Nr. <65 Zweites Blatt <64. Jahrgang Sfefsfjctnl täglich mit Ausnahme des SoimtagS. „Malier ZamiliendläNer" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich betgelegl, das „Kreisfclatt (flt den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Tie ..laiibrvirtschaftlichev Zeit- tragen" crtcheinen monatlich zweimal. Gkhskek Anzch Serreral-Anzeiger für Gberhefjen iSrcitog, >>.M >9,-, Rotationsdnlck und Verlag der BrühPschen UnwersitätS - Buch- und Steiudruckerel. R. Lange, ließen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^^ol. RedaktLon:^4K 112. Tel.-2ldr^ AnzeigerGießem wa; produziert eine rrohl-nzeche? Tic Frage erscheint etwa; naiv, denn was soll eine Kohlen- zeche anders produzieren als Steinkohlen. Und doch gehören die Zeiten längst der Vergangenheit an. wo eine Zcrl>e nur Stein kohlen erzeugt hat. Fn der Wirlschaitsweise der modernen Stein kohlenzechen dient die unterirdisch geivonnene Kohle eigentlich nur noch als Mittel Lum Zweck der Weiterverarbeitung. Bon den Kohlen selbst können die Zechen heute nicht mehr bestehen, weil zu wenig an ihrem Verkauf verdient wird: die Geminnungz und Fördcilonen sind zu hohe. Absolut ist der Preis der Kohlen gegen frühere Fohre sa erheblich gestiegen. Tenn tväbrend beisoieloioeisc Mute der 1850er Fahre die Tonne Kohlen im Durchschnitt noch Mk. 6,12 kostete, in den 1880er Jahren sich sogar nur auf durchschnittiich Mk. 4.88 stellte, kostet sic heute im Durchschnitt Mar! 10.96. Das ist rin ganz gewaltiger Preisunterschied. Wenn trotzdem die Zeckten weniger daran verdienen, so liegt das in der Hauptsache an der Entwickelung der Lohn - und Arbeiterverhältnisse und dann an ihrer starken Belastung durch Ausgaben steuerlicher und sozialer Art, die ja anerkanntermasten aufterordentlich hoch sind. Tie Zechen, die an der Tonne Kohlen heute noch eine Mark und mehr verdienen, sind an den Fingen, der Land herzuzählen. Die meisten verdienen 50 Pfennig aus die Tonne und noch weniger, eine große Zahl geht überhaupt leer aus und verdient wegen ungünstiger unteriichischer Verhältnisse gar nichts mehr an der reinen Kohle. Deshalb sucht man die gewonnene Kohle möglichst writcr zu verarbeiten und in möglichst andere Erzeugnisse umzmoandeln. Und da Fpiclen heute neben der Erzeugung von Gas und elc- trischcr Kraft die chcmiick'eu Produkte die Hauptrolle, die )ie Haupt-Nebenerzeugnisse. Ferner wird an Destillaten gewonnen: Amm-.miakn>asser, Salmiik, Ammonsalpeter, Schweröl, Leichtöl, Waschöl, Anilnarenöl, Kreosotöl, Rohnaphtalin, Reinnavhtalin, Anthraeen, Rohbenzol. Reinbenzol, 90er gereinigtes dandclsbebzol, 80er und 50er grr. Handelsbenzol, Rohtoluol, Reintoluol, gereinigtes Tvluol, Rohxylol, Reinrnlol, ger. Tnlvl, Rohsolvcntnaphta, ger. Solventnophia, Navhtalinscküamm, Cumaronharz, Vorlauf, Treiböl, Schmieröl, Ziegelpreßöl. Welchen Umfang die P r o d u k t i o n in diesen Nebenprodukten im letzten Jahrzehnt angenommen hat, geht aus der Tatsache hervor, dost von den Zeck-cn des OberbergaiutsbezirkS Dortmund (Ruhrzechen) gewonnen wurden: 1908 1913 Steigerung t t in 0 /, an sckwefels. Ammoniak . . . 54 000 327 000 605 „ Teer ........ 685 000 515 „ Teervech....... 135 000 710 „ Teerdestillaten..... . 11 395 92 290 810 » Benzolerzengnisien . . . Dem Werte nach stieg die . 11113 134 562 1110 Erzeugung bei den Zeckten des Lbcrbergamtsbczirks Dortmund (Ruhrzechcn) 190.9 1913 in schmeiels. Ammoniak 12 528 000 Mk. 8 s 875 500 Mk. . Teer ...... ' 3 258 500 „ 15 778 000 . . Benzol ..... 2 333 730 . 27 215 088 . Es ergibt sich aus diesen Zahlen, hast die Ncbenvrodukte Nicht nur der Menge, sondern auch dem Werte nach erheblich gestiegen und das: ihnen eine starke steigende Bedutung im Bergbau tzukonimt. Es sind unter Berücksichtigung der hier nicht ihrem Werte nach ausgesührtcn Tccrdcstillatc etwa 250 Millionen Mark, die die Zechen aus den Nebetiprodukten cinnehmcn. Vergleicht man damit tiun die eigentlichen Zechenerzeugnisse Kohlen, Koks und Briketts, so ergibt sich der Menge nach folgende Entwickelung: 1903 1913 Kohlenlördcrung 64 899 594 1I0 8II590 Kokserzeugung 10 153 497 24 183 122 BrikcllherslelliNtg 1 827 1M5 4 954 329 und dem Werte nach ergab 1903 1913 Will. Mk, Mill, Mk. die Koblentördernng ca. 520 1155 . Kokser,zciiguiig ca. 152 363 , Brikettherstelliing ca. 22,8 81,9 Zweifellos weisen auch die eigentlichen Fördcrprodukte erbeblicke Steigerungen auf. wenn sie auch prozentual ganz erheblich hinter der Vermehrung der Nebenprodukte zurückblriben. Denn die Kohlenförderung weist in den letzten 10 Jahren eine Steigerung von rund 70 Proz., die Kokscrzcugung von rund 133 Proz. und die Brikettherstelliing von rund 170 Proz. auf. Die W e r t st ei g e r u n g hat sich, wie eingangs schon hervor» gehobcn, bei Kohlen in den letzten 10 Fahren um 27. Mk. auf die Tonne durchschnittlich gelwben. Diese 2,50 Mk. werden aber durch die Steigerung der Selbstkosten und die stärkere Belastung der Zcck-en mit Steuern, Arbciterversichcrungs-Abgaben mehr als ausgezchrt. Be, Koks ist unter dem stockenden Absatz der Wert aus die Tonne nicht gestiegen, sondern eher zunlckgcgangen: er ist bei obiger Werlbercchnung mit 15 Mk. die Tonne angenommen. 