Nr. 250 Zweites Blatt M. Jahrgang Erschein! täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die ,,-iehener Lamillenblätter" werden dem .Anzeiger^ «iermal wöchentlich beiqelegt, das „Ureirblatt fflr den Krtis Siehen" zweimal wöchentlich. Die „landwirtschaftltchen Leit- kragetr" erscheinen monatlich zweimal. euer General-Anzeiger für Oberhejjen 5amstag, 24 . Gttober (9M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sche» Universuäls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: SqA 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießei>. Aus dem Reiche. Die Kaiserin in Breslau. Tie Kaiserin ist am Frei« tag nachmittag 2.45 Uhr mit ihrer Umgebung in Breslau einge- trvssen. Die Kaiserin suhr zum Besuch einiger Krankenanstalten. Berlin, 23. Okt. (Priv.-Tel.) Die „B.-Z." meldet: Ter ehemalige Reichstagsabgeordnete Pros. G 0 erkc - Brandenburg an d. Havel, der vor etwa 14 Tagen sich an einer Ossizierspatrouillc beteiligte, ist mit anderen Teilnehmern von der Erkundung nicht zurückgekehrt. Es ließ sich noch nicht seststellen, ob er den Tod gefunden, vertmindct oder gefangen genommen worden ist. München, 23. Okt. (WDB Nüchtamckich.) Prinzessin Adelgund«, Herzogrn von Modena, eine Schwester des verstordcnen Prinzregenlen Luitpold, wrlckte im 91. Leben s- Irdcne Existenz erleichtern sollte. Die Vorbedingungen für die Schaffung des Unternehmens waren bald gegeben: Die Unionbrauerei stellte die Kiiche Mit den angrenzenden Speiseräumen zur freien Verfügung, die notwendigen organisatorischen Talente traten an die Spitze, die Arbeitskräfte fanden sich sofort in einer ganzen Reihe von Gieftcner Damen, Geldspenden und regelmäßige Gaben von Lebensmitteln gingen ein — und die Arbeit konnte beginnen, zumal der lmngrigen Mägeu, die für den Absatz sorgten, gleich anfangs genügend vorhanden waren. Für zweihundert Personen begann man zu kochen. Daß die Sache Anklang fand, sieht man daraus, daß sie sich schnell in den betreffenden Kreisen herumgesprochen leiben muß: Die Zahl der Stamtrigäste wuchs nämlich bald auf achthundert an. Inzwischen haben KricgSuntcrstützungen, Mieterleichtcrungen, Hebung des Arbeitsmarktcs nsw. das ihrige getan, um ausgtcichcnd zu wirken: gleichwohl beträgt die Zahl derer, die alltäglich zum „Essenfassen" kommen, augenblicklich sechshundert, und man rechnet damit, daß es den Winter über so bleibt. Fünfzig von diesen sechshundert verzehren ihr Mittagsmahl gleich an Ort und Stelle, die andern bestellen zu Hanse den Tisch damit. Man hatte uns erlaubt, gestern einmal- einen Einblick in den kulinarischen Großbetrieb zu tun, und lrir müssen sagen, daß die Speisung der Sechshundert und ihre Vorbereitung auch dem kritischsten Auge standhält. Alles blitzt in der großen Küche vor Sauberkeit, und das Küchenpcrso- nal, das begreiflicherweise im Frieden einen Tageslauf hat, der von seinem fetzigen recht verschieden ist, hat sich in die Aufgabe der leiblichen