Nr. \U Zweites Blatt Erscheint täusch mii Ausnahme de? Sonntag?. Tie „«ietzruer ZamiUendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöcheiulich bcigelegt, da? „Kr«i»»l«tl ffir den Xreir «leßew' zwemial wöchentlich. Tie ..randwirtschasttuhen Seit- sragen" crschenien inonailich zweimal. l64. Zahrgang General-Anzeiger für Gberhefsen 5reitag. ö \. 3u!i M4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität? - Buch- und Eteindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Exvedition und Druckerei: Schulstrabe 7. Expedition und Verlag: e©61. Redaktron:«-sKII2. Tel.-Adr.:AnzeigerG>cben. Die unnötige Uriegrfurcht der Sparer. Ter Ansturm »der — ivie der? schöne deutsckre Dort dafür lautet — der Run auf die Sparkassen hat ein wenig nachgelassen. Die anfängliche üopslchigkeil scheint kühler Uebcr- logung zu weichen. Tie Massensuggestion beginnt ihre Macht zu verlieren. Man darf auch nicht außer adft lassen, daß eine Ansammlung von einigen hundert Sparkas'senduck>-Jn- hadern vor einem Dparkassengebäude viel wirkungsvoller aussieht, als sie in Wahrheit bedeutet. DaM kommt, daß die Revorierphantasie ,n diesen erregten Zeiten viel eiiriger arbeitet als sonst. Ain TienSlag hieß es. sämtliche Nennen' Sparer hätten bei der städtischen Sparkasse Berlins ihre Guthaben abgehoben. An Wirklichkeit waren es am Montag 700*» und der gesamte abgehobene Betrag bclies sich aus 935 000 'KJ : am Tage darauf sank er aus 865 000 MJ. Was will diese Sunrmc gegeruider den fast 460 Millionen Mark Einlagen bei der Berliner Sparkasse besagen! Tie abergläubischsten Lorsrellungen waren unter den abholungs- lustigrn Leuten verbreitet. Die einen tneinten. der Staat lege, sobald ein Krieg ausbrechch aus alles Geld der Spar- lasse Beschlag. Andere wieder — namentlich altere Frauen wollten das mit eigene» Augen gesehen haben — schilderten, wie alles Geld der Sparkasse ..vernagelt" und verscharrt winde, damit keiner, vor allem nicht der Feind, herankönnle. Selbstverständlich sind alle diese Angabe» Hirngespinste, lächerlich^ Ängsterzcugnissc. (Hrnz abgesehen davon, daß jede vernünftig vcrivalteic Sparlassc möglichst schnell dafür sorgt, thre Gelder sicher und nutzbringend anzulegen (ime sollte sie denn anders die Zinsen gewähren, die Berwaltungskosten decken und noch für gemeinnützige Zwecke einen llebersciniß dcrauSwirtschasten? wird weder ein Staat noch eine fremde Macht Sparkassengelder nii! Beschlag belegen. Im zwan- zigstcn Ialirhundert gelten auch in »riegszcilen gewisse humane Grundsätze Bor allein schützen internationale Ab- nvaäui„gen das private Eigentum Wie aber sollte der eigene Staat dazu kommen, das lsteld seiner Sparer mit Beschlag zu belegen. Bleiben wir einmal beiin Deutschen Reut, Rehmen wir einmal an, es würde in einen Htieg verwickelt, obgleich die lzeuligen halbamtlichen Meldungen aus Berlin. Petersburg und. Paris eine gewisse Entspannung verkniideii. Wie sceht cs da mit unserer stnanziellen Kriegsbereitschaft? Der >eyige Oberbürger- meisber Berlins. Erzellerv, Wermuth, kociir. als er in einer Unterredung mit unserm Berliner Korrespondenten, auf die Uuklughert der Lernen Sparer hinwies, mul» mif die finanzielle Kriegsbereitschaft zu sprechen. Er durste sich dabei, ohne ruhmredig^u werden, mis eine gewisse Erfahrung dank seiner früheren Stellung als Staatssekretär des Reichsschatzamts bcrusen. Er erklärte unumwunden, daß unsere sinaii- AreUe Bereitschaft in ernster Zctt die denkbar 'beste ist. Mit ckbsoluter Sicherheit setzen im gegebenen Zeitpunkt alle Maßnahmen — sowohl technische wie ivirtschaftlüiu: — ein, um in wenigen Dagcn die nötigen Summen für den Krieg aus- $ubnr»gcn. Die Fvasge, ob Deutschlands finanzielle Rüstung die Gewcchr bietet, daß sein Wirvschaststeben den Anforderungen eines Krieges gewachsen ist, muß unbedingt bejaht werben. Das braucht man nicht im Uederschwung patrio- lisäKN Gefühls zu versichern: das lehrt uns ei» nüchternes Rrckencxempel: Wer öster in die spalten des Handelsteiks unserer Zeitung geblickt har. ivird sich vielleicht mitunter gewundert haben, icher welch hohe Goldreserve unsere Reichsbank, die übrigens aus wohüveisliche» Gründen kein reines Staatsinstiml ish verfügt. Nach dem Ausweis für die dritte Juliwochc war ein Goldbestand von 1357 Millionen im Besitz des Zentralinstituts. Daneben verfügte die Bank über 65 Millionen Reichskasscnscherne und außerdem »ocki über mehr als 250 Atitlionen Mark Metallwert. Sie hätte aus Grund eines Barbestandes von 1757 Millionen Mark das dreijachc in Banknoten ausgeben können: 5271 Millionen Am genannten Tag aber betrug der Notenumlauf nur 1891 Millionen Mark. Er hätte demnach sofort »m 3380 Millionen vermehrt werden könne». Docki haben wir dabei den KriogSi'ckiatz im IuliuSkurm, der seit der Zahlung der frmizösische» Kriegsentschädigung unbenutzt daliegt, und die neue KricgSrescrve. von der rund 85 Millionen vorhanden sind, noch außer acht gelassen. Beide Goldreserven werden im Kriegssall (die zn-cite ist es schon vorher) in die Benvalwuiig der Reichsbank gegeben. die diesen Zutvackrs an Gold durch Ausgabe von Noten gleichfalls verdreisachen kairn. Llus den rund 200 Millionen Esi>l-d ivürden also rund 600 Dtillionen Papiergeld, so daß —der Status vom 23 Juli zugrunde getagt — ein Plus von rund 4 Milliarden an Reickisbanknolen niöglich tvärc Damit ließe sich der erste, der sog. Angscbcdarf decken Geheimrat Rießer hat in seinem bekannten Buch ..Finanzielle Kriegshcrcitsckxist und Kriegs- fülxrung" die Kosten jür Heer und Flotte in den ersten sechs Wochen nach der Kriegserklärung auf 1800: de» Bedarf für Industrie, Handel und Gewerbe und Landivirtschast auf nicht weniger als 1500 Millionen geschätzt Rechnet man noch 600 Millionen dazu, die das Piiblikum aus seinem Guthaben, Sparkasseneinlage» »sw. zurückzieht, so sind im höchsten Fall 4000 Will. Mark . Lauterbach, 30 Juli. Gebern tagte hier die Synode des evangelischen Dekanats Lautcrbach. Sie nahm ihren Anfang mit einem (Gottesdienst, in denk'Stadtpfarrer Bo e ckn e r-Schlitz predigte. Es folgten im Konfirmandcn- saal die geschäftlichen Verhandlungen. Dekan Müller erstattete den IalzreSbericht des DekanatSauSschusses über das Jahr 1913. ES fei daraus Folgeiches bemerkt: Geboren umrden im Dekanat 532 Kinder, 88 weniger als im Vorjahr, Trauungen fanücu 189 statt, vier weniger als 1912. Kirchen- und Abendmahlsbesuch haben gegen das Vorjahr keine nennenswerte Acndcrung aufzuweisen. Für Werke der Wohltätigkeit wurden aufgebracht 31330 MJ., ein Mehr von 7000 MJ., wobei die Jubiläumsspende für die Mission inesentlich milgewirkt hat. — Es folgten sodann kirchliche Wahlen. 