2luch die Brikettpresse weisen gegen frühere Jahre keine wesentlichen Unterschiede aus; sie sind mit durchschnittlich 12,50 Mk. die Tonne angenommen. j Aber mit den bisher ausgesührtcn Erzeugnissen ist die Pro- — dukriimslistc der Zechen noch nicht erschöpft, sondern es sind in den letzten fünf Jalwcn noch zwei Produkte hinzugetreten, die nach eine große Zukunst bezüglich ihrer Entwickelung zu l>aben scheinen, es sinh Gas und Elektrizität. Die Gewinnung von Leuchtgas aus Koksöfen hat ent in Verbindung mit der fortschreitenden Entwickelung der Gassern- versorgimg stärkeres Interesse sür die Zechen gewonnen. Im Fahre 1903 betnig die Leuchtgasgewinnung bei den Zechen des Lber- bcrgamtsbezirks Tonminid 1,3 MiUionni Kubikmeter, im Jahre 1908 Nivr sic bereits aus 12.2 Millionen gestiegen und sic betrug im letzten Jahre 138 Millionen Kubikmeter. Davon erzeugten die THNssenschen Zechen allein 35 > - Millionen und die Stinnes- zechen 18 Millionen Kubikmeter. An der Erzeugimg elektrischer Kran sind die Zechen mit ihren Koksöfen nicht ausschließlich > beteiligt, sondern hier dienen auch die Hochofen-Abgase als Krast- gnellc. Auf den Zechen und Hütten im Ruhrrevier wurden im l Jahre 1909 566,1 Millionen Kilowaltstunden und im Jahre 1913 > 1502,2 Millionen Kilowattstunden erzeugt, also auch hier eine starke l Steigerung Bemerkenswert ist, hast die elektrische Kraft bisher l aus den Hütten und Zechen meistens selbst verbraucht wird. Es wird nur etwa ein Drittel der Gesamtcrzcugung an Dritte abgegeben. Das Fazit dieser Erzeugungsziffern in Geldwert ausgedrückt ergibt, daß die Zechen des Ruhrreviers aus ihrer Gcsamterzeu- gung an Kohlen. Koks mrd Briketts rund 1600 Millionen Mark einnehmen, aber »II höchlten Falle daran 160 Millionen ver: lenen, dast der Wert ihrer gesamten Nebenerzcugnng dagegen etwa 700 Millionen Mark ausmacku, dast der Rcinvcrdienft turair aber jene 160 Millionen weit übersteigen dürfte. 5tichwahl in Labian-Wchlaii. Labiau, 16. Juli. Bei der heutigen Reichstagsersatz- wahl für den verstorbenen Abgeordneten v. Massow erhielten: Amtsrat Schrowc (Kons.) 7504 Stimme», Bürgermeister Wagner (Forlschr. Bpt.) 6123 Stimmen und Linde (Soz.) 2192 Slimmeii. Es findet Stichwahl zwischen Schrowc und Wagner statt. Ein Bezirk steht noch aus. Bei der Hauplwahl 1912 erhielt der Konservative v. Massow 8356 Stimmen, der Freisinnige 5850 und der Sozialdemokrat 2961 Stimmen. In der Stichwahl wurde dann v. Massow mit 9104 gegen 8694 Stimmen gewählt. Au» StaSt «uv CassO, Giessen, 17. Juli 1914. •’ Der Grobh. Hessische Gesandte und Bundes- ratsbevollniächtigte Freiherr von Biegelebcn, Exzellenz, und sein Sekretär werden int Laufe der Woche Berlin mit Urlaub vcrlasten. Die Geschäfte der Gesandt, schast werden in dieser Zeit von der Königlich Baiicrischcn Gesandtschaft in Berlin geführt. ** Akademische Wahlen. Gestern fanden die Wahlen der Fakullätsvertrelcr zum Geiamtausschust der Gießener Studentenschaft statt. Der grostc Teil der Nickft- intorporierten wählt zum ersten Male auf Grund der neuen Satzungen, die durch eine leider sehr verzwickte Art von Proportionalwahlrccht und Listenwahl den paritätischen Ehorakter des Ausschusses garantieren sollen. Eine sehr eifrige Wühlarbeit tvar voraufgegangen. Als Wahlparole war ausgegebrn: Für soziale Tätigkeit, gegen den Fn- difserentismns des bisherigen Ausschusses. Da vorauszusehen tvar, daß eine einzige Stimme unter Umständen die Entscheidung bringen konnte, tvar nichts unversucht geblieben, die Lauen und Säumigen znm Abstiinmcn zu bringen. Wahlausrufe und Flugblätter hatten eine intensive Wahlpropaganda Betrieben. In der Tat zeigte das Ergebnis die Berechtigung der Befürchtung, cs werde nicht gelingen, die allgemeine Vcrstündnisloftg'Ieit völlig zu überwinden. So z. B. hätte eine einzige Stimme mehr der thcologisckicn Fakultät einen weiteren Vertreter gebracht. Ebenso fehlten der vereinigten medizinischen noch 5, der philosophischen noch 3 Stimmen, und jede dieser beiden Fakultäten hätte einen Vertreter mehr erhalten. Es ist