonders schioierige Lage geraten sind und die eine Kriegsarbeitsloscnjürsorgc cingesührt haben oder noch einsühren wollen, staatliche Unterstützungen gewährt werden sollen. Der Ministerpräsident Dr. von Weizsäcker lehnte I! die Einführung einer allgemeinen Arbeitslosen-Fürsorge ab. er- i llärte dagegen die Bereitwilligkeit der Regierung, bei der Linderung der Not dort mazuhelfen, wo besondere Verhältnisse vorliegen.- Zum Schluß gab er der Hossuuug Ausdruck, daß unser Heer alz Sieger aus dem mörderischen Ringen hcrvorgchen werde, wodurch daun am raschesten eine allseitige Kräftigung unseres wirtschast- lrchen Lebens herbeigcsührt würde. Verlustliste der )ns.-Negt§. Nr. Ub. DieVerlustlistedeslll Bataillons J><-Rgts. Ilt ist soeben dem Ersatz-Bataillon ans dem Felde zu- gcgangen. Sie datiert vom 30. Oktober bis 3. November und ent- hätt folgende Namen: III. Bataillon. 9. Kompagnie: Sergt. Karl Günther. Engelrod, Kreis Lauterbach, lvw. — llrrj d R Eduard Wischuack, Schönest. Bereut, lvw. — Usft. d R Fritz Schälike, Potcdam. Kr. Berlin, schvw — Gcfr. Ludw. Hc.rir. Rosenfeld, Stadt Hagen, tot — Musk. Leonh. Zapft Pfung.adt, itzr Tarnmadt, tvt — SB hrm. Aug. Huber, Bischheim, Kr. Straßburg, tot. — Wehr»,. Joses | Harlien, Sck'.önholsshaujen, Kr. Herschede, tot. — Wehrm. SBitlj. Öarguardt II., Tormstadt, tot. — Freiw Hans Rumps, Bu^ I bach, Kr. Fricdbcrg, tot. — Musk. Kurt Berke, Kreuzbrrg. Schl» sicn, lvw. — Res. Karl Gath, 'Burgsolms, jvr. Wetzlar, schow. — Res. Friedrich Nell, Kölschhausen, Kr. Wetzlar, schvw. — Rh. Louis Ochs 11., Ilbeshausen, Kr. Lauterbach, schvw. — Wchnn. Heinr. Krug IV., Geilsl»usen, Kr. Metzen, lvw. — Weh m. Wilh. Volkmonn, Heuchclhcim, Kr. Gießen, lvw. — Wehrm. I Herm. Frey. Tormstadt, lvw. — Wehrm.-Gefr. Heinr. Horch j Bessungen, Kr. Tormstadt, schvw. — Wehrm. Adam Schuster. Egclsbach, Kr. Osfeirbach, schvw. — SBehrm. Christtan Leidet, Frank urt a. M., schvw. — LBehrm. Scb Mühling, Hermg. i Kr. Dieburg, lvw. — Res. Aug. Schulz, Dannnodt, lvw. — Wehrm. Hugo Henk. Liebenscheid. Kr SBeslerwald, lvw. — Must. , 31 dam Sambcl, Etckzelborn. Kr Heidelberg, lvw. — Freiw. Rebett Freytag, Ro-itz, Kr. Sprenrbcrg. Ww. — Res. Otto Hagen, Munstrr a. St., Kr. Kreuznach, Ww. — Freiw. Hans Schenk, Eharlolte«, bürg, Kr. Mrlin, lvw. — Res. Karl Mar, Wißimar, Kr. Wetzlar, t lvw. — Res. Foh. Sructner, SpeicherSdors, Kr. Kemnath, lvw. ' — Musk. David Ballack, Egelsbach, Kr. Ossenbach a. M„ vm. — Wehrm. Ludw. Schulz, Welscrborn, Kr. Gelnhausen, verm. >— 38ehrm. Fricdr. Fünsfinger, Ällainz, »m. — 38cprm Foh Wesy Arhcilgen, Kr. Darmstadt, vm. — Freiw Fritz Krauß. Darm- I stadt, trat. — Freiw. Ernst Eichenau er, Gießen, mn. — Freiw. Herm. Barth I., Kettenheinr, Kr. dlbzey, vm. — Wehrm. Friede, n Olschcwsky. Freiwalde, Kr Rosenbärg, vm. — Wehrm. Karl Mlh Nickel, Eisanroth, Dillkreis, vm. — SSchrm. Hernr. Feh- »- ling, Weilstein, Dillkreis, vm. — Freiw. Walter Block, Großen, vm. — Freiw. Maximilian Barth II., Keltenheim, Kr. Atzcy, vm. — Freiw. Fritz Gen sch, Greiz, Fürstentum Reust vm. — I - Musk. Serostn Haas, Schönau, Kr. Schlettsdadt, vm — Res. I: Heinr. Steih", Rilsenrod, Kr. Wsfcld. — 38ehr,n. Gustav Heinr. I Thcod.Lang^, Donsbach, Dillkreis. — MuSk Joses Kbyk*. Pose«. — Hornist-Gesr. Herm. Sack*, UtvHe, Kr. Gieren. — Res. Iah. 1 Philipvi II.*, Ober-Ohmen, fit. Friedberg. (*Stanf im Lazarett. I f! In welchem Lazarett ist der Kvmp. nicht bekannt.) 10. Kompagnie: Lt. H. Meyer, Hanau, verw. — Off.- I Stellv. Otto Kneipp, Langsdorf, Kr. Gießen, verw. — Bizeseldw. I j d. R. Georg Bopp, Ofsenthal, Kr. Osstnbach, verw. — Untnoff. I j Karl Rau, Marburg, verw. — Umtroff, d. R. Ludwig Gerhardt e Stcinbach, Kr. Gießen, verw. — Gesr. Leo Kaczorck, Kl.