Nr. 168 Zweiter Blatt 164- Jahrgang Erschein! täglich mit Ausnahme deS Sonntag?. Dre „Gietzener Familiendlätter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchemlich beigelegt, das ..Rreirdlatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweunal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Cberhetzen Dienztag, 2l.IuN M4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäls - Buch- und Stelndruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: ^OKül. R edaktion: && 112. Tel.-Adr.: AnzergerGreßen. Line Erklärung der türkischen Regiernno. K on ita n t in o pe t, 19. Juli Der heutigen Sitzung der Kannner rvvbmen sämilicke Mitglieder de? Kgbinen? de,' Der Minister des Innern Taliai Bei verlas die Rcgieruiigs erkläruug, in der an die unglücklichen Berdälinissc. unter denen da- Kabinett Mahmud Scheikrl Pascha die »Regierung über nahm, errnnerl wird, iowic an die »Bemühungen dieses Ka lmicttS für die Vervollkommnung der Armee und den Abschluß winschotilich»'r Adtommen mit den Großmächten. dle dem »lande neue Einkommen sichern werden und an den endgütigen Adichluü des Ucbercintommens, von ivelchem die finanzielle Zukunft der Türke, abtängc Die Erklärung erinnert dann an die Eroderung Adrianopels, deren moralische Wirkung viel grüner gewesen lei als die materiellen Vorteile, die das Land, dessen Prestige sich durch die Wirren und Niederlagen bedeutend verrmgert balle, M der ledigen verbälinismoßig ledr bedeutenden Höhe empor gebracht dabe, die bewies, daß die Armee, die man ,n der Zersetzung begriffen ikähnte, ihre patriotischen Eigenichaitcn bewabrt und ihre militärische Ebne, die verloren gegangen, imedcrber gestellt bade. Tic Erklärung zähl! dann die in »Angriff ge iiommenen Reformen auf. rnsbesondere das Gesetz über die Ber walrung der Wilaiets, die »Abänderung des Zivil und Straf Prozeßverfahrens, die Errichtung von sfriedensgerichten, ferner die »Bakus-Reformen, die Schaffung einer Eskai-Bank. landnnrt sck>af!licher Bmilen sür Bodenlredit und landwirtschaftlicher Wirt sckraitsgenossemchaiien und BollSbanken. Heber dre Armee sagt die Erklärung: Ta wrr uns genötigt saben, so rasch al? möglich die »Ausbildung uns Erziehung der Armee zu vervollständigen, Kalnm wir aus Tculichland eine sehr grase und sehr nichtige Mililärmiffion berufen. Wir glauben erklären zu müsse«, dar die Persönlichkeiten, aus denen die tllilffivn besteht, lich ihrer Ausgabe mit grobem Pflichteifer wid men, der volle Würdigung verdient. Die Rcgierungserklär,in« kündigt weiter die Wiederberstellung der Wrvrvrlicki iür alle Ottomanen sowie die Berkürzung der Dieuslzeri aus zwei Jahre an, um die llnzunaglick ketten auSzw gleichen, die daraus für das Land in winichaiillcher Beziehung entstehe» könmen. lim die bedrohten Küsten und Inseln zu oer leidigen, mutz der Bestand der Flotte erhöht werden. Zur In liir.ikiron und Reorganiiakion der Flotte engagierten wir englische Marineoffiziere und ordeiien mit löblichem Eiter an der Betvollkommming unserer Seeslrritkräste. Weiler heißt cs dann IN ^»r^ Erllärung: Wir eusialien unsrrc Kräfte Air' Lösung der Jnscllrage >m Rahmen der Erklärungen und Versicherungen, die in der Thronrede eniballlm sind. Unsere Beziehungen zu den besrenndeie» Großmächten sind nach wie vor herzlich und dürsten des iriedlichen Einvernehmens, die von Attentate ffnxjefhftet worden. In Vien sage man, der! Ein Teil der Bogolsbergcr ledigen Burschen, n. sonst in der Land- __I »r. i r» \A\/t r. n m I t'lJi'ri’iinMi ni'tvi, .1 fYi ei lii-1 i rli tu T i i'rcki dank der allen Seilen gelicserl werden, weiter in diesein Sinne entwickeln liniere wiederte, gestellten diplomakischen Beziehungen mrl den Nachbarsiaaien schreiten aus dem Wege »er Besserung iort. Die Erklärung schließ! mit der Mitteilung, daß die Negierung so bald nne inöqlich sich UNI den Ba» dee ^Schienenwege bemühen werde, deren Kanzeiiionen bereits vergehen sind, und dag sie terner