Ar. (85 Zweiter Blatt (64. Jahrgang Erscheint täglich nttl Ausnahme deS Sonntags. Die „«ietzeser ZauiftienblStt«" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich bcigelegt, dar „llleirbiatt fiir den Kreis Stetzen" zweimal wöchentlich. Die „c«odi»irtschastltch«n Zeitfrag««" erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Montag, (0. August (9(4 Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schep Universität-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: feSäjöl. Kebottiomeu^l 12. Tcl.-Adr.: AnzeigerGießen. Ar»» Stadt und Ca«»» Gießen, 10. August 1914. ** Empfang. Der Großherzog empfing am 8. laufenden Monats: den Oberstleutnant v. Pfeil, Kommandeur des Reserve-Jnsanlerie-Regiments Nr. 116, den Kabi- netlssekretär Pennrich: zum Vortrag: den Staatsminister Dr. v. Ewald, den Vorstand des Kabinetts Wirkt. Geh. Rat Römdeld, den Hoftheater-Jntendanten Dr. Eger. ** Ruhcstandsvcrsetzung. In den Ruhestand versetzt wurde am 11. Juli d. I. der Oberlehrer an der Volksschule zu Pfungstadt Rektor Heinrich Wilhelm Jrkes auf sein Rachsucheu unter Anerkennung seiner 50 jährigen treuen Dienste. ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Oberlehrer Rektor Heinrich Wilhelm Ickes zu Pfungstadt anläßlich feiner Versetzung in den Ruhestand die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. •* Aus dem Militär-Wochenblatt. Prinz Viktor zu Erbach-Schönberg, Oberleutnant » I» mute der Armee, zur Botschaft in Wien koinmandiert. *' Großh. Polizclamt Gießen. Aui Anordnung Großh. Ministeriums des Innern ist der Großh. kkreisanuniann Lemmerde mit der Leitung der Dicnstgeschäste des Großh. Pokzeramts Gießen beauftragt worden. ** L andw. Genossenschaft. Die Zentralkaffe der hessischen batftüvirffchaftlichen Genossenschaften hat in den sechs ersten Mobilmachicngstaqen an die ihr angeschlossenen Genossenschaften über l MMon Mark auSgczahlt. Nachdem inzwischen durch den Bockmif von Pferden der landwirtschaftlichen Bevölkerung erhebliche Barmittel zugesloffen sind, und in Kürze weiter zuslleßen werden, ist es selbstverständlich Pfticht der Genossenschaften, dafür zu sorgen, daß diese Barmittel nicht von den Einzelnen ausge- speichcrt, sondern ihnen und demnächst der Zentralkasje wieder zn- gesShrt werden. ** Die Tätigkeit beim Roten Kreuz. Wie wir von unterrichteter Seite hören, besteht vielfach ick irrige Meinung, die sich bei dckm Roten Kreuz meldenden Personen erhielten dort eine Tätigkeit gegen B e z a hl u n g. Es kommen manchmal Meldnngrn von Leuten, die noch in unaekünüigten Stellungen sind, sogar von auswärts, und auch von Dienstboten und Verkäufern und Ber- käusernintm, sie würden sich alsbald zur Verfügung stellen, Anfragen wegen Beköstigung, Kleidung u. dergl. Demgegenüber sei daraus hiugcwicsen, daß mit ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, die ganze Tätigkeit beim Roten Kreuz freiwillig gcstipeht, Bezahlung wird nur ffl ganz wenigen Fällen gewährt, wenn zu den betr. Stellen eine besondere berufliche BorbildUngt gehört und vorhanden ist, und die betr. wenigen Stellen sind schon! alle bejetzt. lleberbanpt liegen «freu lrchertvene soviele Meldungeir vor. dem die Meldet rsien auf einige 'Zell geschlossen werden mußten. Etz bleibe irdcr, der in ungekmidigter Stelle ist. ja dort und vermehre umbt von sich äus die schon nicht