Nr. 162 Ter Eichener Anzeiger erscheint täglich, außer SonittagS. - Beilagen: viermal wöchentlich SiehrnerFamiliendlätteri zweimal wöchenll.Wreir- blaN für den Kreis (Sieben (Dienstag und Freitag); ziveimal uwnall. Land» «irlschoftliche Seitfragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 61 Adresse Wie Depeschen: «uzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags S Uhr. Erstes Blatt 164. Jahrgang Dienstag, Notat?on;dr> blockade der Union bis heute gelang, sich über Wasser zu halten. Im ganzen aber waren Huerta die Hände gebunden. Der Zwischenfall von Tampico beschleunigte Huertas I Ende, Amerikanische Marinesoldaten wollten dort ihre Wasservorrätc ergänzen, wurden aber kurzer Hand von de» mexilauischeu Bundestruppcn verhaftet. Die Proteste des amerikanischen Admirals und ein Ultimatum der Washingtoner Regierung blieben erfolglos. Die unaufhörlichen Angriffe Wilsons hotten Huertas Sinn vollständig verhärtet. Amerika griff nun aktiv ein, entsandte eine gewaltige Armada nach Tampico und liest Vcracruz nach kurzem Kampf besetzen. Eine kurze Zeitspanne lang sah es aus, als würde die Union dem mexikanischen Bürgerkrieg ein Ende setzen und eine gemeinsame Front gegen die Amerikaner schassen. An Huertas Unversöhnlichkcit scknffterte dieser Plan, und nun griffen Carranzas und Villas Truppen statt der Milizsoldaten der Union Tampico an. Um weiteres Blut- vergießen zu vermeiden, und wahrscheinlich aus einem gewissen Argwohn gegen die Washingtoner Pläne heraus, kam es nun zu der politisch lflxchbedentsamcn Vermittlung der Republiken Argentinien, Brasilien und Chile, denen sich die kleineren südamerikanischen Staaten anschlossen. Die Vereinigten Staaten nahinen die Vermittlung an, unter der Bedingung, dast die Entfernung Huertas als erster Punkt ins Auge gefaßt werden müsse. Monatelang tagte dann die Konferenz in Niagara Falls, bald erzielte sic Erfolge, bald ivar sie dem Scheitern nahe, Huerta Ividersetzte sich zwar mit allen Mitteln, aber das Schlnßprotokoll vom '2. Juli zeigte, daß Huertas Stern im Sinken >oar. Er setzte seine Abdankung voraus. Der Verrat an Madero wurde vom Schicksal schnell gerächt, Veracruz, 12, Juli, (Reuter,) Ter frühere Mini st erdesAeustcrii General E st a ba n R u i z, der ans seiner Reise nach Nordamerika ans der Hauptstadt emgetrof- fen ist, bestätigt, dast General Huerta die Absicht habe, zurückzutreten, Sein Nachfolger wird Senor Carbajal sein, der später durch einen provisorischen Präsidenten ersetzt werden soll, der den Rebellen genehm ist, Ruiz sagte ivciter, dast General Huerta beabsichtige, ebenso wie der frühere sjchmsi- dent Porfirio Diaz Mexiko zu verlaffen; sowohl er, wie General Blanquet hätten erkannt, dast ein längerer Widerstand nutzlos sei. Washington, 13.Jukü General Earranza hat die amerikanische Regierung in aller Form davon unterrichtet, daß er sich auf keine Vermittelung mit Huertas M- gcsandten einlasse, und nur die bedingungslose Uebergabe annehme. N e w y o r k, 13. Juli. Die Regierungstruppen haben die Aufständischen bei San Cristobal sowie in zwei anderen Gefechten geschlagen. Au; Albanien. Durazzo, 13.Juli. Die Aufständischen haben gestern mittag Berat eingenommen. Durazzo, 13. Juli In der Umgebung von Berat befinden sich gegenwärtig 50000 völlig mittellose Fluch tlinge in der größten Notlage. Die griechischen Banden sind bereits über den Bezirk Skrapar hinausgelangt. Sie operieren im Einvernehmen mit den Rebellen gegen Berat. . Durazzo, 13. Juli, Die beiden aus Koritza anyckvm- menen holländischen Offiziere behaupten aus das bestimmteste, dast man iricht allein epirotisck en Banden, sondern auch starken regulären griechischen Truppen Hegenüberstehe, deren Vormarsch in der Weise erföchte, dag die Banden vorstosten und sich, falls sie geschlagen loerden, hinter die Front der griechischen Truppen znrückziehen, nwrans diese mit ihren regulären Kräften und Gebirgsschützen Vorgehen, Bemerkenswert sei, dast bereits am 1, Juli in Koritza ein Ultimatum des griechischen Majors Vardas eintraf, welches die Forderung der Uebergabe der Stadt enthielt, Grcueltatcn bei der Einnahme vo» Koritza. R o m, 13, Juli Nach Meldungen hiesiger Blätter sollen von griechischen Offizieren bei der Einnahme von Koritza durch die Epiroten unerhörte Grausamkeiten begangen worden sein, 200 Frauen und "Mädchen sollen zusammcn- getricbcn, vergewaltigt und dalnn mit Mitraikleusen niedcr- gcmüht worden sein, "Auch die griechischen Geistlichen halten sich an den Grcucltaten beteiligt, Optimismus Turkha» Paschas. Berlin, 14, Juli, In einer Auslassung äußerte sich der albanische Ministerpräsident sehr optimistisch über die Lage in Albanien, ütoch seiner Ueberzengnng werde Fürst Will-elm alle Schwierigkeiten überwinden. Die Revolte gegen den Fürsten tvcrde in sich zusammenbrechen. Die Aufständi- schen würden bald zu ihren verlassenen Vätern zurückkchrcn müssen. Ter Fürst sei ein ausgezeichneter Charakter, lvual, intelligent und tapfer. Nichts von dem sei wahr, was Gegenteiliges über den Fürsten in Europa verbreitet tvvrden sei. Zweck seiner Reise sei, so erklärte Tnrkhan Pascha, den europäischen Fürsten die wahre Lage in Albanien auscin- anderzusetzcn. Von Berlin aus werde er sich nach London und von dort ans nach Paris begeben. Abdankung des Fürste»? Rom, 12,Juli. Die Abdankung des Fürsten von Albanien gilt nach dem offiziell feststehenden Mitzcrsolg der Mission Tnrkhan Paschas in Petersburg als entschieden. An seine Stelle wird die Internationale Kontrollkommission treten. Den Vorsitz wird der Engländer Lamb führen. Malariacrkrankung der Kinder des Fürsten. Wien, 14. Juli, Ein italienisches Blatt meldet aus Durazzo, daß beide Kinder des Fürstenpaares an Malaria erkrankt seien. Ein neuer Thronkandidat. (DDP) Bukarest, 14.Juli Wie ein hiesiges Blatt meldet, hat in