Nr. 2 oö Der Sleßener Anzelzer erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal Ivöcbeutlich Zietzener^amNienblätter: »wennal wöcheniIAielr- blall für den Ilrelr Ziehen (Dienstag und Freitag): zweinial inonatl. kand- «lrllchcslliche Seitsragea sternsprech - Anschlüsse: türdie Schn>1lettung 112 Verlag,Geichätisslettebl Adresse Iür Trahlnach- rtchien. SajetgerZiehe». So,.ahn,« »an »»zeige» (ür die Dagesnu,inner bis vormittags 9 Uhr. Erster Blatt M. Jahrgang 5am§tag, 24 . Gttober 'BcruqSvrc. . monatl. 75 Ps., viertel» jährl. Mk. 2.20; durch Abholc- u. Zweigstellen inonatl 65 P!.; durch die Post Dik. 2.— uicrtel- jährl. ausichl. Bestellq. Zeilcnpreis: lokal 15Ps„ austv. 20 Pi. — Hnirpt- icliriitleitcr: Aug. Goetz. Verantwortlich für den voli:. Teil: Aug. Goetz; iür .Feuilleton", .Vermischtes" und.Kcrichts- saal": Karl Neurath: iür .Stadt und Land": Nolalisortznick und Verlag der vrühl'fchen Unio.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftlcitung, Scschäslrstelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. Anzeige»"«":' H? Beck! General-Anzeiger für Oderheffen Erfolge im Vesten und im Osten, die „Mlsmhe" Hai wieder bchiffe versenkt. Großes HanvtquarNer, 23 Eft., vorm. f’flmtl.) 91m ® (er f a n« f rtdrrbcn geftmt Erfolge errungen. Südlich Dixmniden sind unsere Truppen oorgegangen. WcsNich Lille waren unsere Angriffe erfolgreich. Wir setzten nnS in den Besitz mehrerer Ortschaften. Auf der übrigen Front des Westheeres herrscht im wesentlichen Ruhe. Im Osten wurden russische Angriffe in der Gegend westlich vou Augustowo »urückgeschlagen, dabei wurden mehrere Maschinengewehre erbeutet. Koiu südöstlichen Kriegsschauplatz liegen noch keine abschließenden Meldungen vor. » (WTB. Nichtamtlich) London, 23. Oft. Das Reuterburcau meldet ans Las Palmas: Ter deutsche Dampfer „Cresel d" lies in Teneriffa ein mit den Mannschaften von 13 britischen Dampfern an Bord, die der deutsche Kreuzer „K«rlSriihe" in der Atlantic versenkt hat. Die Gesamt- tonnage der versenkten Dampfer beläuft sich aus 60 000 Tonnen. * 9 * Der THerlnnat mündet bei Nicuport. und cs geht also aus der neuen Meldung unserer Heeresleitung hervor, dag wir nahe an der Küste weitere Fortschritte gemacht haben. Dixinuiden liegt etwa 15 Kilometer von der Küste entfernt, ebenfalls an der Mer, und wenn an dieser Stelle unsene Truppen vorgerückt sind, also wohl das Flüßchen überschritten haben, so vollzieht sich allmählich eine Einkreisung des Beindes, der er sich nur in der Richtung nach Dünkirchen »entziehen könnte. Es heißt denn heute auch in freilich nn- vcrbürgtcn Meldungen, Calais mache sich bereits auf einen Angriff gefaßt, und mian habe dort mit entsprechenden Vorbereitungen begonnen. In dem amtlichen Bericht der Franzosen war zuletzt gesagt worden, sic und die Belgier hätten den Angriffen der Deutschen gegenüber ihre Stellungen behanp- tcl. Warten wir in Ruhe weiter ab. Westlich von Lille wird immer noch gekämpft, aber in der letzten amtlichen deutschen Meldung heißt es, daß dort unsere Angriffe erfolgreich waren. E? ist also ausgeschlossen, daß die Franzosen die Unternehmungen ihres linken Flügels in der Weise ansnntzen könnten, um die deutschen Truppen in Nordbelgien zu beunruhigen oder gar unsere in Frankreich kämpfenden Heere zu umgchcu.Jmmcrhin kann man dein General Josfrc die Achtung für seine strategischen Bemühungen nicht versagen. Hoffentlich werden sie bald an der überlegenen Widerstandskraft der Unsrigcn sck>eitcrn! Auch vom Generalobersten v. Hindcnburg hören wir wieder Gutes. Er hat von Suwalki aus wieder russische Angriffe westlich von Augustow zurückgcschlagcn. Augustow liegt bekanntlich 30 Kilometer südlich von Suwalki und 40 Kilometer östlich vou Ltzck. Die erneute Bedrohung Ostpreußens durch die Russen ist wiederum verhindertl Die Engländer schätzen den Schaden, den unsere katzsere „Emden" ihnen bisher angerichtct hat, aus annähernd 2 Millionen Pfund Sterling. Heule hören wir, daß der Kreuzer „Karlsruhe" in der letzten Zeit im Chinesischen Meere nickt weniger als 13 engl. Handelsschissc abgcsangen habe. Die „Tinics" schrieb dieser Tage, die „Emden" sei verantwortlich für die gegenwärtige hohe Versichcrungsrate für Routen nach dem Orient und sie könne vielleicht gar den indischen Posti- diens: unterbrechen. Das Blatt stellt wachsende Unzufriedenheit mit den Maßnahmen der Admiralität sest. Dazu steigern sich die Besorgnisse wegen der Festsetzung Deutschlands an der belgischen und französischen Küste. Die „Times" befürchtet, daß deutsche Unterseeboote dort geeignete Ausgangsstationen für Angriffe gewinnen und daß diese Unterseo bootc noch gefährlicher werden könnten als die Luftschiffe. Mittlerweile wirken die engl.Regierung und der Londoner Pöbel einträchtig zusammen, um den hilflosen Deutschen, die sich drüben befinden, das Leben sauer y.i machen. Es hat eine regelrechte Deulscheuhetzc eingesetzt, die bei uns mehr und mehr Aufmerksamkeit erregen muß. Tenn es scheint, woraus wir schon vor einigen Tagen einmal hingewiesen haben, daß die in Deutschland lebenden Engländer angesichts der neuesten Londoner Ucbergrisfe wirklich gar zu glimpflich wegkommcn. Gestern schrieb auch die .Köln. Ztg.": Sollen Engländer sich in Deutschland andauernd eines unbehelligten GötterdasrinS erfreuen, während unsere Volksgenossen drüben wie Parias behandelt werden? Sollen sie bei uns ungehüidert weiter ihr reichliches Geld verdienen, während man die Unsriaen drüben unter Vertragsbruch aus Lohn und Brot wegjagt? Bei uns können englische Firmen ruhig sortsahren, mit den drüben geächteten Teut'ck-en Geschäfte zu machen. In England aber ioorden die deutichcn Patente gestohlen. deutsche Guthaben beschlagnahmt, alle Verbindungen mir deutschen Firmen bei Bedrohung mit lauaiähriger Zwangsarbeit verboten, selbst die kleinen Ersparnisse der Angestellten