Elt. 255 < 3U)Ctt£$ Tttchrftck kSgllch mg Ausnahme des EomckagS. Tie „«lehener Lamilieadlitter" nrarden dem ,Anze>qer" merrnal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreil Kietzen" zweimal w öch en tlich. Die „Lnndwirtichoftlicheu Seit- fragen" crfcheinen monatlich zweimal. Blatt W. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejjen Mittwoch, r. «»ober M Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwersilätS - Buch- und Sreindruckerei. R. Lange, Bietzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftratze 7. Expedition und Verlag: ^sKbl. RedattioiuEqKIIL. Tel,-Adr.:Anzeigecen Fvanzosen die genirue Kenntnis des schwierigen, mit dielitem Dolde bedeckten Hügelgeländes zugute, dessen Besitz von uns Fuß un Fuß erst erkämpft.werden muß, während die Franzosen inner- mlb des eingeschlossenen Ringes noch hinlängliche Bewegungs reiheck haben. Taucht nun eine dieser überraschend in Tätigkeit tretenden canzösischen Batterien an einer Stelle auf, wo sie unserer Jn- anterie, Feldarrillerie oder vorübergehend sogar einer schweren Be- aqcrungsbatterie lästig werden könnte, so muß ihre Stellung mög- ichst rasch erkundet werden. Kennt man diese genau, so genügen -»eist wenige der mit unheilvoller Treffsicherheit von einzelnen inj«« schweren Batterien, denen diese Spezialaufgabe zusällt, egen sie berichteten Schüsse, um die Franzosen zu vertreiben oder tzcher Ne-echt zu setzen. Die Erkundung dieser stets wechselnden endlichen Stellungen geschieht teils durch vorgeschobene Bcoboch- ungspoften, die aus Bäumen oder an günstigen 'llussichtspunften ti den Bergabhängen eine gegen feindliche Beobachtung voll- ommen gedeckte Stellung eingenommen haben, teils auch durch niere Beobachtungsballons, die ihren Vlatz sehr schnell zu wech- rln imstande sind und dem Feind oft die peinlichste Ueberraschung «reiten. Ist die Stellung der französischen Batterie erkundet, , wird sie telephonisch der in Betracht kommenden deutschen sitgtteilt, die den betreffenden Geländepunkt sofort unter Feuer ftnrnrt Der Erfolg jedes Schusses wird sogleich telephonisch, wenn mgängig von zwei unabhängigen Beobachtern aus verichiedenen Plätzen, der Batterie gemeldet, ferner bestätigen ihn, wenn mög- ich, auch noch Lichffrgnaldcpeschen ganz wett vorgeschobener Beruhter. Es ist also möglich, wenn der erste Schuß zu kurz! oder ll ivett begangen ist, schon den zwetten zu verbessern. Mtt welcher öicherbert dies geschieht, erfuhren wir ba einem unserer feuernden ebneren Geschütze, welches eine unserer Infanterie und Fttd- «tillerie wirkungsvoll bedrängende französische Batterie mtt sech- ehu Schuß vollkommen außer Gefecht setzte Mtt die wertvollsten Dienst« gegenüber dieser eigenartigen beglichen Takttk der ftanzöstschen Feldartillerie leisten unsere Megcr. Ne überbringen mtt größter Schnelligkeit Meldungen, cus Grund deren unsere Artillerieoffiziere in der Lage sind, die ranzösische Stellung, die von dem Standort unserer Geschütze rus unsichtbar hinter Hügeln und Wald stehen, mit Hilfe weniger stichtkom,nandos mtt Granat- oder Schrapnttlfencr zuzudecken. Wir Kriegsberichterstatter halten bei einem Besuche der Schlacht- elüer östlich von Verdun Gelegenhett, solch einen kleinen Aus- chuttt aus dem großen Entscheidungsrrngen aus aller Nähe », beobachten. Wir hatten uns auf dem am Tage zuvor in heißen kämpfen, deren Spuren man noch auf den Waldwegen sah und >on denen zahlreiche frische Gräber zeugten, dem glänzend ver- Papeete - die Hauptstadt van Tahitit. Es ist einer der abgelegensten Plätze unseres Erdballes, der »noch die deutschen Scklackstkreuz« „Scharnhorst" und „Gneiselau" den Ernst des Krieges kennen gelernt hat. Nur einmal des vconats trifft im Hasen von Papsetc, der Hauptstadt der ftaw- chftjchen Sudsse-Kolonie Tahiti, der Dampfer ein. der den Ort , rnd die Insel mtt der Außenwelt verbindet, und es ist immer ein rroßer Tag für die Bevölkerung von Papeete, wenn der fällige Lanwftr einläuft. Von hohem Reize ist die Eurfahtt in dre sich cllmählch verengende Bai. Aus der einen Seite fällt etne Kette »on lichtblauen Höhen vulkanischen Ursprungs mrnrittelbar bis cn die See, und hier bieten sich Ballier, die an Neapel, Capri rnd Sorrent erinnern. Mitten in der Bucht liegt eine fleine Tjttiel mtt ein paar Kokospalmen. Die Flanken der die Bucht rnd den Hasen beherrschenden Berge sind an ihren niedrigen dangen mit dichten Anpflanzungen von Kokospalmen besetzt: oa- avisöhm kommt hier und da und besonders wetter oben an den Sergen der Boden der Insel mit starkem Rot zum Vorschein, rnd dieses Rot und Grün zusammen mit dem Blauviolett des Meeres- das ist die Farbcnstimnrung der Landschaft von Papeete. Allenfalls wäre noch das Weiß der vielen kleinen, in Grün gebetteten Häuser zu erwähnen, die sich um das blaue Meer »erum angesiedelt haben. Am Sttande wird der Dompier von Xilb Papeete empfangen und die Beamten mit ihren Angestellten ftlen an Bord. Die Beamten sind Franzosen: ihre Angeucllten, ne einen ganzen großen Schwarm ansmachen, tragen. einen nicht .il verkennenden chinesischen Typus. Denn die Sohne des hrmm- ii-ben Reiches haben sich in recht großer Zahl aus Papeete «nge- ristet, und durch ihre Verbindungen mtt den erngeborenen Frauen .st eine Mffchrasse entstunden, deren Züge in der Regel g rob geschnitten sind und in deren Charakter vor allem lue Traghett »orherrscht