Kr. 2(4 - Zweiter Blatt *64. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Ti- „Gietzener Zamilieadlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da? „rtreisblatt für den Krtis Sietzen" zweimal wöchentlich. Di- „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monattich zweimal. Samrtag, *2. September *9*4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: S^51. Redaktion:L^ll2. Tel.-Adr.:AnzeigerGicßen. Miegrgesangen in Rußland. Der Di. L. E. geht von dem Reich s tags abqe o rd - neten Zimmermann, der gerade bei Msbruch des 'Krieges in Archangelsk eintraf utü> dort als Reichsdeutscher und, was noch verdächtiger war, alsPvlitikerinHast .genommen wurde, folgende Darstellung über seine ^Erlebnisse Ku: „Rach einer Reise durch Norwegen wollte ich über Archangelsk nach Moskau fahren, alsdann zur Messe nach Niichnyiltowgorod, 'und zuletzt St. Petersburg und Riga besuchen Aber der Mensch denkt und Gott lenkt. Wenn mich auf der letzten norwegischen Station Bardo der .Konflikt zwischen Oesterreich mid Serbien bekannt war, so glaubte doch niemand cm ernstliche Verwicklungen Deutschlands in diesem Streit, und besonders nicht an einen Krieg zwischen Deutschland und Rußland. Ich bestellte deshalb ohne Bedenken «inen Platz auf deni russischen Dampfer, der wödient- lich einmal den Verkehr zwischen Vardö, der Murmanküste und Arcl>angelsk vermittelt, und es fanden sich auch noch weitere Passagiere, Russen und Noriveger, mit denen ich schon die norwegische Küste entlang gefahren war. Am 30. Juli, abends 10 Ilhr, ging der Dampfer „Lomonossow", Kapitän 3r- Samjagin, in Sec. Mit einem Schnelldampfer kann man die Reise von Vardö nach Archangelsk in zweieinhalb Tagen machen, aber wir legten in 15 kleinen Häfen an, um Personen und Waren ein- und auszuladen, imd brauchten über fünf Tage. Der Haupthandel besteht in Fischen, besonders in Dorsch und Tran Aus allen Stationen, nw wir anlegten. dasselbe Bild: Ansiedlungen von Fischern, kleine und große Fahrzeuge, je nach der Bedeutung des Fanges und Handels. ?luf jeder Anlegestelle kamen Reservisten zu uns, so daß ioir ungefähr 400 Mann au Bord hatten, die meistens auf Deck oder im Laderaum kanipieren mußten, da die dritte Klasse von Passagieren ganz besetzt ivar. Glücklicherweise war der Ausschank von Branntivein verboten, und Lärm und Exzesse kamen nicht vor. Wir hatten immer bewegte See und kaltes feuchtes Wetter von 5 bis 8 Grad Wärme. Äm 3. August abends 8 Uhr passierten wir den Felsen Swjatoi Roß (Heilige Rase), bei dem das Eismeer anfhürt und das Weiße Meer ansängt. Eine sehr breite Fahrstraße, Gorla lKehle) gemannt, führt in das beckenartig gebildete Weiße Meer, und am . 5 . Anglist früh 1'/. Uhr kamen wir mit großer Verspätung in -Archangelsk an. Als der Dampfer in Archangelsk anlegtc, tvurden wir durch die Mitteilung überrascht, daß der Krieg zwischen Deutschland, Rußland und Frankreich ausgebrochen fei. Ich habe einen Krieg zwischen Rußland und Deutschland nie für möglich gehalten, da diese Länder durch ihre Lage, wirt- ischastlicden Interessen, langjälwiqe» verwandt>chastlichen Bc- ,-iehnngen aufeinander an gewiesen sind. - Mich erwartete in Archangelsk eine besondere Uebcrraschung. .Ms der Dampfer angelegt hatte, krönen lote üblich die Zoll- und sPolizeibeamten an Bord, prüften die Pässe, imtersuchten das Ge päck. Ich war der einzige deutsche Reichsangehörige an Bord, und (der Polizeimeister erklärte mir, daß er mich arretieren und als Kriegsgefangenen in ein städttsches Militärgewahr- .sam bringen mäste. Er untersuchte mein Gepäck nach Briefen, l Büchern und Drucksachen und nahm einen Teil derselben an sich, um ! dieselben genau zu prüfen. Ans meine Einrede, daß icki Reichstags- abgeordncler sei, -daß man mich in Rußland kenne, daß ich Aüszeich- : nungen vonr russischen Kaiser habe, gestattete er mir schließlich, die Nacht aut bem Schiffe zu bleiben, steUte aber eine Wache svor die Kajüte, Gegen Mittag kam er wieder an Bord in Begleitung eines Polrzelhauptmanns, brachte meine Papiere zurück und staate, daß der Gouverneur von Bibikow aut nreinc Bitte bereit sei, mich zu empiangxn. Wir fuhren dann m dessen Anttsgebäudc, wo ich dem Gouverneur erklärte, daß ich keine Ahnung von dem Kriege hatte, als ich nach einer Reise durch- Nonvegen den russischen Dampfer zur Fahrt nach Archangelsk benutzte, und daß ich beabsichttgt hatte, in geschäftlichen Angelegenbeiten von hier noch Nboskau und zur Messe nach Nisctmi- Nowgorod und dann nach St Petersburg und Riga zu reisen. Wenn auch der Gouverneur liebenswürdig zu inir war, gestattete er mir doch nicht die Weiterreise und befahl, daß ich in Archangelsk bleiben müsse, wo er mir erlauben wolle, in eineni Ciasthause zu loohnen, mit der Beschränkung, daß ich nicht ausgehen urch mit niemand sprechen oder korrespondieren dürfe. Ich bat, eine Depesche an meine Familie zu senden: der Gouverneur erklärte aber, dieselbe erst nach St. Petersburg schicken zu müssen. Der Polizeiluiuptmann begleitete mich dann in das Gasthaus „Back', wo ich für einen allerdings hohen Preis von 8,50 Mk. pro Tag ein steundliches Zimmer fand und nun allein aus mich angewiesen war. Am nächsten Tage schrieb ich an den Gouverneur, er möchte, wenn ich nicht nach Moskau oder St. Petersburg fahren könne, mir doch die Rückreise nach Norwegen erlauben, erhielt aber Bescheid, daß er darüber in St, Petersburg ansragen werde, Bon meiner Familie, aus meinen Geschäften hätte ich dann längere Zeit gar nichts, und meine Gemütssttmmung war nicht die beste, zumal ich aus den russischen Zeitungen immer nur unfreundliche Nachrichten über Deutschland und über Mißerfolge und Verluste unseres Heeres, besonders bei der Be - lagerungvonLüttich, lesen konnte. Die russischen Zeitungen aus Archangelsk, St. Petersburg und Moskau bcrichtttcn täglich