Nr. |83 Zweiter Statt *64. Jahrgang Erscheint Kzvch mki AuSnahm« ixS SonrckaqS. Ae „St ehe n« F aunI t lblSN tt" werden dem ,?dWe»ger^ viermal wöchentlich bergeleqt, das „SretsMatt fSt den Xrris Sichen" zwecmal rvSchenttnh. Die ..cundwirftchailiichen Sett- «sthcmeu monatlich zwemcat. Gießener Aiyeiger Seueral-Anzeiger für Vberhejjen Freitag. ?. August *9*4 RotationSdnrck und Verlag der Brühigchen UnipersitätS - Buch- und Eteindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^^l. Redaktion: se^llL. Tcl.-Adr.: ütnzeig «Gießen. _ ______ Zeidgottesdienff -er Regimenter am 6. August W4. Wrr schtlderten gestern die ergrcistnde akademische ’J^aa, OK mir eurer Huldigung sür unser Regiment und seinen sicherst endete. Nicht weniger erhebend, seierluh und zu Herzen gehend war hentc die Verabschiedung unserer 118er von ihrem Landesherr«, unserem allverchrten Großherzoge und der Acostherzoqrn. und der daraus sollende Feldgottesdienst Twciviertel zwölf Uhr tras das Großherzogspaar mit den beiden Admtanten im Änto aui dem .Eajernenhost ein, wo das Regiment in voller .kriegsstarke botaillonsweffe Aufstellung genommen hatte. Nach ilbschreitcn der Fronten verabschiedete der Landessürst sich in ichtichten kernigen Borten von seinen liebelt l 16ern, hossend und sordernd, daß das ruhmreiche Regiment sich seiner Bergungen hat würdig *eigc, seinen Rnstm vermeIrrend, seinem lieben Hessenlande, dem Deutsche» Reiche und dem hohen Chef zur Ehre, endend mit einem deersachen Hurra aus den Ches und Kaffer Unter ynbrtimnt nmrde die Nationalhmnne gespielt. Der Oberst Zchimweisennig gelobte namens seines Aeguneurs uuverstrüchiiclre Treue. Mut und Äusharren bis zum teyten Bdusermeen und brachte das mir großer Be- q a st er nn g a rr ßger rou rmene Hurra aus unseren Lanüessürften ans. Dieser versammelte die Offiziere iun sich, sprach mit verschiedenen, und er >vie die Oftwßherzvgin druckten jedem einzelnen zrnn Abschiede che Hand. Nach Veratffchndnug oo* d« geladenen testen ffihr das Großherzogspaor von dannen und der Feldgot lesdienst nastni seinen Ansang, eff, geteit« von dem Gesang „In allen meinen Taten". Garnffonspsarrer Schwabe legte seiner Ansprache Psalm 80 Vers 14 zrupurrde und führte iosgende erhebende Gedanken aus: Wie sür unser Volk und Land, io ist sür unser Regiment und seden Einzelnen unter uns eine ernste Stunde gekommen. Dir Wolkeu haben W, an dem heiteren Himmel G«,naniens /cuscinnnen- qrnoqtx ju unheilvollem Unwetter Der 'erreg, den wir fast Wr mrr vom Hörensagen kennen, sür den sich gleichwohl schon jeder deutsche »nabe begeistert, beherrscht unser Denken, Fühlen nnd Wollen Wir erleben ein Stück Welt,«schichte mit, so groß, so folgenschwer, wie es sich noch kaum gut unser« Erde ereignet Unser Vaterland, dem wir oerdanven, >oas :oir find und haben, Sehr in Gefahr: aber griffen als die Gecahr ist die Liebe zutm Barerland, jetzl entflammt un mächtige» Lohe auch da, wo sie seither nur m schwochen Funken vorhmrden. Ihr .Kriege- sojlt rrnser Vaterland oerteidigrn. wie es Deutiche -,u allen Zehen getan Ein Rieienk-rmpf steht mrs bevor, unlauter begonnen von Feinden. denen midi das verwerflichste, von uns veva l sche u te Mtttet willkmnmeu schein!. Feiuoe», denen wir den 'Zugana «i dem veincn Duell deutschen Wissens nnd tkönnens eröEnei, dir uns »um Dank die Brunnen m verghken suchen. Fearden. angesichts derer wir uns fragen, was würde das Los imfeves Landes sein, wenn sie Sieger würden. Doch ..Wrr Deutsche fürchten Ibott und sonst nichts in der Weit", diese Worte, einst geivrochen von deS Reiches erstem, ehernen: Kamst«, erstehen in tinserer Errnneruug „Mit Gott wollen wir Taren tnn", das ist unser Mrr Gelübde. Zwar kennen wir des luiltgen «Lottes tsrdankcn nicht, sie snü- höher als die unseren, mich die tbedanken, die « mit lmimm Stoffe Hot. aber das eine wissen wir, daß wir bei gerechter Sache uns seiner Hilfe ven'rhen dürfen