Freilich, Papeete ist ein Ott, ,aut dessen Boden dre Trägheit überhaupt üppig gedeiht. Der trnchtbare Boden gibt «icht und schnell her, was der Mensch gebraucht, Begriff und Einrichtung der strengen Arbeit existieren hier nicht, und man lebt rur so vor sich hin. Ein englischer Reisender fragte einmal einen ftanzösischen Beamten, wie weit er bis zum Postamt zu geben habe. 2, sehr wett, war die Antwort — vielleicht 15 bis 20 Minuten. Der Engländer hatte Eile und schritt zu: in drei Mrmften hatte « sein Ziel erreicht. Aber bei dem Tempo, das aus Papeere herrfcht, konnte man zu dieser Sttecke wohl 20 Minuten gebrauchen Tahtti ist ja lange als die wahre Perle der Züdsee^ gefeiert worden. Tie Anmut seiner blumenbekränzten Frauen, die Schönheft seiner in üppigster Vegetation prangender Landschaft, die .vttterkttt ieuirr Bewohner — wer hätte nicht schon davon gelten oder cpchött? Aber schon der französische Maler Paul Gauguin, der bekanntlich nach Tahiti gereist ist, um dem Ueberdruffe an der Kultur Europas zu entrinnen, erlebte, sowett Papette in Betracht kommr, eine grimmige Enttäuschung. Er kam gerade dahin, als der letzte schanzten Feinde abgerungenen Ostrande der Cöle einer schweren Batterie genähert, welche ein grbnerrschcs Fott in Asche legte, als plötzlich die ftanzöftsche Feldart ülerie unsere Ballette mir einem dichten Schrapnell Hagel überschüttete. So ttndrucksvoll das für einen Augenblick sür uns Kriegsberichterstatter war, die wir dabei endlich drc Feuertauie erhielten, so gleichmütig ertrug die Bedienungsmannschaft der Batterie, welche gerade Feuerpause hatte, den ringsum durch die Aeste des Waldes llalichenden Blei- und Ersenhage!. Wir stelllen denn auch sehr bald fest, daß das Feuer der Franzosen wirkungslos blieb, ttotzdem sie aus unseren Standort ttngeschosschr waren, wie ein unmittelbar vor uns am Waldrande ausgeworscnes, mtt drtt Jniantettchelmen bedecktes Grab bewies. Hier war gestern ein feindliches Schrapnell untren in eine unserer Infanteriekolonnen geschlagen und hatte drtt Mann getötet und fünfundzwanzig verwundet. Heute dagegen zielten die Franzosen schlecht. Das mehr niederträchtig als ichaucttich klingende Zischen und Auseinandervuffen der Schrapnells über unseren Köpfen «- rttchle daher nicht crnmal den Zweck, unsere Leute zu beunruhigen. Das französische Schrapnellen« hatte noch keine Bertelstunde gedauert, als plötzlich un Walde rechts vor uns aus ziemlicher Nähe das ungeheuerliche, säst ohne Unterbrechung fortgesetzte Dröh- nen einer unserer schweren Batterien anhob, wttche den Fttnd zudeckte. Ter Erfolg ttal fast augenblicklick, ttn. Das Schrapnell- seuer lieh nach, die Gegcnakkron war wirkungsvoll gewtteit Während nftr nun aus der eben noch so lebhaft mtt Schrap- nttlhagel bestreuten Sttaße zurückkehtten, um unsere Fahtt nach ttner anderen schweren Bttagerungsbatterie fortzusetzen, beobach- ten nftr den Angriff des Fttndes auf euren unserer Flieger, viel- lerchk denselben, auf dessen Erkundung hin die französische Feld» arttllettc, die uns btteuert hatte, still gelegt worden war. Deutlich zttckmeie sich die Silhouette des Doppeldeckers am llaren Nack,, mittagshimmel ab, wie sie in ziemlich niebrtgem Fluge über dem Kamm der Hügelkette auftauckue. Plötzlich stand neben ihr am blauen Himmtt ein llttnes, dickft zusammengeballtes, sttber- blinkendes Wölkchen, das sich rasch vergrößerte und in der ruhigen Luft stehen blieb. Gleich danach leuchtete neben dem Flieger em winziger roter Feuersleck sür den Bruchteil einer Sekunde auf, und aus dittem Puntte entwickelte sich sofott ein zwtttes solches Silbenvölkchen. Deren wurden sehr schnell mehr. Auf allen Seiten rings um die Bahn des Fliegers pufften sie auf, während ditter ruhig seinen Flug fortsetzte. In dem Dorse. welches wir gerade durchfuhren, war eine Erregung unter unseren Truvveir, wie bei ttnem Alarm. Alle litten aus den Quattiercn und von ihrer Beschäftigung nach dem Dorsausgange, von dem man das Fliegerlager sehen konnte. Alle hatten nur ttnen Gedanken, den heißen Wunsch, daß die bttden kühnen Fliegerosftziere unversehrt durch das Schnellfnwr des Fttndes hindurchkommcn möchten. Immer noch pfufften die Schrapnelle, wie es schien, ttnc bttonders lleine Art, deren dichte Rauchentwickelung den Punkt, wo sie geplatzt waren, deutlich in der Lust mav- kiettcn, um eine Verbesserung des nächsten Schusses zu ermöglichen, unablässig hinter dem Zweidecker her. Endlich war er aus dem Schußradais der Franzosen heraus, und nun erhob sich ttn begeisterter Jubel unter unseren Mannschaften, in den wir frohlockend ttnstimmten. Die Flieger selbst, die im langsamen Glttt- fluge vor ihrem Schuppen niedergingen, hatten gar nicht bemerkt, was sür ttn Riesenfeuerwerk die Franzosen ihnen zu Ehren abgebrannt hatten. Btt dem Rattern ihttr Mowre hatten sie das Platzen der Schrapnelle nicht gehött, wie uns ttner der Herden Flieger am folgenden Tage selbst erzählte. Nachdem diese Jagd ettolglos geblieben war, begannen die Franzosen ttnen unserer Beobachtungsballons zu bttchießen. dttsen Standort nftr unmittelbar vorher passiert hatten, so daß wir auch diesen Vorgang aus naher Nähe genau beobachten konnten. Der Führer des Ballons muß wohl die Ueberzeugung gehabt haben, daß dies Feuer seiner gelbseidenen Ballonhülle gttährlich werden könnte. Jedenfalls ging der Ballon mit einer Behendigkeit, die