Nr. 241 Zweites Blatt Erscheint täglich mtt Ausnahme des Sonntag?. 164- Jahrgang Die „Eirtzeaer Kamüienblätter" werden dem ^Anzeiger, viermal wöchentlich beigelezt, da? „Kreisblatt fflr den Kreis Sietzea" zweimal wvchenllich. Die ^andwirtjchaftüch«» iell- erscheinen monaklich zwennal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhessen Mittwoch. 14. Moder M4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und Stckndruckerei. R. L au g t, Kiesten. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echol- strahe 7. Expedition und Vertag: bl. SRcbattance^llS. Tetz-AdrrAnze^erGretzen. -Stz— War wird aus Belgien? Ein deutscber rnd Wissenschaften. Als dann das Land an Spanien zurückfiel, hielten Krieg und Verwüstung wieder ihren Einzug, namentlich während der Regierungszcit Ludwigs TV. Kaum war Belgien durch den Rastatt« Frieden an Oesterreich gekommen, trat abermals eine Periode ruhiger Entwicklung ein. Bis in unser« Dage gedachten die Belgier mit Dankbarkeit der Milde Adaria Theresias und ihres Stellvertreters Karl von Lothringen, und doch verstanden die Belgier die wohlgemeinlen Reform versuche Josephs II. nicht. Tie Brabanter Revolution brach aus und gab den Truppen der französischen Republik Gelegenheit, ins Land zu bringen- Auch damals kamen die Franzosen angeblich als ,Befreier", in Wahrheit als habgierige Aussauger und Räuber der besten wirtschaftlichen Werte Belgiens. Zwölf Jahre lang mußte das Land die Geschicke Frankreichs, die Zerrüttungen der Revolutionszeit und den zerstörenden Dtilitarismus Napoleons teilen. Und als nach der holländischen Periode Belgien sich endlich selbständig machen wollte, da «klärte sich am schroffsten gegen die Duldung des neuen „revolutionären" Gebildes — Rußland! Und wer ermöglichte die friedliche Anerkennung Belgiens durch die Londoner Konsercnz der Grotzmächte? Kein anderer Staat als Preußen und sein König Friedrich Wilhelm III., der Oesterreich zu der gleichen Haltung bestimmte. An das alles muß gedacht werden am Vorabend einer Neugestaltung Belgiens. Glauben die Belgier wirllich, daß diese Neugestaltung unter dem lodernden Feuer des Deutschenhasses günstiger und zukunftsreicher für sie aussälll, als wenn sie sich der gewaltigen Beziehungen und Gemeinsamkeiten erinnern, durch die sie mit Deutschland, mit dem Großsi deutschland der Zukunft unlösbar verknüpft sind? Es ist ja nicht wahr, daß Ott Einfluß Deutschlands und des Deutsch- tums in den legken Jahren in Belgien zurückgegangen war. Nach der letzten Erhebung über die Sprachenverteilung in Belgien läßt sich beweisen, daß von der gesamten belgischen Einwohnerschaft noch nicht ein Drittel nur französisch sprach. Zweieinhalb Millionen sprachen deutsch. Mehr als dreieinhalb Millionen sprachen rein flämisch. Die Verfügung der deutschen Militärmacht, daß die Zeitungen in deutscher Sprache erscheinen müssen und daß die deutsche Sprache jetzt als Hauptlandessprache neben der französischen zu gelten habe, war deshalb nicht im mindesten eine „Vcrgewalttgung", wie es der Chor der Rache so gerne darstellen möchte. Es darf, auch nicht vergessen werden, daß schon vor Ausbruch des Krieges die deutsche Sprache verfassungsgemäß zu den in Belgien als gebräuchlich zugelassenen gehörte. Auch seit der Abtrennung Luxemburgs von Belgien erhielten sich deutsch- sprechende Gemeinden, bei denen der deutsche Volksschulunterricht zugelassen ist. Die deutsche Sprache ist ausdrücklich rm Artikel 4 des belgischen Gesetzes über den Elementaruntev- rrcht vom 15. September 1895 erwähnt. Endlich nimmt das belgische Wahlgesetz in Art. 152 auf die deutsche Sprache Rücksicht. ‘ Das sind alles Tinge, die bei der künftigen Neugestaltung historisches Material bedeuten, auf dem man weit« bauen kann. Was da in Belgien deutsch wird, ist nicht die Folge „brutaler Invasion", sondern es war schon immer da und braucht nur entwickelt und anerkannt zu werden. Wollten die Belgier sich ferner ablehnend dagegen verhalten, so wäre das nur gegen ihr eigenstes Lebensinteresse. Berlin, 13. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Das Amtsblatt des Rerchspostam ls enthält eine Verfügung, ltwnach zunächst nur zwischen Deutschland und Brüssel gewöhnliche und eingeschriebene offene Briese, Postkarten, Drucksachen, Warenproben und Gcschäftspapiere in deutscher und französischer Sprache, ferner Telegramme in offener Sprache zugelassen werden und zwar Telegramme narb Brüssel nur in deutscher, aus Brüssel in deutscher und französischer Sprache. Die Gebühren sind dieselben wie vor dem Kriege. Nriegrbriese aus dem Osten. Bon unserem zum Ostheere entsandten Kriegsberichterstatter (Unberechtigter Nachdruck. auch auszugswcffe, verboten) In den Schützengräben. Armee-Oberkommando Ost, den 8. Oktober. Die Kämpfe um Suwalki. Am 6. Okwber setzte der russische Offensivstoß van Grodno gegen Suwalki ein. Dic neu organisierte russische Armee stieß mit üärkeren Kräften, dem 3. sibirischen und Teilen des 22. ilirni- schen Korps aus Auqustowo-Suwalki vor. Die deutschen Korps hielten mit stacker Artillerie den russischen, im Anfang energisch gesühcken Angriff aus, bis genügend Kräfte gegen den nördlichen Flügel der Russen angesetzt iverden konwen. Tie hier kämpfenden Truppen schwenkten dann so wett herum, daß sie tatsächlich mit dem Gesicht nach der deutschen Grenze zu fochten. Die Wirkung mackste sich sehr bald bemerkbar. Die russische Offensive kam zum Stillstand und der deutsche Angriff setzte mit gutem Eckolg ein. Die Russen mutzten aus Heller Flucht ein paar tausend Gefangene und 6 Batterien lassen. Dre völlige Ausnutzung des Sieges wurde nur dadurch verhiudeck, das- die russische Heeresleitung, um sich Luft zu schaffen, Wetter nördlich vom Njemen aus Olita der nec Tr»w>en heranwarf, so daß die nun cm Rücken