m. Jahrgang M. 2^6 Der Wt^ nc r aßheint täglich,, ccuiicr Swmtogä. - #«üa*en: Werwol »idxTtttjcti #fc$OWjdxnfLKlCtS M«fl tirrtffl Kmj iMt&cn (SwnSlnq unb Am*tu i; inemval menarf. Za9k 5rfifr«9c* A«rnjpr«b - ütaW»li#e: h"rr>»e®t bei dem sturm mit P rze - m y s l, den sie durch Flatternnnen erlrtten haben, nicht ans 40 000, sondern auf 70 000 Mann cm. Die russischen Zeitungen in Leniberg baden diese Nachricht gebracht. In Lemberg selbst haben die Russen weniger Sck,adcn angerichtct, als man anfänglich angenommen hat. Wien, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich).) Der Spezial- berrchterstatter des Blattes „Morgen"" meldet: Das Krieg Spressequartivt befindet sich seit einer Woche in dem befreiten Przemysl. Wir sind Zeugen des Rumpfes, der vor den äußersten Forts im Osten der Festung! zwischen der Erslchcrrmse und der flftrchhut der Mrü-ckweichen- den russischen Belagerungsarmee tobt, die ungeheuer stark verschairzt ist. Meiner Ansicht nach sprechen alle Anzeichen dasirr, daß der Kamps für uns einen günstigen Fortgang nehmen wird. Przemysl ist in gehobener Stimmung Gestern ist das erste Postauto eingetroffen und iourde von der Bevölkerung und der Arme« jubelnd begrüßt An eingelnear istegenstäirden herrscht vorläufig Mangel, doch ist die Wiederkehr normaler Zustande uumitteKiar nach Eröffnung des Bahnverkehrs tzu erwarten. Die sanitären Berhält- ni s s e der Bevölkerung und der Besatzuivg sind außerordentlich zufriedenstellend. London, 19. Olt. (WDB. Nichtamtlich.) Der mMtä- rtsche Mitarbeiter der „Mornirrg Post' schreibt, es sei klar, daß im Osten die Entwicklung nicht ganz erwartungs- gcmäh vonstatten gehe. Die Schlackit, die in der Nähe von Krakau erwartet wird, werde viel' weiter östlich geschlagen tverdeu. Die Russen, die zu Beginn des Krieges die Initiative ergriffen haben, seien inzwischen genötigt worden, diesen Borteil aufzngeben und dem Gegner den Angriff zu überlassen. Die vorrückenden deutschen Truppen waren deshalb imstande, die Weichsel ohne besonderen Widerstand zu überschreiten. Der Mitarbeiter särt fort, daß die Bedeutung Przemysls jetzt hervortret«, und es sei bedauerlich, daß es mißlungen sei, die Festung zu nehmen, AirS Kamerun. Berlin, IS. Okt, 12,56 nachm. (Priv.-Telegr. Ctr. Mn.) Der Ausbruch des Krieges hat nach einer Meldung der ,M>loirftrlkorrespondeuz" zu hochverräterischen Umtrie- ben unter den Eingeborenen in Kamerun geführt, namenv- lrch unter den Duala, und nach derselben Korrespondenz ist ans Anordnung des Gouverneurs (Abermaier der Haupt- rÄ>ebsführer Manga Bell, der schon während der Ent- cignnngsverhaudlungen sich anffässisch zeigte Eingerichtet worcken (WTD.) Berlin, 19. Okt. (Nichtamtlich.) Zn der Hinrichtung Manga Beils erfahren wir, daß feine hochverräterischen Machenschaften, die er mit dem Tode gebüßt hat, nicht mit dem gegenwärtigen Kriege, sondern mrt dem EnteignuugSstreit zusamnrenhaugen. Unruhen in Indien und Aegypten. Konstantinopel, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter geben eine dem halbamtlichen afghanisckftn Organ ,,Sar a d j nlaHbar" entnommene Meldung wieder, nach der infolge der Verhaftung des nruselmanischen Offiziers Mehmed Hafiz, des Bruders der Fürstin von Bhvpal, einer der bedeutendsten muselmanischen Fürstinnen Indiens, sich die Stämme, deren Chef Mehmed Hafiz ist, erhoben haben. Der englische Generalgouverneur habe versprochen, dem Gefangenen die Freiheft wiederzu- aeben. Der aufständische Stamm Djibbour drängt die Inder zur Erhebung gegen die Engländer. Konstantinopel, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich^ Wie das Blatt „Tasvir i Efklar" erfährt, haben die Engländer in den letzten Tagen 120ägyptische Beamten abgesetzt und 300 ägypsische Offiziere aus dem Heeres- verband entfernt. Man ist der Meinung, daß diese Maßnahmen getroffen wurden, um die Situation der Eng- fiiitber in Aegypten zu retten. Monstantinopel, 18. OS. (8MB. Dichtamüich.) Die Blätter haben von glaubwürdiger Seite erfahren, daß die Mn selmanendes Somalilandes sich erhob« n haben und die Stadt Derbera, den Hauptort der Kolonie, unter dem Oberbefehl von ztoei Scheichs angegriffen haben. Sämtliche englischen Offiziere der Garnison sind gefangen genommen und die Stadt van den Muselmanen besetzt worden. Berbern ist fett 1884 englischer Besitz. 1871 wurde der Hafen von der ägypttschen Regierung besetzt und als Freihafen erklärt. Konstantinopel, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Me Blätter berichten, daß ein deutscher Kreuzer die im Bau befindliche Eisenbahnlinie von Dschibuti nach Adis Abeba, welche von den Franzosen gebaut wird, bombardiert habe. Me Strecke sei ze r st ö r t worden, wobei auch die Niederlassungen der französischen Kolonie Schaden gelitten haben. Araberaufstände. Kvnstantinopel, 19.Okt. Nach anthenttschenMitteilungen des Blattes „Tasvir-i-Efkiar" wurde die afri- kanisch-englischeKolonie Berberse von dem dortigen Araberchef Mola Mehmed Abdula erstürmt. Sämtliche Engländer wurden gefangen genommen; man erwartet weitere arabische Angriff«. Die englische Regierung in Aegypten hat eine Anzahl Beamter und 200 Offiziere dorthin entlassen. Anegrdrieft aus dem Osten. Bon nuferem zum Osthccre entsandten I (Unberechtigter Nachdruck, auch irnSzugSroetft, Bei schanzender Kavallerie. Armee-Oberkommando Ost, 14. Ott. Zweitausend Meter etwa vor dem Schützengraben, in dem ich IM,c, siLht nmn Gestalten sich eilig bewegen, über erb er flachen Erdsalte verschwinden in Deckung des russischen Schützengrabens. Ter Jäger, der neben mir an der Gewehraustage lehnt, erzählt dabei, die kurze Pfeife im Mundwinkel, daß er gestern nacht die Feldwache in dem kleinen Gehöft rechts vor uns hatte. Gegen MorEst kanren zwölf Russen in voller Ausrüstung, sich zu ergeben. Tie russischen Fcldtvachen scheinet, bi« Gftrgenhöit, sich' davon machen zu können, au,'diesem Teil der Front reichlich zu benutzen Sic klagen über äußersten Mangel. Aeußerungen, die aber kaum zu verallgemeinern such, da der Verpslegungsdftnst der Russen sonst allzu gut zu arbeiten scheint. Ueberhaupt habe sä, den Eindruck, daß der