Ir. 233 >er «itfjtittr An zeigt! -scheint täglich, außer -onntagS. - Beilagen: iermal wöcbentlich ittztuerFaniil iendlälter: oennal roödientl.Ktds; lottssirden Kreis Sietzen Oienstag undFreilag); oeimal inonatl. Land- ittschastlich« Seitfragt n eriisprech - Anjchtüste: irdie SchriltIeitunglI2 erlag, Geschäitsstellebl Presse >ür Drahtuach- »chten: AnzeigerSietzen. miadm« von Anzeigen ir die Taqesnunnner is vormittags 9 Uhr. Elftes Blatt 9 164. Zahrgang Montag, 5 . Gttober 19W 8ezugSvre>-: monatl. 75 Pf., viertel' jährl. Mk. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Ps.: durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg Zeilcirpreis: lokal 15Ps., aus K. Lange. Zchriftleitung, Seschästsstelle u. Druckerei: Schulftr. 7. AnzeiMnteii:' h! Best'. General-Anzeiger sür Oberhessen Fortschritte vor Antwerpen. Lin deutscher sieg über die Russen bei Augustow. (WM.) Gvostes Ha»vkqu«i:k»4ki:, 3 OH abends. (Amtüch.) Ans dem französischen Kriegsschauplatz sind heute keine wesentlichen Ae nd camqeu estigctrcten. gm Angriff auf Arttwerpai fielen auch die Forts Lrerre, Waelhem, Korringshoycht und die zwischen liegenden Redmcten. In den Zwischenstellungen wurden 3 0 Geschütz« erobert. Die in den äußeren Fortsgürtel gebrochene Lücke erstattet, den Angriff gegen di« innere Fortslrnre irnd die Sckaöt vorzutragcn. Am O sten sind das 3. sibirische und Teile des 22. Armeekorps, welche sich aus dem linken Flügel der über den Rjemen vordrrngcndm russischen Armeen befinden, nach z wei tLgigem erbitterteir Kampfe bet Augustow geschlagen worden, lieber 3000 nnverwwchete Gefangene und eine Anzahl Maschinengewehre sind erbeutet worden. (WTB.) Großes Hauptquartier, 4.Okt. atKs. lmtlich.) Auf dem westlichen Kriegsschauplatz geht der ampf mn rechten Heeresfkügel und in den Argonnen crfolg- ich vorwärts. Die Operationen vor Antwerpen und lf dem östlichen Kriegsschauplatz vollzogen sich plan- ützig ohne Kampf. Königsberg, 4. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Das ellvrrtretende Generalkommando in .Königsberg hat von m Generalstad die Ermächtigung erhalten, über die be- -its gemeldeten Kämpfe bei Augustow folgende er = SnzendeMeldungindie Presse zu bringen: Die Ruft n sind in zweitägigen .Kämpfen bei Snwalki am 1. und Oktober geschlagen worden. Sie verloren 30A) Ge- rngenr, 18 Geschütze, darunter eine schwere Batterie, ek« Maichinengrwehre, Fahrzeuge und Pferde. Antwerpen steckt voller Flüchtlinge aus den benach- rrten Orlen, und man wird sich schwer eine Vorstellung tvon machen können, wie es in dem MenschengSoinsnel es er Stadt aussehen mag, jetzt, wo auch das Innere m den deutschen Kanonen bedroht wird. Der König der elgier soll zur Ruhe und Besonnenheit ermahnt haben, esser wäre es schon gewesen, wenn er nrit seiner Regie- ing beizeiten Besonnenheit bewahrt und das jetzt Unver- ceidliche von seinem Lande ferngehalten hätte. Antwer- en fällt in ganz kurzer Zeit iu deutsche Hand, daran ist crr nicht mehr zu zweifeln. Damit wird England in einige ^rlegcnheit geraten, und die Abrechnung mit diesem mide kommt einen Schritt iräher. Heute leistet sich Al- ion zwar noch große Däne über seine Mitwirkung auf em Festlande, und das leicht begeisterte Volk der Frauchen wird die in Marseille gelandeten Hilfstrnppen aus ndien mit einem Freudenrausch begrüßen. Ein englisches llatt hat dazu noch die gewichtige Bemerkung gefügt, jetzt abe ein neuer Abschnitt in der Weltgeschichte begonnen! Daily Mail" erklärt, die Indier hätten sehr schnell die ntten des Westens angenommen und „mancher schwarz- artige riesenhafte Sikh sieht tiefbekünrmert aus bei dem ßedankcn, bah der Krieg vielleicht vorbei sein wirb, be- or er Gelegenheit bekommt, sich ans den Feind zu sturen". Vielleicht hat der Berichterstatter des englischen llattes die sichtbare tiefe Bekümmernis der Indier nur rssch ausgelegt, vielleicht hat er mit die jnwelengeschmück- en Durbans und die wehenden Gewänder richtig gesehen, der deren Trägern nicht ins Herz gesehen. Weltgcschicht- ich interessant ist dieser Tag ganz gewiß, an dem das reltbehersrchende England, das für die belgische Neutrali- ät zu Kämpfen vorgiebt, diese exotischen Kämpfer gegen as germanische Bmidervolk vvrschickt. Die Rechte und Grenzen der Völker werden von den Londoner ^otitiBetTt 1 nf eine wahrhaft virtuose Art behandelt. Aber sürch- e n wollen wir die paar Tausend Indier, gegen die Miere deutschen Soldaten känipfen sollen, ganz gewiß nicht' lwiegszügc, die sich solcher fremden Knechte als Kern rnppen bedienten, haben in der Geschichte noch immer siasko gemacht. Der Landung in Marseille steht die ge- ährliche Gärung in Indien und an dessen Grenzen gegen der, und dort wissen die Kämz>fer etwas besser, für was ie fechten. Ein wirklich folgensctpveres Ereignis ist auch die Spannung am Bosporus, das angebliche Ultimatum, das bereits den Türken überreicht sein soll. An der deutschen Ostgrenze sind wieder deutsche Schläge ^fallen. Es zeigt sich, daß trotz der Hilfe, die wir Oestereich in Galizien geliehen haben, die Schützer Ostpreußens -en Russen noch kräftig die Stirn zu bieten vermögen, Das- elbe Bild, wie am 10. September. Wiederum hat Hinden- urg den linken Flügel der Russen gepackt und bei Augustow ntscheidend geschlagen, wo nach einer letzten Meldung 3000 öesangen« und zahlreiche Geschütze erbeutet sein sollen. Tie küssen, die sicher Teile der früher geschlagenen Truppen mit ich führen, leiden nicht nur an diesem moralischen Hinder- cis, sondern auch am Tiefstand ihrer strategischen Leitung. Ae haben dieselben Fehler wie früher gemacht, und der apfere deutsche Führer im Osten hat wieder dieselben Folgeungen daraus gezogen. Ist der linke Flügel der Russen ntscheidend geschlagen, so wird das ganze Heer wohl den stückzug antreten müssen. Und Hindeichurg bleibt der er var: der Beherrscher des Feldes und Zwingherr der russischen Heerscharen, denen der Zar nach einer noch nicht ganz sicheren Meldung endlich auch sein persönliches Erscheinen aus dem Kriegsschauplatz in Aussicht gestellt hat. Gleich der Armee des britischen Mrttterlondes setzt ssch auch die Ostindiens ausschließlich aus gewobenen Mannschaften zusammen, deren Hauptkorttingent 150 000 Eingeborene bilden. Die ältesten dieser Eingeboreneu-Regimenter rekrnlieren sich aus den Gurkhas, jenem aus Nepal stammenden Volk, das eine Mischung von Ariern und Mongolen darllellt. Der Gurkha ist ern untersetzter, muskulöser Atensch, von einem gewissen Phlegma, der wegen seiner Zähigkeit und Kaltblütigkeit als tüchtiger, doch mch europäischer KamvieSart keineswegs vertrauter Infanterist geschätzt wird. Ende des 18. Jahrhunderts eroberte dieses Gebirgsvolk vorübergehend Tibet und Lassa und nur der Widerstand der Sikhs verhinderte die ?lusdehnunq ihres Reiches von Bhutan bis Kasmir. 