über Grausamkeiten von unseren Militärs und den Zivilbehörden gegen Russen, Flüchtlinge, die aus den Kurotten Deutschlands zurückkehren wollten, über Greucllaten gegen friedliche Bewohner der von unfern Truppen besetzten polnischen Ottschaften, über Greuel und Schandtaten in Belgien und Elsaß-Lothringen gegen venrmndcte Soldaten und Vergewaltigungen gegen die, friedliche Bevölkerung und Flüchtlinge, Dazu Schimvfwortc gegen'Kaiser und Reich, gegen alle Deutschen. Berunglimpsung alles deutschen Wesens; Hunnen, Turkos, Baschibozuks, Mörder, Diebe, waren die täglichen Schimvswotte gegen uns. Ich habe unter diesen Verhetzungen seelisch schwer gelitten, mußte aber schweigen, wollte ich nicht meine Lage noch schlimmer gestalten. Berichte über Siege und Fortschritte des deutschen Heeres wurden als llebertreibungen und Lügen hingestellt. Die deutschen Offiziösen sollten absichtlich falsche Nachttchten über Streiks, Unordnungen in Rußland, besonders in Polen und im Kaukasus gebracht haben, — Ter einzige liebe Mensch, mit dem ich etwas sprechen konnte, war der Inhaber des Gasthauses, Ptter Kosmitsch M i n a c w, der täglich einige Augenblicke in mein Zimmer kam und gerne meine Lage verbessern wollte. Er vermittelte auch die russischen Postkarten und Briefe, die ich schrieb, an den Polizeimeister, ohne dessen Erlaubnis sie nicht befördert werden dursten. Aus und nach Deutschland gab es überhaupt keine Korrespondenz, keine ausländischen Zeitungen, Inzwischen hatten meine Angehörigen erfahren, daß ich in Archangelsk scstgehalten wurde: ich erhielt aus St, Petersburg und Moskau kurze telegraphische Anfragen über meine Gesundheit, die ich sofort mit „gesund" beantwortete. Eine telegraphische Anfrage meines Schwagers in Moskau, ob er mich besuchen dürfe, wurde abgelehnt, auch der Besuch der cvang. Kirche in Archangelsk an einem Sonntag tonrde mir nicht erlaubt. So verging ein Tag nach dem andern. Um die nötige Bewegung zu haben und gesund zu bleiben, machte ich täglich einige Male Zimmer- gymnastik, aß sehr mäßig, trank weder Bier noch Wein, nuv Kaffee und Tee. Die Speisen im Gasthause waren sauber und schmackhaft zubereitet und nicht zu teuer. Ich las die rzissischen Zeitungen nnd Depeschen, schrieb einige Artikel, die mir gerade aus dem Herzen kamen, bis es abends 10 Uhr schlug und ich mich schlafen legte. Ta ich nach 2 Wochen noch keinen Bescheid hatte, ob ich über Norwegen zurückreisen könnte, schrieb ich an den amerikanischen Botschafter in St, Petersburg, er möchte das Auswärtige Amt in Berlin über meine Lage benachrichtigen und mir möglichst behilflich sein. Dieser Brief mußte ebenfalls durch die Zensur gehen, und ich weiß nicht, ob und wann er an den Botschafter gelangt ist. Wohl aber teilte der Polizeimeisier mir am 17, 8. mit, daß ich, wie auch die anderen Gefangenen in Archangelsk, in den nächsten Tagen wahrscheinlich nach Wjatka, einer Stadt in Ost- Rußland, verschickt werden würde. Meine Sttmmnng wurde dadurch natürlich nicht besser. Am 23. 8. abends 10 Uhr wurde ich ans Telephon gerufen und der Gehilfe deS Polizeimeisters teilte mir mit, daß ich auf Verfügung des Gouverneurs abreisen könne, nicht nach Moskau oder St, Petersburg, sondern zurück nach Norwegen. Dies war wohl die .Antwort aus meine Bittschrift vom 6. 8., die also 17 Tage gedauert hatte. Wer war froher als ich, aber leider ging der nächste Tampser erst am 28. 8, imd mußte ich dann noch 5 Tage nutzlos in Archangelsk verbttngcn. Am 24, 8, hatte ich eine neue Freude, ein Neffe, der Prokurist meines Moskauer Geschäftes ist, kam auf gut Glück, um sich nach mir umzusehen und wichtige Sachen über meine Geschäfte, die inzwischen sehr gelitten hatten, zu besprechen. Aus seine dringende Bitte erlaubte der Polizeimeister ihni, mich zu besuchen, kam aber selbst mit ins Gasthaus, um bei der Unterhaltung zugegen.zu sein. Der Beamte überzeugte sich bald, daß nichts Staatsgefährliches, sondern nur Geschäftliches und Persön- „ver Hunne pocht ans Tor". In der „Times" findet man die nachstehenden Reime von Rudyard Kipling: For all we have and are, For all our children’s fate, Stand Up and meet the war. The Hun is at the gate! Our world has passed away In wantonness o’erthrown. There ’s nothing leckt to-dav But steel and fire and stone. Thongh all we knew depart. The old commandments stand: „In courage keep your heart, In strength liftupyourhand.“ Once more we hear the Word That sickened earfh of old: — „No law except the sword llnshcafhed and uncontroUed." Onoe more it knits man Kind, Once more the nations go To meet and break and bind 'A crazed and driyen foe. * •Comfort, content, delight - The ages’ slow-bcught gain Tbev shrivetled in a night, Only ourselves remain To face the naked days In silent fortitnde Through perils and dismays Renewed and re-renewed. Thoogh ah we made depart, The old commandmenlsstand: „In patience keep yoar heart. In strength Hitup your hand." No easy bopes or Ties Shall bring us to our goal, But iron sacrifice Of body, will, and scmL There ’s btrt one task for all, For each one licke to grve. Who Stands if freedorn fall? Mio dies it England live? J Um all das, was ihr seid. Um Hab' und Kind emvor! Empor zum blut'gen Sttcit! I Der Hunne pocht ans Tor! > Dabin ist uns're Wett Bon Ueppigkeit und Schein; Was heut' allein uns hält, | Ist Stahl und Feu'r und Stein. Sinkt unser Wissen hin. Der alte Rui hält stand: „Mit Mut stählt cuern Sinn, Mit Krast hebt auf die Hand," I Das freche Greuelwort, j Hört, wie es wiederkehrt: „Uns ist Gesetz und Hort Das nackte, sreie Schwert," Drum aus. und unverzagt, Ihr Völker rings vereint. Jagt, packt, in Fesseln schlagt Den wahnsinnstollen Feind. Wohlstand. Behagen, Pracht. Müh'voll erworb'nes Glück Verlauf in einer Nacht, Wir blieben arm zurück, Trostloser Tage Not In stummer Tapferkeit