gerad- an dieser besonderen Stelle der Front eingesetzte russische Armeeteck besonders minderwertig ist und daß die russische Absicht auf andere Ziele gehen muß, als unsere Linie hier emzudrücken. Freilich haben die deutschen Truppen selbst einem Gegner nie diesen russischen Divisionen teilweise unglwMichc Gefechten vor gemacht. Als wir die Laufgräben der Jäger verliehen — diesmal hatten die Russen keinen so „warnten Empfang"' für uns übrig wie bei Ostankrno —, ließen wir unsere Wagen über die sumpsigen Wiesen im Schutz« von ein paar Hügeln weiter fahren, um Kavallerieabteilungen tzu besuchen, die sich erngc- araben hatten. Da es darauf airkam, den Russen ausgedehnte Schützenlinien zu zeigen, hatten unsere braven Reiter, die uni« besonders schweren Verhältnissen hier im Osten schon genug gearbeitet hatten, Spaten, Brett« und Stroh rrqnirieri und geschanzt. Bor Morgengrauen ritten sie dann zu ihren Stellungen. die Pferde wurden weit« rückwärts versorgt, und machten JnsaMeriedienst. Jedenfalls taten die „Schühenlmien" durchaus ihren Menst. D« hrgei» war ab« mm einmal in die Kavallerie gefahren, und da st« Infanterie «fetzte, bchchtzoy sie «och gleich mft Unterstützung von ein paar Piomeren. dir nötige Artillerie, ichwerr und leichte, zu liefern. Plan baute mit Hilft von alten Protzen, Wagendeich'cln und äholiiMi schönen Dingen kimstvoll« Artckleri.'- stellungen Ein ,oen,g vorwärts ivurdc eine nette Wuronuchle — zur Positionsetteichftrung für die Russen — aus allen Tonnen ailsgebaut. Ein sehr schön eingesetzt« Bsikenbairm wollte mcht recht wachsen, wie Mir der Kürassl«lcutnant, d« Kommandeur dies« schwer«! Batterie, klagte Gestern hatten ihm die Russen eines sein« besten Geschütze entzw« geschossen, heute nachmittag lvar es ab« schon toicd« in Position. Namentlich d« Munitionsnachschub zu dies« Batterie wäre glänzend geregelt. Ich sah die Scheinstellung von rückwärts und dann mit der nötigen Vorsicht von der vorderen Sefte. Ae wftkie verblüffend echt. Namentlich die russischen Flieg« können unmöglich andere Meldungen als von bedeutenden deutschen Geschützstellungen gebracht haben. Dft Pserde haben sich bei dies« JnstmterictStigkeft pnd dieseni Geschützdienst ziemlich «holt. Sie hatten es auch recht nötig. Neulich, als die Kavallerftbrigade Wied« einmal aus zwei Tage verschwunden war, ist mancher Gaul achtundvftrzig Stunden nicht abqesottelt worden. Es wnrde eben wirklich geritten nach dem Rezept! was Mann und Roß l>«grben. Es war .trotzdem eine schnöe Zeit für die Reiter. Ae hatten große Teile d« russischen Kolonnen gepackt, und es gab tausend Sachen im llebersbrß dft sft jetzt, wie sft behaupteten, kaum dem Namen nach kannten. Damals schaffte sich auch jede Schwadron eine russische Feldküche an, einen russischen Weinkell« üb«dfts. Me Feldküche ist meistens geblieben. Mr Weinkell«? Eine Flafche Rotspohn wurde setzt „verteilt". ES wurden mindestens ein Dutzend Vorschläge gemacht, wie man das edle Naß verwenden könnte. Schließlich wurde es zur Feier eines neuen Rittmeisters bestimmt. Me Fei« sollte in einem ziemlich schmutzigen Bauernhaus ftvttfindcn, das als das beste Quarfter galt. .Das schlechteste habe ich nicht gesehen... Früh« hatten dft Russen wenigstens für die deutschen Reit« gesargt Ihre Granaten sielen in einen d« zahlreick^n Sec» auf einer Seite d« russisch-deutschen Grenze. Abgesehen von dem prächtigen Bild d« meterhoch aussteigenden Wassersäule», sprang bei dies« Beschießung das köstlichste Fischgericht heraus. Der einsetzmde Wind iPulte Hunderte von pfimdschveren Hechten und Karauschen ans Land, die d« Druck d« krepi«end«n Granaten betäubt hatte. Ms wir die Stellungen 'äbgiugen, scksienen dft Russen ab« zu Granatkunststück«! keine Neigung zu haben. Den ganzen Nachmittag wurde eine Granate verfeuert Es sollen übrigens, wft ernsthaft versichett wurde, an zwei Stellen russische Vorderlader in Position gestanden haben. Man soll sogar zw« von ihnen erob«t haben. Es ivird allerdings sehr viel recht bestimmt erllätt, und ovrkäusiq möchte ich dft Geschichte keineswegs in dies« uiikommentftrte» Form als sich« hinstrllen, ab« daß an Stelle der aufänglichen russischen Geschützstärkr ein gewisi« Mangel eingetreten ist, scheint in d« Tat der Fall zu sein. Man kann ja auch leicht zusammcnrcchnen, daß dft bish« von uns «»betten Geschütze einen recht «heblichen Brirchftck de? ursprünglichen russischen Geschützparkes ansmachen. Dft in Sftlkung gebrachten japanischen Geschütze, von denen ich neulich schrftb, könnwr diesem Ausfall, d« sich in letzftr Zeft ja beinahe täglich mehrt, sicherlich nicht ausgleichen. Me Sauberkeft des russischen Schießens ist dabei überall gkeich- mästig. Me Arttll«ft scheint die beste Waffe d« Rusien zu sein. Auch hier in diesen vorgeschoben«! Schützengräben sah ich die russischen Granatlöcher regelmäßig vor d« Linft. Arbald sich jemand gezeigt halft, fielen die Treffer. Dft lleine Gruppe von uns Be- ttchterstackern war ja neulich auch inn«halb von fünf Minntesi tadellos eingetteist worden Wenn daS Material von gleich« Güte wie die Arbeft öer Beobachtung und d« Kanoniere war, müsste das Resultat ein ganz anderes sein. Ab« die Füllung d« russischest Gvanaten muß ftljlerhaft und ungenügend sein, freilich sind dft BodenvcrhSLnisse — aufgewerchftr, lehmiger Boden — auch mt- günstig. Wft gehen in d« Senkung hinter dem niedrigen Wall und dem tiesen Graben, d« dft deutsche Schützenkette bezeichnet. En schmal« Strich, d« die Rnsien vor dem Emsall iu deutsches Land Purück- hält. Er folgt den Bicgungün und Erhebungen des Geländes, schmiegt sich üb«all kunstvoll an de» Rücken d« Hügel. Er ist wft ein Stahlband, das unsere Grenze umzieht, Jenseits beginnt dft russische Gewalt, Das Band läßt sich dehnen und bewegen, es schiebt sich hinein i» das fremde Land, und WM» ftxacnt Rücken ist deutsche Herrschaft. Eben verlassen dft Kürassiere ihre La u f g r W eu, Sft Veiten rechts und links von unser» Wagst« Und frcaen sich, etwas zst hören. Den Mannschaften konnte ich schon vorh« von den schönen Dingen geben, die man nur zur Berftünng überfaiwt hatte. Es muH für