1814 brachten sie den Truvbcn Lord Hastings manche Schlavve bei. Doch schon das Jahr darauf gelang es diesem Eroberer Indiens, mehrere Stämme der Gurkhas an sich zu fesseln und aus ihnen die ersten drei Regimenter einheimischer Truvven zu bilden. 1848 boten dann die Gurkhas, deren Land durch schwere Bürgerkriege heimgesucht worden war, den Engländern ihre .Hilfe zur Unterdrückung des Ausstandes im Pandschab an. Damals traute man ihnen noch nicht und wies sie ab. Doch 1857 forderten sie die Engländer selbst auf, sich am Kampf gegen die Hindus zu beteiligen. Bei der Bestürmung von Bharatpur und der Belagerung von Delhi zeigten sie ihre hohen soldatischen Eigenschaften, so daß bald weitere Regimmter aus ihnen gebildet wurden, die im afghanischen Krieg in Birma, Aegypten, China und Tibet ihr Blut für Englands Kolonialinteressen gelassen haben. .Heute verfügt die indische Armee über 20000 ausgebildeter Gurkhaschiitzen Die Sepoys — wie man die übrigen eingeborenen Truppen meistens bezeichnet, sind kern einheitlicher Stamm. Sepoy ist nur ein Sammelname für die Sikhs, Dogras, Raiputs und Pathans, unter denen die Mannschaften haupssächlich geworben werden. Am wichtigsten sind die Sikhs, ursprünglich ein religiöser Orden, dessen Lehre iui 1 >. Jahrhundert Gemente des Mohammedanisnrus Mit denen des Hindutumes vereinte. Als die Sekte wuchs, geriet sie in scharfen Gegensatz zu den Mohammedanern des Landes und entwichlte sich in jahrhundertelangen schweren Kämpfen zu einer großen politischen Gemeinschaft waffengeübter Krieger. Der Sikh ist wohl der schönste Typ Asiens. Er zeigt Ruhe und Kaltblütigkeit, ist entschlossen und selbstbewußt, ohne jedoch anmaßend zu werden: durch Instinkt und Tradition der geborene Soldat. Kleiner als der Sikh und nicht so muskulös wie der Gurkha, aber ebenfalls hart und zähe, ist der sür den Gebirgskrieg besonders geeignete Dogras. Sein Volk hat bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts dem Großmogul manchen Wafscu- dienst geleistet. Doch als die Sikhs dessen Reich zerstörten, konnte es sich nicht entschließen, auch deren Vasallen zu werden und trat zu den Engländern über, -auf deren Seite der Dogras stets gefachten hat und die in ihm wohl nicht mit Unrecht den, zuverlässigsten Soldaten der indischen Armee erblickm. Der neue General-Ouartiermeister. Berlin, 3. Okt. (WTB. Amtlich.) Generalmajor von Voigts-Rhetz ist mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Generalquartiermeisters beauftragt worden; er war bis zum Kriegsbeginn Chef des Generalstabes beim Gardekorps und seit Kriegsanfang Chef des Stabes des Generalquartiermeisters. Sein Nachfolger in dieser Stellung ist der Kgl. bayr. Generalmajor Zoellner geworden. Die feste Stellung der Deutschen an der Marne. P a r i s, 4. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Ter „M a t i n" vom I.Okt. bringt einen Leitartikel zum Verständnis der Schlacht an der Marne mit einem Querschnittbild eines deutschen Schützengrabens und schreibt: Betrachtet genau dieses Bild. Ihr werdet verstehen, warum die Schlacht an der Marne so lange gedauert hat und die Schlacht an der Aisne noch dauert. So sehen die deutschen Gräben aus. Die Infanterie richtet sich in richtigen kleinen Festungen ein, geschützt vor dem Gesehenwerden und vor Kugeln. Das Regenwasser fließt in den Hinteren Abflußgraben ab. Die Leute können sitzen und schlafen. Weder un- sere Artillerie noch Infanterie kann die so eingegrabenen Deutschen sehen. Die Granaten sind nur wirksam, wenn sie genau in den Graben fallen. Hier wird der Angriff zur Jagd. Die Gefahr wächst überall aus dem Boden heraus. Bevor man den Feind besiegt, muß man ihn ausgraben. Bedenkt ferner, daß die deutsche Artillerie ebensolche befestigten Stellungen hat, von Drahtverhauen umgeben, daß zwischen den Geschützen Maschinengewehre aus unsere Stürmer lauern und daß hinter den Feldgeschützen schwere Artillerie steht, deren große Tragweite jeden Rückzug mit einer Feuermauer deckt. Denkt an alles und ihr werdet ermessen können, was für Anstrengungen es kostet, eine Armee, welche so Fuß gefaßt hat, aus ihren Stellungen zu vertreiben. Paris, 4! Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Im „Petit Journal" bespricht Pichon die militärische Lage. Er erklärt, man dürfe sich keinem übertriebenen Optimismus hingeben. „Wir werden noch lange gegen schwere Hindernisse anstürmen. Berlin wird noch nicht morgen von den Russen besetzt, uird wir werden noch nicht morgen den Festungskrieg gegen den Gegner beendigen, welcher in Gräben versteckt ist, weittragende Artillerie und gewaltige Kampfmittel besitzt, um unseren Ansturm auf- zuhalteu. ' , Indische Truppen in Frankreich. London, 4. Okt. (WTB.) Die „Times" melden an» Marseille: An der Beförderung der indischen Truppen haben zwanzig Dampfer teilgenommen. — Die Ausschiffung der indischen Truppen hat rn Marseille statt- gesunden. Unter ihnen befinden sich Gurkhas aus dem Pendschab und aus Belutschistan. Eine Botschaft des Königs von England an die indischen Truppen. Rotterdam, 4.Okt. Der König von England richtete an die in Frankreich gelandeten Indier bei ihrer Ankunft in Marseille folgende Botschaft in indischer Sprache: Ihr seid aus Indien hierher gerufen worden, um für die Sicherheit rntb Ehre meines Reiches zu kämpfen. Belgien, dessen Territorium wir zu verteidigen uns vervssichtet haben, ist verheert (?) von deni nämlichen mächtigen Feind, welcher in Frankreich eingebrochen ist. Ich setze das größte Vertrauen in Euch Soldaten. Pflicht ist Eure Losung, und ich weiß, daß Ihr Eure Ehrenpflicht erfüllen werdet. Ich werde Eure Taten und Eure täglichen Fortschritte mit größtem Interesse verfolgeir. Ich bete zu Gott, daß er Euch segne, schütze und zum Siege verhelfe. Die englischen Offiziere. (WTB.) L o n d o n, 3. Okt. (Nichtamtlich.) Ein an der Front stehender Offizier schreibt an die „Dimes", die lmeisten englischen Offiziere rüsteten sich in ganz falscher Weise aus, als ob sie in einen Kolonialkrieg oder ans eine Iagdexpedition gingen, oder als ob sie ^warteten, stets im Freien zu schlafen. Andere hätten große Mengen Kerzen, Seife, Geschirr, Patentmedizin nnd Betten mitgenommen, als ob die Franzosen im Dunkeln lebten^ sich niemals wüschen oder essen und ans dem Fußboden schliefen. Ei« Zusammenstoß zwischen Hindus nnd Engländern. London, 3. Okt. (WTB. Nühtamtlich) Das Reuter- Bureau meldet aus KaKutta vom 2 . Oktober: Heute fand ein Zusammenstoß zwischen Hindus uud der bewaffneten Wacht statt. Die Hindus, die nach Bri- tisch-Coluanbieu auswandern wollten, aber in Kanada nicht zugelassen wurden, waren zurückgekehrt und sollten sich nach Baibai bei Kalkutta begeben. Die Auswanderer glaubten infolge eines Mißverständnisses, daß sie nicht direkt in die Heimat befördert werden sollten. Sie weigerten sich den in Pandschab bereitstehenden Zug zu besteigen und beschlossen, zu Fuß nach Kalkutta zu wandern, worauf Polizei und Truppen ausgesandt wurden, um dies zu verhindern. Die Auswanderer schossen mit Revolvern und töteten und verwundeten mehrere Polizisten. Bei dem Kampfe lvnrden 16 Knswanderer getötet, die übrigen gefangen. S Armeekorps verteidigen Antwerpen. Kopenhagens.Okt. Nach der „Times" beträgt die Stärke der Antwerpen verteidigenden Truppen fünf Armeekorps. Ter König der Belgier in Antwerpen. London, 3. Okt. (WTB. Nichtamtlich) „ExchangS Telegraph" meldet aus dem Haag: Ms die ersten Granaten rn Antwerpen hineinfielen, brach eine Pamk aus. Da zeigte sich der König auf dem Balkon des Schlosses und ermahnte das Volk, Ruhe zu bewahren und, seinem Beispiel folgend, abzuwarten, was da kommen werde. Die Notredamkirche in Termonde von de« Belgiern beschossen. London, 4. Okt. (WTB. lstichtamtlich.) Die ,/Daily Mail" vom 30. September schreibt: Die Belgier waren heute nachmittag gezwungen, die schöne Notre-Daine-Kirche in Termonde zu beschießen. Die Postverbindung mit Belgien. Brüssel, 3. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Seit Anfang Oktober hat die deutsche Postverwaltnng den hiesigen, seit Wochen unterbrochenen Po st verkehr wieder erngerich- tet. Es werden offene Briese von nnd nach Deutschland mit Auslandsporto befördert. In Brüssel müssen die Briefe im Postamt abgeholt werden, da die belgischen Briefträger den Dienst verweigern. Deutsche Erfolge zur 5ee. Die Engländer lernen von uns! Es ist aber auch die höchste Zeit, denn das neutrale Ausland muß ja allmählich darauf aufmerksam werden, welche bescheidene Rolle die große englische Flotte gegenüber dem tapferen Vorgehen uniereo deutschen Seeleute spielt. Zur Offensive entschließt man sich zwar in London nicht; das Unterwasserminenlegen ist em- sacher und bequemer! London. 4. Okt. (WTB. Nicht-mtlich.) Die Admiralität teilt mit, daß die deutsche Taktik m Bezug auf dr« Unterwasserminen in Verbindung mit der Tätigkeit ihrer Unterseeboote es nötig mache, ähnliche militärilche Gegenmaßregeln zu ergreifen. Infolgedessen erlcüte die englische sliegierung die Ermächtigung, an besnmmten Plätzen Unterwassermrnen zu legen. Wieder ein englischer Dampfer in de» «rund gebohrt. London, 4. IDT t. ( 8 KHB. Mchtamtlich.) Die „Times" melden aus Lima: Der deutsche Dampfer „Marie" ist in Callao mit der Bemmminrg des Dampfers „Beilt« f 1 eld" eingetroffen, der an der Mrdküste von Peru durch den deutschen tkrcuzer Leipzig" in Grund gebohrt nmrde. „Bancfield" führte 6000 Tonnen Zucker sür Liverpool nrit sich. Die Ladung ist 120000 Pfund wert. Ei» französisches Kanonenboot in Grund geschossen. Bordeaux, Z.Okt. morgens. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird von dem 'französischen Marincministerinnr mitgeteilt: Die deutschen Kreuzer „Scharnhorst" und „G n e i s e n a u" sind am 22. September bei Tahiti erschienen und haben das kleine Kanonenboot „Ze- l 6 e", das seit dem 14. September abgerüstet im Hafen lag, in Grund geschossen. Hierauf beschossen sie die offene Stadt Papeete und fuhren dann weiter. Die Mitteilung drückt die Hoffnung aus, daß den beiden Schiffen sehr bald die Kohlen ausgehen würden. Notiz des WTB.: Hierzu wird uns von unterrichteter Seite milgeteilt, daß Papeete durchaus nicht als eine offene Stadt gelten kann, da es ein Fort ustd drei Batterien mtt etwa 20 Geschützen verschiedenen Kalibers besitzt. um eine bestimmte Antwort unter Stellung einer kurzen Frist ersucht haben. Das komme einem Ultimatum! gleich. Der Zar auf dem Kriegsschauplatz. Petersburg, 3. Okt. (WTB. Mchtamtlich.) Meldung der Petersb. Telegraphenag.) Der Kaiser hat sich zum Kriegsschauplatz begeben. Eine neue Ehrung für Hindenburg. Dhorn, 4. Okt. Die Stadtverordneten beschlossen auf Antrag des Magistrats, Generaloberst v. Hindenburg zum Ehrenbürger zu ernennen. Auch soll eine neue Straße nach dem siegreichen Feldherrn benannt werden. Aus Aegypten. London, 4. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) „Times" melden aus Kairo vom 1. Oktolber: Der Oberbefehlshaber dey Okkupationsarmee hat verfügt, daß alle sich in Aegyp ten aufhalteuden Deutschen und Oesterreicher bm Strafe der Verhaftung durch die Militärbehörde sich bis zum 10. ds. registrieren laffen müssen. Dieselbe Verfügung ist für den Sudan ergangen, wo Deutsche und Oesterreicher ihren Wohnort picht ohne Paß verlaffen dürfen. Die Rechte Chinas. Tokio, 3. Okt. (WTB. Nichtamtlich. Reuter.) Wie aus maßgebender Quelle verlautet, wird die japanische Regierung als Antwort auf die Vorstellung der chinesischen Regierung wegen Besetzung der Schan- t u n g b a h n durch die Truppen ber Verbündeten erklären, daß dre Lintt von den Deutschen benutzt wurde, um dtt Be- sefttgungswerte von Tsingtau gegen dre englisch-japanischen Truppen zu verstärken. Ferner müsse die Besetzung als unbedingte militärische Notwendigkeit betrachtet werden, die den Rechten Chinas nach Beendigung des Krieges in keiner Weise schaden werde. Ein Schiedsgerichtsvertrag zwischen Amerika und Rußland. (WTB.) Washington, 3. Okt. (Nichtamtlich.) Der Staatssekretär des Auswärtigen, B r y a n, und der russische Botschafter Bachmetjew haben einen Schieds- qerichtsvertrag zwischen den Vereinigten Staaten und Rußland unterzeichnet. Kriegskontrebande. Washington, 3. Okt. (WTB. Mchtamtlich.) Der amerikanische Boffchafter in London teilte dem Staatse- departement mit, daß. England beabsichtige, folgende Güter als Kriegskontrebande zu erklären: Kupfer, Blei, unbearbeitet in Klumpen, Platten, Röhren, Glyzerin. Cromeisen, Roteisenerz, Hematit, Eisenerz, MagneteiserH Kautschuk, rwhe und bearbettete Häute, gegerbtes und uu- gegerbtes Leder. > Die Gesinnung des rumänischen Kronprinzen. Berlin, 3. Okt. (Priv.--Tel.) Nach einer Meldung des „Berl. Lokalanzeigers" aus Bukarest hat der Kron- prinzvon Rumänien die russenftcundliche» Elemente, die darauf ausgingeu, den König Carol zur Abdankung zu treiben^ und mtt Hilfe des Thronerben Rumänien auf die Seite des Dreiverbandes zu bringen, in unzweideutigster Weise obgeschüttelt (ff w klärte ihnen, er werde niemals den rumänischen Thr». besteigen, wenn die Treibereien der Russophilen den & ffia zum Rücktritt vcranlaßte». Damit wird das ^ russischen Agenten verbreitete Märchen Ifinfällig, hiß z, Thronerbe sich mit seinen politischen Anschauungen h züglich der wahren Interessen Rumäniens im 'tzKgenü zum König befinde und die Riffsophileir irgendwelche z, gründeten Hoffnungen auf chn setzen dürsten. Bukarest, 3. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Ein veröffentlichtes Regierungs-Com mu ni qn 6 besag, „Der Meinungsaustausch znfischen dem Ministerprasütt ten Bratianu, dem Führer der Konservativen Max. h i l o m a n und dem Führer der Demokraten Take (tz nescu hatte das Ergebnis, daß die Einberufung Kronrates nicht notwendig ist, da zu einer Ae„ derung in der heutigen Politik Rumänien kein Grund vvrlicgt." Ministerpräsident Bratianu wir dieses Gutachten dem König vorlegen. Beförderung von Privatpakete«. Berlin, 3. Okt. (WTB. Amtlich.) Das Kriegsminist, rium hat beim Generalquarffermeifter versuchsweise die 3j c förderung von Privatpaketen mtt Ausrüstung« stücken im Gewichte bis zu 5 Kttogramm erwirkt. Zunich ist für die Auflieferung solcher Pakete dtt Zeit vom 19. 