41 Abgeordnete waren anwesend. Als Landes- synodalabgeordnete wurden wiedergewählt Dekan Pdüllcr mit 30 Stimme» und Geh. Justizrat Wahl-Schlitz mit 29 Stimme»: deren Slelwertretcr imirden Pfarrer Nauinanii- Nieder-Moos und Bürgermeister Rodemer-AngerSbach. In den DekanatSausschuß unirde gewählt Sladligarrer Boeck- nerSchlitz. — Pfarrer Gölten hielt sodann einen Vortrag über: „Die EKfahren des weltlickwn BcrcinswesenS uird,wie karm ihnen von Seiten der kirchlickien Organe an, beste» entgcgengetrcteii werden?" Schließlich fand folgende Ent- schließung Annahine, die dem Prälaten v. Fl ö ring Ü1>er- mittelt iverden >oll: „Euer Hockrgeboren haben bei der Beratung des LrdenSgcsetzcs in der Ersten -ianiniai- mit Nickhaltlöjer Entscknedenheit die Interessen der evangelischen »Nrche iind des protestantischen Staalsgedwikeiis vertreten. Wir wissen dies umsomehr zu schätze», da Sie als der Einzige die Grriildjätze vertraten, deren Wahrung diePssickit sämtlicher evangelischen Glieder der Ersten üUnrnier gewesen n>äre. Die heule in Lautcrbach tagende Dekaimtssynode sprickzt daniin Euer Hockuvürden als dein Vertreter Her Landeskirckie ihre Hockssänitzung und ihren Dank aus." ,—i 9iad> Schluß der Synode folgte ein geineinsaines Essen im Hotel Sckuitz. > Sitzung -er Sta-tvcror-neten. Gießen. 30. Juli. Oberbürc,ermeißer Keller eröifnete die Sitzung um 4 Uhr und macht die Müteilung, daß der K a n i n ch e » z u anders groß aber war Sverl im Firnrisen. was idm Leibls ganze Bewinüxwung einttTug Sie haben übrigens auch eine Aneabl geninwamer Bilder gemacht: im ganren eximerrn neun dieser Art. und es iüs ihnen, als ob Sverls Bäume und Wiesen durch Leibls und Leibls Figuren durch Sverls Emvnnden dindurchge- wären So bilden diese Werke Urkunden eines Freund» , erhäüiüsses, wie es die Künsttergeschichu: nicht eben häusig rennt. wie entsteht ein Erdbeben? Zu Zeiten, wo gewaltige Eichbcbenkatastrovben auftreten, um die Gemüter zu erschüttern, trrtt die F-rage nach der Entstehung dieser oit so furchtbaren Erscheinungen melxr oder weniger in den lBordergrund. Man wül wissen, welche Urlachen hier wirksam irnd, «rnd man möck»e ergründen, wie man sich etwa durch Vorzeichen warnen lassen köimte, U-enn Gcsahr droht. Nun ist es aber durchaus nicht leicht, sich über-die Entstehung der Erdbeben klar zu werden! Das liegt vor allem darin begründet, dag wir über das Innere unseres Planeten nur wenig wisien, und dag wir darum aus mehr oder niindcr unsichere Hypothesen angewiesen sind Besonders bctrcsfs des Innersten der Erdkugel herrschen ganz entgegengesetzte Anschauungen. Güniher nimmt an, dag'der Kern einen Ball aus Gasen darslellc, welche den Urzustand der Matenr bilden sollen. Demgegenüber vermutet Arhnson, dag das Erdinnere von einer stahl Hanen Masse gebildet werde. Beide Autoritäten stimmen allerdings darin überein, dag sic unler der testen Erdkruste ein sogenanntes Magma anncbmen, einen glutllüssigcn Brei, der gelegentlich bei vulkanischen Ausbrüchen an die Erd- oberllächc gelangt. Nu» würde man ja vielleicht zur Erklärung der EiUstehung der Erdbeben der Kcnnmis des Erdkerns entraicn können. Sobald es sich allerdings um die Fonpslanzung von Bebemvellen handelt, tritt soiorl die Frage wieder aui, welche Stoße diese Wellen denn in der kreisten Tiefe antrefsen. Aber entstehen mögen diese Beben vielleicht doch mehr an der Außenserte, also in geringeren Dreien. Aber wie wert sind wir denn bis jetzt ist die Erdkruste eurge- drungen? Noch bis vor kurzer Zeit fand sich in Büchern die Angabe. daß das tiefste Bohrloch der Erde in Parnschowitz in Ober- scklrsirn zu iinden sei, und dag dasselbe 2002 Meier messe. Gcgen- wärirg ist dieses Bohrloch allcrdrngs durch ein anderes überlrmnpn nwrden, welches sich bei Sverenbcrg, südlich von Berlin, beirndet. Aber bedeuicnd tiescr ist es auch nicht, und wrr müssen zugebcn, dag wir noch kaum mehr als zwei Kilometer in unseren Planeten hincingcdrungen sind! Stellen wir einen Globus her, dessen Durchmesser etwa sechs und einen halben Merer berrägt, so würde ein Bohrloch von »wer Kilometer Ticic nicht mehr als rund — einen Millimeter m ferne Oberfläche reichen, wenn cs im richtigen Verhältnis bemessen würde. Daher bleiben wir eben auch dort aui Vermurungen: angewiesen, wo cs sich noch um Gebiete des Erdinneren handelt, Ammerlnn kann man sich mir der sogenrnnren „Schrumvsungs- rheorie" gewiß beiveunden. welche die Erscheinungen der Erdbeben einleuchiend und zienilich ciniach erllän. Sic gehr im wesentlichen davon aus, daß der Erdball sich obkühlc, und daß er sich dober zuiammenziehen müsse. Es ist za eine bekannrc Tatsache, daß berivielsweisc ein Stück Eisen, wetckes wir glühend machen, einen größeren köroerlichen Inhalt ausfüllt, als wenn es kalt geblieben rst. Und cs lassen sich aus diesen Zu- sammenzrehungen unschwer jent Elschevrungcn ablenen, welche wrr als Erdbeben ansprechwr. , Gern erinnert man hier an bas Bild eines ditrch Trockenhert zusammenschrumpienden Apfels. Allerdings ist die Ursache seines Kleincrwerdens nicht in eincr Abkühlung zu suchen: aber die Folgen der Schrumpfung sind für die Bctrachlnng irdischer LKrhäll- nisse sehr lehrreich. Gewöhnlich beobachtet man her cuiicm solchen Apfel, daß sich seine Schale mehr und mehr runzelt. Offenbar ist also das Innere verhältnismäßig rascher eingeschrumpst als die Hülle, welche ihn nun wie ein zu wert benressencs Gewand umhüllt, dos überall Falten wirft. Und solche sFoltungen, solche „tektonischen" Beim gungen. srnden wir auch aus der Oberfläche misercs Planeten. Ott erfolgen sie ganz langsam, und es preßt sich dabei im Laus Ungemesscnrr .'jettest da tunü dort ein Gebirgsrücken als riesige :liunzel empor: biswetten ledoch treten diese Erschomungen so plötzlich aus, dag sie emc Katastrophe bedculcn. du- sich vielleicht tiescr in der Kruste der Erde vollzieht, die aber doch furchtbare Grüße heraussendet. Nu» kann aber auch noch eine ganz andere Wirkung, der Abkühlung austrrten. welche ebenfalls aNcrlnrnd Erderschürterungen h-'rvorruscn rnag. Wenn der Schmied einen Reiten auf einem Rad befestigen will, so Echt er ihn bekanntlich heiß ans, und er rechnet dabei daraus, da» sich derselbe nachher beim Abkühlcn fest zusammenziehc und