Nr. 223 Der -letzentr klnzelg» erscheint täglich, mcher Sonntags. - Beilagen: viermal mochenllich OlehenerZamIIienblätter; i iveniial wöcheiill.Nreir- iatt für den »reis Siehen (Dienstag »nd Freitag); zweiuial inonatl. Land- wirtschaftliche Seitsragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112 , Verlag ». Expedition 51 Adresse !>'ir Depeschen: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen lür die Lagesnui»nier bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt <64. Zayrgano Mittwoch, 25. September X9H GietzenerAilzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Drei englische Panzerkreuzer von deutschen Unterseebooten in der (WTD.) Berlin. 23. Srvt. (Nichtamtlich.) Aus London wird unterm 22. Sept. amtlich gemeldet: Deutsche ll n t c r s e c b o o t e s ch o s s c n i n d e r N o r d s c e die e n g - tischen Panzerkreuzer „Aboukir" und „Hoguc" und „Crcfiy" indenGrund. Eine beträchtliche Anzahl Mannschaften wurde durch hcrbcigeciltc englische Kriegsschiffe und holländische Dampfer gerettet. Wie dem Wolff-Bureau von amtlicher Stelle mitgeteilt wird, kann die Bestätigung der Nachricht deutscherseits noch nicht erfolgen, da die Unterseeboote infolge der großen Entfernung eine Meldung noch nicht erstatten konnten. Aus anderen Quellen wird bekannt, daß der Zusammen- stoß am 22. September zwischen 6 und 8 Uhr früh. 20 Seemeile» nordwestlich Dock van .Holland, stattfand. „Abmikir" wurde zuerst durch ein Torpedo getroffen. Der holländische Dampfer „Flora" brachte 287 Ucberlebendc nach Imniden. Die versenkten Panzerkreuzer sind 1900 gehont und haben je 12 200 Tonnen Wasserverdrängung, eine Bestückung von zwei 23,4 Zentimeter-, zwölf l5 Zcntimeter- und zwölf 7,6 Zentimeter-Geschützen. Die Kreuzer weisen Maschinen von je 21000 Pferdestärken und 755 Mann Besatzung auf. Für das deutsche Volk bedeutet die vorstehende Nachricht eine große, freudige Botschaft. Wir wissen es, daß die deutsche Flotte vor den weit überlegenen englischen Streitkräften zur See es gegenwärtig nicht aus eine entscheidende Seeschlacht ankomnien lassen darf, daß vielmehr ihre Tätigkett in vollem Umfange erst beginnt, wenn die Haupt- schläge zu Lande für uns günstig ausgefallen sind. Aber daß unsere blauen Jungend nicht untättg gewesen sind, haben vir schon mehrfach erfahren. Erst gestern konnten wir bei rem Einlauf einer zuverlässigen Meldung uns darüber freuen, daß die Schiffe unserer Chinastation, für die mancher so besorgt gewesen ist, sich mit Erfolg ein dankbares Feld ihrer Tätigkeit gesucht haben. Vor der indischen Küste, im Meerbusen von Bengalen, hat unser kleiner Panzerkreuzer Emden 6 brittsche Handelsschiffe ausgegrif- sen und versenkt, nachdem er die Bemannung an Bord genommen hatte. Die gestern abend eingelaufenc, nachstehend wiedergeqebene Reuter-Meldung bedeutet für die Engländer Die reinste Selbstironie, denn es wird da ja mit einem Hauch von Bewunderung davon gesprochen, wie wacker der deutsche Kreuzer die drahtlosen Nachrichten aufgefangen und danach seinen Feldzugsplan eingerichtet hat, wie höflich die englischen Mannschaften von ihin behandelt worden sind und — kein Wort. verlautet darüber, wie dann dies möglich war, ob die große englische Flotte so gewagte Unternehmungen nicht hat verhindern können. Der Oberkommandierende der englischen Mittelmeerflotte ist ja schon sttafweise zurückgerufen worden: jetzt erhebt sich die Frage, wer ist der neue Verantwortliche oder vielmehr Unverantwortliche, der sich seiner Aufgabe nicht gewachsen gezeigt hat. Noch viel folgenschwerer aber trifft England das Ergebnis des Seegefechtes in der Nordsee. Die britische Flotte zählt zwar 43 Panzerkreuzer und die drei in den Grund geschossenen Exemplare sind nicht von der n e u e st e n Bauart der „Battle Cruiscrs", der „Linienschisfskreuzer", die erst nach 1907 vom Stapel gelaufen sind. Immerhin sind diese im Jahre 1900 abgelausenen Schisse ein ansehnlicher Bestand der englischen Flotte gewesen. Es zeigt sich jetzt, wie richtig Deutschland beraten war, als es sich den Ban einer tüchtigen Flotte von Unterseebooten ungelegen sein ließ: wir besitzen gegenwärtig deren 72, mähend England verhältnismäßig wenig, nämlich 81, besitzt. Die Erfolge des Kreuzers Emden. Kalkutta, 22. Sept. (Nichtamtlich. Reuter.) DieOfsi- ckere und Mannschaften der von dem Kreuzer „Emden" kn der Bai von Bengalen versenkten britischen Schisse sind gestern nachmittag hier angekommen. Sic äußerten sich anerkennend über die ihnen von den deutschen Ofsizie- r e n erwiesene Höflichkeit. Ter Streiszug des Kreuzers „Emden" begann am 10. September. An diesem Tage nahm er den Dampfer „I n d u s", der durch Geschützfeuer zum Sinken gebracht wurde, nachdem die Besatzung var. Als der Kreuzer auf dar Höhe der Bai kam, fing eralledrabt losen Nachrichten aus, welche die Abfahrten aus dem Hafen meldeten und kannte infolgedessen die Lage sämtlicher schiffe in der Bai. Am 14. «eptember sichtete die „Emden" den Dampfer „Lo o", übernahm seine Besatzung urch versenkte ihn. JSet Dampfer „Kabinya" wurde in der Nacht zum 12. September genommen und zwei Stunden später der Dampfer „Killin". Während derselben Nacht wurden drei andere Schiffe gesick)tet, jedoch nicht verfolgt. Am Mittag des 12. September nahmen die Deutschen den Dampfer „Diplo- ma t", der später versenkt wurde. Dann wurde der italienische Dampfer „Laruano" angehalten, aber an demselben Tage tviedcr sreigelassen. Auf seinem Rückwege warnte der Dampfer mehrere andere Schaffe, welche zurückfuhren und jo der Kaperung entgingen. Am 14. September nahm in den Grund die „Emden" den Dampfer „Tratbock" und versenkte ihn durch eine Mine. Die Besatzungen sämtlicher erbeuteten Schiffe wurden dann an Bord eines Fahrzeuges gebracht, das den Befehl erhielt, nach Kalkutta zu fahren. Zwei deutsche Schiffe begleiteten es bis innerhalb 75 Meilen von der Mündung des Hooghly. Ein englischer Strafbefehl. London, 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Wie das Preßburea» mttteilt, ist Vizeadmiral Droubridge von der Mi t te lm e e r f l o t t e zu rü ckb e ru f en worden. Ueber die Ursache des Entkommens der deutschen Kreuzer „Goeben" und „Breslau" aus der Straße von Messina ist eine Untersuchung eingeleitet worden. Die englische Rekrutierung. London, 22 . Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Daily Chro- nicle" drückt seine Unzufriedenheit mit den Ergebnissen der Rekrutierung aus und tadelt die Methoden der Rekrutierung. Die Erhöhung der Anforderungen an das Körpermaß erwecke den Anschein, daß Kitcheuer mit der ersten halben Million zuftieden sei. Tatsächlich wolle uno brauche Kitcheuer eine ganze Million, aber wenn er sic heute erhielte, könnte er sie nicht unter bringen, bekleiden, ernähren und ausbilden. .Haag, 22. Sept. Aus London wird gemeldet, daß die Werbungen für die neue, eine halbe Million be - tragendeArmce günstige Fortschritte machten. Hingegen sind aber Schwierigkeiten entstauben für die Ausrüstung der Truppen. Obwohl in England Tag und Nacht unter Hochdruck gearbeitet wird, wäre eS ganz unmöglich, vor Neujahr nenneaswerte Truppenstärken nach dem Kontinent zu entsenden. Die britische Regierung hat vergeblich versucht, in Holland in den verschiedensten Auuüstungsgegenständen Ankäufe zu machen. ' * «... Rotterdam, 22. Seplemb. Wie das „Rvtterdamsche Tageblatt" aus London meldet, hat die britische Regierung eine Verfügung erlassen, durch die allen Behörden Großbritanniens verboten wird, Maßnahmen zur Linderung der Arbeitsuot zu treffen, so lange die Werbung der englischen Behörden bei den Arbeitslosen andauert. Südafrika lehnt ab. Kö ln, 22.Sept. Die „Kölnische Zeitung" meldet: Wie die „Times" berichtet, ist im südafrikanischen Abgeordnetenhause die Beteiligung am Kriege abgelehnt worden. (WTB.) London, 22. Sept. (Nichtamtlich.) Die „Times" meldet aus Kapstadt: Der Rücktritt des Generals Beyer, des Oberbefehlshabers der südafrikanischen Miliz, hat die Regierung in eine schwierige Lage versetzt. Es besteht eine starke Opposition gegen die Offensivmaßnahmen gegen Deutsch-Südwestafrika, und