5 , 26. Oktober in Aussicht genommen. Bewährt sich die richtung und wird von den Angehörigen in der Heimat stj unangemessener Gebrauch von rhr gemacht, so soll das Px, fahren von Zeit zu Zeit wiederholt werden. Die zwisch« dem Kriegsministcrium und dem Reichspostamt getroffene Vereinbarungen iiber den Versand dieser Pakett werden dem nächst bekanntgegeben. ver!ustlifte des 3nf.-Regt. Nr. W. Aulnoy, Autrscourt, Anconfott und Haraucoutt am 22., 27. nn 28. August, Maurupt-le-Montois am 10. September 191t. Ohne Angabe der Bataillone und Kompagnien: Major tm Asten, vw. — Hauptm. Haehling v. Lanzenauer, tot. — Oll Firmenich, vm. — Lt. Goßler, tot. •— Lt. d. R. Keller, tot - Lt. d. R. Nicolrus, vm. — Lt. Theis, low. fit Brendel, tat — Lt. Haager, schwv. — Lt. Wolf, vw. 5. Kompagnie: Hauptm. Wehrheim, vw. — Lt. Schrot der, vw. — Lt. Walther, tot. — Lt. d. R. Johlen, Frankfmt a.R vw. — Fahnenj. Friedrich Ad. Savelsberg, Stolbevg i. Rh., ts — Karl BÄ) endender, Fellendillen, Kr. Wiesbaden, wt. — Pu Meinertzhagen, Gummersbach, tot. — Gest. d. R. Ludw. PH Watzenborn, Kr. Gießen, vw. — Wilh. Bach, Langen. Kr. Offrr bach, vw. — Bernhard König, Höchst i. O., vw. — Joh. Gälte Traisa, Kr. Darmstadt, vw. — Ludw. Rauft, Beuern, Kr. Gießet vw. — Robert Becker II., Desebach, Kr. Biedenkopf, vw. — ä*m Gärtner, Hildesheim, vw. — Josef Budde, Uelde, vw. — SSili Kümmel, Lüdenscheid, vw. — Vzfeldw. Karl Orth, Fronhmckei Dillkreis, tot. — Untoffz. d. R. Paul Zeidler, Klausdoff, Krei Potsdam, tot. — Untoffz. d. R. Wich. Partwich, Altona, tot - Untosfz. Jakob Spengler, Meder-Jngelheim, tot. — Karl Chi Hill, Gießen, tot. — Arthur G. Baumann, Lcntenberg i. Schwao burg-Rudolstadt, tot. — Paul Schreiner, Ruppertsburg, Km Schotten, tot. — Karl Rennig, Lardenbach, Kr. Schotten, tot - Heinttch Mertz, Dirlammen, Kr. Lauterbach, tot — Gest. Robci tot. — Eugen Bödefeld, Lüdenscheid, tot. — Tambour ®ör Jungmann, Mörfelden, tot. — Gest. d. R. Stiebe Becker, Holt hausen, Kr. Altena, tot. — Heinttch Meinhardt, Lauterbach, tot — Karl Merk, Magenbach, Kr. sigmaringen, wt. — Luditt Jminele, Basancou, Frankeich, wt. — Wilhelm Schmidt ll, Reis kirchen, Kr. Gießen, tot. — Ludwig Spöhrcr, Darmstadt, tot - Paul Gregory, Plettenberg, Kr. Altena, wt. — Heinr. Stchlinc Gießen, tot. — Gesr. d. R. Anwn Kerry, Euelbach, Kr. Alm firchcn, tot. — Heinrich Will, Rainrod, Kr. Alssech, tot — Hei mann Schäfer, Fronhauscn, Kr. Biederrkops, wt. — Vzfeldw. fot Abendroth, Münster, Kr. Gießen, vw. — Mtseldw. Paul 9ite Herborn, Dillkrtts, vw. — Untoffz. Anwn Laux, Rotteubrirc Rcckarkreis, vw. — Untoffz. Heinttch Hedderich, Kirchhain, «v. - Untoffz. Karl Pfttsf, Keffelbach, Kr. Gießen, vw. — Unwffz. d. R Ludwig DM, Stttnheim, Kr. Gießen, vw. — Untoffz. d. R Httnttch Ruppel, Birklar, Kr. Gießen, vw. ■— Einj.-Freiw. Untosß Franz Gilboau, Dietz, vw. — Karl Josef Wehrmacher, Groß Hehlen, Kr. Celle, vw. — Fttedttch Dreht, Ruppcttsburg, Krei Schotten, vw. — Gett. d. R. Rudolf Hofmann, Stttnhttm, Krei Gießen, vw. — Einj.-Freiw. Untoffz. Karl Hahn, Nieder-Florftadi Kr. Friedberg, vw. — Hermann Mittler, Bad-Nauheim, vw. - Max Hergenröther, Gießen, vw. — Christoph Bergk, Gießen, vn — Otto Ewald, Laub ach, Kr. Schotten, vw. — Karl Karte, Groß Felda, Kr. Alsfeld, vw. — Heinttch Latsch, Alsfeld, vw. — Lud wig Dlttert, Wetzlar, vw. — Heinr. Salzmann, Laubach, K» Schotten, vw. — Heinttch Herbst, Httnettshausen, Kr. ,ÄlsM vw. — Theodor Schick, Roßdoff, Kr. Kirchhain, vw. — Gesr. d R Hermann Kaiser, Gießen, vw. — Res. Christian Käs, Mcndoff Kr. Gießen, vw. — Philipp Heß, Dofienl>eim, Kr. Heidelberg, vw — Wilhelm Berntheusel, Södel, Kr. Fttedberg, vw. — Tanckm Jakob Arheilger, Darmstadt, vw. — Georg Schultheis, Tüdeis httm. Kr. Büdingen, vw. — Konrad Hornung, Spachbrücken, Kr Dieburg, vw. — Anton Michel, Worms-Neu hausen, vw. — Heim Ruvventhal, Helperthttm, Kr. Schotten, vw. — Joh. Schönhws Hörgenau, Kr. Lauterbach, vw. — Gesr. d. R. Ernst Stttn, Gnin berg. Kr. Gießen, vw. — Wilh. Reinhardt, Mendorf, Kr. Gießen vw. — Gesr. d. R. Ludw. Köhler, Lauterbach, vw. — Athen. Katt manu, Wiesbaden, vw. — Konrad Faust I., Bernsburg, Kr. Als seid, vw. — Fritz Wagner, Schmidthausen, Kr. Altena, vw. - Heinrich Neuß, Plettenberg, Kr. Allena, vw. — Martin Medett Lampertheim, Kr. Bensheim, vw. — Hermann Rack, Queckborn Kr. Gießen, vw. — Gest. Konrad Rabenau, Hassenhausen, Kr Marburg, vw. — Hermann Kuhbier, Oberbrüage, Kr. Altena vw. — Rudolf Becker II., Desebach, Kr. Biedenkopf, vw. Wilhelm Volk, Mcudoff, Kr. Gießen, vw. — Motttz Jost. UlriÄ^ stttn, Kr. Schotten, vw. — Joh. Vetter, Rixfeld, Kr. Lwüri' bach, vw. — Adam Emig, Kailbach, Kr. Erbach, vw. — Geon f eter, Groß-Eichen, Kr. Schotten, vw. — Karl Wenbura, Kiew' arbcn. Kr. Fttedberg, vw. — Franz Skrvtzki, Ulleschen, Kr Ncedenburg, vw. — Johann Faust II., Münster, Kr. Dieburg, vw. — Emmcran David Thrin, Herbstein, Kr. Lauterbach, vw. — Karl Ging, Grauftal, Kr. Zabern, vw. — Friedrich Foriwck, Mainz, vw. — Philipp Cunp, Ober-Roßbach, Kr. Friedberg/ vw. — Joh. Seclmami, Lorsch, Kr. Bensheim, VW., — Zrieonw Stein, Ruppertsburg, Kr. Schotten, vw. — Leo Gaitre, Wangenburg, Kr. Mölsheim, vw. — Johann Wasielack, Radenz, Koschmin, vw — Heinttch Wagner, Saasen, Kr. Gießen, »w. Karl Ruvventhal, Hclvcrshttm, Kr. Schotten, vw. — Wörlc, Rttnherm, Kr. Dieburg, vw. — Otto Hilld, Arborn, kreis, vw. — Heinrich Bedenkender, Allendingen, Dlllkrtts, "te Heinrich W. Herbett, Windcckcn, vw. — Gesr. Johann e Rauch, Diedolshausen, Kr. Rappoltsweiler, vw. — Ludwig Seön- Atzenhain, Kr. Msseld, vw. — Ewald Heringen,, Meder-Drei!