Fürsorge für die hungrigen Mitme-i-- schen mit der liebenswiirdigsren Geschicklichkeit gesunden. Den Damen, die zum Teil täglich stundenlang um den Riesenherd, auf dem zehn Kessel von unwahrscheinlichen Oimenjwncn dem Mittagessen entgogenbrodeln, tätig sind. wird niemand seine ehrliche Anerkennmig versagen. Morgens- um 8 Uhr beginnt die Arbeit. Kartoffeln werden ge- j'dwlt, Genrüse geputzt, die von einer Reihe von Metzgereien zestellle Fleischbrul-e aufs Feuer gebracht, Erbsen, Bohnen, Linsen, Reis, Kohlrabi, Gerste, oder was sonst der Kffickien- chef (im Nebenamte schreibt er sich Emil Horst und ist Fabrikant) besohlen hat, werden abgewogen, und was der tnchentechnischcn Maßnahme» mehr sind. Mangels genügender Einsicht in die Geheimnisse der ibochkunsl foli es un-3 ferne liegen, dem Werdegang einer solche» Volks kilchensuppe im einzelnen nachzugehen. Wir können aber sagen, daß die Bestandteile ausgezeichnet, die Art der Zubereitung peinlich sauber, die veruwiidten Mengen vo» Fleischzutateu sehr erfreulich für die Gäste sind, und daß das Resultat einer solchen Morgenarbeil in den Räuinen der Volksküche von einer Beschasfenlseit ist, daß uns nur die Pflicht des Kampfes gegen die Fremdivörtec den Ausdruck Delikatesse verbietet. Mittlerweile hat der Dust aus den zahlreichen Behältern die Nachbarschaft erfüllt und angezeigt, daß der Grad der Vollendung beinahe erreicht ist. Und wäre das nicht — das pünktlich um dieselbe ('Zeit jeden Tag beginnende Geklapper von Blechkannen und Näpfen und das immer stärker au- schtvellcnde Geräusch vom Tritt großer und kleiner Füße würde den sleißigen Köchinnen anzeigen, daß der große Augenblick wieder einmal gekommen ist. Am Schatler er cheint ein Slulpnäschen, das kaum über den Rand blicken kann; zwei kleine Hände schieben einen Riesentopf in die Oesfnung: an der anderen Seite wandert er mit kühnem Schwung an den Kessel, wo mit einem Literlöffel die Vec- teilerinnen ihres Amtes walten; im Bogen fließt die appetitliche Speise in den Behälter, und zufrieden trollt sich die kleine Besitzerin.... Slill schiebt eine Frau, der man cs an teilt, daß Frau Sorge beim Mahl hinter ihrem Stuhl stehen wird, die Schüssel durchs Fenster und nimmt mit leisem Tank die gern gereichte Gabe an. LH sie selbst am .Herde schalten durfte, che der Gatte in den Krieg gezogen ist?... Mit großen, hungrigen Augen nimmt ein Vierzehnjähriger den hochgesülltcn Teller entgegen und hält seitwärts im Speisezimmer das Däahl, das ihm die Ellern nicht bieten können... Und so geht es unablässig. Ein einzig Kommen und Gehn ist in dem schmalen Gang. Ganze Geschichten kann man an )er Schalteröffnung, an der alle Augenblicke ein ander Ge- scht erschein!, ohne Phantasie von den Mienen lesen. Und man fragt sich, wo diese Hunderte ein warmes Mahl und ein freundliches Wort fänden, wenn sich nicht in diesen bescheidenen Räumen, ungesehen von der großen Oesfentlichkeit, schlicht und ohne