man seinem beträchtlichen Lttbesumfange niemals zugetrant hätte, zu Boden und war schon hinter dem Walde verschwmrden, als die nächsten Schrapnells über seinem Standort austauchten. Tie gegen ihn oorgeswßenen Franzosen wurden rasch verttieben. Wenige Minuten später stieg der Ballon «was absttts von sttnem ersten Standort wieder aus und hatte Gelegenhttt, den Abzug der fttnd- lichen Battette zu beobachten, die den gefährlichen Späher vergeblich aus der Luft herunterzuholen versucht hatte. W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. ttngeborene König starb und das französische Regiment endgültig und auch der Form nach die Zügel crgttff. Da sah er denn den Traum, den er von diesem Idyll sich vorgetränmt hatte, zerstört. „Die Zivilisation — Soldaten, Handel und BeaiMentum — triumphierten leider," so ttes er seufzend aus. Bor allem das Beamtentum. Tie Europäer in Papeete führen Klage darüber, daß die ftanzöftsche Verwaltung sür eine Bevölkerung von 10 000 Einwohnern 510 Beamte gebrauche, und wie es auch um die Richtig- kttt dieser Zahl bestellt sein mag, so bald« jedenfalls dos Beamtentum ein so starkes Element in d« Bevölkerung von Papeete, daß es allen Bttuch«n auffällt. Was die altberühmte Schönhttt des Idylls dieses Platzes angeht, so hat die ftanzösische Verwaltung die Schönhttt der Natur freilich nicht zerstören können; und nie wird man müde, die Bewegung des Lichtes, die Sonnenuntergänge, die Mondnächte über der kleinen Insel Moorca zu beobachten; im übrigen ab« ist Papette nicht nur längst europäisiert und das will sagen: trwialisiett, sondern cs ist Inder nicht zu btttrttten, daß das Leben dieses kleinen Mifto- kosmos kernfaul ist. Die Bevölkerung ist längst entatt«. Sie ist träge und ausschweifend. Es benschen üble Srätcn in den Straßen und in den Häuiern dec Hauvtstaot von T-ihltt, un? es gibt da Biettel, die in kttnem besseren Ruse stehen, als die übelsten Matrosenvi«tel ftanzösisch« Hafenstädte. Es ist ein Phäakenland ab« hint« d« versührettschen Außensefte birgt sich die Fäulnis des Bettalls. — Bon der Erg ffnung des Karlsruher Hos- theaters schreibt man uns von dorr: Auch das Karlsruh« Hostheater hat nunmehr nfted« sttne Pwtten ausgttan: mit einem oat«ländischen Konzert, dessen Rein«trag dem Roten Kreuz und den Angehöttgen von im Felde stehenden Mannschaften zu- kommcu soll, wurde die „Kttegssaison" erösfti«. Das Hoiorchttt«, d« Hoftheaierchor, ttne Rttbe namhaft« Solisten, die Männer- gesangv«ttne Licd«halle, Lied«kranz und Lehr«gesangv«ein, sowie d« Bachverttn stellten sich in den Treust d« guten Sache und boten ein reichhaltiges Programm, von dem die Bachssche Kantate „Eine fttte Burg ist uni« Gott", die Altnied«lLnd'schen Volkslied« und die uni« d« Lettung von Horkavellmttst« Alfted Lorentz schwungvoll gespieltt Egmont-Luvertüre bttond«s erwähnt stten. Einen machtvollen Ausllang fand der Abend in dem Gesang: „Deutschland, Deutschland über alles!", in den das vollbesetzte Haus, in dem sich auch vitte verwundete Krieg« befanden, begttst«t ttnstimmte. — Die Baltische Ausstellung in Malmö ist am Sonntag stt«lich geschlossen worden. Trotz des regn«ischen Wetters waren gegen 60 000 Menschen zugegen. Landeshauptmann Tele- gardie, Borfttzend« des Ausstellungskomitecs, dankte in sein« Schlußrede den Firmen, die an der Ausstttluug tttlgeuommen haben. Abends fand ttn Bollsfest statt. Aus dem Reiche. Berlin, 6. Okt. fWTB. Nichtamtlich.s D« Kaiser hat durch Erlaß aus dem Großen Hauolguartter vom 24. September genehmigt, daß beide Häuf« des Landtages zur Fortsetzung der Legislaturperiode vor dem durch Verordnung vom 15. Juni 1914 sestgesetzten Zeitpunkt zusammentreten. Daraufhin hat der Präsident des Abgeordnetenhauses die 96. Plenattitzung aus den 2 2. Oktober anberauutt. Berlin, 6. Oft. Angesichts des V«haltens d« Polen in der Kttcgszeft hat d« aus den Ostprovinzen v«stLrVe Hauptvorstand des Oftmarken-Vereins beschlossen, die Ver- einslätigkeit einzu stellen. Die gttcume Organffation des Verttns ivftd in den Dienst des Roten Kreuzes bestellt, dem als erste Rat« 25 000 Mk. üixnwi-tten wurden uebeu ein« Spende von 500 Mk. für Ostpreußen. Weimar, 6. Oft. lWTK3. Richtanttlich.) Die „Wttmarische Heftung" teilt mit, daß nach einem Erlasse des Großherzoas von - livvi II., Lbcrohmcn, Ob«hessen, lttcht o«»oundet. — Res«vist Johann Bruckn«, Spttchersdorf, Kr. Kemnat, leicht verw. — Res. Deinr. Dietz II., Burgsolms, Kr. Wetzlar, lvw. — Rn. Karl Aivhr I., Nied«Iemp, Kr. Wetzlar, lvw. — Gett. d. R. Fttedttch Beck« III., Burgsolms, Kr. Wetzlar, schvw. — Res. Karl Gath, Burgsolms, Kreis Wetzlar, lvw. — Res. Pet« Velden, Albshausen, Kr. Wetzlar, low. — Rcs. Jakob Fries, Kölschhauten, Kr. Wetzlar, schvw. — Res. Heinrich Schmidt VII., Burgsolms, Kr. Wetzlar, lvw. — Gttr. d. R. Andreas Post, Ang«sbach, Kr. Laut«bach, tot. — Res. Julius Schäfer VI., Mandeln, Tillfttts, tot. — Geft. d. R Stephan Schlichting, Hiftchselde, Kr. Oppeln, lvw. — llnteroff. d. R. Oskar Annacker, Marksuhl. Kr. Eisenach, tot. — Musk. Karl Jndetthal, Lberwttdbach, Kr. Biedenkopf, tot. — Musk. August Ewald. Offstttn, Kr. Worms, schvw. — Res. Karl Kahn, Eichelhain, Kr. Laut«bach, schvw und vm. — Res. Heinrich Diehl III., Ged«n, Kr. Schotten, schvw. und vm. — Rtt. Karl Rupp, Lanzenheim, Kr. Lautnbach, Hessen, tot. — Res. Httnr. Frank, Köstttch, Kr. Alsfeld, tot. — Musk. Alb«t