zwar nicht nur bei den Anhängern des Generals Herzog, sondern auch bei einer beträchtlichen Anzahl Buren, die sonst die Regierung unterstützen, namentlich in der Orauje-Kolonie, dem Transvaal- Bezirk, dem Bezirk Lichtenburg und den Grenzgebieten der Kapkolonie. Die Buren sind loyale britische Untertanen, halten aber die Offensive gegen Deutsch-Südweftasrika für unpolitisch, umveise und überflüssig. Die Lage in Aegypten. W i e n , 22. Sept. Ein vom 6. September datierter Brief eines in Kairo lebenden Oesterreichers bestätigt die Meldung, daß in Kairo Unruhen ausgebrochen sind. Es herrscht hier schon großer Aufruhr, was gefährlich werden kann, denn wenn die Araber den Heiligen Krieg erklären, kennen sie nur Christen und keine Nationalität. Gestern wurden die Mufti- und die Ben el Sunein-Straße im Hauptgeschäftsviertel geplündert und ausgeraubt. Englische Kanal-' leric kam wohl und säuberte die Straßen, aber wieder zu spät, es ging drunter und drüber. Es ist unmöglich, Geschäfte zu machen. Infolge des Moratoriums fällt es den arabischen Kunden nicht ein, zu zahlen. Der geflüchtete Major Aate in den Tod gegangen. Halle (Saale), 22. Sept. In Torgau flüchtete (wie wir schon mitteilten) ein gefangener englischer Major nachts aus der Brückenkopfkaserne. Es wurden einige Schüsse dem Flüchtenden nachgesandt, die aber in der Dunkelheit fehlgingen. Gestern nachmittag wurde er bei der Zuckerfabrik Brottewitz gestellt und tötete sich, indem er sich die Kehle durch- schnitt. Der Major hieß Date und gehörte dem Dorkshire- Regimcnt an. Der Kampf um Kiautschau. Stockholm, 2V. Sept. (Priv.-Tel.) Nach hier vorliegenden Meldungen soll ein deutsches Flugzeug auf die japanische Vorhut bei Tsingtau eine Bombe geworfen und 30 Mann getötet haben. Zur Beschießung von Reims. Berlin, 22. Sept. (WTB. Amtlich.) Die französische Regierung scheute leider nicht vor einer verleumderischen Entstellung der Tatsachen zurück, wenn dieselbe behauptet, daß deutsche Truppen ohne militärische Notwendigkeit den Tom von Reims zur Zielscheibe eines systematischen Bombardements machten. Reims ist eine Fe st u n g, die von den Frau- geschossen. zosen noch in den letzten Tagen mit allen zur -Verfügung stehenden Mitteln ausgebaut worden ist und zur Verteidigung ihrer jetzigen Stellung benutzt wird. Bei dem Angriff auf diese Stellung wurde das Bonibardement von Reims zur Notwendigkeit. Die Befehle waren erteilt, die berühmte Kathedrale zu schonen. Wenn es trotzdem wahr sein sollte, daß bei dem durch den Kampf hervorgerusenen Brand von Reims auch die Kathedrale gelitten hat, was wir zurzeit nicht festzustellen vermögen, so würde das niemand mehr bedauern wie wir. DieSchuld allein tragen aberdie Franzosen, die Reims als Festung zum Stütz- punkt ihrer Verteidigungsstellung machten. Wir müssen energischen Protest gegen die Verleumdung erheben, daß deutsche Truppen aus Zerstörungswut ohne dringendste Notwendigkeit Denkmäler der .Geschichte und Architektur zerstören. Haag, 22. Sept. Der Korrespondent des „Daily Cro» nicle" bezeichnet es als unerklärlich, daß bei dem schnellen Vorrücken der Deutschen anfangs September in Reims gar nicht Widerstand geleistet wurde, umsomehr, als Reims als eine der stärksten Stellungen Frankreichs anzusehen sei. Die französische Erklärung, man habe eine Beschießung von Reims vermeiden »vollen, läßt der Korrespondent nicht gelten, verlangt vielmehr eine kriegsgerichtliche U n ter su chu n g über die Umstände, unter denen die Uebergabe von Reims erfolgte. Ein weiteres Telegramm vom Sonntag meldet: Me an der Front befindlichen Franzosen und Engländer stehen infolge des anhaltenden Regens in den Laufgräben bis über die Knie im Wasser. Dankbare Franzosen. Ein ehrendes Zeugnis für die vortreffliche DrMplin unserer Truppen und das menschenfreundliche Verhalten ihrer Führer zu den Einwohnern des feindlichen Landes ist die nachstehende Zuschrift des Magistrats von Florenville an den deutschen Ortskommandanten: Florenville, 12. September 1914. Herr Kommandant! Bor Ihrer Abreise haben wir Wert daraus gelegt, sowoU in unserem eigenen Namen, wie auch im Namen der ganzen Bevölkerung, Ihnen den Ausdruck unserer lebhastesten Erkenntlichkeit sür den Schutz vorzutragen, den Sie uns während dieser, für uns so schweren Tage gewährt haben. Die Liebenswürdigkeit Ihres Charakters, die Höflichkeft, di» Sie in Ihren Beziehungen zu jedermann von uns bewiesen haben, haben uns fast vergessen lassen, daß wir unter fremder.Herrschaf' waren. Wir hegen die Hoffnung, daß Ihr Amtsnachfolger in gleichen Bahnen wandeln wird. Unsrerseits, Herr Kommandant, versichern wir Ihnen, daß aus freien Stücken kein unfreundlicher Akt gegen Ihre Regierungl und deren Truvven hier begangen werden wird. Der Stadtsekretär. Der Rat für den Bürgermeister, (gez.) Jacob, (gez.) A. Brodfer. (gez.) Simeon, (gez.) Eng. Bracher, (gez.) Joannes. Man sieht aus diesem Beispiel wieder einmal, was von den ausländischen Behauptungen über die Grausamkeit unserer Kriegführung zu halten ist. Die Kämpfe bei Chateau Thierry. London, 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Daily News" melden ans Chateau Thierry vom 19. Sept.: Gestern tobte ein wütender Kampf. Angriffe fanden tags und nachts statt. Die d rutsche Infanterie wogte unaufhörlrch gegen die Stellungen der Engländer und Franzosen. Me Angriffe waren eine -Erholung gegen den entnervenden Granathagel, der von den Hügeln kam, ivv die Anwesenheit der Deutschen nur durch deu anfsteigenden Rauch der Geschütze wahrnehmbar war. Me deutschen Kanoniere machen Fortschritte und besttmmen die Schußweite mit außerordentlicher Genauigkeit: Gestern fiel eine Granate in das englische .hauptqnartter, wo sie eine vollständige Verwüstung anrichtete. Der Stab kam mit dem Leben davon. Die Verbündeten hatten schreckliche Verluste. Sie vernichteten drei deutsche Geschütze. .Das' Feuer auf die Verschanzungen war so heftig, daß es iu öert Feldhospitälern unmöglich war, die Toten und Verwundeten wegznholen. Ein Stimmungsbild aus Frankreich. i. Köln, 23. Sept. Die „Köln. Ztg." meldet aus Zürich: In einem Brief aus Paris der „Neuen Züricher Ztg." wird unter anderem gesagt: Bei meiner Fahrt von Beim nach Paris hielt der Zug auf jeder Statton. lleberall sah man neues Elend. Ae Wartesäle waren Lazarette für Schwerverwundete und die Verwnndetenzüge waren endlos. Französsifche Freiwilligeu-Hilfskorps. Genf, 22. Sept. Die in Bordeaux erscheinenden Pariser Blätter haben eine N a t i o n a l s a m m l un g mr die Bildung von F r e i w i l l i g e n - H i l f s k o r v s für die nationale Verteidigung in ganz Frankreich eröffnet. (Die Mißerfolge der Freischärler Gambertas im >zahre 1871 sollten die Franzosen eigentlich von einer Wiederholung des verzweifelten Experiments abhalten. Die Red. Die Stimmung in Antwerpen Kristiania, 22. Sept. In der Zeitung „Astenposten" heißt es in einer Schilderung Antwerpens: Beinahe jeder zweite Mensch aus der Straße ist in Uniform. Me ganze Origcune "strnm-, wohl 200000 Jnum, ragett um DtC ©tobt. Um 8 Uhr werden alle Lichter gelöscht wegen der Zeppelingefahr. Der Feind ist nur etwa drei Meilen entfernt. Man hört seine Kanonen donnern. Viele Leute wohnen stdndig in den Kellern. Die Zerstörung der Champagne. L-o n dw n , 22. Sept. „Daily News" melden, daß f r a n- 1 ö s i sich e B a rr« r n, die den franzöfischenTr up pe n folgen, uni die Toten zu begraben, erzählen, daß die Champagne schrecklich verheert sei. Die Rebstöcke sind zertreten, die Kcltcrgebändc zerstört und die Keller geplündert. (Berl. Lokalanz.) Die Franzosen aus den Vogesenhöhen. Im Elsässer Kurier liest man: Mctzeral, IV. Sept. Die Fermen auf den Berghohen, wo seit Wochen die Franzosen Hausen, baden böse Tage, na- melUlich die Fermen mit sommerlichem Wittschaftsbetrieb. irb nach berichtet: Als ain 14. Sept. der Fürst mit seiner illbteilnng Husaren ans einem Waide hrrauskain, nrurde die Abteilung von französistlxm Infanteristen, die hinter dem Bahndamm lagen, sehr heftig beschosssen. Der Fürst stürzte gleich zu Anfang, von mehreren Kirgeln