viel Worte wie eine Selbstverständlichkeit alle Tage dies Werk einsichtsvoller Nächstenliebe vollzöge. Man kann bei Gewohnheitskrilikern die Bemerkung hörenv Wer das wehleidigste Gesicht ziehen könne, bekomme das größte Mittagessen. Das stimmt nicht. Wir können ver- nchcrn, daß der Zulassung zur Volksküche eine gewissenhafte Prüfung der persönlichen Verhältnisse durch die Armen- psleger vorausgeht. Oder man erhebt gegen die ehrenamtliche Tätigeit der notwendigen Kräfte den bekannten Einwand, sie nehme den Arbeitswilligen Arbeitsgelegenheit. Wenn diese Krittker gehalten loärcn, die Arbeitswilligen zu bezahlend würde der Borwurf wohl am ehesten schweigen: ist doch die Gießener Volksküche sogar hinsichtlich der Beschaffung der notwendigen Lebensmittel auf die fortdauernde Hilfe der Bürgerschaft angewiesen. Und deshalb denke niemand: Aha, jetzt komntst der übliche Pferdefuß, wenn wir diese Zeilen mit der Bitte beschließen, mich der Volksküche gegenüber eine offene Börse zu haben. Gerade jetzt, wo der kalte Winter vor der Tür steht, ist ein warmes Mittagessen von dovvelter Bedeutung. Die Volksküche sorgt dafür, daß auch die Armen daran nicht Mangel leiden, sorgen w i r deshalb für die Volksküche ebenso wie für die anderen Einrichtungen, die dem Krieg, soviel wie es angeht, seine Spitzen nehme» wollen,! Aus dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Res. Karl Erb, Masch-Gew.-Abt. Jnf.-Rgt. 116 aus Bleidenrod. — Konr. Fischer aus Brauerschwend. — Res. Heinrich K 0 rell, Jnf.-Rgt. 116 aus Rvmrod. — St. Ferd. Weber, Jnf.-Rgt. 117 aus Konradsdorf. — Landwehrm. Karl Hör ft, Garde-Landw.-Rgt. 64 aus Lehnhcim. — Res. Otto Stollcr, aus Wettsaasen. — Res. Wilhelm Sewn, Jnf.-Rgt. 116 aus Niederohmen. — Bizefeldw. d. L. Jean Seitz, Jnf.-Rgt. 88 aus Hanau. — Ulan Heim. Merz, Ul.-Rgt. 6 ans Eicl>en. — Vize- scldwebcl d. R. Erich Ban mann, Jnf.-Rgt. 69 ans Hanau -Pulverfabrik). — Unlerofs. d. R. Max Gumbcl, Jnf.-Rgt. 88 in Hanau. — Landwehrm. Karl Krämer, Jns.-Rgt. 116 aus Sellnrod. — Gardist Karl Kraft, Jns.-Rgt. 115 aus Schotten. — Oberst nnd Reg.-Kam. Friedrich Kierstein, Jnf.-Rgt. 87 aus Mainz. — Major und Bat.-Kvm. Adolf Klein, Jns.- Rgt. 87 aus Mainz. — Lt. Werner S chu lte -N e ut haus, Jns.-Rgt. 87 in 'Mainz. — Lt. Otto Herbst, Jnf.-Rgt. 87 in Mainz. — Musk. Theodor Esser. Jnf.-Rgt. 88 aus Sinn. — Bizeseldw. d. R. Paul G r ä tz, Rh. Jägerbat. 8 auS Fvrsthaus Paulsgrubc bei Oberscheld. — Res. August Schrandcbach, l. Garde-Ersatzbat. aus Haiger. — Lt. d. A. Oberlehrer Dr. Mcxandcr Sendler, Pionicr-Bat. 16 aus Frankfurt a. M. ** Ritter des Eisernen Kreuzes. Kriegsgerichtsrat Friedr. Stamm, 122. Res.-Div. 4. Res.-Armee- korps, aus Gießen. Feldw. Pctcr Karber aus Argenstein, Ufrs- d. R. Heinr. D e ch c r t aus Gießen. Uffj. d. R. Ludwig Gerhardt aus Steinback,. Musk. Ab. Kilimann ans Liebcnberg, Musk. Otto Dickert aus Echzell-, Hornist Gesr. Hch. B ö h l c r aus Langenbergheim. sämtl- von der zehnten Komp. Jnf.