Aufing«, Straßburg, vm. — Musk. Wilhekm Fuhr, Solzhausen, Kr. St. Goarshausen, vm. — Musk. Alfted Michael Jahn. Schil- linghttm. Kr. Straßburg, vm. — Musk. Peter Kullmann, Biedenkopf, vm. — Rtt. Paul Scherf«, Altena, vm. — Res. Wilhelm .Httmann. Mtena, vm. — Rtt. Ernst Altehos, Altena, vm. — Rtt. Wilhelm Neu Haus, Altena, vm. — Res. Otto Schmelz, Wttd- mos. Kr. Sau«bad, vm. — Rtt. Wilhelm Schmidt IV., Stttn- b«g, Kr. Schotten, vm. _— Rtt August Tiegel, Ehringhausen, Kr. Nsseld, vm. — Geft. Karl Stock, Rödgen, Kr. Fricdb«g, vm. — Rtt. Richard Schmidt V., Hungen, Krtts Gießen, vm. — Rtt. Johannes Gräuel. Rind«bieg«l. Kr. Büdingen, vm. - Rtt. Fritz Schmidt Vl., Lberneundors, Kr. Görlitz, trat. — Res Karl Fink, Kastnch, Kr. Alsittd, vm. 12. Kompagnie. Fahnenjunker Geft. Georg Schutze, Burg, Kr. Magdeburg, vw. — Bizeftldw. b. R. Hermann Buß, Holzhttm, Kr. Gießen, tot. — Geft. d. R. Friedr. Wilh. Mönnig, Ilbeshausen, Kr. Lauterbach, tot. — Gttr. Aug. Beck«, Aimenmi, Kr. Ob«lahn, tot — Geft. Andreas Schäl«, Ilbenstadt, Krtts Fttedb«g, tot. — llnteroff. d. R. Ernst Ludw. Httdmcnin,^ Karch- brombach. Kr. Erbach, tot. — Musk. Emil Ublmami, ain. Kr. Gietzen, Mo. — Gefr. d. R Walter Lauensteiu, Weifeniel- i P.. vw. — Gesr. b. R. Heinrich Graummm. Ober» bamer, Kr. Jserbohn, vw. — Untervfs. d. R David Katz, Mainz lar. Kr. Gief.en, vw. — Musk. Heinrich Berk. Mederrocbach, Kreis Friedbeig. wo. — Mirsk. Karl Clcorg Bromm, Ransckzcnberg. Kr. Kirckchain, vw. — Tambour Karl Herzberger, Dmiernlreiin. Kreis Büdftigeu. vw. — Mnsk. Guft. Wild. Keil, Bcnern, Kr. Gießen, vir. Musk Johann Marttu Kemps, Sulzern, Kr. Kalmar, vw. — Mus! Eduard Sachs, Buchrain, Kr. Regensburg, vw. - - MnSk. Johannes Schinrpf, Hering, Kreis Dieburg, vw. — Horn. Wilhelm Schm ei der, Hatzfeld, Kr. Biedenkopf, vw. — Mnsk. Hans Johann Striffler, ?lnh, Kr. Kitzingen, vio. — Musk. Nikolaus Caspar'. Lavvstein, Kr. Zobern, vw. — Musk. Will) Karl F'iedr. Cbristen, Bochum. Hofstüdten, vw. — Musk. Joseph Effelberger, Niedcr-Sellers, Kr. Liinhirrg, vw. — Musk Peter Eller, Eimsheim, Kr. Opveizhcim, vw. — Mnsk. Georg Elsässer I., Hamm, Kr. Wormtz, vw. — Musk Andreas En giert. Hcinrichstbal. Kr. Unterfranken, vw. —> Mnsk. Jakob Göbel II.. Lanbach. Kreis Schotten, vw. — Mnsk Adam Heil, Sellbach, Kr. Oberlahn, vw. — Musk. Karl Friede Emil Großmann, Herborn, Dillkreis, verw. — Muskester Jakob Heuß. Osistcin, Kreis Worms, vw — Musketier Wilhelm Klingcr. Danzig, verwundet. — Musk Lndlv. Joh. Fttedr. Lauser, Offenbach, vw. — Musk. Edmund Georg Mever I., Skmßburg, vw. r— Musk. Jakob Salonion, Brannfcls, Kr. Wetzlar, vw. — Musk August Sattler, Beerfelden, Kr. E hoch, vw. — Musk Hermann Gwrg Schiecker, Worms, vw. - Musk. Wilhelm Schmidt, Bischofsheim. Kr-. Groß-Gerau, vw. Musk. Advlt Schosnig, Trachcnberg, Kr. Militsch, vw. — Musk. Ernst Allred Seider, Straßhurg, vw. — Musk. Franz Anton Sprenger, Bilstein. Kr. Olpe, »w. — Mnsk. Georg Stark. Breitenstein, Kr. Biedenkopf, VW. — Mnsk. Georg Weiß. Dolgesheim, Kr. Oppenheim, vw. — Mnsk. Gottlob Wurster, Agcnbach, Kr. Calw, vw. — Res. Heinrich Kasemeikad, Klein Danzusken, Kr. Pillkallen, vw. — Res. Ernst Hohaqe, Hasten. Kr. klltena. vw. - Res. Johannes Hikbner, Stockhausen, Kr. Lanterbach, vw. — Res. Wilhelm Ebl, Leinsfeld, Kr. Ziegenhain, vw. — Res. Joseph Lüvke, Grstminghausen, Kr. Meschede, vw. — Res. Karl Johann Hvshernz, Lüdenscheid, Kr. Siegen, vw. — Res. Ernst Hermann .Herrmann, Wetzlar, vw. — Res. Ernst Heuser, Watzenborn. Kr. Gießen, vw. — Res. Karl Eller, Mmchenheim. Kr. Gießen, vw. ■— Res. Otto Mettenheimer. Eichelsachsen, Kr. Schotten, »ID. — Res. Wilhelm Schräder, Eichelsachsen, Kr. Schotten, vw. — Res. Otto Sckmchard, Eschenrod, Kr. Schotten, vw. — Res. Karl Lamv° mann, Wingershausen, Kr. Schotten, vw — Res. Louis Würz, Eichelsdorf, Kr. Schotten, vw. — Res. Heinrich Heinbach, Ulfa, Kr. Schotten, vw. — Res. Karl Burk. Watzenborn. Kr. Gießen, vw. — Res. Heinrich Maurer, Obervhmen, Kr. Alsfeld, vw. — 3W. August Seipv, Hainbach, Kr. Alsfeld, vw. — Res. Peter Reib, Rudingshausen, Kr. Gießen, vw. — Gefr. d. R. Heinrich Wagner, Lauter, Kr. Gießen, vw. — Res. Otto Dieb, Eichelsdorf. Kr. Schotten, vw. — Res. Nikol. Wilbelm Gntermuth, Dahlherda. Kr. Gersseld, vw. — Res. Theodor Spieß, Friedbcrg, vw. — ©inj.» Freiw. Heinrich Weller, Sprendst'ngen, Kr. Alzey, vw. — ©inj.» Freiw. Robert Ludwig Kahn, Selters, Kr Unterwesterwald, vw. - Res. Rudolf 'Allendörfer, Gießen, vw. — Res. Gustav August Herrmann, Nanzenbach. Dillkreis, verwundet. — Gefreiter d. Res. Hugo Beckhoff, Dakäerbrnck, Kreis Altena, vermißt — Gefr. d. Res. Heinigpeter Keller, Lumda, Kr. Gießen, verm. — Mnsk. Adam Hornung, Dieburg, vm. — Musk. Wladislaus No« wakowsky, Borken, Kr, Straßhurg, pur. — Musk. Heinr. Rudolf, Machtlos, Kr. Rothenburg', vm — Musk Johann Friedrich Schnb- mann, Nenhausen, Kr. WornS, vm, — Musk. Georg Wiegand, Bürstadt, Kr. Bensheutt, vm. — Res. Jakob Dittmaun, Holzhansen, Kr. Mcdenkopf, vm. — Res Nikolaus Dillges, Heide, Kr. Hagen, vm. — Res. Karl Pampns, Hengsen, Kr. Hörde, vm. — Ros. Wilh. Karl Robert G rot stuck, Sisniewv, Kr. Eorthos, vm. — Res. Wilh. Liebr, Ober-Ohmen. Er. Alsfeld, vm — Res. Kaspar Harnischseger, Ober-Seerreen, Kr. Schotten, vm. — Res. Adolf Gaul, Wingershausen, Kr. Schotten, vm. — Res. Karl Weber, Bieber, Kr. Wedenkopf, vm — Res. Philipp Rausbach, Biebrich, Kr. Wiesbaden, vm. — Res. Heinrich Saumann, Niederbüll, Kr. Wetzlar, vm. — Res. Heinrich Lapp, Niederbüll, Kr, Wetzlar, vm, — Res. Wilhelm Demant, Wördorf, Kr. Wetzlar, vm. — Res. Friedrich Wilhelm Weber, Hirzenhain, Dillkrris, vm. — Maschinengewehr-Kompagnie: Oberleutnant Kurt Kienitz, Weilkmrg a. Lahn, schvw. — Lt. Dietrich-Eylert de Harde, Blankenburg, schvw. — Einj.