getroffen, vom Pscrde. Er ries seinen Leuten zu, sich nicht um ihn zu kümmern, sondern schleunigst Mel- dimg über die Stellung der feindlichen Truppen zu erstatten. Als nian später in der Gesechtsvause nach den Verwundeten sehen konnte, war der Fürst bereits gestorben. Er wurde uMer einem Rosen- strauchc beerdigt. Die Leiche soll später in die Heimat überführt werden. Tie Tapferen vom „Schütte Lanz II". B e r l i n, 22. Sept, (WTB. Nichtamtlich.) Die „B. Z." meldet: Die ganze Besatzunades Luftschiffes „Schütte Lanz II" ist durch das EiserneKreuz ausgezeichnet worden. Die Verleihung des Ehrenzeichens ist nach der „Breslauer Zeitung" aus Grund einer glänzenden Erkundungs- sahrt des Lustschiffes ersolgt. Die deutschen Turner im Kriege. Berlin, 22. Sept. Einschließlich der Freiwilligen hat die deutsche Turnerschaft bisher 600 060 M'ann unter den Fahnen stehen. * . * Die Liebesgaben des roten Kreuze«. Berlin, 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) 2>a5 Zentralkomitee vom Roten Kreuz hat, wie bereits bekannt gegeben, sehr reichliche Sendungen warmer Sachen sowie Labe- und Gennßmittel schon vor 15 Tagen nach dem östlichen Kriegsschauplatz gebracht. Die nun vorliegenden Berichte gchcn dahin, daß es den suhlenden Herren gelungen ist, mit sreben Automobrlen bis zu den sichtendem Truppen zu gelangen und dort wiederholt Gabe»» abzugeben. Am 22. September wird ecn weiterer großer Transport von warmen Kleidungsstücken, Zigarren, Zigaretten, Fnßschntz- und Heilmitteln sowie anderer »vcrtvoller Materialien nach dem Westen cibgehn». Er wird mfitels 19 Autonwbilen Spenden an die bisher mit Liebesgaben am wenigsten versorgten Korps zn bringen suchen. Ein dritter, ähnlich zusammengesetzter Transport verläßt wenige Tage später Berlin, um sich zu einer anderen Armee i»n Westen zu begeben Endlich ist für Ende dieser Woche die Abreise eines großen Auwnwbilkorvs zsi den östlichen Armeekorps vorgesehen. Sie alle werden jeweils bei der Rückfahrt von der Truppe zu den Materialiendetwts sich durch Mitnahme Verwundeter zn den rückwärfigen Hilfsstationen nützlich zu machen suchen, vorausgesetzt, daß die Militärbehörde ihre Unterstützung in Anspruch nehmen »vill. Großes Hauptgnartier, 22. Sept. (WTB. Amtlich.? Nachdem es bisher nur möglich war, den Truppen im Felde in bescheidenem Mäße Zigarren, Rauchtabak, Tabaks- vfeisen und Schokolade zuzuführcn, sollen demnächst größere Liebesgabentransporte bis auf Widerruf frei- gegeben werden, und zwar von den Sammelstationen für jede Armee täglich ein Zug von höchstens 80 Achsen. De« Vorrang in der Beförderung müssen jedoch Truppentransporte sowie Munitions-, Verpflegungs- und Lazarettzüge jederzeit erhalten. Zcitwcises Verbot des „vorwärts". B c r l i n , 22. Sept. Der „Vorwärts" versendet an seine Abonmmten folgende Mitteilung: Das Erscheinen des „Vorwärts" ist durch Verfügung des Oberkommandos in den Marken vom 21. Sept. 1314 auf drei Tage verboten worden. Aus Ungarn. Maros Vasarhely (Uncprrn), 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich ) Der Bürgermeister Hofbauer beantragte in der Generalversammlung der Stadt Maros-Basarhelh, der größten und verkehrsreichsten Straße, die bisher St. Geö-rgs- gasse hieß, den Namen Kaiser-Wilhelm-Straße zu geben. Zerstörung des Kaiscr-Wilhelmdenkmals in Canadisch-verlin. Stockholm, 22. Sept. In der deutsch-kanadischen Stadt Berlin ist das vor 15 Jahren errichtete Denkmal Kaiser Wilhelms des Großen von englischer Hand vollständig zerstört worden. Diese englische Schandtat hat selbst in den englisch-kanadischen Zeitungen einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. 18 « vv« Russe» umgekoinmen. Berlin, 22. Sept. In einem Telegramm des Reichskanzlers an den Deutschen Generalkonsul in Zürich, das die dortigen Blätter veröffentlichen, heißt es über die Kämpfe in Ostpreußen: Bon der Armee Sa- sonows, sind die geringen Teile, die sich aus den schweren Niederlagen bei Tannenberg retten konnten, in Auflösung über die Narew geflüchtet. Die Armee Rennenkampf (Njemen-Armee) erlitt eine ähnliche Mederlage südlich von Insterburg und konnte das, was ihr noch übrig blieb, nur durch schleunige Flucht über den Oyemen hinter die Festungen Olita und Kvwno retten. Nach vorläufigen Schätzungen sind allein bei Tannenberg und in den Masurischen Sümpfen 150000 Russen umgekonttwen Bis jetzt sind in deutschen Lagern untergebvacht 200000 Gefangene, davon 5000 Offiziere. Die Gesamtzahl aller Gefangenen übersteigt 300 000 Mann, von denen also über die Hülste Russen sind. Ueber 2000 Geschütze aller!Art wurden erbeutet. Bulgarische Verhandlungen. W i e n , 22. Sept. Der bulgarischeMinisterdes Aeuße-rn, der Vertrauensmann König Ferdinands, ist in Konstantinopel eingeiroffeu. Genadieff konferierte mit Talaat-Bey in Gegenwart des Mrrrneministers Dje- mal-Bey. lAnschließend an diese Besprechung fand ein türkischer Ministerrvt unter dem Vorsitz des Mroß- wesirs statt. (Voss. Ztg.) Die italienische« Sozialisten für Aufrechterhaltung der Neutralität. Rvnk, 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die Leitung der geeinigten svKiakistischen Partei, die gemeinsam mit den Abgeordneten eine Parteifitzmrg abhielt, hat sich zugunsten der Aufrechterhaltung der Neutralität Italiens bis zum Ende des Konstiktes ausgesprochen. Sie hat beschlossen, einen Aufruf an die Arbeiter in diesem Nun« zu richten. Der bange Ausruf chbt eine Darstellung der allgemeinen Abneigirwa der SostnAisten gegen den Krieg und der besonderen GriuÄe, welche die Netttrcüität Italiens nötig machten, zumal Jtäkien die einige nentvake Großmacht sei. Hierdurch werde es auf seine Mission bingewiesen, die Vermittlerrolle Kmjchen den KrirMhoendeu zu spielen. : . : 1 * * * ,—tUtzlchMtF ' > Russische GreueD fo Galizien. Pr dg, 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich,) Das ,,Prager Tagcbl." meldet: VerbäAliche Nachrichten aus Galizien stimmen darin überein, d!ah die Rufsen überall in Galizien, wo sie Ortschaften besetzen, mit systematischer Brutalität gegen die jüldischen Einwohner Vorgehen, die ruthenischc Bauernbevölkerung gegen die Juden auf- hetzcn und jüdisches Eigentum sowie das Eigentum der zumeist geflüchteten polinschen Gutsbesitzer den rnthenischen Bauern überantworten. Die von Raffen an jüdischen Einwohnern verübten Gewalttaten nähmen «inen immer größeren Umfang an, wodurch der Aufruf des Zaren „An meine lieben Juden" eine sehr merkwürdige Beleuchtung erhalte. Merkwürdige russische Beschwerden. (WTB.) Wien, 22. Sept. (Mchtamtlich.) Die „Südslav. Corr. erfährt aus Sofia: Das Blatt „Kambana" meldet: Wie wir erfahren, läßt die russische Regierung durch ihren früheren Gesandten in Darmstadt, Botkin, ein Schwarz- buch zusammcnstellen, welches an die Kabinette gerichtet werden soll. In diesem Schwarzbuch stellt Bvtkin Fälle dar, die angebliche Grausamkeiten der Deutschen gegen dieBevökkerungPvlens schildern. Wir sind, sagt „Kambana", überzeugt, daß diese angeblichen Grausamkeiten der Deutschen zur Kriegszeck nickst im entferntesten so furchtbar sein können wie die Grausamkeiten, die von den Russen in Friedenszeiten gegen die Polen, Klein- russcn, Firmen und andere Nationalitäten begangen werden, die das Unglück haben, sich des „Segens" der rufst schm, .Herrschaft zu erfreuen. Bulgarien und Rußland. (WTB.» Sofia, 22. Sept. (Nichtamtlich.) Eine neu erschienene W ro schüre., betitelt „Bulgarien und die In trrgncn Rußland s", enkhAt eine Anzahl Aussätze über die Politik Rußlands, die als eine ununterbrochene Kette von Treubrüchen, Gttvalttaten, politischen Morden und Untcrdrüchrngrn ganzer Völker dargrstellt wich, wobei Ströme von Witt geslossin seien. Bemerkenswert unter diesen Aussätzen ist ein Artikel des Hisw- rifcps Stefan ow, der die gwze Mt Mit ge&cxbax: Ent» Wickelungsgeschichte des russischen Reiches vcpandclt und besontlers darlegt, wir das slawische RußlanD. an den slawischen Pole» reine Henkerdicnstc verrichtete. Ter Verfasser schildert die tdille des Grafen Muraiview. den er als Bestie in Menschengestalt bezeichnet. Mit nfilden