für die Ausiübrmrg von Bewässerungsanlagen sorgen werde, da- mil das Land in den Lttand gefetzt werde, in der Zivilisation Iort- zm'chreilen. schließlich wird noch ein,' Verfassungsänderung an- gekündigt, duvch die ein besseres Gleichgewicht zwischen den politischen Gewalten hergcstellt werden soll. Im senat ve^aS der Finanzminister Dschavid Bei die Regierungserklärung, zu der mehrere Redner das Wort nahmen. Am Schluß der Sitzung sprach der Senat seinen Dank und leine Gcnug- tuuna icher die Regierungserklärung aus. Die Erklärung in der Kummer wurde mit anhaltendem Beiiall aiiigenomme,. An die Regicnrngserklärung knüpfte sich eine Aussprache. in der mehrere Redner unter ledhaitcm Beifall und mir bewegten Worten der Regierung Lob zollten, da sie Adrianopcl zurückerodert und fftt die Türkei geretlet hätte. Sic radelten dagegen heitig das Kabinett Kiainzl und alle icne. die das Unglück der Türkei oericknildet haben Der Grieche Emanucl LndiS druckte seinen Tank sür die Wredereinnahme AdrianopelS auS. Er oer- longte. daß die Regierung Sicherheiten biete, daß die 12 Inseln unter otiomaniiche Herrschaii zurückkehrten, ferner daß die Regierung auch in Sniurna und den übrigen iKebietcn für Aurrechter- baltung der Ordnung sorgen solle. Die Verfolgungen der Griechen kompromittierten die Grundsätze, die zur Wiederherstellung der Verfassung gefühtt haben, ohne die die Türkei nicht gerettet werden könne. Ter Präsiden! bemerkte, daß der Absatz in der Regierungserklärung. der die Inseln betresse, sich aus alle Inseln beziehe. Daraus inurde die Debatte geschlossen. Bei der Abstimmung enthielten sich die griechischen »Abgeordneten bis auf einen, der gegen die Regierung skimmia, der »Abstimmung. . Zur Wiederwahl Rnöpfflers. Straßburg, 19. Juli Zu der Meldung, daß der Statthalter der »Wiederwahl des »Bürgermeisters Kwöpsfler in Zchbern seine Genehmigung versagte, schreibt die „Straßburger Post" u. a.: Tie Nichterncniiung kann nicht nur aus gewissen Einzelheiten heraus beurteilt werden, sondern aus dem lieferen Grund, daß der TlipuS des zweideutigen Elsässers, der äußerlich ein lonales und persönliches Verhallen und in amllichen Stellungen eine gewisse Zurückhaltung zur schau trägt, einen rückhaltlaicn Anschluß an das Deutsche Reich aber nicht fand, aus den öflent- lichen »Aemrern Elsaß-Lothringens verschwinden muß, wenn die Verhältnisse in dieiem Lande gesunden tollen. Ter Mann in Elsaß-Lothringen, der osten sagen kann, Kmopffler sei ein Förderer des deutsche» Gedankens und so ein ernwandsreicr Bürgermeister, muß wohl »och gefunden werden. Ist er cS aber nicht, so kann er auch nicht »Bürgern,eistcr in Zabcru bleiben, dazu lml der Fall Zobern die öfieniliche Meinung in'Tenischland zu sehr ausgewüblt. Tie Nichicrnennung KNövfilerS ist der »Prüfstein für die Politik des Statthalters von Dallwitz. Es kann ihm nicht gleichqickttg sein, daß er damit die elsaß-lothringische Zen- trumSvartei, die in ihrer Mitte eine Anzahl lonaler und zur M starben Am deutschen Sinne bereiter Männer zahlt, und mit deren polinicher Biachi er rechnen muß, vor die sehr schwere Frage ftelli, ob sie wegen Knöpffler der neuen Regierung ihre Milarbeit nun verweigern toll oder nicht. Daß der Statthalter nicht den Opportunitätsstandvunü eingenommen hat, sondern der polittschen Zwrideuttgkeit in nottonalrr »Bcziehung den Kamps ansagt, muß ihm die ehrliche Sbmvathie aller Tentschaesinnten Elsaß-Lotb tinqcns slcheru, die riulholtlos auf die Seile der Regierima treten, ivenn sie ohne Rücksicht aus Sonderwunsch,- und Elesälligkeiten gegenüber den Parieüm eine dcutschnattonalc Gesinnung, die wohl vereinbar mit dem gesunden und echten elsässsschen und loth- ringischen ParttkulariSmus ist, als »Vorbedingung >nneS ersprießlichen »Wirkens in den öffentlichen »Aermern Elsaß-Lolhringrns verlangen. iraftrc Schulttige sei in der österreichischen 'Gesandkktvaft I wirtsckian abkömmliche Personen gehen