aufprrsse. Aber wir werden uns auch leichk vorstcllcn können, daß der Resten sehr wohl zerreißen mag, wenn er eine schwache Stelle auswcist. Und ganz ähnlich iverden die Verhältnisse sir tmserer Erdkruste liegen. An der einen Stelle sollet sic sich, weil sic zu weit geworden ist: an einer andern zerreißt sie dagegen nnc ein Stück Zeug, das zu knapp bemessen wurde. Nimmt man ferner mit Tammann an, daß die tiefer liegenden Schichten der Erdkruste in Form von Zellen ausgebant seien, so gewinnt man neues Erllärungsmateriol. Wie oft mag es Vorkommen, daß solche Zellenräumc in sich zutammenskür^n! Es lassen sich ja dafür die verschiedensten Veranlassungen denken. Der Druck beim Zusammenschrumpscn mag wirken; chemische Ern- slüsse haben einem Zerstörnngsprozeß vorgearbettet: das Wasser bar mir sttllem Nagen Grundfesten erschüttert, kurz, cs sällt nicht schwer, solche Einstürze für möglich und natürlich zu halten. Finden nun solche Katastrophen dicht unter der Erdoberfläche statt, so bricht woht ein Teil derselben ern, und wir erleben «in sogenanntes „Einsturzbeben". Und noch eine ganz andere Ursache kann wirksam werden! Wenn sich neue Magmaslüsiigkeiten in leere Zellenräumc ergießen, so wird dies kaum ohne Erschütterungen vor sich gehen, welche wir draußen dann wohl als gefährliche „vulkanische" Erdbeben wahrnehmen. So droht mannigfache Gcsahr! Wenn die Katastrotchen nur nicht so plötzlich hereuibrächen! Und darum wird stille Furcht stets rn den Gemütern derjenigen wohnen, die ihre Zelte in den Gebieten der Erdbebenherde ausgeschlagen haben. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In Bad Aihling m Oberbayern ist der LandßhaskA- maler Johann Sperl im Mer von 73 J 3r ter n vor- behaltenen Steden werden narf-.tr ätflkf) Stellen non Strafe«» wärtern, weil nortj neuer Ordnung auch die Kreisstraffcnwortn- IieUen nrir Militävanwärtcrn besetzt werden lännen, ms> die Etraßenbahnfüheer auixenrnnmen. Die Ernnahnien und Ausgaben des Realgymnasiums und der Realschule für 1913 betragen 217 388 Mt. Die Rertnurng nntb nützt beanstandet. In der höheren Mädchenschule soll das Sckulgrid für die 1. bis 7. .'Hafte auf 130 MI. jäljrfuf) erhöbt werden, in den Klaffen 8 bis 10 auf 120 Mk. Für «tzül er innen aus dem Grvffher,zogrum außerhalb Gießens tritt noch ein Zuschlag vrn 12 Ml , für solche außerhalb des Großherzogtums ein Zuschlag von 20 Mark hinzu Jln der erweiterten Mädchen- schule wurde das Schulgeld aus 72 Mk. für die vier oberen. aut'60 Mk. für die vier unteren -Schulklassen erhöbt. Stadtv U r st a d t be m erk, daß gegen die Abwälzungsvokittk des Staate; Front gemocht werden nruiie. Eine Lrhöhunq des Schulgeldes in der .erweiterten Mädchenschule hält er nicht sür notwendig. Sladtv. Wtnn tritt für die Erhöhung des Schulgeldes ei». Verlegung der städtischen Armier in die alte Klinik. Jur Beschaffung von Annsräum« für die städtische Verwal- tuug gibt Oberbürgermeister Keller zunächst einen Ueberblik aus die Entwicttung der Frage. 1904 hatte Bürgermristereiiekretär Allendors bereits, beim tamaliqen Oberbürgermeister den Ln- trag gestellt, das; der städtischen Verwaltung geeignetere uns gesundere Amrsräumc gut Verfügung gestellt werden möchten. Er Machte in seinem Schreiben den vermittelnden Vonchlag, den kVeramngssaal zu zerteilen und di« Dtadtverordnetensitzungen in einem anderen städiffchen Gebäude abzuholk«. Jm Juni 1910 verfertigte das bochbauamt einen Kostenanschlag. Ein Jwbr später wurde die Verwendung der alten Klinik ins Auge gesagt, wogegen sich etn lebhafter Widerspruch erhob Später stellt« die Stativ Winn und Sommer Anträge, die die Erwahtunq oer alter, Kltäil zur Bürgermeisterei »um Ziele hatte». 1912 wurde ein Ausschuß von sieben Milgliedern gewählt, der die Anaelegm- heit bearbeiten sollte. Dieser erklärte nach eingehender Prüfung gegen »wer Stimmen iFriedberger und Löber die alte Klinik für günstig und beantragt einen Wettbewerb unter den Lrch- teklo» Giei^ns »um Umbau der Klinik. Mil 12 Stimmen .gegen 5 Stimmen, dabei 7 Stimnieurholtungen stimmte die Stadtverordnetenversammlung dem Anträge zu und warf 2000 Mk. für das Preisausschreiben auS. Ein Einspruch mit 30 Unterschristcn wurde von der LuffichtSbehörde abgclehnk Daraui'tetlte der Redner nochmals das "Ergebnis des P r eis- ousschreibens mit und dankte den Preisrichtern für ihr: Tätigkeit. I Am 29. CTuIt ds J« beschlost der Ausschuß, folgenden Antrag der Stadtverordnetenversammlung vorzillegen: „Es wurde beschlossen, bei der Stadtverordnetenversammlung zu beantragen, dast die DerstLung dkr früheren chtrurg. Klinik für die Unterbringung der städtischen Aemter alsbald nach Schlust der Gewerbeausstellung aus Grund das Krenztt.i- schen Voranschlags, ausgearbeitet vom städtischen Dochbauamt, vorgcnommen werden soll." Stadtv Winn führte aus: Dast die alte Klinik geeignet ist, hat das Kvnkurrenzausschreiben gezeigt, ioeiches uns wertvolle Fingerzeiste eür die Einrülnung der Bürgermeisterei gegeben hat. 2luch die Gewerbeausstellung bat uns bewiesen, »ah sehr hübsche Räume i» der alten Klmtk vorhanden sind wid dast der Play vor dem Gebäikdr sich wirkungsvoll ausgestalten lästt. Man müstte es als einen Frevel bezeichnen, wemt man einen io schönen Play bis gn die Straffe bebauen wollte Oberbürgermeister Meeum Ixnle seinerzeit die alte Klinik der Bahn Verwaltung bereu:- »er kaust. Die Sladtvervrditetenversammlung hatte diesem Verkauf «tgestimmt, aber die Bedingung daran geknüott, das; ein » n eueres Gleis über die Frankfurter 'Straffe nutzt gelegt werden dürfe Und der Rangicrbetrieb nicht weiter ausgedehnt wrrd. Dirke stirdinMing war wohl berechtigt, da man ein« weitere B^ästigung des oberen Stadtteils nicht znlassen wollt»'. Die Dahn hatte die Bedingung nicht angenommen. Aber auch in anderer Richtung hat man versucht, die alte Klinik zweckmäßig yu verwerten Irr fstedner habe sich selbst Mühe gegeben, die alle Klinik zum Teil sür eine ständige Ausftellling und zum andern Teil sür ein fflhrfium zu verwenden Auch als Saalbau versuchte nian die tflätil jrnfunditat. Me Projekte scheiterten aber an der Geldfrage. Olme dast man ein allzu groster A»iHänger der Verlegung der städtisäten Aemter in die alle Klinik zu fein brmifhl. muff mau aber jetzt doch einmal daran denken, dast im ttädtffchen Jtzttrr- esse Verwendung gefunden werden must sirr ein Obiekl. welches uns jede« Jahr 8000—10000 Mark Zubnsze kostet. Vorerst gibt es keine belfere