Kosakciihordei» venvüstete Mnrawicw weile Gefilde Polens und ließ die ganze männliche Bevölkerung Polens air Bäumen anknüpfen, so daß die Straßen viele Kilometer »rest mit Leichen behängt waren. Tie weibliche Bevöllerung der Städte und Dörfer svnrde tziisammengetrieben und den entmenschten 5dordeg zur Bergervaltigung ausgcliesert. Ein anderer Artikel, der Milew zum Verfasser hat, zeig« an der Hand historischer Belveisc, daß Rußland den volifisch^ Moch im eigenen Reiche wie im Auslände zwn System erhoben hat. Sibirien lmurde '»rach der Ermordung Von Koanzig cinbeimifchkn Slammessnrsten erobert. In gleicher Weise haben sich die Russen gegen die Dynastien der Mandschurei und Koreas politischer Achchläge bedient. In Buchara wncken zwei Emire nachernorcher ermordet, »veil sie das Protektorat Rußlands nicht mrcrkennen >rwIlten In Turkestan lrrd der rufirsche Genemlgonverneur die turkmenischen Fürsten, di« ihm nicht gefügig sein wollten, Tische und ließ sie hinterrücks ermorden. Ber der Untcrrwerfiwg des Kaukasus versprach der russisch« Staat durch efir Handschreiben an die armenischen Katholiken Airmenien politische Freiheit, falls die Armenier die Ripsen im Kampfe gegen die Türken und Perser uMcrstützten. Nachdenr der Kaukasus be-avangen wch Rußlaird die UMerstntzung der Armmier nicht mehr brauchte, vergiftete der russische General Paskfio»vitsch den armenischen Katholikos Nerses in Tistis und nahm ihm das .Handschreiben des Zaren fort. Nach den großen Armeniermassakres in Mcrn- aiien im Jahre 18771 äußert« der russisch»« Minister des Äschern Lobanow Rastowski, indem er sich die Hände rick: Wir brauchen Armenien, aber ohne Armenier. Die von Rußland inszenieren zahllosen politischen Morde in Persien seien noch in frischer Erinnerung; ebenso habe Rußland dim serbischen Köirig Mrxmchrr und die Königin Draga durch Agenten der Offiziersliga in bcstü- lisck»er Weise ermorden lasseu Die Leichen wurden deshalb aus den Fenstern geworfen danfit man sich von der russischen Gesandtschaft ans von vollbrachten Tat Überzeugen könne. Auch das Attentat in Serajewo sei zweifellos mit Wissen der russischen Diplomafie v^rberestet worden. Die Entthronung -es Fürsten Alexander von Battenberg mit Hilfe des Verräters Radkow Dom- triew sotrfie die Ermordung Stambulows durch Werkzeuge der Russophilen seien allgenrein bekannt. Das letzte Opfer der von Rußland iitszenierten polifischen Morde »var der frairzösißhe Sozialist Janres, der entschieden gegen den Krieg aufgctveten wirr und die skrupellose Politik Rußlands verdammte. In allerletzlkr Zeit planten die leckenden russischen Kreise die Ermordung des Königs der Bulgaren, »veil sie ihn als ein Hiuderirtz gegen das Bestreben ansehen, Bulgarien ui einem blinden Werkzeug Rußlands zu machen. Dies beweise auch der Umstand, daß der russische Gesandte Ssawinsky ckl letzter Zeck wrnnterbrochen mit vcrdächfigc»» ElemeMm konspiriert habe, die es nach den rustchchm Rubeln gelüstete. Ein Artikel Dr. Waskows, „Die Frechheit SsawinskyT' betitelt, sagt: Es fet unglaublich, wie der russische «Hesaichte es wagen könne, die bickgarische Opposition und die Presse gegen die Regierung mrd die Krone aufzuroiegeln und zum HochoerrN zu verleiten. Ssawinsky sei bemüht, durch^dnnlle Elemente die Revolution hervorzunifen und durch einen Staatsstreich die repi- blikanische Staatssonn herbeizufiihren. Er möge schock» nicht vergessen, daß Bulgarim nicht Persien sei, »md daß die Frechheit der degencnerteir russisihen Diplomafie nicht ungestraft bleiben werde, — Ein weiterer Artikel befaßt fich mit dem von nrssischer Seite erhobenen Bonvurf, daß Bulgarien Rußland gegenüber m» dankbar sei. Worin besteht, so sagt der Verfasser, die lindaickbarstit Bnlganens? Efiva darin, daß Bulgarien Serbien für dessen feig-»: Verrat an dem Bündnis nicht Hilfe geleistet hat, oder dre San» düng russischer Truppen nicht erlaubte, »vohl tvissend, daß das Betreten bulgarischen Bodens durch die Russen das Ende der Unabhängigkeit Bulgariens bedeuten »ickirde? Die russischen schwarzen Hundert und derer» Werkzeuge in Bulgarien, wie Dane«, Neschow und Radko Diinitriew müssen zngeben, daß Rußland such sein sollte, wenn es von Bickgaricn iricht fich gehaßt nmrde. Z«i Dankbarkeit gegenüber dem tückischen und feigen Gegner RuW»d hätten die Bulgaren keinen Grund. Stadt und Land. Gießen, 23. September 1914. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Einj.-Gefr, Lehrer Wllh. Hermann Limberger, Inf Rgt. 168, ans Ofsenbach a. M. —, UMerosf. d. Res. Lehrer Sfttrl Schmidt, Jnf.-Rgt. 168, aus Büdesheim. — Musk. Heimiil! Bambey, Jitf.-Rgt. 116, aus Strebeudoch. — Res. Heinrick Fett, Jns.-Rgt. 116, aus Großen-Linden. — Paul Zeidler bei der Firma Carl A. Hartmann in Gießen. — Einj.-Gesr. caitb theol. Wilh. Cellarius, Gießen. — 2t. d. Res. Daniel Wal lus, Feld-Art.-Rgt. 63, aus Frankfurt a. M. — Füs. Emi Rothermel, 4. Gardc-Rgt. z. F., aus Frankfurt a. W, - Lt. Berthold Seitz, Feld-Art.-Rgt. 69, aus Frankfurt a. M. - Soldat Aug. Kops aus Frankfurt a. M. — Vizeseldw. Hecklfick 0ruber, Jnf.-Rgt. 80, aus Rodhetm v. d. H. — tlandwchr man» Jean Ruvvel aus Frankfurt-Meder-Uchel. — Lt. d. L' und Diploming. Adolf Müller, Jns.-Rgt. Nr. 16, in Darm stadt. — Unteroff. und Bankbeamter Christ. B a u m a n n, Jirs. Rgt. 115, aus Pfungstadt. — Hauptm. u. Komp.-Chef Gotpfifi \ von Lichtenberg aus Schleslvig, in Darmstadt. — General lentnant Ludwig Steinmetz in Darmstadt. — Ober!, d. Rcj »md Kais. Bezirksleiter in Togo Walther Stockhausen, Ins Rgt. 30, aus Seeheim (Hessen). — Gesr. d. Res. Earl S pethl Jnf.-Rgt. 80, in Wiesbaden. — Waller Poths in WicÄadeii — Oberl. d. Res. und Dr. jur. Max Zimmer, in Wicslxchen — Georg Kaufmann, Jns.-Rgt. 80, aus Rodheim d. b. 6 — Res. Job. Bapt. Hartmann, Feld-Art.-Rgt. 2t, aus Mann — Soldat Franz Käsmann, Inf.-Rgt. 87, aus Mainz. — Re» Wilhelm Amcnd aus Wieslbaden. — Res. Friedrich Schrei ber aus Bierstadt. — Vizeseldw. d. Res. Heinrich Mende ü Wiesbaden. — Hauptm. u. Konrp-Ches Gocksried v. Lichten berg aus Darmstadt. — Gesr. d. Res. Laurentius Falger Jnf.-Rgt. 88 in Gimbsheim. — Res. Hermann Berkes, Inf Rgt. 118, aus Weinolsheim. — Landwehrm. Lehrer Friechic Berg aus Urberach. — Einj.-Gefr. Lehrer vouderSchmitt Jnf.-Rgt. 117, aus Langen. — ©erg. Lehrer Willi Roth, Jns- Rgt. 88, in Hanau. — Unteroff. u. Bat.-Tambrmr Koma Müller, Jnf.-Rgt. 137, aus Eichen. — Hauptm. u. Komv. Chef Hans Hohmann, Jnf.-Rgt. 118, in Worms. Verlustliste des Feld Art.-Regts. Nr. 25, Darmstadt. 1. .Abteilung, 1. Batterie: Ltn. d. Res. Wvruewd Darmstadt, schv.; Ltn. b. Res. Stumps, Darmstadt, wt; Sers Rudoll »Kobe, Wintersfelde, Kreis Stettin, tot: Kan. WWs Niederslörsheim, tot: Kan. Eller, Dotgesheim, Kreis Qpveuhch! tot: Kan. Lender, Darmstadt, lv.; Kau Frifich, Hering, Lich Dieburg, schv.; Res. Barsch, Königstädten, schv.; Res. Berfa Jugenheim, Kreis Bcnsheim, schv.; Res. Wcmrgärtner, Pfwü» stadt, Kreis Darmstadr, wt: Kirn. Rnpp, Setters, Kreis Büdcn gen, lv. - , , 2. Batterie: Hauptm. v. Scholien, kv: Kcm Skürtz, toi Res. Hein, wt; U.-Offiz. d. Res. Schneüzer, lv.: Gesr. Schmal bach, Gclsenfirchen, lv.; K»an. Buchhalter, Gondelsheim, kV.: Da Seid, Worms, schv.; Res Heß. lv.; Res. Jox, Oberbckßmer Kreis Gießen, schv .; Kan. Seitz, lv.; Gesr. Schott, lv,: Res, SkatO' schläger, lv.; Gesr. Löwel, lv.; Trompeter Kracht, lv. - 3. Batterie: Hauptm. v. Consbruch, tot; Fähnrich «■ i Habicht, Darm stadt, lv.: U.-Offiz. Maaßberg, o .; U.