alljährlich in „T reich", . .» <12.1 , ,1 ^ ^ /TI f ,1,1*' .... W.,'tm »ll^t f-.MT HIT» h.'lTrT »II TT »,'11' ilf Mrt« ikr.'rt Krtr. in »Belgrad zu finden. — „Trgovinski Glasnik" meint, es läge ini Interesse Serbiens und Oesterreich-Ungarns, den (»»chstcszusland des östt-rce,chischen Legationssekrctärs v, Slorl zu übernrachen Tie österreichischen Manöver a» der serbischen Grenze. »Belgrad, 2V. Juli. „Piemont" verösjcntlicht einen Bericht lU>er die letzten österreichischen »Manöver an der bosnischen Grenze, jn ivelchem behauptet ivird, daß Viesen die »Annahme eines .Krieges Mischen Oesrerreich-Ilngar» und Serbien zu Grunde lag, und daß sie mit dem Ergebnis endeten, daß die österreichische Armee sich nur durch eilige Jlucht über die Donau rettete. Ferner verössentlicht das »Blatt einen angeblichen »Bericht aus »Agram, worin dar gelegt wird, daß dort sogar die Schultinücr über die Einheit der Südflaoen unlerrichtcl werden Das Blatt bringt Schulauffätze und Gedrchle, in denen die Serben zur »Be sreiung ihrer unterdrückten Brüder aussordern. Line neue Reoolntion in Mexiko. Mexiko, 19. Juli. General Pascal Orozco begann nördlich von Aguas Ealicntes mit 4090 Btonn eine »euc Revolution gegen die Bundesregiernng und wird hierbei vom General Franziseo CardcnaS nnterstützt, der sich bereit inacht, in den Staat Michoocon cinzudringen. Veracruz, 19. Juli. Der Dampser ,Citn os Tampico", der die norwegische Flagge sührt, wurde von den Konslitntiona- Itltrn angchalten, als er von Tampico nach Caloeston ab- fahrcn wollle. Ter Grund zu dieser Maßnahme wai> die Weigerung de- Kapitäns Odlfell, den früheren General der mexikanischen BundeStriippen Inan VnSauez und seine zwei Begleiter anSzuliesern. Die Konstitutionalisten behaupten, daß VaSguez und seine Begleiter an eine,» Gelddiebstahl beteiligt gewesen seien. VaSquez ivandte dagegen ein, daß die slonstitutionaliilen diele Beschuldigung erfunden hätten, nn, ihn verhaften und erschießen zu können. Odlfell trat ihm hierin bei und bat de» Admiral Mayo um Schutz, Mapo lehnte dies ab mit der Begründung, daß die »Behörden von Ta,npico innerhalb ihrer Befugnisse handelten. Der Kapitan beharrle bei seiner Weigerung, VaSquez auSzuliesern, DaS Schiff wird deshalb noch im Hafen scstgehalten. Gcsterreich uni» Zerbien. Serbische Angriffe gegen Oesterreich Ungarn. Belgrad. 20. Juli. »Verschiedene »Blätter verössent- lia;en heftige Angrisse gegen Oesterreich-Ungarn und den z.sterreichisch-ungarrsche,i Gesandten v. Giesl. — „Mali Jour^ ^nal" verössentttcht einen »Bericht, in welchem es heißt, «Princip sei von oslerreichisch-ungarischen Agenten zu dem Au» StaSt und Lantz. Gießen, 21. Juli 1914. ” Ernennung, Ter Großherzog hat de» Fcrstasscfior Karl Blitz zu Friedberg zu», Forstaisistenten ernannt. " Auswandsentschädigung für Unteroffizier- schüler, TuS König!, preußische KriegSministeriuin hat über die Gewähr von Aufwandsentschädigungen sür Unierosfrzicr- schüler folgendes bestimuit: Die lluterosfizierschüler gehören zn den Militärpersoncn deS FricdenSstandeS, Sie befinden sich vom Zeitpunkte der Einstellung in eine Unterosfizierschule ab in Erfüllung ihrer gesctztichcu aktiven Dienstpflicht im NeichSheere. Hieraus folgt, daß die Unterofsizierschülcr bei Beurteilung der Zuständigkeit der Aufwandsentschädigung im Sinne deS § 1 der BundeSratSbcstimmungen vo,n 28, März 1914 in Betracht gezogen werden müssen. Dagegen komnien hierfür Unterosfizicrvorschüler nicht in Frage, weil diese zu den Militärpersoncn deS Friedensstandes nicht gehören. — Die zu einem Antrag aus Aufwandsentschädigung berechtigten Angehörigen können also die bei einer Unterosfizierschule ab- gelcistetc gesetzliche Dienstzeit bei der Gcsamtdienstzeit ihrer gedienten oder dienenden Söhne mit in Anrechnung bringen, "DcrVogcllchuhverelnsürdasGroßhcrzog- tum Hessen schreibt uns: Es ist eine von allen »Bogelschühein vielfach beobachtete und beklagte