Verwendung der alten Klinik als die städtischen ?lemter dort oben zu vereinigen. L» find vielfach die boden unsren lotWnigeU worden. lie Verstellung des Baue« wlld iüb für Zwecke der Bürgermeisterei zum Preise von 150900 'Mark gut aüslühren lassen. Der Tfimvers. daß der untrre Stadtteil durch Verlegung der Bürgenneifterei in die alte Klinik geschädigt wrrd. ist hinfällig, ebenso die Behauptung, dast der obere cstadtteil gröberen Ruhen davon haben werde. Cladtv Petri stellt einen Antrag aus Vertagung, mit Rücksicht auf dit bevorstedendt Dahl der Stadtverordneten, man solle dir Reugewählten an der wichtigen Beratung teilnedmen lassen. — Der Vorsitzende hält die Vertagung einer so brennenden Frage sür verkehrt. — Stadtv Vetter« unterstützt den Eintrag. Ebenso Stadtv Urstadt, der zurzeit die Besoldungs- Vorlage der Lehrer, die Anträge d»'r Strahenbabniübrer übet Krankengelder ulw für eiliger hält. Auch der Beigeordnete Em- mel ius kann sich nicht entscblieben, sür die Bewilligung der »um Umbau brr Klinik nötigen 180 000 Mk einzutrete». Er bittet. t»'n Ernst der politischen Lage in Betracht zu ziehen, man wiffc nicht, was die nächsten 24 Stunden bringen würden. — Beigeordneter Grünewaid tritt nachdrücklich für die baldige Umlegung der Aemter ein. — Sladtv Dr. Ebel ist für sofortige Bcrhand- lnng, er sügt beruhigend dinzu. der Ratdausdau >»eye aut Ver- möaensrechnung und sei daher schon durch die Anleide gedeckt, während die Besoldung usw aus lausende Rechnung gebe. E» ersolgle Abstimmung über den Antrag Petri. Er wurde mit grober Mehrheit abgelednt. In der weiteren Beratung gab Stadtv Sommer folgende Erklärung ab: Bei der Abstimmung über die Kliniksrage und Einsetzung des Preisgerichts sei er unter den sieben Denen qetvesrn. die sich der Stimme enthalten haben. Das dabe er nicht aus F e i g b e i t getan, wie es den Denen öffentlich vorgeworien worden sei, sondern er bade sich der Meimingsäusterung und Stimmabgabe »mtbalten müffen, iveil ihm die damals geforderte Summe von 280000 Mk außerordentlich doch erschienen sei, und weil der geplante Umbau der Fassade der Klinik unsinnig gewesen sei. Jetzt liege die Sache anders, dn Plan des Denn Schön sei brauchbar, immnbin seien die Kosten von 180000 Mk. noch recht doch, zumai wenn es sich um ein Provisorium bandele. Stadtv. D a b e n i ch t Ivill sür ein Provisorium nicht eine solche Summe auffvenden und empneHlt, den Platz. aut dem ffch jetzt die Bürgermeisterei befindet, tn Betracht zu ziehen. Das Gelände fasse 3800 Quadratmeter, reiche also für einen Reubau aus. Die erforderlichen 500000 Mk. könne man in drriiäbrlichen Perioden zahlen. Daraus machte der Beigeordnete Krrnzien solgrnde Ln- gaben: Das Gebäude der Klinik bar ein Wer von 100 Jahren, man kann ihm zum mindesten noch eine Haltbarkeit von 50 Jahren zuerkennen. Das Gcbäilde wurde bis 1908 vom Staate iiivnhallrn durch eine jährliche, ziemlich Hache Aufwendung von 3900 Mark <1,6 Pro;.). Seit 1908 wurden von der Stadt nur 3179 Mark ausgewendet, infolgedessen ist das Aeustnr in schlechtem Zustande. Eine genaue Untersuchung an Ort und Stelle dabe gezeigt, dast die Fassade neu geputzt werden müsse, das Dach sei in gutem Zustande, ebenso das Dolzwerk des Daches bis aut eluige Dotz- kehleo, üc leicht «zsgvoechtelt werden käiuuen. Die Reudeckung des Daches sei erst in etwa 10 Jahren nötig. Die Fenster leie» zu 3 i criatzbedün'tig. Ter Fußboden sei größtenteils noch gut. Für Putzarbettru müsse man 9000 Mk. auswenden Die Scher,- nerarbeiten seien meist in gutem Zustande, nur die Dü rrn s eien vielfach beschädrgl. Für Jnszollarwn Le:»nug. Be- und Eurn^ste- rung. Beleuchtung, Lltugeln und Telephon» müsse man nach den Voranschlag« der Frrnea Schoffstaedt, des städtischen Elekrnzi- täisverkes und des Diejdamrmtes 57 000 Mk. auffvenden. Eine Dieterlegung des KMers sei erivroertch Die Anlage der Stadt- lasse erfordere einen erheblzchcn Betrag für Maurerarbeiten. Für re, Snuutgssaal sei die Beseitigung einer Reihe von Wänden aöng. Die einzelnen Po^en belamen sich, wie iolpt: Abbruchs- arbeiten 3900 Mk., Erd- und Maurerarbeiten Ä000, stein - bauerarbeiten 410, Zimmerarbeiten 13 040, Trägerlieterungen 2400. Grobschlvsserarbeiten 500. Tachdeckerarbeitrn 1600. Sveug- llicqheuen 400. Blitzableiter 300, Weiffbinüerarderten 29 000 ooeLusszchtlube Ermaffl-nlng ans 24000 Mk -, Stnri- und Estrich- arberten 8000, Glaser arbeiten 8000, Schiern er arbeiten 24 000, a-chloffercrrbeiteii 7000, Asphaltarbeiten 425, Schieier 500. Linoleum, Tapeten 5000, veiaiuq, Beleuchning. Was»er. Licht 57 000, Einfriedigung und Dos 15000 sPstaster mit Deeri. für unvor- herqesebene Arbeiten 11000: zusammen für das Dauptgebäude 179 000 Mk. Dazu kommen sür die Lbreirklinik 1100 Mk. Von dem Grundirülk. aus dem sich die Bürgermeisterei setzt beirndet, entwarf Beigeordneter Kreirzwu ivlgendes Bcld: Der Raumbedarf belrage 3050 Quadratmeter ohne Drevpenausgänqe. hierfür seien 75 Prozent nötig, so daß insgesamt 5300 Quadrat- weter nötig seien, die aut drei Stockwnke verteilt einen Platz von 3800 Quadratmetern beanspruchten. Eingeschlossen sei dabei das Grundstück der Baptiüengemcinde. das mit 40 000 Mk. bewertet sei Das Gebäude müffe 17 Meter hoch werden ES erfordere eine Bausumme von 545 000 Mk.. an llnkoüen also insgesamt 580000 Mk, und sei nicht erweiterungsfähig. Stadtv. I a n n erkennt die Rotwendigkeit neun Aemter cm, ist aber gegen die Verlegung aufferhalb der Stadt nnd hält die Kosten für zu doch. Stadtv. Wimmenauer ist sür dte Verlegung in die alte Klutrk und meint, da« sich das Gebäude wvdl länger als 50 Jahre halten werde. Stadtv Dnb» nkrnnt auch die Rotwendigkrit der Verlegung cm, n ist jedoch sür den jetzigen Platz an der Süd-Anlage. - Stadtv Be-tters: Ter Play der alten Klinik ist günstig. Wenn es lick aber nur um ein Provisorium bandelt, nnd die Kosten zu hoch: wenn die Vnlegung sür dauernd sein soll, stimme ich dafür. Abgesehen von der Lichtsrage — die Korridore seien sehr nnster — sei nichts gegen den Plan etnzuwenden Man möge sich bald schlüssig werden, da in der setzrgen bedenlltchen Zell ei» großer Teil von Arbettern beschäsktgungslos sern werde. Oberbürgermeistn Keller stellt fest, derff der Ausschuß kein Provisorium, sondern einen dauernden Zustand wolle. Es set nötig, daff man eine Reihe von Reserveräumen übrig habe. Tie Räunie ll>nnten zunächst anderweirig vermietet iverden. Stadtv. Schassstaedt ist auch iür die