einen Kavalleristen ein ziemlich unangenehmes Stück sei», statt aus gutem Gaul Patrouille zu machen oder gar Attacke zu reiftn, den lftben langen Tag im dreckig» Graben zu stehen. Laune scheint trotzdem noch vorhanden za sein. Ein baumlang« Kürassier besah sich andächttg die hohen, mächtigen Kürassierftftsel, die wft dft Sftbe n meftenstiefel im Märchen aussahen. Der anhaftende Lehm hatte sie zu förmlichen Ungeheuern vergrößert Er fang ein bekanntes Soldaftnlftd iu einer Umformung, dftja nicht gerade heraorragend schön, ab« in bex Art, wft sft der Mann zu seinem Stftsetvamigen saug, oufftro r dmit l ich komisch war: „Ich kann nicht traben, äh steh im Grobe». Maß Schildwach sttttz und Patrouille geh» und..." Er legft den Ton dabei durchaus taä doS „gehn". Nebenbei war er sonst im Zivilberuf durchaus nicht voettsch, sondern Dwgist, Der Zivilberus ist mttürlich im Felde nnftr keinen Umständen vorhanden, höchstens seine boauchbaren Seite» dürft» sich »eigen. In einem Dorf Vor Suwaltt hatte um» oll«lei nette Sachen gefunden und — immer wieder jelbstverstälchlrch und trotzdem nnnti mied« gesagt — bezahlt. Man war dabei, das Mittagttftn zusamnunzuftelle». Ein brav« Lmfar. Krftgssreinsillig«, meldete dabei, daß er außerdem glücksich ein Hluhn requiriett habe. Man kommt nach dem selten opulenten Mahl mit nachfolgendem Kompott, Käse und Kaffte (!) ein wenig M sich selbst und ein neu ins Regiment überwftft»« Osfizftr verbiftstett sich in eine juristische Frage. . , „Darf ich Ihnen vielleicht da nufer»ftknegsfreiwllligen, Herrn Amtsrichter N„ vorstellen, d« wied dft Sache glänzend explizieren!" sagt d« Rittmeist«. Und Husar N. simpclt den» auch „dienstlich" Fach, daß dft Herren grausend leben juristisch«! Gesprächsstoff a u fgebe», und lieb« dos beliebte Thema erörtern: Suwalki ist doch ein verdammt dreckiges Nest . . . Wir fuhren zurück durch dft Rominteu« HeLe. Vor den mächtig«! Tannen, wie ich sft so schSn selten gesehen habe, flammte» Birken irnd junge Ahörn«. Me Dämmerung legft bald Schlei« üb« das Leuchten. Me Tannensvitzen standen dunkel und zackig gegen den Abendhimmcl. Das Lickt wurde dnnn, wie plötzlich, von den schweren Tanncn« mau«n völlig »«schluckt. Ans einmal Hub es an, laug und mäch- ttg Unit Er stark« Hirsch röhrft. Man hötte das Orgeln kurze Znt, dann war es Ml, nur das Klatschen der Pferdehuse vor nn- sern Wagen war auf d« nassen Sttaße zu hören. Zuweilen jagte ein Reft« an uns oorüb«, »uweileu üb«holftn wir eine Kolonne. Sft saßen in ihft Mäntel gehüllt in die Wagenecken gekauert. Biele schlftjen, die Zügel fest um die Hand gewickelt. Dft abgetriebenen Pserde zuckftkten im Kolonuenschritt vorwärts. Dann und wann begegnet uns ein Mann in voll« AusrüMng. Er geht im langsamen Marschschtttt vorwärts. „Wo ist das 39. Re- flimntt?" So tragt der Bersvrengte vielleicht schon seit acht Tagen aus allen Sttaßen. Eben wenn « den Ort mühsam gesunden hat, ist das Regiment ipeiter and « zieht wieder im Marschschritt mit dem Assen aus dem Rücke», dem Gewehr üb« Schult«, weit«. ,Wo ist mein Regiment?" An den Brücken schreck uns regelmäßig ein Landwehrmann sein „Wer da?" entgegen. Ein« fragte einnral statt dessen „Wer ist denn da?" Ab« « hat dafür das Gewehr schon im Anschlag. Auf frei«em Stück Feld lodern Biwakseu«. Man hat dft Ersatzschwellen einer Kleinbahn zum Feuern benutzt. Me Glut ist so stark, daß d« warme Hauch bis zu uns h«üb«schlägt Man riecht gebratene Kartoffeln. Wft tahrmi danach schnell«. Tenn wir nierken die Kälte, mrd eine herrliche Strohschütte haben wft uns auf dem Hinweg in einem le«en Pfarrhaus reserviett. Mein Wag«lgenosse und ich müssen plötzlich ohne jeden Anlaß lachen. Wir d«iken gleichzeckig an daS Bild, als zwei Kürussftre. Karabin« in d« Horch, in gebückter Stellung zu einem Beob- achtungsposten vor ihr« Schütz«ilinft schlichen. Dft 2 Res. Johannes Krug, Schwarz, Kr. Alsfeld, lvw. — WcHem. Georg Kätt, Engelrvd, Kr. Lauter bach, lvw — Wehem. Frredr, Deppler, Hörgcnau Kr. Lanterbach, lvw. — Res. J>hanueS Stchc. Storndott, Kr. iMZsild, lvw. — Wehrm. Johannes Spöhrer, Hörgenau, Kr. Lanterbach lvw. — Wehrm. Thovd. SJnT Freedr. Zeiße. Marlmrg, lvw. — Musk. Balthasar Metz, Kejlelback». Kr. Gießen, lvw. — Musk. Johann Schmull, Weckenckorf, Kr. Gelscn- kftchen, lvw. — Wes. Wilh. Fricdr. Schmidt Werdcns, Kr. Wetzlar, tot — WnSk. Adolf Prftnms, Gefftullrchen, bot — Wehrm. Tambour Phil. Opp«, Ettinghausen, Kr. Gießen, lvw. — Bczc- ftldw. d. R. Heinr. Blaß, Jugenheim, Kr, Bilden, lvw — llffz. Heinr. Jung, Grünmgen, Kr. GftHen, lvw. — Gttr. Otto Groß, Obbornhofen, Kr. Gftßem lvw. — MuSk. Max Map«, Groß- Gerau, lvw. — Gesi. Hermann Sack, llttche. Kn Gießen, lvw. — Musk. Sftphan Smaed», Dukowrua, Kr. Schildbag, lvw — Gesi. Katt Pfciftr, Gießen, lvw. — Musk. Georg Engel, Gmrftohcim. Kr. Piaing, lvw. — Musk. Fricdr. Katt Fisch«, Derrdingr», Kr. Maulbronn, lvw. — MuSk. Gottfr. Otto Fischer, Franftnherm, Kr. Dernbach lvw. — Musk. Martin G«jer, isirthen. Kr. Mainz, lvw — Musk. Josef 8en*, Kostheim. Kr. Mainz, kvw. — Musk. Heinrich Mohn, Sftfttbach, Kr. Büdingen, lvw. — MuSk, David Pollak, Egttsbach, Kr. Offenbach, tot — Musk. Georg Schaub, Boden heim. Kr. Oppenheim, lvw. — Musk. Friede. Echiedhttm, Worms, lvw. — Musk Johann Schlnnp, Gunftrsblum, Kr. Ovvenheck». lvw. — Res Heinrich Männche, Ehrckigshause». Kreis Alsftld, lvw — R« Ludwig Schombert, Kirtdorf, Kreis Ällsfttd, lvw. — Gesiecker Hcmrich Weinberg«, Langenhain, Kreis Lauftrbach tot — Gesi. Konrad Kögl«, Klein-Felda, Kr. Msseid, lvw. — Gesi. Karl Klar, Wißmar. Kr. Wetzlar, lvw. — Res Karl Rfthch Lollar, Kr. Gießen, lvw. — Res. Adolf Leim, Ehringshausen, Kr. Msfeld, lvw. — Res. Wilhelm Sames, Grüningen, Kr. Gießen, lvw. — Res. Hermann Groftnsohn, Älftna, kvw. — Res. Paul Münz«, Mt-N«cheidau, Kr. Wohlan, lvw. — Gef. d Res. a Heinr. Falk, Bmgsolms, Kr. Wetzlar, lvw. — Res Heinrich Mfchhauftn, Kr. Wcßlar, lvw. — Gesi K Re, Wilhekm Krecking, Heuchelheim, Kr. Gießen, lvw. — lloff». d. ilfts. 