und wir haben bei diesem uns fpevttbaff auigedrungciu'n Kriege. was die Gegner alle nicht imben, nicht Hoben können: rin gutes Gewissen: darum dan unsere Losung sein „Mit (Sott!". Unser CffiiiCT-a'pttf- wird den allen, guten, in der Welt un mnstahnhsdR-u Geist bewähren, borbildlich für alle Änderen, im Ärsche großer Getoalt. im Genihl noch größerer Verantwortlichkeit Ihr. Uinerotfrüere und Soldaten tut Euere Pflicht gegen das Bmertaud vor Gott! Beweist dort draußen den erlernten Gehorsam. tu der Tat. was Ihr lner aui diesem Ererzierpiatze, was Flp m den Fchren Gießens während Euerer Dienstzeit Euch an- geeiguer Seid eiimndcr treue ikameraden, die Ihr miteinander hinauscidn. Halter Manneszucht, seid und blecht bei allem Zorn, der uns überkommt, eingedenk dessen, was moskowitiicher, gallc sther und n>m auch Albions Geist gegen ims ausgebrnret, gut: Menschen, Ebrrsteu, lach Euch von der Hölx, daraus Euch Gott gestttlt, durch Ändere nicht Kerabtichen, verleugnet nicht den Sara, der für uns sech Leben hrngab. „Mit Gott wollen wir Tate» tunk" Er stellt unserem Volk die größte Ausgabe, die es je *u lösen hatte, uns ollen die gröche Ausgabe unseres Lebens. „Dich schtiech der Feind von allen Seiten ein. cs blinken Scvwericr: Freunde böhorii Mm! Fm Rüden habt Ihr Eltern. Weiber, Kinder: ichi« Euere heiligsten Güter." Wir alle, a,uh nür in der Dermat, wollen unsere Kräfte ge» brauchen bis »um letzten Reß Wir gedenken Euer, die Ichr nun hrmuesüiedr in unseren heißen Gebeten Wil Gott! Sein tft unser Leben — mag kommen, was da will! 'Sr vertrauen chm. der allmächtig über uv» walt«. und wir willen, daß wir außer dem Vaterland, das es nun gilt vu verteidigen, noch ent Vaterland haben, noch ech Vaterhaus, in das wir eingeden durch Gottes Gnade, dort :n der Ewigkeit. Mit Gott wollen wir Taten tun! Gott iü mit uns. wir sind mit Go«. Ten Sieg woll'n wir «langen. Amen. Nach dem „Großer Gott, mir loben dich" ivrach Dekan Baver. Dekan Säurt legte seinen eindrucksvollen Ausführungen solc^nbe Gedanken zu Grunde: Die Aufgabe des Heeres ist 1. eine ernste, weil wi ch t i q e. Die Größe des Vaterlandes und dessen Grundlage, d« Friede ist tu verteidigen. 2. eine schwere, weil oviervolle. Zahlreich und mächtig stich die Feinde, groß werden die Opfer sein, deren Vorbild das streu «obrer ist. 3. eine r reudigc, weil ver t r a u e n -? ootle Die Dor- lrefslichkcit des .Heeres mtb inner Führer, die Einmühgken des »eurschen Volkes, vor allem die Hoiinung aui den Beistand des Allmächtigen, für besten Gesetz gekämpst wird, sind Grund des Vertrauens aut den Sieg. 4. eine glorreiche, rocil lohnende. Die siegreich Heim- kehrmche:: sindeu de« Dank des deutschen Volkes, die fallenden Helden den Lohn d« ewigen Heimat. Daher kerne Furcht, sondern Rm und Vertrauen, vor allem äb« demütiges Gebet um den Beistand des A!I:nächkige» Der EittsecMmg der Fahnen durch Pfarrer Schwabe fügte der Oberst die Mahnung an, daß Ge Soldaten den Fabnenerd geschworen und die Fahrren z» verteidigen Habel:; sie können sie zerschossen zurückbringen, aber sie müssen sie znrückhringen. Mit dan Singen des holländischen Gebetes ,md Er leilnng des Segens schloß die ergreifende Feier. Manche Händedrürke nnd Adschiedsworie nnrrdcn gewechselt, manches feuchte Auge sah ich und ging tiefernst von dannen, Hessens hvaven Söhnen mit ihren Kameraden da draußen Sieg «rd frohe Wiederkehr wünschend. Hu» und Cand- Gießen, 7. August 1914. Gott segnet deuistbc Waisen. (Dem in den Krieg ziehenden Regiment ein Abschiedsgentz.) Mit Gott oc«an zn Kampl uud Sieg I Mbeutichlands tapire Streit«, So zieht gerüstet in den Krieg, Gott selbst als höchsten Leiter. Ob auch der Feind uns rmgs bedroht, Die KrieqeSiackel blistig lob«. Gott segne: deutsche Waffen l Denn blaut wie Gold strahlt ihr Panier Inmitten der Barbaren; Germania? Ehr: glänzt als Zier A, allen Völkerscharcn. Das derUsche C'etj bleibt treu und