-Schön- brück. Kr. Graudenz, tot. — Gcfr. Adolf Kilimann. Liebenberg, s Kr. Ortelsberg, verw. — Musk. Heinrich Rupvert, Westhofen, Kr. Worms, verw. — Pes. Friedrich Eick, Almekc, Kr. Allenn, t vorm. — llsfz. d. R. Wilh. Goubeaud, Daubhausen, Kr. Wetzlar, I j| verm. — Unteroff. d. R. Gustav Kretzer, Rodenbach, Dillkreis, verw — Res. Karl Größer, Steinbach, Kr. Gießen, tot. — I- Wehrm. Heinrich Keller, Angersbach, Kr. Lauterbach, verm. — SDchrni. Heinrich Köhler, 3lngersbach, Kr. Lonterback». verw. — Gefr. Karl Schriewrr, Hackcnstiel, Llb. Arnsberg, verm. — Musk. Alsr. Lodemann, Neu -Kraußend ors, Kr. Waldenburg i Schl verm. — Unteroff b. R Friedr. Hanstrin, Gundcr,ihausen, Kr Dieburg, tot. — Wehrm. Gest. Jos. Adam, Dietesheim, Kr. Ossenbach, verw. — K?e!>rm. Gefr. Joh. Gg. Derz, Harreshausen, Kr. Dieburg, verw. — Wehrm. Gefr. Peter Wilh. Haui, Darmskadi, verm. — Wehrm. Ehr. Karrer, Tony, Wangen (Dürtteinberg), verw. — Wehrm. Joh. Schneider, Winkel, Kr. Bensheim, verw. — Wrhrm. Wilhelm Lohmann, Dautenheim, Üllzey, verm — Unteroff d. R. Rich. Grnpe, Wehbleck. Solingen, verm. — Wehrm. Heinrich Seel, Watzenborn, Kr. Gießen, tot. — Wehrm Gustav Thies, Ballersbach, Dillkreis, verw — Krirgsfreiw. Ludwig Eck, Wimvstn. Kr. > Hepvenheim, verm. — Kriegsfrciw. Willy Greb, Gießen, verm. — KriegSft. Wilh. Wetz, Evvelsheim, Kr. Worms, tot. — Kriegsst. Konrad Ploch, Romrvd, Kr. Alsseld, verw. — Res. Karl Leidner, Villingen, Kr. Gießen, verw. -> Res Jakob Roth, Marburitz verw. — Wehrm. PH. Mark, Darmstadt, verw — Res. <% Schmidt, Hörmannsdorf, Kr Paesberg (B.-A. Oberpsalz), verw. M 11. Kompagnie: Dizereldw. Hermann Knoellinaer, tziroß« Gerau, tot. — Oberleutn. d. Res 38->lfgang Frank, Ober-Lais, Kd:. Schotten, gelangen — Musk. Schulze, tot — Res. Ott» Menncr, Kipvenbeim. Kr. Ettcmheim, wt. — Webrmnun Jakob Schmidt, Salzböden, Kr. Wetzlar, gesallen. — Res Karl Roth, Rodheim, Kr. Gießen, tvt. — Bizeseldw. Heinrich Höhn, Ham- Gründau, Kr. Büdingen, lvw. — Musk. Adalbert Kruck, Mszoh« czyn, Kr. Schrimm, lvw. — Musk. Josef W-ü eiecho ros ki. 'Wognitz, Kr. Schmiegel. lvw. — Gft. K. Ceran ne, Walldors, Kr. Gr. Geriui» lvw. — Musk. Wilhelm Hetzer, Wöllersheim, Kr. Frirdbcra, tvw. — Bizeseldw. Hermann Kneipp, Langsdors, lvw. — Unteroff. d “• Konrad Maurer, 3llsseld, lvw. — Unteroff. Th. Piafs, Schornsheim, Kr. Oppenheim, schvw. — Res. Ernst Blomberg, Klein««- Börnberg, Kr. Gummersbach, lvw. — Res. Hugo Siringlurus, Werdohl, Kr. Altena, schvw. — Res. Wilhelm Junker, Wies«, lvw. — Unteroff. Karl Becker, Todenhausen, Kr. Marburg, schvw. ' — Tambour Emil Jos. Jak. Sckiwöhrer, Mackenheim, Kr Schlett- stadt, lvw. — Res. Emil Wagner, Trohe, lvw. i— Res. Heinrich Jockel, Hnngen, lvw. — Res. Johannes Maloneck, Berlin, lvw. Res. Hch. Wilh. Hilk, Ballerabach, Dillkreis, schvw. Res. Friedr. Stroh, Wißmar, ivr. Wetzlar, lvw. — Unteroff. - d. Res. Wilhela Theis, Frohnhausen, Dillkreis, lvw. — Res. Bornert lviv. Wehrm. Joh. Hch. Jak. Aug Eckert, Büdingen, fchvw^j— Wehrm. ■ Heinrich Schwarz, Darmstadt, lvw. — Unteroff. b. Res. Konrad Simon, Freiensteinau, Kr Lauterbach, lvw. — SBehrm. G«H Beck, Bammenthal, Heidelberg, lvw. — Wehrm. Georg Schivebel, Groß-Bieberau, Kr. Dieburg, lvw. — Wehrm. Robert OTil Hamsch, Sprotttschdors, Kr. Svrotten, lvw. — Unteroff. d. Rft ,'mrt Kaiser, Borken, fix. Düsseldorf, schvw. — Dehrm. Peter Bach, Siershahn, Kr. Unterwesterioald, lvw. — Res. Alb Ehr R>öttger, Derschlag, Kr Gummersbach, lvw. — Kriegssreiw. Karl Erbach, verm. — Wehrm. Friedrich Jakob. Eberstadt, Kr. ^arm- stadt, verm. — Wehrm. Jobann .Karl cyrnndstti». Kelsterbaöi. 