8p. Ludwig Necb, Angersbach, Kr. Lanterbach lvw. — Res. Fritz Schäfer, Mandeln, Dillkr., schvw. —■ Wehrm. Katt Boß. Hör> S , Kr. Laut« bach, lvw. — Res. Heinrich Holler, Hörhich ., lvw — Res. Georg Krug. Schwarz, Kr. Wftch schvw. — Wehrm. Johann Ochs, Hörgenau, Kr. Lcwftrbach lvw. — Gesi d. Res. Wilhelm Sbütz, Oberndosi, Kr. Wetzlar, lvw — Wust. Ernst Pefttz, Wiesbaden, lvw. — MuSk. Heim. Dell«, Hillesheim. Kr. Hannov«, lvw. — Musketier Stanislaus Kacz marek, Kadzewo, Kr. Schrimm, verw — Musk. Georg Pftifftr II., Groß-'Bftbem». Kr. Dieburg, verw — Musk. Wilh. Gregor Röd«, Raununget^ Kr. Kissingen, verw — Musk. Johann Dfttz l., RüddingShalga^ Kr. Gießen, verw — Musk. Ehristia» Gräff, Härdt, Kr. Stvaß» bürg, verw — MuSk. Heinr. Phil. Mackh. Bürget Kr. Offeir- bach verm. — MuSk. Jakob Reibold, Eberstadt, Kr. Darmstadt verw — Rsi. Heim. Otto Scharf, Heiinertshausc», Kr. Alsftld, verw — Res. Katt Fischer III., Ober-Glaen, Kr. Alsftld, verw — Res. Heinrich Bocher, Lehrbach Kr. Alsftld, verw — Res. Heinrich Hciberisdaujen, Rntftrshausen. Kr. Gießen, verw — Res Lob. List, Frischborn, Kr. Lanterbach verw — Res. Peter Gustav Loos, Aaldenb«g, Kr. Gelnhausen, verw — Res. Stet Johann Hosmann II., Metzlos-Gchag, Kr. Lautcrbach, verw — Res. Konrad August Schiff« V., Mandeln, Dillkr., verw — Res. Karl Heim. Hahn, Burgsolms, Skr. Wetzlar, vermißt — Res. Ettch Konr. Wckd. Rain, Burgsolms, Kr. Wetzlar, vm. — Res. Heinr. Lust II., Engelrod, Kr. Lauftrbach vm. — Gesr. d. R Ang. Herbst, Burgsolms, Skr. Wetzlar, vw — Gesi. d. L Johs. Habich, Engelrod, Kr. Lauftrbach, vm. — Gesi. d. L. Wett Krecking, Hwichttheim, Kr. Gießen, vm. — Res. Wilh. Röth Msfeld, vm. — Wehrm, Heinr. Schnitt, Alten-Buseck, Skr. Gießen, vm. — Res. Konr. Wilh. Heim. Skein«, W«dori, Kr. Wetzlar, vm. — Res. Alb. Blag ge, Wallstett, Skr. Braunschveig, vm. — Res. Wilh. Jürgens, Haspe, vw — Res. Peter Kilian, H«nsl»im, Kr. Worms, vm. — Res. Wllh. Baumeister, Wattenscheid, Kreis Ättsenktrchcu, vw — Wehrm. Heim. Greb, Engttrod, Skr. Lautcrbach vm. — Rsi. Mb«l Httde, Brühl, Kr. Siegen, vm. — Wehrm. Wilhelm Krecking, Heuchesheckn, Skr. Gießen, vm. — UMervff. d. R. Ehristian Kftnzlc, Osrngen, Kr. Donaucschngen, vm. — Musk. Skarl Em«, Billingen, Skr. Gießen, vm. — Ptusk. Katt Klein, Mousep, Kr. Samburg, vm. — Musk. Otto Johs. Adam Mühl, Fttedb««, Kr. Fttedb«g, vm. — Musk. Karl Schäfer, Mciß«iheim, Skr. Lohr, vm. — Musk. Ernst Wett«, Versevörde, Skr. Aftna, vm. — Gesi. d. R Heim. Habicht, Engelrod, Kr. Laut«bach, vm. — Lies. Ludwig Heinr. Krmrs, Burgsolms, Kr. Wetzlm, vm. — Res. Friedttch Martin Schäsir, Mandeln, Dillkreis, vm. — Gesi. d. R Christ. Heinr. Daum«. Garbenheim, Kr. Wetzlar, vm. — Airs. Theodor Heinr. Louis Grote, Kleinsttda, Kr. Cttle, vm. —, Res. Karl Rah», Eichttham. Oberhcsft». tot *». «m iTlTOl, JfOgDCT, Xt. Schotten, vw. — MvSk. öeinridj Wagner, DallerÄwrs, ftr. Alsfeld, trt. — Gefr Wilhelm Goubeaud, Dutenhofen, Kr. Wetzlar, vw. — Musk. Paul Füllbeck, Altena, vw. — Musk. Konrad Sonn, Bura-Gemünden, Kr. Alsfeld, tot. — Musk. Slug. v. ©ff, Laubach. Kr. Schotten, vw. — Musk. Heinrich Riwvert. Pfeddersheim, str Worms, verw. — Geft Hermann Tietz, S!eu-Js«nburg, Kr Offe»- doch. vw. — Uff;. Hermann Rühl, Schotten, vw. — Res. Wilhelm Rücker, Bellersdorf, Kr. Wetzlar, vw. — Res. Wilhelm Oßwald, Wirs eck. Kr. Gießen, vw. — Res. Richard Wfngeseld, Feldkrückcn, Kr. Schotten, vw. — Musk August Höhnet, Saarunion, Kr Zobern, vw. — Musk. Heinr. Schwarz. Gemünde». Kr Westerburg, »v — Geft. d Ref. Otto Jost, Illrichstein, Kr. Schotten, orr. — Res. Karl Hildebrandt, Allendorf, Kr. Gießen, vw — Gefr Otto Bischoff. Niederrad.^Kr. Frankfurt a. M„ vw. — Bizefeldw. d. Ref. Möller, vw. — llffz. ^wbanncs Kordel, Dottrov, .Kr Reckling- hausen, tot. — Uffz. d. Res. Paul Möller. Gemünden, Kr. Unter- sraukcii. tot. — Uffj. d. Ref Heinrich Dern, Leihgestern, Kr. Gießen, vw. — llffz. d. Res. Wilhelm Eckmann, Bruch, Kr. Altena, vw. Unteroffizier Wilhelm Rabenau. Kesselbach, Kr Gießen, vw — Musketier Ernst Klamberg, Dillenburg, Tillkreis, vw — Uffz. b. Res. Karl Karl, Bg.-Gemünden, zkr. Alsfeld, vw. — Musk. Friedrich Leich, Ostholen, Kr. Worms, vw. — Musk. Franz Lies, Unter-Hambach, Kr. Heppenheim, vw. — Res. Karl Lenz Stockhenn, Kr. Büdingen, vw. — llffz. Heinrich Beugel, Melbach. Kr. Friedberg, vw. — Musk. Gottfried Rudolph, Bockrn- him, .Kr Frankffert a. M., vw. — Gefr. d. R. Karl Rübl. Staufenberg. Kr Gießen, vw. — Uffz. Ph. Schmidt, Darmstadt, vw — Tambour Jakob Schreiner. Drei Hausen, Kr. 'Marburg, vw. — Musk Fol Schorb, Holbach, Kr. Saargemünd, vw. — Wehrm. Friedrich Weber, Heuchelheim, Kr. Gießen, vw. — Res. Heinrich Zimmer, Ulfa, Kr. Schotten, vw — Res Heinr. Rinn l, Heuchelhcim, Kr. Gießen, vw. — Gefr. Otto Bischofs, Frankfurt a M., vw — Res Karl Bast, Rcnnrvd. Kr Schotten, vw. — Musk. Emil Perlt, Grünstadt, Kr. Frankenthal, vw — Gefr. Heinrich Preußer. Düdelsheim, Kr Büdingen, vw. — Bizefeldw. Beter Lersch, vw — Ref. ikarl Bischhoff, Michelbach, Kr. Schotten, vm. — Musk. Matthäus Horneff, Gundernhauien, Kr Drelncrq, vm. — Res Georg Laus, Denzendorf. Kr. Hersbrück, Bapern, vm. —^Res. Otto Schelte, Ohle, Kr. Altena, vm. — Res Hermann Strack, Billingen. Kr. Gießen, vm. — Res. Christian Walbadt, Garben! eich, Kr. Gießen, vm. — Gefr. Ernst Büschul, Meckenbach, Dillkrcis, pm. — Res. Heinrich Krug, Schwarz, Kr Sllsseld, vm. — Res Wilhelm Ester. BiUingen, Kr. Äicsien, vm — Res. Isidor Katz. Watzenborn, Kr. Gießen, vm. — Siel. Wilhelm Martin. Edingen-Sinn, Kr. Wetzlar, vm. — Musk. Adolf Engclbrecht, Slhousen, Oder lahm kreis, vm. — Gefr. d. R. Heinrich Mull, Vaderot, Kr. Sllsfeld, vm — Gefr d. R. Karl Steveinagrl, Groß-Fulda, Kr. Sllsfeld. om. Ref. Heinrich Mahr. Homburg, Kr. Sllsfeld. vm — Ref. Paul SRrsch, Herscheidt, Kr. Mtena, mn. — Res. Karl Becker, Ndr-Gemünden, Kr. Sllsfeld, vm. — Bizefeldw. d. R. Alb Eullmann, Oberhörgern, Kr. Gießen, vm. Res. Heinrich Dörr, Erbrilhausen. Kr. Sllsseld, om — Res Otto Dickert, Echzell, Kr. Büdingen, om. — Res Heinrich Dort. Gr.