wahr, U,st> stark die Faust in Kamolgeiahc. Gott segnet dentsche Waffen! Und n» den Eichen rauschet leis D« Segen mcsrer Ahnen: Das Vaterland ist jetz! der Preis, Drum irisch zuin Kamoh Germanen I Tenn ilansche Tücke, welschen Spott Nnd Englands Neid, sie richt« Gott Und segnet deutsche Waffen. Ei» letzter Grnß insonderheit Gilt heute unsren Heffen! Ein beste hu» z» keiner Zeit Dir Treue je vergeffen. Wie emst die Äbnen .blind' im Kamps, So stehet !ef! im Pniverdainpl, Gott segnet deutsche Waffen! Ihr Ebattencrauec:, zeiget Mut In scbecstalsschwcrer Stunde. Gebt stark mrd slols das liebste Gut Des Herzens hin dem Bunde, Der deutsche Lande treu umschlingt! Die Fahne iveht, die Trommel Nnigt. — Gott segnet deutsche Waffen! So neigt euch tiel »nd ttrll dem Herrn, R8hn >ordernd enre ^ä7»de. Bis siegstall strahlt d« Friedens Hern Im steilgen Heimgelände. Als Wechegrntz, Alldeuischland stark, Kliaqts jubelnd d«r aus Gau uod Mark: Go« segnet deutsch« Waffen! Gießen. 8. August 1914. Sophie Nebel von Türkhettn. m Tnrncr des Gauetz Hessens! Gcnivertreter Metzler in Mcrrburg sendet uns folgenden Aufruf: Unsere geliebte Heiincrt geht ernsten Zeiten entzgvaen Darum soll unsere vielgerühmte VcrterlcurdSliebe zur Tut werden. In erster Liebe helft in treuer deutscher Turnerart dem Weib nnd istind und Eltern unserer ins Feld gezogenen Turner über die ernsten Zeiten. Die Mltlplse beim Einbringen der Ernte ist für alle selbstverständlich. In den Heimatgemeinden in Land und -Stadt gilt es, die Aus- biltmng von Mannschaften für die frenvillige kranken pflege in die Wege zu leiten. Auch unseren Frauenabteilungen ergibt sich' hierbei ein Feld dankensiverter Betätignnjg. Ebenso müssen die Lücken bei den Löschmannschaften der Feuerwehren geschlossen und Wachtncrnnschaften den Organen der öffentlirljcn Sicherheft zur Verfügung gestellt werden. Die zur Fahne einberufenen Mitglieder unserer Vereine ftnd von den Vereinsbeiträgen befreit und bleiben Mitglieder unserer Turnvereine und des Gaues. Turnhallen sind zur Unterbringung von Kranken nnd Verwundeten soweit als möglich als Mafsenquartiere sofort bereit zu stellen Geeignete McstncUnnen sind von den Turnvereinen sofort zu treffen. Jeder stelle seinen Mann, dann wird unser Wahkspruch: „Herz >md Hand dein Vaterland" wahr bleiben und unseren Waffen der sieg befchieden fei«. •• LandeSuniverfität. Dem Assistenten am hygienischen Jnstünt Dr. OUo Huntemüller wurde die venia legendi sür da« Fach der Hygiene erteilt. ** Kirchliche Rach richte«. Pfarrer V.Schlofserbat gestern beim Feldgortesdiecnt von S. Königl. Hohe« dem Grvß- herzog die Erlaubnis erbeten, während des Krieges ow seinem Posten bleiben m dürfen und darauf von S. Wnigl. Hohen die Antwort «halte«: „Selbstventöndlich." ** Fortzahlung der Gehalte und Vergütungen an Staats - und Gemeindebeamten sowie Lehrer. Das Großh. Ttaatsministerium hat ein Ausschreiben erlassen, worin aut die V«ordnung vom 24. Januar 1880, die Ausrührung des ff 66 des Reichsmililärgesetzes betrefsend (Reg.-Bl. 1880 Seite 8 bis 131 hingnriesen ist Hiernach bleibt jedem etatsmäßig cm- qestellten Staatsbeamten während des Kriegsdienstes trin?_3ioü» stttie gewahrt Ferner wird den dekretmäßig angestcllken Staatsbeamten und de« im unmittelbaren Staatsdienste ständig gegen Entgelt aus der Staatskasse ver- wenb-et nt Bediensteten während der Tau« des Kriegsdienstes ihr persönliches T'enstetnkommen a - - der Staatskmfe unverkürzt sorlgewäbtt Erd^i: d« Beamte die Besoldung eines Offiziers oder oberen Beam. der Militärverwaltung, so wird d« reine Betrag derselben. » -vclcher ; 10 der Kriegsbesoldcmg angesehen w«den. auf das .- - icnsteinkommen angerechntt Auf die Deavcte:: .