und Dienstboten bei den Zahluiiasstcllen gesperrt. Wir haben -uvar — reichlich 'pät, nämlich erst nach rund sechs Wochen seit dem Kriegsbeginn — kin Zahlnngsverbot gegen englische Firmen in England erlassen: aber selbst diese äußerste Norrvehr ist lückenhaft geblieben, denn von dem Zahlungsverbot ist der Fall ausgenommen, „wenn es sich um eine im Inland erfolgende Erfüllung von Ansprüchen handelt, die für englische Finnen im Betrieb ihrer im Inland uuterhaltcncii Nicdcrlassuugcn entstanden iinb". Zum wenigste» sollten, ivenn mau es schon bei jener Ausnahme belassen will, unsere Handels- und Geiverbekammern alle englisckum Firmen namhaft machen, au die Zahlungen geleistet werde» können oder nicht. Wir sind nicht der Ansicht, daß es mit Schimpfereien auf England und seine StaatSnrünner jetzt getan sei. Wenn dieser Tage ein großes Berliner Blatt schrieb, daß Sir Edward Grey bloß ein ganz beschrankter Kopf sei, dem! es durchaus an Weitblick fehle, der nur ein Werkzeug russischer und französischer Diplomaten geworden sei, so ist dies imzweiselhaft übertrieben und ungerecht. Die englisck>e Po litik Dcutichland gegenüber ging aus skrämermvtivcn hervor. Diese Motive Ovaren säwn 1807 von der „Saturdah Rcviao" in jenem bekannten Ausspruch hervorgckehrt worden: „Wenn Deutschlaitd morgen aus der Welt vertilgt würde, so gäbe es überntorgen keinen Engländer in der Welt, der nutzt um so reicher wäre". Der bekannte Kolonial- politikcr Paul Rohrbach, der soeben ein neues Buch „Der Krieg und die dcutsclie Politik" veröffentlicht hat (Verlag „Das größere Deutschland", Dresden), beleuchtet die Motive Englands ebenfalls in deni erwähnten Sinne. Er zieht eine intcre,sänke Parallele in Bezug auf den Vor- n»aild der britischen Staatsmänner, die Wahrung der bel- gijck)en Neutralität: Sicher mar Belgien ein neutraler Staat. Ebenso >var Dänemark 1807 ein neutraler .Staat, und doch tomrde die hpnische Flotte von den Engländern im Frieden sortgenommcn. Dieser Fall ist für die Frage der Respektierung oder Nülstrespeklierung der Neutralität lleiner Staaten, die aus besonderen Gründen für mächtige, kriegführende Parteien wichtig sind, typisch Dänemark war 1805 beim Ausbnich des sogenannten dritten Koalitions- kriegcs. gegen Frankreich nerrtral geblieben. Auf dem Fesllairdc fochten Oesterreich imd Rußland gegen Napoleon, zur See England. Für die Engländer k«n alles daran! an, daß Napoleon nicht in den Besitz einer Seemacin gelangte, die es ihm ennöglichte, den Transport einer Fnveüvnsarmee nach England zu decken. Die bänifdvc Flotte war für jene Zeit eine beachtliche Größe, und da die Möglichkeit bestand, daß Napoleon Dänemark zwingen mürbe, so rote er Spanien gezwungen batte, ihm seine Flotte znr Verfügung zn stellen, so richtete die englische Regierung ein Ul,i matnni an Dänemark, entweder ein Bündnis z» schließen und die Flotte England zur Verfügung zu stellen, oder Gewalt zu erleiden. Dänemark lehnte ab und daraufhin bombardierten die Engländer vier Tage lang, vom 2. bis zum 5. September 1807, Kopenhagen und nahmen die ganze dänische Flotte mit sich nach England. Charakteristisch für die englische Art war dabei, daß gleichzeitig mit diesem Ueberfall ein wortreiches Manifest an das dänische Volk erging: die Maßnahine geschähe nicht ans Feindschaft gegen Dänemark, sondern im Interesse des Friedens nird der Menschlichkeit, d. b. um dem Friedensstörer Napoleon die Möglichkeit zu nehmen, England, den Hort der Freiheit, anzugreifen. ES ist wirklich lclirreich, diese Verletzung der dänischen Neutralität durch England mit der Verletzung der belgischen durch Deutschland zn vergleichen. lieber die Heuchelei der Engländer und ihren brutalen Egoismus kormnen wir nicht hinweg. Darum komnien wir nochmals auf deu erwähnten Aufsatz der „Kölnischen Zeitung" zurück und unterschreiben Wort für Wort folgende Forderung: „Warum zieht man sich nicht allgemein von den bei uns ruhig fortarbeitenden englischen oder mit englischem Geld betriebenen Firmen zurück, wo doch unsere eigene Industrie und unser eigener Handel in dieser wesentlich durch England herausbeschworenen schweren Zeit jeden neuen Kunden sehr gut brauchen können? Bei ums gibt es noch kein Handelsverbot gegen englische Firmen, wie es drüben gegen deutsche längst bestellt. 9lber in, Grunde genommen muß man sich fragen: Warum eigentlich nicht? Unser Handel wird an der Themse erdrosselt, und wir seheri es verschränkten Armes mit an! Nur zn einem hat man sich bei uns aufgeschwungen: man hat die englischen Firmen im Jnlämde unter Staatsaufsicht gestellt. Aber um welche Firmen es sich dabei eigentlich handelt und wer im eiirzelnen bestellter Staatskommissar ist, bleibt eine unbeantwortete-Frage, und jedenfalls hindert diese toohl mehr formelle Maßnahrne die englischen Firmen nicht an ihrer einträglichen Weiterarbeit in Deutschlandz toährend drüben deutsche Häuser sich Hals über Kops aufkösen mußten, da ihnen der amtliche Boykott crn der Kehle saß." Der letzte französische Kriegsbericht. Paris, 23.Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird gemeldet: Auf unserm linken Flügel setzen beträchtliche deutsche Kräfte die heftigen Angriffe namentlich um Dixinuiden, Warneton, Armentiöres, Radi n g h a m und L a B a s s 61 fort; die Stellungen der Verbündeten wurden behauptet. Auf der übrigen Front unternahm der Feind nur Teilangriffe, die alle zurück- geworfen wurden, namentlich bei Friocurt östlich Albert, auf dem Plateau westlich Craonne, dem Gebiet von Lou- dain in den Argonnen, am Four de Paris, südwestlich Varen- ncs, und im Gebiet von Melanconrt und Woävre, bei Chcnnp- lon, südöstlich St. Mihiel, und im Walde von Ailly. Wir sind leicht vorgerückt in den Argonnen und rm Süden von Woevre gegen den Wald von Mortmare. Paris, 23. Okt. (WTB. Nichtamllich.) Der „Figaro" meldet ans Buenos Aires: Die Regierung hat ein Morw- torium erlassen, durch das der Termin silr die Zahlungsverpflichtungen gegen Frankreich, England, Belgien, Rußland, die Säjweiz, Italien, Braiilien, llrugucui, Oesterreich- Ungarn und Deutschland bis zuni Friedcnsschluß hinaus- gcschoben wird. Die Wechsel-Verpflichtungen mit diesen Ländern unterliegen denselben Bestimmungen. Vorbereitungen in Calais auf die Belagerung. Genf, 23. Okt. lieber Bordeaux wird den hiesigen Blätter» gemeldet: Der Festungskoimnandant in Calais hat die polizeiliche und militärische Absperrung Calais ange- ordnet. Der Zivilbevölkerung wurde eine Frist von sechs Tagen zum Verlassen des FestungSgebietcs gestellt. Die Angst Englands vor unserer Festsetzung an der Küste. London, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Mor- niug Post" schreibt: Wahrscheinlich würden die Deutschen von dem zcittveiligcn Besitz eines Teiles der belgischen Miste den Gebrauch machen, daß sie einige Unterseeboote flott machen würden, die in zerlegtem Zustande von den Eisenbahnen befördert werden könnten. Der deutsche Genr- ralstab l>obc längst Feststellungen über die Aussührbarkcit dieser Idee getroffen: gegebenensaW sei das Eintressen der Unterseeboote bald zu erwarten. Die Zeitung fährt fort: Das Unterseeboot sei viel gefährlicher als der Zeppelin; wenn es aber von Blankercherglze mrssahre, werde es erst die Seenrinen zu beseitigen haben. Marineminister Mr- pitz sei sicher nicht umsonst nach Anttverpeir gereist. Die deutsche Armee werde getadelt, weil sie sich zu sehr auf inechanischc Erfiud-ungeii wie große Gesclzosse und Zeppeline verlasse: es müsse aber zugegeben werden, daß es nur der Vernunft entspreche, sich mit dem besten Kriegsgerät auszurüsten. JedensallshabediedeutscheFlottesehr schnell gelernt. Man Hobe mit dem Bau von Unterseebooten viel später begonnen als bei der französischen Flotte. Die Bedingungen dieses Krieges, in dem die deutsche Marine die Aktion der Schlachtflotte unendlich weit hinauSschiebcn könne, gewähre den deutschen Unterseeboote» Gelegenheiten^ die sie geschickt auszunützen verständeit; für die englischen Unterseeboote lägen dieVerhältrnsse ungünstiger. Die fortgesetzten Angriffe auf Churchill. London, 23. Okt. (WTB. Nichtanitlich.) Die „Morus ng Post" setzt ihre Angriffe auf Churchill fort uitfoi schreibt: „Es ist benicrkenswert, daß, während die Nation gegeumärtig Vertrauen zu dem Kricgsamt hat, überall ichloere Zweiscl über drc Zusammensetzung des Admiralitätskollegrumü geäußert werden. Weder der Erste Lord noch der Erste Seelord, iroch die Verbindung beider überzeugen die Nation, daß die allerbesten Talente die Flotte leiten. Die Regierung scheint entschlossen zu sein, sich der Gefahr anszusetzen, einen Zivilisten, der sich in Angelegenheiten, für die er nicht zuständig ist, ein- inischt. als Chef des Ressorts beizubehalten. Die Regierung setzt sich dabei einer sehr großen Gefahr aus, da die deutsche Manne von Admiralen geführt wird, die ihr ganzes Leben denk Studium des Seekrieges gewidneet haben und die die besten Kräfte sind, die Deutt'chland auf diese,» Gebiete anstveist. Wenn ein nichtfachmänrnscher Polittkcr an der Spitze der Admiralttät bleibt, so sollten die besten nicht in einem aktiven Konimmwo befindlichen Männer zu Seclords gemacht werden. Dieses Kollegium sollte seine Amtspflichten olwe Einmischung des Ersten Lords ausüben können. Wenn Churchill in der ?ldmiralität bleibt, kann er endgültig auf seine eigenen Pslichten beschränkt werden. Seine Mgcht, über den Kopf des Kollegiums Entscheidungen zu treffen, würde aufhörcn und es würde ihm unmöglich sein, ohne die Genehmigung des Kollegiums Marinetrupven in militärische Operationen zu stürzen. Ein solcher Skandal wie die Beirützung einer Brigade Rekruten, die luxh nie ein Gewehr abgeseuert haben, ohne dlctillcrie- unterstützung gegen den stärksten Delagerungspari Europas wäre dann unmöglich und das öffentliche Vertrauen würde völlig wiederhergestellt werden." Reue englische Schiffe. London, 23. Okt. iWTB. Nichtamtlich.) Archibald .Hurü schreibt im „Tailp Telegraph": Die an dem Seegefecht an der ' Küste teilnehmenden drei M o n i t o r e „M c r s e y", „H umher" und „Severn" sind für Brasilien gebaut und von der Admiralität bei Sem Ausbruch des S? n'eg e g'c fa u ft wo r den. Es sind gepanzerte Schiffe von 1250 Tonnen Wasserverdrängung mit einem zweieinhalbzölligen Panzer und dem geringen Tiesgang von 4>/ 2 Fuß, bei voller Ladung 8>/z Fuß, und einer Geschwindigkeit von llfz Knoten. Sre führen zwei secktszöllige Geschütze mit hnndertpfündigen Geschossen bei einer Anfangsgeschwindigkeit von 3000 Fuß in der Sekunde — das Geschütz kann neunmal in der Minute feuern —, ferner zwei 4,7zöllige Haubitzen mit 35psünd,gen Geschossen ber einer An- iangsgeschwindigkeit von 1150 Fuß in der Sekunde, ferner vier dreipfündige und sechs Kanonen mit Gcwehrkaliber. Ter hochfahrende Ton der „Times" gegenüber Frankreich. W i e n, 23 Okt iW. B. Nichtamtlich) Das „Neue Wiener Tagblatt" schreibt: Nachdem die sranzönsche Regierung sich gebunden hat, keinen Sondenrieden zu schliei^n, verlange letzt ein Artikel der Time s", daß Frankreich, auch wenn die Teutschci, bis Bordeaux vordröngcn, die Waffen nicht niederlegen dürfe, bis England genug Soldaten habe und den Seekrieg beginne. Ebenso habe Rußland keine Eile, den Franzosen zu Helsen. Rußland habe sich nach O st g a l i z i e n geworfen, das cs als Beute auserseheii habe. Jetzt spreche man davon, daß es den Krieg nach Dem Ufrrtfrr von 1812 chhrrn wolle. Frankreich dürfe jetzt schon ahnen, welche Stolle cs mit ferner Gcfühlspolitik «eben England, Rußland und Japan spiele. Keine Einmischung Portugals in den Krieg. London, 23. Okt. (WDD- Nichtamtlich.) „Daily Chro- nicle" meldet: Die kürzlich umlaufenden Gerüchte von einer bevorstehenden Einmischung Portugals