-Freiw. Untervfs. Karl Mörschel, Büdesheim, Kr. Friedberg, tot. — Mnsk. Heinrich Jung, Klein- Linden, Kr. Gießen, schvw. — Untervfs. Hermann Kersting, Dortmund, schvw. — Mnsk. Anton Stapf, Gr.-Henbach, Unterfranken, schvw. — Bizefeldw. Friedrich Bauer, Bellmuth, Kr, Büdingen, lvw, — Gefr, Heinrich Ohsendoht, Eppendorf, Kr, Gelsenkirchen, lvw, — Musk Johann Rutsch, Selzen, Kr, Mainz, lvw. — Res. Karl Erb, Bleidenrod, Kr, Alsfeld, tot. — Gefr. d. Res. Ludwig Becker, Gießen, schvw. — Res. Karl Krall, Muschenheim, Kreis Gießen, schvw. — Musk. Christian Schäfer, Grüninqen, Kreis Gießen, schvw. — Res. Christoph Scheid, Gr.-Buseck, Kr. Gietzen, lvw. — Eins.-Freiw. Gefr. Karl Scherz, Gießen, lmv. — Feldwebel Heinrich Boefs. Köln, schvw. — Gefr. Heinrich Badonin, Schwa- bendorf. Kr. Kirebhain, schvw. — Mnsk. Heinrich Baumscheidt, Köln, schvw. — Musk. Anton Hubertus, Weisenau, Kr. Mainz, schvw. — Mnsk. Peter Wolf, Rauschheim, Kr. Groß-Gerau, schvw. Untervfs. Heinrich Sänger, Garbenteich, Kr. Gietzen, lvw. — Untervfs. Wilbelm Hankel, Grosren-Linden, Kr. Gießen, lvw. — Untervfs. Gustav Gensheiirrer, 'Darmstadt, lvw. — Einj.-Freiw. Otto Kohl, Neuwied, lvw. — Musk. Karl Hohmeyer, Pfordt, Kr. Lanterbach, schvw. Lu» Stadt und LanS. Gießen, 7. Oktober 1814. ** Eine Rechtfertigung der Feldpost hat eine von der Reichsvostverwaltnng soeben herausgegebenc Denkschrift zum Gegenstand. Bei dem großen Umsang — 12 Seiten Quartformat — müssen wir uns die Veröffentlichung des ganzen Schriftstückes versagen. Aus dem beachtenswetten Inhalt sei angeführt, daß das Rcichsvostamt sich bemüht, nachzuweisen, daß die Organisation der Feldpost derart sei, daß sie kein Vorwurf treffen könne. An Personal werde nicht gcspatt, vielmehr befolge man den Leitsatz, daß „Bedenken wegen des Kräfteauswandes nicht obwalten dürfen, da die Wichttgkeit der Sache alle Mittel rechtfertigt". Gleichwohl müsse zugegeben werden, daß die Arbeiten der Feldpost nicht immer den Erfolg hätten, wie sie selbst es wünsche. Ties liege aber nicht an Personal- und Organisationsmangel, sondern an den Verhältnissen aus Etappenstraßen oder in der Linie selbst, von denen sich das Publikum vielfach durchaus kein Bild machen könne. Tie Munitions-, Verpflegung s- und Verwundetentransporte hättmr den unbedingten Vorrang vor der Feldpost, und allein daraus er- klätten sich wochenlange Verzögerungen. Ueber die Ablieferung der Post an die Truppen sagt tue Denkschrift: „Eine Bestellung der Briese durch die Post im Felde gibt cs nicht, weil das undurchführbar wäre; die Sendungen werden mit Einschluß der Postanweisungen durch die Ordonnanzen bei den Feldpostanstalten im allgemeinen bataillonsweise abgeholt: eine Ordonnanz empfängt also die für das ganze Bataillon bestimmten Brief« als eine Ladung, die oft eine Zahl von Säcken umfaßt. Lediglich Sache des Truppenteils ist es dann, diese im ührigen berefts in der Hleinvat bei der Feldpost- iammelstelle nach Bataillonen usw. abgebundenen Briefsenduuqen den Empfängern zukommen zu lassen und auch die Postanweisungen an sie anszuzahlen. Nun denke man dabei einmal an solche Truppen, die auf Vorposten stehen oder die als Kavalleristen Erkundnngsrittc ansführe, Oder man vergegenwärtige sich das Schicksal so mancher von de. Truppenteilen noch nicht ausg gebener Feldvostbriese, wenn plötzlich Alarm geblasen wird uio alles zu ben Gewehren eillft Nach der Vorschrift sollen die Truppenteile die Post stets püicktlich abholen. Aber wie läßt sich eine solche Vorschrift dann durchführen, wenn einzelne Truppenteile, wie isuhrpark- und Bäckereikolonnen sowie namentlich die Lazarette, 50 Klm. und mehr von der Feldpostanstalt, die bestimmungsgemäß beim Tivisionsstab mitmarschiert, entfernt liegen, oder wenn diese Druppc,iteile bei dem unaufhaltsamen Vorwärtsgehen der Stäbe und Generalkommandos, wie es in diesem Krieg bis vor kurzen,' die Regel gebildet hat, den Stand des Tivisivnsstabes zeitweilig überhaupt nicht ermitteln können? Dann müssen eben die Feld- vosten bei der Feldpostanstalt so lange lagern, bis bie Truppenteile Zeit und Möglichkeit haben, sie ab- z u h o l e n." Unter diesen Umständen sei es nicht verwunderlich, wenn die Transporte von Postsendungen in die Heimat nicht so lange dauern wie die Hintransporte. Uebrigens müßten tagtäglich etwa 50 000 Sendungen den Absendern wegen falsckter Adressieruirg und ähnlicher Mängel zurückgegeben werden. Die Denkschrift versichert, daß seitens der Post alles Erdenkliche geschehe, um Soldaten und Taheiingebliebcnc zufrieden zu steilen. Zu dem Gesagten im schroffsten Gegensätze stehen wieder einige Zuschriften, die wir gerade in de» letzten Tagen erhielten. Bei objektiver Beurteilung der Ausführungen der Denkschrift wird man sich aber sagen können, daß tatsächlich der Feldpost von der Militärverwaltung selbst — allerdings unbedingt notwendige — Grenzen gezogen sind, über die sie mit dem besten Willen nicht hinaus kann. Unter diesen Umständen, deren Klarlegung durch das Rcichspostamt