üer ständig oer 'vercu Bediensteten der Gemeinden und d« kommunalen Perbän- welche infolge ein« Mobilmachung in das He« oder den Laich in-- eintrtten. inden die obigen Bestim- muugen im wesentlichen edeufalls Anwendung. Das Gleiche gilt vo» den um« das Gesetz vom 16. Juni 1874, das Bolksschulwesen cm Grvßberrogtum Hessen betrenend, fallenden Lehrer n . Invaliden-, Alters -undDaiseurenten. Aus Ersuchen der Landesversicherungsanstalt Großd. Hessen machen nur daraus aufmerksam, daß die Auszahlung der von d« LandeS- versich«ungsanstalt aut Grmtd d« Recchsversicheruniisordnung an gewiesenen Rentenbeträge >Invaliden , Alters , Witwen- und Waiscnremen ußvl durch den Kriegszustand nicht beeinträchtigt wirb. " Labung der durchreisenden Soldaten. Wie uns von zuständiger Seite mitgeteill wird, einpsiehll es sich, die Sammlungen von Lebensmitteln für die dclwkh- fahrenden Krieger eiuznstcllie» oder kwäi euizlffchräukkm. Wein: es auch ansängliä: einmal vorgekonnnen ist, daß durchfahrende Truppen hungrig waren', so ist der Dienst doch jetzt so geregelt, daß imrlltcheS Hungerleiden währmcd der Utting nicht vorkommt. Darreichungen von s r i s ch c in Wasser und Kaffee, der vom So ten >trenz an der Bahn bereitet wird, sowie von Zigarren sind dagegen sehr willkommen. Es wird bald genug der Wunsch nnd die dkovoendigkeft an nnS herantretcn, heimkehrenden .Verwundeten Erfrischungen aller Art, Lebensmittel und dergleichen anzu! ** Verstärkte Beschränkungen fü r tu Post-, Telegraphen- u nd Fernsprechverkehr nt t i dem Auslände. Der Postoerkehr zwischen Dctitschland :md Eng- lagid ist gänzlid: eingestellt und findet auch auf den: Wege üb« and«e Land« nicht mehr statt. Eü loerden dal»« kemettei Postsendimg«: nach dem mgegebemn: ftemden Laude mehr angeiwmnten, bereits vorliegende od« duod» die Briefkasten zur Einlles«uug gelangende Lendungen werden den fldsen- dcrn zurüdgegeben. Der private Telegraplzen- und Fern spreche verkehr zu und von diesen: Lande ist ebenfalls eingestellt. ** Zur Nachahmung empfohlen D« hiesige Verein für Luftfahrt dm dnn Ob«bürg«meister als Liebesgabe 500 Mk. überwiesen, die im vaterländifchen Interesse z» oer ivende:: sind. " Wehrhafte Familien In Sä» mit tcn i. T. schickt der Landwirt Johannes Brendcl. ein Betermr vmr 1870/71. m den bevorstehenden Krieg seine sreben Söhne. Der älteste gehört der Landwehr zweiten Aufgebots an, d« jüngste genügt fein« Militärpflicht bei den 81«» in Frankfurt — In D ieburg entsendet e:n Bäckermeift« sieben nmcker:- Inn.ren in den Feldzug. — Von Bensdeim zogen die fünf Söhm ein« Familie m:^ De: Abschied en'chütterte den Vmar derart, daß tnvse: einen Schlag- aniall erlitt. — In Babenhausen folgten die fünf Sölme eines dortigen isr«lilifchei: Handeksinanne-i ebenfalls dein Riö z« den Waffen. ** An die Vereine. Me ein Mick in das Adreß- bmh lehrt, bestehen ur Gießen eine große Anzahl von Ber einen. Wie wäre es, wenn diejenigen Mreine, die nicht schon für vaicrlLnhische Zwecke nnrken, einmal ihre Kaffe» össneteu, und wemgstcus einen Teil ihres Bestandes ans dem Altar« des Vater!>rnde-- opferten? Für Spiel, Sport, Vergnügungen nsw. ist jetzt doch keine Zeit, also auch keine Venneirdnngsmöglichkeft für dir dafür vorgriebemm Elel der nrüglich: und wenn von den Hunderten von den hiesigen Vereinen jeder nur einige Mark spendet, ist schon viel g« lzolsen Auch diejenigen Personen, denen die Verlstiltuissc noch eimm Skat geftattsi. mögen zunächst einmal für das Vaterland ,Z>reschen". ** Ödst ffir Krankenhäuser und Lazarette. Da wir ein reiches Ohslfahr hal>en. so ist gcvvis; manch« Garten besitzer bereit, von seinem Ueberffuß etwas tinenlgeltlich zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich besonders um Mirnbcllen. Pffrsicbr. Aprikosen, Birnen u. d«gl„ für welche Obstsorten, roh od« eingekocht, im me» Verwendung vorhanden ist. ** Ter Städtische Ausschuß für Erntehilfe, d« sich zunächst aus vier Herren zuiamiiieufetzl, hat seine Amtsstube rn den Annsränmeii des städt. ArbeirsiiaduoeifeS, also im Erdgeschoß von Ast er weg 8. An allen Wochentage:: ist ein« der igerrc», üi der Regel Dr