ja auch die allgemeine Klage der politischen Parteien, daß z. B. bei Gcmcindclvahlen ein günstiges Resultat bei der Proportionalwahl durch das Fehlen einer winzigen Zahl von Stimmen verhindert wird. Ter Gesamtausschust der Gießener Studentenschaft, der ihre Interessen im Winter- Semester 1914/15 zu vertreten hat, setzt sich nun zusammen ans 18 Vertretern der Korporationen und 9 Vertretern der Ntchlinkorporierten. Gewählt wurden von diesen gestern: Theologische: Erckmann, Friedrich, 18 Stimmen. Vereinigte medizinische: Kr e Hahn, Paul, mcd. vct., 36 Stimmen; Wunderlich, Arthur, 34 Stimmen. Juristische: I t t m a n n, Wilhelm, 22 Stimmen; D i e - t e r i ch, Hans, 18 Stimmen. Phi I o s o p h i s ch e: Schn e i- d er, Karl, 77 Stimmen: Geck, Brandel, 77 Stimmen: Schmidt, Martin, 75 Stimmen; Römer, Richard, 73 Stimmen. Die Nichtinkorporierten gewinnen also 4 Sitze. "Unfall beim Mähen. In Sich cn Hausen vcrun- »nglückte ein Mädchen dadurch, dass cs sich beim Wetzen der Sense die Sehne des rechten Taumes durchschnitt. Sic wurde in die Gießener Klinik gebracht. " Die Preise sür die Ruderregatta der Gießener Rndergesellschaft sind im Schansenster de? Möbelhauses Oßmann am Seltersweg ausgestellt worden. " G i e st e n e r b e i in K r i e,g e r s e st in D a r m st a b t. 31» dem Kricgeriest, daS nm Sonntag i» Darmstadtstattftndet l40jnhriges Jubiläum der beide» ällesten Kriegervereine, Standartenweihe des Kavallerievereins»Flaggemveihe des Marinevereins usiv. usw.), beteiligen sich auch drei Gießener Mrlit. Vereine und zwar der Krieger», Kavallerie- mrd M a r i n c - V e r e i n. Ter F e stz» g wird an Gröste nsiv. einer der bedeutendsten werden, den Tarmstadt je gesehen hat. Es iverde» über 100 Vereine und mehrere historilche Gruppen IN, Festzug vertrete» lern. Den Porbeimarfch nimmt der Giobherzog ab, der aurb dem Feste selbst beiwohnen wird. Das Fest und das Fesliviel wird im Orangeriegarten, der hierzu zur Versügrmg gestellt wurde, abgehalten. ** Das Groß herzoglich Hessische Regierungsblatt Nr. 17 vom 15. Juli hat folgenden Inhalt: 1. Gesetz, die Tagegelder und die Reisekosten der Ständemitglicder betreffend. — 2. Bekanntmachung, die Wahl der Versicherungsvertreter als Beisitzer der Versicherungsämter betressend. » Landkreis Gießen. -L Lich, 16. Juli. Beim gestrigen schweren Gewitter schlug der Blitz in das vor der Stadt an der Butzbacher Straße alleinstehende Haus des Fritz Lcdermann ein. Wenn er auch nicht zündete, richtete er doch einigen Schaden an Wänden und Türen des Hauses an, die gerissen und durchlöchert sind. Kreis Büdingen. 7,. Berstadt, 16. Juli. Bei der B iirgerm eister- wahl wurde unser bisheriger Bürgermeister Wolf zum vierten Male wiedergewählt. Kreis Lautcrbach. h. Freiensteinau, 16. Juli. Nach amtlichen Mitteilungen liegt für den Bau einer Kleinbahn von Freiensteinau nach Salmünster bereits ein Projekt vor, das demnächst dem Ministerium vorgelegt werden soll. Kreis Friedberg. Q Friedberg, 14. Juli. Im Winterslerngebret fällt die Heidelbeercrnte dieses Jahr nur spärlich aus. Durch die Mailröft« sind die meisten Blüten, die vorzüglich angesetzt hatten, vernichtet worden. De» armen Beerensammlern ist die 'Mißernte recht unwillkommen. § Steinfurth, 14. Juli. In unserer Gemarkung steht jetzt die erste Flur der Rosen in voller Blüte. Die Rosen- ieldcr gewähren jetzt einen präckstigen Anblick. Der Versand ist im Gange, jedoch ist man mit dem Absatz nicht sehr zufrieden. Die meisten der hier gezüchteten Rosen gehen aus den Berliner Markt. Hessen-Nassau. sj Marburg, 16. Juli. I» Anwesenheit von Vertretern der evangelischen und tatholis hcn Geistlichkeit, der ilaatlichen, städtischen und Nnivcrsität» bchürden fand heute nachmittag die feierliche Grund st einl eg» ng zu dem am Ortenbcrg in iininiitclbarcr Nähe des Bahnhofs zu errichtenden K rüppc l he i m 8 statt. Ein Kindcrchor des ElisabethhauicS leitete die Feier ein. Es folgten Ansprachen von, Konsistorialpräsidenten Freihcrrn Schenk zu SchwcinS- berg-Kasiel. des Metropolitans und Pfarrers a. D. Manger. Marburg und des Pfarrers a. D. Sardemann» Kastel. Tie Anregung zu dem schon lange vrojektierten Baue eines Krüppelheims hat bekanntlich das hessische Diakomsscn- hans in Kastcl gegeben, das auch die ersten 100 000 Mk. zu den Baukosten zur Versügung stellt. h. Frankfurt a. M., 16. Juli. Im Konferenzsaal des Hauptbahnhoss nahni heute eine aus mehrere Tage berechnete Tariskonferenz sür das Eisenbahnwesen ihren Anfang. An den Bcrhandlungc» nehmen Vertreter der preußisch-hesstschcn und aller süddeutschen Bahnen teil. X Hanau, 15. Juli. Wie