Tatsache, daß die besten Bogel- schutzinaßregeln am meisten von denen^auSgenußt werden, sür die sie nicht beststnint sind: von den spalzen. »Nicht nur, daß sie sich im »Winter aus den Futterplähen an, iveitesien vorwagen und die edlen Waldvögel, insbesondere die »Meisen, verdränge»: auch die aufgehängtcn Nisthöhlen iveidcii anstatt van den Messen, Trauerst,egenschnävvcrn,^ Wendehälsen, Gartenrotschwänzchen, in großer Zahl von den Svalwn bezogen. Jede Vermehrung der Sterliiig-flnnüen bedeutet aber eine Schädigung der übrigen Vogelwelt. ^ Wir empfehlen daher den Vogclireunden für de» »Winter die Sperlinge abzuichießcn und im Sommer in aufgehängten Nisthöhlen, womöglich alle »Monat einmal, zu revidieren und Gelege der ungebetenen Gäste rücksichtslos zu entfernen. Wie so viele Tiere, so l)aben auch gewisse Bogelartcn unter den falschen Porurteilen der »Menschen viel zu leiden, so wird den Kohlmeisen, den Rotschwänzen und Fliegenschnäppern zur Last gelegt, daß sie die »Arbeilsbienen ioegfangen und die Imkerei schädigen. Bezüglich der Kohlmeiic kann zugegeben weiden, daß einzeinc Individuen im »Winter die »Bienen auf das Flugbrett der »Bienenkästcn lochen und dort veriveiien. Jndeß verliert sich diese llnatt sehr- bald, nachdem man mit der regelrechten »Winter- süttcrung [Sanffamen, Sonnenblumenkerne u. ähnliche--' begonnen Hai Hinsichnlich der Rotichwänze und Fliegenschnäpper oagegen ist der erhobene Vorwurf ganz und gar unbegründet, wie genaue Beobachtungen und wiederholt vorgcnoiinncnc llnlersuchungcn des MageniiidallS ans das Pestimmieste dargetan haben. Lediglich die schädliche» Wachsmotten werden von diesen »Bngeln vertagt, wenn lic iich in der Nähe des »Bienenstandes auihalten: »ielleichr auch — während andauernder Näfieperioden — die unbcwehrten Drohnen, aus die aber jeder Biencnwirt so wie so gern verzichtet. So sind die genannten »Bogelartcn nicht nur nicht ichädlicki, sondern direti nützlich. Das gilt von dem Fliegenschnäpper auch nach der Richtung, daß er samt den schlvalben sich am eifrigsten bei der Vertilgung der Fliegen beteiligt, die bekanntlich bei der »Maul- und Klauenseuche den von de» kranken Kühen abge- sondetten Speichel aus die gesunden überrragen. Auch aus hv- gienischen »Rücksichten verdienen diese Vögel also seitens der Landwirtschaft die weitgehendste Hege und Schonmig. ** Das Großh. Hessische Regierungsblatt Nr. 18 vom 18. Juli bat folgenden Inhalt: 1. Gesetz, die LoS- gescllschasten, die Veräußerung von Jnhaberpaoiercn Mit »Prämien und den Handel mit Lotteneloscn ^bettestend. — 2. »Bekanntmachung, die städtische elcktttschc Sttaßenbahn in Gießen be- lrefscnd. ** T ie »Bo gelSb er g cr gehen in „T resch". Daß rn der »Wcitcrau und Rheingcgend die Getteideerntc bald näher rückl, wird setzt im hohen VogelSbergc, wo man damit noch weit zurück ist, aus eine gewisse Art M» BeirmNejn gebracht. wie cs vier im Volksmund heim. An dieie ist von ihren oor- lährigen Brotherren, den Dreschmaichinenbeiigern der »Wetterau und Rdeingcgcnd, der Ruf ergangen, sich bereit zu halim, bei einigermaßen guter »Witterung könne man etwa in 14 Tagen mit Treschcir bcgrmicn. ** Grund st ücksvcrkchr. Grunds, Icke zu Trars- Vvrlosf, die aus den Naimn, des Jodam Heinrich Jakob und Ehefrau Elisabtthe geh. »Becker von Trais-Horlofs, iKesamiMü der ErrrmgenickiastSgemeinichast, eingelragen waren, sollen Freitag, den 25, sevleinber- 1911, »achmitzägs 2' Uhr, auf dem Ratdaus in TraiS-Öorlofi >m »Wege der Zwangs - vollstteckimg versteigett werden. Ter Versteieerungsvermerk >ü am 2f> März 1914 in das Grundbuch cingcttirgen worden " GütcrrechtSreglstcr. Errungen scha st }■ gemc in i cha f t haben vercnibart: »Adolf Statt und dessen Ehefrau »Berta geh. Erk zu Glashütten. Landwrtt Karl Schäfer II und seine Ehettau Enrma geh Rüger in Zell, Landlvirt Hernttch Dre hl und dessen Ehefrau »Margareta geh. lGeßner in Grebenau, Landwitt Heinrich Korell und dcljen Ehefrau