in den europäischen Konflikt sind unbegründet. Mailand, 23. Okt. Einer MätttrmÄdung zufolge hcchen der portugiesische Minister des Innern und der Kriegsminister ihren Rücktritt angebvten, wenn der Präsident der Republik auf einer Beteiligung Portugals am europäischen Krieg bestehen bleibt. Falls das gesamte Ministerium zurücktritt, ist auch der Rücktritt weiterer leitender Persönlichkeiten im Kriegsministrrium und im Generalstab wahrscheinlich. Die Stimmung in London. London, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Der militärische Mitarbeiter der „Morning Post" schreibt: Während die Stimmung in Paris o p t i m i st i s ch bleibt, heißt es, die Stimmung in London sei niedergedrückt. Die deutschen Kriegsnachrichteu behaupten dies und einige Londoner Blätter scheinen zuzustimmen. Die Leute scheinen zu glauben, daß wir sicher genug wären, weil den Deutschen nichts Entscheidendes gelungen ist. Das ist eine gefährliche Auffassung. Den Verbündeten ist ebensowenig etwas Entscheidendes gelungen. Die Deutschen bleiben im Besitz f a st ganz Belgiens und eines Teiles von Frankreich. Die Lage ist nicht danach angetan, zu jubeln, es ist unangebracht, über den Feind zu witzeln und seine militärische Kraft und seinen Mut zu unterschätzen. — Der Verfasser des Artikels polemisiert, ohne Namen m nennen, gegen den militärisck>en Mitarbeiter der „Times , der gesagt hat, daß zwei Drittel der jetzt nn Felde stehenden deutschen Truppen zweiten und dritten Ranges seien, mehr oder iveniger ausgcbildct und bis zu 45 Jahren alt. D«s Wirke» ««serer Kreuzer. London, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich. Reuter.) Die Tätigkeit der „Emde n" erweckt, obwohl sie äußerst ärgerlich ist, bei dem englischen Volke eine gewisse Bewunderung, insbesondere da der Kommandant, besten Tapferkeit und Unerschrockenheit unbczweifclbar ist, bei jeder Gelegenheit Menschlichkeit nnd Ritterlichkeit bewiesen hat. Jedoch herrscht in der ganzen britischen Marine das allgemeine Gefühl, daß die Zeit nahe sei, wo wirksame Maßnahmen für die Wegnahme des Schiffes getroffen werden. Berlin, 23. Okt. Nach hier eingegangenen amerikanischen Meldungen sollen die Deutschen Kreuzer „G n e i s e- nau" nnd „Scharnhorst" die englischen Kreuzer „Minotaur" und „Hampshire" im Ehinesischen Meer be- kämpst haben. Die beiden brittschcn Kreuzer kamen bekanntlich schon vor längerer Zeit sehr zerschossen in Hongkong an. Der irrtümliche Angriff auf ein dänisches Unterseeboot. Berlin, 23. Okt. (WTB. Amtlich.) Der kaiserliche Gesandte in Kopenhagen, Brockdvrff, wurde beauftragt, der dänischen Regierung mitznteilen: Die sofort angestell- ten Feststellungen haben ergeben, dah die am 18. Oktober, 2,35 Uhr nachmittags, auf das dänische Unterseeboot „Ha v- mand" abgefenerten Torpedoschüsse nicht von einem deutschen Fahrzeug abgesehen worden sind. Befestigung Lemberg» durch die Ruffeu. Wien, 23. Okt. Die Russen, die ursprünglich ihre Truppen bis auf eine kleine Besatzung aus Lemberg zurückgezogen hatten, warfen nach der Entsetzung von Pzemysl durch die österreichische Armee außerordentliche Vcrstär- kungennachLemberg. Gegenwärtig liegen dort 80 000 Manu. Tag und Nacht arbeiten sie an der Befestigung der Stadt. Die Bevölkerung wird zum Schanzengraben gezwungen. Die anfangs milde Behandlung der Bewohner ist einem rohen Regime gewichen. Es fehlt an Nahrungsmitteln. Die Ran banfälle mehren sich allabendlich. Die Rüsten wollen Lemberg um jeden Preis halten. Der Bormarsch aus Warschau. Krakau, 23. Okt. Der Vormarsch der Verbündeten auf Warschau steht günstig. Der Bürgermeister von Czer- uowitz wurde von den Rüsten nach Rußland geschleppt. 300000 Kronen Kriegs ko ntribution wurden von den Russen zurückgegeben. W i e n, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter melden aus Czernowitz: Unsere Truppen wurden von der Bevölkerung mit unbeschreiblichem Jubel emvfangcn. Die Bewohner eilten den Truppen in freudigster Erregung entgegen. Die Soldaten wurden im Triumph in die Stadt geleitet. Der Abzug der Russen erfolgte so rasch, daß in der Stadt kein erheblicher Schaden angerichtet wurde. Der letzte Bericht de» russischen Generalstabs. Stockholm, 23. Okt. Wie aus Petersburg gemeldet wird, hat der rustische Generalstab einen Bericht über den Stand der Kämpfe ausgegcben, worin es heißt: Wir haben am 20. Oktober einige Erfolge erzielt, doch ist die Stellung der Deutschen aus denr linken Weichseluftr gesichert und befestigt. , Petersburg wirb befestigt. S v f i a, 23. Okt. Die Sofioter Gesandtschaft einer europäischen Regierung hat die Mitteilung erhalten, daß in Pe- Icrsburg mit Bcfcstigungsarbeitenbegonnen worden ist. Tic Armeeleiiuug ließ plakattcren, daß die Befestigungsarbeiten nur aus Vorsicht anqeordnet würden. Zu Besorgnissen liege kein Grund vor. Russisch)« Drohungen gegen Bulgarien? Wien, 23. Okt. Aus Sofia wird gemeldet, der russische Gesandte habe in Sofia die Freigabe der Häfen Varna und Bnrgas für den ruffischen Transitverkehr drohend gefordert. Trotzdem sei die Ablehnung dieser russischen Forderung wahrscheinlich Eine Lüge. Berlin, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Times"- Meldung aus Petersburg, nach der bei Warschau die R u s s c ii 50 deutsche Geschütze nnd zwei Fahnen erbeutet nnd eine große Anzahl Gefangene gemacht haben, ist erfunden. Auö Samoa. Berlin, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich) Zu der Besetzung Samoas durch die Engländer schreibt der Direktor des Museums für Völkerkunde in Berlin, Professor v. Lu schon, in einem aus Papopago, dem Hafen der amerikanischen Samoainsel Tutuila, au den Staatssekretär des Reichskolonialamts, Dr. Sols, gerichteten, von Honolulu aus abgesandten Brief u. a.: Vielleicht darf ich auch mitteilen, wie die hiesigen Amerikaner voll Begeisterung von dem Leiter der deutschen Fnnkenstation