Bernbeck, von l l >2 Uhr vorm und 5—6 Uhr noct-n. dort shi sprechen. Solckw, die sich itneittgeltlich für die Erniearbeit zur Verfügung stellen, werden gebeten, sich in dem angegebenen Zimmer in eine Liste eintragen zu lassen, wo üb« die weitere Verwendung u. dgl. m. fede Aus7::nft erhalte,: können. Andersefts wollen sich ab« mtd» die VanMtnrtc, die Hilfskräfte benötigen, cur vontehrndei: Allsschuß ttsffeßen, Asterweg 0 wenden, die alle Wnüsckn, soweit dies irgend möglich ist, berücksichtigen wird. Endlich «gebt an die Grösst,. Bürgermeislc reien die Bitte, die Arbeitskräfte stubenden Glieder der Gemeinde aus vorüegcmoe dtotiz und de» Aufruf „Sich«! die Ernte" <5. Aug. l. Ils.l hftrzuweisen und gegebenenfalls die offeven Stel- jen an den „Slätrßhen Ausschuß für Erntehilfe, Oßeßc-n, Aswr- weg 8" nritzafteilen. " Geschäftsstunden der Banken.^ Wie aus dem Anzeiqenteft erffchtlich, haben die Mitteldeuffckse Ereditbank Filiale Gießen und die Bank für Handel und Industrie Filiale Glehn:, veranlaßt durch den stark vernnndetten Bestand ihrer Beamten schaff, ihre Kaffenstnnden von Montag ab auf die Zeit von 8 bis I Uhr beschränkt, wie dies bisher an den Samstagen schon üblidr war. Ter Zahlungsverkehr an sich erleidet hierdurch kein«!« Vcn- änderungen. ** An f Anruf stehe» bleiben! Bei der vor schärften Wachsamkeit, die die Zeitverhallnisse erheischen, liegt die Gcstthr nahe, daß harmlose Leute, die auf den Aurns eines Postens nacht- nicht stehen blieben, desckzossen wurden. Es sei deshalb dringend darauf «rufmerksam ge macht, daß man auf Postettanriis in seinem eigensten Inter esse sofort stehen zu bleiben und sich jeder Bewegung, die etwa Verdacht erregen könnte, zu enttßilten >>at. " So ist's recht! Gelegentlich der B«atung üb« die aus Ansatz des Krieges zu treffenden Maßnahmen in der Sitzung d« Butzbacher Gemein deräte teilte der Beigeordnete Heil mit. daß « zur Um«stützunq d« Angehörigen von Ein- b«uienen 300 Mk. spenden wolle Unter dem Bravo der übrigen Gemeind«äte legte der Beigeordnete drei „Blaue" auf den Tisch des Hauses nied«. *• Ter Rhein-Mainische Verband sür Volksbildung saminelt gute Bücher aus den HanSbibliotheken, um sie in geeignet« Weise den Kriegslazarctten zur Ver- ftigung zu stellen. Wer etivaS geben will, sende eS an die Geschäftsstelle in Franffurt, PaulSplaß 10. ** Das Großherzoglich Hessische Regierungsblatt, Beckagr Nr. 13 vom 5. August 1314 enthält: l. Verzeichnis d« Vorlesungen, Hebung«, und Praktika, welche im Winter- semest« 1914,15 in den sechs Fachabteilungcn der Großherzog- lcchen Technischen Hochschule zu Darmstadl abgehalten werden. - 2. Bekanntmachung, die Ausbringung d« Mittel zur Bestreituug d« Beoürftriffe d« Landsudenichart der Provinz Lbcrhessen für das Rechnnngsiahr 1914 betreffend. — 3. lieber ucht über die in den Landgemeinden des Kreises Bingen zu erhebenden Gemnndc- uollagen für das Rechnungsjahr 1914. — 4. Zulassungen zur Rechtsaiuochrschoff. Landkreis Gieße«. A. ätT-eitfrotf a 2ba , 6 Aug. Der Oraft Arzt De Zrmz daheer veranlagte am Dienstag ein? zchlrttck besuchte Bürger- oersa mi ir lmi g in der er ine imnt'iebung des 'Krieges schilderte und in feuriger Rede « wtt'mkiqrr ssilie aunorderie Dr Kunz will mit seiner alS Krankenschwester ousqebilderen Schwägerin einen Lechr g a u g i u d e r K r a n k e n v i l e g e obhalten Zu demselben haben sich gestern abend in einer Borbeiprechnna 42 Mädchen und Frauen qemekdet Wegen der grossen Zahl der Teilnehmerinnen mußten zwei Abteilungen gebildet werden: diese sollen abwechselnd an vier Wochentagen abends unterrichtet werden. Stärkend» rst und Rheinhefse». d Main», 5 Aua Zn der heutige» Atzung der Stadt- der ordneten hielt Lbeibürgermeis«ei Dr. Göttelmannn eitte mit lautem Bravo auiqemnnmene Rede, in der er betonte: Wenn auch eiue ganze West gegen unS stehe, wir doch aus dem stampfe als geeintes Volk hervorgehen warnen Venn ,eder ieene