Lina geh. Fink in Tchwabenrod, »Dilb. »Bartelll. und dessen Ehefrau Emilie geh Müller zu Borsdors — Gütertrennung: Brcnnmeisler Waldeniar »Börse und dessen Ehefrau Ehristma grb. Zinrmermann zu R i e de r - Fl o r sda d t, Kreis Büdingen. OWallcrnhauicn, 18. Juli. Bei derBeigeord- netenwahl wurde der Landwirt L. »Aß muß mit 103 Stimmen gewählt Die Gegenpartei hatte von der »Ausstellung eines eigenen Komdidateii »Abstand genommen. Kreis Schotten, Z. Hartmanns ha in, 19. Irrt, Hartmannshain, das noch vor kaum 10 Fahre» als fast unbedeutendes Fleckchen Erde galt und nur durch die Lmnmcrsrische bei Gastwirt Schmatbach in wenigen Kreisen bekannt mm, hebt sich nun immer mehr. Es ist dies ohne Zweifel darauf zurückzuführen, daß es jetzt von der Oberhess,scheu Bahn Lanterbach—Stvckherm benchrt wird. Neben eiiTeni stets herrschenden Fremdenverkehr macht sich nun auch eine rege Bautätigkeit bemerkbar. Ein »Bahumeistergebäude erbaute mau voriges Jahr und in diese,» Fahre ersteht Oberhaid des Ortes eine PrirnllNTvtinung. Ein zurzeit hier in swnnner. frische weilender Ossenbachi-r »Polizei tommissar erwarb sich gestern ein Grundstück unweit des »BahnhvscS von dem früheren Beigeordneten für 800 Blark, welches er mit einer Villa zu bebauen gedenkt. X Unter-Seibertenrod, 20. Juli. Zu der von den beiden Nachbargerneinden Oder- und Unter s-eibertenrod gemeinschaftlich anzulegendeu Wa sserlcitung srnddiescr Tage, lurz narl) der Heuernte, »Bohrungen rn der l 3 bis 5 Uhr nachm, besuchen können, während K u r k a r t e n b e s i tz e r ain ganzen Tage freien Zlltritt haben. tfterfcfeufaal. * Bietzen, 18 . Juli. (3 ci) ö ff cn fl et l cf) t.) .Ihrer Freundin b i e Uhr mit Sette“ gestohlen hatte da» ,»g«nd- liche Dienstmädchen Louise Sch. von hier. Sic ist reninülig und geständig und erhall die Straie de» gerichtlichen Verweises. — Wegen Sachbeschädigung >,. Ruhest ör» nq erhielte» der Kaniinann Fritz I. und der Tapezierer Karl B. beide von hier je Geidstrasen von 10 und 6 Blai-f. Sie Hallen in der Mühlslrabe in der Nacht von 1 . ans den 2 . Pfingstseierlag i» lauter Weise Lieder gesungen und einein Anwohner daselbst — als sic von diesei» durch eine „falte Tusche' vertrieben wurde», 2 Fenster e,n- geschlagen. — Das jugendliche Dienstmädchen A. W. von hier ließ aus dem Wartezimmer eines hiesigen Arztes einen dort niederge- stelllen Schiri» niitgehen. Sie kan, mit dem gerichtlichen Verweise davon. — Wegen Vornahme »nzüchtiger Handlungen muß der ledige Schneidergeselle Karl M. von Beuern aus 1 Mona l ins GesängniS. I Woche UntersuchungShast werden ihm angerechnel. — Aus die schiele Ebene geraten ist der Hausbursche Wilhelm W. von Klein-Linden. Stand er doch heute wegen Diebstahls, Betrug, Betrugsversuch und Unterschlaguiig vor Gericht. Ohne Stellung und Geldmittel lebte er, seinen Unterhalt durch unredliche Art verdienend. Einem bekannten Tienst- mädchen unterschlug er einen ihin überlassenen Fingerring. Einen, Zechge, , offen' stahl er de» Ueberzieher; den Wirt prestte er an zenen, Abend uni die Zechet bei seinem Zechgenossen versuchte er außerdem 5 Ml. zu erschwiiideln, trotzde,» er völlig mittel- und slellenlo« war. Selbst seinem Bruder stahl er Schuhe iu>d Kleidungsstücke Mit 3 Wochen K es a m t g e sä n g n i sfl r aI e, woraus 2 Wochen Untersiichungshast angerechnet wurden, büßt er seine Talen. — Wegen P s a u d v e r st r i ck u ug erhielt der Kaui» man» Wilhelm £>. von Gießet, z. Zt. in Fraukiurt eine Kcldstraie von 21 Marl. Seinem hiesigen Logierwirt ließ er — als er nach Frankiurt in Stellung ging — zur Eicheruug ieiner Logisschuld eine Kassette mit Inhalt »n Werte von LY Mk. in .Psand' zurück. In Abwesenheit des Wirtes eignete er dieselbe sich wieder an. Der ivegen B e i h > l s e augestagte Handlunqsgehilse Wilheln, Sch. von hier wurde srcigesprochen. - Ei» ländlicher Don Juan ist der Weißbinder H. S. von Garbenteich. Im Oktober v. Fs. stieg er