-Regts. 116. Landwehrm. Heinrich Eyse aus Wetzlar, Rcs.-Jnf.-Regt. 81. Veteriuärarzt Dr. Claus aus Wetzlar, 3. Fußart.-Regt. Karl Berken hoff jr. aus Aßlar, Telegraphist beim 18. Res.-Armeeko-rps. Leutn. Stein aus Ehringshausen, Feldart.-Regt. 27. Hornist W. Flach aus Villmar, Ins.-Regt. 81. Lcutn. d. R. Eduard Krum- cich aus Rons back,, Feldart.-Regt. 44. Bizefeldw. Eduard Blumenröther aus Wirges, Fußart.-Regt 9. Uffz. Krd. Evertz aus Limburg, Telegr.-Bat. 5. Uffz. Joh. Hatzenberger zu Nieder-Jngelheiin, Musk. Au^ P 0 ß, Karl- Herbert, Fritz Krämer und Wilh. G e r st e l- aus Ober- Ingelheim, Scrg. Frz. Börner und Gefr. Hch. Specht aus Gaulsbeim, Lehrer L. Machemer, Stabsarzt beim Jnf.-Rcgt. 118. Dr. Steenbeck aus Sprendlingen, Gefr. O. Schöffel aus Budenheim, Feldw. L. Lohr aus Alzey, Kommerzienrat W. Opel, Rüsselsheim, Leut», beim Kgl. frciw. Autonrobilkorps, Obering. Erich Cornelius aus Worms, Leutn. d. 3k. der Feldart., Lehranttsassessor Joseph Man 11 (Rcs.-Jnf.-Regt. 118). Regierungsrat Werner aus Worms, Hauptm. d. 3t. Off.-Stcllv. P. Dritsch aus Rei- chelsheim i. O. Oberlehrer Konstantin Ha rite, Leutrumt d. R. und Kompagnieführer im Res.-J,rf.-3tegt. 88. Hauptmann Lang rock und Leutn. Karl Weitzel aus Worms. Hauptin. Spiiidler fllrt.-Mun.-Kölomie) ans Mölsheim. Bizefeldw. d. ffl. im Jnf.-Rcgt. 87 Einil Sch melzc i sen. Gcfr. im Jnf.-Regt. 81 Erich Falk. Serg. im 2. Marinc- Jnf.-3kegt. Wilh. Schmitt aus Frankfurt a. M. Res. im Rcs.-Jnf.-Regt. 87 Atichael Steigerwald aus Frankfurt a. M. Kan. im Fußart.-Äkcgt.3 Georg Berz ans Sckpvan- heim. Lenin, d. R. im Jnf.-RcPt. 168 Robert Keiser, Stadtbaumeister in Osfcnbach. Eiuj.-Uffz. im Feldart.-Regt. 'Nr.32 Christ. Hinkel aus Osscnbach. Rittmeister d. L. Zais aus Wiesbaden; Stabs- und Rcg.-Arzt im 3tcs.-Jns-> Regt. 116 Dr. Kppke-Burchardi, Kreisarzt in Rüdes- hctm. Sergt. im Fcldart.-Regt. 27 KErlDieges ans Wiesbaden. Ufsz. im Jnf.-Regt. 168 Pfeiffer, Einj.-Gefr. im Jnf.-Regt. 168 Lehramtsassessor Hugo Beuke I., beide in Ossenbach. Lehramtsafscssor Jos. M a n n im 3tes.-Jnf.-Rcgt. 118. Fahnenjtmker Freseniu s aus Worms. Eieneral von Behr (1. Kl.), früher Regimentskomm. des Jnf.-Regts. 118. Nffi- Joh. Deb 0 ben vo» Dittelsheim, Jnf.-Regt. 168. Hauptm. d. R. Fritz Schmitt aus GunterSblum. Adusk. Adam Dapper aus Sörgenloch. Musk. Hrch. Blank aus Dieburg. Off.-Stcllv. Robert Möhn in Laubenhc-im. Dr. Reuter, Oberarzt d. L. I, in Mcrstein. Obermusiknreister W. Schulz voin l. Ulaneiiregimcnt, früher Odermusik- »,cifter bei dem Leibg.-Drag.-Regt. 23. Der frühere Einj.- Freiw. des 115 .RegtS., jetzt Bizefeldwebel im 2. Jnf.-Rcgt. Cosel, Hugo La über von Darmstadt. Res. Karl Stete und Konrad 3t a u von Schotten. Ilsfz. B e l l 0 f f aus Gießen^ Jnf.-Regt. 117. Off.-Stellv., Kompa-gniesührer nnd Direktor der deutschen Realschnle in Madrid Wilh. Schmidt aus Gießen (erhielt auch die lfess. Tapferkeitsincdaille). Lehr- amtsresereirdar Lt. d. 3k. 