gefährdeten deutschen Truppenteile kerumgezogen werden mußten. Ern wenig später hatte von Kowno her eine nordwestliche russische Bewegung gegen Wirballen eingesetzt. liniere ganze Linie stand in stacken Feldstellunge». Me Kämpfe auf diesem Abschnitt dauern sock. Am Tage fanden heftige Ackilleckekämpfe statt, die gegen Abend heftiger wurden. In den Nächten setzte russischer Jnsantecke- angckff ein, der die russischen Kolonnen bis an unsere Drahthindernisse brachte. Bor ^unserem vernichtenden Schnellfeuer kam er hier jedemals zum Stehen und zum Rückwärtsjlnten Die Drahtscheren konnten nur an wenigen Stellen arbeiten. Die russischen Becknste müssen erheblich gewesen sein. . Nachtgefecht. Am späten Abend, in der Nacht zum 7. Oktober, sichren wir auf Landwegen zur Front Nachmittags schon um 5 llhr sing tue Dämmerung an, die hügelige Landschaft zu verschleiern, um 7 Uhr sah man nur di« Dinge, die in dem gelben LichtlvM unserer Wagenlateruen lagen. Ab und $u blinkte Licht ans einem Bauerngehöst, das der Krieg verschont hatte. Das Licht aus den Fenstern in der Nacht hat sonst Freundliches und Heimeliges für den späten Reisenden auf der Landstraße. Diese Häuser sahen wie mit ängstlichen Augen rn die Dunkelheit. Wenn sich eine der bunten Gardmen Wrückschob, zeigten sich spähende Gesichter mit beküurmeckem Ausdruck. Strecken und Strecken lang aber lagen die ausgestorbenen Döcker in noch tteserer Dunkelheit als Acker und Weide, wett die Schatten der Brandruinen und die Giebel der Gutshöfe das matte Restchen Licht tranken, das von den Wolkenrändern auszugehen schien. Da, plötzlich wurde der Horizont zu unserer Rechten, wo die russisch« Grenze lag, blaßrot. Dünn sah es nach einiger Zeit aus, als ob die Morgensonne über dem massigen, dunklen Wald anfsteigen wollte. Dabei kam hinter flattrigen Wolkensetzen der Mond zum Durchbruch. Eine zweite Sonne leuchtet neben der ersten auf, eine dcktte, eine vierte^ Der Hrnkmel wurde dunkelrot, und man sah über dem hellen Schem schwarze ©eJjnwben. Hinter der nächsten Giegamg ift auch der 'Donner der Geschütze zu hören. Er rollt in Salven, es domreck einzeln, nach kleinen; Pausen ist es, als ob am ganzen Horrzout entlang das dumpfe Grollen der iGeschütze zu hören ist. Der Nachtwind wird schneidend. Ich denke an die Truppe, dic setzt den Angckff erwartet, sehe förmlich, wie aus dem Grau der Ebene die grau-braunen Gestalten vorspringen, wie plötzlich die Scheinwecker ausblmkcn und die Rechen Mtt dem spitzen langen russistben Bajonett vorwärts stürmen, wie das Feuer unserer Maßt inengcweh-re losknatteck und die leichlrit Feldbatterien über die Stürmenden funken.... Unsere Pferde gehen Schritt für Schrttt, der Weg ist grundlos. I» den Pausen des Geschützdonners hört man das Schnauben der Gäule und das Knickchen des Lederzeugs. Ein Blitz geht über den Wald, eine kurze, leuchtende Bahn. Bald blitzt cs vor uns in schneller Reihenfolge. Morgen iverden wir die Granaten nahe kennen lernen, die wir jetzt nie fernes Feuerwerk sehen. Morgen sind nnr aus dem Schlachsielde. Zur Front. Diesmal fahren wir in unserm Wagen über dl« Gvcuze. TaS russische Schilderhaus ist inzwischen nock, mehr zusammen- gckallen. Man könnte das Zeichen annehmen. Tie rusiische Provinzstraße ist unkerdcsien an deutsche Ordnung gewöhnt worden. Man hat alle Löcher (sie hatte mehr Löcher als gute Stellen! sorgsälttg mit Ziegclsteüien auSgestopst und die deutschen Kolonnen haben die Stckne dann klein und gleich gefahren. Nun ist die große Einfahrtssttaße nach Rußland rot wie kalifornischer Goldboden Tie Gräber der llnsrigen zu beiden Setten smd letzt mtt festen Holzkrcuzen geschmückt. Aus einigen lzaben rastende Kolonnen wieder diese rührenden Herbstblumen gepflanzt. Tie Kirche des llcmeu russischen Ortes, die beim letzten Bckuch noch nicht beschädigt loar, hat inzivischsn erneu Granatschuß bekommen. Wir fahren schnell durch den Ock, vor uns dröhnt der Donner einer heftigen Ärtttleckeschlacht. Tie Einwohner sind scheinbar mcht besonders aufgeregt über den Kampf in ihrer Nähe. Maut gewöbut sich au die Kanonade wie au alles und lernt schnell die Entfernungen abzuschätzen und die mögliche Gefahr zu berechnen. An einer großen Windmühle lassen >vir Pferde und Wagen zurück. Erstens erlauben es die Woge nicht mehr, daß sic weitcr- kommen, und zwettcns die Ruffcn. Wir sind aus dem Schlachtfeld. Anders als bei Trengfurt, wo wir von der Höh« wie in «inert Kessel hineinblickten, zeigt sich Wer die Schlacht. Dort war vor« dem typischen modernen Schlachtfeld nichts zu scheu, denn man sah viel zu viel. Das hügelige Terrain, die vielen Ortschaften und die schon gebrochene Widerstandskraft der Russen ließ altes näher kommen und in lebhafter Bewegung sein, gab jarbigere Bilder, als es sonst möglich ist. Hier sehen wir zunächst nichts als die wetten Stovvckfelder, ferne einzelne Gehöfte. Ern« wette offene Landschaft mit Sonne und, einzelnen wuchtigen weißen Wolken darüber. Keine Truppen. Mur eine Kompagnie Jäger, blusiimge Freitottlige, die zuM ecktenmal ins Gefecht kommen, zieht vorüber. Ihr« neuen Extra- unisormen und dic schönen Dachsfelltornister fallen auf, da mau sonst nur Truppen sieht, die zwei Monate unter allerschwerftent Bedingungen im Felde gestanden haben. Nach ganz kurzer Zett ftttt» sie aber auch wie vom Erdboden verschluckt. Wir gehen über die Höhen wetter mtt Richtung auf ein größeres 1 Gehöft. Das Krachen vor uns wird stäcker, und durch den dumpfen Geschützton klingt ein Heulen und Zischen, als ob der Sturm durchp altes Mauerweck klagt: Granaten Wem» man den hohen Ton zum ecktenmal höck, ist ein e m der Geschützdonner wie freundliche Musik dagegen Das singende An- und Abschwelleu rckßt an allen Nerven Aber im Felde hat man: natürlich keine, die Dinger parieren