nächtlicher Weise bei einer Witwe iu das Schlai- ziinnier ein und gab durch sein Verhalte» und durch Reden zu erkenne», daß er in .Liebesabsichten" gekommen war. Aus de» Lärui der Frau und ihrer Kinder entfernte er sich wieder durch das Fenster. Sei» »Liebes,verden* kommt ihm heute teuer zu ftetien; wegen Hausfriedensbruchs und Beleidigung erhielt er eine Gesam tg esä„qniSstr aie von 4 Monaten und 2 Woche». In der Hauplverhandlung bestritt er noch entschieden, der Tater gewesen zu sei», erkannte aber das Urteil soäler an. Er ist ivegen Sittlichkeitsvergeheii bereits niehrsach vorbestrait! Paris, 20 . Juli. Das Bankhaus Perrier, da» vor einigen Monaten eine türkische Schatzscbeinanleihe ausgegeben halte und wegen deren versväteler Anineldnng vom Firkus zu einer Geldstrafe von vier Millionen verl,rteill worden ivar, hat, wie der Jinanzminister Noulens aus Ansrage emes Tepiitierte» im Amtsblatt verössentlicht, gegen das Urteit beim Zivilgertcht Einspruch erhoben. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gietzener Fleisch- und Brotpreise am 20 . Juli 1914 . Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise tu Gießen Ochse» Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 64—88 A!k. >/, Kg. Schlachtgw. 68 98 Vs. V, - 52-60 . Kg. 86-96 Äp -/, . 80-84 . '/. . « 0-80 . Getreidepretfe in Mannheim Drotpreise iu Gießen Weizen 100 Kg. 20.50 - 21.50 Mk. Roggen 100 Kg. 17 . 00 — 17.78 Mk. Weißbrot 2 Kq. 62 Bis. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Psg. QaudcL — E ss e n e r Steinkohlenbergwerke. Tie Kohlen- iörderung im ersten Halbjahr belriig 1 107 463 t saegen 1258 254 r iii, gleiche» Zeitraum des Vorjahr») Die Brikettherstellung 340035 t <421 808 t.) Der Reingewi»» beträgt Mk. 1874 348 <2 83 7 222 ). — Grube Prinz von Hesse». Ta die Versuche mit der nabe bei der Grub« Messet gesunde»«» Braunkohle noch iveiler tort- gesetzt werde» sollen, hat da» Konsortium seine Verlängerung bis 1 . Juli 1815 beschlossen. — Aus dem deutschen Schutzgebiet hat unsere größte deutsche Hasenstadl Hamburg, nach ihrem handeisstatischem Amte im letzten Jahr 1 700 000 Toppelzenlner Ware» im Werte von Mk. 82 300 000 eingeiührt. Märkte. Gießen, 21 . Juli Marktbericht. Aul dein heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Wund 1 , 05 — 1,15 Mk.: Hühnereier 1 Stück 7—8 Mg., 2 Stück 00 Psg.: Enteneier l Sh 3 Pig., 2 St. 00 Pig : Gänseeier 1 St. 0-0 Pig. 2 St. 00 Big.: Käse das Stück 10—12 Pig., Käsematte 2 Stück 5—6 Big.: Tauben da» Paar 1 , 00 — 1.40 Mk., Hühner das Stück 1 , 50 — 3,00 Mk., Hahnen das Stück 1,50 - 3,00 Mk, Enten da» Stück 3 , 00 — 4,00 Mk., Gäust das Pld. 00-00 Pig-: Wellche 4 — 5 Mk: Ochsensteiich das Psd. 86 —86 Pig., Rindfleisch das Psund 30 - 84 Psq., Kuhfleisch 80 Psg., Schweinefleisch das Piund 60 — 80—10 Psg, Kalbfleisch da» Pid. 80-84 Psg., banuuelfleisch das Pid. 70—88 Pig.: Kartoffeln 100 Kg. 8,00 bi» 8,00 Mk.: Weißkraut das Stück 25—30 Vlg.: Zwiebeln der Ztr. 20 , 00 — 25,00 Mk.: Milch da« Liter 22 Plg.: Aevlel der Zentner 00-00 Alk.: Birnen das Piund 25-00 Psg., Nüsse 100 Stück 50 Pig-, Kirschen das Pld. 20—30 Pig., Erdbeeren da» Psd. 50 bis 60 Psg., Walderdbeeren 1 Liter 80—90 Big., Heidetbeereu 1 Liter 36—40 Pig. Himbeere» 1 Liter 50 —60 Psg., Stachelbeeren 1 Pid. 10—15 Psg., Johannisbeeren rote 1 Pid. 15—26 Psg., schwarze 1 Psd. 15—20 Pia., Erbsen 1 Psd. 15—20 Psg., Bohnen 1 Psund 20—30 Pig. — Marktzeit von 7 bi» 1 Uhr. FC. Wiesbaden. Biehhos -Mar k tb ericht vom 20 . Juli. Austrieb: Rinder 258 lOchsen 71 , Bullen 29 , Kühe und Färse» 159 ,, Kälber 387 , Schate 83 . Schwein- 1013 . Preise sür 100 Psd Geichäst: Ruhig, Ueberstand. Lebend- Schlacht- C cfii jt. gewicht Vollfleisch sge. ausg emSstete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren .... Junge, fleischige, nicht auSgemästete und ästere mrsgemästete............ 47—60 Mäßig genährte junge und gut ge- genährte ältere ......... 