Verlegung in die Klinik. Stadtv. Sommer marlst Vorslkstäge über die Verwendung der Reserveräume. Sladtv. W i nn findet die ausgaviesene Summe von NM Mk. für die Ohr.nillcnik außerordentlich doch. Stadtv. L^ö b e r bekämpft energrsch die Verlegung der Aemter in die Klinik, die durch den Manges an Lust ungefunb sei, ein (Jinttnuf, den ihm der Bonitzende widerlegt. Sladtv Dabenicht ist nun überzeugt, daß es sich lim einen regelrechten Umbau, um kein Provisorium baiidell Er schlägt indessen vor, ein Preisausschreiben sür alle hessischen Architekten zu veranstalten zur Errichtung eines Reudaues aus t>»m jetzigen Platze Man würde einen Bau sür 200 Jahre bekommen, eine Vergrößerimg sei dann nicht nötig. In die Klinik könne man das Mreseum legen. Dieses widerlegt Stadtv. Dr Ebel: ein Umban znm Museum ser noch viel tenrer. Man müsse aus jeden Fall verhindern, daff die alle Klinik in die Dände der Effenbalm falle, denn sie kötrnr enteignet werden Beigeordneter Grünewald ist ebenfalls der Ansicht, daff die Kosten für die Errichtung eines Museum» viel mehr als 180000 Mk betragen würden: da« Btnienm, das von Fremden besucht werde, müffe mitten in der Stadt liegen. Daraus schreitet mau zur Abstimmung Sladtv. Fa der beantragt ncnnenlliche Abstimmung. Das Ergebnis ist' folgendes: Es stimmten dem Anträge des Ansichm'ies zu: Oberbürgermeister Keller. Beigaordn. Estlhirwald, Krenzien, Stadtv. Winn, Wstirmenaner, Vetter», Urstadt. Sonrmn. Simon. Schassstaedt, Plank. Orbiq, Leib, .Dekfrrch, Eichenauer nnd Ebel. Gegen den Antrag stffnnrrrn: Berge o rd n eter EnnneliuS, die Stadtv. Petri, Loeber, Icrnn, Duhn, Delrn. Dabenicht und Firber. Somit ist mik 16 yegkn 8 Stimmen der Antrng des AnsschufseS angenommen, vir Büraermeiftere» in dir alte Klinik zu verlegen. Lbnbürgenneistn Keller dank im Ramen der städtischen Beamten für diesen Beschluß. Stadtv. Dr. Ebel fpriclü den Denen, die süb um das Jugenb- srü verdient gennnlü baden, seinen Tairk aus. Oberbürgermeistn Keller schließt sich im 9iamen der Stadt an und dankt Denn Dr. Ebel für seine verdienstvolle Leitung des Festes. Schluff der öffcinlichen Sitzung 8 Uhr. ( ) Marburg, 30. Juli Der Dermatologe. Professor Dr. Dans Hübner tvurde zum Ehrsarzt dn DautkrankenstcUion der städtischen Krankmanstalten in Elderield gewäblt — Mit Beginn dieser Woche dielten noch lüns studentische Korporationen chrr Etisningsieste ab. Jetzt sind aus einmal dir vielen, tagtäglich wechselnden Fabnen in den Straffen verschwunden, das Svmmeriemntn mtgt sich seinem Ende ,u. Mit dem Adlesttnen lozrd dzesmal wegen der gesplinnten politischen Berdältnisse und weil die Stn- dierenden bereits abznreisen tm Begriffe sind, morgen begonnen. Die Vorlesungen bürsten mit Ende der Woche cruibör-m. — Der Geh. Mediffnalrm Pros. Dr. Gustav Schwalbe, Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Straß- b»rg, seiert am 1. August seinen 70. Geburtstag. vom Wandervogel. Es wird »ns geschk i e b e n : Ausschreitungen der Wandervögel im Taunus wurden Anianq Juni von den verschiedensten Jei- nmgen gemeldet. Beionders schlimm sollte e» ,n Schfoff- born. Falken stri» und Eronberg. auf dem Feidberg und Juchslanz gewesen sein. Ich habe daraufbin an den zuständigen Stellen angrffagt, ob bet den .lusfchrcitunqrn An- gedörige unseres Bundes de» „Wandervogel E. V E-naerragenn Verein Bund für deutsche- Jügerünvonbern" beteiligt irren. Der Bürgermeister von -Sehloffborn erklärte doraushin. daß von den »telen Hebert reimt »ewpol, »etlicher Borsthristrn. die schon au- Aebalren »porden sind imd nach einer Letgrtrnranon bewacn wurden; 'ich keiner als Mitglied dr» Sandrrvoqellnkades lrgitimrrn hat. Er müsse alio darnach annebmen. daß sie es hier durchweg nM Lernen zu tun batten, die den, Bunde nicht an gehören, allo unter Wischer Flagge segeln. Von Eronberg kommt mrr die MittrUung. daß die Mitglieder dr- WandroogekdundeS für die Ausschreitungen der „nfftden WanderrögeT" nicht in Betracht kommen. Rach Fal- ffnstrin kcnrrmen na?o Mitterlunq der dortl'aen Vüvgrrmeästerer ttberbauvt keine örgonlnertrn Wandervögel Bei dem einen Feld- berqnnrt Halle ich wegen der F»cdslonzbgarser. die tnrrch dre llnvonichriakerl abkochender ^euw odgehrannt lind, und weg» der Einbrüche aus dem Felddvcge, die von Quartier suchenden Wandersleuten verübt Wo r te n waren, angeffogl. Anch hrer erhalte ich die Nachricht, daß organisierte VantervSqek nicht dabri beteiligt waren. Der Bersgffrr des in der „Gieffener Zeitung" erschienenen Arnlel» über Ansschirirnngen im Taunus schreibt an' meine Anträge: Rrcl, daß die orgonrirrrten Sandervög«; die Dorfbewohner beläittgrrn und deren Felder bezchäknglen, sonder» in erster Linie waren cg die Psendo-Warchervögel, die rbr Unwesen den llmvölen w e iter e c Kreffe h e r vin r i est u. Er rät Schluß znr Sarnnabtarg soiff wrifitoEger Btll v e L iS lnw gr», ia. r tw,t man uns Untaten zur Last gÄegt, cm dmeq Srnurf tob- irgend ein Abzeichen eu,zufüh^ U^rich-'^Erkmal: fiff wandern alkotwi- wch nikottw. frei -c-Er also au' Warrscrungen raucht und tri nkt, gehört nicht «r rm“ Dann, abgesehen von dem silbernen Reiher aut bl-meii, Err^'oen Ge meisten unserer WatK>ervogel Nagen, bmtzt ,edor, derurrierm Vorhände angebön. einen vom ..W-uweroogel E. V, »wab 'ür eeustch--- Zngendwoiibeiii" ausgestrlUen Aaiswi-is^ Tie Fschrer »nserer WanderfÄrren fttiD sogar m« emem amtdch 6a» nl^bwtri'. Ausweis versehen. Und nnr bitten alle. Behörden wch »eoölle^n«, fick von umern Wanderv^clni d.e Ausweis« »igen zu lassen, denn dann latzi lich wiort lemrellen, ob bei irgend welchen Vorkonmmiffen auch Ivrrklich Wandervi'gel be- irüiar waren. Wir bitten ferner nur solche Wandencharen derer, kubier erneu amtlich beglaubigten Ausweis benffen durch Ab- kocherlaubnis oder ösewährrn einer billigen oder llvieiiloien lieber- nachrungsgelegend.it zu unwnmven, beim dadurch iverden wlcbe Element« kallgestellt, die womöglich unter wlicher ,rlagge die Wanderungen mrr bis Gelegenheit zum lpu'irn Austob« betrachten. Fiir den . Londervogrl E. B. Bund für drutsch-S Jugendwandern- W. Stein, Gamoart. 