-Osstz. l St nt nur, Darmstadt, lv.: Gesr. Beicdcr, Effolderbach, Kreis Büdinge» lv.: Kan. Grat, lv.: Kan Hckrtrrlang, schv.; Kan. Bissel, Ofsem«» lv.: Kan. Dreher, Hanau, wt; Krm. Becker, Darmstadt, tos: Selzom, Vöhl, Kreis Kassel, tot; Kan. Twarwwski, ctzricshbio tot; Kan. Hammer, Darmstadt, wt; Kan. Fischer, wt. „ Leichte Munittipuskolonnet HazMm. zcn, KcHlenz, ^ ^ u. v. v" —’ - WWWWWWWW s i i .2-, Bütierie: Vizcwachtmeyter Kvnrad ™ Brblrs, tets Groß-Gerau, tö.; Sftnt. König, 3fr r (jBn, ).; Rex Dap, Ofsriiboch, tot; Kan Bretz, Gensingcn bei Binnen Kan, schniidt, Ostenbach, schv ; Gest, Bauer. Offenback». schv 5, Batteerie: O-Lt, b, Sa, Oskar Dauber, schv : K, aber zu der Hoffnung berechtigten, daß schon in aller Kürze größerer Krastwoqenzug von hier abqehen kann, der den kämp- >en Truppen die Liebesgaben möglichst bis an die Front hcran- igcn soll. Auf den Ausruf in heutiger Numlncr zur Stis- ng von Liebesgaben zu diesem Zweck wird verwiesen. Bei der jetzigen Jahreszeit wird unseren Kriegern namentlich mes Unterzeug erwünscht sein. Je schneller und reichlicher gern wird, um so eher kann die 2, Sendung abgehen, * Verdeutschung fremder Brocken. Zu der Notiz in Nr, 221 aus Frankfurt a, M,, betr, die dministrcrtion der Chic Pcirisien" in Wien, wird uns von er Gießener Damenschneidcrin mitgeteilt, daß dem betr, »dewarcnbaus Unrecht geschehe. Die Dame schreibt: „In Ihrer Nummer vom 20 . September verbreiteten Sie ,'n Brief einer Frankfurter Schneiderin, der sich gegen das tbckannte Modenhaus Bachwitz, Wien III. Löwengaffe 47, rdet und dicscm ein großes Unrecht zufügt. Das Gegenteil te der Fall lein müssen, denn dieses Modenhaus ist "meines siens das erste gewesen, das sofort nach Kriegsausbruch seine lreichen Erscheinungen auf dem sttebicte der Modeliteratur, wie alle brauchbaren Modezeitschriften leider bGher trän* sck> betitelt waren, von Grund und Boden aus rein rdeukschte, schon vor mehr als vier Wochen wurde duvck eine Drucksache von genanntem Modenlmus unterrichtet, . die etwa 20 Modezeitschriften. die genanntes Haus heraus- t. von nun an mit vrin deutschen Namen benannt würden,, B, gibt es keinen „Chic parisien" mehr, sondern eine Wiener 'destrnst", auch hat die „La Mode Parisienne" einer „Die große -de" weichen müssen. Die anfangs September ausgegebene mmer der letztgenannten Zeitschrift trägt schon den deutschen el, Deswegen treffen die unberechtigten Vorwürfe das Wiener chehaus in keiner Weise, sie sind hingegen im Hinblick hieraus, ; genannter Wiener Verlag als einer der ersten den französischen mickfchnack freiwillig abstreifte, sehr zu bedauern," Wenn Frau St. in Rödelheim vernimmt, daß ihr Vor- ri unberechtigt war, wird sie zweifellos auch das „kräftige ui" zurücknehmen, das ihr in ehrlicher Entrüstung über Lippen gekommen war, Trlnker-Fürsorgesielle kür Stadt und Landkreis Gießen, chen Asterweg 9. Sprechstunde jede» Donnerstag abend 6 bis Uhr. . " Das Ehrenzeichen für Mitglieder fr rillig er Feuerwehren wurde verliehen an Nikolaus ivpert und Friedrich Jakob Weyrauch zu Heubach, Heinrich Bernstein HI. und Johannes Dirlamm zu )I'h. ** Das Eiserne Kreuz. Professor Dr. Hans >cppe, z, Zt, Regimentsarzt im Jnf,-Rgt, Nr, 87, er- lt im Felde das eiserne Kreuz, ** Der Sohn unseres früheren Ober- rgermeisters Dr, Gnauth, Lt, d. Res, im Res,- ld-Art,-Rgt. Nr, 25 und Großh, Hess. Reaierungsbau- istcr Adolf Gnauth ist am 15, September aus dem lfcc der Ehre gefallen "DasPostamt teilt uns mit: Den Paketennach m Auslande dürfen aus militärischen Gründen zur- t allgemein Briefe oder brieflicheMitteilungen chtbeigefügt werden. Nur die Beifügung einer offenen chnung ist zulässig, die keine anderen Angaben enthalten ri als solche, die das Wesen der Rechnung ausmachen, " Berichtigung. Unsere Notiz m vor, Nr,, betr- F c l d- st-Pakete für das Heer, ist dahin zu berichtigen, daß das Ersatz-Bataillon des Landwehr-Infanterie- Regiments Nr, 118 sich nicht i» Tarmstadt, sonder» in Sprendlingen (Rheinheffe») befmdet. Starkenburg und Rheinhrssen. m O f! e n b a ch, 23, Sept. Tödlicher Automobil- n n f a 1 [. Auf der Sprendlinqer Landstraße wurde der 2ijährtge Bäckergeselle Georg Eduard Abel ans der BiSmarckstraß« von einem Automobil überfahren. Die Verletzungen des Verunglückten waren- so schwerer Art, daß der Tod alsbald einlrat. Hessen-Nassau, ed F r a n k c » b a ch , 23. Deot. Für daS Rote Kreuz wurden in hiesiger Gemeinde gesannnett: 705 Eier, t Pack Porree, > Pack Sellerie, 7 Plnnd Würlelzucker, 10 Pfd. Wurst, 26 Pld. Fleilch und Sveck, 1 Flasche Kognak. 10 Pld. Dörrobst, !v Pfd, Linsen, 8 Psd. Kaffee, 20 Pkd, Reis, 9 Pst. Rudeln, 45 Laib Vauern- l'rot, 25 Pfd, Erbsen, 5! Pld, Butter, 1 Korb Bohnen, 1 Korb Weißkraut, fowie mehrere Säcke Kartoffeln, h Frankfurt a. M„ 22. Sept Im Hotel Nord hielt beicke die „Z e n t r a l - G « » o s s e n s ch a ltS b a n t lür Hessen- Ra s i n ii* ihre Generalversammlung ab. Dem Gelchästsbericht zniolqe blieb der Reingewinn trog einer Lteigernnq des Gesamt- iimlatzcs von 28 414 378 Mt. aui 28 555 841 Alk, mit 8171 Mt. lim 4673 Pik, hinter dem Gewinnergebais des Vorjahres zurück. Dieser Piindererirag wurde hauptsächlicki durch den schau im Dezember 1913 einsetzciiden Geldüberlluß verursacht, für welchen nur schwer und zu »iigüusijgen ZinSbedingunqen sich Anlagemöglichkeiten baten. Eine -olge dieses starken Geldaugebotes ivar die Herabsetzung des Zinslußes von b'i, aul d Prozent am I, Februar. Die BerlügungS- bereitschalt der Bank in Höhe von 14t 5 400 Ptk, war mlt durchschnittlich 51 Prozent von den anqelchlosiene» Genoffenschalte» in Ltnipruch genoinmen. Die Plitgliederzahl erhöhte sich um vier Genoffenschalte»: iiiiolgedeffen stiegen die Geschältsguthaben um 24 698 Mk., dle Haltsmume von 960 000 Mk. aus 1203 000 Mark. Gietzcner Strafkammer. Gießen, 22, Sept, Seine Berufung zurückgenommen hat der Taglöhner Richard M, in Lich, Derselbe war wegen Beleidigung und Körperverletziiiig durch Gr, Schöffengericht Lich zu einer Gefängnisstrase von acht Wochen verurteilt worden, Erfolg hatte die Berufung des Maurergesellen Jak, D, in Vilbel, den das Gr, Schöffengericht Vilbel wegen Körperverletzung zu sechs Monaten Gesongnis und wegen Ruhestörung zu vier Woche» Hast verurteilt hatte. Das Gericht setzte heute die Strafe herunter auf sieben Wochen Gefängnis und zwei Wochen Hast. Ein alter Betrüger, der Taglöhncr Konrad Sch. zu Büdingen, har sich wichet tw» schiedene Betrügereien zu schulden kommen lassen. Für einen Büdingcr Geschäftsmann hatte er ein Stück Land zu graben übernommen, und erschwindelte unter der falschen Angabe, das sei bereits geschehen, die Hergabe des Lohnes dafür und Nachtessen, Unter Einbeziehung einer ftüheren Strafe erhält er hierfür eine Gesamtgesängnisstrafe von vier Aionaten, Wegen eines weiteren Betrug-Versuchs und eines Betrugs in Verbindung mit Urkundenfälschung erhält er eine Gesamtgefängnisstrase von zwei Monaten und drei Wochen, Hier hat er sich mit einem selbst geschriebenen und mit einem fremden Namen versehenen Zettel Geld zu erschwindeln versucht bezw, erschwindelt. Wetteraussichten in Hessen am Tonnerstaq, den 24, Sept. 191-4: Heiler und trocken, nördlich« Wurde, stilleiiweif« Rachlfröste, Letzte Nachrichten. Schurefall. Berlin, 23,Sept, In den Hochvogesen und im Schwarzwald ist in den letzten Tagen starker Schneefall eingetreten. Don der Feldpost. (WTB.) Berlipn, 22, Septbr, Amtlich) Die von der Poft- verwaltung angeordneten Nachsvrschiungerr nach dem Verbleib von Feldposten aus dem vorigen Monat haben dazu geführt, daß am einem Bahnhose in Leittzig ein Eis enba hn g üte rwa gen mit einer großen Zahl von Briefsäcke» aufgesunden wurde. Der Wagen war nach Andernach über Lüttich—Mo- rienbonrgh für die dritte Armee abgesandt worden, aber infolge eines noch nicht aufgeklärten Versehens nicht nach seinem Bestimmungsort gelangt oder nicht ausgeladcn, sondern nach Leipzig zurückbesördert worden. Die Säcke enthielten Briestendungen von den letzten Tagen des August aus allen Gegenden Deutschlands für die verschiedenen Truppenteile der dritten Armee. Die Sendungen wurden sofort wieder nach dem Fell» abgesandt. Ein feindlichrr Flieger über Düsseldorf. lWTB.) D üsse l do r f, 22, Sept. (Nichtamtlich.) In der Nähe der Luftschiffhalle wurden heute, wie die „Düsseldorfer Zeitung" meldet, von einem feindlichen Flugzeug zwei Fliegerbomben abgeworfen, Schaden wurde, abgesehen von einigen gesprungenen Fensterscheiben, nicht an°- gerichtet. Aus der Kunststadt München, (WTB.) München, 22, Sept. (Nichtamtlich.) Der König hat den Direktor der K, K. Staatsgalerien in Wien, Regierungsrat Dr, Fritz Dörnhöffer, zum Direktor der staatlichen Galerien ernannt und ihm den Titel eines