33 ut l c n. Vollfleischig«, ansgew, höchsten Schlachtw. Vollfleischige, jüngere.......... 37—40 Färsen. K>i h e. Vollflesschlge ansgemästete Färsen höchsten Schlachtivertes........... 45 -30 Mk. Mk. 48-51 85 —60 47-50 84-89 42-46 75-83 40—44 65—75 37-40 66-68 45-50 94-90 Vollflesschlge au »gemästete Kühe höchsten Schlachtwert«» dl» «u 7 Jahren . ... ■ A eitere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jünger« Kühe......... Mäßig genährte Kühe und Färsen , » • Gering genährte Kühe und Färsen..... Kälber Feinste Mastkälber........... Mittlere Mast- und beste Saugkälber.... Geringere Mast- »nb gute Saugkälber . . . Gering« Saugkälber.......... Schale. Weidemastschale i Mastlämmer und jüngere Masthammel . 44,00 Schweine. Vollflesschlge Schweine von 80—100 Ir? Lebendgewicht ........... . . . Pollfleischige Schweine unter 80 kx Lebendgewicht Pollfleischige Schwein« von 100—120 Ir; Lebendgewicht .............. Vollfleischige Schwein« von 120—150 kg Lebe»)» gewicht.............. FeUschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 38—41 68-78 40-43 76—80 83-84 62*—66 29—32 68—60 62-64 103—118 54-57 90 96 50-54 ?: — »> 45—47 7 — 8 ) - 45.50 92—91 45 n 58-6 > 44 45 5 i 58 46 48 58-60 44 - 45 V» 56 -57 40-43 50-54 Müllcrsche Badeanstalt. Wale rwärme der Lahn a »r 21 . Juli i 7 ’ R. Meteorologische veobachtungen der Station Siehe». iS.* 2 »Ii 1911 pif O-w Z, jo ff a% to if i ff! lili COrfi | 5 £ Wetter 20 2**1 740,7 26,7 10 9 42 SE 2 2 Sonnenschein 20 1 9 tl : 741,9 21 . 7 " 742,6 20 3 14 2 80 0 0 0 18 7 12,8 79 w i 5 Sonnenschein Höchste Temperatur am IS.—20. Juli 1911 --- -f- 26,9“i Niedrigste . . 19.-2). . 1311 = + 12.8°. Niederschlag 0,0 mm. _ Verantwortlich für den politischen Teil i. B.: R. L a n g e. Das Esten unserer Lieblinge im Tommer. Viele Mütter sind der irrigen Ansicht, daß für Heranwachsende Kinder viel Fleisch nötig sei. Ebenso nahrhaft, aber weit gesünder, namentlich im Sommer, sind leichte Mondamin gekocht mit Milch und Eiern. Einige dieser nahrhaften Mondamin-Gerichte sind Eier-Milchflammeris, Fruchtsaftpuddings und Aufläufe. Im Sommer sollte man recht oft den Kindern solche leichten und bekömmlichen Speisen geben statt der schweren Fleischgerichte. Viele erprobte Rezepte enthält das .B'-Büchlein, gratis und sranko erhältlich von der Mondamin- Ges. m. b. H., Berlin 6 . 2 . von hervorragendem Wohigeschmack von grosser Bedeutung für die Gesundheit Natürliches Literatur durch die Brunnen- Inspektion in Fachingen (Reg.*Bez. Wiesbaden). s e © « 3 ---.s e>£sf||k -3 1 5 rs Hs; 6- ' 1 S'o ” * 2 . -^>-2 Cr 33 21 er S | = «b irs; w 7^1 Ecf® 33 ©‘•S. O ? 33 -gt 11- f|5- = Sf'S-g |h Ü Ei g g 1 a 5-|f “ = ^ Ä-- £-- 2 . c » o ; | D S »Z 5 3 I« == o* ^ 'S s :3 3 > 12 -=s 5 . "2 = § 3 § l s.bh nr z 1 2 s cm I —E=‘ s -S 1 -s:2 3 iS s® 3 S 3 S' - Ls TZ srs ° -> r ‘S,S' = s-zr fl f «fg fSZ ' er* «r — » k 2. n » 2 2 . 5 ^ ; & 3 ^ * „ | S g'S oc- o 4 - 4 » S» o Sd W u -t- oc LA Oü ^ a*^ 5 2 .^ Z D or S - g 2 2 - 3 * o 3 , § ^ tfl A s ^ E ST. r " o r _ -• o ö o o ® r : 3 S §" •SäI Z ° Z s a Jcc E et ^ ^ g s «■ 50 “ 2 = 3 => — - 3> «2 3‘ — 3 « g o 2 o- c or 2 ' 5 ^ < = r !T« or 7 - 5 . - ° - Z ; = *■ -3~ 3 f2r^^rg= 3 g gff ■~ 3 sf = er S: ^ tO ” 2 O « 2.2 00 ^ cs c o h- AH = 3 2 —. o a -3 ^ S 'T 2 2 SS 2 8 gi = ? ~ O ^ cn 2. CC 3 2 »3 S ” ^ 2- S: "SS' o ® | 3 2 - Vo f 1 * Ir« ** § » o « er ^ 5 ° SS 5 ^ ZT o -a - V. ii c “ cs ei i h Cf o »'S Li ~ 2 . 5 *. «2 o = --- § t g -45 r 5 3 «§ (2 2 ST ei' s „ * r 3 a ^ 3 . = L r 3 _ ifi «Tr 7 . S = 5 , g § S » zt ^ co 2 "* 2 » | 5 2 '^ -r? ^ öS- Sri? " ^ ~« gse iS = s 3 » e » JW 2 = CT» ^ L^S r Ss*; 2 . * 3 * n tflff ? 3 “' 2 ‘o '2 o ? -ZZ-stS 3 z%~l& |.= sf|Sg 2 : 5,3 —äi 5 3 ~S-f 3 g «e» 3 2 .B « ^ 3 'as V o £ ä= s* ® S|;Jf 2 - * iß 3 2 Jg) o23o^ 2. | ^0-0 - §S -3 S'O- A <3 2 0 —, $'?'? r - «« S 5? H.Ö3 |o •Md SS "i’r. =73 ““-Rr- - J3T-= 2 !s- - 32 , ^ © = 3 7T cro 2^ - Ä -2 2® = AT 2-2 o 3 De; § ö d-? 