den letzten Tagen in Brüssel ein Familienrat der Familie Bonapartc getagt, welcher beschlossen hat, für den Fall, daß Fürst Wilhelm von Albanien abdanken sollte, den Prinzen Roland Bonaparte für den albanischen Thron kandidieren zu lassen, Tic Rcserviftcneinbrrusung in Italien. (DTP) Rom, 14,Juli, Die Einberufung der Reservisten des Jahrganges 1891 mit Ausnahme der Kavallerie und der reitenden Artillerie erklärt sich ans der Notwendigkeit des durch die Besetzung von Lybien geschwächten Fric- densstandes, um diesen angesichts der (süßeren Lage ivieder auf die normale Höhe zu bringen. Lin Lag de; Kaifcrs an Borö der „Hohenzollern" Den kühlen Fjorden Norwegens steuert das Schiss des Kaisers tzin Deutschlands Hernchcr hält seine Sommcrscrien an Bord der „Hohenzollcrn", und an Stelle seines tonstigen streng eingetcilten Arbeitstages tritt eine ganz andere Arbeitseinteilung, Wie ein solcher Tag des Koffers aus der Nordlandrcisc verläuft, erzählt, der Marinemaler Pros, Hans B o h r d t, als Teilnehmer der kaiserlichen Nordlandrcisc gewiß einer der bcruscnstcn Schildcrer, in dem Buche „Ter Tag des Kaisers", das als einer der ersten Bände der Reihe „Berliner Bilder" erschienen ist, mit deren Herausgabe der Berliner Verlag Conrad Haber soeben begonnen hat: „Morgens zwischen 7 und 8 Uhr crtcheint der Kaiser an Teck und wechselt kurzen Gruß und Händedruck mit seinem Gefolge und seinen Gästen, Er sordert von diesen nur das Zcrcmonicil, das man einer Dame oder einem älteren Herrn gegenüber beobachtet. Alsdann geht er zur Besichtigung der in der Nacht mittels Netze gefangenen Fische, oftmals ein hoher naturwisscnschaitlicher Genuß, da die merkwürdigsten Mecrestiere in den Bütten zappeln. Bei trockenem Wetter Ivird danach oben aus dem Sonnendeck den Leibesübungen gefrönt, wobei Seine Majestät die Stelle des Vorturners übernimmt, Tie ältesten Generale und Admirale streben dabei den Rekruten nach, freilich oftmals vergebens. Es wird dabei schändlich gemogclt, bei der Kniebeuge und hundertmaligem Steigen aut die Bänke des Skylights kommen Unterschlagungen bis zu 50 Prozent vor, so daß der gütige Landesherr, welcher es für sich selbst sehr streng nimmt, beide Augen zudrückcn muß. um die Verschlungen gegen sein Kommando nicht zu bemerken. Nach dem Turnen läßt sich der Kaiser oftmals wiegen und stellt auch höchst eigenhändig das Gewicht seiner Fahrtgcnvssen scst, wobei leider wiederum rcjpekllvse Täuschungen Vorkommen, Manchem harmlos aussehendcn Gaste sind schon schwere Eisen- und Bleimassen aus der Tasche hervorgeholt worden, wodurch dann sein aus unregelmäßigen, Wege erworbenes Mehrgewicht von schwindelnder Höhe herabsinkt. Nach dieser gewichtigen Tätigkeit geht cs zum Frühstück, Gefolge und Gäste setzen sich ohne Rangordnung, Die Plätze rechts und links vom Kaiser wechseln bei jeder Mahlzeit, so daß die Fahrige,wssen während der Reise mehrmals die Ehre genießen, neben dem Monarchen z» sitzen, Zum Frühttück werden Tee „nd Kassce, dazu Gebäck und Äuischnitt, sowie die herrlichen, srischgeiangencn Schollen gereicht. Den Küchen schneidet der Kaiser selbst an, ihm werden die Tcllär gereicht, auf die er dann jedem Tischgäste sein Stück eigenhändig legt. Nach der Tasel folgt ein kurzer Aufenthalt aus Deck, Zigarren werden gereicht. Die ältesten Offiziere und Staatsmänner greiien zu den leichtesten Sorten, die jüngeren, die noch mit unverdorbenem Magen beglückten, zu den schweren. Die bläulichen Rauchschwaden schweben himmelwärts. Am Firmament lacht die Sonne, die Berge und Gletscher locken, die herrlichen Tannen duffen herüber — nun hinaus ins Freie! Doch nein! —< Tückischerweise ist gerade an diesem einzig schönen Sommcrmorgcn der Feldjäger gekommen. Die Taschen strotzen von Briefen, Verfügungen, Erlassen und anderem Arbeitsmaicrial eines Kaisers. Die Chefs der Kabinette und die Adjutanten sind zum Vortrage bereit. Der Kaiser blickt entsagend auf die herrliche Gottcsnatur, dann begibt er sich in seinem Arlnntsraum auf dem Sonnendeck, Für nicht Bctcüigtc ist dieses Deck nun tabu, nur der Schiffskoch Hai 12 llhr mittags für die Kostproben des Mannschastsefsens Zutritt, Da gibt es Erbsen mit Snuten und Polen, Linsensuppe mit Speck, Bohnen und Hammcl- sleisch und dergleichen Herrlichkeiten mehr. Mit stillem Neide muß der Chef der kaiserlichen Küche aus seinen simplen Kollegen blicken angesichts des Wohlbehagens, mit dem Seine Majestät den vollen Teller, oftmals deren auch zwei, leert. Wenn es die Staatsgeschäfte gestatten, fährt der Kaiser vor der Mittagstafel noch etwa aus eine Stunde an Land, um einen kurzen Spaziergang zu machen. Um ein Uhr wird zu Mittag gespeist. Unter den Klängen der Matrosenkapelle setzt man sich zu Tisch Die Speisenfolge weist nur zwei bis drei Gänge auf. Hin und wieder prangt muh aus der Karle nur das Wort: „Mann- schastscsscn". Diese schlichte Kost ffndet auch hier begeisterte Liebhaber, Einfacher Weist- und Rotwein wird gereich;, oazn Sett, Manchmal ericheinen auch einige Flaschen altehrwürdigen Rot- vdcr Rheinweins für die Kranken, Dann ist cs eine Lust, krank zu sein. So viel Tischgäste, so viel Simulanten. Dasi Getränk ferner Majestät ist Staatsgeheimnis. Der Laie rät ans das edelste Gewächs der Erde in dem silbernen Brchcr, Böse Spione sollen aber die Abwesenheit jedes Tranbensaftes, ja sogar jedes Alkohols sestgcstcllt haben. Der Kaiser liebt cs nicht, lange zn tafeln. Etwa nach einer halben Stunde erhebt man sich, an Deck werden Kaffee und Zigarren gereicht, während die Matrosenkapelle spielt. Auch ergreift wohl hm urrd wieder der Kaiser, halb im Scherz, halb im Ernst, den Taktstock, Um bäckst eigenhändig ein ihn besonders begeisterndes Musikstück zn dirigieren. Dann hält der Monarch einen kurzen Mittagsschas, worauf wiederum die Erledigung der Staats- gcschästc folgt. Oftmals