Pflicht tue. werde eS auch an Erfolge nicht iehlen Er eriniln noch, Ruhe, Ordnung uno Würde ui bewahren, auch die Prelle körrne dazu beitragen, indem sie die Herausgabe non Eitrabl ä t te r n , in denen ja doch nur alte Dinge itänden. unterließe. Die Senlations- sucht müsse imbfbnur unterbleiben Zur Sicherstellung des Bedarfs an Lebensmitteln durch die Stadt wurde eine Socrderkom- tnisiion eingesetzt. Auch von der Pronin»aldireknon wurde eine solche ltzeneralkommmion eingesetzt Die Stadtverordneten bewilligten einen Kredit in undegrenster Höhe Hessrn-Ralsau. h. Obernrsel, 6. Aug Für die U«erüutzung von Familien. deren Angehörige ün Felde stehen. bewilligte die Stabt- oerordnetenßtzung 20fJOO Mk Den Familien der städkrschen Arbeiter wird der halbe Tage-lohn ausqezablt Eine hieilge Firma gewährt jeder Frau st Mark und icdrm Kinde 2,50 Mk Wochen Unterstützung während des Feldzuges Amtlicher Teil. Bekanntmackinug. Sämklülte Militärverbotc für Wirtschaften innerhalb des Korvsbezirks werden aufgehoben. Frankfurt a M. de» 5. August 15*14. Der kommandierend« General von Schenck. Bekanntmachung. Zur Lermertnrng vo» Mißverständnissen wird hiermit öfsenklrrd bekannt ae inacht, das» die im BahnbeioachungS« dienst befindlichen Leute angewiesen srnd, alle Militär« und Zivilpersonen. die sich in Kraftfahrzeugen der Bahn nähern, anzuhalten und nur nach Vorzeigung einer Legilimatiom weiter fahren zu lassen. 4. Mob-Tag, 5. August 1914 _ Großh Bezirkskommando _ Bekanntmachung. 1 Die »icl>! mehr dienftpilichligen Offiziere, SanitätS- ossiziere, Veterinärossiziere, Beamte» und Unteroffiziere aller Waffen, sowie Führer von Krasttvagen, die in keinem Miiitärverhältnis stehen, werden hiermit aufgefordert. sich zum sreiwilligen Wiedereintritt beim Bezirkskommando zu melden 2. Dreien, gen Mediziner, inelche bereits >/, Jahr mit -der Waffe getn.-nl und 7 Semester studiert haben, aber noch nicht qualifizierte Unterärzte sind, werden hiermit aufge- 'fordert. einen Antrag aus Erteilung der Qualifikation durchs Bezirkskommando einznreichen. Groß!, Hess Bezirkskommando Gießen _ Bekanntmachung. Außer den ausgebildeten Landsturmpflichtigen der Jahrrckvaffen 1895, bis 1890, welche sich am 16. Mobilmachungstag, vormittags 8 Uhr, in der Zeughauskaserne m Gießen zu gestelln, Inibeu, haben sich zu dieser Zeit auch diejenigen Mannschaften zu melden, die jüngeren Jabres- klasfen migehöreu, aber bereits da- 99. Lebensjahr über schritten lurbe» 4. Mobilmachuugstag, August 1914. Bczirkskonmiando ließen. An den Oberbürgermeister der Stadt «ließen und an die Großh Bürgermeistereien der Landgemeinden dr« KrriseS. Die vorstehende Bekanntmachung ist sofort orlsiiblich bekannt zu geben Gießen, den 6 August 1914. Großb Kreisami Gießen Dr. U sing er Achtung! Abänderung! Betr: Kriegserjatzgeschäft Bekanntmachung. «n de» Oberbnrgermcifter zu «testen u»b an die Großhcrzogliche» Bürgermeistereien der Landgemeinden de» Kreise». Das Kriegsertapgestlrätt im .'kreise Gießen findet wie folgt statt: I Zu Gießr n in der Turnhalle not Oswald «garten». An, 10 Mobiliimctuniqsiag. also an, Dienstag, den II August l!>14, vormittag» TV. Uhr für tote MrlitarosttcVNgen au» den Gemeinde, , Allendors Lahn. Allendors - Lumda . Alten-Bmeck, Annerod, Bersrod, Wrone« rod, Beuern. Burkhardsfelden und Daubrmgen Am II. Molnlmactmngstag, also am Mittwoch. den 1? August 1914, vormittags 7V, Uhr, ssrr dir Militarpflichttgen aus der Stadl Gießen Am 12. ModilmactiungStag. also am Donnerstag, den Ist. August 1 S 1 4, vor m itta gs 7 1 /« Nbr, für dre st'ttlitärpslichtrgen aus den Gemeinden ,»roven«B»i,erk. Großen Ltnden. z>Ule»rod. H,uchelhc,m. rNein«Li,il>e», b-anq- Gon? und Leihgestern Am 19. Motnlinachungstng. also am Freitag, den 14 August 1914, vormittag» 7 1 /. Ubr. sstr die Mili- tirrpsttchtiaeii aus de» zstemeiuden Lollar. Main.ztar. Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, RutlersHausen mri Kirrbberg, Staujenberq mit Frledethausen. Treis a Lumda. Trohe und Wieseck. N. Zn Lnd in der Turnhalle »«irßrner Straße,. Am 14. Moditmachungsrag alio am Samstag, de» 15. August 1914. vormittag» 8>/ 4 Ubr. rsti brr Militärpflichtigen aus den Gemeinden Albacd. Bellersderm. Battenhausen, Birklar, Dori-Gtll, Eberirad! mit Arnsburgs Ettingshausen. Garbenleich, Grunrngen. Hausen. Holzdenn. S ngen, Inheiden, Langd. Langsdo^, Lud mit Hof Aihr»-h Inhausen und Muhlsachsen, Münster, Muschenüerm nui Hos-HÄl, Mieder-Bessingen, Nonnenroth. Obdornhofcn. Ob - Deffrngen, OBer-Hörgern, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodherm mit Hoi«Graß. Röthges, Zteinbach. Steinherm, TraiH-Horlon, Uttrhc, Billrngen und Watzenborn-steinberg. HI. In Grünberg im Gasthaus „Zum Hirsch Am 15. Mcbilouiiduiigstag, also am Sonntag. de» 16 August 1914. vormittags 8V, Uhr, dce Mililör« vfludr-.gen aus den c>>emeinden Atlertstmuien, Beltershain, Climbach, ibeilshauien, Gobelnrod, Grünberg, Harbach, «ejsclbach, Laurer, Lindenslrulh, Londorf, Lumda. Odenhausen mit Appenborn, Queckborn, Rein har dshcun, Rüd« dinqshausen, Saasen mit Bollnbach, Beiksberg und Wir- berg, Stangenrod, Srockhauien, Werckarisdain und Weiters« Hain. Zur stamn-.rollc auzumelden und in den obenbezeich« neten Terminen tu stellen haben sich: 1. alle Militarpflichttgen, die sich überhaupt noch nicht gestellt haben, oder durch die Ersatz und Oberersatz, gommiiilon in diesem Zatzre zuruikgeftelli worden sind, 2. August l I». lieg, werktags aui'Großl». Vitraermeisterei Münster während der Dienst« stunde» der Beichluß der VaUniaskmiünrsston vom 23. Mi 1914 nebst «onenansthlaq und Pkairen ,ur Eimud! der Beteiliare» oneu. c.-n«>r»dunaen tnergeae» nnd bei Meldung des A«s>-hh,i><» wabrcn» der oben seslae etzren Onenlegunr-jsrist de, Grvtzh Burger« meurerri Münster »christticki und mit Gründen veriebe». e,n»u- rricheu. Friedberg, den 23. Juli 1914. Ter Großb ermögliche FeldbrreinigungsLommissar: Tr. Z a n n , KrerSamN»«»», Bekanntmachung. Betr.: Felbbereiwguna Leidgeüern Fn der Zerr vom 19 ins ein'chließlicki 36 August |. F» hegen aus dem Ratdaus »„ Leihgestern iolgende 'Akten ,ur Einsicht der Beteiligte» offen 1. die GeldausaleichungSverzeudmi'e zu de» GemarkungSaren»« regulier »»gen mit Großen-Linden. Ober-Sneinderg, Watzen- Horn Sleinderq und Schivenberq: 2 der dirrzu qrdongr Beschluß der VollcuaskoanmNion vom 20. Zoll: 3. das Pachleni»chäd,gungsver«eichnrs über enkgangeve Heuernte in 1914. EiiM'entninaen d,ergcgr» i,ad bei Meidung des Ausschlusses während der OfienIeanngSteu dr, Groß» Bürgermeisterei Leih- gestern ichri'tlich und mu Gründen verieden einiurriche» Friedbcro, den 23 Zstli 1914. Ter Gec>stder»oq!iche FeldberriniguugSkcnmirilsSr. Echuittivabn. str-isirc,samtmaia» An die fteiwilliqen Helfer fürs Land, die Wandervögel ufw. Liebe Freunde alle! Eure Bereitivilliekeir, >m» Landicuten hel'en, bat uns »nd unseren ausziebrnden Brüdern herzlich wohl getan. Ader zu denken, daß wir nun kchare» junger Leute, ga Schüler unter 14 Jahren, ! ier brauchen könnte», ist doch sehr ver kehri. Feldarbeit stellt hohe ?In!orderungen an Ausdauer uni «eichicklichkeit. Dazu ist in der Erntezeit die Küche mehr a! einfach. Ta sind un» unaeübte. Halde strästc mehr im Wege al- von Anken. Zn, großen »nd gancen können wir »ns schon (elbei bclfen Es i"md euch mancherlei Lenie >»-ter uns fegt zur Bauer»^ arbeit frei bie bisher in andrrer Tätigkeit waren. Allo können wir vorläustg nur in AuSnahmeiälle» Freiwillige eiustellen. Wc> dann komnil. wird uns aber dann nob mehr leisten müssen als Feldarbeit: Nicht iedes Tori bat eine» Psorrer und unsere Lehrer sind ,»n, groben Test sort Da tun uns Leute noc. die »nS die Nachrichten sichten „nd auiklärend und deruhigend wirken können. lAtla« mitbrineen O Ta,u stnd aber natur'emäii nur icho» etiv.iS allere Leiste geeianet. Hieran aber ichliebe