Generaldirektors der staatlichen Galerien verliehen, Generaldirektor Dörnhöffer wird sein Amt noch im Laufe des Jahres antrcten, — Dem Konservator der staatlichen Galerien Professor Dr. Heinz B r a u n s ist der Titel eines Direktors an den staatlichen Gemäldesammlungen verliehen worden, Oesterreichcr und Russen. (WTB.) Wien, 22, Sept, (Nichtamtlich.) Die Blätter ver- öfjentlichen Mitteilungen eines in einem ungarischen Truppen- spftal liegenden russischen Offiziers, der auch den japanischen Feldzug mitgemacht hat und eine Parallele zwischen den japanischen und österreichisch-ungarischen, insbesondere aber den ungarischen Soldaten zieht. Letztere haben, so sagt der Offtzicr, nicht halb so viele Verwundete als die Russen Tote haben. Wenn wir glauben, daß der Feind gezwungen ist, sich unserer Uebermacht zu ergeben, so gehen die ungarischen Soldaten trotz unseres Kugelregens unter fürchterlichem Geschrei mit dem Bajonett gegen uns los. Diese Attacken sind so fürchterlich, wie sie di« Japaner nie gewagt haben. Der russische Soldat wird durch dieses ungewohnte Geschrei so scheu, daß die Offiziere es kaum verhindern können, daß er sich ergibt oder die Flucht ergreift. Zur Aufmunterung unserer Soldaten beginnen wir gewöhnlich in der Nähe eines Waldes deck Kampf, Doch auch diese srchere Deckung und die Operationen mit ans Bäumen befestig- tenMaschtnengewehren sind nicht viel Wert, demiter Feind hat auch daiür Mittel gesunden: er zündet den Wald an. Der russische Soldat laust dann entweder in die Ba,anette oder geht im Walde zugrunde. Unsere Schrapnells haben de» Nachteil eines eigenartigen Smnmens, wodurch sich der Feind schützen kann, während seine Schrapnells in unseren Reihen in einem Umkreis von 50 Metern keinen am Leben lasten. Unsere Leute sterben zu Hunderten, Auch der Ansturm der feindlichen KavaUerie ist so vehement, wie ihn die Kosaken nie ausführen können. Ein Glück war es für uns, daß wir zehnmal so stark sind wie der Feind, Dum-Dum-Geschossc auch bei den Serben. i, Köln, 23, Sept, Die „Köln Ztg," meldet aus Sara j e w o: Bei Verwundeten und Getüteten der regulären serbischen Truppen wurden Dum-Dum-Geschosse gefunden, welche fabrikmäßig hergestellt waren. Nach den in den illustrierten Zeitungen wiedergegebenen Photographien sind die bei Franzosen gefundenen Dum-Dum- Geschosse mit den serbischen vollkourmen identisch. Daraus kann geschlossen werben, daß die serbischen Dum-Tnm» Geschosse französischer Hertunst sind. Eine amtliche Erklärung über die Beschießung von RrimS. (WTB.) Großer Hauptquartier, 22, Sept. Abds, tAmtlich.) Die französische Regierung hat behauptet, daß die Beschießung der Kathedrale von Reims keine mllitärische Notwendigkeit gewesen sei. Demgegenüber sei folgendes festgcstellt: Nackchem die Franzosen die Stadt Reims durch starke Verschanzuugen zum Haupt st ützpunkt ihrer Verterdiguug gemacht hatten, xwanqen sie selbst ims zum Angriff aus die Stadt mit allen zur Durchführung möglichen Mitteln, Die Kathedrale sollte auf Anordnung des deutschen Armeeoberkommandos geschont werden, so lange der Feind sie nicht zn seinen Gunsten ausnutzte, seft dem 20. September wurde auf der Kathedrale die weiße Fahne gezeigt und von uns geachtet. Trotzdem konnten >vrr auf dem Turm einen Beobachtungsposten irststellm, der die gute Wstkung der seiMichen ArtUlerie gegen unsere angreisende Infanterie erklärte. Es war nötig, ihn zu beseitigen. Dies geschah durch Schrapnellfeuer der Feld- artiUcric. Das Feuer schwerer Artillerie wurde auch jetzt noch nicht gestattet und das Feuer eingestellt, nachdem der P o st c n beseitigt war. Wie wir beobachten können, stellen Turm und Aeußcrcs der Kathedrale nnzcrstört. Der Tachstnhl ist in Nammen aufgegangcn. Die angrersenden Truppen sind also nur soweit gegangen, wie sic unbedingt gehen mußten Die Verantwortung trägt der Feind, der ein ehrwürdiges, Bauwerk unter dem Schutz der Weißen Flagge zu mißbrauchen versuchte. Ein cnstlischrr Schlachlbericht, Berlin, 23. Sept, Di« „Times" veröstcutlicht aus Soissons vom 19. Sept, einen ansckiaulicheu Bericht über die Kämpfe in den letzten Wochen, Der Bericht enthüllt die furchtbar schwierige Lage der Engländer und Franzosen und gibt die entsetzlichen Verluste zu, die unserr mestter- lich operierende Artillerie ihnen zugesügt hat. Der Kampf war im wesentlichen ein Artillerieduell, welches das ganze Flußtal zu einer Hölle machte. Sehr wirksam erwiesen sich die deutschen Scheinwerfer, welche der Artillerie die feindlichen Beivcgungew verrieten. Die ganze Nacht aus den 14, September siel eni Gra- natenregen über die Verbündeten, Llm Montag beschoß die deutsche Artillerie die Höhen An vielen Stellen mußte der Feind zurück. Jetzt erst begrisftn die Verbündeten, daß sie sich täuschten, als sie in dem neuen Kampe ein deutsches Rückzugsmanöver vermuteten. Der Bericht schildert die ausgezerckmete Verschanz,ing der Deutschen, Ohne die, Aufklärung der Flieger hätten die Verbündeten nicht die Stellungen der deutsckirn 'Kanonen festzustellen vermocht. Die mangellxifte Orientierung machte die Lage der Verbündeten besonders schrecklich. Bis Donnerstag dauerte der Kampt fast ununterbrochen fort. In der MrtNvochuacht gestaltete sich der Aiigrifßbeivnders entsetzlich. Lange Eisenbahnzüg« Schwer- vcnvundetcr legen dafür Zeugnis ab, Lawineirgleich stürzten die Deutschen aus den Feind, unauflialtsam und mit voller Todesverachtung, Erfahrene Soldaten crklärteit, bei den Operationen an der Aisne bewährten sich die Soldaten des Kaisers als Meister der Kriegskunst, Ein sranzüsisck>«r Verwundeter bekannte, während dieser Kämpfe habe er die iurchtbarsten Stunden verbracht. Der Berichterstatter ^tibt ein vackendes Bild des Schlachtfeldes, Während dieser Tage regnete es. Schweres Gewölk verdunkelt den Himmel, Flieger umkreisen das Schlachtfeld, über meilenwcite Fronten hört man Kanonendonner, Granaten krevieren mit automatischer Regelmäßigkeit, Truppen ziehen hin und her. Der Boden ist mit Toten besät, die im Verein mit Pferdeleichcn und zerbrochenem Kriegsgerät einen schrecklichen Anblick gewähren uud über den in ihren Erdlöchern nicht ganz verborgenen Leuten platzen unaufhörlich die Granaten, Die Milderung der englischen Ausfuhrverbote. (WDB.) Kristiania, 23, Sept, lNichtmntlich.) Wie der norwegische Gesandte in London an das hiesige Ministe- rrmn des Aeußern berichtet hat, machen die Berhandlungen über die in England gestellten Anträge zur Milderung der englischen Ausfuhrverbote nur langsame Fortschritte, Jeder einzelne Antrag geht zuerst an einen Ausschuß, der So^hverständige wegen der Notwendigkeit befragt. Fällt der Antvcrg in z-ustimmendem Sinne aus, so wird der Antrag an das Privy Council Office weitergegcben, das seinerseits den Exporteuren einen Fragebögen Wftl'D. Geht hierauf eine befriedigende Antwort ein, so erteilt das Privy Council Office in dem einzelnen Fall die Erlaubnis, Selbst wenn der zuerst befragte Ausschuß den Antrag befürwortet, läßt das Privy Council Office meist lange auf eine Antwort warten. Da jeder Antrag von Fall zu Fall entschieden wird und eine gleiche Behandlung erfährt, verlangt die Gesandtschaft für die Erledigung jedes Einzelantragcs aber eine Frist von zumindest acht Tagen, Unruhen in Kairo, (i) K ö l n, 23, Sept. Die „Köln, Ztg." meldet aus Wien: Die Neue Freie Presse teilt folgenden Brief eines Oester- reichers aus Kairo vom 6, d, Mts, mit: Es gab hier schon großen Aufruhr, Er kann gefährlich werden, denn wenn die Araber den heiligen Kridg erklären, dann kennen sie nur Christen und keine Neutralität, Vorgestern wurde das Haupt- gcschäftsviertel, dessen Läden voll von Waren sind, total ausgeplündert, Englische Kavallerie säuberte den Platz, Es war aber zu spät, denn die vielen engen Seitenstraßen bilden Schlupfwinkel, wo keine Kavallerie hineinkann. Mißstimmung in Japan, (WTB.) Wi e «, 22. Sept. (Nichtamtlich,) Die Korrespondenz Rundschau meldet: Nach Nachrichten aus Peking ist in Japan eine heftige Bewegung gegen den Krieg wal)rzunehmen. Bei Haussnchglngen in Tokio wurden Aufrufe vorgefunden, deren