allerdings reichlich spät kommt, wird auch das Publikum schließlich bereit sein, mehr Nachsicht als bisher walten zu lassen. ** Von der Tätigkeit des Landwehrregiments Nr. 116 erzählt folgender Feldpostbrief vom 24. September: Ihr Lieben alle. Da ich gerade Zeit Hab«, so will ich Euch diesen Brief schreiben, denn ich weiß, mit welcher Sehnsucht daheim aus ein Lebenszeichen gewattct wird. Wir hatten gestern Ruhetag nach 6-tägigem ununterbrochenen Aufenthalt in den Schützengräben. Wir dachten, wir sollten gestern wieder hinein, haben aber heut anscheineich noch einen Ruhetag, und da weiß ich mir keinen besseren Zeitvertreib als Euch zu schreibeir. Es ist hier augenblicklich gutes Wetter. Wer die letzten 14 Tage hat es fast dauernd geregnet. Das Feld war alles ein Sumpf. Besonders einer Nacht gedenke ick im Schützengraben, da hat es die ganze Nacht stark geregnet, so daß wir durch und durch naß waren. Trotzdein ftihle ich mich doch immer stark und gesund, wofür ich alle Tage Gott danke. Wir dachten erst, wir kämen gar nicht ins Gefecht, aber wir sind eines anderen belehrt. Am 8. September kamen wir bei V. hinein. Wir marschietten in Grnppenkolonnen als Reserve ruhig vorwärts. Plötzlich bekamen wir hefttg Attillerieseuer, und gleich bekam ein Feldwebelleutnant einen Schuß ins Bein. Da sind wir dann auseinandergeftitzt. 300 Meter vorwätts gabs Infanterie -und Schrapnellfeuer, wobei wir gleich ziemlich Verwundete hatten und auch 3 Tote. Daraufhin lagen wir lange im feindlichen Feuer ohne jede Verpflegung und haben 2 nächtliche Sturmangriffe gemacht mit Hurra. Nach dem Gefecht von V. zählte unsere Kompagnie von 260 Mann Stärke nur noch 90 Mann. Alles übrige war versprengt, verwundet oder krank. Nach und nach stellten sich wieder kleinere Abteilungen ein, so daß wir jetzt wieder 130 Mann sind. Wir ans B. sind noch alle da und wir halten treue Kameradschaft. Mich hat Gott der Herr bis dahin gnädig behütet im Kugelregen: es hat mich noch keine Kugel gestreift. Augenblicklich haben wir hier eine Vettcidigiingsstellung. Die Franzosen sind von beiden Seiten eingekellt, und wir wollen hier verhüten, daß sie hier durchbrechen. Hier liegen viele Verwundete und die Artillerie, schwere und leichte dröhnt den ganzen Tag. Wir sind den französischen Schützengräben auf 600 Meter gegcn- Iffiber, so daß wir den Feind ganz Mt sehen können mit seinen langen blauen Fräcken. Etz soll nicht viel geschossen werden, nur wenn sie zu keck weiden, dann gäbt es ein paar blaue Bohnen. Dann ftitzen sie in ihre Löcher. Das soll, soviel man hört, hier die Ent- scheümngsschlacht geben. Hoffentlich dauett es nicht mehr so lange. ** Von einem Beiveis echter deutscher Kameradschaft erzählt uns ein Leser. Am Sonntag kam dieser in ein h-isshges Restaurant. Nach kurzer Zeit erschienen auch einige junge Krirgsfrei-vällrge unseres Regiments 116 und bestellten einige Glas Bier. Alsbald regte sich derAppetit- man kam zu dem Beschluß, Gansbraten zu speisen. Nach längerem Hin und Her einigte man sich, eine ganze Gans zu bestellen. FnAwaschen kamen etwa 8—10 durchreisende sächsische Daterlandsverleidiger, meist fibete Brüder, die die Erstgenannten zu Bier entluden Fröhlich unterhielten sich die Kameraden. Inzwischen rückte die Abfahrtszell näher und die jungen Sachsen mußten sich Wieder zum Bahnhof begeben. Schon waren sie im Weggehen begriffen, da erscheint die schön gebratene Gans. Lmf das Konunandowort „An die Gewehre" kehrt die junge Gesellschaft zurück Und einer unserer 116er tranchiert die Gans; jeder bekommt einen kräftigen Happen davon, und unter fröhlichem „Hurra und auf Wiedersehen in Paris" zieht die kampfesmutigv Schar hinaus. ** Gießener Fußballspiever im Felde. Ein kriegssreiwllliger Gießener schreibt uns: „Daß unser Militär sportlich auch noch gegenwärtig etwas zu leisten verniag, zeigte ein Fußball-Wettspiel im Elsaß. Soldaten vom 1. Bataillon des Reserve-Jnf.-Regts. 222, in dem sich fast lauter freiwillige Gießener befinden, siegten über den bekannten Bischweiler Fußball-Verein, der schon mehrere Erfolge gegen Pariser Mannschaften erzielte, mit 8 :1 Toren. Unsere Mannschaft trug nicht einmal Sportkleidung, sondern spielt« in der Uniform und den schweren Stiefeln. Hoffentlich haben wir auch lxllld ähnliche Erfolge im Felde! ** Amtliche Sammlung von Kriegsbildern. Um die von der Pres'eabteilnng des stellvertretenden Generalstabs IIIL. angelegte Sammlung von Kriegsbildern möglichst vollständig zu gestalten, wird vom Generalstab gebeten, ans den Krieg bezügliche bildlicheDarstellungen (Photographien, Zeichnungen, Illustrationen Ms ausländischen Zeitungen, Karikaturen usw.j, die in Deutschland nicht veröffemlicht sind, in ein oder zwei Abdrücken an dm stellvertretenden Generalstab IIIB. Presseabteilung einznsenden. Auf der Rückseite eines jeden Bildes oder Ms einen Mgeklebten Zettel wäre anzugeben: 1. GegenstMd der Ausnahme mit Angabe von Ott und Zeit, 2. Name und Adresse des Photographen, der die Aufnahme gemacht he beiden Nachbargrundstücke sind vro Quadrntmeter 7.