ich eine Bitte an alle t-iltsbereiien: Organ liiert un« einen geregelten Nachrichtendienst. Wir an der südlichen Kreisgrenze z. B. bekommen die neuen Meldungen erst rinen halben ins dreivierlel Tay iväter als in Gienen. Was ivären wir stob, wenn uns jeden Nachmittag ein Rodiabrer den eben irifch erschieneiien »Giehenei Anreiger^ brachte. Heute Mittwoch 2 ttdr »achinittagS habe» wir noch nicht den ?Inzeiger vom TienStag! Da zu helien, wäre eine rechte Wohltat für unS W-r diele» unicheinbaren Dienst übernehmen will, wird »ns sehr zu Tdnk vervstichten Jede Ber- miiikeruna von Spannung und Ilnqen istheit ist Krastersparnis! Wir wolle» den Leuten gern Ngchtguartier geben zur Rückkehr am andere« Tag. Freiwillige vor! Nodhelm b. Hungen, 5. Au:ust 1914. Nach Rücksprache mit vielen BauerSlenien: kchlosfer, Pfarrer. Ter »Gießener Anzeiger' hat selbstverständlich legt Ichoii sein Möglichstes geian. um die rechtzeitige Verbreitung de« Blattes zu stchern. Sämtliche veriligdaren Züge, und zwar schon von mittags 1? Ilbr ab. werden dazu bennizt Tiesenigen Orte, die an 'Aedendadiistrecken liegen, werden durch die P o st versorgt. Derivätungen stnd in diesen MohiliiiachiiiigStaaen natürlich zu ent- Ichuldigen. Dir erklären »ns gerne bereit. Orten, die bis gegen Abend nicht in den Besitz unseres Blatte« gekommen sind, auf leleoboniicben Anruf bei >-n>erer >>ichäii«stelle Poitkonen und cj Geldbriese bis znm Getrnchte von 50 GrantM «nd mit Wertangobe bis ju 150 Mk 2. Portoermäßignngen: Das Porto bettägt für gewöhnliche Briese über .50 Gicrnnn bis 250 öea mm schwer 20 Pi. b) Geldbriese über 50 Gnimm bcs 2.50 Granrni schwer «nd mü Wertangabe bis li 1.50 Mk 20 Ps c) Geldbriese btc- 250 Gvanrn: schwer mit rin« Werkrnge-.be, von ilber 150 bi? 300 Mt 20 Ps. V über 300 bi« 1500 N» 40 -As . d) Postaitweisunqen über Beträge bis »n 100 Mk. an die Angehörigen des Feldbettes und die Bcsirtziuigen dtt zu den SeestreitkrSften gehörigen KriegGckniic ufw. l0 Pt Zu den Angechöttgen des Heere? zähl! auch daS an» dem KriegSütiauplatz in der ireiwrkligen Krankenpflege gar Verwendung kommende Personal a- d« deutschen Landesverenie vom Roten Kren, und dtt mit ihnen oerhündeten Bererne sowie dtt Ritterort«' Zohamnter«. Maltner, St. Georg-'-Ritttt —, b der,enigen Perttne, Porlavergün^igniig keinen Anspruch und nnterl regen da dtt dem gewobnüchen, tarifmäßig«, Porw Dar Porto muß stets voransbe t ihll n-erden. llnsrankiette oder unzi,reichend soankiettc vorlopslichtige Senkumg«, wttden nicht adgeiandt Die Auischnst dtt Feidvotvendiingen muß den Vrrmrrf ..Feld« vostbries" enrhalttti und genau ttgrben. zu ipelchttm Acmeekorvs, welcher Division, welchem Regr- mente, welchem Bataillon wej cher Komoagurc ober welchem soniltgen Truvprnieil vder Krieg»« ichisse dtt Empsängtt grdön sowie welchen Dienstgrad und welche DienMelliriig tt bekleidet. Formulare zu Feldpostkarten werden bei den Posi- anstalieu sonn- den amttichen Berkautsirllm tttr Postwertzeichen au das Publikum verlaus« werden Eininoeilen können dce gr« wobnluhen uugestemvelttti Postkarte-,lormulare Bei-wendnng finden Btt denselben Stellen werden auch Formulare zu Feld« vostanweisougeu an die Angehörigen de« Feldheere». mit Freimarken 10 Psg beNrdt. zum Verkauf für den Bttrag dtt Freimarke btteitgebaltri: Zu Postanwersungen an dieBrsgtzungender Krregs- sch i i se sind die gewöhnlichen Formular ejv benutzen Einschreibsendiingtn in nndertt als Militärdienst« Angrlegttibttlen. Postauiträge, Briete mit Zustell- ungsurlunde uud Poftnachnabmesendungen sind von der Besörderung dvrch die Feldvost ausge- schlossen. Privat-Pöckereien nachdem Heere werden bis aus :'re:- gegen tue >onst üblichen Porte'ätze ni>: angewomvu-n Zur r.ieeung de« Abgadegeichaits ist es lebo-v notwendig, ogß dies« -ndunge» irankierl zur Post gegeben werden. OTetcoroloqildjc Bcodachtungen öer Sla-.ion löicBen. Aug. 1*14 L r M £ = ä p & li If