Inhalt in der Erwägung gipfelt, daß Japan, anstatt Krieg mit Deutschland zu beginnen, lieber die Frage der Mandschurei lind M o n g o l e i hätte ansrollen sollen. Die japanische Regierung handele nnpatriotisch und steh« offenbar i m Sold e En glau ds, das Japan nur verwende, um die Kastanien ans dem Feuer zu holen, aber sich niemals dankbar erweisen werde. Diese Proklamationen fanden sich auch in tKn Kasernen in Tokio und Dokohania vor. In der Priesterschaft von Kioto soll gleichfalls lebhafte Mißsttmmung wegen des Krieges herrschen. In Osaka entfalten die Agitatoren eine lebhafte Tätigkeit, besonders unter den Arsenalarbeiteru, die aufgefordert wurden. sich der neuen großen „gelben" Bewegung anzuschließen und die Regierung zu stürzen, die Japan in die Mhängigkeit Europas bringe, Erregung in Persien? (WTB.) Konstantrnopel, 22, Sept, (Nichtamtlich.) „Tardschuman-i-Hakikat" bespricht die Verhängung des KriegSzu- stmwes und andere außergewöhnliche Maßnahmen und militärische Vorkehrungen, die der Statthalter Graf Woronzow-Taschkom im Kaukasus anochnete. Das Blatt glaubt, daß der Gnmv hierfür in der Wahrscheinlichkeit liege, daß Persien die augenblickliche Lage benutze, um den englisch-russischen Bettrag vom Jahre 1908 über die Teilung Pettrrns in Interessensphären zu kündigen. Das Blatt sagt: Selbst wenn die persstche Regierung den Vcttrag un- beachttt laste und keinen amtlichen Schtttt unternimmt, stehe doch außer Zweifel, daß verschiedene Stammeshäuptlinge dicic Gelegenheit nicht Unbenutzt vorübergehen laficu würden Nachnaiteii aus Persien zeigten nach der Ansicht des Blattes, daß bei zahlreichen io gut wie unabhängigen Stämmen eine Erregung vorhanden sei. Diese Stämme seien so stark, daß die persriche Regierung sie nicht zurückhaltrn könnte, Sic konnten die 'Beleidigungen fruöf» die Engländer und die Rüsten in den letzten Jahren nicht vergessen, besonders die Aufhängung des als heftig ange,chcnett Rational Helden an dem größten rÄlgröieu FeiUNge. üfIilltarstiefe! nsetiVorsebrift.braunu.schwarz Gamaschen braun und schwarz, sowie Schaftstiefel in nur erprobten Qualitäten wieder eingetroffen Franz Neumeie Sonnenstrasse 20 Minna Körners nud Vorschule West-Anlage 48 = Lehrfächer: Gehörbildung, Musikdiktat Analyse, Primavista- Singen, Theorie der Musik. Harmonielehre, Siemen- tar-KUrlersptel, Höheres Klavierspiel (Solo, Ensemblespiel,Uebungen im Begleiten). Auf angdesWinter- Semesters 1914/15 Montag, den 5. Oktober. Festsetzung des Stundenplanes Donnerstag, den 1. Oktober, nachmittags 2'/, Uhr. 89 « Bekanntmachung. Tic Vergütung für SBcrnileounn der tu Bürger- wohnungen unterne 6 vnd)tcn Mannichaslen des Land sturms — zunächst für die Zeit bis 31. August — werden vom 28. d. Mts. an im Siadthause, Gartenstrahe 2, Seitenbau, in den Stunden, von 3 bis 8 Uhr nachmittags bezahlt. Zur Verelnfadiung wird für jedes Haus in einem Betrag an den Hausbesitzer oder einen der beteiligten Bewohner Zahlung geleistet. Die Auseinandersetzung mit den übrigen Beteilig en ist Sache des Empfängers Will der Hausbesitzer oder einer der beteiligien Bewohner die Erhebung des Geldes durd) einen Dritten besorgen laffen. so muh der Beauftragte einen schriftlichen Ausweis lBollmadtt) besitzen. Die in ihren eigenen Wohnungen verbliebenen lalio die Gichencr) Laudsturmlcnic können die ihnen bis Ende Auguit zuko,timenden Vergütungen schon von beute a» erbeben. Gieben, den 22. September 1914. Der Oberbürgermeister. Keller. 10001 B Kartoffel-Verdingung. Für die Provinzial-Sicchenanstalt Oberhessen in Gießen soll die Lieferung von co. 800 Zcnlner quter Speise-Kartoffeln vergeben werden. jQie näheren Bedingungen liegen auf dem Verwaltungsburcau vom 30. September bis einschl. 3. Oktober 1914 nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen, woselbst Angebote, mit der Aufschrift „Lieferung an Kartoffeln für die Provinzial-Siechen- anstält" versehen, bis zum Eiöffnungstermin, Montag» den 12. Oktober IS14, vormittags 1V UHr» einzureichen sind, Gießen, den 18. September 1914. 9906D Direktion der Provinzial-Siechenanstalt. Für die Feldbereinigung Langgöns sollen in mehreren Losen vergaben werden: Berschleifungsarbeiten veranschl. zu 2634 Mk. Grabenarbeiten „ „ 3713 „ Liefern von Zementröhren „ „ 502 „ Verlegen von Zementröhren , „ 56 , Chaussierungsarbcitcn „ „ 180 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei offen, wo die Angebote verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, in Prozenten des Kostenanschlags postfrei einzureichen sind. Eröffnungstermin: Dienstag, den 28. September d. Js., vorm. 8 Uhr, auf dem Rathaus zu Langgöns. Zuschlagssrist 3 Wochen. Gießen, den 21. September 1914. 10027 c Großh. Kulturinspektion Gießen. D. Steinbach. empfiehlt sich im Anscrtigen und Ans arbeiten von Hüten, sowie zur Ansertig. von einfachen Bluicn, Röcken. Kindcrklcidcrn uiw. zu billigsten Preisen. Matd. Wein Hardt. Bahnbos- strastc 48 ll. iEingang West-Anlage). 00672 v6N LwgÄHg 8ÄMhIi6tl6k zu billigsten Preisen zeigt an Mathilde Naehmann. 10020 Kartoffeln prima gesunde Ware, per Zentner Mk. 3.80. Bei nrön. Quant, frei Haus. 95!1 3 Geisel Sonnenftr. r., . Telcvbou 88 . zum Nachschicken Leibbinden. Unterjacken Wollene Socken, Full Schlüpfer, Pulswärmer, Lnngenschützer. Kniewärmer, Kopfschützer Handschuhe, Hosenträger zu bekannt hi». Preisen. Das Verpacken wird gratis besorgt. Schulstr. 4. Imesa Auch während des Krieges erhalten Sie aus KREDIT lbeauemste Zählweise) Möbel nnd Betten Wohnungs Einrichtung. Tevvische, Gardinen, Anzüge u. Damenmoden vom Größten oherbesstseben Ilöhelversand aas .1. .Ittmann. Glessen Bahnboistr. 29. ‘ 0M6 a Prachikaialog 8 gratis. Brnnnenban Bohrungen and Pump-Ailingen billieHt. 81........ ) (Hessen)* 280 Vermietungen Gutenbergstraße 141 becbl. Herrscbafts-Wehnmg, 8 Zimmer nebst Wintergarl., Bad, Zenlral-Heizung, Gas und elektr. Licht und allem Zubehör aus 1. Oktober zu oerm. Näheres daselbst. [ IMI 6 Zimmer Süd-Anlage 18 I. 6 Zimmer mit Bad und Veranda und allem Zubehör alsbald zu vermieten. 110032 Näheres Parterre daselbst. 5 Zimmer Wetzlar.Weg 17I1I., gegenüber des Babnboss, schöne 8 -Zim. Wohn» Balkon usw. per Oktober zu nerm. Nab. Ein» , Ariedrichitr. 14 I. 18027 Friedrichslratte 18 1. Stock u. Wilbclmitranc 10 Z.Stock je eine 8 -Zjmm. Wobnnng mit Badezimmer, Balkon u. allem Zubehör per Oktober zu vermieten. 8430 Näh. Frankiurtcr Str. 2». Sch. 8 -Zimmcr Wohnung m. gron. Badczininicr rc., alsbald od. später beziehbar, zu vermieten. 9474 Näh. Walltoritratzc 78 v. 5-Zimmkr-MhnW sofort zu vermiesen. [10000 Näh. Credneritrake 16 I. 4 Zimmer 4 - Zimmer - Wohnung mit allem Zubehör per sofort oder später preiswert zu vermieten. Näheres Babnbos- straftc 63, Kontor. 7488 Neubau Glaubrcchtstr. 9 2 neuzeitl. cinger. 4-Zimmer- Wobnnngen per sofort oder später z. vermieten. Näheres B uchnerktrahc 2 II. 16 599 Wilbelmstrahe 6 I schöne 4 Zimmer Wohnung, mit Zubehör v. sos, oder sväter zu vermieten. Näh Frank surtcr Strafte 29. 19059 3 Zimmer J 9606j.3-Zim.-Wobn.sos. oder spät.z.vm.N.Schiitzemir.49. 98201 Oieuban Kirchcnvl. 23 l.Ttoik. 3-Zimmerw. nebst Küche u. Zubeh., per 1. Okt., eventl. später, zu vermieten. Schöne 3-Zimmer-Wohnung nmständebalb. zu Okt. oder spitzer zu vermieten. Näh. Kaiser Allee 33. 06780 2 Zimmer An ruhige Leute 2-Zimmcr- Wodnung m. groh. Garten- anteit zu vermieten. 19327 Schöne Aussicht. 96631 2 Zinimcrwobnnng zu verm. Näh. Diezsir. 10 ll. ß Schiffcnberqertal Wohnung von 2 Zimmer und Küche zu vermiet. Näh Nord- 'Anlage 38(Bureau). Gg. Schäler, Licher Str.9.[9904 2-3.-Woh„Mg'°^^n. Näh. Erednerstr. 161. 19999 | Verschiedene \ Weserstraße 6. 4 od. 8 Z.-Wobnung v. sos. oder spät. z. verm. Näheres Schisscnb. Weg 2v. 100783 Wilbelinitraitc herrsch. 8 -Zimincrwob». mit Bad, Gartenanieil usw. sogl. oder zum 1 . Oktober: desgleichen bcrrschasllichc 3-Zimmer- Wohnung mit Badegelegen heit, Mädchenzimmer vv. zum 1. Oktober zu vermieten. Näheres bei L. Altboff und Liebigstr. 