- Buseck, Kr. Gießen, vm. — Res Dietrich, dm. — Musk. Friedrich Engel. Götzenhain. Kr. Ottenbach, om. — Res. Otto Edelmann, Slornsels, Kr. Schotten, mn. — Gefr. Hornist Heinr Paul Flach. Bruchenbrücken, Kr. Friedberg, vm. — Res. Herrn. Grvtensohn I., Altena, vm. — Res. Sldolf Grvtensohn II., Slltrna, vm. — Res. Friedrich Götz, Unterlais, Kr. Schotten, vm — Res. Heinrich Greb, Leusel, Kr. Alssrld, mn. — Gefr. Alfred Henb, Saargemünü, Elsaß Lothringen, vm. — Äesr. d R Otto Hvrnmaun, Bellersheim, Kr Gienen, mn. — Mnsk. Georg Korn, Magdeburg, vm. — Geir. Jakob Loos, Holzheim, Kr. Unterlahn, vm — Res. Will» Löchel, Rcinhardshain, Kr. Gießen, mn. — Res. Just. Heß, Wolferode, Kr. Kirchhain, vm. — Ref. Heinrich Menges, Großen- Linden, Kr Gießen, vm — Res. Slug Peter, Sinn, Kr. Till, vm. — Res. Wild Rack, Dom. Asscnbeim, Kr. Friedbrrg, mn. — Res. Karl Schäfer II.. Grebenhain, Kr. Lauterbach, vm. — Wehrm. Eberhard Vogel. Slltcn-Busrck, Kr. Gießen, vm. — Musk. Heinrich Wenz, Bensheim. vm. — Res. Joset Wille. Struth, Kr. Mühl. Hausen, vm. — Res. Ewald Schöttler, Hardtuveken, Kr. Mtena. vm. — Res Bernhard Stipp, Olpe. vm. — Res. Heinrich Schild, Katzenftirt, Kr. Wetzlar, vm. — Res. Karl Hofmann, Rödgen, Kr. Gießen, vm. — Res. Karl Hildebrandt, Wetzlar, vm. —• Gefr. d. R Wild Herget, Eichelsachsen, Kr. Schotten, vm. — Gefr. d. R. Adam Hosmann, Liederbach, Kr. Msfeld, om. — Wehrm. Ludwig «teinmüllcr. Slllendorf, Kr. Gießen, vm. — Res. Otto Koch. BiUingen, Kr. Gießen, vm. — Res. Herrn. Kröck. Henchelberm, Kr Gießen, »m. — Rer. Ludwig Röhrsheim, Mainzlar, Kr Gießen, om. — Res Rud Rees. Dillbrecht, Kr. Dill. vm. — Musk Peter Ries, Mainz, vm. Il Kompagnie: Res. Rich. Franz Stein II., tot. —Res. Balbanf, Ivw. — Res. Julius Stern. Brridenbach, Kr. Bredcn- kovf, lvw. — Res. Hugo Mühlhofs. Bubecke, .Kr. Altena, lvw. — Res. Wigand Gnau, Reddehausen, Kr. Km'sel, lvw. — Res. Hamm tfl» — Res. Hestcrmann Ivw. — Res. Halters lvw. — Gefr. Alex Berg, Geilenkirchen, lvw. — Musk. Max Weigand, Saal, Kr Königshofen, lvw. — Musk. Karl Gerling, Böckeniörde. Kr. Livv- stadt, lvw — Musk. Karl Willi Gies. Salzfchlrrs. Kr. Fnldä, Ivw. — Musk Peter Ledrer. Rordbeim. Kr. Bensheim, lvw. — Mus Otto Bonderheidt, Lißberg, Kr. Büdingen, lvw. — Res. Friedrich Kreutzer, Frankenberg, Kr. Pegnitz, lvw. — Res. Karl Schütz. Betzenrod. Kr. Schotten, lvw. — Res Karl Boden Kausen, Diescck, Kr. Gießen, lvw. — Hornist Johann Ludwig Löffler, Weisenau, Kr. Mainz, lvw. — Res. Karl Paul Heinr. Will, Bo- names. Kr. Frankfurt, lvw. — Res. Heinr. Karl Koch, Wernges, Kr Lauterbach, lvw — Ref Heinrich Raumann, Mufchenheim, Kr. Gießen, lvw. — Gftfr d. Res. Georg Joh. Vogel, Frohnhausen. Kr Marburg, lvw. — Wehrm. Philipp Schäfer lvw. — Eins.-Freiw.-Geft. Emil Schäfer, Grebenau. Kr. Msfeld, lvw. — Musk. Christian Werner, Worms, lvw. — Uosfz. d Res. Wilhelm Stecker, Altcu-Buseck, Kr. Gießen, lvw. — Bizefeldw. d Res. Friedrich Krüger, Essen, tot. — Hornist Friede. Jak. Lohmann, Osthofen, Kr. Worms, lvw. — Gefr. d Res Otto Krotz, Wald- kirch, Freiburg, verm. — Res. Heinrich Olenroy, Londorf, Kr. Gießen, verm. — Bizefeldw. d Res. Metz, verm. — Res. Ewald Benninghaus, Kierspe, Kr. Mtena, verm. — Res. Franz Rapp, Altenbruch, Kr. Hadeln, verm. — Res. Heinrich Stein, Mten- Buseck, Kr. Gießen, verm. — Res. Peter Zucklinski, Wiclowies, Kr. Ostrowo, verm. — Res. Ludwig Dronrmersbausen, Wißmar, Kr. Wetzlar, verm. — Gefr. d Res. Louis Reinhardt. Mendorf, Kr. Gienen, verm. — Gefr. d. Landw. Wächter verm. — Wehrm. Erb verm — Wehrm. Heinrich Schäfer verm. — Rrs. Whig verm. — Tambour d. Res. Hosmann verm. 18. Kompagnie. Uffz. Paul Wiezorke, Schweidnitz, lvw. — Uffz. David Wolter, Graudenz. lvw. — Gefr. d Res Hugo Matthäi,-. Lüdenscheid, low. — Musk. Christian Däffler, Hördt, Kr. Strasburg, tot. — Eins.-Frei»». Otto Arnold, Mcßen. lvw. — Mus,. Sldam Eberls, Hofheim, Kr Worms, lvw. — Musk. Adam Müller, Hetzback. Kr. Erbach, lvw — Res. Johannes Reichel, Paris, Frankreich, wt. — Res. Wilhelm Steller, Annerod, Kr. Gießen, ivw. — Res. Karl Sack, Utphe, Kr. Gießen, wt. — Res. Johann Rauft, Ilbenstadt, Kr. Friedberg, lmo. — Res. Otto Reusnirtb. Kassel, low. — Res Karl Weg. Mainz, lvw. — Res. Heinrich Hammel, Annerod. Kr Gießen, tot — Musk. Karl Dcpr«. Groß-Umstadt, Kr. Dieburg, lvw — Musk. Konrad Ernst, Bccmtlml, Kr. Untertaun., lvw. — Musk. Sld. Hosmann II.J.'ang«n, Kr. Lffenbach, lvw. — Musk. Mar Seidel, Kavvel-Cbemnitz, lvw. Musk. Sldam Steinmann, Grasselnbach, Kr. .Heppenheim, lvw. — Musk. Friedrich Hauot, Kostheim. Kr Mainz, lvw. — Musk. Konrad Hofmann I., Vielbrioin, Kr. Erbach, lvw. — Musk. Herm Scherer, Worms, lvw. — Res. Josef Rausch, Ober-Olm. Kr. Mainz, lvw. — Rrs. Heinrich Wehrum, Annerod, Kr. Gießen, lvw. — Res. Wilhelm Oppermann. Bergebersboch, Kr. Dill. lvw. — Res. Heinrich Hosmann I., Niederbiel. Kr. Wetzlar, lvw. — Musk. Heinrich Sann. Hambach, Kr. Sllsfeld, verm. —Res Peter Kirchner, Brauerschwend, Kr. Msfeld, verm. — Res. Karl Müller, Gießen, verm. — Res. Karl Herrn Schwarzer, Fimuenheim, Kr. Ohlau, verm. — Res. Hermann Strammer, Nanzenbach, Kr. Dill, oerm. — Musk. Anton Tomaszewski, Krvlewitz. .Kr. Wiitkowo, verm. — Musk. Karl Helftenheim, Hainbach, Kr. Alsield, verm. — Musk. Wilhelm Keller, Worms, verm. — Res. Karl Dtöhr, Glashütte». Kr. .Schotten, verm.. — Res. Heinr. Äcin, Obeveiseu- pairieu. irr. NSenwhf, verm. — Rei Wllhcckm Oswald, Meeieck. .Kr. Gießen, verm. — Rrs. Heinr. Mohr, Slnncrvd, Kr. Gießen, oerm — Rel. Georg Boimilersbeim, Mllingrn, Kr. Gießen, verm — Ref. Otto Kröll, Dckardtsborn, Kr. B üdingen, verm. — Res. Friedrich Helftenüein, Hainbach, Kreis Msfeld, vermißt. — Res. Fritz Rühiug, Kassel, verm. — Res. Ludwig Schäfer, Kesscl- bach. Kr. Gießen, verm. Maschinengewehr-Kompagnie. Gefreiter Friedrich Grunrheclir, Gondersdeim, lvw. — Musk. Peter v. d. Hendl. Ham üadt, Lr. Lfsenbach, tot. — Bizefeldw. Wilhelm Braun, Heblos. Kr. Laulerbach, lvw. — Musk. Ludwig Ihm, Wieseck, .ikr Gießen, lvw. — Pdusk. Jakob Kramer, Diettnshaufcn, >kr. Biedenkopf, lvw. - Musk. Karl Happel, Watzenborn, Gr Gießen, lvw. — Gefr. Klinkel, schvm. — Gefr Heinrich Schicenker. Ober »Gleen, Kr. Alsield, schvw. Au» Stadt und Land. Gieße», 20. Oktober 1914. "Ein hessischer Hil s sßaz a r c t tz u g! Schon bald nach Beginn des Krieges sind bekanntlich in Preußen