werden auch in der Gefolgemenge interessante kricgs- geschichtlichc Vorträge gehalten, zu denen jeder Fahrtgcnossc geladen ist. Gesputet es das Arbeitsprogramm und ist das Wetter gut, so fährt der Kaiser mit alten Teilnehmern an Land, Er ist cm rüstiger Fußgänger, anck) jüngere Herren haben zn tun, um mit ihm Schritt zu halten, tiamenttich bergan. Oben ans Bergeshöhen wird gelagert und die herrliche norwegische Landschaff in vollen Zügen genossen. An inanchcn Plätzen nimm; der Kaffer auch die Maltfretindschaft eines Privatmannes an und kehrt in dessen Hans und Familie ein wie ein alter lieber Bekannter, Das Gespräch ist ganz zwanglos, ernste Unterhaltung wechselt mit Humor, wöbe; anck> mancher Kalauer, vorausgesetzt, daß er gut und nicht zu alt ist, herzlich belach; wird. In diesen ivcnigcn genußreichen Stundci; fühlt sich der Kaiser als ffeier Mann. Frau Sorge ist an Bord geblieben oder humpelt teffnahmslos hinterher. An den Tagen der Abreise des Feldjägers, loenn der letzte Brief oder Erlaß versiegelt von Bord geht, können wohl tlcine Festlichkeiten stattsinden, Ein Tanzvergnügen an Land im Freien oder ein Wcttrudcrn im Fjord, Bei letzterem steuert der Kaiser eigenhändig seine schlanke Gig und ist herzlich erfreut, wem; seine Mannschaft nach Izartem Ringen den Preis erhält. Zum Schluß kommt dann wohl ein Damemvettrndcrn in den leichten norwegischen Booten, Die weiblichen Nachkommen der alten Wikinger verstehen noch heute das Schiffcrl-anvwerk ihrer Vorfahren ans- grzcichnet. Dem Kaiser macht cs sichtlich Freude, znzuschcn und die frischen, fföhlichen Mädel mit den prächtigen Germanenköpfen an Bord z;i empfangen und ihnen die schwer errungenen Preise zn überreichen. Hin und wieder findet dann ein Ball an Bord statt. Um 8 Uhr ruft der Gong zur Abendtasel, an der meist Gäste vom Land oder eingekoinmcncn Dampfern tcilnehmem Nach Aufhckning der Tasel hält der Kaiser zwanglosen Cercle, Tic Musik spielt, Hunderte von Booten umgeben die „Hvhenzollcrn", ein ungemein reizvolles Bild in der herrlichen lichten norwegischen Sommernacht, Dann tritt Ruhe ein. Ist cs nicht zn spät geworden, so ersck)eint der Kaiser in der Gesolgemesic, Um mit seinen Fahrtgenossen bei fröhlichem Gespräch und Karten- oder Tominojpicl ohne Gewinn und Verlust den Rest des Tages zu Lcrlcben. Die kurze, dänrmrige, nordische Pacht bricht herein. Im magischen Halblicht hebt sch die „Hvlzenzollern" von den dunkel en Bergen ab. Deutschlands mächtiger Herrscher und zugleich gütiger und getreue« Mensch ruht ans, um neue Kraft für seinen hohen Berul zu sammeln." — Natrium gegen Hitzschlag, Wohl jeder kennt das alte Hausmittel Natron bicarbonicum, das bei allerlei Störungen des Appetits und der Verdauung gute Dienste leistet. Neu dürfte dagegen seine Verwendung gegen Hitzschlag sein, Tie jüngsten schweren Fälle von Hitzschlag, z, B, in Berlin und bei den Mar- burgcr Jägern, veranlassen uns deshalb aus Grund der Erfahrungen dcS bayerischen Hauptmanns Storch, die im „Militär-Wochenblatt^ veröffentlicht sind, auf diese Vcrwendunqsart des Natron bi, wie es abgekürzt meist genannt wird, hinzuweijen, Herr Hauvtmann Storch ließ bei Märschen seiner Kompagnie täglich 1000 Natron- Tabletten durch die Korporalschastsführer mitnchmen. Leute, die als unsichere Marschierer bekannt waren, erhielten direkt solche Tabletten ausgehändigt. Unterwegs wurden die Leute dann beobachtet, und wer Schwächczeichen zu erkennen gab, bekam sofort eine Tablette, die er einfach aus der Zunge zergehen ließ. Einzelne nahmen bis zu zehn Tabletten, Das Ergebnis war, daß kein Mann der Storchschen Kompagnie je wegen Erschöpfung austrat, oder gar hitzschlagähnliche Erscheinungen aufwics, während dies bei anderen Abteilungen unter gleichen Verhältnissen an vielen Tagen der Fall war. An« Stadt und Land. Diebe», 14, Juli 1914. Ein Micßeiicr Stadtgartrn, Wir erhalten folgende Zuschrift; Al» vor lv* Jahren im Bürgerverein die Frage eines Sladt- hallenbaues »örterl wurde, beznchnrtr man es als etwas selbst Verständliches, daß die aus den Eisbahnwiesen geplante .Halle (Saalbau) auch einen genügend gnisten (Karlen zu Sommerlonzrrtrn erhalten sollte, Kon dem Saalbau ist es seitdem ganz still ge- lvvrdcn, inan hat wohl in den bctressenden Krrisen eingesehen, dast unsere Finanzlage nicht eben glänzend zu nennen, eine graste neue Belastung irichl an der Zeit ist. Schade nur, dast damit auch der geplante üvn zengarten scheinbar -ul acta gelegt ist. Tust für eine derartige Einrichtung ein lcbhostcs Bedürfnis vorhanden ist, ist außer aller Frage, Man braucht nur die säst immer überfüllten Konzerte imserer Militärkapelle in der Ausstellung zu sehen, uni davon überzeugt zu sein. Warum auch sollte in Gießen das nicht gehen, was man in viel kleineren und weniger regsamen Städten längst hat, nämlich regelmäßige istarlcnkonzcrtc mit gutem, nicht zu schwerem Programm während des ganzen Sommers, zu mäßigem Eintrittsgeld, preiswerter Wirtschaft und gelegentlich mit Gästen, die etwas außergewöhnliches bieten, Freilich dürste die Sache, um niedrige Eintrittsgelder zu er- möglichen, nicht allzu kostspielig angelegt werden. Denn es ist ivohl außer aller Frage, daß die Ausstellungskvnzerte nicht entseriit den Zuspruch finden würden, den sic ersreulicherweise haben, ioenn sie nicht eben so wohlseil wären. Und da wäre es zwei'cllos sehr erwünscht, wenn zur Verringerung der unvermeidlichen Kosten etwa? Vorhandenes verwendet werden könnten möglichst »n der Stadt gehöriger Plast, Und einer, der möglichst etwas näher am Verkehr liegt, als die Eisbalmwiese», Da scheint uns nun ern günstiges Geschick einen Plast beschert zu haben, wie er günstiger eigentlich gor rricht gesunden werden könnte. Das >Ü.,der fetzige Ausstelliingsgarten, Ein Garten, gerade groß genug sür Gießen, mit schönen alten Bäumen am