'Kr. Grvß-Gcrau, verm. — Wehrm. Heinrich Jak. Reist Bürgel, «r. Dffntfctf), »erat. — Wehrm. Frickrich SJlicgcrt, Darmstadt, Beim — UittCToff. d, Res, Friedrich Bmidcl, Dutenhofen, 5h, Wetzlar, nenn, — Gefr, Walter Krause, Leipzig, verm. — Gefr, Arthur Taube, Rummelsburg, Kr, Berlin, verm, — Wehrm Karl Schäfer I„ Niederwetz, Kr, Wetzlar, verm, — Wehrm, Reinhard Luckofs, Wissenbach, Kr, Wiesbaden, verm. — Res, Friedrich öteu» ding, Ballersbach, Kr, Wiesbaden, verm, — Res, Will-clm Geuter Oberwetz, Kr, Wetzlar, verm, — stzriegsfreiw, Ernst Grau, Gießen' verm. — Kriegsjrciw, Karl Mandler, Krosdors, verm — Kricqssr' Karl Seil, Gießen, verm, — Kriegsfr, Karl Löwer,lLaubach, vcrni — Kriegsfr, Ernst Groh, Drauburg, Kr, Pommern, verm Kriegsfreiw. Ernst Mebesheimer, Nordheim. Kr, Benshettn verm — Kriegsfr. Ludioig Reitschmidt, Watzenborn, verm, — Wehrm Schäser verm, > 12, Kompagnie, Res, Anton Paul Materne, Eisleben, Kr, Mansfeld, tot, — Tamb, kürl Herzberger. Dauernheim, jkr, Büdingen, tot. — Musk, Wilhelm Pseilsticker, Mannheim, tot, — Wehrm, Lous Christian Georg, Tillcnburg, Dilllreis, tot — Off - Stellv, Eugen Derb, Rottweil, Kr, Württemberg, lviv, — Usfz, d, R, Friedrich Conrad, Londorf, lvw, — Res. Heinrich Lavv, Niederbiel, Kr. Wetzlar, lvw, — Kriegsfreiw, Willi Listmann, Gießen, schvw, — Kriegsfreiw, Rudolf Köhler, Gießen, schvw, — Kriegsfreiw, Albert Trinthammer, Wetzlar, Kr, Wetzlar, schvw, — Musk, Jakob Johann Leonhard, Villmar, Kr, Oberlahn, lvw, — Eiuj.-Frciw, Heinrich Weller, Sprendlingen, Kr, Alzetz, - Res, Adam Fuchs, Ellershausen, Kr, Frankenberg, lvw, — Wehrm, Ge fr. Hermann August Roth, Wissenbach, Kr, Tillenburg, schvw. — Wehrin. Gefr, Friedrich Straßheim, Dornholzhausen. Kr, Wetzlar, lvw, — Res, Wilhelm Schäfer, Annerod, lvw. — Gefr, Gustav Püccmann, Hahnheim, Kr, Oppenheim, lvw, — Musk, Karl Lantz, Hettmatt, Kr, Zabern, schvw, — Musk, Heinrich Kalbfleisch Sckrecksbach, Kr. Ziegcnhain, schvw, — Wehrm, Ad, Daub, Daiger, Dstlkreis, lvw, — Wehrin, Heim. Rob, Paulscid, Wilhelmshöhe, lvw, — Res, Karl Theodor Hohage, Altena, low, — Musk, Gregor Höhn, Abenheim, Kr. Worms, schvw, — Usfz, August Heusel, Aulcndiebach, Kr, Büdingen, vm, — Ilssz. Johannes Knapp, Dieburg, Kr, Dieburg, vm. — Gefr. d. Res. Heinrich Wagester. Ndr- möllrich, Kr, Melsungen, vm, — Wehrm. Joh, Phil, Keim, Langen. Kr, Tarmstadt. vm, — Ers,-Res, August Kunkler, Münster, 5vr, Wiesbaden, vm. — Kriegsfreiw. Alfred Herbold, Zürich, Kr. Zürich, vm. — Kriegsfreiw. Wilh. Schmitt. Manderbach, Dillkreis, vm. — Kriegsfreiw. Wilhelm Weller, Mainz, Kr, Mainz, vm, — Gefr, Johann Grämlich, Ronsweiher, Kr, Hevvenhcim, vm, — Musk, Johann Jung, Undcnbeim, Kr, Oppenheim, vm, — Res, Ernst Zecher, Gleiberg. Kr, Wetzlar, vm, — Res, Karl Edelmann, Arborn, Dillkrcis, vm, — Off,-Stellv, Otto Ackermann, Mcßcn, vm, — Kriegsfreiw, Karl Link, Gießen vm, — Major Karl Frbr, Schilling v. Eanstadt, Bruchsal, Baden, tot, Maschinengewehr-Kompagnie: Vizefcldw, Wilhelm Hankcl, Großen-Lucden, Kr, Gießen, tot, — Unterofs, Theodor Kraas, Schwerte, tkr, Hürde, lvw, — Unterofs, Karl Nicklaus, Gießen, lvw, — Unlrroff, Georg Rau, Gießen, lvw, — Unterofs, Philipp Stork. Günnigfeld, Kr, Gelsenlirchcn, lvw, — Unterofs, Wert Schneider, Ernstdorf, Kr, Siegen, schvw. — Unterofs, d, R, Hugo Rübsam, Mainz, lvw, — Vizefeldw, Herrniann Amcnd, Krofdorf, Wetzlar, lvw, — Gefr, Wilhelm Schomber, Beuern, Kr, Gießen schvw, (Geft, Schomber ist wahrscheinlich tot, konnte aber bis jetzt noch nicht festgrstcllt werdend, — Musk, Heinrich Koch, Oueckborn, Kr, Gießen, wt, — Res, Karl Meyer, Rabertshausen, Kr, Gießen, schvw, — Eins,-Ge fr, Fritz Fischer, Ossenburg, lvw, — Res, Karl Einhäuser, Alten-Buseck, Kr, Gießen, lvw, — Res, Philipp Launsprach II., Rciskirchen, Kr. Gießen, lvw, — Res, Paul Dietze, Nockwitz, Kr, Delitsch, lvw, — Ers,-Res, Karl Regn, Füickh, Mittelfrankcn, tot, — Gefr. d R Peter Hartmann, Meß- bach. Kr, Dieburg, schvw, — Res, Paul Aberle, Langenöls, Kr, stim^tsch, unbekannt. — Ers,-Res, Willy Ditschler, Ofsenbach a, M,, vw, — Ers,-Res Fritz Grimm. Offenbach a, M,, unbekannt, — dauvtm, Friedrich Poly, Lübben, Frankfurt a. O,, tot, — Gefr, Lhilipv Bäumlcr, Mainz, schvw, — Musk, Georg Hvllstrin, Gundcrsweiler, Kr, Rockenhauscn, unbekannt. Arr» Stadt und La«S. Gießen, 19. November 