in Llpia erzählen, daß er im letzten Augenblick den Llpparat unbrauchbar machte und die Engländer auslachtc, als sic ihm 100 000 Mark boten, wenn er ihnen den Apparat wieder in Ordnung brächte. Noch niehr aber lache er den Leuten ins Gesicht, als ihm niit Erschießen gedroht wurde. Der ivackere Deutsche namens Hirsch, Angestellter der Deutschen Südsce-Gescklschast wir drahtlose Telegraphie, ist schließlich von den Engländern aus Samoa weg- gesührt roordcn. Chinas Protest gegen Japau. Rotterdam, 23. Okt. Die chinesische Regie- rntig hat au ihre Vertreter im Auslaudc ein Rundschreiben erlassen, das gegen den Netttralitätsbrnch seitens her Japaner im Schantimg-Gcbiet proiesttert. Die in dem Protest festgestellten Tatsachen sollen den Auswärtigen Aemtern übermittelt werden. Der japanische Kreuzer Takatschio iusolge eines Torpedoangriffcs gesunken? Rotterdam, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Ein Telegramm aus Schanghai meldet: Sicherem Vernehmen nach ist der japanische Kreuzer „Dcckrtschio" vor Tsingtau nicht auf eine Mine gelaufen, sondern durch einen Angriff des Torpedobootes „8 8 0" vernichtet worden. Das Torpedoboot wurde nach dem Angriff 60 Seemeilen üblich von Tsingtau aus Strand gesetzt und gesprengt. Die Mannschaft ist gerettet worden. Griechenland annektiert den Epirus? Turin, 23. Okt. Die „Stampa" erfährt über Bari aus Durazzo, daß der Albanische Epirus der griechischen Provinz Janina angegliedert wurde. Eine offizielle Betätigung liegt noch nicht vor. Belastung von KriegSordcn an die Hinterbliebenen. Berlin, 23.Okt. Eine kaiserliche Verordnung bestimmt, daß sämtliche vor dem Feinde erworbenen Orden und Ehrenzeichen den Hinterbliebenen ohne deren Antrag als Andenken überlassen werden sollen. Au» Stadt und LanS. Gießen, 24. Oktober 1914 . Zur Festsetzung von Höchstpreisen. Wie u. a. im Anzeigenteil unseres Blattes gestern bekanntgegeben wurde, ist das Kreisamt nunrnehr dazu übergegangen, die Regelung der Kar tos selprei se in die Hand zu nehmen. Mit sofortiger Wirkung wurde der Verkaufspreis von auserlesener Ware auf 6, von geringerer auf 5 Mk. für den Dopclzentner festgesetzt. Dabei wird in der Bekanntmachung ausdrücklich auf die §§ 2 und 4 des Reichsgesetzes über Höchstpreise verwiesen, wonach ein zwangsweiser Verkauf der Ware für Rechnung des Eigentümers cintreten kami, wenn dieser sich weigert, seine Ware zu dem festgesetzten Preis abzuheben, nnd wonach mit empfindlichen Strafen vorgegangen werden darf gegen jeden, der seine Vorräte verheimlicht, den Aussirhrungsbestim- mungen der Behörden nicht nachkomint oder die Preise überschreitet. — Mit diesem Vorgehen des Kveisanrtes ist »u» mehr ein Zustand geschaffen, der in den weitesten Kreisen der Bürgerschaft dringend gewünscht worden ist, da die Stadt mit ihrem Vorgehen den beabsichtigten Erfolg nicht erreicht hat; wurde doch der Gießener Markt von den Produzenten säst ganz gemieden, die ihre Ware dort adznscheu versuchten, wo man ihnen die geforderten Preise, ivenn auch ungern^, bewilligte. Es kann wohl kaum einem Zweifel unterliegen, daß die Verfügung des Krcisamts den gedachten Zweck im großen ganzen erreichen wird. Eine andere Frage ist es, wie sie in den Kreisen unserer landwirtschaftlichen Bevölkerung ausgenommen werden wird, die von der Prersregulierung sehr stark bettoffen werden muß. Bei der Beurteilung der Tatsachen wird man gut tun, sich zu vergegenwärtigen, daß nach den übereinstimmenden Urteilen des Lcmdwirtschafts- rates und des Kartoffelgroßhändlerverbandes eine Ursache für einen höheren Kcrrtoffelpreis als im Vorjahre nicht gegeben ist. Wenn man dabei allerdings auch die lokalen Verhältnisse, nach denen der Ernteerttag ja differieren kanns. in Bettacht ziehen muß, so wird man anderseits annehmen dürfen, daß das Kreisamt auch dieses Moment bei seinem Entschluß gewürdigt hat, und daß der festgesetzte Preis allen Gesichtspunkten Rechnung trägt. Immerhin hat es einen unangenehmen Beigeschmack, wenn der shoang erntritt, daß die Behörde als Preisregulätor w-ttken muß, nnd man wird es d-urchgehends für viel begrüßenswerter halten, wenn dies Amt von dem gesunden Verständnis der ganzen Oefsentüch- keit übernommen närd. Es erscheint deshalb nicht iotmd der Herrlichkeit hier wäre doch ein bißchen zu rwch und ohne Uebergang. Also für heute Gott besohleu und einst)veilen herzliche Grüße an euch alle. Euer Robert." ** Dankschreiben der 116er. Au? dem Felde sendet man uns mit der Bi Ae um Bekanntgabe die beiden folgenden Schreiben, die zeigen, wie groß die Erkenntlichkeit unserer Soldaten sür die Fürsorge der Lieben in der Heimat ist: Herr Hauptmann Polh schreM: „Die Ddaschlnerigapehr.Konrpagitie Rogts. Kaiser Wil- lhelni sagt allen Spendern aus Stadt und Land für die so überaus zahlreich eingeganqenen Liebesgaben ihren tiefsten Dank, vor allem für tue warme Unterkleidung. Allen Spendern treue Grütze! Po ly, Hauptm. W.-E>-»K. 116." Das zweite Schreiben lautet: „Den wohlwollenden Spendern unserer Liebesgaben in der Hermat sagen die ^orzieit ffi.tr in A. anwesend«!! Gießen er und aktiven 116 er vielmals herzlichen Dank, tz. A: Vizefeldu». Jäckel, oft. 2/116, Ufjj. de Lall, «kt. 6/116, Gefr. Niebergall, akt. 4/116, Dbuekctier Schott, akt. £/116, Uffa. Rühl, oft. 3/24. Uffz. b. Res. Schwan, Ers.-B. 61, Res. Mühl, 8. K. Res.-Anf-Siegt. 116, Landw. Tronrp. Samm, Fernspr.-Abt. 18. R.