geringe Zahl der Arbeitslosen. >— Dagegen besteht ein großer Bedarf an allerhand Wäsch« z. Bi. Handtücher für die Wajchgelegenhcft am Baimüof. Gar mancher Soldat oder Einberufene hat das erfreuliche Bedürfnis, nach der meist recht langen Bahnfahrt sich zu reinigen, Wäger und auch Seife ist ja da, aber es fehlt an Tüchern zum Abtrocknen. Auch Küchenbandtücher und Pirtztücher werden gewünscht, dazu für den späteren Lazarettbetrieb Bettücher, KiLenbezugc, Männerhemden und Unterzeug. Man iendc diese Sachen au dir Liebesgccheo-Sanrmelstelle des Roteu Kreuzes in der allen Klinik. ** Gcwerbe-AuS st ellungS-Lotterie. Man schreibt uns : Di« Verlosung zu unserer so schnell abgebrochenen G e w er be- auSstellnng sieht nahe bevor. Ter Krieg ist ansgebrochen, und jeder muß Helsen, wo er Helsen kan». Wie wäre es, wenn die AnSslellungSleüung dr« Verlosung auihebt unb den Betrag für die verlausten Lose dem Roten Kreuz zur Pflege Serrowibtter und Unterstützung Hiifterbliebener überweist. Jeder, der ein Los besitzt, ha« di« Mark schon verschmerz! und wird gewiß gerne aus diese Weise sein Scherflein beitragen, um dein Vaterland« zu dienen. Die Lotterrekoinnusston braucht dies nur z» besürworten. Er wird sich gewiß keine Stimme dagegen erheben. Unsere braven loweren Krieger müß'en sehen, daß in der Heimat alles hinter ihnen üeht. Und es denkt auch gewiß kein Loscurhaber daran, sich in diesen schwere« Tage« durch Glückszusall zu bereichern, während seine Verteidiger ihr Blut für seine Heimat entsetzen. ** Gegen den Bettel. Die Zeit, hi der es heißt, »di« Herren und die Hände au!" zur Unterstützung aller iuiotg« des Krieges ft» Not geratenen Familien, ivird von geivisscnlosen Personen beiderlei Geschlechts daz» benutzt, die Gebcsreudigkeit zu mißbrauchen. Meltz sind es noch rech: arbestssähig« Perionen, die unter der Angabe, der Manu, der Sohn »sw. seien emberusen, Mitleid zu erregen suchen. Alan sehe sich die Bettler erst genau tm, ehe man gibt, oder weise sie an deu Arbeitsnachweis, bezw. an die zuständigen Stellen für Armeiiunterslügung. ** Haltet eure Pferde gut. Daß bei brennend«Hitze die Führer von Fuhrwerken matt werden, nnd daß sie der Er- omckung an eiirem schattigen Plätzchen dringend bedürfen, ist eine mrbeftrrftbare Tatsache. Wir gönnen auch den Männern dieses vrelgepiagten Berufes eine Erholungspause. 'Aber bei der Hitze gibt es doch nicht nur durstige Kittscher, sondern auch durstige und ermattete Pferde. Wie selten findet man, daß auch kür diese lctzttreu gesorgt wird. Viel häufiger ist es der Fall, daß tue Kutscher für sich selbst ausgiebig sorgen, oh« an ihre draußen wartenden Trerc zu denken. Verspätet kommen sie dann, womöglich etwas angetrunken, heraus, und die matten, halbverdursllten Pferde müssen noch obendrein durch doppelte Eile, unter Erlei- duug drm MMandlungen, die versäumte Zell wieder etnholen. ** Wohlfahrtsausschuß für die Kriegszeit. Nachdem mau sich bereits in einer aus den vorigen Mittwoch einberusenen Versammlung über die Notwendigkeit einer ein- heillichen Organisation der Wohlsaürtsarbeft während des Krieges verständigt und eine größere Anzahl von Herren uud Damen aus allen Kreisen der Bevölkerung, die mit solcher Arbeit vertraut sind, dafür ausgewahll hatte, hat nuu Herr Oberbürgermeister Keller in einer zweiten Versammlung am vorigen Samstag