Ertragend, stets umdroht Bon Angst, Gefahr und Leid, Schwand uns're Habe hin. Das alte Wort hält stand: „Geduld stähl' euern Sinn, Mit Kimst hebt auf die Hand." Nicht Hoffnungswahn, nicht Quark Don Lügen beut Verbleib; Nur Opfer eisenstark An Willen, Seel' und Leib, Euch alle führ' e i n Ziel, Ein Leben alle gebt. Wer stebt, wenn Freiheit siel? Wer stirbt, so England lebt? Die „Times" setzt hinzu: „Auf Herrn Kiplings Wunsch haben wir in seinem Namen der belgischen Unterstützungs- ka'sse 50 Pf, St, übersandt." — Reime und Schillinge in ein entsprechendes Verhältnis zu bringen, so bemerkt dazu die „Köln, Ztg.", der wir die „Dichtung" Kiplings entnehmen, ist schwierig: jedenfalls hat der Dichter seine diesmal recht minderwertige Ware mit 50 Pfund sehr hoch cingeschätzt. Aber die „Times" darf schon aus Eigenem zu den klapperw- den Versen klingende Münze hinznlegen; dazu scheint sie nach ihrer langjährigen Kriegshetze, die jetzt ihre bittern Früchte zu tragen beginnt, vollauf berechtigt. Eine der anspruchsvollsten Stellen des Gedichtes mit ihrem „Stahl, Feuer und Stein" erinnert gar sehr an Steinschloßslinten seligen Angedenkens, und die Schlußfrage erweckt naturnotwendig den Gedanken an die Millionen und aber Millionen der mit Hilfe der Freiheit, wie man sie in England versteht, geknechteten Indier und Aegypter, Daß der schon ein wenig abgehetzte Hunne nicht fehlen darf, versteht sich von selbst; auch ist Kiplings Deutschenhaß eine fast ebenso bekannte Tatsache, wie Sir Edward Greys und seiner englischen Einkreisungsgenossen mit Trug und Heuchelei übel verbrämter nationaler Brotneid. — DasDarmstädterHoftheaterhatam Donnerstag abend zunächst mit einem patriotischen Konzert für Wobl- tätigkcitszwecke seine Tätigkeit wicher begonnen und wird am Geburtstag der Gros-Herzogin, 17, Sepck., die eigentliche Spielzeit für das kommende Winterhalbjahr mit Kleist'» „Prinz von Homburg" eröffnen. Das heutige Konzert fand vor ausverkausteni Hause statt — man bemerkte auch die Großherzogin und eine lleine Anzahl leicht verwundeter Krieger dartti —, ivar natürlich ganz dem Ernst der Zeit nnd der vaterländischen Begeisterung angepaßt. Nach C, M, v. Webers Iubel-Ouverturr sprach Regisseur Georg Heinrich Hacker in zündender Weise Ferdinand Freiligratbs .Hurra Gemania" und dann folgten Sologesänge von ersten Kräften des Hvftheaters, den Damen Baumeister-Jacob», Klein. Feislle, Marg. Schieber und des Herrn L. Schützendorf, und vaterländische Maffen- chöre, die unter Leitung des Hofc^rdirekwrs Robert P r e u ß vom Hoftheaterchor nnd etwa 600 -Sängern der Darmstädter Gesangvereine sehr gut und wirkungsvoll zum Vortrag gebracht wurden. Me Orchesterwerke des verstärkter Hoftheaterovhesters kettete Hvttat Pani Ottenheim« r. Die vaterländische Stim- nrung des Auditoriums kam schon bei der Nationalhymne am Schluß der Jubel-Ouvertüre zum Msdruck und steigerte sich zur Hellen Begeisterung bei der zum «Schluß von Chören, Orchester und Publikum gememsam intonierten Volkshymne Joseph Haydn's: „Deutschland, Deutschland über alles". H U ■ ' "WH W p —gMMwa nwFJiMMBaMmmf g —' IZES r-CTBSS: -: 7&S5StZimt3tak liches besprochen wurde, und ließ uns dann allein. Am Freilag, den 28, 8., sollte der russische Dampfer „Lomonossow", mit dem ich am 5, 8, gekommen war, nach Vardö in Noavegen abgchen. aber durch die freundliche Vermittlung des norwegischen Gencrallonjuls, Herrn Fallen, fand ich aus einem norwegischen Dampfer „Röskva" Aufnahme der ohne Aufenthalt an der Mur- manküste nur in Norwegen anlausen und dann seine Holzladung nach Ipswich in England bringen sollte. Abends 7 Uhr wurde ich mit einem Motorboot zur Anlegestelle der „Röskva" nach einem Vororte von Arck-ongelsk gebracht, und Sonnabend gtng der Tampser in -See Aus dem Dampfer „Röskva" fand ich nun die liebenswürdigste Ausnahme, der Kapitän, Herr Coldiwin, und seine Frau waren zu mir wie Verwandte. Außer mir war nur noch ein Passagier au Bord, ein junger, holländischer Kaufmann, der in seine Heimat znrückkehren wollte, Menstag früh sahen >mr die ersten Felsen von Norwegen und abends gingen wir vor Honings- oaak vor Anker, um einen Lotsen an Bord zu nehmen. Von hier kamen wir am Nordkap, am 2. 9. morgens 9 Uhr bei .Hammer- fest vorbei -und gingen am 2 . 9. abends 11 Uhr im Hasen von Tromsö vor Anker. Bei Tromsö liegen 17 deutsche Dampfer, die in diesem neutralen Hafen Schutz fanden. Mittags bestieg ich den norwegischen Schnelldampfer „Midnatiol", mit dem wir am 5. 9. nachmittags in Trändhjem ankamen Bon hier fuhr ici> dann 4 Stunden später Mit der Bahn nad> Cbristtania, wo ich Sonntag, 6. 9., nachmittags ankam und sogleich za unserem Generalkonsul Herrn Freiherrn von Speßhardt, fuhr, von dem ich zu meiner Freude neue Nachrichten über die Erfolge unseres Heeres in Empfang nehmen konnte, Abends 6 Uhr fuhr icki über Göteborg. Malmö, Trcllcborg der Heimat zu, und als ich in Saßnitz wieder deutsdien Boden betrat und an alle Leiden zurückdachte, konnte ich mich einer seelischen Rührung iricht ettoehren. Abends 7 Uhr kam ich in Berlin an und dankte Gott, daß alle Lieben zu Hause und im Felde rwch am Leben waren." Der „Zigaro" gegen Björnson. Der Sohn Björnstjerne Björnsons, der Deutsch wie' seine Muttersprache spricht und aus seiner Verehrung für deutsches Wesen nie ein Hehl gemacht hat, ließ es sich bekanntlich nicht nehmen, gleich bei Ausbruch des Krieges! den Lügenmeldungen de» Bureau Reuter und der Agentur Ha»as entgegenzutreten. Ilm in Skandinavien die Wahrheit verbreiten zn Helsen, Hat er sich vorübergehend m Berlin angesiedelt, wo er einen Nachrichtendienst nach Dänemark, Norwegen und Schweden gegründet hat. Nim wendet! sich der „Figaro" mit folgenden Ausführungen gegen ihn: Es ist schwer, ein Sohn eines großen Manne» zu sein, und Björn Björnson scheint nicht das