Rande, geschützt gelegen, von allen Teilen der Stadt leicht zu erreichen, Eigentum der iÄadt Es «ürste auch sehr wohl möglich sein, ihn mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu dem gewünschten Zweck herzurichten. Anstelle der ..Festhalle" must eine recht geräumige, einfach, aber anständig gebaute Veranda, zum Schutz enivsindllch» Gäste, errichtet werden; die alte Ohrenklinik kann ihrer jetzigen Verwendung als Wirtschaitsraum, d, h, Schenkraum, Kaffeeküchc usw,, erhalten bleiben Ucber die Verwendung der oberen Räume ließe sich noch reden. Gegenüber, wo jetzt die „Swift für Salinenvroduktc nsw," steht, könnte bei Bedarf eine zweite derartige Veranda erstehen. Dazwischen Iväre ein bedeutend größerer Raum als jetzt vorhanden für Tische, Roßmilächen nsw,, so daß der Garten reichlich Raum sür unsere mnsillcebenden Mitbürger bieten nvirdc, Gelegenheit, die nötigen Tische, Stühle Ui'w. sehr preiswert zu erwerben, ist gerade jetzt nach Schluß der Ausstellung vorhanden. Die ganze Einrichtung steht ja billigst zum Verlaus, und daß es sich um gm gearbeitete Stücke bandelt, sieht man daraus, das; trotz der starken Benutzung su diesem Sommer noch kein Stuhl ivackelig geworden ist. Die Kosten der ganzen Sache dürften mit 20 000 Mark sehr hoch gegriffen sein. Ter bisher imgenannte Wohltäter, der für dir Mustkhasle 40 000 bis 50 000 Mark geben wollte, wäre oielleicht nicht abgeneigt, für diesen den weitestrn Kreisen unserer Stadt sicher hochwillkommenen Zweck seinen Beutel zu öfsncn?! Man könnte nun vielleicht cinweuden, ein derartiger Garten würde uuserin in der Klinik geplanten Stadtdausc viel Störungen bringen. Das ließe stch aber sehr gut vermeiden. Man beschränke sich aus die, ja ohnehin sür weite streife nur in Frage kommenden, Abcnd- konzertc — etwa dreimal wöchentlich — dann arbeitet kein Mensch mehr auf den Biireaus, Und der Würde des ohnehin ja nur als Provisorium gedachten Stadthauses tuts auch wahrlich kernen Abbruch, wenn man unteren Mitbürgern Gelegenheit gibt, sicki in dem ohnehin vorhandenen Ohmen dem Genüsse nicht eben schwerer, aber doch gut» Musik hrirzugeben, Daß es dobri nicht ohne Bier usw, abgebt, schadet nichts; unsere Großstädte haben in ihren Rathäusern ja auch Ratskeller, in denen es oft gar seiichtsröhllch ,zu- gehen soll und stellen ihre Ratssäle oft zu Festlichkeiten zur Verfügung, Warum sollen wir cs nicht ähnlich niachen. Und unser Birteverein, der die Gelegenheit verpaßt hat, das gute Geschäft in der Ausstellung ,u machen, möge über die Art der Dewirischaftiing einmal Vorschläge machen, in denen seine Mit gliedrr und die Allgemeinheit zum Recht komnit. B, Da dieser Pscrn allgemeines Interesse beanspruchen darf, haben wir ihn unstcrn Lesern zur Kenntnis gebracht, Immerhin steigen dabei mancherllei Bedenke» auf, die nicht außer acht zu lassen sind. So wurde das Geräusch, das durch den Eisenbahw- betrieb hinter dem Ausstcllunpsplatze hervorgerufen wird, bei Konzerten sehr störend wirken, eine Erscheinung, die man schon jetzt gelegentlich der Ausstelliingskouzertc täglich beobachten kann; wie gerade dieser Lärm auch mitbestim mcnd ist, die Alte Klinik sür die Bstrgernieisterei ungeeignet erscheinen zu lassen, denn es gibt Zeiten, in denen ein Telephonieren wegeit der Nebengeräusche von dort aus unmöglich ist. Es ist auch ferner die Frage ernstlich zu erwägen, ob die Konzerte auch de» Besuch finden werden, den man von ihnen erwartet, nachdem die Gewerb-ausstellung geschlossen und der Reiz der Neuheit dahin ist. Und endlich kommt noch hinzu, daß die .Konzerte später vom Pächter der Wirtschaftsraume zu bezahle« sind, wahrend jetzt die Kosten von der Ausstellungsleilung getragen werden, daß also die pekuniäre Sachlage dadurch ein ganz anderes Gesicht bekommt, Es ist auch nicht zu vergessen, daß Gießen einen guten Kouzertgarken in ruhiger Lage besitzt, in dem bei regerem Besuch sicher auch das Eintrittsgeld ermäßigt werden könnte, " Tage skatender lür Dienstag, den 14, TUiti: Stadt- Idealer: „Brüderlein fein', »Die schöne Galnths/ tzlnsanq 8 Uhr. Akademischer Wartbnrgbnnd; Pros l>, 0e, S ch i a »: .Die geaenmärtiae Kirctieoauslrittsbeweguug und die Gebildeten * Steins Garten. 8 , Ilhr, ** Au? dem Schuldienste. Uebertragen wurde dem Lehrer .Heinrich Voael z» Eichenrod, Kreis Lanierbach, eine Lebreriielle an der Volksschule zu AngerSbaeh in dem- selben Krccse; dem Lehrer Heinrich Mühl zu Dannenrod, Kreis AlSseld, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Kelsterbach, Kreis Groß-Gerau. — Entlassen wurde um 4. Just b. I. der Lehrer Ludwig Schnchard, z. Zt. Verwalter einer Reastehrersteste an der Realschule zu Schotten, mit Wirkung vom 10. Just 1914 ab au? dem Schuldienst. •* Offene Lehrer st eilen. Erledigt sind: Eine mit eine», evangelischen Lehrer z» besehende Lchrcrsteste an der Volksschule zu Henchelheim, Kr»? Gießen. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besehende Lehrcrllelle an der Volksschule zu Sellnrod, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Orqanistendievst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. - Prüfung im Hufbesch lag. Die nachstehenden Personen haben Ende Juni die Prüsimg im Hnsbeschlag nach der Verordnung von, L0. März 1905 bestanden „nd sind demgemäß nach § 30 a der Reichsgewerbcordnung berechtigt, den .Hnsbeschlag innerhalb des Teuischen Reiches selbständig auSzuüben: Wilhelm Appel aus Rieder-Mockstadt, Kreis Büdingen; Jakob Richter aus Rieder-Weisel, Kreis Fried- bcvg; Karl Heinrich Stelz aus Staden, Kreis Jriebberg. *' !2tuf Bahn st recke Gießen—Gelnhausen Das Eisenbalnikvmitee Gelulstrusen—Lohr hat der Handels kaurmer Hanau den Entwurf einer Eingabe übermittelt, in tvelcher beantragt wird, im Anschluß t ab» zwischen den einzelnen Gliedern der Stadt selb», Worunr, um alles in d» Welt, folgt keine