bekannt, besteht die Absicht, den bei Durchführung der Kanalisierung stark z» staunenden M a i n zur Erze ng u ng von elektrischer Energie zu benutzen, und in Verbindung mit der Eddcrtalsperrc einen großen Bezirk mit ihr vorteilhaft zu versorgen. Ins Auge gesagt ist als VersorgungSbczirk der südliche Teil Kurhessens, von Hanau lns Hünseld. Nachdem am 25. April d. I. in Hanau eine Konferenz von Vertretern der beteiligten Kreise und Städte sowie der Wescr-nnd Piainstrombanvcrivaltnng stattgcslindcn hat zur Besprechung de? vorliegenden Projektes, sind in der Zwischenzeit iveitere Verhandlungen gepflogen ivordcn, auch ist ein VeclragSentwurs zur Ausarbeitung gekommen, mit dem sich die beteiligten Stadt-»nd Landkreise demnächst zu belassen haben werden. ? V o m T a >, u u s, 14. Juli. Die gewaltigeu Holzvorräte, die der Eturniwlnd vom 1. Juni 1913 im HochtannnS niederleqte, Iverden augenblicklich durch eine bolzhandlung aus dem Elsaß in Köhlereien zu Holzkohlen verarbeitet. Der eigenartige, icit zivei- bnndert Fahren INI Taunus nicht mehr ausqeübtc Betrieb lockt täqlich viele Neugierige an. Gegenwärtig arbeiten die Köhler zunächst i» der Schloßborner Eemorknng. -j- Eschwege a. d. Werra, 16. Juli. Zum Kreis- schulinspektor im Hauptamte für den Bezirk Eschivegc würbe der Krcisichulinspektor Schräder aus Hohenstein (Ostpr.) vom I. Oktober d. Js. ab ernannt. Gerichtssaal. — Gießen, 14. Jul,. (S ch ö f f e n q e r i ch tl) - Um sich einen Hasenstc» ll zu bauen, entwendeten die beiden Jugendlichen Robert K. und .^arl D. von Heuchelheim an dem Gartenzaun des z. Zt leerstehenden Gasthoses »Windhos' bei Giehen ein gröberes Stück Drahtgeflecht. Sie erhielten beide die Strafe des gerichtlichen Verweises. - Nt i t e i n e nr O ch s e n zi e m e r schlug der Fuhrmann Georg R. von hier bei einem Wirtshausdisvut einem Pgstboten derart ans den Kopi, dah eine klaffende Wunde entstand. Ter Streit war >vegen ,/1'titünaens" eines Liedes durch den nicht zur Tischgesellschaft gehörenden R. enttanden. lLr erhielt wege „Körperverletzung eine Geldstraie von 20 Mark.—Der öfters vorbe st raste Arbeiter Philipp Sch. von hier stand wieder einmal vor den Schöffen, weil er einen anderen Arbeiter mit einem Scheitholz ans den Kops geschlagen und mit den Fäusten dessen Gesicht verarbeuet hatte. Er mutz 2 Wochen i n s 6^e- s ä n g n i s. — 10 Mark G e l d st r a f e wegen Körperverletzung erhielt der Schlosser Heinrich Kl. von Hier. Bereits auf der Arbeitsstelle war er nrit einem Arbeitskameraden in Streit geraten. der sich ans der Bahnhoh'trahe in Giegen sortsetzte und am Volksbad damit endigle, daß K. seinen Gegner mit einem Gnmmi- ichlauch gehörig verschlug. — Wegen Diebstahls ireigesproch e n wurde der Schnhumcher Heinrich Schr. von Frankfurt a. Dt. Er hatte sich das Fahrrad seines Schwagers ohne dessen Wissen und Erlaubnis angeeignel und mar, trotzdein seine Schweiler — die Frau des Bestohlenen — der Entfernung des R'ades widersprach, nach Frankfurt a. Dt. gefahren. Erst am übernächsten Tage brachte er das Fahrrad wieder in die Behausung seines Schwagers zurück, doch halte dieser nnttlerweile bereits Anzeige erhoben. Das Gericht konnte in der Handlungsweise des Angeklagten einen Diebstahl nicht erblicken und sprach ihn frei. • Bl > tzlchäden. Ans Oedhei in lWltbg.l, 18. Juli, wird gemeldet. Bei dem gestern nachmittag niedergegangenen, lchweren Gewitter wurde die 40 Jahre alte Eheirau Franz Decker, die unter einem Weidenbanm Schm; gesucht hatte, vanr Blitz getötet. Ferner wurde die Ehclrau des Uhrmachers Alvslhas vom Blitz getrosten und schwer verletzt. Ter Brielträger Blollhai, der ebenlglls unter de», Baume Schutz gesucht batte, kam mit dem Schrecke» davon. — In Mirkl, ailsen sKreis Wtttgensleiti) ist ein Süleinnge vom Blitz getötet worden. — In der Eitel gingen gestern sehr schwere Gewitter nieder. Zwei Männer und ein inngcs Mädchen wurde» vom Blitz erschlage». Müllerschc Badeanstp.lt. W rt ’ : t rin firme der Lahn mit 17. Juli 17’ R. Verantwortlich für den politiicl-en Teil >. V.: R. Lange. rahnt verleiht ein zartes reines Gesicht, rosiges jugendfrisches Aussehen und ein blendend schöner Teint. — Alles dies erzeugt die echte S teckenpferd-Seife (die beste Lilienmilchseiie), von Bergmann L Co., Radcbetd, 2 Stück 50 Pfg. Ferner macht der Cream „Dada“ (Lilienmilch- Creamj rote und spröde Haut weiß und sammetweich« Tube 50 Pfg. Kursblatt des Eichener Anzeigers vorn 3 ttii p- 14 . mitgeteilt von der Bant Kr Handel und Industrie Niederlassung Stehen B.Dk.*kn«. Tarhf IRrirt ftant . . , M. 1000/9000 b.»<: k.Ob graf^ksurter Baut . . M. 1000 9 Badische Baut . . . Tlr. 100 ^6. /J Catjr. HVP.