1914. ** Kreiskomitee für Rotes Kreuz und Kriegs Hilfe. Rach längerer Pause fand am 14, d. M, m Siyungssaale des Regierungsgebäudes eine Versammlung des Kreiskomitecs vom Roten Kreuz mit den Vorsitzenden der Orts« u^sschüsse statt. Nach Begrüßung der Anwesenden, unter ihnen die Fürstin zu 3olms-Hohensolms-Lich und die Prinzessin zu Solms- Braunfels in Hungen, gedachte der Vorsitzende, Herr Geheimerat Dr, U s t n g e r, zunächst der vielen Verluste, die auch unsere Regimenter schon erlitten lzaben. In die Tagesordnung eintrctend wies der Vorsitzende zunächst hin ruf die vor kurzem im „Gießencr Anzeiger" veröffentlichte, )en Ortsausschüssen aber auch im Sonderdruck zugegangene Liste der Gaben und ihre Verwendung; durch ein Versehen bei der Zusammenstellung sei allerdings verabsäumt worben, die in der Zeit vom 15,—25. Oktober eingegangcnen Gaben an Geld mit aufzusühren. Die Gatzen an unseres Soldaten seien im allgemeinen auch anaekommen, aber die 'ür das Reserveregiment iricht, vermutlich wegen eines Stellungswechsels, doch seien auch diese nicht verloren, sondern rnderen Formationen zugute gekommen, wie Dankschreiben bewiesen. In der Diskussion konnte Herr Landgerichtsrat Wiener darauf Hinweisen, daß trotzdem das Reserve- Regiment keine Not gelitten habe. Von anderer Seite wurde gezeigt, daß die Größe der Gaben noch hülfer erscheine, wenn man die an die kleineren Lazarette, in Hungen, Lich und Großen-Buseck, sowie an die hiesigen, direkt erfolgten, uit berücksichtigen könne. Ferner lvurde gesagt, in einem Teile der Bevölkerung herrsck-e immer noch Unkenntnis darüber, was das Rote Kreuz überhaupt zu tun habe. Ginen ge- vissen Rauin in der Besprechung nahm auch die Frage der Lebensmittel ein, sogar die Kartoffel-Lieserung wurde gestreift, wobei aber daraus hingewicsen werden mußte, daß :s nicht nur Verwundete gibt, sondern auch Gesunde, für dir die Beschaffung von Kartoffeln leider manchmal recht schwierig sei. Zum Schlüsse rourdc dann noch eingegangen ruf die Frage der W e i h n a ch t s s e n d u n g e n für unsere Soldaten und den dafür geplanten Eleonoren-- Weihnachtszug. ** Weihnachtspakete sür die Truppen, Die in der gestrigen Nummer des „Gieß, Anzeigers" zur Kenntnis gebrachte /Mitteilung der Etappenkommandantnr in Darmstadt ist nach leuerlichen Verfügungen dalnn abzuändcrn, daß Weihnachtssendungen für die Truppen ntzr bis zum 30, d, Mts, wfzugeben sind, da sonst keine Aussicht aus rcchtzcittgc Besör- ?erung vorhanden ist. Auch muß jedem Paket eine Bcglcitadrefse beigegeben werden, ** Für bie „Bischweiler". Wer noch eine Gabe lür das Gießener Freiivilligenbataillon „die Bischwei- l e r" spenden >vilk, der möge dem Ausruf im Anzeigenteil entsprechend sie so rasch wie möglich in der Löwenbrogerie Kilbi nger am Seltersweg abgeben, da die Wsendung schon am Montag in einent besonderem Eisenbahnwaggon erfolgen muß. Mehr als die Hälfte der Mschweiler sind Studenten und Einjährige, weshalb sich mich die Universität in rühriger Weise an der Smnrnlmig beteiligt. Soweit die Elaben allgemein für das gm:zc Bataillon und Regiment bestimmt sind, sollen sie in erster Linie den elternlosen und ärmeren Freinnlligen zugute kommen, mit denen schon bisher nach den gewordenen Mitteilungen diejenigen, bie reichlicher mit Briespaketen bedacht lourden, in kameradschaft- iicher Weise ihre Gaben geteilt haben, •• '-liier Kraftwagen für den Transport der Verwundeten auf dem KriegSschauviatze sind durch Ver- mittlung der Großhcrzogin und der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen dem Generalkonnuando zur Verfügung gestellt worden. Die Mittel für die Wagen wurden teils von privater Seite, teils voii der Hessischen Landes- vers ich er» ngS a ii st a! t aufgebracht. Zwei von deu Wagen und mit Tragbahren und asten sanitären Einrichtungen a„S> gerüstet, die beiden anderen sind znn, Transport von lk bis 20 