auf einmal lote ans mili- täcksch s Kommando. Hinter cknem Heuschober stehen Bespannungen und AckDerir- mrmuschaften Einzelne Soldaten gehen mtt Kochgckchirrcn langsam über das Feld. Unsere Gruppe muß sich auslösen. Die Russen pflegen kleine Gruppen aus freiem Hügel besonders und mtt Vorliebe zu beschießen. Ferne sehen wir durch das Glas denllich die weißen Ticrnw einer ruffischen Kirche. Auf russischer Seite scheint ein Dock in Brand geschossen worden zu sein. Aber außer leichtem Ranch ist nichts zu erkennen. Ein Soldat erzählt uns, daß das Gehöft vor uns vor kupzeot unter Granatfeuer gestanden hat. In einer Neinen Senkung, ein paar Hundeck Met« vor uns, sehen wir dic Schützengräben Links vor uns war das uicder- trächsiq singende Geräusch ab« stärker. Wir glauben ab« nicht recht daran, daß ber Gruß unH galt. Ta sunrmtt es dicht üb« uns. Fünfzig Meter hint« uns stckgt eine braune Erdwckle hoch, ein noch unangenehm«« Laut als vorh« entsteht dabei. Fast wie hohes Gelächt«. Wir können dieser russischen Ehre ja doch keine Gegenhöflig- kctt qcgenüb«setzen und gehen schnell den Abhang zum Schützen- graben Wnunt«. Da saust lirtks vor uns, diesmal noch nähert die braune Erdwelle hoch. „Niederwecken!" schrett d« uns führende Oberleutnant. Wir liegen zreinlich schnell am Boden. Ebenso wie die Soldaten, die uns am nächsten stehen, und »vacken d« Dinge, die da kommen sollen Dorläusig ab« haben die Ruffen genug Munition für uns Verschwender Es bleibt ckne Wette stütz Beide Granaten krepieckcn. Ab« nach Wes« p«söittichen Eckahrnnq außervrdenttich schlecht. Soldaten erzählten denn auch Der Urieg aus der Vogelperspektive. Das ganz neuartige und seltsame Bild, das der Krieg dem Flieger aus sein« hohen Luftwarte darbietet, schildert bin englisch« Wegerleutncrut in anschaulichen Briefen an seine Mutt«, die die Daily Mail veröffentlichtz „Das Leben hi« draußen und hoch oben ist so völlig »«schieden von allem, was Du Dir vorstellen bannst, daß es fast unmöglich ist, es zu beschreiben. Laß Dir mein gewöhnliches Tagewerk «zMen Um 6 Uhr morgens nimmt man in aller Eile sein Frühstück, und dann geht es los. In we- ickg« als einer Stunde ist man 30 Klm, entfernt üb« einer Schlmht, die dicht unt« dein« Rase todt: Hundecke und Tausende von Menschen, die in den verschiedensten Stellungen aus den verschiedensten Gräben und Schanzen aufeinander losschiehen, und wicht zu wenige schießen auch auf einen selbst. Das alles sieht von der Lust h« so komisch und merkwürdig aus, weil man die Geschuhte auf beiden Setten der Kämpfenden und von jedem Standpunkts aus sehen kann, während die da unten in den meisten Fällen nicht einmal das sehen, worauf sie schießen Gs ist ein durchaus wissenschaftliches Hrwschlachten. Eine Battecke erfährt z. B„ daß «n Drupp. k>« Fchnde an cku« bestimmt», Stelle sich eingograben hat: sie richtet ihre Kanonen auf diese Stelle, ohne zu sehen, welche Wirklmg ihre Geschosse haben. So hatte ich z. B. neulich Kanonen gesehen, die Granate üb« Granate auf eine bestimmte Stelle niederhageln ließen, und doch war auf einem Umkreis von Kilometern kein Mensch dort. Borgestern sah ich, wie einige deutsche Granaten mtt gewaltigem Gedröhn mitten in einem unser« Schützengräben explodierten. Eine nach d« andern. Die Verluste müssen furchtbar gewesen sein. Es ist ein ge- walttger Anblick von oben. Wir kckogen auch unser Teil ab, denn sie haben besondere Kanonen, mtt denen sie gegen Flugzeuge schießen, und diese gefährlichen Dinger lauern überall aus uns, ganz abgesehen von dem Gewehrfeu« und den Schrapnells. Neulich machte ich einen Erkundungsslug von etwa 200 Klm.; ich war völlig erfroren, aber da cknem das täglich passiert, so gewöhnt man sich daran. Es war fein besonders interessant« Aufklärungsflug. Wir warfen ckn oder zwei Bomben auf cknige Biwaks, die dadurch doch etwas in ihrer Ruhe gestöck wurden, denn sie fingen an, auf uns mit Gewehren zu schießen. Tann aber kamen diese deutschen „Anti-Flugzeug-Kanonen", und das ist ckne recht unangenehme Sache. Diese Kanonen feuern ckne Art Schrctt»- nell, das in einer bestimmten Höhe explodiertz Sobald sie unsere Höhe h«ausgefunden haben, dann schleudern sie mit diesen Kanonen so sieben vd« acht Schrapnells zu gleicher Zett, die alle um einen herum explodi«en. Jedes Schrapnell ist mtt runden Kugeln geladen, etwa so groß, w-ie die Murmeln, mit denen wir als Kind« spielten, und die pfeifen cknem rrun um die Ohren. Eine von diesen Kanonen hat es bckouders auf uns abgesehen und trifft mit ckn« tvahrhaft instinktiven Sich«hckt. Wtt haben ihr den Spitzrramen „Archibald" gegeben. Während mein« Feuertaufe bei Maubeuge blieb ich noch von ihr verschont. Wir flogen damals in Wolken wckt üb« die feindlichen Stellungen, uird als wir glücklich zurückkamen und die französischen Annen erblrckteu, da gingen wir tiefer herunter und wurden plötzlich mit cknem Feuer aus Wohl tausend Gewehren begrüßt. Mau hatte mich für einen Deutschen gehalten, wckl meine Maschine von den andern verschieden ist. Das war mckne Feuertaufe, die ich nie vergckjen werde. Wein erstes Gefühl war lleberraschump der sogleich ckne Ack Furcht folgte, die dann in ein« Art Bezauberung überging. Ich war wirNich fasziniert von den Löchern, die in den Tragflächen «schienen, wenn eine Kugel durchschlug; es waren glücklicherweise nur wenige. Ich guckte aus meinem Apparat herunt«, um zu sehen, in was für ckn« Höhe ich, war, als mir ckn Holzsplitteo an die Stirn flog, den eine Kugel losgeckssen; glckchtzcktig zerschlug ckne Kugel den Pettoleumbehält« und alles Petroleum floß aus. So mußte ich denn herunt« und konnte froh sckn, daß ich glücklich landete. Das nächste Mal machte ich Bekanntschaft mit „Archibald". Wir waren bck Baten- ciennes aufgesttegen, und plötzlich sah ich fünf