Linie dem natürlichen V»kchrswcg, b» Längsachse bcr Stadt, warum ist die gam;c Gegend des Seltersberges mit Kliniken und allen Jnstitttten abgesckrnitten vom Verkehr? D» -Selterswcg ist das uralte Rückgrat der Stadt, rem da streckte sic sich weit» über den Seltersberg hinüber. Jrnm» mehr muß sich dort nach Süden hin ankristallisieren. Das ist der natürliche Lauf d» Dinge, Warum folgt man ihm nicht, wenn es an jtzrast fehlt, ihm voranzugeben. Was kann nur der ltzrund sein sür so wund»bares? Daß tcrtrnssckzc Schwierigkeiten bei so gewicktzigen tzsegenwaris- und Zukunstssragen entscheidend sein sollten, glaubt bin Ettvacktsen». Was an hundert anderen Plätzen olM- viel Reden und Aufhebens geschahen tvurdc, wird doch wohl^auch in Gießen zu machen sein. Tie Anlage sei zu teuer und die Stammlini», rentierten zu wenig, um neue Untcr- nebmungen^zuzulassen, hört man. Ja, du liebe Zeit, wenn man nicltz dem Strome des B»lehrs folgt, wie sollen sic da renti»en. Für die clekttischc Balm liegt das ißeld aus der Frankfurter Strasze. Warum liebt man's den» nickü auf? Rein, das ist eine grosz; Enttätrschung für den aus d» Fremde heimkehreuden Sohn d» alten sch-men Stadt. Hat es doch ge- sckli»icn vor ein paar Jahren noch, als ;volle sie sich die schimmernde Bürgerkvnie anss .Haupt setzen und nun begnügt sic sich mit ein» Bänderhaube. " Falsche Re t ch s b a n knv tc n. Ende Juni und Anfang Juls wurden in der weiteren Uiugebung fünf falsche Reichsblinknoten der 4 Emission zu je 100 Mark angehaltei^ tue im älteren ,kleineren) Format hergesteM sind und dis Nummern: 3017528 A, 4 506193B, 6234508 B, 7189480 A und 7 924 715 C tragen Die falschen Stücke sind sazwcr von: echten Noten zu unterscheiden und gleich-n diesen in der Größe des Papiers, Die Fälschung ist hauptsächlich an dem Fehlen von Fasern sotvic daran zu erkennen, daß die Num» mcrn und Stempel keinen gleichmäßigen Rotdruck haben. Tic Umrahmung des Bildes auf der Vorderseite ist in dm Breite um 3—5 mm kürzer als auf den echten Rolen, Volksfeste in Ober Hessen, Ein o b e rhes s t s ch e s' Ban ern fest soll am 26, Juli in Hoch waldhausen b» Öerbstcin abgehatten >o»den. Zum Festtcdner ist Rcichstags- abtrvrdnet» Tr, O c r t c l gcioonncn worden. Es findet ein Fcft- zug statt, in lebmden Bildern w»den die vier Jahreszeiten dar- gestrlli und es sollen hessische Volkslieder imd iSlkstänzc in alten Landeskracksten vvrgeführt wekben, —"Ein Volks- und H'e tmcfff (1 sind» am 2. August am Härdttvald zwischen Ettingshausen >md Ober-Bessingen statt. Als Red«» sind in AussickU genommen; Reichslagsabg, Professor Dr, Werner, Pfarrer Fritsch-Ruppertsburg und Landtagsabg. Fen-> ch c l und Dorsch, ** Schiffsliste für billige Briese nach den Vereinigten Staaten (10 Psg, sür je 20 Gr,), Die Portoermäßigung »streckt sich nur aus die Briese, nicht auch aus Post, karten, Trucksach»! usw, und gilt nur für Briefe nach den Bereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z, B, Eaiwda, „Amerika" ab.Hamburg l5, Juli, „Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 21. Juli, „Vaterland" ab Hamburg 22, Juli, „George Wasinngton" ab Bremen 25, Juli, .Lmperato^ ab Hamburg 31, Juli, „Königin Luise" ab Bremen l, August. „Berlin" ab Bremen 4, August, „Kaiserin Auguste Victoria" ab Swmburg 0, August, „Bremen" ab Bremen 8, August, „Kais» Wilhelm der Große" ab Bremen 12, August, „Vat»land" ab Hamburg" 12, August. kPostschluß nach Ankunft der Frühzüge.) Alle diese Schisse sind Schnelldampser od» solche, die für eine bestimmte Zeit vor dcm Abgänge die schnellste Bcsördcrungsaclcgcnhcit bietnt. Es cmpsiehlt sich, die Briese mit einem Leitvcrmerk wie „direkter Weg" oder „üb» Bremen od» Haneburg" zu versehen, ** Dic Stachelbeeren, Die Stachelbeersträucher in den Gärten im oberen Bogelsberg, die überaus zahlreich — , wie matt seit Jahren nicht erlebt hat — mit Beeren behängen sind, w»den von Raupen, die sich zu Hund»ten ansetzen, sehr in Mitleidenschaft gezogen. Innerhalb 1—2 Tagen haben diese Vielfraße einen Strauch kahl gefressen, so daß die Beeren ganz nackt an den Sträuchern hängen, den Sonnenstrahlen voll und ganz ansgesctzt sind und nicht zur völligen Ausbildung gelangen können. Will man aus der Ernte etwas erzielen, so muh man schon jetzt die Beeren pslücken, denn an einem entblätt»ten Strauch müssen die Beeren verdorren, ** Z u der wüsten Schlägerei in d» Kaiser-Allee sntdet tms He» Gastünrt Bänlke natürlich eine Berichttgung^ Er sclwcibt uns: Es handelte sich hier um einen Mieter, der ohne seine Miete usw, zu bezahlen, verschwinden toollic, und seine Koffer aus dem zkveit»! Stock in den Vorgarten warf, worauf sich der Vermieter die Koffer zum Psande >med» aneigncte, wob» ihn der Durchgänger übcrftel. Die ganze Sackte ist privater Natur und geht die Wirtschast nickfts an, auch waren keine Zechgrnosien pertttten und auch keine Passanten gefährdet, da sich die Sache im Vorgarten abgespielt hatte und nicht aus d» Straße, — Herr Bäulke scheint die Vorgänge offenbar nicht genau beobachtet zu haben, denn sonst hätte » sehen müssen, baß sich an der Schläger» eine ganze. Anzahl sein» Wirtshausgästc beteiligte. Zudem ist es für beit skandalösen Auftritt selbst ganz gleichgültig, ob es sich um einen Gast oder um einen Mi»» handelie, Grund st ücksvcrkehr. Grundstücke zuTrais-Hor- lass, die auf den Namen des Johann Heinrich Jakob und dessen Ehcftau Elisabethc, geh. Decker zu Trais-Horloff, »n- getragcn waren, sollen Freitag, den 25, September 1914, nachmittags 272 Uhr, durch das Amtsgericht Hungen auf dem Rathaus in Trais-Horloff im Wege d» Zwangsvollstreckung versteigert wcrdcn. Der Versteigerungsvermerk ist am 25. März 1914 in das Grundbuch eingetragen worden. — Grundstücke zu Straßheim und O ck st a d i, die auf den Namen des Josef Margraf uich dessm Ehefrau Magdalene Marie geh, Großmann