-N. Wechsel«. s.fl.500 13",! 14 Berliner Handel Sg. . SD?« 500/1000 j 9 1 /*» ' r J* to. HyP.-Bt. 2it.A Ulf. 1000 6'/J iJt to. da. Lit. L M. 1000 6V, | b > Bre-l. TiSlvntvbank Mt. 600/1200 Commerz. n.TlSkonto-Banf M. 10vO 6 1 6 L armflädkcr Bant . . M. 1000 6 1 /, Banll. Handeln. Industrie) L »ulsä c Bk. 6.1'X M. G00/1200 Lsselt.. n. Wechfelb. Tlr. 100 BernnSdank . . . M. 600 TiSkonto-GefeUfchast M. 000 1200 TreSduer Baut . . M. 600/1200 Cisenbahn-Renten-Bk, . M. 1000 Franks. Hypothek.-Bank M. 1000 do. Hyp.-ttred.-B. M. 600,1200 Ibcitleldfche. ttredltd. . M. 300/1200 S.aub. j.Lt»chU S.I-V1M. 300/1200 Dürnberg. Dercinsbf. M.300/1200 j^est.-Un.,. Bnnk . . JYr. 1400 r2est..Landerbanf . . i.fl200 CcfU*5lr(btt*^ntlaU. . i.fl. 260 pfälzische Bank . . . M. 1200 prcufi- Bodcukredilbank Tlr. 200 do. Hyp.-Akt.-Bt. M.600/1200 Rhein ttredltbk. 2^.600/1000/1200 6 V. 138.90 195.— 131. - 297.50 15R50 159.50 105.50 113.75 Rhein. Hyp.-Bank Schaffhaui. Bankver. . Sndd. Bvdentredit-Banf Ungar, ttrednbanf . . Unwndank (Wien) . . Wiener Banlverem. . Würltdg. Lankanstalr. do. Bereru4barü 600/1200 Df. 1000 . M.600 t. st. 200 L. fl. 200 c. fl. 200 600/1200 t. Il, 550 12V, 12V. 231.70 6 6 112.— 6 6 118.75 10 10 181.— ®Va n 145.10 9 10 187.— 97, 10 215.50 b 8 155.80 57. &*/. 84.— 67, 6 V. 115.10 7 106.— 11 12 247.— 7- * 87, 139.70 77, 77, 170.- IO 5 /,* 10‘.» 7 7 171.— 8 8 51.— 6 6 112.— 7 7 125.— 9 9 195.50 77, 5 106.50 8 »7. 179.00 11‘Ii 11'/. —— 8'7 87. —.— ?;/, 17. 127.— 193.60 7 134.— Tfandbriete. 4 kerl Hvp -Bk. 37. do. do. n Mecklb. Hyp. 37, do. do. 3 1 /, do. do. 4 Meminger H 4 do. i 4 do. 4 do. l 4 do. l 3 7, do. l 37, do. 1 37. do. 1 37, do. 6er. 37. 4 P«°ß. Hypdlhckcn-Aki.-Bl. ouf80%a6g . do. do. do. do. Hyp-B.Zf. lündb. ab 1905 . 86.40 86.50 94.— 94.50 94.50 94.50 88.60 86.50 86.50 85.— 91.50 94.50 91.50 85.50 85.50 94.80 94.80 94.80 94.70 94./0 86 __ 86 .— 86 . — 86 .— 92.10 84.20 9L80 87__ 4 do. Pjddr. Bf. S. 18 lündb.ab. 1908 93.60 4 do. do. E. 19 imf. b. 1909. ! 93.60 4 do. do. tz. 22 uni. d. 1912. 93.60 4 do do. 6 25 uut. b. 1914. 93.60 4 do. do. e. 27 uuf. b. 1915. ' 95.30 37. do. do. e.23 uuf. d. 1912. 87.— 3V. do. do. e. 26 uuf. 1). 1914. 87.- 37, do. do. fc. 17 u. S. 18 . . 85.— 37. do. do. S. 24 mit. d. 1912. 85.— 4 Rhein. Hyp. Mannheim lündb. ab 1902 ! 94.50 4 do. do. do. lündb. ab 1907 94.50 3 1 / do. de. .....* . . . ! 84.10 3 1 /, da. do. tnif. d. 1914 ... . j 84.20 37, do. bc Kommunal......j 85.— 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) 2. 1 u. 2 . . . ! 95.80 4 do. do. do. Ser. 5 mtf. b. 1909 j 95.80 4 do. bc. do. Ser. 6 unk. v. 1911 | 95.80 4 do. do. do Ser. 7 unk. b. 1913 I 95.80 8% Westd. Bdkr. Hyp. (KSln) S.3kündb. 1905 3'/. do. da. do. Ser. 4 kündb. 1906 4 Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. 1906 SV, do. blS incl. Ser. 52 . klaatl. oder prov inzk ol-ga?aup 4 Hess. LaudeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . n. 14—15 . 37, da. do. Eer.I—II unk. 1909 4 do. do. kom. Öbl. S. 5—6 . tu 7—8 . 37, do. do. Kommunal Ser.Iu.H unk. 1909 37, Naffanifche Landesd. Llt. P. 0. H. K. n. U 37, do. do. „ JU. N. P. . . 37, Kasseler LandeS-Lreditaust. uuf. . . , 84.- 84.— 97.- 89.40 96.90 96.90 84.87) 96.90 96.90 84.80 91.50 91.50 86,70 Divers© Obligationen. 4 BudernS r. 103..... . 47, Ttsch. Luxeinb. cono...... 47, do. r. 102..... 47, Eiscub. Rentcnbank 4 do. do. ...... 47, Etsenwerke Lollar r. 102 .... 47, Eleltr. Wert Homburg r. 103. . . 4 £. Atlant Telegraf...... 4 Franlen-Aüee, garant. 0. rZranksuet . 4 rjranks. Hos r. 105..... 4 9ieue Boden r. 102 ... . . 37, do. do. r. 101 ... ... 40/» Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 . 4% da. bv. Sern II. r. 102 . VerLinsliob© Lose. Badische Prämien Serie II . . Tlr. 100 | I 95.— Tonau-Regnllcrung 37, Gothaer Präm. Pfandor. I 37. do. do. U 3 Hamburger v. 186«; . . . 3 holländische Koniin. 0. 1871 37,Koln-Dttndencr..... 37,Lübecker v. 1863 . . . . 27,Lullrchec v. 1853 . . . . k. fl. 100 Tlr. 100 Llr. 100 Tlr. 50 | b.fl. 100 : Tlr. 100 Llr. 50 I Fr. 80 Fr. 100 2-Ir. 100 3 Madrider adgril. , , 4 Mrmmger Praui. q»^a»dbr. 4 Orftcrr. 1300 . . . . . I. fl. 50U 3 Oldiudurgrr.......Llr. 40 ö diulstlch- o. 1064 . , alt. 1t. »Ibl. 100 b Kiuln)^; o. 1866 . . . all. #. Slbl. 100 2V,Smylwcll;eav..iliaab-Äraz . . ö. fl 150 2V. *o. da. e{. ül. sch. . e. (U 150 to. - l.urechtjcheiae ... fl. 9140 94.25 96.50 100.50 93.— 93l- 87.25 87.25 155.- 123.— 114.90 139.50 143 — 130.20 128. 97.50 29.- IJnverxiii.Uclie l.ose. A„gsb»rirr . . 