und mehreren anderen Bundesstaaten besoitderc Extrabahn- zirge geschaffen worden, die als „HilsslazarettHÜge" bezeichnet werden und »ril allen Hilssrnitteln der modernen ^>ani- täts- und Krankenpflege ausgestttttet sind, auch Wer eigenes Acrzte- und Krankenpflegerpersonal, Operationsräunle usw. verfügen, um den Perimuideten im Felde möglichst direkt von der Front weg die schnellste und wirksamste ürztsiche Hilfe angedeihen -ri lassen, bevor sie in den Mlitärlazaretten Aufnahme finden. Ter HessischeLandesvcrcinvom Roten Kreuz hat sich nun entschlossen, den SRilitärbehör- den auch seinerseits erneu solchen La»arettzug zur Bcrjüguug ju stellen. Es sollen ca. 40 i^enbahniwvaen der Preußisch- Hessfschen Efsenbahnverwaltung vo» Jttiten Kreuz vollständig für diesen Z>ve«k eingerichtet werden. Der neu« l-essische Lazarettzug wird mit mindestens 300 Krankenbetten, Speiseiocrgen, Operations- U7ld Slerztezimmer ustv. ausgc- statlet werden und in ähnlicher mu>tcrgillttger Weise, wie die schon vorhandenen Züge, rnit allen stir ein rollendes Kriegslazarctt notwendigen und erwünschten Borrichtungen und Beguemlichkeiten versehen sein. ** Witter des Eisernen Kreuzes. Bizefeldw. Friedrich Jäger, 10. Komp. Inf.-Regt. 168 (früher Jnf.- Regt. 116 aus Mainzlar (wurde gleichzeitig zum Feldwebelleutnant befördert-. Wef. (früher Badewärterl 28. Klinge» meier, Res.-Jns.-Siegt. N6 aus Bad-Rauheim. Uffz. I. Becker, Pion.-Bat. 21 aus Bad-Nauheim. Hauptm. und Komp.-Chef Ludwig v. M enges, Jns.-Regt 183 (früher Inf.-Regt. 116) aus Tarmsbadt (l. u. 2 Kl.). Bizefeldw. Bauer und Unterofs. Cloos, Maschinengrw.-Komp. 116. Ufhtz Jak. Rosenbaum, Jnf.-Regt. 116 aus Gießen (inzwischen gefallen). Frhr. Ludwig von Nordeck zur Rabenau, Lberlt. im Trag.-Regt. 23, zurzeit Kommandeur einer Mnnitionskolonne, aus Großen-Buseck. Leutn. Karl Sie Vers, Jnf.-Regt. 161. aus Gießen. Reg.-iBaumeister Otto Waldschmidt, Hauptm. und Batteriechef im zweiten Garde-Feldart.-Regt., aus Wetzlar. Feldw. C. Schneider bei der SRasch.-Gew.-Komp 3. Garde-Rgts. zu Fuß, aus LLetzlar. Karl S t e i n be ck, Komp -Feldw. im Jnf.-Regt. 87, aus Wetzlar. Res.-Uffz. (früher Gerichtsaktuar in SSetzlar) Fritz Becker. Jnf.-Regt. 87. Uffz. (Gerichtssekr.) Krauß, Res.-Jnf.-Regt. 81, aus Ehringshausen. Uffz. Karl Strüh- mann, Res.-Jnf.-Regt. 81, aus Ehringshatisen. UM. d. R. am Jns.-Regt. 160 Aug. Kraft von Wildgirmcs, Lehrer zu Rieder-Erbach. UM. Ludwig DillerShäuser, Jnf.- Regt. 83, aus Rotcheim ff. d B. Sergt. Josts. Mölke« aus Pfordt. Dechn. Eisenbahn--Prlrkttk«cnt Leutn. d. R. im Pion.-Bat. 24 Ernst Leipo ld aus Sllsseld. Hauptm. und Koinpagmechef Beckert aus Braunfels, Jnf.-Regt 131. Major und Bat.-Komm Eiegmund Hiepe vom R^.-Jnf.- Regt. 68 (1 Kl.). Res Karl Biedenkopf aus SSeutarts- hain. Sergt. Karl Frank von Langtoasser bei Ulrichstein vom 61. 'Rrt.-fRegt- Leutn Hanns Werner von Zengen, Jnf.-Regt. 160, früher Fähnrich im Jnf.eRegt. 116, aus 2Letz- lar. Kreis-Beterinärarzt Dr. Knell, jetzt Stabs-Getertnäiv im 2b. Rr s -Feldart.-Regt., aus Gießen. " Svldatendank. Der Kvinmandeirr des Landwehr» Jnsanterie-Regimrnls 116, Gras von Schlieffen, bittet uns, nachstehende Danksagung in unserem Blatte verösseut- Iid>e,i zu wollen: Die Einivvhnerschast Gießens und Umgebung hat mcm Regiment wiederholt mit Liebesgaben bedacht, durch die dringendste Bedürfnisse meiner Landwehrleutr — teilweise wenigstens — befriedigt werden konnten. Namens meines Regiments und in eignem Namen sag« ich hiermit verbindlichsten D a n k sür die gemachten Sendimgrn. und hoffe mtt baldige weitere Zuweisungen. Das L.-J.-R. 116 unterste ht zu rzeft nicht der 25. (Grvßh. Div.), sondern der 15. J.-D. (V111. Alk.) in. Armee, 49. Landw-Jns.--Arig." ** Eine besondere Freude wurde am letzten Sonntag den im Sfechenhaus »ntergebrachten Verwundeten dadurch bereitet, daß die Grsangsabteilnng des Evang, Arbeitervereins dott einen Besuch machte und unter Leitung ihres Dirigenten Musiklehrers Gernhardt mehrere Gesangsvorträge zu Gehör brachte. Die einzelnen Darbietungen, die für die Berwundetrn eine angenehme SIbwechslung boten, sanden allgemeinen Beifall. Die Absicht des Ehors, am gleichen Tage auch den Verwundeten in der Heil und Pslegeanstalt einen Besuch abzu- statten, konnte wegen der vorgerückte» Zeit nicht mehr zur Ausführung kommen, soll aber nachgeholt werden. Ebenso wird der Echor in der nächsten Zeit auch die übrigen Lazarette, soweit dort nicht vorwiegend Schwerkranke unter- gebracht sind, besuchen. Landkreis Gießen. R. Traltz-Horlot!, 18. Oft Ein Sohn unterer Gemeinde, der Gardist Adolf Böcher, wurde für sein tapferes Verhalten vor dem Feind« von unserem Großberzog mit der hessischen Tavserkeitsmedaille auSgezeickmet. -k. Geilshausen, 19. Ott. Bisher sind zwei Söhne unserer Gemeinte mit dem Eisernen Kreuz aulgezeichnet ivordcn, der Vczeieldwebel d. Res. Heinrich W a l l « n s « l i bei den 99ern in Zaber» und Unteroffizier Christian Rieb erg all beim Bietzener Kaiser-Wilhelm-Regiment. ? Lana-Göns, 19. Okt Am Sonntwg fand wieder eine Sammlung flrrs Rote Kreuz statt, die eine große Snrrrme ergab — Reservist Otto Müller von hier starb als fünfter aus unserem Orte den Heldentod fürs Vater land. Kreis Büdingen. » R1 d d a, 19. Okt. Gestern veranstalteten hier im Ganc brinussaale die nicht zum Heere erngezogenen Mitglieder des Kaiser-Orchesters unter Mitwirkung mehrerer musikalischer Damen und Herr«, von hier und Bad-Scrlzhaui- : einen vaterländischen Ab end zum Besten des R o i t e n Kreuzes. Die Veranstaltung hatte sich eines sein starken Besuches zu erfreuen, ünd das im Belieben jed . einzelnen Besuchers stehend« Eintrittsgeld ergad für de l gedachten edlen Zweck einen sehr ansehnlichen Bettag. An die meisten Verwundeten aus den Lazaretten von hier in Bad-Salzhausen hatten sich eingefunden: für sie war t.. Eintritt frei. OSel t er s (Oberhessen), AI. Okt. MErntedani j sergäbe wurden ans unserer kleinen Gemeinde ungesäht 130 Zentner Kartoffeln, Gemüse und sonstige Lebensmrner anS Lazarett in Brurnath bei Straßbnrg abgesandt. Auch aus Effolderbach gingen zwei hohe Wagen voll