Leichtverwundeten eingerichtet. Tos Rote Kreuz hat de» Autos lech- vollkoannen ausgerüstete Maunschaste» beiaegcben. Die Kraftwagen sind schon an der Front eingetrofsen und haben bereits aanz vorzüaliche Dienste geleistet. ** Von den Oberschlesiern sind gestern ca, 30 ,B e r g- a r b e i t e r für oberhessische Gruben nach außerhalb abgcreist, 15 Mcygerburschcn haben die Meister unserer Flcischerinnung in Arbeit genommen. Die Lewe ttaten heute vormittag auf Os- waldsgarten wieder zusammen, wo einein Teil von ihnen weitere offene Arbeitsstellen zugewicsen werden konnten, ** Behufs Bildung der Spruchliste für die am 7, Dezenrber 1014 vormittags 9>/z Uhr beginnend« Sitzungsperiode des Schwurgerichts wurden nachstehende Geschworenen ausgelost: 1, Christian Eimer, Landwirt i» Groß-Eichen, 2, Karl Schwan, Graveur in Gießen, 3, August H a a g, Fabribant in Schlitz, 4. Fritz Walther, Buchhalter in Gießen, 5, Heinrich N o h l, Landwirt in Echzell, 6. Heinrich Ganß II,, Bürgermeister in Crainfeld, 7. Johannes Beriett, Kaufmann in Hungen, 8, Karl Göbel, Schuhmachermeistcr in Hungen, 9, Otto Spa- m e r, Metzger in Kirtorf, 10, Georg Hchnr, Lehr, Bürgermeister in Eckartshauscn, 11, Mil, G r u n e r, Metzgcrmeister in Butzbach, 12, Wllhelm Hadermann, Kaufmann in Butzbach, 13, Peter Joseph Möbs, Fabrikant in Gießen, 14, August Henzerling, Kaufmann in Gießen, 15, Friedr, Wilh, Philipp!, Landwirt in Friedberg-Fauerbach, 16, Wilh, Horack II,, Landwirt in Reichelsheim, 17, Wilhelm Alban, Gärtner in Steinfurth, 18, Johannes R e u t - zel XII,, Landwirt in Kefenrod, 19, Konrad Müller II,, Landwirt in Gambach, 20, Karl Wilh, Alfred König, Rechner in Ober-Mörlen, 21, Karl Kirchner, Landwirt in Homberg, 22, Aug, Pfeil, Landwirt in Ehringshausen, 23. Louis Ko ch, Landwirt in Kohden, 24, Rud, Guter- m'uth, Kaufmann in Gr-Liuden, 25, Anton Nern VII,, Landwirt in Lang-Göns, 26. Friedr, Schön II,, Hofmaler in Büdingen, ** Stadttheatcr Aus die am kommenden Freitag statt- sindende Volksvorstcllung (Wie die Asten sungeip sei auch an dieser Stelle nochmals empfehlend hingewicsen. " Der diesjährige Zwiebetmartl auf Oswaldsgarten war nicht nennenswert beschickt. Das Zwiebelgewächs ist Heuer überall schlecht geraten und die Ware daher sehr hoch im Preise, so daß Angebot und Nachfrage gewaltig gegenüber den Markten früherer Jahre, wo die Ernte besser war; zuriickvlieben. Gehandelt wurde das Pfund Zwiebelst mit 15 Pfg., bei Abnahnie von 50 Pfund wurde der Zentner mit 14 Mk. verkauft. Die Verkäuser erklärten, daß der Besuch deS Marktes bei dem geringen Vorrat, den sie hatten rmd den Spesen, die ans dem Verkauf ruhen, ein lohnende? Geschäft für sie nicht bringt. "Dergestrige dicke Mittwoch, der seit Fahren auf Veranlassung der Marktimteresseitten mit einem Krämermarkt vereinigt ist, brachte im allgemeinen nicht den Verkehr in unsere Stadt, den der preußische Buß- und Bettag sonst hier zuwege bringt. Die Landbevölkerung, besonders aus dem ehemaligen hessischen Hinterland, hatte sich zwar der alten Gewohnheit treu eingefunden und war als schätzbare Kundschaft in den Laden eingckchrt, wo sie sonst ihre Einkäufe zu machen pflegt. So waren denn auch die Kaufleute, die mit der Landnindschast arbeiten, mit dem Erfolg des Tages leiolich zufrieden. Die Bevölkerung aus den preußischen Städten der Nachbarschaft hatte wohl in Anbetracht der ernsten Zetten die Reise in das nicht preußische Ausland diesmal unterlassen. Auch in den Kaffeehäusern und Restaurants — sowie den Straßenzügen, den diese Besucher unserer Stadt sonst bevorzugen, fand man nicht das lebhafte Bild, das der dicke Mittwoch — sonst bringt, Hessen-Nassau. X Hanau, 13. Noo. unterm >8. September d. Js. haben die städtischen Körverichaten beschlossen, das Theater am l. Okloder ds. Js. veriuchsweise für die Dauer von 8 Woüen in Betrieb zu nehmen und iür die Zahlung der Ge!,aller