1 . . . Braunschwrl, . , . , , "lunläirdlsche , . , . rridurger , . . , Oieiiua . ..... Mailänder . . , . » Mailänder , / » » » » äileininger ...... Oeflr. ». 1864 ..... Oefic Kredit o. 1853 . . , »iudalir-Stiftung . . . . Türkische .... • • . d,. .... Ultiuw. Ungar. Staat*..... kiciittioM« > > * « • • . ff. i; Llr. 20 Tlr. 10 ■ Fr. 15 Site 150 | Sire 45 Sire 10 . t.ff.7 t. fl. 100 i.ff. 100 k. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ML 100 Sice 30 Indnatrie» Aktien. Ituklitin Oitl [ «Ichafl.Masch.Pad (fftue Baden «. ®. Blauere» Biuding. tzemnnger. ' da. Pr. «II. «cmdli . > , Mauijer «!>. ^ Slenenmegec " K SlernfDdrrr.) . W-rger . . Zement!, üarliladl Lyem. Bad. Änilin BlelN.Slld.Br. I Br,e*h. Slelir. , «Ibett . . D. ®. S. Schelde- anstatt . . . Halzoeilahlg.» Ges. DL ÄlL T-Irgrapl, lilellr. Bd,e Barz. n Aügem. Berlin m Sahmeger , Echulierl w Slcin. & Halste „ Uutccn. Zürich Fardnierle 4>och,l. lkunfl>-ideFsI.a.M. Majch. «lecher. r Grichncc | m Fab.LSchleich. Hamd..'«lli..Pctlii. Pordd. 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'265.— 96.— 1124.70 . 106 70 . 146.60 217.50 162.50 352.50 122.76 127.60 225.— 119.25 120.— 178.60 173.50 148215 115.75 333 — 115 60 142.25 153.50 144.— 80.- 229.50 188.50 150.50 176.50 348.25 148.25 186.50 96.10 Söckchen mit IVollrani silaen fest un6 rufsehen nicht Söckeben in weiss, schwarz, farbig in allen Preislagen, das Paar zu 75, CO bis 35 4 A. Salonion & Cie., Scbulslrasse __ 18120a| _ Zur Saison empfehle mein gross. Lager in Sensen Her. das erstkl. bfliebls Fabrikat ,$onne-Sense‘ Sensenwürfe, Sicheln, Wetzsteine, Schlottenfässer, Streu- ii. Heugabeln in bewährten Qualitäten ,7105a Ed«. Borrmann Tel. 165 • Eisenbandlmtg • Neustadl II Laadwlrlscli. taluren und Gerala. HaupIgelwnde-EnlöeäcbGß Nr. 58 und Saus 3, Sind 244. Weges vorgerückter Saison offeriere Eisschränke und Fliegenschränke trotz meiner bekannt billigen Preise mit S0°|o Rabatt J. B. Häuser AiecihlatU 5G Tel.660. Haiiw-ii. Kai eben ge ritte Wich neue flurtofrlii •\u haben. 05613 Palvermiiiile« Bctannrmachung. Der diesjährige Alsfcldcr Pferde- n. Fohlenmarkt in Verbindung mit dem Prlimi^nmarkt findet am Montag, den 27. Juli 1914, statt und wird von dem Landwirlschaftskammcr-Ausschuh, dem Landespserdezuchtverein und der Stadt Alsfeld gemeinsam veranstaltet. An Prämien kommen insgesamt ea. 2200 Mark zur Verteilung, davon ca. 1400 Mark für Pferde u. svohlen und ca. 800 Mark für Bullen, Kühe Schweine, Ziegen. Beginn des Marktes: Uhr vormittags. Beginn der Prämiierung: 7-9 Uhr vormittags. Amneldungen von Stmen und rZohlen haben unter Angabe von Rasse, Llbstnmmung, Alter, Geschlecht und Jarbe bis ivätestens >9. Juli bei dem LandwirtschaftSkanuner-Auofchuss in Glessen zu erfolgen. 3n SPevbiMinimi mit bem r Si # Pterdemnrkr nndek ein «rslsL» statt. Mit dem I3 n fr von Fohlen, Zucht- Markt ist eine * twren, Maschinen und landlvirtschastlichen Geräten re. verbunden. Der Losebelricb liegt in den Händen der Lotterie-Agentur Georg Kurv ir. in Alsfeld. Alsfeld, den 1. Juli 1914. Grohherzogliche Bürgermeisterei Alsfeld. _._ Dr. Bölsing. _8213 Bekanritmalhttntz. Das Umlagekataster der laud- und orjtwirtschgstlichen Berussgenossenschgst für das Grossherzogtum Hessen für das Jahr 1913 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. Jnli bis zum 31. Juli d. Js., ans der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beieiliglen "sscn. Etwaige Widersprüche dagegen, dass ein Betrieb in das Kataster aufgenomnien oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, roie er veranlagt in, sind lnnerbalb eines fl.llonats nach Ablauf der OffenlegungS- frift bei dem Vorstände der lnud^ und forstwirtschgsllichen Berussgenossenschgst in Darmitadt zu erheben. Später cingehendc Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Lich, den 15. Juli 1914. Grossberzogliche Bürgermeisterei Lich. D ärmer. 84158 Bekttuntmachttng. Das Umlagekataster der land- und torstwirt- schafllichen Berussgeiwssenschaft für das Grvfl- herzogium Hessen für das Jahr 1913 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 20. Juli bis zum 2. August d. Js., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlag! ist, sind iirnerlialb eines Monats nach «blaus der OffenlegungSfrift bei dem Vorstande der land- und sorstwirlschasllichen Berussgeiiossen- schast in Darmstadt zu erheben. Spüler eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Muschenheim, den 15. Juli 1914. Großh. Bürgermeisterei. Eifer. 