'Dr. Ernst Meyer, Jnf.-3teg!t. 99, aus Gießen. Landkreis Gießen. X 6! a r b e »t 0 i ch , 22. Okt. E:ne z Iv e i t e Sammlung von Liebesgaben konnte diese Woche dem Rote» Kreuz überwiesen werden. Sie macht dem Opsersinn unserer Gemeinde nmsomehr Eine, da sie diesmal nur aus neuen Lachen besiand. (56 wurden abgcliclert: 81 wollene Hemden, 4 wollene Unter,acken, 89 Unterhose», >7 Paar Strümpte, 18 Paar Stauchen, 8 Taschentücher, 6 Handtücher, 4 Bettücher, 1 Paar Handschuhe, 3 Ohrcn- schüüer, 3 Leibbmden, 6 Päckchen Verbandmull, 4 Paar Fußlapven, 4 Kistchen Zigarren und 5 leinene gebrauchte Hemde». Eine dritte Sendung ist i» Vorbereitung. X G r 0 ß e » - L i n d c » , 24. Okt. Unsere Schüler sammelten aus Anregung ihrer Lehrer den Betrag von 132 Mk. fite die notleidenden Volksgenossen in Ostpreußen. Kreis Schotten. O Laubach, 23. Okt. In den nxohnlichen Räumen im: hiesigen Schlosse sind bis jetzt 86 Verwundete verpflegt: norden. Die beiden 3lerzte iverden in der Pflege vvn einer Sckovesier, einer geprüften Kranleupilcgeriu und 24 sreiivillrgen Pflegerinnen unterstützt. Das Lazarett wird mit Lebensmitteln jeder Art von den Bewohnern Laubachs und der Umgegend in reickicm Maße versorgt. Von Röthges traf kürzlich eine Wagenladung Kartvsscln. Gemüse und Obst ein. Eingemachte Konserven, Ciemusc und Obst nmrdcn von Gonterskrrchen der Lazarett- küche geliefert. Die int Vorort gesammelten Eier beliefen sich in die Tausende. 100 Stück Geflügel tour den zu einer Sonutags- mahlzeit gestiftet. Von einer Thüringer Glasfabrik, deren Besitzer ein'Laubacher ist, wurden Artikel zur ittankeupslege rM Werte von 150 Mk. geschenkt. Mit einer sendnng Sckwkolade, Zigarren, Zeiffchriften und Vaterländischen Liederheftchcn erfreute eine in Berlin wohnhafte Laubachnnn die Verwundeten dieser Tage in schönster Weise. Alle die bis jetzt Entlassenen tvusücn sich in anerkeimender Weise über die gute Pflege au^usprechen und haben in zahlreichen Schreiben ihre Dankbarkeit bezeugt. — Eine durch Bürgermeister Ritter ocranlaßte Sammlung für die Ostpreußen hatte einen guten Erfolg zu verzeichnen. Sieben große Kästen mit Kleider, Wäsche, Schuhwerk und Bettzeug komr- tcn heule abgeschickt werden. Gerß ch»^?cr arte. M ü l h a u s«n , 23. Okt. Tos Kriegsgericht verurteilte ten Fabrikarbeiter und eliemaligen Fremdenlcgionär R 0 1 e w a r tj zu zehn Jahre» Zuchthaus, weil er den Franzose» bei der Besetzung Mülhausens als s ll h r e r gedient hat. Jci der gleichen Sitzung echiclt der ttzelegenheitsarbeiter und ehemalige Fremdcnlegionär Bi pp ns wegen versuchte,, Kriegs- vcrrals drei Jahre Zuchthaus. vermisste». * Eine rührende Spende ist der Liebesgabonabteilung für unsere österreichisch-ungarischen Waffenbrüder in M e tz zugegangen, vermutlich von einem Landsmann der tapferen Artilleristen: ein eingeschriebener Briet mit einem zerdrückten Schäch- tclck.en als Inhalt nnd