4 Sport. X Das J«tern. Lawntennis-Turnier in Bad- Domburg v d. D. Zu dem diesiährigen großen Turnier vom 25 bis .30 Auquit werden alle besseren deutirlien Spieler und andere konimentale Ercuks ettoarter. Aus England haben rlw Er» ichemen bereits zugeiagl: E. P. Aron F G Lowe, Blltz 2L M. Morton Mr. und Ütrs. Dülgard. G. E ÄallffÄreene und W. R. Eave» Auffn den üblichen Borgabeivielen kommen das Denen- Einzelspiel um den Domburger Pokal im Werte von sünthimdert Mark da- Denen-Droit-San»»piel für Spieler, weiche in der ersten nnd zweiten Runde der entrn Konkunen» Dcunburger Pokal) geschlagen w erden: ferner das Damen-Einzekfpiel um die Dewar- Bme. einen neuen von Srr Thomas Dewar sLondonI grstistetn, Etnenprri-, sowie das Derren-Dovvclsviel um den Stewart-Pokal, den William Rhinelanden Steivart lRew ^lorv nn Jahre 1902 zur Förderung internattonaler Doppel-Paar^Svieie stistetr, zum klüstrag. Zum Trrrnrerlerver wurde tuieder Ehr, A. Voigt n a r k l' abgehaste». Am MoiNag land zunächst ber Bsebmarkt statt. Eine grobe Anzahl Kühe, Rinder, besonders aber Stier« aus der Umgegend waren aulgetrleb«. Ter gestrige Echweinemarkt war gut besucht. TurchschnittSpreiS sür Ferkel 30—ö0 Mk. — Heute war der sog. .Leutmarkl'. Gea« 2 Uhr sah man au» den Nachbar- dörlern, wie RebgeShain, Kölzenbali,, Lber-Eeib«rt«nrod usw., große Menschennienqen, lellweis« z» Fub oder auch zu Wagen, »ach der .Zentral« de« PogelSbergeS", Ulrlchstein, reisen. Selbst weiter ab- aeleorne Törler: Ober-Ohme». Sellnrod, Meiches u. a„ ver- sffunöbten es nicht, altem Herkommen gemäß den weit« 38«g,» mache», ?Ki schöi^m, toarmem Wetter wäre alles, wa« nur noch imstande ist, so weit zu geben, aus dem im Bolksmuude genaimt« .IobbeSmaat' geeilt. An dir Hauvtsttaff« von lllrithstein waren zu beide» keilen vrrkautSslände von vorne bis zu Ende der Straffe aukgestelll. Rach der Ohmstraffe zu haben starufsel, Schieff- bude »sw. ihren Platz. BIS »um tagenden Morgen hinein war die Juqmd (die weibliche war alle in iveiffen Melde« erschien«) bei Gelana und Tanz vergnügt. I«. Wiesbaden, 28. Juli. Heu- und Gtrohmarkt. Angelahr«: 8 Wag« den. 16 Wage» mit Stroh. Plan notiertet Heu, neue«, höchster Preis 3,50 Pik., niedrigster Preis 2,50 MQ rurchschnitlsvres« 3,00 Mk.; Richtstroh höchster Preis 3,00 Mk. niedrigster 2.40 Mk.; Durchschnittspreis 2,70 Mk. Nrummstroh höchster Preis 2,00 Mk., niedrigster 1,60 Mk,; Durchschnittspreis 1,86 Mk. — Fruchiinarkt. Haler höchster Preis 11,00 Mk., niedrigster 10,00 ®If.; Durchschnittspreis 10,63 Mk. Aller sür ke. FranNnrt a.». Bi, h h os m a r kt b « ri ch t vom SO Jul, Austrieb! Rinder I »7. Ochsen 45, Bullen 5, stüh« und Färsen »7 stälder 832. Schale 66. Schwein« 878. r«denz: Kälber statt, Schase ruhig, Schweine rege, wird geräumt. Preis *ßi 100 m Lebend- Schlachtgewicht _ . K»k»« r. Mk. Mk. oeinste Mastkälb«......... . 60 - 64 100-101 Mittlere Mast- und best, Saugkäld--. . . . 51-58 92-S3 Geringer, Mast- und gute SauzkLd« . . . 50-51 85—93 Schaf«. SlaÜrna^kch^E. Mastlämmer und jüngere Mastbammel . . 41—42 90-92 "eitere Mast Hammel, gut genährte junge Schafe und geringer« Mastlämmer...... 34 - 86 82 — 85 ,. Schwel nr. Schweine 00*80-na e* • •. • • • - 48 ^ 0 - 50 /», 62 . 00-6301 P ovllelschi g, evchwetn, unter 81 Lr ' "»0—48.00 WJ0-61M L ™W*1aii(ic s1)n)etnt von 100—120 k j • **^»0—60.01 80.00—«2» «allstestchzqe wchweta« ooa ISO—150 r j "^rnbgewicht ........ 48.00—50.00 00.00—6S.0S Verantwortlich sür den vvliliichcn Te il i. B : R. Lange. Amtlicher Teil. veka»»i«achn«g. vormittags 5 Wr . T^^K^rein Annerod ein R«n« auf ! Greffen. den 31. Juli 1914. Uwßherzogliches Kreismut GiLnrn. Z.Z.1 I I Schluss meines Total-Ausverkaufs wegen Geschäftsaufgabe in kurzer Zeit ! Die noch vorrätigen Waren werden bis dahin zu jedem annehmbaren Ausverkaufs-Preise verkauft. Nie wiederkehrende Gelegenheit S zu solch billigem Angebot! A. Goldschmidt Selterswey 12 Giessen Seltersweg 12 8901» Färberei Braubach & Fiseber Chemische Waschanstalt Scltersweg 79». Tel.627 Neuenweg 4, Tel. 553 | Gegründet 1848 | Grösster Betrieb der Braaclie in Hessen I_125 Angestellte_I Wir erlauben uns, die Besucher der Gewerbe- Ausstellung auf unseren Pavillon im Garten aufmerksam zu machen. (Katalog Nr. 230.) Ls'A ton Gehennms«chr wodurch millunm »porfenartVoum diw äusterst feine, kuwgr äaiuz rrbüüm Äü DoOeabtn admlic^ mir / »Si 1 )Trui)^cn lang, nämlich vom 3. August bis zum 17. August b. I. aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in daS Kawster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eine« MonatS nach Ablauf der Öffeu- legnngSsrist bei dem Borstande der land- und forstwirtschaftlichen BernsSgcnvssenschaft in Darmstudt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 8902 WeitrrShain, den 29. Juli 1914. Großherzogliche Bürgermeisterci WeitrrShain. Reichert. Bekanntmachung. DaS Unilagckataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenosscnschaft für da« Großherzogtum Hessen für das Jahr 1913 liegt vom l. August 1914 an zwei Wochen lang auf der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. 8908 Leffelbach. den 30. Juli 1914. Großh. Bürgermeisterei Kcffelbach. Schwalb. Bekanntmachung. Das Uinlagckataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenossenschast für das Groß» Herzogtum Hessen für da» Jahr 1913 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 1. August bis zmn 17. August diese« Jahres auf der Bürgermeisterci zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche da- gegen sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der OffenlegungSsrist bei dem Vorstand der land und forstwirtschaftlichen BerufSgcnoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende 28ü>er- sprüche können keine Berückfichtigaag mehr finden. Ettingshausen, den 30. Juli 1914. Großh. Bürgermeisterei EttmgShausen. Keil. 8M7 Deutscher I 9 Coarvi en We aus französischen weinen 1 andauer 0 Machoil HEiLBRONN Nur ecM mif der Hammer-Schutzmarke Überall prf Sittich Jede Plättanstalt | trrwbt «ln» r.MntjUMMabk F«ttirWS»chertl-Ha»dilD8iilalrrftRmasek4Ilsmaer j arnBt imivrviob«. FowtLk 163 otrwu i Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Stadt. rsobnungtznachweis «letzen, «sterweg 9. 98 find m vermiete«: 89I4K 1 Wohnung von 7Zimmern. t Wobnungv 9 Zimmern und 2Ma»sardenümmern.2Wobau»arnoon5, -zimmern, eine Wlchnuag vo»4—^Zimmern, 2Wohnuugeuo!Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zinunern. I Wohnung von »wri Zimmern ohne fliMjc, 6 mSbl Htmmer. 2 iiiunäduerie Zimmer 1 Werkstatt. 1 Lager- oder ftcOrifrmim, ein drei stückiges Lagerbau« nil! Pier Heft» II und Heuboden. Zu »ieTeo aeinkbi: 41 Wohnungen von 2—6 Zimmern. oftädt rfrbeitsnacfnöeit giessen. Asterweg 9. SS fSaaen etnaestrllt werde«: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schmied, 1 Sanier. 