8383 WafserleitttNftsbttu. Der Bau einer zentralen Wasserleitung für die Gemeinde Niederkleen (Kreis Wevlar) soll in 2 Losen öffentlich vergeben iverden und zwar: Los I rd. 3000 lfde. Aketer Hauotrohrleitnngen von 125 und 100 mm l. W. mit Zubehör und etwa 110 Hausanschlüsse. Los II Hochbehälter von 80 edrn Jassungsraum. Die Q.uellsaff'ung ist bereits ausgeführt. Die Verdingungsunterlagen mit Zeichnungen liegen im Bureair des Unterzeichneten zur Einsicht offen, von wo auch AngebolSsorntulare mit Bedingungen gegen vostsreie Einsendung von 3 Mk. für Los I und 2 Mk. für Los II bezogen werden können. Slngebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffuuugstermin am Donnerstag, den 30.Juli, mittags 127, Uhr, hierher einzureichen. Zuschlagssrist 3 Wochen. Wetzlar lLabnhosstrasse 23», den 15. Juli 1914. Der KreiStiefbaunteister. S 387 D Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land^ und forstwirtschaftlichen Berussgenossenschast für das Groß- herzoglum Hessen für die Gemeinde Röthges liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 21. Juli bis zum 4. August d. Js., auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Röthges, 16. Juli 1914. Großherzogliche Bürgermeisterei Röthges. Meckel. 8394 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und sorstwirt- schaftlichen Berussgenossenschast für das Groß- herzogiuni Hessen sür das Jahr 1913 liegt zwei Wochen lang, .nämlich vom 16. Juli bis zum 30. Juli 1914, auf der Bürgern,eistcrei zur Einsicht der Beleiliglen offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Ofsenlegungssrist bei dem Vorstand der land- und forstwirtschastsichen Berussgenossen- schaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Rodheim an der Horloff, den 16. Juli 1914. Großh. Bürgermeisterei Rvdhcim an der Horloff. _ v Kröll. _ 8396 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und sorslwirt- schasllichen Berussgenossenschast sür das Großherzogtum Hessen sür das Jahr 1913 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 18. Jnli 1914 bis zum 31. Juli 1914 (einschließlich), auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht aufgenomnien, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Älblaus der Offcn- leguiigssrist bei dem Vorstände der land- und sorstwirtschasllichen Berufsgenossenschaft in Darm- stad! zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Hungen, den 16. Juli 1914. Großh. Bürgermeisterei Hungen. _ Fendt. _ 8395 Wasserlcitnuftsban. Der Bau einer zentralen Wasserleituna für die Gemeinde Asslar ian der Bahn Wetzlar—Cöln) soll in zwei Losen öffentlich veraebcn werden, und zwar: Los 1. Rund 5800 Isd. Mir. Hauptrohrleitunaen von 150, 125, 100 und 80 mm 1. W. mit Zubehör und ettva 260 Hausanschlüffe: LoS II. Hochbehälter von 250 edrn Faffunasraum. Die Quellsassuna und die Zuleitung zum Hochbehälter sind bereits vergeben. Die Verdingungsunterlagen mit Zeichnungen liegen im Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, von wo auch Angebolssorrnulare mit Bedingungen gegen voitfreie Einsendung von 3.— Mk. für Los I und 2.— Mk. für LoS II bezogen werden können. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eroffnungstermin am Donnerstag, den 30. Jnli, mittags 12 llbr, hierher einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Wetzlar (Labnhosstraffe 23», den 15. JuU 1914. Trr KreiStiefbaumeister. 8386 D Verdingung. In der ZusammenlegunaStache von Salzböden (Kreis LVetzlar) sollen die Arbeiten und Lieferungen zum Ausbau der Jolgeeinrichtungen und der Wiesenmelioration am: Montag, den 27. Jnli 1014, vormittags 9 Uhr, in der Gastwirtschaft Rau in Salzböden öffentlich verdungen iverden, und zwar: 52712 lfd. m Wege, 5828 lfd. in Gräben, 2000 qm Wegebefestigungen, 19K» (,m Sohlenbeschotterung, 1316 qm Sohl- und Böschungspffaster, 22195 qm llkasenarbeit, 10150 cbm Bodenbewegung zur Salzböderegulierunn und Herstellung von Entwässerungsgräben. 35 cbm Trockenmauerwerk, 3 Brücken (167 cbm Zementmörtelmauerwerk, 112 cbm Stampfbeton», 955 lfd. m Zementrohrdurchlässe, 3 Beton- strassensinkkästen, 4 Abdeckplatten für Einsteigschächle. 628 lfd. m Drainagestränge. Die Massenverzeichnisse sind von der Unterzeichneten Behörde gegen Erstattung von 1 Akk. zu beziehen, soweit der Vorrat reicht. Zeichnungen und Bedingungen liegen im Bureau der Unterzeichneten Behörde zur Einsicht auf. Die Arbeiten und Lieserilnaen sollen in einem Lose vergeben werden, nur die mit Betonarbeit verbundenen Brückenbauteu eventuell in einem zweiten Lose. 2lus- führnngssrist IV, Jabre. Beginn bis zum 1. September 1914. Die Angebote und schriftlich und verschlossen mit der Slnsschrist „Verdingung Salzböden" der Unterzeichneten Stelle bis zum 25. Juli 1914 einzureichen oder zu Beginn des Verdingungstermins zu übergeben. Die Eröffnung der Llngebole findet in diesem Termine statt. Zuschlagssrist 2 Wochen. 