&0 Mk. bereinigt. Die Allgemeinheit düttte davon übrigens keinen Vorteil baben. Es wird sich dies u. a. zeigen, wen» die Gemeinde später Straßengelände erwerben muß. Seither wurden für Bauvkähe an der FranNntter Straße und in deren Nachbarschait mit 3—4 Mk. kür den Quadratmeter bezahlt. Es war dadurch auch dem gerinnen Manne möqlich, ein Eigentum zu erwerben. Nachdem die Boden- preise durch die Bahn doppelt so hoch geschraubt sind, wird die weitere Entwicklung des Torfes wohl vorerst langsam vor sich gehen. — Hausen, 6. Oft. Fleißige Frauen und JungftMen der hiesigen Ortsgruppe des Roten Kreuzes haben die durch die Hausstttnmlung gespendeten Gaben umgearbeitet und vieles dazu neu angefettigt und es in diesen Tagen zum GebrMch für die Lazarttte und als Liebesgaben für unsere 116er für die kalte Jahrcs-eft nach Gieße'- -bgehen lassen: 76 Hemden, 45 Bettücher und ' me Kolter, Kopskissenbezüge, 7 Btttdeckenüberzüg«, 8t Handtücher, 9 Unterhosen, 106 Taschentücher, 46 Paar Strümps l Sendung), 22 Paar StMchen, 4 tvarme Westen, 40 Svreu- kissen, 60 Paar Fußlappen, 22 Paar Armbinden, gestttckte Wasch. lMpen, außerdem eine Wagenladung Erntedmiksestk»ck>en, Brot Butter, Honig, Acpscl, Dörrobst, Wurst, Speck, und Rauchflftich' 550 Eier, Bohnen und 300 Mark in Geld loorrn vorher sch^' abgcliefert worden. □ Langsdorf, 7 Oft. Bon deutscher Opferwij, l i g k e i t im Ausland erzählt uns ein hiesiger Einwohner, dessen in Alton im Staate Illinois (Nordamerika) lebende Verwandt ihm mitteilte, daß die deutschen Vereine des genannten Ortes üb„ 5000 Dollars sür Zwecke des deutschen Vaterlandes gesam, m e l t haben. Kreis Wetzlar. Hohensolms, 6. Oft. Unteroffizier Fttedttch B ie s Res. Jnf.-Rgr. Nr. 81, wurde mit dem Eisernen Kreuz avsi gezeichnet. '? B r e i d e n b a ch , 6. Oft Schwer verwundet wiiidi unser Lehrer Wieder in das Wetzlarcr Lazarett eingeliesert: ihm ist bereits aus den, Schlachtfeld das linke Bein kurz unter dem Knie amputiert worden. j Schwurgeviclit. th. G i e ß e n , 5. Oktober Wegen 10 Pfennig das Zuchthaus gestreift. Am Samstag verhandelte das Schwurgcttcht gegen dev IF Jahre alten Heinrich Hamel und den 17 Jahre alten Karl Kipper wegen Straßenraubes bezw. wegen Beihilfe zu diesem Verbrechen. Die Anklage vertrat Oberstaatsanwalt Hoffmani, H. wurde vom Rechtsanwalt Tr. Svohr, K. vom Rechtsanwilt Aaron verteidigt. Es waren nur wenige Zeugen zu hören. Der Tatbestand der Anftagc war folgender: Am 8. Mai d. I. trvsen bie_ beiden Angeklagten mit noch zwei anderen jungen Leuter auf der Straße nach Schisscnbcrg-Hausen drei Knaben im Mpr von zehn bis zwölf Jahren aus Hausen, die in Gießen Maiblumen verkauft hatten. H. soll nun emem der Knaben am Arm gepackt und unter Drohung, ihn erstechen zu wollen, zehn Pfennig von ihm verlangt haben. Der Mdere Angv> klagte soll auf Ausfordgrung des H. nach dem Messer gesaßt haben. In seiner Angst hat der bedrohte Junge denn Mch mi Hamel 10 Pfennig gegeben. Ter Angellagte H. war der Tat geständig. K. bestreiket, daß tv nach dem Messer gelangt halbe, er habe überhaupt kein Messer bei sich gehabt. Tie drei als Zeugen vernommenen Knaben bestätigten im wesentlichen die Punkte der Anllage. Ten Ge, schworenen wurde mit Bezug auf H. die Schuldfrage auf räuberische Erpressung vorgelegt und Mßerdem die Frage nach mildernden Umständen, wegen des Angcftagten K. die Frage, ob derselbe der Beihilfe der räuberischen Erpreffung schuldig sei, im Fall der Bejahung dieser Fragjc, ob er die SrfordcrÜche Einsicht besessen habe, daß er eine strafbare Handlung begehe, und im Fall der Bejahung dieser Frage, ob mildernde Umstände ge- geben seien. Oberstaatsanwalt H o f s m a n n plädiette für eine Bcjahmiz aller an die Geschworenen gerichteten Fragen für beide Angeklagten. Ter Betteidiger des H„ Rechtanwalt Dr. Spohr, ttat'mr besonders warm dafür ein, seinem noch jungen Klienten im mildernden Umstände zuzubilligen. Rechtsanwalt Aaron war der Ansicht, daß die Beweise für die Schuld des Angeklagten K. doch nicht genügen. Man könne nicht ans das ZeuMis eines zwölfjährigen Bnben allein, da wefter keine Belastung gegen K. vor- liege, ein Schuldig nussprechen. Tie Geschworenen verurteilten H. wegen räuberischer Erpressung unter Zuerkenimng mildernder Umstände, sprachen K. der Beihilfe bei dieser Tat schuldig, verneinten aber die s daß dieser die erforderliche Einsicht der Strafbärkett seiner___ lnng besessen habe Ter Gettchtshof verurteilte den Angeklagt« p. zur niedrigtst zulässigen Strafe von 6 Mouateu Gefängnis ilüd sprach den Angcftagten K. frei. th. Gießen, 6 Oft. Gestern nmrde gegen den 22jährigen, ans Klein-Linden gebstv« ttgen Hausbtnrschen Wilhelm Weller, zrüetzt in Gießen wohnhait, wegen Sittlichkeitsverbrechens verhandelt. Die Anklage vertrat Gettchtschsessor Knauß: die Verteidigung führt« Kechtt-^ ariwalt Kochs. Er waren zur Sache 4 Zengeu und als Sachverständiger Geh. Medrzinalvat Dr. Haberkorn zu hören. I Die Verhandlung femb unter Aussckstiiß der Oefsentllchkeft statt. | Der Angeklagte soll einem Mädchen gegenüber den Versuch der Vergcwalttgung gewacht haben. Die Geschworenen bejahten d« Schnldfragc wegen eines versuchten StttlichkcttsperbrechenS, bejahten aber auch die Frage nach mildernden Umständen. Das Ilrtrü lMtete ans 6 Monate GcfänMis. 