«„ uiu. — vifuuui vtcmgcH., 'juasa,-*' dors. Kr. Siegen, vw — Jakob Stapp, Offenthal, vw. — ^ 7 ' Reichel, Hcßler, Kr. Gelsenkirchcn, vw. --- Fttedr. Wilh Fcllendillcn, Dillkeis, vw. — Gesr. d. R. Hermann Kuiw- Tresden, vw. — Gesr. Hermann Haüing, Iserlohn, »w. Ludwig Psaff, Kuchbach, Kr. Ofsenbnrg, vw. — Heinttch staw' Burstadt, Kr. Beushcini, vw. — Heinttch Kratz, Meder-Otw*»- Kr. Alsfeld, VW. — Wilhelm Schlosser, ElpenvK», Kr. Mslä»- vm. — Georg Klee, Mtenburg, Kr. Alsfild, vm. — GkN Fuhr, Fcllcndingen, Dillkrcis, vm. — Louis Bast, Solms-E darf. Kr. Schotten, vm. Matthcs Deutblcr, DvHamen, 'Kr- Goldap, vm. — Ludwig Lalh, Rüddingshausen, Kr. vm. — Wilhelm Hortung, Düsseldorf, vnq — Karl Knrcoap- mlero&e, Sfr. JRctcnbutg, Cnt. — Wilhelm Pabst, Bobenhaui'en, . Schotten, vm, — Otto Jost, Raiward, Kr. Schollen, vm. — 1 >nrad Fiedler, Lantcrbach, vm. — Hermann Olbrich, Dorn- , lzhausen, Kr. Wetzlar, vm. — Alois Krümmel, Brilon, vm. — •org Rinker, C’bcrbeffmgen, Sfr. Gießen, vm. — Heinrich Weiche! * irbenlcich. Kr. Gießen, vm. — Bernhard Rubl, Herbstern I? . Lauterbach, vm. I 6. Kompagnie: OLt, Willy Ebel, tot. — Lt d. R, llwig, Gießen, schvw. — Untofsz, d. R. Skarl Hirz. Watzen I rn, Kreis Gießen, tot. — Ge fr. d. R. Karl Lang, Betzenrod I . Schotten, tot. — Geft, Franz Jvsei Müller, Stasslanqen I . Mberach, tot. — «Geft, d. R. Wilhelm Herziger, Lüiftn I eid, tot. — Ludwig Schorr, Ludwigstadt, tot. — Karl Jakeb, I ithges. Sh. Gießen, tot. — Karl Haar, Herborn, Dillkreis » . — Hugo Donner, Mindenbeck, Kr. Altena, tot. — Arthur ndgraf, Burgstädt, Kr. Rochlitz, tot, — Anton Franz, Dieburg. ■ — Heini. Gregvrius, Büdesheim, Kr. Friedberg, tot. — . nft Grämlich, Straßbnrg, vw. — Tambour Georg Sllein, Hain- ) dt. Kr. Ossenbach a. M., vw. — Peter Kühl, Bodenrod, Kr. » icdberg, vw. — Otto Denzkofer, Hof der Gem. Englmar, Kr. l »den, vw. — Heinrich Weber, NoNnenrvth, Kr. Gießen, vw — § >f. Mathes, Oppenheim, vw. - ?ldvli Merz, Frankturt a. M., 1». — Hornist Adolf Weigelt, Hörde, Sir. Arnsberg, vw. — ilhelm Stahl, Heddinghausen. Kr. Brilon, vw. — Heinrich wiß. Groß-Eichen. Kr. Alsfeld, vw. — Heinrich Balzer, Hatten ff ), Kr. Gießen, vw. — Ludwig Bamberger, Musck»enheim, Sir. l eßen, vw. — Karl Daniel. Wetzlar, vw. — Richard Eifert, i auchau, vw. — Paul Jung, Diez a. d. L., vw. — Gustav S il, Oberbessingen, Kr. Gießen, vw. — Hr. .Kräuter, Blasbach, . Wetztar, vw. — Johannes Launsvach. Reißkirchen, .Kr. Gießen, H i. — Otto Reeb, Hopsmannsfeld, Sir. Lauterbach, vw — h. Rvos, Burkhardsselsen, Kr. Gießen, vw. — Wilhelm Ruten, f, Loh, Kr. Hagen, vw. — Heinrich Seim, Rieder-Ohmen, .Kreis I j sscld, vw. — Franz Ratajski, Wjerzbiezany, Sfr. Hohcnsalza, . 1 . — Adam Dubs, Rhein-Dürkheim, vm. — Jakob Sattler, I z -ißkirchen, Sir. Ossenbach, vm. — Philipp Schövvlcr, Abew I! m. Kr. Worms, vm. — Skarl Rinck II., Meiches, Kreis l« hotten, vm. 7. Kompagnie. Lt. v. Grolman, tot. — Unteross. Wilh. ki »bert Koch I.. D tu hl Hansen i. Th., tot. — Unteross. Skarl Sänger, k! iedberg i. H., wt. — K. Herm. Fr. Bach, Sonnenberg, Kr. « iesbaden, tot. — Gesr. Heinr. Start Henning, Frankfurt a. M., ei cusen, wt. ■— Tambour Max Sudan Marx, Waldhoff, Sr. I annheim, tot. — Heinrich Realer, Angersbach, Skr. Laulerbach. > . — Julius Laubach, Schlack»!, Sfr. Altena, tot. — Joh. Georg I tter, Finthen, Skr. Mainz, wt. — Peter Jourdan, Waldors, Kr. I vß-Gerau. wt. — Johann Metz, Rieder-Weyer, Kr. Sensburg, I. — Wilh. Karl H. Klippert, Esche, Kr. Altena, wt. — Josel I »hle, Brilon i. W., wt. — W. Streb, Alaringcn, Kr. Dieden- I sen, wt. '— Wilhelm Seim, Rieder-Ohmen, Skr. Alsfeld, tot. I dwig Müller IV., Lollar, Kr. Gießen, wt. — Wilh. Ewald I nelmann, Ober-Roßbach, Kr. Dill, wt. — Heinrich Schäfer, I essen, tot. — Wilhelm Dreuker, Schotten, tot. — Ludw. Straub, I hotten, tot. — Gefr. d. R Heinrich Butz, Altena, wt. t— I zeseldw. d R Friede. Adam, Wcinheim, Kr. Alzey, vw. — j zeseldw. Gustav Fischer, Bingenheim, Skr. Büdingen, vw. — U I zeseldw. Alexander Stracke, Morsbach, Skr. Waldbröl, schvw. — lterofs. Karl Rob. W. Strahl, Gritsch, .Kr. Borna, lvw. — tteross. Wilh. Germer, Kkein-Lindcn, Skr. Gießen, low. — »I -Freiw Unteross. Friede. Phil. Freund, Schlichtern, vw. — ltervsfizier d. R. Adam Götzingcr, Lindensels, Skr. Bcnsheim, VW. Anton Bauermann, Wühnerfclm, Skr. Lehr, schvw. — Josef ld, Bürstadt, Kr. Benshcim, lvw. — Gefr. Joh. Phil Stapp, »erhochstadt, vw. — W. Ludwig Skrauß, Langenschwalbach, lvw. Heine. Spengler, Langen, Kr. Ossenbach, lvw. — Heinrich F. Wanger, Wiesbaden, lvw. — Gefr. Paul K, L. Weinert, Reu- ed, lvw. — Philipp Borg, Lörzweiler, Skr. Oppenheim, lvw. Olw G. Drvmbach, AUena, tat» — Gg. Heinr. Kaiser, Heppen- m, lvw. — Georg Friede. Kilian II., Darmstadt, lvw. — >am Oswald, Wcinheim, schvw. — Adam Beruh. Riedel, Ms- m. Kr. Worms, lvw. — Johann Ritter Dcnnath, Kr. Sttaß- rg, lvw. — Taddäus Schick, Wiebelmgen, Skr. Laubheim, lvw. Gefr. d. R. Friede. W. Schuhmacher, Euringhausen, Kr. Al- ta, lvw. — Gefr. d R. Ludwig Enders, Reiskirchcn, Skr. Gießen, v. — Gefr, d. R. Mich. Karl Heiser, Obermollingen. Kr. larbrücken, lvw. — Martin Rob. Michalski, Lubitze, 5kr, Bönnt, c. — Karl Frank, Rudingshain, Skr. Schotten, vm. — Karl tz, Lüdenscheid, vm. — Kvnrad Keil, Ermenrod, Kr. Alsfeld, l. — Karl Heine. Schmidt, Osfendillen, Kr. DiU, vm. 8. Kompagnie. Hauptm. Georg Rieck, lvw. — Lt. d. R. chhosf, Wetzlar, tot. — Lt. Buchholtz, lvw. — Lt. Hümmerichs «. — Bizeseldwebel Ludwig Wehrum, Mbach, Kr. Gießen, tot. Unterots. Karl Haibach, Gräseneck, Oberlahn, tot. — Untererf. ■rnhard Wisosky, Mölln, Kr. Marburg, lvw. — Unterots. b. R. wrg Jakob Rdmherr, Beerfelden, Skr. Erbach, schvw. — Untervfs. R. Karl Seng, R.-Gemünden, Skr. Alsfeld, schvw. — Unteross. ilh. Wahl, Rheinbrohl, Kr. Neuwied, schvw. — Unteross. d. R. nst Mcolai, Gießen, lvw. — Gefr. d. R. Christian Rühl, Bmck- rdsselden. Skr. Gießen, tot. — Osker Diebel, Rothenbach, Dill- 'is, vw. — Edmund Svorckct, Werl, Skr. Soest, vw. — Stark fmlte I., Wahl, Skr. Hagen, vw. — Gesr. Karl Feeling, Ober- miingen, Ke. Mündelheim, wt. — Hornist Konrad Stadtmüller, öhmbrischohl. Kr. Unterfrankcn, lvw — Pet. Boos, Framers- im, Kr. Alzey, vw. — Gesr. d, R Ernst Pfeiffer, Launsbach, Wetzlar, vw. — Gesr. d R. Hans Bethkc, Lenzen, Kr. Westz- rgnitz, vw. — Albert Laucht, Gleiberg, Kr. Wetzlar, wt. — »am Radel, Riedcr-Liedersbach, Skr. Heppenheim, wt. — Robert rndt, Eschinghauscn, Kreis Olpe, wt. — Gefreiter der Reserve >ols Hofmann, Waldaubach, Dillkreis, vw. — Gefr. d. 9t Skarl .egsohrt, Usenborn, Skr. Büdingen, schvw. — Ludwig Rümpf, •uern, Skr, Gießen, vw. — Hch. Schnopy, Offanbach, schvw. — irl Fischer, Lich, Kr. «Hießen, lvw. —' Anton Mettenhermer, orms, schvw. —• Ludwig Jung, Holtheim, «Gießen, schvw. —• iedr, Dohmen, Esch, Skr. Berkheim, wt. — Wilhelm Jakob, eis-Horlofs, Kr. Gießen, tot. — Heinricl) Schneider II., Dttlofs- Dcr, Untersranken, tot — Ferdinand Genrandt, .Heuchelheim, ■, Gießen, wt. — Gesr. Wilhelm Hoppmann, Schwehn, lvw. Bernhard Oettig, Werthenn, Skr. Mosbach, vw. — Friedrich nkcniieper, Beuern, Skr. Gießen, vw. — Augiust Erb, Jnnen- cm. Kr. Erstem, lvw. — Christian Happel, Hatzheim, Skr. Mainz, «, — Ludwig Lamm, Nauheim, Skr. Biedenkopf, schvw. — Sein« h Deichmann, Schalke, Skr. Gelsenkirchen, schvw. — Friedrich irtmmtn, Lanterbach, kvw. — Gefr. d. R Emil Reuter, Simen, v. — Heinrich Müller I., Ilkendorf, Skr. Geilenkirchen, lvw. Johami Miedreich, Mainz, wt. — Heinrich Herrmann, Als- d, wt. — Gesr. d. R Ernst Franz, Gießen, wt. — Ludwig iter, «Gießen, tot. — «Gert d. R. Fritz Hirsch. Ernsdorf, Skreis egen, lvw. — Tambour Jakob Gürtner, Eschbnrg, Skr. stöbern, v. — Wilhelm Zickel, Niederwetz, Kr. Wetzlar, wt — Mfred •rrmann, Molsheim, tot. — Ru doll Stoiber, Bromskwchen, Biedenkopf, lvw. — Gefr. Friedrich «Schmidt, Wiesenbach, '. Biedenkopf, tot. — Philipp Leinweber, Treis a. Lda., Kreis eßen, tot. — Heinrich Rasch, Fleschenbach, Skr. Lauterbach, vw. Slonr. Fckdmann, Dvrnhcim, Skr. Groß-Gerau, tot. — Heinrich imrich, Unterlied er bach. Skr. Höchst, tot. — Heinrich Mange, cbcrftoelt, Till kr eis, vw. — «Georg Zimmer, Holzmühle, Kreis uterbach, schvw. — Bizefeldw. d. R D. Happel, Gießen, tot «Gesr. d. R. H. Göbel, 9iebe, Skr. Westerburg, tot — Konrad ■ufer, Frischborn, Skr. Lauter buch, tot. — I. Tillcnichneidcr, rgsbnrg, Skr. «Saarburg, schvw. — Konrad «Sichert. Metz, schvw. Unteross. Wilhelm Finger, Lauterbach, tot. — «Georg Krug, chlvarz. Skr. Alsfeld, schvw. August Billasch, Fauerbach, Krds dcdberg, vm. — «Georg Knipp, Dreieichenhain, vm. — Karl schhorn II.. Obbornhofen, Skr. «Gießen, vm. — Jvh. Rudolf tcinkrug, Offenbach, vm. 8. Kompagnie. «Gefr. Ludwig Rosenfeld, Hagen, lvw. — j nst Bcnningbaus, Versevörde, Skr. Mtena, tot. — Heinrich Hoff- ann III., Heisters, Kr. Lauterbach, schvw. — «Gesr. Theodor Dörr, « eitcrshain, Kr. Gießen, schvw. — Emj.