8428V _ Königliche Spezialkommission II zu Wetzlar. _ ObltKsin-kHchsn irisch entleerte, in allen Grützen, emvnebli Pff. Sommerkorn, Knferei Blcichltratze lä 7913 Blcichsiratze lS Amtliche Bekanntmachungc»! der Stadt Giessen. L'effentlichc Impftermine IM Jmvilokal Neustadl 61 werden nur noch abaeballen am Mittwoch, den S2. Jnli, und Mittwoch, den a». Juli 1914. _ 8391B Sinwrijc auj die nächste Feurrmeldestclle werden in Ptakaiform ,»,n Ausbänaen in den Trevvenbauiern von unserem Tlesbnuainl. Asterwea Nr. 9, an die Haus- besiver kostenlos abaeneben. __ 8421B Stiidt. Woliiiuiigsiiachweis Gicßcn, Bfterweg!>. (LS sind z» vermieten: 8389 3 1 Wohnuna von 7 Zimmern. 3 Wahnunaen v. 5 Zimmern. I Wodnung von 4—5 Zimmern, 2 Wohnungen von drei Zimmer». 3 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2Zim:nern ohne Küche, 2 mübl. Zimmer. 2 nnmü- blierle Zimmer, 1 Werkstatt, 1 Vager- ad. Fabrikranm, 1 dreistöckiges Lagerhaus Mil Pferdeilall u. Heuboden. 3» mieten neiucht: 37 Wohnungen von 2—6 Zimmern. zftädt. Jirbeitsnacfiideis giessen. Astcrweg 9 . Es könne» eingestellt werden: a. bei diesigen Arbeitgebern I Schmied, I Wagner. 2 Schuhmacher, I Anstreicher, ein jüngerer Metzger, 1 jüngerer Kellner, Dienst- u. Kindermädchen. Lehrlinge: 1 Bäcker. d. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 Schreiner, 1 Schmied, 2 Bäcker, l jüngerer Glaser, 1 Müller, 2 Schneider, 5 Bruchsteinmaurer, 3 Socngler, Weitzbinder. I Taoe^ierer. 3 Dachdecker, I landwirisch. Knechl, 1 iiabrbursche, 15 bis 2V Entwäflerungöarbeiler, Dienstmädchen. Lebrlinge: 1 Bäcker. Es suchen llrbcit: 2 Gärtner, 2 Anstreicher. 1 Buchbinder. 4 Schuhmacher. 1 Eiiendreber. 1 Schneider. 1 Kister, 4 Schreiner, iünf Schlaffer. 2 Heizer. 1 Maurer, Garten- und landwirt- schasil. Arbeiter, 1 Krankenvfleger. 2 Handlungsgehilfen und Schreiber. Tnglöhner, Hausburschen, Putz-, Wasch- und Laustrauen. Gast- und SchankwirlichattSoewerbe: Kellner. AuShiltSkellner, Zävter. I8390B Lehrlinge: 1 Schiotter. Wii* verkaufen zu ausserordentlich billigen Preisen Grosse Posten Schw.Schniir.u. Knopf- iSS weiße Damen-LBinen-Ha hsciiutie 3.95 Grosse Posten Echt Chevr - Halbsch. Knopf nnd Schnür, für Damen 7.15 HulbsehnhemitLackk. fiir Damen 5.05 Grosse Posten braune Schniir-Halb- sohulie für Damen 5.05 Große Posten Lack- und braun Chevr.-Pumps 8.75 Grosse Posten Kreuz-Spangeaschuhe beige und braun 8.75 or-Stiele! und Sandalen encrni billig Grosse Posten eleg. braune und schwarzeHerrenstiefel 11.00 Ganz besonders bi« 3 ig Ein Posten eleganter Damen-Lack-Halbscünlie Paar Mk. 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Strecke Haiger- Dillenburg tam Galgenberg) soll verdungen werden. DieBedingungsunterlagen liegen hier zur Einsicht aus. Das Angebotshefi kann gegen portofreie Einsendung von 50 Psg. (nur Postanweisung), soweit der Vorrat reicht, von hier bezogen werden. Die Angeb. sind versiegelt und mit der Ausschrift: „Angebot auf Abbruch des Bahn- wärterwohnhauscs in Kilom. 123,1" bis zum Eröffnungstage am 28. Juli, vormittags IlUhr, bei der Unterzeichneten Bau-Abteilung einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage U>,id Dillenburg, 15. Juli 1914. Kgl. Elsenb.-Bau-Ableilung. K 51/14 6629 B Freitag, den 24. Juli 1914 vormtttawS 9 Ubr, soll aus hiesigem Amtsgericht, Zimmer 18, das den Phtlipp WehrumEheleuten zuGietzen zugöschriebene Grundstück: Flur III Nr. 250 - 341 qm Hofretie aus die Grünberger Chauffee zwangsweise versteigert werden. Die amtsgerichtliche Verfügung ist im OrtsgerichtS- zimmer öffentlich ausgehängt Gietzen. den 27. Mai 1914. Grobb. Ortsgericht. S i m o n. K 2/14 6630B ' ZivMgslicrstcMrllNlt. Ficitag.dcn21. Juli 1914, vormittags 9 Ubr, sollen auf hiestßcm Amtsgericht, Zimmer 18, die den Johann Melchior Ruvv Eheleuten zu Gietzen zugeschrtebenen Grundstücke: Flur 111 Nr. 251V, 0 = 470 qm Hosreite (Kaiser-Allee 39) Flur III Nr. 252'/,»--371 qm Grabgarten daselbst zwangsweise versteigert werden. Die amtsgerichtliche Verfügung ist ini OrtSgerichts- ziminer öffentlich ausgehängt Gieben, den 27. Mai 1914. Grotzh. OrtSgericht. S i ni o n. ünjifeliluhgfiiv Zuhboden-Anstrich vcrnftci«- Lackfarbe über Nacht trocken, lote aewoaen, Pfund HO Pin Oeliarbcs, Lacke, Pinsel, Farkatlwachs, Parkettrose etc. 7231 GoslMer?.^« Msllje-Mereiell Grober Bosten, etniae 1000 Mir., Stücke 4V, Mir. halt, vdr Stück 7!» Psg. solanae Borrat reich,, reaul. Preis «an» bedeutend bckder. IM7 Babnboistratze 80 Part. Lai» Lala». 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