od« sechtz dicke Rauchwolken um mich, und dann regnete es Kugeln. Das alte Ding ckchtck jeden Dag bei uns Schoden an. Das Flugapparatmodell, dos auch meine Maschine hatte, hat großes UnMck gehabt. Es waren nur vt« solch« Apparate, und sie sind alle futsch Der «sie fand sein Ende bei Annens; « stürzte zu Boden wnd ging in Flammen, auf, wob« Flieg« und Mitfahr« mrbrannten. Der zweite wurde zwischen Amiens und Maubeuge herunttrgeschossen. Der dritte war mckn«; « zerbrach beim Lmideu, mü> ich Eant wie durch ein Wund« davon. Die vierte Maschine wurde »«bräunt gefunden, nachdem man sie sckt zwei Tagen vermißt hatte Bon dem Schicksal des Fliegers wußte man nichts, bis ein Kckegskomckpondent, d« von den Deutschen gefangen genommen worden war, berichtete, er hätte das Grab des Flieg«s bck Enghien nördlrch von Mvns gesehen Die Deutschen hatten ein Kreuz darauf gestellt, auf dem geschrieben stand: „H«r Wer". (Wer englisch für das deutsche.Flieger".) gleich, ixifs gestern und vorgestern Granaten dicht bei ihnen ttn- «eschlagcn wären mit dem einzigen Resultat, daß ordentliche Erd klumpen gegen sie gestogen waren Die Füllung scheint zu schwärt, zu sein, der lehmige Boden zu weich. Atif jeden Fall eine für uns angenehme Zusammenstellung. Tie Mannschaften sagten uns gleich als Begrüßung: „Ach, Sic haben sich warmes Mittagbrot bestellt! Zwei Portionen ist ein bißchen wenig . . . Im Schützengraben, Wir halten leider viel zu wenig Zigaretten, Tie letzten Nester, in denen wir gelegen hatten, wareir völlig ohne Bewohner, so das, unsere Vorräte knapp geworden waren, Das Wenige löste trotzdem allgemeine Freude aus. „Und jetzt noch'n Topp Kaffee, dann tausch' ich mft keenem Jrvhfürschten," sagt ein Berliner, „Uebrigens ooch ohne Kassee nich!" Tic Leute lagen seit vier Tagen in ihrer Position, Sie hatten also Zeit gehabt, sich einzurichlen. Ganze Erdhöhlen mit Platz für zehn bis zwölf Mann waren da gebaut worden, tüchtig mit Stroh ausgcpolstert gegen die bitterkalten Nächte. Freilich, die wenigsten von den zwei Regimentern hatten des Nachts etwas von ihren Kunstbauten, Plan rückt in den Laufgräben an Stück vor: und Nacht für Nacht greisen die Russen an. In der vergangenen Nacht hat eine Granate die Regiments^ sahne in zwei Stücke zerrissen. Zwei Mann tot, vier verwundet, „Nun ist die Fahne noch viel schöner," sagten die Leute, Die Sonne gab am Mtttag tüchtig Wärme, Es wurde ab- gekockst. Man hatte Kartoffeln, sogar mtt Salz, Man lag auf dem kurzen Gras, man ging umher, Kameraden bei der andern Kompagnie zu sprechen, und man schlief in den .Hütten, Allerdings war dieser Tag der erste wirllich schöne Sommcrtag seit Wocheti und gerade seine Klarheft versprach Kälte sür die Nacht, Den Gesichtern, auch denen der Offiziere, sah man die Strapazen au. Der Feldzugsbatt verdeckt doch nicht alle schärfen^ Linien um den Mund vom Zusammenpressen der Lippen, Alles fragt nach Nachrichten aus dem Westen und von der österreichischen Armee, „Wir wissen nichts, gar nichts," immer wieder sagen sie dasselbe, ,Zst cs jwahr, dass schon Japaner auf russischer Seite kampsen?" In diesem Falle konnten wir ihnen sagen, daß mtt großer Wahrscheinlichkeit zwar keine japanischen Truppen bei den Russen fochten, aber japanische Geschütze unter japanischen Offizieren schon bei den letzten Kämpfen mitgewirkt haben sollen, japanische Geschütze? Also deutsche Geschütze," Schweigen. Aus einem Bündel Stroh lag ein vielleicht dreizehnjähriger Junge. Man erzählte uns. daß der Bengel und iwch ein ariderer sich dem Bataillon angeschloffen hätten. Sie gingen nicht nach Hause zurück: sie würden sich schrn nützlich machen, hatten sie erklätt. Die beiden haben sich wirklich nützlich gemacht imd man bat sie behalten, Mgesehen von dem besonderen Fall scheinen sich mir aber dreizehnjährige Jimgen dadurch noch nützlicher zu machen, daß sie etwas Ordentliches lernen und in der Schule fleißig sind. Man wird Burschen, die.etwas gelernt haben, ttr den nächsten Jahren noch nötig haben, vermute ich. Um zwei Uhr wurde die Feldpost verteilt. Im Schützengraben, Die Freude der Leute, die kompagnieweise anlraten, stvenu sie einen Brief, eine Karte, ein Feldpaktt bekamen, ist ergreifend, Die ganze Kompagnie nttnmt Teil an jeder Zeile Ein braver Grenadier !>atte eine Mundharmonika erhalten und probierte ine aus, „Selbst die verdamm tischen Granaten machen nicht solche scheußliche Musik wie du!" meinten die wohlmeinenden Kameraden, Selbst die Granaten, Die Granaten, obwohl sie gerade hier in ibet Deckung erst gestern einen Offizierstellvertreter buchstäblich zansttnandergettssen hatten, machen bei diesem weichen, lehmigen ,Boden verhälttitsmäßig wenig Eindruck, Man spricht von ihr wie von einem ruppigen Kett, aber geradezu sarkastisch Schrapnell- ffeuer ober muß auf dir Dauer demoralisierend wetten, wenn es wichtig streut natüttich, Ausblick. Mit dem österreichischen Kvllegen gehe «h an der Deckung ent- Jtang weiter in der Richtung aus 'das große iveiße Gehöft, Wir stehen ans dem Hügelrand. Uebcr uns heulen Granaten und schlagen sehr weit nach rechts und links ein. Ein gutes Stück hinter uns glänzend anfgestellt feuern unsere schweren Battetten, -Leichte Batterien, den Jnsauterftangriff zu empfangen, sind nördlich von uns deutlich zu sehen. Ein paar hundert Meter vor uns, dicht vor Ostankino, steht tttu größeres Bauerngehöft, Wieder das Heulen in der Lust, Dampf steigt auf, Rauch, bald brennt das Haus, das dtt Russen in Brand geschossen haben, Einsckstag und Wirkung folgen sich erstaunlich schnell. Unsere Battctte in der Nähe des Gehöfts, aber weiter von unserem Standpunkt nimmt Stellungswechsel vor, ohne jedoch irgendwelche Verluste zu erleiden. Einzeln gehen wir dann alle zusammen den tief eingeschntttenen Weg nach der größeren