darin, leicht in Watte eingetvickelt, zwei goldene Trauringe, ein größ-rcr imd ein kleinerer, die beide als Datum der Verheiratung den 24. Oktober 1899 aus- weisen. Die in Eharlottenburg wohnenden Eheleute, die also 15 Jahre lang die Ringe in Freud imd Leid getragen, entäußerten sich dieses kostbaren Shmbols, vielleicht nach manchen innere» Kämpsen, um m dem Werke der Liebestäügkeit ihr Scherfleüi beizutragen. Der Sendung lag das nacktsiehende schlichte Schreiben bei: Ich ersah im „Berliner Tageblatt", daß Sie eme Sammlung für die kämpfenden Lesterreicher veranstalten mid wollte auch ein Scherslein daM beitragen." Sind solch: Cäaben und solch schlichte Worte nicht ein Zeichen für die sittliche Würde eines Volkes? SanSeL. Berlin, 23. Okt. 11 (Scritamemitveifenu.Sfovbel) Adler - Droaerle Selters cg39, Otto Schart., M3 A. Austerlitz Tapeten! Weinhandiung Frankfurter Strasse 1 1 Telephon 365 10933 Vatnrell-Tanetca t). 13 23fa. an, BolÄ-Tapetsa von 20 Psg. nn in b. irtiönit. u. neuest. Muli. 9Hnn Bcvl.toilcniv.50htitcvb.78 Gohr.2isglor,I.iuie)inr«. 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S81. wenn H I Mehr denn je heißt es in heutiger Zeit, durch weises Wirtschaften die zur Verfügung stehenden Mittel so — - — wenig wie möglich schwächen 1 — Gerade im Haushalt gibt es viele Dinge, bei denen gespart werden kann, ohne daß die Lebensführung darunter zu leiden braucht. So z. B. [bildet eine stets wiederkehrende nicht unbeträchtliche Ausgabe die Reinigung der Wäsche. Die Kosten hierfür lassen sich wesentlich verringern, das selbsttätige RH ßj U W Waschmittel IT LsRL und zwar allein ohne Zutat von Seife, Seifenpulver usw. gebraucht wird. Flu ebirnsliges etwa 'k—'f, stüuüiges Rochen genügt, um «Ile schmutzigste Wüsche ohne Reiben und Bürsten vollkommen sauber zu machen; sie ist dann bluten weiß, wie auf dem Rasen gebleicht, und besitzt einen frischen, würzigen Geruch! Besonders ist die Anwendung von Persil auch wichtig für Kranken- und Verwundetenwäsche sowie Verbandstoffe, die durch das Waschen gleichzeöig desinfiziert werden. All diese Vorzüge in Verbindung nrit der großen Ersparnis an Zeit und Arbeit zeigen zur Genüge die Überlegenheit und Billigkeit des PERSIL-Gebrauchs gegenüber dem alten mühevollen und kostspieligen Wasdiverfahren. Deshalb sei die Losung für jede Hausfrau: Die nächste Wäsche allein mit Persil ohne Jede Zntat! infolge unserer großen Vorräte an allen Rohstoffen liefern wir Persil auch während des Krieges in gleicher Güte und zum gleich billigen Preise wie bisher. HENKEL & Ge., DÜSSELDORF, alleinige Fabrikanten auch der bekannten HEjNKEL/S BLEICH-SOD.fi. 