an die Schauspieler, sowie die ei,webenden Unkoüen leilens der Stadt die Garantie bis zur Höbe von 3U0Ü Mk. zu übernebme», Ter Magistrat bat mmmebr beichloßen und bei den Stadtverordneten beanlraU, diese Marantienbernabme bis zu Ende Teze ' ber a. Fs. sorizuletzen Die Abrechnung iür den 'Monat Ostober hat ergeben, daß die Kriegsaagen der Schaulrnel-r und die Unkosten vollständig und auf die 'Normalaagen eine Tividende von 25 Prozent Weiler bezalill werden konnten. Es hat sich allo gezeigt, daß ein Risiko iür die St >dt Hanau nicht vorhanden ist. Tie Frage, ob der Direktor das Tbeaier wieder übernehme» soll, ist voin Magiürat verneint worden. Er kann dies nur dann tu», wenn er eine Risiko- Prämie erhält; diese aber müßie in einem Teil des Ueberschuiies besteben, de» die Sebauivieler verlieren winde». Diese flehen sich bester, wenn sie zu ihrer geringen Krteasgaae spiele», dabei aber die Aussicht baben, den Ueberlchnß über die Kriegsgaqen und die Ilnkoslen im Verhältnis ihrer Normalqage» unier sich verteilen zu können. Für die Ltadt dürste hiermit ei» Risiko nicht verknnpll lei», wes alb die Verlängerung des bisberigen ZusiandeS zunächst bis zum II. Dezember 1914 ins 'Auge ge'aßt ist. Beabsichtigt wird, die weitere Veriän ermig je aul » Wochen, allo bis znm 15 Februar >91, und dann bis znm Schluß der Spielzeit, lalis nicht der Besuch des Theaters nennenswert schlechter werden sollte, als er bisher war, in welchem Falle der Betrieb eingestellt werden müßte. Singesanvt. 184 Briefe in 100 Tagen, Ein fmrges Mädchen ans Höchst a, M. hat seinem im Felde stehenden Bräutigam in den ersten fünszehn Wochen des Krieges 184 Briefe geschrieben. Das macht aus den Tag:rund zwei Briefe, Und der Schatz erhielt — so erzählt die Braut sreude- strahlcnd — alle 184 Briese. — 5—6 Millionen Feldpostbriefe gehen amtlichen Mitteilungen zufolge t ä g l i ch aus Deutschland an die Krieger ab. Da wundert man sich unb cha zetert alle Welt, wenn die Feldpost versagt. Diese muß versagen. Wir hatten üi diesen Tagen Gelegenheit, Einblick in etwa 10 größere und kleinere Postämter und in den Betrieb einer der bedeutendsten Etapvenkommandanturen des 18, Arnuekorps zu tun. Was hier täglich ausgeliescrt wird, übersteigt buchstäblich alle Be.rrifse. Fünf, sechs, ja zehn Sendungen an einem Tage für einen Soldaten von demselben Absender sind durchaus nicht vereinzelte Erschein,mgen. Ja und wenn die Adressen bloß richtig wären! Unter 200 Sendungen, die wir wahllos hcrausgrissen, waren 4 1 falsch. Wenn einer schreibt: „An den Kanonier Naumann in Äockenheim, 63. Artillerie, 2. Bataillon" oder ein anderer: „Muslttier Herwig, 81, Regiment im ffelde^', mb nirgends steht der Absender vermerkt, so begreift man es, wenn derarttge Sendungen „ihn" niemals erreichen. — Es sei hier abn: einmal allen Ernstes ausgesprochen: Es wird zu viel geschickt, und zu gedankenlos. Je mehr wir uns Weihnachten näher», um so höher steigt die Flut der Feldpostseudungen, um so schwieriger werden die Verhältnisse jür die Bcsörderung und um so geringer wird dir Aussicht für rcchtzeftige Ankunsl der Sachen, Nach Ansicht vieler in Frage kommenden Behörden kan» nur ein Mittel helfen, wenn alles richtig ankommen soll. Das ist ein etwa 8tägigcs Versandtverbot sür alle Feldpostsendungen, In dieser Zeit kann jeder Rückstand ausgearbeitet werden, die Feldpost kann mal ausatmen, mib den wackeren Soldaten wird dann die Gewähr geboten, daß sic ihre Sachen richtig und pünktlich erhalten. Und allen Teilen ist geholfen. Wctterausiichten in Heften am Freitag, de , 25 Nov. im 1 Bedeut, zeitweise Niederschläge, mild, südiveslliche Winde. Letzte Nachrichten. Dir amttlchcn französischen Berichte. Paris, 19, Nov, 'Der amtliche sranzösisck>e Bericht von gestern abend 11 Uly: lautet: Nach den letzten Nachrichten erneu erte der Feind im' Osten und im Süden von A pf tu seine Angriffe, welche