-K." Kurz vor Drucklegung deS Blattes geht uns noch ein dritter an den «lBerlmvgermeister gerichteter Brief zur Veröffentlichung zu: Hochzuverelireicker Herr Oberbürgermeister! Für die Ueberseickung der Liebesgaben, welche in so treu sor- «wnder Weise von der Stadtverwaltung, den Bürgern Gießens und der Etteßener Organisation des Roten Kreuzes gesammelt worden sind, erlaube ich mir Ihnen und den gütigen Spendern meinen rmd des RegimeiUs aUerberzlichsten Dank aiiszusvrrchen. Dos Regiment ist durch diesen B-n>eis ovsersreudiger Fürsorge miss tiefste gerührt. Die Grüße aus der Heimat haben Offizier und Mann sehr wohl Hctan. Die wohlbehalten angekommcnen Gaben werden uns allen u, der beginnenden rauhen Jahreszeit sehr zn flauen kommen. Das Eintressen von wollenem Unterzeug entsprach besonders einem schon lange empfundenen Bedürsnis. Den Dank deS Regiments bitte ich Sie, hochverehrter Herr Oberbürgermeister, sreundlichst entqeqenzunehmcn und der Bürgcr- i'chast Gießens übermitteln zu wollen. Ferner bitte ich Sie, ö s - fentlich in den Lokalzeitungen bekannt zu geben, daß er dem RegimeM leider nicht möglich ist, jedem einzelnen Spender persönlich zu danken, da es säst täglich vor dem Feinde steht, und daß Sie daher gebeten seien, den Dank für alle entgegenzunehmcn. Dos Regiment grüßt seine liebe Garnisonstodt „nd bittet Sic, diese Grüße zu übermitteln. Zum Schlüsse möchte das Regiment rwch seiner Freude Ausdruck geben, daß daS herzliche Einvernehmen und die guten Beziehungen, die stets zwischon der Stadt und dem Regiment bestanden haben, durch die seitens der Stadt bewiesene hochherzige Handlungsweise eine erneute Festigung erfahren haben. Mit der Versicherung der vorzüglichsten Hochachttmg zeichne ich ergebenst. I. «. d. R. K. Schwier;, Major und Regimentssührer. "DieztveiteGicstenerLiebesgabenfahrt. Der über diesen Gegenstand in Nr. 248 veröffentlichte Bericht ivor, wie man »ns bittet mitzuteilen, von, Oberhessischen Automobilklub erstattet. ** Verleihung der Hessischen Tavserkcits- medaille. Der Grobherzog bat die Tapferkeits- medaille verliehen dem Oberstleutnant v Destrcll von der Armee, vorher Kommandeur des Leibgarde-Jnsanterie-Regimcnts (l. Großh. Hess.) Nr. 115, dem Major v. Neidbardt, BataU- lonskommandeur in demselben Regiment, den Hauvtlcuten Keim und Frhrn v. Haxthausen, Kompagniecheis in demselben Regiment, dem Hauvttiiami der Reserve M a r k e r t, Kompagme- fübrer in demietben Regiment, den Hauptleuten Ulrichs und Frhrn. v. Stein zu Nord- u. Ost beim, sowie dem Oberleutnant v. Lhncker, Kompagniefübrer im Reseroc-Jnianteric- Regiment Nr. 116, den Leutnants Baron v. der Reckt, t. Wächter (Albrecht) und v. Wächter (Friedrich Karl) im Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großh. Heiß) Nr. Il5, dem Leutnant der Reserve Ausfeld desselben Regiments, dem Leut- nant Baron v. der Recke im Großh. Artillerie-Korps, 1. Großh. Hess. Feld-AttUlerie-Regiments 9ir._ 25, dem Leutnant der Reserve Mornewcg (Bernhard) desselben Regiments. ** Person alnachricht. Tie Großhcrzvgin ha! am 17 Oktober d. Js. der durch die Dekanats-Synode des Dekanats Gießen sür den Rest der laufenden Wahlperiode vollzogenen Wahl de.- evangelischen Pfarrers Theodor Weber zu Lang-Göns die Bestätigung ertellt. ** Arbeit für die Frauen. Wir verweisen auf die in dce vorliegenden Nummer enthaltene Bekanntmachung des Oberbürgermeisters, die diejenigen, die sich aut den Aufruf vom 18. Oktober gemeldet hcchen, zum Beginn der Arbeit aut den kommenden Montag einladet ** Stadttbcatcr. Tie Erösfmmgsvorstrlüing am Sonntag, den 1. November, wird ringclcitet durch einen Prolog nick ein lebendes Bild „Huldigung vor Germania": cs iolgt „Wallensteins Lager" und den Schluß bildet das Lebensbild von Ernst Wichcrt ..Das eiserne Kreuz". Bestellungen sür diese Vorstellungen wolle ma,l im Briefkasten des Stadttheoters nicderlegcn. " Unbestellbare Do st seu düngen. Bei der Ober» P o st dir c kti o ii in Darmstadt haben, wie uns mitgctcilt wird, im Jahre 1913 30 836 Postsendungen aus Orten des Groß» Herzogtums Hessen (und Kvar 7176 Briefe, 23192 Postkarten und 468 Drucksachen vernichtet werden orüffen, it*n ihre Fu- stcllung weder an den Empfänger noch an den Absender möglich war. Die Zahl der unbestellbaren Postsendungen hat gegen das Vorjahr erheblich zngenrmmen. Tics ist insbesondere aus die unvollständige Aufschrift der Sendungen und die ungenügende Bezeichnung derAbsender zurückzuführen. Wieviel Unannehmlichkeiten mögen infolge der Uminbringlichkrit der Sendungen den Empfängern und den Absendern ..rwackied sein, und wieviel ungerechte Vorwürfe sind wohl gegen die Postverwaltung und ihre Beamte erhoben worden! Es wird daher den Briesubreihern und namentlich den Eiulrescrern von An- iitlitspostkarlen von neuem empfohlen, in oder aut den Sendungen stets Raine uns Wohnung des AbseickerS handichriMni' oder durch Abdruck eines Steinpels anzugeben, damit ihnen, falls der Empiäiigcr nicht ermittelt wird. die 'Sendungen Mrückgegeben werden können. — Es wird noch bsnerkt. daß auch eine größere Anzahl .7f-cl dpo st s en d n ngen , deren Empfänger nickst zu ernritteln ivarcn, den Absendern nickt zu gestellt werden konnten, weil sic sich weder aus noch in den Sendungen genannt haben. Tic Angaben in den Sendungen: Dein Vater, Mutter, Schwester usiv. genügen nicht. Es ist imbedingt erforderlich, daß aut den Fcldpostseiiüungcn die genaal eAdressedcs Empfängers und die vollständig c Adresse des Absenders nieder- geschricbcn wird. ** Bezirkst nrngang. Unter Leitung des Bezirkstnrn- warts K. Erb vom Turnverein von 1846 findet morgen, Sonntag, ein Bezirks turngang statt, woran sich auch die den Turnvereinen noch Fernstehenden beteiligen können. Ter Abgang erfolgl pünktlich um V»2 Uhr von der Labickrückc. Der Turn- gang verfolgt den Zweck, die innerbald des Bezirkes noch gebliebenen Turner in engere Fültlung zueinander zu bringen, Mi gern eiinamc Wanderungen, Kriegssvielensw. anszuführrn Von kommender Woche ab ivird auch für die beim zkreisamt und der Bürger- mcisterei zur militärischen Borberritung gemeldeten jungen Leute ein besonderer Ausblldungsabend eingelegt und so der in anderen Kreisen bereits begonnenen Vernnrklichimg des Gedankens ein Schritt naher getreten. Landkreis Gießen. a. Lang-Göns, 23. Okt. Am 15. Oktober wurde dem Vizr- seldwcbel d. Res. Karl Kiefer von hier, dem Sohn des Kriegcr- vcreinsvorsitzendcn Kiefer, das Eiserne Kreuz verliehen. Gleichzeitig wurde er zum Leutnant der Reserve liefördert und mit der Führung der 8. Komp Leibg.