Gegenteil zu beweisen. Ohne Rücksicht auf den großen Nanreir, den er trägt, hat Björnson die wenig feine Idee, den Krieg auszunntzeic, um sici) tu den Menst der Deutschen zu stellen. Und er läßt sich nicht nur Uebertteibungen und Berdrehimgen zuschulden kommen, die ans deullchen Quellor kommen, sondern zur Schande für sich selbst fügt er noch die Niedrigkeit dazu. Er will denk d-eullcknm Koloß schmeicheln und wirst sich zu Boden und leckt seine Stiefel spitzen. Björnson will versuchen, eine öffentliche Meinung in Skandinavien bei Benutzung der Quellen, die aus der Dvrothcenstraße in Berlin stammen, lrervorzurufen. Diese öfsentlichc Meinung, man kann e» sich^ leicht denken, muß dock» außerordentlich deiitt'chsrcnndlich > sein. Sein berühmter Vater, der alte Björnson, war der Tvv eines Mannes, der von Rttterlichkeit durchdräirgt tvar. Er ist durchs Feuer gegangen, um Schwäche mid Gerechtigkeit zu verteidigen.^ Er war immer immer von Bewunderung erfüllt für alles, was edel und gut war. Er hat seinem Vaterland, Norwegen, mtt seiner Feder, seinem Talent und seinem Leben gedient. Es ist wahr, ivenn der alte Björnson Frankreich geliebt lyttte, so würde er, so frei und unabhängig er immer war, sich anck) nicht gefürchtet haben, die volle Wahrheit selbst dem Deutschen Kaiser zu sagen. Sein Sohn aber bettägt sich ans eine ganz andere Weise, und es ist gut, daß man es in Baris zu wissen bekommt, da eo vom Zeit zu Zeit hierher kam und immer gut empfangen wurde. Es ist gut, daß man von ihm sieiwerden kann und daß man erfährt, loa» er eigentlich ist und wie er den Namen seine» Vaters und Frankreichs Ehre schändet. Me Sckckriftleitting der Kopenhagener Zeitung „Politiken" hat Björnson von diesem Angriff de» „Figaro" sofort in K'enntttts gesetzt. Me scharfen Ausfälle des Pariser Blattes scheinen sie ein wenig aus der Fassung gebracht zu haben, denn mit dieser Mitteilung verband das Blatt die Bitte an Herrn Björnson, er möge doch in Zukunst keine „deutschgefärbten Stimmungsbilder" mehr an die skandinavische Preise senden, sondern sich auf rein obsektive Angaben über kriegerische Ereignisse beschränke». Damit ist nun die „Politiken" an den Unrechten gekommen. Björnson ist, gleich seinem verewigten Vater, ein Mann von Charakter, der nicht heute abschwört, was er gestern angebetet hat. Er beeilte sich, dem Blatte eine Antwort zu geben, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Herr Björnson drahtete zurück; Dänische Freunde erzählen mir, daß man in Dänemark und viclleiclll and) in Norwegen meine Depeschen für gefärbt gehalten hat. Tu lieber Gott, es sind ja lediglich die Stimmungen hier, für die ich die passenden Worte wählte. Falls das Volk tu Sorgen und Schmerzen über verlorene Schlachten gewesen lvärc, io Kälten meine Telegramme auch dieses in gleicher Weise zuin Ausdruck gebracht. Ich kann doch nicht zu jedem Telegramm hinzusügen: „Das sind die sstimmungcn und Meinnngen ander c.c, die ich letzt depeschiere." Rein menschlich gesehen, menn ich z. B. depeschieren kann von Mitgefühl für Frankrcid) oder von einem Fehlen des Chauvinismus, dann sreut es mid) besonders und ich glaube, ich nie eine gute Tat sowohl an den Deutschen, iowre an denen, die meine Depesdien erhalten. Und ich lüge hinzu, daß cs mick> ergreift, wenn ein Volk mit so viele:, Feinden rttrgsum in diesen Tagen sich jo betragen kann, >oie Deutidiland es tut. Jeder, der hierher kommt, muß die Ruhe und das Sicherheitsgefühl des Volkes anerkennen nnd wird sich über den Mangel an Prahlerei und Pathos wundern, etwas, wovon die Deutsche,, sonst genug gezeigt Haben, Me diese Auswüchse sind jetzt wie weggeblasen. Das ist nicht nur meine M-eimmg, sondern auck> die der eingesteisch- testen Gegner Deutschlands werden mir recht geben. Das Volk führt einen Verteidigungskrieg. Es ist lies dankbar für all die Freundschail neuttaler Mächte, die ihm jetzt bewiesen wird. Alle sehen imd) Dänemark hin und alle sind dankbar silr dir Haltung Dänemarks. Demi alle srcidenkende» Deutschen verstehen, daß Dänemark Grund zur Bitterkeit hat, wenn man daran denkt, h«' gegen das Jvimfttnmt inttemonttnct morden fit Ich Hab? dm setzen Mlauben, daß naci, diesem Mtieg ourtt eine Veränderung in den deuisä-dÄnschen Verhältnissen eintreten loird. Moltke alS Oberpräsident in Schleswig ist schon ein guter Anfang Frankreich? Tio Verzweiflung packt mich, ivenn ich daran denke. Ich, habe Verwandte dort Ich liebe seine Kultur und ich dar! nicht daran denken, daN cs jetzt im Grunde sür Rußland blutet. Ich kann mich nicht damit abgeben, lediglich Kriegsielegramme zu senden. Ich urteile auch. Ich beleuchte die inneren Vcr- dälinisse und ich meine: die nmtralen Staaten werden es zu allererst verstehen, daN alles, was das amtliche Deutschland der Außen- welt in diesen Tagen mitteilt, ivahr ist. Ich bin aufgesordert, meine Depeschen an über 700 Zeitungen in Eurova und Amerika zu sende», Mißverstehen Sie mich nicht! Tie Aufsorderungen kamen von diesen Blättern, nicht von hier aus, Bj örn B j ä r n, o n. Ein Bericht des vizereltorr der Universität Löwen. Ein objektives Urteil, das gegen die belgischen und englischen Lügen über die Vernichtung Lölvens sehr vorterlhast erMsticht und das klar und offen die Schuld der Löwener Bevölkerung an dem nachfolgenden Strafgericht dartut, gab dieser Tage einem Berichterstatter Dr, C o e n r a d s, Bize- rektor der Löwener Universität, der sich gegenwärtig mit den geflüchteten Schwestern und Ordensgeistlichen in Holland aushält. Er erzählte unter anderem: Es ist für mich gar kein Zweifel vorhanden, daß auf die deutschen Soldaten furchtbar geschossen worden ist. Ich konnte deutsche und belgische Schüsse sehr gut unterscheiden, Was ich hörte,^wenigstens fünf Minuten lang, waren keine deutschen Schüsse. Ich zählte zu den Geiseln der Stadt, Wir wechselten