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Weitere Anmeldungen werden daselbst entgegcngenommen. Tie Arbeit besteht zunächst in Stricken and Rahen sowie Charpicznpsen und zwar Montags und Donnerstags, nachmittags Z Uhr beginnend. Leinwand für Charpie wird verausgabt Mittwochs und Freitags, nachmittags von 3 bis 4 Uhr in der alten Klinik. GicKeu, den 23. Oktober 1914. Der Oberbürgermeister Keller. ,08278 Bekanntmachung. Den nachstehenden Aufruf de» OberbütnermcifterS ber Stabt SWninf.bcrn in Oftnreuftcn brinac ich unter dem Anmaru zur aliaemetnen Kenntnis, bnfi («oben für die SJvmuns Oittrcuttcn im Stadthaus, Zimmer 15, ent- nenen aenontmen werden. Giehrn, 19t Seoiember 191t. Der Cberbüraermetfter. Heller. Mitbürger: Weite Strecken nuferer aefeaneten ofwreuhifchen ltlnren find vorüberaebend vom fteinbe besetzt und faft überall barbnriiüi verwüstet warben. Biele imferer Lgnbs- lente sind grausam binnemarbei, wer bas nackte Leben nerettet bat, ift zumeist an den Bettelstab gebracht. binmenltifetf litib ist so über tausende von Familien Acbtiidit worden! Wohlan denn liebe Mitbürger! Labt nn» ihr Leid als eigenes mitembfinbeu! _. „ . liniere vrovinzialhauvtstadt zeige ftrft ihrer lieber- lieiemna würdig. Sie ist von den wirklichen Leiden de» Krieaeo noch unberührt, nufer herrliches Beer schützt sie, wie die noch unbesetzten Teile QktvreuftenS mit unbergleichlicher Tavferkett. „ , . ^ . Bon unserer ollen KriinungSstadt soll der Ruf in dar ganze Baterlanb hinanSgehen: HcNi unseren armen von C>au» und Hof vertriebenen oswreiiüischen LandSlenten! Können wir ihnen auch zurzeit selbst leider nur vorübergehend ein Obdacü gewähren, so laßt un6 doch alsbald den Grundstock zu einer Sammfunn leacn, die den Flücktigcn «nffe, den Heimkeöreuden demnach» einiae ttutcrüützung zur Wiedererlanauns ihrer wirtichaitlichen «»riftemz gewäbren soll! , Spende ein jeder irendia nach ieinen Krusten, jede, anch dir kleinste Wabe tit willkommen, wanz Tentichland wirb sicherlich irendia zu nnierem Werke initbelfen. „ „ . . webt doch dneck, dieie inr unter teures Vaterland ichwere. aber auch io «ratze. gewaltige Zeit nur der eine Gedanke: _ ___ Einer für Alle und Alle für Emen! Königsberg, den 25 Anaust 18,4. Der Oberbürgermeister. vr. Körte. ,05,48 Bekanntmachung. Degen KanaliiierungSarbeiten i» die OriSstranc in Bieber vom SB. Oktober bis 3. November 191, gesperrt. Fellingshausen. 24. Oktober 1914. Wagner, Bürgermeister. ,09,08 frffdte Fifche Soeben ei»getrosten: pfeinite Holläuder Angel Säsellsischc 1—4-p sündig, per Psund 45 Psg. Holland. Cablian ohne Kopf ver Psund 4V Psg. Brat Schellfische per Psund S5 Psg. Fisch-Koteletts per Psund 45 Psg. Gebr. Berdux f :— --—;— »rrr ■ * -N.M 7 r ' ? > ■ - *■: ■ ^ £ -----........ . ■ ■»' - Liebesgaben für das Regiment Raiser Wilhelm Nr.W dringende Sitte! Die für die tapferen 116er in überaus reichem Maße gestifteten Gaben konnten den aktiven und Landwehr-Truppen unmittelbar in ihre Feldstellungen gebracht werden nnd haben bei diesen große Freude und innige Dankbarkeit auSgelöst. Nachdem der mitnnterzcichncte Oberhessische Automobilklub in entgegenkommendster Weise sich wiederum bereit erklärt hat, durch Wagen seiner Mitglieder den Transport zur Truppe