-Jnf.-Rgt. 115 betraut. Kreis Büdingen. § Büdingen, 22. Okt. In Heidelberg verstarb der dort in Pension lebende frühere Direktor der hiesigen Gymnasiums Oe. phil Ludwig ÜB ft Im ann im Alter von RI Jahren. § Ortenberg, 22. Okt. Auf dein Felde der Ehre siel der Bekrer Karl de Groote, Unteroffizier der Reserve im Reserve- Infanterie - Regiment Nr. 116, Sohn der hiesigen Gastwirtes de Groote. § Dudenrod, 22. Okt. Vorige Woche kam ein Selbst- sahrer-Dreschzng beim ^EKrisltnenboE z» Schaden. Don der vorgespannt,-» Lokomolive riß die Kette »nd der Dreschwaqe», sowie Etrohoreßwagen rollten den Berg hinab »nd fuhren ineinander. Der Schaden ist ziemlich bedeutend. Starkrnburg und Rhcinhessen. m. Offenbach a. M., 23. Okt. Tnc Stadtverordne» te n beschlossen in ihrer letzten Sitzung u. a., beim Großh Staats» ministeril'.ni dahin zu wirken, daß der Bevollnräckztigte der Hess. Regierung beim Bundesrat dabin vorstellig wird, daß von Reichs- Wegen für alle Lebensmittel Höchstpreise srstgeiegt werden. Tie Führer der Reickstagstraktionen sowie der dcuv'che Städtetag sollen in demfälben Sinne vorstellig werden. Es wurde weiter befckstvssen, im Versorgungshaus städtischersentI einen Klein» kartosselverkauf einsirrichtcn. Hessen-Nckssiw. >1 Marburg, 23. Okt. Dos L a n d r a < 8 a m t hat den Ö ö ch st p r e i 8 sür anserlesene Speisekartolleln aus 3,50 Mk. für den Zentner bei freier Lieferung festgesetzt. Bei Verknus m Mengen von weniger als einem Zentner wird der Höchstpreis ans 5 Psg. das Pfund festgesetzt. m Äitrtiljoin, 23. Okt. Gestern nachmittag brannte in der Großseelbeimer Gemarkung ei» dem Landwirt Peter Herbener achörigee Strohschober nieder; 150 Zentner Stroh gingen in Flammen aus. — Tie Gemeinden Wohra, Hertingsbanfeu und Emsdorf lieferten eine große Menge Liebesgaben beim hiesigen Landratsamt ab. m N e u st a d t, 23. Okt. Auch in unserer Stadl ist eine Iugendwehr ins Leben gerufen worden. Bis setzt sind ihr schon 20 jttuae Leute beigetreten. Die militärische ülusbildunq liegt dem Gendarmen Kruq, Gastwttt Bauer, sowie den beide» ehe- »laligcn Untcrossizicren Fader und Krapp von hier ob. Jede» Sonntag ngchmittag sindet Ererzieren in der Lehmkaute, sowie jeden Mltwoch abend mündlicher Unterricht statt. n. Usingen, 23. Okt. Tie Stadtverordnete»» Versammln nq beschloß, sämtliche im Felde stehenden Usinger Männer bei der Naffamschen Kriegsoersicherung zu versichern. d. B i c d e n k o p s, 23. Okt. Für die Notleidenden in Ost- vrcnßen sind bis jetzt bei der hiesigen Sammelstelle 3028,80 Mk. ringe gangen. r. Rennerod, 23. Okt. Dem Unterofsizier Wilhelm Schmidt (Korps-Tclegravh«»-2ibt. 0) „nd dem Gefr. Richard Spornhauer aus Aillingen - nieffer von 8 Ztni. und wiegt 1 Kg. Versuche vom Eiffelturni herab sollen befriedigende Ergebnisse erzielt haben. vilchertisch. — Das große Heimweh. Roman von R » d o 1 s Herzog. 1.—50. Auflage. Verlag der I G. Eotta'schen Buch- haudlung Nachfolger, Stuttgart und Berlm. Geheftet Mk. 5,—, in Leinen gebunden Mk. 8,—. Mitten hinein in den wefi- erschütternden Orkan, der an der deMschen Eiche zerrt, klingt scharf »nd klar und schmetternd eine wohldetannir Stimme. Rudolf Herzog ist es, der Sänger vom Niederrhein, der beimkehrend an? Amerika den Drulichcn diesseil? ivie jenseits des Meeres ruft: Besinnt euch auieinander, erkennt, was euch im Innersten verbindet, und sttltzt euch ivechselscilig, dauiit das Deutschtum dort wie hier den Plag erringe, der ihm gebührt: Ein packender Roinm, ist es, i» dem leideiifchaittich bewegte, in das kunstreiche Gewebe einer spaunenden Handlung verschirmgene Männer und Frauen das aroße Problem erleben, zu besten Gestaltung Herz, Verstand und Phantasie den Dichter drängten. WetteiauSsichten in Hessen am Sonntag, de» 25 . Okt. I9lt: Trüb, zeitiveise Regensälle, südwestliche Winde. kehle Nachrichten. Keine Dknirrabzügc von Krirgslmterstützungrn. Berlin, 24. Okt. (L2TA. Nichtamtlich.) Daß unter keine! llmstäilden Steucril von der Unterstützung für die hilfsbedürftigen Familien von Kriegstcilnchnrerii abgewogen ivevden dürfen, wird mit Entschiedenheit in einem Rnnd- erlatz des Fttiianzniinifters und de? Ministers des Innern betont. Erfolge der Lefterrricher. (WTB.) Wien, 23. Okt. ,Nichtamtlich.) Aurtlich wird verlautbari: 23. Okt. ,mittags. Während gestern in der Schlacht südlich von Przemnsl hauptsächlich unsere gegen die feindlichen Stützpunkte enilandle schwere Artillerie das Wort hatte, entwickelte sich heute ein heftiger Kampf ain unteren San, wo wir den Gegner an mehreren Punkten auf das ivcstlickie Ufer übergelzen ließe», um ihn angreisen und sMagen zu vonncn. Die übergegangeneu rus- iischeu Kräfte sind bereits dicht an den Flu tz g c pre tzt. Bei Zarzecze nrachten ivir über tausend Gefangene. TeUc unseres Heeres orscknenen übcrrasckfcnd vor In>ni>w' rod, schlugen zwei feindliche Divisionen und nahmen 3 6 0 0 Russen gefangen, erbeuteten eine Fahne und fünfzehn Maickniiengewchrc. Bei der Rückkehr von einer cr- foigrcicheii Aktion an der San»e stieß unser Flustnionitor „Temps" auf eine feindliche Mine und sank. Von der Besatzung toerben 33 Personen verinißl, die übrigen wurde» gerettet. Der Stellvertreter des Ehess des Generalstab'^: v. Höfer, Generalmajor. In Erwartung der Ereignisse in Llordfninlrrich. (WTW.) Berlin, 24. Okt, (Nichtanttlich.) Mit sreber» Hafter Spannung werde» die Nachrichten über den Fort - gang des Kampfes m, der Küste von Belgien und Nordsrankreich erwartet. Der französische Gcucralstab hilft sich init Berlcgcn- bcitsberichtcn aus. Demgegenüber beschränken sich^dic Meldungen unseres großen Hauptguarliers aus ganz