in -Ockstadt, eingetragen waren, sollen Donnerstag, den 17, Scvtemb» 1914, nachmittags 4 Ilhr, durch das Amtsgericht Friedb»g in Ockstadt aus dcm Rathause im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Der Bersteigcrungsvermerk ist am 28, Mai 1914 in das Grundbuch cingttragcn worden. Limdkreis Gießen. — Wieseck, 14. Juli. Heute morgen gegen 5 Uhr brach in den Stallungen des Viehhändlers Julius Stern Feuer aus, das aber durch tatkrästiges Eingreiscn der hiesigen Feuerwehr auf s»nen Herd beschränkt wurde. --- H e u ch e l h ei m , 14. Juli. Heute nachmittag 6 Uhr findet eine öffentliche Gcmcinderatssitzung mit solgcnder Tagesordnung statt; 1. Neudeckung eines Schullzauscs in der Garien- straße; 2, D»vutzen eines Schulhauses in der Marktstraße; 3. Psla- stcrunq ein» Fahrbahn am Anfang der Bachstraße; 4, Beschaffung von Deckmatcrial zu Walzzwecken; 5. Anschaffung von Spritzcn- schläuchen. (!) Leihgestern, 14. Juli. Für die aus heute abend 9 Uhr anberaumte Gem»nderatssitzung ist solgende Tagesordnung sest- gesetzt worden: 1. Verläng»»ng des Kanalnetzes, 2. Vergebung d» Kohlcnliescnmg, 3. Gelzali der Fcldschützcn, 4, tzscnchmigung von Kostenrechnungen, 5, Reinigen der Gemeindeplätze. —m. Hungen, 13. Juli, Heule vomnittag versuchte der -aus Ruppertsburg gebürtige Knecht M), der Ende der 20 er Jahre steht, ein hiesiges 17 jähriges Dienstmädchen, das im sog, „Rotseld" mit Ticklvurzhackeii bcsckwftigt war, zu vergewaltigen. Um es am Rufen zu verhindern, steckte der Unhold dem Mädchen ein Taschentuch in den Mund, T,as kräftige Mädchen setzte sich jedoch energisch zur Wehr, so daß ihm sein Borh-aben nicht gelang. Da andere im Feld arbeitende Leute auf den Vorfall aufmerksam geworden waren, ließ der Täter, der in Bettenhauscn bedienstet sein soll, von dem Mädchen ab cund flüchtete in den nahen Wald, Ein Polizeihund aus Nidda nahm nachmittags die Spur auf und verfolgte sie in der Richtung nach Lich, Inzwischen tan von Lich Meldung, daß der Täter dort auf dem Tanzboden des Sängerfcstes bereits verhaftet worden sei. Der Verhaftete wurde mit dem Aberrdzug nach Hungen ins Gefängnis gebrachll Er soll bereits früher ivegen des gleichen Vergehens eine längere Strafe verbüßt haben. Kreis Friedberg, t, Büdesheim, 13, Juli, Am 9, l, Mts, ivar der 56jährige Weißbindcr Valentin Ludwig Ehr, Schmidt von hier-mit Kirschenbrechen beschäftigt und stand dabei auf einer nach der Straße zu aufgestellten Leiter, Das vorüber» fahrende Fuhrwerk des Riühlenbesitzers S ch u l d t von Staden fuhr gegen die Kirschcnleiter, wobei Schmidt zu Fall kam und schwere Verletzungen davontrug. Heute ist der Verunglückte seinen Verletzungen erlegen. Das Amtsgericht Vilbel besichtigte heute unter Zuzi-ehung des Kreisarztes die Leiche, Starkenburq und Nhcinhessen. rb, Darm st a dt , 12, Juli, D» VcrbandderDetail- listcnvcreinc im Großherzogtum Hessen hielt hrutc vormittag hier im Kaisersaal seine 6, Hauptversammlung ab. Am Samstag nachmittag hatte b»efts »ne Sitzung des eng»en Aus- sckmsses stattgefmrden und am Abend waren die zahlreichen aus- wärttgen Gäste zu einem Spaziergang über die Marienhöhc und zu einem gemüllichen Beisammensein mit Abcmdessen aus der Ludwigshöhe eingeladen, — Den heutigen Verbondstag »öffnete d» Vorsitzende, Stadtv, Kalb fuß, mit rin» Begrüßungsansprackze, nach welch» RegicrungSral Pi stör als V»trcrer der Regi»„ng, Ob»bürgermeist» Dr, G l ä f s i n g als Vertreter der Stadt, 2lbg, M v l th a n - Mainz in seinem und des Abg, Henrich Namen, Kommerzienrat Fröhlich namens der Handclskamm» u, a, m. dem Derbandstage Grüsze imd ttzlückwümckx- aussprachen. Darnach erstattete d» Vorsitzende den Iahresb»icht. Er »tvahttte dapri, daß die Gründung des Acrbcuidzp 1907 »jolg», als di« Mn* GetnrffrdestrurrvmWge, Mc Wareiihans- und JHliatttnier und airtxres mrbr, mtrf) die Errichtung einer eigenen Beruisgonoffen- schnit für die deutschen Drtaiilistcn und der ..unlautere Del» bewerb" hervvrtraicn. Jetzt bilden die Delaiütstrn bereits ei, fSereine mit 1400 Mitgliedern. Der Redner legte meiter bar welche Fülle von Älrbeit der Verband zil bewältigen batte, betr. die Ein,- gungs- und -Ucberwaämngsausichüffe. die Ausbildung und Artbildung des kaufmännischen Lechrversonals, die Bekänwiung der WairLcrlager und de-; Hanfierbanbolo, de» beimlich-i, Waren ha n- dels. die -svimtagsruho, die Festlegung des Osterieste» nnb die Ernsühnrng der sogenannten Sominorzen, die Registerpslicht der lklenigewerbetreibenden, die «ngichelltenvenicberung. die bleldbe- schonuug für den biuimännischen Mittelstand uiw Len Uassen- bericht eriiallete der Rechner, Kaufmann Fr. Becker- die Ein- nabmen betrugen 1799 Mo ick, die AusMben 1741 Mark Nach Srlediguni, der geschäftlichen Anrlegenheüen hielt Herr Bürgermeister Tr. Eberl c-Nossen einen Vortrag ülxr: .Die Gegen wart und die Zukunft des Detaillistenstand,-;". - Als « o r o r t für das nächste Jahr wurde einstimmig wiederum Darmstadt gewählt. w. Darmstadt, 1.1. Juli. Die 21 Jahresversammlung des Hauptvcrbaubes deutscher Ortskrankenkassen wurde heute früh 9 Uhr nach am Samstag und Sonntag vorangogmigenen Vegrich,rngl-n nnd Borversamm lungen eröffnet. Der Vorsitzende der Tarmstädter Orts- krankenkasse begrüßte die Teilnehmer namens des Vororts. Darauf eröffnete der Vorsitzende des Verbandes, Fräsdorf, die Versammlung mit einer längeren Ansprache, in der er besonders die Vertreter der Behörden begrüßte nnd sich dann über die Aufgaben des Berlurndes verbreitete, die durch die neue Reichsversicherungsordnung erheblich erschwert und vergrößert würden. Mit besonderem Tanke begrüßte er die Arbeitqebervertreter. die sich nicht haben abhalten lassen zu erscheinen, obwohl der Verband als ein sozialdemokratischer verschrien sei. Er stellte loeiter fest, daß 5 Millionen Kassenmitglieder vertreten seien. Hierauf