3 7 . 2 . * S . 2 »2 SfS. 5 - “r- s- äff 3. _-S V •’fca'S 3 s , r a- tr g ss 5 = Z or ^ g fS o' 5 ' ~ «2 fl! “ 0-3 M !Q r> ~ s 3 S.‘ 3-E hi!. «-k H. d. h 5 .g 3 3 ^ ^ ?■ *a jo »c ZDs if-g a ? f : S'o 3 ö 50 ■S- 3 L-ß 3 ?‘| 5 s « 2 S -1 CJ C: o 5 ,J 0 2 . ^ 2 « s O 5 Fv *"g < & c» ä »< o * vr- c» ^ » il ^ 3 r Q) t W s Os II CD L 3 L C/)° O ■o • j-*> 1 * C 5 to !!- 8 SgsePo i '- I. I. g . I s ^ ~ a, h ' ^ kv ,3*.—. w - ?r — r* o g Ö o o ° ^ ^ a • —> • .1? • na . « es «?• ••ST 0 ® I p_oH»Ö «-C .-»“a.hgii.iliill • 8 |a8' ggggs; - C. a 3 ^ o 0 a n 2 . 2 . 2 . <=!ät“fg ff S» 2 ; 2 2 ^ ^ ^ ~ 5 .s,c» 5 , a S0fs'»*g|,?-3|{ ?S& a.?»?* • 3: af a . • Lr- . S ® 01 — fl if'? 3 . ~ s> 3 - . P I I MIM I M — k- — .MODO. “ 3 U 8 is = 3|, . ca n 3- n ; i 5 bf Itf «ja — r = o .» (• äf s - : '•*5 0 1 . g&Sa. j- » »r » ’ - 3 I- ^ oa J? * 3* -32 3 I’ 01 's-f 2 3 * <8 T I I »rs Sie Z-- 2 - “fff ff 's o s ; “" 5 ? 3 ' =»• Ol rf. — r, |.®- 0, Sä ■%? 8 H 92 - 2 . *■* a. P 5 ” jo r ?3 OB r- q\ oü> f?a?f!. 8 . 8 . 8 .Sf. 8 . 8 ?? , S 5 s s 8 Ir»® C’ CI ® <1 TlTT“ °'£o'lo I i «:«S 3 8 s-is- to S 3*2 kO cr_ " 2 * =--<-* c « § 8 -LZL a.' ^ 2 ° s T fr" |= vt 3 ' ar»- g=i T .FZ-Ss 3 ^- -- 1 A ” er — — n — - « g c - -- H iS Ss2o2|ä.-5 «e. = 5 |if|sl 5 '..® • 3 ^l t s@ r- ^» t! SS > ß-s 3 II. 3tod eleg. 8*8i»mcr* LLobnnog» Badezimmer. GaS- und elektr. 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Er ist mittelgrob, kräftig, schwarzes Haar und Schnurrbart, grosie gebogene Nase, dicke Lippen, jüdisches Aussehen. Ich ersuche um Einliese- rung ins nächste Gefängnis und Nachricht zu den Akten 3 I, 149,14. 8578 O Marburg, den 20. Juli 1914. Der Erste Staatsanwalt. Die Ausführung der gesamten Erd-, Böschungs- und WegebefestigungSarbeiten d. Loses 1 (km 119,1 + 89 bis 124,4 + 40) derStreckeHaiger Dillenburg soll verdungen werden. Unter anderen sind folgende Arbetten auszu führen: 69900 cdm Abtrags- masien, 17400 qm Böschungs- siächen. 2800 qm Strasienbe- festigungen, 2200 lfm Oberbau Verlegen und Berschwenken. Zur Besichtigung der Baustellen sind am 3. und 4. Angust für die etwa erscheinenden Bewerber Streckenbegehungen uMer Führung der Bauaufsichtsbeamteu vorgesehen. Treffpunkt jedesmal vormittags 11 Uhr im Bureau der Unterzeichneten Bauabteilung. Die Bedingungen und Zeichnungen liegen hier zur Einsicht aus. Das Angebotsheft kann gegen portofreie Etnsendnng von 5 Mk. (nur Postanweisung) soweit der Vorrat reicht, von hier bezogen werden. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift: ^Angebot auf Ausführung der Erd-, Böschungs- und Wegebetesft- gungsarbeiten vv. des Loses I der Strecke Haiger-Dillen bürg" bis zum Eröffnungstage am 14. August ds. Js. vormittags 11 Uhr bei der Unterzeichneten Bauabteilung einzureichen. Zuschlags- frist 4 Wochen. 8576id Dillenburg, 18. Juli 1914. Königliche Eifendahn- Bauableilung. t as der bekannte ^orichnugSreiseodc «tanlev in seinem Buche „Im dunkelsten Afrika" als zutünst tigen Geschlechtern Vorbehalten mit dt« Worten bezeichnet: „Wären die guten Sigen- schaiien des Mchles aus der Banane allgemein bekannt, so würde dasselbe zweifellos in grogen Mengen in Europa konsumiert werden", ist aus dem besten Wege zur Ber- wirklichung. Die für uns auf deutschem Bodeu Afrikas täglich geernteten grotzen Menge« Bananen kommen in Form wohlschmeitender und nahrhafter MEL.BAN - 2uy»cn und Speisen aus den Tisch der Konsumenten unserer Breiten und stellen d e bedeutsamste Bereicherung menschlicher Rahrungsversor» gung der Neuzeit dar. Tic besseren Kolonialwaren- und Drogcn- geschastc haben hier den Bertaus in unseren billigen Originalpackungen ä 10, 30 und 50 Ps. ausgenommen. Deutsch-Koloniale Bananen-Mnhlcn-Wcrke (tz. m. b.H. Mannheim-^ndnftrichasen. Vertreter: Otto Scheel. ssa», r850a Sparsame Hausfrauen Kochen, Braten, Backen, Grillen mit Reissmann- Gasherden Niederlage: J. B. 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