diese Organisorion in die Wege geleitet. Zunächst wurde die Wvblsahrts- arbeft scharr von der des Roten Kreuzes g elrrnut . Dieses bot seine Aufgabcu an allem, was sich aut die Pflege der Truppen bezieht: Fürsorge für die Verwundeten. Verbanb- und Erswschungsstatwnen, Arbeit (Nähen und Stricke») für die mi Felde stehenden, Korrespondenz Verwundeter, Pslegekursc. Dem 'äo hlfahrtsaus schuß verbleibt die Fürsorge für die durch den Krieg daheim in Not Geratenen Diese Anfgabe gliedert sich wieder in eine doppelte: die Fürsorge .für Kuder und die allgemeine Wohlfahrtspflege. Für beide wurde je «n engerer Ausschuß gewählt In den engeren Ausschuß für Kinderfürsorge wurden gewählt: die Herren Amtsgerichtsrat Gros Haspüehrer Kuauß, Rcallehrer Janu, Prof. Fromme: ferner Fr, Bichlcr, Fr. Professor Koeppe, Frl. Möser, Fr. Scbwvbel, Frl. LMbrur In den engeren Ausschuß für Wohk- suhrrs vflege: die Herren D. Schlosser. LandgerichtsrrckNeuen Hagen, Dr. Ä>el, Rentner Schuecher, Nezrrksvorsteher Mebel, Karrer .Schwabe, ÄMtsgerrchtsr-t Schnittspah», Dekan Bayer, Dr. Sand«, Dr. .Hrrschseld; ferner Fr. Wrnn, Fr. Frey, Frl. Will, Frl. Julie Juchs. — Den Vorsitz in beiden Ausschüssen führt der Herr Oberbürgermeister, wobei ihn gewählt« Stellvertreter (Amtsgerichtsrat Goos in der Kinderfürsvrge. D. Schlosser in der Wohlfahrtspflege) unterstützen. Die Organisation der Arbeit ttn einzelnen wird noch beraten. Eine Volksküche wird morgen in den Räumen der Ebelschcn Wirtschaft. dir Herr Bichlcr dazu freuudlichst zur Verfügung gestellt hat, eröffnet. Jedoch wird dort auch nach genauer Prüfung der Bedürftigkeit Kost abgegeben. ** Hhgienehelfer. Wie schon crngekündiigt war, hat sich Herr Prof. Schmidt, DireLor des Hychen. Instituts, bereit erklärt, eine Anzahl Herren altz .Zkhrxienehelfer" auszubilden. Beabsichtigt ist, in einigen Borträgen mit Demonstrationen einen U eb er blick Mi geben über die wichtigsten Krie^ssenchen, ihre Entstehung lurd Bekämpfung. Fm Anschluß daran sollen praktische Uebnngen vorgenommen werden. Der erste Bortrag mit anschließender Aussprach« findet heute (Montag) abend 6 Uhr im Hygienischen Institut statt. ** Bücher für Verwundete. Wer Bücher oder Zeitschriften umerhaltender Art entbehren kami, wolle sic uns zur Begründung einer Bücherei für verwundete und kranke Soldaten überlassen: rwtürlich nur Bücher, die nicht in den Händen von Kranken gewesen find. Abzngeben in der Universität vormittags von 11—1 Uhr (außer Sonntags). Dr. Eck, Dr. Behaghel, Dr. Geppert, Elisabeth B e h a g h el. Starkenburg und Rhrinhesscn. rm Darmstadt, 8. Aug. Aul originelle Art haben die Unterosfiziere »md Mannschaften der Reserve des L e i l> d r a g o n e» RegimenlS Nr. 24, desien Inhaber bekanntlich Zar Nikolaus ist, dies« ihnen jetzt peinliche Bezeichnung beseitigt, indem sie die Achselklappen, aui welchen das X. II. ausgenäht, resp. gestickt ist, einiach umdrehten, d. h. di« Achselklappen herauS- trenMen und mü dem Namenszug nach innen wieder a»- nähten, so daß der Buchstabe von außen nicht mehr zu sehen ist. ES wird wohl nicht mehr lange dauern, bis das Regiment einen neuen Inhaber erhalten wird. ch. Bingen, 7. Ang. Von einem Posten erschossen wurden unwcft von St. Ingbert in der Rheinpfalz der Kraft- Wagenführer des Herrn S t ö r k e l - Bingerbrück und der Brauerei- Vertreter