-Frciw. Joses Bremerich, I tockum. Kr. Arnsberg, vm. — Jo Hs. Wirth, Frischborn, Skr. I ruterbach, schvw. — Gefr. Start Andreas Schneider, Bannerod. Laut erbost, schvw — Anton Fohrer, Zinkholen, Kr. Dietz, »vw. Friedr, Heinr. Hardt, Burgsolms, Kr, Wetzlar, schvw. -- Unteross. d. R. Wilhelm Stoffel, Atzenhain, Kr. Alsscld, tot. — Jvhs. Walter, lvw. 10. Kompagnie. Skarl Hinkel, Kastcl, vw. — Wilhelm Bing, Rüdingshain, Kr. Schotten, vw. — Friedrich Wick, Ahnest, Kr. Werdohl, vw. — Johannes Jockel, Wodenrod, Kr. Alsfeld, vw. — Ludwig Melecki, Jnzirra, Skr. stiawitsch, vw. — Gelr. d. R. Wilhelm Bcnthous, Dortmund, vw. — Jakob Roth, Marburg, vw. — Karl Kraus köpf, Oberbiel, Kr, Wetzlar, vw. — ?ldam Schäfer III., Höchst, Sir. Erback, vw. 11. K o m p a g n i e: Lt. Rose, vw. — Jakob Friedrich Brom- borst, Allcnweilcr, Kr. Zabern, lvw. — Ferdinand Hcrmans, Straßburg, lvw. — Gesr. Franz Skuberski, Walkow, Skr. Sköschmin, lvw. — Friedrtch Koch, Gunlersblum^ Kr. Worms, lvw. — Job Meng, Worms, lvw. — Theodor Wessel, Oelinghauserheide. Kreis Arnsberg, lvw, — Heinrich Schürmann, «Schwelm, lvw. — Heinr Fink, Oppenrod, Kr. Gießen, lvw. — Karl Metz, Lich, Kr. Gießen, vm. — Ludwig Lißmann, Lich, vm. — Ernst Fey, Burg-Gemün den, Kr. Alsscld, vm 12. Kompagnie: Untoffz. Albert Mönnig, Ilbeshausen, Skr. Lauterbach, lvw. — Gregor Höhn, Abenheim, Skr. Worms, lvlv. ■Richard Eßwein, Weidlingen, lvw. — Wilhelm Oppermann, Bergebersbach, Dillkreis, lvw. — Hermann Weiler, Bopfingcn, Kr. Reresheim, lvw. A«» Stadt und Land. Gießen, £>. Oktober 1914. ** Die Pr^isstciger ung im Kartofselhan- del. Der Deutsche Skartofselgroßhändler-Vcr- b and (Sitz Düsseldorf) schreibt uns: Me bei Ausbruch des »krieges einsetzende Preissteigerung von Kartoffeln hat nach dem Eintreten der besseren Mförderungsmöglichkeiten, tvie vorauszuschen war, normalen Verhältnissen Platz gemacht. Leider scheint si»ck> aber das H e rb ft ge s chä ft wegen der augenblicklichen Preisvcrhältnisse nicht recht anlasse n zu wollen. Wenn auch die Ernteergebnisse in Spüt- kartoffcln infolge der im August herrschenden trockenen Witterung nüjst den gehegten Erwartungen entsprechen, so muß doch die Hauptschuld der jetzigen Preissteigerung dem Umstande zugeschrieben werden, "daß die Landwirtschaft vielfach mit Verdäusen zurückhält. Hierzu kommt, daß in manchen Gebieten sogar Vorschriften an die Landwirte ergangen sind, einen gewissen Teil des (Ertrages nicht zu verkaufen. Auch das Vorgehen einzelner Städte, den Handel an sich zu ziehen, hat preissteigernd gewirkt, da hieriu allgemein eine Schwierigkeit der Erlangung von Ware erblickt wird, — Um einer ungesunden Preissteigerung vorzubeugen und preismtsgleichend zu wirken, hat der Deutsche Kartoffelgroßhändler-Verband in Düsseldorf eine zweckentsprechende Einrichtung gesckfaffen. «Er läßt an die in den verschiedenen Teilen des Reül>es wohnendtm Verlader von Kartoffeln die Bitte ergehen, anzugeben, in welchenGegende njeweilsbes anders preiswerte Ware zu haben ist, damit dies den in Betracht kommenden Abnehmern, vor allem im industriellen Westen, zur Skenntnis gebkachit werden kann. Diese Maßnahme ist zweifellos geeignet, einer Verbilligung der Speffekartosieln zu dienen. **MitdemEisernenKrcuz ausgezeichnet wurde Stabs- und Regimentsarzt Dr, Richter in Gießen, z, Zt. Jirf.-Regt. Nr, 80. ** Stadtthcater, Man schlecht uns aus dem Bureau des Stadttheaters: Es sei ausdrücklich darauf hingewiv- sen, daß unsere Bühne auch in diesem Kriegsjahr mit voll- ständigcm Personal geführt werden soll. Merkwürdigerweise ist vom darstellenden Personal nur ein einziges Mit-- glied, Herr Höcker, von der Einherufungsordre getroffen worden, während das technische Personal zu großem Teile im Feld steht und stark ergänzt werden muß. Von alten bewährten Mitgliedern, soweit sie Fach spielen, werden in dkr kommenden Spielzeit wieder tätig sein die Mimen S t c t t - ner, Sonntag-Blume, Martini, Frenzel und Jüngling, sowie die Herren Goll, Dworkowski, Rotteck, Grosser, Sbeinhofer, Schubert und Grosser-Braun. ** Konzert auf der Liebigshöche. Das gestesm auf der Lidblgshöhe stattgesundene Konzert zum Besten der .Hinterblicchenen gefallener «Gießener hatte sich eines überaus guten Besuchs zu erfreuen, so daß ein nicht unbedeutender Bettag dem Herrn Oberbürgermeister zur Verfügung gestellt werden kann, Ab«gesehen von dem guten Zrmck, dem das Konzert diente, und der manchen, der gerne unauffällig sein Scherfhein einem Werke der Nächstenliebe weiht, veranlaßte, gestern die Veranstaltung zu besuchen, lohnte diese auch sonst «Gech und Weg, Mttneister Krauße hat es wiederum einmal meisverlich verstanden, die geeigneten Süicke und die besten Kräfte zusammenzufassen, die denn auch alle gern Zeit und Skünft in den Dienst der Wohl«- tättgkeit stellten. Lauter Beifall gab dann auch zu erkennen, daß man mit der Veranstaltung das Richtige getroffen, und so ist die Hoffnung berechtigt, daß weitere Konzerte, deren nächstes am 20. Oktober stattftndet, sich eines »richt weniger ten, vielleicht gar eines noch besseren Besuches W, erfreuen den. Wie wir hören, sind zunächst noch zwei weitere Konzerte geplant, eines für unsere im Fickde stehenden 116er und eines für das notleidende Ostpreußen, vielleicht auch noch eines für die Volksküche, ** 35 et tafle der 9. Komp, Inf, - Rgt, 116. Wie wir in einem Teile unserer Samstagnunrmer noch melden konnten, ist dem sich in Gießen verwundet aushaltendcn Hauptmonn Wolf von seinem Feldwebel eine Liste der Verluste der obengenannten Kompagmc zugcgangcn, die bis zum 16, «September reicht, also vollständiger als die bisherigen anttlichen Mitteilungen ist. Wir betonen bei der folgenden Wiedergabe der Liste, daß es sich natürlich um eme private Meldung harrdett. Gefallen: Lt, d. Res, Keller: Vizefeldw, d. Res, Heller: Sera, Werner: Unteroff, d. Res, Kierrzle, Schmidt: Musketiere