schichtweise als Geiseln miteinander ab und mußten jedesmal 24 Stunden, von drei Uhr nachmittags an, im Rathanse unfern Platz cinnehmen. In den ersten Tagen war die Reihe am Bürgermeister der Stadt und am Rektor der Universität, Dienstag trat das Los mich: ging doch durch meine Hand die Wohnungsvcrmittlung. Als ich an dein erwähnten Tage, nachmittags 3 Uhr, mein Amt angetreten, da giiig das furchtbare Schießen los. Reguläre Truppen waren das nicht, da doch belgische Soldaten sich nicht mehr in der Stadt befanden. Im «aal waren zufällig noch drei Personen anwesend, der Dominikaner Pater Tillon, ein Arzt und ein Apotheker, die uni die Erlaubnis eintmncn, nach 9 Uhr abends noch Verwundete auffuchen zu dürfen. Während wir ratlos und erschreckt im Zimmer dasaßen, trat ein höherer deutscher Offizier ein und erklärte, hier liege offenbar eine Verschwörung vor. Er sei gezwungen, die schärfsten Gegenm erstiege ln zu ergreifen und der Stadt eine hohe Kontribution auszuerlegcn, Ws sich das Schießen gegen Abend geleigt, gingen wir die Rue de kt Station auf und ab, um der Bevölkerung Ruhe zu empfehlen. Pater Dillon sprach zu der Bevölkerung auf flä- misch, der Senator Orbau de * i v auf französisch. Dann kehrten wir zum Rathaus zurück und- legten uns zur Ruhe, Am folgenden Morgen führte man uns zum Bahnhof, um uns in einem Eisenbahnwagen einzuquartieren, Jiu Wartesaal entwarfen die deutschen Offiziere eine Proklamation, die in der Stadt verlesen werden sollte, des Inhalts: ! „Wir hoben Geiseln von Euch! Wenn noch ein Schuß! fällt, erschießen wir dieselben. Die Stadt wird gestraft und eine Kontribution von 20 Millionen Iranken eingefordert," Mit dieser Proklamation siüd wir durch die Stadt gezogen, An 40 bis 50 Stellen hat sie Pater DiVlon verlesen; neben uns standen zwei Offiziere, die Revolver schußbereit auf uns haltend, 20 deutsche Infanteristen folgten, und dem Zuge schlossen sich barmherzige Schwestern an, Irauen, Kinder, Männer stand'en uni uns her, weinend und mit erhobenen Armen riesen sie jedesmal wieder, sic würden alles tun, um von uns den Töd abzuwewdan. Ms wir an der Ecke der Rue Fröderic Lints die Proklamation verlasen, da wurde dock wiederuin auf die Deutschen geschossen, «o sind wir fünf Stunden durch die Straßen gezogen und haben fünf Stunden lang die Proklamation verlesen. Um 3 Uhr nachmittags kehrten wir übermüdet zum Bahnhof zurück, wo inan uns zu essen gab. Dann bat ich, in meine Wohnung gehen zu dürfen, da meine Amtszeit abgelaufen w-ar, In hochherziger Weise bot sich ei» deutscher Stabsarzt, Dr, Berghausen aus Köln, an, mich begleiten zu wollen. Ihm verdanke ich inein Leben, Wir waren schon auf der Rue Leopold angelangt, da kracht ein Schuh von Marchö au Grain herüber. Sofort legen auf der anderen Seite deutsche Soldaten schußbereit auf mich an. Da wirft sich mein Begleiter vor mich, deckt mich mit seinem Leibe, unb ich bin gerettet. Im Dominilaneriloster verbringe ich die Nacht, Am nächsten Morgen teilte mir die deutsche Behörde mit, daß die Stadt beschossen werdenZvird, und läßt mich zum Bahnhof bringen, Ordensleute, Schwestern, Verwundete, Gefangene besteigen einen Militärzug, der uns in 20 Stunden nach Aachen bringt. Dem deutschen Arzt, dem ich mein Leben verdaute, habe ich keinen anderen Dank sagen können, als daß ich ihm die Hand küßte, Worte reichen in solchen Lebenslagen nicht aus." Airche und Schule. Vom Papste, Rom, 1l, Sept, (WTB, Nichtamtlich,) „Osscrvatore Romano" veröffentlicht eine vom 8, September, dem Tage Mariä Geburt, datierte Enzpclica Benedikt XV., tn der er auf die schwere von ihn, übernommene Aufgabs hinweist und erklärt, daß die Gnade Gottes, die ihm die Last einer solchen Würde auserlegt hat, ihm die Wachsamkeit und die nötigen .Kräfte schenken tverde. Hierauf spricht der Papst seinen Schmerz über den gegenloärtigen furchtbaren Krieg und den Wunsch nach seiner baldigen Beendigung aus, Märkte. Gießen, 12. Sept, Marktbericht, Aut dem heutigen Wocheimiarkte kostete: Butter bar Plimd 1,10—1,20 Mt.: Hühnereier 1 Stiirf 10 Psg., 2 Stück 00 Psq.: Enteneier 1 St. 10 Ptq., 2 St. 00 Piq,: Gänseeier 1 St. 0-0 Psq„ 2 St. 00 Psq,; Käse das Stück 10—12 Psq, Kasematte 2 Stück 5—6 Psg.: Tauben da« Paar t,00-1,40 Mk., Hühner das Stück 1,50—3.00 Mk, Hahnen das Stück 1,50 - 3,00 Mk,, Enten da« Stück 3,00—4,0,, Mk„ Gänse das Ptd. 00—00 Psg,; Welsche 4—5Mkg Ochsenfleisch das Psd. 36—96 Psg,, Rindfleisch das Piund 90 — 94 Psq., Kuhfleisch 80 Pfg„ Schweinefleisch das Vtnnd 70-86—86 Psg,, Kalbfleisch das Ptd. 70-75 Psq., Hammelfleisch 1 Ptd. 70—86 Psg,; Kartoffeln im Zentner 4—4,60 Mk., i,n Psund 0 Psg., Weißkraut das Stück 8—15 Psg.; Zwiebeln der Ztr. 12.00— 15,00 Mk.: Milch da» Liter 22 Psq.: Aevtel der Zentner 8—15 Mk.: Birnen das Psund 8—15 Psg., Rüffe 100 Stück 60 Piq., Zwetschen der Zentner 7—10 Mk., Gurken 109 Stück 2.00— 3,00 Mk., Bohnen 1 Psund 12 bis 15 Psg. — Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. 11 Äirchhain, 11 . Sept. Ter gestrige Sch weine markt war mit Ferkeln und Lausern gut besahren. Die Kauflust war jedoch gering und die Preise waren niedrig. Saugserkel wurde» sür 16—24 Mk. das Paar abgegeben, FC. Frankfurt a. M., 10. Sept. Wegen der israelitischen Feiertage finden folgende B i e h >n a r kt s-B c r l e g n n g e » stau: Von Montag, den 2!» 9. aus Mittwoch, den 23. 9.; von Montag, de» 5. 10, ans Mittwoch, den 7, 10.; von Montag, de» 12. 