begrüßte Regierungsrat Dr. Happe im Namen des Reichsversicherungsamts Berlin, Regierungsral Krug v Nidda sür das hessische Oberversichernngsamt, Oberbürgermeister Klässing namens der Stadt und Geh Regierungsoat Tr. Tietz für die Handesversichernngsani'talt die Versammlung; nach den Begrüßnngsanspra, 13.Juli. Im Stadtteil Oberrod wurden zwei Kruder des Kriminalivachtmeisters Kori- rad Scheib vom Blitz getroffen und.getötet. Die Kinder, ein 14 jähriges Mädchen und ein 12jähriger Knabe, waren mit ihrem Vater bei (Kartenarbeiten beschäftigt, als sie von dem Gewitter überrascht wurden. Me drei flüchteten in ein Eiartenhaus. Plötzlich schlug der Blitz in einen vor dem Hause stehenden Baum und von hier in das Haus. Dir Kinder wurden auf der Stelle getütet. Der Vater erlitt erhebliche Verletzungen und wurde schwer betäubt. Doch gelang es der Rettungswache natf; längeren Bemühungen, ihn ins Leben zurückzurnferi. X Rodheiman der Bieder, 13.Juli. Ein schweres Unwetter ging heute mittag über unsere Gegend plötzlich nieder. Das Wasser kam vom Launscheidsberg und der Betzberger Straße in Strömen herunter und drang in die Gehöfte und Garten ein, so daß von diesen nur noch die Zgnn- spitzen hervorsahcu. Traurig ist der.Anblick der Felder, den Hackfrüchten umrdcn die Blätter abgeschlagen und das Getreide liegt wie gewalzt am Boden. [] Gladenbach, 13. Juli. In dem Dörfchen Steinperf gerieten ein Landwirt und ein Feldhüter wegen eines Schweines miteirrander in Streitigkeiten. Dar Landwirt ,der krankhaft veranlagt gewesen sein soll, holte schließlich eine Flinte und schoß dem Feldhüter eine Kugel in de,, Leib, Als der Tater sah, was er ungerichtet hatte, begab er sich in einen Kellerund schoß sich dort eine Kugel in den Köpf, Tie beiden Verletzten wurden in die Marburger Klinik gebracht, wo der Landwirt an der schweren Verletzung starb, während der Feldhüter mit dem Leben dovonkommen dürste. -ff Esch Wege ad. Werre, 13. Juli. Der auf der Zie- gclsteinsabrik Gröbers bei Magdeburg besühiftigte acht zehnjährige Arbcilcr Fischbach aus dem benachbarten Dorfe Oberdü„ gebach ist dort gestern nachmittag beim Baden in der Elbe ertrunken. FE. Wiesbaden, 13, Juli. Das Pferdchcnlprei im Kurhaus wurde nicht, wie UNS aus guter Quelle mitgeteilt wird, endgültig aufgehoben, wie man allgemein annalinl, solidem nur iür einige Zeit eingestellt. Dse Stadt will aus die Einnahmen, die dies Spiel braäite — die jährlich au, 20000 Mk, sich belaufen werden, nicht so ohne weheres verzichten. F. C. Wiesbaden, 14. Juli. Der llhährigc Seminarist in Wetzlar Fritz MadeS, der her bei seinen Ellern zu Besuch weilte, erschoß sich gestern. Tie Eltern sollen ihm eine Reise mit seiner Braut verwehrt haben. vermischte«. ** Eine furchtbare Ezvlosion, die in der Nacht zum Sonntag das chinesische Kanonenboot „D i e tt g s ch" zerstörte, fand umer den Schlasguartieren der Seeladetteu statt, von denen 35 in Stücke gerissen wurden. Die Zahl der Verwundeten, danmter mehrere Oiiiziere, ist angeblich sehr hoch. * Schwere Gewitter, Aus Basel wirb gemeldet: Heute nach! gingen in der Ost- Mid Nordostschweiz sebwere Gewitter nieder, welche dos ganze Bodenseegebiet mit einem wolkenbruchattigen Regen heimsnchten. Erdrutsche verursachten den Einsturz einer Brücke und zerstörten das Geleis der Llppen- zeller Bahn bei Herisau. Märkte. FC. Wiesbaden. Bl« hhoI»Marktbericht vom 13. Juli, Austrieb: Rinder 2»U (Odilen >',4, Bullen 35, Kühe und Färsen 161 >, Kälber 376, Schal« 78, Schweine 083. Gelchäst: Allgemein ruhig, Ueberstand. Crfit -n. Vollklellchlge, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes >m Alter von 4—7 Jahren .... Junae, flellchlqe, nicht ausgemästete und ältere ausgemäftete............ Mäßig genährte jnnge und gut gegenährte ältere ........... Bul l e n. Bollsleischlge, miSqero, höchsten Schlacht, 0 . . . Löllfleischige, jüngere........ . Färsen. Kühe, kollflelschiqe auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes........... Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Echlachtwertes bi» -n 7 Jahren..... Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe......... Mäßig genährte Kühe und Färsen..... Gering genährte Kühe und Färse»..... Kälber. Feinste Mastkälder....... Mittlere Mast- und beste Saugkälber.... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . rringe Saugkälber.......... E chal^ Mastlämmer und jüngere Masthammel . 44,03 Weide,nastscha>«: Schweine- kol!fleischige Schweine van 30—100 Ir? Jebendgewicht .............. Doll fleischige Schweine unter 80 lcx Lebendgewicht Bollfleijchige Schweine von 100—120 lrx Lebendgewicht .............. Dollfleischige Schweine vo» 120—150 kg Lebendgewicht .............. Feltschweine über 150 kg Lebendgewicht . . A Echzell, 13.Juli Hier land Ziegenmarkt vomKreis- Ziegeuznchlverein Büdingen statt. Es waren 65 Ziege» und Böcke Preise Iür 100 «sd Lebend. Schlachtgewicht m Mk. 48 —6 2 85 —91 47—61 84—90 42—40 75-63 II 70—75 66—70 46-60 84-90 38-42 68-76 40—43 33—37 29—32 777 62—64 54—58 60-54 45—47 103—108 90-97 83-90 76-80 1—45,50 92-91 45-47 44-48 58 60 57-59 46-48 58-60 45-457 1 40-43 55-57 60 —54 ausgeirieben; die Rachlrage war nicht lehr stark. Die Landwirt- lchaliskammer war vertreten durch LandtagSabg. Bleidenbach und M o o q k - Grundschwalbeim. fa, Frankfurt a. 5Jt„ 1». Juli. Heu- nnd Strohmarkt. Angeiahren waren 4 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde iür veu 3,50—3,70 Mk. Stroh (Korn lang strahl 0.00—0.00 'litt., Wir» strah 0,00—0,00 Mark. Alles je bll Kilo. Geschält flott. — Tie Zusuhren waren aus den Kreisen Hanau und Dieburg, Lingcsanvt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die iliedaltion dem Dubkikimi gegenüber keinerlei Verantwortung.) — Gießen, 13. Juli. Es muß doch etwas Wahres an den vielen Klagen sein, die man über die