Auffinger, Gorski, Jnderthal, Kapicwiz, Krämer. Mängel, Deiß, «Erb, Ewald, Frey, Jahn, Kissel, Kullmaim, Modest, Risse, Bender, Wisscnbach: Reservisten Schmidt IV„ Bredchorn, Scherser, Bcnninghaus, Heimann, Altehoff, Krollmann, Schmelz, Weiß Rahn, Dich! IV., Ackermarm, «Schmißt IV,, Wdnberger, 35inde- wald, Lambmann, Megel, Hanisch, Diehl III., Fett, Fink, Brcme- rich, Philipps I,, Frank, Langohr, Rupp, Schivindt, «Greuel, Mohrl,, Fries, Stoffel, Annackcr, Lob (im Lazarett). Schwer verwundet: Untoffz. d. R. Fritzsch: Musketierä: 3kohn, Dicht I,, .Hofmann I,, Knösel, Petty l,, Rupp. «Schäjerll,, Schnccko, Hirsch: Reservisten: Denkhaus, Hosmaim lll,, Dicht II,, Dörr, Wirth, Krug I,, Hardt, Leicht verwundet: Bizeieldtv, d, R, Aaß, Unteroff, Jung, Vizescldw, Becbhvld, «Gefr. Banchloh, Tamb. Brauer, Musk. Fenchel, Gefr. Groß, Musk Mayer, Gefr. Rosenfffd, Hornist «Ärck, Mnsk. «Schäfer I., Aeft. Schmidt, Musk. Smardz, «Geft. Reumann, Pfeiffer, Musk. Erhato«, Engel, Fischer ll., Fischer I,, «Geyer, Henz, Katz, Mohn, Schaub, Schied Helm, «Schulz, Schwarz, Heck, Starnely: Reservisten: O vier deck, Look, Männche, «Schombert, Lim- vert, Lauckel, Hock, Skögler. Klar, Wißner, Aiehm, «Sames, Marsteller I., Marsteller II., Seim, «Grvtensohn. Schneider, Brückrer, Münzer, Fohrer, Falk, Dietz, «Gath, Velden, Mvhr II., Schmidt Vll, Schlichttng, Krdlmg, Becker III,, Jäger-Geft. Walther, Res, Däu- mer, Musk, Nelle, Lcmdwehrmann Boß, Reserv, «Grvte, Holler, Landtvcbrm, Ochs, Res, Schütz, Musk, Petri, Vermißt: Musk, «ftmer, Fuhr, Sklein, Mübl, Schäfer III,, Res, Wetter, Gesr, Habicht, Kraus, Schmidt VI,, Kraus, Schäfer, " Für denPo st verkehr im Bereich beSKaiserlich Deutschen Generalgouvernements in Belgien iverden Freimarken »Deutsches Reich' zu 3, 5, 10 und 20 Psg., sowie einfache Postkarten und Weltpostkartcn zu 5 und 10 Pjg. mit dem Ueberbrud .Belgien' und der Wertangabe 3, 5, 10, 25 Psg., sowie 5 und 10 Cts. verwendet werden. Dies« Wertzeichen iverden in einigen Tagen bei der goloniglwertzeichenstelle des Briej- postginls Berlin 0 2, Königstraße 6!, zum Verkauf gestellt. Landkreis Gießen. -- W i e s e ck, 4, Oft. Das Jubiläum der 25 j ä h r i g e n T ä t i g k e i t als Werkmeister bei der Firma W, Meyer konnte HerrH, Schneider begehen. Von seinem Arbeitgeber wurden ihm aus diesem Anlaß ein Geschenk, von dem Personal ebenfalls ein solches und, von den Arbeitern ein prachtvoller Sessel überreicht. Der Tabakarbeiterverband ehrte den Jubilar durch Ueberreichung einer Ehrenurkunde, Kreis Friedbcrg. 0, Butzbach, 4, Okt, Bon den zn den Faunen geeilten sechs «Söhnen dos Landwirts Pieh in Melbach ist sein Sohn Wilhelm bei den Wmpfen «in der Mariye gefallen. Ein französischer Flieger warf eine Bombe auf die Mnnitions-> kolvnne, dor Pieh zngeteilt war, und tötete den Landwehr- mann. ■A Aus der Wetteran, 5. Okt, Der Schrei nach Kartoffeln, den die in Marftrch i, Elsaß liegenden Angehörigen des Landsturmbataillons, das sich aus Landstür ment aus der Wetterau znsammensetzt, in die Heimat gelangen ließen, ist nicht ungehört verhallt, denn die Landwirte aus Ober- und Rieder-Rosbach befriedigten den 38-nnsch der Kartoffelhungrigen und sandten gestern eine Spende von einem Waggon (300 Zentner) bester „Industrie^ an die mit den französischen Alpenjägern am Fuße des Col de « Sainte Marie ringenden Wetterauer, _ WetterauSsichtcn iy Hessen am Dienstag, den 6. Okt. mit! Keine Llcndernng der bestehenden Witterung, trüb, regnerisch, nord- ivestliche Winde. _ letzte Nachrichten. Gin Luftkampf über Antwerpen, Berlin, 5, Okt 3lus London wird dem „Berliner Tageblatt" zufolge nach Kristiania depeschiett: ÄMwerPens Bewohner waren gestern Zeugen eines spannenden Luftduells zwischen einer deutschen Taube und einem belgischen Zweidecker über dem Zentrum der Stadt, wohin die Taube den Zweidecker verfolgt hatte. Die belgische Maschine war mit einer automattschen Pistole, die Taube mit einem Maschinengewehr ausgerüstet. Die Taube setzte ihre Jagd sott, bis sie in einen Regen von Schrapnells geriet, Sic entkam dann, ohne allzu großen Schaden angerichtet zu haben. Dieser spannende Kampf wurde fast von der ganzen Bevölkerung, die sich in den Sttaßen aufhielt, beobachtet, Graf Zeppelin im Feld, Berlin, 5. Okt, Wie dem „Berl, Daaebl," aus Kristiania gemeldet wird, berichtet der Pariser Korrespondent des „Aftenposten", Graf Zeppelin sei nach Pariser Meldungen an der Front eingettosfen, um selbst den Oberbefehl über das Flugwesen zn übernehmen. Die Schlachtfront der Franzosen habe immer mehr an Ausdehnung gewonnen und bettage jetzt über 500 Kilometer, Aus der Defensive sei der Feind wiederum zur Offensive übergegangen, Stimmen aus London, 1, Köln, 5, Okt, Die „Köln, Ztg," meldet ans Mailand: Rach einer Meldung des „Giornale d'Jtalia" beurteilt mau in London die Lage der Franzosen sehr pessimistisch:. Man halte in Londoner mikitärischcn Krersen große «Grsolge der Franzosen trotz ihres Heldenmutes für unwahrscheinlich. Auch zwcchelt man daran, daß die Franzosen noch lange werden Widerstand leisten können. Wenn aber auch Frankreich unterliegen sollte, so tvürde dies aut die Haltung Englands keinen Einfluß aus üben. England scr entschlossen, alles daran zu setzen, um eine Vorherrschaft Deutschlands in «Älropa zu verhindern. Fnbezug auf die nächsten Kritasereignisse mache man sich in London keinerlei Illusionen. Man wisse, daß die deutsche Verteidigung an der russischen Grenze großartig sei, und daß der russische 35vrmarsch daselbst aus imgeheure «Schwierigkeiten stoßen müsse. Man befürchte i» London, daß der russische Angriff wenig Aussicht aus 'Erfolg biete. Mit Sorge sehe man mich der H a l - tung der Türkei entgegen. Man befürchte eine «Lntscheidimg der Türkei für Deutsä^and. «So sei die Stimmung in London sehr wenig zuverftchtlich. Nöte der englischen Tertilindustne. i. Köln, 5. Okt. Die „Köln. Ztg." meldet aus Amsterdam: Englische Fabrikanten suchen hier größere Posten gefärbter Wolle zu raufen, da von der deutschen Industrie keine Farbstoffe mehr nach England geliefett werden, wodurch ein großer Teil der englischen Terttlindustrie lahmgelcgt ist. Die englischen Versuche bleiben erfolglos, da die holländischen Lieferanten wohl wissen, daß für sie ein Verkauf an die Engländer gleichbedeutend mit dem Aushören der Lieferung der Farbstosse aus Deutschland wäre. I Aus der Schweiz. Berlin, 6. Okt. Wie dem „Üterl. Tageblatt" aus Zürich gemeldet wird, hat der «Schweizerische Bundesrat nach ein« Besprechung mit dem Höchstkommandierenden, General Wille, imt> dem Chef des Gcrieralstabes, Sprecher, beschlossen, die Mobilmachung in vollem Umfange weiter aufrecht zu erhalten. Während der zweiten «Septembertzekade haben nach dem gleichen Blatte die Zolleinnahmen der «Schweiz nur 100 065 Francs betragen, während sic in der dritten am über eme Million gestiegen sind, weil Deutschland die «Anfuhr von 250« Wagen lagerndes Starn in die «Slhweiz