10, ans Mittwoch, den 14.10. Ter Kälberhanptmarkl »nd zweite Rindermarkt findet tn diesen Wochen imverändci! Donnerstags statt. tc. Wiesbaden, 10. Sept. Heu- »nd Stroh mar kt. Angesahren ivaren 19 Wagen Hen und Stroh. Man notierte. He», „enrs, höchster Preis 3,70 Mk,, niedrigster Preis 3,10 Mk., Durchschnittspreis 3,28Mk,: Stroh tRichtstroh) höchster Preis 2,00 Mk,, niedrigster 1,90 Mk,: Turchschnittsprsis 1,98 Alk, Krnmmstroh höchster Preis 0,09 Mk„ niedrigster 0,00 Alk,; Tnrchsckmittsvreis 0,00 Mk. — F r » ch tmarkt, Haler, neuer, höchster Preis 10,50 Mk,, niedrigster 10,25 Alk : Durchschnittspreis 10,46 Alk, Mir allen Haier wurde ein Durchschnittspreis von 11,80 Alk, erzielt, ANes für 50 Kilo, FC. Wiesbaden. Vsehhof-Marktbericht vom II. Scvr, Austrieb: Rinder 96 lOchsen 13, Bullen 16, Kühe und Färsen 67,, Kälber 99, Schate 22, Schweins 205. Geschält: mtttel. Ochs s t. Voflfleischlqe, ausqemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren .... Tie noch nicht gezoaen haben lunaejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästetr »nd älter» ausgemästet«............ Bulle ». Bollfletschige, ansqen», höchsten Schlacht»». . . "oUfleischtg«, jünger« . . _........ Färsen. Kühe. Voklfleischsqe ausgemästetr Färsen Echlachtwertes....... Dollfleischige anSgsmästet: Kühe Schlachtwertes bi« zu 7 Jahren > Wenig gut entwickelte Färsen. . . Preis« für 100 Psd Lebend» Schlacht gewicht höchsten höchsten Kälber. Mittlere Mast- und bcfte Saugkälber . . Geringere Mast- und gute Saugkälbrr . . . «ringe Saugkälber.......... Schal». Weidemastschas« ■ Mastlämmer und Masthamme! .... 44,50 Schweins, kollfleischtge Schweins von 80—100 k? Lebendgewicht .............. Dollfleilchige Schweine unter 80 !cg Lebendgewicht Lollflcijchige Schweine von 100—120 lr-Lebendgewicht .............. Dollfleischige Schweine von 120—150 tz» Lebendgewicht .............. Fettschweme über 150 k? Lebendgewicht . . Mst 50 —55 48—52 •Btt. 92-102 89-98 43-47 80-34 43—48 37-42 72—81 63-71 46-52 85-95 37—44 40—45 33-35 70-80 77—85 63-68 62—53 46-49 40 -45 87-94 77-82 67-76 -00,00 92-00 48« 49 47K-48 62 63 61 62 62-63 48 00 43-15 60-00 54-56 kirchliche Nachrichten« Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 13. September, 14. nach Trinitatis. Gottesdienst. Zn der StadMrche. Bormittags 8 Uhr: Psarrer 0. Schlosser. Zugleich Ehrislenlehr« für die Neukonfirmierten an? der Matthäusgemeinde. Vormittags 9’/, Uhr: Professor D. Gtf. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus gemeinde, Anmeldung vorher bei dem Psarrer jeder Gemeinde erbeten. Normittags II M Uhr: Militärgottesdienst. Psarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirchc sür di« Markusgcmemde. Psarrer Schwabe. Zn der Zohannerkirche. Dorniittags 8 Uhr: Psarrer B e ch t o l s h e i m e r. Zugleich Christenlehre flir die Renkanfirmierte» aus der Lnkas- gememde. Vormittags 9‘/, Uhr: Psarrer Anss«ld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirchc flir di- Johannesgemeinde. Pfarrer VI n § f c C b. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechima im Jvhannessaal. Mittwoch, den 16. September, abends 8 Uhr: KriegSbctstunde. Warrer Bechtolsheim er. Nachnkunktigen Sonntag, den 20. September, findet im Hanpt- gottesdienst Beichte und heiliges Slbcndmahl sür die Lukas- »nd JohanneSgenieinde genicinsani statt. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Psarrer jeder Gemeinde erdeten. Jeden Samstag zwischen 7 „nd 8 Uhr werden beide Kirchen geöffnet und darin bei Orgelspiel Gelegenheit zur stillen Andacht gegeben sein. vibelkränzchen für Schüler höherer lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jede» Mittwoch von 6—7 ilhr. für die ältere Abteilung jeden SamStag von 6—7 Uhr im Iohannessaal vkbelkränzchen für Mädchen aus der Johannesgemeinde. Jeden Dienstag von 8-7 Uhr im Johannessaal. wartburg verein sviezftraff« fS). Dienstag: Bibelstnnde. Donnerstag: Leseabend. Sonntag! Vortragsabend. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 12, September: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 13.Sept,, lö.Sonntag n a ch P s in q st e n' Fest Mariae Geburt. Bormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. , um 7 Uhr: Tie erste Hb Meffe. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um I I Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mit Segen. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag abend um 7 K Ubr ist Kriegs-Bittandacht. viaspora-Gotterdienst. In Grünberg um 924 Uhr. In Hungen um 10 Uhr. Zup Hauskup bei Blasen- Nieren Gicht Teiden «»u«»wt dcii «giieft l Flasche „Wernarser Wasser" 3t» 4tm Kgl. Mineralbrunnen Brückenau. Erhältlich in Mineralrvars&rhandlg a. Jtpothmkmn. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Aus Grund des § 2 der Kaiserlichen Verordnung vom 31. Juli 1914, betreffend das Verbot der Ausfuhr und Dnrch- juhr von Waffen, Munition, Pulver und Spreng, stoffen, sowie non anderen Artikeln des Kriegsbedarfs und von Gegenständen, die zur Herstellung von Kricgsbedarfs- artikeln dienen, bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntnis: 1, Unter das Verbot der Ausfuhr und Durchfuhr fallen auch Jutegarne und Jutcgewebc, 2, Das Verbot der Aus- und Durchfuhr von Leder (Bekanntmacbungen des Reichskanzlers vom 1, und 7. Aug, 1014 — Rcichsanzeiger Sonderausgabe _ vom 1. August »nt Nr, 184 vom 7. August 1914 —) wird beschränkt auf: lohgares Oberleder I lohgares Brandsohllcder ]■ für Militärschuhzeng, lohgares Sohlleder I lohgares Leder sür Geschirre und Ausrüstungsstücke, Transparentleder, 3, Das Verbot der Aus- und Durchfuhr von Gespinsten ans Wolle, von M i l i t ä r t u ch e n und von 2 ch w e f c l n a t r i u m Bekanntmachungen des Reichskanzlers vom l,, 20. und 31, August 1914 — Reichsanzeiger Sonderausgabe vom 1, und Rcichsanzeiger vsm 21, und 31, August 1911 — ) wird aufgcstvben. Berlin, den 3, Septrinbrr 1911, Der Slellvertreter des Reichskanzlers, Delbrück, Bekanntmachung. Aul Grund des 8 2 der Kaiserlichen Verordnung vom 31, Juli 1914, betreffend das Verbot der Ausfuhr von Vcrptlc - gungs-, Streu - und Futtermitteln, bringe ich unter Aushebung der Bekanntmachungen vom 31, Juli und 1,, 3,, 7., 8. und 19. August 1914 407] Näh. P lockstr . 