die^Lage nicht änderten, Ter Eindruck ist besriedigeitd. Seit zwei Tagen verzeickmcn wir mehr oder weniger bedeutende Fortschritte überall, wo die Osfen- ilve von uns ausgenommen ivurde, nämlich an der Mer zwischen Armcntisres und Arras, in der Gegend von Bailly, in den Ar- gonncn und aus den Ataashöhcn, Ter Ber-cht von gestern nachmtttag besagt: Die Kanonade von Nieuport, vor Dttmuiden und Dvern ist mit größter Heftigkeit wieder ausgenommen worden. Die Artillerie hat die Dcut- sck»en bei dem Versuch, die Ucberschwemmnngeri aözudimmen, ausgehalten, Die Deutschen haben einen Teil der überschwemmten Laufgräben geräumt, Zwea deutsche Jnfanterieangrifse, der ein« südlich von Bixschotc. der andere südlich von Ipern, sind mißlungen, Zwischen Bixschote und dem Iserklanal haben wir Fortschritte gemacht. Wir haben einige feindliche Abteilungen, die bei Battly die Aisne zu überschreiten veritichlen, zurüchgctrieben, bezw, vernichtet, Aus den Maashöhen süblich von Verdun sind wir vorgerücht, (Tie amtlichen Pariser 'Berichte erwähnen natürlich weder die deulschen Fortschritte in den Argonnen, noch die Erstürmung des Schlosses Chatillon, 'Das angebliche Borrücken der Franzosen bei Vecdun, ist, wie «ms dein däut>ch n Tagesbericht hervorgcht, gescheitert.) Der Müler Pohle gestorben. Dussel dorfi 19, Nov, Der Maler Hermann Emil Pohle wurde während einer Sitzung im Düsscldorser Malkasten von einem Schlaganfall getroffen: er war sofort wt, Pohle stand erst im 51. Lebensjahre, Seine bekanntesten Gemälde hängen im Verwaltungsgebäude des Düsseldorfer Stahlwerksverbandes. Die Münchener Kunstausstellung 1911/13 wurde von Professor Pohle geleitet. lllllliiiiillilliiiiiillfiiiiiiy 1 ; Die nützlichste Liebesgabe 8 t i ist der als Kräftigungsmittel sowie zur Linderung bei Magen* und Darmcrkrankungen.insbesondere Durchfall tausendfach bewahrte ärztlich empfohlene • 8 Kasseler Hafer-Kakao H 1 (Nur echt in blauen Schachteln für 1 Mark, nie losef) H ==jj H Wien, I. Juni 1814. Ich veranlaßt« die Patientin r, Julius Neubauer, Arzt bes K, ». ibudolkslpitäls, Wien. Aerztliche Standeszeitung «Tie Heilkunde^, Wien. [11492ss 9 Auf Frankreichs Erde starben den Heldentod unser verehrter Dirigent Herr Lehrer Ohly Offiz.-Siellvertr,, 6. Komp. Jnf.-Regk, 116 am 31. Oktober, nnd unser Sangcsbruder Karl Seip Wehrmann in der 5. Komp. Jnf.-Ncgts. 116 am 2 November. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. KkssnMM KinlM All-MlM!,. Für die herzliche Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen mir aus diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Dienchen Körber U579 Körber, Bürgermeister. i'iltcn-Biiscck, am 17 November 1914, ß J Wf’A Nach drei Monaten fast ununterbrochenen Kämpfens starb am 10. November auf Frankreichs Erde den Tod für das Vaterland mein unvergeßlicher, geliebter Mann, das Glück meines Lebens, Georg Coulmann Hauptmann und Kompagnie-Chef im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 116, Ritter des Eisernen Kreuzes II., eingereicht zur I. Klasse, Inhaber der hessischen Tapferkeitsmedaille, nach fünfmonatiger Ehe. tnseiD z. Z. Wetzlar, den 18 . November 1914. Anne Coulmann, geb. Kellner. ....... Den Heldentod fürs Vaterland starben unsere lieben Korpsbrüder Cnrt Mülberger, König!, preuß. Forslassessor W Leutnant d. R. im Inf.-Regt. 116, gef. am 22. Aug. in Belgien Earl Eanner, Gerichlsassessop Leutnant d.R. im Inf.-Regt. 116, gef. am 26. Sept. b. Boucon ville Fritz Stefian, M, jor. Unteroff. d.R. im Inf.-Regt. 116, gef. am 31. Okt. in Frankreich ' Ernst EoSmann, wismMite Hebrer Leutnant d.R. im Inf.-Regt. 116, gef. am 3. Nov.in Frankreich. 11569D Der C.C. der Teutonia. Nach langer Ungewissheit erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass am 22. August an seiner schweren Verwundung unser einziger, lieber, unvergesslicher, herzensguter Sohn, Bruder und Enkel Philipp Becker Gefreiter der 12. Kompagnie Infanterie-Regiments Nr. 115 im 24. Lebensjahre den Heldentod erlitt. 