1 Glaser, 2 Schubmaiber,! sünger. Metzger 4 HauSburschen, I Hosarbeuer, I «erkauierin. 1 Taalöhnerin, I '^arienmädchen, Dienst- und Kinber- mütuven. Lehrlinge: l Saufmonn. 1 Bäcker, d. bei auswärtige» Arbeitgebern: l Öftrer«rr. I jüngerer Metzger, I Küscn 2 Schub- macher. 3 Schreiner. I Schmied, 1 Heiner, l jüngerer «iascr, 1 Mütter, 2 Spengler, 40-50 Maurer. LV-20 SuiwässernngSarbeiter. 1 .Tahrbursche, Dienstmädchen.' landwinschaftliche Arbeiter. Letzetinge: t Bäcker. (y# indjcn Hrtitüt 1 Sieinmetz, 3 rave»ierer trab Polsterer, 2 Anstreicher.. 1 MalcheniN, 1 Slektromontenr. 2 ist ärmer. 1 Lager-, Verwalter, 2 Buchbinder, 1 Schneider, X Schuhmacher,, 2 Si sende eher, 2 Schreiner. 5 Schlaffer, 1 5Xranken- ptzeger Garreuarbeiter, landw. Arbeiter, Daglbhnrr, Erdarbenrr, HauSburschen, 1 Stütze, Putz-, Wasch- uud Laustrauen, 4 Handlungsgehttsen und Schreiber. Achtung! Truppen-Tranzporte Achtung zwar nicht, aber um den Transport nach meinem Lager der auf der Gewerbe-Ausstellung nicht verkauften Oefen un '.Herde zu ersparen, gewähre ich aus meine sehr billigen Ausstellungspreise einen Rabatt von l0°/ o . Dies Angebc hat jedoch nur Gültigkeit bis zum Dienstag, den 4. August und für Entnahmen ab Ausstellung. 88 J. B. Häuser, Stand 233. Verlange. Sie im Lade. amdrftckJicfc: goutiert otaae künstliche t'aao7 hergestdll, deshalb *o »oblbekAraoilidi! (TKEas J q k unawrakan n «hemro gtMnvVn, müürt Fastgteatc. I . Kf I Heft. ImU oaaa tm Keekar. >TFür unseren erweiterten Betrieb werden für | I die Otmnerei und Lienabieiittitg noch I eingestellt. Hochlobnendr und dauernde Brichäf itgung, auch iür LSutter, wird zugencherl. BiNique Kaminenoervilcgung. 88831- ! 2cheidhauer«lk(tzief;inq A.-G. Fabrik feuerf. protmfte, Maiujlar i. Ober!,. Vermietungen' QI. Stoch, eleg. 8 Bi>»«cr- Stobnana. Badeatinmer. illa» und etetir tjichl mit allemBubebär. 7888 Näb bei Änanit Schwan, Telterdwea 64. | 2 Zimmer 1 «In ruhige 1'eute 8806 ' ZillllkiMtzuilA UI, «artenam. A vertn. Näb !. sb "fetifmit-st. d. »lies,. An». | Verschiedene \ liMnr« etnAeliu' ■rffrr.biuc Pcrsoa »et bald au , LncTttt. , !u erst. Neustadt II. ' 'tm Vnben. (8W> | Möbl. Zimmer | [2)1301. :limmer m Vens v . Slit-Änl»,, 7 ». 1*418 • ?lHiitnidbl..Itm. tn. ob. ohne »IVm vn Plackatr.l Hm. am ‘ Möbliertes Zimmer billig zu nermieien. Steinitraiie 7 » II. 2*iübl. .'(immer tu Pens A. vertu l .....| Soaaaaatra»» 2#. llltihi. Zimmer v itetmirt In Löher* Hol ». pa rt. [6BB48 41111*1. Zimmer mietfrei > IB Balitibossi ratz« 1. III. IWubl. Itmmer au vermiet. Zelter*me, M, t'aden Möbl. .limitier tu uertmet BabndoiVr. «2. I Mäbl. Itinmer tu vermiet. tärabenitratze 11, II. Milbl. .ituimrr l>i 11. A-Iverm. '! n rtirublab 21 , II. aruii mthl.Sim. m. »ab. i ti. Bed. iür 18 Mk. zu vermiet. iXbeUtrat« « bei «*Ut. t Verschiedene | in nnmttbl. Zlmnrr All Kstser- Alle* 20 | Lüden u. dffl. \ Wer. Ladens, «lebenAimtn. billigst A. verm. 7->,i! Neue* Bane >7 I Laden zu ifraiftni. S>J0| _Neust«b t 41. Lagerhalle etwa 3bi-nn> nutzbare«»ächr Alt »eruurteit. Näderr» bet der Btirgermeilterel Bim. 2. _>77321 1! Bierdettall mit Bnririxn gcla« tu vermiet. Nähere« Lvalliorktr. 75» I.. Bureau. 181281 etgesuche Wohnung Au mieten geiuchl, die sich Au iBnroAwecheu eignet. mSgi. in. MagaAtneaum shuteA'aae Beding, lberl. Angebote uni. > tC7 a . d. Er», d. 1 8 . A. erb. -l—s-'KiüNcr-!8»üullß »er I. Lktobcr geiuchl SchriitL Angebme um. 8777 l a. d. Sieeheuer Äneelaer erb. Hbkllertee Zimmer mit oder ohne Pension iosort von alleiuuebender Dame gesucht. Ott-nt. PretSa.d. et», jb. 4Haßcä um. W3880 erbet. TMbl. AA i>hnnn(: Bwei Bim u. stäche atil 2—3 Mon. ges. Angeh. n. Preioana. uni. E. 8. Giehen, »oitl. 0BX3 Herr ! m«bl. lim. nt. ’ir Gnu». 4chr Ang.m.Preidunt. i6!*dS an den liliek. AnAetger erdet. ,>ür unseren leider veriiorb. Ha*pta,e,te, Herr» Holaricb Trieb suchen mir einen pgneieii lactilolger. Höbe Provision wird gewäbrt und da« besiedende iärichäst ubrrwieirn. Angebote an die Boaaral-Aieatar d. Loadaotr PbOalx Faaar-Aaaacnraaa-So- eletlt, FraaUart ». Ata- nigditr. Hl erbeten. iHHAMliv rtCHtr Alte deutsche lUeiellichait bat unter besonder» günstigen Bedingungen ibre Ilnnpt-Agentnr :: für (iieesnt :: mit grünerem Beilande ab vergeben (Weclflttcle Bewerber beliebe» Angebote unter F. C. 8. IM [8883s» n che Expe«. dieses Blattet au richten R4-Iarnrditret«. Vubigur jl ll»n»>biir«rhr crmrht S8PKRI Hedlitaliebe Hliatk. IftasisburMehe gesucht. (S814I Roonkiraite 2. Kräftiger Fnnge 11—16 Badre für AuSaange und Isggerarbeiten gcsuchi 88ibil Plotkilrahe 1« 'Vadeni ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ irilr kauimanmich. Bnreau wird »er iosart etn Lehrling (trfnifit. Schristl. Ang. um. 8S8R4 a. d. ffiietiettct JlttACtaet erbeten. 1 tüchtige « W Mardurger 8t t. 35. | W3li ^apfrl. älteres Mchti aus sofort gesucht. 8770 »ran «lleara Strinbäniter, »rirddera, 2 teutor 8. »ür mSglichit iotort in klein.. rub. Haushalt ew Mädchen gesucht, da» alle Hausarbeit arünol. versiebt u. elw. koch, kann, äratt Anna Burbnch. 1’loltteftrnB C 24 II. OOBX Mädchen «el. Wt.A Wllbelmatr. II. L Bum 1. Devtember ein tücht. braves, nicht zu junge! I8B26 Mädchen gesucht, w. Berbeir. d. jetzig «eil. Qis. erb. Fra» Lach, Laagebe lll. fhnftm. u. Mtz g. Nied Ob men. ÄeltereS, aultändiges IS032 Wädchon findet bei »amilienanlchiukt dauernde Stellung bet einem alten Tbevaar. Näb. in der läeichäslSiLdesMieii. AnAcig. 2 auterdalt. Ärdetterbeneu vretoiv. A. vrrk Hai-Spedlteae A. Lgachtr, tSileiifliMie. 18868 »141 ftoticr -AUcc 20. Achtung! Gin Irene», weil Aiinfeftc! sT. 4 0» uber- Aablig, zu verkauien. OftiCV» Walltoritraiir 24. 2 prima Reitpferde 6 u. 8 »obre alt. OlewichtS- träger. vorAUgliche Soringer mit gutein Temveram.. »bne Unlugend, leicht au reiten, im ,>äUe einer Moiulniach» obAuq Näb. in der thefchaiis- itellede» llliek. Anz- IH 88 Wrftklaff. Bulle reinrag. Simmentaler 16 Mon. all, iil Au verkauien bei v. Mevaer II.. Nonnenroib. _ »rl Mieden. I8H9B M.Hund.. .:vergvtnllcher au Bababolstr 14, m. Gill uiclieilcv 7.lr*enb«ch aii verkaufen. i8H6T> Bol-Sptd tear 4.1 , Ucker. Wsgruaebnlber iet das Hau* f»arten*traOp 11* za verkaufen oder an vermieten; 7 Zimmer. Manoarrlenrllome u. Zubehör. 3670 qm Garten (eventuell 3 RaupUtxe an Garten- u. BcnrstraBeV (*"• Auskunft erteilt Herr W. Walfel, Liker.ir.8. I. H vllus j. Illlfinbrroolinfn iwitinnttrfftr 5 ivegAugSbaib. tu verk. ob. t nermtetrn. AnAtii Awi'chen II und 12 voriimiagl. EM Am Abbruch de» räeschaii»- danle« Horn. ftrrnA»laft. 