iveißen Häuscrgruppe, unserem ursprünglichen Richtungspunkt hinaus. Das polnische Nest ist ziemlich zerschossen, Eine Art Herrenhaus steht noch. Wir durchschreiten einen alten Garten mtt Obstbännirn, Die Granaten haben viele Zweige abgeschlagen. Ein Tannenbaum ist selffam gekappt, cs riecht statt nach Harz und nach Tannennadeln, Ich muß plötzlich an Weikimchten denken und daß ich versprochen habe, meiner kleinen Tochter ttne Wiege aus Warschau mttzu- bttngen. Den Gatten begrenzt nach der Feldseite ttne Aller von jungen Espen, Wir richten unsere Gläser durch die Lücken und sehen wieder dieselben Türme und hier und da lttchten Ranch über den russischen Stellungen, Wttter nördlich können wir ttn paar von unfern feuernden schweren Battetten entdecken, Ihr Feuer verstärkt sich und rollt jetzt fast ununterbrochen. Die Ställe sind leer. Im Pferdestall treiben sich zwei elende Klepver halsterlos herum. Ein flttnes Stallgebäude hat ttnen zwtt- ten Ausgang mit Ausblick auf die Ebene, Wir stehen dicht an der Mauer unter dem niedttgen Strohdach, In dem llttneu Garten davor blühen Astern, Der Hügel fällt hier stttl ab. Eine Granate krepiett an sttnem Fuße, Es ist sehr sonnig, fast warm. Wenn das Feuer aus ttue kurze Wttle schweigt, hört man das Sausen ttnes großen Käfers, der drinnen fortwährend gegen die Schttbe stöbt , . . Der Abhang vor uns und rechts neben uns ist das Ziel von russischen Scharfschützen, Gestern wurde ttner der Uusttgen ge- trossen. Das schatte Testet des Gewehrfeuers klingt jetzt auch auf. Die Vorposten schttnen Fühlung zu haben. Auch von wttter nördlich stingt lebhaftes Helles Geknatter herüber. Auf dem Hos, auf ttnem alten Großvaterseffel, sitzt ein Unter- ofsizier und löffelt aus ttirem mächttgcn Kochgeschirr Hühnerbouil- lon. Es gibt fette Hühner dort. Wenn er ttne Pause zwischen zwtt Löffeln Suppe macht, summt er ttn Lied, Halblaut. Ich kann die Wotte verstehen, well ich die Melodie kenne, „Und ttn bißchen Rotwttn . . ." Er ißt ttnen Löffel, „Und ttn bißchen Braten . . ." Er ißt ttnen Löffel und sähtt unvermittest sott: „Bloß weg'n das Schinderaffa, schinderassa, bum." Wieder ttn Löffel, Dann seufzt der Mann tief aus. Schüttelt den Kopf und geht mit sttnem leeren Geschirr in die Richtung der Schützcnlftnc,' Wieder bei der Mühle, Wir müffen uns eilen, Die Zttt mahnt, unser Magen übrigens auf ttnmal auch. Es geht wieder im Gänsemarsch- Ein Kollege, der ttnen Augenblick zuttickblttbt, hött ttn psttfendes Geräusch neben sich. Eine russische Gewehrkugel, Wir gehen doch lieber in der Mulde wttter und kommen an den verstreuten llttnen Erdhütten vorbei, in denen, meist breit grinsend, die Verbindungsleute sitzen, lieber uns in sehr großer Höhe zieht ttn Flieger, Me außer- ordcnttichc Höhe, die er über unseren Positionen hält, läßt auf einen Russen schließen. Sttne Beobachtung aus dieser Entfernung wrrd mcht gerade besonders wertvoll sttn. Me mir auch ttn Ltzcker Bürger ttn Croquis zttgte, das er von ttnem russischen Flieger gttuuden hatte und das geradezu rmiv aussah. Als unsere Pferde antrabten, verstärste sich die Kanonade noch mehr. Wir konnten den Grund vermuten, da aber die Operationen noch nicht beendet sind, ist mchts darüber zu sagen. Wir konnten uns nur mit Freude überzeugen, daß unser Zentrum in dem mächtigen Artillettckampf nicht litt, daß aber ans russischer Sttte die Wirkung unseres Feuers erbeblich gewesen sttn muß. Me russische Vorbereitung sür den Jnsantetteaugttss war also völlig mißlungen. Die Einordnung des Gesechtstages, den wir dankbar mtterleben durften, in den Zusammenhang der Kämvse auf der 150 Kilometer langen Frontlinie muß späterer Zttt Vorbehalten werden. Wir trugen mit imch Hause den unoerlöschlichen Eindruck stillen und schlichten Httdeniums, das sttne Schuldigkeit tut mit Selbstverständlichkttt und ttnem fast htttcren Ernst, Man sieht die deutsche Zukunft trotz schwerer Ztttensorge hell und schön, wenn man aus den deuffchen Schützenlinien kommt, Rolf Brandt, Kttegsbettchterstatter, Verlustliste. Landioehr-Jnfantcrie-Nrftiment Nr. 116, Türmstadt, Blatt am 8, und 10,, Bitry-le-Franyois vom 8, bis 10. und andere Geseihte vom 9, 13, 9, 14, 1, Kompagnie: Lt. d, R. Walter Falkenhagen wt. Vize- seldw, d, Landw, Osffz.-Stellvertt, Fttedttch Hahn lvw, UffS- Wilh, Lortz lvw, Uffz, Anton Schnauber lvw, Gesr. Adam Ainend lvw. Wehrm, Georg Bonin lvw, Wehrm Theodor Engelhardt lvw, Gest, Joh Frank lvw, Wehrm, Jakob Fritz lvw, Wehrm, Georg Gandoul lvw, Wehrm, Friedrich Geiß I, lvw, Wehnn, Ludwig Geiß III, lvw, Wehrm Michael Goßmann lvw, Wehrm. Peter Göttmann lvw, Wehrm, Ludw, Heddettch lvw, Wehrmann Fricdr, Henzel lvw, Wehrm, Christ Hehl lvw, Gest, Httnr. Jungmann I, lvw, Wehrm, Ludw, Jungmaun II. lvw, Wehrm. Ludw, Wilh, Jungmaun III, lvw, Wehrm. Karl Klein tot, Gest, Ehttst. Koser lvw, Wehrm, Fttedttch .Kraus I, lvw, Gest, Hornist Karl Kühl I, lvw. Wehrin, Peter Kuhlmann lvw, Wehrm, Adam Lautenschläger lvw, Gest, Httnttch Lttdetttz lvw, Gest, Joh, Lerch lvw, Gest, Httnttch Magenwstth lvw. Wehrm, Nathan Mathes lvw, Wehrm, Kaspar Melchior lvw, Wehrm, Valentin Nehrwttn lvw, Wehrm. Philipp Ofenloch II. lvw, Wehrm, Joh, Pansch lvw, Wehrm, Osstrr Pütz lvw, Wehrm, Joh. Rager lvw. Wehrm August Rttnhard I, lvw, Wehrm Adam Rettig lvw, Gest, Philipp Rindffiß lvw Wehrm, Karl Ritz lvw, Wehrm, Georg Rüder lvw, Wehrm, Georg Fttedttch Rückert lvw, Wehrm, Adam Saal lvw, Wehrm, Ludw, Selzer lvw, Gest, Ehttstürn Simon lvw, Gest, Max Spengler l»>v, Wehrm. Joh, Schäfer I. lvw, Mhrni, Ludwig Schimpf lvw, Wehrm, Job, Sclmitzer lvw, Wehrm. Nikolaus von Stttn lvw. Wehrm, Philipp Sttöhingev lvw, Wehrm, Httnttch Volg lvw, Wehriu. Nikolaus Wttland lvw. Wehrm, Daniel Wttmer lvw, Wehrm, Chttstof Weygandt lvw, Gest, Adam Wick lvw, Wehrm, August Willmann