knappe Sätze. Der militärische Mitarbeiter der „Times" hebt die c n o r in e B c d c u - t u n g der Schlacht hervor, die jetzt im Norden Frankrcickis uni an der belgischen Küste tobt. ! Das englische Nntersceboot E 3 . (DTW.l London, 23. Okt. (Nichtamtlich.) Die britische Admiralttät gckt bekannt, daß das britisckze » u t c r s e e b o o < „E 3" beträchtlich überfällig ist. Man bcsürckrtet, daß es in der Nordsee gesunken ist. Bclgirn zahlungsunfähig. (WM.) Berlin, 24. Okt. (Nrchtanitlich.i Der belgische Staat soll nach dcni „Berlmer Tageblatt" säintlickrc Z a b ' l u n gen, und namenllich die Zahlungen sür dir Eoupons der Staatsschuld eingestellt habcn^ Die deutsche Regierung zieh« vom 1. Oktober ab die bclgisckzcn Stenern für ihre Rechnung efcllscha!l in Beriin und eine Fabrik gleichen Namens in Bauern wurden mit Schweizer Kapital gegründet, und werden bei der Her"-klung unseres Kindcrmchles Dcutickic erstklassige Rodvroduf:» besonders die vottrabmbaltiac Allgäuer Alvcnmilch verarbeitet. 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Lebensjahre. Leihgestern, 23. Oktober 1914. Statt Karten Ihre Vermählung beehren sich ansuzeigen LehramtsasscssorDr. Heinrich Lepper u.Fraa Anniegcb.Haas Giessen, den 24. Oktober 1914. Für unsere len ii empfehle besonders meine Landjäger & Stück 15 Psg. 10806 seiner Konserv. in Blech dos. wie Ia. Ochsenkraitfleisch, Gulasch. Coincdbces, vv, weiter cmpseble von heule ab ivieder Fleischsalat in bekannter Güte. Friedrich Schreiner Kal. Hoflieserant. Zöpfe! Breher, Haar-Uhr- ketten, Tonpets, Scheitel nnd Perücken werden billig angefertigt. Zopfe werden gefärbt. DamenUopfwaschen mH Frisur 1 Mk. [10S27 H.Tichy,Sellersweg43 Ecke der Goethestraße. Frisch cingetrossni! Feinster Nürnberger in bekannter Güte. 110916 Alois Staudt Neuen B3ne 17. Tal. 568. . Gaslamoen und Gasherde empfi ehlt jtt billigen Preisen J. Thorner Jnfiallations-Geschäst [07426 budnicstraße 40. 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[«•“a] Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren treuen, lieben unvergesslichen Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Otto Sieck nach kurzem Krankenlager im nahezu vollendeten 34. Lebensjahre zu sich zu rufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Johannes Sieck. Giessen (Hammstr. 14), Ronsdorf, Münster, Frankfurt a. M., Ruppertsburg, den 23. Oktober 1914. Die Beerdigung findet Montag, den 26. Oktober 1914, nachmittags 2 Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. 10938 Am 5. Oktober starb in Frankreich den Heldentod fürs Vaterland unser innig geliebter unvergeßlicher Kamerad Otto Müller Reservist im Jns.-Regt. Nr. 116. 4. Komp. Wir verlieren in ihm einen treuen Kameraden, dessen dauerndes Andenken wir stets bewahren. Lang-Gvns, den 23. Oktober 1914. Die treuen Kameraden: Reservist Krausch Kanonier Schmidt Musketier Bopf Reservist Müller Georg Jäger Philipp Euler. Den Heldentod fürs Vaterland starben aus Frankreichs Erde unsere lieben Mitglieder Am 22. Oktober starb im Dienst sürs Vaterland durch einen Unglücksfall mein unver- gehlicher Mann, der treusorgende Vater seiner Sttnber, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Wcitzbindermeister Jakob Sames Gefreiter der Landwehr bei der FestungS- komvagnie Mainz im 34. Lebensjahre. Di« trauernden Hinterbliebenen: Anna Lames, geb. Schreiber. Trais-Horloff, Holzheim, den 24, Okt.1914. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 2'/, Uhr, tn Trais-Horloff statt. 10942 Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starben am 22. u, 28. August unsere treuen Mitglieder Karl Krämer Tambour des Jnf.-Rcgts. Nr. 116, und Adam Wicke Unteroffizicr des Reserve Rcgts. Nr. 116. Wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren. Ruttershausen, den 24. Oktober 1914. Turnverein Gut Heil Gesangverein Konkordia. SipellNtiel SnDtoig Ritter des Eisernen Kreuzes lini) Musketier Karl Bender beide 4. Lkomp. Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116 Wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren. 10915 Der Turnverein Langsdorf. mmm (^cfgnpcrcin „Liedcrkranz" Venern. Am 6 . Oktober starb aus Frankreichs Erde W den Heidemod fürs Vaterland unser treues Mitglied Heinrich Stein Gcsr. im Lcibgarde-Inf.-Regt. 7/118. Wir werden ihm allzeit ein ehrendes Andenken bewahren. 10919 Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem Verluste unserer unvergeßlichen Frau und Mutter sprechen wir auf diesem Wege allen unfern innigsten Dank a>»s. keorg Umbfldi und Kinder. Wieseck, 23. Oktober 1914. 0741 , Für die Pflege der Verwundeten unserer Marine spendeie» wciler folgende Beträge: Marlin Straufi, Bahn- hosstr. 97, 10 Mk., Frl. Mm per, La Crosse [Nord-Slmerit'o) 3Mk, Siadincrordnetcr Simon 25 Mk., Ungenannt 10 Mk, Klasse VI a 2 der höher. Mädchenschule 6.5,6 Mk., Ungennnnl 5,Mk, desgl.3Mk, Mehgermstr.Diehb Rciökirchen, 10Mk., Geschwister 9k. 3 91 kk, Lokomolipiitbrer Birkenbeui 10 Mk, Wille 10 Mk., Frau Lehrer Bölsing 3 Mk., zusatiimeil !K5G Mk.: mit den früheren St>r>tden von ü-39.21 Mk. gingen im ganzen ein: 2037.77 Mk. Hierfür, sowie für die niinerdem gespendeten Liebesgaben, wie Heiitden, Kops- und Pulswärmer, Hnndschiibe, Strllmpsc, Schokolade, Zigarren und Tabak, den gütigen Gebern herzlichen Dank! 10941 Pros. Völzina, Goelbcstratze 19. Wasserdichte Militär-Westen aus Ia. Segeltuch, gut imprägniert mit u. ohne iVollfutter, anäerordentlleh benUrl nnd viel verlangt, stets großes Lager und Anfertigung nach Maß Gummimäntel und Gummiumhänge Ledergamaschen prima Rlni'.leiier ohne Naht (gewalkte) von Mk. 11.50 au Schlafsäcke vollständig wasserdicht und warm Fussschoner erleicht, d. Marschieren Vorschriftsmäßige Offizierkoffer und Feldausrüstungen Feldflaschen, Beslecke, Becher, Revolverfutterale. 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