gestattete und weitere Zuffihrrn aus Amerika erfolgen werden, — Demnach bereitet auch das Problem der Btotversorgung weckig Skop^erbrecheu, Ein griechischer BittO0ttcs->»nst. tWTB.l Wien, 5, Okt, Michtamtlich) In der hiesigen griechischen Kttche fand ein Tedenm und Bütgvttesdienst für den Erfolg der österreichischen Waffen statt. Der Fner wohnten auch der griechische Gesandte sowie die übrigen Herren der Gesandtschaft und der griechische Generalkonffil bei. Rach dem Tedenm wurde die Volkshymne gesungen und .Hochrufe aus Kaiser Franz Joseph und die Armee auSgebracht. Der norwegische Außenhandel. (WTB.) Kristiania, 5, Oft, (Nichtamtlich.) Das A u s f u h r v e r b o t für W i l d, G e f l ü g e l, E i e r, T e e, Gewürz« und Rohprodukte fürM argarinefabrikation ist vorläufig ausgehoben worden, Pferdeausfuhr aus Norwegen. (WTB.) Christiania, 5, Oft, (Nichtamtlich,- „Aften- posten" meldet aus Paris, dort herrsche ziemliche Ämregicng, weil Norwegen Pferde an Deutschland ausgoführt habe. Das Matt bemerft dazu: Das Ausfuhrverbot ist durch Königlichen Erlab zum Teil aufgehoben und die Ausfuhr bis zu 1000 Stück gestattet worden. Nachdem diese Höchstzifser geckern erreicht wurde, ist das Verbot wieder voll in Kraft getrctnr. Rach TeMschland sind überhaupt keine Pferde ausgeführt worden, da die norwegischen Pferde für die Zwecke der Teuffchen zu klein sind. Tie ganze Ausfuhr ist Dänemark zugute gekommen. Frankreich hat also keine« Grund, sich über Norwegen auszuregcn. Der Präsident des Polksvettins für das kath. Deuffchiand ff. i. Köln, 5. Okt. Der Fabrikbesitzer Franz Brandt ans M-Gladbach, der Präsident des Volksverems für das Katholische Deutschland und Vorsitzender des Verbandes für Arbeiterwohl, ist in der vergangenen Nacht um 12,30 Uhr gestorben. Lichtspielhaus ' Haute das grandiose Schauspiel [10381a Die Zirkusheldin sowie das kostbare Lustspiel in 2 Akten Wer andere eine Grobe pb( Aliceschuie. Abteilung 1. Beginn der Kurse in Schneidern, Weih- zcugnähen und Bügeln, sowie der Kurse für Be- rnssschneiderinnen und -Weihzeugnäberinnen am Montag, den 5. Oktober im Schulhaus aus Oswaldsgarten. Abteilung 2. Beginn der Kurse in der Kost- und Haus- baltungsschule am Montag, den 12. Oktober im Schulbaus Steinstraste 10. Anmeldungen sür beide Abteilungen werden noch entgcgcnaenouimen jeden Tag von 11 bis 12 Ubr im Schulbaus aus OswaldSgartcn__ 10379D 3. M, privat-Real- und Handelsschule, erteilt Sinsahrigenzeugnis. Gute Verpfleg, u.Aufsicht. Soraf.UeLcrwach. d.Schularb. Grog Gart. Neubau m.ZentrSkh^ el. Licht. penNonvprets. Prokpekre ct. d. Direktion. (801 hv] Hoiiere Haiielssclmle Kirchheini-Teck beginnt in allen Klassen das neue Semester (das 106.) mit vollem Lehrpersonal am 8. Oktober. Prospekte u. Referenzen durch , M19 ss Direktor flkeimer ] in separaten Kabinen mit den neuesten elektrischen Trockenapparaten. Anfertigen von Zöpfen, Haararbeiten zu den billigsten Preisen. (07013 )5A m J? flnAk Speafal-Dame nsal nn n » HK. 8 * U, 5 Schulstratie 5 Eusanose-T abSeiien ein bewährtes Nähr- ui KrUltlgnaosmitlelbesonders anch als Vnrbengangamtttel gegen Hagen- nnd Darm- krankheiten für unsere Soldaten im Felde. 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Die Hebregister über die Handelskammerbeiträge für 1914 liegen in der Zeit vom 7. bis einschließlich 16. Oktober a. c. aus dem Sekretariat der Handelskammer in Gießen. Lonystraße 7, während der Amtsstunden (9—-12 und 3—5) zur Einsicht der Umlagepflichtigen offen. Einwendungen gegen den Inhalt der Hebregister sind innerhalb der zehntägigen Frist bei der Handelskammer schriftlich vorzubringen. Gießen, den I. Oktober 1914. Die Großherzogliche Handelskammer. ._ S. Heichelheim. _ 10358 D Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Spezereihändlers und Wirts Wilhelm Bintz in Gießen ist Termin zur Prüfung der nach- kläglich angemeldeten Forderungen, sowie zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlnß- verzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — der Schlußtermin auf Donnerstag, den 29. Oktober 1914, vormittags 10 Uhr. vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst bestimnit. Gießen, den 30. September 1914. 10362 B Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. Feld-Westen neu ein getroffen Sicherster Schatz gegen Regen u. Nachtkälte ...................................................................................... Sämisch Lederwesten mit Aermel Seidenweesten mit Aermel, wasserdicht, als Brief zu versenden Feldweste «Lüttich» aus wasserdichtem, imprägniertem Stoff mit Aermel auf Ia. Wollfutter Feld weste «Haeseler» mit Aermel, wasserdicht. Hark 11.— Pulswärmer aus wasserdicht Stoff — mit Pelz gefüttert — Hark 1.75 bis Hark 3.75 Militär-Umhänge aus grauem Gummistoff, ganz weit geschnitten, auch über dem Mantel zu tragen, unentbehrlich bei Regenwetter 105,0 a Gebrüder Stamm - Giessen Marktplatz Telephon 384 Schalstrasse Bekanntmachung. Die Gemeinde Mühlheini beabsichtigt im Lause dieses Monals 10 bis 1b Waggon Kartoffeln und einige Waggon Weißkraut und Wirsing anzukaufen. Angebote sind alsbald an die Großh. Bürgermeisterei Mühlheim (Main) zu richten. Mühlheim, den 3. Oktober 1914. Großh. Bürgermeisterei Mühlheim. _ Hatzcbruch. _ i 0360 D i. Futterlieferung für die medizinische u. chirurgische Veterinärtliuik. Für die Zeit vom 1. November 1914 bis zum 30. Oktober 1915 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- und Handdrusch), Hafer, Weizenkleie, Weizenschalen, Reis u. Hundekuchen vergeben werden, 2. Verkauf von Dünger Der in der Zeit voni 1. November 1914 bis zum 30. Oktober 1915 gewonnene Dünger soll nach dem Gewicht, so wie er sich in der Grube befindet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote an die Unterzeichnete Direktion bis zum 20. Oktober ds. Js. einzureichen. Die Bedingungen sind auf dem Vcrwaltungs- bureau der Veterinärkliniken cinzusehen. Gießen, am 5. Oktober 1914. 10359 B Die Verwaltnngsdirektion der Betcrinärkliniken. Prof. Dr. ©meiner. Bekanntmachung. Betreffend: Die Rabbiner Dr. Levi-Stiftung. Aus obiger Stiftung sind die Jahreszinsen mit 156 Mk. zu einem Drittel an zwei Arme der israelitischen Religionsgemeinde Gießen, zu einem Drittel an zwei arme Israeliten der Provinz Obcrhessen, zu einem Drittel an zwei christliche Arme der Stadt Gießen zu verteilen, und wollen sich Bewerber um dieselben bis züm 10. Oktober schriftlich hierher wenden. Gießen, 5. Oktober 1914. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. _ S. Heichelheim. _ 10366D ■UtSfflBBBfl Jlarbori.str. 76,1 Tr.h. frbl. 3 Z,m-Wohn. in. all. Zubeh. v. sos. zu vermieten. Fritz Sremrr, a " m Marburger Str. 88. 6 Zimmer | Lst-Anlagc 39 ü. Stal Ischönste, sonnige Lage) 6 Zimmer m. Zubeh. sos. oder später zu vermteten. Näh. ScltcrSweg 52 II. >°™ 2 Zimmer \ g^eE-Ziiii.-K-hn.'^ 8g. 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