07951 In tiefem Schmerz: - Familie Becker nebst den teilnehmenden Angehörigen. Reiskirchen, Lindenstruth, Eppertshausen. Todesanzeige. Am 2. d. Mts. starb im Lazarett zu Frankreich den Ehrentod fürs Vaterland unser herzensguter, um uns treubesorgter, hoffnungsvoller. einziger Sohn, unser guter, unvergeßlicher Bruder, Schwager und Onkel Karl Gerhard Reservist im Infanterie Regiment 9fr. 116, Leibkompagnie im 24. Lebensjahre. Verwandten, Freunden und Bekannten dies mitteilend, bitten um stille Teilnahme. Die tieftranernden Hinterbliebenen. In deren Namen die tiefgebeugten Eltern: Karl Gerhard IV. und Frao. Steinbach, Ettingshausen und Hausen, 19. November 1914. Ach, viel zn früh verließest Du die Deinen, die in der fernen Heimat um Dich weinen. 07939 Den Heldentod fürs Vaterland starb am 1. November bei einem Sturmangriff unser hoffnungsvoller innigstge- liebter, unvergesslicher Sohn, unser herzensguter treuer Bruder und Neffe Leopold Katz Kriegsfreiwill, im Inf.-Regt. Nr. 116, 6. Komp. im Alter von 19. Jahren. In tiefstem Schmerz: Familie Ferdinand Katz. Watzenborn-Steinberg, Karlsruhe, 19. November 1914. Den Heldentod für das Vaterland starb auf fremder Erde im Alter von 26 Jahren Herr Lehrer Wilhelm Hertlein Kriegsfreiwilliger im 116 . Infauterie-Regiment. Voller Begeisterung für seinen Beruf verliess er denselben, als die höhere Pflicht gegen das Vaterland rief und trat bei Ausbruch des Krieges als Freiwilliger in das hiesige Regiment ein. Die Schule verliert in ihm einen Mann von reicher Begabung und treuster Pflichterfüllung, die Schüler einen warmen, väterlichen Freund und die Lehrerschaft einen aufrichtigen, treuen Kollegen. Sein Andenken wird von uns stets in Ehren gehalten werden. Das Lehrerkollegium der Stadtmädchenschnle za Giessen. 11576D Steinbach (Kreis Giessen), den 19. November 1914. Die Todesstunde schlug zu früh doch Gott der Herr bestimmte sie. Auf Frankreichs Erde starb am 1. November nach Teilnahme an vielen erfolgreichen Kämpfen den Heldentod fürs Vaterland unser unvergesslicher, innigstgeliebter Pflegesohn, Bruder, Onkel und Neffe Karl Grösser II. Wehimann der 10. Kompagnie Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116 im Alter von 26 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Baiser V. and Fra« Itlarie Grösser Philipp Grösser Konrad Bender und Frau. 07919 Statt besonderer Anzeige. Den Heldentod im heiligen Kampfe fürs liebe Vaterland starb auf dem Felde der Ehre am 21. 10. 14 in tapferer und treuer Pflichterfüllung während eines Sturmangriffes unser innigstgeliebter, herzensguter, treubesorgter und unvergesslicher Gatte, Sohn, Schwiegersohn, Brnder, Schwager, Pate und Onkel (der am 11. 11. 14 glücklicher Vater geworden wäre) Lehrer Heinrich Ohly aus Ober-Bessingen Offiz.- Dienst tuer n. Komp.-Führer der 6. Komp., Inf.-Regt. 116 durch einen Kopfschuss im 33. Lebensjahre. In tiefem Schmerz und tiefer Trauer: ffw. Frieda Ohly geh. Bentcr nnd Söhnchen, z. Zt. in Bermuthshain Familie Renter, Bermuthshain Familien Ohly nnd Kühl, Holzheim llSM D Familie Ohly, Arheilgen. I „Ich war am Leibe ml! einer fykdite ! bebat'tet.welche mich durch da« ewige Jucken Tag und Nacht i „einigte. In 14 Tagen bat Zocker - « I*aten<-Jlcdl - zlnal-Sielfc das Bebel de - feitiiit. Tiefe Seife iit nicht ; 1.50 3)1.. sondern 100 M. wert. Sera (In drei Starten, !50 Pf, M, 1- u. M. 1 -i»i. i Dazu Znckooh - Creme (50 und 75 Pf>. In der Un>' ; versitiits Avotbcke. Hin«' Apotbeke, bei Aua. Noll, j C. Seidel. W. Kilbinacr. I C. Sckiaai. t*. Slorn, Prttrt 91 oU it. W. Schräder. Trog 110397 sl)__. !a. iaidttnlrnnpfn für unsere Krieger in allen Preislagen. Ia. hellste Lpnrbirnen, Carl Sclinock, lnnamiiria Miliiarlieicrant, mitKriegslieierunaen iiirdie Tenn^enteile betraut. v->