Adols Ritz- Bingerbrück. Sie sollten für mllttärische Zwecke bestimmte Krastwagen an ihre Bestmrmungsplätzc bringen, hatten wohl deu Anrm des Postens überhört und wurden erschossen. Währeird der Ehanssem auf der Stelle wt war, starb Herr Ritz nach kurzer Zell. Die Nachricht erregte, als sie beim Bürger- meisteraint in Bingerbrück eintvaf, allgemeines Aufsehen. Hessen-Nassau. m. Neustadt, 7. Ana. Im nahen Wahlen (Gwßh. Hessens ist ein schon bereits 67 Jahre alter pensionierte« Förster namens Simon nttt hinaus aeg^ den Feind gezogen. m. Bad Wilbungen, 7. Aug. Die bei der Eddertal- sperre zu Herzhcmsen fest Frühjahr d. I. beschäftigten russischen Arbeiter, &0 Mann, wurden unter eimm polizeilichen Aufgebot noch Frankenberg gebracht, dem Kgl. Lan»raramt vvrgesührt und vorerst sestgekmlten. Standes<»MtsnaÄ>richt914. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _ I. V.: Welcher. _ Bekanntmachung. Betr.: Freiwillige Fortsetzung d« Krankenversschcrunqsvflicht gemäß 8 313 RBO. Die zu Kriegs-, Sanitäts- oder ähnlichen Diensten einberusenen Mitglieder von Krankenkassen können die Versicherung noch 8 313 Rcichsvcrs. - Ordg. freiwillig sortsenen, um ihren Angehörigen die Wohltaten der Versicherung zu erhalten. Alle Frauen, deren Mann« einer K'rankenkasse angeboren und einberusen sind, mögen, wenn das nicht schon durch ihre Ehemänner geschehen, bei der zuständigen .Krankenkasse die Meldung d« Fortsetzung alrbold nnbringen Die zuständigen Kranken < kaffen werden in jedem Falle die gewünschte sachentsprechende Auskunft geben. Die Anträge sind bei der Kasse, bei d« zuletzt die Versicherung bestand, od« deren örtlichen Meldestellen anzubringen. Gießen, den 9. August 1911 Großherzoglliches Krrisami tVcrsicherungsamtt Gießen. _ I B : H c in m e r d c. __ Dienstnachrichten des Großh. .'sircisamts Gießen. Dem OKft.eelziichtv«rm ft« Bingen und Umgegend zu Bingen ist in Verbindung mft d« vom 27. Febr. bis l. März 191- dorkselbst stattfitckienden VII. Hess. Landes M'llügcl Ausstellung die Ausgabe ein« Lotterie von 10000 Losen h 30 Pfennig und ihr Vertrieb im Grvßhcrzoqtum gestattet Worten. Es werden v«. lost: lebendes Geflügel, Geräffchaftev und andere Sachgewinne. Bekanntmachung I« de« nächsten Tagen kommen voraussichtlich deutsche Fa- mtkten und Einzelpersonen hier au, um vorübergehend Aufnahme und Schatz in größerer Entfernung von den Grenzgebieten zu suchen. Die deutschen Männer und Frauen sind Hier gegen Entgelt gut unterznbringrn. Biele Hiesige Bewohner werden gerne die bei ihnen durch Schluß der Universität und durch die Einberufungen jetzt leer stehenden Zimmer anderweit vermiete«. Ich fordere hiermit auf. sofort alle vermietbaren Zimmer unter Angabe des Monatspreises für das Zimmer mit frühstück und auch getrennt für das Zimmer mit voller Verpflegung alsbald schriftlich oder mündlich auf dem Stodthaufe. Garteuftrafle 2, Zimmer Nr. 9. anzumelden. Gießen, den 1«. August !814. 9137B Der Oberbürgermeister Kelter. wurde im Cafe Edel errichtet und heute eröffnet. Die Abgabe eines kräftigen Mittagessens an bedürftige Familienangehörige der Kriegsteilnehmer geschieht kostenlos täglich mittags von 12 bis 2 Uhr. Anmeldungen müssen in gleichem Lokal am Abend vorher zwischen 6 und 8 Uhr erfolgen und werden Marken ausge^ben, die zum Empfang je einer Portion berechtigen. Teller und Löffel sind mitzubringen. Gleichzeitig richten wir au die Bürgerschaft die herzliche Bitte, diese Wohltätigkeitsanstalt durch Uebersenduug von Nahrungsmitteln zu unterstützen. Hilfe ist dringend nötig.