6 Wochen Untersuchungshaft | kommen auf die Strafe in Wrrchnnng. Letzte Nachrichten. Die nlsscnfeindliche Bewegung in Persien. (WTB.) Wien, 6. Oft. (Nichtamtlich.) Tie Korrespondenz „Runschau" meldtt über KonstMttnopel: Tic russcnferndliche Bewegung in Persien gewinnt immer mehr au Umfang. Auf der russischen Gesandtschaft in Teheran sind Droh- briese gesunden worden. Rußland will deshalb zum Schutze seinei Untertanen und des diplomatischen Personals Truppen abscnden und verschärfte Maßnahmen auf den russischen Bahnlinien ergreifen. Bedrohlich hat sich die Lage sür die Russen in Ardebil gestaltet, das ziemlich befestigt und geeiMet ist, den Russen Un- gelegcnheiten zu bereiten. In Täbris, Kaswin und Serab wurden Befreiungskomitees gebildet, die großen Zuzug erhalten. Beim Unar-Gebirge kam es zu hestigeu Gefechten mit den russischen Greirztruppeu, in denen die Schachsewcnnen die Oberhand er- lMgten. Tie Lage in Südpersien ist für die Engländer bedenklich Die Wiederbelebung des belgischen Gewrrbeflritzes. (WTB.) Brüssel, 6. Oft. (Nichtamtlich.) Unter den verschiedenen Bemühungen, welche Generalgonverneur Freiherr v. d. Goltz zur Wiederbelebungdes belgischen Gewerbefleißes unternommen hat, muß diejenige hcrvorgehoben werden, durch die der hochentwickelten Zuckettndustrie Belgiens die Eröffnung ihrer Erzeugungskampagne in ersprießlicher Weise ermöglicht und die Verwertung der reichen Zuckerrübenernte gesichett werden soll. Es handelt sich dabei vor allem um die Sicherung der Zufuhr von Brennmatettalien und Kallsteincn für die Fabriken, wofür die Benutzung gewisser Bahnen erforderlich ist, die teilweise noch für militärische Zwecke in Anspruch genommen sind. Aus Anregung der Zivilverwaltung sind die Interessenten zunächst verMlaßt morde», den militärischen Eisenbahnbehörden ihre Wünsche gesammelt vor- zulegen. Die Russen als Kunstfreunde. (WTB.) Berlin, 7. Oft Nach Meldungen polnischer Dlätttt haben die Russen Ms dem Ossolinsftschen Nationalmusemn M Lemberg 1034 Gemälde, darunter Meisterwerke von Raffael und Tintorctto, ferner 28 000 Kupferstiche, tausende vvu Münzen, Medalllen, Büchern, Handschttften und verschiedene »n- tional-pvlnische Reliquien nach Petersburg geschafft. Der moderne Festungskrieg. (WTB.) K r i st i a n i a, 7. Okt. (Nichtamtlich.) Anker der Ueberschrift „Vor dem Fall von Antwerpen" schreibt der militärische Mitarbeiter der Zeitung „Aftenposten":, Aus dem Gebiete des Festungskrieges ist dieser Krieg eine einzigr Reihe von Ueberraschungen gewesen. Die deutschen Belagerungsheere haben sich über die früheren dafür geltenden Grundsätze hinweggesetzt. Die modernen Begriffe über die Schutzmittel gegen das Artilleriefeuer sind von den Kanonenschüssen der phänomenalen 42-Zentimeter-Mörser weggefeg' morden. Diese neueste Methode, durch welche die neueste« und stärksten Festungen sozusagen von den deutschen Belags rungsheeren weggepflückt werden, kann man mit Ehre als made in Germany bezeichnen. Verantwortlich für „Feuilleton", „Genchtssaal" n. „BerniischdTI I, V.: August Goetz. gs-fc! Sf •—Jp G 6L— p -MEZ- gf§=*" Msl*» -S«n «»ie«. g S.2! »* § - " llf^f ÄAr‘ _ i-. ggpg 2*^2 | *£> -O-sO w w— >buQ ±J k-> H u w e; £5 w _ «JA 4 " S>| §=3 H P * f ?j. J^vpt -«—* a - -. äv x-d^ £d r ‘ 051 - — Ö 3 ~b„ 0 , 0 - - 4 -^as'iiÄ’gs.s -•S§L SS^L S 3 § s s = Sa *" «igS® §* sZZLE« -PA-s-2 q L^-2 - :«2 LSZH^sz^Z»-FLZ «. c S Sjj « S.-»K £ S’§'“.-° U'L'Z I^Dss L L« B » . Pm g g 5 - - a -e s 15 fcf ® js «l 4 t s’a * ü? 2 i *0' ^ ^ ^ . — J-i -ZZsAß - c |S 2 -;±t «^> 'rr r*> ^ -LZ-I-N" «sdr^ ^ 4 - =^|S| Z"M-L m _ ä) -p o , ? n n>D w>o 2 c A a LL-«N>6-1 gs§p g~\g g?JS £§L “« s M | p *-> .5 qj — ^ 5 ä Q) x - 5l|ti? S B^l£®S5 g ; f ä lilit s -läilt|«|ä-äf ^£H--£g--^s« 7 IK-s-b "S^s ^'S'AZdsZ Z X ^ *Q -“ a> e V p ^ ^L-rr - «Mf f cr?«Jvu ._*.£> o :||s-sg Z^kZ-ssZ' w ^27 5 o o :p ^ «;£ = li°m >g'X O- p Z-Z-b -.L.Z38L3 «j Qu L-V-L-S^-L =g§§iyg «*."5 S£. »« 0 S C ^vS' w ö ö tn L w-jw»»‘S L| 65 *ii 2 S • 3 =„ cä3 L g-n- 3 3 3 iS„- 3^ -L Z -3 c 3 552 .SW ^ILÄ ; J> 5 i g g C ' Ä «lT — '"*=£ 'S ««'■'">& 's S's«'s.•?-o^-o _- 2 -e- 7 ." 5 'o -c SÄ ^ 505*0^5-0 Sg.Ss? E'SSa o-^S S. 55 Ä®Sfe § ®o 4 J 842 = o Ol P CU X OJ Z £ I> •gSJkj ILD « J- ^3 vu W o . 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P P ^ m S»a a - Z.»Z>LLL §i " S #■’ JüE ,s^-* -.gfxl'i^a s a 3 ^©.g «-ISg£Q -H g Ea P«.g Z-g 3(3 S E §-S Ä f| f=S Ü'Z C 3 — e q ß d H v w R « £?•£ ^^2 - ctS-Ä p hS Hc» C c ZN- : Ö rn -*-* p Ö 'Z»p < V Pr 3 XPuQ < » r P E «U H « Zc« C .. p LZLs 5 SZE sLL'KLLL sLLL f L 's D £ ä e -*1 g | ® ^; B' w JS'g'e j “=: -£ 2 s.l||; X ^,R c -C-£ C 5 Pro .§X^ 9 l «|©£E£ £ ^»a« 3 ^ s lalfli V a s 2 e - < r -" '' :- K' oS^g • 2 -tj p 3 . u Ö«H-B §^S III sUE 2 ^.L ~ la«»»« uf -■ s= xez tj? ® e. C'SX B a £. ■= 3 S® B33 £ 1 , ^ *'® 5i ^SA® Crr p p c ** —> (O »-♦ ©u ^B 5 -t:«s ** „ o JS P " ö „ w -S.il 5 ^ «0 r* I SA^ - S«g'| ^-*2 1^5 . ZLZB •r* p p a äj jq 3 -p >p ru 3 L-^. I-.x 5 <^e ^ “*X p a 0 p — 5^ vC- 'S" S < 3 F x . 5 «C'SS; 1 l- 2 S’S a 3 S L^A ag S&Sjs smismmmsmt^m ; a _ ^ = - *»slis»gj#|i“®;! §2 £“s i.5« C=453S! £ «OC 3 o <35 sjo’^avPvo^«— »q p ; a vZ »Zr 3 Eg S e xPL *X t*0 . B . .s E s>.3 s 3-3 ^ n) -H *> p 5 P PR - 8 ‘ 5 g ! 2 ' 8 a£B s ' 2 o .b'SicS«-^-” •cS £ ° £ 3 g. 5 gSS a al || 2 £ |^^ 9 2 'g 0 .“« s 4 aS.£ 2 «ä . £ vH- a c S a' 3 5 u—^ s r ■°52 u 03 § 3 ^£.- .Ägjj «l»-p — w-. « s •* iiP :»i» fii 1 <3. w -3 g> XS **.S ©8 sfe 'S 5 •eg 2 t 3 ■§>» -2 '§£ 5 ® ll d^cr» |s 2 « —S S “ jt* !« C“ ä <- §2 ^ A 3 SlÄ 2 3 s GL Ssr-t'o® ■ötJS^ X *= .pX a p; *13 ^ y** p W'2 “ »p. caXW vP (f <»— x> p o Pä> E 5 jQ ’b : e# c “ £ a * b 2 ^ a E« 4 L .3 . =>' 3 S ei a B : ; °: : *« 8 s -=fl L 3 «? •8-3 ' ll ' p §g g gi g»K -«-A 3 . 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