lvw, Wehrm Joses Wunderlich lvw, Gest, August Gebhardt verm, Wehrm, Michael Groh II, verm, Wehrm, Franz Hallstein verm, Gest, Karl Heldmann verm, Wehrm, Karl Herrmann verm, Wehrm, Joh, Lawall verm. Mhrm, Jakob Merkert verm. Wehrm Httn- ttch Spilker verm. 3, Kompagnie: Oberlt, d, R, und Konrpagnieführer von Lorentz schvw, Wehrm, Wilh. Heß low, Mhrm, Heinrich Kirsch lvw, Wehrm, Franz Strzoda lvw, Wehrm Philipp Herbold lvw, Wehrm, Valentin Gättner lvw, Wehrm, Joh, Haus lvw, Wehrni. Hernianu Konzack low, Mhrm, Fttedttch Eichhorn lvw, Gest, Georg Hannewald lvw, Wehrm, Ludw, Kling lvw. Wehrm, Willy Sundhttmer lvw, Mhrm Peter Krautwuttt lvw, Uffz. Konrad Petri lvw, Wehrm Hugo Schneider lvw. Wehrm, Joh, Ko hl Haas lvw, Wehrm Phil, Schmitt lvw, Mhrm Georg Pfuhl lvw, Gest, Ludw, Mlh. .Herz lvw, Wehrm. Georg Kropp lvw, Wehrm. Karl Brunner lvw. Wehrm, Ludw. Schuch- mann lvw, Mhrm Philipp Cov lvw, Wehrm Adam Weber lvw, Gest, Wilh, Lücker lvw, Mhrm Httnruh Gtttznoauer lvw, Mhrm. Philipp Gerbng lvw. Mhrm Andreas Müller low, Wehrm. Phllipp Müller lvw. Wehrm. PW. Licknoig Gerhardt lvw, Mhrm, Joh, Chttst, Jakobv lvw, Wehrm Georg Dippel lvw, Wehrm, Joh, Georg Fischer lvw, Wehrm Karl Heegcr lvw, Vizefeldw, Ossiz.-Stellvertr, Hermann Heim tot. 4, Kompagnie: Feldw,-Lt, Otto Schmidt lvw. Vize- seldw, Dr, Fttedttch Mayer tot, Vizefeldw, Heinttch Koch schvw, Uffz, Httnttch Blümler tot, Gesr, Franz Ruh tot, Uffz, Phllipp Thierols lvw, Wehrm, Franz Zttl lvw, Wehrm Michael Gum- bert lvw, Wehrm, Joh, Hernttch Schwab loiv, Wehrm. Jakob Hell lvw, Wehrm, Georg Schmidt lvw, Mhrm, Lorenz Becker lvw, Wehrm, Georg Schnöd lvw, Mhrm Mlh, Schwd lvw, Wehrm, Georg Eckhardt lvw, Mhrm, Fttedttch August Schneider lvw, Wehrm, ?ldolf Becker lvw, Wehrm!. Christian Keller lvio. Mhrm, Joh, Kübel lvw, Wehrm Joh, Httnttch lvw, Mhrm. Katt Hohmtter lvw, Gest, Peter Josef Mnth lvw, Wehrm, Michael Kabel lvw, Wehrm, Katt Kunz lvw, Mhrm, Hernttch Jungmann lvw, Wehrm, Jakob Schmitt lvw, Mhrm, Heinrich Beyer verm Mhrm Jakob Asthttmer verm, Gest, Httnttch Schlutter lvw, Mhrm, Httnttch Poth schvw, Mhrm, Jakob Knecht lvw, Wehrni, Georg Becker verm Wehrm Fnedr, Barth verm. Gest. Httnttch Gättner verm, Gest. Georg Schnttl- bächer verm Gest, Anton Regner verm, Uffz, Gustav Pharo verm, Wehrm, Jakob Maas oerm, Wehrm Heinttch Blam verm, Wehrm, Valenttu Ofenloch verm. Uffz. Johann Fuchs verm, Gesr, PWipP Hosmann verm. Mhrm. Joh. Hefrich öetBtifet. Wehrm, Robert Kreutzer verm Stabs Leutn. Dittman (oder Dfttmar) lvw. 5, Komchagnie: Gest, Mber tot. Gest, Whl schvw, Wehrm, Metz lvw, Wehrm Hahn schvw, Mhrm. Groß lvw, Wehrm, Alles lvw, Uffz, Fuchs lvw, Uffz, Gelhaar lvw, Uffz. Köller schvw, Wehrm, Lein lvw, Wehrm, Seftw IV, lvw, Gest. Seipp lvw, Wehrm, Jmrnelt lvw, Wehrm Tiegel lvw. Wehrm. Schmidt X. lvw, Wehrm Hofmann lvw, Mhrm HI, lvw, Wehrm, Becker lvw. Wehrm, Reyschmidt lvw, Wehrm Stern lvw, Wehrm. Hopp lvw, 7, Kompagnie: Hanptm, d. Res. Becker lvw, Uffz, Becht- hold tot Gest, Porcharz schvw, Wehrm. Busch schvw, Wehrm, Ester schvw, Wehrm, Graf schvw, Mhrm Tillmann schvw, Usfz. Gerhardt lvw, Wehrm. Becker Perm Mhrm Haas tot, Wehrm. Fürst schvw, Wehrm, Nan lvw. Mhrm Schmidt tot Wehrm, Ulm schvw, Uffz, Wagner lvw, Wehrm Grrmm lv«, Wehrm, Krämer lvw, 8, Kompagnie: Oberlt, d. Res Schreiber lvw, Leutn, d, Rtt, Bcckcr (ohne Angabe des Bornamens) tot, Leutn, der Res. Konrad lvw, Wehrm, Boß tat, Tambour Mißmüller tot. Ufsz, Wehrung schvw, Gest, Buß schvw, Mhrm, Schick schvw, Wehrm, Horst schvw, Webrm Schumann schvw, Wehrm Httn- rich Müller II, schvw, Gest, Ludwig Jung lvw, Gest, Mber lvw, Wehrm, Winter lvw, Mhrm Ruhl lvw, Wehrnr. Dietz lvw, Wehrni, Ringel lvw, Mhrm, Johs, Lapp lvw, Gest, Haas lvw, Gest, Mühlich lvw. Wehrm. Gehrhardt lvw, Wehrm Opper lvw, Wehrm. Thier lvw, Feldw.-Lt. Kaufmann tot. Wehrm Hock tot, Wehrm. Lcruth tot, Wehrm Brück tot. Gest. Tranb tot. Gest, Tern schvw, Uffz, Obernhttn schvw, Uffz, Bock schvw. Uffz, Thomas schvw, Wehrm, Jung II, schvw, Wehrm Kingenbach schvw, Wehrm. Schwarz schvw, Wehrm, Schlosser schvw, Wehrm, Georg Oswald schvw, Wehrm. Lein schvw, Wehrm Schweitzer schvw. Vizefeldw, Heuser schvw, Vizefeldw, Klingelhöser tot, Mhrm, Kalbflttsch schvw, Wehrm, Meß schvw, Viztteldw. Neuroth lvw, Gest, Sttbctt lvw, Wehrm. Rrchtbcrg lvw, Mhrm, Pins Ruhl lvw, Wehrm. Jäger lvw, 9, Kompagnie: Oberst, Otto tot, Uffz, Kuße tot. Uffz. Sann tot, Uffz, Weckmanu lvw, Uffz. Tröller lvw, Gest, Schultheis tot. Gest, Schniette tot. Gest, Lehr tot. Gest. Becker tot. Gest. Schumann tot, Gest, Rrebeläng lvw. Gest, Kappes lvw. Gest, Fenchel lvw, Gest, Lern lvw. Gest, Kerndach lvw Gest, Honrttghausen lvw, Gest, Lattle lvw, Wehrm, Schmidt wt, Wehrm, Frank tot, Wehrm Mzenhcftncr wt, Wehrm Kaufmann lvw. Wehrm, Groh lvw, Wehrm Stiller lvw. Wehrm Vetter lvw. Wehrm, Schulz lvw, Wehrm, Fölsing low. Wehrm, Hofmann lvw, Wehrm, Herzberger lvw, Wehrm. Httnttch Schmidt lvw, Wehrm, Klipper lvw, Mhrm Stein low. Wehrm. Schwarz lvw, Wehrm, Schäfer lvw, Wehrm, Hartung lvw. Mhrm, Sach; lvw, Wehrm, Köth lvw, Wehrm, Knebel lvw, Mhrm, Herme; lvw, Wehrm, Weller lvw, Gest, Slndreas Lust lvw. Mhrm Sttbert lvw, Wehrm. Hamel lvw, Wehrm, Raab lvw, 10, Kompagnien Oberlt, d, R, Schäfer lvw Mhrm. Stahl st'w, Wehrm. Bähr lvw. Wehrm. Nagel lvw. Wehrm. Jost tot. Mhrni, Nttchelmann lvw Mhrm. Scherer lvw, Wehrnr Kaiser lvw Unteroff Mit loiv, Unteroff, Psttfer lvw, tvcir. Heun lvw, Wehrm, Kirchner lvw. Unter off. Seibold lvw. Geft^ Steinmetz lvw. Mhrm. -Bender tot. Wehrm, Laupus log, Mlrrm. Wust lvw, Vizefeldw, Buff lvw. ©etr. Groß lvw, Gest Wttnmann lvw, Unteroff, Bock lvw, Wehrm, Henning dri Mhrm. Gvth lvw, Gest, Eichenstetter lvw, Gest, Bach lvw, Mhrm. Schmidt lvw, Viztteldw. d, L,, Off.