83. im Lad. 18301 2 -, 3- u. 4-Zimmcrwobn. zu vermieten. Wcbrum. Erednerstrane 50. _81W Schisscndcrger Weg 8 lH 3 - Wnicr - Wohnung Schiffcnbcrgcr Weg 10 v. cIcg.4%Simmcr=®obnnng per 1 . Oktober zu vermieten eventl. später. Näheres bei L. Beil.Kaiset-Alleeilst,,,I,«- 3big4=3inuncr=38ofiniinfl im Hinterhaus zu vermieten. 99441 Nord-Anlage 7 v. Eine Wohnung,2 bis 3Zim. mit Heizung u. Zubehör sos. z. verm. SelkerSwca 80. 95401 2 oder » Zimmer Wohnung zu verm. _Marburger Sir. 30. Eine 2- n. 3 -21m. Wohn, zu verm. 10671 2] Steinstraße 59. 065131 KI. Mnni.-Woku. zu verm.Kderelr.ß.N. Aiterw. 45 . KI. Wobnnng sos.,. verm. 06714 Stcinftratze 69. KI. Logis u. ein nnmöbl. groß. Zimmer z. verm. Nab. Kahn- holzte. 2G II., Vorderh. [ M „ 9274IKI. Wohn. a. ruh. Leute o.Ktnd.z.v. NachSellersw. UI. Sllcinc freunbh Söohnnnfl per 1. Oktober zu vermieten. Daselbst auch Zimmer und Kabinen. [9699] Neustadt 21. M, Wohnung im Meniiaos m.Auss.a.d.S raße z. l.Oktob. zu verm. Näh. i. Vord'Th. Seltersweg 52 II. [9838 C. v. Hünchow. | Möbl. Zimmerj °°"!ZweiineinandergehZchön niifil. b n b"b. 8 ebS z. verm. Bismarckitr. 38 ll. Hin hübsches, greßes Zimmer, n. ein kl. Zimmer, möbl. od. unmöbl., zu vermieten. oem 1 Stepbanstrabe 29 I. 2lMeZini. SSS: ruh. gedieg. Persönlichkeit zu verm. 106766] Frankl. Sir. 57. Gut möbliertes Zimmer mit ii, ohne Pension z. verm. 06785) Plockstraite 81. L&den u. dffl. | Pserdekiall mit Burichen- gela» zu vermiet. Jiäheres Walltorftr. 78 l., Bureau. ,8128, 4-Zimmer-Wohnung zu mieten gejucht. Schriftliche Angebote unter 06772 a. den Gietzener Anzeiger erbeten. Möbl. Wohn- u. Schlafzimmer in sonniger Lnge in der Nähe der Bibliothek ges. Schrijll. Angeb. mit Preis u. 06769 a. d. (Dich. Anzeiger. Drogen-, Material- u. Farb- waren-Grokbandl. sucht für Hessen u Hess -Nassau tücht. üifliuficfunöifl. RtisciiLtii Schrisll. Angeb unter 06786 an den Gieh. Anz. erbeien. Zeitungsverkäufer überall gemcht für Wochen- schrist. .Kriegsbilder seinst. Tiefdruck. Berkausöu. 10Ps. 100 Stück 3.- Mk. 10025ss A. Gregor!ns, Kelkheim Ts. b. Aranksun n. M. Tüchtiger, zuverlässiger Chauffeur wird per bald nach auswärts gesucht. Schristl. Angebote u. 9935 nn den Gies;. Anz. erb. KM-HMiklitt ges. Holol Frinz Varl, Gießen, 10012 Erfahrener 10011 Rohrleger uniS !nstaliateur fofoor ‘ gesucht. R. Terlich, Wetzlar. arbeitet acfndit 100*29) I B. Häuser. Tüchtig. Müller nebff Müllerknecht per sofort gesucht. 10015 Fr. Amend, Grosen-binden. Suche einen Mann, welcher in. Pferden umgeben kann u. etw. Feldarb, versteht, [ M771 Georg Weber, Landwirt, Lützellinden. Suche noch Leute znm .Kartoffelausmachen. I. H. Preis,, Wetziarer Weg 80 . [10031 Glaserlehrling gegen Vergütung gesucht. 9827] Glaiermeister Enier, _ Kirchslrntze 13. sielttlinil lucht btes. Kolonial- ^tlstlllllswarengrohhandlg. u. gllnsi. Bed. Sckrisil. Angeb. u. 06691 a. d. Gieh. Anzeig. uche sür sofort einen tücht. JUktzStklehklillll 4od. Kanlhach, Metsgerrnstr. Hckelshansen hei Biedenkopl. 067671 :llciitli(bc Putzfran gesucht Frankfurt. Sir. 87 Lausmädch.od.Frau gesucht. 06781) Ludwigstraiie 4«. Ein ehrliches, flethiges <9959 Dienstmädchen für sofort geg. hob. Lohn ges. Frau H. Viiuf, Baknholhot. WUrgendorl i. W., Kreis Siegen. fx1&% Mädchen sür sos. od. 1 . 10 . gesucht. 10017 Albert Bahnefcld (Pfälzer Hof) Schanzenilr. 2. Sauberes braves MäWtn gesucht. Professor ilinkel bkoonsir. 29._ 06784 LehruMen L“* 1 - 106701 Fr. SietzL-u Zum 1. Okiober M 86 Lehrmädchen geg. sosort.Vergülung gesucht. A. Holterhoff Söhne. Lehrmädchen per 1. Okt. gesucht. (06776 Sehnhhaus Adolf Baer. Besseres Mädchen, 22 Fahr, sucht Stellung sür Küche u. Haus. Schrisll. Ang. u. 06773 a. d. Gieh. Anzeig, erbeien Gevildtes Fräulein sucht per bald zur weiteren Aosbildüng im Haushalt Stellung, evtl, mit Famlien- anschluh, ohne gegenseitige Vergütung. Schriitl. Angeb. u. 10022 a. d. Gieh. Anzeig. 3‘Ajabrige Stute, | leichtes Pferd lNappe) zu verkausen. Näh. zu erfrag, in d. Gesdiästsit. d. Gieh. Anz. Fnnge reinr. Dobermann- Hiindin umständebaib. billig zu verknusen. Beuern, Hos- garlenitrahe 1. >06738 Ngefgi.s« im Auftrag eine DtilllUIt komvl. Gasbadr- einrichtung lsall neu) ferner gebraucht. Gasherd u. Ösen, Lampen, elektr. Kochtäpse (120 Bolt zum Anschlutz an Ueberlandzentrale) verschiedene Möbel. Bett, Sosa, Schrank, gr. runder Tisch. 1 neuer Krankentragestubl u. Zimmerklosett. [100l4 L. Kratz, Sckulslrabe 11. föcbr. Kinbrrivagenver^ 067771 Brandvlatz 1 9666] Alte Türen «.Fenster zu vrk. Franksurter Str.29 Tafeniärii^n «Gute Luise), 5 Psund 1 Mk. z. verk. >100241 Hloicdstr. 2911. popii-ialerstroli d. Spreu i.tif. Blrhenslaek & Schneider. Kaute Mist ca 500 Ztr. zu verkaulen wird auch wagenwelse abgegeben H.Dßrmer.Fnrslgarlen. Feöer-Pntslhtnivaliest gut erhallen zirka 40—50ZIr. Tragkraft, kaust Hd. Klinket. Babiihossslrahe 10. 106778 Ladentheke Erediierslrabe 16 I. 9978 5Ielterobst kauft (1843 Wilh.Kohlermann Nensladll2. Ankauf M Aliriieii.Liimvcu.Knoche», Pavier, Kuvier. Messing, Zink, Zinn, Blei bei Louis Rothenberger Neiienwea 22 . 163 Verschiedenes r Giessener Paedagogium (staatl. konzession. höh. Privatschule) Einiährlgen-Prttlnng Primaner-Prßlnng Ahitnrlent.- Prülnng Arbeitsstd. unt. Aufsicht Abendkurse. Prospekte: Dir Brackemann Hleichstrasse 6. >_______ 7Mi - Siaail. gevr. Lehrerin erl. Nachhilfe in allen Fächern midi Franz, u. Engl. Beaus- sid,i. non Schularb. Mänige Preise. Schrisll. Slngeboie „. 06781 a. d. (biek Anzeig. Reparaluren an Maschinen sorgsältigft, sdinett u. billigst H. Hansel, Löberftr. 19. Für mehrere Wochen tägliches Fuhrwerk sür Bauholz u. Bretter nach Gienen gesucht. 110013 Sonbrrmann & Miny _ Aisseid. Junger Hund a. d. Namen „Erda" hörend, entlausen. 19996) Abzugeben Schüler, .Stadt Sich". Geldbetrag an kath. Kirche gs. Hillebr andstr.14v. 1 .°«"» Die Beleidigung gegen den Gastwirt Scher,nul» nehtne als unwahr mit Bedauern zurück. [06768 Friedr. A. Schmidt. Am 15. September fiel fürs Vaterland unser lieber Sohn und Bruder, der treue Vater seiner Kinder Adolf Gnauth Grossherzogi. Hess. Regierungsbaumeister Leutnant der Reserve im Reserve- Feldartillerie-Regiment Nr. 25. Mit der Bitte um stille Teilnahme Dr. Gnauth. Cöln-Mülheim, 21. September 1914. empfiehlt Wilhelm Mayer „Zum Krokodil“ Telephon 348. «> Leibbinde aus [10023a Kamelhaarstoff das Beste: Kopfschützer feldgrau. Bnhnhofstraße 14. ganz bedeutend bcrabacie Preisen F.Tböriier.ftm,, Geschäft, Ludlvigsir. 40. » Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Geheim mittel!) verlange kostenlos schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden S. 75, AdelheMstr.l Dlagenlelden, Stublvtr- Ttopfung, I^amorrbotdir Blutarmut, Bleicblocht, Schwächejuftänd«, Shro pbulolc, Hdernvarhalfconj ßervenlelden, 6lcht, Rheuma, Gallenstein«. Ceber-, Nieren-, Bla!«n leiden, Zucherhrankhilt, Huslchläge, flechten, Krampfadern, fui- un Beinleiden etc. Neu! für Kriegsberichte x fätntl.Sricfl8 JlVlC schanvlatze • 1 *. *»» :!(( Psx„„jg Frtks'sllie VilMMliing am Selterstor. [10010 Sch»ärspRlPsr-Pälro»oii: Bei Ahnahm. v.l008t. hei 500 Haslocb . . . 5.25 5.- Fasan . . . 6.50 6.25 Rauchlose Patronen: Silvanus . . 6.50 6.50 P. H..... 6.50 6.50 Specht . . . 7.50 7.25 Fasan . . . 8.50 8.25 Tiger . . . 8.50 8.25 Jagdkönig . , 10 .- 9.50 Preise kür Kal. 16. Kal. 12 pro 100 8 t. M. 1 mehr. 500 St. ab Fabrik frei .eder Bahnstation. A. DicBcore Schaszonstr. 8 i 8 « 8 ) Tel. 418 «üßtr AvitlnioK eigene Kelterei, empsieblt IVilhelmKohlcrmann, 99451 Nenftndt 12. leicht, mittel und schwer stets billig, weil Industrie still steht, zu haben bei M,4 D Heinrich Hmib Geisweid, bei Siegen. sS-Mirline. Roö^htflin 11 Rvihk kJ ©ltnt»JUt“ m' ritwerper BuSfitnfl tlfitUi »eb 6 »arai#i«tn«nt»et| W Inllmana >a öieftea ®robeiiftiflBi 6 . alippftein in lian|l»‘ >, Ui Sektlo Giesse Donnerst« den 24. i I abendsl’ 4 Hotel wichtige Bespreche 1 9998D1 Der Vor va, P Calislsliff! Wir eröffnen am 2. f lober 191«, abends 9 U in der Sladlknabenilbu Iiord-Anlage, einen Anfängerknrsli in Gabe'lsbcrgcrschcr Slenogravbic sür Dnmen „. Herren. richtsgeld 6.- Mk. Anme an Herrn W. ti H Grabenstr., erbitten >9-^ Der Gabelsberger Ttrnonravbcnvcrcin i" und der Damen - Vk" .Gabelsberger'. Ä L