Kartoffeln und Gemüse dorthin ab. Hessen-Nassau. "Frankfurt, 2«. Okt. Kim 18. Oktober, dem Tage der llmversitätseröffnung, find eine Reihe von Begrüßungen und Gtückvüusäzen bei der llniversitäl einctz'laufcn. Auf eine Meldung, die die Vertteter der Universität an Se. Maj. den Kaiser gerichtet hatten, erlftelten 'Rektor und Senat folgendes Telegramm: Großes Hauptquartier. Ich danke herzlich für die Meldung, daß die dortige Universität ihre Arbeit jetzt beginnen wird. Kern hätte ich am heutigen bedeuttingsvollcn Gedenktage die hochherzige Stiftung Frankfurts und seiner »pserwllligen Bürgerschaft persönlich eingeweiht. Die nottvendig gewordene BerteidigUt»g des lßaterlandes gegen ruchlofc Angrifse unserer Feinde hat imr dringendere 'Pflichten auferlegt. Meine wärmsten Minsche geleiten die neue Pflanzstätte deutscher 'Bildung und Wissenschaft. Möge sie aus der ernsten Zeit ihrec' Begründung heraus sich zu kräftiger Blüte in glücklicheren Tagen entwickeln. Möge die treue Arbeit der Lehrer und der Fleiß der zu ihren Füßen sitzenden deutsche» Jugeird allezeit gettagen sein von dem Weifte ecnnrütiger Liebe zum Bo terlande, der jetzt unser deutsches Volk jo stark und unbesiegbar macht. Gott der Herr aber segne Frankfurt und seine Bürgerschaft. gez. Wilhelm I. k. Univeriitäts-riachrrchten. Bonn, 19. Olt. Die Universität Bomi ernannte am 18. Ok- tvber, ihrem Stistungstag, den Geheimen Kommerzienrat Louis H a g e » - Köln zinn Ehrendoktor der Philosophie, »ngen seiner DÄigkeit als 'Baitkherr imd Organisator des wtttschaft- lichen Lebens der Rheinprovinz und wegen Förderung wissenschaftlicher und künstlerischer Bestrebungen. Wetteraussichten in Hessen am Miiivoch, den 21. Okt, coli: Fortdauer der bestehende» Witterung: wolkig, doch meist trocken, östliche 'Winde. Letzte Nachrichten. Sin japanischer Kreuzer gesunke«. (WTB.) London, 2Ü.Okt. (Nichtmntlül,.» Das Reu- tersche Bureau meldet aus Tokio: Eine amtliche japanische Bekanntmachung meldet, daß der .Kreuzer „Takatschio" am 17.Oktober in der Kinulscknmbllcht auf eine Mine ge- r a t e» u n d g e s u n k e n i st. Von der 264 Mamc betragenden Besatzung wurden 1 Offizier und 9 Mann gerettet. „Takatschio" lvar ein kleiner geschützter Kreuzer von 3700 Tonnen Wasserverdrängung und 18 Seemeilen Geschwindigkeit. AuS dem deutschen Antwerpen. (WTB.) Rotterdam, 19. Okt. lRichtanttlich.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus Breda von gestern: Antwerpen lebt wieder auf. Heute sind zehnmal so viel Läden geöffnet als gestern. Es geht so friedlich und ruhig zu, als wäre Antwerpen alsbelgischeStadt eingeschlasen and als deutscher Garnisonort aufgewacht. Seft heute hört man wieder das Klingeln der Straßenbahnen. Äc der Gasanstalt arbeften 300 Mann. Der WasierleitnngÄetrieb nnrd noch auf sich warten lassen. Die Lebensnrütel reichen aus. Die Preise sind augenblicklich niedriger als vor der Belagerung. Auch das Fletsch ist billiger als vorher, nur herrscht Petrole 11 ncuurngel. Die Stadkverwaltuags hat Arbeiter angestellt, um die Trümmer nwcöurrämen. — Der deutsche Gouverneur in Ant we rpe n , Frei Herr v. .Hirnen spricht, indem er kundgDbt, daß er den mtlltärischen Oberbefehl in Antwerpen übernommen habe, tue Hoffnung aus, daß sich die Bev ö lkeru ng der Stadt dur ch nichts «u Feindseligkeiten werde hinreißen vasssi. Sollte er in dem Berttauen, das er der Bevölkerung der Stadt entgegenbringt, getäuscht werden, fo werde er nicht zögern, di« strengsten nrilttärischen Mittel in Anwendung zu brrngcn. — Wie aus Hamburg gemeldet wird, soll der Senator Strandes die Stellungecnes Zivilgouverneurs von Antwerpen üdernehnreu. Er ist 1859 in Hannover geboren, I»»- haber eines Hamburger Exportgeschäftes und hat seinerzeit in Ostafrika als Forscher und Berater heim Gouvernement entscheidenden Einfluß ausgeübt. Engländer und Franzosen unter sich. (WTB.) Berlin, 20. Dtt. (Richtcnntlich.) In Endhovrn sind, wie dem Berliner Lokalanzeiger berichtet wird, holländische Kominissionäre aus den französischen Seestädten eingetroffen; einer derselben trifte dem Kr,egsbcrichterst»U«r des Blattes mtt, daß die englischen Truppenlandungen für die französischen! DepanemcMs Seine Jnsötteurr und Pas de Calais ein s chwer e S Unglück seien. Mles ioird vvn den rücksichtslos austtetendciz Bundesgenossen Frankreichs mit Beschlag belegt. Die Lantnmgen von Gefticrflcisch, Kaffee, Salz und Reis bleiben allein für dir Engländer rrserviett. Was sich in den Lagerhäusern befindet, soll aut Befehl der französischen Heeresleitung den englische Bundesgenossen zugute kommen. John Bull schlägt aus der Freigebigkeit der Franzosen gehörig Kapital. Er versorgt sich vorlLusig mft den Bodcuprodnften Frankreichs unbekümmert um die Hungersnot, die in fast allen Seestädten, von Dünkirchett bis nach St. Malo, Jammer und Elend verbreitet. Die Begeisterung für die Engländer ist schon längst ge- > ch wu n d en Man erwattet mch« viel von den dreist aussehenden und großspurig auftretenden Burschen, d« eine kräftige und sehr verständliche Geste des S ll mrurckskts machen, wenn man ihnen das Wott „ffiernum" zürnst. Die Engländer tun so, als oh Frankreich ihnen gehöre. Der Londoner Mob gegen die Deittßhen. ,WTB.) Berlin, 20. Okt iRichtamtkich.) Die deutsch« feindlichen Unruhen in dem Londoner Vorort Aevfford haben sich am 18. Oftober in verst är kwin Maße wiederholt. Viele Polizisten wurden laut , /berliner Tageblatt" von dem Tobel verwundet und mußten in Spitäler gebracht werden. Der Sliob soll zur Pkünderurtg von zwei verwemdekeu Soldaten aufgefordert , ordcn fein, welche ans die mit Kunden gefüllten Läden der Deutschen hftrwiesen und die Frage stelllen : Habe» wir dttrmn gekämpst'r, Im Angesicht den Tod — im Rücken die Krmtc. i, Köln, 20. Oft. Ein Wiener Telegramm der,Löln Ztg." -„leidet über dm Sturm ber Russen ans P rzemhsl: Der .isiische Borstoß richtetr sich gegen dtc Südostfrrmt der Ber- - ivigungslftrie Zweiundsietvg Stunden damrte die Beschießung :--ch die Artillerie unverändert an. Daun griff aus den Schützen- , . liben das russtschc Fußvoll die kwrm erschütterten ^Vorw erke, Tralstzangen, Handgranaten asm. aasgermwt, an Harter de» .issischen Linien standen Offiziere »it peitschen ln der a i, d. Haujewoeise fand m an nach d e m -afl mn bte Leute mit triemen übersat durcheinander hegen Wer zurückging, „rde vom russischen Masch, uengeweh rjener nie. > rkartätscht. In zehn Rei hen rannten d,r Muschiks wtrder - wieder an, taumelten und stürzten reihcnwnse überrincnrderi cm fürchterlichen Feuer der SRlagettcn. Drei Tage und drei dachte brandeten da russischen Batttülora heran, hmkn «sanune» und zerjchelltvt. Am 7. Oktober starb den Heldentod fürs Vaterland unser einziger innigstgeliebter, unvergesslicher Sohn und Bräutigam Gustav Wilhelm Unteroffizier der Res., Inhaber des Eisernen Kreuzes im Alter von 23 Jahren. In tiefer Trauer: Ludwig Wilhelm und Frau Anna Wilhe. Giessen, den 20. Oktober 1914. 