'ind abAuqrden alte, gut erhaltene »cnilrr. Türen, Nandeln. 'KbiaOrabre, Trcvvea. alt. Hot». Schau ftaürruairabm. u. deraL (*•* Bebreaeht. lettervlgelekea A f aul, «e i. Frtadrteketr.4». HU Bt» Aum 10. «uguil iollen 128 Herren- und Daneuhreii in NukeL Silber und 0*olb. Negnlaieure.Wecker. Schreib- tilchiibrrn. Ta>chentam»en l Pendule aui Gitocke ichlagrnd A enorm btll. Preii. tetlw iür die Hüllte verkauft werden. Alle» onma Ware. MöiN6 Ott. Koch, Müblitrahe 2. Gin Aweträderiger >06027 Drückkarren am Badnboi adband. gekommen. WleJerbrUger erb. Be- lebixi|. Bebr. Schwan. Hermes Lehr-Inslitut Wett-Aal. Bl Bababalatr.4» Beginn "MS neuer Hnndelskuroe ainl.Äign»! u. 15. Aa««nt. Anmeldungen tätlich. uTTiT Juri erbalten gründlichen Bar- bereilung» - Unterricht Autn keierenäar- Lxameii von vraklischein Juristen u. lanniäbr.slleoelitor. Schnitt s Angebote unter 2470 an de» tlltekener Anieiger erbeten. bei weliaekendar Garant!« unilgün.tltrAi or Kauf- u. MietbediugBng. Stimmung,Reparatur Transport StAndi«e» I.atrer von 250 bis 900 Instrumenten. Bei Miete (44 Fltrentumeorwerb laut besonderer Bedlnsruntr. Stet* «-ebrauchte Instrumente zu jedom Preis. VemtietunKon 2 bis 12 Mark monaülch. Vertretung v.SchiedmayerlSöhne. Steinweg. Ibach, Kaps, Romtnld, Dorner, Hörügel, Spaethe, Ackermann usw. Pianolas Pianola Pianos August Förster Giessen und Licli Bahnhofstr. 65. Toi. 367. Gelegenheits-Kauf in 8841 a (Vorboraltnafsaaterrtckt) für sämtliche trdtu. bfebran- Halten nach bewährter Me idode erteilt erlabr. -Vachin. Schr. Anir. unter 06041 an den («iefs. An seiger erbeten. eaad. phll. ert. während der .Verteil Privalitnnden. SchrittL Angelt unter 054*46 an den (llteh. Anz. erbeten. Welch. Gdeld leibte, tlliigi' iVrau aui Sicherdeil. I»"*. Schniil. Angebote um. >6067 a. d. Wiefiener AiiAeiger erb Christl.-soz. Ortsgr. Deutsch-völk. Ortsgr. Ortsgr. d. Bundes d. Landwirte (aiONNPn. Wir machen unsere Mitglieder aui da» in Soaolag, doa l. A*|. in Kttiooikoasoa uatlnndendc Volks- u. Heimatfest auimerklam und bitten um recht ABblr Beteilig illemein- sgme Bbiabr» 12.»n Ubr. 8010 I»t« Varatkndr. Empfehlungen Reise-Muster dfllwHne r.ur Halft«! Spott b ülig Serie I Damen-M 1. 1.25 Serie !i Damei-Hemd Sk. 1.50 Serie III Denen Hemd Mk. 1.95 Serie IT Damen Hemd Mk. 125 Serie K Damen-Hemd Mk. 2.50 Serie Yl Damen Hemd Mk. 110 Nur prima Stoffe saubere Verarbeitung Prinzess-Röcke Mk. 4.50-7.50 Damen-Hosen Mk. 0.95-2.50 weit ander 1'reU! Kaulhans Giessen 1t HahnhofstraOc 14. Wer krank ist und Interesse lut für fnt« Hausmittel fkeine Armei- o6ct OeheOni- ■itlel ’) mlllft knsienlose icinft! Aufkürang darcÄ: Krankenschwester Marie Wlesks^e S.7% A4eiheMser.il CDsaenlsidst«, SMff*twrr- Ttoptwnf. vn orrhoiden, Blotjirmot. BlsidtTa^t. 5^wid'«}aftind«. Shro- photot*. Rdemwsrkslkanf. nsrwsnlsiasti. 0\Cht. Rhiumi. 6s1lenTtein«, C«b«r-, Diersn-, Btatm- tstdsn. ZsdtsrlirsnhHsit. Hsstdbllgs. ftetfkteo. Rrimc'idim . foB- uni B«inleiden etc. OLU mit natrarÜcheixs Wiesbadener Kochbrunnen- Quellensalz. Ideafctw Ko«motl- kum för Haut- und Haerpflejs. Betts Mu»- kelftarkung ftir jeden Speri Anerk. schmerzlinderndes Mittel bei: Rheumatismus, Gicht, Ischias, Hexen- ichusi.RQckontchmHr* xen, Vsratauchsogen, Cnallsche Krankheit der Kinder. Zu haben in uen Apo- Jlheken und Drogerien. AIL Paurj Ot. p. «bchmltz dt Co.. Wleebsden, Vrrkmuf"*tellen Ei. ß«th, Viktoria-Drogerie in GirtSen.K. Kar*. Zcntral-Droperit» in Gießen, Er**t fffll, Kalsfr-Drofforie In Gießen. Otts Kcbnl, Adler- I>n*K p erie in Gießen. E. H.E.Trapp«, Medir.inal-Dro- srerio zum Krcuzplatz in Gießen.____ l72 l2hv r UritWerfifttei»; Prcgwu* / rdmUM^ für Letxnsvrruclurungtm. fmrMämasr t Frauen getrennte Renlenianjc Uj Prä m ientarife für L ebm»- I wie für Rentenversicherungen} Wmrtrrjüar in oUes f rl e e e re« rumrnrn fOriirrA'epFRfur Dnrwodt. Z.lrnmFretr. s| Wolle. Halbwolle. BaumwoJIe t ewatlen piocNtoottc «chic ferbongen. | Es kosren zu färben: 1 Kinderkleid tOPfq I Bluse 10 f IFrauenWeid 50-75 Pfg. Alle Farben inRäckchena 10 u 25 P/n- äwäwciilicb.beilmovnv-f^tzrn mit ind Scfiutjmorke Tbcfiskopf im Stem'forrt« -1 ^aönhamei^ebrhet^^nJW jf Alt und jung micht dia Erfahrtmg das Original Scfimldt'* Wasch - Moschino un - befttritteo die RmU und daher Im Gebrauch die Billigste Ist Mehr als '/• Million bereits Iteliefert 7 r • Verkaufs^ ^ -stellen weist nach C. Koch, Berleburg RcDStarlrac A 1 Rol-t kJ viafe Bcjldampfer 'bos >- J ' - _a ■VcraanadirektV4 inu \ntworpenj Bestes Kosmct.kum i.W elt. z.Pfle£ed.Pflße, kein Wundlaufen. . kein Geruch mehr. I Von Irztl.AutoriUtsehr | empfohl. ZuhabeninalL l )roK.a.Apoth.pTeisMl.- wonicht erhlltl. erlieg. Einsdz.v.M Versand direkt v Pabnk K^taBftMSdTdW I KtbettttttBitiaSntHnpc«, CB. dalatia tu «tt^ta, Brabenstrahe 7. (- Oülllttl ta Taufe»df % Roadier ..... käs«»«- L. des •: E i. j«v.5d«r T:t«H«|Ur w 7.60 S >T«Hir ÄAneßr X 10 — ri .. Aetfrrlfattrr .. 13 ^q E. Köllep. Broehsai ^F ^dstul« Chauffeur-Schule ^eqr 1904 Mainz Tätf-040 5 fawl. brarfacW Lehranaalt mit coro. 5teIienA«7n>nl.PuEp-grälia. Visitkarten „ liefert billigst Brübl iriic Uuiv. Truckcrei flltcücu. Neueste Meldungen. Amtliche Meldung des Wolsschcn Telegraphen-Bureaus. , Berlin, 31. Juli. S. M. der Deutsche Kaiser hat aus Grund des Artikels 68 der Neichsdersaffung das Reichsgebiet ! mit Ausnahme von Bayern in den Kriegszustand versetzt. Für Bayern gelten dieselben Bestimmungen. ls I Berlin, 31. Juli. Ans Petersburg ist die Nachricht des deutschen Botschafters emgctrossen, daß die > allgemeine Mobilmachung in Rußland angeordnet worden sei. Daraufhin hat L. M. der Deutsche Kaiser den Zustand der drohenden Kriegsgefahr besohlen. S. M. der Deutsche Kaiser wird heute nach Berlin übersiedeln. Frankfurt a. M.. 31. Juli. Als militärische Maßnahmen kommen bei drohender Kriegsgefahr in Betracht: 1. An der Grenze und zum Schutze der Eisenbahnen erforderliche Maßnahmen. 2. Berkehrsbeschränkungen der Post, des Telegraphen, der Eisenbahn usw. zugunsten des militärischen Bedarfes. Weitere Folgen des Zustandes der drohenden Kriegsgefahr sind: 3. Erklärung des Kriegszustandes für das ganze Reichsgebiet. 4. Verbot über Veröffentlichungen von Truppenbewegungen und Verteidigungsmitteln. Der Kriegszustand ist gleichbedeutend mit dem Belagerungszustand in Preußen. (Artikel 68 der Reichsversassung.) > i j \ \ I \ \ I A— Jf I