zu bewirken, ist beabsichtigt, in wenigen Tagen einen weiteren Transport abgehen zu lassen, der in erster Linie zum Reserve-Regiment 116 führen soll, um diesem vor Eintritt der kalten Jahreszeit noch warmes Unterzeug pp. zu übermitteln. Die Bürgerschaft der Stadt Gießen wird daher nochmals gebeten, die in erster Linie notwendigsten Liebesgabe», namentlich: Wollene -Hemden, Wollene Unterjacken, Wollene Locken, Fußlappen ans Flanell oder Bibertnch, ungesäumt, etwa 45 ein im Quadrat, Pulswärmer, Leibbinden, Tabak, Zigarren, Streichhölzer, Dauerwurst, Schokolade, Dörrobst usw. möglichst reichlich und umgehend zu spenden. Annahmestelle der Stadt: Stadtknabcnschule an der Nord- Anlage, Baracke im Hof. täglich von 8—12 und 2—6 Uhr. Annahmestelle des Roten Krcnzes: Alte Klinik täglich von 8 — 6 Uhr. Gießen, den 21. Oktober 1914. Der Oberbürgermeister: Heller. Zweigvcrein vom Roten Kreuz: Wiener. ,08668 Oberh. Antomobil-Clnb e. D.: Müller. Alice-Frauenverein Frau Gebhardt. Babnüosstr. 27 Telephon 231 Fritz Nowack Für Liebesgaben •ind praktische warme Winterartikel elnsetroSTen. ,0896 a Fflr^Lazarette, Rote-Kreuz-Zwecke und Vereine größere Preisermäßigung Di« Verpackung von Feldpost -Sendungen in wasserdichten Paketen -wird nicht berechnet. - Sriikti» WZüeWmMm» zu Wrünbcrn i. O. Auf SBcfdblui? ber nufecrorbcntlirtten fDHtnltcberoix* (anunhmn soll ber Beilraa vom zweiten Halbiahr für bic Pserbe erlassen werben, von welchen durch amtliche BescheiniaunaberbclressenboiiBüraerineistrr bisspäieüen» Dezember b. IS. ber Nachweis erbracht wirb, baft sie z„ jirfeac.jtncdcit annefnuft find. Die vvn einem Orte anSaebobenen Pferde rönnen auf eine Bescheinigt»«, kommen. Wer diese Priimieurückvergüluna tu Anspruch nimmt, muh scltie evcatl. neu auaekansten Pserbe sofort ocrsichcru. Die bi» jetzt crsolatcii Abmclbttiiacti sind nicht aüitia. sauber» miisicn, wie oben angcaeben, in beglait- bigler Form geschehen. Grimberg i. H., den ,. Oktober ,914. Direktor Ctein. ,09,171' empfehlen Locken uns Strümpte Unterhosen Unterjacken Hemden Wollene Militär-Westen Sweaters Leibbinden Kniewärmer Fusslappen Pulswärmer Lungenschützer Ohrenschützer Kopfschützer Handschuhe Hosenträger Taschentücher Handtücher 10922 L Am Oswaldsgarten ■ Telephon Nr. 171 ■ m Versende na- 1/ ft ft ft r«rotiertaut., A HSH irtien " Mu llUUv Srhwrt»er HrL»«i.Post- folft »er Psb. 75 Psg., von 20 Pst>. an bidtner, ab eigener Sennerei. Ernst Felix, Sennerei. BnrhenbUhl, Post Weiler,. Allgäu. Krautfösser Krantständer Wasch bütten Fleischbütten Jancheftlsser empfiehlt billigst fiorw Mni Riilipp Sjiniiertmi ■UlnlmtrsBc 10. Süßer Apfelmost Kelterei Wilbcl« Mxvcr. «atser-Allee 27 Tel. 318. im fei ein Inliptd Kohltiistuer durch „Schnellfeuer" I). R. P. der Holzwerke Ahlcriz Frieb- bera in Hess. 2 . 25 Muster 70 Pfennig. Proi'vektc frei. Niederlage bei Webr. ftabl, Kotzlenhanblung, Wietzen. 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