10811 Turnverein „Fnhn", Mnschenhcim Nachruf. Als wackere deutsche Turner starben den Heldentod für das geliebte Vaterland unsere Mitglieder ilicicmit Karl HM lllllmjsijikr tkrmm Sons Infanterie-Regiment llfi. Treue um Treue diesen Helden, deren Andenken uns beilig ist. Muschenheim, im Oktober 1014. 07300 Der Vorstand. Nachruf. Am 13. Oktober starb den Heldentod fürs Vaterland unser treuer Freund Otto Keil Wir verlieren in ihm einen guten Freund, dessen edle Gesinnung und Charaktereigenschaften ihm bei uns ein ehrendes Andenken über das Grab hinaus sichern. lose» Seine Freunde. Ober-Bessingen, 18. Oktober 1914. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem Verluste unserer unvergeßlichen Entschlafenen sprechen wir auf diesem Wege allen unseren innigsten Dank aus. Familie WinkelhanS Margarethe Hocth, geb. Winkelhaus. Londorf, 20. Oktober 1914. 10802 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste meines lieben Mannes Wilhelm Bechthold Unteroffizier im Landwcbr-Jnf.-Reat.771l«; sowie sür die Teilnahme beim Heimgang meines lieben Kindes Artur spreche ich meinen herzlichsten Dank aus. Margareth cBechthold und 2 Kinder. Giehen. 10805 Hw Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter bitten wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aussprechen zu dürfen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Zakob Koch nebst Kinder. 10803 Gießen, den 20. Oktober 1914. Trauer empfehlen unser Lager in Trauerhüt, schw. Schürzen, schw. Satin-Blusen, schw. Handschuhen, Trauer-Flor, Or^pc, schwarze Krawatten, _I Trauer-Schleier. 8G35a unter Nr, 24« u. sie ModehausA.8alonion&Oie., s 3 ^ u i. Für Telephonieren Sie erhalt.sof. Auswahl J Meine Sprechstunde ist bis auf weiteres nur werktäglich von 12 bis 1 Uhr Professor Soetbeer. 10793 Arbeit für die Frauen! Biele Franen und Mädchen »nserer Stadt suchen Arbeit. Ich bitte die «ießener Frauen, zu helfen, daß sie sie erhalten. Auch die Frauenwelt muß am Fortbestand unsere» Wirtschaftslebens Mitwirken und die Arbeitsgelegenheiten schaffe«, die sie nach Lage der Berhältniffe bieten kann. Wer ohne Rot Dienstboten oder Lausfrauen entläßt, wer falsche Sparsamkeit übt, indem er notwendige Aufträge zurückhält oder alle Näharbeiten selbst besorgt, die er sonst durch bezahlte Kräfte verrichten ließ, wer überhaupt zu jeder «ncntgcltlichen Arbeit bereit ist und dadurch diejenigen verdrängt, die zu ihrem Unterhalte bezahlter Arbeit bedürfen, der schädigt die gesamte Volkswirtschaft. Arbeitgeben ist die beste Form des Wohltunö. Arbeitsgelegenheiten werden zweckmäßig bei dem städtischen Arbeitsnachweis (Asterweg Rr. 9) gemeldet, der durch sachkundige Frauen unterstützt wird. An gleicher Stelle wollen sich arbeit- snchende Frauen u. Mädchen melden, insbesondere solche, die im Nähen, Stricke», Bügeln und Waschen geübt find. [10777B Gießen, den 18. Oktober 1914. Ter Oberbürgermeister. Keller. Mitesser Pickel im Gesicht u. am .Körper beseitigt rasch und zuverlässt» ZBcker’» Patent-Iledl' zinal-Setr« (in 3 Stärken, L50Ps.M-l.-u.MlL0». Noch jed. Waschung m. Znekooh- Creme. Tube 50 und 75 Pi. nachbehandeln. frappante Wirkung, von Tausenden bestätigt. Zu haben in der Uni vcrntäts-Avotbeke, Hirsch Avoidcke, bei August Noll, C. Teibci, W. Kilbinger, O. Schaas, E. Karn. Ernst Noll u. W. Schräder. Drog. ,10397-1» kesaWkttin Fmordio', WnMliiW. Den Heldentod fürs Vaterland starb in Rnhland am 4. Oktober im 23. Lebensjahre unser Sangesbruder Wir verlieren in ihm ein treues Mitglied, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. ____ Am 15. September starb den Heldentod für das Vaterland unser treues Mitglied Ernst Balke Unteroffizier des Landwehr-Regiments 116. Wir werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren. Giessen, den 18. Oktober 1914. 107820 Ortsgruppe Giessen im Deutschnationalen Handl.-Geb.-Verband. Ludwig Schmidt Reservist im Infanterie-Regiment 167 . V ’J i - Danksagung. Allen, die uns bei dem Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers Semmy Rothenberger ihre Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. io»«* Giessen, Frankfurt a. M., New York, 20. Oktober 1914. Frau Louis Rothenberger Ww. Simon Schönthal und Frau Moritz Rothenberger und Frau Curt Oppenheimer und Frau Rechtsanwalt Elsoffer und Frau Eugen Rothenberger, Referendar Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen unersetzlichen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. 0 - 40 ° Familie Heinrich Loos. Gießen (Licher Str.), 20. Oktober 1914. Empfehle mein grobes Lager in Obstkeltern Rnbenschneidern DickwnrzmüMen Janchepummpen Jauche Verteilern U8W. USW. Edgar Emma, Giessen Etfenhandlung HauS- u. Küchengeräte Tel. 165. Neustadt 11. Hämorrhoiden- Leidende."die alles ohne dauernden Erfolg angewandt, verfangen sofort kostenlose Auskunft in verschloss. Kuvert ohne Aufdruck durch Apotheker Dr. A. Uecker, 0. m. b. H* in Jetten bei Qatteo N.-L.__ Wasserdichte w “" a Feldwesten Gebrüder Stamm Treu bis in den Tod. Auf Frankreichs Erde starb am 5. Oktober nach Gottes Ratschluss bei einem Sturmangriff, nach Teilnahme an vielen heissen Kämpfen, den Heldentod fürs Vaterland unser innigstgeliebter, herzensguter, hoffnungsvoller, einziger Sohn, Bruder, Schwager, Enkel und Onkel Otto Müller Reservist in