______ »>2Ki) Für das als Kriegslazarett dienende Ernst-Ludwig-Heim in Bad Salzhausen sind weitere 130 Betten, die in den bisherigen Gesell- schastsräumen Aufftellung finden sollen, notwendig. Wir sprechen hiermit die Bitte aus, geeignete Betten nebst Mattatzen und Wäsche uns kostenfrei überlassen zu wollen. Bereitwilligkeitserklärungen wolle man gütigst sofort an die Verwaltung des Heimes in Bad Salzhausen gelangen lassen. Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime. Präsidium. 0404040410140404040 Empfehle ■ für Hilf Mrpflidtflge ■ Unterhosen in Normal, Makko u. regulär gestrickt ohne Naht, Hautjacken, Normal-Hemden, Biberhemden, Hosenträger, Fußlappenbiber, Taschentücher etc. mm für Pflegerinnen mm Kleiderdruck, getupft etc., Kleider siamosen in echtfarbigen Qualitäten. ■ für Einquartierung ■ Strohsäcke in weiß u. farbig von Mark 2.70 an Biber-Bettücher in weiß u. färb, von Mark 1.50 an Bett-Kolter in Wolle und Baumwolle. 91Mb Bettvorlagen zu reellen billig. Preisen Carl Born, ülarktffr. 28 Velamttmachlmg. Gemäß dem Reichsgeseire vom 5. August ds. Js. ist in Gießen für den Geschäftsbezirk der Reichsbankstelle zu Gießen eine Darlehnskasse errichtet worden, welche ihre Tätigkeit am 5. August ds. Js. ausnimmt. Die Geschäftsräume der Tarlchnskasse find mit denjenigen der vorgenannten Reichsbankanftalt vereinigt. Die Geschäftsstunden sind auf die Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags festgesetzt. Der Vorstand der Darlehuskaffe besteht aus den Unterzeichneten, von denen der an zweiter Stelle Genannte als Neichsbevollmäch- tigtcr fungiert. Gießen, den 5. August 1914. 0070V Ter Ärßsnö kr IarlestsW z« 8ichk». Müller. Hofmann. A. Hrhr. von Jungenfeld, Adolf Noll. Kaiser!. Bankdirektor. Großh. Oberstaatsanwalt. Rentner. Kommerzienrat. Jeden Dienstag und Freitag 0000 Zwiebelkuchen H. I’» 6 . Kaiier-Allce 20. Neue Kartoffeln stets lu. Qualität ausLaq. i®® 1 Sonnenftrch AJ* *•*!*•* •tclepUonSN S cIft8N|g!affeR- a ~ 1 Absnngni£it! 1 Grölit. Vorteil f.Sprechmaschineu- besitzer! Unbegrenzte Abwcchslg. F’orrwähr.Umtaugch.Prosp.praUs. 1 Karl Borbs. Berlin 54 Mwo Röniqsfr. 38. ^ Berber 'sehe c MniO. - Tduchhandfung, <&nA. Jfoch SU Telephon 657 *ßrO§SA. ZCofbucflfländfer Seltersweg 87 Stets voerfttig: 7960 I mmmmm Aufruf. Au alle Besitzer vou Gärten und Aesteru richten wir die dringende Bitte und Mahnung, freiwerdcndcs Gelände noch mit Gemüsen zu bepflanzen. In Betracht kommen Endivien, grüner Wintcrtohl, Spinat und weiße Rüben. Jeder stellt sich in den Dienst des Vaterlandes dadurch, daß er diese Gemüse später den Angehörigen der im Felde kämpfenden Vater- landsvcrteidiger überläßt. 9125 b Keller, Simo n, Oberbürgermeister. Vorsitzender des Obstund Gartcnbanvereins Empfehle billigst: ür-ier-ltai ohne Naht nach Vorschrift s $ r O 4 4 o 8 04040404M40404040 in verschiedenen Preislagen Für Einquartierung: Fertige Strohsäcke von m. 2.30 an H. Kaess Nachfolger Telephon 773 WILH. HORN Telephon 773 Während des Umbaues Verkauf nur Miashorg Nr. 5 9114a Waschanstalt Schwan Elettr. Betrieb M. ßr.Otto 8ikbWaßt K3 Uedernahme aller Arten Wäsche Berechnung nach Gewicht u. Stück Spezial-Abteilung: Herren-Stärkewäsche Garantiert schadlose Behandlung uu für den Todesfall. Die Versicherung tritt sofort in Kraft. Anmeldungen werden entgegengenommen und Policen innerhalb 24 Stunden verabfolgt. A. Fröhlich, Generalagent Nord-Anlage 31. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Bänninger, Gesellschaft mit bk' schränktcr Haftung in Gießen eingetragen: Der Karl Bänninger Witwe, Emilie geb. Arbenz, der Emily Bänninger, dem Kaufmann Traugott Kube und Ingenieur Mathias Scharfer, alle zu Gießen, ist derart Prokura erteilt, daß jeweils einer der Herren mit einer der Damen zusammen die Firma zeichnen können. Gießen, den 6. August 1914. 9128 Großherzogl. Amtsgericht. Bekmmtnmchrmg. In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen : am 5. August 1814 bezüglich der Firma Gießencr Wach- und Schließ- Jnstitut. Inh. Heinrich Schmidt, Gießen: Der Heinrich Schmidt V. Ehefrau, Anna geb. Hempel in Gießen, ist Prokura erteilt. am 6. August 1814 a) bezüglich der Firma I. H. Fuhr, Gießen: Der Ehefrau des Hermann Fuhr, Elisabethe geb. Krumm, sowie dem Kaufmann Ludwig Fuhr in Gießen ist Prokura erteilt; b) bezüglich der Firma Emil Vistor Nachf., Gießen: Der Ehefrau des Ludwig Schüßler, Emma geb. Stein in Gießen, ist Prokura erteilt; o) bezüglich der Firma David Stern, Gießen: Der Ehefrau des David Stern, Johanna geb. Metzger in Gießen, ist Prokura erteilt; d) bezüglich der Firma Andreas Euler, Gießen: Der Heinrich Nagel Ehefrau, Elisabeth geb. Jung in Gießen, ist Prokura erteilt; e) bezüglich der Firma F. Bender 8- Co., Gießen: Der Friedrich Leonhard Bender Ehefrau, Johanna geb. Kornfeld, sowie der Fritz Hein Ehefrau, Anna geb. Friede! in Gießen, ist Gesamt- Prokura erteilt. am 7. August 1814 a) bezüglich der Firma Carl Ludwig Leib. Gießen: Der Ehefrau des Carl Ludwig Leib, Meta geb. Stein in Gießen, ist Prokura erteilt; b) bezüglich der Firma Ludwig Herbert, Gießen: Der Ehefrau des Ludwig, Herbert. Margarethe geb. Strauch in Gießen, ist Prokura erteilt; c) bezüglich der Firma W. Spörhase vorm. C. Stau- dinger & Co., Gießen: Der Ehefrau des Gott- hold Hempel, Elise geb. Georgi in Gießen, ist Prokura erteilt. ' 9127 b Gießen, den 7. August 1914. _Großh. Amtsgericht. Obmlllülluutiüijjal Iöil Eröffnung der beiden Kindergärten "am [9077 Montag, den 1O. August, 9 Uhr Auch Schulkinder werden ausgenommen. MinDcr.qfirtcnncrcin ubü wiem er Mei-Lmmi Amtliche Bekanntmachungen Stadt Gießen. Solche Schülerinnen der vier oberen Klaffe» l Stadtinädchcnichiilc, welche gesonnen sind, für und Krieger zu stricken, wollen sich Dienstag, den 11. Au vormittags » ttbr im Schnlaaus Schillerftratze einftnd Bekanntmachung. Die zu Kriegs SanitätS- oder ähnlichen Dienst, einberinenenKrnnkcnkaffcnmitglicder können die Ae sichern»« nach-i ltiu der Reichdoersicherungsordniing (§ der Satzung der Allgcm-lncn Ortskrankenkaffc Gieke Stadt, freiwillig sorffetzrn. um ihren Angcbörigeu d Wohltaten der Versicherung zu erhalten. Alle trauen, deren Männer einer Krankenkasse a «chöre» und eMberinen sind, mögen, wenn da« nicht sch, ,-t»e»S ihrer Männer geschehen. das Erjorderliche », gebend bei der Krankenke.ftc veranlaffcn. Die Kranke kaffe w«rd in ,edrm Falle die gewünschte sachentsprecheui aflsntsn geben. Gießen, den 7. A,lauft 1911. Der Oberb, irgerweifter. Keller.