16 ir. '8951 BnlkonUock.1>Zini.,ver I. Okt. zu v. Lndwigür. 18. tod«i«»tra(«c 19 ?Icg. 6 Zim. 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Das echte |616hy Kasseler Simonsbrot ist jetzt wieder regelmähig und in vorzüglicher Otualität zu Hab, in Giehen bei Earl Sckwaab, Eberhard Metzger Nach!., Georg Wallensels, Markchk uur 21^ aegeu- über ü.Engelapolheke, Emil Fitchbach. Herbft-Psci'demarkt zu Gießen Am Mittwoch, den 1«. September 1914, vvrmtt- mns von 7 Uhr ab, findet aut den ttndkischcn Markt aniaacii an der Rodt,eömcr Straffe Pserdemarkt uoi!. Der Austrieb-vou Pferden aus Sverrdeztrken ist unzulässig. Bezüglich der in der Stäbe des ÄliarklvIatzeS vorhandenen Sialiungen-erteält Herr Lobnkvtschcr H»hn Ausknnst. Mi! dem Pserdemarkrikkicine Pränriierung des beiten PserücmalerinlS vcrbuudeu, ivomr reichliche -Mistel zur Versünuug sichen, darunter 250 Mk. aus Misteln des Hessischen Lnndes-Picrdezr.-chlvere!ns. Der Prömiierungs- vlau ist von Herrn Wevrtzändter August Schwan in Giehen erhältlich. Tie Peeisverteilung erfolgt nach Be- endiguiig der Prüniilerung. Die siir dea Herbst-Pserdeuiarkt vorgesehene Verlosung ist mit Genehmigung Grohh. Ministeriums des Innern mit lllücksichi auf die eingetrelene Plobiimachung bis auf Weiteres zurückgestellt worden. 105790 Giehen, 4. September 1014. Die stgdiische Pierdemarki-Deputation G r ii n e w a l d, _ Beineordue-.er. ___ Vergebung von Saumbetten Kür den SchulstauSikeubau zu Alten-Buseck sollen iiachstchende Arbeite» ^ und Liescrungc» im öffcntlichen Wettbewerb vergeben werden: Erd- und Maurer-, Steinmetz- (Basalllava), Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weißbindcr-, Tapezier-, Ehaussicr-, Planier- und Pflastcrnrbeitcn, die Kunststein-, Zement-, Eisen- und VasaltgruSliefcrung und die Blitzableiteranlagc. Angebolsunterlagen, die gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben werden, sowie Pläne und Bedingungen liegen aus dem Amtszininler dc§ Unlerzeichuclcu, RegierungSgcbäudc, Landgraf- Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 18, auf. Angebole mit entsprechender Slufschrift sind verschlossen und postfrei spätestens bis Freitag, den 18. September 1914, vormittags 1« Uhr, an den Uiilcrzcichncten cinznreichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber. Zuschlagssrist 14 Tage. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. ^ 9651 o Gießen, den 4. September 1914. Der Großh. Kreisbaninspektor. _ Hechler. _ ~ BekKUNtSZmchLSNg. An Stelle des Joh. Konr. Wagner, der sein Amt niederlcgtc, ivnrdc Lehrer Merkel zum Rechner der Spar- und Leihkasse Lang-Gvns gewählt. Geschäststagc: Dienstag und Freitag, nachmittags 4—8 Uhr. 9725 Spar- und Leihkaffc Lang-GönS. ~ BekamrtMachrmg. Dienstag, den 15. September, vormittag» von S'l, Uhr ab, soll das der Genicinde gehörige Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschcn, öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist an der Gcniarknngsgrenzc Krcisstraße Wieseck. Alten-Buseck, am 11. September 1914. Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Alten-Buseck. _ Uvt.be r. _^ 'Obstverfteigerimg. Mittwoch, den 16. l. Mtö., vormittags von 9 Uhr an, soll das Obst der Gemeinde Großcn-Buseck, bestehend in großen Ouantitätcn Aepfeln (Tafel- und Kelterobst), Birnen und Nüsse, an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Pfingstweg. Großen-Buseck, am 10. September 1914. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 9733 j^bstversteigernng. Nächsten Donnerstag, den 17. d. MtS., nachmittags von 2 Uhr an, soll das Obst der Gemeinde Muschcnhcim und des Gräflichen Pacht- konsortinnis Arnsburg versteigert werden. Anfang nach Ankunft des Zuges, zwischen Bahnhof Hofgüll und Arnsburg. Muschenheim, den 10. September 1914. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. _ Eifer. _ 9737 Obst Versteigerung. Die Gemeinde Lich versteigert ihre diesjährige reiche Obstcrnie, feinste Tafel- und prima Wirtschafts- äpfel, sowie Birnen, Montag, den 21. l. Mts. 9>/z Uhr vormittags beginnend am Waldeingang an ver Hattenröder Straße und anschließend hieran an der Nonnenröther Slraße. Lich, den 11. September 1914. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. D ö r m e r. Zwetschenversteigernng. Ter Ertrag von zirka 120 Zweisch»tbäun,cn wirb TicnStag, den 15. September, nach Zusninmeukmitt 9 Ubr, nn Kloster Arnsburg versteigert. 9. 8214 Arnsburg, den 9. September 1914. _ Gräfliche Obersörltere i.___________ Von unserer Saatbaustelle empfehlen wir in doppelt gereinigter Ware: Strube’s Square i-so 21-100 ioiu.me&rsir. head Weizen 28.— 27.— 26.— I ver Petkuser Roggen 25.— 24.— 23.— | sü° Unser Getreide ist zum Samenweckscl sehr geeignet, weil in hoher Gebirgslage gewachsen. Der Versand geschieht, soweit Vorrat reicht, mit besonderer Fradnermagigung siir Saatgut bei der Abseriigung, unter 2iachnahme in neuen Säcken, die zum SelbstsoitenvreiS berechnet werden, ab Rirteld. Attiherrl.Riciicscl'slht lsßtvvemaltMz, LtMhaiiskis Kr. Laulerbach. Scrnrai 1. 9719 V- Unter den siegreichen Fahnen unseres heldenmütigen .Ttoaie 'Sitarh onser Beber Bundesbruder, der Oberlehrer an dem Oberlyzeum und der Studienanstalt zu Wiesbaden Dr. Karl Heinrichs dea-etaenwoUen Ted fürs Vaterland. In tiefer Trauer: Die Philologisch-historische Verbindung. J Im Kampf ums Vaterland fiel am 22. August unser liebes Mitglied Paul Schich. Wir werden das Andenken des Verstorbenen allezeit in Ehren halten. Todes-Anzeige. Verwandten, Frennden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigst geliebte Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Henriette Klein, geb. Tröller nach kurzem, aber schwerem Leiden im Alter von 36 Jahren heute nacht plötzlich zu sich abzurufen. Um stilles Beileid bitten Wilh. Klein, Reserve-Lokomotivführer, und 3 Kinder FamUie Wilh. Tröl ler Familie Wilh. Klein, Lokomotivführer i. P. Familie Will«. Tröller Familie Karl Tröller Familie Lndwig Klein, Reserve-Lokomotivführer Familie Heinrich Jentzen. Giessen (Hammstr. 