--Stellv. Heß lvw, 11, Kompagnie: Mhrm, Hernttch Hreckcr tot, Wehrm. Jakob Sch-ästr tot, Wehrm, Mgner tot. Untevoff, Becker low Unteroff. Stttn lvw, Viztteldw, Reitz lvw, Unterost, Rosenthal lvw, Wehrmann 'Aff lvw. Wehrmann Paul lvw, Mhrm. Holland lvw, Mhrm, Leckhardt lvw, Mhrrn, Gräf lvw, Gest, Borne- maun lvw, Mhrm, Sckzäser lvw, Wehrm, Raschle lvw, Wehrm. Harttnann lvw Mhrm. Will lvw, Gest, Rttn lvw, Ltzehrm. Lenz lvw Mhrm, Hübner lvw. Mhirn, Mayer lvw. Wehrm^ Pekinger lvw. Mhrm, Rerh svw. Wehrm, Heinttch Gaul lvw. Mhrm. Georg Gaul lvw. Mhrm. .Kttl lvw. Wehrm. Trvsr iW Gest, Jörg lvw Gest, Cloos lvw, Mhrni, Hengst lvw, Wehrm, Mbvecht lvw, Wehnn, Hilden beutel lvw, Gest, -Bnß lvw Wehrm. Rttmnnd lvw, Welxrm, Schulü lvw, Mhrm, Ludwig Roth lvw, Mhrm. Ludwig lvw, Tambour Kemps lvw, Mhrm, Müller lvw, Wehrm, Fuld lvw. Wehrm, Drechsler lvw, Mhrm, Achs lvw, Mhrm, Fett lvw, Mhrm, Köll lvw, Wehrm, Opper lvw, Mhrm, Kaus lvw, Wehrni, Wttthase lvw, Mhrm, Pfeil lvw, Wehnn, Mhl lwo, Dizefeldw, d, ii., Off,-Stellv, Lober tot Viztteldw, d, L, MattheS lvw, 12, Kompagnie: Wehrm, Wttl Itto. Wehrm, Scheid lvw Wehrm, Kriesch lvw, Wehnn, Hildrbrand tot, Wehrm, Zucküalrck tot, Wehrm. Adler vm, Wehrm, Stttnmüllcr tot, Wehrm, Schntt- der lvw, Wehrm, Schwarz lvw, Mhrm, Goirdoll lvw, Unteroff, Jung loiv, Vizefeldw, Klinktt lvw, Mhrm, Müller lvw, Wehnn, Httser low, Welnm, Rofenstttn lvw, Wehrm, Gttcge lvw, Wehrm, Erhardt lvw, Unteroff, Wen; lvw, Wehrm, Wttl lvw, Wehrm, Dmiershausen lvw, Webrm, Nickeldreher lvw, Wehrm, Brück II. lvw. Wehrm. Schmidt lvw. Wehrm. Bttickmann lvw, Wehrm, Mlf vm, Wehrm, Schwarz lvw, Wehrm, Rapp lvw, Mhrm, Oppenheimer lvw, Mhrm, Stern lvw, Wehrm, Heß lvw. Wehrm Hahn lvw, Vizefeldw, d, R, Off.-Stellv, Brandt lvw, Vizefeldw, d, Landw, Off.-Stellv. Usinger lvw. Gießeuer Strafkammer. k. Gießen, 13. Oktober. Freigesprochen wurde der Lotteriekollekteur Otto K. in Eisenach von der Anklage des Vergehens gegen das hessische Lotteriegesetz vom 14, Februar I(KK> und zwar mangels Beweises. Tcrselbe hatte nicht mit dem hesi, ZulaffnngSstemvel versehene Lose nach Hessen geschickt. Zur Erwirkung der Bestralnng muß nach einem Urteil des Großh. Ober- lnndcsqerichts absichtliche Widerrechllichkeit nachgewiesen werden und das war, obschon ein großes Maß von Wahrscheinlichkett dafür sprach, nicht möglich. Drei Monate unb zwei Wochen Gefängnis wegen eines Stallhasen erhielt der Arbeiter Karl W. II. in Schlitz. Derselbe hatte seinem Nachbar einen Stallhase» aus einem verschlossenen Kaste» entwendet, nachdem er die Bänder des Türchens abgerissen hatte, und mußte deshalb, obwohl ihm das Gericht in weitgehendstem Maße mildernde Umslände zubilligtc, wegen schweren Diebstahls bestraft werden. Wegen Sittlichkeits-Verbrechens vorbestraft ist der 69 Jahre alte Taglöhner Johannes N. aus Reichelsheim i. d. W. Er hat sich neuerlich in einer Unzahl von Fällen nach § 176 Ziff. 3, 74 St.-G.-B. vergangen. DaS Gericht erkennt heute aus «in« Gesamizuchthausstrale von 3 Jahren gegen ihn und spricht ihm di« bürgerlichen Ehrenrechte aus di« Dauer von süns Jahren ad. Eingesandt. (Für Form und Inhalt oller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redattion dem Publikum gegenüber kttncrlcj Verantwortung.) Flurschaden durch Tauben, Bon allen Setten werden die noch zu Hause gebliebenen Landlvirte angehalten, ihre Grundstücke zu bestellen. Dieses geschieht auch allenthalben. Dann sollte aber auch dahin gewirkt werden, daß die Tauben während der Saatzttt eingehalten werden. Einsender sah vorgestern etwa 100 Stück auf einem fttsch gesäten Wttzenacker, Tie Tauben holen Tausende Körner, welche nicht ganz gedeckt sind, aber doch zum Kttmen kommen, hervor, und die Aehren werden im nächsten Jahre fehlen. Die Landwitte wundern sich dann, daß ihre Aecker, welche mit guter und rttchlicher Saatstucht bestttlt ivnrden, trotzdemzu dünn stehen. Das nicht einzuhaltcnde Federwttd dezinttett die Saat gerade genug. Es wird hoffentlich dieser Hinweis genügen, daß entsprechende BerUgungen erlassen werden. wrchliche Nachrichten« Evangelische Gemeinde. Heute abend 8 Uhr: Kttegsbetslunde in der Johanneskirch«. Pfarrer Bechtolsheim«r. Evangelischer Gottesdienst. Ktrchberg: Mittwoch, den 14. Oktober, nachmittags 6 Uhr> Kriegsbetstunde. Standeramtsnachrichten. Bad-Nauheim. Aufgebote: September 5, Johann PWipp Rosenbecker, Hästiermttster in Bad-Nauhttm, nitt Fttcdettke Hermine Job in Kreuznach. — 29. Richard Httnttch Bernhard Aletter, Kraft«- wagenvermieter, mtt Elisabeth Peters, beide in Bad-Nouhettn, Eheschließungen: September 12, Chttsloph Stoll II,, Badewärter, mit Auguste Thomas, beide in Bad-Nauhttm, . Geborene: September 7. Dem Elektrotechniker Httnttch Stter ein Sohn, Httnttch Adam. — 10. Dem Kaufmann .Konrad Huber eine Tochttr, Hildegart Jda Margartta, — 13. Dem Zimmcr- mann Johannes Becker ein Sohn, Httnttch Karl Ernst, — 16. Dem Schneider Fttedttch Karl Stttküer ttne Tochter, JabKinc Margarethe, — 24. Dem Wäschereibesrtzer Georg Kilian eine Tochter, — 29. Dem Mißbinder Bernhard Zoller ttn Sohn, Hermann, Sterbesälle: September 9, Katharina Stamm, geborene Sattler, 48 Jahre aft, — 13. Hans Karl Steuernagel, 7 Monate alt, — 20. Wilhelm Schwab, Metzgcrmttster, 52 Jahre alt, —> 30, Eva Katharina Stttn, 5 Jahre alt, Friedbcrg. G e b o r e n e: September 26, D«n Kaufmann Michael Scheuer ein Sohn, Albett Helnmt, — 30. Dem Gastwirt Httnttch Neu eine Tochter, Elsa, — Oktobrr 3, Dem Maurer Wilhelm Ludwig Geck ttne Tochter, Anna Kathattne Margarethe. Sterbefälle: September 30, Johann Daniel August Müller, IKHrer i. P,, 73 Jahre alt, — Oktober 2. Pauline Raab, geh, Hardt, in Bingenheim, 29 Jahre alt, — 7. Emma King, 2 Monate alt. Grünberg. Eheschließungen: Oktober 3, Otto Steuernagel, Lehr- amtsasfttsor, mft Margartthe Karoline Mgner, Geborene: Okwber 4, Dem Fttscnr Httnttch Johannes Sttb ttne Tochter, Matte Ottftie, Sterbesälle: September 20, Karl RitterIV,, Landwitt, 71 Jahre alt_ Verantwortlich für „Feuilleton", „Gettchlssaal" u. „Vermischtes": L V-: August.Aoed- Am 22. August starb auf Frankreichs Erde den Heldentod fürs Vaterland unser lieber guter, hoffnungsvoller Sohn, Bruder und Schwager Karl Loos Gefreiter der Reserve, 12. Komp. Infanterie- Regiments 116 im 24 . Lebensjahre. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: 07273 Heinrich Loos. Giessen (Licher Strasse), den 13. Oktober 1914 Am 26. September starb den Tod fürs Vaterland mein lieber Mann, unser lieber Schwiegersohn und Schwager Heinz Schepp, Lehrer Unteroffizier d. Res. im Kaiser-Wilhelm-Regiment 1M5. Hedwig Schepp Magdalene Holschah Dr. Richard Holschah, z. Zt. im Felde. Giessen-Pfungstadt, 13. Oktober 1914. Donnerstag und Freitag irük cintrekfeud: .Holländer Schellfische und .<1 abliau (kopflos), Rotznngen Frische Fisch-Koteletts Rotaugen Makrelen Merlan srische ©fijfliitgf l jftüni LMeringe Rollmops und Bismarck-Heringe ff. Sauerkraut Gebr. Berdux Babnbokltr. 27 Wal Fernivr. 231 Blusen Ich empfehle Neue Blusen in schwarz, weiß und farbigen Wollstoffen, in schwarzer und blauer glänzender Seide, in weichen matt. Seidengeweben, in weiß Tüll, in schwarz Tüll, in schwarz Spachtel Gelegenheits-Posten 4 baumw. Flanell-Blusen 1.0 U Carl Nowack Größtes Spezialhaus für Damenmodewaren in Oberhessen 10617» Lungenschiitzer Kniewärmer Stauchen Socken Leibbinden Handschuhe Strümpfe Herren-Westen Vorschriftsmäßige Feldpostbriefe: Verpackung wird gratis besorgt 10635» J. Heilbronner. Täglicher Eingang von Herbst- und Winter-Neuheiten in Damen-, Herren-, Mädchen- und Kinder-Stiefeln Halbschuhee Filz- und Kamelhaarschuhe Militärstiefeln und Gamaschen Schuh-Haus VV. 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Sept. empfangenen Verwundung unser lieber Korpsbruder Dr. Ernst Görtz Grossherzoglicher Kreisamtmann Oberleutn. d. Ldw. u. Kompagnieführ. i. Res.-Inf.-Regt. 88 Ehre seinem Andenken! 10646D Der O. O. der Hassia Giessen, den 13. Okt. 1914. I. A.: Petri iÄ 7 Den Heldentod fürs Vaterland starb am 17. September mein einziger, innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser treuer, unvergesslicher Bruder, Schwager und Onkel Lehramtsreferendar Dr. phil. Paul Möller Unteroffizier der Reserve im Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm“ im Alter von 24 Jahren. In tiefem Schmerz: Ida Möller geb. Lohr z. Zt. Büdingen Melitta G-räf geb. Möller Fritz Grräf. Giessen, Büdingen, 13. Oktober 1914. 10830 Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starb unser lieber unvergesslicher Kollege Hans Heining. Allezeit treu, gut und hUfbereit. Mit liebenswürdiger Freundlichkeit Hast du in unser aller Herzen Ein Denkmal dir gesetzt. Wir werden nicht vergessen dein, Wenn du auch ruh'st in fremdem Hain. 10626D Der Vorstand des Postnnterbeamten- Vereins Giessen. Der Vorstand der Ortsgruppe Giessen d. Verbands d. unteren Post- n. Telegraphenbeamten. Nachruf. Dcn Heldentod fürs Vaterland starb am 27. September in Frankreich nufer treues Mitglied Wilhelm Stroh Unteroffizier im Referve-Jnf.-Regl. Nr. 81 Sein Andenken werden wir allezeit in Ehren halten. 07256 Turnverein Wißmar. Am 27. September starb heu Heldentod fürs Vaterland nach Gottes Willen an seiner schweren Verwundung mein innigst geliebter Bräutigam, unser treuer haffnungs- vnller Sohn, Bruder, Schwager Den Heldentod fürs Vaterland starben unsere werten Bundesbrüder Otto Müller, Lollar Heinrich Römer, Lollar Ludwig Müller, Daubringen. Ehre ihrem Andenken. Burschenschaft Teutonia, Lollar I. V.: Rohrbach. 07264 Den Heldentod fürs Vaterland starb am 17. September unser treuer Sportskamerad Otto Müller Jäger im 11. kurhefsischen Jäger- bataillon, Marburg. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 07260 RMrmmii Lollar M Am 26. September starb in Frankreich den Heldentod für das Vaterland mein innlgftgc- liebter und herzensguter Mann, der trensorgende Vater seines Kindes, unser einziger guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager Gotthardt Schneider Reservist in der 9. Komp. «ei Fni.-Legt. 83 im 28. Lebensjahre. Mari« Schneider, geb. Dalltoei» ». Kind Familie Heinrich Schneider Familie Heinrich Dallwein. «« Nordech Allertshausen. den 18. Oktober 1014. Wer ihn gekannt, wird nufer» Schmer» ermeffen. Was er nutz war, wir werden's nie vergessen. Heute morgen 10 Ubr verschied nach längerem Kranksein meine liebe Frau, unsere gni« Matter. Schwester, Schwägerin und Tante ttaroline Feldhaus geb. Dreiling im Alter von 40 Fahren. In tiefer Trauer: itiNkl Keldhans, Desinfektor, ». Linder. Gienen «Neustadt 19) den 13, Oktober »14. Die Beerdigung sind« Donnerstag nachm. 2 Uhr vom neuen Friedhof ans statt. 10823 Umcks^diDfl aller Irl SS&SsiFSSS Sekwarcpul Tm-Psti-omen: Bei Abnahm. v.lOOSt bei 500 Haslock . . 525 5.- Fasu . . . 6.50 825 Basskiese Pitroum: SUtuu . 650 850 P. H. . 850 850 Speckt 7.50 7L Fasu 8.50 825 Tiger 8ch0 8L Jagdktatg , ia- 3.50 Preise für KaL KL KaL 12 pro 100 St M. 1 mehr. B00 BL ah Fabrik frei jeder Bahnstation. A. Dickore Sckunastr. I ('***) Tal. 411 und Schwiegersohn VizesckwM öffo Ludwig Ins Regt „Kaiser Wilhelm" Nr. 116, 4. Komp.»! im Alter von 27 Jahren. In tiesem Schmer»: Anna Roth Familie Baltb. Ludwig Familie Karl Ludwig Familie Wilhelm Roth. Langsdorf, Frankfurt. Was er uns war, wir werden'» nie vergesten. Wer ihn gekannt, wird unser» Schmerz ermessen. HarbeiUnle von Frl. Landmann Gießen, Süd-Anlage 7. l0497 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten. Weih- näbeu, Stickereien jeder Art, sowie Knnstarbeiten, Brandmalerei, Tieibrand.Schniherei.Lrdrrvlastikniw. 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