Zustände und überhaupl über den ganzen Betrieb bei Balm Gießen—Fulda lieft und dort, denn sonst müßten sie doch einmal ein Ende nehmen. Kürzlich habe id| selbst einem mterefianten Interim-z,, »»gesehen, so daß ich in meiner Armabme noch bestärkt worden bin. Der Abends um 9 Uhr 21 Min. nach Fulda abgeliende Zug sührt gewöhnlich zwei Wagen 3. Klasse. Die Benutzung des Zuges ist im allgemeinen so, dast der eine Wagen gewöhnlich alle Fahrgäste 3. Kloße aunnmml, während der zweite nur ausnahmsweise der Benutzung frcigogrbeni wird. An dem sragltchm Abend saßen in dem einzigen Raucherabteil. das Platz sür sieben Personen hat, bereits sechs Fahrgäste Ta die Benutzung der 3. Klasse an diesem Abend gut war, st» wurden noch zwei Nichtraucherahtnlunqet im zweiten Wagon srergegeben, die übrigen Abteilungen dieses Wagens jedoch dunkel gelaiien. Als 4 5 Minuten vor Abgang des Zuges noch ein Herr Raucherabteil verlangte und bat, das Abteü im zweiten Wagen; ireizugeben, wurde er in so „lielnmStvürdiger" Art und Weise von dem betreffenden Schaffner m das säst besetzte Abteil »erwiesen, wie man dies höchstens von einem geborenen Parlamentaiier vor - langen kann. Daß es bei der furchtbaren Hitze sür die in den» Raucherabteil sitzenden Herren ein Vergnügen war, sich setz ,»- sammenzudrücken, ist buch wohl selbstverständlich, aber man war doäi der Meinung, daß die Bah» in Erkenntnis ihrer Zweckbestimmung gegenüber dem Publikum etwas mehr Entgegenkommen zeigen würde. Bernhardt Brandt. — - - - — > — —. ------1 Amtlicher Wetterbericht. Oessen!licher Wetterdienst, Gießen. WetterauSiiüsteii in Hessen am Mittwoch, den 15. Juli 1914: Allmähliche Zunahme bce Bewölkung, meist trocken, warm, südliche bis südwestliche Winde. Letzte Nachrichten. Serbische P reß treibereien. Belgrad, 14. Juli. Hier laufen Gerüchte um, denen zufolge der russistbe Gesandte v. .Hartwig vergiftet worden sein soll. Die Gerüchte haben eine lebhafte Erregung in Volkskreisen hcrvor- geruien. Die Zeitung „Tribuna" beschuldigt Oesterreich-Ungarn, den Gesandten getötet zu haben. Eine andere Zeitung behguntet, im Besitz wichtiger Schriiislllcke zu sein, welche Hartwig bei sich trug und die in der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft verschwunden sein sollen. - SozialistischeKundgebnngenfüreinedeutsch« französische Annäherung. C ondö-su r-l' Ese au t >Nord-Dep), 14. Juli. Gestern fand hier eine große internationale Kundgebung von Sozialisten statt, die einen Umzug durch die Straßen der Stadt Veranstalteton. Der Zweck der Kimdgebung ist: Sicherung des internationalen; Friedens und eine deutsch-französische Annäherung. Unter den Rednern, die das Wort ergriffen, befanden sich die französischenj Abgeordneten Longuet und Roldes sowie der deutsche Reichstags- äbgeordnete Dr, Liebknecht. Die verschiedenen Redner wiesen) aus die brüderliche Einheit der Sozialisten von .Frankreich lutfo Deutschland hin. , verhindert den Anfalz von Zahnftein und erhält die Zähne rein und gefund! Große Tube > M. Kleine Tube 60 Pf Ein guter Wink für Jedermann. 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Eintrittskarten sind bereits zu den Vorrenn«n nötig. 8277 d Mr Dienstag, den 14. Juli, abends 8 1 /, Uhr, in Steins Garten: 8217D Vortrag von Herrn Professor D.Dr.Schian: ßie ysyeiwärt.Kircli8saustritts- itdetei. Gewerbe-Ausstellung Gießen Festhalle! Honte Dienstag: FesthalleI Neu im Programm! Pesch-Mario als: Reichge^vordene Obsthündlcrin und als Allerwelts Professor, ferner Die Kunst Ist verhunzt, Ich war'» gar nicht, Verschiedene Tanzstudien, o273D „Albanisches“ usv. NB. Bei guter Witterung finden die Vorträge vom Musikpavillon aus statt! 0. F. F. F. G. F. Gemeinschaftliche Uelmg Montag, den ÄO.Juli 1914 Antreten: 8V. Uhr abends an den Gerätcbäusern. Ausstellung: 8V, Uhr abends auf Oswaldsgartc». Der städtische Branddirektor. B r a u b a ch. 8386 kt Bahnhofstr. 34 Ecke Schanzenstr. IHlUlllAtllUUI Nur heute und morgen. 2 EreioDisse bili Erstens der sensationellste aller diesjährigen Films 9 crftyUctSVosXral(u Ein Mimodrama in 4 Akten. In der Hauptrolle Itud. Schildkraut! Zweitens die Musikbegleitung des Herrn Schreiber aus Frankfurt tt. M. (Nur noch einige Tage). 8227a Xmimppfmphp Nest.u.Pens.„Waldfriede". Eisenb.-St.Saalb. OiljilHIGririobüG ,etz.Bes.lae«hrvvrwaan.Tcl.Ä.BadHombg.87 Giefiener Freiiiditbüljne - ©eflr. 1909. - Künstlerische Leitung: Walter Dworkomski Samstag, den 18. Juli 1914, abends 6 Uhr: Der Pfarrer non KinhD Volksstück mit Gesang von L. Anzengruber. Preise der Platte: Numerierter Platz Mark 2.—, »nnumericrter Platz Mark 1.M, Stehplatz Mark v.7ö. Scchscrkartcn haben Gütiigkeii. — Der Vorverkaus findet i. d.Cdallicr'schcn Mufikalicnbaudluna statt. Kür die Freilichtbühne: Dr. Bernbcck. J257D Gessllschaftsverein Giessen Bücher* Rückgabe. Sämtliche vor dem heutigen Tage (10. Juli) entliehenen Bücher bitte spätestens bis zum 25. Juli 1914 zur Musterung zurückzugeben. Für solche Bücher, deren fernere Benutzung gewünscht wird, sind neue Leihscheine auszustellen. Im August bleibt die Bibliothek geschlossen. Bibliothekstunde Montag und Samstag von 2—4 Uhr, Mittwoch von 4—6 Uhr. DieBibiiothek-Verw. des Ctosellschaftsvereins A. Free8. 8101V Ep; ingeitlQur-Akademie • liS-4 -r-, tuuM».- cum- 8 Wismar, Ostsee.» None Labomlorlen. ----- Qi Turnverein Launsbach Lahn-Dünsberg-Turnerbund. SamStag, den I.u. Sonntag, den S. August findet unser 20jähr. Stiftungsfest ES ladet sreundtichst ein. 8252 Der Vorstand. Pür die freundliche und liebevolle Aufnahme seitens derEin wohnerschaftLichs sagt herzlichen Dank Marburger Liedertafel 8261 Wdeniilser, die bei den ungünstigen Anstellungsverhältnissen im Staatsdienst keine Verwendung suchen, finden die gediegene Vorbildung für den kanfmttnn, Beruf 8pöhrer^" Höheren Handelsschule im württemb. [8263 hv Schwarzwald.