11) und Biskirchen, den 12. September 1914. Die Beerdigung findet am Dienstag nachmittag 3 Uhr vom Portale des neuen Friedhofes aus statt. 9755 Giessen, 11. September 1914. 9720 D Verein Union. Am 28. August starb den Heldentod fürs Vaterland «raer innigst geliebter, unvergesslicher Sohn, Bruder, Sotavager und Onkel, der Grossh. Geometer II. Klasse Gefreiter Wilh. Dietz im fufcmterie-Regnnent Nr. 168 bei der 11. Komp. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Adam Dietz. 'Weitersfaain, de« Ml. September 1914. Statt jeder besonderen Anzeige. Am 22. August starb den Tod für unser Vaterland mein innigstgeliebter Gatte, unser treusorgender Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Kreishochbaumeister Karl Eichhoff Leutnant der Reserve im Inf.-Reg. „Kaiser Wilhelm“ (2. Grossh. Hess.) Nr. 116. Er war zum Opfer bereit. In tiefer Beugung unter Gottes Willen Im Namen der Hinterbliebenen: Martha Eichhoff, geb. Cäsar. Wetzlar, (Haarbachstr. 18). 9747 Bl Sciiwarspalver-Fatronea: Bei Abnahm. v. 100St. bei 500 Haslach , Fasan 5- as 525 6.50 Ranebäose Patronen Silvanas . . 6.50 6.50 P. H ..... 6.50 6.50 Specht . . . 7.50 7.25 Fasan . . . 8.50 *.25 Tiger .... 650 8.25 Jagclkhnig , , 10.— 9.50 Preise für Kal. 16. Kal. 12 pro 100 St. M. 1 mehr. 500 8t. ab Fabrik frei edel Bahnstation. Ae Oickore Schanzenr.tr. 8 (<*”) Tel. 41* I Fahnenhülsen, Ans* st ellsiangen,Drahtgeflechten nach Maas, « iserne Fenster, Bai* kone, Gitter und Tore. : Autogene Schweißerei. Reparaturen aller Art. [.Schön, Schlossere !, 1 Am 22. August starb in Belgien den Heldentod fürs Vaterland unser einziger innigstgeliebter, hoffnungsvoller, .guter Sohn, Schwager und Onkel Ludwig Schön M«eketier der Leib-Komp, des Infanterie-Regts. „Kaiser Wilhelm“ ( 2 ,Gr.Hess.) Nr. 116 in Giessen Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Mutter geb. Stiel sagen herzlichsten Dank Die traiiernlicn Hinterbliebenen. Gießen, den 12. September 1914. 972 z im-22. Lebensjahre. 9745 In tiefem Sohinerz: Familie Schön Familie Müller. Staufenberg und Mainzlar, den 12. Sept. 1914. Heute nacht 1 Uhr starb nach langem Leiden unsere gute, treubesorgte Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter-und Schwester Frau Helene Schlapp Ww. geb. Klingelhöfer im £6. -Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinter bbebenen; Lndwig Sehlapp II. Mainzer nnd Staufenberg, 11. September 1914. Ke Beerdigung findet Sonntag, den 13. September, nachmittags y, 3 Uhr in Mainzlar statt. 9728 Kaiisiumische Fachschule, Gieße» staatlich anerkannte Unterrichtöanstalt. Nach Beschluß der Schulkommission soll der Unter- richtsbetrieb an unserer Anstalt, wenn auch mit Einschränkung, demnächst weitergeführt »verden. Es werden deshalb die seitherigen Schüler und Schülerinnen aufgefordert, Mittwoch, den 16. September, abends 8 Uhr, im Schulhcurse der Stadtknabenschule — Nord-Anlage 8 — pünktlich erscheinen zu wollen, um Stundenplan und andere Mitteilungen entgegen zu nehmen. Gießen, den 11. September 1914. Die Schulkommissio«. 97340 Wc Kurse in der Aliceschule 1 für Kochen, Hannhalten, \fthen, Sticken n. Schneidern beginnen am 5. Oktober 1914. Näh. be//üg ich der Anmeldnng wird noch bekannt gegeben. Giessener Fröbel-Seminar. Der neue Kursus für Kindergärtnerinnen u. Kinderpflegerinnen beginnt 9465 D am 12 Oktober 1914. Prospekte und Auskunft durch 8. Moeier. Garienftr. 30. _ Sprechstunden 3—5 nachmittags. _ Bekanntmachung. Während meiner Zugehörigkeit »um aktiven Heere und der dadurch bedingten Abwesenheit von Giehen besteht der gesamte Unterrrchtsbrtrieb des Gichener Baedago ginms völlig unverändert sort. Die Klagen der schulpflichtigen Schüler haben Ferien bis zum 15. Sept. Alle anderen Abteilungen haben Ferien von etwa 3 Wacken von Ende September ab. Sprechstunden meines Vertreters! täglich von 2—5 Uhr. Nenaufuabmeu von Knaben und Mädchen finden ständig ftäkk. [9032 Direktor Brackemann, Bleichstraße 6. T rauersachen werden in 2 — 8 Tagen tadellos schwär® gefärbt Dampf-Färberei und Chemische Waschanstalt Fabrik und Laden: Marbnrger Straße 40, Filiale: Seltersweg 25. Aufträge nach außerhalb werden _ prompt erledigt. Telephon 226. _ 19513 C. F. Croon, Königliche Baugewerkschule Frankfurt am Main. — Das Wintersemester beginnt am 20. Oktober. — Aufnahmebedingungen und Anmeldebogen werden kostenlos übersandt. 954tiä Der Direktor: Prof. Unger. 18 » (staatlich konzess. höhere Privatschnle) Individuell. Unterricht in allen Fächern der Ober - Realschule des Gymnasiums und Realgymnasiums. Beste Vorbereitung für alle Schulprüfungen: Einjährigen-, Primaner-, Ablturien- ten-Examen. Fortgesetzt gute Erfolge, daher beste Empfehlungen aus allen Kreisen. — Arbeitsstunden — Aufnahme von Knaben u. Mädchen jederzeit Akendknrse. Nur geprüfte Lehrkräfte. 7620) Alles Nähere (Prospekte, ReferenzOdurch icbslnsu 6 . von Gietzen, Süd-Anlage 7. 9689 Beginn des Unterrichts in allen weiblichen Handarbeiten, Weifinäbcn, Stickereien icd. Art, sow. Kunft- arbeiien, Brandmalerei, Tiesbrand, Schniverci, Ledcr- plasttk uiw. Dienstag, den 15. Septbr. 1814 slfir Auswärtige ganze oder teilweise Vension im Häufte Zuschneide - Lehranstalt Kaiser-Allee 14». Die verschiedenen Kurse im Mafincbmcn, Aeichoro, Zuschneidcn und Ausertigcn sämtlicher Tamcn-Gardcrobe beginnen am 28. September 1914. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen« 9743 Lina Petri. Musik-lnstiM Kruse Wiederbeginn am Iflontag, den 14. September Aufnahme neuer Schüler jederzeit für Violine, Klavier, Mandoline. Gitarre und Blasinstrumente — Abendkurse bis 10 Uhr. r ,. . ^ . ,e>. Chr. & G. Kruse, W eserstr. lb